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Alt 24.09.2008, 21:55   #1 (Permalink)
alter Rollenspielrecke und stolz darauf, seine Charaktere überlebt zu haben
 
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Standard Die unsicheren Pfade der Sith-Alchemie

Es war ruhig in den Laboren auf der ISD II Doomhammer. Nur leises Summen kündigte von dem unentwegten Arbeiten der Computer und Terminals, die Daten verwerteten und ausarbeiteten.
Jacquol Saval stand an einem großen metallenen Tisch. Darauf lagen die Überreste einer Pflanze, die nichts mehr mit dem ursprünglichen Zellstamm gemeinsam hatte. Eigentlich war dies eine Zierpflanze gewesen, wie man sie überall im Imperium fand. Doch mit ein paar Tropfen einer Flüssigkeit, die er dank einer uralten Schriftrolle gewonnen hatte, die ihm einst Lord Thornton gab, wurde aus der Pflanze ein lebendiges Monster. Ein Monster, ads schwer zu bändigen war, was die Narben an Savals Oberkörper zeugten. Nun, er war dazu vielleicht wenige Minuten in der Lage, mit Formeln einer alten Sprache, die ebenso in dieser Schriftrolle zu finden gewesen waren.
Doch was Lord Thor machte ... er hatte das Geschöpf unter Kontrolle, konnte es womöglich unter Schmerzreaktionen anleiten. Zwar waren seine Worte, das es keinen Vergleich zur Macht gäbe - und Saval glaubte ihm, soviel hatte er aus seiner langen Zusammenarbeit mit Dark Jedis gelernt - doch eine mutierte aggressive Pflanze reichte wohl, um den Feind in die Flucht zu schlagen, wozu brauchte man dann noch DIE Macht?
Letzten Endes lag es aber wohl nicht in Savals Händen. Er hatte diesen Deal gemacht, weil er ein guter Chemiker war und etwas von dem verstand, was er zu sehen bekommen hatte. Nein, sein Ziel war die Wiederherstellung seines Kopfes. Und wenn er dafür einen Pakt mit den Rancoren eingehen musste, dann sollte es wohl so sein. Es hatte auch Vorteile, er hatte faszinierende Geschenke und Informationen von Lord Thornton bekommen und wenn er es richtig anstellte, hatte er wertvolle "Freunde" gefunden. Lord Thor schien auf jeden Fall beeindruckt, als Saval ihm das erste Ergebnis an der Pflanze zeigte. Saval konnte sich gar nicht vorstellen, was für alte Informationen es an Sith-Alchemie noch gab, wie man die Natur und das Universum anhand seiner Moleküle wohl noch korrumpieren könnte. Er musste nur Ergebnisse erzielen und alle wären zufrieden, auch Grand Admiral Casston und Fleet Admiral McAroth, die unglücklicherweise mittlerweile auch von dieser Liasion wußten, ohne dass wiederum die Dark Jedi davon wußten. Saval war allerdings bei dem ersten Handschlag mit dem dunklen Lord klar gewesen, dass er mit nichts weniger als seinem Leben spielte. Aber das war okay, schließlich ging es auch im wahrsten Sinne des Wortes um seinen Kopf.
Nun hatte Lord Thor Proben von der ersten Sith-Kreation und auch der junge Dark Jedi Luger war mit Proben auf dem Weg zu Lord Thornton. Saval würde seinen Wert schon unter Beweis stellen und nach und nach mehr an alten Informationen bekommen, die es zu entschlüsseln und umzusetzen galt. Und Schritt für Schritt käme er seinem Ziel näher.
Konzentriert beugte er sich über die tote Pflanze, um weitere Informationen für Analysen zu sammeln...




So, dann habe ich das hier mal eröffnet. Es kann gern jeder Involvierte mitspielen, ggf. nach Absprache mit mir auch weitere, wer halt immer mag Aber wie gesagt - bitte vorher absprechen, danke.

Jaster Mereel / Baron Jacquol Saval

Attichitcuk:"Wie kann ein einfacher Mond über meinen Sohn triumphieren?"
Spider-Man:"Wo kommen bloß immer diese Typen her?"
Darkwing Duck:"Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert, ich bin der Kaugummi unter deiner Schuhsohle, ich bin ... hier vollkommen falsch!"
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Alt 11.10.2008, 15:46   #2 (Permalink)
Dunkler Jedi
 
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Nachdenklich sah Lord Thornton ins Leere. Auf seinem breiten Arbeitstisch lagen verstreut blinkende Pads und einige alte, schon leicht vergilbte Pergamentrollen. Immer öfter wandte er sich in letzter Zeit dem Studium der Macht zu, die Archivhallen auf Nentan schienen ein unerschöpfliches Reservoir zu sein, gefüllt mit Wissen, dass sich über die Jahrtausende angesammelt hatte. Er war bereits seit mehreren Wochen auf der Zentralwelt des Ordens, den zu leiten ihm der Imperator aufgetragen hatte.

