Tagespolitik allgemein

Von Krieg hab ich nicht gesprochen, ehrlich gesagt kann ich da auch keine Lösung anbieten. Es kann aber auch nicht angehen, das der Vogel aus Nordkorea monatelang mit Tod und Mord droht.

Das ist doch Normalzustand. Solang es nur Worte sind ist das doch egal, kann man einfach ignorieen. Problematisch wird es, wenn jeder anfängt sich auf dieses Niveau runterzubewegen. Zuletzt hat es Entspannung gegeben, mit Ausnahme halt des üblichen nordkoreanischen Gezeters wegen der Übungen. Sonderlich hilfreich ist es dann nicht wirklich, die Spirale dann wieder umzudrehen.

Während Obamas Zeit ist es zumindest gar nicht erst in Richtung Eskalation gegangen und das ist schon mal besser als dieses lächerlich kindische Säbelrasseln und Falkengequatsche.
 
Wo hatte Obama denn gute außenpolitische Errungenschaften?

Er hat halt Realopolitik gemacht. Iran-Deal und Klimabkommen von Paris sind da so typische Früchte. Mit Russland auf Abstand, aber nicht ohne die gemeinsame Terrorbekämpfung zu ermöglichen. China keine wirtschaftlichen Steine in den Weg gelegt, aber die pazifischen Nachbarn an sich gebunden.
Der Nahe Osten ist seit jeher schwierig, Obama setzt vor allem darauf die Fehler seiner Vorgänger nicht zu machen (Irak, Afghanistan) und lernt dabei dass selbst das nicht genügt (Libyen, Syrien), weil andere Player sich breit machen (Russland, Iran, Saudi-Arabien) und die Sache auch nicht besser machen als die USA.
 
Ich habe im Zusammenhang mit Obama auch nicht von Korea gesprochen. Und bisher hat Trump auch nicht mehr geschafft, von daher.


Sorry,ich hatte das hier jetzt so verstanden :
Fortschritte auf der koreanischen Halbinsel wären halt die erste außenpolitische Errungenschaft Trumps, die nicht darin bestünde, einfach nur wie ein Wildgewordener alles zu zerstören, was Barack Obama in acht Jahren geschafft hat.

Verzeihung wenn ich Dich mißverstanden habe.
 
Das ist doch Normalzustand. Solang es nur Worte sind ist das doch egal, kann man einfach ignorieen. Problematisch wird es, wenn jeder anfängt sich auf dieses Niveau runterzubewegen. Zuletzt hat es Entspannung gegeben, mit Ausnahme halt des üblichen nordkoreanischen Gezeters wegen der Übungen. Sonderlich hilfreich ist es dann nicht wirklich, die Spirale dann wieder umzudrehen.

Während Obamas Zeit ist es zumindest gar nicht erst in Richtung Eskalation gegangen und das ist schon mal besser als dieses lächerlich kindische Säbelrasseln und Falkengequatsche.

Nur "Worte", okay... Mag sein. Ich finde es aber auch nicht rühmlich das beim Thema Nordkorea jahrelang die Füße still standen. Und da hier heute das nordkoreanische Volk in den Ring geworfen wurde, die trifft es ja am schlimmsten. Ich finde übrigens den Gedanken an einen irren Staatschef generell sehr gruselig,völlig egal ob er aus den USA , Nordkorea oder Russland kommt.
 
Nur "Worte", okay... Mag sein. Ich finde es aber auch nicht rühmlich das beim Thema Nordkorea jahrelang die Füße still standen. Und da hier heute das nordkoreanische Volk in den Ring geworfen wurde, die trifft es ja am schlimmsten. Ich finde übrigens den Gedanken an einen irren Staatschef generell sehr gruselig,völlig egal ob er aus den USA , Nordkorea oder Russland kommt.
Irre Staatschefs kommen und gehen. Man kann nur hoffen, dass die nächsten es besser machen, aber da die meisten nicht an so ein Amt kommen, weil sie besonnen, mitfühlend und ehrlich sind, braucht man sich da kaum Hoffnung machen. Zu dem geplatzen Treffen kann ich nur sagen: Schade. Eine Annäherung hätte dem Nordkoreanischen Volk genützt.
 
Worte sind nichts wert wenn sie nicht ernst gemeint sind. Und das waren sie bei Kim nie.
Eines hat uns doch die Vergangenheit gezeit. Mit Kommunisten auch nur zu reden ist reine Zeitverschwendung. Das funktioniert nur mit massiver militärischer Stärke im Rücken.
Leider hat man in den letzten Jahren sogar dem Militär Süd-Koreas die Zähne gezogen.
Es bleibt zu wünschen das man sich in Reihen des Militärs seiner Verantwortung besinnt und Moon Jae-In absetzt. Bevor er Süd-Korea opfert.

