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Dyesce
21.01.2009, 13:45
Skip zu spielen macht Spaß.

Joi hat ihn doch sehr damit überrascht, daß sie ihm einen ordentlichen Bonus und die vollständige Reparatur gezahlt hat. Skip ist sich voll bewußt, daß er als Droide eigentlich kein Geld braucht, er ißt nicht, braucht wenig Energie und die kriegt er ja von Shaakti-ta und braucht auch keine Unterkunft. Trotzdem, um seine Privatsphäre zu bewaren und im Auflademodus vor Angriffen sicher zu sein (paranoid), hat er mit seinem Arbeitgeber, Shaakti-ta, einen kleinen Schrank mit "Steckdose" darin als Quartier vereinbart. (Jetzt kommt mir nicht mit Bender, das ergibt einfach den meisten Sinn)

Er hätte eher damit gerechnet, von ihr, wie von de meisten Organischen, als Gegenstand behanelt zu werden. Auch Shaakti-ta hat sich als loyaler Arbeitgeber erwiesen. Als Skip wegen dem Schaden deaktiviert war, kam es kein einziges Mal auf, den Droiden zurückzulassen und zu flüchten.

Trotzdem, Organischen und auch Maschinen, die ihnen programmiert dienen, kann man nicht trauen, vielleicht entscheiden sie sich das nächste Mal anders. Man muß auf sich selbst aufpassen! ;)

Orakel
23.01.2009, 17:51
1.te Sith? 2.te Sith? Kotor im vergleich zu was?

Und ich finde die Idee mit dem Spind klasse. :D

Minza
23.01.2009, 20:42
1.te Sith? 2.te Sith? Kotor im vergleich zu was?

3.000 nach KotOR und 1.000 vor den Filmen :)

Und ich finde die Idee mit dem Spind klasse. :D

Skip halt... jetzt braucht er nur noch einige Hautschuppen.

Orakel
23.01.2009, 20:53
3.000 nach KotOR und 1.000 vor den Filmen :)
O.K. .... dann hab dich ja vorhin in die völlig falsche Ecke eingeordnet. *kopfkratz*
Skip halt... jetzt braucht er nur noch einige Hautschuppen.
Um sich daraus einen Fleischüberzug zu klonen?

Minza
23.01.2009, 20:56
O.K. .... dann hab dich ja vorhin in die völlig falsche Ecke eingeordnet. *kopfkratz*

Wo hast du das eingeordnet gehabt?


Kleines Edit zu meinem letzten Bericht:

Thorgar und Skip untersuchten unterdess in einer anderen Ecke des Raumes einen halb vom Sand begrabenen Droiden, der zuvor von einem weiter kundschaftenden Al’kira entdeckt wurde, der ihn aber während seiner Berichterstattung den Droiden weiter im Auge behilt... er sagte, er würde ja Holofilme wie "Der Droide, der an der Wand stand" kennen. Der Droide wirkte ebenfalls sehr altertümlich und war augenscheinlich deaktiviert.

:D

Orakel
23.01.2009, 21:32
Wo hast du das eingeordnet gehabt?
Naja: Ich dachte tatsächlich an Revan und seine Jungs als zweite Sith-Sekte. (Aber letzten Endes scheint es da ja anscheinend noch einen ganzen Haufen mehr Sith zu geben, wenn man noch das Ende von Kotor2 bedenkt.)

Minza
23.01.2009, 21:43
Oh ja, da gab es noch ne Menge... 2000 Jahre nach Revan und Kun kamen dann wieder eine ganze Menge Sith an die Macht und der Neue Sith Krieg beginnt, der 1000 Jahre lang anhält und die Republik zusammenbrechen läßt.
Die Sith beherrschen alles bis auf die Kernwelten und den Tiefkern und nur durch die Schlacht um Ruusan siegen die Jedi und die Reformierte Republik wird aufgebaut... nur ein Sith Lord überlebt und das ist Darth Bane, was aber niemand weiß.

Und wir spielen 150 Jahre nach der Beendigung dieses Krieges... 850 Jahre vor der Schlacht um Yavin aka Episode IV ;)

Dyesce
24.01.2009, 14:21
@Orakel
Haurtschuppen und ein paar Wimpern, damit die Parallele zu Bender aus Futurama perfekt ist.

Aber hey, was soll ich mit nem ganzen Zimmer? Ich habe nicht vor, Zeug zu sammeln, also brauch ich keine Schränke, ich brauch auch kein Bett... So'n Schrank, wo man seine ruhe drin hat, ist ideal!

Orakel
24.01.2009, 14:21
Tja, und da der nächste Kotor-Teil ein MMORPG wird, wird es wohl leider nie eine Auflösung geben, was Darth Traia mit ihren omniösen "wahren Sith" meinte. :(
@Orakel
Haurtschuppen und ein paar Wimpern, damit die Parallele zu Bender aus Futurama perfekt ist.
Okay. Futurama hab ich nie gesehen. (Ressxpektive nur ein oder zwei Folgen davon.) Von daher hat mri die Anspielung so gar nichts gesagt.

Minza
24.01.2009, 17:20
Tja, und da der nächste Kotor-Teil ein MMORPG wird, wird es wohl leider nie eine Auflösung geben, was Darth Traia mit ihren omniösen "wahren Sith" meinte. :(

Würde ich so nicht sagen... zum einen sind schon einige Hinweise gefallen, daß es sich hier wiklich um verstreute Sith Gruppierungen aus alten Tagen handelt, zum anderen könnte das auch gut in anderen Epochen weitergeführt werden... ich hätte zB nichts dagegen, wenn diese Wahren Sith nun plötzlich in der Legacy Ära auftauchen und dem Fel Imperium Ärger bereiten :braue

Darth Mayhem
26.01.2009, 16:03
Hi Leute!

Ich habe so einen ähnlichen Beitrag schon vor einer ganzen weile geschrieben, macht aber nix.

Ich wollt nur mal eure Erfahrungen auf dem Gebiet Rollenspiele lesen.
Ob Ihr schon mal gespielt habt, welches System, und wenn vielleicht welches besser gefallen hat, und wie man am ehesten eine Gruppe zusammenstellt.

Ich bin zwar sehr interessiert (habe mir die DSA 4. Ausgabe gekauft), nur finde ich keine Leute in meinem Bekanntenkreis, die das gern mal ausprobieren wollen.

Weiters wären Protokolle sprich Spielbeispiele auch cool (das lese ich nur zu gern).

Danke für eure Beiträge

Well...

Ich hab früher DSA3 und 4 gezockt...

Dann hab ich D&D 3.0/3.5 entdeckt, und dann hat DSA mir aber keine richtige Freude mehr bereitet, und ich hab dann gewechselt, und seitdem leite ich D&D in den Vergessenen Reichen mit angeschlossenem Planescape-Setting und ein paar Elementen aus Ravenloft...
Ansonsten spiele/leite ich momentan noch Star Wars Saga Edition, und ganz selten spiel ich mit meiner Gruppe dann noch Burning Empires (recht abgefahrenes Indy-System)...
Und ich schreibe gerade an einem Setting für d20 Modern/d20 Future, das den WiP-Titel "Containment Zone" trägt, geht so bissl in Richtung Star Trek meets Mad Max und Bladerunner.

Oh, und Cthulhu spiele ich ab und an, aber nur als Spieler.

Minza
29.01.2009, 18:23
Mit etwas krankheitsbedingter Verzögerung stelle ich heute doch noch den Abenteuerbericht vom sonntaglichen Slayer-Ausflug ins Netz... man verzeihe mir den Apostroph im Titel, aber ansonsten liest sich das recht kacke an ;)

Das Ganze begann wie eine typische Buffy-Folge der ersten Staffel:



Es war kalt, der Winter näherte sich seinem Höhepunkt und ich stand zwischen einigen Menhiren eingekesselt einem Vampir gegenüber, der mich von Shira und meinem Meister Tarix abgespalten hatte. Während ich mich mit einem Ast ohne wirklichen Erfolg zur Wehr setzte, konnten meine Begleiter drei weitere Untote in Staub verwandeln, ich wurde jedoch vom eigenhändig gepfählten Vampir wiedereinmal gebissen und wiedereinmal ließ er wegen dem für ihn nicht verträglichen Geschmack meines Blutes ab, spuckte es mir ins Gesicht und zischte mir ein "Biest" entgegen.
Ich konnte mich an ihm vorbeidrücken und in den Schutz meines Meisters und der Häuptlingstochter stellen, als vor uns zwei schwarze Schatten auftauchten, die wie lebendige Schwärze wirkten und den letzten stehenden Vampir (meinen) in die Flucht trieben.
Kaum hatte ich mich hinter einem umgefallenen Baumstamm versteckt, konnte mein Meister auch schon einen Treffer landen und mit einem sich halb aus dem Schatten materialisierenden Gesicht und einem gellenden Schrei, verflüchtigten sich die Angreifer, nachdem er uns noch "Fürchtet die Früchte Anu's" entgegen geifferte.
Ich verband die Wunden, die der Schatten an meinem Herren hinterlassen hatte, kümmerte mich auch um meine eigene, immer noch offene Bißstelle am Hals.

Wir schliffen uns zurück nach Tarnagh, Shira und Tarix entschieden sich, Shiras Lehrer Antigonos zwecks den uns unbekannten Dämonen um Rat zu fragen.
Der griechische Lehrer suchte auch zügig nach Hinweisen und konnte uns den Namen der Dämonengattung sagen: ein Killax...

Es wurde entschlossen, diesen Dämonen Einhalt zu gebieten, da es schon einige Übergriffe auf andere Anwohner gegeben hatte, wie Antigonos berichtete.
Für diesen Zweck sollte mein Meister die Hexe Úna aufsuchen, die so manchen Spruch zu weben wußte und uns sicher im Kampf gegen die lebenden Schatten helfen konnte.

Am nächsten Morgen versuchte, Unwohlsein vorzutäuschen, mein Herr durchschaute dies aber und befahl mir, an diesem Tag alle Arbeiten zu erledigen... auch die, die er sonst vollbrache -.-
Dann ging er los, um Úna einen Besuch abzustatten.

[Zwar fand Tarix die verwilderte Hexe nicht in ihrer Hütte im Wald vor, dafür aber in einem kleinen Sumpftümpel, wo sie zwischen gefrohrenen Schlamm und Eisbrocken überwinternde Kröten und Frösche "erntete".
Nur mit Mühe konnte er sie davon überzeugen, sich auf seine Bitte zu konzentrieren und nicht dem eingebildeten Monolog eines der Tiere und er bekam daraufhin auch gleich eine ganze Ladung Amphibien in die Hand gedrückt, die er dann bis zu ihrer Tür trug, die aber wiederrum direkt vor seiner Nase zugeworfen wurde.
Er ließ die steifen Tiere fallen und klopfte genervt an der Hütte, woraufhin Úna sehr überrascht von seinem Besuch freudig empfing. Also erklärte er die Sache nochmal, gab ihr als Gegenleistung auch ein paar Münzen und bestand dann aber darauf, daß sie ihre Utensilien doch bitte gleich mitnehme. Auf Anfragen, wie es denn seiner Frau gehen würde, reagierte Tarix wieder nur genervt und verplapperte sich dann fast, als er sagen wollte, daß er schon lange keine Ehe mehr geführt hatte und vergaß anscheinend, wie Úna ihn überraschenderweise und ohne wirkliche Bedeutung einen Monat zuvor mit Brogia vermählt hatte.
Die beiden machten sich mit einer ganzen Ladung Kräuter und Manuskripten auf den Weg zu Antigonos Haus.]

Mittlerweile hatte Shira mir einen Besuch abgestattet, mir etwas bei der Arbeit unter die Arme gegriffen und dann, nachdem ich ihr etwas zu Essen gemacht hatte, sprach sie mit mir, als wäre ich keine Sklavin. Mir kam das doch recht seltsam vor und irgendwie wurde ich davon nur noch stummer...
Nach einigen Stunden kam dann der Rest der Truppe ins Haus geschneit und verschmutzten die frisch gewischten Bodenbretter mit ihren Schlammschuhen bzw in Únas Fall mit ihren Schlammfüßen.
Während Úna einen steifgefrohrenen Frosch mit sich herumschleppte und fast alle damit in den Wahnsinn trieb, beratschlagten sich Shira und Antigonos weiter.
Letztendlich übertrieb es Úna: sie fragte nach einer Schüssel, in der sie etwas vorbereiten konnte und ich gab ihr ohne nachzudenken die von Tarix... in lauwarmen Wasser versuchte sie dort ihr "Froschi" wieder aufzutauen und Tarix war alles andere als begeistert. Wenigstens verlangte er erstmal von Úna eine neue Schüssel, wobei ich nicht zu hoffen wagte, daß ich ungeschoren davonkommen würde O_o

Tarix packte sich den Frosch und warf ihn aus dem Fenster. Was der Anfang von der ganzen Tragödie war... denn Úna flitzte ihrem neuen Freund nach, stolperte in den nächtlichen Hof meines Meisters und wurde promt von einem Vampir angegriffen, der unbemerkt an den beiden Hunden vorbeigekommen zu sein schien.
Während die Hexe nur verdutzt schaute, eilten mein Meister und Shira ihr zur Hilfe, nur um dann von einem grellen Blitz der Hexe davongeschleudert zu werden, der auch sie selbst und den Vampir in entgegengesetzte Richtungen warf.
Ich zog mich weiter in den Wohnraum des Hauses zurück und während Shira den überrumpelten Vampir in eine Staub- und Knochenwolke verwandelte, schlugen nun doch Rumo und Rolf, die beiden Hunde meines Meisters an.

Úna suchte immer noch ihren dämlichen Frosch, mein Meister rief uns zu, er würde draußen nichts sehen können und ein Schatten hätte sich um den Hof gelegt und die bereits wieder im Haus verweilende Shira glaubte ihm erstmal nicht, bis sie selber einen Schritt aus der Tür tat und anscheinend im selben Nebel gefangen war. Vor ihnen baute sich einer dieser Schatten auf und griff mit Tentakelarmen nach ihnen.
Doch mein Herr und die junge Häuptlingstochter wußten nun, daß sie nur tief genug in die Schatten schlagen mußten, um ihm Schaden zuzufügen und befahlen Úna, ihren Zauber durchzuführen.
Die Hexe packte ihre Materialien und mischte diese in einer kleinen Schale vor der Türschwelle zusammen, als der Dämon bereits einen seiner klauenbewehrten Tentakel auf sie herunterfahren ließ.

Doch Úna war schneller... giftig-grüner Rauch fauchte aus der Schüssel und umschlang die Schattengestalt, die gepeinigt aufschrie. Shira rettete sich vor den Dämpfen ins Haus und auch mein Herr eilte ihr hinterher, wurde aber von einem Schwaden an der Hand gestriffen, wo eine grünliche Wunde entstand... natürlich: ich kannte das Geheimnis meines Herren und auch ich könnte schwer diese Art von Wunde an ihm heilen. Er versteckte seine Hand in seiner Tasche.

Nachdem sich der Rauch geklärt hatte, versuchten alle, möglichst viel aus dem gefangenen und nun schwachen Dämonen herauszukriegen. Mein Herr hatte Erfolg und der Name der Bestie lautete anscheinend Torax, mehr wollte er ihnen aber anscheinend nicht sagen und nach einigen Minuten löste sich der Schatten in Nichts auf.
Wenigstens hatte Úna (mit Hilfe des Dämonen) ihren doofen Frosch wieder...

Mein Herr befahl mir, zu Antigonos zu eilen und ihm über die neuen Fakten zu unterrichten, was ich auch gleich tat. Zusammen mit dem Gelehrten kam ich wieder am Hof an und wieder berieten sich die anderen und entschlossen sich, am nächsten Tag eine andere Hexe aufzusuchen, die am Rande der Stadt lebte und mit der niemand etwas anzufangen wußte. Anscheinend war auch sie keine Gallierin und kam auch südlichen Gefilden, was die Chancen für die Klärung dieses Falles erhöhte, da auch Antigonos diese Dämonen als eher südlichstämmig einordnete.

Úna entschied sich, im Hause meines Meisters zu übernachten und machte sich gleich im Bett von Tarix breit, was er eher gelassen hinnahm, sie bei ihren nächtlichen Schlafmurmelaktionen aber aus dem Bett warf... sie holte mich dann als Schutz vor meinem Meister ins Bett und ich mußte dann so einiges über mich ergehen lassen -.-

Am nächsten Morgen mußte ich allen Frühstück machen, mein Herr stritt sich mit der fast vollständig nackten Úna über die Schuhe, die sie sich von ihm "geliehen" hatte und dann noch behauptete, sie gehören nach der Markierung jetzt ihr und als sie dann nach "Froschi" schauen wollte, den sie über die kalte Nacht hin im warmen Topf über dem Kaminfeuer postiert hatte, war das Geplärre groß.
Sie zog dann ihren gekochten Frosch weiter mit sich herum, als wir uns alle aufmachten, die Hexe Shinaxa zu finden...

Am heruntergekommenen Stadtrand erreichten wir dann das Haus Shinaxas, das von Innen aber einen unglaublich gepflegten und exotischen Eindruck machte... fast wie ein Zelt, mit kleinen Sitzpolstern und einem niedrigen Tischchen, auf dem eine große Kristallkugel thronte.
Sie empfing uns, als wüßte sie, daß wir kämen und machte uns sogar die Türe auf, bevor Shira überhaupt anklopfen konnte. Sie streichelte sogar Úna und bekam ein Schnurren als Gegenleistung O_o
Nachdem wir uns auf ihren Kissen niedergelassen hatten, erzählten mein Meister und die Häuptlingstochter von den Geschehnissen und fragten auch gleich nach, was es denn mit Anu und dessen Früchten auf sich hatte. Sie erzählte uns von der Mythenwelt der Hethiter im fernen Südosten und sagte uns, von deren Göttern, die sich alle neun Jahren abwechselten, derem Sohn Anu und daß wir das Gesuchte finden würden, wenn wir uns nur ein wenig nach Süden aufmachen würden... das Dunkle würde ins Land einziehen und wir sollten es aufhalten. Schön und gut, daß ich keinerlei Mitspracherecht hatte -.-
Úna starrte währenddessen unentwegt in die Kristallkugel, als würde sie da irgendwelche Bilder sehen O_o

Alle verabschiedeten sich von der dunkelhäutigen Shinaxa, die um soviel mental gesunder als Úna wirkte, Úna wurde nochmal gekopfstreichelt und schenkte ihrer Kollegin den gekochten Frosch und mich schaute Shinaxa dann so dermaßen wissend an, daß mir ganz mulmig wurde und ich heilfroh war, als ich wieder auf der Straße stand.

Also bereiteten wir uns auf die Suche nach der Dunkelheit vor und zogen los, als die Pferde vor den Wagen gespannt, alle Waffen verladen und meine Heilkräuter verstaut waren. Úna schlich schmollend von Dannen, als ihr gesagt wurde, sie würde garnicht im Haus meines Meisters leben und solle in ihre Hütte zurückkehren und Antigonos wünschte uns noch viel Erfolg.

Dann begann die mehrstündige Reise, bei der es nicht nur leicht zu schneien begann, sondern uns auch schon bald auf einem kleinen Waldweg eine Barikade aus Steinen im Wege stand, die wir mit vereinten Kräften weghiefen und unsere Reise fortsetzen konnten. Nur leider machten die Pferde hier nichtmehr mit und weigerten sich, auch nur einen Schritt weiter in den Wald zu tun. Der Steinwall hatte also eine Art Grenze des Bösen gekennzeichnet und wir mußten nun zu Fuß tiefer ins Unterholz vordringen.

Gegen Mittag erreichten wir mitten im Wald eine pechschwarzen Felsen, der so groß wie ein ganzes Haus aus dem eiskalten Moos ragte und mit einem großen Eingangsloch und scharfen Ecken versehen war.
Kaum hatten wir angehalten, sprangen mehrere Vampire aus dem Schatten der Wälder und fielen uns an, was meinen Meister und Shira aber nicht daran hinderte, sie in kürzester Zeit in Staub zu verwandeln.
Doch was suchten Vampire am hellichten Tag im Sonnenlicht, daß durch die blattlosen und bei näherer Betrachtung recht tot aussehenden Bäume schien?

Des Rätsels Lösung waren Armbänder, die mein Herr und die Häuptlingstochter bei den kleinen Staubhäufchen fanden. Seltsame Perlen waren an den Bändern aufgezogen und hatten den Vampiren anscheinend die Möglichkeit gegeben, auch am Tage unbegrenzt aktiv zu sein. Schöner Mist...

Nachdem wir erkennen mußten, daß es relativ dunkel in dieser Steinstruktur ist, eilte mein Meister zurück zum Wagen und ließ mich in Shiras Obhut, die mir Mut zusprach und erneut das Gefühl erweckte, als sähe sie mich nicht nur als Sklavin, sondern als wirklichen Menschen. Hmmm.

Dann machten wir uns, ausgerüstet mit Fakeln, in die Tiefen der Felsens auf, der von Innen um einiges größer als von außen wirkte. Einem engen Gang folgend, näherten wir uns anscheinend immer mehr der Quelle des Übels und als Shira dann lossprintete, um in einen großen Saal zu stürmen, blieben ich und mein Meister mehr oder weniger im Tunnel stecken und schafften es erst, dem bereits begonnen Kampf beizusteuern, als dieser im vollen Gange war.
Drei dieser Dämonen scharten sich um Shira, hatten anscheinend bereits einen einfachen Vampir vernichtet und auf einem Thron an der anderen Seite des Raumes saß ein altes Wesen, um das sich schwarze Fangarme wie die Tentakel einer Qualle bewegten.

Der Kampf war brutal und kurzlebig und eine Schattendämon nach dem anderen wurde von Shira und meinem Herren erschlagen, doch die schwarzen Arme des Alten schossen immer wieder nach vorne und richteten großen Schaden an. Auch ich wurde schwer getroffen und der brennende Schmerz zwang Schwärze in mein Sichtfeld. Dann wurde alles still...

[Tarix und Shira konnten einige der schwarzen Arme vernichten und es wurde deutlich, daß dieses Wesen immer weiter in Bedrängnis geriet und kurz bevor sich die Kreatur zum letztenmal aufbäumte und schmerzerfüllt schrie, hob die Sklavin Brogia ihren Kopf und die Muskeln unter ihrer Haut verformten sich zu einer ungestalten Maske aus Hass und bestialer Kraft.
Doch dann verging das Schattenwesen und Brogia, erschöpft durch den fast fatalen Schlag, hielt augenblicklich inne und ihre Form glich wieder der einer jungen Frau. Die Sklavin war froh, daß sie nicht diesen Schritt hatte gehen und ihre Existenz eventuell noch weiter ins Unerträgliche hatte abgleiten lassen müssen.]

Der Kampf war zu ende und wieder hatten Shira und mein Herr den Sieg davongetragen. Ich rappelte mich auf und wurde auch gleich von Shira verbunden, während mein Herr den Thron des vernichteten Wesens erforschte und Tontafeln mit den Formen der eben gefunden Perlen entdeckte.

Wir hofften, daß die Gefahr der tagwandernden Vampire nun gebannt war und humpelten uns gegenseitig stützend zu unserem Wagen zurück.

Ende...



So, Strich drei auf unserer Monster-of-the-Week-Liste und ein Beinahe-Outing meines Hauptcharakters. Nicht schlecht :braue
Das nächste Slayer-Abenteuer werde übrigens ich leiten und Raidi und seine Holde werden hier zu unseren illustren Gruppe hinzustoßen.

Diese Woche aber spielen wir wieder die Star Wars Treasure Hunter Gruppe, danach endlich mal ein neues Kapitel der Strider Kampagne und was danach kommt, ist noch zu weit weg, um es hier mit Beachtung zu würdigen ;)

Ich hoffe, der Bericht ist trotz der gefühlten 10 Kilo Rotze in meinem Kopf einigermaßen erträglich :kaw:

Orakel
01.02.2009, 17:41
Entschluss? Das klingt fast so, als sei Brogia bereits in der Lage über ihre Gestalltwandlungskräfte frei zu verfügen? (So wie Oz erst nach seiner langen Reise.)

Finarfin
01.02.2009, 22:10
*g* Sind Anu's Perlen jetzt dieses Gummispielzeug, oder sind das die Dinger, die der Volksmund auch Klabusterbeeren nennt?^^

lain
01.02.2009, 22:20
Entschluss? Das klingt fast so, als sei Brogia bereits in der Lage über ihre Gestalltwandlungskräfte frei zu verfügen? (So wie Oz erst nach seiner langen Reise.)

Ja, das kann sie. Das ist im Buffy-RPG möglich, kostet aber punktemässig so einiges. Außer ihrem Besitzer weiß das aber noch keiner.

*g* Sind Anu's Perlen jetzt dieses Gummispielzeug, oder sind das die Dinger, die der Volksmund auch Klabusterbeeren nennt?^^

Das fehlt in dem Bericht, aber auf einer alten Tontafel konnten sie schon erkennen welcher Körperteil von Anu damit gemeint war :)

Orakel
02.02.2009, 09:07
Ja, das kann sie. Das ist im Buffy-RPG möglich, kostet aber punktemässig so einiges. Außer ihrem Besitzer weiß das aber noch keiner.
Hmm... interessant.

Minza
02.02.2009, 10:54
Das fehlt in dem Bericht, aber auf einer alten Tontafel konnten sie schon erkennen welcher Körperteil von Anu damit gemeint war :)

Argh... was war das nochmal genau? Ein weiterer Grund, warum man solche Berichte gleich und nicht krank tippen sollte O_o


Gestern haben wir das zweite TH Abenteuer hinter uns gebracht.
Gute Seite: hat sehr viel Spaß gemacht...
Schlechte Seite: hab nen Rückfall erlitten, die Nacht dank Extrem-Husten ca 2 Stunden geschlafen, die letzte Klausur im Semester verpasst und die ganze Woche krank geschrieben -.-°

Dafür hab ich dann wenigstens im Laufe der nächsten Tage Zeit, den Bericht zu tippen :rolleyes:

Orakel
02.02.2009, 17:43
Gute Besserung Minza. Und viel Ingwer-Tee trinken.

Minza
05.02.2009, 15:34
Danke für die lieben Besserungswünsche, mir geht's wieder so halbwegs *röchel & zuck*
Dann mal los (mit dem üblichen Tagebuch-Schema der TH Kampagne) :kaw:


- 3. Tag der Winterfestwoche 151 nach der Ruusan Reformation -

Thorgar war nicht sonderlich von der kleinen Überraschungsparty begeistert, die ich für ihn organisiert hatte. Schätze ich... eigentlich sollte ich als Zeltron ja doch die ein oder andere Reaktion bei meinem Gegenüber lesen können und meistens kann ich das auch, aber bei Thorgar bin ich mir da nie so wirklich sicher. Er wirkt wie ein großer, emotionsloser Klotz.
Und so saß der Klotz nun mit seinem Geburtstagshütchen auf seinem massiven Feeorin-Kopf da, in seiner gewohnten Haltung und nippte an seinem Whiskey. Die Party wurde auch nicht besser, als sich Shaktii-ga (ja, unser Pilot war anscheinend in einem männlichen Zyklus angekommen und nannte sich jetzt -ga) dann über meine Konfetti und Luftschlangen beschwerte. Zum Glück sah das keiner meiner Leute mit O_o
Wenigstens Al'kira hatte anscheinend seinen Spaß und Skip räumte dann sogar ganz ohne großen Aufstand und Rechnung den ganzen Müll weg, als ich durch ein Piepen in meine Kabine gerufen wurde.

Die Uni von Coruscant hatte sich gemeldet und mir auf der Red Sky (wir trieben gerade nach einigen kleinen Ausgrabungen und den Neujahrsfeierlichkeiten im tiefen Raum irgendwo zwischen dem Hydian Weg und der Perlemian Handelsstraße) eine Nachricht hinterlassen: ich hätte die offizielle Möglichkeit, Ausgrabungen auf dem Planeten Digool durchzuführen und meine Funde dann direkt an der Uni auszuwerten.
Nach unserem kleinen Debakel auf Kirrek und der kleinen Flaute danach war dies eigentlich eine perfekte Möglichkeit, unsere Geschäfte wieder anzukurbeln und nur ungerne ließ ich die "rauschende Party" platzen, als ich ankündigte, Kurs auf Digool im Mid Rim zu nehmen. Jetzt kamen meine Leute plötzlich in Fahrt...

Al'kira und Shaktii-ga erkundigten sich erstmal über Geologie und Geschichte des Planeten, während Skip sich über die Einheimischen kundig machte: der Planet hatte keine großen Ressourcen, war etwas sumpfig und unterkühlt, seit über einem Jahrhundert in der Republik eingebunden und mindestens genauso lang in einer Art Bürgerkriegszustand, da sich die einheimischen Gool (gedrungene, großköpfige Wesen ohne Haare) mit dem Volk der Shyntarri prügelten, die Ansprüche auf Lebensraum erhoben.
Wann die Shyntarri zum ersten mal versuchten, Gool zu kolonisieren, wußte keiner mehr, doch der seitdem herrschende Konflikt machte unsere Aufgabe nicht leichter...

Vor kurzem entdeckte Ruinen in den Bergen sollten genau untersucht und datiert werden, Artefakte in Sicherheit gebracht und wenn möglich weitere Ausgrabungsplätze erschlossen werden. Viel Arbeit für mein kleines Team, aber wenigstens hatte ich in den letzten Monaten etwas Ausrüstung zusammenkaufen können, sodaß wir nicht nur mit Klappspaten und Eimerchen ans Werk gehen mußten.

Wir ließen das Geburtstagskind mit seinem Whiskey an seinem Stammplatz sitzen und machten uns an die Vorbereitungen...


- 4. Tag der Winterfestwoche 151 nach der Ruusan Reformation -

Digool war ein hässchlicher kleiner Planet und die "Gastfreundschaft" der Einheimischen schwappte uns gleich in vollen Zügen entgegen. Wir wurden auf den Hauptraumhafen der Stadt Kiirten verwiesen und teilten uns sofort in kleine Teams auf, um das Wichtigste zu erledigen: ich zog mit Thorgar und Al'kira los, um eine offizielle Genehmigung für Ausgrabungen von der Regierung einzuholen (man lernt ja aus seinen Fehlern), während Shaktii-ga und Skip für alles schiffstechnische sorgen sollten.
Nach einer kleinen Odysee durch die etwas trostlos-graue Hauptstadt kamen wir im Regierungsdistrikt an, wo wir erstmal (so ganz gegen Thorgas Überzeugung) entwaffnet wurden und dann gefühlte Stunden auf einem sehr langen und sehr monotonen Gang auf wackeligen Stühlen warten mußten, während Al'kira seine kleinen Taschenspielertricks mit einem dumpen Thorgar spielte. Dann kamen wir doch endlich noch drann und kaum hatten wir uns im Büro eines Präfekten gesetzt und ich ihm zweitausend Credits Bearbeitungsgebühr gegeben, hatte ich meine Papiere auch schon abgestempelt, wir bekamen am Eingang des Amtes unsere Waffen wieder und standen auf der Straße.
Es galt also die anderen zu finden... leicht: die saßen in einem kleinen Straßencafe, in dem sich Al'kira sich auch gleich was einheimisches bestellte und nach einigen sehr interessierten bis motivationsabgemilderten Bissen das ganze zu Thorgar rüberschob, der eh schon an seinem Nerf-Steak zu kauen hatte.
Shaktii-ga offenbarte mir, daß die Raumhafengebüren alles in allem eintausend Credits gekostet hatten, er es aber auf achthundert hatte runterhandeln können.
Ach du S... mit der Geschwindigkeit sollte ich schon bald keinerlei finanzielle Mittel mehr haben -.-

Wir überlegten uns unsere nächsten Schritte und entscheiden uns, per Speeder in die Berge zu fahren. Ich hatte von der Regierung einige Karten mit den genauen Daten der Fundstelle bekommen, genauso wie anderen Arealen, die eventuell interessant für uns wären und Gegenden, die ein klares No-Go über sich stehen hatten. Man wollte uns nicht überall rumkriechen haben, schien es.

Während Skip und Al'kira sich aufmachten, sich nach einem Speeder umzusehen, machte Shaktii-ga schonmal alles für die Reise bereit und ich schnappte mir Thorgar, um ihn mit einer kleinen Einkaufstour zu quälen. Er bekam auch nen einheimischen Whiskey dafür.

Kurze Zeit später wurde ich dann von Al'kira und Skip angerufen, daß sie einen passenden Speeder gefunden, aber nicht das nötige Kleingeld hatten, sodaß ich beim Gebrauchtspeeder-Verkauf vorbeilaufen und einen doch recht großen Wohn-Speeder für dreitausendfünfhundert Creds erhielt.

An der Red Sky angekommen, luden wir unsere Ausrüstung auf den Wagen und düsten richtung Norden davon.

[Nachtrag:]
Skip und Al'kira hatten nicht nur den Speeder ausfindig gemacht, sondern gleich den ganzen Schwarzmarkt von Kiirten. Bei einem Rodian kaufte sich Al'kira nicht nur eine illegale Disruptor Pistole, Skip erwarb sogar noch einen Waffenaufsatz für seinen Arm und einen passenden schweren Blaster, den er aber erst später montieren ließ O_o
Wenn ich gewußt hätte, daß sich mein Team immer mehr in eine kleine Söldnertruppe verwandelte, hätte ich die Sache eventuell anders angepackt -.-


- 5. Tag der Winterfestwoche 151 nach der Ruusan Reformation -

Am Abend des nächsten Tages kamen wir mit Hilfe unserer Aufzeichnungen dann endlich in der Nähe der Ruinen an. Das letzte Stück Weg mußten wir zwar zu Fuß über einen Anhang mit losem Geröll tätigen, auf einer kleinen Fläche ca eintausendfünfhundert Meter über dem Meeresspiegel angekommen bot sich uns dann aber erstmal der langersehnte Anblick: die Überreste eines Gebäudekomplexes... ein Haus stand sogar noch fast vollständig.
Wir machten uns gleich an die Arbeit, während Al'kira in irgendeinem Loch verschwand und wir feststellen mußten, daß es hier außer ein paar noch stehenden Mauern nichts gab. Nichtmal eine Tonscherbe. Hier war alles ausgeräumt, weggetragen und bis zum letzten Krümel ausgefegt worden und als unser Defel dann mit der Nachricht zurückkam, daß er in einem kleinen Keller rellativ neue Konservendosen und anderen Abfall gefunden hatte, wurden wir vorsichtiger.

Ich schickte nochmal Al'kira mit waffenstarker Unterstützung (Thorgar) in den Keller und machte mich daran, mit den anderen das letzte Haus näher unter die Lupe zu nehmen.

Skip entdeckte sogar etwas... wo früher noch Wandtafeln hangen, waren nun nur noch kahle Stellen zu sehen, doch feine Abdrücke hatten sich hier abgetan und gaben eine Art Negativ der Tafeln wieder, die ich sofort anfing, abzupausen...

...und dann hörte ich von Al'kira per Comlink, daß wir Besuch bekommen würden. Ich fluchte, packte meine Materialien ein, knippste nochmal mit meinem Comlink ein Bild von den Abdrücken und eilte dann mit Skip und Shaktii-ga nach draußen, wo schon Thorgar im Schutz einer umgestürtzen Mauer kauerte und auf drei auf dem Platteau angekommene Speeder zielte, aus denen Shyntarii Milizen stiegen und auf denen stationäre Geschütze befestigt waren. Großgewachsene, schlanke Krieger mit kurzen, kräftigen Schwänzen und einer recht ordentlichen Bewaffnung. Von Al'kira war nichts zu sehen...

Der Anführer der Truppen stellte sich als Nsayich Kars Mobana, Kommandant der Konföderation freier Stämme vor und machte uns klar, daß wir auf seinem Gebiet wären und er jetzt gerne dafür eine Entschädigung hätte.
Weiter unten war unser Speeder von weiteren Shyntarri Speedern umstellt und ich mußte Thorgar beruhigen, der fast durchdrehte und ein Blutbat auslösen wollte, aber vom Schützen eines der Speeder grinsend in Schach gehalten wurde.
Ich redete weiter beschwichtigend auf Mobana ein, der sich aber nur sehr zäh von meinen Ideen überreden lassen wollte und als ich gerade wieder loslegte, ihm schöne Augen zu machen, als wir alle ein hohes Pfeifen hören konnten und sich die Shyntarri zu Boden warfen.

Unten bei unserem Speeder explodierte eines der Shyntarri Gefährte. Thorgar sprang nach vorne, packte sich Mobana und hatte gleich zwei Blastermündungen im Gesicht, was ihn aber nicht daran hinterte, Mobana nochmal durchzubeuteln und dann auf die ihn bedrohenden Milizen zu schleudern.

Wir rannten los.

Man schoß mittlerweile von oben auf uns herab und Truppen der Vereinten Republik von Digool strömten die Berghänge herunter, um den andere Shyntarri Truppen entgegenzutreten.
Doch schoßen die Gool leider auch auf uns und während bei den Ruinen einer der Shyntarri Speeder durch eine Granate in die Luft geschleudert wurde und Thorgar einen ernsten Schuß aus einem schweren Blastergewehr eines Gools einstecken mußte, konnte ich und Shaktii-ga Skip solange Deckung geben, bis dieser unseren Speeder geöffnet und den Motor gestartet hatte. Wir sprangen alle an Bord und eine panische Flucht bergab über halsbrecherische Serpentinen begann.

Unser Speeder bekam dann noch einen recht unsanften Schlag mit, als hätte uns ein anderer Speeder gerammt, wir mußten dann aber feststellen, daß uns eine weitere Rakete direkt getroffen hatte, diese aber ohne zu zünden im Speederdach stecken blieb O_o
Al'kira schaffte es dann, das verkeilte Projektil aus dem Dach zu stämmen und wir düsten in die sichere Dunkelheit der Nacht davon, während hinter uns der Kampf weiter tobte...

[Nachtrag:]
Die Granate im Shyntarri Speeder scheint eine kleine Aufmerksamkeit von Al'kira gewesen zu sein, der zu diesem Zeitpunkt noch dachte, die Gool würden uns helfen, sobald sie erkannten, daß wir hier von den Shyntarri ausgenommen werden würden.
Daß es beiden Parteien rellativ egal war, wer oder was in ihren Konflikt geriet, wollte uns da noch nicht wirklich in den Kopf gehen...


- 1.1. 151 nach der Ruusan Reformation -

Mittlerweile hatte ich per Datapad die Fotos ausgewertet, die ich von den Tafelabdrücken hatte machen können und auch Thorgars Wunden waren notdürftig verarztet. Anscheinend schmeckte ihm der einheimische Whiskey nicht, aber man kann nicht alles haben...
Ich teilte meinem Team mit, daß es anscheinend eine weitere Tempelanlage im Tiefland des nördlichen Kontinents gab, wenn man den Bildern der Wantafeln und dem simplen Koordinatensystem vertrauen könnte. Wir machten uns sofort auf den Weg, um wenigstens noch hier etwas abzustauben.


- 2.1. 151 nach der Ruusan Reformation -

Mit neuem Powerdrill und Scannern machten wir uns im lehmigen Brachland an die Arbeit und hatten nach einigen Stunden bereits das erste Steinhaus ans Tageslicht gebracht. Meinen Untersuchungen nach waren die Ruinen gute zwanzigtausend Jahre alt und von einer Schlammlawine überschwappt worden, was für einige vielversprechende Funde sorgen sollte.
Und kaum hatten wir dies auch gesagt, fanden Skip und ich auch schon ein Skelett... in perfektem Zustand.
Nur eines war seltsam... es passte zu keiner der Spezies, die hier auf Digool lebten. Oder doch? Skip sprach mich darauf an, daß er mehrere Charakteristika erkannte, die er zuvor bei den Gool und den Shyntarri gesehen hatte und ja, da waren sie: breiter Kiefer, Zahnansätze, verlängerte Wirbelsäule und Statur... das ganze sah aus wie ein Hybrid aus den beiden Spezies. Ich nahm sofort DNA Proben.
Während Shaktii-ga verwirrt äußerte, daß dies das Ergebnis einer Verbindung der beiden Völker sein müßte, erklärte ich ihm, daß es sehr wohl möglich war, in nur zwanzigtausend Jahren solche Evolutionssprünge zu machen. Auf anderen Welten der Galaxis war dies in viel weniger Zeit geschehen, wenn auch oft durch das Einmischen anderer Spezies wie den Rakata. Ob hier alles natürlich zugegangen war, war erstmal unwichtig... fest stand, daß sowohl Gool als auch Shyntarri ihren Anspruch auf diesen Planeten hatten und unser Fund rein politisch gesehen so ziemlich auf den poodoo hauen würde.
Al'kira war schon ganz blaß und Thorgar verstand irgendwie nur die Hälfte, aber wir machten uns daran, unseren Fund aus dem Ausgrabungsloch nach oben in unseren Speeder zu verladen...

...als wir erneut Besuch bekamen -.-
Speeder näherte sich und wir brachten das Skelett schnell wieder nach unten, verdeckten es mit einer Plane und empfingen General Tri’kta von der Vereinten Republik von Digool mit einem Lächeln.
Was aber nichts nutze... er warf uns vor, in nicht freigegebenem Gebiet herumzuschnüffeln und forderte uns auf, unsere Waffen abzugeben und mitzukommen.
Erneut mußte ich Thorgar erst dazu überreden, nicht gleich alles über den Haufen zu schießen und uns damit in den sicheren Tod zu reißen, dann aber hatten wir eine gemütliche Fahrt zwischen bewaffneten Soldaten, während unser Speeder mit all unseren Sachen auch gleich mitgeschliffen wurde. Wieder war von Al'kira weit und breit nichts zu sehen... ich hoffte nur, daß er nicht alleine bei der Ausgrabungsstelle zurückgeblieben war.

In einem befestigten Militärlager wurden wir in eine Baracke gesetzt und erstmal warten gelassen, bevor man uns nochmal ausfragte, was wir genau dort wollten und was uns einfiele, über die Genehmigungen der Reigerung hinaus zu entscheiden. Meine Pheromone schlugen zwar ein wenig an, die Stimmung war aber dennoch nicht sonderlich angenehm und wurde sofort wieder schlechter, als ein junger Gool Adjutant mit meinem Datapad angerast kam und dieses General Tri'kta entstreckte. Der wurde erst blass, dann blau und schließlich rot und schrie uns an, ob wir wüßten, was wir damit anrichten würden und daß das schon Gotteslästerung sei und zeigte uns mein Bild von dem Skelett... whoooops!
Er sammelte sich, beratschlagte ich kurz mit einem anderen Offizier und verschwand dann, während wir unter den wachsamen Augen von vier Gool Soldaten weiterhin in der Baracke saßen.

Dann kam er wieder rein stolziert, gesammelt und ober-eitel, bedankte sich bei uns und sagte, daß er eh schon lange "dafür" war, dieser Zwischenfall die Sache aber in der Regierung anscheinend beschleunigt hatte... meh?
Wie wer was wo?
Dann sagte Skip, daß er gerade über sein internes Com eine Nachricht empfangen hätte und der Vernichtungsschlag gegen die Shyntarri soeben frühzeitig gemeldet wurde. Die Shyntarri seien somit anscheinend gewarnt.

Tri'kta schaute etwas verstört und rannte dann aus der Baracke, als die ersten Sirenen das Lager fluteten.
Skip informeierte uns, daß Al'kira die Warnung über einen bevorstehenden Schlag über das breite Comnetz abgegeben hatte und wir saßen etwas beklommen da, bis eine gewaltige Explosion die Erde erbeben ließ.
Während unsere Wachen noch um ihr Gleichgewicht kämpften, sprangen wir auf und überwältigten sie, Shaktii-ga, Thorgar und Skip nahmen den bewußtlosen oder toten Soldaten ihre Waffen und ein gerade panisch in den Raum eilender Adjutant hatte auch netterweise auch noch die Kiste mit unseren Habseeligkeiten dabei, die er gerne und ohnmächtig an uns übergab.

Außerhalb der Baracke angekommen, sahen wir, daß die Basis unter Angriff von mehreren Jägern stand,. Alles war in Panik und Al'kira saß am Steuer unseres Speeders und winkte uns grinsend zu sich... braver Al'kira!

Wir eilten also rüber, Shaktii-ga übernahm das Steuer und Al'kira traf noch einen wild durch die Gegend laufenden General Tri'kta mit einem Stunschuß, schaffte es dann aber nichtmehr, das Eingangstor zur Basis mit einer geworfenen Erschütterungsgranate zu blockieren. Aber man kann eben nicht alles haben...

Wir entschieden uns, zurück zur Ausgrabungsstätte zu fahren und wenigstens noch das Skelett einzupacken. Dort mußten wir feststellen, daß die Gool anscheinend schon weitergearbeitet, den Platz aber dann sehr eilig wieder verlassen hatten... umso besser für uns. Wir packten den Ur-Gool/Shyntarri in den lädierten Speeder und rasten zurück Richtung Kiirten.

[Nachtrag:]
Al'kira hatte sich anscheinend kurz vor unserer Abfahrt von der Fundstätte an den nun von Soldaten besetzten Speeder gehängt und dann auf dessen Dach im Militärlager Ausschau gehalten.
Als er mitbekam, daß Raketensilos rund um die Basis aufgezogen wurden und die Spitzen von Raketen zum Vorschein kamen, gab er schnell eine offene Warnung ab, die ja auch Skip mitbekam und wir damit General Tri'kta "ablenken" konnten.
Als dann Shystarri Jäger anflogen und das erste Silo in einen glühenden Feuerpilz verwandelten, schlich er sich ins Innere des Speeders und schmiedete dort weitere Pläne... bis wir dann uns schon selbst befreit hatten und ihm entgegen kamen.


- 3.1. 151 nach der Ruusan Reformation -

Überall am Horizont waren Kämpfe und die Feuersbrünste von taktischen Nukes zu sehen. In Kiirten angekommen, waren die Straßen verstopft und es dauerte geschlagene fünf Stunden, bis wir uns an Bord der Red Sky befanden. Wenigstens wollten die Gool alle Ausländer aus dem Kriegsgebiet haben und machten uns die Abreise insofern einfach.
Unseren Speeder nahmen wir mit an Bord. Das Loch in der Decke sollte leicht zu reparieren sein und man weiß ja nie, wann man ein solches Gefährt mal brauchen sollte.

Kurz bevor wir in den Hyperraum sprangen, erreichten die ersten republikanischen Kreuzer das System, deren Repräsentanten weitere Nichteinheimische schützen und bei den Verhandlungen behilflich sein wollten.
Nur durch ein Sklelett, daß die Theorie nach einem gemeinsamen Vorfahren der Gool und der Shyntarri aufwarf, war ein kleiner Bürgerkrieg zu einem planetaren Supergau geworden. Und wer fand das Skelett? Natürlich wir :rolleyes:

Mit einer geschichtsträchtigen Leiche im Laderaum nahmen wir Kurs auf Coruscant... was die Uni wohl dazu sagen wird?





Äh ja... das war's :kaw: Hätte echt nicht gedacht, daß das so aus dem Ruder laufen wird, aber bei den vielen Möglichkeiten mußte halt eine eintreten. Daß es ausgerechnet eine der heftigsten ist... naaaja O_o

Wir haben mal wieder bewiesen, daß wir eine sehr gut ausbalancierte Truppe sind, die eigentlich jeden Aspekt der abenteuerlichen Archäologie abdecken können, wenn sie sich nur mal wirklich ins Zeug legen wollen :cool:

Nächstes Treasure Hunter Abenteuer (das in wenigen Wochen gespielt werden dürfte): Die Sonnenperle...

Finarfin
05.02.2009, 18:54
Großgewachsene, schlanke Krieger mit kurzen, kräftigen Schwänzen...

:D

Tut mir leid... Hab grad die Mail bekommen, dass ich meinen Linguistics Test bestanden habe und bin plötzlich furchtbar kindisch... :rofl:

Erinnert aber schon echt an Anu's Perlen...

Minza
05.02.2009, 19:00
*mit dem +2 Paddel der Zucht zupaddel*

Böser Fin! :D
Und herzlichen Glückwunsch ;)

GeeGee
08.02.2009, 22:03
So auch heute haben wir wieder ein tolles Abenteuer der Kinyen Strider-Crew bestritten.
Die genaue Zusammenfassung kommt dann noch von Laubi ;) :D
Es hat mal wieder superviel spaß gemacht und ich kann soviel schon mal verraten: unser astrodroide hat nen hyperraumsprung verpatzt und wir wissen alle nicht wirklich was auf uns zu kommt. der bisher fieseste cliffhanger den wir jemals hatten...

dafür war das spiel heute wieder mit gewohnt vielen sitcom-dialogen gespickt. Highlight war, dass Ancy ein Videospiel verloren hat, den Controller in Einzelteile geschlagen hat, den Search-Wurf nach den Teilen verpatzt hat und nur die Hälfte wieder zusammensetzen konnte und beim Spielen dann der ganze Spieltisch abgebrannt ist, weil es einen Kurzschluss gab...
Auch schön war, dass Neela (Bounty-Hunter!!!) einen Gegner verfehlt hat und Yaya ihn daraufhin mit einem Schuss platt gemacht hat - und jeder natürlich auf Neela rumgehackt hat ^^

Also man merkt: wieder einmal ein typischen Strider-Abenteuer mit viel Action, Spaß, Krimi und Sex :D

Laubi
08.02.2009, 22:13
Muss auch sagen, dass es mal wieder richtig viel Spass gemacht hat. Das mit dem Holo-Spiel-Tisch war schon etwas blöd, aber hat bei allen für belustigung gesorgt. Das war einfach eine aneinander Reihung von so vielen merkwürdigkeiten, da konnte man nur noch lachen.... :kaw:

Das mit Neelah war natürlich auch sehr amüsant. Die Witze und Stichelein haben sich durchs gesammte Abenteuer gezogen und so wirds wohl auch noch bleiben, bis sie mal wieder ne Horde Gegner im Alleingang zerlegt. Bis dahin sei uns der Spass gegönnt. *hehehe*

Und nun bin ich gespannt, wo wir wohl landen werden... oder ob wir überhaupt noch irgendwo landen werden :(

Minza
08.02.2009, 22:16
Verleumndung :o

Neela hat den Angreifer sogar recht gut getroffen, aber der Schaden war erbärmlich... wenn man mit nem schweren Blaster nur 1er Würfelt, wird das Plasma halt von der Körperpanzerung geschluckt :(

Orakel
08.02.2009, 23:34
Es hat mal wieder superviel spaß gemacht und ich kann soviel schon mal verraten: unser astrodroide hat nen hyperraumsprung verpatzt und wir wissen alle nicht wirklich was auf uns zu kommt. der bisher fieseste cliffhanger den wir jemals hatten...
Schlimmste Variante 1.) Ihr verlast niemehr den Hyperraum. Schlimmste Variante 2.) Ihr verlast den Hyperraum, seht aber nur noch wie sich die Korona einer Sonne direkt vor eurer Windschutzscheibe breit macht und edet als Grillcrew. Schlimmste Variante 3.) Ihr verlast den Hyperraum und landet direkt in einem Asteroidenfeld, dass lauter kleine Löcher in die Außenhaut haut und verliert daraufhin in langsam und Qualvoll sich dahinziehenden Minuten sämtlichen Sauerstoff, was von euren Droiden mit absolutem Unverständnis kommentiert wird. :P
*Mein Beitrag zu: Wir bringen den SL auf schlechte Ideen*
Das mit Neelah war natürlich auch sehr amüsant. Die Witze und Stichelein haben sich durchs gesammte Abenteuer gezogen und so wirds wohl auch noch bleiben, bis sie mal wieder ne Horde Gegner im Alleingang zerlegt. Bis dahin sei uns der Spass gegönnt. *hehehe*
Hmm... so'ne ähnliche Geschichte muss sich der Spieler vom Hexenmeister in meiner D&D-Runde andauernd anhören, weil er es andauernd bei Friedhofsmauern nicht schafft die zu überspringen. (Beim ersten Mal war es'ne ganz kleine Friedumzäunung quasi. So ca. Kniehoch. Beim zweiten Mal wars schon'ne etwas größere Mauer, wo er hilfe brauchte. Aber selbst da hat er sämtliche Würfe verkackt. Seitdem machen wir bei fast jeder Mauer, an der wir vorbeikommen scherze, dass wir erstmal'ne Stunde oder so wenigstens zum überwinden des Monsterhindernis mit einkalkulieren müssen. *g*

Minza
08.02.2009, 23:43
Mir fallen schon selber fiese Sachen ein:

Schlimmste Variante A: wir springen aus dem Hyperraum und uns kommt alles so langezogen und schepps vor, bis wir merken, daß wir am Ereignishorizont eines Schwarzen Loches kleben und gerade rüberkippen....
Schlimmste Variante B: wir springen aus dem Hyperraum und landen in einem seltsamen Sternhaufen inmitten von aufdringlichen Cyborgs, die uns assimilieren wollen...
Schlimmste Variante C: wir werden von einer Gruppe "E.T.s" gerettet, die uns untersuchen, seltsame Sonden in den Po stecken und uns langsam zu Tode knuddeln...

:D

GeeGee
09.02.2009, 00:23
Planänderung: Der Bericht kommt wieder von mir.

Also nachdem wir im letzten Abenteuer ja schon auf dem Planeten Livik gelandet waren, der unter der Invasion der Kala'ir leidet, wurden wir gefragt ob wir Lust hätten als Söldner in den Wachdienst einzutreten, da anscheinend jedes Wesen, das auch nur annähernd eine Waffe tragen kann gebraucht wurde.
Da die Bezahlung so unbeschreiblich gut war, hat keiner von uns abgelehnt und wir sind alle zu "Soldaten" geworden (Yaya konnte nebenbei natürlich noch ein bisschen Geld machen).

Zum besseren Verständnis noch ein kleines Overview der Festung in der wir uns gerade befinden:
Im Westen auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe eines Hangars befand sich das Landing-Pad auf dem auch die Strider ihren Platz fand.
Südlich davon, im Zentrum war das Hauptquartier.
Die ganze Stadt war durch die Schilde recht gut gegen orbitales Bombadement geschützt und die Haupteingänge im Tal und am Fluß war zusätzlich gut befestigt.
westlich vom HQ war das Herrenhaus, in dem der Regent residierte.
Nördnlich vom HQ befanden sich die Baracken für die Soldaten und Techniker.
Auf der anderen Seite des Flusses, südlich des Herrenhauses waren noch die zwei Generatoren, die das Schild versorgten.


Die Crew bewachte also die Nordseite der Festung an einem kleinem Abhang, umgeben von ein paar Geschütztürmen. Gjarap verbrachte die Zeit auf dem Schiff um unser geschundenes Zuhause wieder auf Vordermann zu bringen.
Schließlich näherten sich uns drei schwarze Punkte aus der Ferne. Als Rugor das Ganze im HQ meldete wurden 2 der vermeindlichen Angreifer schon aus der Ferne angegriffen und von den Turrets ausgeschaltet, der letzte schaffte es jedoch das Schild zu durchbrechen und konnte vor unserer Nase landen.
Etliche feindliche Soldaten stürmten heraus und zerstörten gleich mal einen der Geschütztürme, hinter dem wir Deckung fanden.
Ein Kampf brach aus.
Fast jeder von uns schaltete einen oder mehr Soldaten aus (Neela traf ja bekanntlich nur einen und den ziemlich schlecht) und die Geschütztürme zerstörten den Truppentransporter.
Nach diesem Actiongeladenem Kampf (naja für Neela war er wahrscheinlich eher deprimierend) erfuhren wir, dass die Schilde gar nicht von dem Truppentransporter durch die Explosion durchbrochen wurden, sondern kurzzeitig ausgeschaltet wurden, sodass dieser ungehindert eindringen konnte.

All das erfuhren wir im Hauptquartier, bei der Nachbesprechung des Angriffs, was bei allen Anwesenden zu großem Missmut führte.
Zwar verstand die Crew das Tech-Gelabere der Spezialisten nicht, aber der Ernst der Lage wurde uns sehr bald bewusst, als uns der Chairman bat, nach dem Verräter zu suchen und ihn ihm tod (!) auszuliefern.

Einer der Techniker, die für die Bedienung der Waffensysteme und Schilde zuständig waren trat zu uns - oder flatterte vielmehr zu uns, denn es war ein Toydorianer. Er fragte uns ob er mit Gjarap sprechen könnte, da er mit ihm verwandt sei.

Also machten wir uns mit Ishun dem Toydorian auf den Weg zurück zur Strider, wo wir Gjarap mit seinem Cousin vereinten. Die beiden hatten sich erstmal viel zu erzählen und machten sich auf den Weg um gemeinsam etwas in einer Bar bei den Baracken zu trinken.
Rugor und Aay machten in der Zeit Gjaraps Reparaturarbeiten und Neela, Yaya und Ancy spielten ein Podracer-Rennspiel im Aufenthaltsraum, bei dem Ancy kläglich scheiterte und den Controller zertrümmerte.
Als er dann die Einzelteile versuchte wieder zusammenzusammeln fand er dummerweise nicht alle Bestandteile, während Yaya den Rest aufsammelte und ihn versteckte. So konnte der Wookiee den Controller zwar zusammensetzen aber eben nicht komplett, weswegen beim erneuten Spielversuch gleich der ganze Tisch anfing zu brennen.
Während Gjarap und Ishun, die mittlerweile wieder zurück waren das ganze sehr verstörend empfanden weinte Yaya vor Lachen und war nicht einmal im Stande dabei zu helfen den Brand zu löschen...

Naja und dann stürzten wir uns in die Investigation des Falles. Vom HQ hatten wir detaillierte Arbeitspläne erhalten und konnten so zurückverfolgen wer wann wo war. Das half uns allerdings zuerst recht wenig, da wir nicht feststellen konnten von wo aus das Schutzschild deaktiviert worden war. Einen Verdächtigen gab es bisher auch nicht und auch als das befragen diverser Leute half nichts.

Glücklicherweise wurden wir bald mit neuen Anhaltspunkten versorgt. Ein Wachposten im Waffenraum war ermordet worden.
Die Detektiv-Crew machte sich also erneut auf den Weg zur Festung hinunter und begutachtete den Tatort.
In dem Raum lag eine Leiche, die offenbar durch Stichwunden am lumbrikalen Bereich der Wirbelsäule und enormen Blutverlust gestorben war.
Ein Page hatte sie vor 2 Stunden entdeckt und die Aufnahmen der Überwachungskamera befanden sich noch in der Auswertung.

Außer auf die Strider zurückzukehren konnten wir also nicht viel machen und ob der Attentäter der selbe war, wie derjenige der die Schilde sabotiert hatte konnten wir auch nur erahnen.
Schließlich kam uns der Pagenjunge besuchen und schilderte seine Sicht der Dinge, die nicht besonders aufschlussreich waren.
Erst die Aufnahmen der Überwachungskamera brachten ein wenig Licht ins Dunkel.
Leider gab es einen direkten Schnitt von einem Leeren Raum zu der blutigen Leiche, die wir selbst schon begutachtet hatten - irgendjemand hatte also an dem Tape herumgedoktort um Beweise verschwinden zu lassen. Keine Spur von einem Mörder.
Allerdings konnten wir der Zeitspur entnehmen dass das Bild von einem anderen Bild überlagert worden war.

Also bemühte sich die gesamte Crew das Video zu entschlüsseln, was aber niemand schaffte. Erst Yaya (mit Hilfe eines ForcePoints) schaffte es mit viel Glück die Aufzeichnung nicht zu löschen, sondern diverse Layer zu entfernen und ein Verschwommenes Bild der Aufzeichnung zu erzeugen.
So erkannten wir mit etwas Phantasie einen Toydorian, der den Wachmann hinterrücks mit seinem Dolch erstach.
Der Verdacht fiel natürlich sofort auf Gjarap - äh seinem Cousin Ishun.

Noch konnten wir ihn aber nicht bloß stellen, da wir nicht wussten, ob er auch in Verbindung mit der Sabotage stand. Die Beweise fehlten uns schlicht und ergreifend.

Trotzdem verabredete sich Gjarap mit seinem Cousin erneut um so Zeit zu gewinnen. Zur Sicherheit folgte ihm Neela unauffällig.
Während Gjarap und Ishun in der Kantine aßen und die Crew auf der Strider auf Ergenisse wartete, "fand" Neela in der Küche der Kantine eine Bombe, die auch gleich in die Luft ging und ziemliches Chaos auslöste.
Selbst die Crew bekam die Explosion mit und machte sich sofort auf den Weg zur Kantine, wo sie Gjarap, Ishun und eine verkokelte Neela vorfanden.

Nachdem sich der Staub gelegt hatte und sich die Lage etwas beruhigt hatte folgte Gjarap seinem Cousin heimlich und hielt vor seiner Baracke Wache, da nun wirklich vieles auf ihn als Täter hinwies. Rugor löste ihn schließlich bei der Wache ab und machte eine Entscheidende Entdeckung.

Ishun führte ein Gespräch mit einem Unbekannten und verlies daraufhin besorgt die Baracke, geradewegs in Richtung der Kinyen Strider. Natürlich warnte Rugor uns sofort und so erwarteten wir den Toydorian schon skeptisch.
Dieser war ziemlich aufgelöst und panisch, als er uns anvertraute, dass jemand hier in der Festung eine Tat auf ihn schieben wollte, die er nicht begangen hatte und dass jemand auf ihn angesetzt war.
Die Crew wusste natürlich wovon er sprach, doch da er als Hauptverdächtigter in Frage kam, lies sie das zunächst im Dunkeln.

Ishun berichtete von einem Ugnaught, der ihm das Leben schwer machte, indem er eine falsche Fährte legte, die direkt zu Ishun führte. Angeblich sei er es gewesen, der den Wachmann umgebracht hat.

Schließlich konfrontierte die Crew den Toydorian mit den Aufzeichnungen der Überwachungskamera, die dieser ungläubig verfolgte.
Mit ein paar Handgriffen brachte dieser dann endlich Licht ins Dunkel. Das Bild wurde endlich scharf und er entfernte einen weiteren Layer, sodass ein Ugnaught auf Repulsorschuhen zum Vorschein kam, der den Mord in Wahrheit begangen hatte.


Unterdessen hatte Rugor Ishuns mysteriösen Gesprächspartner gefunden: Eben jenen Ugnaught, der ihn angeblich wie eine "Marionette" ausspielen würde. Dieser verlies die Baracken und machte sich auf den Weg nach Osten in Richtung Schildgeneratoren. Rugor folgte ihm unauffällig, während er von Yaya via Comlink erfuhr, dass dieser Ugnaught wahrscheinlich der wahre Täter und Saboteur sei.

Bei den Generatoren versuchte Rugor den Ugnaught aufzuhalten und niederzustrecken, doch er schaffte es gerade noch eine Ionenbombe auf den Generator zu schleudern, bevor er starb.
Besorgt machte sich die Crew unterdessen auf den Weg zum HQ um dort Alarm zu schlagen, doch durch die Ionenbombe fiel nun der Strom in der gesamten Festung aus.
Gjarap, der auf der Strider geblieben war startete sofort die Maschienen und die Deflektorschilde, da nun jede Minute mit einem Großangriff zu rechnen war - und der kam auch.

Rugor, Ancy, Yaya, Neela und Aay befanden sich nun mitten im Krieg. Überall um sie herum schlugen Schüsse ein, das Herrenhaus und die Baracken wurden zerstört und verwüstet. Ein gewaltiges Chaos brach aus. In all der Hektik kam der Chairman aus dem Herrenhaus geflohen und übergab der Crew den kleinen Thronfolger, den wir sicher aus der Gefahrenzone schaffen sollten. Dazu bekamen wir noch einen Sack voll Geld als Entlohnung und schließlich kam auch Gjarap mit der Strider und brachte uns in "Sicherheit".
Rugor maneuvrierte uns durch das Schlachtfeld und in den Orbit.

Dort waren wir aber lange noch nicht in Sicherheit. Während Yaya sich schwer tat das Kind zu beruhigen und die Strider ohne Geschützturm (Siehe letztes Abenteuer) relativ wehrlos war, rief Gjarap Niner ins Cockpit um einen Microjump zu berechnen der uns vorerst in Sicherheit bringen sollten, bis uns der Chairman kontaktieren würde.

Tja und wie die Geschichte ausgeht, oder vielmehr nicht ausgeht habe ich ja ein paar Posts vorher schon erwähnt. Der Droide hatte irgendeinen dämlichen Programmfehler und hat unseren Sprung ziemlich verpatzt...

Jetzt befindet sich die Kinyen Strider zwar im sicheren Hyperraum, doch was auf die Crew und dem wichtigen Passagier zukommen würde bleibt im Dunkeln - so ziemlich alles ist möglich und eines ist gewiss: Angenehm wird es mit Sicherheit nicht...

Minza
09.02.2009, 06:52
Ich bedanke mich für den aufschlußreichen Abenteuerbericht, der mir erlaubt, mich etwas weiter von meiner Krankheit zu erholen :)

Ja, da alle zuerst Izoon verdächtigten, mußte ich schließlich einen anderen Täter einbauen, alles andere wäre dann langweilig gewesen :p

Und daß Neela gleich zweimal im Abenteuer ihre gesammten Vitality Points veliert (einmal bei der Sprengfalle in der Küche, wo sie dann rauchend und mit leichtem Röstaroma raustorkelte und einmal bei der finalen Flucht zur Strider) war ja mal wieder typisch für mein Glck mit diesem Charakter... die scheint alles zu überleben: von abgeschossenen Geschütztürmen bis hin zu Anschlägen auf die Nahrungsmittelvorräte einer Festung :kaw:

Danke GeeGee!


PS: der Page war übrigens ein 7-jähriger Reeth Caldason, der in späteren Tagen unseren Jedi bei der Befreiung der Livik Festung helfen werden wird ;)

Orakel
09.02.2009, 14:23
Hmm... scheint ja eine Gut geröstete Kopfgeldjägerin dann zu sein. *g*

Und ansonsten: Tja.... hmm... war da nicht irgendwo'ne Geschichte mit einem ziemlich hochnäsigen Dreikäsehoch mal gewesen, oder war das noch eine andere Königsfamilie? *grübel*

Dyesce
09.02.2009, 14:57
Wow, du paßt ja gut auf. Ja, das ist genau der selbe Rykkin (evtl. falsch geschrieben?), der sich als junger Erwachsener die tief empfundene Asympathie von Mrriakh verdienen wird.

@Geegee
Danke für den Bericht!

Obwohl wir Neela damit aufziehen, daß sie bei 8 Gegnern keinen getötet hat, wissen wir alle, daß sie die beste Kämpferin unter uns ist.
Ancy ist sehr stark, aber bisweilen etwas unkontrolliert im Kampf.
Rugor hat die Kontrolle, aber wegen seines Alters nicht immer die Kraft.
Yaya und Aay sind geschickt, haben aber einfach nicht genug Erfahrung.

Ich hoffe, daß wir bald wieder spielen, mit ungewissem Ziel im Hyperraum zu hängen ist schon etwas beunruhigend. Zumindest wissen wir, daß nicht die Strider im Hyperraum zerstört wird, da ja Klein-Rykkin noch eine Zukunft hat. :)

Minza
09.02.2009, 15:37
Rik'yn II., exakt... auch sein Vater Regent Lymus Pa I. kam in unserer NJO Kampagne vor und sollte somit den Angriff der Kala'ir überleben, wenn alles mit rechten Dingen zugeht, da er ja erst in 27 Jahren von der Dark Jedi Mora getötet wird ;)

Laubi
09.02.2009, 16:46
Ancy ist sehr stark, aber bisweilen etwas unkontrolliert im Kampf.


Frechheit :o unkontrolliert.... :rolleyes:
Im Fernkampf muss ich halt noch etwas üben, und wenn mir einer arg blöd kommt, wird Ancy vielleicht etwas übermütig, aber ansonsten :kaw:

Aber stimmt schon. Neela ist einfach die beste kämpferin an Bord. Und das wird sich wohl so schnell auch nicht ändern, außer sie vertieft ihr Hobby "Bomben finden".

Also lag ich mit meiner Vermutung, als du uns Gjarap's Cousin vorgestellt hast, dass er der Saboteur ist, doch richtig! Aber ich bin auch froh, dass du das noch umgemodelt hast. War gleich viel spannender!

Minza
09.02.2009, 17:15
Das ist meine Aufgabe als Meister... den Spielern ein spannendes und vor allem spaßiges Abenteuer zu liefern bzw zu ermöglichen. Darum lasse ich euch ja auch die ganze Zeit mit solchem Zeug wie der Kontroller-Sache rumspinnen :kaw:
Ich kenne da Meister und Gruppen, die solchen "fluff" (sozialer Aspekt wie Gespräche mit NPCs etc... im Gegensatz zum "crunch", dem Kampfaspekt des RPGs) hassen und unterbinden würden...

Ich persönlich kene es aber seit meinen RPG-Anfängen nur mit fluff und somit bin ich ganz froh, daß ich mit meiner Gruppe bzw meinen Gruppen (die vermischen sich eigentlich eh ständig, ich sollte da eher von "Kampagnen" sprechenin der Hinsicht keine Probleme habe und es keine Munchkins gibt :D


Ach ja: was bis dato noch niemand erwähnt hatte: Level Up :kaw:

Wir haben Level 5 erreicht (Aay Level 2 [fixed]) und sind nun noch... gestörter O_o

Laubi
09.02.2009, 17:30
Ich kenne da Meister und Gruppen, die solchen "fluff" (sozialer Aspekt wie Gespräche mit NPCs etc... im Gegensatz zum "crunch", dem Kampfaspekt des RPGs) hassen und unterbinden würden...