Schlachten für das Imperium zu schlagen befriedigte ihn schon lange nicht mehr. Es spielte keine Rolle wie viele Feinde welcher Couleur man vernichtete, in die Flucht schlug oder auf andere Weise niederrang...es kamen immer wieder neue, ohne dass sich etwas änderte. Daher hatte er Line Captain Bowan darüber informiert, dass er in nächster Zeit nicht für die Nighthawk zu Verfügung stand und das Schiff verlassen. Die Operation gegen Bel Iblis würde auch ohne ihn seinen Verlauf nehmen...und er konnte sich wichtigen Dingen zuwenden.

Mit einem gedanklichen Seufzer griff er nach einem Pad, dass ihm vor kurzem aus dem strategischen Lagezentrum gebracht worden war...die neusten Spionageberichte über hochrangige Ordensmitglieder und imperiale Militärs. Lord Thor schien in letzter Zeit ungewöhnlich viel Aktivität zu zeigen...auch wenn nichts darauf hindeutete dass er konkrete Aktionen gegen ihn plante. Doch der dunkle Lord bezweifelte, dass seine Handlanger in der Lage sein würden, Thor auf die Schliche zu kommen wenn es so weit war...er hatte es, genau wie Thornton, nicht ohne Grund an die Spitze dieser sich ständig selbst zerfleischenden Schlangengrube geschafft, die sich nach außen hin den Anstrich von Brüderlichkeit und Einigkeit gab, um den Gegnern des Ordens das Bild einer geeinten Organisation zu vermitteln. Dass Krasons Sohn sich nun aus der Versenkung gewagt hatte, beruhigte ihn ebenfalls nicht...wer wusste schon, was sein alter Meister vor seinem Verschwinden alles geplant hatte...

Ein Klopfen erklang, dann trat einer seiner Massassi ein. Er bedeutete Kulshan zu sprechen, der seinen Kopf respektvoll geneigt hatte. Der riesige Krieger, der den obersten dunklen Lord an Größe erheblich überragte, blickte auf und teilte in der für Außenstehende hart und abgehackt klingenden Sprache seines Volkes mit, dass der dunkle Jedi Luger eingetroffen sei, um ihm Nachricht von Admiral Saval zu überbringen. Überrascht runzelte Thornton die Stirn...er hatte nicht so bald mit Ergebnissen gerechnet...oder bekam er nur den Beweis des Scheiterns? Mit einigen schnellen Handgriffen entfernte er alle Dokumente von seinem Tisch, die Luger nicht sehen durfte, dann bedeutete er Kulshan den dunklen Jedi hereinzuführen...
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Alt 19.10.2008, 21:14   #3 (Permalink)
Dunkler Jedi; CoAdmín bei EaWHQ.de
 
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An Bord der Helpless Victim war es überraschend ruhig, wenn man bedachte, dass der Strike Kreuzer gerade erst von einem Überfall zurückgekehrt war.
Meena und der Großteil ihrer Crew waren auf der Versorgungsstation und die Victim war bis auf die Wachmannschaften und Thor verlassen.
Der Dunkle Lord stand über einem Terminal der Brücke gebeugt, als ihn ein lautes Piepen an der Kom Station aufblicken ließ. Mit schnellen Schritten eilte er zum Monitor und las die gerade eingetroffene Nachricht. Offenbar hatte Admiral Saval wieder einmal neue Daten geschickt, die seine Alchemie experimente betrafen.
Nun gut, auch wenn diese ganze Geschichte dem Dunklen Lord langsam auf die Nerven ging, so war die Victim noch immer ein Beweis dafür, dass sich der Kontakt zu Saval bisher gelohnt hatte.

Kurze Zeit später stand Thor im Hangarbereich der Victim, wo er sich in de Nähe eines der Shuttles befand. Vor ihm stand einer seiner direkten Mitarbeiter, ein loyales Mitglied der Organisation.
"Grey, sie werden sich sofort zur Doomhammer begeben und Kontakt zu Saval aufnehmen. Lassen sie sich alle Informationen aushändigen und dann bringen sie sie auf dem schnellsten Weg zu mit zurück."
Der hochgewachsene Ex-Sturmtruppler nickte kurz, drehte sich dann zum Shuttle um und bestieg dieses.
Thor blickte dem Shuttle noch kurze Zeit nach, dann verließ er den Hangar und machte sich erneut auf den Weg zur Brücke.
Trotz seiner Abneigung war er dennoch auf die neuesten Ergebnisse des Admirals gespannt.

Einst hieß es:
CWO_Thor[IMP]:"..ich meine, und ich denke ich stehe damit nicht alleine, dass die Dark Jedis nur so lange dem Imperium "dienen" werden, bis sie uns nicht mehr brauchen, oder sie eine größere Chance darin sehen ihre Ziele zu erreichen, wenn sie sich gegen uns stellen. Meiner Meinung nach ist das Risiko die Dark Jedis am Leben zu lassen größer als der Nutzen den wir aus ihrer Allianz mit uns ziehen."