Das gehört ja auch dazu und würde ohne dem ganzen nicht mal halb so viel Spass machen. Das lockert das ganze Geschehen etwas auf...

Edit: zu dem Level-Up. Ich hab die Hälfte meiner neuen Skillpoints ins Glücksspiel investiert -.-

Minza
09.02.2009, 17:35
Ohne den ganzen fluff (Gespräche zwischen den Charakteren, story-nicht-relevante Handlungsstränge, Gespräche mit NPCs, Hintergrunbeschreibungen etc) wäre das ganze eigentlich nur noch eine Ansammlung von aneinandergereiten Miniaturschlachten, wie das ja auch beim neuen Dungeons Dragons 4 wieder "modern" wurde... und das will ich halt nicht als RPG spielen, dafür spiele ich dann Tabletops wie SW Minis...
Rollenspiel ist für mich das Spiel mit den Rollen, nicht unbedingt das Rollen der Kampfwürfel... not rollplay but roleplay ;)

Orakel
09.02.2009, 18:36
Wow, du paßt ja gut auf. Ja, das ist genau der selbe Rykkin (evtl. falsch geschrieben?), der sich als junger Erwachsener die tief empfundene Asympathie von Mrriakh verdienen wird.
Ich würde es eher als Fluch bezeichnen, dass sich jeder Sch*** in mein Gedächtnis irgendwie einbrennt.
Ich kenne da Meister und Gruppen, die solchen "fluff" (sozialer Aspekt wie Gespräche mit NPCs etc... im Gegensatz zum "crunch", dem Kampfaspekt des RPGs) hassen und unterbinden würden...
Aufgrund der Erklärung kann man das so stehen lassen. Aber eigentlich bedeuten die Vokabeln Crunch und Fluff ein klein wenig was anders. (Respektive sind dann doch weiter gefast.) ;)

GeeGee
09.02.2009, 18:39
Dem kann ich mich nur anschließen. Ohne die lustigen Filmreifen Dialoge, Slapstickeinlagen und so dieses "tägliche Leben" würde mir das Spielen auch nicht viel Spaß machen. Das bringt einfach Leben in die Geschichte und gibt den Figuren im Spiel auch Glaubwürdigkeit, verbindet sie untereinander (z.B. weiß Neela ja vermutlich, dass wir die Sticheleien nicht so meinen, da wir wissen wozu sie in der Lage ist) und gibt dem ganzen viel mehr Tiefe.

Ich finde auch das Maß an Nebenhandlung in unserer Kampagne sehr gut. Es ist nicht zu viel und stört den Spielfluß keineswegs und bereichert die Abenteuer ungemein. Mittlerweile hat sich zwischen den Charakteren spürbar eine stärkere Freundschaft entwickelt. Vor ein paar Jahren hätte Yaya sich wahrscheinlich nicht getraut so über Ancy zu lachen und hätte sie es getan hätte er sie damals wahrscheinlich in der Luft zerrissen... ziemlich genial

Aay ist übrigens erst Level 2, was man ihr aber nicht anmerkt, da ich sagen muss, dass mein Würfelglück bei ihr wirklich fast nicht zu toppen ist... Die Kleine ist der Hammer - hatte ja auch einen guten Lehrmeister: Neela :)

Minza
09.02.2009, 18:42
z.B. weiß Neela ja vermutlich, dass wir die Sticheleien nicht so meinen, da wir wissen wozu sie in der Lage ist


Du überschätzt hier gewaltig Neelas kognitive Fähigkeiten ;)
Die ist wirklich davon überzeugt, daß ihr sie gerade als schlechter als Yaya einstuft und das frißt ziemlich an ihr :D

Orakel
09.02.2009, 21:33
Och, armes Neelalein. so ganz ohne liebende Freunde in diesem kalten, bösen Universum. :braue:konfus::D

GeeGee
09.02.2009, 22:50
Du überschätzt hier gewaltig Neelas kognitive Fähigkeiten ;)
Die ist wirklich davon überzeugt, daß ihr sie gerade als schlechter als Yaya einstuft und das frißt ziemlich an ihr :D

Oh...
Das habe ich schon fast befürchtet, naja ich bin mir sicher sie kann ihre Fähigkeiten schon bald unter Beweis stellen.
Ich vergesse immer wie unterbelichtet Neela ist... :D

Finarfin
10.02.2009, 20:36
[...]durch Stichwunden am lumbrikalen Bereich der Wirbelsäule[...]

Krass... Du bist sicher, dass es "lumbrikal" heißen muss? Was für eine Spezies war das? :D

Das letzte Mal, dass mir ein ähnlicher Begriff untergekommen ist, lag ein außerordentlich totes Exemplar von Lumbricus terrestris vor mir auf dem Seziertisch...^^
In welchem Beruf benutzt man das denn und was heißt es da?

GeeGee
11.02.2009, 17:48
Krass... Du bist sicher, dass es "lumbrikal" heißen muss? Was für eine Spezies war das? :D


nein natürlich nicht, das ist schwachsinn -.-
aber schau mal auf die uhrzeit wann ich das geschrieben habe, dann weißt du warum ^^ sorry für etwaige verwirrung

Minza
20.02.2009, 17:31
Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen des Rollenspiels :braue

Morgen werden wir erstmal den großen Cliffhanger auflösen und zeigen, was mit der Kinyen Strider und den komischen Gestalten auf ihr passieren wird... ist halt doch blöd, wenn der Astromech die falschen Zahlen in den Navi spuckt.
We're all gonna die... *sing*
Into the Black

Übermorgen wird dann gleich nochmal mit unseren Schatzsuchern nachgelegt und gezeigt, was denn alles passieren kann, wenn man sich auf blöde Spiele einläßt und Indiana Jones mit Star Wars verwechselt :kaw:
The Sun Pearl

Nächste Woche werden wir dann übrigens meine Meisterpremiere im Slayer-Verse erleben dürfen... ich hab schon Lampenfieber O_o
Zusätzlich werden dann auch Raidi und sein holdes Weib Einzug in unser schönes antikes Gallien halten und uns mit neuen, buffyesken Charakteren quälen :D
The Carpenter's Wife

seifo dias
20.02.2009, 17:50
Antikes Gallien? Hab ich was verpasst? Träum ich? Wird Geschichte tatsächlich lebendig?!

lain
20.02.2009, 17:52
Anscheinend ja, unsere Slayer-Kampagne spielt in der keltischen Bretagne (aka Gallien) circa 400 BCE.

Mal sehen wie so ein Doppelabenteuer kommt und auf unsere neuen Slayer-Chars bin ich echt gespannt und es wird interessant sein meine Slayer mal als echter PC zu spielen.

Minza
20.02.2009, 17:59
Anscheinend ja, unsere Slayer-Kampagne spielt in der keltischen Bretagne (aka Gallien) circa 400 BCE.

Ja... und unsere bisherigen Abenteuer kann man hier (http://www.projektstarwars.de/forum/sonstiges/15170-rollenspiele-61.html#post1221811), hier (http://www.projektstarwars.de/forum/sonstiges/15170-rollenspiele-63.html#post1223165) (1. Abenteuer), hier (http://www.projektstarwars.de/forum/sonstiges/15170-rollenspiele-74.html#post1234263) (2. Abenteuer) und hier (http://www.projektstarwars.de/forum/sonstiges/15170-rollenspiele-85.html#post1251192) (3. Abenteuer) nachlesen...

Mal sehen wie so ein Doppelabenteuer kommt

Hatten wir sowas nicht schon mal?

und auf unsere neuen Slayer-Chars bin ich echt gespannt und es wird interessant sein meine Slayer mal als echter PC zu spielen.

Vermutlich sehr kalt (da Winter), gruselig (da Dämonen etc) und blutig (da Slayer)... das sind doch mal Vorhersagen, was? :)

lain
20.02.2009, 18:53
Vermutlich sehr kalt (da Winter), gruselig (da Dämonen etc) und blutig (da Slayer)... das sind doch mal Vorhersagen, was? :)

I'm scared :eek:

Nein, im Ernst: ich freue mich da schonmal darauf, insbesondere auch auf die neuen Mitspieler und ihre Chars.

seifo dias
20.02.2009, 19:12
Neue Mitspieler? Eure Runde hat Zuwachs? Sehr interessant... was man alles erfährt... oder eben nicht erfährt, wenn man Mal ein paar Tage nicht reinschaut.

Minza
20.02.2009, 19:19
Nur die Slayer-Runde, die ja bis dato nur aus drei Leuten bestand: Lain (Game Master/Gamer), Dyesce und meinereiner. Und da kommen halt jetzt zwei neue dazu... Raidi spielt ja eh schon in unserer Treasure Hunter Kampagne mit und ist somit kein neuer Spieler, sondern nur Kampagnen-Zuwachs... seine Freundin ist aber ein totaler Frischling in unserer Gruppe ^^

Somit haben wir in unseren Kampagnen jetzt doch sehr unterschiedliche Spieler:
Treasure Hunter --> Lain, Dyesce, Romy, Raidi und ich
Kinyen Strider --> Lain, Dyesce, Laubi, GeeGee und ich
Slayer --> Lain, Dyesce, Raidi, Alicia und ich (und hoffentlich bald GeeGee)

Schon recht gemischt das Ganze :kaw:

seifo dias
20.02.2009, 19:31
Böh! Langweilig! Immer wieder "ich" dabei! ;):D

Minza
20.02.2009, 23:49
I name you 'spammer'! :o


Spielt hier eigentlich keiner von Euch derzeit auch noch seine Runden oder warum ist es so ruhig geworden im Reich der Gamer? Wirkt fast so, als würden alle gebannt den Atem anhalten und nur auf die neusten Abenteuer der Verrückten warten. Wobei mich das auf eine Idee bringt...


Samstag, den 21. Februar: Kinyen Strider Campaign - Adventure #12: Into the Black
Abenteuerberichte schon ab 10 €

Sonntag, den 22. Februar: Treasure Hunter Campaign - Adventure #3: The Sun Pearl
Abenteuerberichte schon ab 8 €

Sonntag, den 01. März: Ancient Bretagne Campaign - Adventure #4: The Carpenter's Wife
Abenteuerberichte schon ab 8 €


Wäre ja gelacht :D

Orakel
21.02.2009, 02:27
Sorry, im Moment könnte ich nur mit den Tagebucheinträgen meines Malks dienen ... und die würden mich im Moment noch in Teufelsküche bringen, weil da einiges drin ist, was noch läuft. (Und falls hier jemand versehendlich drüber surft würde das zum Problem werden.)


Andererseits hab ich vor kurzem mal jemandem in'nem Wettbewerb um drei NSCs für seine Kampagne erweitert und darf mich demnächst dann um ein weiteres Regelwerk aus der Ecke "Minza würde das garantiert nicht anrühren" freuen. :D

Minza
21.02.2009, 11:43
Sorry, im Moment könnte ich nur mit den Tagebucheinträgen meines Malks dienen ... und die würden mich im Moment noch in Teufelsküche bringen, weil da einiges drin ist, was noch läuft. (Und falls hier jemand versehendlich drüber surft würde das zum Problem werden.)

Verständlich... mit Spoilern und Geheimnissen um sich zu werfen ist nicht wirklich klug.
Aber wo sind die anderen, die immer hier waren? Noch nicht aus dem Winterschlaf erwacht? ^^°


Andererseits hab ich vor kurzem mal jemandem in'nem Wettbewerb um drei NSCs für seine Kampagne erweitert und darf mich demnächst dann um ein weiteres Regelwerk aus der Ecke "Minza würde das garantiert nicht anrühren" freuen. :D

Das Setting und die Spielmechaniken würden mich aber dennoch interessieren, auch wenn ich dann nur eher Old School spiele :D

seifo dias
21.02.2009, 12:18
Ich würde ja auch gerne bei einer Runde mitmachen, aber 1. meine Freunde finden Rollenspiel uncool (zusammen mit Warhammer 40K und Rock musik) und 2. beim ododer.org gibts nur Friends-only Runden... da werden die Möglichkeiten sehr eng... Aber ich kann ja in meinem Wahn eine Runde haluzinieren und euch dann den Bericht reinstellen. :D

Orakel
21.02.2009, 12:31
Das Setting und die Spielmechaniken würden mich aber dennoch interessieren,

Naja, die einzige Refiev, die ich zu dem entsprechenden Spiel bis jetzt gefunden habe war nur in soweit auskunftsstark, dass man herausfinden konnte, dass es sich dabei um einen Titel aus der Forge handelt. (Man kann also mit bestimmten Mechaniken rechnen.) Der rest war eher ziemlich verschwommen bis unklar formuliert.

auch wenn ich dann nur eher Old School spiele :D
Tust du (so betrachtet) nachweißlich nicht. "Old School" heißt, dass sich ein dutzend a moralischer, selbstgerechter Individuen, die sich in ermangelung jeglichen schuldbewußtseins sebstgefällig "Helden" nennen in eine unterirdische Ansammlung von Gängen begeben, dort alles Niedermetzeln wollen, aber vor Ort nur auf einen Haufen abgeschlaffter Monster antreffen, die schon vor langer Zeit dazu übergegangen sind, einander für kannibalistische Gaumenfreuden gegenseitig abzuschlachten. Das Skellet des hier extra eingemauerten Chaosdrachen bewundern können. (Der ist nämlich als einer der ersten verhungert.) Und anschließend in der vermeitlichen Schatzkammer eine Nachricht finden, dass die wenigen Individuen, deren Intelligenz größer war als die IQ eines Kastenbrotes, sich sämtliches Gold und Edelsteine geschnappt haben, um das Geld in der nächsten Siedlung zu verhuren.

So.... das ist "Old School". Und sonst nichts.
Ich würde ja auch gerne bei einer Runde mitmachen, aber 1. meine Freunde finden Rollenspiel uncool (zusammen mit Warhammer 40K und Rock musik) und 2. beim ododer.org gibts nur Friends-only Runden... da werden die Möglichkeiten sehr eng... Aber ich kann ja in meinem Wahn eine Runde haluzinieren und euch dann den Bericht reinstellen. :D

Schon mal versucht über "Spielerzentrale": *Click me* (http://www.spielerzentrale.de/) oder "Rollenspielservice"*Click me* (http://rollenspiel-service.de/temp_closed.html) fündig zu werden?

Minza
21.02.2009, 13:00
Tust du (so betrachtet) nachweißlich nicht. "Old School" heißt, dass sich ein dutzend a moralischer, selbstgerechter Individuen, die sich in ermangelung jeglichen schuldbewußtseins sebstgefällig "Helden" nennen in eine unterirdische Ansammlung von Gängen begeben, dort alles Niedermetzeln wollen, aber vor Ort nur auf einen Haufen abgeschlaffter Monster antreffen, die schon vor langer Zeit dazu übergegangen sind, einander für kannibalistische Gaumenfreuden gegenseitig abzuschlachten. Das Skellet des hier extra eingemauerten Chaosdrachen bewundern können. (Der ist nämlich als einer der ersten verhungert.) Und anschließend in der vermeitlichen Schatzkammer eine Nachricht finden, dass die wenigen Individuen, deren Intelligenz größer war als die IQ eines Kastenbrotes, sich sämtliches Gold und Edelsteine geschnappt haben, um das Geld in der nächsten Siedlung zu verhuren.

So.... das ist "Old School". Und sonst nichts.

:o

Ich meinte nicht das Setting (und nein, Dungeon Crawler haben wir noch nie in diesem Extrem ausgespielt), sondern die Spielemachaniken, du Level 15 Schlumpf :p

Orakel
21.02.2009, 14:03
:o

Ich meinte nicht das Setting (und nein, Dungeon Crawler haben wir noch nie in diesem Extrem ausgespielt), sondern die Spielemachaniken, du Level 15 Schlumpf :p

Und ich meinte, dass der Begriff von Seiten der Regeln wie des Settings so engstirnig ineinander verwoben ist, dass irgendeine Herauslösung des Begriffs in eine andere Richtung zu lautem Knirschen im getriebe führt. ;)

(Ist tatsächlich im Moment so, dass der Begriff "Old School" für einen sehr speziellen Verwendungszweck der Systeme - eben dem Dungecrawl, und zwar nur dem - steht.) Das ist übrigens auch einer der Gründe warum D&D 4.0 Old Schooliger ist, als es die derzeitge "Old School"-Fangemeinde gerne hätte. :D

Laubi
21.02.2009, 23:09
So, wieder daheim und es hat wieder sehr viel Spass gemacht. Einige nette Bekanntschaften gemacht, neue Erfahrungen gemacht und knapp am Tod vorbei geschrammt!

Ich will dem Bericht nicht vorgreifen, aber eins sei gesagt: Neelah hat wieder getroffen! Und auch Ancy hatte wieder Wookiee-Action... und das Abenteuer hat da geendet, wo es begonnen hat: Im Hyperraum.... ^^

GeeGee
22.02.2009, 00:11
Sooooo *trommelwirbel* ich habe mir gedacht dass ich den Bericht lieber jetzt schreibe, solange ich nicht wieder alles vergessen habe, aber sollte ich was durcheinander bringen mir bitte nicht böse sein ^^.

Wir alle aufmerksamen Leser wissen, hat unser letztes Abenteuer mit einem verpatzten Microjump von Niner unserem Astrodroiden geendet.
Tja unser heutiges Abenteuer hat nur wenige Minuten darauf begonnen und der Thronfolger von Livik, Rik'yn II ist logischerweise immer noch an Bord.

Rugor, Niner und Yaya sind im Cockpit, während sich Ancy mit Aay und Meepo um den kleinen Thronfolger kümmern und Gjarap im Maschienenraum auf Anweisungen wartet.
Als der Crew klar wird, dass sie in ziemlichen Schwierigkeiten stecken ist es fast schon zu spät, denn als die Strider unsanft den Hyperraum verlässt tut sich vor ihnen ein riesiges wanderndes Schwarzes Loch auf, das mit seinem Sog das Raumschiff droht zu verschlingen.

Rugors erster Gedanke war direkt umzudrehen, was ihm auch prompt gelingt, doch der Sog ist zu stark. Die Strider bewegt sich keinen Millimeter von der Gefahrenquelle weg. Erst als Gjarap es schafft diverse Maschienen hochzupowern scheint sich langsam etwas zu tun. Durch die große Nähe am Schwarzen Loch scheinen die Bewegungen der Crew in die länge gezogen und träge, doch nach 3 Stunden Überlebenskampf ist die Strider in Sicherheit... in Sicherheit? Die Hülle ist von dem Jump stark beschädigt, nur noch 10% der Hull-Points sind noch vorhanden und Risse und Microrisse in der Hülle hängen wie kleine Zeitbomben über den Köpfen der Crew. Auch der Hyperantriebsgenerator ist geschrottet und mit dem noch funktionierenden Backup einen Jump zu machen, wäre bei der übrigen Beschädigung des Schiffes Selbstmord.
Nachdem Rugor sämtliche möglichen Planeten und Stationen zur Flucht durchsucht hatte und wir uns gerade für eine nahegelegene Kolonie entschieden hatten, die wir in wenigen Wochen erreichen würden, tauchte auf den Sensoren ein feindliches Schiff auf.
Es war eine Fregatte der Kala'ir, die natürlich den Thronfolger haben wollten.
Uns blieb nicht lange Zeit zu überlegen und Yaya war sogar schon soweit Rik'yn zu übergeben, doch dann tauchte ein zweiter Punkt auf den Sensoren auf.
Dieser schien der Fregatte nicht geheuer zu sein und so verschwand diese einfach wieder. Nun hatten wir es also mit einem weiteren Schiff zu tun.
Beim Versuch, den Hyperraumgenerator zu reparieren flog dann auch noch der gesamte Maschienenraum in die Luft, was Gjarap mit schweren Verletzungen nur knapp überlebte. Unsere Droiden machten sich daran das Feuer zu löschen, während sich Aay und Ancy um die erste Hilfe kümmerten.

Schließlich kam eine schriftliche Nachricht ob wir Hilfe brauchten. Die Crew stellte ernüchtert fest, dass es sich wohl um ein altes Coreship aus den Klonkriegen handeln musste, da es die selbe Form und Größe hatte, doch als wir näher kamen und in den Hangar gezogen wurden bewiesen uns die dunkelblaue Bemalung und grellen Lichter das Gegenteil.

Außer dass das Schiff den Namen Bodhi trug wussten wir nichts.
Als wir ausstiegen (wobei Rugor als einziger mit einem Raumanzug voranging und uns somit alle in den Tod gerissen hätte, wenn das ganze wirklich lebensfeindlich gewesen wäre) wurden wir von dem unglaublich grellen Licht vor der Rampe erst einmal geblendet, doch schon bald konnte Rugor und dann auch die anderen (Neela und Yaya) Umrisse einer kleinen Gestalt erkennen.
Als sich unsere Augen langsam an das grelle Licht gewöhnt hatten stand ein kleines Alien vor uns. Es stand auf 2 kleinen drei-zehigen Stummelfüßen, hatte lange dünne Arme und einen klobigen tropfenförmigen Körper. Der Kopf war beinahe Dreieckig geformt und große blaue Augen starrten uns an (in diesem Moment wussten alle Spieler was da gerade vor ihnen stand und die Begeisterung war groß). Schließlich wurde auch Ancy neugierig und wich von Gjaraps Krankenbett.
Sowohl er, als auch Rugor erkannten die Spezies und so stellte sich heraus dass sie sich in einem Mutterschiff der Brodo Asogi befanden (falls jemand nicht weiß was das ist: die E.T.-Spezies die seit Episode I offizieller SW-Canon ist).

Wir trugen dem Wesen unser Anliegen vor, dass wir Verletzte hätten und Reparaturen für unser Schiff benötigten. Dieses führte uns zum Captain, den wir in einem Gewächshaus trafen.
Die große Halle war so beleuchtet, dass es aussah als sei es Tag und sogar ein Hügel war in der Mitte, auf dem wir uns nun niederließen.
Schließlich beteuerte uns der Captain Presomtinx dass er uns helfen würde und verlies uns.

Unterdessen war eines der Aliens auf die Strider gekommen und heilte sowohl Gjarap als auch Aay nur mit seinem glühenden Finger. Auch Ancy war darüber sehr erstaunt und während Aay sich um den Thronfolger kümmerte und Gjarap sich dem Maschienenraum widmete machte sich der Wookiee auf das Raumschiff zu erkunden.
Auf dem Weg zum Rest der Crew traf er einen Brodo Asogi der gerade mit Gärtnerarbeiten an seltenen Pflanzen beschäftigt war. Ancy unterhielt sich ein wenig mit ihm (ja der kleine Kerl verstand Shyrriwook) und bewunderte die "tanzenden" Pflanzen und die Machtkräfte des kleinen Aliens. Offenbar waren alle Brodo Asogi Macht-Sensitiv.

Inzwischen bekamen Yaya, Neela und Rugor ein leckeres Essen und auch Neelas Wunden wurden geheilt, nachdem Rugor durch die Macht spüren konnte, dass diese Wesen ihnen nicht Böses wollten und Neela ihre Waffe senken konnte.
Nun war der Brodo Asogi Lo damit beauftragt für das Wohlergehen der Crew zu sorgen und ging mit uns und Ancy zurück zum Schiff.

Auf dem Weg jedoch wurde das gesamte Mutterschiff von einer gigantischen Explosion erschüttert.
Alarmsirenen ertönten und bald schon war die Situation klar wie Kloßbrühe: Die Bodhi wurde Angegriffen.
Rugor, Neela, Yaya und Ancy machten sich sofort auf den Weg zur Brücke und folgten Lo dabei. Durch ein großes Sichtfenster konnten sie draußen erkennen, wie ein Schiff der Iskalloni in geringer Entfernung zur Bodhi schwebte und bereit zum Entern war.

Um die friedlichen Wesen zu schützen machte sich die Crew auf den Weg zur großen Halle mit dem Hügel und dem Gewächshaus um das Schiff zu beschützen. Währenddessen versuchte Captain Presomtix die Flucht vorzubereiten.
Yaya rief Aay zum Team dazu, da sie die Waffenkraft brauchen würden. In voller Montur kam ihnen die Twi'lek schließlich entgegen und die 5 Crewmitglieder positionierten sich mit Deckung im Gebüsch.
Dann begann auch schon der Kampf zwischen ihnen und den schier unbesiegten Ikalloni, die fast immun gegen jegliche Blasterschüsse waren. Ihre Körper waren mit Cybernetik erweitert und zu unbesiegbaren Cyborgs umgebaut worden.
Rugors Gungan-Boomer schienen zunächst den meisten Schaden anzurichten, doch als ein weiterer Wurf in die Hose ging stellte sich heraus dass es nur ein Glückstreffer war. Schließlich konnten Aay und Ancy mit vereinten Kräften eine der Iskalloni zu Boden werfen und Ancy schaffte es mit Leichtigkeit ihr die Arme auszureißen und sie zu töten.
Schließlich warf Neela eine ihrer Granaten und löschte somit die restlichen Iskalloni aus.
(Der Kampf hat länger gedauert, als der Text es hier annehmen lässt und hat uns ganz schön ins Schwitzen gebracht, weil scheinbar wirklich nichts diesen Viechern was anhaben konnte...)

Während sich Aay und Ancy zur Bordingramp der Iskallonie begaben um weitere Eindringlinge abzuhalten, erhielt Rugor von Captain Presomtinx eine Vision über die Macht. Er sah den zerstörten Navigationscomputer des Schiffes und eilte sofort davon.
Schließlich - nach etlichen weiteren Visionen die ihn in Baby-Steps zu Captain Presomtinx's Master-Plan führten, schaffte es Gjarap den intakten Navigationscomputer der Strider mit der Brodhi zu verbinden.
In einer weiteren Vision sah Rugor die Koordinaten für einen neuen Jump und das Mutterschiff war mitsamt unserer Crew in Sicherheit.
Auch Ancy und Aay hatten den gefährlichen Bereich gerade noch verlassen, bevor das Loch, das durch die Boardingramp entstanden war zur Todesfalle wurde...

Nach wenigen Minuten im Hyperraum kamen wir zum Planeten Hexon X an wo die Brodhi landete. Die Kolonie bestand größtenteils aus Kuppelartigen Behausungen die den Bewohnern Schutz vor dem ständig schlechtem Wetter boten.
Captain Presomtix bat den auf uns wartenden Miraluka Helaar Shorak um Hilfe, die er uns auch gleich zugestand.
Wir wurden schließlich alle in eine der Behausungen geführt, wo wir uns endlich einmal um Rik'yn kümmern konnten, der während des gesamten Aufenthaltes auf der Brodhi Todesängste ausstehen musste.
Diesem wurde von Aay auch gleich ein Spielgefährte aufgedrückt (die kleine einjährige Baby Shinaka - Lains Charakter aus der NJO-Kampagne).
Die Crew wurde mit ausreichend Verpflegung bei Laune gehalten und die kleine Shinaka verstand sich bestens mit dem ebenfalls machtsensitiven Rugor, sodass die Babysitterin Selin sie in dessen Obhut lies.

Schon bald jedoch wurde unsere Ruhe wieder gestört, als von draußen Blasterschüsse zu unseren Ohren drangen.
Panisch machte sich die Crew (Ohne Yaya, deren Fingernägel noch nicht getrocknet waren) auf dem Weg um Shoraks Bitte zu folgen und die Kolonie vor Eindringlingen zu Beschützen.

Tatsächlich waren einige der Iskalloni auf der Bodhi als Blinde Passagiere mitgeflogen und griffen uns nun von dort aus an. Dies erklärte auch unser leichtes Davonkommen.
Nun standen wir in einem weiteren Feuergefecht gegen die unbezwingbaren Krieger und auch die Hilfe von den Einheimischen brachte nicht viel.

Zwar war es diesmal Gjarap, der mit seiner Granate einige der Gegner Kampfunfähig machten, doch als am wolkigen Gewitterhimmel auch noch die riesige Fregatte der Iskalloni auftauchte schien der Kampf verloren.

Als das riesige Kampfschiff plötzlich getroffen wurde, abdriftete und abstürzte waren wir alle sehr verwundert, doch dann tauchte eine handvoll Imperiale Sturmtruppen auf, die mit Hover-Tanks den Weg freiräumten und uns retteten.
Bei ihnen war Du'an Belska unser Mando-Freund.
Er erzählte uns von Schlachten in Schützengräben auf Livik und dass die imperialen den Livik schließlich doch noch zum Sieg verhalfen und er dann sofort den Thronfolger holen wollte und uns somit retten konnte.
Also war der klein Rik'yn doch noch nützlich für uns gewesen.

Yaya frischte ihr Konto noch damit auf, dass sie den Sturmtruppen ein wenig "Gesellschaft leistete", während die anderen die Reperatur der Strider vornahmen.
Ancy vertrieb sich die Zeit damit mit den Kindern zu spielen und sie mit seinen Spielsachen zu beeindrucken.
Zum Abschied schenkte er schließlich der kleinen Shinaka einen Stofflepi, der ihr noch viele Jahre als treuer Begleiter dienen würde ;)
Nach einer Woche und ein paar Tagen waren wir schließlich wieder Aufbruchsbereit und machten uns auf den Weg nach Livik um den Thronfolger zurückzubringen und schließlich wieder nach Arpat zurückzukehren.


...
Mir fallen schon selber fiese Sachen ein:

Schlimmste Variante A: wir springen aus dem Hyperraum und uns kommt alles so langezogen und schepps vor, bis wir merken, daß wir am Ereignishorizont eines Schwarzen Loches kleben und gerade rüberkippen....
Schlimmste Variante B: wir springen aus dem Hyperraum und landen in einem seltsamen Sternhaufen inmitten von aufdringlichen Cyborgs, die uns assimilieren wollen...
Schlimmste Variante C: wir werden von einer Gruppe "E.T.s" gerettet, die uns untersuchen, seltsame Sonden in den Po stecken und uns langsam zu Tode knuddeln...

Vielleicht hat der ein oder andere Leser einige Parallelen zu diesem Beitrag im Text gefunden. Nun alle Varianten sind eingetroffen nur hatte zum damaligen Zeitpunkt natürlich niemand daran geglaubt, dass diese auch wirklich eintreten würden... ^^

Das ganze Abenteuer heute war wieder sehr lustig und auch die Begegnung mit den Brodo Asogi hat einfach gerockt. Auch dass Rugor wieder einmal mehr die Macht spüren und sogar nutzen konnte war sehr schön.
Für mich als Spieler war es diesmal auch leichter, da ich Aay und Yaya voneinander getrennt habe und so besseren Überblick über die Situationen hatte. Außerdem hielt ich es für schlauer Aay an Bord zu lassen um Gjarap zu helfen, da sie einfach das höchste Treat Injury der Crew hat und Kampfhandlungen nicht vorauszusehen waren.
Yaya hingegen macht sich rein optisch immer besser für Diplomatie, auch wenn sie die neutralen Brodo Asogi wenig beeindruckt hätte ^^. Trotzdem fand ich habe ich die Handhabung ganz gut gelöst, denn als es dann zum Kampf kam war Aay auch sofort mit dabei.

Auch ums Rollenspiel herum war heute alles wieder sehr amüsant. Wir wurden lecker bekocht (Schweinbraten mit Knödel - yum) und haben uns danach noch Gamers 2 reingezogen - ein wahnsinnig lustiger Film.

Zudem wurden noch Pläne für etwaige neue Jedi-Kampagnen geschmiedet.
Auch über die Fortsetzung der Firefly-Kampagne wurde nachgedacht und ich würde mich sehr freuen dort irgendwann den Schiffsarzt zu ersetzen :)

Alles in allem ein einfach rundum gelungener Tag/Abend und ich glaube/hoffe dass der Hund diesmal auch keine Schwierigkeiten für Allergiker gemacht hat.

Minza
22.02.2009, 00:37
Ja, das ganze war schon richtig geil ^^

Meine Lieblingsmomente in diesem Abenteuer:

1. Neela bedroht die Asogi die ganze Zeit mit ihrem Blaster und ist mißtrauisch ohne Ende, beruhigt sich dann und wird dann wieder kampflustig, als ein leuchtender Heilfinger auf sie zukommt... zum Glück hat Rugor sie vor Dummheiten bewahrt :rolleyes:

2. Neela fällt im botanischen Garten per Granate einen Baum, der dann auf zwei Iskalloni stürzt und sie plättet ^^

3. Rugor bekommt per telepatischen Link ein Update von den Asogi und sieht mit seinem geistigen Auge, wie die Asogi eine weitere Gruppe Iskalloni in eine Luftschleuse gelockt hatten und ins All pusten :D

4. Ancy schenkt Baby Shinaka einen Stofflepi, den sie Shushu taufen und Jahrzehnte lang bei sich tragen wird... dieser Hase wird einmal ein tolles Lied über Naboo singen :kaw:

5. Ancy bekommt von den Asogi einen Spößling der auf Geräusche reagierenden Pflanze geschenkt... die steht jetzt bei Ancy und Co im Quartier ^^


(Ist tatsächlich im Moment so, dass der Begriff "Old School" für einen sehr speziellen Verwendungszweck der Systeme - eben dem Dungecrawl, und zwar nur dem - steht.) Das ist übrigens auch einer der Gründe warum D&D 4.0 Old Schooliger ist, als es die derzeitge "Old School"-Fangemeinde gerne hätte. :D

Okay... dann spiel ich halt... äh... Pseudo-Old School ^^°
Wie nennt man das, was wir spielen? Das wird doch 'nen Namen haben... Classic? Fluff-Loaden? Meh?



Und ja: wir kamen heute auf die verrückte Idee, eventuell eine neue Kampagne zu starten, die in der Legacy Ära angesiedelt ist... mal schauen, ob da was draus wird. Die ersten Gedanken waren jedenfalls schonmal sehr interessant.

Orakel
22.02.2009, 13:20
Sowohl er, als auch Rugor erkannten die Spezies und so stellte sich heraus dass sie sich in einem Mutterschiff der Brodo Asogi befanden (falls jemand nicht weiß was das ist: die E.T.-Spezies die seit Episode I offizieller SW-Canon ist).

Naja, solange sie nicht die ganze Zeit über nach Hause telefonieren.... (in welcher der beiden Alen-Antologien werden die denn erwähnt? Und vor allen Dingen: Wo kommen die in EpiI vor?)

Laubi
22.02.2009, 13:33
Naja, solange sie nicht die ganze Zeit über nach Hause telefonieren.... (in welcher der beiden Alen-Antologien werden die denn erwähnt? Und vor allen Dingen: Wo kommen die in EpiI vor?)

Die sind im Senat zu sehen. Zwar nur recht kurz, bei einem Kamera-Schwenk aber sie sind da!

Orakel
23.02.2009, 13:07
Gut... danke. Muss ich wohl bei Gelegenheit nochmal die Video-Kassette rauskramen und nach dieser speziellen Szene suchen gehen.

Laubi
23.02.2009, 13:28
Gut... danke. Muss ich wohl bei Gelegenheit nochmal die Video-Kassette rauskramen und nach dieser speziellen Szene suchen gehen.

ist bei 01.25.30 - 01.25.32 :)

http://swg.stratics.com/content/news/images/et.jpg

Minza
23.02.2009, 18:11
Ja, ich wollte schon lange mal diese Spezies in eines meiner Abenteuer einflechten und eine weitere Brücke zwischen den beiden Fiktionen schlagen. Hat auch meiner Meinung nach ganz gut gepasst, das botanische Interesse dieser Dronen hat ja sogar gleich Ancy mitgerissen und als Heiler sind sie überaus praktisch... jeder sollte einen Asogi haben :D

Auch habe ich schon lange das Erscheinen der Iskalloni geplant... noch vor dem kleinen Scherz von Aularin, als sie ihren Mit-Jedi auf dem verlassenen ISD den Bären mit dem Assimilierungs-Angriff aufband. Nach diesem "Scherz" hat dann keiner mehr mit einem wirklichen Auftauchen der Cyborgs gerechnet und damit habe ich dann einfach gepokert :cool:



Heute haben wir auch so etwas wie ein kleines Kriesengespräch geführt... der Grund: Blackspell, der lange Zeit festes Mitglied unserer RPG Gruppe war, mußte seine Aktivität diesbezüglich aus arbeitstechnischen Gründen auf ein fast nicht existierendes Minimum herunterschrauben. Seit einigen Jahren sind wir erst einmal dazugekommen, wieder ein Abenteuer mit ihm zu bestreiten.
Darum hängen nun einige Kampagnen mitten in der Luft (zB Firefly) oder können auf Teufel komm raus einfach nicht weitergeführt werden, da Blacks Charaktere zusehr mit dem Grundplot verflochten sind (unsere D&D Helden Kampagne).

Nun können wir vermutlich die Firefly Geschichte mit einer leicht ausgewechselten Besatzung weiterführen (GeeGee wäre hier als neuer Schiffsarzt ein potentieller Kandidat, dafür fällt Blacks Barker halt komplett aus), auf der anderen Seite wäre dies neben dem endgültigen Eintritt des Ruhestandes für viele unserer bisher pausierenden Kampagnen (Dark Jedi, Rebel Spec Squad etc) eine Gelegenheit, eventuell neue Kampagnen hochzuziehen, die alte Konzepte im Groben wieder aufnehmen oder auch nur einen neuen Einstieg in die Welten liefern.

So war zB Dungeons & Dragons als eventueller Neueinstieg im Gespräch, der auch unseren neuen Spielern ermöglichen sollte, Anschluß an diese Welt zu finden. Bisher ist dafür noch kein Konzept aufgestellt... nichtmal ansatzweise.
Ich habe mir dennoch schon einige Gedanken zum Thema Charakter gemacht, würde hier gerne bis dato ungegangene Wege austesten (ja, ihr dürft Angst haben!) und würde es begrüßen, wenn ich hier nur einen Teil der Game Master Arbeit übernehmen müßte.

Zum anderen läuft die Planung für die eben schon erwähnte SW Kampagne, die ebenfalls neue Gebiete beleuchten soll... sowohl in zeitlicher Richtung, als auch im Genre.
Die Idee, das ganze als Überlebensdrama hochzuziehen, wo es nicht um den Kampf für Gerechtigkeit, nicht um das Erlangen von Profit durch Schmuggeln und nicht um das Entdecken von Schätzen in alten Ruinen geht, sondern darum, in einer auf dem Kopf stehenden Galaxie den nächsten Tag zu erleben...
Hierfür wird schon ein Konzept grob aufgebaut, mein Charakter steht seit vorgestern nacht fest (sowas wollte ich schon seit einiger Zeit mal spielen :D) und ich bin gespannt, was aus der ganzen Sache letztendlich wird! Rechnet aber nicht damit, daß das in den nächsten Monaten in Fahrt kommt... sowas braucht seine Zeit.



Ansonsten habe ich meine Zeit heute mit BSG schauen, Legacy lesen, den Sarah Connor Chronicles und Dollhouse verbracht und bisher nicht einen Satz zwecks unserem gestrigen Treasure Hunter Abenteuer zu Papier gebracht... vermutlich werde ich das ganze morgen online stellen, insofern bitte ich noch um etwas Geduld ;)

Minza
24.02.2009, 13:21
- 3. Tag der 2. Festwoche 151 nach der Ruusan Reformation -

Sollte ich mir Sorgen machen oder nicht? Ehrlich gesagt, wußte ich es nicht, als meine Crew und ich im großen Festsaal eines Uni-Gebäudes standen und dermaßen wie ein Fremdkörper wirkten, daß es nichtmehr schön war. Wo andere Professoren mit ihren Studenten bei einem Glas Sekt standen und plauderten, passte ich auf, daß Thorgar nicht gleich das ganze Buffett auf einmal leerräumte und rülpsend durch die Gegend zog. Am ehesten konnten sich wirklich noch Shaktii-ya (die in einen weiblichen Zyklus gewechselt hatte) und Skip dem Niveau der Party anpassen, wenngleich auch unter der Crew einiges an Spannung bestand... Shaktii-ya hatte vor einigen Tagen Thorgar dabei erwischt, wie er Kisten im Laderaum als Boxsack verwendet und dermaßen verbeult hatte, daß ich gerade noch rechtzeitig dazu kam, um einen größeren Zwischenfall zu vermeiden. Leider reagierte Shaktii-ya nicht ganz so ideal auf meine Pheromone... es machte sie eher wütend als sanftmütig und bis heute fühlte ich bei allen Beteiligten noch unterschwellige Feindseeligkeit.
Aber das sollte mir nicht den Tag versauen. Schließlich gab die Uni nicht jeden Tag einen solchen Empfang. Gaststar des Abends war die Kanzlerin der Republik, Galy Sûn, die aber leider schon von Professor Nith H. Gura in Beschlag genommen war. Zwar hatten wir uns das letztemal auf eine eher freundliche Art und Weise voneinander getrennt, dennoch fand weder ich, noch meine Crew es wirklich toll, daß er uns vor einem halben Jahr auf Kirrek in die Suppe spuckte.
Während ich also wartete, daß sich Gura zurückzog und ich ein paar Sätze mit der Kanzlerin wechseln konnte, überhörte Al'kira (der anscheinend wieder semi-unsichtbr durch die Gästemenge wanderte und was-weiß-ich-alles anstellte... ich will's eigentlich garnicht wissen! Warum hatte ich nochmal Al'kira und Thorgar eine Gehaltserhöhung gegeben?) ein Gespräch zwischen Gura und Sûn, in dem es um das verschollene Dungajan Kloster auf Algarva ging. Über seinen neu modifizierten Sensorapparatus konnte Al'kira alles wichtige an Skip weiterleiten, der uns nun mit Info fütterte und meine Verwunderung ins Unermessliche stieg: das Dungajan Kloster, in dem nach den alten Legenden eines der wertvollsten Relikte unserer Zeit liegen sollte... die Sonnenperle, mit denen die Dungajan Mönche Kontakt mit ihren Göttern aufnahmen.
Anscheinend war endlich die Lokation des Klosters ausfindig gemacht worden und Gura hatte vor, sich auf die Expedition nach Algarva zu machen.
Schnell bildete sich bei uns der Plan, möglichst schnell diesem Unterfangen vorwegzukommen und unter deutlichem Mißfallen wurden wir von Al'kira informiert, daß eine weitere Gruppe Archäologen mit unverkennbar corellianischem Aussehen das Gespräch zwischen Gura und Sûn überhört hatten und schleunigst den Raum verließen.
Al'kira setzte sich an die zwei Männer, bemerkte dann noch ein Team (eine rothaarige und ein Wookiee), an das wir uns hefteten, welches wir aber am Landepad am Fuße des Unigebäudes verloren.

Ich schickte Skip und Thorgar zum Einkaufen los und eilte mit Shaktii-ya zur Red Sky, um sie schonmal startklar zu machen, während Al'kira anscheinend vorhatte (so hatte er es uns über Comlink jedenfalls mitgeteilt) bei den Corellianern als Blinder Passagier mitzufliegen.

Innerhalb einer Stunde hatten wir den Kurs auf Algarva im Rishi Maze genommen und waren in den Hyperraum gesprungen. Die Reise sollte fünf Tage dauern.


- 03.04. 151 nach der Ruusan Reformation -

Die Red Sky fiel mit großem Spektakel aus dem Hyperraum.
Schuld schien eine Gravitationsmine zu sein, die mehrere hundert Kilometer steuerbord von uns im leeren Raum trieb und einen der meistbefahrensten Zugänge zum Rishi Maze versperrte.
Unter anderem litten unsere Stabilisatoren unter dem ungeplanten Halt und ich freue mich mal wieder über eine saftige Rechnung.
Nach einigem Hin und Her konnten wir dann wieder unseren alten Kurs einschlagen und mußten damit leben, daß uns der ganze Spaß in reiner Fahrzeit erneut einen Tag gekostet hatte. Ich bin begeistert.


- 04.04. 151 nach der Ruusan Reformation -

Algarva. Feucht, grün und sehr spärlich besiedelt. Wie wir die genaue Lokation des Klosters ausfindig machen sollten, war eine gute Frage, doch landeten wir erstmal in der größten Siedlung des Planeten, die eigentlich nur aus einer Schlammstraße und einigen Wellblechkontainern am Rand dieser Pfuhls bestand. Die Einheimischen Garva verhielten sich doch recht zurückhaltend und die paar Siedler, die sich von anderen Welten hier niedergelassen hatten, wirkten wie Schatten ihrerselbst.
Als wir die Red Sky verließen, entdeckte Skip eine uns wohl bekannte Gestalt, die mit dem Gesicht nach unten im Schlamm neben einem Schuppen lag und gerade von vier Jawas untersucht wurde. Diese versuchten uns zwar daran zu hindern, "ihren Fund" einzusacken und klebten dann kurze Zeit auch an Thorgars Beinen, wurden dann aber von unserem Feeorin unsanft in eine Pfütze umgesiedelt. Nun konnten wir überprüfen, wie gut oder schlecht es Al'kira wirklich ging, der komplett verschmutzt und doch etwas zugerichtet im Dreck lag.
Außer einer leichten Unterkühlung und einer gigantischen Beule am Kopf war eigentlich alles in Ordnung und ich entschied, daß wir uns im lokalen "Hotel" einnisten und dort weiter unsere Pläne schmieden sollten.

Im Gasthaus angekommen mietete ich zwei Zimmer (das Jungen- und das Mädchenzimmer) und wir entdeckten ziemlich schnell, daß die Rothaarige und der Wookiee anscheinend auch schon vor Ort angekommen waren und fleißig Kisten auf einen Speeder verluden. Mist!
Während ich Skip und Thorgar nach oben schickte, um den immer noch bewußtlosen Al'kira zu versorgen, wollte ich mich mit Shaktii-ya mal etwas umhören und wir bestellten uns hausgemachten Eintopf... und mußten mit ansehen, wie zwei weitere Gruppen Abenteuerer ankamen. Ach herrje!
Ein Team wurde von einem Herglic angeführt und hatte einen Falleen unter sich, was mich erstmal enorm ablenkte und meine Pilotin wieder schwer zu atmen begann. Anscheinend war der Pheromon-Doppelpack etwas zu viel für sie ^^

Wenig später kamen dann auch die anderen wieder runter und ein wieder auf den Beinen stehender Al'kira berichtete uns von seiner kleinen Reise mit den Corellianern, wie sie eine Gravitationsmine auf dem Weg verstreuten (ha-ha) und ihn dann beim Verlassen des Schiffes doch noch erwischten und eine Corellianerin ihn mit ihrem Blastergriff KO schlug.

Draußen erblickten wir dann noch diese seltsamen Jawas, die sich dermaßen blöd anstellten und sich mit dem Wookiee des anderen Teams anlegten und während Al'kira sich aufmachte, die Gegend zu sondieren (immer noch auf wackeligen Füßen), versuchte ich mit Skips Hilfe den Wookiee ein bisschen einzulullen. Klappte aber nicht und schon kamen auch seine Leute... die Rothaarige, ein Toydarian und ein Onariaa, die selbe Spezies wie unsere Pilotin).

Dann fuhr ein großer Lastenspeeder vor, aus dem Gura und einige doch recht schwer bewaffnete Söldner stiegen. Unter anderem ein Bloodcarver, ein Trandoshan und ein Massassi. Wo hatte der bitte diesen Zirkus her? O_o
Zwar ließ er sich nicht anmerken, ob er uns wahrnahm, wir konnten aber deutlich beobachten, wie er seine Leute dazu antrieb, schwere Kisten in ein Gebäude auf der anderen Straßenseite zu verladen.

Nach einiger Zeit kam Al'kira etwas übel gelaunt wieder... er hatte keinen Speeder gefunden und der Bloodcarver hatte ihn anscheinend die ganze Zeit im Auge behalten können, was eine Erkundung des gegnerischen Territoriums unmöglich gemacht hatte.
Was jetzt aber auch nicht so wichtig war... die Planung des nächsten Tages stand im Vordergrund unserer Aktivitäten.

Der Abend im Gasthaus wurde lustig... nicht nur, daß Thorgar den Herglic zu einem Wetttrinken herausforderte, der Gupin der Gruppe eine Show mit seinen Verwandlungskünsten ablieferte und sich Shaktii-ya mit den Onariaan des anderen Teams anflirtete, die Jawas fuhren auf der Straße mit einem außer Kontrolle geratenen Swoop kreischend vorbei, ich verzog mich nach einiger Zeit selbst mit dem Falleen der Herglic Gruppe (sein Name war Goroth, der Name meines Liebhabers Carix) auf unser Zimmer und wir wurden nur mal kurz von einem großäugigen Al'kira und einer gleich wieder schwer atmenden Shaktii-ya gestört. So verbrachte ich dann auch meine Nacht.

[Nachtrag:]
Dennoch passierte hier anscheinend einiges. Nicht nur, daß Thorgar das Trinkspiel gewann und der Herglic beim Aufstehen und Hinfallen einen Tisch zermalmte, Shaktii-yas Liebhaber stellte sich als falsche Schlange mit der Motivation heraus, möglichst viel über uns herauszubekommen (zum Glück war das nicht viel) und Al'kira schlich auf das Zimmer von Goroth Team, um die Ausrüstung zu sabotieren, was nur damit endete, daß er beobachtete, daß der Massassi von Guras Truppe einen Sprengsatz in deren Rucksack schob und dann schnell das Weite suchte. Al'kira entfernte den Sprengsatz, warf ihn aus dem Fenster in den nahen Dschungel, fing dann an, doch noch die Ausrüstung anzusäbeln und zu manipulieren und wurde dann von seinem neuen Gupin Freund Snoot überrumpelt, der ihn in eine kleine Keilerei zog, die aber Al'kira mit einigen Betäubungsschüssen gewann. Er warf den Gupin aus dem Fenster, schliff den immer noch lebenden Formwandler in den Dschungel, schoß ihn mit weiteren Betäubungschüssen voll und band ihn dann an einen Baum, nur um ihn nochmal mit einem Stock über den Kopf zu schlagen.
Wenn ich damals gewußt hätte, was für ein kleiner Psychopat Al'kira ist, hätte ich ihm keine Gehaltserhöhung gegeben O_o

Auch glaube ich, daß mich Al'kira bei meinem kleinen Stelldichein mit meinem Falleen die ganze Zeit gefilmt hat... ich sollte ihm nichtmehr anbieten, mitzumachen, wenn er wo reinplatzt. Ach, was solls...


- 05.04. 151 nach der Ruusan Reformation -

Ich verabschiedete mich von Carix und machte mich schnellstmöglichst auf den Weg in den Aufenthaltsraum des Gasthauses, nur um dort festzustellen, daß in der Nacht das Bantha gesteppt hatte... der Herglic lag auf dem Boden und stöhnte vor sich hin, der Gupin lag neben ihm und wurde von der netten Alderaani verarztet, die auch zur Gruppe gehörte. Ein Trauerspiel.

Während wir uns schnell einen Caf reinzogen, beobachteten wir, wie Gura und seine Goons das Haus auf der anderen Straßenseite verließen und im Dschungel verschwanden. Anscheinend wußten sie wenigstens, wohin die Reise gehen sollte.
Ich befahl, schnellstmöglichst unsere Sachen zu holen und ebenfalls aufzubrechen,
während die Jawas anscheinend auch gerade im Dschungel verschwanden... waren die auch ein Team? O_o

Der Marsch durch den Dschungel war anstrengend und alles andere als riskiofrei. Spätenstens, als uns eine riesige Raupe angriff und Al'kira, Thorgar und Skip sie gemeinsam vertreiben konnten, waren wir uns dessen sicher. Auch hatten die Mandibel des Tieres Thorgar etwas in Mittleidenschaft gezogen und Al'kira war nach dieser Nacht auch noch nicht wirklich fitt.
Das Vorankommen wurde immer schwerer und schwerer.

Bei einer kleinen, von mir zwangsinitiierten Rast (ich wollte nicht, daß Thorgar in den nächsten Stunden aus den Stiefeln kippte), fand Al'kira die Überreste des corellianischen Teams, mit denen er ja schwarz nach Algarva gereist war. Pfeile und Speere steckten in ihren Körpern und wir machten uns langsam Sorgen, was hier noch so alles im Wald unterwegs war. Abdrücke in nächster Nähe ließen auf Garva schließen... wobei die meisten Einheimischen ja doch eher friedlich wirkten.
Wir wurden vorsichtiger.

Al'kira wurde als Kundschafter mit ständigem Kommunikationslink zu Skip nach vorne geschickt und nach weiteren Stunden, als sich die Sonne langsam hinter den Baumkronen versteckte, erreichten wir den Anhang eines Vulkans, der anscheinend noch vor kurzer Zeit Lavaflüsse in den Dschungel geschickt und somit einen großen Teil der Vegetation einfach weggebrannt hatte.
Auf dem Hang waren nun sowohl Guras Team, als auch weiter unten die Jawas zu sehen. Wir nahmen unsere Beine in die Hände...

Nach guten zweihundert Metern entdeckten uns die Söldner von Professor Gura (anscheinend war der Trandoshan nicht mit von der Partie) und sowohl der Bloodcarver, als auch der Massassi eröffneten das Feuer auf uns, während die Jawas etwas weiter rechts nach einem ungeschickten Schritt den Abhang wieder nach unten rutschten und sich mit ihrem Sicherungsseil an einem verbrannten Baum verhedderten.

Skips Versuche, mit seinem Handblaster dünne Stellen in der Magma-Kruste zu sprengen, ging schief, Al'kira konnte aber wieder ungesehen einen weiten Bogen schlagen und eine Granate oberhalb der beiden Söldner plazieren.
Als diese hochging und zähes Magma in Richtung Massassi und Bloodcarver floß, konnte Al'kira den Massassi betäuben und der Bloodcarver suchte im Dschungel Deckung... wir umrundeten den langsamen Lavafluß und kamen gerade rechtzeitig auf einem kleinen Platteau an, als Gura und seine übrigen beiden menschlichen Goons vor den Toren des Klosters standen, das noch vor kurzer Zeit vollkommen vom Dschungel verdeckt war und erst vor kurzer Zeit durch einen Vulkanausbruch entdeckt werden konnte.

Während ich wutschnaubend auf den Professor zustampfte um ihm mal den Unterschied zwischen gesundem Konkurenzdenken und Mord zu erklären und ich schon wieder Thorgar sabbernd und kampfesgeil seine Waffen entsichern hörte, waren wir plötzlich von einer ganzen Menge stumm dastehender Garva Mönche mit Kampfstäben umstellt, die uns kalt anblickten. Oha...

Während ich einen abergläubischen Thorgar davon abhalten konnte, sich auf Gura zu stürzen und damit für noch mehr Chaos zu sorgen und mich langsam mit meinem Team zurückzog, kamen die Jawas auch schon auf dem Platteau an, ließen sich dann erschöpft auf einen Haufen fallen und Pofessor Gura begann, die Mönche mit irgednwelchen Geschichten zwecks "den Göttern Ehre erweisen" und "die Sonnenperle nur kurz sehen" an... leider fielen die Mönche darauf rein und Gura wurde mit in die Mauern des Komplexes genommen, während wir und die beiden Goons von Gura draußen stehen blieben.

Und dann mußte es ja passieren: ein Raumschiff kam über dem Dschungel dahergebraust, eröffnete über dem Kloster das Feuer, wir sahen im Cockpit einen Trandoshan am Steuer sitzen und als das Schiff kurz hinter der Mauer verschwunden war und wieder nach oben stieg, erblickten wir Gura mit einer eingewickelten Sonnenperle, wie er sich gerade in die schließende Rampe zurückzog.

Die Mönche kamen sofort in Fahrt, erledigten die beiden Menschen und ich gab den Befehl zum sehr schnellen Rückzug, welchen auch die Jawas befolgten.

Im Dschungel angekommen sahen wir, daß wir nicht verfolgt wurden und begaben uns grummelnd in Richtung Siedlung, während aber Al'kira die gute Nachricht hatte, daß er die ganze Schweinerei mit seinem Visor gefilmt hatte. Wenigstens konnten wir so Guras moralisch verwerfliche Tat an der Uni und in der Presse ankreiden.

Auch machten wir uns dank Al'kiras Hinweis noch auf die Suche nach den Leichen der Corellianer, um wenigstens noch hier die Schlüssel für den corallianischen Scout zu mopsen und somit ein wenig Profit zu machen.

- 07.04. 151 nach der Ruusan Reformation -

Leider fanden wir die Stelle nicht gleich und wir brauchten einen weiteren Tag, um die Schlüssel einzusacken und noch einen weiteren, um zurück in die "Zivilisation" zu kommen... wo wir dreckig, müde und angepieselt feststellen mußten, daß gerade jetzt genau dieses Scout Schiff startete und mit mehreren Jawas im Cockpit Richtung All düste. Die Jawas hatten das Schiff geknackt und gestohlen, das wir gerade zu stehlen vorhatten -.-

Keine Spur von den Jawas im Orbit findend, machten wir uns daran, zurück nach Coruscant zu springen und unsere psychischen und physischen Wunden zu lecken.

Ich hoffe nur, daß Gura noch sein Fett wegbekommen wird! -.-





Ein extrem lustiges Abenteuer, bei dem ich zwar am Ende mit Radiergummis beworfen wurde, aber sowas passiert als Meister manchmal.
Das beste war eigentlich, als Romy aka Al'kira den Gupin mit nem halben dutzend Stunschüssen zudeckte, als er schon ohnmächtig war, ihn dann noch mit nem Ast über die Rübe schlägt und als wir ihn fragen, warum er ihn nicht gleich tötet, sagt, daß das ja gemein wäre :konfus:
Auch die Pheromonschlachten waren nicht ohne und ich möchte nicht in einen Raum spazieren, indem eine Zeltron und ein Falleen Sex haben ^^

Tja, kein Gewinn diesesmal, dafür eine Menge Verlust für Joi (Ausrüstung, kaputte Stabilisatoren etc)... aber man kann ja nicht immer siegen.

Minza
26.02.2009, 12:14
So...

Der Sonntag rückt immer näher und damit auch meine Premiere als Slayer Game Master. Am Sonntag werde ich mein erstes Abenteuer im antiken Gallien meistern und auch wenn ich die Regeln nicht zu 100% kenne und zudem auch noch zwei neue Spieler mitmischen (mit einer habe ich noch nie ein RPG gespielt, der andere ist ja schon in unserer Treasure Hunter Kampagne aktiv), bin ich überaus guter Hoffnung.
Das wird schon werden... hoffe ich O_o


Wirklich sitzen tu ich gerade am neuen Kinyen Strider Abenteuer... da der neue Termin in den letzten Tagen doch recht schnell auf in zwei Wochen festgelegt wurde, mußte ich mich sogar mal richtig ranhalten und mir schnell was ausdenken. Letztendlich wollen wir hier erstmal nichtmehr als Söldner, sondern wieder als Schmuggler aggieren und durch das Studieren eines vorgefertigten Abenteuers von WotC kam ich dann auf eine interessante Idee, die im Grunde garnichtsmehr mit der Vorlage zu tun hat... eigentlich schon toll, daß wir jetzt zum 13. Abenteuer dieser Kampagne vorstoßen und ingame gute zwei Jahre hinter uns gebracht haben.
Schon alleine, welche Charaktere in der Zwischenzeit hinzugekommen sind und wie sich die Beziehung der Figuren zueinander geändert hat... traumhaftes Roleplay :kaw:


Und dann zu dem neuen Projekt, das wir in unserem hormonuntermalten Begeisterungsrausch doch recht schnell und mail-intensiv in Angriff genommen haben:
Natürlich beginnt der ganze Spaß nicht gleich in den nächsten paar Wochen, aber dennoch sind wir (Laubi, GeeGee, Lain, Dyesce und ich... die Begründer dieser Kampagne) mit Herz und Seele bei der gegenseitigen Bombadierung mit Ideen und der Ausarbeitung interessanter Charakterkonzepte, die dem Spiel die gewisse Note verleihen sollen.
Und so haben wir uns zum Beispiel dazu entschieden, mit unterschiedlichen Charakterstufen zu beginnen, um so eine gewisse Art von Dynamik ins Spiel zu bringen, die in unseren anderen Kampagnen eigentlich garnicht gepasst und sogar gestört hätte. Hier aber sind genau solche Unterschiede in der Erfahrung der Figuren von essentieller Wichtigkeit, da hier so einiges simuliert werden soll, was ansonsten durch NPCs ermöglicht wurde.
So werden wir etwa fast von Anfang an ein Meister/Padawan Team haben und während erfahrene Profiglücksspieler neben ebenfalls eingefahrenen Schmugglern ihre Abenteuer erleben, werden eben auch Charaktere mit doch recht viel Grün hinter den Ohren die Gruppe vervollständigen.

Das Ganze wird im Jahr 127 nach Yavin angesiedelt und dreht sich erstmal um das Folgeprojekt von 'Projekt Ossus' unter Jedi Master Kol Skywalker und die Erforschung eines immer noch vom Yuuzhan Vong Krieg zerfurchten Planeten durch ein Team aus GA-Wissenschaftlern, Jedi, Yuuzhan Vong Shapern und dem ein oder anderen Freiberuflichen... im Laufe der Kampagne wird sich hinsichtlich der Aufgabe unserer Helden so einiges tun und ich verrate nicht allzuviel, wenn ich sage, daß das Chaos des Krieges (sprich des Sith-Imperialen Krieges) noch früh genug über uns hereinbrechen wird.
Freuen wir uns somit auf eine neue Ära, bekannte Gesichter und einige sehr mutige Schritte in neue Charaktergefilde...

Die "Broken Spine" Kampagne ist das Gedanken-Baby der gesammten Strider Gruppe und wird uns (und hoffentlich auch euch) lange Zeit Freude und Spannung bereiten... was aber nicht heißen soll, daß die Kinyen Strider nicht auch weiterhin zu neuen Abenteuern starten wird ;)


May the Dice be with you... always!

GeeGee
26.02.2009, 17:15
Viel kann ich Minzas Beitrag ja nicht mehr hinzufügen, nur dass ich schon unglaublich gespannt bin welche neuen Abenteuer uns in dieser neuen Zeit erwarten.
Auch das neue Konzept der Kampagne ist sehr vielversprechend. Charaktere, die von ihrer Art unterschiedlicher nicht sein könnten, verschiedene Level und Orte, die vielleicht noch nie eine andere Gruppe vor uns so bereist hat.

Ich freue mich auch endlich mal einen Jedi zu spielen, was für mich auch komplettes Neuland ist (mein Charakter befindet sich so wie die meisten anderen auch noch in der Planungsphase).
Da ich großer Fan der Legacy Comics bin reizt mich diese Kampagne natürlich besonders. Ich freue mich einfach auf etwas völlig Neues, etwas völlig anderes als die Strider Kampagne und auf viele neue Abenteuer mit einer Gruppe von Spielern... guten Freunden die mir schon lange sehr an mein Herz gewachsen sind.

Orakel
27.02.2009, 02:41
So... bei uns war heute in der D&D-Runde steigern angesagt... und dabei stellte sich dann heraus, dass die Basarian-Dancer bei der Punktevergabe den "Möwenanteil" hatte. *schenkelklopfer*

Und im anschließenden hinabsteigen in die Katakopen einer verfallenen Ruine wurden uns gleich ein haufen Direrats auf den Hals gehetzt... also getrue dem Gruppenmotto "Oh mein Gott, wir werden alle sterben!"

Minza
27.02.2009, 12:43
@Orakel

welches Level seid ihr denn? Direrats sind zwar fiese Kerlchen, aber ab nem bestimmten Erfahrungslevel sind die doch nur noch in wirklich großen Gruppen gefährlich... oder war das eine solche wirklich große Gruppe? :D


@GeeGee

natürlich kommen wieder Welten vor, die bis dato noch niemand vor euch in einem Spiel, Buch oder Comic gesehen hat... alles andere wäre einfallslos.
Und 3 Charaktere stehen schon zu 95% :braue

Orakel
27.02.2009, 14:46
@Orakel

welches Level seid ihr denn? Direrats sind zwar fiese Kerlchen, aber ab nem bestimmten Erfahrungslevel sind die doch nur noch in wirklich großen Gruppen gefährlich... oder war das eine solche wirklich große Gruppe? :D

Wir sind Level 5... aber die allgemeine Rattenpanik unserer Gruppe liegt tief im Blut... und läßt sich direkt auf einen der ersten Spieleabende zurückführen.

Alternativ kann man auch sagen: Der simpelste Weg für unseren SL um die Zauberer auszupauern ist nicht eine große Streitmacht irgendwelcher Orks, Trolle oder Iger auf uns zu hetzen sondern einfach nur ein Brutgehege Möwen auf uns zu hetzen.... (daher auch der Möwenanteil.)

Laubi
28.02.2009, 21:22
@GeeGee

natürlich kommen wieder Welten vor, die bis dato noch niemand vor euch in einem Spiel, Buch oder Comic gesehen hat... alles andere wäre einfallslos.
Und 3 Charaktere stehen schon zu 95% :braue

mein Char ist nun auch fertig, dank Minza heute zusammengebastelt ^^

Mer Roon heißt der Liebe, ist ein Kel Dor und Jedi. :kaw:

Minza
28.02.2009, 21:22
Es ist vollbracht... nach nur 44 Mails haben Laubi und ich seinen neuen Charakter für die Broken Spines Kampagne fertig gestellt. Für mich war dies jedenfalls die Premiere einer solch digital-basierten Geburt einer neuen Figur und es ist ein recht ansehnlicher Kel Dor Jedi dabei rausgekommen.

Wie dieser Kel Dor dann in unsere Geschichte passen wird...? Das werdet ihr noch früh genug zu sehen bekommen :braue

Wir sind Level 5... aber die allgemeine Rattenpanik unserer Gruppe liegt tief im Blut... und läßt sich direkt auf einen der ersten Spieleabende zurückführen.

Erzähl :kaw:

Alternativ kann man auch sagen: Der simpelste Weg für unseren SL um die Zauberer auszupauern ist nicht eine große Streitmacht irgendwelcher Orks, Trolle oder Iger [...]

Igel oder Oger? Oder Oger mit Stacheln? :eek:
...oder Tiger ohne T? :verwirrt:

[...] auf uns zu hetzen sondern einfach nur ein Brutgehege Möwen auf uns zu hetzen.... (daher auch der Möwenanteil.)

Albtraumhaftes Erlebnis in der Vogelvoliere?

Orakel
01.03.2009, 03:16
Hah.... Ich bring diesen Prinzen von einem Torri noch mal eigenmächtig um. Haut der meinem Char das alte Clansgebiet von Clan Malkav als private Domäne zu, obwohl der Kerl weiß, dass ich eindeutige Präverenzen in Richtung Kunstakademie habe.

Erzähl :kaw:
Hmm... hab ich das nicht vielleicht sogar schon mal.... *grübel* ach egal: Wir waren da halt eben eine noch ziemlich unbedarfte Gruppe Klasse 1 Charaktere, die Planlos durch Kalamar irrten und gerade den Auftrag hatten zwei Heillos ineinander Verknallte Jugendliche aus den tiefsten Sümpfen wieder herrauszuschleifen. (Damals bestand die Runde aus gerade mal 4 Charakteren und Einem NPC-Priester... aber die Spuren unserer späteren hoffnungslosen Verpeiltheit waren bereits da ersichtlich.)

Jedenfalls kamen wir irgendwo mitten im Dschungel an der Ruine eines Pfordes vorbei und in der Nähe davon war ein Brunnen. Wir nähern uns dem Brunnen, in der Hoffnung da vielleicht ein wenig Wasser oder weiß der Geier was herauszufischen, mit dem Ergebniss, dass uns ein kleinerer Schwarz Direrats, der in dem Brunnen lebt angreift und kurzerhand aufreibt. Und mit knapper müh und Not und ganz wenigen verbleibenden XP sind wir diesem ersten Rattendisaster damals entkommen. Und seitdem ist unsere Runde eher dabei die uralte Kampftechnik des Wecklaufens zu perfektionieren, wann immer es geht.... und vor allem, wenn Ratten im Spiel sind.
Igel oder Oger? Oder Oger mit Stacheln? :eek:
...oder Tiger ohne T? :verwirrt:
Nein, das sind diese kleinen Viecher, die Nachts aus dem Kleiderschrank geschlichen kommen und die Hosen enger shcneidern..... oder einfach nur die Tatsache, dass ich nicht ganz treffsicher auf der "O"-Seite bin.
Albtraumhaftes Erlebnis in der Vogelvoliere?
Hmm.... nicht ganz. Wir haben uns ein den Elementen ausgesetztes Piratenschiff angesehen und unsere Tänzerin und unser Hexenmeister wollten sich unbedingt die Kapitänskajüte ansehen. (In der halt eben ein Möwenschwarm sein Brutgelege untergebracht hatte. Die gehen also rein und haben es prompt mit einem haufen aufgebrachter werdender Eltern zu tun, die sie aufs böseste zwicken und beißen. Unser Hexenmeister zaubert ein paar Sprüche, bis er shcließlich auf die Idee kommt schlaf anzuwenden und dadurch das Gehege mal lahmlegt. Naja, und unserer Tänzerin verfällt in einen Blutrausch und metzelt sich mal so eben durch den kompletten Nistplatz. Das sie am Ende zwar das Logbuch gefunden haben hatte leider auch nicht viel genützt, weil das innerhalb kürzester Zeit in sich zusammenviel.

(Nur weil sie halt für diesen Kampf als eine von Zweien gegen den Vogelschwarm angetreten ist bekam sie halt den Möwenanteil bei der Punktevergabe.)

Dyesce
05.03.2009, 20:04
Sodala, endlich hatte ich genug Zeit, Muße und auch die Muse, um diesen Bericht zu schreiben. Verzeiht die Verspätung.

Wir haben zwei neue Spieler bei unserer Slayerverse-Kampagne und soviel Spaß wie das Spiel gemacht hat, bleibt es wohl dabei. :)

Die neuen sind Raidi, der Alistair, den uralten Alkoholiker-Droiden spielt und seine liebreizende Frau Alicia, die die stark religiöse Kriegerin Xanja spielt.


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Ein eiskalter und sehr verschneiter Winter in Tarnagh. Eine Karawane kam an ihrem Ziel an und die für die Reise angeheuerte Kriegerin hatte ihren Auftrag erfüllt. Dank einer Empfehlung ihres nun ehemaligen Auftraggebers kam sie zunächst bei einem der Ratsmitglieder, Eringa, unter.

Eine Woche später nahm Eringa auch noch einen halb erfrorenen zugereisten Druiden bei sich auf und päppelte ihn wieder hoch.

Die Kriegerin lebte sich gut ein und fand eine eigene Bleibe und der Druide, wieder gesund und dem Alkohol nicht abgeneigt, mietete sich im Wirtshaus ein.
Die beiden bekamen auf dem Wege an Eringas Haus vorbei mit, wie dieser mit großer Gewalt von den Stadtwachen festgenommen wurde.
Alistair McCormac, der alte irische Druide, wurde rüde von den Wachen in den Schnee gestoßen, als er Aufklärung verlangte und Xanja, die Kriegerin aus den fernen Stammesgebieten der slavonischen Stämmen wurde von Eringa beruhigt, es wäre alles in Ordnung so. Die beiden machten sich auf zur Kneipe um die Ereignisse zu verarbeiten.

Im Winter gab es für den Wagenbauer nichts zu tun. Die Leute brauchten keine neue Wagen, im tiefen Schnee könnten sie damit sowieso nirgendwohin fahren.
So saß Tarix im Wirtshaus um die Zeit totzuschlagen. Brogia hatte sich eine fiese Erkältung zugezogen und lag in der warmen Stube, schniefend und fiebrig.

Alistair McCormac, der alte irische Druide, wurde rüde von den Wachen in den Schnee gestoßen, als er Aufklärung verlangte und Xanja, die Kriegerin aus den fernen Stammesgebieten der slavonischen Stämmen wurde von Eringa beruhigt, es wäre alles in Ordnung so. Die beiden machten sich auf zur Kneipe um die Ereignisse zu verarbeiten.

Plötzlich stürmte Ashling, der junge Barde, in die Gaststube um Tarix in den Rat zu rufen. Leider hatte er es immernoch nicht geschafft, Information bei sich zu behalten, wenn es angebracht ist. Zum Beispiel, wenn es darum geht, daß Eringa seine Frau kaltblütig erschlagen haben soll...
Tarix eilte mit einem weiteren Ratsmitglied, das auch in der Gaststube war zum Ratshaus, während sich die Nachricht wie im Flug in der Stadt rumsprach.

Shira lag in ihrem Bett und schlief - alles andere als friedlich. Sie befand sich in den Hügelgräbern, wo gewisse Vampire tagsüber aktiv waren und gewisse Armbänder trugen. Sie kämpfte gerade verbissen gegen mehrere lange Tentakel, während sich Brogia schwer verletzt in den Gang zurückrettete. Shira beobachtete, wie sich Brogias Gesicht verzog und veränderte, die Zähne unrealistisch lang wurde, die Augen rot zu glühen begannen, sich Fell bildete und Brogia sich langsam in ein schreckliches Monster verwandelte. Sie griff verzweifelt an - und wachte schnaufend und schweißgebadet auf.
Ein Albtraum, wie sie oft welche hat. Verwirrt und verstört kroch sie aus ihrem Bett um sich ein Frühstück zu besorgen. In der Küche traf sie ihren Vater, von dem sie vom Mord erfuhr. Sie schlich sich aus dem Haus, nachdem sie sich noch etwas Braten und Brot mitgenommen hatte. Ihr Weg führte sie zu Eringas Haus, um sich dort genauer umzusehen, wie es die Wachen aller Wahrscheinlickeit nach nicht getan hatten.

Sie schaute sich im Haus um und fand es stark verwüstet vor. Kissen und Bettzeug war aufgerissen, nichts stand mehr an seinem Fleck, der Kessel über dem Herd war umgeworfen und ein ekliger Brei aus Asche und Eintopf zog sich einfrierend über den Boden. Sie fand an der Wand einen Blutfleck mit einigen blonden Haaren. Seltsam, Eringa war blond, seine Frau jedoch dunkelhaarig.
Sie durchsuchte das gesamte Haus genau, fand aber sonst nichts aufschlußreiches. So beschloß sie, sich auf den Weg zum Ratssaal zu machen.

Alistair und Xanja blieben noch eine Weile im Wirtshaus, wo Ash mehrmals rausgeworfen und veralbert wurde, Alistair ihn dann jedoch mit neuen Geschichten bei mehreren Gläsern Wein erfreute.
Die drei machten sich dann auf den Weg zum Rat um vielleicht mehr zu erfahren. Vor der Tür des Ratshauses sammelten sich die Menschen an, die die Gerüchte gehört hatten und nun wissen wollten, was los sei.

Shira erreichte den Tumult und fragte einfach mal den jungen Mann vor sich, was denn los wäre. Als Ash sich umdrehte, verzog die Slayer das Gesicht und rügte innerlich ihre eigene Neugier, wenn der Preis ein Gespräch mit Ash sein müßte. Ash freute sich über die Aufmerksamkeit, die ihm die Frau entgebenbrachte und erklärte, daß Eringa seine Frau ermordet und sich selbst gestellt hatte. Ein gefundenes Fressen für die neugierige Meute und Diskussionen, Lästereien und Gerüchte flammten neu auf.
Shira, Xanja und Alistair gingen um das Haus herum, um von der Masse zu entkommen und sich zu überlegen, was man tun könnte.

Tarix unterdessen saß ungeduldig im Rat und hörte sich die Anschuldigungen an, während sich mehr und mehr ein ungutes Gefühl in ihm breitmachte. Es paßte gut, daß Eringa ausrasten würde, er hatte ein ungezähmtes Temperament und stritt oft heftig mit seiner Frau, aber für Tarix mußte da noch irgendetwas mehr sein. Er bestand darauf, mit Eringa alleine zu sprechen und befragte ihn in einem Nachbarzimmer. Eringa sagte aus, er habe sich mit seiner Frau um Geld und Wirtshausbesuche gestritten und dabei so ausgerastet, daß er sie so gegen die Wand schlug, daß sie an den Verletzungen verstarb. Tarix wollte noch wissen, wo denn nun die Leiche wäre und erfuhr, daß Eringa sie im Sumpf in einem kleinen aufgehackten Loch versenkt hätte.

Immernoch dieses miese Gefühl... Tarix beschloß, das untersuchen zu wollen und zu einem mysteriösen Fall mit viel Gewalt und einem komischen Gefühl sollte man die Slayer mitnehmen. Also auf in Richtung Shiras Heimatstatt. Da sich inzwischen vor der Haupttür des Hauses eine Menschenmenge gebildet hatte, schlüpfte Tarix zur Nebentür hinaus.

Der Weg zur Slayer war überaschend kurz, da sie vor genau dieser Tür mit Xanja und Alistair saß. Tarix erklärte ihr kurz, daß er sie als Begleitung für eine kleine Reise brauche, ohne die beiden Fremden zu beachten. Xanja musterte ihn einschätzend, während Alistair darauf eher indigniert reagierte. Schnell kam heraus, daß Xanja auch eine erfahrene Kämpferin war und auch an Eringas Schuld zweifelte und so beschlossen sie nun zu dritt zu ermitteln.

Sie trafen sich bei Tarix, um sich noch ausrüsten zu können und zogen, nachdem Tarix noch Brogia versorgt hatte und die beiden riesigen Doggen Rumo und Rolf enge Freundschaft mit Xanja geschlossen hatten - sehr zu Brogias Unwillen - los in Richtung des Sumpfes. Trotz des Schnees ging es flott voran und bald kamen sie an. Trotzdem senkte sich langsam die Sonne nach dem langen Tag. In sicherer Entfernung folgte Alistair.

Tarix prüfte mit einem Stock die Festigkeit des Untergrunds, um nicht in den Morast zu sinken und fand sich langsam vorantastend bald ein Loch in der Eisdecke.
Shira robbte auf dem Bauch an die Öffnung, während Tarix aus einigen vertrockneten Schilfhalmen eine behelfsmäßige Fackel band und ihr damit leuchtete. Shira stocherte mit einem Stecken im eisigen Wasser und spürte einen nachgebenden Widerstand. Gerade als Tarix sich seiner äußeren Schichten wärmender Bekleidung entledigen wollte, um hineinzusteigen und die vermeintliche Leiche von Salla zu bergen, sprang eine entsetzliche grüne Kreatur empor. Sie hatte einen schlacksigen Körper, Algenhaare, einen kugelrunden aufgesetzten Bauch und hängende Brüste. Alistair beobachtete die Szene und näherte sich, um zu helfen. Er erkannte die Gestalt und ließ sein Wissen hervorsprudeln. Es war eine Waterhag, er kenne sie aus seiner Heimat. Sie fräßen Menschen, die sich zu ihnen verliefen.
Die Hag griff mit ihren knochigen Fingern nach Shira, Xanja verschüttete etwas geweihten Met in einem Ritual, um ihre Götter für den Kampf hold zu stimmen, was Alistair tief erschütterte, und als Tarix die Sumpfhexe mit seiner Fackel ablenkte, schlug ihr Shira den Kopf mit ihrer Kampfaxt ab.
Ein kurzer Kampf. Die drei Abenteurer suchten und stocherten noch weiter in dem Loch umher, fanden aber nichts Weiteres. Sie beschlossen, daß die Hag Sallas Leiche gefressen haben müßte und planten, am Tage wiederzukommen um das genauer zu untersuchen.
Sie verabredeten sich für den Sonnenaufgang. Shira besuchte Antigonos, ihren Watcher, um ihm zu berichten. Er wußte durch Ash bereits von Eringas Fall und nahm die Information über die Hag interessiert auf.

Shira stand frühmorgens auf, um sich fertigzumachen, ging in ihre Küche, um sich ein Frühstück zu holen. Als sie ihre Haustür öffnete, stellte sie mit Entsetzen fest, daß ganz Tarnagh brannte und sich die Waterhag, die sie am Vortag getötet hatte, wütend und angriffsbereit vor ihr Stand. Sie holte aus, um sich zu verteidigen - und wachte schweißgebadet mit einem Ruck auf.

Nach einer kurzen Nacht traf sich wieder alles bei Tarix, diesmal mit Alistair im Schlepptau, da sein Wissen nützlich schien.
Tarix nahm noch zwei lange Stäbe mit, genügend feste Schnur, um sie zusammenzubinden und montierte an ein Ende eines dieser Stäbe einen Haken, um damit die Hag aus dem Wasser zu fischen.
Zu viert ging es im Morgengrauen wieder in die Sümpfe, wo Alistair die an der Oberfläche treibende Waterhag gekommt sezierte, aber nur Fische und Amphibien in ihrem Magen fand. Die Spur erwies sich als völlige Sackgasse. Tarix hatte immernoch das dringende Gefühl, Sallas Leiche finden zu müssen, deshalb ging er, in der Stadt angekommen, wieder zu dem eingesperrten Eringa, zu dem er als Ratsmitgleid jederzeit Zutritt bekam, um ihn nochmal zu befragen.
Währenddessen beschloß Alistair, daß seine wertvolle Bibliothek in der Wirtschaft nicht sicher genug war und begann sie für einen Umzug einzupacken. Shira ging nochmal zu Antigonos. Xanja begleitete Tarix zum Ratsgebäude.

Tarix fragte Eringa nochmal, wo er Sallas Körper hingeschafft habe. Eringa berichtete, daß er sie in der Nähe der Hügelgräber vergraben hatte. Tarix fragte ihn über den Sumpf, aber von einem Sumpf gesprochen zu haben, war völlig neu für Eringa. Tarix fragte ihn nochmal, was passiert sei, und Eringa erzählte ihm von dem Streit über Geld und Alkohol, über den Kampf, über die Kopfverletzung und daß er dann Sallas Leiche weggeschafft hatte. Nur der Ort wich von der bekannten Geschichte ab.

Als er draußen erstmal Xanja davon erzählte, wies sie ihn auf einen kleinen Vogel hin, der auf dem Fenstersims zu Eringas Gefangenenzimmer saß. Die Meise trug eine kleine dunkle Beere im Schnabel, die er durch das Fenster hineinbrachte und dann ohne seine Last wieder davonflatterte. Die beiden beschlossen, daß der Vogel ein Bote sein müsse, der Eringa seine falsche Information brachte.

Den Rest der Scoobygang zusammengetrommelt wartete Alistair draußen vor dem Fenster, und Tarix, Xanja und Shira im Zimmer auf den Vogel. Eringa war im Begriff, eine kleine blaue Heidelbeere zu essen, die Tarix ihm aus dem Mund schlug. Xanja meinte, es müsse eine Rauschbeere sein, da sie selbst auf ihren Reisen mit dieser heimtückischen Frucht bereits bekanntschaft gemacht hatte. Rauschbeeren würden aussehen und sogar schmecken wie Heidelbeeren, aber haben eine stark bewußtseinserweiternde Wirkung. Die Helden überlegten, ob sie den Hinweisen, die Eringa von sich gab, nachgehen sollten, um dort weitere Monster und Hinweise zu finden. Eringa konnte sich nicht mehr so richtig erinnern, was passiert war, aber murmelte davon, daß er Salla irgendwo im Wald vergraben hätte.

Nach einiger Wartezeit kam tatsächlich der anscheinend selbe Vogel wieder mit einer Beere und schickte sich an, durchs Fenster einzudringen. Alistair schaffte es nicht, den Vogel zu fangen, aber er kam durchs Fenster in den Raum. Xanja fing den Vogel geschickt, noch bevor er bei Eringa landen konnte und Tarix sprang mit großem Gepolter genau an die Stelle, an der die kleine Meise gerade noch gewesen war. Sie entnahmen dem Vogelschnabel eine weitere Beere und überlegten nun, wie sei weiter vorgehen wollten. Nach einigen Vorschlägen, die Beere untersuchen zu lassen, dem Vogel zu folgen (aber wie?) oder jemanden zu finden, der vielleicht durch Rituale feststellen konnte, inwiefern die immer wechselnde Information über Sallas Verbleiben mit der Beere zusammenhängen konnte, nahm sich schließlich die Slayer dank ihrer Neugier über alles berauschende die vermeintliche Rauschbeere und verspeiste sie.

Nichts geschah. Xanja hatte die Idee, dem Vogel eine Schnur an die Füße zu binden, um ihm besser folgen zu können. Tarix holte eine lange Schnur von sich, gab schnell Brogia nochmal zu essen und zu trinken und bis er wieder zurück war, saß Shira mit verstörtem Blick da und war kaum noch ansprechbar. Nach einer besorgten Befragung kam heraus, daß sie mit Salla gestritten hatte, ein Kampf ausbrach, und sie ihre Leiche im Meer versenkt hatte.

Die Schnur wurde dem Vogel an die Beine gebunden und er wurde draußen freigelassen. Die Helden mit der sehr erschütterten und reuigen Slayer im Schlepptau folgten dem Tierchen, das nach Leibeskräften versuchte, seinen eigenen Beinen davonzufliegen, einen allmähliche bekannt wirkenden Weg in den Wald.
Vor Unas Haus angekommen wurde die Gruppe freudig begrüßt, Shira wurde getröstet und auf die Frage nach dem Vogel und den Heidelbeeren bot die Hexe freundlich welche an, sie hätte da eine ganze Schüssel davon da. Im Haus befand sich eine grimmig dreinschauende Salla. Als Tarix sie damit konfrontierte, daß Eringa diesen morgen gehenkt worden wäre, erwiederte sie wütend, daß er es so verdient hätte. Als die Gruppe sie ins Dorf abführte, wurde sie von Xanja noch zur Strafe mit den verbliebenen Beeren zwangsernährt.

Eringa kam frei, als durch Sallas Anwesenheit seine Unschuld bewiesen war, seine Frau jedoch wurde mit allen Stimmen des Rates, außer Eringas, zur Verbannung verurteilt.

Alistairs Bibliothek liegt nun leise verstaubend in einer Ecke eines ungenutzten Schranks in Tarix’ Haus und Xanja versucht, die Gunst des frischgebackenen Junggesellen Eringa zu erheischen.

Minza
05.03.2009, 20:46
Man sollte noch dazu sagen, daß Shira und Úna noch was miteinander anfingen, Alasdair (so sein richtiger Name: Alasdair MacCoill... Dyesce hat's falsch geschrieben ^^°) davon ziemlich entsetzt war (weil er nicht mitmachen durfte) und dann auch noch Tarix enttäuscht war, daß er jetzt nicht Úna mit nachhause nehmen konnte und er zuhause nur ne kranke Sklavin hatte :D

War ein lustiges Abenteuer (auch zu meistern) und die neuen Figuren sind eine eindeutige Bereicherung!

Minza
12.03.2009, 21:11
- 15.04. 151 nach der Ruusan Reformation -

Nach einiger Recherche in den Archiven der Universität und dem HoloNet stolperte ich in einigen Datenbänken über die Erwähnung eines ehemaligen Sith Planeten, der in der Hochzeit des Neuen Sith Krieges Zufluchts- und Arbeitsstätte eines gefürchteten Wissenschaftlers, einem gewissen Rorig Munir, war: Phasmir...

Da die Möglichkeit bestand, auf dem Anwesen des alten Sith immer noch über kostbare Daten oder sogar Artefakte zu stolpern, nahm ich den unscheinbaren Planeten im Mid Rim als neues Ziel unserer Expeditionen ins Auge und bereitete alles nötige für die Abreise vor.

Die letzten Tage hatten mein Team etwas von der Blamage auf Algarva abgelenkt und Al'kira hatte mir sogar eine Aufzeichnung von Professor Nith H. Gura überreicht, mit dem ich so einiges vorhabe... die Uni und die Medien werden erfahren, mit welchen Methoden dieser Mann seine "Arbeit" verrichtete!

Mit etwas Verzögerung wegen Verdauungsproblemen unseres Waffenexperten Thorgar starteten wir auf unsere kurze Reise Richtung Legris Sektor.

[Nachtrag:]
Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte war, daß Al'kira anscheinend wegen einigen Meinungsverschiedenheiten (er hatte mit Thorgar ausgemacht, dieser würde all seine Ausrüstung tragen, später warf Al'kira ihm aber vor, die Abmachung gebrochen zu haben) ein starkes Abführmittel in Throgars Privat-Whiskey-Vorräte gemixt hatte und Thorgar desshalb 80% seiner Zeit auf dem Klo verbrachte.
Zuvor hatte Thorgar aber noch mit Hilfe seines neuen "Managers" Skip an einem illegalen Arena Kampf auf Leben und Tod im Südlichen Untergrund teilgenommen, bei dem er nach einem brutalen und von der Menge bejubelten Kampf das Leben seines Gegeners und die Siegesprämie von vierhundert Creds nahm, wohingegen Skip fünftausend Creds Wettgewinn einstreichen konnte.
Wenn ich mal nicht auf die aufpasse...!
[Nachtrag Ende]


- 17.04. 151 nach der Ruusan Reformation -

Die Lokalisierung des Phasmir Systems war trotz eines geisterhaften Nebels in dieser Region des Alls nicht allzu schwer und wir landeten ohne Probleme auf dem sumpfigen Planeten, der ein über hundertfünfzig Jahre altes Herrenhaus auf einer kleinen Insel im stinkenden Brackwasser als einzige Sehenswürdigkeit anbieten konnte.
Thorgar ging es immer noch schlecht und nach einer kleinen Team-Besprechung zum Thema Sicherheit, Kein-Schalter-Bestätigungsgesetzen für Thorgar und potentieller Ausbeute machten wir uns zum Eingang der alten Villa auf, die Thorgar zwar nicht mit Gewalt und Al'kiras Vibroaxt öffnen konnte, dafür aber Shaktii-ya mit einem Schweißbrenner bearbeitete und wir in der Eingangshalle vor einem längst versiegten Springbrunnen standen.

Von der Halle führten vier Gänge zu verschlossenen Holztüren, deren Rahmen mit seltsamen Schnitzereinen, die Meeresgetier zeigten, verziert waren und direkt gegenüber des Eingangs war die metallische Tür eines Aufzuges zu sehen.
Wir entschieden uns, zuerst den Aufzug zu untersuchen, bemerkten aber schnell, daß keinerlei Strom im Haussystem zur Verfügung stand. Nach einigem Herumarbeiten hatte Skip aber den Fahrstuhl mit der Energie seiner Sekundärbatterie versorgt und kaltes Licht fiel aus dem Inneren der verglasten Fahrstuhlkabine in die düstere Halle, die nur der Lichtkegel meines Glühstabes erhellte.

Als Al'kira in einem anderen Bereich der Halle plötzlich Lärm machte, indem er zu quieken begann, entschieden wir uns, die Zimmer im Erdgeschoss genauer zu untersuchen...

[Nachtrag:]
Al'kira hatte sich trotz vorheriger Absprache (wir hatten alle diese Horror-Holovids gesehen, in denen sich eine Gruppe in unbekanntem Gebiet aufteilte und dann Stück für Stück zerlegt wurde) von der Gruppe getrennt und eine der Türen untersucht. Der Defel hatte nicht damit gerechnet, daß er auf der anderen Seite polternde und schneller werdende, auf ihn zurasende Schritte hören würde und versuchte auf sich aufmerksam zu machen.
Als die Schritte plötzlich nichtmehr zu hören und wir auf ihn aufmerksam geworden waren, gab er vor, hingefallen und vor Schreck einen Laut von sich gegeben zu haben... ich wünsche mir, er hätte schon hier von diesem Erlebnis berichtet; es hätte uns eventuell so einiges erspart.
[Nachtrag Ende]

Das Zimmer stellte sich als eine Art Speisesaal heraus, in dem nur alte Möbel, leer geräumte Regale, zentimeterdicker Staub und die Hinterlassenschaften einiger kleiner Nager zu finden waren. Eine weitere Türe führte in eine ebenfalls leer geräumte Kammer, in der ein verstaubter Sicherungskasten auf keinen unserer Aktivierungsversuche reagierte.
Wir entschieden uns, den Generator des Hauses ausfindig zu machen und zu aktivieren.

Der nächste vom Eingangssaal wegführende Raum war eine leere Bibliothek, in der wir zwar keinerlei Bücher, Shaktii-ya dafür aber eine hinter dem Regal eingeklemmte Münze des alten Sith Reiches fand, die (so schätze ich) an die dreitausend Credits auf dem Markt bringen dürfte.
Eine nähere Untersuchung des Kamins durch Skip führte dazu, daß der verklummte und im Abzug festgebackene Schlick beinahe unseren Techniker zerquetschte und der Droide nochmal mit einem Schrecken davonkam.

Hinter der nächsten Tür in der Eingangshalle lag eine leicht gewundene Treppe, die in einen langen Kellergang mündete, in dem sechs schwere Türen zu erkennen waren.
Mit ein wenig Fingerspitzengefühl unseres Meisterdiebes Al'kira hatten wir schnell die erste Tür offen, die aber sofort verklemmte und erst als Thorgar mit ein wenig Gewalt zu drücken begann, konnten wir den Raum ganz betreten. Thorgars Kraftaufwand hatte den Fuß eines dort seit Jahrzehnten ruhenden Gerippes zu Staub zermalen und die Untersuchung des Toten brachte im Grunde nur hervor, daß es sich um einen Menschen gehandelt haben muß, der vor langer Zeit hier im Kerker des Sith Wissenschaftlers verendete.
Die nächsten drei Zellen waren leer.

Die beiden letzten Türen aber führten in andere Räume: einen Generatorraum, in dem sich Skip und Shaktii-ya sofort an die Arbeit machten (zum Glück war noch Brennstoff im Tank der Maschine), während ich und Thorgar die Lage überwachten und eine Art Wachraum, die Al'kira unter die Lupe nahm.

Plötzlich schlug Al'kira Alarm und während unsere beiden Experten weiter den Generator wieder in Schwung brachten, betraten Thorgar und ich den Wachraum.
Al'kira hatte beim alleinigen (!) Durchsuchen des Raumes anscheinend ein geisterhaftes Leuchten bemerkt, daß unterhalb einer Liegepritsche entwich und seltsame Töne vernommen, die von einem schrillen Piepsen zu einem knochenvibrierenden Summen wechselte.

Auch Thorgar vernahm im Wachraum seltsame Dinge... er teilte uns mit, daß sein an der Halskette getragenes Lichtschwert eiskalt wurde und er dann eine Stimme an seinem Ohr hörte, als würde sich jemand über seine Schulter beugen und ihm etwas zuflüstern.

Das plötzliche Licht durch den aktivierten Generator konnte zwar einige Anspannung unsererseits davonwaschen, wirklich geheuer war uns die Lage aber nicht. An einem ebenfalls funktionierenden Computer im Wachraum konnte Skip einiges über die Sicherheits-vorkehrungen des Hauses erfahren: anscheinend gab es sehr wohl Sicherheitsanlagen, diese waren aber alle wegen entfernter Hardware nicht einsatzbereit. Dennoch deaktivierte der Droide jegliche Programmierung bezüglich dieser Systeme und schaltete sich dann durch die Kamera-Überwachung der einzelnen Zimmer. Die von uns gesehen Räume wurden durch mehrere Schalfzimmer, Aufenthaltsräume, einer Art Computerraum, einem großen Saal und einem zum Teil noch eingerichteten aber ziemlich ledierten Labor ergänzt.
Wir entschieden uns, das Haus weiter zu durchsuchen. Besonders das Labor wäre eine interessante Sache.

Im Erdgeschoss war immer noch alles dunkel und im letzten Raum, der von der Eingangshalle abzweigte, fanden wir einige Tische, erneut leergeräumte Regale und einige alte Computer Terminals vor, die aber ebenfalls ohne Strom nicht aktiviert werden konnten.
Also bewegten wir uns geschlossen zurück zum Schaltkasten in der Kammer hinter dem Speisesaal und Skip hauchte dem Energienetz des Anwesens neues Leben ein.
Mit hell aber dennoch sehr kalt erleuchteten Zimmern konnten wir dann letztendlich auch die Terminals in Gang bekommen, mußten aber feststellen, daß das Netzwerk, an denen die Rechner hingen, nichtmehr vorhanden war.

Also wieder zum Aufzug zurück. Dort konnten drei Stockwerke als Ziel ausgewählt werden. Als sich der Aufzug in Bewegung setze, begann ein kratzendes, dann quietschendes Geräusch, das sich innerhalb weniger Sekunden in ein schreckliches Kreischen verwandelte, als würde ein gequältes Wesen aus voller Kehle sein Leid verkünden.
Sichtlich verstört verließen Thorgar, Al'kira und vor allem Skip den Aufzug und auch Shaktii-ya und ich hatten nicht unbedingt vor, in den nächsten Minuten erneut die Liftkabine zu betreten. Thorgar, der immer noch mit Darmkrämpfen zu kämpfen hatte, reichte uns allen seinen Flachmann herum, aus dem Shaktii-ya und ich dankend einen großen Schluck nahmen.

[Nachtrag:]
Natürlich trank Al'kira nichts davon und konnte uns auch nicht warnen, daß hier immer noch Abführmittel im Spiel war. Dies hätte seinen "Streich" aufgedeckt und unseren gemeinsamen Hass auf ihn gezogen!
[Nachtrag Ende]

Wir befanden uns in einem langen Quergang zum kurzen Aufzugsflur, in dem sechs Türen eingelassen waren. Die erste Tür am linken Ende des Stockwerkes war nicht verschlossen und wir betraten ein Schlafzimmer. Auch hier gab es außer Nager-Kot, kleinen Nager-Knochen, einer Menge Staub, einem modrigen Himmelsbett und leeren Regalen und Komoden nichts zu sehen und Al'kira begab sich auf einem erneuten Alleingang in Richtung eines am Schlafzimmer angebauten Bades, das in Dunkelheit gehüllt war.
Als Al'kira versuchte, den Lichtschalter zu finden, bemerkte er - wie er uns später berichtete - in der erhellten Dunkelheit seines Visor-Nachtsichtmodus einen großen Fleck Schwärze, der im hinteren Teil des Raumes waberte und dann auf ihn zukam.
Erst, als es wie ein butiger Haufen Muskeln nach ihm griff und er einen jämmerlichen Laut der Panik ausstoßen konnte, wurde Thorgar alamiert, der nach einem kurzen Blick ins Badezimmer von weiteren Muskelauswüchsen in die Finsternis gesogen wurde.
Während wir anderen ihm zu Hilfe eilten und seine Haut am linken Oberarm von gewaltigen Krallen aufgerissen wurde, konnte der nun zur Besinnung gekommene Al'kira einen gezielten Schuß mit seinem Disruptor in eine Art Gesicht abgeben, das sich über Thorgar aus der Muskelmasse stülpte und mit verzerrtem und zähnebewehrten Maul auf den Feeoran zuschnellte. Skip schoß ebenfalls aus seinem Handblaster. Er traf genau zwischen die Augen. Der Treffer bewirkte, daß sich die Erscheinung mit einem grauenhaften Kreischen in die obere Ecke des Raumes zurückzog und dort in der Finsternis verschwand. Skip fand den Lichtschalter und wir starrten auf das blut- und schleimverschmierte Bad, in dem ein verletzter Thorgar und ein bis auf's Mark erschrockener Al'kira kauerten.

Wir beschlossen, sofort zur Red Sky zurückzukehren, da nicht nur unsere Sicherheit in diesem Haus überaus fraglich war, sondern sich bei Shaktii-ya und mir verdächtige Darmbeschwerden einstellten.

Unser Feeoran und Defel mußten sich überwinden, erneut in den Aufzug einzusteigen, während sich unser Droide einfach für die Zeit des Kabinenaufenthalts deaktivierte und diesmal gab es nichtmal diese gellenden Schreie und wir erreichten ohne Probleme die Eingangshalle und danach unser Schiff.
Dort bemerkten aber, daß die Schaltfläche der Einstiegsrampe ohne jegliche Energie war und so verschwanden unser Pilot und ich erstmal hinter den Landekufen, um einen peinlichen Unfall zu verhindern... währenddessen konnte Skip mit seiner Sekundär-Batterie die Rampe öffnen und es wurde klar, daß das ganze Schiff ohne jeglichen Strom war. Irgendjemand oder -etwas hatte die Energiezellen geleert.
Thorgar besetzte sofort die Toilette und als Shaktii-ya und ich auch wieder zum Rest stoßen konnten, beratschlagten wir uns über weitere Maßnahmen. Geschlagen wollten wir uns noch nicht geben, auch wenn diese seltsame Erscheinung doch für Unruhe sorgte und Stichworte wie Sith-Geister und experimentelle Monster fielen.

Wir gingen nochmal alles genau durch, stellten die Theorie auf, daß der Generator des Herrenhauses nach seiner Aktivierung durch uns die Energiezellen der Red Sky ausgesaugt haben könnte und entschlossen uns, weiter nach dem Labor zu suchen (schließlich hatten wir nichtmal zwei von vier Stockwerke des Hauses untersucht) und zusätzlich den Generator auszuschalten.
Zwar hatte Skip mit seiner sich doch langsam dem Ende nähernden Sekundär-Zelle unseren Schiffsgenerator neu gestartet, doch saugte immer noch irgendetwas an der Batterie des Schiffes und die Anzeige bewegte sich nur minimal und irrsinnig langsam in brauchbare Ebenen.
Thorgar erwähnte zudem, was die Stimme im Keller des Hauses ihm in's Ohr geflüstert hatte: Jedi Mörder! Er erläuterte, daß er natürlich im letzten Krieg den ein oder anderen Jedi getötet hatte und darum auch seine Lichtschwert-Trophäe, über die wir uns nie erkundigt hatten, um den Hals trug, wir anderen fanden diese Information aber alles andere als beruhigend und schauten uns skeptisch über diese Enthüllung an. Einen Söldner an seiner Seite zu haben, der im Krieg gezielt gegen die Republik und für die Sith aggiert hatte, war dann doch eine recht beängstigende Sache.
Wobei das gerade nicht unser Hauptproblem war.

Wir entschieden uns nach einer kleinen Abstimmung (nur Al'kira wollte schnellstmöglichst Phasmir verlassen), daß Thorgar sich etwas ausruhen sollte, Skip seine Energiezelle aufladen würde, das Schiff ebenfalls seine Zellen füllen würde und wir dann etwas abseits vom Haus auf einem kleinen Flecken Festland im Sumpf landen würden, wo das Schiff nicht dem möglichen Einfluß des Hausreaktors ausgesetzt sein sollte und wir eine neue Expedition, bestehend aus Shaktii-ya, Al'kira (der bei der Vorstellung schon fast weinte) und Thorgar (der extra nochmal nachfragte, ob das ein Befehl sei, da er sich nicht mit paranormalen Kräften anlegen wollte), starten würden, während Skip und ich auf der Red Sky die letzten Vorbereitungen für ein schnelles Abholen vom Haus und eine noch schnellere Abreise von Phasmir treffen würden.

Also verschwand Skip in seine kleine Kammer, Thorgar machte es sich mit immer noch - genauso wie bei Shaktii-ya und mir - grummelndem Darm auf der Couch in der Lounge bequem und Al'kira verschwand ins Gemeinschaftsquartier von sich und dem Feeoran...

..nur um kurze Zeit später kreischend aus der halboffenen Luke zu taumeln und uns zitternd zu berichten, daß er Schritte und Atmen neben sich vernommen hatte, aber niemand außer ihm im Raum gewesen sei.

Mit der üblen Vermutung, daß uns etwas auf das Schiff gefolgt war, versammelten wir uns bewaffnet und ohne den immer noch deaktivierten Skip vor der Gemeinschaftskabine und Thorgar betrat vorsichtig das hell erleuchtete Quartier.
Als erneut schwere Schritte im leeren Raum erklangen und dann noch die Deckenbeleuchtung zersplitterte und erlosch, rettete sich Thorgar zu uns auf den Gang, während wir anderen das Feuer auf sich eine nun im Dunklen doch wieder abzeichnende Gestalt aus Muskelfetzen eröffneten. Doch bevor wir einen ordentlichen Treffer zustande bringen konnten, wurde ich von einer Art Tentakel gepackt und in die Finsternis gezogen, in der ich gegen die panikerfüllte und eiskalte Präsenz wie durch dicken Schleim ankämpfte und dann ohnmächtig wurde.
Später wurde mir gesagt, daß dies ein Betäubungsschuß seitens Shaktii-ya gewesen sei, der - wie die meisten Blasterschüsse - direkt durch den Körper der Erscheinung flogen, als wäre sie garnicht wirklich vorhanden.
Auch berichtete mein Team mir davon, daß Thorgar mir zu Hilfe eilte und im Faustkampf das Wesen direkt ansprang, nachdem Al'kira eine von Thorgars Blitzgranaten in den Raum schleudern konnte und in der verstörend abgedämpften Lichtkugel das Wesen plötzlich wieder durchsichtig und schemenhaft wirkte. Ich war anscheinend von den Klauen der Erscheinung an die Decke gedrückt worden und wurde dort festgehalten, während ein sich wieder bildender Mund beinahe einen der Kopftentakel Thorgars abtrennte.
Ein weiterer Treffer von Shaktii-ya bewirkte, daß das Wesen mit einem aufreibenden Schrei in sich zusammenfiel, ich und Thorgar zu Boden krachten und ein schwarzhaariges und blutverschmiertes humanoides Mädchen neben uns landete, das ebenfalls ohnmächtig wirkte und sich dann in Luft auflöste.
Ich wurde in mein Quartier gebracht und dort verarztet, während Skip reaktiviert wurde und auch Thorgars Wunde unter Synthfleisch und Bacta verschwand.

Als ich wieder zu mir kam, saß Skip neben mir und ich wurde nach weiteren Tests in die Lounge zum Team geführt. Anscheinend hatte ich schwere Verletzungen eingestecken müssen und mein Rücken war mit Synthflesh verarztet.
Nachdem sich Thorgar aus heiterem Himmel bei mir entschuldigte, konnte ich zwar einige mentale Schwingungen von ihm auffangen einen wirklichen Reim konnte ich mir aber nicht darauf machen.

[Nachtrag:]
Anscheinend hatte Thorgar im Kampf mich anstatt der Gestlt getroffen und machte sich große Vorwürfe bezüglich dieses Unfalls. Aber sowas passiert nunmal im Chaos einer solchen Aktion. Ich hoffe, er macht sich darüber nichtmehr allzuviele Gedanken.
[Nachtrag Ende]

Nachdem wir dieses unerfreuliche Erlebnis direkt auf der Red Sky hatten, zwei Leute verwundet waren und drei von fünf Teammitgliedern immer noch unter Darmproblemen litten, stimmten wir darüber ab, wer den lieber Plan A durchziehen wollen würde oder wer lieber mit eingekniffenem Schwanz den Planeten verlassen wollten. Wir entschieden uns trotz Skips Erkundungsdrang für eine schnelle Abreise, planten aber, erholt und mit besserer Ausrüstung und Information in den nächsten Wochen hier her zurückzukehren und dieses verdammte Labor ausfindig zu machen... auch wenn wir davon ausgehen mußten, daß die jetzt gerade angeschlagen wirkende Erscheinung sich bis dahin wieder einigermaßen gefangen hätte und uns mit alter Kraft empfangen würde...






Hier machten wir dann einen Break, weil Romy noch Taxi spielen mußte und wir nach 5 Stunden spiel eigentlich dermaßen wenig erledigt hatten, daß ruhig eine zweite Season angehängt werden könnte
Somit besuchen wir beim nächsten TH Termin erneut Phasmir und hoffen, daß wir hinter das Geheimnis des Hauses, des Labors und der Erscheinung kommen werden... oder wollen wir das wirklich? :braue

Orakel
14.03.2009, 00:01
So, Vampire ist ein Problem und D&D-Tagebuch einträgen würden im Moment dem Konzept der Natur wann ich meinen Elfen was schreiben lasse, wiedersprechen. Aber jetzt hat sich letzten Freitag mehr oder weniger durch zufall was ergeben. (Ich erhalte Freitag-Abend über das Forum zur Vamprie-Live-Domäne eine PN mit der Anfrage, ob ich nicht Lust hätte an einer Shadowrun-Runde mitzuwirken. - Erstes Treffen zu dem Zeitpunkt geplant: Der darauf folgende Samstag... nur die Uhrzeit wußten sie noch nicht. (Die habe ich dann so ca. 2 Stunden vorher via PN auch erst erfahren. Aber das war dann auch noch O.K.. Immerhin hatten die den Entschluss zur Runde auch erst irgendwie Spontan übers Knie gebrochen.) Gespielt wird Shadowrun nach der scheinbar reichlich Fehlerhaften 4.01D-Variante. Und hier dann jetzt der Verlauf des ersten Spieleabends nach der Charaktererschaffung aus der Sicht meiner … ich glaube das Ding nennt sich im Slang „Straßenklinge“ „Ilias“.


Jahr 2078 10.20 Uhr..... Ich hasse Morgende wie diesen. Ein lautes schrillen weckt mich aus dem, was in normalen Zuständen wohl als Schlaf gegolten hätte. Eine traumlose Aneinanderkettung von Dunkelheit. Manchmal habe ich das Gefühl, dass da gestern mehr gewesen sein müsste. Mehr als nur... egal. Ich drehe mich im Bett herum. Und falle. Ein Aufschlag kaum noch wahrnehmbarer Schmerz. Das ganze ist mittlerweile zu sehr zur Gewohnheit geworden. Man ist kaum noch wach. Und währen da nicht ständig die blinkende Lichter irgendwo am Rande des Blickfeldes würde ich mich am liebsten wieder ganz dem Dunklen hingeben. Doch was bleibt ist die tägliche Routine. Und zwar nur diese.

Irgendwas in mir schreit schon wieder nach Cram, während ich mich langsam kriechend in Richtung der Kaffeemaschine und anschließend in Richtung Badezimmer fortbewege. Die üblichen Routine. Man lebt auf diese Weise in den Tag, muss funktionieren. Und immer blinkt irgendwas an der Seite des Sichtfeldes. Irgendjemand will immer etwas von dir. Der Wecker, die Kaffeemaschine, der Boiler im Bad... und am Ende das Vid-Telefon. Beim herausstürzen aus der Nasszelle rutsche ich natürlich auf den Fliesen aus. Knalle foll hin. Toll. Jetzt dürfte ich wirklich endgültig wach sein. Ohne jeden Überfluss. Dafür schmerzt mein Kinn. Mit einem allgemein muffigem Gesichtsausdruck knalle ich die Taste zu dem Bildschirm an, welche kurz darauf das Bild einer Elfe mir gegenüber zeigt. Das ausladend gefärbte Haar, welches vom goldenen ins rote übergeht.... das Portrait meiner Schieberin schaut mir leicht pikiert entgegen. Sunflower. Mit einem süffisantem Grinsen versuche ich die Schmerzen zu ignorieren, welche noch immer meinen Kiefer erklären. Und höre ihr einfach einmal zu. Einer von diesen Unzähligen Mr. Schmitts will mir was anbieten. O.K.? Und ein tausender springt dabei rum. Hmm.... ich kann das Geld im Moment wirklich gut gebrauchen. Aber näheres kann man erst gegen 20 Uhr im Neo-Palace in erfahrung bringen. ****** Tja, demnach muss ich wohl erst einmal den Tag irgendwie überleben. Ich hasse mein Leben!

Erst nachdem ich erfahren habe, das noch zwei Dabei sein werden und Sunflower sich mit einem „Viel Spaß beim Duschen“ verabschiedet, merke ich, dass ich die ganze Zeit über nackt und trophend auf den Bildschirm gestarrt habe.

____

20 Uhr. Eine entnervende Ewigkeit später betrete ich schließlich das Neo Palace. Einer von diesen Schuppen im Rhein-Ruhr-Plex, die irgendwie sämtliche Schutzmaßnamen pfeifen lassen und mit einem großen Loch im Boden der dritten Ebene wohl schon so manchem tanzendem im warsten Sinne des Wortes das Leben gekostet haben. Soy-Bier.... das pubertäre Trollmädchen mit ihrer Zahnspange grinst mich halbdebil an, während sie mir das Glas rüberreicht. Ein kurzes Zuprosten und das Ding wird trotz seiner goldenen Patina aus Makeup auch noch sichtbar rot. Die Farbschichten werden jedes Jahr auch immer dicker. Ich verziehe mich in irgendeine dunkle Ecke und beobachte, was da um mich herum noch so alles passiert.

Das Troll-Ding stellt irgendwann ein Reserviert-Schild auf den Tisch. Der Schmidt kommt erst gegen 21.30. Toll! Sunflower hat mich verarscht! Herallerliebst, Alte! In meinem Kopf mache ich wieder mal ein Häkchen auf der Liste für Leute die mir irgendwann mal den Buckel runter rutschen können. Und ich beobachte weiter. Irgendwann nähert sich eine Nächtliche dem Tisch, setzt sich dorthin. Na toll! Und dann das Wrack von Elfe, um die irgendwelche Mechaschien Dinge rumschwirren. Nr.2. Und während die beiden Damen sich schonmal in ihrem begrüßungsrausch anzicken bleibe ich in meiner Ecke und beobachte. Irgendwann dann ebenfalls rüber schlendernd und mit einem „nettes Ungeziefer“ auf den Lippen mein Glas auf die Tischplatte knallend. Das Wrack von einer weiblichen Elfe hat noch irgendwas spinnenartiges auf den Tisch losgelassen und unterhält sich mit den Dingern mit Namen. Eine Riggerin also. Hmm... was hat das wohl zu bedeuten? Die beiden Weibchen am Tisch sind jedenfalls dermaßen damit beschäftigt einander gegenseitig anzupflaumen, dass ich mich einfach zurücklehne und den Wortschwall abwarte, bis „Herr Schmidt“ schließlich erscheint. Normalerweise geht man davon aus, dass einem die Man in Black über den Weg laufen. Hier im Neo-Palace ist es aber ein weißes Blondläckchen, dass darüber hinaus auch noch mit einem Bauchfreien Dress auftritt und einem schelmisch angrinst. Die Zähne haben natürlich die Farbe von Persilweiß. Ein Glück, dass meine Caberaugen schon lange keine Sichtbaren Augenhöhlen mehr aufgrund der Schutzgläser haben. Sie hätten vermutlich aufgrund dieser ganzen schlechten Klischees am liebsten Selbstmord begangen. Ach ja, hinter Mr. Muskle-Shirt steht noch ein Asiate im Anzug. Vemrutlich eine Art Leibwächter. Und dann erfahren wir den Auftrag: Wir sollen einen Zerbrechlichen Gegenstand von der Größe einer Kiste zur Arkologie von Seda-Krupp fahren und dort abgeben. Das Elfenwrack neben mir motzt rum und wird vom Schmidt mit dem Namen Lektra angesprochen. Tja, damit wäre das der erste Name. Fehlt noch einer.

Die Nächtliche hingegen mault ein wenig über die Bezhalung rum und kann schließlich nach einem kurzen Zwischenanruf nochmal 500 ¥ zusätzlich plus Unkostenbeitrag für jeden Rausschlagen. Interessant. Da scheint jemand mit ausreichend Habgier geschlagen zu sein, um einiges rauszuholen. 1500 ¥ für einen undurchsichtigen Kurierauftrag. Das heißt, dass jetzt erstmal das Miete, Cram und die Versorgung von ein paar kleinen Tierchen in meinem Inneren für ein paar Tage gesichert sind.... bis sich mehr auftut. Und das hoffendlich schnell.

Der Schmidt geht, das unfreiwillig zusammengeschweißte Elfentrio bleibt und tauscht sich aus. Entnervt aufgrund der ganzen Zickereien lasse ich kurzzeitig die Messerklingen aus meinen Fingern springen. Und die Riggerin muss sich über den legalitätsstatus meiner Ausrüstung äußern. Tja, auf meine Einladung bezüglich einer kleinen Diskussion im Beisein einer Schiefertafel lässt sie sich dann aber doch nicht ein. Zu schade. Beim verlassen der Disco emerkt ausgerechnet die Nächtliche („Kittie“, wie sich nach einem Austausch von Comlink-Nummern als Name herausstellt) fest, das wir von mehreren Leuten aufmerksam beobachtet werden. Die Mafia, und eine Frau im Abendkleid, oder so ähnlich, wie sie uns etwas später sagt. Wir verwerfen also ein wenig den bisherigen Plan: Der Mietwagen mit der Ware wird an einem anderen Treffpunkt in empfang genommen und wir wollen irgendwo unterwegs ein wenig umladen. Kittie verabredet das mit Sunflower zum weiterleiten und jeder schwirrt anschließend in eine andere Richtung. Ich nehme an um Ausrüstung zu beschaffen. Tja, das ist leicht, wenn man in der Regel eh mit leichtem Gepäck unterwegs ist. (Und ohne Helm.) Ich parke mein Motorrad in einer dunklen Seitenstraße und bin wohl einer der ersten am Treffpunkt: Vollständig für den Run umgezogen. (Was doch nicht alles in einen Hartop-Box passt.)

Der Mietwagen ist ziemlich neu. Und ausgerechnet ich spiele den Fahrer, weil die Riggerin sich für den Augenblick um ihre ganzen Schwärme von Drohnen kümmern muss. Der Zweite Wagen gehört anscheinend dazu. Und wir fahren so, reichlich angespannt die Straßen des Rhein-Ruhr-Megaplexes Richtung Norden hinauf. Es ist die ganze Zeit über Ruhig, fast schon zu ruhig. Die Nerven sind angespannt und wir warten ab, wann der erste Schuß in unserem Nacken durch irgendeine Scheibe fliegt. Und drehen durch, als eine Püolizeidrohne im Suchmodus auf uns zu kommt. Rechts abbiegen. Eine dumme Idee. Nicht nur, weil die Drohne einfach an uns vorbeifliegt, wir sind auch noch in einem Gewirr aus Einbahnstraßen verfangen und treiben auf diese Weise direkt in das Gebiet der „Red Socks“ hinein. Mir gefällt das ganze immer weniger.... und dann begegnen wir auch noch dem Haufen selbst. Ich umfahre noch so gerade eben eine aus einem LKW bestehende Straßensperre, als wir auch schon von einem Haufen der Gang umgeben sind. Kittie macht auf Cool, schraubt ein Fester herunter und macht den Typen, der sich uns nähert an. (Mir fällt auf, dass der Kerl nur eine Hand auf dem Gesicht eingepinselt hat. Der Rest ist mit den Dingern geradezu überseht. Zum Glück ist das Ding nicht weiß, denn dann hätten wir den Oberboß wohl an der Backe gehabt, wie mir so gerade eben noch einfällt. Kittie schafft es provokativ frech grinsend einen Kampf auszuhandeln. Sie gegen den Typen, ohne Waffen. Gewinnt sie, können wir ohne Straßensoll weiterfahren. Es sieht zwar blutig aus, aber irgendwie scheint die kleine unverletzt aus dem ganzen hervorzuschleichen, während bei dem Indianer-Poser die Servomotoren eines Cyberarmes durchbrennen.

Zum Abschied winke ich noch provokativ, was dazu führt, dass sie uns eine Dose, oder irgendwas an die Karre schmeißen. Nichtsnutze!

Und so vergehen ewigkeiten, bis wir endlich in ländlicheres Gebiet kommen. Kittie macht anscheinend einen Anruf. Aus den Augenwinkeln sehe ich jedenfalls, wie sie die Lippen bewegt. Wohl ein Kehlkopfmikro, oder sowas. Später erfahren wir, was sie von Sunflower über unseren Autraggeber erfahren hat: Wir fahren die Wahre einer Firma Namens Alexa Corps durch die Gegend. Scheinbar ist die Firmeninhaberin vor kurzem verschwunden, nur ein paar wenige Jahre nachdem sie ihre Eltern verloren hat. Der konzern macht wohl schwerpunktmäßig in Magie. Alexa Corps und Seda-Krupp arbeiten wohl miteinander zusammen. Also ist das hier scheinbar doch kein so Problematischer Auftrag und wenigstens halbwegs Legal. Und dann kommt noch ein Konkurrenzname ins Spiel: Wujing. So langsam kann ich die ganzen As, die hier ins Spiel komme nicht mehr zählen. Das Elfenwrack auf dem Rücksitz beginnt auch noch über dieses Detail zu mosern.

Wir erreichen schließlich unser Ziel: Einen Rasthof Namens „Zum Westfälischen Wald“. Hier auf dem Parkplatz wollen wir die Ware in einen anderen Wagen verladen und selbst das Spiel mit dem trojanischen Pferd weiter spielen. Leider ist die Kiste im Kofferraum ausgepolstert. Das heißt dann wohl, dass ich jetzt auch noch meine zweite Waffe präsentieren muss. *snickt* Mit einem schneidenden Geräusch fahren die Klauen aus meiner linken Hand und ich verkürze das Polst für den anderen Kofferaum passend. Die Riggerin hat einen etwas älteren Wagen, blau gefärbt wie ihre Kleidung. (Scheinbar hat sie an der Farbe einen Narren gefressen.) Und schon wieder fällt der Nächtlichen etwas auf: In der Nähe vom Rasthof ist mit einem Mal die Tussi aus dem Neo-Palace aufgetaucht und unterhält sich dort mit einem Greis, der am Stock geht. Dieser Typ verabschiedet sich und geht auf uns zu. Starrt mich wie die Riggerin Kopfschüttelnd an und geht anschließend auf Kittie zu. Der präparierte Wagen der Riggerin ist mittlerweile wieder weggefahren. Bei Kittie bleibt er stehen und nickt irgendwie zufrieden. Und fordert anschließend, das der Wagen zurückkommen soll. Was will der alte eigentlich. Kittie quatscht was von Dalmatinern. Und ich verstehe nur noch Bahnhof. Schließlich haut der Alte mit einem Stock auf den Boden und ein Baum beginnt sich bedrohlich zu bewegen. *******! In mir schreien alle Alarmsirenen. Ich weiß nur noch eins: Ich muss den alten Loswerden!

Und da haben wir dann einen Break gemacht, der bis zum Dienstag dauerte. Naja, das kommt dann später. :)


Ach ja: Lexa ist tatsächlich'ne Riggerin und Kittie ist was, das sich „Ki-Adept“ nennt. Fragt mich aber nicht, was das jetzt zur Hölle heißt. Ich hab nur geschnallt das es um Magie bei dem Ding geht. Aber ich kenne mich ja auch nicht wirklich mit Shadowrun aus. Von daher ist das auch reichlich egal erstmal.

Minza
14.03.2009, 09:21
Uh, endlich wieder Shadowrun... das sollten wir auch mal wieder zocken, meine Charaktere liegen da schon etwas zu lange brach.

Schön stimmiger Bericht, auch wenn ich halt mit den 4er Regeln soviel anfangen kann, wie mit ner nackten Captain Janeway ^^° Würde jetzt gerne nur noch die Werte für deinen Charakter sehen...

Und ja: Ki-Adepten sind magisch geboostete Runner, die man am besten mit Jedi vergleichen könnte. Sie verwenden ihre Magie, um den Körper zu boosten, nicht um Feuerbälle zu erzeugen... eigentlich recht nett zu spielen, ich habe selber ein paar in meiner Sammlung ;)

Ich bin auf jedenfall gespannt, wie es bei dir weitergehen wird...

Orakel
14.03.2009, 17:41
Schön stimmiger Bericht, auch wenn ich halt mit den 4er Regeln soviel anfangen kann, wie mit ner nackten Captain Janeway ^^°
Die anderen haben sich in erster Linie über die zig Fehler im deutschen Regelwerk lustig gemacht. Und der WiFi-Aspekt im Cyberpunk ist auch nicht so ganz meins. Aber naja, für Shadowrun kennen lernen ist's in Ordnung. (Dafür bin ich anscheinend der einzige am Tisch, der Gibson gelesen hat. Die anderen waren dermaßen erstaunt über die Idee mit den verglasten & verspiegelten Augenhöhlen. *g* )
Würde jetzt gerne nur noch die Werte für deinen Charakter sehen...
Ich im Moment auch. Ich wollte dem Charakterbogen eigendlich endlich mal eine Prospekthülle verpassen, nachdem ich gestern eine Gefunden hab: Und jetzt finde ich den Collegeblock, in dem Ilias auch reingepackt ist nicht mehr.
Und ja: Ki-Adepten sind magisch geboostete Runner, die man am besten mit Jedi vergleichen könnte. Sie verwenden ihre Magie, um den Körper zu boosten, nicht um Feuerbälle zu erzeugen... eigentlich recht nett zu spielen, ich habe selber ein paar in meiner Sammlung ;)
O.K., das erklärt einiges. Naja, dafür hat Kittie irgendwie'ne Bindung anÄnen Feuerelementargeist oder sowas. Unser Meister staunte nur ziemlich entsetzt am zweiten Abend, als sie sich genötigt sah das Vieh um Hilfe zu rufen, als er die Werte im GRW fand.

Minza
16.03.2009, 22:24
Wir werden jetzt auch wieder ein bisschen ins Shadowrun Universum einsteigen und hin und wieder durch den Münchner Plex laufen ^^


Morgen kommt übrigens der neue Star Wars Legacy Era Campaign Guide der Saga Edition raus und ich hoffe, daß ich da einige Werte für meine Revised Edition Kampagne in dieser Zeit salvagen kann... die Info aus den neuen Werken ist ja hin und wieder doch ganz nützlich.

Orakel
17.03.2009, 00:21
Hey, sag bloß ich hab euch wieder Blut lecken lassen? :braue

Also wo war ich jetzt stehen geblieben? *grübel*
Ach ja:


Der Baum begann sich ganz allmählich mit seinen Wurzeln aus seiner verdammten Erde zu ziehen. Aber darum wollte sich Kittie kümmern, die immer noch vor dem Kofferraum logierte. Lektra war einfach nur entsetzt über das ganze in den Wagen geflüchtet. Ich hingegen sprang einfach meinen innersten Impuls nachgeben den alten Mann an, der mit einem mal aus 3 Männer war. Woher kamen die beiden Zwillingsbrüder zu diesem Trio? Verfluchte Magie.

Meine Klauen fuhren aus der linken Hand und ich verpasste dem Mittleren der Dreien eine volle Breitseite. Eine Breite, blutige Strieme machte sich auf seiner Bauchdecke breit und anschließend kriege ich noch einen weiteren Schlag angesetzt. Ein fast schon siegessicheres Lächeln umspielt meine Lippen, als der Alte verdutzt auf seine Wunde hinabsieht. Doch dann passiert erneut das unfassbare. Der Kerl macht vor meinen Augen ein Hütchen-Spiel. Und mit einem Mal stehen nach der ganzen Wechselei drei gleich verletzte alte Greise vor mir. Ich kriege nur am Rand mit, wie Kittie sich schlägt. Scheinbar umschlingt sich selbstständig gemachtes Wurzelwerk ihre Beine und sie Brüllt einen Namen in die Welt hinaus. Ich sehe aus den Augenwinkeln, wie eine Art Tattoo unter ihrem Pelz zu leuchten Scheint. Und höre kurz darauf wie der Baum unter irgendeinem Einschlag zu zersplittern beginnt. Jedoch kann ich das nicht so genau verfolgen. Mich kümmern immer noch die Drei. Der nächste Schlag den ich Ausführen kann sitzt. Meine Klaue schlägt in dem Brustkorb des alten Narren ein. Er spuckt Blut. Gut, wenn auch unnötig. Und ich kann mich im Angesicht dieses zweiten Schlages nur noch darum kümmern, dass ich die Klingen mit aller Gewallt nach dem erfolgreichen Erstschlag nochmal in irgendeine Richtung bewege und dadurch nach oben Reiße. Ich spüre wie sich unter dem Metall Knochen zu zerbrechlichen Glasstäben verwandeln und innere Organe zerreißen, als währen sie einfach nur Papier, das von einem Rasiermesser zerteilt wird. Ätzend. Ein unnötiger Tod mehr. Der alte geht zu Boden und während ich mich umdrehe, das Blut immer noch von meinen Händen tropfend, sehe ich so gerade eben noch, wie ein kleiner Junge mit dunklem Haar und ungewöhnlich roten Augen noch einmal ausholt und mit diesem zweiten Schlag dem Baum den Rest gibt. Woher nimmt der Kerl bloß diese Magie?

Der Junge dreht sich zu Kittie um, die sich bei dem Ding bedankt. Nur um dann im Anschluss daran zu verschwinden. Welchen Feuerteufel hat die Nächtliche da nur herbeigerufen? Die beiden verbliebenen Alten stehen einfach nur gaffend da und starren ins Leere. Kittie versucht die Laiche zu meinen Füßen noch einmal zu filzen, doch dann lösen sich alle drei in Luft auf. Verflucht! Ich gehen die paar Schritte um den Wagen herum und scheuche Lexa vom Fahrersitz. Die soll sich lieber um ihr Spielzeug kümmern. Als wir abfahren meint Kittie noch die Tussi aus dem Neo-Palace auf dem Dach der Raststätte zu sehen. Aber die war doch mit einer dunklen Limousine vorhin davon gerauscht? Lexa prüft während wir fahren irgendwelche Statusreports, sagt sie. Und tatsächlich scheint irgendjemand via Satellit auf ihren Wagen zugriff genommen zu haben. Ich verstehe kein Wort von dem, was sie da labert. Was soll das heißen: Satellit? Hat jetzt jemand die Kiste versucht in seinen Besitz zu bringen oder nicht? Diese Fragen bleiben unbeantwortet im Raum stehen. Kittie meint nur, dass wir irgendwo rechts ranfahren sollten, damit sie in die Auto-Drohne steigen kann und zur Not da als Beschützer fungiert.

Somit sind wir drei dann auf zwei Wägen verteilt. Ich fahre den Mietschlitten der Konzerner, Lexa hinter mir konzentriert sich auf ihr Fahrzeug vor uns.... und Kittie treibt es mit der Drohne im Wagen auf dem Rücksitz, oder irgendwie sowas in der Art. (OT-Hinweiß: Ich glaube es war'ne Dobermann im Wagen. Aber an dem Abend waren dermaßen viele Drohnen im Einsatz – respektive sie waren nicht im Einsatz – das ich den Überblick verloren habe.)

Wir kommen unbescholten in einem Waldstück an und fahren auf das Gelände der Arkologie von Seda-Krupp zu. Irgendwo hier muss doch die Möglichkeit jetzt bestehen den ganze Kram abzuliefern? Ein Wachhäuschen... jede menge Stacheldraht. Endstation alles aussteigen? Noch lange nicht.

Mit einem Mulmigen Gefühl fahre ich der Auto-Drohne hinterher. Aufs Konzern-Gelände. Ein paar Hovercrafts begrüßen uns in der Luft. Kittie hat wohl einen Dachschaden, uns hierher noch fahren zu lassen. Doch dann stellt sich heraus, dass das ganze wohl doch Richtig ist: Schmidt und der Asiate stehen auf dem Parkplatz, von dem ein Bus zur eigentlichen Arkologie fahren soll. Beleidigungen werden ausgetauscht, genauso wie die Wahre. Der Asiate nimmt mit Leichtigkeit hoch, was ich Kittie zusammen so gerade eben mit müh und Not gehebelt bekommen. Credsticks werden rumgereicht. Das ganze enthält sogar noch einen Bonus von 250¥ mehr... und den Rat sich innerhalb von 5 Minuten vom Konzerngelände zu verdünnisieren. Eine Ansage, die von uns kein zweites Mal gebraucht wird. Ich stürme zur Auto-Drohne.... und stelle Fest, dass das Teil wirklich kein sonderlich komfortabler Neuwagen mit allzu viel Leistung ist. Ebenso wie die Tatsache, das meine Hand zu zucken beginnt. Die anderen Beiden diskutieren noch darüber, dass wir irgendwo ein Hotelzimmer nehmen sollten oder im Wagen nächtigen. Lieber ein schmutziges Hotel mit Anschluss an besondere Wünsche, als hier im Wald kampieren und die Kontrolle verlieren. Und das sage ich dehnen auch. Langsam befürchte ich nämlich, dass meine Fingermesser unkontrolliert zu Zucken beginnen werden. Und das währe.... überhaupt nicht wünschenswert. Kittie hat aus irgendeinem Grund genau das Zeug, das ich brauche. Aber gerade Lexa macht mir dabei ein schlechtes Gewissen, dass ich das offenbaren musste. Verdammtes Elfen-Wrack von einer Riggerin! Das Cram wirkt. Ich bin wieder wohlauf. Das heißt dann wohl jetzt 8 Stunden Dauerlauf.

Mit einem boshaften Grinsen nehme ich Wahr, wie Lexa mir die Fahrzeuggewallt überlässt. Sie wäre definitiv nicht in der Lage zu fahren, ist längst ausgepowert. Und dennoch: Während der Rückfahrt verhält sie sich des öfteren Seltsam. Irgendwann ist auf einem Mal ein dunkles Fahrzeug direkt neben mir. Und verhält sich genau mit meinen Fahrmanövern. Wenn ich die Rostlaube beschleunige wird der Wagen auch schneller, hält aber meine Geschwindigkeit. Wenn ich verlangsame, bremst er auch ab. Was tun? Ich prügle Kittie ins Reich der Wachen und Bewussten zurück. Vom Rücksitz motzt Lektra irgendwelchen unverständlichen Nonsens.... über Farben der Straße?!¿

Wir versuchen den Wagen los zu werden, fahren auf einen Rastplatz. Ich bremse das Ding von Karre wohl ein klein wenig zu scharf für den Geschmack unserer Riggerin. Und sie entreißt mir sämtliche Kontrollen. Der dunkle Wagen verschwindet. Ich drücke Schalter, versuche auf dem Weg den Wagen wieder zu entriggen. Das Radio springt an, der Scheibenwischer, die Fensterheber.... nur halt nicht das Gerät, das ich ausschalten will. Verflucht! Ich hasse geriggte Rostlauben!

Irgendwann bringt Lektra uns wieder in Bewegung und prompt ist auch der dunkle Wagen wieder da, während wir mehr und mehr in den Berufsverkehr hineingeraten. Lektra murmelt schon wieder was über Farben von den einzelnen Fahrspuren, die wir benutzen. Und Kittie beginnt mit einem mal lauthals rumzuschreien, das „die Alte“ auf Psyche sei. Wir sind also zu Zweit im Wagen.... und ausgerechnet die Riggerin hatte bei meiner Cram-Sucht vorhin noch einen auf entrüstet gemacht. Schlampe! Zicke! Ich veranlasse klammheimlichh mein auf passiv gestelltes Com den Dateneintrag mit Lektras Kontaktdaten auf „Zicke“ umzubenennen. Spaßeshalber bekommt Kittie noch den Namen „Teddybär“. Und mit dieser kleinen, heimlichen Rache in meinem Augenbereich greife ich ans Schnellziehholsterr und mache ungesehen eine von meinen beiden Aresschussbereit..

Irgendwann hängt Lektra den dunklen Wagen auf dem Seitenstreifen ab. Bleibt stehen. Die Tussi aus Palace! Die Tussi vom Parkplatz! Die … magische Tussi … steigt aus und bei uns im Auto erscheint ein Geist... ein seltsames Wesen... mit einer Brille auf der Nase. Und textet uns mit irgendwelchem Unsinn zu. Als Kittie ihm dann dazu bringt unsere Antwort zu übermitteln entgleiten mir die Gesichtsmuskeln: Das Ding zückt einen Notizblock und schreibt wortwörtlich alles auf, was wir von uns geben: Giftige Randkommentare, die nichts mit dem Satz an sich zu tun haben eingeschlossen. Wir fahren ab. Kittie macht zum Abschied noch eine ziemlich provokative Handbewegung, indem sie eine durchgeschnittene Kehle andeutet.... die Tussi im Rückspiegel greift zur MG und wir fangen eine leichte Salve, die aber niemanden verletzte ein. Irgendwann, nach einer Ewigkeit Nichtstun, kommen wir schließlich wieder in den heimischen Gefilden des Rhein-Ruhr-Plexes an. Ich bin froh, als ich den Wagen verlassen und auf mein eigenes Fahrzeug wieder umsteigen kann.

Ein paar Besuche. Ein paar Dosen für die nächsten Tage … oder Notfälle. Eine Tür, meine Wohnung, mein Fußboden. Schmerz. Die schwärze einer gütigen Ohnmacht der Erschöpfung

Als ich irgendwann wieder zu mir komme schellt das Intercom. Ein springender Icon mit einer Neon-Katze, die ihren Schwanz als Feder benutzt hüpft vor meinem geistigen Auge auf und ab. Mein Matrix-Kontakt. Tigger ist ein Hacker, der auf irgend so eine Serie aus dem 20sten Jahrhundert scheinbar steht. Was er mir zu sagen hat gefällt mir nicht so wirklich: Scheinbar wird nach mir gesucht, gerade wegen des Jobs gestern. Tigger versucht mir einen Kontakt anzubieten. Ich lehne ab. Versuche stattdessen lieber herauszufinden, wer uns da eigentlich sucht. Habe die ganze Zeit die Kugeln vor Augen, welche in den Wagen eindringen. Ein wenig zerspringendes Glas und eine Wild rumkreischende Lexa.

Tigger bringt schließlich in Erfahrung, dass es zwei Spuren gibt. Eine führt zu einem „Projekt Mensch“, keine Ahnung was das ist. Die andere führt zu Sunflower. Was zur Hölle hat meine Schieberin damit zu tun? Die Antwort lautet: Kittie. Sie hat Sunflower dazu überredet bekommen ein wenig zu forschen. Und dabei kommt heraus, dass es scheinbar eine Programmiererin auf unterster Ebene von Alexa-Corps gibt, die mit uns Kontakt wollte. Was zur Hölle will jemand vom Auftraggeber von letzter Nacht noch über uns wissen.

Ich bringe via googlen etwas zum Projekt Mensch heraus. Vor ca. 2 Jahren von einem Konzern Namens Prometheus gegründet. Hauptsitz Helgoland. Finanziert wurde das ganze von der Frankfurter Bank. Außerdem hingen noch Alexa Corps und ein Doppel-A Namens Zeus in der ganzen Sache mit drin. Nicht gut.
Bis es dann Ärger mit Schiwas-Wujing gab.
Heute gehören die Kadaver wohl einer Konzern Namens Protheus.
Die Vorsitzende der Bank hat als letzte Konsequenz ihren Hut genommen und sich auf eine Orbitalhabitat zurückgezogen.

Lexa schreibt, als ich diese Informationen weiter Reiche als Antwort einfach nur den Text „Ein Orbitalhabitat“. Sind das jetzt noch Nachwirken von Psyche? (OT-Kommentar: Die Reaktion von Lexa hat was mit ihrem Hintergrund zu tun. Die Riggerin sollte ursprünglich wohl mal auf ein Habitat in den Orbit mitfliegen, was aber dann durch ihre Abhängigkeit verhindert wurde.)

Kittie macht ein Treffen mit der Programmiererin. Scheinbar haben wir etwas Programmiert, was sich Hybrid nennt: Halb Mensch, halb Maschine. Und sie hatte die Aufsicht über die Entwicklung gehabt und will jetzt, dass ihre Schöpfung aus moralischen Gründen von uns zerstört wird.
Kittie macht ein zweites Treffen mit der Tussi aus, die aber nicht zum Treffpunkt kommt. Anschließend werden wir verständigt.

Das einzig interessante ist, dass die Dame einen Virus angeblich hat, der die Hybriden unschädlich machen kann. Lexa ist angesichts der Möglichkeit durch verkauf eben dieses Virus an einen Konkurrenten von Seda-Krupp Geld zu verdienen hellauf begeistert. Ich nicke erstmal nur einfach schweigend. Lasse mir die ganze Geschichte durch den Kopf gehen. Fest steht nur: Wir müssen herausfinden, was mit unserer verhinderten Auftraggeberin passiert ist.