-- Pashard, ein Freund den wir immer im Herzen halten werden --
-- Turak, wir alle wünschen dir viel Glück und hoffen du kommst bald zurück --
-- Amorilla, viele kannten dich und noch mehr wurden von dir überrascht, machs gut ^^ --
-- Avalon, ich hoffe du weißt wie einsam ich jetzt bin ^^ Du fehlst hier einfach Stefan --
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Alt 24.10.2008, 12:28   #4 (Permalink)
Pilot aus Leidenschaft
 
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Mit weiten bedachten Schritten und gesenktem unter der Kapuze verstohlenem Haupt trat der junge dunkle Jedi in den Raum zu Lord Thornton herein. Den Massassi beachtete er dabei nicht mehr, auch wenn ihm bewusst war, dass dieser noch in der Nähe bleiben würde.
Drei Meter vor dem mächtigsten dunklen Lord des Ordens ging er in einer fließenden Bewegung hinunter auf den Boden und kniete sich mit seinem rechten Bein ab. Sein gesamter Oberkörper verbeugte sich tief; sein Haupt blieb auch weiterhin gesenkt und wagte es nicht in die Richtung des Lords zu blicken.
Das Ende seines Umhangs lag weit von seinem Körper gestreckt und völlig entfaltet hinter ihm auf dem Boden. Auf der linken Seite seiner Taille konnte man die durchgedrückte Silhouette des Vibroschwertes erkennen, das wie meist in völliger Finsternis auf seinen Einsatz wartete. Um seine Brust war ein dunkelbrauner Lederriemen zu erkennen, der eine ebenso dunkelbraune Ledertasche an seiner rechten Taille hielt. In dieser befanden sich die Proben, die ihm der Vice Admiral mitgegeben hatte.
Mit ruhigem Wort begann er kurz und knapp zu sprechen, bevor er sich wieder in völliger Zurückhaltung und in einer abwartenden Haltung üben würde.
"My Lord..."
Seine Gedanken kreisten um die Proben, die er mitgebracht hatte. Von Beginn an seiner Reise hatte er sich gefragt, was sie beinhalteten und vor allem was sie bewirkten. Die Neugier brannte in ihm und verwandelte sich in einen stillen Schmerz, weil er seinem Verlangen nicht nachgeben konnte alles über diese Substanzen zu erfahren.
Reglos und geduldig hielt er abwartend inne und versuchte seinen Geist von jeglichen Gedanken zu säubern.

Ordnung ist, wenn wir nach Hause kehren und das Schlachtfeld im Chaos hinterlassen
Dark Jedi
Luger
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Alt 14.12.2008, 20:28   #5 (Permalink)
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Der hochgewachsene Ex-Sturmtruppler, geschickt von Dark Jedi Thor, stand wie eine riesige Säule an der Wand von Savals Quartier und hatte die Arme verschränkt und wartete, während Saval an seinem Schreibtisch saß und die letzten Daten für den Dunklen Lord eingab.
Er hatte keine großen Fortschritte seit der Pflanzensache gemacht, dazu war er auch gar nicht mehr in der Lage. Viele der alten Sith-Texte halfen ihm nicht weiter, da er schlicht und ergreifend nicht machtsensitiv war und einiges für Kauderwelsch hielt oder gar nicht erst verstand. Lediglich ein wenig Grundwissen der alten Sith-Lords verstand er, chemische Formeln, Substanzen - Grundlagen der Sith-Alchemie, aber doch gehobene Chemie, die meistens in Labors synthetisch schwer oder gar nicht herzustellen war.
Jacquol hatte es geschafft, einige dieser Substanzen zu erschaffen, Kleinkram für die Sith-Lords, aber vielleicht hilfreich für die dunklen Adepten, wie zum Beispiel Luger einer war. Der Baron erlaubte sich ein kleines Lächeln. Er vermerkte in seiner Nachricht an Thor, dass er ein imperiales Versuchskaninchen gefunden hatte, jemanden, an dem er die Sith-Substanzen ausprobieren konnte. Damit schlug er zwei Banthas mit einem Rancor. Er konnte neue Ergebnisse erzielen, um die Dark Jedi von seiner weiteren Nützlichkeit zu überzeugen und gleichzeitig konnte er Casston und McAroth vielleicht Ergebnisse für nützliche Updates für Soldaten liefern, die diese wiederum verwerten konnten. So würde beiden Seiten genügt und Saval käme seinem Schritt, sein Gesicht wiederherzustellen, einen großen Schritt näher.
Es war wichtig, dass die Dark Jedi seine Ideen weiter billigten und für nützlich erachteten, was sie bis zu einem gewissen Grad auch sicher waren. Denn Saval wußte, für die Rekonstruktion seines Kopfes kam er um die Hilfe eines Dunklen Lords nicht drumherum.

Als er schließlich alle Daten fertig gestellt hatte, winkte er den großen und unauffälligen Mann heran und übergab ihm das Pad und der Mann verschwand mit einem kurzen militärischen Gruß. Saval lehnte sich zurück, wartete gut zehn Minuten, dann schickte er die Datenpakete auf verschlüsseltem Wege auch an das Oberkommando...

Jaster Mereel / Baron Jacquol Saval

Attichitcuk:"Wie kann ein einfacher Mond über meinen Sohn triumphieren?"
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Darkwing Duck:"Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert, ich bin der Kaugummi unter deiner Schuhsohle, ich bin ... hier vollkommen falsch!"
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