So, das war denn auch die zweite Sitzung bis jetzt. Vielleicht kommen wir Sonntag wieder zusammen, aber das stellt sich wohl erst so gegen Samstag wirklich gänzlich heraus. Schön wär's jedenfalls wenn. Ich will wissen, was sich unser SL da ausgedacht hat. *g*

Ach ja: Und den Charakterbogen von Ilias hab ich jetzt auch wiedergefunden. Hat endlich seine Plastik-Ummantellung bekommen. (Genauso wie den Eintrag von wegen „Wahrnehmung 1“. :D

Minza
19.03.2009, 21:02
Als mundaner Sam ist es schon toll, mit ein paar WizChums zu runnen, was? Da fühlt man sich gleich viel bodenständiger ^^

Jetzt will ich aber wirklich die Werte von deinem Charakter sehen :)



Und heute habe ich mit GeeGee den letzten Char für unsere Star Wars Legacy Kampagne "Broken Spine" gebastelt... somit steht die Dramatis Personae fest:

Mer Roon - Jedi Knight (Jedi Consular Level 7; male Kel Dor from Dorin)
Silas Fayth - Jedi Padawan (Jedi Guardian Level 3; male Human from Coruscant)
Jilix Rilaar - Freighter Pilot (Scoundrel Level 4; female Human from Hapes)
Leeamh Husskar - Professional Gambler (Noble Level 3 / Scoundrel Level 2; male Human from Belassa)
Zuri - War Refugee (Scout Level 1; female Lurmen from Padnorra)

Geile Mischung, finde ich :kaw:

Laubi
19.03.2009, 21:31
Mer Roon - Jedi Knight (Jedi Consular Level 7; male Kel Dor from Dorin)
Silas Fayth - Jedi Padawan (Jedi Guardian Level 3; male Human from Coruscant)
Jilix Rilaar - Freighter Pilot (Scoundrel Level 4; female Human from Hapes)
Leeamh Husskar - Professional Gambler (Noble Level 3 / Scoundrel Level 2; male Human from Belassa)
Zuri - War Refugee (Scout Level 1; female Lurmen from Padnorra)

Geile Mischung, finde ich :kaw:

allerdings... bunt gemischter Haufen. Ich freu mich schon, mit denen zu spielen :kaw:

Aber wir haben ja erst nochmal n ganzes Stück Strider vor uns, bis wir überhaupt mal daran denken können, die Kampagne mit diesen illustren Gestalten zu starten.... :/

Minza
19.03.2009, 21:57
Aber wir haben ja erst nochmal n ganzes Stück Strider vor uns, bis wir überhaupt mal daran denken können, die Kampagne mit diesen illustren Gestalten zu starten.... :/

Keine Ahnung, wie wir das genau handhaben wollen, aber wir könnten das von mir aus auch irgendwann abwechselnd spielen, ohne eine der beiden Kampagnen zu vernachlässigen. Aber das liegt letztendlich im Entscheid der Gruppe.

Orakel
20.03.2009, 01:18
Als mundaner Sam ist es schon toll, mit ein paar WizChums zu runnen, was? Da fühlt man sich gleich viel bodenständiger ^^
Sam= Straßensam, ist klar.
Wizchum=?

Jetzt will ich aber wirklich die Werte von deinem Charakter sehen :)
Hmm.... *sigh* Ich hab mich doch davor drücken wollen. :stocklol:

Name/Alias: Ilias
Metatyp: Elf
Alter: 25

Attribute
Körperliche Attribute
Konstitution 4
Geschicklichkeit 6
Reaktion 4
Stärke 5

Geistige Attribute
Charisma 3
Intuition 3
Logik 2
Willenskraft 3

Besondere Attribute
Edge 2
Essenz 3,625
Initiative 9

Fertigkeiten
Atktionsfertigkeiten
Athletik 2
Nahkampf 4
Einfluss 2
Biotechnik 1
Pistole 2
Straßenwissen 1
Einschüchtern 2
Bodenfahrzeug 1
Waffenbau 1
Schattenwissen 1
Wahrnehmung 1

Wissensfertigkeiten
Gangsymbole 3
Lonestar-Taktiken 5
Seitenstraßen 4
Hard-Rock-Musik 3

Gabe/Handicap
Beidhändigkeit
Schellheilung
Überlebenswillen
Abhängigkeit Mittel (Cram)
Allergie - gewöhnlich - leicht (Tierhaare)
Feindlicher Geist

Und dann kommen halt eben noch solche Sachen wie die Kontakte ala Sunflower und Tigger, sowie das ganze Spielzeug an Cyber- und Biotech hinzu, das in ihm steckt.

Minza
20.03.2009, 07:29
WizChum... Wiz = Wizard/Magier und Chum/Chummer ein Freund oder Kollege auf der Straße ^^

Was hat Ilias denn für Cyber- und Bioware? :kaw:

Orakel
20.03.2009, 11:00
Was hat Ilias denn für Cyber- und Bioware? :kaw:

Die, die ich mir nach einiger Beratung von den SR-Erfahreneren hab verpassen lassen:

Cyberware:
Cyberaugen Stufe 2 (Infrarot, Restlicht, Blitzkompensation, Schutzgläser)
Cyberohren Stufe 2 (Dämpfer, Richtungsdetektor, Selektiver Geräuschfilter)

Handklingen (links), Nagelklingen (Rechts)
Orthoskin Stufe 1

Bioware:
Synapsenbechleuniger Stufe 1
Adrenalinpumpe Stufe 1
Symbionten Stufe 1
Maskelstraffung Stufe 1
Muskelverstärker Stufe 1

Minza
20.03.2009, 14:07
Cyberaugen Stufe 2 (Infrarot, Restlicht, Blitzkompensation, Schutzgläser)

Ich hoffe doch von der Firma Zeiss... bessere Qualität gibt es nicht, somit leiden die auch nicht so schnell an Verschleiß. Kosten halt dafür ein bisschen mehr.

Da ich selber Runner habe, deren Cyber- und Bioware zusammen mit ihrem Körper so langsam den Geist aufgeben und ständig überholt werden müssen, weiß ich, von was ich da rede ^^°

Orakel
20.03.2009, 17:15
Markennamen wurden im 4er-Regelwerk keine Erwähnt. Von daher kann ich dazu nichts sagen, ob die jetzt von Zeiss oder einem China-Importeur waren. ;)

GeeGee
20.03.2009, 19:05
Wie ja schon von Minza erwähnt, haben wir in gemeinschaftlicher Arbeit (das Rechnen hat Minza übernommen - ich bin Mathe-n00b) meinen tollen neuen Charakter gemacht.
Mir gefällt er sehr gut, ich habe halt beim Würfeln ziemlich viel Pech gehabt, so sind Wisdom, Charisma und Intelligence eher armselig, aber dafür kann ihn dan einem Constitution-Wert von 18 kaum was umhauen O_o Strength und Dexterity ist dann auch so im Neutralbereich, also wirklich kein Übermenschlicher Char.
Da er aber noch Padawan ist kann man da ohnehin noch nicht so viel sagen ^^

Wenn man Silas mal mit Yaya vergleicht muss ich sogar gestehen, dass Yayas Werte um einiges ausgewogener sind ^^.
Naja wir werden sehen wie er sich spielt... hoffentlich bald :)

Keine Ahnung, wie wir das genau handhaben wollen, aber wir könnten das von mir aus auch irgendwann abwechselnd spielen, ohne eine der beiden Kampagnen zu vernachlässigen. Aber das liegt letztendlich im Entscheid der Gruppe.

Hätte ich jetzt kein Problem damit abwechselnd zu spielen...
Ich hoffe mal, dass die Strider-Kampagne uns noch einige Jahre begleitet (immerhin spielen wir die jetzt schon seit 3 (?) Jahren) - und die Kampagne für längere Zeit auf Eis zu legen fände ich auch schade.

Minza
20.03.2009, 19:09
Kommt nicht in Frage, die Strider auf Karbonit zu legen ^^

Und ja, dein Jedi Padawan ist eher ne Kampfsau (aber seine Intelligenz ist auch nicht schlecht... 11 passt sich doch) und hat auf die Macht-relevanten Attribute (Charisma und Wisdom) negative Werte, was ihn halt in der Hinsicht ein bisschen behindern wird.
Da er aber durch deinen übernatürlichen Constitution Bonus dermaßen viele Vitality Points für nen Level 3 Charakter hat, kann er dennoch mit der Macht sehr ausgibig rumwerfen... aber halt nicht ganz so gezielt ^^


Ach ja: welche Kampagne hast du denn vor zu meistern, weil das mal woanders gefallen ist? :)

GeeGee
20.03.2009, 19:47
Kommt nicht in Frage, die Strider auf Karbonit zu legen ^^

DAS hoffe ich doch, aber trotzdem sollte sie uns nicht abhalten auch unserer neuen Kampagne mal ne Chance zu geben...

Und ja, dein Jedi Padawan ist eher ne Kampfsau (aber seine Intelligenz ist auch nicht schlecht... 11 passt sich doch) und hat auf die Macht-relevanten Attribute (Charisma und Wisdom) negative Werte, was ihn halt in der Hinsicht ein bisschen behindern wird.
Da er aber durch deinen übernatürlichen Constitution Bonus dermaßen viele Vitality Points für nen Level 3 Charakter hat, kann er dennoch mit der Macht sehr ausgibig rumwerfen... aber halt nicht ganz so gezielt ^^

Deswegen habe ich mich ja auch für die Enhance- Skills entschieden um meine Defizite mit der Macht ein wenig zu kompensieren.

Ach ja: welche Kampagne hast du denn vor zu meistern, weil das mal woanders gefallen ist? :)

Ich hab dir doch mal von den Leuten aus meiner Schule erzählt, die auch RPG spielen. Da hat sich jetzt langsam doch eine Idee für eine Kampagne während und nach den Clone Wars entwickelt, sprich Purge etc.
Und weil ich derjenige von uns bin der sich am besten in der GFFA auskennt wurde ich zum Meister verdonnert, aber auch nur für die ersten Abenteuer. Das steckt aber noch mehr in den Kinderschuhen wie unsere Broken Spine Kampagne...

lain
20.03.2009, 23:13
Kommt nicht in Frage, die Strider auf Karbonit zu legen ^^

Stellt sich die Frage wie man einen YT-Raumfrachter auf Karbonit legen kann, die sind ja zu groß für die meisten Karbonierungskammern :D

Wenn du jedoch die Kampagne meinen solltet ... da stimme ich dir (und G²) zu und ich denke wir bekommen das schon hin das zu koordinieren.

Ich freue mich schon auf diese Gruppe und das Setting in dem das ganze dann spielen wird.

Minza
21.03.2009, 09:54
Stellt sich die Frage wie man einen YT-Raumfrachter auf Karbonit legen kann, die sind ja zu groß für die meisten Karbonierungskammern :D

Et chu ta, pateesa :D

Wenn du jedoch die Kampagne meinen solltet ... da stimme ich dir (und G²) zu und ich denke wir bekommen das schon hin das zu koordinieren.

Ich freue mich schon auf diese Gruppe und das Setting in dem das ganze dann spielen wird.

Dann sollten wir da mal einfach diesbezüglich planen... zwar stehen die nächsten Strider Abenteuer von der Grundstruktur schon fest, aber die vergammeln ja nicht, wenn wir mal ein Broken Spine Kapitel einlegen.

Gang?

Ich hab dir doch mal von den Leuten aus meiner Schule erzählt, die auch RPG spielen. Da hat sich jetzt langsam doch eine Idee für eine Kampagne während und nach den Clone Wars entwickelt, sprich Purge etc.
Und weil ich derjenige von uns bin der sich am besten in der GFFA auskennt wurde ich zum Meister verdonnert, aber auch nur für die ersten Abenteuer. Das steckt aber noch mehr in den Kinderschuhen wie unsere Broken Spine Kampagne...

Eine interessante Zeit, wenn man es richtig aufzieht. Bin gespannt, was sich daraus entwickelt. Wir wollen hier unbedingt Berichte über Fortschritte und Abenteuer lesen :D

Dyesce
21.03.2009, 10:58
@SR 4
Keine Markennamen ist doof. Werbung und so'n Zeugs machte SR immer so lebensnah.

@Geegee
du mußt bei uns auch mal meistern - BITTE.
Ich find's immer cool zu erleben, wei andere meistern.

Orakel
21.03.2009, 12:27
@SR 4
Keine Markennamen ist doof. Werbung und so'n Zeugs machte SR immer so lebensnah.

Dafür gibts ja jetzt WiFi. Da wirst du egal wo do gehst und stehst mit Pop-Up-Fenstern zugemüllt und verlierst mit dem entsprechenden Nachteil irgendwann den Überblick.

Entsprechende Person: "Hilfe. Wo kommt ihr alle her? Was wollt ihr von mir? Nein, ich will nichts von euch. O.K.... ich kaufe ja schon die Penis-Enlargement-Pills und die Lotterie in Spanien, und das Mini-kleid, den Rasierapparat, den Ferrari und den Elefanten in Kambotscha zum selbstabholen. Und haut ab ud last mich in Ruhe.... Hilfe! Wo kommt ihr jetzt shcon wieder her?"

Igi
22.03.2009, 01:09
Wozu Markennamen? Markennamen sind nur dann cool wenn es viele gibt. aber wozu brauch ich denn drei verschiedene varianten von dem selben Produkt? das macht die Sache nur kompliziert. Ne Markennamen ist etwas was man auch so in form von hausregeln einführen kann. Da brauch ich nix offizielles.

Ich finde SR immernoch ziemlich cool, weil es mir kompakter und besser überischtlicher vorkommt.
SR ist halt schon immer ne sehr komplexe Welt gewesen. Aber die 3Ed kam mir teilweise extrem überladen vor.

Orakel
22.03.2009, 03:54
*Muhahaha* Ich komm gerade vom Domänenabend Vampire-Live und hab'nen riesen Spaß gehabt. (Zum ersten Mal konnte ich ein wenig mit dem Hintergrund meines Malks protzen - der Typ ist ein Kunsthistoriker, der an der Ruhr-Universität Bochum unter Max Imdahl studiert hat.)

Und aus Spielermangel musste ich auch noch'nen NSC verkörpern, was das ganze dadurch spannend gemacht hat, weil ich den als Ruhr-Pott-Proleten konzipierte. Und das spannenste an der Sache war, dass es ausgerechnet von dem Ruhr-Pott-Proleten'ne aufführung von John Cages 4'33'' gab. :D

*Niahahaha* Unser Primogen der Ventrue, der auch noch Seneschall ist hat sich vielleicht aufgeführt, wie man das, was er da geboten bekam, überhaupt als Kunst bezeichnen könne. Den Hüter-Posten hat mein Char zwar aus bestimmten Gründen jetzt noch nicht inne, aber ich glaube es könnte da noch etwas draus werden, wenn ich konsequent weiterhin mit Kunst provoziere. *lach*

(Schließlich ist der Prinz Torri)

Minza
28.03.2009, 14:18
Nur wenige Tage waren seit der Aufdeckung des "Mordfalles" rund um Eringas Frau Salla ins gallische Land gegangen und wieder stand ein großes Fest bevor, was einigen Bewohnern der Hafenstadt Tarnagh ein eher ungutes Gefühl verschaffte. Shira konnte sich noch genauso an die alptraumhafte Samhain-Nacht erinnern, wie Tarix, Brogia und Ash. Sollte an der Wintersonnwendfeier nun ähnliches passieren?

Das Fest an sich verlief jedoch ideal. Während die Hexe Úna etwas abseits von der Menge an ihrem eigenen kleinen Feuer saß und mit den Flammen redete, stolzierte Tarix mit seiner Sklavin über den großen Platz im Wald, der für die Festlichkeiten hergerichtet wurde und er bemerkte erst nach einiger Zeit, daß Brogia mittlerweile Hand in Hand mit dem jungen Javeed ging. Anscheinend entwickelte sich hier wirklich etwas.
Ashling hatte weniger Erfolg, bei Xanja zu landen (genauso wie Alasdair, der mittlerweile bei Ashling untergekommen war, von der kräftigen Kriegerin zurückgewiesen wurde), wurde dann aber von einer barmherzigen Shira gerettet, die mit dem erstaunten und dankbaren Barden auf der Festwiese tanzte, während ein grummeliger Alasdair die ins Feuer gestreckte Hand von Úna zu verbinden versuchte, die gleich mit Verband erneut brannte und von der verrückten Hexe dann per eigenem Zauberspruch auf Eis gelegt wurde ^^

Insofern war alles harmonisch und ruhig und als Alasdair im Wald pinkeln war, Ashling seiner edlen Begleitung gerade den Witz mit den beiden Goten erzählte und sich alle gerade in tiefster Sicherheit glaubten, erklang aus dem südlichen Unterholz ein gellender, unmenschlicher Schrei!
Ashling protestierte, daß der Witz doch garnicht sooo schlimm gewesen sei, doch da sprinteten Shira, Xanja und Tarix schon los, dicht gefolgt von Brogia und dann dem heldenmutigen Ashling, der der Menge versichtert, daß sie alles im Griff hätten.
Im Wald traf man dann auf den etwas verwirrten Alasdair, der nicht genau wußte, wohin er denn jetzt gehen sollte und sich der kleinen Gruppe anschloß. Der Lauf durch den verschneiten Wald ging weiter und nach kurzer Zeit gelangten die Helden auf eine weitere Lichtung, in deren Zentrum ein Altar aufgebaut war, auf dem ein ausgeweidetes Kind lag, umringt von drei behörnten Dämonen.
Diese wurden auch schnell auf die Neuankömmlinge aufmerksam und während Xanja wie gewohnt ihren Met rituell verschüttete, um ihrem Kriegsgott zu huldigen und Alasdair wie gewohnt dem schönen Met nachweinte, begann ein kleines Scharmützel, das damit endete, daß Tarix erneut von Dämonenkrallen verletzt war und sich Ashling mutig in den Ringkampf eines Dämonen mit Xanja geworfen hatte, zuerst seine Harfe über des Untiers Haupt geschlagen und dann den Unhold würgend mit allen zu Boden gegangen war.

Nachdem sich alle wieder gesammelt hatten und sich die meisten dem Opferaltar näherten, kotzte sich Ashling erstmal die Seele aus dem Leib, während sich Alasdair die Sache genau anschaute... er kannte sich als Druide letztendlich mit solchen Dingen doch etwas aus. Doch genau sagen, was Sache war, konnte er nicht und so gab er dem gebeutelten Ashling erstmal etwas starkes zu trinken (was Ashling auch sofort ausschaltete und er getragen werden mußte), während die anderen die Leiche des Jungen (Harax, der Sohn eines Bauerns der Umgebung) in Tarix Umhang einwickelten.

Doch keiner hatte bemerkt, daß sich Brogia während dieser ganzen Zeit außer Atem (sie hatte mit einem abgebrochenen Ast - ihren Dolch hatte sie zu Tarix Mißfallen nicht mitgenommen - im Kampf tatkräftig mitgeholfen) weiter am Waldesrand gesessen und ein übles Gefühl bekommen: Angst um die Sicherheit Javeels hatte ihren Verstand umnebelt und nach kurzem Abwiegen der Konsequenzen hatte sie sich still und leise aufgemacht und war durch den Wald in Richtung Feier gelaufen.
Die Bewohner Taranghs hatten nach dem lauten Schrei die Lust an der Feier verloren und waren im Aufbruch, doch konnte einer der Nachzügler Brogia Auskunft über den Waisenjungen geben: er sei zurück nach Tarangh gegangen.
Brogia machte sich sofort auf den Weg und erreichte das Haus der alten Frau, bei der Javeed untergekommen war. Sie schlich sich durchs Fenster in die Schlafstube und versicherte sich, daß der durch ihren Besuch etwas verwirrte Javeel wirklich in Sicherheit in seinem Bett befinden würde. Erleichtert schlich Brogia zurück ins Freie und überlegte dann, ob sie nach hause oder zurück zur Gruppe laufen sollte, entschied sich dann für letzteres und machte sich zurück auf den Weg in den nächtlichen Wald.
Während dessen hatte die kleine Gruppe ihren Gang zurück zur Stadt beendet (Ashling hatte zwecks seines Zustandes leider nur ansatzweise den Dankeskuß auf seine Wange von Xanja mitbekommen) und es wurde entschieden, daß Shira und Alasdair die Leiche des Kindes zurück zu den Eltern bringen sollte. Diese waren verständlicherweise zutiefst erschüttert über ihren Verlust, die Frage, warum das Kind an erster Stelle denn überhaupt nicht vermisst worden war, entfiel den beiden Boten. Alasdair fragte dann noch nach, warum Shira eine Lüge um Wildtiere konstruiert hatte und nicht Dämonen erwähnte, aber die junge Slayer teilte ihm mit, daß man hier solche übernatürlichen Dinge nicht ganz so breit treten sollte.
Alasdair wollte zudem immer wieder die Wunde an Tarix Arm untersuchen, dieser hatte aber die bereits heilende Stelle gut verpackt und wollte sie dem sturen Druiden nicht zeigen.
Dann ein erneuter Schrei... diesmal aus Richtung Hafen. Die Freunde machten sich zugleich auf und auch Brogia im Wald hörte den schrecklichen Laut. Doch wußte sie nicht, wo ihr Herr war und so öffnete sie sich ihrer zweiten Natur und streckte ihre feine Nase in den Wind... da, der Geruch Tarix war aus Tarangh zu vernehmen und so machte sie sich auf, zurück in die Richtung, aus der sie gerade gekommen war.
Am Hafen angekommen sah die kleine Gruppe Helden sofort ein kleines Boot am Dock, auf dem mehrere Vertreter der eben schon begegneten Dämonenart um eine kleine, am Mast angebundenen Mädchenleiche (noch nicht völlig ausgeweidet) standen und beim Angriff der erzürnten Kämpfer sofort ins Wasser sprangen. Tarix nahm die Verfolgung im eiskalten Flußwasser auf, während sich Ashling erneut zusammensackte und fast Alasdair ins Wasser zog und sich Xanja wie versteinert am Wasser stehenblieb und garnichtmehr auf irgendwas reagierte. Shira trug sie dann in Sicherheit..
Nun kam dann auch Brogia am Schauplatz an und tigerte verstört am Dock entlang, auf die Rückkehr ihres Herren wartend. Ein zurückgekehrter Alasdair konnte sie dann doch aus ihrer Angst reißen und ihr befehlen, mit ihm zusammen die Leiche wegzuschaffen.

Brogia schaute noch ein weiteres mal nach Javeed, da sie wieder ein ungutes Gefühl verspürte und das mit ihm verband, doch auch jetzt war keine Gefahr in Verzug.

Ein komplett durchnässter und durchfrohrener Tarix hatte am anderen Ufer des Flusses die Spuren der Dämonen verloren und wankte dann müde nach Hause.
Dort wurde er dann nackt von den anderen zur Tür geklopft und zog sich widerwillig etwas an, um ein weiteres vorgehen zu besprechen, während er dann auch erstmal Brogia nach ihrer Aktion fragte und nichtmal sooo wütend war, wie man das zuerst annehmen würde. Er sagte ihr einfach, sie sollte solche Dinge in zukunft lassen und sie würde halt nicht ihr Geburtstagsgeschenk bekommen, das er für den heutigen Tag vorbereitet hätte. Ja, Brogia hatte an diesem Morgen ihr 12. Lebensjahr vollendet...
Den Eltern der kleinen Doria wurde der leblose Körper ihrer Tochter von Tarix überbracht und die Fischer waren ebenfalls am Boden zerstört über den Tod ihres Kindes.

Alasdair konnte in einigen seiner Bücher Informationen über diese "Shilaren" auftreiben, genauso wie über das Ritual, das sie anscheinend durchziehen und damit eine Beschwörung bewirken wollten.
Man entschied sich, die Spuren am nächsten Tag erneut zu untersuchen und gegebenenfalls zu verfolgen. Letztendlich wollte keiner, daß das Ritual zuende geführt wird und die Dömonen irgendetwas gefährliches in diese Welt ziehen würden...
Alasdair und Ashling hatten auch ihren Weg zurück ins Haus des Bardens gefunden und Xanja war zurück zu Eringas Haus gegangen (sie versuchte seit den letzten Ereignissen den Zimmermann mit allen Mitteln zu umwerben, wohnte bei ihm und machte seinen Haushalt). Doch die Nacht war kurz und im noch dunklen Morgen fanden sich wieder alle Helden bei Ashlings Haus ein, wo ein wieder an Xanja grabschender Alasdair wieder ein bisschen von der Kriegerin gehauen wurde und ein total verkaterter Ashling sagte, er könne nicht an der Suche nach den Dämonen teilnehmen.
Also zog man zu fünft los, diesmal gut ausgerüstet und für die meisten Unannehmlichkeiten gewappnet. Doch das erste Problem war schneller da, als Gedacht: beid er Überquerung des Flusses setzte wieder Xanjas Erstarren ein und sie bat dann Alasdair, ihr ein Beruhigungsmittel zusammenzumischen, daß ihr Ermöglichte, ihre übernatürliche Angst vor solchen Wassermassen zu überwinden.
Da Alasdair auf diesem Gebiet aber wirklich gut unterwegs war, konnte die Gruppe per Fähre schnell übersetzen und mit einer nun etwas bedrogten Kriegerin die im Schnee gefrohrenen Spuren der dämonischen Sektierer ausfindig machen.
Die Spuren führten in den Sumpf, in dem sie vor einigen Tagen bereits die vermeindliche Leiche Dallas gesucht und eine Sumpfhexe gefunden hatten, glitten dann aber wieder in Richtung Wald ab und führten letztendlich zu einer kleinen Höhle im Hügelland, die doch recht steil in den Boden kroch.

Nach einer kurzen Vorbereitung begaben sich dann auch alle in die Dunkelheit der Erde und als im engen Gang ein weiterer dieser nervenzerfetzenden Schreie zu hören war, begannen die Gefährten (alle, außer Alasdair) schneller zu laufen, dabei Wurzeln und Vorsprüngen auszuweichen und so schnell wie möglich in eine große Kammer zu stolpern, in der ebenfalls ein Altar mit einem toten Kind zu finden war, um den diesmal fünf Shilaren standen.
...und an einer Wand lagen gut verschnürt zwei weitere Kinder... Brogia erkannte Javeel und während Xanjas erster Pfeil den Kopf eines Dämonen nur knapp verfehlte und die Aufmerksamkeit der Shilaren nun auf den Helden lag, rannte Brogia los, um ihren Liebsten zu befreien.
Der Kampf war brutal und während schon die ersten Köpfe durch Tarix Kriegshammer abgerissen wurden und Shiras Schläge den Unholden zusetzten, griff ein Dämon die abgelenkte Brogia an und verletzte sie an der Schulter.
Während die anderen immer noch um ihr Leben kämpften und nicht wirklich der Sklavin zu Hilfe eilen konnten, geschah aber etwas unerwartetes: Brogias Körper zog sich in die Länge, wurde muskulöser, haariger... innerhalb weniger Sekunden stand ein gewaltier Werwolf vor dem verdutzten Shilaren, der aber dennoch versuchte, seinen Gegenüber in einem gewaltigen Griff zu pinnen.
Der Werwolf biß beim ersten Versuch, den Kopf des Shilaren zu zerquetschen daneben, nachdem Shira aber einen brutalen Tritt in den Rücken des Dämonen erzielt hatte, umschloßen die gewaltigen Kiefer den Kopf des Dämonen und Blut spritzte.

Der Kampf war zuende und während Alasdair heimlich versuchte, hinter dem großen Werwolf an die Kinder zu gelangen und Xanja schon zum Angriff ansetzte, stellte sich ein schützender Tarix zwischen seine Gefährten und den Werwolf. Er sagte, daß es sich hier um Brogia handeln würde und keiner etwas von ihr zu befürchten hatte. Die verdatterte Shira überlegte kurz und Xanja, mit ihrem Hass auf alle Dämonen durch ihre frühe Kindheit schon im Kampf äußerst brutal aggierend (den letzten Gegner hatte sie sogar die Nase abgebissen, bevor er tot zu Boden sackte), starrte erstaunt auf die junge Jutländerin.
Doch der Werwolf war schon nichtmehr im Raum und eine blutverschmierte Brogia saß lethargisch an der Wand, ins Leere blickend und mit den Tränen ringend.
Xanja hüllte die Sklavin in ihren Mantel, während Tarix Javeed eindringlich musterte und eine Aura der Göttlichkeit bei ihm erkannte und Alasdair die beiden Kinder befreite. Xanja, die sich schützend um die beiden kümmerte, gefiel Tarix starrender Blick überhauptnicht und sie erwiederte ihn mit Unmut, während die dritte Leiche (die junge Elixia, Tochter eines phönizischen Händlers) eingehüllt und aus der Grotte getragen wurde.

Nach einem langen Marsch zurück (wieder mit Beruhigungsdrogen für Xanja) konnte auch die Leiche von Elixia ihren Eltern übergeben werden und Brogia bekam doch noch ihr Geschenk: einen Tag Freiheit mit einer angemessenen Summe Taschengeld. Tarix war stolz auf seine Sklavin und erlaubte ihr auch, weiterhin mit Javeed Kontakt (und alles andere) zu halten, während die anderen Gefährten immer noch an den neuesten Erkenntnissen knabberten. Es war ja nicht alltäglich, einen Werwolf als "Kameraden" zu haben.

Und alle hatten beim Gedanken an die nächsten großen Feste ein überaus flaues Gefühl im Magen -.-


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Ein lustiges Abenteuer, das wirklich Spaß gemacht hat und bei dem Raidi und ich leider etwas zu viel spammten. Lain hat uns angedroht, uns auseinanderzusetzen :eek:
Wir geloben Besserung *shy*

Am genialsten war der Dialog zwischen Alasdair und Xanja in der Opfergrotte, bei dem die Religion der Kriegerin Thema war:

Xanja: "Mein Kriegsgott ist streng und hart."
Alasdair: "Willst du mal meinen harten Kriegsgott sehen?" :braue
Xanja: -.-

Böse, weil ich da gerade getrunken habe und Wasser in der Nase ist unschön :o :D


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Und morgen spielen wir dann sogar schon das erste Abenteuer unserer brandneuen Legacy "Broken Spine" Kampagne!!

Freut euch jetzt schon auf das erste Kapitel: "Saat" :kaw:

Orakel
29.03.2009, 11:21
Ah ja, es ist doch immer shcön zu lesen, wie einige Leute ihre Prioritäten setzen. Das erinnert irgendwie an Jack Sparrow und den Rum. :D

Minza
29.03.2009, 11:59
Es ist für Alasdair anscheinend ein ähnlicher Schmerz, wenn Met verschüttet wird, ja ^^
Raidi spielt den Charakter auch sehr genial... eine Mischung aus der Trunkenheit von Jack Sparrow (guter Vergleich, Orakle) und der Lüsternheit von Muten Roshi :braue :kaw:

Da fällt mir ein: GeeGee muß immer noch seinen Charakter für's Slayer Verse basteln :verwirrt:

GeeGee
29.03.2009, 23:03
So ich warne schonmal vor, dass der Abenteuerbericht nicht für Jugendliche unter 16 Jahre geeignet ist... nein schmarrn, ich hatte heute noch keine Zeit ihn zu schreiben, aber ich denke er wird im Laufe der Woche hier irgendwann mal eintrudeln.

Wieder ein tolles Abenteuer, das wir leider nicht fertig spielen konnten weil die Zeit zu knapp wurde.
Wir konnten uns aber jetzt schon alle mal ein bisschen beschnuppern und das gehört sich ja auch so für ein erstes Abenteuer (wenn auch vielleicht nicht in unserem Ausmaße - aber lustig wars allemal).

Also Freunde der seichten Unterhaltung ^^... wartet ab und freut euch auf den ersten Abenteuerbericht der BROKEN SPINE - Kampagne :D

Minza
30.03.2009, 11:14
Mir hat es auf jedenfall sehr viel Spaß gemacht :D Eigentlich hatte ich das Abenteuer auf einen Spieltag angelegt (mit allem drum und dran, ganz ohne großen Einführungs-Tam-Tam), doch als die Spieler dann Essen gehen und nächtliche Diskobesuche ausspielen wollten, konnte ich ihnen das nicht einfach wegnehmen. Sowas bringe ich als Meister nicht über's Herz ^^

Und so habe ich dann halt das ganze gesplittet und den zweiten Teil von "Saat" werden wir dann am 1. Mai nachziehen. Jetzt bin ich aber erstmal auf GeeGees Abenteuerbericht gespannt... danke, Gee, daß du das wieder übernommen hast :)

GeeGee
01.04.2009, 01:15
Broken Spine Kampagne

Die Charaktere:

Vo'ren Rikusa (Mensch/Shun Da Mischling) ... Jedi Master gespielt von Ange
Mer Roon (Kel Dor) ... Jedi Knight gespielt von Laubi
Silas Fayth (Mensch) ... Jedi Padawan gespielt von GeeGee
Jilix Rilaar (Pilotin) gespielt von Lain
Nodehw (Asogi Professor der Galactic Alliance) gespielt von Ange

Note: Rikusa und Nodehw sind halb-"NPCs"

1. Saat

Nach einer kurzen Einführung in die Geschehnisse in der Galaxie 127 Jahre nach der Schlacht von Yavin wurden wir auch schon regelrecht in unsere erste Mission katapultiert.

Unser Team war von Coruscant aus zum Inner Rim Planeten Pandorra geschickt worden um dort das erweiterte Ossus Projekt (den Terraforming-Prozess des von den Vong zerstörten Planeten) zu überwachen.
Das Team besteht aus Vo'ren Rikusa, einem weisen und alten Jedi Meister, dessen Mutter einigen Lesern noch aus der alten NJO-Kampagne bekannt sein dürfte (und deren Trainingsmethoden er abgeschwächt auch beibehalten hatte), Silas Fayth, dessen 20-jährigen Padawan, Mer Roon ein erst kürzlich geknighteter Jedi, Nodehw, ein Asogi Professor, der als Ratgeber und Wissenschaftlicher Experte von der Galactic Alliance mitgeschickt wurde, Lilix Rilaar, die angeheuerte Pilotin und Tilan Kwan, ein Yuuzhan Vong Shaper Adept, der auf dem Weg zu seinem neuen Meister ist.

Auf einem Shuttle der Galactic Alliance ist die Gruppe also auf dem Weg nach Pandorra, einem von den Vong vernichteten Planeten, auf dem sich seitdem nicht viel getan hat. Vom All kann Jilix schon erkennen, dass da auf der Oberfläche etwas nicht stimmen kann, da es eigentlich wie ein großer brauner Brei wirkt und allgemein recht ungastlich aussieht.
Unser Schiff (die Hitchhiker) wird dann zum Raumhafen der Hauptstadt des Planeten - Kaloon City - gelotst.
An Bord wird sich angeschnallt, da das ganze etwas bumpy werden könnte und der Vong ziert sich ziemlich die nicht-lebendigen Sicherheitsgurte anzulegen, während der Asogi nur neugierig dessen lebendige Kleidung untersucht.

Endlich auf der Oberfläche angekommen wird das Team bereits von den Sicherheitsleuten empfangen die uns auch zu unserem Luxus-Hotel bringen und uns einen Terminplaner mit all unseren Pflichtbesuchen aushändigen.
Dort bekommen wir eine Suite mit 6 Schlafzimmern, die recht luxuriös, aber ziemlich vollgestellt ist.
Wir genießen die volle Ausstattung mit riesigem Holoprojektor (auf dem Silas gleich mal eine spannende Doku schaut), Panoramafenster, Whirlpool und eigener Küche.
Innerhalb der Nächsten Stunde machen es sich alle mehr oder weniger gemütlich, mit Ausnahme des Vong, dem die Umgebung vermutlich etwas zu tot ist:
Rikusa begibt sich in die Küche um etwas für die Allgemeinheit zu kochen (ja auch etwas Kel Dor taugliches),
Jilix beginnt sich zu säubern und in den Whirlpool zu hüpfen,
Silas schaut Doku und geht dann ebenfalls in den Whirlpool,
Nedohw inspiziert die Zimmerpflanzen.

Alles in allem ist die Atmosphäre superentspannt und jeder von uns genießt den Luxus des Hotels.
Als Rikusa dann mit dem Essen fertig ist und es serviert müssen auch Silas und Jilix die Wanne verlassen.
Beim gemeinsamen Essen stellen wir wieder fest wie verschieden auch die Esskulturen der Vong und dem Rest der Galaxis ist.

Nach dem Essen geht Silas zurück in den Whirlpool, bis sein Meister in via Zimmer-Intercom zu einer kleinen Trainingssession einlädt.
Das Wohnzimmer bietet genug Platz für einen kleinen Übungskampf und die Trainingslichtschwerter liegen bereit.

Rikusa gibt seinem Padawan die Aufgabe zu versuchen ihn zu treffen.
Silas holt sofort mit dem Schwert aus, doch statt die Attacke abzuwehren, weicht sein Meister nur mit einem kleinen Zuck zur Seite aus.
So geht das eigentlich die ganze Zeit weiter (obwohl Silas das Skill Enhance Ability für 10 Runden hat - aber das liegt wohl am Levelunterschied... Level 3 zu Level 20... wie unfair...).
Schließlich landet Silas aber doch noch einen Glückstreffer und streift seinen Meister um Haaresbreite (Zitat: "Sei froh das ich so eine flache Nase habe") und der Meister ist doch ein bisschen stolz.
Nachdem der "Kampf" zu Ende ist, will auch Mer Roon einmal gegen den Padawan im Sparring-Kampf antreten.
Rikusa gibt ihm sein Trainingsschwert und die beiden beginnen einen Kampf (Hier ist der Levelunterschied spürbar geringer, wenn auch immer noch ziemlich offensichtlich).
Roon steckt einen kleinen Treffer ein, doch Silas scheint doch so gut wie keine Chance zu haben.
Schließlich entscheidet sich Roon dafür, seine spezielle Kraft einzusetzen - Pflanzen zu manipulieren - und weicht zurück um sich einer der Zimmerpflanze zu nähern, die Silas umwickeln soll.
Dieser jedoch wittert die Falle und verwendet seine letzte Kraft dazu einen mächtigen Force Strike zu landen und Mer Roon umzuhauen.
Daraufhin beendet er den Kampf, da er mit den Kräften am Ende ist...

Nachdem Roon von allen gefragt wurde wie es sich anfühlt von einem Padawan zu Boden gebracht zu werden, müssen wir auch schon zu unserem Termin mit der Regierung von Pandorra.
Wir steigen also in unser Taxi, das bereits auf uns wartet und fahren zum Regierungsgebäude, wo man uns bereits erwartet.

Der Regierungschef, Gask Ariv, ein Gran, und seine Stellvertreterin Gariell Sûn erwarten uns bereit in ihrem Büro.
Dort bereden wir die Einzelheiten und bekommen einen Einblick in die politische Situation von Pandorra.
Die Vong haben bereits auf einem kleinem Teil des Planeten ihre Shaping-Prozesse als Versuch gestartet und alles sieht recht vielversprechend aus: reichliche Pflanzenvielfalt und Wiesenlandschaften sind auf dem Testgelände entstanden. Auch der Premier ist von der Aktion überzeugt und unterstützt sie voll und ganz. Nur scheinen einige Einheimische immer noch einige Voruteile den Vong gegenüber zu haben - was auch verständlich ist, da sie ja für die Verwüstung ihrer Heimat verantwortlich waren.
Nedowh packt sein biologisches Wissen aus und hält einen langen Vortrag, der legitimiert, dass bei dem Projekt alles gut läuft und so werden wir vom Premier wieder entlassen.

Beim Verlassen des Regierungsgebäudes fällt uns auf, dass eine große Gruppe von Demonstranten gegen die Vong und deren Befürworter demonstriert.
Schilder wie Mörder und "Babymörder" setzen auch unserem Shaper-Adept ganz schön zu, weswegen Jilix und Silas ihn auch zurückhalten, während Rikusa und Roon sich zu der Gruppe begeben um zu vermitteln.
Bald merken die beiden, dass es sich mit der Gruppe nicht wirklich vermitteln lässt und auch eine Diskussion mit einem der Anführer führt zu nichts als Uneinsicht und Feindseligkeit.

Zurück beim Team erkennen sie, dass es sich nicht mehr wirklich lohnt zurück ins Hotel zu kehren, bevor sie auf der wichtigen Pressekonferenz auftauchen müssen.
Deswegen machen sie sich sofort auf den Weg.

Vor dem Gebäude in dem die Konferenz statt findet hat sich bereits eine große Menge Reporter aus der Umgebung eingefunden.
Die Jedi sind der Meinung, die Reporter positiv zu beeinflussen und mischen sich unter das Volk.
Die Macht verrät ihnen, dass von den Reportern keine sonderliche Gefahr ausgeht - im Gegensatz zu den Demonstranten -, da sie größtenteils zuversichtlich und interessiert auf das Projekt zugehen.
Trotzdem versuchen sie ein wenig die Fragen, die bei der Pressekonferenz gestellt werden zum positiven zu beeinflussen, was mehr oder weniger scheitert, als Kar Yim, der Vong Master Shaper eintrifft und zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit wird.
Er ist der "Supervisor" der gesamten Aktion und galaxisweit bekannt, weswegen das Hauptinteresse der Reporter auf ihn gerichtet ist.

Vor der Konferenz versucht Roon noch ein Gespräch mit Master Shaper Yim anzufangen, bei dem lediglich herauskommt, dass der Vong-Spezialist Roon schon etwas von Yim gehört hat, aber Yim noch nie etwas von ihm.

Schließlich begeben sich auch die Jedi in das Konferenzgebäude und bereiten sich auf ihren Vortrag vor. Da sie die Reaktionen der Demonstranten gesehen haben befürchten sie schlimmstenfalls sogar ein Attentat auf Yim während der Konferenz, weswegen sich Jilix auch im Publikum positioniert um möglichen Attentätern frühzeitig auf die Spur zu kommen.
Die Jedi, Nodehw und Kwan begeben sich mit Yim auf die Bühne.
Silas, der bereits Panik vor etwaigen Fragen hatte blieb vollkommen außen vor und auch Mer Roon musste nichts beantworten.
Nur Rikusa, Yim und der Asogi Professor wurden mit Fragen durchlöchert, doch sie meistern die Situation gut.

Mit der Konferenz war auch die Arbeit des Teams für den Tag vorüber und so entschieden sie sich zurück zum Hotel zu kehren und dann über das weitere Vorgehen zu diskurtieren.
Einige waren dafür die Bevölkerung weiter zu befragen und unauffällig auszuhorchen, während andere ihre eigenen Pläne verfolgten (oder "zu Bett" gingen).
Die Jedi und der Asogi begeben sich schließlich zum Speisesaal des Luxushotels und fraßen sich die Wänste mit teilweise doch eher unangebrachtem Essen (Nuna-Nuggets) voll.

Als Silas mit seiner Macht mal wieder ein wenig angeben will und der BBQ-Dip am anderen Ende des Tisches steht, versucht er ihn mit der Macht zu sich zu holen...
Die Betonung liegt auf "Versucht", denn in der Mitte des Weges wirft er ihn einfach um und verschüttet die gesamte Soße auf seinen Meister, der nicht einmal mehr die Chance hat, seine Reflexe spielen zu lassen (Story trumps Rules).
Natürlich gibt es für diese Aktion Ärger und Rikusa befiehlt seinem Padwan sich um die Säuberung seiner Robe zu kümmern.
Dieser holt jedoch nur einen Ober und bittet diesen die Robe zur Wäsche zu bringen, was seinem Meister offenbar nicht gefällt.

Nach dem Essen machen sich die drei Jedi auf den Weg ins Nachtleben um etwas über die Meinungen der Einheimischen zu dem Projekt kundig zu machen.
Dummerweise scheint Silas seine Arbeitszeiten zu vergessen und will unbedingt Party machen.
Sein Meister treibt es unterdessen von seiner Macht-Intuition getrieben jedoch in einen Club, in dem er Informationen erhofft.
Während Silas aufs Klo geht schweben Roon und Rikusa aber wortwörtlich auf die Tanzfläche.
Und kaum zu glauben - kaum kommt Silas zurück vom stillen Örtchen sind die beiden immer noch beim abgrooven und er sieht sich im Club um nach Menschen oder Humanoiden (bicurious ya know) um, die ihm gefallen.
Aus der großen Menge sticht niemand heraus, außer zwei hübschen Zeltrons, die gerade flirtenderweise an der Theke stehen.
Natürlich kann Silas diesem Anblick und dieser Versuchung nicht widerstehen und gesellt sich promt zu ihnen. Die Nähe zu diesen Pheromon-beladenen Kreatueren tut ihm aber anscheinend nicht gut, denn er fühlt sich zu dem Pärchen mehr als nur hingezogen.
Gerade noch entdeckt ihn sein Meister bei den beiden und zerrt ihn Widerwillens von den beiden weg.

Unpassenderweise taucht aufeinmal einer der Anführer der Demonstration im Club auf, der schon vorher fast Ärger verursacht hätten, als Roon und Risuka versucht hatten Einsicht zu verbreiten.
Um nicht erkannt zu werden wenden sie sich schnell ab und schicken den nichtsahnenenden Padawan zu den stattlich gebauten Unruhestiftern.

Silas geht also auf den großen Anführer zu und versucht ihn etwas unbeholfen in ein Gespräch zu verwickeln - was nicht ganz funktioniert. Der Kerl schaut ihn nur etwas belämmert an und als Silas ihm genau das vorwirft scheint eine Keilerei unausweichlich.
Tatsächlich scheint der Knabe nicht gerade der diplomatische Typ zu sein und er haut einfach zu. Nachdem Silas weiter versucht zu drohen und zu "schlichten" und ein bisschen den "Jedi-Way" einzuschlagen wird er immer tiefer in den Kampf gezogen.
Die Begleiter des Typen verschwinden indessen - aber nicht ohne Mer Roon auf ihrer Spur... der sie jedoch am Hintereingang verliert, nachdem sie auf einem Speeder flüchten.

Silas Meister Risuka quetscht sich währenddessen durch die tanzende Menge um seinem Schüler aus der Patsche zu helfen.
Dieser versucht sich mit der Macht zu wehren, scheitert aber kläglich.
Bevor Rikusa ihm zu Hilfe kommen konnte, tauchen die beiden Zeltron auf, die den Padawan aus den Fängen des Unruhestifters befreien und ihn sogleich warmherzig aufnehmen.

Als endlich auch Rikusa am Platz des Geschehens angelangt, sind Silas und die Zeltrons bereits wieder eng umschlungen.
Die Zeltron-Dame frägt den Meister mit einer schier unwiderstehlichen Stimme ob sie den Jungen wohl für sich und ihren Lover für eine Nacht ausleihen könne und obwohl Rikusa kaum selber widerstehen kann den Zeltrons nicht selbst als Gespiele zu dienen willigt er ein.
Immerhin hat sein Padawan noch einiges an "Erfahrungen" zu sammeln.

Nachdem die beiden Zeltron und Silas den Club verlassen, machen sich Roon und Rikusa auf den Weg in ein etwas zivilisierteres Pub, wo sie eigentlich nicht recht viel schlauer werden, als sie ohnehin schon waren.
Ihnen wird klar, dass der Planet die Veränderung der Vong nötig hat, diese aber nicht unbedingt überall als positiv angesehen wird - eben aufgrund der etwas negativ angehauchten Vergangenheit mit jener extragalaktischen Spezies...






Und hier endet auch unser Abenteuer.
Ob es Silas rechtzeitig zum Treffen mit den anderen in der Früh schafft oder nicht, werden wir wohl noch sehen, denn immerhin handelt es sich um eine Besichtigung des Projekt-Fortschritts und einer obligaten Anwesenheit.

Ob Jilix während der gesamten Nacht im Bett lag und schlief, oder ob sie doch insgeheim ihre eigenen Ziele verfolgt werden wir hoffentlich auch noch bald erfahren...

... und wie das Schicksal Pandorras endet steht bisher auch noch in den Sternen...

Wir werden sehen und ihr werdet es hier nur kurze Zeit später auch nachlesen können, in den brandneuen Abenteuern der Broken Spine Kampagne

Minza
01.04.2009, 17:31
Tja... noch schaut ja alles sehr gut aus, Projekt Ossus erzielt Erfolge und außer ein paar Hardlinern gibt es auch keine Störenfriede... or are there?! :braue

Danke für den Bericht, GeeGee! Und schauen wir zu, daß am 1. Mai die Post abgeht ^^
...da ist nämlich die zweite Hälfte dieses Abenteuers angesetzt :)

Orakel
01.04.2009, 22:14
Hmm.... interessant auf den ersten Blick. Noch relativ nichtssagend, aber interessant.
[...]Das Team besteht aus Vo'ren Rikusa, einem weisen und alten Jedi Meister, dessen Mutter einigen Lesern noch aus der alten NJO-Kampagne bekannt sein dürfte (und deren Trainingsmethoden er abgeschwächt auch beibehalten hatte),[...]
Will ich wissen was das heißen soll?

Minza
02.04.2009, 16:22
Das heißt, daß er vor harten Trainingseinlagen mit geringer Verletzungsgefahr nicht zurückschreckt :D


Die beste Szene des Tages war übrigens wirklich die:

Silas geht auf die vier jungen Erwachsenen zu, die sich in der Disco (The Gobbling Huttlet) an einen der Tische gesetzt hat. Einer von ihnen war ja einer der Redelsführer der Demo vor dem Rathaus und somit wollten die Jedi nicht auffallen und schickten den Padawan vor.
Der begrüßt die vier Fremden mit einem "Hi, wie geht's!" :kaw:
Die schauen ihn leicht verstört an, weil er sie so mir-nichts-dir-nichts anspricht.
Silas: "Was schaut ihr so dämlich?"
Der Typ vor dem Redelsführer steht auf und erweist sich als Schrank von über einem halben Kopf größer als Silas.
Silas: "Warum denn gleich so unfreundlich?"
Schrank: "Wir beleidigen wenigstens keine Leute..."
Silas: "Ja, aber wenn ihr so blöd schaut."
Der Schrank schlägt Silas mit der Faust mitten ins Gesicht. Silas bleibt aber stehen.
Silas: "Spinnst du?"
Der Schrank schlägt ihm in den Magen.
Silas ergreift einen Plan: er will einen Schlag mit der Macht antäuschen und den Schrank dann mit einem Machtstoß weit von sich katapultieren... das ganze soll dann aussehen, als habe Silas gewaltige Körperstärke.
Er schlägt zu, bremst aber dermaßen ungeschickt weit vor dem Bauch des Schranks ab, daß jedem auffallen sollte, daß das ganze nur angetäuscht war und auch der Machtstoß verpufft im Nichts, da Silas einfach nicht genug Konzentration aufbauen konnte.
Der Schrank schaut an sich herunter auf Silas steht immer noch in seiner Schlagbewegung da und schaut verschämt grinsend an ihm hoch.
Dann faltet der Schrank Silas über sein Knie zusammen und jetzt versucht auch sein Meister ihm zu Hilfe zu eilen, während die Zeltron ihre Pheromone spielen lassen...

Einfach schön ^^

Orakel
03.04.2009, 17:43
Das heißt, daß er vor harten Trainingseinlagen mit geringer Verletzungsgefahr nicht zurückschreckt :D

Ach so... ich hatte schon schlimmeres befürchtet...

Minza
03.04.2009, 19:12
...nämlich?

Laß uns teilhaben an deinen Gedanken und deinen Vermutungen :kaw:

Orakel
03.04.2009, 23:45
Ich erinnere mich da an Geschichten bezüglich eines Gewissen Padawans, den Frau Rikusa ins Bett gezerrt hatte, um ihn dann anschließend zu heiraten. Das kann man je nach Sichtweise auch boshafter auslegen. :p

*Du hast es ja wissen wollen*

Orakel
12.04.2009, 16:52
So, ich hab mir ein bisschen arg Zeit für diesen Spielbericht gelassen (War immerhin am 22.3. die Runde.):

Ich hasse die Tatsache, dass ich das zugeben muss: Aber irgendwas lief ganz entsetzlich schief! Und die Riggerin geht mir langsam auf die Nerven.

Kittie hatte uns ja bereit mit dem Namen dieser Julia Schmidt versorgt. Aber was danach folgte war dann einfach nur noch sonderlich nervig. Noch in der dunklen Gasse kontaktierte Lektra für mich Tigger. Ich weiß nicht, aber je länger man mit der Riggerin zusammen ist, desto mehr wächst in einem das Bedürfnis, sie zu erwürgen. Jedenfalls konnte Tigger uns einiges über die Dame sagen, Wohnort, Kaufverhalten, Beziehungsstatus. (Legale SINs sind doch der letzte Dreck.) Jedenfalls stimmt die Geschichte mit der „kleinen Angestellten“ schon einmal.

Nach einigen Überlegungen entschlossen wir uns dazu die Dame „zu Hause“ zu überfallen. Kittie hatte irgendwas anderes zu tun gehabt, also war das nicht so wichtig für den Anfang. Sagen wir es so: Das ganze Endete damit, dass wir den Wohnblock wieder verließen, weil die dumme Schnalle sich verleugnete. (Bringt sich selbst in Gefahr ein paar Runnern nachzustellen, hat aber nicht den Schneid dafür gerade zu stehen, dass sie in Gefahr ist. Einfach nur herrlich.) Die Sticheleien, die sich Lektra die ganze Zeit über leistete brachten ihr übriges. Zum Kotzen! Dieser Tag konnte einfach nicht schlechter werden!

Andererseits bringt Geld einen Immer wieder auf andere Gedanken. Jemand rief Lektra an und die kam im Anschluss mit einem Auftrag um die Ecke. Leider erst in ein paar Stunden würde der „Schmidt“ zu erreichen sein. An einem Ort, der nach Geld klang. Die Frage war dabei dann nur, was wirklich herum kam. Es hieß also die Zeit zu überbrücken. Mir viel ein Laden ein. In den konnte man die Riggerin wohl auch so gerade eben noch mitnehmen. Nichts besonderes, die übliche heruntergekommene Örtlichkeit. Soy wohin das Auge sieht. Und ein Matschiger Brei der Löffelweise im Mund von Lektra verschwand. Und zwischendurch ein paar gezielt spitze Kommentare, ob ich sie Anstarren würde. (Egal was man macht: Jede Antwort wäre auf diese Frage Falsch gewesen.) Das schlimmste kam dann aber erst danach: Der „Trollkelch“ (also der Treffpunkt zu dem der Herr Schmidt geladen hatte) entpuppte sich als Fachwerkhaus in Trollgröße, in dessen äußeren Schaufenster eines der schlimmsten Klischees von „Heimatfilm“ des 20sten Jahrhunderts als Holoszene präsentierte, die man finden konnte. Und kaum betrat man dass innere sah die Angelegenheit noch schlimmer aus: Überall stapelte sich die hässlichste und kitschigste Ansammlung von Porzellanfiguren, die man sich vorstellen konnte. Gefolgt von einem Haufen Gläser, die die Wand mit allen Möglichen Formen und Farben anscheinend zieren sollten. Ich glaube ich weiß so langsam, warum man den Schwarzwald den Trollen nicht wieder abnahm in irgendeinem Konzernkrieg: Man war froh, wenn man dieses Ramsch nicht sehen musste!

Eine der Bedienungen führte uns in eines der hinteren Separees, wo uns ein Trio von Personen erwartete: Ein Ork, ein Troll und eine Frau, die gelangweilt gegen die Wand lehnte. Der Ork war der Schmidt. Der Troll wohl ein Leibwächter. Der Auftrag: Wir sollen etwas ungesehen in den Computer einer Niederlassung von Alexa-Corps schaffen. Wir „dürfen“ noch zwei Leute hinzuziehen und es springt letzten Endes eine Summe von 5000¥ pro Person dabei heraus. Ich will nur noch weg aus dem Laden, während sich Lektra scheinbar einen Jucks daraus Macht die trollische Bedienung in den Wahnsinn zu treiben. Auftrag angenommen. Die Schadhafte Disk angenommen und zusätzliche Daten über den Ort bekommen. Drohnen, Cockotrys, Wachpersonal.... zur Not kann man ja die Riggerin verfüttern.

Jedoch brauchen wir einen Plan, um das ganze genauer zu begutachten. Ich begehe den Fehler und fahre mit Lektra zu ihr. Ein heilloses Chaos an Platinen und sonstigem Kram... ach ja: Und noch mehr Drohnen mit dehnen sie anscheinend Dinge tut, die mich gar nicht weiter interessieren. Respektive: Während ich versuche aus den Plänen schlau zu werden, die wir über das Zielobjekt haben, zicken wir uns so lange an, bis ich ihr Sage, dass sie mit ihren Wandelnden Vibratoren rummachen soll. Was sie prompt in die Tat umsetzt. (Memo an mich: Folterinstrumente besorgen. Namentlich: Kernseife und eine möglichst grobe Bürste!)

Ich frage bei Tigger nach, ob er uns helfen würde. Und wir versuchen ein paar Leute aufzutreiben, die Stunk machen könnten auf der anderen Seite des Geländes. So das man möglichst die Aufmerksamkeit dorthin lenken kann. (Tigger sagt zu, auch wenn er meint, dass er nicht all zu viel machen kann. Einfach weil ihm die Matrix vor Ort nicht gefallen würde. Naja, somit habe ich wenigstens eine Person schon mal an Bord, auf die ich mich halbwegs verlassen kann.)

Am späten Abend besuchen wir noch einen Splatter im Stadtteil Essen. Einige Öko-Schamanen haben hier ihr Hauptquartier in einem Stadtpark aufgeschlagen, der seitdem von nur sehr wenigen Leuten betreten und von so gut wie keinem mehr verlassen wird. Zuerst begegnet uns eine Art Leprechaum, der anschließend „Mika“ zu uns führt. (Anscheinend der Portier vor Ort. Wobei man merkt, dass Mika mit Magie zu tun haben muss, was ihren Schmuck betrifft. Man sieht selten dermaßen viel Orichalkum an einer Person.)
Lektra bekommt noch ein paar Informationen über die Cockotrys. Respektive, eigentlich ist es nur ein: Sie können keinen Nebel durchschauen..... Gasgranaten?

Unterhaltsam ist aber eher das, was Lektra für diese Information machen muss: Der nächsten Person, die sie umbringt muss sie alle Cyberteile entfernen und sie hier in den Park bringen, damit der Kram spirituell gereinigt werden kann. Ich habe die Magier noch nie wirklich verstanden. Aber ich finde den Gedanken äußerst amüsant die Riggerin verzweifelt auf eine Leiche einhacken zu sehen um auf den letzten Draht aus dieser zu entfernen. Hoffentlich muss sie das aber nicht jetzt auf dem Auftrag mit den Critter-Hühnern erledigen.

Wir verlassen den Park und in meiner Magengrube macht sich langsam ein ziemlich flaues Gefühl breit.


Edit: Ach ja, und die RPC war ja die Tage auch noch gewesen. *Click me* (http://doomed-orakel.livejournal.com/10811.html)

Minza
13.04.2009, 08:24
Ich erinnere mich da an Geschichten bezüglich eines Gewissen Padawans, den Frau Rikusa ins Bett gezerrt hatte, um ihn dann anschließend zu heiraten. Das kann man je nach Sichtweise auch boshafter auslegen. :p

*Du hast es ja wissen wollen*

Ja und? Bei genau dieser Sache kam ja auch der kleine Vo'ren zustande :D
Aularin wäre ja nicht der erste Jedi des Neuen Ordens, der mit seiner Schülerin pennt... *hust*Luke*husthust*


Zu deinem (wie immer schön und stimmig zu lesenden) Abenteuerbericht: wie lange spielt ihr denn da immer? Mir kommt das immer so kurz vor ^^°


Und im Urlaub (am Meer liegend und slowenische Autobahnen entlang fahrend) habe ich ein Grundkonzept für eine neue D&D Kampagne entwickelt, auf die wir ja jetzt langsam aber sicher zuschlittern... gerade weil wir jetzt in jeder unserer Kampagnen Spieler haben, die eben nicht regelmäßig am Wochenende Zeit haben, ist ein Neustart mit Schwert und Schild in einigen Monaten sehr wohl möglich; letztendlich wird auch hier ein neuer Probe- und eventueller Stammspieler um unsere erlauchte Anwesenheit buhlen :braue

Orakel
13.04.2009, 13:55
Zu deinem (wie immer schön und stimmig zu lesenden) Abenteuerbericht: wie lange spielt ihr denn da immer? Mir kommt das immer so kurz vor ^^°

Bis jetzt sind das ja nur 3 Sitzungen gewesen. Hmm... die letzte da oben dürften so etwa 5 Stunden +/- im Ganzen gewesen sein. (Und dadurch das ich aus der Sicht meines Chars schreibe geht einiges an Szenen verloren. - Lektra hat zum Beispiel zuerst die Wohnung mit einer ihrer fliegenden Drohnen durchs Fenster zu observieren versucht um herauszufinden, wer jetzt gerade da sein könnte.... und hat dabei dann versehendlich in die Nachbarwohnung gelinst, wo gerade ein Pärchen einen Streit ausfocht. Ich befürchte fast sie wollte eine etwas andere Form der Versöhnung beobachten als den anschließend vorm Fernseher verbrachten Abend... - Letzten Endes stimmts aber: Soooo viel ist in der Sitzung jetzt nicht passiert. Die meiste Zeit dürfte fürs Planen drauf gegangen sein.)

Ich will jedenfalls nicht wissen wie ein eventuelles Tagebuch von "Lektra" aussieht. Bei Ilias und der Riggerin endet das nochmal irgendwann ganz böse, falls man die beiden zu Lange allein in einem Raum lässt.

Minza
13.04.2009, 18:17
Ja, okay... das kenne ich von Shadowrun Abenteuern auch: man bereitet ein gemütliches Abenteuer mit allen möglichen Nebenplots und dergleichen vor und dann verbringen die Spieler geschlagene 4 Stunden mit dem Erstellen eines Planes, der vermutlich eh total berflüssig, nicht durchführbar oder auf einen Abenteuerabschnitt ausgelegt ist, der eh nicht zum Zuge kommen wird :kaw:
Ich bin da als Meister immer zwischen lähmender Langeweile oder irrem Lachen zwecks abstrusen Ideen meiner Freunde hin und hergerissen :D

lain
13.04.2009, 19:06
Ja, okay... das kenne ich von Shadowrun Abenteuern auch: man bereitet ein gemütliches Abenteuer mit allen möglichen Nebenplots und dergleichen vor und dann verbringen die Spieler geschlagene 4 Stunden mit dem Erstellen eines Planes, der vermutlich eh total berflüssig, nicht durchführbar oder auf einen Abenteuerabschnitt ausgelegt ist, der eh nicht zum Zuge kommen wird :kaw:
Ich bin da als Meister immer zwischen lähmender Langeweile oder irrem Lachen zwecks abstrusen Ideen meiner Freunde hin und hergerissen :D

Das ist so ein Problem das wohl jeder Meister kennen wird.
Inzwischen bereite ich die meisten Nebenplots nur noch rudimentär vor bzw. baue sie dynamisch ein wenn es passt.
Die Spieler machen sowieso was sie wollen :konfus:

Minza
13.04.2009, 19:26
Man langweilt sich aber auch auf 50IQ runter, wenn man nix vorbereitet, um möglichst flexibel zu sein und die Spieler dennoch 95% der Zeit mit dem Aufstellen bizarrer Pläne verbringen :D
Aber das ist ja auch ne Sache, die ich liebendgerne in kauf nehme, um meistern zu dürfen *sabber*

Minza
16.04.2009, 20:42
Heute hatte ich wieder richtig Lust auf eine kleine Mini-Kampagne, die zwar im Star Wars Universum angesiedelt ist, aber ein dermaßen ungewöhnliches Setting hat, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß von viele Gruppen eine ähnliche Sache aufzogen...

ich spreche von einer kleinen Endor Runde, in der die Charaktere eine kleine Gruppe Ewoks übernimmt, die in den weiten Wäldern des Mondes ihre Abenteuer erleben. Ich hätte sowohl Lust, eine solche Kampagne zu leiten (und denke, ich werde einfach mal aus Spaß ein paar Abenteuer designen), als auch in ihr die Rolle einer jungen Dulok-Prinzessin zu übernehmen, die sich aus noch unbekannten Gründen der Ewok Gruppe anschließt. Auf die Idee bin ich durch einige sehr niedliche Zeichnungen auf deviantart und dem wiederholten Ansehen von Ewoks Filmen und Serie gekommen ^^°

Vielleicht ist das ja (genauso wie meine kleine Hobbit Kampagne) ein idealer Lückenfüller für Urlaubsreisen und Balkonsitzungen :kaw:

Dyesce
16.04.2009, 22:59
Wir haben ja schonmal drüber gesprochen und du weißt, daß ich mitspielen würde und sogar was.

Minza
19.04.2009, 16:32
Was letztens geschah... (http://www.projektstarwars.de/forum/sonstiges/15170-rollenspiele-89.html#post1258633)

- 22.04. 151 nach der Ruusan Reformation -

Wir waren zurück auf Phasmir, ausgerüstet mit neuer Ausrüstung und neuem Mut, um unsere Entdeckungen durchführen zu können. Während Shaktii-ya, Skip und ich nahezu vergeblich nach weiteren Infos über den Sith Wissenschaftler Rorig Minur gesucht hatten, waren Thorgar und Al'kira ihren eigenen Questen gefolgt: unser Söldner hatte sich mit einer Art tragbarer Kettenkatone mit Akku-Rucksack und einer ganzen Menge B-Holofilme um das Thema "Geister, Monster und jede Menge Blut" ausgestattet, während sich unser Meisterdieb von vielen Medien, Geisterkundigen und Stadtschamanen beraten ließ, die ihm von Geisteraustreibungen, extragalaktischen Göttern und allen möglichen Dingen erzählten, die ihn einfach nur verwirrten.
Nun landeten wir nur einen Klick weit weg vom immer noch im Nebel verhüllten Herrenhaus auf einer halbwegs trockenen Sumpfinsel. Al'kira hatte sich mit jeder Menge Glücksbringer und Fetische ausstaffiert, vom silbernen Löffel in der Tasche, über das Glücksamulett um den Hals, bis hin zur durchsichtigen Kunststoff-Pyramide auf dem Alufolie-umhüllten Haupt. Mich verstörte das Bild etwas und als ich dann noch den Schrumpfkopf entdeckte, den er bei sich trug, versuchte ich das ganze völlig zu verdrängen und mich auf die Aufgabe zu konzentrieren.

[Nachtrag:]
Und natürlich hatte Al'kira die ganzen Sachen wieder bei seiner Beratungs-Tour mitgehen lassen. Warum habe ich je etwas anderes erwartet.
[Nachtrag Ende]

Al'kira diente uns erneut als Kundschafter, während er mit dem aktiven Videolink seines Visors zu Skips Systemen vorrausschlich und die Eingangshalle des Hauses nach Gefahren untersuchte, während wir, behindert durch die neue Ausrüstung und stark gebremst durch Thorgars doch recht unhandliche Minikannone, durch den Sumpf wateten.
Doch alles schien sicher zu sein und die Schrecken der letzten Woche waren wie ein entfernter Alptraum, der ständig im Hinterkopf lauerte. Ich hatte mich von meinen Verletzungen erholt und auch Throgar mußte nichtmehr jede zehn Standardminuten aufs Klo spurten, war aber noch etwas ausgezehrt durch die ganze Sache. Shaktii-ya und ich hatten die Sache schneller überwunden.

In der Eingangshalle war das Licht immer noch an, der versiegte Brunnen immer noch staubbedeckt und von der großen Masse aus Muskeln, Blut und Zähnen war weit und breit nichts zu sehen... wir entschieden uns, die Durchsuchung des ersten Stockes zuende zu bringen.
Dank der Platzeinnahme von Thorgars neuem Spielzeug machten sich zuerst dieser und Al'kira im Aufzug breit und fuhren als Spürteam nach oben. Wieder gab der Aufzug die uns leider schon bekannten Schreie von sich und wieder waren die beiden bis zum Mark erschüttert... Al'kira mußte von Thorgar aus der Kabine geschleppt und mit einem gezielten Schlag wieder ins Hier und Jetzt gebracht werden, wie ich später erfuhr.
Als nächstes machten sich Shaktii-ya, Skip und ich auf den Weg nach oben, wobei wir diesmal keine solch erschreckenden Geräusche vernahmen... und es stellte sich auch bald heraus, warum dem so war!
Im ersten Stück nämlich machten sich unsere beiden Gefährten daran, den Gang zu sichern und als zuerst Thorgar den Eindruck hatte, als würde sich ein eiskalter Al'kira an ihn drücken und daraufhin begann der Söldner panisch mit dem Lauf seiner Minikannone durch den Gang zu schwingen, während Al'kira sich auf den Boden warf und nun ebenfalls den Eindruck einer kalten Präsenz über ihm verspürte und seine Waffen zum Vorschein brachte.

Skip bekam alles über den Visor des Defels mit und informierte uns über die Panik im ersten Stock. Dort angekommen konnten wir die beiden wieder beruhigen, waren uns aber absolut sicher, daß sich keiner der beiden etwas eingebildet hatte und wir wirklich noch nicht komplett alleine in dem alten Gemäuer waren: die Erscheinung vom letztenmal war noch lange nicht erledigt.

Erneut überprüften wir das Zimmer, das wir schon letztens durchsucht hatten und als Thorgar wieder über eine eisigkalte Stelle im Raum stolperte, schaltete Skip seine Sichtmodi durch und erkannte auf einer elektromagnetischen Frequenz eine wabernde Kugel geballter Radioaktivität, die sich vor dem Feeoran aufbaute.
Als Skip einen Betäubungsschuß auf die Erscheinung abgab, schoß diese auf ihn zu, der Droide feuerte erneut und auch Thorgar eröffnete mit seinem Blaster das Feuer auf die leere Luft vor ihm.
Dann erloschen Skips Augenlampen und er sackte im Stehen in sich zusammen. Nichts rührte sich mehr und wir versuchten den Droiden wieder zu aktivieren, was aber niemanden glückte. Wir mußten davon ausgehen, daß die Erscheinung seine Systeme überlastet und ihn zerstört hatte und mit Thorgars Hilfe schafften wir ihn zum Fenster des Ganges, um ihn dann direkt nach draußen und zurück zur Red Sky zu befördern. Doch hier reaktivierte sich Skip wieder und berichtete uns, daß er sich vorsichtshalber selbst ausgeschalten hätte, um einer Beschädigung durch die Erscheinung zu entgehen. Nocheinmal Glück gehabt.
Skip, Al'kira und Shaktii-ya stellten ihre Systeme, Visoren und Datapads so ein, daß nun alle die spezifischen Frequenzen empfangen konnten, auf denen das wabernde Licht gesehen werden konnte und wir machten uns auf zu den anderen Räumen...

...und wurden an der T-Kreuzung zum Aufzug damit überrascht, daß die Lichter der Aufzugskabine zuerst flackerten, dann ausfielen und dann die Beleuchtung des Ganges mit sich in die Dunkelheit rissen.
Auf unseren Geräten jedoch konnten wir eine uns komplett umgebende Hintergrundstrahlung wahrnehmen, die sich in Richtung Aufzug zu konzentrieren und immer mehr aufzubauen schien.
Als sich dann die ersten Betäubungsschüsse in Richtung Aufzug lösten, konnten wir im Aufflackern der Strahlen eine Masse an zerfetzten Muskeln und Klauen erkennen, die sich zuckend über die gesammte Breite des Ganges auf uns zubewegte und als Thorgars waffenmontierte Lampe endlich ihr Ziel fand, waren wir uns sicher: das Wesen war zurückgekommen, um seine Arbeit zu vollenden!

Shaktii-ya und ich zogen uns möglichst schnell in den (noch) sicheren Teil des Ganges zurück, während Skip, Al'kira und vor allem Thorgar ihre Waffen sprechen ließen. Eine Blendgranate des Defels blähte den unteren Teil des blutenden Leibes kurz alamierend und dennoch hoffnungsvoll gewaltigt auf und die Schüsse aus der Minikannone rissen große Wunden in den zuckenden Körper. Zwar schaffte es ein sich ausklappendes Maul erneut, Thorgar leicht zu verwunden, der gezielte Schuß von Al'kira zerstörte aber den verformten Schädel mitsammt dem Mund und mit einem sich mit klaffender Haut überziehenden Loch zog sich die Bestie in Richtung Aufzug zurück.
Thorgar setzte noch einen nach, sprintete auf das Wesen zu und versuchte eine aktivierte Granate in das immer noch offene Loch zu stopfen, in der gerade noch der mutierte Kopf prangte. Doch die Granate fand nich ihren Platz zwischen den Muskelgeschwüren und rutschte neben die Füße des Söldners, während sich das Biest nun ganz in die Schatten des Aufzuges zurückgezogen hatte und dort verschwand. Mit einem verzweifelten Schwung schaffte es Thorgar noch, die Granate in den Aufzug zu befördern und dann in Sicherheit zu springen.
Die Explosion ließ das Stockwerk erzittern und der Aufzug krachte mit lautem Krächzen des Metalls in die Tiefe des Schachtes.

Wir beratschlagten uns kurz, was wir nun machen wollten, Thorgar tat seine Wunden nur als Kratzer ab und wollte sich nicht verarzten lassen und wir entschieden uns, trotz aller Umstände weiter das Haus zu untersuchen, wo wir das Biest nun erneut in die Flucht geschlagen hatten.
Auf diesem Stock war jedoch nichtsmehr von Interesse zu finden und so kamen wir wieder zu unserem Problem, wie wir die oberen Ebenen ohne Aufzug erreichen sollten. Shaktii-ya schlug die Erklimmung der Außenwände und den Einstieg durch die Fenster des Hauses vor, Thorgar propagierte jedoch die von mir unterstützte Idee, sich durch die Decke zu hacken... mit Al'kiras Vibro-Axt. Was nicht sonderlich gut klappte. Also griff er zu seiner neuen Minikannone und gab ein paar Runden nach oben ab... mit dem Erfolg, daß wir durch das Loch dann auch gleich Wolken sehen konnte: er hatte sich durch alle Stockwerke geschossen, was reichlich übertrieben war... aber sei es drum.

Thorgar zog sich durch das Loch nach oben und ließ sich mit einem Fluchen wieder nach unten fallen, bereits seine Waffen ziehend. Er sagte, daß dort oben etwas auf ihn zugeschnellt sei. Doch der erwartete Angriff blieb aus.
Dann ließ sich Skip von Thorgar nach oben hiefen, scannte alles mit seinen Sicht-Modi ab und entdeckte einen Ballsaal mit verspiegelten Wänden, die in der Dunkelheit wohl die Quelle für Thorgars Schrecken gewesen waren. Armer Thorgar.

Wieder fanden wir (außer ein paar alten Blumentöpfen, die meisten zerstört) nach der aktivierung der Deckenbeleuhtung nichts (anscheinend war das Licht speziell im ersten Stock gekappt worden) und waren nur etwas verstört, daß die verspiegelten Wände so angeordnet waren, daß es unendlich viele Reflexionen unserer Selbst wiedergab. Beängstigend. Daß dann Thorgar mit den Geschichten seiner seltsamen Holofilme anfing, in denen ähnliche Sachen Thema der Handlung waren, half nichts und Shaktii-ya wurde langsam doch recht wütend.
Wieder zogen wir uns ein Stockwerk weiter durch das thorgar'sche Loch und fanden uns in einem ähnlichen Gang wie auf Stockwerk Eins wieder. Wieder waren die Zimmer von interessanten Dingen gesäubert und Al'kira hatte sich soweit erholt, daß er nun Thorgar ärgerte, indem er ihm ans Bein hauchte und dieser dann wieder mit seiner Minikannone herumschwang und dabei fast den Übeltäter der Streiche erschlug. Wie Kinder!

Und dann stolperten wir doch über einen Raum, der nicht bis auf Bett und Stühle entleert wurde: ein Kinderzimmer voller spinnweben verhangener Puppen, Zeichnungen an den Wänden und allerlei Krimskrams. Während Skip die doch sehr düsteren Zeichnungen untersuchte, konnte ich ein altes Datapad mit einer frischen Energiezelle in Gang bringen und wurde von einer Holokinderserie überrascht, die startete. Auch Tagebücher waren auf dem Speicher zu finden, wobei diese nur schwer zu lesen waren, da es sich hier um einen ungewöhnlichen Sith-Akzent handelte.
Wir packten alles in eine alte Spielzeugkiste, um es später mitzunehmen und auszuwerten, während Thorgar wieder von seinen Horror-Holos anfing und die Handlung des Films "The Circle" erzählte, in dem der Geist eines Mädchens am Grunde eines Brunnens nach Rache lächzte. Danke Thorgar, genauso sowas brauchten wir jetzt!

Dann begaben wir uns zurück zum thorgar'schen Loch, Al'kira überprüfte kurz das Dach und entdeckte dann im Aufzugschacht den abgestürzten Lift mit einem vielversprechenden Unterschied zwischen dessen Position und der Tür zum Erdgeschoss. Anscheinend hatte Thorgar durch seine Granate durch Zufall den Zugang zum Labor von Minur entdeckt.
Mit Hilfe von Shaktii-yas neuer Enterhaken-Pistole konnten sich einige von uns bis zum verbogenen Liftschacht abseilen, wo schnell die Schweißarbeiten in die Kabine begonnen wurden und Skip wählte diese Gelegenheit, um seine neuen Repulsoren einzuweihen, die er sich auf Coruscant einbauen hatte lassen. Warum erst jetzt? Schon früher wären sie uns von Nutzen gewesen. Naja.
Wenigstens brachte er auch Thorgar und das schwere Gerät somit in die nun zugängliche Aufzugskabine und wir machten uns daran, die Außentüren aufzustemmen, was aber trotz Thorgars Muskeln, als Hebel angesetzten Äxten und anderen Ideen nicht gelang. Ich schlug dann vor, wieder die Schweißbrenner einzusetzen, wodurch ich große Augen und verschämte Blicke erntete. Al'kira kam dann sogar noch mit dem Vorschlag, das Lichtschwert um Thorgars Hals einzusetzen, worauf der Söldner aber ungewöhnlich aggressiv reagierte. Seltsam.

Doch dann waren die Türen aufgeschweißt und wir warfen unseren ersten Blick in das alte Labor eines Sith Wissenschaftlers... viel war nichtmehr vorhanden, aber dennoch lockten kleine Testgläser, Computerterminals und andere Gerätschaften. Während ich alles fotografierte, machten sich Skip und Shaktii-ya an die Datenüberprüfung der Terminals, Al'kira nahm sich einige Gläser mit eingelegten Embryonen und Ekeltierchen mit und Thorgar bewegte sich langsam auf den hinteren Teil des langen Raumes zu, an dem durchsichtige Zellen angebracht waren.

Die Daten in den Terminals waren zum großteil lesbar und schnell sah sich Skip durch die Logbuch Einträge von Minur und seinem Team. Er entdeckte auch den Grund für die Aufgabe von Phasmir: nachdem die Tochter von Minur - Suvi - bei einem ihrer kleinen Erkundungsgänge durch das Belüftungssystem des Hauses in den Fahrstuhlschacht gelangt war und der herabfahrende Lift das Mädchen über zwei Stockwerke geschmiert hatte, wurden immer mehr Erscheinungen gemeldet, die letztendlich das Arbeiten im Herrenhaus unmöglich machten.
Das war also das Geheimnis hinter all den Vorkommnissen: der gequälte Geist eines latent machtsensitiven Sith Mädchens, der sich in diesem Haus festgesetzt hatte und nun jeden Besucher heimsuchte. Suvi war eigentlich das wahre Opfer. Ich befahl, alle Daten zu kopieren und verwertbare Dinge einzupacken.

Während dessen hatte Thorgar eine mumifizierte Gestalt in einer der duchsichtigen Zellen entdeckt und Al'kira zu sich gerufen, der ohne große Reaktion an die Scheibe der Zelle klopfte.
Doch als sich die weiteren Zellen untersuchten, entdeckten sie in der letzten ebenfalls etwas: die direkt hinter dem Glas stehende Gestalt eines kleinen Mädchens, das sie anstarrte. Sie riefen sofort nach uns, doch die Gestalt war nichtmehr zu sehen.
Während ich die Mumie als toten Primaten analysierte, konnte Skip mit Hilfe von Al'kiras Visor-Aufzeichnungen und den Daten der Terminals eindeutig festzustellen, daß es sich bei der eben ereigneten Erscheinung definitiv um Suvi handeln würde. Also war sie keineswegs durch den Kampf am Aufzug zerstört worden.

Nach einer schnellen Besprechnung (die Lichter des Labors und Thorgars Waffenlauf-Lampe fingen wieder beängstigend an zu zittern) entscheiden wir uns für die Sprengung des Hauses... Al'kira hatte bei seinen Besuchen der verschiedenen Gelehrten, Spinnern und Hobby-Geisterjägern erfahren, daß man Sith Geister unter anderem damit vernichten könnte, daß man ihren Fokus in der Nachwelt vernichtete. Ob das nun das Kinderzimmer oder der Aufzug war, war uns rellativ egal, wir wollten nur lebendig hier rauskommen und eventuell sogar noch auf dem Weg Suvi erlösen. Thorgar hingegen wußte nur aus einem Holofilm, daß man die Strahlen seiner Plasmawerfer über einer göttlichen Erscheinung überkreuzen sollte, um ihn zu rösten... "Sithbusters" war aber kein Dokumentarfilm und somit war das Thema vom Tisch.

Skip stellte die eben gefundene Selbstzerstörung der Hausanlage auf 15 Standartminuten (auch wenn er erstmal auf 2 Stunden bestand) und wir machten uns wieder durch den Aufzugschacht auf den Weg nach oben... nur um zu erkennen, daß die Außentür des Schachtes zum Erdgeschoß ja immer noch verschlossen war. Also brachten wir uns durch die zerstörte Tür des ersten Stockes und das Fenster in Sicherheit, Skip mich und Thorgar meistens mit seinen Repulsoren tragend.
Mir fiel dann noch ein, daß im dritten Stock ja immer noch die Kiste mit den Fundsachen war und schickte Skip los, diese zu holen, was er dank seiner neuen Fähigkeiten auch schaffte, ohne den komplizierten Weg durch das Haus zu nehmen.

6 Minuten vor Ablauf des Countdowns konnten wir unser Schiff starten und Phasmir verlassen, bevor das Haus in einer kleinen Explosionswolke aufging und wir uns mit einem kollektiven Seufzer nach hinten sinken lassen konnten.
Wir hatten das, was wir von Anfang an wollten, neue Erfahrungen gemacht und eine Geschichte, die wir unseren Großenkeln noch erzählen könnten.

Wir nahmen Kurs auf Coruscant und ich plante schon eine kleine Party für meine Geföhrten und mich!

[Nachtrag:]
Für die Daten, die Sith Münze und die Spielsachen bekamen wir weniger als gedacht. Insgesammt 22.000 Credits waren nicht viel und ich war froh, daß ich ein paar der alten Spielsachen bei mir behalten hatte. Ein doch recht schönes Andenken.
[Nachtrag Ende]

[Nachtrag:]
Wenige Jahre später kamen sogar zwei Holofilme auf den Markt, die sich um die Geschichte von Minur und Phasmir rankten. Der bessere der beiden beschrieb die dramatische Geschichte um den Tod seiner Tochter in einer pseudo-historischen Sicht, die schon fast Mitleid mit den Sith erweckte, der schlechtere der beiden verfolgte die Geschichte einer Gruppe Studenten, die sich in ein altes Geisterhaus verirrten, in dem der Geist eines kleinen Mädchens einem nach dem anderen in den Tod riß.
Äh...ja.
[Nachtrag Ende]

[Nachtrag:]
Seit unserer finalen Abreise von Phasmir waren auf der Red Sky hin und wieder seltsame Dinge zu beobachten: im Dunkeln der Schiffsnacht bewegte sich eine schattenhafte Gestalt, wir konnten Schritte auf dem leeren Flur hören und hin und wieder fühlten wir eine gewisse Kälte, die sich nur an einem Punkt zu sammeln schien...
Doch dies kam nur selten vor und Gefahr ging davon nie aus.
[Nachtrag Ende]

______________________________________________

Das war das Ende unseres 4. Schatzsucher Abenteuers und ich hoffe, ihr habt beim Lesen, Überfliegen oder Zerpflücken meines Berichts genausoviel Spaß gehabt, wie meine Spieler hoffentlich beim Spielen und ich mit Sicherheit beim Meistern.
Immer wieder schön, wie viele Patzer Raidi aka Thorgar so in Folge würfeln kann :kaw:

Nächsten Sonntag werden wir dann ein neues Abenteuer aus dem Slayer Verse erleben dürfen... mal schauen, wie ich als geoutete Werwölfin so unterwegs sein werde ;)

Dyesce
19.04.2009, 16:48
Immer wieder schön, wie viele Patzer Raidi aka Thorgar so in Folge würfeln kann
Yep, Würfel austauschen, sich welche leihen und all das hat nicht geholfen... erst, als er vermieden hat, sie anzufassen, schien sich die Lage zu bessern - allerdings denkt man da nicht lang daran. Wir beschlossen bald, daß er sich so eine Zange für Zuckerwürfel besorgen muß. :kaw::konfus:

Orakel
20.04.2009, 13:39
Soso... Thorgar und Al'kira haben sich also entsprechend vorbereitend weitergebildet. :D
Na ein Glück, dass hier eher "The Ring" im Sinne von "etwas erledingen" als "Dark Water" zur Auflösung des ganzen geeignet war. Nachher hätte die komplette Versammlung jemand weiblichen zurückgelassen. *lach*

Minza
25.04.2009, 14:15
Soso... Thorgar und Al'kira haben sich also entsprechend vorbereitend weitergebildet. :D

"Weiterbilden" ist eine lustige Art das ganze zu beschreiben, ja... okay, sie haben sich schlechte Splatter-Filme und das Gebrabbel von Möchtegern-Mystikern reingezogen (im Falle von Al'kira hat das sogar ein bisschen genutzt, da er wenigstens ansatzweise über Sith Geister bescheid wußte, während Thorgar nur mit der Idee aufwarten konnte, Plasmastrahlen über dem Monster zu überkreuzen *who you gonna call?!*), aber die Ausstattung mit allerlei Krimskrams und einem "Uber-Blaster" war dann doch der primäre Teil ihrer Aktionen :p


Ich bin gespannt, was mir morgen als Werwolf so alles passiert O_o

Raidi
25.04.2009, 16:31
Moment! Das Anschauen einiger Horror-Splatter hat nicht nur Thorgas Kampfwillen wieder wachgekitzelt (Blut! JAAAAR BLUT) sondern außerdem eine gewisse Hoffnung in ihm geweckt. Schließlich kann es durchaus auch gut ausgehen, wenn man sich mit dem Übernatürlichen anlegt, wie ihm das Ende (oder zumindest ein paar Minuten vor dem Ende, dann ist er eingeschlafen) von "The Circle" ihm bewies.

Minza
25.04.2009, 17:06
Dann hätte er sich wohl noch ein paar Filmchen wie "The Curse" zuende anschauen sollen, damit er auch die Gegenseite mit toten Hauptdarstellern überall in Betracht hätte ziehen können :D
Wobei der bald kommende B-Movie "The House in the Mist", indem eine Gruppe junger Archäologie-Studenten über ein altes Sith-Herrenhaus stolpert, in dessen Schatten der Geist einer Wissenschaftlerstochter lauert, vermutlich genauso enden wird: keine Überlebenden, keine Erlösung für die kleine Suvi...
Da sieht man mal, was Drehbuchschreiber aus historischen Fakten machen... Stümper :o


Wenn Thorgar schon nicht schafft, nen zweitklassigen Holofilm zuende anzuschauen, hoffe ich wenigstens, daß Alasdair morgen schafft, die von dir angekündigte mit Brogia durchzuziehen... könnte zu lustigen Szenen zwischen den Charakteren kommen :braue :p

Raidi
25.04.2009, 17:18
verwirrt?? was ist angekündigt?

Minza
25.04.2009, 17:23
Was könntest du wohl im Zusammenhang mit Alasdair und Brogia angekündigt haben? Hmmm... laß mich überlegen. Sagen dir Worte wie "Alk", "Hormone" und "wütender Besitzer einer Sklavin" etwas? :p

Oder sollte das nur ein müder Spaß deinerseits gewesen sein? :o :D

Raidi
25.04.2009, 18:52
Una schleppe ich ab und Ash fülle ich ab!!! ich habe genau drei dinge angekündigt... brogia hätte ich nur ausgefragt!
hierfür misch ich ash auch noch was von alkiras wundermittel innen schnaps!

Orakel
26.04.2009, 12:30
NA, ich bin mla gespannt, was ihr da heute verbrecht. :D

lain
26.04.2009, 12:34
Da bin ich auch echt mal gespannt was meine Spieler heute so "verbrechen" :)
Aber als Meister ist man das ja gewohnt ...

Minza
27.04.2009, 21:14
Och... war doch gar nicht so schlimm :kaw:

Wir haben Feinde mit frisch gebackenem Brot mit einem Schadenskodex von 2d10+5 erschlagen, haben Leichen gerettet und Blödsinn verbreitet :p

Ne, eigentlich erzählt euch Raidi demnächst, was da so alles vorgefallen ist... *harrr*

seifo dias
29.04.2009, 15:28
So... ich melde mich hier auch nochmal:

Ich leite im Juni auf dem Rollenspieltreffen wieder eine Warhammer Runde. Die Spieler werden den Grafen von Schloppendorf als Teil seines Gefolges auf einem Kreuzzug zum Grab eines berühmten Inquisitors begleiten. Kern der Runde wird das Grab selbst sein, indem sich Mysteriöses zuträgt und die Helden auf Mutanten, Orks und Ketzer treffen. Kurz: Es wird spaßig!:)

Zudem hänge ich mich garade an meinem eigenen Setting auf, da die normale Shut-Gun irgendwie zu einer Godlike-Waffe wurde... schrecklich:o

Ich werde euch auf jeden zu beiden Themen auf dem Laufenden halten.

mfg Seifo

Raidi
29.04.2009, 20:49
Es waren gut zwei Wochen vergangen, seit die Slayer und ihre Gefährten dem dunklen Ritual der Dämonen Einhalt boten. Seitdem gab es keine nennenswerten Vorkommnisse, jedoch machten die letzten Tage einige Gerüchte über wilde Tiere vor der Stadt den Umlauf.

Brogia wälzte sich im Bett ihres Meisters hin und her. Ein Albtraum, in dem sie sich gegen schwarze, wolfsähnliche Kreaturen zur Wehr setzen musste, plagte sie.
In ihrem Traum stand Brogia auf einer Lichtung, umringt von diesen Kreaturen, als eine von ihnen plötzlich einen Satz auf sie zu machte. Als sich die Bestie knapp vor Brogia dann in Luft auflöste, wachte das Mädchen schweißgebadet und krallte sich reflexartig in das Nächste, das sie zu fassen bekam: Tarix.
Dieser schreckte hoch, und als er erkannte, dass seine Sklavin wohl einen schlechten Traum hatte, beruhigte er sie, auf dass er selbst auch in Ruhe weiter schlafen konnte.

Der Traum zehrte jedoch an Brogia, sodass sie einen sehr unruhigen Schlaf hatte und am nächsten Morgen nicht sonderlich erholt war. Sie schickte sich an, das Frühstück für ihren Meister zuzubereiten, als es an der Tür klopfte.
Shira überraschte Tarix und Brogia mit einem Frühstückskorb. Die nette Geste entpuppte sich aber schnell als Gelegenheit, den Wagenbauer zu bitten, zusammen mit der Slayer den Gerüchten auf den Grund zu gehen. Der Slayer gefielen die Gerüchte über die wilden Tiere nämlich überhaupt nicht, zumal ein Handelskonvoi aus Branagh seit einem Tag überfällig sei.
Tarix willigte ein, der Slayer zu helfen und bot auch die Hilfe seiner Sklavin an, welche sich in diesem Moment überlegte, ob es denn funktionieren würde, wenn sie einer der Doggen ihres Herren ihre Kleidung anziehen würde.
Shira verabschiedete sich dann, um Xanja abzuholen, da die Hilfe einer erfahrenen Bogenschützin von großem Nutzen sein könnte und Tarix begab sich zu Ashlings Haus, um dort Alasdairs Unterstützung ob seiner medizinischen Kentnisse zu erbitten.
Bevor er aber an Ashlings Behausung ankam, machte Tarix noch einen Umweg zu einer nahegelegenen Taverne, um dort einen Schlauch voll Obstbrand zu besorgen, da die Temperaturen wieder deutlich gefallen sind und ein kleiner Muntermacher nie schaden kann.
Bei Ashling und Alasdair angekommen, musste sich Tarix nach einigem Gezeter aus dem Inneren des Hauses selber einlassen und erblickte sogleich einen Pfeife rauchenden Druiden, der hastig damit beschäftigt war, einige Schriftrollen über das Brauen von Liebestränken verschinden zu lassen.
Nachdem Tarix Alaisdair über das Vorhaben aufgeklärt hat und zufügte, dass Shira und Xanja auch mit von der Partie wären, erklärte sich der Druide bereit, sie zu begleiten. Da er jedoch noch einige Zeit braucht, seine Kräutertasche aufzufüllen, begab sich Tarix schon einmal alleine zurück zu sich nach hause.

Shira war unterdessen bei Eringas Haus angekommen. Sie betrat zuerst die Werktstatt, da sie dort die Kriegerin vermutete, konnte Xanja aber nicht entdecken. Stattdessen nahm sie den süßen Duft eines Apfelkuchens wahr.
Als sie an der Haustür klopfte, öffnete ihr Xanja die Tür und bat sie herein. Die Slayer berichtete der Kriegerin kurz, was sie vorhatten und lenkte dann das Thema ganz Nebenbei auf den Apfelkuchen, der dampfend neben dem Ofen stand.
Mit einem Augenrollen und einem Lächeln schnitt Xanja schnell zwei Stücke aus dem Kuchen, gab eines davon Eringa und eines Shira und raffte dann ihre Ausrüstung zusammen.
Nachdem die Slayer ihr Stück Kuchen verzehrt hat, begaben sich die beiden zurück zu Tarix’ Haus, wo sie vom Weiten eine ihnen bekannte, krumme Gestalt ausmachen konnten. Alasdair, der sich nur eine Decke umgeworfen hatte und dessen Bart bei der Kälte und dem eisigen Wind vollständig gefroren war, schleppte sich fluchend zu Tarix’ Haus.
Anstandshalber halfen die beiden ihm herein und führten ihn bis zum Feuer, wo er sich etwas aufwärmen konnte. Tarix packte sich unterdessen in unzählige Mäntel ein und gab widerwillig auch Alasdair einen, der diesem jedoch einige Nummern zu groß war. Xanja aber, mit Nadel und Faden bewaffnet, löste das Problem mit wenigen Handgriffen.

Die Gruppe verlies die Stadt und schlug die Richtung ein, in der die Übergriffe erwähnt wurden. Nach einiger Zeit kam sie an einem Waldstück an. Brogia bemerkte dort, dass sie beobachtet wurde. Zwar wusste sie, dass Alasdair, der sie ständig mit Fragen über ihr „besonderes Wesen“ löchert, sie im Auge behielt, doch nahm sie noch eine weitere Präsenz wahr, von der ein auf sie gerichteter Hass ausging.
Sie begann daraufhin, sich nach allen Seiten umzusehen und wirkte auch ansonsten leicht panisch. Xanja und Tarix redeten auf Brogia ein, sie solle erzählen, was mit ihr los sei, und Shira ging einige Meter weiter voraus auf einen Hügel, um einen besseren Überblick zu haben.
Von dort aus konnte sie die Überreste einer Karawane -wohl die aus Branagh- erkennen. Die anderen holten nun auch auf und gemeinsam untersuchten sie den Ort nach Spuren, die auf die Angreifer hinweisen könnten.
Jedoch konnten sie nur anhand von zwei toten Eseln und deren Wunden ausmachen, dass die Angreifer wohl keine Menschen waren.
Alasdair untersuchte die Waren nach einigen edlen Tropfen, woraufhin die anderen ihn zurechtwiesen, als Brogia plötzlich aufschrie, sich zur Seite warf und dort, wo sie kurz vorher noch stand, ein Pfeil einschlug.
Tarix und Shira zogen ihre Waffen und liefen in die Richtung, aus der der Pfeil kam, konnten jedoch keinen Schützen ausmachen. Stattdessen fanden sie an einer nicht vereisten Stelle im Schnee einen Fußabdruck in Form einer Pranke.
Xanja sah sich den Pfeil genauer an und stellte fest, dass er auf ungewöhnliche Weise hergestellt war. Die Spitze bestand aus einem Feuerstein und am Ende des Schafts befanden sich Schuppen statt Federn.
Die Helden beschlossen, tiefer in den Wald vorzudringen um die Angreifer ausfindig zu machen. Nach einiger Zeit nahm Brogia einen starken, schwefelartigen Geruch wahr. Sie blieb stehen und blickte sich um. Auch die anderen bemerkten dies, wappneten sich für einen Angriff und suchten die Umgebung nach Feinden ab.
Shira machte plötzlich einen Satz auf Xanja zu und riss sie zu Boden, als in dem Baum hinter ihr plötzlich ein Pfeil einschlug.
In einiger Entfernung konnte die Gruppe nun einen Bogenschützen sehen, der erneut seinen Bogen spannte. Shira rannte mit gezogener Axt auf ihn zu und auch Tarix setzte sich in Bewegung, doch da traf ihn plötzlich ein Pfeil in die Seite.
Shira schoss einen Pfeil auf den Schützen, der zuerst auf sie geschossen hat und Brogia suchte Schutz hinter einem Baum. Alasdair, sich bewusst, dass er in dem Kampf nichts ausrichten könne, nahm einen kräftigen Schluck aus seiner Flasche, nur um festzustellen, dass es sein Letzter war. Als er sich umsah, erblickte er einen weiteren Feind in einiger Entfernung hinter Brogia und rief eine Warnung zu ihr herüber, was sie veranlasste, um den Baum herumzutänzeln und dort ihr Heil zu suchen.
Tarix stürmte in Richtung des Gegners, der ihn angegriffen hatte, dieser aber schoss einen weiteren Pfeil ab, der an Tarix vorbeizischte. Während Tarix weiter auf seinen Gegner zulief, nahm er einen Schrei hinter sich wahr. Alasdair wurde am Bein getroffen und stürzte nun in Richtung von Xanja. Mit einem beherzten Griff klammerte er sich am Busen der Kriegerin fest. Diese holte aus und schlug dem Lustmolch ihre Faust mit aller Kraft ins Gesicht. Jammernd und blutend sank der Druide zu Boden und Brogia, die ihm zu Hilfe geeilt war, hatte alle Mühe, seine Wunden zu versorgen.
Indes hatte Shira ihren ersten Gegner erledigt, welcher sich als schuppiger Dämon herausstellte, und war gerade im Begriff, ihre Axt auch in dem zu hinterlassen, welcher hinter Brogia aufgetaucht war.
Tarix machte sich einen Spaß daraus, seinen Gegner ein wenig zu schockieren, indem er sein dämonenhaftes Gesicht anlegte, kurz bevor er dessen Kopf mit einem kräftigen Hammerschlag zerbersten ließ.

Die Kämpfer versicherten sich noch kurz, dass auch wirklich keine Feinde mehr auftauchen und beschlossen dann, ein Lager aufzuschlagen, nicht nur, weil es schon langsam Nacht wurde, sondern auch, weil Alasdair kaum noch in der Lage war, sich auf den Beinen zu halten.
Tarix und Shira übernahmen die erste Wache, sodass sich die anderen ein wenig Schlaf gönnen konnten. Da es sehr kalt war, kuschelte sich Xanja an Brogia, sehr zum Misfallen von Alasdair, und als Shira dies mitbekam, legte auch sie sich für einen Moment zu den beiden.
Tarix dagegen bemerkte eine Bewegung einem Busch einige Meter von ihm entfernt. Leise begab er sich zu der Stelle, doch dort war nichts zu sehen. Er konnte jedoch aus einer anderen Richtung Geräusche hören, also folgte er diesen für einige Zeit, bis er feststellte, dass er sich im Kreis um das Lager bewegt hatte. Da er feststellen musste, dass diese Unterfangen keine Früchte trug, begab er sich zurück zu seinen Gefährten, blieb aber weiterhin wachsam.

Bis zum Morgen kam es jedoch zu keinem weiteren Angriff. Die Helden setzten ihren Weg tiefer in den Wald fort. Nach einiger Zeit witterte Brogia wieder den Schwefelgeruch und machte ihren Meister darauf aufmerksam. Sie folgten der fährte und kamen nach einiger Zeit in der Nähe einer Lichtung an, vor der sie zwei der Dämonen erkennen konnten, die scheinbar Wache standen.
Shira schlich sich an einen der Dämonen heran, während Tarix nach dem Bogen griff, den er einem der Dämonen abgenommen hatte und zusammen mit Xanja auf die Wachen anlegte.
Beide Pfeile trafen gleichzeitig die Dämonen und Shira gab einem der beiden den Rest, als sie ihm die Kehle aufschlitzte.
Bevor der andere Dämon reagieren konnte, trafen ihn auch schon zwei weitere Pfeile und er ging zu Boden, noch bevor er nach seiner Waffe greifen konnte.

Nachdem die Wachen ausgeschaltet waren, pirschten die Helden näher an die Lichtung heran. Von dort aus konnten sie eine Lagerstelle sehen, an der drei weitere Dämonen um ein Feuer saßen. Außerdem lagen dort einige angefressene Leichen und an einem Pfahl war eine Frau angekettet.
Shira und Tarix rannten auf die Dämonen zu, um sie zu erschlagen, bevor diese sich zur Wehr setzen können und Xanja spannte erneut ihren Bogen. Alasdair, der mittlerweile wieder in der Lage war, etwas wackelig zu laufen, umkreiste im Schutz der Bäume die Lichtung, um die gefangene Frau zu erreichen. Brogia spürte wieder diese unheimliche Präsenz und den starken Hass und sie erkannte in der Richtung, in die sich Alasdair bewegte, einige leuchtend gelbe Augen. Sie sprintete los, und stellte sich schützend vor den Druiden. Shira versuchte unterdessen gegen die zwei Dämonen anzukommen, die sie mit harten Schlägen eindeckten und Tarix warf sich in einem verzweifelten Angriff auf seinen Gegner und schlug mit aller Kraft seinen Hammer auf dessen Schädel.
Eine der Kreaturen, die Brogia entdeckte, sprang nun auf Brogia zu. Es war eine wolfsähnliche Besitie mit messerscharfen Zähnen, die sich, kurz bevor sie Brogia erreichte, in Rauch auflöste und nur den schwefelartigen Geruch zurückließ.
Mit einem beherzten Schwung ihrer Axt schaltete Shira nun auch ihre Kontrahenten aus und begutachtete die Lage. Brogia wirkte panisch und wurde von ihrem Meister und etwas Unterstützung von Xanja beruhigt. Alasdair untersuchte die Frau, und als er erkannte, dass sie zwar nicht verletzt, dafür aber unter Schock stand, mischte er ihr aus einigen Kräutern ein Beruhigungsmittel.
Von den Wolfsähnlichen Kreaturen fehlte jede Spur und die Helden beschlossen, dass es sicherer sei, fürs erste zurück nach Tarnagh zu gehen.

Zurück in Tarnagh sorgten Shira und Tarix dafür, dass die Frau, die sie gerettet haben, sicher untergebracht ist. Währenddessen kümmerte sich Brogia um ihre üblichen Pflichten als Sklavin, Xanja kümmerte sich bei Eringa um das Essen und Alasdair durchforstete ein wenig seine Schriftrollen nach den Dämonen auf die sie trafen, und entdeckte dabei, dass es sich bei diesen um Ghaanaaraxa –Kreaturen aus einer der Höllensphären, die häufig als Diener beschworen werden- handelte, bevor er dann, um den Abend ausklingen zu lassen, in die Taverne aufbrach.

Tarix begab sich noch einmal aus der Stadt heraus, um sicherzugehen, dass ihnen keine Dämonen gefolgt sind, und stieß dort auf einige Spuren, denen er folgte. Zu seinem Entsetzen führten die Spuren auf Umwegen wieder in die Stadt hinein.
Währenddessen ruhte sich Brogia etwas aus und sank schon nach kurzer Zeit in einen unruhigen Schlaf. Sie träumte wieder von den wolfsähnlichen Monstern, doch diesmal griffen diese nicht sie an, sondern sie umstellten ein Haus.
Brogia schreckte hoch. Sie kannte das Haus aus ihrem Traum. Schnell sprang sie auf, verließ das Haus und rannte die Straße hinunter.

Alasdair verließ die Taverne leicht schwankend die Taverne. Er war erfüllt von einer unwirklichen Leichtigkeit, und so fiel ihm nicht sofort auf, dass einige Schatten mit gelb leuchtenden Augen an ihm vorbeiglitten. Erst als sie um eine Ecke verschwanden, wurde ihm bewusst, um was es sich bei ihnen handelte. Un er erkannte auch die Route, die diese Schatten einschlugen. Er folgte ihnen, so schnell er konnte.

Shira war bereits zu Bett gegangen und fiel schnell in einen tiefen Schlaf. Dieser sollte aber nicht lange währen, denn ein Albtraum suchte sie heim. In diesem Traum tauchten schattenartige Raubtiere auf und bewegten sich auf ein Haus zu, welches ihr sehr vertraut war. Als die Kreaturen das Haus stürmten, wachte Shira schlagartig auf, vergeudete keine Zeit, sondern zog sich schnell etwas über und schnappte sich ihre Axt und rannte aus dem Haus. Dabei stieß sie fast Alasdair um, der gerade an ihrer Haustür vorbeilief. Dieser rief ihr zu, sie solle ihm kurz zuhören, doch sie ignorierte ihn und rannte weiter.

Xanja und Eringa saßen gerade bei Tische und verzehrten die Speisen, die Xanja zubereitet hat, als plötzlich das Feuer des Kamins erlosch, der Fensterläden mit einem lauten Knall aufflogen und etwas in der Stube landete. Xanja griff nach dem Schwert, welches sie noch bei sich trug und versuchte ihren Gegner in der Dunkelheit auszumachen, als weitere Geräusche aus allen Richtungen erklangen.
Tarix konnte den Spuren bis zu Eringas Haus folgen, wo sich auch schon zwei dieser raubtierhaften Kreaturen aus schwarzem Nebel heraus materialisierten und über ihn herfielen.
Eines dieser Tiere schlug seine Krallen in Tarix’ Brust, während das andere sich in dessen Fuß verbiss und mit seinen Klauen wiederholt in Tarix’ Leistengegend schlug, wo es unansehnliche Wunden hinterließ, wegen derer jeder normale Mann wohl den Freitod gewählt hätte.
Rasend vor Zorn hieb Tarix mit seinem Hammer auf die Bestien ein, bis sie sich nicht mehr regten.

Auch Brogia kam nun in der Nähe des Hauses an, und als sie erkannte, dass die Kreaturen sie gewittert hatten, machte sie kehrt und rannte wieder zurück. Eine der Bestien aber holte Brogia mit wenigen Sätzen ein und stürzte sich auf sie, sodass die Sklavin keine andere Wahl hatte, als ihre Wolfsgestalt anzunehmen und sich gegen das Monster zur Wehr zu setzen. Mit einem starken Prankenhieb streckte sie ihren Gegner nieder, blickte sich kurz um und lief dann weiter zurück nach Hause. Alasdair konnte dies zwar beobachten, sah sich aber nicht in der Lage, ihr zu folgen, und so behielt er weiterhin die Lage bei Eringas Haus im Auge.

Unterdessen schlug sich Xanja wacker gegen die Bestien im Haus, als sie dumpfe Geräusche aus Richtung Eringa hörte. Das schlimmste befürchtend wandte sie sich zu ihm um, konnte aber aufgrund der Dunkelheit nichts genaues erkennen und wagte es deshalb nicht, in seine Richtung mit dem Schwert zu hieben. So entschied sie sich, zuerst die Kreaturen an der Tür zu bekämpfen, bevor sie Eringa zu Hilfe eilt.
Plötzlich tauchte an der Tür Xanja auf und schlug mit auf die Kreaturen ein. Zusammen konnten sie alle Ungetüme am Hauseingang besiegen. Xanja griff hinter sich, in der Hoffnung, Eringa zu erwischen und aus der Gefahrenzone zu ziehen, statt ihm aber erwischte sie ein Fellbesetzes Bein. Gerade als sich die Kreatur zu Xanja umwandt, um nach ihr zu schnappen, raste die Axt der Slayer auf es herunter und spaltete es.
Ohne Zeit zu verlieren lief Shira danach zur hinteren Tür, da sie Kampfeslärm von draußen vernahm. Als sie aber nach draußen trat, hatte Tarix seine Widersacher schon erledigt und, nachdem dieser seine Wunden unter seinem Mantel verbarg, Shira versichert, dass mit ihm alles in Ordnung sei. Als die Slayer daraufhin wieder das Haus betrat, sah sie, wie sich Eringa und Xanja in die Arme schlossen und küssten, und so entschied sie, dass es besser sei, einfach schnell und leise zu verschwinden.
Gemeinsam mit Tarix ging sie um das Haus herum und traf am Eingang dann Alasdair, der durch die offene Tür das glückliche Paar sehen konnte und etwas geknickt wirkte.
Als er den Wagenbauer und die Slayer sah, fing er sich wieder und berichtete über Brogia und was sich auf der Straße ereignete.
Gemeinsam brachen die drei zu Tarix’ Haus auf, in dem die Sklavin schon wartete. Shira sorgte dafür, dass Alasdair das unbekleidete Mädchen nicht ansehen konnte, dieser aber protestierte, dass er dies ohnehin nicht vorhatte.
Nachdem sie sich versichtert hatten, dass es Brogia gut ginge, verließen Shira und Alasdair das Haus des Wagenbauers wieder. Auf dem Rückweg berichtete der Druide der Slayer noch, was er über die bogenschießenden Dämonen herausfinden konnte, worauf diese entgegnete, dass ihr solcherlei Dinge geläufig seien.

Die restliche Nacht verlief für alle unterschiedlich. Nachdem Alasdair noch einen Schlaftrunk zu sich nahm, fiel er wie ein Stein auf sein Lager. Shira hatte ihren üblichen unruhigen Schlaf. Tarix musste die Schmerzen ertragen, die der Regerationsprozess seines Körpers verursachte, und als er sich wieder als ganzer Mann fühlte testete er zusammen mit Brogia die Wirksamkeit seiner Wundheilung aus. Xanja wurde in dieser Nacht in Eringas Bett eingeladen, was sie mit Freuden annahm.

Raidi
29.04.2009, 20:50
Am nächsten Morgen trafen sich die Gefährten wieder am Stadttor und brachen erneut zu der Stelle auf, an der sie am Vortag auf die Dämonen trafen. Nach einiger Zeit des Marsches kamen sie an einer Senke an. Brogia witterte erneut den Schwefelgeruch und spürte den starken, gegen sie gerichteten Hass.
Plötzlich verfinsterte sich der Himmel und hinter einer Felsformation, die kurz vorher noch nicht existent war, erstrahlte der Vollmond.
Auf dem Felsen saß eine Frau, umgeben von dem schwarzen Nebel, der den Helden schon sehr vertraut war.
Tarix versuchte eine dämonische Präsenz bei der Frau zu entdecken, und während er sie musterte, richtete sich ihr Blick auf ihn und ein Lächeln entstand auf ihren Lippen. Für einen kurzen Moment konnte Tarix eine starke dämonische Macht in ihr spüren, doch dann war es, als versuche er durch einen Schleier zu blicken.

Die Frau bewegte ihren Mund, und obwohl sie sich in einiger Entfernung von der Gruppe befand, konnten alle ihre Stimme klar und deutlich verstehen.
„Wirklich niedlich, wie ihr euch hier alle versammelt habt. Der Verräter, die einsame Kriegerin, das Schoßhündchen, der gefallene Druide und die Kriegerin des Lichts.“
Spott und Verachtung lagen in ihrer Stimme.
Dann schnippte sie mit den Fingern und der Nebel um sie herum glitt langsam die Felsen hinab und bewegte sich auf die Gruppe zu.
Brogia warf ihre Kleider ab und verwandelte sich wieder in den Werwolf. Dann sprintete sie nach vorne, schlug einen Haken und versuchte so, die schattenhaften Raubtiere fortzulocken.
Im Bruchteil einer Sekunde war sie umringt von geifernden Bestien.
Tarix eilte seiner Sklavin zu Hilfe und auch Shira und Xanja stürzten sich auf die Bestien.
Alasdair jedoch behielt die seltsame Frau weiterhin im Auge. Plötzlich wurde ihm bewusst, dass er die unheimliche Aura, welche sie umhüllte, bereits vor etwa zwei Wochen spüren konnte, als sie gerade von ihrem Kampf mit den Shilaren zurückkehrten. Außerdem kannte er dieses Gefühl auch noch in einem weiteren Zusammenhang, ihm wollte nur nicht einfallen, um welchen genau es sich dabei handelte.

Indes versuchten die Kämpfer gegen die Scharen an Schattenkreaturen zu bestehen, auf Dauer war dieses Unterfangen aber zum scheitern verurteilt. Shira erkannte dies, setzte alles auf eine Karte und warf ihre Axt mit aller Kraft auf die Frau, die noch immer auf dem Felsen saß.
Die Axt wirbelte auf die mysteriöse Frau zu, in dem Moment aber, als die Klinge in ihren Brustkorb eingedrungen wäre, löste sie sich in Luft auf.
Im selben Moment verwandelten sich die Kreaturen, die gerade noch die Kämpfer umringten, zurück in den schwarzen Nebel, welcher sich dann in wenigen Augenblicken verflüchtigte.

Die Kämpfer sahen sich verwirrt um, konnten sie noch nicht fassen, was soeben geschehen war. Alasdair trat zu den anderen und berichtete über die Erfahrung, die er nur wenige Augenblicke zuvor gemacht hatte, was alle sehr beunruhigte, denn nun erkannten sie, dass sie schon längere Zeit unter Beobachtung standen.
Nachdem sich alle wieder von dem Schock erholt hatten, wandte sich Xanja an Tarix und fragte ihn, was die merkwürdige Frau mit „der Verräter“ wohl meinte, und fügte an Shira gerichtet hinzu, dass sie auch gerne wissen würde, was es mit der „Kriegerin des Lichts“ auf sich hätte. Auch Alasdair wurde hierbei hellhörig, Tarix aber versicherte, dass er nicht wüsste, wovon diese Frau sprach und Shira vertröstete die beiden fürs erste.
Dabei beließen sie es und machten sich auf den Weg zurück nach Tarnagh.
Shira kam in den folgenden Tagen noch auf Xanja und Alasdair zu und enthüllte ihnen das Geheimnis ihrer Identität.

Minza
29.04.2009, 21:29
Yeaiiiii, schöner Abenteuerbericht :kaw: Es hat sich gelohnt, dich zum Schreiben zu zwingen :p

Und ich bin echt gespannt, was beim nächsten Slayer-Abenteuer du als Meister aus dem Hut zaubern wirst :braue


Am 1. Mai folgt jedenfalls erstmal der zweite Teil unseres ersten "Broken Spine" (Legacy) Abenteuer (gefolgt von etwas Munchkin und einem leichten Salat) und am 10. Mai startet dann doch recht schnell unsere neue D&D Kampagne: "Schattenseide"!

seifo dias
30.04.2009, 16:48
Hach... da würde ich gerne Mal mitspielen.:o:(

Aber man kann halt nicht alles haben. Dafür geht es recht gut mit meinem WH-Abenteuer vorran.

Sehr schöner Bericht übrigens und ich freue mich schon auf den zu euren nächsten Runden.:)

Raidi
30.04.2009, 23:46
Am besten war aber wirklich der Angriff mit dem harten Brot, welcher letztendlich zum Ausfall von 4 Spielern führte ^.^"

Orakel
30.04.2009, 23:55
Hach ne... junge Liebe. Es ist doch immer wieder schön den gehörnten, notgeilen Verehrer dabei zuzusehen, wie er sich verzweifelt in der nächsten Ecke abfüllt.


Ähm.... irgendwie schnalle ich auch nach dem zweiten Mal lesen die Sache mit dem Brot nicht so wirklich. Was habt ihr angestellt? OT mit dem Essen gespielt?

Raidi
01.05.2009, 14:09
ähm... nein.... war ne seltsame situation.... xanja hat ingame ein brot gebacken, und wir haben uns OT drüber lustig gemacht, was der spielerin überhaupt nicht gefallen hat ujnd mit bösen blicken und drohungen bestraft wurde.... naja, und dann führte eines zum anderen ^.^

Orakel
01.05.2009, 22:55
Ah so. Also mal wieder der übliche Streit zwischen "Farben" und "Draufhauen"? *tststs*

GeeGee
03.05.2009, 23:52
Hier nun der neueste Abenteuerbericht der Broken Spine Kampagne:

Previously:
Wir sind auf Pandorra gelandet, haben uns ein Bild von der Situation auf dem vom Krieg verwüsteten Planeten gemacht, uns auf einer Pressekonferenz bezüglich des Projekt Ossus (das für die Wiederherstellung des Planeten verantwortlich ist) gezeigt und sind ein wenig in das Nachtleben eingetaucht.



Den Termin bei den Shapern und ihrer Testing-Area hatte unsere Gruppe natürlich immer noch im Auge. Während alle sich im Hotelzimmer fertig machten um den ziemlich wichtigen Termin wahrzunehmen, gab es noch keine Spur von Silas.
Jilix war schon eine Stunde früher zur Hitchhiker gegangen um alles bereit zu machen.
Aber auch 10 Minuten nach der geplanten Abflugszeit war von Silas noch keine Spur.
Er hatte die Nacht mit 2 Zeltrons verbacht und hatte vermutlich nicht viel geschlafen. Einen Wecker besaß er nicht und deswegen wurde er erst vom Anruf seines Meisters geweckt.

Viel zu spät gesellte sich Silas also zum Rest der Gruppe und es war Zeit aufzubrechen.
Nach einem kurzem Flug erreichte das Team die Testing Area der Vong Shaper, die sich durch ihre beinahe schon leuchtenden grünen Farben vom Rest der kargen Planetenoberfläche abhob.
An Ort und Stelle wurde das Team von einigen Vongs und Mitgliedern der Galactic Alliance empfangen.
Der Master Shaper Kar Yim führte uns in eines der lebendigen "Zelte" der Vong, wo sämtliche wichtige Personen in Sachen Terraforming versammelt waren und über die neuesten Experimente und Erweiterungen philosophierten.
Die einzigen, die dem Gespräch einigermaßen folgen konnten waren Mer Roon, der großes Wissen über die Vong gesammelt hatte und Nedohw, der Asogi Wissenschaftler der Galactic Alliance.

Jilix, unsere Piloten entschied sich beim Schiff zu bleiben und schloss Freundschaft mit einigen Technikern, die am Raumhafen damit beschäftigt waren ihre Schiffe auf Vordermann zu bringen, wobei sie ihnen natürlich sofort half.

Nach der Besprechung war unser Team bereit für einen kleinen Rundflug über die Testing Area.
Während Silas den halben Flug schlief konnten die Anderen die erstaunliche Biotechnik der Vong erleben und erhielten einen tiefen Einblick in die Vorgehensweise des Terraformings.
Klar wurde während des Fluges auch, dass sämtliche Demonstrationen und Aufstände des Volkes vollkommen unberechtigt waren, da das von den Vong bearbeitete Gebiet eine Oase des Lebens war.

Als unser Team zurück zum HQ kam wurden ihnen Quartiere in einem der Komplexe der GA angeboten und die Kantine bot sich für ein verfrühtes Abendessen an.
Der Padawan Silas hatte wenig Muße sich in der langen Schlange fürs Buffet anzustellen und benutzte kurzerhand die Macht um sich sein Teller mit Fleisch zu beladen.
Dummerweise blieb die Aktion nicht unentdeckt und die Angestellten forderten das Geld für die Speise ein.
Da Silas dummerweise kein Geld bei sich hatte wurde er schließlich zum Küchendienst verdonnert.

Auch danach hatte Silas alle Hände voll zu tun, denn er hatte die junge Vong-Shaperin Kalina kennen gelernt und "klar gemacht". Die beiden verbrachten die Nacht miteinander.
Dieses kleine Techtelmechtel blieb Meister Rikusa natürlich nicht unentdeckt und so überrumpelte er die Beiden, als sie gerade zum wiederholten Male bei der Sache waren und verdonnerte seinen etwas widerspenstigen Padawan zu zwei Tagen Meditation...

Mer Roon nutzte die folgenden Tage etwas sinnvoller und half den Vong mit seinen speziellen Machtkräften, mit denen er Pflanzen beeinflussen konnte eine neue Spezies auf den Planeten einzuführen, worauf er sichtlich stolz war.

Etwas später wurde das gesamte Team nach River, einem Vorort der Hauptstadt geschickt um einen Brief über das Fortschreiten des Projektes im Ministerium abzugeben.
Da der Zuständige gerade nicht im Hause war vertrieben sich die Jedi die Zeit damit Wettrennen über die Treppen zu verantstalten.
Unterdessen hatte sich Jilix wieder einmal unter das Volk gemischt und hatte bei einer erneuten Demonstration einen kleineren Polizeieinsatz ausgelöst.
Den Rest des Tages verbrachte das Team damit sich im Ort als präsent zu zeigen.

In den darauffolgenden Tagen half Mer Roon erneut dabei eine neue Spezies zu züchten. Diesmal ging es um Flechten.
Yims Schüler Kwan bat das Team ihn zu einer weiteren Testing-Area zu begleiten, was die Jedi natürlich sofort machten.

Als sie in einem weiteren neuen Wald ankamen, machte es sich Jilix an den Landekufen der Hitchhiker gemütlich, während Mer Roon und Kwan die Flechten auf der Rinde eines Baumes begutachteten.

Rikusa erteilte seinem Padawan eine Lektion über den Bau eines Lichtschwertes, bis die beiden seltsame Geräusche aus dem Unterholz wahrnahmen.
Neugierig folgten sie den Geräuschen und wurden von einer wilden Bestie der Vong überrascht.
Der wilde Umrach rannte auf die Lichtung und erledigte einen der Vong-Sicherheitskräfte.
Meister Rikusa schaffte es schließlich aber nach einem Actiongeladenen Kampf die Bestie mit Hilfe von Silas, Roon und Jilix die Bestie zu erlegen.
Dennoch schien Kwan - zumindest wirkte es so auf uns - verwundert über ein derartiges Kampfpotenzial dieses Räubers und nahm eine DNA-Probe.


Wieder vergingen einige Tage im Lager der Vong und der Galactic Alliance, als sich Rikusa, Silas und Roon für einen Trainingskampf entschieden.
Damit die beiden eine Chance hatten, traten Silas und Mer gemeinsam gegen den ihnen beiden weit überlegenen Meister Rikusa an.
Sie schlugen sich nicht schlecht und Roons Technik der Pflanzenmanipulation zeigte erneut ihre Wirksamkeit.

Dummerweise konnten sie ihren Kampf nicht zu Ende führen, da sie von einer gigantischen Explosion in der ferne unterbrochen wurden.
Sofort machte sich das Team auf den Weg zum Zentrum der Explosion und fanden einen riesigen Krater dort, wo ein weiteres Testgelände der Vong gestanden hatte.

Nur noch wenige Überlebende schleppten sich an den Rand des Kraters und unter den etlichen Toten befand sich auch Kalina und Jayar, ihr Meister.
Noch unheimlicher wurde die Situation aber, als Meister Rikusa ein affenartiges Tier entdeckte, dass gequält am Rande des Explosionskraters kauerte.
Als sich die Gruppe das Tier ansah schien auch die Macht nicht mehr zu helfen um es zu retten, denn korallenartige Wucherungen brachen durch seine Haut und das kleine Wesen erlag an den merkwürdigen Symptomen...

---- to be continued ----

Wieder ein Abenteuer mit viel Fluff (wenn auch DEUTLICH weniger als beim letzten Mal), und diesmal endlich einer richtig wichtigen Handlung, die zu einem spannenden Cliffhanger geworden ist...
Wir befinden uns immer noch im Prolog zu unserer eigentlich Kampagne der Legacy-Zeit und da die Kinyen Strider-Kampagne sowieso gerade an einer ruhigen Stelle verharrt spielen wir die Prolog-Abenteuer erstmal fertig.

Minza
05.05.2009, 22:58
Ja, die Sache hat wirklich noch an Tempo gewonnen... zwar war ich (mal wieder seltsamerweise) erstaunt, daß nur Jilix den Ladendieb in River stellte, während die Jedi dämliche Wettrennen im Amtsgebäude der Außenbehörde veranstallteten, als sie den überwälltigten Dieb dann aber sehr gekonnt wieder laufen ließ und so tat, als hätte er sich wirklich selbst befreien können (sogar der Dieb war davon überzeugt), fand ich das schon wieder sehr interessant. Die Jedi hätten da sicher etwas übertrieben gehandelt, bei Jilix kommt da dann doch der Schurke durch :D

Und der Kampf gegen den Umrach (http://images1.wikia.nocookie.net/starwars/images/1/14/Umrach.JPG) war auch genial... zuerst stürmt er an den sich anschleichenden Jedi vorbei, während sich Vo'ren an sein Bein krallt und mitgeschleift wird, dann tötet er selbstverständlich ohne Probleme den ersten Vong und kaum fährt Roon mit seiner Pflanzennummer auf und pinnt das Viech am Boden fest, holzen die Jedi und der verbleibende Vongkrieger mit allem drauf, was geht, trennen ihm einen Arm ab und schwupps... das war's dann auch schon für unser kleines Tierlie.

Hätte Vo'ren und Jilix da keine Crits bzw Threats hingelegt, wäre das vermutlich ganz anders verlaufen O_o


Und jetzt freue ich mich auf Sonntag, wo wir dann unseren ersten Schritt in eine neue Kerker & Drachen Abenteuerabfolge tätigen :braue :p

Orakel
06.05.2009, 17:07
Wandelndes Grauen: *Click me* (http://de.sevenload.com/videos/iusRSwV-Rollenspiel-schreiben-und-veroeffentlichen) :eek:

(Man sieht mich kurz durchs Bild rennen.)

Minza
06.05.2009, 21:24
*kreeeeeeeeeeeeeeisch*

Sorry... Willpower Wurf nicht geschafft ^^

Bist du das ziemlich am Anfang? Wann läufst du durch's Bild? Und danke für das Video, hat einige Interessante Aspekte :)


Spielt hier eigentlich zZ jemand noch D&D? Oder sind wir hier jetzt die einzigen mit dieser Art von Classic-Schmurks? ^^

Wie ihr wißt, beginnt unsere Kampagne am Sonntag... unsere Charaktere stehen, Alicia steigt aber leider erst später ein, da sie noch mit ihrem Abi zu kämpfen hat (armes Schweinchen!).
Romy wird eventuell hin und wieder einen Gastauftritt tätigen und ansonsten sind alle doch recht aufgeregt und neugierig, was denn da auf sie zukommen wird.
Ich habe mich wieder auf eine selbstkreierte Martial Plane gestützt (die ich auch schon mit unserer Helden Kampagne "Tales of Dust and Shadows") benutzt habe - die aktuelle Geschichte ist aber in der Vorzeit dieser Welt angesiedelt... lange vor dem Aufstieg des Dread Lords Átor aka Duncan und seiner Untoten-Armee.

Mit von der Partie sind diesmal vor allem recht ungebundene "Helden", die man dann eventuell doch eher als Anti-Helden bezeichnen sollte... und der Gamers 2 Ausspruch "you are evil and a whore" wird hier ganz neue Bedeutung erhalten ^^

Ein neuer Spieler wird zu uns stoßen, der zudem den einzigen Mann der Partie verkörpern soll... der Hahn im Korb wird diesesmal einiges verkraften müssen, wenn alles so abläuft, wie ich mir das im Vorfeld ausmale.

So freut euch auf nächste Woche, wenn ihr die Abenteuer von Ulfgar Thorson (einem jungen und ergeizigen Barbaren-Prinzen), Elissa (einer selbstsüchtigen Trickbetrügerin und Prostetuierten), Kreiia (einer jungen Kundschafterin aus den Wüstenregionen), Elenar Aranaar (einer elfischen Waldläuferin) und Kimberley McMuffin (einer unverschämten und göttlich witzigen Hofnärrin) lesen könnt...

Die Schattenseiden Saga - nur hier in diesem Forum! :braue

Orakel
06.05.2009, 21:39
*kreeeeeeeeeeeeeeisch*

Sorry... Willpower Wurf nicht geschafft ^^

Bist du das ziemlich am Anfang? Wann läufst du durch's Bild? Und danke für das Video, hat einige Interessante Aspekte :)

Ich hab letzte Jahr noch nicht mal mitbekommen, dass da jemand die Kamera draufgehalten hat. (Oder das da irgendwo ein Stativ rumgestanden hätte, was bei ... hmm ich glaub der Workshop hat insgesamt anderhalb bis zwei Stunden gedauert ... wensentlich sinnvoller gewesen währe.)

Wenn ich mich nicht verzählt hab bin ich der dritte Typ, der durchs Bild rennt (lange, blonde Haare.)

Auf den Vortrag hab ich mich übrigens in der email bezogen, die ich dir mal geschickt hab.
Spielt hier eigentlich zZ jemand noch D&D? Oder sind wir hier jetzt die einzigen mit dieser Art von Classic-Schmurks? ^^
*handheb* Alles beim alten. Ich warte zur Zeit nur darauf, dass der SL meinen Waltläufer mal wieder zu Boden schickt.

Minza
11.05.2009, 22:14
Der erste Schritt in's Licht des Heldentums ist geschafft... oder der erste Schritt in die Dunkelheit des Chaos? Wir wissen es noch nicht!
Was wir aber wissen ist folgendes: es hat eine Menge Spaß gemacht, sich wieder durch eine Materielle Ebene zu bewegen und dem klassischen RPG Tribut zu zollen :)



Angefangen hat alles an einem schönen April Tag auf dem Marktplatz von Gilldring. Eine Hinrichtung hatte die Bevölkerung der kleinen Stadt angelockt und auch einige Abenteurer waren unter den Schaulustigen: während der breitschultrige Henker den Verurteilten auf den Galgen zuführte, lachte eine buntgekleidete Närrin auf dem Galgen sitzend über die Idiotie des Gesetzlosen, eine mysteriöse Waldläuferin betrachtete an eine Hauswand gelehnt das Spektakel, ein Mädchen in Reiseumhang schaute sich unsicher in der Menge um und ein junger, bärtiger Barbar bemerkte gerade noch rechtzeitig, wie eine verführerische junge Frau seinen Geldbeutel vom Gürtel stehlen wollte.

Doch genau da kam ein maskierter und in dunkle Umhänge gewandeter Reiter durch die Menge geprescht, köpfte den hilflosen Verurteilten im Vorbeireiten und bevor er aus der Sicht der nun panischen Masse verschwand, erschoß er noch den Henker mit einer Handarmbrust... zwei Leichen lagen neben den entsetzten Stadtwachen und außer den Abenteurern war keiner der Zuschauer mehr zugegen.

Das Mädchen (Kreiia) hatte die Närrin dabei beobachtet, wie sie dem Reiter über große Distanz noch etwas zugeflüstert hatte, bevor er auf der Straße verschwand und sie beschloß, der Sache auf den Grund zu gehen, indem sie die Närrin verfolgte, die sich auf ihren Weg Richtung einer Taverne machte. Auch die Waldläuferin (Elenar Aranaar) machte sich zur Verfolgung auf, merkte aber bald, daß das Mädchen das selbe vorhatte und setzte sich somit hinter diese.
Während sich Kreiia an den "Lustigen Tropfen" heranschlich, sich erfolglos vor Elenar hinter einigen Kisten versteckte und den Hinterhof für eine Kletterpartie in's Obergeschoß nutzte, setzte sich Elenar einfach in den fast leeren und nur von einigen alternden Abenteurern besuchten Schankraum und beobachtete die Lage.

Während dessen zog der Barbar (Ulfgar) die gerade ertappte Diebin (Elissa) hinter sich her und in die von ihm bewohnte Taverne, wo eine gewisse Waldläuferin im Schatten saß und ein Mädchen gerade durch ein offenes Fenster in den Gang zu den Zimmern gelangte.
Elissa schaffte es ziemlich leicht, Ulfgar davon zu überzeugen, daß sie nur aus Not heraus stehlen wollte und soetwas noch nie getan hätte... der Barbar empfand sofort mitleid (und andere, "männlichere" Gefühle) und bestellte beim geistig behinderten Wirt Tom (ein knuffiger Kerl auf seine emotionale, tollpatschige Art) erstmal etwas zu Essen, damit die "ausgehungerte" Elissa was zu futtern bekam.

Derweil belauschte Kreiia die packende Närrin auf ihrem Zimmer, die sie dann auch beim Verlassen der Taverne nochmal skeptisch musterte und kletterte dann wieder aus dem Fenster, um die Verdächtige hinaus aus der Stadt zu verfolgen.
Auch Elenar nahm erneut die Verfolgung auf; sie wollte sehen, was das Mädchen mit der Närrin vorhatte.
Der Weg führte die drei über die Waldstraße, durch den überwucherten Straßengraben, hinein in den dichten Wald von Gilldring, wo die Närrin dann aber sehr wohl mitbekam, daß ihr jemand auf den Fersen war und ohne Warnung ihren Weg zurück zur Straße einschlug und pseudo-unschuldig zurück nach Gilldring wanderte, Kreiia sie überholte und ihr im "Lustigen Tropfen" zuvorkam, wo Ulfgar mit Elissa bereits auf dem Zimmer des Barbaren der Völkerverständigung auf nordischer Art nachging.
Kreiia schlich sehr unterdem in das alte Zimmer der Närrin und wartete... doch kam nicht die Närrin, sondern Elenar (nun als Elfin zu erkennen) herein und fragte, was das Mädchen in ihrem Zimmer zu suchen hatte, für das sie gerade die Schlüssel von Tom bekam. Während sich Kreiia erklären wollte, hörten die beiden Frauen das Klingeln der Narrenmützen-Glöckchen und bevor Kreiia die verdutzte Waldläuferin unter das Bett stopfen konnte (diese wehrte sich auch entsetzt), schritt die Närrin am Zimmer vorbei, beäugte die beiden in der Bewegung erstarrten Unbekannten und schritt kopfschüttelnd zu ihrem neuen Zimmer am Ende des Ganges.

Kreiia wollte gerade gehen, als plötzlich Lärm aus dem Schankraum der Taverne drang: der Stadtschreier verkündete, daß ein Kopfgeld von 100 Platin Münzen auf den unbekannten Reiter ausgesetzt wurde... mittlerweile waren nicht nur einige alternde Abenteurer im "Lustigen Tropfen" zugegen und der Aufruhr unter der Bevölkerung war groß.
Elissa, die mittlerweile den Geldbeutel Ulfgars geklaut und sich mit der Entschuldigung, auf die Toilette zu müssen "für kurze Zeit" verabschiedet hatte, bekam dies ebenso mit wie Elenar, Kreiia und auch die Närrin, die neugierig ihren Kopf aus der Tür streckte, während Ulfgar eigentlich nur hörte, wie auf dem Gang herumgerannt wurde und sich langsam anzog, um nach dem Rechten zu sehen.

Während Elenar kurz im Schankraum den Neuigkeiten lauschte, drückte die nun sichtlich genervte Kreiia die Närrin zurück in deren Zimmer und fing an, sie auszuhören und zu schütteln, was aber nur blöde Sprüche und wildes Gebimmel als Folge hatte. Die Närrin verleugnete jegliche Anwesenheit ihrerseits während der unkonventionellen Hinrichtung, was das Mädchen noch wütender machte.
Doch dann stand auch schon die zurückgekehrte Elenar hinter ihr und bedrohte sie mit ihrem Rapier, verlangte nun eine Erklärung für das Verhalten Kreiias, nachdem diese schon in Elenars Zimmer herumgeschnüffelt hatte.
Die Närrin nutzte diese Gelegenheit und behauptete, Kreiia hätte sie ausrauben wollen, was nur dazu führte, daß Kreiia sie fester schüttelte, Elenar sie anschrie, das sein zu lassen und die Närrin um Hilfe schrie.
Elissa war fluchend zu Ulfgar zurückgerannt, ihm bei einer Umarmung den gestohlenen Geldbeutel wieder an den Gürtel gehängt und hoffte nun, bei einer profitablen Jagd auf den Reiter ein Stück vom Erfolg abstauben zu können.
Ulfgar war jedoch erstmal am Hilferuf aus dem Nachbarzimmer interessiert und betrat bedrohlich mit seiner Kampfaxt in den Fäusten das Zimmer, in denen alle außer Elenar durch sein Auftreten sichtlich eingeschüchtert waren.
Er verlangte, daß alle Waffen gesenkt würden und was hier los sei, woraufhin Kreiia wieder die Anschuldigung anbrachte, die Närrin hätte mit dem mysteriösen Reiter kommuniziert. Als die Närrin weiter behauptete, daß das Mädchen sie hätte bestehlen wollen und das damit beweisen wollte, daß diese Geld von ihr hätte und derweil ziemlich ungeschickt ein paar Münzen an ihre Beine warf, wurden auch alle anderen leicht mißtrauisch.
Eliisa (die noch ohne Ulfgars Wissen dessen Dolch zur Verteidigung aus seinem Stiefel gezogen hatte) fragte, ob der eben erwähnte Reiter der gleiche Reiter sei, auf den nun 100 Platin ausgesetzt worden seien und in Ulfgars Augen funkelten kleine Münzen auf!

Nun wollte auch er wissen, was die Närrin wußte, die aber immer noch darauf bestand, daß sie nicht auf dem Marktplatz gewesen sei... bis alle sagte, sie hätten sie dort sehr wohl gesehen.
"Okay... ich war dann halt da! Ist das ein Verbrechen?"
Kreiia schüttelte die Närrin wieder, Elenar bedrohte wieder Kreiia und bevor Ulfgar dazwischengehen konnte, schlug Elissa vor, gemeinsam auf die Jagd nach dem Reiter zu gehen. Wenn die Närrin nichts zu verbergen hatte, könnte sie ja nichts dagegen haben, wenn der Unbekannte gefasst würde. Die Närrin willigte ein.
Damit waren dann alle einverstanden und wobei Ulfgar doch sichtlich von der Elfin angewiedert zu sein schien, stellten sich alle vor. Die Närrin als Kim, die Aberwitzige (eigentlich Kimberley McMuffin)... wild mit ihren Glöckchen bimmelnd.

Als Kim und Elenar alleine auf dem Zimmer zurückblieben, fragte die Elfin die Närrin, was den nun mit dem Flüstern losgewesen sei und nach einer kleinem kleinen Starr-vs-Rotwerd Duell rückte Kim mit der Sprache heraus: sie hatte nach der Aktion des Reiters bei ihm mitmachen wollen und per Magie-Flüstern nachgefragt, ob dies möglich sei, was aber keinerlei Antwort profozierte. Elenar begnügte sich mit dieser Antwort und die ungleiche Gruppe sammelte sich nach einigen Provianteinkäufen und Gesprächen am Westtor von Gilldring.

Während die beiden naturerfahrenen Abenteurer den Weg nach den Hufspuren des Schlachtrosses des Reiters absuchten und sich Kreiia und Liss (so wollte Elissa genannt werden) ein bisschen näher kennen lernten, nervte Kim alle mit blöden und oftmals schlichtweg versauten Witzen, mit ihrer Glöckchenmütze und schlichtweg beleidigenden Äußerungen, die zwar von Liss abprallten und diese sogar schaffte, Kim durch Busengrabschen und einen Kuß zur partiellen Flucht zu bewegen, dafür aber Kims Gehabe von Kreiia und Ulfgar garnicht so gut aufgenommen wurde.
Nach einigen Wegmeilen und vielen albernen Wegwerfaktionen einer Narrenmütze durch das aufgebrachte Publikum (Kim wurde ab hier auch nur noch "Glöckchen" genannt) fanden der Barbar und Elenar jedoch Spuren in den Wald, die vielversprechend waren und tief in die hügelige Wildnis führten und Kim schnorrte sich bei einer Rast durch den Proviant ihrer neuen Kollegen.
Die Hufabdrücke wurden nach einigen Stunden jedoch immer flacher und flacher und nachdem sich alle wunderten, warum das Pferd des mysteriösen Reiters anscheinend leichter wurde, entschloß man sich, noch etwas weiter zu suchen... was aber ein Fehler war.
Ulfgar bekam nämlich eine Wolke gelben Staubes mitten in's Gesicht, als er tief am Boden suchend zwei Bäume passierte, die mit einer Falle ausgestattet waren. Der erblindete Barbar griff sich schmerzverzerrt an die Augen, während Kim die Gelegenheit nutzte, weitere Witze über Ulfgar zu reißen und die anderen sich um weitere mögliche Fallen (die aber nicht da waren), die Spur (die nun aber vollends verloren war) und Ulfgar kümmerten.
Eine wütende Kreiia trag Kim dann auch nicht mit geschleuderten Zapfen, als die Närrin sie lauthals mit "Kleines Mädchen", "Komischer Vogel" und dergleichen zur Partie zurückrief, nachdem Kreiia den umliegenden Wald erkunden wollte und auch Sprüche über flache Brüste und Blindenstöcke für den Barbaren lockerten die Lage nicht auf... die Gruppe machte sich auf den Weg zurück nach Gilldring, begeiltet vom hektischen Flötenspiel Kims.

Dort angekommen legte sich Ulfgar in sein Zimmer im "Lustigen Tropfen", Kim und Elenar luden sich gegenseitig auf Speis und Trank ein und sowohl Liss, als auch Kreiia machten sich auf die Suche nach Informationen.
Kreiia konnte von einigen Arbeitern erfahren, daß es viele Gerüchte über den Reiter gab, er anscheinend aus einer Höllenregion zu kommen schien oder ein Fluch sei, während der Verurteilte (Caldrock) anscheinend Monate lang die südliche Straße belagert hatte und zum Glück endlich von einigen Abenteuerern und der Stadtwache gefangen genommen werden konnte. Alle trauerten um Bill, den Henker, der bei der ganzen Aktion ja auch zu Schaden gekommen war.
Liss konnte bei einigen ihrer Kolleginen (sie verdiente sich ihr Geld nämlich mit dem ältersten Gewerbe dieser und vieler anderer Welten) herausfinden, daß noch niemand den Reiter aus der Nähe gesehen hatte und viele der Huren von Gilldring fast schon romantische Fantasien ihm bezüglich hatten.

Später trafen sich dann alle wieder im Schankraum des "Lustigen Tröpfchens", wo Kim bereits mächtig angetrunken war und ohne Scham das Essen von Kreiia wegspachtelte. Als dann noch drei sichtbar weggeschundende Abenteurer in voller Montur die Taverne betraten und Liss lüsterne Blicke zuwarfen (und Kim lauthals bemerkte, daß die H*re "stehts geöffnet sei"), versuchte Liss wirklich ihrer Zunft nachzugehen und einen der Neuankömmlinge zu umzirzen, was auch sehr gut klappte... bis Ulfgar mit gezogener Axt dastand und verlangte, daß der Krieger "seine Freundin" in Ruhe lassen solle, was Liss erstaunt vernahm und sich von dem Krieger löste, dessen Freunde schon in Kampfbereitschaft gingen, dabei aber noch den Geldbeutel des eventuellen Freiers an sich nahm.
Die Lage entspannte sich dann aber, als Liss den Krieger vertröstete und sich zur Ablenkung auf Ulfgars Schoß setzte, während sich die anderen beiden Krieger über dessen sichtbare Erregung lustig machten.
Als sich dann auch noch rausstellte, daß keine Zimmer mehr in der Taverne frei waren, zogen die erfahrerenen Abenteurer murrend von dannen und ließen die neuen Gefährten mit einer auf dem Tisch Hohnlieder singenden Kim zurück, die der peinlich berührte Tom zu beruhigen versuchte.



Fortsetzung im nächsten Posting...

Minza
11.05.2009, 22:15
Fortsetzung vom letzten Posting...



Am nächsten Tag trafen sich die Leute erneut in der Taverne (Kreiia hatte sich mittlerweile in einer anderen Herberge einquartiert und auch Liss wohnte ursprünglich in einer anderen Unterkunft) und beratschlagten sich.
Sie wollten die südlichen Wälder nach Spuren von Caldrock, dem Wegelagerer, absuchen und eventuelle Lager aufspüren, während die Kopfgeldjagd erstmal eine niedrigere Priorität erhielt.
Der Weg über die Südstraße wurde schnell mit dem Fund einiger Wagenspuren in den Wald belohnt, die Reise im Dickicht mit einer wild bimmelnden Kim etwas schwierig. Schnell erkannte Elenar, daß die Gruppe von einem Vermummten verfolgt wurde, der dem unbekannten Reiter doch sehr ähnlich sah. Sie gab vorsichtig Ulfgar bescheid, doch die Gestalt war bereits verschwunden.
Dann flog ein Pfeil zwischen den Blättern hervor und traf Kreiia, die die Spitze des Zuges übernommen hatte, von oben in die rechte Schulter. Ein zweiter Pfeil folgte, verfehlte aber haarscharf sein Ziel.

Elenar und Liss, die den Vermummten auf einem nahen Ast erstpäht hatten, schoßen mit ihren Bögen zurück und konnten Treffer verbuchen, während Ulfgar unter dem Spotgesangs Kims, der den Unbekannten verwirrt innehalten zu lassen schien, nach vorne sprang und den Fuß des Angreifers beinahe zu fassen bekam.
Mittlerweile hatte sich die schwer verwundete Kreiia hinter einen Baum gerettet und traf den Vermummten mit einem aus ihrer Schleuder katapultierten Stein zwischen den Augen, woraufhin er nach hinten kippte und vom Ast stürzte.
Da noch einige der Gruppe geschrieen hatten, daß sie ihn leben lassen sollten, versuchte Ulfgar die Gestalt aufzufangen, doch es mißlang ihm.
Der Vermummte landete auf dem Kopf und ein nasses Knacken war zu hören.

Enttäuscht durchsuchten Liss und Ulfgar den Toten, während sich Elenar um die Wunde Kreiias kümmerte, die noch schlimmer geworden war, nachdem das Mädchen sich den Pfeil eigenhändig aus der Schulter gezogen hatte.
Der Tote stellte sich bei näherem Betrachten doch nicht als möglicher Reiter heraus. Zwar trug er die Farben des Unbekannten, doch war er weitaus größer und breiter: ein Halbork, der sowohl an seiner Lederpanzerung, als auch an seiner Haut ein seltsames Zeichen trug.
Waffen und Geld wurden mitgenommen und danach ein Rastplatz gesucht, wo sich Kreiia ausruhen sollte. Während Kim wieder Essen erschnorrte und Kreiia schlief, jagten die anderen und erst am frühen Abend war das erlegte Reh dann auch durch und eine etwas gekräftigte Kreiia wieder reisebereit.

Der Marsch ging weiter und bei Anbruch der Abenddämmerung entdeckten sie eine einsame Hütte an einem kleinen Hang. Kein Rauch kam aus dem Kamin und als sich Kreiia, Elenar und Liss anschlichen (und Ulfgar Kim hinter einigen Bäumen den Mund zuhielt, damit sie nicht stören konnte), wurde allen schnell klar, daß das Haus verlassen und die Türe offen war. Der einzige Raum war fast leer und anscheinend bereits ausgeräumt worden... jemand war den Gefährten zuvorgekommen. Kreiia fand jedoch im Stoh des Bettes einen eisernen Schlüssel, der die Beschriftung 3-27 trug. Liss wußte sogar etwas damit anzufangen: die Straßen und Häuser Gilldrings waren nach diesem System angeordnet und der Kode somit eine Adresse in der Stadt.
Man beschloß, die Nacht in der Hütte zu verbringen und am nächsten Tag nach Gilldring zurückzukehren. Kim schnorrte sich diesmal sogar die Bettrolle von Elenar, während diese Wache hielt und bei Ulfgars Wache wurde mehr auf Liss geachtet als alles andere.

Am nächsten Mittag traf die Gruppe wieder in Gilldring ein und während alle darauf warteten, daß Ulfgar beim Waffenschmied das vom Halbork geplünderte Langschwert in Münzen umwandelte, schlich sich Liss von dannen und kundete schonmal im Armenviertel die Adresse aus... sie wußte nämlich, wo 3-27 ungefähr lag.
Dort angekommen stand sie vor einem verriegelten Haus, befragte einen alten Bettler, dem sie zwar keine Münzen aus der Bettelschale klaute, aber auch nur so tat, als werfe sie etwas hinein und versuchte ihr Glück dann bei zwei im Dreck spielenden Kleinkindern. Der ältere der Kids wollte Bezahlung für eventuelle Info, bekam dann aber nur ein Stück Wegzehrung, welches er kurz abschleckte und dann die Nase rümpfte. Er sagte, er wisse nicht, wer in dem Haus leben würde, woraufhin Liss das Trockenfleisch wieder wegnahm und es einfach einsteckte, obwohl er ihr nachschrie, daß er es abgeschleckt hätte...
Dann machte sie sich an der Tür zu schaffen, bemerkte sofort, daß sie mit einer Falle präperiert war und konnte diese sogar entschärfen, schaffte es dann aber nicht, die Tür an sich zu öffnen, woraufhin sie dann auch (zumal fast von zwei Stadtwachen erwischt) an der Hauswand gelehnt stehen blieb und so tat, als wolle sie nur ein bisschen Geld verdienen.

Die anderen, die sich schon über den Verbleib Liss gewundert hatten, waren zur gesuchten Adresse aufgebrochen und fanden dort ihre vermisste Kollegin wieder, was jetzt sogar Ulfgar etwas skeptisch machte... warum wollte sie das unbedingt alleine Untersuchen?
Aber egal; mit dem Schlüssel war die Türe schnell geöffnet, die Pfeilfalle war ja im Vorfeld bereits entschärft worden und als Kreiia ins dunkle Innere des mit Kisten ausgefüllten Raumes schlich, kamen ihr quiekende Geräusche entgegen.
Dann sprangen sieben hundsgroße Düster-Ratten entgegen und bauten sich bedrohlich vor der Gruppe auf. Während Ulfgar zuerst noch zögerte, sprang er dann doch mit einem berserkerhaften Schrei in den Schwarm und hackte auf die Tiere ein, während auch die anderen ihre Waffen zogen. Wieder verwirrte Kim mit ihren abstrakten Bewegungen und dem schallenden Bimmeln ihrer Glocken einige Tiere, sowohl Kreiia, Liss als auch Ulfgar wurden aber mal leicht, mal mittelschwer von den wilden Ratten gebissen. Als dann auch noch Kim einen kräftigen Biss abbekam und sich aus dem Haus rettete und immer mehr Ratten verwundet oder entmutigt durch den Tod ihrer Gefährten den Rückzug in ein Loch hinter den Kisten antraten, ebbte der Kampf ab.

Ein sichtlich angepisster Ulfgar schlug jede Hilfe Elenars aus und stampfte zurück in die Taverne, um sich in seinem Zimmer einzuschließen, während die anderen ihre Wunden leckten und das Haus untersuchten. Anscheinend handelte es sich hier um eine Art Lagerraum... ob nun von Caldrock oder dem vermummten Reiter war nicht klar. Es wurde Geld gefunden, sowie ein teurer Schild, ein Fläschchen mit unbekanntem Inhalt und ein seltsamer Dolch, dessen Griff in den Farben des Reiters gehalten war und wie von selbst vibrierte (was Liss anscheinend auf dumme Ideen zu bringen schien).
Die Gefährten sackten alles ein und Liss untersuchte noch kurz das Loch in der Wand, was sich aber nur als Durchgang in ein leerstehendes Nachbarhaus herausstellte, in dem ein ganzes Düster-Ratten Nest zu sein schien (was die Stadtwache sicher interessant finden würde, keiner der Gefährten aber an solche Möglichkeiten der Geldvermehrung dachte).

Während Liss Ulfgar das Schild vor die abgeschlossene Tür stellte und Kim sich jammernd schlafen legte, versuchte Kreiia ihr Glück beim örtlichen Magieladen, bei dem sie aber nicht schaffte, den ominösen Dolch kostenlos oder für weniger Geld als gefordert identifizieren zu lassen, woraufhin sie schimpfend ihren Rückweg zur Taverne antrat.
Der restliche Tag und der Tag danach wurde mehr oder weniger nur geschlafen und ausgeruht. Fast allen ging es reichlich bescheiden und der vibrierende Dolch verschaffte einigen Kopfzerbrechen.
Letztendlich überredeten sie Kreiia, den Dolch durch Konzentration ihrerseits zu "aktivieren" und versprachen ihr, bei unfeinen Nebeneffekten sofort dazwischen zu gehen.

Kreiia konzentrierte sich, der Dolch hielt in seiner Vibration inne... und glitt von der Hand des Mädchens, schnellte aus dem offenen Fenster von Toms Taverne und die Straße entlang. Die Gefährten eilten hinterher, Elenar noch schnell ihre Sachen aus dem Zimmer holend und entsprechend weit hinter dem Rest. Der Dolch schoß durch die erschreckte Menschenmenge Gilldrings und hinaus aus dem Westtor, direkt hinein in den Wald, die rennenden Gefährten stehts dahinter.
Nach einer guten Stunde war die Jagd vorbei und Ulfgar, der an der Spitze der Truppe lief, erblickte kurz ein flaches Haus, auf das der Dolch zuflog. Dann war das Haus plötzlich nichtmehr zu sehen...
Der Barbar versuchte die anderen davon zu überzeugen, daß er wirklich ein Haus gesehen hatte und verzweifelte schon fast an der Sache, als Kreiia in die angegebene Richtung schritt und plötzlich erschreckt stehen blieb. Für sie hatte der Wald gerade eine Rolle getan, der Boden war oben und die Baumkronen unten gewesen und als alles wieder zum Stillstand kam, blickte sie in die Richtung der anderen. Sie drehte sich um und schritt weiter in Richtung des unsichtbaren Hauses, während die anderen aber mitbekamen, daß sich das Mädchen zu ihnen umdrehte und zurükkam. Ulfgar schritt ihr entgegen, was Kreiia nicht zu registrieren schien und als er sie berührte, schreckte sie auf und war nun wirklich verwirrt.

Beide versuchten nun zusammen, das unsichtbare Haus zu erreichen, aber wieder drehte sich die Welt und beide standen in Richtung ihrer Gefährten.
Elenar versuchte ihr Glück, Lederfetzen mit dem Symbol des Halborks in den Händen, marschierte an den verwirrten Leuten vorbei und stand plötzlich vor dem Haus, rief den anderen zu, daß Ulfgar recht gehabt hatte (was ihn ziemlich freute und ganz gut für seine geistige Gesundheit war), woraufhin Kim einfach drauflos rannte, beim Drehen von Wald und Himmel die Augen zukniff und mit voller Wucht gegen die Hauswand knallte, während Liss und die anderen vorsichtig ihren Weg durch die Illusion suchten.

Vor ihnen lag nun ein langes Haus mit dicht bewachsenem Dach, die Türe weit offen. Vorsichtig schlich sich Kreiia in den Raum, von dessen Decke auch Ranken und Wurzeln wuchsen und erst als Ulfgar mit seiner Erfahrung in der Wildnis die tödlichen Attentäterranken erkannte, die sich langsam auf das Mädchen zubewegten und er sie mit einer bellenden Äußerung warnte, konnte sie sich mit einem Satz in's Freie retten.
Die Ranken der Pflanze suchten immer noch nach einem Opfer und Ulfgar tat einige unsichere Schritte nach hinten, während Liss das niedrige Hausdach zu erklimmen versuchte und Kim die Gruppe mit wildem "Iiiiiihr schafft es! So doof könnt ihr garnicht sein!" unterstützte.
Liss quetschte sich durch den Kamin in's Innere des Hauses, Ulfgar sprang doch noch mutig zwischen die Ranken und die Elenar spickte die tödliche Pflanze mit ihren Pfeilen. Nach einigen schweren Axthieben des Barbaren hingen die Ranken, die gerade noch seinen Hals umschlingen wollten, leblos nach unten und vorsichtig bewegten sich alle in den Raum, während Ulfgar ganz erstaunt war, daß Liss schon dort angekommen war.

Auch hier war nichtmehr viel zu holen... anscheinend hatte man die Gruppe erwartet und alles wichtige weggeschafft. Nur der Dolch steckte in einem Balken, nun wieder vibrierend und auf dem Tisch lag eine Nachricht, die sich anscheinend direkt an die Gefährten richtete: "Sucht mich weiter und ihr werdet es zu bereuen wissen!"
Fast alle nahmen das als Einladung oder Herausforderung an und die ganze Sache wurde nur noch mit der Tatsache versüßt, daß der Besitzer des Hauses in der Eile nicht bemerkt hatte, daß sein Geldbeutel vom Gürtel gerissen war und dessen Inhalt über den Raum verstreut umherlag... die zehn Platin Münzen wurden gerecht aufgeteilt, die drei Edelsteine erstmal von Liss sehr kreativ eingeschätzt, wobei Ulfgar hier wieder merkte, daß seine "Freundin" nicht ganz so rechtschaffen war, wie er dachte und alle über den Tisch ziehen wollte.
Der Barbar gab trotz deren Rasse der Waldläuferin die Steine, da er ihr mittlerweile am ehesten vertrauen konnte und eine neue Theorie wurde aufgestellt: der Wegelagerer Caldrock hatte dem Reiter den Dolch gestohlen und der hatte auf der Suche nach der Waffe Caldrocks Unterschlupf ausgeräumt, dabei aber den Schlüssel zu Caldrocks Stadtlager übersehen. Bei der Hinrichtung hatte er Vergeltung geübt und aus einem noch unerfindlichen Grund den Henker gleich mitgetötet.

Alle waren doch sehr gespannt, was es nun mit dem Vermummten auf sich hatte und wie schwer die 100 Platin Kopfgeld zu bekommen waren, während sich die Gruppe zurück nach Gilldring aufmachte und sich Liss und Kreiia heimlich besprachen, wie sie den Händler so bestechen könnten, daß er der Gruppe nur wenig Bezahlung für die kostbaren Steine auszahlen, den eigentlichen Betrag aber den beiden Frauen nachher auszahlen würde.
Am nächsten Tag sollte die Suche fortgesetzt werden...



Ein genialer Auftakt für die neue Kampange, der durch unseren neuen Spieler (Stompy aka Ulfgar) perfekt ergänzt wird. Schon nächsten Sonntag spielen wir das nächste Abenteuer und ich hoffe, daß ich den ein oder anderen Spieler mit Kim noch zum Weinen bringen werde :braue

Die Reise hat gerade erst begonnen...

Orakel
12.05.2009, 20:10
Was ist Kim? Bardin? Oder habt ihr irgendeines dieser "Aufbohrbücher" mit zusätzlichen Charakterklassen? (Die anderen beiden Mädels klingen nach Schurken.)

Raidi
12.05.2009, 20:18
Kim hat die Prestigeklasse Nervenzwerg ;-P

Nee, Bardin isse, wenn auch nicht grad ein Vorzeigeexemplar. Und sie schuldet mir noch ein halbes Essen, dafür dass sie auf meinen Teller getrampelt ist !!

Minza
12.05.2009, 20:24
Japp, Kim ist eine Bardin ohne jegliche Modifikation... ich gebe ihr halt nur Sprüche, die zu einem Hofnarren passen und sie singt keine Balladen und dichtet keine Oden an die Liebe, sondern verwüstet das akkustische Umfeld mit Schmähliedern, Beleidigungen und üblen Witzen. Das kann man dann auch prima auf Inspire Courage und Co übertragen :D

Und auch mit Elissa und Kreiia hast du Recht: das sind beides Rogues, wobei Liss eigentlich eher auf Taschendiebstahl und Trickbetrügerei geht und Kreiia die Kundschafterin ist.

Die Gruppendynamik ist jedenfalls mal was anderes und keiner hat damit gerechnet, daß die Gruppe auf diese Art und Weise zusammenfindet (ich als Meister übrigens auch nicht). Ich denke aber mal, daß sich in der nächsten Zeit doch Freundschaften bilden werden... bei Kim und Elenar ist da ja schon der Grundstein gelegt und Liss findet Ulfgar gegen alle Vernunft auch recht knuffig, was sie vermutlich gerade garnicht so lustig findet :kaw:

Kim hat die Prestigeklasse Nervenzwerg ;-P

Ich salutiere dir mit meinem Mittelfinger, flachbrüstiges Mädchen!

Nee, Bardin isse, wenn auch nicht grad ein Vorzeigeexemplar. Und sie schuldet mir noch ein halbes Essen, dafür dass sie auf meinen Teller getrampelt ist !!

Ach komm... das wär doch eh schlecht geworden, so wie du zaghaft an deinem Futter nagst. Sei mal froh, daß dir das jemand abgenommen hat *tätschel*

Orakel
12.05.2009, 21:29
Japp, Kim ist eine Bardin ohne jegliche Modifikation... ich gebe ihr halt nur Sprüche, die zu einem Hofnarren passen und sie singt keine Balladen und dichtet keine Oden an die Liebe, sondern verwüstet das akkustische Umfeld mit Schmähliedern, Beleidigungen und üblen Witzen. Das kann man dann auch prima auf Inspire Courage und Co übertragen :D

Oh ja. Ich seh Kim förmlich vor mir, wie sie sich darum kümmert ihre Gruppe in den Wahnsinn zu treiben. *g* (Auch'ne Form von Moral-Steigern. Nur dass die Runde sich dann bemüht möglichst schnell mit den Feinden fertig zu werden, um anschließend die Närrin zusammenzuschlagen. *lach* )

Ich bin deshalb darauf gekommen, weil sie mich sehr stark an "Elan" aus dem "Order-of-the-Stick"-Webcomic erinnert hat. (Nur halt in Absichtlich, was der da aus Naivität verbricht.)

Minza
12.05.2009, 21:43
Oh ja. Ich seh Kim förmlich vor mir, wie sie sich darum kümmert ihre Gruppe in den Wahnsinn zu treiben. *g* (Auch'ne Form von Moral-Steigern. Nur dass die Runde sich dann bemüht möglichst schnell mit den Feinden fertig zu werden, um anschließend die Närrin zusammenzuschlagen. *lach* )

Das wurde Kim sogar schon angedroht :o Wobei das bisher nur auf Kim-Schütteln und Mütze-Wegwerfen rausgelaufen ist... direkte Gewaltakte blieben aus :kaw:

Ich bin deshalb darauf gekommen, weil sie mich sehr stark an "Elan" aus dem "Order-of-the-Stick"-Webcomic erinnert hat. (Nur halt in Absichtlich, was der da aus Naivität verbricht.)

Elan ist gegen Kim ja wohl ein Waisenknabe... schon alleine die tolle Aufmachung, die Narrenkappe, die vielen Glöckchen, die augenkrebs-erzeugenden Farben... hach ja *Träne wegwisch*

Hail Kim, the Ludicrous!

Dyesce
12.05.2009, 22:17
Also die Gruppendynamik ist hier wirklich mal was anderes. Auch sehr interessant, wie bei diesen Charakteren mal die Gesinnung nicht in Stein gemeißelt ist. Während eine ursprünglich neutral evil Liss womöglich bald bereit sein wird, etwas für andere zu tun, schwankt der chaotic neutral Ulfgar in Richtung "und was hat die Welt je für mich getan?" und eine anfangs auch chaotic neutral Kreiia bekommt bei der Aussiccht auf Schätze und Reichtum ein Funkeln in den Augen.
Es sieht so aus, als ob die Gesinnungen vielleicht mal kippen, oder sich sogar öfters verändern werden. Sehr interessant, das hatten wir noch nicht.

Ich freu mich schon auf nächsten Sonntag, da wird's schon weitergehen.

Minza
12.05.2009, 22:22
Jetzt weiß ich endlich, woran mich die Gruppendynamik erinnert!! An Farscape -.-

Kann ich noch aussteigen...? Oh, Mist - ich bin ja Meister :rolleyes:

Dyesce
12.05.2009, 22:29
Farscape - hmmm.
Ja stimmt irgendwie.
Traurig, daß bei uns die Gruppenschlampe gar keine männliche Auswahl hat. Mal sehen... ich hab noch nie nen heterosexuellen weiblichen Charakter gespielt, und jetzt ist wohl nicht die Zeit damit anzufangen.

Minza
12.05.2009, 22:33
Kim wird trotz gewissen Drohungen wie "Ich krieg' dich schon noch 'rum!", ekligen Küssen, Busengrabschen und sonstigem unsittlichen Verhalten seitens Liss off-limit bleiben! :o


So, das Abenteuer für Sonntag steht... nach dem Ende des ersten Abenteuers wußte ich ja, in welche Richtung sich die Gruppe bewegen will und was ihre Prioritäten sind (sich vom unbekannten Reiter töten zu lassen, scheint es).
Freuen wir uns auf Kapitel 2: Der Auftrag...

Raidi
12.05.2009, 22:40
Jap, die Gruppendynamik amüsiert mich auch richtig. Sie wirkt für mich so, als hinge sie an einem leicht angeknabberten, seidenen Faden ^.^"
Fands auch schön, wie wenig sich eigentlich um die einzelnen Gruppenmitglieder gekümmert wurde ;-P
Sollten irgendwann Sagen und Balladen über uns verfasst werden, wird wohl kräftig am Charakter geschraubt werden /ponder

Minza
12.05.2009, 22:44
Jap, die Gruppendynamik amüsiert mich auch richtig. Sie wirkt für mich so, als hinge sie an einem leicht angeknabberten, seidenen Faden ^.^"

Darum auch der Name der Kampagne... Schattenseide... äh, ja :konfus:

Fands auch schön, wie wenig sich eigentlich um die einzelnen Gruppenmitglieder gekümmert wurde ;-P

Bitte? Kim hat sich doch eingibig um jeden ihrer Gefährten gekümmert und alle beachtet... kann ich doch nix dafür, wenn sich Kreiia von nem Pfeil treffen läßt und ich im Verbinden nicht so toll bin :rolleyes::cool: Lern ausweichen, Mädl!

Raidi
12.05.2009, 22:49
*schüttel* *hut.wegschmeiß*
Wer wollte mir ein Verbrechen anhängen, häh?!

Minza
12.05.2009, 22:51
Das Spitzohr vielleicht? *mal so in's Blaue rat*

Und außerdem hat sich genau die ja eigentlich doch sehr um alle gekümmert: sie hat Kreiia verbunden und mich auch und Ulfgar hätte sie auch versorgt, wenn der nicht wie ein Baby abgedampft wäre. Sie ist halt die Seele unseres kleinen Bundes... und ich das Herz :D

Raidi
12.05.2009, 22:53
DU wolltest mir ein Verbrechen anhängen.... Von wegen ausrauben....
Ja, Elenar kümmert sich um alle..... aber garantiert steckt da was dahinter... Sie ist mir absolut suspekt

Minza
12.05.2009, 22:56
So sehen böse Leute eben gute und rechtschaffende Wesen: suspekt und unsympatisch... darum mag Kreiia auch Elenar und mich nicht. Aber auch sie wird noch erkennen, welche Lichtgestallten wir doch sind :)

Hab Vertrauen, mein Kind *erhaben und gut tu*

Dyesce
12.05.2009, 23:01
Von zuviel Licht kriegt man nur Kopfweh. -.-

Orakel
12.05.2009, 23:04
Und wir wissen ja schließlich alle zur genüge aus dem Buch mit dem ältesten Krimi der Welt, was mit "Lichtbringern" geschieht. :D

Minza
12.05.2009, 23:09
Ihr seid alle doof :o

Wenn ich das nächstemal zu nem unbekannten Killer flüstere, um bei ihm mitmachen zu können, laß ich mich besser einfach nicht erwischen.
Aber die 100 Platin sind einfach zu verlockend, als daß ich jetzt noch aussteigen wollen würde... wie gesagt: alle doof außer mich!

Hier nochmal eine Karte von der "näheren" Umgebung unserer Kampagne... wir sind gerade ca einen Zentimeter nördlich von Cruhn zu finden ;)

Raidi
13.05.2009, 13:48
IS ja auch nicht sonderlich normal, irgendwelchen kranken mördern hinterherzurufen und bei ihnen einsteigen zu wollen..... Moment.... dann hat die gruppe ja keine Zukunft O.O

Minza
13.05.2009, 13:51
IS ja auch nicht sonderlich normal, irgendwelchen kranken mördern hinterherzurufen und bei ihnen einsteigen zu wollen.....

Wer sagt denn, daß Kim normal wäre :D

Moment.... dann hat die gruppe ja keine Zukunft O.O

Inwiefern keine Zukunft?

Raidi
13.05.2009, 14:17
teil zwei bezieht sich auf teil eins...

Wir wollten schon zweimal innerhalb weniger tage im gleichen Gasthaus ein Gemetzel anfangen ^.^"

Orakel
13.05.2009, 15:06
Bis jetzt erfüllt ihr nur die Bedingung für "krank". Mord ist noch keiner Geschehen, von daher seid ihr noch halbwegs normal mit fragwürdigen Ansätzen. :p

(Der Ork zählt nicht, das wahr Selbstverteidigung.)

lain
24.05.2009, 19:24
So, hier jetzt der Bericht für unser vorletztes D&D Abenteuer:

Das Angebot

Einige Zeit nach dem letzten Abenteuer sind unsere Helden auf dem Weg zurück nach Gilldring als Ulfgar einfällt das er noch etwas in der Behausung zu erledigen hat. Kurze Zeit später kommt er stolz mit einem Ableger der Assassin Vine zurück die uns solche Probleme gemacht hat. Auf Elenars Kommentar das das doch eine schöne Trophäe ist meint er nur das uns ein Magier bestimmt sagen kann wer dieses Viech erschaffen hat. Nachdem die anderen (etwas Wald-erfahreneren) Mitabenteuer ihn darauf hinweisen das die Pflanzen recht häufig in der Natur vorkommen schmeisst er sie dann doch enttäuscht in die Wildnis.

Auf dem Weg zurück schmieden Kreiia und Liss einen Plan um mehr Geld aus den Fundstücken (3 Juwelen) zu erschleichen: sie wollen den lokalen Juwelenhändler vorher besuchen um ihm vorzuschlagen das er der Gruppe einen geringeren Preis sagen sollen; den Gewinn würde er dann mit den beiden teilen.

Da die Gruppe es nicht mehr schafft rechtzeitig nach Gilldring zurückzukommen, entschließt sie sich die Nacht im Wald zu verbringen.
Währenddessen macht Liss Andeutungen Richtung Kim ("ich kriege dich noch rum"), was dazu führt das Kim sich nicht mehr in die Nähe von Liss traut.

Nachdem die Stadt erreicht wurde beschließt die Gruppe erstmal kollektiv einzukaufen, bis auf Ulfar den es magisch zur Taverne zieht (typisch Barbar). Kim wird widerstrebend von Elenar und den anderen erstmal zu einem Schneider geschleppt damit sie eine etwas unauffällige Bekleidung erwerben kann. Nach einigen Gezeter verschwindet sie mit einem Gehilfen in den hinteren Teil des Ladens und kommt einige Zeit später umgekleidet wieder: sie trägt jetzt eine etwas zu groß geratene Tunika und Hosen und sieht in diesen Aufzug sehr unglücklich aus, auch als alle anderen ihr dazu gratulieren.
Anschließend begibt sich die Gruppe zum lokalen Waffenhändler um sich weiter auszustaffieren. Kim ist von den Vorschlägen der Gruppe sehr unbegeistert (Maces, Schwerter, etc) und verschwindet mit einem Gehilfen des Händlers in einem Nebenraum. Währendessen verkauft Elenar einen erbeuteten Langbogen für gutes Geld. Während sich Elenar nach einem vertrauenswürdigen Juwelenhändler erkundigt verschwindet Liss unauffällig aus dem Laden. Nach einige Minuten kommt Kim dann mit einer Armbrust (und noch anderen Waffen von denen keiner der Gruppe etwas weiß) zurück und die Gruppe macht sich auf den Weg zu der Empfehlung die sie bekommen hat.

In der Zwischenzeit hat sich Liss zum Juwelenhändler begeben um ihm einen Deal vorzuschlagen: er soll der nächsten auftauchenden Abenteurergruppe einen schlechteren Preis geben und Liss und er teilen sich dann den Gewinn. Er ist von der Idee zunächst überhaupt nicht angetan, aber mit ihrem umwerfenden Charme (und vermutlich auch wegen der "luftigen" Bekleidung) lässt er sich dann doch mit Gewissenbissen auf den Deal ein.
Damit sie nicht auffällt schleicht Liss zur Gruppe zurück, die sich schon gewundert hat wo sie abgeblieben ist; die Fragen der anderen kann sie schnell abwehren.
Beim Juwelenhändler verkauft Elenar die Juwelen die sie im Haus im Wald gefunden haben an einen sichtbar nervösen Händler; Elenar schiebt die Nervosität auf die Anwesenheit von 4 bewaffneten Abenteurern, Kreiia geht davon aus das mit dem Deal zu tun hat.

Nachdem die Einkäufe erledigt sind begibt sich die Gruppe auf den Weg zum "Lustigen Tropfen" wohin sich Ulfgar schon abgesetzt hat, nur Liss meint noch etwas erledigen zu müssen: sie begibt sich zum Juwelenhändler bekommt von einem todunglücklichen Mann ihren Gewinn und denn Kommentar an den Kopf geworfen das sie sich nie wieder hier blicken lassen soll. Er hatte anscheinend Angst um seine Reputation.

In der Taverne angekommen verschwindet Kim erstmal auf ihr Zimmer während die anderen überlegen wie es weiter gehen soll. Elenar verteilt erstmal die Gewinne vom Einkauf (auch die vom Bogen) und Kim taucht dann wieder in ihrer alten Kleidung auf. Nachdem die Diskussion erstmal zu keinem konkreten Ergebnis führt machen sich Liss und Elenar auf dem Weg zu einem lokalen Apotheker um einige Potions einzukaufen; aufgrund der Kosten begnügen sie sich mit einigen Heilpotions. In der Taverne zurück gekommen sieht Kreiia das und entscheidet sich sie auch welche haben will. Kurz entschlossen verlässt sie die Taverne und marschiert zur Apotheke wo sie von zwei vermummten Gestalten angegriffen wird; sie schafft es gerade noch einen Schrei loszulassen.

Die Gruppe bekommt das natürlich mit und stürzt aus der Taverne nur um zu sehen wie sich Kreiia im Griff eines Vermummten windet während ein anderer sie mit einem Messer bedroht. Nach einem kurzem hässlichem Kampf, bei denen Kim zum Entsetzen der Gegner ihre neuen Waffen einsetzt (ein Satz Arm- und Stiefelklingen) liegen beiden Vermummten regungslos auf der Strasse. Einer der beiden atmet noch, also schleift ihn Ulfgar in das Lagerhaus das die Gruppe noch kannte, fesselt ihr um ihn dann zu befragen, was allerdings daran scheitert das er bereits tot ist. Währenddessen haben die anderen den zweiten Angreifer durchsucht und einen Steckbrief mit dem Porträt Kreiias gefunden.
Nachdem sie sich in das Lagerhaus begeben haben kommt ihnen Ulfgar entgegen der noch etwas vergessen hatte: er schleppt die 2.Leiche an.
Von ihren Mitabenteuern gedrängt gibt eine sehr unglückliche Kreiia zu das sie einigen Leuten noch Geld schuldet und die wohl jetzt hinter ihr her sind.

Unschlüssig darüber wie es jetzt weitergehen soll entschließt sich Ulfgar in den nördlichen Wäldern nach Spuren zu suchen während sich Liss auf den Weg macht im Ort nach Informationen zu suchen; diese Aktion scheitert jedoch weil ihr eine nervöse (wenn auch leicht umkostümierte) Kreiia immer an den Fersen klebt.
Währenddessen warten Elenar und Kim auf die anderen, wobei nur eine genervte Liss und eine sehr ängstliche Kreiia erscheinen. Nach einigen Stunden entschließen sie sich Ulfgar zu folgen, insbesondere da er die ganzen Essensvoräte dabei hat.

Ulfgar hat währenddessen im Norden eine Spur im Wald gefunden der er unbeirrt über mehrere Tage folgt, ohne daran zu denken auf die anderen zu warten. Währenddessen findet Elenar schnell die Spur Ulfgars und die anderen machen sich auf die Verfolgung, Kim währenddessen wieder in ihrer "Waldläufer"-Kluft. Sie trägt sie recht ungern und auf dem Weg schafft sie es einige Male versehentlich ihre Armklingen auszulösen. Während einer Nachtwache setzt Elenar Kim eine Stoffmütze mit kleinen Stoffglöckchen auf die sie in Gilldring besorgt hat, was am Morgen Kim zum kreischen bringt.
Nach 2 Tagen schafft es die Gruppe dann endlich Ulfgar einzuholen, das aber nur weil es angefangen hat massiv zu regnen.

Nachdem der Regen vorbei ist die sie Spur nicht mehr zu sehen, die Gruppe entscheidet sich jedoch erstmal in dieselbe Richtung weiterzugehen. Nach einem halben Tag sieht die Gruppe an einem Berghang einen halb verschütteten Pavillon und neben dem Berg Felder und dahinter die Rauchsäule einer Siedlung.

In dem Pavillon, von dem sich die Gruppe magisch angezogen fühlt ("das ist bestimmt ein Dungeon")findet sich steinernes Symbol mit einer antiken Inschrift:

http://img188.imageshack.us/img188/953/rtsel.jpg

Nach einiger Zeit schaffen es Liss und Ulfgar die Inschrift zu entziffern:

"Der Steine drei - schieß sie entzwei - auf dass der Weg - sich offen legt"

Nachdem Elenar erfolglos auf die Steine schießt entschließt sich Ulfgar das das wohl "schieb" statt "schieß" bedeuten sollte und schiebt die Teile des Symbols auseinander woraufhin sich ein Eingang öffnet. Nachdem sich die Gruppe improvisierte Fackeln gebastelt hat beginnen Liss und Kreiia vorsichtig mit der Erkundung des Dungeon, gefolgt vom Rest der Gruppe. Die ersten Gänge und der erste Raum sind leer (und auch fallenlos) was sich jedoch im nächsten Raum dramatisch ändern soll:

Im nächsten Raum befinden sich in zwei Nischen an den Wänden jeweise eine Statue. Als Liss eine davon untersuchen will löst sie unbeabsichtigt eine Sichelfalle aus, die sie am Bauch verletzt. Nachdem Liss vom Rest der Gruppe in den Raum zurückgezogen wurde findet Kreiia den Auslöser (eine Spalte am Boden) und der Sperrknopf für die Falle. Nachdem Elenar Liss verbunden hat macht sich die Gruppe wieder auf den Weg.

Im nächsten Raum führt der Weg entweder durch eine Tür an der Seite oder über eine zerstörte Brücke an deren Ende vier Orks warten. Nachdem Kreiia die Tür schnell wieder schließt beratschlagt sich die Gruppe und entschließt sich dann unter Feuerschutz der Fernkämpfer zur Tür zu sprinten. Liss gibt Ulfgar noch schnell ihren Kurzbogen und dann öffnet Elenar die Tür: prompt schwirren ihr Bolzen entgegen, was sie mit einem gezieltem Schuss beantwortet. Liss beharkt währenddessen die Orks mit ihrer Armbrust während es Ulfgar schafft die Sehne der Bogen zu zerreisen. Währenddessen spurten Kreiia und Kim zur Tür und versuchen sie zu öffnen nac etwas hakeln.

Nachdem die Gruppe sich erfolgreich in Sicherheit gebracht hat sind die nächsten Räume leer. Eine der Türen ist jedoch versperrt, aber das Schloss widersteht den Öffnungsversuchen von Liss und Krei woraufhin Ulfgar die Tür auf "traditionelle" Barabarenweise öffnet: er tritt sie ein.

In einem der folgenden Räume stößt Ulfgar auf eine Tür die er öffnet. Er schafft es sich gerade noch in Sicherheit zu bringen als die schon sehr lange verdorbenen Speisevorräte des Dungeons sich in der Raum ergießen. Auf der "Flucht" vor dem Gestank findet Elenar einen verborgenen Gang, den Liss und Kreiia schnell öffnen könnten. Er führt zu einem Raum mit einem Altar, auf dem sich ein rot angemalter Stierkopf befindet.
Ulfgar kickt den Kopf runter ("das ist ein falscher Gott"), während die anderen zwei Ausgänge finden: einer führt in ein Höhlenlabyrinth, das die Gruppe nicht erkunden will und ein anderer der in einen Raum führt an dessen Ende ein halb verschütteter Gang ist.

Nachdem Liss und Kreiia diesen Gang erkunden hören an dem Ende Orkstimmen, die nach näheren Anschleichen folgenden sagen: "Mach schneller!" - "Es klappt nicht, das geht nicht auf.... ah, jetzt!" - "Oh-oh!" - "Renn!"
Darauf ist ein lautet Rumpeln zu hören und die beiden Orks stürzen an den beiden vorbei gefolgt von einer großen Steinkugel. Kreiia und Liz sprinten hinter den beiden Orks her, die am Ausgang von Elenar und Ulfgar getötet werden und werfen sich dann in den Raum. Die Gruppe schafft es knapp der Kugel auszuweichen, die in die Wand rast, nur Kim hat sich anscheinend vor Angst in die Hose gemacht.

Nachdem die Gruppe sich von dem Schrecken erholt hat machxt sich sie sich wieder auf den Weg. Einige Räume weiter findet Liss hinter einer großen Tür einen tiefen Pool auf dessen Boden ein großer Krake lauert. Vorsichtig schleicht die Gruppe daran vorbei. Die nächste Tür führt in einen großen Saal mit einer Kuppeldecke mit einer Loch. In dem Saal befindet sich das angekettete Skelett von etwas das aussieht wie ein Drache !
Während Kreiia das Skelett mit Steinen malträtiert wird sie von einer etwas groß geraten Küchenschabe angegriffen, die sich dort versteckt hielt: ein Ankheg !
Der folgende Kampf ist kurz und heftig (die Mandibeln des Ankheg sind mit Säure gefüllt) und führt dazu das sowohl Liss als auch Ulfar schwer verletzt werden, aber mit Unterstützung von Kim und nach einem Schuss von Elenar und zwei schweren Schlägen von Ulfgar bricht das Vieh zusammen.

Nachdem Elenar die Verwundeten versorgt hat und nach Einnahme einiger Potions begibt sich die Gruppe wieder auf den Weg.

Einige Zeit später schleicht Kreiia in einen Raum in dem sich keine sichtbaren Fallen befinden und krümmt sich plötzlich schmerzverkrümmt zusammen: eine magische Falle ! Die anderen ziehen sie schnell hinaus und Elenar verpasst ihr eine Potion. Ulfgar kommt auf die Idee die Tür aus den Angeln zu reißen und in den Raum zu werfen: mit dieser Sprungstelle (die Falle wird durch den Boden ausgelöst) kann die Gruppe dann den Raum überqueren.

Im nächsten Raum steht wieder ein Altar mit einem Stierkopf, der Boden ist mit Steinblöcken übersäht. Am Altar befindet sich eine Schatztruhe mit vielen Silberstücken, währen sich im Altar ein Stab befindet, der anhand seiner Runen als Heilstab zu identifizieren ist, der von Kreiia herausgezogen wird. Das löst jedoch leider einen Mechanismus aus der anfängt die Räume unter Wasser zu setzen. Die Gruppe flieht panisch Richtung Ausgang, als Kim die Gruppe im Raum mit den Drachen daran erinnert das das Wasser und der Krake im nächsten Raum ein Problem werden könnten. Und in der Tat: im nächsten Raum winden sich Krakenarme aus der Tür. Kim schafft es jedoch die Krake kurz zu verwirren und die Gruppe kann daran vorbei fliehen.
An einem Spalt im Dungeon an dem sie vorbeigekommen ist entkommt die Gruppe dann aus dem Dungeon, nur über den maskierten Mann zu stolpern den wir verfolgt haben.

Nachdem er die Gruppe ausgefragt hat was die ganze Aktion soll (Ulfgar: "Das Geld !") erzählt er uns warum er seinen Kumpanen ("ein Wegelagerer der mich ausgeplündert hat") und den Henker ("ein Kinderschänder") getötet hat. Ausserdem ist sauer weil die Gruppe seinen Kumpanen getötet hat, aber darauf wird ihm erwider das er ja zuerst angegriffen hat.
Er bietet der Gruppe dann an seiner Sache zu dienen und weisst darauf hin as Kim das ja sowieso wollte (Oops, das wusste bislang nur Eleanar); das führt dazu das Kreiia wieder Kim bedroht währenddessen Elenar Kim in Schutz nimmt.
Nach einer kurzen Diskussion stimmen alle jedochzu und Barrison Reglon (der Name des Mannes) heißt uns in der "Gilde" willkommen und schlägt vor das wir uns währenddessen im Dorf, das den Namen "Westhaven" hat, ausruhen sollten.

Minza
24.05.2009, 20:53
Ein großes Danke an Lain, die für mich eingesprungen ist, als ich zuviel Stress hatte, um den Bericht schreiben zu können! :kaw:
Noch kleine Anmerkungen:
- Liss hat die ganze Sache schon letztes mal Kim angedroht und nach dem Fund der Hütte anscheinend auch Kim weiter "bedrängt" und darum ist Kim dann hier nichtmehr auf zwei Meter an sie rangetraut
- Elenar verkaufte den Bogen des Halborks und verteilte das Geld an ihre Gefährten, was Kreiia ein unglaublich schlechtes Gewissen machte und sie sich noch schlechter fühlte, da sie bis dahin einen doch sehr egoistischen Kurs gefahren war ^^
- Caldrock war kein Freund von Reglon, sondern hat ihm nur den Dolch geklaut... der einzige Freund von Reglon war der von getötete Halbork
- nicht Kreiia hat am Schluß Kim bedroht, sondern Liss... woraufhin Elenar Liss bedrohte und Kreiia abwechselnd Liss und Elenar :kaw:


Bis dato verläuft die Sache wirklich interessant und daß noch nicht alle Charaktere miteinander können und sich erst langsam eine Art Vertrauen und Freundschaft aufbaut. Okay... Liss und Ulfgar landen ständig in der Kiste, aber ob sie sich wirklich gegenseitig aus einem Drachenschlund ziehen würden...? Ich weiß ja nicht *g*
Und genau diese Entwicklung ist doch recht spannend... wie werden sich die unterschiedlichen Figuren langsam immer mehr unterstützen und letztendlich das Team werden, dem ich als Meister alles entgegenwerfen kann? War die Rettung von Kreiia schon ein erster Schritt in diese Richtung? Ich denke schon.

Zudem darf ich hier sagen (und ja: ich habe mir die Erlaubnis des entsprechenden Spielers abgeholt, dies hier auf virtuellem Wege kund zu tun), daß ein Charakter nicht ganz das ist, was er bis dato zu sein scheint.

Mittlerweile haben wir ja ein weiteres Abenteuer hinter uns gebracht, das demnächst von Raidi online gestellt werden dürfte und am Pfingstmontag wird Alicia (die euch schon als Kriegerin unserer Slayer Kampagne bekannt sein dürfte) mit ihrem Charakter zu uns stoßen. Ich bin gespannt :braue


Wie es den Anschein hat, wird uns dieser Storybogen wirklich bis ins 8. oder 9. Level begleiten und danach habe ich noch nicht sooo viel geplant. Natürlich werden dann auch noch einige Storystränge offen sein, die ich dann aufgreifen werde... insofern ist auch für die Zukunt gesorgt :)

Orakel
25.05.2009, 22:17
Verwirrend. Hat Kim jetzt'ne Armbrust, oder hat sie nur versteckte Klingenwaffen, mit denen sie sich ab und an scheinbar selbst schneidet, weil sie noch nicht damit umgehen kann?

Und... warum schreit sie, wenn sie mit einem mal'ne Gauklermütze auf dem Kopf sitzen hat, mit der man sich auch endlich mal heimlich durch den Wald schleichen kann? (Vorrausgesetzt die gute Gauklerin hält ihren Mund.)

Minza
25.05.2009, 22:22
Verwirrend. Hat Kim jetzt'ne Armbrust, oder hat sie nur versteckte Klingenwaffen, mit denen sie sich ab und an scheinbar selbst schneidet, weil sie noch nicht damit umgehen kann?

Kim hat beides :D Die Armbrust hat sie nur noch nie eingesetzt *shy*

Und... warum schreit sie, wenn sie mit einem mal'ne Gauklermütze auf dem Kopf sitzen hat, mit der man sich auch endlich mal heimlich durch den Wald schleichen kann? (Vorrausgesetzt die gute Gauklerin hält ihren Mund.)

Weil Stoffglöckchen Blasphemie sind... unnatürlich und verwerflich Ô_ó

Orakel
26.05.2009, 00:39
Kim hat beides :D Die Armbrust hat sie nur noch nie eingesetzt *shy*
*Tsst* Dann hoffen wir mal, dass sie sich beim ersten Einsatz nicht versehentlich selbst trifft. :D
Weil Stoffglöckchen Blasphemie sind... unnatürlich und verwerflich Ô_ó
Nenene, immer diese Gaukler. Kaum versucht man ihnen mal Recht zu werden schon kommen sie mit solchen Argumenten wie Naturalismus um die Ecke. (Schick Kim mal bei mir vorbei, ich schlag ihr dann "Geert Keil" um die Ohren. :D )

Raidi
28.05.2009, 19:41
Verbrannte Seelen

Die schmutzigen und triefenden Abenteurer sahen sich in der Siedlung „Westhaven“ nach einem Gasthof um, mussten jedoch feststellen, dass hier außer ein paar Bauernhäusern und Scheunen nichts zu finden war. Ulfgar schritt zu einem der Häuser und klopfte beherzt an die Tür, woraufhin eine ältere Frau diese einen Spalt weit öffnete und hinausspähte. Der Barbar ersuchte bei ihr Unterschlupf für sich und seine Begleiter und verlieh seiner Bitte in ein paar Münzen etwas nachdruck.
Die Frau bat alle hinein, rief ihre Mägde und ließ warmes Wasser sowie eine Tafel für die Reisenden vorbereiten.
Nachdem sich alle von Dreck, Matsch und verkrustetem Blut reinigen und sich an einem üppigen Bauernmahl stärken konnten, erfragte Ulfgar den Weg zur nächsten Stadt, Elenar und Kreiia zogen durch die Siedlung, um ihre Vorräte aufzustocken und Elissa hielt Ausschau nach Frauen, die etwa ihre Statur haben. Nach einigem Suchen wurde sie auf ein junges Paar aufmerksam, welches sich verliebt anhimmelte. Barsch unterbrach sie die beiden und fragte das Mädchen, ob es ihr eines seiner Kleider verkaufen würde. Das Mädchen nahm sie mit zu sich und ließ ihren verwirrten Liebhaber alleine zurück. In ihrem Zimmer überreichte es Elissa ein schlichtes, mit Blumen besticktes Kleid, welches diese auch sofort anprobierte und für passend befand.

Die Abenteurer entschieden sich, an diesem Abend schon früh schlafen zu gehen. Doch schon nach wenigen Stunden ließen Schreie sie hochschrecken –und Ulfgar musste zu allem Überfluss auch noch feststellen, dass seine Geliebte nicht in seinen Armen lag, dafür aber mit Kim kuschelte, woraufhin er die Bardin unsanft mit dem Fuß zur Seite schob.
Mit dem Nötigsten bekleidet und ausgerüstet spähten die Abenteurer durch das Tor der Scheune, die ihnen als Nachtlager diente und konnten von dort aus erkennen, dass ein Teil der Siedlung in Flammen stand.
Elenar versuchte zu erkennen, ob sich in einer brennenden Scheune noch jemand befand, was sie jedoch sah, waren einige Orks, die hinter der flammenden Scheune hervortraten und sich anschickten, einige flüchtige Bauern zu verfolgen.
Schnell zog Elenar ihren Bogen und versenkte ihre Pfeile in zwei Orks, die stöhnend und ächzend zu Boden gingen. Ulfgar stürmte aus der Scheune heraus und rammte den nächsten Ork, der das Pech hatte, dem Barbaren im Weg zu stehen. Als der Ork mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden aufschlug und sich nicht mehr regte, näherten sich weitere Orks. Einer gab einen Pfeil in Ulfgars Richtung ab, der jedoch an jenem vorbeiflog. Ein schmerzgetriebener Schrei erklang aus der Masse an Flüchtigen. Elissa war sich nicht sicher, zu welcher Richtung sie sich wenden solle, die der Flüchtlinge oder die der Angreifer, und so entschied sie fürs erste, Deckung hinter einem Kastanienbaum zu suchen, um dort nach Bedarf ihre Feinde mit der Armbrust auf ’s Korn zu nehmen.
Kreiia schleuderte einem Ork einen Stein an den Kopf. Dieser geriet ins wanken und wurde von Ulfgar mit einem wuchtigen Hieb niedergestreckt.
Während alle auf ihre Weise versuchten, mit den Angreifern fertig zu werden, fing die immer noch nackte Kim an, auf der Stelle zu tanzen und schmutzige Limericks von sich zu geben.
Ulfgar schien das so sehr zu iritieren, dass er für einen kurzen Moment unachtsam wurde und so die scharfe Schneide eine Orkenaxt einmal am Bauch und einmal an der Schulter zu spüren bekam.
Nach ein paar weiteren Pfeilen, Bolzen und Steinen und einigen heftigen Schlägen eines nun ernsthaft wütenden Barbaren, mit Unterstützung von langsam wirklich dreisten Limericks, auf die an dieser Stelle aus Respekt vor dem empfindsamen, zerbrechlichen Gemüt des Lesers nicht weiter eingegangen werden soll, gelang es den Abenteurern, alle Orks niederzustrecken.

Ulfgar und Elissa untersuchten die Leichen der Orks nach wertvoller Beute, während ein paar der Pflüger bereits versuchten, die Brände zu löschen und Kreiia zu den Bauern lief, um sich den verwundeten anzusehen und bei dieser Gelegenheit ihren neuen Zauberstab auszuprobieren. Leider musste sie feststellen, dass der Bauer bereits seiner Wunde erlegen war.
Da sie für den Bauern nichts mehr tun konnte, lief sie zurück um sich um Ulfgar zu kümmern. Nach einigem Suchen fand sie ihn, wie er von Elenar zum Stillsitzen genötigt wurde, während sie seine Wunden verband.
Kreiia begab sich zu dem verwundeten Krieger und empfahl ihm, die Augen zu schließen und seinen Frieden mit seinem Gott zu machen, bevor sie den Stab einsetzte und... nichts geschah.
Erstaunt betrachtete Kreiia den Stab und fragte sich, warum er denn nicht funktionieren, als plötzlich ein paar Rufe laut wurden, dass der totgeglaubte doch noch lebe.
Eilig spurtete Kreiia für einen zweiten Versuch wieder zurück und zog Elenar unter sich her, um weitere Faux Pas zu vermeiden.
Während die Elfe den Pfeil aus dem Rücken des Mannes zog und die Wunde verband, schwang Kreiia den Stab auf ein Neues, was zur Folge hatte, dass der Bauer sich aufsetze, vorsichtig seine Schulter bewegte und dehnte und dann in alter Frische wieder auf die Beine kam.
Ulfgar konnte dies beobachten und wies Kreiia an, ihr Kunststückchen noch einmal bei ihm zu versuchen, aber auch diese Mal geschah rein garnichts, als Kreiia den Stab auf den Barbaren richtete. So langsam kam ihr der Verdacht auf, der Stab hätte bei Ulfgar keine Wirkung, da er die Schreine der ihnen unbekannten Gottheit geschändet hat.
Ulfgars Wunden mussten also auf normalem Wege heilen, was aber nicht weiter schlimm war, da die Siedlung am nächsten Tag ein Fest zu ehren ihrer Retter gab. Es wurde viel und gut gegessen und getrunken. Elissa „schloss Freundschaft“ mit einem Teil der männlichen Anwohner, Ulfgar verkostete einige selbstgebrannte Obstschnäpse, Kim (mittlerweile und zum Erstaunen ihrer Gefährten in ein luftiges und so garnicht in ihr Schema passendes Sommerkleid geschlüpft) verschwand irgendwann heimlich mit einem jungen Mann in dessen Behausung und Elenar und Kreiia genossen einfach nur die Feierlichkeiten.
Irgendwann während dem Fest erblickte Kreiia etwas abseits von den Feiernden Barrison. Mit zwei Bechern Honigmilch begab sie sich zu ihm, setzte sich neben ihn und reichte ihm dann einen der Becher. Zu ihrem Verdruss hatte er seinen Hund Catch diesmal nicht bei sich.
Barrison kam schnell zur Sache. Er erzählte, dass einige Ereignisse in der letzten Zeit einen ungewollten Verlauf nahmen, Schatten länger wurden, und die Gilde ihre „Bauern“ in die richtige Position bringen müsse. Kurz: Er hatte einen Auftrag für die Abenteurer, und zwar sollten sie nach Nord-Osten in die Ländereien eines William Reech reisen und ihn mit einem Medaillon bannen. Um alles weitere würde sich die Gilde dann selbst kümmern.
Er überreichte Kreiia das Medaillon und sie erklärte ihm, dass sie mit ihren Gefährten über das Angebot sprechen wird. Danach stand sie auf und entfernte sich langsam von ihrem Auftraggeber.
Zurück bei den anderen sah sie sich um und musste feststellen, dass Ulfgar nicht mehr wirklich ansprechbar war –er erzählte dem gleichen Publikum nun zum zehnten Mal recht lückenhaft, wie er dem Ankheg den Kopf abschlug- und Elissa mit ständig wechselnder Begleitung kam und ging.
So entschied das Mädchen, sich vorerst nur an Elenar zu wenden, die gerade im Gespräch mit ein paar Bauern war. Elenar bemerkte Kreiia, führte die Gespräche zügig zuende und fragte sie dann, was sie wolle, woraufhin Kreiia das Medaillon ein Stück weit aus ihrer Manteltasche herausholte und Elenar knapp erklärte, was Barrison ihr vorgeschlagen hatte.
Die Elfe überlegte kurz und fragte Kreiia dann, wieviel denn dabei herausspringen würde.
Hier musste Kreiia schlucken. Sie hatte vollkommen vergessen, nach der Vergütung zu fragen. Verlegen kicherte sie und entschuldigte sich dieses Versäumnis, und bot dann Elenar an, doch noch selber noch mit Barrison zu sprechen. Dabei zeigte sie auf die Stelle, an der sie vor wenigen Minuten mit ihm gesprochen hatte, an der nun aber nur noch ein leerer Becher stand. Kreiia ließ die Schultern hängen und Elenar reichte ihr zum Trost einen Becher Obstbrand.
Das Mädchen roch erst an dem Schnapps, nahm dann einen zaghaften Schluck, der ihr auch sofort zu Kopfe stieg und leerte dann unter Kichern den restlichen Becher, was jedoch zur Folge hatte, dass sie sich einige Zeit später an Ort und Stelle übergeben musste und von Elenar zu ihrem Schlafplatz geschleift wurde, wo sie in einen unruhigen Schlaf fiel.
Die anderen bekamen hiervon nicht sonderlich viel mit. Ulfgar becherte fröhlich Einen nach dem Anderen und Elissa bekam von einem etwas stattlicher gekleideten Herrn eine besondere, leere Tasche überreicht, die sie als nimmervollen Beutel identifizierte.


Als Ulfgar am nächsten Morgen aufwachte, war das erste, was er wahrnahm, Kreiias Kopf auf seiner Brust. Entsetzt stieß er das Mädchen von sich herunter, woraufhin dieses auch aufwachte, den Barbaren schockiert ansah, sich panisch in die andere Ecke der Scheune zurückzog und ihn von dort aus böse musterte.
Draußen wurden bereits einige Tische für das Frühstück vorbereitet. Elissa und Elenar saßen schon beim Frühstück, als sich Ulfgar dazusetzte, und unterhielten sich angeregt darüber, dass Kim wohl bei dem jungen Mann übernachtet hatte, bei dem sie in diesem Moment am Nachbartisch saß.
Nach einiger Zeit kam auch Kreiia langsam wankend und mit schläfrigem Blick dazu. Lauthals und schrill wurde sie von Elissa begrüßt, was sie mit einem leisen quängeln quitierte. Den herzhaften, würzigen Käse, der ihr Angeboten wurde, lehnte sie ab und verleibte sich stattdessen einen Becher sämige Milch ein, was ihr von Elissa nur ein Grinsen einbrachte.
Nachdem sie sich dann erneut übergeben hatte –diesmal in die erloschene Feuerstelle- kam Elenar auf Barrisons Auftrag zu sprechen und wies Kreiia an, nun auch den anderen zu berichten, was denn genau ihre Aufgabe sei. Unter einigem Fluchen und Jammern versuchte Kreiia, Barrisons Anweisungen korrekt wiederzugeben, was ihr jedoch nicht sonderlich gut gelang, und auch Kims ständige Rufe vom Nachbartisch, sie möge doch lauter sprechen, halfen ihr nicht bei ihren Bemühungen.
Elenar verkniff es sich nicht, zu erwähnen, dass Kreiia versäumte, nach der Vergütung zu fragen, und bis zum Aufbruch ließen es sich Elissa und Ulfgar nicht nehmen, Kreiia noch ein wenig aufzuziehen. Außerdem sammelte Ulfgar noch die Rüstungsteile der gefallenen Orks zusammen und versuchte, sie wieder ordentlich herzurichten, was ihm auch recht gut gelang.
Elissa packte die Vorräte und einiges an Ausrüstung in ihren neuen Rucksack und Kim zeigte sich, zum Erstaunen aller, nun auch für die Reise in einem „normalen“ Aufzug –sie hatte Gefallen gefunden an den schlicht-kitschigen Kleidern der ansässigen Damen.

Zwei Tage dauerte die Reise, bis die Abenteurer in Shortridge ankamen. Überraschenderweise hielt sich Kim nicht mehr gar so distanziert von Elissa.
In der Stadt wollte die Gruppe noch einige Informationen über diesen William Reech einholen, bevor sie in seine Ländereien eindrangen. Ulfgar begab sich sofort zur nächsten Schenke, um dort den Wirt zu befragen, wurde jedoch noch hin und her geschickt und wusste am Ende noch weniger als zuvor. Zumindest konnte er bei einem der örtlichen Waffen- und Rüstungshändler seine Ausbeute von dem Orküberfall verkaufen.
Kim besorgte sich zum Leid aller eine neue Gauklertracht und einen lärmenden Dudelsack und Elenar tauscht ihre leichte Lederrüstung gegen eine Verstärkte ein. Danach gingen die beiden zu einem kleinen Imbis, um etwas zu essen, dicht gefolgt von Kreiia.
Sie alle verbrachten einige Stunden in der Stadt, bevor sie sich wieder am Eingang trafen, und sich weiter in Richtung Norden aufmachten.
Sie durchstreiften einen Wald, der mit der Zeit in ein Sumpfgebiet überging. Die wenigen Bäume, denen man dort noch gewahr werden konnte, waren alle bereits mehr oder minder abgestorben, Gras und Pflanzen hatten einen giftigen, bäunlichen Grünton und über dem gesamten Gebiet lag ein unwirklicher, stetig dichter werdender Nebel.
Nach einiger Zeit konnten sie einen riesigen Turm erkennen. Da sie sich sicher waren, dass dies wohl die Behausung William Reechs sei, schlichen Elissa und Kreiia näher heran, um mögliche Feinde schon im Voraus zu bemerken.
Als die beiden in die Nähe des Turmes kamen, fiel ihnen eine lange, hohe, saftig grüne Hecke ins Auge, die so garnicht in diese triste Gegend passte. Kreiia suchte die nähere Umgebung nach Fallen und Spuren ab, während Elissa weiter auf die Hecke zuschritt. Plötzlich wurde etwa 50 Meter von ihr im Nebel eine riesige, breite, käferartige Gestalt sichtbar, die sich schwerfällig erhob und in Elissas Richtung stapfte.
Liss rannte wieder zurück und vermied es dabei gezielt, genau auf den Rest der Gruppe zuzulaufen, während sich Kreiia hinter einem toten Baum versteckte.
Der riesige Käfer, der, nun wo man ihn genauer betrachten konnte, aus Metall zu bestehen schien und dessen Rücken mit Spießen bewehrt war, erkannte scheinbar, dass er Elissa nicht mehr hinterherkommen würde, also machte er kehrt und begab sich zurück zu dem Platz, an dem er vorher saß.
Elissa berichtete ihren Gefährten von ihrer Begegnung mit dem metallenen Monster und schlug vor, in der anderen Richtung einen Eingang zu suchen.
Ulfgar aber wollte versuchen, sich mit seiner Axt durch die Hecke zu schlagen. Zwar konnte er einen weiten Spalt in die Hecke schlagen, jedoch wucherte diese sofort wieder zu. Der Barbar aber wollte sich nicht unterkriegen lassen von irgendeiner botanischen Perversion, und so hieb er wieder und wieder auf das Gewächs ein, ohne, dass sich daraus ein Resultat ergeben wollte.
Während Ulfgar noch mit der Hecke beschäftigt war, nahmen die Anderen das bedrohliche Stampfen erneut wahr. Und dann tauchte auch schon die metallene Bestie vor ihnen auf.
Ulfgar mit sich reißend rannten sie los, das Monster schaffte es jedoch, Kreiia zu packen und riss sie in die Höhe. Kreiia rechnete damit, jeden Moment zerquetscht oder verspeist zu werden, das Monster aber schnüffelte nur kurz an ihr, ließ sie dann wieder fallen und stapfte wieder von hinnen.

Keiner konnte so recht verstehen, warum das Monster Kreiia verschonte, aber das Ganze wurde den Abenteurern langsam unheimlich. Da sie nicht wussten, was noch auf sie warten würde, wenn sie der Hecke in die andere Richtung folgten, entschieden sie, an Ort und Stelle die Hecke zu erklimmen.
Mit etwas Anstrengung und Hilfe von einem Seil Ulfgars kamen alle herauf und konnten ihren Augen kaum glauben, als sie einen saftig grünen Garten mit kunstvoll dekorierten Büschen und Bäumen vorfanden.
Sie sprangen von der Hecke herunter und näherten sich dem Turm. Über ihnen befand sich ein Fenster und in ein paar Metern entfernung war eine Tür zu sehen.
Kreiia ließ sich von Ulfgar zum Fenster hochstemmen und konnte so einen einfachen Raum mit Sesseln, einem Tisch und einigen Bücherregalen sehen., als auf einmal sich nähernde Stimmen erklangen.
Ulfgar setzte Kreiia wieder ab, während sich die anderen für einen bevorstehenden Kampf wappneten.
Der Ursprung der Stimmen waren zwei gepanzerte Krieger, die um den Turm herum auf die Gruppe zusteuerten. Ulfgar preschte mit seiner Axt vor und Elenar und Elissa nahmen die Krieger mit Pfeilen und Bolzen unter Beschuss.
Kreiia versuchte, einen der Gepanzerten von hinten zu attackieren, dieser wandte sich jedoch zu ihr um und trieb ihr sein Schwert in den Bauch. Reglos sank sie zu Boden und Ulfgar nutzte die Gelegenheit, um seine Axt in die Schulter des Kriegers zu schlagen, nur um dann zu erkennen, dass sich in der Rüstung niemand befand. Scheppernd fiel die Rüstung in sich zusammen.
Ein Geräusch ließ die Kämpfenden herumwirbeln. Einer der Büsche, welcher wie ein Schwein zurechtgeschnitten war, bewegte sich und setzte zum Satz auf die Gruppe an.
Dann zerschnitt ein Ruf die Szene.
Ein hagerer Mann mit wildem, weißem Haar, kam auf die Abenteurer zu. Die verbliebene Rüstung und der schweineförmige Busch nahmen neutrale Haltung an und der Mann stellte sich als William Reech vor und entschuldigte sich dafür, dass seine Wachen scheinbar voreilig angegriffen hätten.
Mit einem Heiltrank in der Hand beugte sich Elissa zu der bewusstlosen Kreiia hinunter und zog ihr vorsichtshalber noch den Zauberstab und das Medaillon aus der Tasche. Sie konzentrierte sich auf das Schmuckstück, welches sie in ihrer Hand verbarg und auf Reech, doch nichts geschah. Indessen beugte sich auch Reech zu Kreiia hinunter, legte ihr eine Hand auf das Gesicht und murmelte einige Worte, woraufhin Kreiia tief einatmete und sich aufrichtete. Sie war noch ein wenig verwirrt und so realisierte sie noch nicht, wer sie zurück ins Leben gerufen hatte.

Raidi
28.05.2009, 19:42
Reech lud alle in seine Behausung ein, schließlich bekam er nicht sonderlich oft Besuch und ahnte, dass die Abenteurer nicht nur gekommen waren, um seinen Garten zu begutachten.
Drinnen legten Kim, Elissa und Kreiia ihre Mäntel ab, wobei Kreiia auffiel, dass sich das Medaillon nicht mehr an seinem Platz befand. Sie wollte gerade wieder nach draußen rennen, um danach zu suchen, als Elissa sie zurückhielt und ihr erklärte, dass sie das Schmuckstück an sich genommen hätte.
Unterdessen versuchten Elenar und Ulfgar Reech einige Informationen zu entlocken, dieser aber blieb hart und vertröstete die beiden bis zum Abendessen, zu dem er alle herzlich einlud. Daraufhin führte er die Gruppe zu einigen Gästezimmern –und Kreiia auf Nachfrage zu einem Badezimmer.
Ulfgar sammelte seine Gefährten in seinem Zimmer und beriet mit ihnen, wie sie am besten vorgehen sollten. Elissa ergriff die Initiative und nahm das Anwesen genauer unter die Lupe.

Als sie sich im Gang umsah, der irgendwie zu lang für den Turm wirkte, entdeckte sie einen Schatten, der in einem der Zimmer verschwand. Sie folgte der Gestalt bis zur Tür und blickte in den Raum. Dort konnte sie gerade noch erkennen, wie der Schatten durch eine weitere Tür ging, vorbei an einem Jungen, der mit dem Rücken zu Elissa saß. Als sie den Raum aber betrat, befand sie sich an einem vollkommen anderem Ort, als an dem, den sie kurz vorher noch gesehen hatte. Hier lagen einige Bücher und wissenschaftliche Instrumente herum, dazu ein merkwürdiges, breiter werdendes Rohr, welches aus einem Fenster herausragte und ein großer Spiegel.
Als Elissa sich im Spiegel sah, streckte sie ihrem Spiegelbild frech die Zunge heraus. Dann wurde alles weiß...

Kreiia hatte sich im Bad etwas gereinigt und frisch gemacht und wollte nun die Gelegenheit nutzen, sich ungestört im Turm umzusehen. Sie folgte dem Gang bis zu einer angelehnten Türe, hinter der sie dumpfes Gemurmel vernahm. Als sie an der Tür lauscht, konnte sie gerade noch den Schluss von einem Witz auf Ulfgars Kosten hören, den Kim von sich gab.
Kreiia entschied, ihre Gefährten fürs Erste zu ignorieren und ging weiter, bis zu einer offenen Türe. Als sie hindurchspähte, sah sie einen Raum mit einiger Literatur und verschiedensten Werkzeugen, zudem einem großen Spiegel und einem langen Rohr, welches aus dem Fenster nach draußen führte. An dem Spiegel befand sich zudem ein unnatürliche großes, rattenartiges Wesen, welches, als es Kreiia gewahr wurde, hinter einigen Kisten verschwand. Kreiia trat an die Kisten heran, um sich dieses Wesen genauer anzusehen, konnte es jedoch nicht ausfindig machen. Sie suchte den Raum ab, als sie plötzlich Stimmen hörte...

Ulfgar versuchte den makaberen Witz, den Kim erzählte, und das dazugehörige Gelächter, zu ignorieren, als es an der Tür klopfte. William Reech trat herein und erkundigte sich nach dem Befinden seiner Gäste. Ulfgar reagierte sofort und stellte sich so an die Tür, dass Reech keine Möglichkeit hatte, irgendetwas –wie zum Beispiel die Anzahl der Personen- im Raum zu erkennen., und löcherte den Alten erneut mit einigen bohrenden fragen. Außerdem wies er auf den Orkangriff in Westhaven hin, woraufhin Reech den Barbaren bat, ihm auf einer Karte im Arbeitszimmer die genaue Position des Angriffst zu zeigen.
Ulfgar willigte ein und er, Kim und Reech begaben sich den Gang hinunter in das Arbeitszimmer. Ulfgar ging voraus, und so konnte er sehen, dass Kreiia gerade damit beschäftigt war, sich aus dem Zimmer herauszustehlen.
Blitzschnell wirbelte er herum und bat Reech, ihm doch etwas zu trinken zu holen. Reech erwiderte, dass er einiges an Trunk in seinem Arbeitszimmer hätte, woraufhin Ulfgar dem Hausherren einige Getränke aufzählte, die für ihn in Frage kommen würden, in der Hoffnung, eines davon wäre nicht an Ort und Stelle verfügbar.
Kreiia nutzte die Gelegenheit und presste sich hinter dem Barbaren an die Wand.
Letztendlich ließ Ulfgar Reech das Zimmer betreten und tänzelte seinerseits herum, um weiterhin Sichtschutz für Kreiia zu bleiben.
Diese verließ für einen kurzen Augenblick den Raum, betrat ihn jedoch sofort wieder, während sie die drei lautstark begrüßte, um den Schein einer zufälligen Begegnung zu wahren.
Ulfgar erklärte Reech dann lang und breit, wie und wo er gegen die Orks gekämpft hatte –und erwähnte nebenbei auch, dass er einen Ankheg enthauptet hätte- während Kim an den Apparaturen in dem Zimmer herumfummelte und Kreiia sie immer wieder gezielt tollpatschig von diesen wegzog, in der Hoffnung, sie würde damit das Rattenwesen aufschrecken.

Unterdessen sah sich Elenar in den Gängen des Turmes um. Ein Stockwerk weiter oben fand sie sich vor einer prachtvollen aber verschlossenen Tür, hinter der sie Vogelzwitschern ausmachen konnte –das Erste und Einzige in der gesamten Gegend. Sie merkte sich diese Entdeckung und erforschte das seltsame Bauwerk weiter. Da es oben nicht mehr viel zu sehen gab, begab sie sich wieder auf das Stockwerk, auf dem sich auch ihr Zimmer befand. Hier fiel ihr eine Tür ins Auge. Sie öffnete sie und blickte in absolute Finsternis.
Alleine wollte sie diesen unwirklich dunklen Raum nicht erforschen, und so ging sie weiter den Gang hinab, bis sie irgendwann die Stimmen von Reech und ihren Gefährten ein paar Räume weiter vernahm.
Sie hatte kein Bedürfnis, sich zu den Anderen zu gesellen, und so begab sie sich auf ihr Zimmer, um ihre Gedanken zu sammeln.

Ulfgar und Reech waren in ein Gespräch über die Heldentaten des Barbaren vertieft, als Kim an dem langen Rohr herumfummelte, welches daraufhin zu leuchten begann. Reech blickt Kim verwundert an, bedeutet ihr, sich von seinen Geräten fernzuhalten und Ulfgar bohrte auf ein Neues bei Reech bezüglich Zaubereien und Experimenten nach. Der Hausherr erklärte erneut, dass er ihnen gerne alle ihre Fragen beantworten wird, aber sie sich noch bis zum Essen gedulden müssen. Damit schickte er sich an, den Raum zu verlassen. Als er jedoch an dem Spiegel vorbeikam, wurde er leicht stutzig. Er untersuchte das Glas und bat dann alle im Raum, ihren Blick von dem Spiegel abzuwenden. Nach ein paar Protesten taten dies auch alle und Reech fing an, wieder einige unverständliche Worte zu murmeln.
Im nächsten Moment stand Elissa plötzlich im Raum. Sie hatte keine Vorstellung davon, was vor sich ging –für sie war keine Zeit vergangen, nachdem sie in den Spiegel gesogen wurde. Jedoch kam ihr das ganze äußerst seltsam vor. Sie wollte gerade ansetzen, Reech zu befragen, was hier vor sich ginge, als Ulfgar sie und die noch immer randalierende Kim von hinten packte und rückwärts aus dem Raum schleifte. Kreiia dagegen bot Reech an, ihm in der Küche etwas zur Hand zu gehen, damit es bis zum Essen nicht mehr gar so lange dauert.

Wieder zusammen auf Ulfgars Zimmer tauschte die Abenteurer ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus. Besonders die Entdeckungen der Elfe interessierten sie sehr, und sie entschieden, diesen genauer nachzugehen.
Unterdessen half Kreiia Reech in der Küche und befragte ihn zu einigen Dingen, wie der öden Gegend und den dagegen so lebendigen Garten und dem rattenhaften Wesen.
Zur Umgebung antwortete er nicht viel, über die Ratte aber erklärte er, dass es sich dabei um seinen Sohn Peter handle, der seit einem Unfall dieses Dasein friste.
Dann blickte er das Mädchen mit eindringlichem Blick an und sagte ihr, dass es sich nicht zieme, in fremden Häusern herumzuschnüffeln, besonders nicht in solchen, in denen sich gefährliche Dinge wie magische Spiegel oder bodenlose Räume befinden...

Die Anderen waren an dem finsteren Raum angelangt. Ulfgar öffnete vorsichtig die Türe und leuchtete mit einer Lampe hinein, deren Lichtschein nur wenige Zentimeter weit reichte. Kim rief einige unanständige Worte in den Raum, die einige Male widerhallten, was Ulfgar dazu veranlasste, vorsichtig die Dunkelheit nach Boden und Wänden abzutasten. Seine Befürchtung wurde bestätigt, als er beim ertasten des Fußbodens ins Leere griff. Ein wenig erleichtert, dass er nicht sofort in den Raum hineingetreten ist, atmete er aus, als Kim ihn plötzlich von hinten packte und ihm zurief, er solle aufpassen, nicht zu fallen.
Den Schock halb verdaut, stieß der Barbar die Närrin von sich Weg, zog seine Axt und schritt wild entschlossen auf sie zu.
Elissa und Elenar taten ihr Bestes, um Ulfgar zurückzuhalten, wurden aber von dem kräftigen Krieger einfach nur mitgeschleift. Kim war sich der Gefahr, in der sie schwebte, scheinbar nicht bewusst und erzählte dem auf sie zu kommenden Barbaren nur einen wirklich schlechten Witz über die zwei Orks die sich im Wald treffen und.........
Mit einem Mal schmiss sich Ulfgar zu Boden und krümmte sich vor Lachen. Liss und Elenar wussten erst nicht, was sie davon halten sollen, als sie jedoch Kim schelmisch grinsen sahen, waren sie sich sicher, dass es sich hierbei um mehr als nur einem schlechten Witz handelte.


Am Abend versammelten sich alle wieder im Eingangssaal des Turmes. Hier befand sich nun eine Tafel mit unterschiedlichsten Speisen und Getränken, an deren Ende Reech saß und sich selbst die Karten legte. Ulfgar fand dies sehr interessant und wollte für sich eine Karte ziehen, aber Reech hielt ihn davon ab, mit der Warnung, dass dies kein normales Tarot-Deck sei. Daraufhin nahm er ein paar andere Karten zur Hand und ließ erst Ulfgar und dann auch die anderen einige Karten ziehen. Dabei erklärte er zu jeder Karte, was passiert wäre, würde es sich dabei um sein „besonders Deck“ handeln –was in den meisten Fällen eher ungut war.
Die Abenteurer aßen und tranken, und als sie sich gesättigt fühlten, wurde eine ernstere Konversation angeschnitten. Ulfgar verlangte von Kreiia, dass sie ihm das Medaillon gebe, hielt dann dieses in Reechs Richtung und fragte den Mann, ob er so etwas kennen würde und ob ihm „die Gilde“ ein Begriff wäre.
Reech wusste nicht, was „die Gilde“ sein sollte und was sie von ihm wolle, jedoch erkannte er den Zweck des Medaillons und er erklärte seinen Gästen, warum man wohl etwas gegen ihn haben könnte. Er habe nämlich vor rund 700 Jahren bei seinen Forschungen mit einem Regenmacher einen Stern herangezogen, welcher die Königreiche verwüstete. Nur dank seiner magischen Kräfte konnte er dem Unheil entgehen und bis zum heutigen Tage existieren.
Nachdem er mit seiner Erklärung endete, erhob er sich und verlangte von den Abenteurern, nun, wo sie seine Geschichte kannten, dass Medaillon auf ihn anzuwenden und damit seiner Existenz ein Ende zu setzen.
Ulfgar war dies recht und er gab das Medaillon wieder an Kreiia, die es, ohne Ulfgar anzusehen, entgegen nahm und in eine ihrer Taschen steckte.
Sie erklärte, dass sie Reech nicht aufgrund eines Fehlers von vor über 700 Jahren vernichten wird, besonders nicht für einen Auftraggeber, der sie in dieser Beziehung im Dunkeln gelassen hat.
Während sie mit Reech debatierte und versuchte, ihm genauere Informationen zu entlocken, stahl Elissa ihr heimlich das Schmuckstück aus der Tasche und aktivierte es.
Reech bermerkte dies und streckte die Hand danach aus. Als Kreiia dem gewahr wurde, versuchte sie, Reech noch zuvorzukommen, doch es war schon zu spät.
Ein heftiger Ruck ging durch den Raum und die Abenteurer wurden von Reech weggestoßen. Das Medaillon glühte und um ihn herum schwirten bunten Lichter. Dann verblasste der Mann und kurz bevor er sich vollkommen auflöste, wandte er sich noch Kim zu, lächelte sie an und sprach etwas zu ihr, was leider nicht mehr zu verstehen war.

Von draußen war ein Aufschrei zu höreen. Kreiia und Elenar liefen sofort nach draußen und Kim, Elissa und Ulfgar rannten zum Fenster, von wo aus sie unten im Garten das Rattenwesen sehen konnten, wie es nach irgendetwas grub.
Als sich Elenar und Kreiia der Kreatur vorsichtig näherten, rannte sie jedoch davon und verschwand in der Hecke. Die anderen drei stürmten gerade aus der Haustür und versuchten die Ratte zu verfolgen, kamen jedoch um ein Harr zu spät bei der Hecke an.
Kreiia sah sich das loch an, welches Peter gegraben hatte und entdeckte etwas metallisches, was, als sie es herauszog, sich als ein Paar Armschienen mit seltsamen kryptischen Zeichen herausstellte.
Elenar legte die Armschienen ohne zu überlegen an und stellte fest, dass sie sich kein Stück anders fühlte.
Kreiia aber konnte unter den Zeichen jenes für das Wort Schutz ausmachen, und da sie noch vollkommen Rüstungslos reiste, übergab Elenar ihr die Armschienen.
Unterdessen näherten sich einige dunkel vermummten Gestalten -Mitglieder die Gilde und Geheimagenten des Königreiches- dem Turm. Einer, der höherrangig wirkte, bedankte sich knapp für die Hilfe der Abenteurer, übergab Elissa einen Beutel mit einigen Platinstücken und bat die Gruppe dann, sich zu entfernen.
Ulfgar jedoch wollte sich im Turm noch einmal etwas genauer umsehen, musste dann aber feststellen, dass alle Türen scheinbar magisch verschlossen waren.
Kreiia und Elissa nahmen sich vom Esstisch noch einiges mit -Elissa, weil sie ihre Vorräte aufstocken wollte und Kreiia, um etwas zu essen für Peter weiter weg vom Turm zu verstecken, damit er nicht von den Mitgliedern der Gilde entdeckt wird.
Bevor sie sich dann aufmachten, zu gehen, versuchten sie noch weitere Informationen über Reech oder den Sinn dieses Auftrags zu bekommen, die Leute, mit denen sie sprachen, zeigten sich jedoch äußerst unkooperativ und warfen der Gruppe, um weiteren Fragen zu entgehen, ein schwarzes Bündel hin.
Elissa erkannte dies sofort als eine speziell für Diebe geschneiderte Lederrüstung, mit der man noch leichter eins mit den Schatten werden könne.
Mit ihrer Ausbeute verließen die Abenteurer das Anwesen Reechs, unsicher, was sie als nächstes erwarten wird.

Minza
28.05.2009, 19:54
Super vielen Dank für den Bericht :kaw:

Ja, das war schon eine emotional belastende Sache, der ganze Auftrag... auch wenn Reech vielen Charakteren und Spielern doch suspekt bis unsympatisch war. Aber ob er das verdient hat? Wir werden es wohl nie erfahren...
Seine Kollektion an Konstrukten (da waren noch Diener und sogar ein Schildwächter unter seiner Kontrolle) dürfte jetzt an die Gilde und das Königreich gefallen sein, wobei die das zu 100% nichtmehr zum Laufen bringen werden ^^

Und Kim hätte bei der Tarot-Karte sogar richtig gut abgeräumt... Schätze und Erfahrung wäre es für sie gewesen. Tja, aber es war halt nur ein Fake-Deck, kein wirkliches Deck of Many Things :/

Und was ich im Nachhinein noch vergaß zu erklären: das große Konstrukt vor der Hecke war ein Kadaver Sammler, der Leichen einsammeln und seinem Herren bringen sollte. Sein Problem war, daß er zwischen Leiche und Lebendem nichtmehr wirklich unterscheiden und sich erst von Nahem vergewissern mußte... zum Glück hat Kreiia lebendig gewirkt :kaw:

Raidi
28.05.2009, 20:18
oh... wie süß.... hätt ich das gewusst, hätt ich ihn adoptiert ^.^"

mann... reech wir dmir immer sympathischer..... naja... vielleicht dürfen wir ihn ja noch in nem finalen showdown umbringen ^.^"

Dyesce
28.05.2009, 21:59
Liss hat ihre "alte" leichte Lederrüstung dann an Kreiia übergeben, als sie die Shattenrüstung bekommen hatte.


Ich stelle fest, wie sich Liss' Einstellung zu den Charakteren verändert hat.

Wirkliches Vertrauen hat sie nur zu Ulfgar geschöpft. Sie hat sogar begonnen, ihn zu mögen. Für sich selbst, um nicht ihre Berufsehre leiden zu lassen, hat sie beschlossen, daß sie ihr "Angebot" deshalb für ihn zur Verfügung stellt, weil er sie ja schließlich beschützt. Sie bezahlt quasi ihren Bodyguard damit, und er zahlt für ihre Dienste mit dem Schutz.
Stimmt nicht ganz, aber solang sie das selbst glaubt, ist sie zufrieden.

Zu Kreiia hat sich das Verhältnis wesentlich gebessert, seitdem sie ihr das Gold von dem Betrug zugesteckt hat, weil sie gemerkt hat, daß Kreiia ihr Gewissen quält, damit hat sie sie in der Hand. Ein gutes Gefühl, Macht über andere Personen zu haben.

Kim findet sie süß und das ist bei ihrem Charisma auch kein Wunder. Da Liss in Männern nur ihren Beruf sieht, sucht sie in Frauen ihr Vergnügen. Die kleine Kim ist ja auch fein darauf eingegangen und ist sozusagen fast eine Freundin. Es gibt auch weitere Pläne desbezüglich *g*

Nur Elenar ist ihr immernoch ganz und gar suspekt. Sie schätzt sie als "Guten Charakter" ein, sprich selbstlos, und von solchen Leuten weiß man ja nie, was man erwarten muß. Die Bösen kümmern sich um sich selbst, da kann man erwarten, daß sie das tun werden, was für sie am besten ist, aber bei den Guten, da weiß man nie, welche Dummheit sie als nächstes tun.
Elenar ist so gar nicht lesbar, wer weiß, was ihre Agenda ist.

Minza
28.05.2009, 22:09
Hmmm... wie steht Kim zu allen?

Elenar ist ihr Schutzengel in der Gruppe. Sie hat sie beschützt und Kim geht davon aus, daß sie sie auch weiterhin beschützen wird. Zu ihr verspürt sie eine seltsame Art von Freundschaft, eine Art Vertrauen, was sie aber leider auch oft zu unvorsichtig werden läßt.

Kreiia sieht sie als kleines Mädchen, das man prima ärgern kann. Mittlerweile hat sie zwar mitbekommen, daß da mehr dahinter steckt und die ganze Flucht-Sache eventuell eine doch nicht ganz so verhätschelte Vorgeschichte zuläßt, dennoch steht sie zu ihr und hat ja schon bewiesen, daß sie auch für sie in den Kampf ziehen würde.

Ulfgar ist der große Klotz, den man prima nach Strich und Faden verarschen kann und der dann hoffentlich von Elenar und den anderen aufgehalten wird, obgleich sie immer bessere Mittel lernt, sich den Barbaren selbst vom Hals zu halten. Dennoch mag sie den großen Deppen irgendwie und ist dankbar, daß er für die Gruppe die meisten Schläge einsteckt.

Liss ist so eine Sache... zum einen war sie boshaft, gemein und brutal, zum anderen gibt sie ihr aber derzeit einfach die Zuwendung, die sie benötigt, um die strapazierenden Abenteuer ohne bleibenden Schaden zu überstehen. Sie nimmt gerade die Rolle einer perversen, großen Schwester ein :D

Kim ist für Kim das ein und alles... witzig, intelligent, verspielt, wortgewandt und doch so unglaublich sensibel. Das, was man von einem Menschen nunmal so erwartet. Zudem erzählt sie die besten Witze, die fieseste Limmericks und hat die tollsten Klamotten an. Kim mag Kim :)


Ach ja... Kim hat nicht mit dem Bauernjungen geschlafen, mit dem sie dann an dem Morgen in Westhaven frühstückte. Nicht, daß da Gerüchte aufkommen :o

Raidi
28.05.2009, 22:36
Na ich schließ mich auch mal an...

Kreiia hat ein ein wackeliges Vertrauen zur Gruppe.
Liss und Ulfgar sind ihr gerade äußerst unangenehm, nach der sache mit Reech. sie ist da einfach vorgeprägt.

Kim ist sowas wie ne unfreiwillige Freundin. Kreiia würde ihr nichts wichtiges anvertrauen und sie hat auch keinen Respekt vor ihr, aber irgendwie mag sie die Närrin, alleine schon, weil es einfach Spaß macht, sie zu ärgern.

Elenar ist sehr undurchsichtig und das macht Kreiia Angst. Sie glaubt nicht, von Elenar verraten oder enttäuscht zu werden, und das stellt für sie ein Problem dar, weil sie soetwas nicht gewohnt ist.

Minza
28.05.2009, 22:39
Klassische Bindungsangst... wie süüüß ^^


Ach ja... was haben wir in diesem Abenteuer gelernt?

- Barbaren können sich einfache Ortsnamen wie Shortridge nicht merken und nennen sie Southshusubahu...
- richtig fiese Beleidigungen auf Gharoodo sind übersetzt auf Common ganz harter Toback: "Du kleiner Humpeldumpel!" und dergleichen ;)

Orakel
28.05.2009, 23:53
Hmm.... ich habe im Moment das Gefühl, als würde ich mehr Informationen brauchen um aus dem ganzen Schlau zu werden.

Ich warte am besten einfach mal ab, wie sich eure Runde weiter abwärts bewegt. Aber es ist schon erschreckend, wie gut das "Deck of many Things" doch an Wiedererkennungswert hat. "Tarotdeck, dass nicht ganz so einfach ist." - Bei Hackmaster währen die Charaktere in 8 von 10 Fällen draufgegangen, glaube ich. Bei D&D 3.5 müsste ich selbst mal wieder nachsehen gehen, wo und was es damit auf sich hatte. *kopfkratz*

Jedenfalls war der Bericht sehr amüsant zu lesen.

Minza
29.05.2009, 06:43
Hmm.... ich habe im Moment das Gefühl, als würde ich mehr Informationen brauchen um aus dem ganzen Schlau zu werden.

Im Zweifelsfall kannst du mir die ja per PN stellen :D

Ich warte am besten einfach mal ab, wie sich eure Runde weiter abwärts bewegt.

Als abwärts bewegend empfinde ich das ganze derzeit nichtmal... eher halten sie sich auf konstant auf einem eher niedrigen Morallevel und versuchen sogar (zugegebenermaßen recht träge) aus diesem herauszuwachsen... was aber halt bis dato nicht im geringsten klappt.

Aber es ist schon erschreckend, wie gut das "Deck of many Things" doch an Wiedererkennungswert hat. "Tarotdeck, dass nicht ganz so einfach ist." - Bei Hackmaster währen die Charaktere in 8 von 10 Fällen draufgegangen, glaube ich. Bei D&D 3.5 müsste ich selbst mal wieder nachsehen gehen, wo und was es damit auf sich hatte. *kopfkratz*

Bei uns hätte es auch 4 Leute übelst erwischt, afaik 2 davon permanent. Ist schon ein mächtiges Spielzeug und Reech wußte, warum er die Gefährten nicht damit hantieren ließ... jedenfalls hätte ihm das vermutlich den Hintern gerettet. Wobei... er hätte mit seiner Macht die 5 Hanseln auch so beschäftigen können, wenn wir mal ehrlich sind :kaw:

Wenn du im Dungeon Master Guide nachschauen willst: Seite 278 ;)

lain
29.05.2009, 16:00
Hier noch die Situation aus der Sicht von Elenar:

- Ulfgar ist aus ihrer Sicht der typische, laute, ungebildete und grobe Mensch, und dazu auch noch ein Mann. Er hat zwar auch so seine guten Seiten (im Kampf, wenn er denn mal was trifft), aber er ist ihr noch so leicht suspekt.

- Kim findet sie irgendwie witzig; inzwischen betrachtet sie sie ein wenig wie eine kleine Schwester oder Freundin. Ihr vertraut sie.

- Kreiia ist ihr höchst suspekt. Sie hält sie für eine Diebin und Betrügerin und würde ihr auch noch schlimmeres zutrauen. Sie wird sie weiter genau im Auge behalten und ihr auch nur sehr begrenzt vertrauen.

- Liss kann Elenar so gar nicht einschätzen. Das sie eine **** ist vermutet sie schon seit einiger Zeit (das Auftreten und die Kleider lassen das aus ihrer Sicht vermuten), irritiert ist sie aber über der Verhalten gegenüber Ulfgar. Ansonsten kann sie nichts aus ihr lesen.

Minza
29.05.2009, 16:15
Das lustige ist, daß ich wirklich erwartet habe, daß die beiden Baumknuddler (Elenar und Ulfgar) sich blendend verstehen werden, genauso wie die beiden Schattenmädchen (Liss und Kreiia)... und dann kommt alles anders :kaw:

Raidi
29.05.2009, 16:29
wow... grundverschiedene meinungen gegenseitig und über die anderen gruppenmitglieder.... Wie sich wohl Chora da reinfinden wird ^.^"

Orakel
29.05.2009, 21:29
Im Zweifelsfall kannst du mir die ja per PN stellen :D

Könnte ich vielleicht. Aber warum sollte ich mir dann den Spaß verderben rekapitulierend mitzulesen, ob und wie deine Runde mein derzeitiges Bauchgefühl bestätigen könnte. (Oder ich werde einfach zwischendurch mal reinplatzen. Aber es hat was mit den Gilde-Leuten zu tun.)

Dyesce
29.05.2009, 21:58
Wieso sollten sich zwei Rogues gut verstehen, vor allem, wenn einer davon evil ist? Konkurrenz!

Liss ist sehr gespannt darauf, herauszufinden, warum Kreiia von Leuten aus ihrer Heimat verfolgt wird. Was ist das überhaupt für eine Hinterwäldler-Gegend, wo man nicht mal Common spricht? Sogar Ulfgars Stamm spricht zivilisiertes Common.

Minza
29.05.2009, 22:19
wow... grundverschiedene meinungen gegenseitig und über die anderen gruppenmitglieder.... Wie sich wohl Chora da reinfinden wird ^.^"

Das frage ich mich auch schon die ganze Zeit... schon alleine, weil sie als magische Halbelfe doch wieder ein Exot ist. Entweder wir lieben oder hassen sie ^^

Könnte ich vielleicht. Aber warum sollte ich mir dann den Spaß verderben rekapitulierend mitzulesen, ob und wie deine Runde mein derzeitiges Bauchgefühl bestätigen könnte. (Oder ich werde einfach zwischendurch mal reinplatzen. Aber es hat was mit den Gilde-Leuten zu tun.)

You're welcome :kaw:

Wieso sollten sich zwei Rogues gut verstehen, vor allem, wenn einer davon evil ist? Konkurrenz!

Aber zusammen planen, uns unschuldige Abenteurer übers Ohr zu hauen :o

Sogar Ulfgars Stamm spricht zivilisiertes Common.

Kim: "Das ist doch wirklich kein Argument, entschuldigung! Ich kenne Rabenvögel, die einige Wörter oder Sätze Common rauswürgen können, da ist dein trainierter Biber echt keine Ausnahme. Ich sag nur 'Southshusubahu'..." :rolleyes::p

Dyesce
29.05.2009, 22:28
Ummm, ich bin mir nicht sicher, ob "southshusubahu" von Ulfgar oder von seinem Spieler Stompy kam... Ulfgar hat nämlich eine ziemlich hohe Intelligenz *fg*
Nicht, daß Stompy dumm wäre, aber das beste Gedächtnis hatter net.

Minza
30.05.2009, 18:26
Kim:

"Also bitte... :o

Elenar, Liss und Ulfgar sitzen in einer Taverne und genießen ihre Getränke, als jeder der drei eine Fliege in ihrem Krug erblickt.
Elenar bedeckt ihren Krug mit einem Tuch und schiebt ihn zur Seite.
Liss beseitigt die Fliege und trinkt weiter.
Ulfgar fischt die Fliege aus seinem Bier und fängt an zu brüllen: "Spuck es aus, du Bas*ard! Spuck es aus!"

:D"

Soviel zum Thema "Kims Witz-Niveau" :rolleyes:


Es fehlt eigentlich nur noch die Meinung von Ulfgar über alle... wäre auch interessant zu wissen :verwirrt:

Orakel
30.05.2009, 21:55
Tja, da müsst ihr wohl den entsprechenden Spieler hierhertreiben. :D

Minza
02.06.2009, 23:50
Ich glaube, er ist einfach nicht so der Forenmensch... wobei er auch nicht die Meinungen der anderen Charaktere durchlas oder auch nur wissen wollte, da er Ulfgar komplett unvoreingenommen gegenüber den anderen spielen will ^^

Gestern haben wir uns (unterstützt durch unseren "Neuzugang") wieder in Lains Wohnzimmer versammelt und folgendes erlebt...


Hexenjagd

Eine erschöpfte Gestalt schlug sich durch das Dickicht der nächtlichen Wälder. Auf der Suche nach den "Bezwingern" des Zauberers Reech hatte sie schon viele Tagesreisen hinter sich und war letztendlich am Ende ihrer Kräfte angekommen. Es war eine Halbelfen Magierin und die Gilde hatte sie geschickt, die noch recht junge Gruppe aufzusuchen und ihr neue Kunde zuzutragen.
Endlich vernahm sie Stimmen zwischen den mächtigen Bäumen und mit hell erleuchteter, magischen Flamme näherte sie sich dem Rastplatz, wo eine junge Hofnärrin gerade einen Witz über Halbelfen zum Besten gab... die Sache fing ja schon gut an!

Der Neuankömmling wurde schnell von Elenar und Ulfgar erblickt und auch Kim drehte sich rasch um, woraufhin sich die Halbelfin erkundigte, ob dies wirklich die Gefährten seien, die vor einer Woche William Reech seiner Bestimmung übergaben und erwähnte, daß sie neue Aufgaben für die Gruppe hätte.
Liss, die sich mittlerweile von hinten an die Botin herangeschlichen und sie mit ihrer Handarmbrust ins Visier genommen hatte, gab ihre Position auf und gesellte sich zu ihren Mitstreitern, die nun viele Fragen stellten, woraufhin sich die Halbelfin als Chora Ratan vorstellte. Im Auftrag der Gilde sollte sie die Gruppe nach Cruhn (der Hauptstadt des Königreichs Cromshells) führen und an den Hof der Königin Ehlra bringen, wo ein gewisser Malgeen weitere Informationen für sie hätte. Auf die Fragen zur Belohnung kamen zwar Versprechungen, aber keine genauen Summen und somit blieben alle erstmal recht mißmutig, was Kim mit einigen Witzchen zu bekämpfen versuchte.
Diese Witze wiederum ließen die immernoch im Baum vor Chora versteckte Kreiia unkontrolliert loskichern, was damit endete, daß sie sich aus ihrer Deckung gleiten ließ und ziemlich unsanft auf dem Waldboden aufkam.

Chora bat die immer noch recht unschlüssige Gruppe, sich doch mit ans Feuer setzen zu dürfen und erklärte noch einige Details ihres Auftrages: die Gilde arbeite mit dem Königreich zusammen und viele der geheimnisvollen Dinge der letzten Tage - wie etwa die aufkommenden Schatten - würden ihnen von Malgeen oder einem anderen Gildenmitglied besser erklärt werden, sobald sie in Cruhn am Hofe angekommen seien. Auf die Aussage von Ulfgar und Liss, daß sie keinen Babysitter bräuchten, der sie bis nach Cruhn führen würde, antwortete Chora, daß sie auch kein Babysitter sei... sie hätte nur den Auftrag, die Gefährten zu begleiten und aufzupassen, daß sie nicht allzuviel Mist bauen würden. "Babysitter!" schallte es aus den Mündern der wild zusammengewürfelten Kameraden und alle waren sich einig. Nur Chora saß irgendwie ein bisschen verlassen am Feuer und wunderte sich, wo sie denn hier hineingeraten war, während Kim zu einer neuen Witz-Kanonade ausholte und Ulfgar eine fiese Bemerkung Richtung Kreiia losließ ("Der pädophile Henker aus Gilldring hätte dich sicher auch gemocht!"), was diese ebenfalls düster vor sich hingrübelnd verstummen ließ.
Die Sache war vorerst einmal beschlossen: sie würden nach Cruhn reisen und sich anhören, was die Gilde ihnen denn so zu sagen hatte.

Vier Tage später reiste die kleine Gruppe immer noch gen Süden. Der Wald gab einer flachen Heidelandschaft Platz und ein gewaltiger Canyon wandte sich mit dem Weg der Gefährten durch die Landschaft. Chora hatte sich mittlerweile ein wenig sozialisiert, Kreiia versuchte sich aber dennoch immer noch von der Gruppe weitmöglichst abzuseilen und mit niemanden groß zu reden... ihr Vertrauen in die Gefährten war seit der Sache mit Reech bis in die Grundmauern erschüttert. Kim verbrachte ihre Zeit eher damit, Ulfgar, der ebenfalls mehr als noch vor einigen Wochen nachdachte und über seine jetzige Lage philosophierte, auf die Nerven zu gehen. Er benantwortete dies mit offener und unverblümter Abneigung gegenüber der Närrin, während sich Liss und Elenar eigentlich aus allem herauszuhalten versuchten, solange nicht wieder die Situation eskalieren würde.
Auf der anderen Seite des Canyons hatte sich mittlerweile ein kleines Gebirge aufgetürmt und schon bald war eine große Brücke mit gewaltigen Verstrebungen zu sehen, die von der hiesigen Seite der Schlucht in ein gigantisches Tor in der Bergwand auf der anderen Seite des Abgrundes führte. Auf der Brücke waren Wachen und Fußvolk zu sehen und da es Abend wurde, entschied man sich, die Stadt für das Nachtlager aufzusuchen... wobei hier Ulfgar den Wald bevorzugte und nach einem kurzen Gespräch um den morgigen Treffpunkt in Richtung Bäume aufbrach.

An der Brücke angekommen wurden die Gefährten schnell von mehreren Wachen abgefangen und es wurde gefragt, was die Abenteurer denn in Canyon (so anscheinend der Name der Stadt) vorhätten und trotz der besten Bemühungen von Liss und Chora wurde die Gruppe abgewiesen, während Kreiia unter den lüsternen Augen einer weiteren Wache beinahe erstarrte und dann durch eine entnervte Chora aus ihrem Zustand herausgerissen wurde.
Die Stadt wollte keine Abenteuerer aufnehmen, somit schritten diese stolz in Richtung Wald, wo nach wenigem Suchen der Lagerplatz des Barbaren gefunden wurde. Lediglich Kim war sichtbar enttäuscht und schmollte vor sich hin und war den restlichen Abend nicht im geringsten dazu fähig, versaute Sprüche abzulassen oder gar Ulfgar weiter zu ärgern.
Der unterdess mit Elenar einen großen Waldvogel stellte, ihn nach einigen gezielten Schüssen der Waldläuferin enthauptete und den zuerst noch kopflos davonflatternden und wankenden Körper wieder einsammelte und zurück zum Feuer schleifte. Für das Abendessen war gesorgt.

Liss kam die ganze Sache mit der Stadt höchst seltsam vor und sie teilte ihren Kollegen mit, daß sie einen kleinen Erkundungsgang durchführen würde, während sich die anderen zur Ruhe legten und ihre Wachposten einnahmen.
Sie schlich sich im Schutz der Dunkelheit zur Brücke und stellte dort fest, daß Nachts das Tor fest verschlossen und durch ettliche Wachen auf der hell erleuchteten Brücke gesichert war. Dafür führte aber der - mittlerweile durch ein großes Gittertor und mehrere Ballisten abgeriegelte - Fluß am Boden der Schlucht zu einem kleinen - und auch zu dieser Stunde noch geschäftigen - Hafen, der aus der Felswand herausgeschlagen und über einen langen Serpentinenweg zu einer Art Außenbereich der Stadt im Felsen zugängig war.
Kreiia, die aus Angst vor einem möglichen Überfall der Stadtwachen auf das kleine Lager nicht schlafen konnte, sah währenddessen einen Schatten, der außerhalb des Lagers im Unterholz verschwand. Die junge Frau stand beunruhigt auf und flüsterte zur im Baum Wache haltenden Elenar, daß sie etwas gesehen hätte, was die elfische Waldläuferin aber als Einbildung abtat. Sie hatte nichts vernommen und da sich der Schatten angeblich vom Lager wegbewegt hatte, sah sie auch keinerlei Gefahr. Sie würde letztendlich weiter auf ihrem Posten sein.
Die beunruhigte Kreiia schlich daraufhin zum tief schlafenden Ulfgar und weckte den Barbaren. Nach ihrer kleinen Geschichte willigte dieser ein, in Richtung Stadt nach dem Rechten zu sehen, da er "nun eh nichtmehr schlafen könne" und machte sich in die Dunkelheit auf.

Liss bemerkte den großen Barbaren, als er einige Schritte neben ihr am Rand der Klippe entlangschlich und machte leise auf sich aufmerksam, da er sie anscheinend im Schutz der Schatten nicht wahrgenommen hatte. Nach einer kurzen Erläuterung des Sachverhaltes entschlossen sich beide, wieder in's Lager zurückzukehren. Der Schatten von Kreiia war niemanden aufgefallen und Canyon sah so aus, als würde man sich nicht einfach so hineinschleichen können.

Am nächsten Morgen machten sich Ulfgar und Kreiia auf, einige Tiere zu jagen, da der Barbar vorhatte, deren Felle bei nächster Gelegenheit in bare Münze zu tauschen und Liss entdeckte tiefer im Wald ein Wildbienennest, das sie mit einem geschickten Armbrustbolzenschuß anzapfte und den Honig davonschleppte.
Elenar und Chora bereiteten die restlichen "Hühnchen"-Teile des gestrigen Tages zu und Kim war immer noch tief in der Bettrolle der Waldläuferin eingemummelt... selbst hatte sie sich noch keine zugelegt.
Als dann auch endlich Ulfgar und Kreiia zurück kamen und mit dem Häuten der erlegten Hasen begannen und alle schon dem Aufbruch entgegensahen, langte es Elenar dann doch und sie versuchte Kim zu wecken, was damit endete, daß die glöckchenbewährte Narrenmütze und Kims Wanderklamotten aus der aufgebauschten Bettrolle fielen... Kim hatte die Nacht nicht im Lager verbracht.

Den Gefährten kam natürlich sofort in den Sinn, wohin die Närrin verschwunden sein könnte und Ulfgar war dann doch erstaunt, daß sich Kreiia den Schatten in der Nacht nicht eingebildet hatte.
Kim hatte sich anscheinend nach ihrer Enttäuschung aufgemacht, um die Stadt Canyon im Alleingang zu erkunden... auch, wenn die Wachen das nicht wollten. Die Gruppe war sich einig, daß Kim dafür mächtig Ärger verdiente und entschied sich, erstmal abzuwarten und zu hoffen, daß sie in den nächsten paar Stunden wieder auftauchen würde.
Die Zeit verging, aber keine Kim kam in's Lager zurückgeschlichen... die Gefährten wurden unruhig und auch wenn sie doch recht wütend auf die Närrin waren, machten sie sich Sorgen. Lediglich Ulfgar entschied sich, die kleine Nervensäge nicht zu vermissen. Es war im regelrecht egal, was mit ihr geschehen würde und somit war es umso ironischer, daß ausgerechnet er sich dann in Canyon umsehen sollte... aber er hatte nunmal am Vortag keinen Kontakt mit den Stadtwachen gehabt und keine Abweisung erhalten. Zudem konnte er - bewaffnet mit seinen neuen Fellen - als Fallensteller Einlaß auf den Markt der Stadt erbitten.

Und so war es auch: die Wachen ließen Ulfgar ohne große Probleme die große Brücke überqueren und er betrat die weiten Gänge und Hallen der Höhlenstadt Canyon... die verschiedensten Rassen, Zunften und Eindrücke vereinten sich im hohen Hauptkorridor, der Ulfgar schnell zum gewaltigen Marktbereich führte, der wiederum in einer weiten Kuppel angesiedelt war. Hunderte Stände boten dem Käufer die exotischste Ware an und schnell hatte Ulfgar den Laden eines Kürschners gefunden. Doch erstmal fiel sein Augenmerk auf die Holzbühne, die neben der Lederverarbeitung aufgebaut war: dort standen dutzende Wesen, an Händen und Beinen gefesselt vor einem Publikum, das unter den anfeuernden Worten eines feisten Händlers Gebote für die Gefangenen abgaben. Sklaven!
Ulfgar runzelte die Stirn, beäugte nochmal kurz die Szenerie und betrat dann den in den Fels eingefrästen Laden am Rand der Kuppel, wo ein älterer Handwerker nach einiger Wartezeit mit prüfenden Augen seine Felle entgegennahm.
Der Preis von neun Goldmünzen passte den Barbaren und er begann, den Kürschner nebenher einige Fragen zwecks der Lage in der Stadt zu stellen. Er erfuhr, daß die Wachen schon seit einiger Zeit beinahe keine Fremden mehr nach Canyon lassen würden, was natürlich schlecht für die Geschäfte wäre. Der Kürschner vermutete, daß dies auch mit dem neuen Gesetzt zusammen hängen könnte, daß die Wachen befähigte, Magier ohne Vorwarnung von der Straße zu fischen und hinrichteten. Auf die Frage, seit wann es in Cromshell üblich oder legal war, Sklaven zu verkaufen, erwiederte der Mann, daß es sich hier lediglich um Straftäter handeln würde und somit alles rechtens wäre.

Etwas erstaunt über diese Information verließ der Barbar den Laden und wandte sich wieder dem Sklavenmarkt zu, fest entschlossen, einen der armen Teufel zu erwerben und auf diesem Wege eventuell noch weitere Hinweise zu erhalten.
Gerade wurde ein etwas dunklerer Mann angeboten, der sichtliche Wunden an Schulter und Rücken trug, dafür aber noch stolz zwischen den muskulösen Wachen des Sklavenhändlers stand.
Eine dickliche Dame in Begleitung ihrer beiden Halbork-Leibwächter und ihres kläffenden Schoßhündchens erkundigte sich zwar, ob der Sklave "bereits gebrochen wurde", woraufhin der Händler ihr lächelnd sagte, daß dies noch gemacht werden müßte aber im Preis inbegriffen sei, das Interesse der Adeligen hielt sich danach aber in Grenzen. Eigentlich wollte keiner der Anwesenden die verlangten hundertfünfzig Goldstücke zahlen und somit brach der grinsende Ulfgar nach einigen taktisch abgewarteten Minuten das Schweigen, indem er dem Händler leise anbot, fünfzig Goldstücke für den Sklaven zu zahlen.
Der Händler war erstaunt, ließ sich dann aber auf das Feilschen ein und verlangte hundertzwanzig, woraufhin Ulfgar laut lachte und dem Händler versprach, ihm entgegenzukommen: sechzig Goldstücke, jemand anderes hätte hier eh kein Interesse an dem aufsässigen Mann. Der Händer schluckte, willigte dann aber mit einem Handschlag ein und ließ den Sklaven abketten, während ein Schreiber die Papiere für Ulfgar fertig stellte, die der Barbar aber zu seinem Schutze mit falschem Namen unterschrieb: Thorgar...

Als der Sklave von der Bühne gestoßen wurde, fing ihn Ulfgar mit Leichtigkeit auf, durchschnitt seine Handfesseln und forderte den nun doch reichlich erstaunten Mann auf, ihm zu folgen.
An der Brücke wurde er zwar wegen dem Sklaven aufgehalten, nachdem er aber seine Besitzurkunde gezeigt hatte, war der Weg in den Wald frei...

...am Rande des Waldes warteten schon Liss und Elenar im hohen Gras und als Liss erstaunt fragte, wer denn der Unbekannte sei, blickte sich der nach allen Seiten um, zog ein in seiner Hose verstecktes Kurzschwert, das er anscheinend unbemerkt auf dem Weg aus der Stadt hinaus einem Passanten entwendet hatte und griff Ulfgar in einem verzweifelten Versuch der Flucht an. Dieser konnte dem geschwächten Schlag des Verwundeten aber gekonnt ausweichen und fing den Angreifer mit der Schulter ab, der daraufhin keuchend am Boden liegen blieb.
Gemeinsam schafften die drei den benommenen Mann zum Lager, wo Ulfgar ihn grob neben das Feuer setzte und eine neugierige Kreiia beim Anblick des Mannes überrascht die Luft einzog.

Als sich der Fremde nun ebenfalls umsah und seinerseits Kreiia erblickte, wurden auch seine Augen groß und die restlichen Gefährten schauten erstaunt zu, wie sich die beiden aufeinmal in einer fremden Sprache zu unterhielten anfingen, die den meisten der Gruppe vom Klang her doch bekannt vorkam. Auch die beiden Kämpfer in Gilldring, die versuchten Kreiia zu entführen, hatten diese Sprache gesprochen.
Nun wollten alle wissen, was denn überhaupt los sei. Da Kreiia nicht allzuviel sagen wollte und Liss schon damit anfing, den Fremden als "Kreiias Liebsten" zu titulieren, brachte dieser dann wenigstens Licht in's Dunkle:

Sein Name war Kadeen und er war einer der Männer des Vogelfreien, dem Kreiia vor einiger Zeit entflohen war und der nun seine Männer ausschickte, um sie wieder zurück in seine Räuberhöhle in einem weit entfernten Wüstenland zu zerren. Kadeen hatte Kreiia zur Flucht verholfen - was sein Boss jedoch nicht zu wissen schien - und hatte nun die Aufgabe, einen Trupp der Banditen auf der Suche nach der Flüchtigen durch das Königreich zu koordinieren... was er aber bis dato gut zu sabotieren wußte. Nun hatten seine Leute jedoch weitere Ablenkung und auch Geld gebraucht und so waren er und sein Trupp bei einem Versuchten Überfall auf die Canyon-Schatzkammer gefasst worden und er als einziger Überlebender als Sklave auf den Markt gelandet.

Als Ulfgar Kreiia nicht sagen wollte, wieviel er für Kadeen bezahlt hatte - Kadeen brachte dann auch hier wieder die nötige Information an's Licht - weigerte sich der Barbar, überhaupt Geld für diese Tat anzunehmen. Kreiia und er diskutieren einige Zeit, was aber nur damit endete, daß Ulfgar ihr die Besitzurkunde für Kadeen übergab, woraufhin sich Kadeen - nun wieder ein freier Mann - mit dem Segen seiner Götter bei Ulfgar bedankte. Er stehe in seiner Schuld.
Auch davon wollte der Barbar nichts wissen...

Während der ausgehungerte und mittlerweile von Kreiia medizinisch versorgte Kadeen einen der gebratenen Hasen herunterschlang, informierte Ulfgar die anderen über die Sachlage in Canyon und Kadeen fügte hinzu, daß anscheinend nur weibliche Magier den Hinrichtungsaktionen zum Opfer fielen... was Chora immer weniger gefiel und sie erwähnte, daß dies nicht im Schutze der Königin ablaufen könnte.
Auch bestätigte Kadeen, daß letzte Nacht anscheinend eine "Hexe" gefangen genommen wurde... ob nun Kim oder jemand anderes konnte er nicht sagen.
Ulfgar war immer noch dafür, Kim einfach ihrem Schicksal zu überlassen, die anderen sahen dies trotz Wut auf diese dämliche Aktion der Närrin anders und so war es an Liss, weitere Informationen einzuholen.

Sie maskierte sich als Adelige und näherte sich der Brücke aus einer anderen Richtung, um die Wachen nicht unnötig aufmerksam zu machen. Zuerst fanden die Wachen es komisch, daß sie ohne Begleitung die Strecke von Shortridge bis nach Canyon gewandert war, doch sie log, daß ihre Leibewachen im nahen Wald warten würden. Als sie dann noch mit einer Hand voll Platin bestätigen wollte, daß sie wirklich reich sei, wurde natürlich schnell eine Zollgebühr in Höhe von einer Platinmünze ausgesprochen. Liss bezahlte nur eine Goldmünze und versuchte erneut einen Bluff, die Wache wollte sie aber nicht passieren lassen und erst als Liss zu einer minutenlangen Rede über ihren Stand und dergleichen ausholte, wurde es dem Wachmann zuviel und sie durfte passieren, bevor er die Nerven bei einem solchen Gezicke verlor. Sie hatte es geschafft...
Mit etwas Geld von Kreiia, um Kadeen passenden Kleidung zu besorgen, suchte sie zuerst eine Schneiderei auf, in der sie von den beiden halbelfischen Besitzern ziemlich schnell und arogant vor die Türe gesetzt wurde und erfuhr dann im Gespräch mit einem Zwerg, zwei menschlichen Arbeitern und einer Schankmaid im Tavernen-Distrikt der Stadt, daß gerade jetzt die Verhandlung für die frisch gefasste Hexe durchgeführt werden würde.

Eiligst zog sie die für Kadeen gekauften Sachen über ihr Kleid, machte sie sich auf den ihr beschriebenen Weg und kam noch rechtzeitig, um die Anklage durch einen Bürokraten der Stadt zu hören, der eine gefesselte Kim beschuldigte, in der letzten Woche mehrere Kühe und eine alte Frau in Canyon verhext und getötet zu haben.
Zu den knapp zweihundert Zuschauern, die teils jubelten und teils Kritik an der Verhandlung äußerten, fiel Liss auch noch ein doch sehr jung wirkender Kleriker auf, der neben dem Ankläger auf dem Podium stand und sogar etwas
zwiegespalten wirkte.
Liss begann für Unruhe zu sorgen... sie machte in den Rängen der Prozessgegner Stimmung gegen das bevorstehende Urteil und schaffte es, einen Elfen und einen Halbling soweit aufzustacheln, daß diese lauthals Mord und Totschlag schrieen, was den Bürokraten nur dazu veranlasste, die Wachen in Richtung Liss zu schicken. Der Elf konnte sich zwar aus dem Staub machen und Liss sich in die Menge drücken, der Halbling wurde aber doch sehr grob abgeführt - oder besser gesagt "weggetragen" - und einige Wachen wühlten sich immer noch Richtung Liss durch die Menge. Die konnte dann aber doch in einem der Seitengänge verschwinden, die aus dem Saal führten und irrte einige Zeit durch den Verwaltungstrakt der Höhlenstadt, bevor sie ihren Weg zurücksuchte und in einem mittlerweile leeren Anklageraum stand, dessen Türen in die anderen Bereiche des Ganglabyrinths fest verschlossen waren. Liss bieb nur übrig, ihren Rückzug anzutreten und sich erneut in den Tavernen umzuhören... davor konnte sie aber noch von einigen Passanten in den Gängen erhaschen, daß die Hinrichtung in der kommenden Nacht oder dem Morgen darauf angesetzt worden war. Die Zeit drängte.


Fortsetzung im nächsten Posting...

Minza
02.06.2009, 23:51
Fortsetzung vom letzten Posting...



Unterdess hatten sich die anderen auch ihre Gedanken gemacht und nach Stunden des Wartens erzählte Kadeen der Gruppe, wie er und seine Leute die Stadt infiltriert hatten: da sie sich nicht zutrauten, an den Streben unterhalb der Brücke entlang in einen sehr schmalen Schacht zu kriechen, waren sie nachts dreißig Meter nach unten in den Fluß gesprungen und am Hafen aus dem Wasser geklettert.
Von einer solchen Aktion waren Ulfgar und Chora nicht sonderlich begeistert; der Barbar sah zudem immer noch nicht ein, warum er Kim helfen sollte.

In einem kleinen Nebengespräch gestand Kadeen Kreiia, daß er froh war, daß sie solche mutigen Gefährten gefunden hatte und auch wenn sie antwortete, daß ihnen nicht wirklich zu trauen wäre, ermutigte sie ihr alter Freund. Er müsse bald wieder in die Wüste zurückkehren und würde seinem Herren berichten, daß er Kreiia hat sterben sehen... koste es ihn, was es wolle.

Letztendlich aber rauften sich doch alle zusammen und sogar Ulfgar bestätigte seine Beteiligung an einer Rettungsaktion, da er anscheinend einen Tod seiner Hassfeindin nicht ganz so gut verantworten könnte.
Er und Chora wollten den direkten Weg über die Brücke nehmen, Elenar und Kreiia im Schutz der anbrechenden Dunkelheit den gefährlichen Weg über die Streben unterhalb der Brücke.
Kadeen sollte währenddessen das Lager bewachen.

Chora, zu ihrem Mißfallen in das Glöckchenkostüm von Kim gekleidet, wurde an den Händen gefesselt und von Ulfgar zu den Brückenwachen geführt, die natürlich wissen wollten, was er denn hier wolle und der Barbar erklärte, daß sie eine Gefangene sei, die gerade eben im Wald seinen hier neu erworbenen Sklaven getötet hätte... Die Wache starrte die beiden entsetzt an und winkte sie dann schnell weiter, während ein grinsender Ulfgar und eine verstörte Chora, die eher an eine etwas freundlichere Ausrede gedacht hatte, die sie nicht so in Gefahr bringen würde, in die Stadt wanderten.

Elenar und Kreiia hatten mittlerweile das akrobatische Kunststück vollbracht und waren auf die Streben der Brücke gelangt. Als Kreiia am Ende der Klettertour jedoch beinahe abstürzte und nichtmehr die Kraft fand, sich hochzuziehen, mußte Elenar eingreifen und das Mädchen vor einen Sturz in den dreißig Meter tiefer liegenden Fluß retten. Erschöpft kamen beide Frauen in der schmalen Spalte unterhalb des Tores an, der die Brücketräger mit dem Felsen veband und einiges an Räderwerk für den Schließmechanismus beherbergte. Nach einigem Kriechen durch Zugangsschächte gelangten sie in einen Nebengang des großen Stadtkorridors, in dem Kreiia in der bunten Menge aus Händlern und Bewohnern auch schon Ulfgar und Chora ausmachen konnte.
Chora war mittlerweile wieder von ihren Fesseln befreit worden und die vier Gefährten erkundigten sich nach dem Weg zum Verwaltungsdistrikt, wo sie sich nach Kim erkundigen wollten und hofften, auch Liss wiederzufinden.

Leider ergaben diese Nachforschen nichts und als Ulfgar, Chora und Elenar in einen der Gänge über das weitere Vorgehen diskutierten, verabschiedete sich Kreiia eiligst in Richtung Tavernen, wo sie zwar nach Informationen suchte, dafür aber Liss fand.
Schnell brachten sich beide auf den neuesten Stand der Dinge und Liss folgte Kreiia zurück zu den anderen, die gerade heftigst am Zicken waren und erst recht spät mitbekamen, daß Liss wieder unter ihnen weilte. Chora wurde das lästige Narrenkostüm los und zog die Kleidung für Kadeen über, während Liss wieder in ihrem Nobelgewand dastand.
Gemeinsam beschlossen sie, die Baracken auszukundschaften, da dort nach der Auskunft einiger Canyon-Bewohner der Kerker angesiedelt war.

Der Gang zu den Baracken war natürlich ebenfalls mit zwei Wachen besetzt und aus dem Schutz der Masse heraus beobachteten die Gefährten einige Zeit den zivilistenleeren Nebenbereich. Wieder entschied man sich für eine List, nicht für einen direkten Angriff, der in einer dermaßen großen und bewachten Stadt bestimmt nicht glimpflich ausgehen würde... Liss löste sich von der Masse und ging schluchzend auf die beiden Wachen zu. Als diese sie aufhalten wollten, erzählte Liss ihnen halb weinend, daß sie ihre Schwester besuchen wollte, die hier anscheinend gefangen gehalten würde und als die Wachen nicht wußten, wer gemeint wäre, sagte sie, daß ihr Name Liss McMuffin wäre und sie gerne Kim besuchen würde. Nach einigem Hin und Her nahmen ihr die Wachen das Schauspiel auch tatsächlich ab und sie wurde weiter zum Sheriff der Stadt geschickt, der einige Gänge weiter sein Büro hatte.
Nachdem sie eingetreten war und sich mit weitem Ausschnitt weinend an den älteren Mann gewandt hatte, der skeptisch schauend auf seinem Stuhl ruhte, erklärte dieser, daß er wirklich keine Ahnung hätte, von wem sie denn reden würde (und Liss hatte auch schon Angst, mit ihrer Schwester-Geschichte zuviel verraten zu haben, da sich eine eventuell verhörte Kim als Einzelkind genannt hatte), schlug er ihr vor, sich der Sache anzunehmen und verließ das Büro.
Liss ergriff die Gelegenheit, sofort alle Pergamente auf dem Schreibtisch und in den Regalen unter die Lupe zu nehmen, konnte sich aber gerade noch beherrschen, die Schlösser der Schreibtischschubladen zu knacken...

...dann schlüpfte sie wieder in ihren Stuhl, als die Türe aufging und der Sheriff das Büro betrat, der sich auf seinen Platz begab und nochmal wissen wollte, nach wem Liss suchen würde. Liss erklärte es nochmal und der Sheriff fiel ihr grob ins Wort und verlangte den wirklichen Grund ihres "Besuchs". Liss merkte, daß die Sache nicht gut laufen würde und während der fies grinsende Sheriff ihr erklärte, daß sie beim Durchsuchen des Büros und der Überprüfung der Schubladen durch ein Spionageloch in der Wand beobachtet worden war, zog Liss ihre Handarmbrust und schoß dem unvorbereiteten Mann in die Seite. Sich in schmerzen krümmend sah er verängstigt, wie sie aufstand und nochmals auf ihn zielte. Der nächste Schuß traf ihn in den Hals, doch er war noch am Leben... gurgelnd und mit der Hand die Wunden abdeckend konnte er sich nicht gegen Liss' Klinge wehren, die ihm den Hals aufschnitt.
Sich nun doch den versperrten Schubladen zuwendend schrak Liss auf, als eine Wache die Türe zum Büro aufriss und die blutige Szene erblickte. Mit einem Satz über den Schreibtisch und einem rutschenden Satz an den Beinen der Wache vorbei flüchtete sie in das Ganggewirr, die nun alamierten Wachen ihr dicht auf den Fersen.

Am Zugang zu den Baracken sahen die anderen, wie auf ein Rufen hin die beiden Wächter ihre Posten aufgaben und in's Innere der Baracken eilten. Mit zwei schnell geschossenen Pfeilen erledigte Elenar einen der Männer, während Ulfgar den anderen mit großen Schritten einholte und seine Axt tief in dessen Rücken versenkte.
Das Unheil war angerichtet, einige Passanten hatten das Massaker beobachtet und aus den Baracken klangen immer noch Rufe. Geschwind und mit Hilfe von Elenars gutem Gehör folgten die Gefährten dem Lärm durch die sich verzwigenden Gänge.

Liss hatte mittlerweile die meisten ihrer Verfolger abgehängt, doch vor ihr waren zwei weitere Wachen aufgetaucht, die sie mit einer gekonnten Rolle in deren Beine zu Fall bringen und sich zugleich an ihnen vorbeibewegen wollte. Doch die Rechnung ging nicht auf und als sich die beiden als standhafter als gedacht herausstellten und Liss' nach oben gestoßener Dolch auch noch in der Beinpanzerung eines Mannes hängen blieb, warfen sich die beiden auf die eher zierliche Frau und pressten sie brutal an den kalten Steinboden.

Gerade in diesem Augenblick kamen Ulfgar, Kreiia, Elenar und Chora um die Ecke und während Kreiia und Elenar die beiden Wachen mit Steinen und Pfeilen eindeckten, versuchte sich die junge Magierin mit einem Eiszauber, der aber lediglich Raureif auf dem Kettenhemd eines Gegners entstehen ließ und der nun im Kampfesrausch versunkene Barbar raste auf die beiden Männer zu, die seiner "Freundin" zu nahe gerückt waren... mit einem kräftigen Hieb erledigte er den ersten der beiden und nachdem der zweite durch den Ansturm an Geschossen ebenfalls zu Boden gegangen war und sich Liss noch seines Dolches bemächtigen konnte, teilte Ulfgar den Kopf der Wache mit seiner Kriegsaxt entzwei.

Der Kampf war beendet, doch weitere Schritte näherten sich aus der Richtung, aus der die Gruppe gerade gekommen war. Kreiia hatte die Idee, die nun herrenlosen Hellebarden der Wachen an sich zu nehmen und als die Gefährten die nächste Abbiegung umrundet hatten, stellten sich der Barbar und das Mädchen mit in den Boden gestämmten Hellbarden in Richtung der Verfolger, während die anderen auch stehen blieben und bereit waren, im Kampf mitzumischen.

Die Wache, die um die Ecke sprintend Kreiias Hellebarde entgegenkam schaffte noch, der scharfen Spitze auszuweichen, Ulfgars Opfer pfählte sich aber bis hin zu den Händen des Barbarens auf der Waffe auf, woraufhin die restlichen drei Wachen ihren Schock beiseite wischten und die Gefährten angriffen. Mehrere Stöße mit den Hellebarden trafen Kreiia, die sich weiter in den Schutz ihrer Mitstreiter zurückzog, während Ulfgar ein Schlachtfest veranstalltete, Elenar von weiter hinten wieder Unterstützung mit ihrem Bogen gab und ein erneuter Eiszauber Choras nicht die Wirkung hatte, die sie erhoffte... erneut bildete sich nur eine kleine Eisschicht auf der Rüstung des Gegners, der dann aber durch Ulfgars Schläge zu Boden ging.
Während Liss die Dolche der Gefallenen einsammelte und noch einen lebenden Mann die Kehle durchschnitt, wurde Kreiia mit einem Heiltrank von Elenar versorgt und die anderen sahen sich vorsichtig an der nächsten Abzweigung um und erblickten ausnahmsweise zwei Wächter, die nicht in ihre Richtung stürmten, sondern immer noch vor einer verschlossenen Seitentür auf Posten standen.

Mit dem Versuch, weiteres Blutvergießen einzudämmen, trat der rotverschmierte Ulfgar in den Gang und brüllte den beiden Männern bestialisch entgegen, was sie dazu veranlasste, ihr Glück in der Flucht zu suchen. Die Tür war schnell erreicht und man erhoffte sich dahinter den Kerker... doch weder Liss noch Kreiia schafften es, dem Schloß Herr zu werden und erst Ulfgars Axt konnte der Tür erklären, daß der Einlaß nur eine Frage der Zeit wäre.
Doch dahinter war keine Kim... die Gefährten hatten viel eher eine kleine Kammer gefunden, in der die Wachen Wertgegenstände aufbewahrten und so entschloß man sich, wenigstens diese mitzunehmen, wenn schon die Schatzkammer ein unerreichbares Ziel sei.
Jeder nahm so viele der kleinen Kisten in den hohen Regalen mit, wie er tragen konnte (Liss konnte dank ihres magischen Beutels eine ganze Menge tragen) und dann eilten alle wieder weiter den Gang entlang, Ulfgar und Elenar voraus...

...und da Ulfgar nicht rechtzeitig reagieren konnte, als er nach der scharfen Kurfe plötzlich keinen Gang, sondern einen Balkon vor sich hatte, fiel er über Kante und konnte sich gerade noch so festhalten, bevor er fünf Meter nach unten in den Saal stürzte, in dem gerade eine kleine Ansammlung Leute zusah, wie eine bereits sehr schwach tretende und blau angelaufene Närrin am Galgen baumelte.
Elenar reagierte sofort, half nicht dem Barbaren, sondern schoß mit einem gezielten Pfeil das Henkersseil über Kims Kopf entzwei, woraufhin diese in einem Loch im Podest verschwand.
Ulfgar ließ sich fallen, während die meisten Zuschauer der Hinrichtung sich flüchtend aus dem Raum begaben und zwei Wachen - einer neben dem Podest, der andere auf dem Podest - auf ihn zukamen. Schnell befestigte Elenar ein Seil am Balkon und glitt nach unten, was ihr die mittlerweile angekommene Liss und Kreiia nachmachten, während Chora als Rückendeckung im Gang zum Balkon verweilte.

Als der Wache auf dem Podest von Ulfgar die Füße weggezogen wurden und sich Elenar gegen weitere Schläge zur Wehr setzen konnte, schlüpfte Liss unter das Podest und sprang in das kleine Loch, in das Kim gestürzt war. Dort lag sie noch, sporadisch atmend und nicht gerade gesund aussehend.
Chora versuchte sich vom Balkon aus erneut am immer noch nicht wirklich effektiven Eiszauber und ging dann dazu über, der noch stehenden Wache mit einem magischen Trick den Helm auf dem Kopf herumzudrehen und ihm so die Sicht zu nehmen...

...als sie eine gepanzerte Hand von hinten am Hals packte und eine laute Stimme schrie, daß alle den Kampf sofort beenden sollten.
Ein junger Kleriker stand hinter der Magierin und sah erbost auf die Abenteuerer hinab. Er verlangte eine Erklärung für dieses Schlachten, während Liss unter dem Podest zu Kreiia schlich und ihr zuflüsterte, sie würde den Heilstab benötigen, welchen sie dann auch versteckt gereicht bekam.
Nachdem die zuerst noch weiterkämpfen wollende Wache erneut vom Kleriker zurechtgewiesen wurde, erhoben die Gefährten ihre Stimmen und verlangten die Freilassung Choras und ein Ende dieses Unsinnes mit den Hinrichtungen. Als der immer nervöser wirkende Kleriker, dessen Stimme sich mittlerweile nicht nur durch seine Aufregung überschlug, dann auch noch von Ulfgar hören mußte, daß dieser "gleich hochkommen würde", ließ er den Griff um Choras Hals locker, was sein größter Fehler sein sollte.
Sie ließ sich nämlich nicht auf den Boden fallen, wie es ihr Ulfgar zurief, der gleichzeitig Elenar signalisierte, sie solle den Kleriker erschießen... nein...

Sie drehte sich zu dem jungen Mann um und begann mit einer Schimpfeskapade sondersgleichen, was nicht nur den Gefährten ihre Sprache raubte. Mit großen Augen hörte sich der Kleriker an, was die Magierin zu sagen hatte: daß es Unrecht sei, was hier vor sich gehe und daß er entgegen dem Gesetz des Königreiches handeln würde. Erschüttert wollte er noch erklären, daß dies aber seine Befehle waren, woraufhin ihm Chora in's Wort fiel und ihn anfauchte, daß diese Befehle nicht von Ehlra kommen konnten.
Blass kramte er eine Schriftrolle hervor, überreichte sie Chora, flüsterte etwas von einer Fluchtmöglichkeit unterhalb des Podestes und schritt dann langsam den Gang zurück in die Tiefen der Baracken...

...was die verbliebenen Wachen nutzen, um einen erneuten Angriff zu starten, der aber durch zwei schnelle Schüsse von Elenar um die Hälfte geschwächt wurde. Der verbliebene Kontrahent ergriff die Fucht und konnte entkommen, als Ulfgar in der Enge des Raumes die Tür verfehlte und die Wand küsste.

Liss hatte mittlerweile nach einem Fehlversuch den Stab unter ihre Kontrolle bekommen und Kim soweit heilen können, daß sie transportfähig war. Auch die anderen kamen nun zu den beiden geschlüpft und gemeinsam zwängten sie sich durch den engen Tunnel, der von dem Auffangloch schräg nach unten führte, wobei Elenar und Liss Kim ziehen und schieben mußten.
Nach einigen Problemen mit einer leicht verkeilten Chora, die dann aber Unterstützung von Kreiia erhielt, landeten alle in einem Auffangbecken für allen möglichen Abfall der Stadt, was einigen Mägen nicht allzusehr zu bekommen schien. Kreiia verteilte noch einige Krähenfüße im Tunnel, während Chora stinkenden Schleim per Zauber in Richtung der hörbaren Verfolger schleuderte, die mittlerweile auch Kreiias Überraschung gefunden hatten... jedenfalls hörte es sich danach an!
Elenars Nase erschnüffelte einen nochmals engeren Tunnel, der anscheinend in's Freie führte und nach einigen weiteren Minuten erreichte die Elfin das Ende des Schachtes: ganze fünf Meter über dem Fluß, dafür aber außerhalb der Stadt.

Sie ließ sich ins Wasser fallen und wurde kurz darauf von einer erstaunten Schiffsmannschaft an Deck gezogen, die dann auch die folgenden Abenteurer aufnahmen, wobei hier Liss mit der immer noch angeschlagenen Kim Schwimmhilfe durch ein Seil benötigte und Chora fast ertrank, dann aber von Kreiia gerettet wurde.
Am Hafenbereich Canyons, den das Schiff anscheinend gerade ansteuerte, sammelten sich aber ebenfalls schon Stadtwachen und so entschied man sich, die Gastfreundschaft der immer noch leicht verwirrten Crew des Schiffes nicht weiter auszuschöpfen und mit einigen aneinandergebundenen Seilen, die Chora per Magie am Klippenrand befestigte, nach oben zu klettern.
Ulfgar trug dann entgegen all seiner Asympathie Kim, während Chora und Liss von Elenar und Ulfgar nach oben gezogen werden mußten.

Auch auf der Brücke war nun ein ziemlicher Tumult zu vernehmen und so nahmen die Gefährten ihre Beine in die Hand und liefen schleunigst Richtung Wald.
Ein in einer Schlafrolle eingewickelter Kadeen wurde kurz alarmiert, alle Sachen gepackt und dann hieß es wieder: laufen!
Nach einigen Stunden waren sich alle sicher, daß sie niemand mehr verfolgen und/oder finden würde und man ließ sich erschöpft in's Moos sinken. Kim war mittlerweile wieder bei Bewußtsein und bedankte sich andauernd heulend beim hilflos schauenden Ulfgar, der die Sache anscheinend eher als unangenehm empfand, während die gestohlene Beute inspiziert wurde.
Außer einem kleinen Vermögen an Münzen waren noch zwei vermutlich magisch gefertigte Ringe, zwei Fläschen mit magischem Gebräu (Unsichtbarkeitsöl und Unklarheitstrank) und eine ganze Menge Edelsteine in der Ausbeute. Zwar bekam Liss beinahe einen Herzinfarkt, als Kreiia mit einer Hand in die Edelsteine griff und Kadeen ein "kleines Geschenk" im Wert von etwa zweitausend Goldstücken machte, aber der Wüstenkämpfer hatte seinen Anteil an der Sache letztendlich verdient und einen langen und gefährlichen Weg vor sich.
Ulfgar hingegen nahm gar kein Geld mehr an, was nicht nur Liss leicht verwirrte... er sagte, er würde nur noch für seine Ehre kämpfen, nichtmehr für weltliche Reichtümer.

In der vom Kleriker erhaltenen Schriftrolle war eine Anweisung vom Kardinal der Kirche des heiligen St. Cuthbert zu lesen: alle magisch begabten Frauen im Königreich seien dem Tode zuzuführen. Das Siegel der Kirche prangt unter dem Text, jedoch nicht das Siegel der Königin, wie Chora auch anmerkte.

Während die Sonne aufging, verabschiedeten sich Kadeen und Kreiia und während sich beide auf ihren weiteren Reisen viel Glück wünschten und Kim sich immer noch schluchzend bei Ulfgar und den anderen bedankte, verschwand Kadeen in den Wäldern.
Dann wurde erstmal etwas gerastet und Kim zur Sau gemacht und als sich alle beruhigt hatten und wieder bei Kräften waren, machte man sich auf den Weg und stolperte nach einigen Tagen über North Harthward, einem kleinen Kaff im Nirgendwo.
Dort konnte der heimische Zauberer die beiden Ringe als Schutzringe identifizieren (ein "Schild der Macht" und ein "Schutz"), die bis dato nicht ergründete Flasche aus Caldrocks Lager konnte endlich als "Gesinnung Verschleiern" benannt werden und überhaupt wurde viel neue Kleidung beim hiesigen Schneider eingekauft, da im Grunde alles mit Blut verschmiert oder sonstwie nicht ausreichend vorhanden war, wobei Elenar Kim sogar noch ein Halstuch schenkte, damit sich diese die Narben am Hals verdecken konnte, solange sie nicht weggingen. Zudem deckte sich die Gruppe noch mit Tränken aller möglichen Art ein, verkaufte die kürzlich erbeuteten Edelsteine und die Waldläuferin erstand noch einen exzellent gearbeiteten Langbogen, der in künftigen Abenteuer seinen Nutzen zeigen sollte. Auch wollte Chora mit den erstandenen Materialien demnächst einen Vertrauten beschwören, während Liss Ulfgar einige Tränke schenkte (was ebenfalls was neues war).

Nach einem großen Dankeschönfestmahl von Kim und einer ruhigen und erholsamen Nacht im Gasthaus von North Harthward, in der Liss auf die Idee kam, wie sie Ulfgar und Kim näher zusammen bringen, damit auch gleich noch ein Dankeschön seitens Kim an Ulfgar iniziieren und dabei auch noch ihren eigenen Spaß haben könnte, machten sich die Gefährten wieder auf gen Süden in Richtung Cruhn, wo immer noch Malgeen auf ihre Ankunft wartete.

Orakel
03.06.2009, 13:47
Wurde das nicht geklärt, oder unterschlägst du hier gerade Informationen?

Was stand denn auf der Schriftrolle, die Chora vom Kleriker zugesteckt bekommen hat?

Minza
03.06.2009, 14:49
Äh ja... ich hab hier insgesammt drei Sachen vergessen, die ich nachträgich einarbeiten werde:

- Ulfgar hingegen nahm gar kein Geld mehr an, was nicht nur Liss leicht verwirrte... er sagte, er würde nur noch für seine Ehre kämpfen, nichtmehr für weltliche Reichtümer.

- In der vom Kleriker erhaltenen Schriftrolle war eine Anweisung vom Kardinal der Kirche des heiligen St. Cuthbert zu lesen: alle magisch begabten Frauen im Königreich seien dem Tode zuzuführen. Das Siegel der Kirche prangt unter dem Text, jedoch nicht das Siegel der Königin, wie Chora auch anmerkte.

- Auch wollte Chora mit den erstandenen Materialien demnächst einen Vertrauten beschwören, während Liss Ulfgar einige Tränke schenkte (was ebenfalls was neues war).

Dyesce
03.06.2009, 23:31
Liss hat niemandem was geschenkt. Sie hat lediglich Ulfgars Anteil der Beute in Tränke investiert, die er ihrer Meinung nach brauchen kann und sie ihm gegeben. Sie redet sich immernoch standhaft ein, daß sie ihn und auch die Gruppe unterstützt, weil sie ihr hilfreich sind, aber eigentlich will sie nicht, daß ihnen (vor allem Ulfi) was zustößt.

Minza
03.06.2009, 23:37
Ja, die Gruppe hat dann irgendwie doch langsam zueinander gefunden und kümmert sich um den Einzelnen, auch wenn das noch am Anfang des letzten Abenteuers etwas gehakt hat *räusper*

Der neue Babysitt... äh die Magierin ist auch gut aufgenommen worden und somit kann sich die Gruppe dann neuen Aufgaben zuwenden. Anscheinend wollen ja noch ein paar Kleriker in Cruhn was auf die Finger bekommen ^^

Das schöne ist (und ja: ich habe die ausdrückliche Erlaubnis des betroffenen Spielers) ja, daß einer der Mitstreiter etwas anderes darstellt, als es bis dato scheint... wollen wir hoffen, daß das Erwachen nicht allzu schmerzhaft wird :braue

Jedi Knight
04.06.2009, 00:33
Hey ich und noch zwei Freunde wollen in das PnP Rollenspiel einsteigen, wissen allerdings nicht wo wir anfangen sollen was "relativ" leicht zu lernen ist und was einen hohen Spassfaktor mit sich bringt.
Könnt ihr da ein paar Anmerkungen und Tipps geben?

JK

Minza
04.06.2009, 10:25
Gar kein Problem... dafür bräuchte ich aber erstmal eine ungefähre Richtung, in die ihr gehen wollt? Was wollt ihr spielen? Direkt Star Wars, Fantasy, Science Fiction, Pulp Fiction, Horror, Survival etc pp... oder ist euch das komplett egal und es geht euch eher darum, das Spiel abwechselnd auf verschiedene Settings anpassen zu können?

Und kommt ihr mit einem englischen Regelwerk klar oder soll es auf deutsch sein?

Jedi Knight
04.06.2009, 12:16
Festgelegt haben wir noch gar nichts da wir uns überhaupt nicht auskennen.
Aber ich denke Fantasy wäre allen recht.
Zur Not würde ich mich auch durch ein Englisches Regelwerk quälen, aber wenn es gute deutsche Alternativen gibt würde ich die bevorzugen.

JK

Minza
04.06.2009, 12:33
Gut... dann hätte ich einige Vorschläge für dich, die die anderen Gamer, die diesen Thread frequentieren, ergänzen können:

- Dungeons & Dragons 3.5. - ein imo sehr ausbalanziertes Rollenspiel, das aber durch seinen Nachfolger abgelöst wurde. Auf dem d20 System basierend gibt es hier eine Vielzahl an Regelwerken und Zusatzmaterial, Miniaturen können im Normalfall durch einfache Token ersetzt werden und alles in allem kann man hier nach Lust und Laune und mit wenig Erfahrung eine Menge RPG Spaß haben...

- Dungeons & Dragons 4.0. - der eben erwähnte Nachfolger, der mir zu kampflastig ist, aber dennoch vielen Gamern gefällt. Das Rollenspiel ist etwas zurückgetreten und hat dem Hack&Slay Platz gemacht und so wandert man nun meist von Kampf zu Kampf und spielt eigentlich eher ein Table Top ala Hero Quest, was aber für viele eben auch seinen ganz speziellen Reiz hat...

- GURPS - das "Generic Universal Role Playing System" basiert auf 6-seitigen Würfeln und ist eher ein Baukasten für alles, was man sich so vorstellen kann. Das Grundbuch (die Light-Version sogar im Netz frei erhältlich) kann mit beliebigen Zusatzwerken wie Magie, Waffen, Monster, Western, Raumschiffe etc ausgebaut werden, die alle zusammenpassen. Somit kann man sich seine eigene Welt erstellen und eine ganze Menge Fantasie walten lassen.
Ebenfalls einfach zu erlernen ist GURPS auch ein gutes Anfänger-Spiel.

Alle drei von mir genannten Spiele gibt es auch auf Deutsch...

Jedi Knight
04.06.2009, 13:55
Top danke Minza, wir werden heute Abend mal die drei durchgucken und "anspielen"!

JK

Edit: Phu also ich habe mir jetzt mal GURPS durchgelesen, und habe ööhh sogut wie nix verstanden.
Denkt man sich da Storys aus oder kann man mit seinen eigenen Charas "bestehende" Kampagnen spielen?

seifo dias
04.06.2009, 15:20
Ich empfehle Warhammer. Das Setting ist echt geil und die Regeln ziemlich leicht. Das Buch ist nämlich an vielen Stellen einfach nur Hintergrund wissen bzw. Regeln für Fortgeschrittene die nach Belieben in das Spiel eingebracht werden können.

Ansonsten halt D&D wie Minza schon geschrieben hat. Ist halt Klassik. Ich kann aber "Ratten!" sehr empfehlen. Das Setting ist echt nett und man kann damit ne Menge Spaß haben. Ist aber teilweise doch recht pulpig und eher für kurze Kampagnen.

Orakel
04.06.2009, 16:52
Zusätzlich zu Minzas Empfehlung von D&D kann man noch erwähnen, das zur Zeit eine "Retro-Clon"-"Welle" im Netz grassiert. (Was man davon halten will, soll jedem selbst überlassen sein.) Die Folge davon ist jedenfalls, das "Nachbauten" der ersten D&D-Fassungen existieren, die sich auf die OGL berufen und die entsprechenden, alten Regelmechanismen benutzen. Und mit "Labyrinth Lords" ist eines davon mittlerweile sogar ins Deutsche übersetzt worden: *click me* (http://glgnfz.blogspot.com/2009/05/herr-der-labyrinthe-als-gratis-download.html) (Obs gut ist kann ich noch nicht sagen. Das Buch steht seit der RPC bei mir ungelesen im Regal. Und derzeit arbeite ich noch an der Rezi für "Spielleiten". Es kommt also erst später irgendwann mal meine Meinung zu dem Ding.)

Außerdem könnte man im Genre Fantasy noch einen Blick in das Regelwerk von "Arcane Codex" werfen. Hat im Vergleich zu D&D den Vorteil, dass es "nur" das GRW bedarf anstelle der 3 Grundbücher Minimum, die WotC auf den Markt schmeißt. (Basiert auf einem 2W10+Modifikator -Rollover-System. Die Welt ist ein bunter Flickenteppich in dem von High-Fantasy über Steampunk, Grusel, Exotic, Sword & Sorcery und was man sonst noch so alles Mögen könnte alles theoretisch Machbar ist. Zur Zeit liegt das Ding bei mir auf dem Nachttisch.)

Wenns ein bisschen grotesker und horror Artiger sein soll kann ich auch "Opus Anima" empfehlen. Die Welt ist ein zerbrochener Planet, dessen einzelne Schollen zu einem Staatsgebilde aus einem Stahlgerüst zusammengezimmert gehalten wird und in einem viktorianischem-wilhelmischen Etikette-System von Gesellschaft angesiedelt wurde, in dem sich übernatürliche im geheimen bekriegen. *Click me* (http://www.opusanima.de/) (Das komplette Regelwerk ist umsonst aus dem Netz ladbar.) Wenn man damit noch nicht wirklich direkt weiter weiß kann man für den Anfang auch ein paar Runden "Opus Anima: Investigation" spielen und hat dann eher die menschliche Seite vor sich, die in Fällen von übernatürlichen Erscheinungen ermitteln. (Ist auf jeden Fall einen Blick wert.)

Ab hier müsste man dann schon sehr spezielle Geschmäcker haben. Ich meine: Mein persönliches Lieblings-RPG ist "Unknown Armies". Aber das ist schon ein etwas schwierig zu verdauender Leckerbissen, wenn man sich noch nicht so sicher in dem ganzen fühlt.

Und für Horror ist auf jeden Fall das "World of Darkness"-Coresystem von White Wolf zu empfehlen. (Auch weil man im Anschluss noch die Möglichkeit hat seinen Charakter in eine Welt aus tausend verschiedenen Übernatürlichen zu stürzen... o.k., bis auf Mage: The Awakening. Das fand ich nicht so prickeld von Durchlesen her. Und das "goldige" Layout macht das Lesen schwierig.)

Edit: Phu also ich habe mir jetzt mal GURPS durchgelesen, und habe ööhh sogut wie nix verstanden.
Denkt man sich da Storys aus oder kann man mit seinen eigenen Charas "bestehende" Kampagnen spielen?
Gurps selbst stellt nur einen Regelmechanismus (und in Erweiterungen einige Hintergrundwelten) zur Verfügung. Wirkliche Abenteuer werden da nicht für geschrieben. (Auch wenn es in früheren Editionen ein paar verweiste Abenteuerbände gab.) Sprich: Was du bekommst sind Zufallsregeln, mit denen du dich in Konfliktsituationen aus der Sache herauswürfeln kannst und dazu gehörige Welten, in denen du deine Abenteuer als SL spielen kannst. Was deine Gruppe aber dort durchzieht liegt an euch. Das kann von "Dungeonscrawls" (lauf in den Dungeon, bete das du die Monster, die du dort indest alle abschlachtest, bevor sie dich abschlachten), über Hof-Intrigen und Epischen Abenteuern wie... "Herr der Ringe" ist glaube ich eine ganz beliebte Vorlage... gehen. Aber der SL muss da tatsächlich eine gewissen Vorarbeit leisten. (Oder wenn er dafür zu faul ist sich im Netz nach Abenteuern umsehen/existierende im Laden kaufen gehen, die er dann entweder 1:1 umsetzt oder an seine Gruppenbedürfnisse anpast.)

Raidi
04.06.2009, 22:46
Hihi.. Opus Anime hab ich glaub ich vor einiger Zeit im Laden stehen sehen und es hat mich wirklich angelacht...
find es ganz praktisch, dass es des einfach so zum herunterladen gibt...

Handelt es sich dabei eigentlich um das gleiche Regelwerk, wie die Printversion oder wurde des abgespeckt bzw verändert?

Orakel
05.06.2009, 08:44
Handelt es sich dabei eigentlich um das gleiche Regelwerk, wie die Printversion oder wurde des abgespeckt bzw verändert?
Soweit ich weiß wurden noch ein paar Fehlerkorrekturen im Vergleich zur ersten Druckauflage mit eingeflochten, aber ansonsten ist es 1:1 die Printversion. (Ist wirklich'ne schöne, kleine Einrichtung, die sich die "New-Quest"-Leute da haben einfallen lassen, damit man auch feststellen kann, ob einem das RPG zusagt oder nicht. Aber naja, ich hab die Entwicklung von Opus anima seid 2006 immer wieder mal flüchtig verfolgt, seid ich das erste Mal drüber gestoßen bin. Sind einige sehr nette Leute im Team aktiv. Und das ganze kommt recht selten vor. Mir ist von den "richtig" "professionellen" RPGs nur noch Degenesis bekannt, die sich auch auf diese Weise bekanntzumachen versuchen.)

Minza
06.06.2009, 17:34
@Jedi Knight

und wie ist das Experiment bzw der Testlauf ausgegangen? Seid ihr zu einem Ergebnis gekommen?



Ach ja: die Ausarbeitungen meiner D&D Kampagne laufen auch Hochtouren, der Character-Maker spuckt einen NPC nach dem anderen aus und wenn ich mir das so ansehe, dürften wir in ca 6 Monaten das ganze überstanden haben. Zu spielen sind noch 10 bis 13 Abenteuer, je nachdem zu was sich die Gruppe im Laufe der Geschichte letztendlich entscheiden wird.

Und ich habe einige verdammt geile Szenen im Kopf, die hoffentlich genau so möglich werden :braue
*mich beherrschen muß, keine Short Stories über noch nicht gespielte und eventuell nie so eintretende Situationen zu schreiben*



Am Donnerstag dürften wir dann übrigens endlich das mal zweite Kapitel unserer "Broken Spine" (Star Wars - Legacy) Kampagne spielen... mal schauen, wie sich unsere Jedi und Konsorten dann so anstellen werden :p

Orakel
06.06.2009, 22:13
Ich bin gespannt.

Jedi Knight
07.06.2009, 03:43
@Minza

Viel ist dabei nicht rausgekommen, wir haben das Regelbuch verinnerlicht und sind durch die komplexität und durch die vielen Möglichkeiten so begeistert das feststeht das wir ein D&D RS beginnen wollen.
Jetzt müssen wir nur noch unsere Chars erstellen und kreativ werden :D

JK

Orakel
07.06.2009, 10:59
Viel ist dabei nicht rausgekommen, wir haben das Regelbuch verinnerlicht und sind durch die komplexität und durch die vielen Möglichkeiten so begeistert das feststeht das wir ein D&D RS beginnen wollen.
Nach welcher Edition?

Minza
07.06.2009, 11:00
Viel ist dabei nicht rausgekommen, wir haben das Regelbuch verinnerlicht und sind durch die komplexität und durch die vielen Möglichkeiten so begeistert das feststeht das wir ein D&D RS beginnen wollen.
Jetzt müssen wir nur noch unsere Chars erstellen und kreativ werden :D

Darf ich fragen, welche Edition ihr spielen wollt? Interessiert mich als alte Verfechterin der 3.5er Regeln doch ungemein ;)

Ich bin gespannt.

Auf was direkt? ^^

Orakel
07.06.2009, 11:22
Auf was direkt? ^^

Den Spielbericht. Ich will schließlich wissen, wie sich die Broken Spiner diesmal in die Nesseln setzen. :braue

Minza
07.06.2009, 11:35
Ja, das schaffen die wirklich auch ohne meinen Charakter ziemlich gut, der ja demnächst auch irgendwann mal zur Gruppe stoßen dürfte... mal schauen, wann es soweit ist :kaw:

seifo dias
09.06.2009, 20:38
Hiho liebe Leute!

Am Samstag habe ich meine erste 1750 P. 40K-Schlacht! Heißt, dass das Imperium zum ersten Mal die Feuerkraft von mir zu spüren bekommt!:braue

Ich werde dann fleißig Bilder machen und dann mit einem Bericht hier reinstellen. Ihr könnt euch also schon auf was freuen.:kaw:

Minza
09.06.2009, 21:34
Uh, da bin ich aber mal gespannt... alle selber gekauft und angemalt?

Vielleicht komme ich am Samstag ja sogar mal für ne Stunde oder so vorbei und schau euch zu. Ich muß dann nur mal kurz einen Abstecher im Comic Shop machen, aber ansonsten hab ich Zeit.
Wann beginnt dein Match?

Finarfin
09.06.2009, 21:58
Hui, Tabletop-Berichte... Ich bin ganz Ohr! :braue

seifo dias
10.06.2009, 00:14
Alles gekauft und größtenteils zusammengebaut - 1 Proxy muss ich trotzdem einsetzten :-/. Bemalt ist nach wie vor leider nur ein sehr kleiner Teil... habe lange an meiner Liste gesessen und heute fleißig Strategien entwickelt, wie ich den Impis mit ihren ekligen Walküren am besten aus dem Weg gehe.

Wär' klasse, wenn du vorbei kommst! War das letzte Mal ja leider etwas wortkarg^^
Wann ich spiele weiß ich noch nicht so genau... Ich spiele sicherlich gegen Gerd (imperiums Looser), aber der spielt erst mal ne Runde Bettel-Star Galactica(:p). Die Dark Angels schauen vielleicht auch vorbei, aber auch eher gegen Mittag. Vielleicht taucht aber auch noch das Chaos auf und hat mal wieder ganz zufällig ne Armee dabei und ganz zufällig eine passende Liste...:rolleyes:
Ich persönlich hoffe, dass am Samstag der Necron-Spieler da ist.

Ihr seht also: Wenn es schlecht läuft, habe ich nur ein einziges Spiel und das gegen Nachmittag. Kann also sein, dass ich ab 11.00 dann nutzlos rumgammel...
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt!

mfg Seifo

Minza
10.06.2009, 01:06
Wobei mir da die Forennamen der Spieler mehr nutzen, als RL-Namen ^^°

Und dann schau ich zu, daß ich auch ab 11oo da bin, falls ich es schaffen sollte. Dann können wir ja etwas quatschen :)

Jedi Knight
10.06.2009, 17:42
Darf ich fragen, welche Edition ihr spielen wollt? Interessiert mich als alte Verfechterin der 3.5er Regeln doch ungemein ;)


Ähh das PDF was ich runtergeladen habe ich denke mal das sind die 4.0 Regeln.


JK

GeeGee
11.06.2009, 23:34
so komme gerade wieder von einer überaus netten session der broken spine kampagne, die mal wieder actiongeladen ohne ende war und bis zum bitteren ende einfach nur extrem spannend.
obwohl das ganz nur ein "prolog" zu unserer eigentlichen kampagne ist fesselt die story ungemein.
hier ein paar spoiler von mir, bevor der eigentliche bericht von laubi kommt.
- mein meister rikusa ist gestorben, als das capital ship mit dem er nach ossus fliegen wollte explodiert ist (zufall?!? wohl kaum -.-) um die order zu warnen.
- wir haben einen unbekannten flüchtigen gefangen, der SEHR wichtige daten bei sich trug
- jillix hat sich als macht-sensitiv herausgestellt, hält vom basis-training aber nicht viel
- viele explosionen, abstürze, wilde tiere, tote lurmen, etc...
=> freut euch auf den gesamten bericht :)

immer mehr und mehr gefällt es mir einen jedi zu spielen, auch wenn ich heute in einer wirklich verzweifelten aktion auf die dark side zurückgreifen musste um unseren flüchtigen zu finden (und mein meister ist gestorben... das rechtfertigt das ^^).
ich freue mich schon aufs nächste mal :)

Jedi Knight
12.06.2009, 13:24
Achtung Kinder kreuzen die Rollenspielstraße!

So nachdem wir unsere Chars überarbeitet haben(huhu ich freu mich auf die kabbeleien zwischen meiner Elfe und dem Zwerg :D), wollen wir loslegen und ich darf anfangen mir eine Story auszudenken inder unsere Protagonisten aufeinander treffen.
Jetzt kommen meine Fragen, bitte steinigt mich nicht wenns auch im Skript steht vieles haben wir bei der Charerstelllung improvisiert.

-Wie soll ich mir als SL die Geschichte aufschreiben?
"Ein Zwerg schlendert den Weg entlang...."
"Der Zwerg kommt einen Feldweg entlang...."

Also wie genau muss ich die Ortsangaben machen?

Dann wenns ans Spielen geht das verstehe ich überhaupt nicht.
Wie läuft das ab? Lese ich die Geschichte vor und binde einfach mitten in der Story Sachen ein wie "Der Zwerg kommt einen Feldweg entlang...." Dann ich als Spielleiter "HAAAALT drei Räuber versperren dir den Weg und wollen Geld von dir, was machst du?", er wenn er abhauen will muss er aufgrund von Geschick usw Würfeln und ich dagegen. Aber da er einen kleinen dummen Zwerg spielt wird er sich wohl auf die stürzen. Die Kampfregeln hab ich so einigermaßen verstanden.
Aber was ist wenn er den Kampf verliert, oder er Gewinnt den. Kann er da was looten? Und wie wird entschieden WAS es ist und OB er es findet. Muss die entscheidung die Leichen zu durchsuchen vom SL kommen oder von Zwergspieler?
Hat man als Spieler irgendwelche Einflüsse auf den Weg oder wen der Char grad anspricht?

-Müssen die Helden jedes mal irgendein Abenteuer bestehen oder kann man auch einfach von Dorf A nach Dorf B schlendern weil man gerüchte gehört hat usw.

-Muss alles "erwürfelt" werden?

-Im Skript steht was von Runden, zB eine Runde vergeht bis man eine Waffe gezogen hat. Wie Runde, woraus besteht eine Runde und wie wird sie angefangen und beendet?!

Wenn man feierabend machen möchte, ob die Story fertig ist oder nicht, wie läuft dann ab ob EP erteilt werden usw?

Das war so alles was mir spontan einfällt, aber da wird noch vieeeel kommen denke ich :D

JK

seifo dias
12.06.2009, 14:35
Juheee - das kann ich beantworten:

Einfach aus dem Script vorlesen und würfeln - No! Schwerer Fehler! Das is fad und macht kaum Spaß!
Du muss improvisieren. Und es ist eigentlich egal, ob es ein Weg oder ein Pfad ist. Es sei denn es ist story-relevant. Das muss aber der SL einschätzen. Er muss auch die XP einschätzen und du musst einschätzen, ob du den Spieler killst oder nicht. Daher ist ein Sichtschutz sehr gut, da du würfeln kannst und, um die Spieler zu schützen, die Ergebnisse senken kannst.

Und ganz wichtig: Der SL erklärt nur, was die NPCs tun, und was die Spieler sehen. Was die Spieler tun können nur sie bestimmen.
Heißt: Sie treffen sich auf einem Weg vor dem Schloss des Schreckens.
Sie können sagen “Egal” und gehen dann in die andere Richtung auf der Suche nach einem anderen Abenteuer. Darauf muss der SL gefasst sein.
Natürlich wird ein Paladin des Guten, wenn er vor einem Schloss mit einer gefangenen Prinzessin steht nicht woanders hingehen, da es gegen seine Charaktereinstellung wäre.

Die Chars treffen sich an einer Kreuzung, du erklärst ihnen, was sie sehen und überlässt dann ihnen die Entscheidung, wohin sie gehen. Natürlich kannst du sie auch in gewisser Weise zwingen den Weg zu gehen, den du willst.
Am Beispiel mit dem Schloss des Schreckens:
Als ihr euch vom Schloss entfernt bemerkt ihr, dass der Weg verschwunden ist und ihr nun vor einer massiven Mauer steht.
Das ist jetzt die billigste Variante. Hilft aber immer ;)

Die Runden:
1 Kampfrunde dauert ca. 6 Sekunden. Was kann man währenddessen machen? Das henkt jetzt von logischem Denken ab. Vieles steht in den Regeln, aber es gibt auch spezielle Fälle:
Spieler sagt: “Ich will einen mittelgroßen Stein aufheben und ihn so werfen, dass der Gegner bewusstlos wird.”
Du musst entscheiden, was aus dieser Aktion wird.

Und zu den XP:
Ich vergebe die immer am Ende von einem “Kapitel”. Ich unterteile meine Kampagnen immer in Teile, um die XP besser verteilen zu können.

So… ich hoffe einige Fragen sind beantwortet.

Jedi Knight
12.06.2009, 16:41
Juheee - das kann ich beantworten:

...ob du den Spieler killst oder nicht. Daher ist ein Sichtschutz sehr gut, da du würfeln kannst und, um die Spieler zu schützen, die Ergebnisse senken kannst.
...
Die Runden:
1 Kampfrunde dauert ca. 6 Sekunden. Was kann man währenddessen machen? Das henkt jetzt von logischem Denken ab. Vieles steht in den Regeln, aber es gibt auch spezielle Fälle:
Spieler sagt: “Ich will einen mittelgroßen Stein aufheben und ihn so werfen, dass der Gegner bewusstlos wird.”
Du musst entscheiden, was aus dieser Aktion wird.


Zu 1. Ich darf als SL Heldenchars einfach sterben lassen weil es grade so in die Story passt?! Ist doch kacke dann ist das Abenteuer recht schnell vorbei:D
Wie kann ich den Würfeln um Spieler zu schützen? Wenn ein Spieler eine brüchige Mauer hochklettert setzt sich das doch aus mehreren Faktoren zusammen, wie seine Kletterfähigkeit, Glück und ander Umstände Wind und Wetter. Da hab ich als SL doch keinen Einfluss drauf oder?!

2.
Das Beispiel ist gut, was kann ich aus der Steinewerf-Situation alles herausreißen.
Ich guck mir an gut mittelgroßer Stein kann er heben aber nicht allzuweit werfen der Gegner steht nahe genug dran dann guck ich auf seine Skills und lasse ihn würfeln, oder kann ich auch von vorneherein sagen nö geht nicht weil der Gegner zu weit weg für einen Steinewurf ist.

JK

PS. Ich glaube ich werde diesen Thread ein bissi länger beanspruchen bis es richtig losgehen kann mit dem Spielen!:rolleyes:

Raidi
12.06.2009, 17:15
zu 1:
Im Grunde hast du dir eben die Frage selbst beantwortet. Eine Mauer hochzuklettern besteht aus zig Faktoren, die der betreffende Spieler nicht kennt. Wenn er den Wurf jetzt verkacken und sterben würde (drastisches Beispiel) kannst du die sache immer noch hindrehen.
- Er stirbt nicht, weil ihn ein Windstoß gerade so in die Büsche reißt
- Das Ergebnis reicht aus, um hochzuklettern, weil in der Mauer viele fingerfreundliche Risse sind.
- oder was dir gerade einfällt
(einfach als Meister grundlos würfeln bietet sich da auch immer wieder an ;-P )

und das mit den Würfelergebnissen senken.... Stell dir mal vor, die Helden kämpfen gegen die schwarze Torwache vom Schloss des Schreckens (sorry ^.^"). Jetzt holt der Wächter mit seinem Streitkolben aus, und du würfelst einen vernichtenden Krit oder zumindest einen so heftigen Schaden, dass der getroffene Spieler danach hinüber ist. Dann kannst du immer noch sagen "oh, der Schlag ging daneben" oder du erzählst einfach, er trifft für nen Schaden von 3, weil du schlecht gewürfelt hast.

zu 2:
Einfach mal nö zu sagen führt höchstens zu Diskussionen. wenn der Halblings-Bibliothekar eine 2 Meter breite Wand eintreten will, kannste sagen, dass das Schwachsinn ist, wenn aber ein Kämpfer einen Stein, den er locker heben kann, auf den Gegner werfen will, dann kannst die würfel entscheiden lassen, ob das klappt.
Irgendwo in den Regeln sollte doch auch stehen, was ein Charakter in einer Runde mit beiden Händen heben kann (dürfte die Maximalbelastung sein)


zu mir:
Ich werde demnächst eine Kampagne zu Fallout hochziehen und habe noch nicht wirklich Erfahrungen, was die Vergabe von XPs angeht, gemacht.
Vielleicht kennt sich ja jemand mit dem Regelwerk aus und könnte mir ein paar Anhaltspunkte geben, wieviel verschiedene "Aktionen" wert sind. (möchte das nicht jedes poplige Schloss und jedes gehackte Terminal mit XP belohnen, sondern eben Storyfortschritt.)
Hab auch schon mit dem Gedanken gespielt, einfach mal bei D&D reinzugucken und dort die Tabelle zwecks Challengerating zu übertragen.....

Orakel
12.06.2009, 17:27
Mir viel gerade dieser Film hier ein, wo ich deine Fragen lese, Jedi Knight: *click me* (http://www.youtube.com/watch?v=2kl8enUOJ9M)

(Ich werd später noch was zu den ganzen Fragen schreiben. Jetzt ist erstmal die Küche zu belagern.)

Jedi Knight
12.06.2009, 18:01
zu 1:
...oder du erzählst einfach, er trifft für nen Schaden von 3, weil du schlecht gewürfelt hast.


Ahh ich kann also mein nicht öffentliches Würfelergebnis so hinbiegen wie es mir grade passt. Ich muss nicht den angezeigten wert nehmen.

Das Vid ist gut aber erklären tuts nicht viel.
ok soll auch eher ein überblick verschaffen.

JK

Minza
12.06.2009, 18:45
Zu 1. Ich darf als SL Heldenchars einfach sterben lassen weil es grade so in die Story passt?! Ist doch kacke dann ist das Abenteuer recht schnell vorbei:D

Auf keinen Fall, nein... versuch nur im äußersten Extrem mit dem Tod der Charaktere aufzutrumpfen. Aus Spielleiterwillkür einem Spieler den Abend versauen ist alles andere als spaßfördernd ;)

Ansonsten ist das Erarbeiten von Abenteuern immer recht grob zu sehen, da dies die meiste Interaktion der Spieler zuläßt. Alles andere macht einfach keinen Spaß, weil die Spieler das Gefühl bekommen, eh keine Entscheidungen treffen zu können und nur deiner Geschichte zu folgen und hie und da mal einen Würfel durch die Gegend zu pfeffern.

Ein kleines Beispiel von mir: die Aufzeichnungen für dieses Dungeons & Dragons Abenteuer (http://www.projektstarwars.de/forum/sonstiges/15170-rollenspiele-94.html#post1269828) sah lediglich so aus...

Selbstjustiz

Es sind 747 Jahre vergangen, seitdem der große Stern vom Himmel fiel und gewaltige Beben über die Königreiche der Welt brachte. Doch die Völker erholten sich und neue Kriege und Heldentaten wurden von den Trobadoren besungen. Die Zeit für Abenteuer war erneut in’s Land gezogen.

Es ist der 05. April des Jahres 747 nach dem fallenden Stern...


- öffentliche Hinrichtung in Gilldring, einer kleinen Stadt nördlich von Cruhn --> Wegelagerer und Mörder soll gehängt werden --> riesen Menschenmasse
- vermummter Reiter köpft im Vorbeireiten den Verurteilten, bleibt dann am Ende der Straße stehen und erschießt noch den Henker --> Panik ^^
- Spot DC 15 --> eine Närrin flüstert dem Reiter auf Distanz etwas zu!
- die Helden sollten als letzte auf dem Platz bleiben oder sogar die Verfolgung aufnehmen? --> Spuren sind nur noch schwer zu finden (DC 24) und werden durch eine Duster Trap (DC 1; +5 melee attack; blindness for 1d3 hours and 1d4 damage; FDC 12 Fortitude negates; Search DC 15; Disable Device DC 15) "geschützt"

- die Helden nehmen die Närrin (Kim) mit?
- irgendwann rückt sie eventuell mit der Sprache raus und sagt, daß sie sich dem geheimnisvollen Reiter aus Neugier anschließen wollte

- die Helden nehmen Kim nicht mit?
- Kim verfolgt die Helden und wird dann entweder in einer Taverne, im Wald oder sonstwo aufgegabelt, als sie die Helden belauscht

- die Helden forschen nach?
- der Verurteilte hieß Caldrock und belagerte seit einigen Monaten die Straße nach Süden, wurde aber vor einer Woche von den Landswachen des Fürstentums gefangen
- der namenlose Reiter wurde schon öfters in der Umgebung von Gilldring gesehen und verbreitet Angst und Schrecken bei der Landbevölkerung, die sich die wildesten Geschichten erzählen (Gather Information DC 10) --> Kopfgeld wird kurze Zeit später ausgesetzt: 100 PP)
- Caldrocks Versteck liegt im Wald östlich der Südstraße (Gather Information DC 17), ein Safehouse mitten in Gilldring (Gather Information DC 25)

- Kontaktversuch mit dem Reiter?
- vermummter Kämpfer greift an? --> Halbork (Gurosh), der bei zweitem Hinschauen zwar die Kleidung des Reiters trägt, aber von der Statur einfach nicht er sein kann! ...mögliche Ausbeute: 3 GP, Longsword, Longbow +1, Studded Leather

- die Helden ziehen weiter?
- Kopfgeld von 150 GP wird ausgesprochen

- Suche nach Caldrocks Versteck (Survival DC 18) --> Hütte im Wald
- war gerade noch jemand da (Search DC 15), alles ausgeräumt außer: (Search DC 22) ein Schlüssel mit einer Nummer, der hinter einer losen Holzplanke hängt und die Nummer 3-27 trägt


- Hausnummer 3-27 liegt im Bettlerviertel von Gilldring --> Safehouse von Caldrock
- Arrow Trap (DC 1; Atk +10 ranged (1d6/x3 arrow), Search DC 20; Disable Device DC 20)
- Dire Rat Nest mit 7 Tieren MM p.64 (haben sich vom leerstehenden Nachbarhaus reingenagt)
- 18 GP, 15 SP, 50 CP, Light Steel Shield (159 GP), Undetectable Alignment Potion (300 GP) und ein Dolch, dessen Lederüberzug am Griff die Farben des vermummten Reiters tragen und der wie von selbst zittert --> beim Befehl „Nach hause!“ fliegt der Dolch mit 20m in der Runde zum Versteck des Reiters los

- Versteck nordwestlich von Gilldring (eigentlich fast unmöglich zu finden --> einige sehr verwirrende optische Täuschungen auf dem Weg etc)
- Schloß ist gut versperrt (DC 30), aber ansonsten nicht gesichert
- Assassin Vine MM p.20 an der Decke der Hütte
- Search DC 15 --> Spuren einer übereilten Flucht mit einem abgerissenen Geldbeutel (10 PP, Alexandrite (500 GP), Azurite (10 GP), Lapis Lazuli (10 GP)) und einer hingeschmierten Nachricht auf dem Tisch: „Sucht mich weiter und Ihr werdet es zu bereuen wissen!“
- ab hier sollten die Helden neugierig genug geworden sein, um der Sache weiterhin nachgehen zu wollen...

- wenn der Dolch nicht gefunden wird --> ein Pfeil mit der Nachricht „Sucht mich weiter und Ihr werdet es zu bereuen wissen!“ schlägt neben den Helden ein...


- zufällige Wald-Begegnungen: DMG p.87
- zufällige Stadt-Begegnungen: DMG p.102

Du siehst, wie rudimentär das ganze ausgebaut ist und wie detailreich sich das Ganze dann entwickelt hat und auch Dinge einfach fallen gelassen oder hinzugefügt wurden... je nachdem, wie es gerade passte und was für Einfälle ich als Meister und die Spieler in ihren Rollen hatten.

Ich hoffe, das hilft dir als Anschauungsmöglichkeit...


Ansonsten: probiert einfach aus... spielt und fangt klein an. Mit kleinen Begegnungen, mit kleinen Situationen in Wirtschaften und auf dem Markt und wo immer eure Charaktere erstmal hingehen werden. Keine großen Stories, sondern kleine Dinge, in denen ihr beim Spielen sicherer werdet und dann Schritt für Schritt in das Spiel reinwachsen könnt.

Mein allererstes Abenteuer, das ich gemeister habe hat 2 Stunden gedauert und eigentlich haben wir nur gespielt, wie die Gruppe über einen kleinen Fluß gelangen wollte. Aber mit dieser kleinen Situation haben wir die ersten Spielprinzipien verstanden und dann von Woche zu Woche mehr und mehr zu Stande bekommen.

Orakel
12.06.2009, 18:58
Das Vid ist gut aber erklären tuts nicht viel.
ok soll auch eher ein überblick verschaffen.

Naja, wirklich großartig aufklären kann und will es nicht. Aber es bietet halt einen guten Überblick über den Verlauf einer Runde. (Und scheinbar ist das bei dir ja im Moment ein wenig der Punkt, wo es vorstellungstechnisch leicht gehapert hat.) Soll halt nur visuell etwas unterstützen, wie es am Spieltisch ablaufen kann. (Fragenbündel wird doch erst noch später auf sich warten lassen. Meine Vampire habens endlich mal wieder geschafft einen Shadowrun-Termin zu finden.)

Dyesce
12.06.2009, 20:52
@Jedi Knight
du sagst, ihr hättet bei der Charaktererschaffung improvisiert.
Das klingt für Anfänger nach ner ganz schlechten Idee. Die Regeln und Beschränkungen haben alle nen Grund, der, wenn man keine Rollenspielerfahrung hat, nicht immer durchsichtig sind. Macht eure ersten Chars streng nach Buch, der Sinn und Zweck wird sich im Laufe des Spiels für euch eröffnen. Später kann man Regeln an die Gruppe und ihren Spielstil anpassen, aber für den Anfang würd ich bei den Vorgaben bleiben.

Vielleicht solltet ihr fürs allererste Spiel sogar ein Fertigabenteuer benutzen. Klar, das Gefühl, daß genau das schon hunderte Abenteurer erlebt haben, ist nicht so prickelnd, aber damit kriegt man n gutes Gefühl für Möglichkeiten und Abläufe und kriegt mal vorgesetzt, was eine Gruppe dem Level entsprechend schaffen kann. Ein vollkommen selbstgeschriebenes Abenteuer oder eine Kampagne benötigt dann doch etwas Fingerspitzengefühl, sonst mußt du beim Meistern zu sehr anpassen und das ganze Konzept kommt dir durcheinander.

Nur mal so als Tipps.

Jedi Knight
13.06.2009, 14:19
Wir haben kein Buch.
Wir benutzen das PDF.
Mit improvisieren hab ich eher gemeint das fürs Schmieden sehr viele CP gebraucht wurden, wir haben dann gesagt ok du bist ein Zwerg Schmieden liegt dir im Blut, und sind dann zwei Stufen der bezahlung runtergegangen.
Das war glaub ich das einzige "große".

Frage: Darf ich als SL auch gleichzeitig einen Char spielen? Ist dann aber doof weil ich den groben Storyverlauf kenne oder?

JK

Minza
13.06.2009, 18:52
Wir haben kein Buch.
Wir benutzen das PDF.

Kauft euch lieber eins... erstens ist das handlicher und zweitens gibst du den RPG Schmieden das Geld, das sie verdienen ;)

Frage: Darf ich als SL auch gleichzeitig einen Char spielen? Ist dann aber doof weil ich den groben Storyverlauf kenne oder?

Klar darfst du... ich mach das zB fast immer. Du mußt dann halt zwischen Spielleiterwissen und Charakterwissen trennen. Wenn aber mal alles hängt, kann dein Charakter den entscheidenden Einfall haben ^^°


Ich bin ja sooo gespannt, wie es seifo dias bei seinen Schlachten ging :D ;) :p

seifo dias
13.06.2009, 20:32
Der Ruf des Krieges dröhnte durch den Raum, als das höhere Wohl gleich im Doppelpack verlor. Der erste Kampf wurde gegen die Salamanders geführt und der zweite gegen die imperiale Armee.

Bericht 1: Kontakt mit den Salamanders

Die Tau in dieser Region hatte bereits einige Siege davon getragen und waren vom General angewiesen worden einen Abschnitt durch Sichern der Kommandopunkte zu erobern.
Die fünf Kommandopunkte befanden sich alle in Ruinen. Die Armee der Tau hatte nicht damit gerechnet, dass die imperiale Armee Verstärkung vom Orden der Salamanders angefordert hatte und wurden so mit dem Kontakt dieser Soldaten überrascht.
Während die ansässigen Kroot, der Kommandotrupp und die Geisttrupps noch Gefechte mit Imperialen aufgehalten wurden, sicherten der Tau Hammerhai, Teufelsrochen Transporter, der eine Elite-Truppe Tau enthielt, und eine weitere Tau Truppe zu Fuß einen Quadranten des Feldes und den ersten Kommando-Punkt sicherten.
Als auf dem gegenüberliegenden Quadranten des umstrittenen Gebiets Space-Marines und zwei Panzer auftauchten, von denen einer ein Demolisher war, wurde schnell klar, dass sie in einen Hinterhalt gelaufen waren.
Der zum nächsten Posten vorrückende Teufelsrochen wurde von einer Kapsel blockiert und eine weitere Kapsel landete im Heck des Hammerhais.
Der Transporter flog ohne Schaden über die Angreifer hinweg, jedoch wurde die Hülle des Gefechtspanzers vom aus der Kapselgestiegenen Cybot durchlagen und lahm gelegt.
Die Unterstützung wurde in weitere Kämpfe verwickelt und konnte nicht eintreffen und als der Transporter das nächste Ziel erreichte, wurde ihm der Weg von zwei weiteren Space-Marine Trupps abgeschnitten und befand sich in der Falle.
Plötzlich trafen die erwarteten Kroot ein, wurden jedoch von einer Salve aus Raketen stark dezimiert. Der zweiten Welle Kroot gelang es, das von Gegner gesicherte Gebäude zu stürmen und einen feindlichen Soldaten zu erschlagen, vielen jedoch dem Bolter eines Sergeants zum Opfer. Fast zeitgleich starben die Feuerkrieger, die den ersten Posten sicherten, durch einen Flammenwerfer und mit der Explosion des Hammerhais, war der Quadrant nun in Besitz des Feindes.
Der vom Transporter abgesetzte Trupp lieferte sich ein hartes Gefecht mit einem mit Spezialwaffen ausgerüsteten Trupp und wurden anschließend von einem Plasmawerfer niedergemäht. Dann traf der Commander mit seinem Kommandotrupp ein und die Geister sicherten die beiden Flanken.
Der Demolisher stellte sich jedoch als harter Brocken heraus und brachte dem Tau-Kommandanten ein rasches Ende, jedoch erst nachdem dieser einen Landspeeder der Salamanders gesprengt hatte. Die Geister schalteten beinahe alle Einheiten in dem Gebäude aus, das vorher von den Kroot gestürmt worden war und auch auf der anderen Flanke fügten die Geister den Marines schwere Verluste zu und kurz schien, es, als könnte die Schlacht gewonnen werden.
Eindeutig wurde die Niederlage jedoch mit eintreffen weiterer Verstärkung für die Marines und mit der Vernichtung eines der Geister-Trupps, woraufhin sich die übrigen Truppen rasch in Sicherheit brachten.


Bericht 2: Angriff bei Nacht

Eine weitere Armee wurde entsendet, um verlorene Gebiet zu erobern, nachdem der erste Versuch gescheitert war.
Die Truppen aus der vorherigen Schlacht waren noch nicht eingetroffen, nachdem sie sich erst wieder aufstocken mussten, weshalb erneut nur ein Gefechtspanzer, ein Transporter, aber diesmal zwei Feuerkriegertrupps zu Fuß auf dem Feld befanden.
Schnell nahmen sie die beiden Kommandopunkte auf ihrer Seite und sicherten das Gebiet. Auf dem Feld jedoch herrschte eine derartige Dunkelheit, weshalb sie nicht bemerkten, dass sich der Feind in einem großen Lager eingebuddelt und es mit zahllosen Soldaten, schweren Waffen und einem Panzer gesichert hatte. Eine Einnahme schien unmöglich.
Als jedoch schwere Mörser und drei starke Panzer eintrafen, wussten die verschanzten Soldaten von der Bor’kan-Sept, dass es ein harter Kampf werden würde.
Die Unterstützung traf sehr schnell ein und half einen der Kommandoposten zu sichern, während ein Kroot-Trupp von der Schlachtfeldflanke aus versuchte die Gegnerische Stellung zu stürmen. Gnadenlos wurden sie von mehreren Laserkanonen und schweren Boltern unter Beschuss genommen, ähnlich den beim zweiten Posten verschanzten Truppen. Einen herben Rückschlag erlebte die Armee, als der Hammerhai durch Mörser-Sperrfeuer und der Transporter beim anderen Posten durch flankierende Truppen des Imperiums in die Luft flogen. Ein Kroot-Trupp, der zu Unterstützung gerufen wurde, erschien hinter den flankierenden Truppen des Imperiums und erschlugen deren General, während die Geister-Trupps die Verluste an den dortigen Feuerkriegen durch die feindlichen Soldaten rächten. Infolge von zu hohen Verlusten, mussten sich die beiden Armeen zurückziehen und beendeten den Kampf mit einem Unentschieden.



Fazit Bericht 1:

Die von mir aufgestellte Armee, war einfach nicht vorbereitet auf die Drop-Pods der Marines und wurde daher zum Opfer von den Stärken der Space-Marines: Nahkampf und Bolter.
Obwohl ich letztlich alles versucht habe, um die Situation zu retten, scheiterte es daran, dass es mir nicht Gelang den Standard meines Gegners zu vernichten, er aber meinen komplett dem Erdboden gleichgemacht hatte und mir so die Chance nahm, einen Kommandoposten zu halten.


Fazit Bericht 2:

Ich habe einen schweren Fehler gemacht. Ich habe mich auf ein Mündung an Mündungs-Gefecht mit den imperialen Panzern eingelassen. Dies ist ein Ding der Unmöglichkeit, da meine Panzer unter der gewaltigen Feuerkraft einfach eingeknickt sind, ich mit den Waffen meines Kommando-Trupps einfach nicht durch die Panzerung gekommen bin. Ich hätte mich nicht verschanzen sollen wie die Imps, sondern hätte Mobil bleiben müssen, um die Vorteiler meiner Truppen ausschöpfen zu können. Letztlich endete es nur in einem Unentschieden, weil ich bei meinem Kommandoposten die Situation mit den Kroot gerissen hatte, aber die zeit zu knapp war, um das Spiel fertig zu machen. Hätten wir fertig gespielt, hätte das Imperium meine Armee wohl ohne großes Aufheben platt gemacht.


Fazit Insgesamt:

Es war wieder einmal ein großer Spaß, besonders mit Minza an meiner Seite und ich habe wieder einmal dazugelernt, wie ich meine Armee am besten einsetze.

Minza
13.06.2009, 21:04
Es war wieder einmal ein großer Spaß, besonders mit Minza an meiner Seite und ich habe wieder einmal dazugelernt, wie ich meine Armee am besten einsetze.

Ich habe dir doch gerne beigestanden, mit Soontir die Deko deiner Hoverpanzer diskutiert und alle fünf Sekunden die offene Luke deiner Müllschleuder zugeklappt (was ja bekanntlich nix half) :)

seifo dias
13.06.2009, 21:09
Haphapppa: Müllschleuder? MÜLLSCHLEUDER? Sollen doch erstmal auch die Impse schwebende Panzer haben! Dann reden wir weiter!^^

Also witzig war es schon... die Gefechte selbst nicht - die waren nur grausamt und traurig :kaw: - aber sonst fand ich es sehr schön.:)

seifo dias
14.06.2009, 00:03
So... hier die Bilder:

Eckelige imperiale Panzer... (http://img196.imageshack.us/img196/3747/dsc00022d.jpg)

Mein Kroot-Sturm... in dem Moment is die imperiale Bild-Drohne abgesürtzt;) (http://img196.imageshack.us/img196/148/dsc00031o.jpg)

Orakel
14.06.2009, 02:43
„Hide behind the Bunch of dead Bards“ - Endlich hab ich mal herausgefunden, dass auch „Dorkness Rising“ auf youtube zu finden ist. :D

„I am Chaotic-Neutral.“ - „No, you are not. You are such of evil... and a whore.“

*sich vor Lachen kringelt*

Hach ja, die Amis sind da leider doch um einiges besser dran gewesen, als die Isländer. *Tränchen aus den Augenwinkeln wischt*

Und ich bin über einen weiteren Film gestolpert. :D

*Click me* (http://www.youtube.com/watch?v=HhdY3iz1Hyc) *click me* (http://www.youtube.com/watch?v=hLReUWfgTc0) *click me* (http://www.youtube.com/watch?v=v_akBuMCo_Q) *click me* (http://www.youtube.com/watch?v=jrzRnTclq-A)

Das ist zwar letzten Endes auch nicht viel besser als das andere, auf eine andere Weise versteht sich, aber es zeigt mal unterhaltsam was bei einer solchen Spielrunde alles passieren kann. (Also noch mal was, dass sich Jedi Knight anschauen kann. Allerdings wird hier sehr arg mit Klischees gearbeitet.)

-Wie soll ich mir als SL die Geschichte aufschreiben?
"Ein Zwerg schlendert den Weg entlang...."
"Der Zwerg kommt einen Feldweg entlang...."

Für einen Spieleabend, oder für einen längeren Zeitraum? Naja, letzten Endes sind Kampagnen nicht unbedingt für den Anfang gleich als groß angelegter Epik-Plot notwendig. Also gehen wir einfach von ein paar kleinen, einzelnen Abenden aus.

Da haben die anderen bereits das Wichtigste gesagt: Festgeschriebene Texte sind einfach nur ein Graus. Macht dir kurze Notizen, die die zentralen Aspekte beiinhalten. Ein Abenteuer besteht letzten Endes aus einem zentralen Twist und ein paar Szenen drumherum, den die geanze Geschichte ausmacht. Hinzu kommen bei sowas noch die Charaktere, deren Spieler ja auch noch ein bisschen mehr oder weniger selbst verwirklichung durchziehen wollen.

Bereite dir im Idealfall also einfach nur ein paar grobe Szenen vor, welche für deinen Grundplott notwendig sind. Und überleg dir ein paar alternativen dazu, die du im Notfall aus dem Ärmel schütteln kannst. (Und, wenn das ganze einen Zeitlichen verlauf nach sich zieht ebenso eventuelle Konsequenzen, die sich aus dem Nichteingreifen der Helden langfristig ergeben könnten, wenn ihr eine Kampagne spielt.)

-Müssen die Helden jedes mal irgendein Abenteuer bestehen oder kann man auch einfach von Dorf A nach Dorf B schlendern weil man gerüchte gehört hat usw.
Wir unterscheiden hier gerade zwischen Farbe und Versprechen. Klar kannst du von Punkt a nach Punkt b reisen. („Mal eben schlendern“ in einer Fantasy-Welt? Wie stark soll die bevölkert sein? ;) ) Allerdings musst du dir dann auch Gedanken machen, was die Charaktere da machen könnten, falls sich herausstellt, dass der legendäre McGuffin dort nicht anzutreffen ist.

-Muss alles "erwürfelt" werden?
Das ist Spielstil abhängig.
Wenn man feierabend machen möchte, ob die Story fertig ist oder nicht, wie läuft dann ab ob EP erteilt werden usw?
Das wird sehr unterschiedlich gelöst. Manche Gruppen machen es so, dass der Meister am Ende des Abends tatsächlich seine Punkte ausgibt. (Dafür hat er dann bereits im Vorfeld Quasi seine Liste mit Punkten gemacht. Nach dem Motto: Das und das geschafft, mach so und so viele Punkte.)

Andere setzen einfach bestimmte Zeitpunkte Fest, wo die Story bereits weitestgehend abgeschlossen wurde und schmeißen dann einen etwas umfangreicheren Punktebatzen in die Runde. Wie es halt beliebt.

Zu 1. Ich darf als SL Heldenchars einfach sterben lassen weil es grade so in die Story passt?! Ist doch kacke dann ist das Abenteuer recht schnell vorbei:D
Wie kann ich den Würfeln um Spieler zu schützen?
Auch gar keinen Fall! Wie die anderen schon sagten kann man als Meister, um die Charaktere etwas milder anzugehen, diese mit Samthandschuhen anfassen und ein wenig an den Punkten und dergleichen drehen, um deren Überleben zu sichern.

Aber: Es existiert noch eine zweite Ansicht, die Spielstil bedingt ist und sich auf s.g. "taktische Schwerpunkte" beruft. Dieser Spielstil sieht so aus, dass man 100% Rules as written (RAW) spielt. Das schließt einen schnellen Charaktertod aus eigener "Dummheit" vorraus. (Sprich: Wenn der Meister eine 20 Würfelt, dann hat er auch die entsprechenden Konsequenzen, nach der entsprechenden Sichtweise, durchführen, was schon mal einen Charaktertod zur Folge haben kann, weil der entsprechende Schaden aufgebracht wurde.

PS. Ich glaube ich werde diesen Thread ein bissi länger beanspruchen bis es richtig losgehen kann mit dem Spielen!:rolleyes:
You're welcome.

Frage: Darf ich als SL auch gleichzeitig einen Char spielen? Ist dann aber doof weil ich den groben Storyverlauf kenne oder?

Das hängt davon ab, ob du a.) Noch einen weiteren Charakter mit dir führen willst (Immerhin spielst du ja schon eine ganze Welt voller NSCs) und b.) die Handlungen deines Chars nicht von SL-Wlssen trennen kannst.

Minza
14.06.2009, 11:59
Und ich bin über einen weiteren Film gestolpert. :D

Ah ja, den hat mir Raidi erst gestern gezeigt... was mir bei solchen Sachen immer auffällt: die Game Master wirken total überdreht und auch die Spielen total unnatürlich, was halt vermutlich daran liegt, daß eine Kamera auf sie gerichtet ist. Ich bekomme bei sowas immer nur "Angst", daß ich beim Spiel genauso überzogen bin und ich als Spieler mich als Meister nicht abhaben könnte :kaw:

Jedi Knight
14.06.2009, 13:00
Ich kann Orakels Links nicht öffnen, ist das nur bei mir so?
Dorkness Rising hab ich mir gestern schon angeguckt aber ich fand den ersten Teil, besser?!
Er hatte meiner meinung nach irgendwie mehr Stil!

JK

PS. Nachdem wir gestern anfangen wollten zu spielen und ich mir die Regeln nocheinmal:rolleyes: durchgelesen habe, stellten wir fest das wir die hälfte des Charakterbogens falsch beschriftet haben.
Und das oft aufgrund von Abkürzungen die im Regelwerk mehrere Bedeutungen haben. Wenn man Neulinge ärgern will, dass war eine gute Methode:D
Nach 8Std drei Charbögen korrigieren und nochmehr im Regelwerk lesen, ist mir glaube ich nur eine Frage geblieben...

Bei der Waffenreichweite stehen SS ZG 1/2 S und MAX.

Der Langbogen zB. hat 15SS, 3ZG, St*15 1/2S, St*20 MAX.

MAX. Ist wenn ich mich nicht vertan habe der Maximal erwürfelbare Schaden.
Aber zum Rest hab ich keine Ahnung.

Ah und noch was:
Wie berechne ich meinen Fertigkeitswert?
Auf Seite 17 Stehen die Tabellen zur berechnung, aber wie berechne ich die Kosten für meine gewünschte Fertigkeit zB. Akrobatik mit GE-6? Mein Char hat zB. Eine GE von 16.
Ich glaube ich habs jetzt verstanden...
Meine GE beträgt 16 und für Akrobatik ist GE-6 dh. ich habe einen Fertigkeitswert von 10 wenn ich standart lerne. Wenn ich aber zB gut in Akrobatik bin nehm ich die GE+4 Spalte zum zahlen.
Stimmt das so?

Minza
14.06.2009, 13:10
Ich kann Orakels Links nicht öffnen, ist das nur bei mir so?

Versuch es mal damit (http://www.youtube.com/watch?v=HhdY3iz1Hyc&feature=PlayList&p=8D4FB22A884C3279&index=18).

Bei der Waffenreichweite stehen SS ZG 1/2 S und MAX.

Der Langbogen zB. hat 15SS, 3ZG, St*15 1/2S, St*20 MAX.

MAX. Ist wenn ich mich nicht vertan habe der Maximal erwürfelbare Schaden.
Aber zum Rest hab ich keine Ahnung.

Da ich in den v.4.0.er Regeln nicht bewandert bin, kann ich dir da leider nicht wirklich helfen :/

Orakel
14.06.2009, 13:54
Ich kann Orakels Links nicht öffnen, ist das nur bei mir so?
Fixed it. Ich hatte gerade OpenOffice an und hab den Post darin geschrieben. Scheinbar ist dann beim rüberkopieren etwas schief gelaufen.

Dorkness Rising hab ich mir gestern schon angeguckt aber ich fand den ersten Teil, besser?!
Er hatte meiner meinung nach irgendwie mehr Stil!
Mehr Stil hatte der erste Teil nicht. Aber die Stärke wahr halt, dass in "The Gamers 1" keine zentrale Story irgendwo dazwischenhing, sondern die "Dead Gentleman" einfach nur einen Film mit möglichst vielen aneinander Gereihten Kalauern in der Minute Produziert haben, der ein Klischee nach dem Anderen Hoffnungslos durch den Kakao zog. Dorkness Rising hätte auf diese Weise einfach nicht mehr funktionieren können und darum wurde jetzt halt eben eine zusammenhängende Story geschaffen, die ein wenig mehr "Alltag" mit aufzeigte. Ich finde letzten Endes beide Filme gut, aber eben auf eine andere Weise. (Gamers 1 & 2 kann man schlecht miteinander vergleichen. Dann schon Eher "Dorkness Rising" mit "Astropia", der kurz vor der RPC zumindest im Internet hier und da auf sich aufmerksam gemacht hatte.)

Raidi
14.06.2009, 18:22
@ Jedi Knight:

Bist du sicher, dass du das D&D Regelwerk hast? Das klingt nämlich viel eher nach GURPS.
Da ist es auf jeden Fall typisch, dass die Skills vom Attribut abhängig aufgeschrieben werden und auch die Werte von den Distanzwaffen sind dort so notiert

SS ist dabei der Fertigkeitswert, den du haben musst, um die Waffe ohne Malus abfeuern zu können (oder überhaupt?! O_o)
ZG ist der Wert, um den du deinen Fertigkeitswert beim Zielen steigern kannst.
1/2S ist die Distanz, ab der die Waffe nur noch (wer hätte es gedacht) halben Schaden anrichtet und ST Max ist einfach die MAximaldistanz abhängig von der Stärke

Minza
14.06.2009, 18:26
Stimmt... schon alleine diese Textstelle zeigt, daß es sich hier um GURPS handelt, nicht aber um D&D v.4.0.:

Ah und noch was:
Wie berechne ich meinen Fertigkeitswert?
Auf Seite 17 Stehen die Tabellen zur berechnung, aber wie berechne ich die Kosten für meine gewünschte Fertigkeit zB. Akrobatik mit GE-6? Mein Char hat zB. Eine GE von 16.
Ich glaube ich habs jetzt verstanden...
Meine GE beträgt 16 und für Akrobatik ist GE-6 dh. ich habe einen Fertigkeitswert von 10 wenn ich standart lerne. Wenn ich aber zB gut in Akrobatik bin nehm ich die GE+4 Spalte zum zahlen.
Stimmt das so?

Warum sagst du uns denn nicht, daß du GURPS spielst und läßt uns im Glauben, daß es immer noch um das WotC Produkt geht, Jedi Knight? :konfus:

seifo dias
14.06.2009, 18:36
GURPs kenne ich gar nicht... wenn du im allgemeinen Probleme mit dicken Regelwerken hast und sie schnell können willst, dann nimm' lieber Warhammer Fantasy! Denn da sind die Regeln wirklich simpel und es ist absolut ALLES erklärt.
Da dauert die Charaktererstellung zwar ein wenig, macht aber ebenfalls sehr viel Spaß.

Edit: Ich habe jetzt nur kurz geschaut, aber keine legale, freiverfügbare PDF-Datei vom Player-Handbook gefunden...
@Minza: Du wolltest mir noch ein paar Links schicken ;)

Minza
14.06.2009, 18:47
Edit: Ich habe jetzt nur kurz geschaut, aber keine legale, freiverfügbare PDF-Datei vom Player-Handbook gefunden...

Was wohl daran liegen sollte, daß die RPG-Schmieden ihr Geld gerne auch verdienen würden und der Download von eingescannten Regelwerken im Netz nicht wirklich Sinn der Sache ist ;)

@Minza: Du wolltest mir noch ein paar Links schicken ;)

Die da nochmal waren? :kaw: Mein Kopf ist gerade mit Genderpädagogik und dem kommenden Grundschulpraktikum verstopft :konfus:

seifo dias
14.06.2009, 18:52
Star Wars D20 und 6, nicht Saga-Edition...

Wieso sagt hier eigendlich keiner was zu meinen Bildern und dem Bericht:confused:

Kann mir irgendjemand ein gutes, futuristisches RPG-System empfehlen, dass ein einfaches Attribut- und Skill-System hat?

lain
14.06.2009, 18:53
Was wohl daran liegen sollte, daß die RPG-Schmieden ihr Geld gerne auch verdienen würden und der Download von eingescannten Regelwerken im Netz nicht wirklich Sinn der Sache ist ;)

Bis vor kurzem konnte man die WotC-Regelwerke durchaus legal als PDFs erwerben (z.b. bei Paizo), aber dann haben die Beancounter von WotC den Händlern das in einer Nacht-und Nebelaktion verboten (wie gesagt, wir reden von legalen Downloads, nicht von Scans).
Das betrifft eben leider auch die ganzen uralten (A)D&D-Werke die man jetzt halt nicht mehr legal erwerben kann. Eine ziemlich idiotische Aktion ...

Minza
14.06.2009, 18:57
Wieso sagt hier eigendlich keiner was zu meinen Bildern und dem Bericht:confused:

Weil die interessierten Leute noch nicht reingeschaut haben und der eigentliche Tabletop-Thread da (http://www.projektstarwars.de/forum/sonstiges/39744-brettspiele-tabletop.html) ist ^^

Kann mir irgendjemand ein gutes, futuristisches RPG-System empfehlen, dass ein einfaches Attribut- und Skill-System hat?

Das Firefly RPG von Margaret Weis Productions, die auch das Battlestar Galactica RPG auf dem Cortex System herausbrachten :)

Bis vor kurzem konnte man die WotC-Regelwerke durchaus legal als PDFs erwerben (z.b. bei Paizo), aber dann haben die Beancounter von WotC den Händlern das in einer Nacht-und Nebelaktion verboten (wie gesagt, wir reden von legalen Downloads, nicht von Scans).
Das betrifft eben leider auch die ganzen uralten (A)D&D-Werke die man jetzt halt nicht mehr legal erwerben kann. Eine ziemlich idiotische Aktion ...

Das ist mir bewußt, es ging hier aber eindeutig um Scans... da die Beschaffung des entsprechenden Regelbuches nur wenige Tage zurückliegt ;)

Orakel
14.06.2009, 23:27
Wieso sagt hier eigendlich keiner was zu meinen Bildern und dem Bericht:confused:
Sorry aber ich hänge da nicht mehr so stark in der Tabletop-Geschichte drin um all zu viel überhaupt dazu sagen zu können.) Es ist interessant mal wieder ein paar Taus auf dem Spielbrett zu sehen. (Hatte ja selber eine kleine Armee "damals", als die rausgekommen sind.)

Zu den Bildern: Man merkt, dass die Kamera nicht auf die Brennweite ausgelegt ist, die du für die Kroots gebraucht hättest. *g* Naja und ansonsten sieht das ganz halt ein wenig zu stark Weißgrundiert und Plastikgrau aus. Da musst du halt nochmal den Pinsel schwingen. (Was hast du eigentlich als Farbschema bei denen vor? Das sieht so aus, als währen die drei nur blau und gelb und rot eingefärbt, die bereits Farbe tragen.)

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Ja ich bin schon ruhig. :D

Kann mir irgendjemand ein gutes, futuristisches RPG-System empfehlen, dass ein einfaches Attribut- und Skill-System hat?
Das aktuelle Mongoose-Traveller macht eigentlich'nen ganz guten Eindruck. (Wobei ich diesmal tatsächlich zu deutschen Übersetzung von den 13 Männern greifen würde. Das ist aus unerfindlichen Gründen tatsächlich mal günstiger als das englischsprachige Original. Wobei das auch am Pfundkurs hängen könnte. MG sind ja Briten.)
Bis vor kurzem konnte man die WotC-Regelwerke durchaus legal als PDFs erwerben (z.b. bei Paizo), aber dann haben die Beancounter von WotC den Händlern das in einer Nacht-und Nebelaktion verboten (wie gesagt, wir reden von legalen Downloads, nicht von Scans).
Das betrifft eben leider auch die ganzen uralten (A)D&D-Werke die man jetzt halt nicht mehr legal erwerben kann. Eine ziemlich idiotische Aktion ...
Vor allen die Begründung war ein schlechter Witz. Und für Fans der alten (A)D&D-Sachen wird das ganze höchstwahrscheinlich doppelt so ärgerlich gewesen sein. (Andererseits bietet das dann für die Fans der alten Sachen die Möglichkeit die Lücke jetzt mit Material zu den Retro-Clonen zu stopfen. Neben dem von mir oben auf Deutsch bereits verlinktem "Labyrinth Lord (http://glgnfz.blogspot.com/2009/05/herr-der-labyrinthe-als-gratis-download.html)" existiert ja auch noch das auf AD&D referierende "Osric" (http://www.knights-n-knaves.com/osric/index.html). (Und für beide Systeme wird so nach und nach im Moment Material hergestellt. Schwerpunktmäßig zwar Abenteuer, so wie es gerade aussieht, aber das kann ja noch einiges bei rumkommen, falls die "alten Säcke" da aktiv dran bleiben. LabLord würde mir da z.B. der Verlag "Brave Hafling Publishing" (Ich glaube die sind bei RPG-Now gelistet) einfallen. Zu Osric im Moment nur Lulu (http://stores.lulu.com/firsteditionsociety).)


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