Ich glaube nicht, dass wir beide da auf einen Nenner kommen.
Sicherlich, Kims Worte sollte man alle mit kompletter Vorsicht betrachten, aber das Trump halt auch sein Gemüt je nach Stimmung wechselt macht die Sache keineswegs einfacher.
Ein Militärschlag steht aber für mich auf keinem Blatt, so lange es dabei so viele zivile Opfer geben würde.
 
Ich glaube nicht, dass wir beide da auf einen Nenner kommen.
Sicherlich, Kims Worte sollte man alle mit kompletter Vorsicht betrachten, aber das Trump halt auch sein Gemüt je nach Stimmung wechselt macht die Sache keineswegs einfacher.
Ein Militärschlag steht aber für mich auf keinem Blatt, so lange es dabei so viele zivile Opfer geben würde.

Natürlich ist wie immer gleich Trump schuld. Hat denn bitte niemand die Worte Kims zuvor gehört ?
Und was einen Militärschlag betrifft,den habe ich gar nicht gefordert.
Es ist nur sehr starkes Militär erforderlich um Nord-Korea im Zaum zu halten.
 
Natürlich ist wie immer gleich Trump schuld. Hat denn bitte niemand die Worte Kims zuvor gehört ?

Die Amerikaner und Südkoreaner haben ihr Militärmanöver angekündigt, dass immer genau dann ist, wenn die Ernte ausgebracht bzw. eingeholt wird.
Ich denke, wenn man das verschoben hätte, dann wäre man in Nordkorea so clever gewesen, dass man nicht gleich seine Truppen losschickt.
Aber auch gut möglich, dass es trotzdem Drohungen seitens Nordkoreas gegeben hätte bzw. sie hätten sich trotzdem zurückhalten sollen.

Nun gut jetzt sehen wir aber, dass meine Skeptik nicht unbegründet war, aber wahrscheinlich laufen gerade noch Gespräche im Hintergrund.
 
Aus der Sicht von Anhängern seiner politischen Linie, der ihr vielleicht auch eher angehört, kann man eure Aufzählungen sicherlich als außenpolitische Erfolge betrachten. Aber es gibt eben in Amerika Stimmen, die es in vielerlei Hinsicht als fatale Schwächen auslegen. Ich bin auch kein Freund Obamas Außenpolitik und allgemein der der Demokraten. Hillary Clinton war eine miserabele Außenministerin in seiner Regierung, in Syrien hat er seine eigenen “roten Linien” vergessen und oft Schwäche gezeigt. Mit Russland keinen ernsthaften Diskurs gesucht aber auf der anderen Seite Saudi-Arabien und Terroristen unterstützt und den Iran gestärkt. Und über Lybien brauchen wir eigentlich gar nicht erst sprechen. @David Somerset : Hier würde mich interessieren, wo du Player von außerhalb als schuldig siehst. Er hat doch dort genau genommen sogar seinen eigenen Fehler aus dem Irak wiederholt, und so ein Vakuum hinterlassen, das die nächsten Extremisten gefüllt haben. Damit hat er sich mMn sogar noch dümmer angestellt als sein Vorgänger.

Der Mann ist für mich einer der schlechtesten US-Präsidenten und ganz sicher der Schlechteste den ich bisher miterleben durfte. Ein Blender hinter der Fassade seines unabsprechbaren Charismas. Aber ich kann auch diejenigen verstehen, die ihn und seine Politik toll finden. Es ist letztlich eh nur eine Frage der eigenen Überzeugungen, weshalb Diskussionen zwischen zwei so fernen Lagern kaum Sinn machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier würde mich interessieren, wo du Player von außerhalb als schuldig siehst. Er hat doch dort genau genommen sogar seinen eigenen Fehler aus dem Irak wiederholt, und so ein Vakuum hinterlassen, das die nächsten Extremisten gefüllt haben. Damit hat er sich mMn sogar noch dümmer angestellt als sein Vorgänger.

Wir reden von Libyen? Nachdem Gaddafi ausgeschaltet wurde gab es interne Machtkämpfe zwischen einzelnen Milizen die unterschiedliche Unterstützer hatten wie Qatar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, USA und Russland, die das erstarken von islamischen Extremisten ermöglicht hat. Katalysiert wurde das ganze durch den IS, der natürlich auch finanzielle Unterstützung vor allem aus Saudi-Arabien erhalten hat. Libyen ist gerade deshalb geteilt zwischen den konkurrierenden Parteien weil jede davon auch reichlich finanzielle und materielle Unterstützung erhält.
Und welchen Fehler hat Obama im Irak gemacht? Der Truppenrückzug der USA aus dem Irak wurde von Bush 2008 mit einem bilateralen Abkommen mit dem Irak ausgemacht, was eine Deadline für den Abschluss zum 31. Dezember 2011 vorsah. Der Fehler beim Irak war glaub ich eher überhaupt da reinzugehen, was Obama auch mit Libyen und Syrien vermeiden wollt. Und was die Folgen davon angeht weiß ich nicht wie man das auch nur annähernd logisch aufwiegen kann. Der Einmarsch in den Irak hat zur Bildung des IS geführt, der Flächenbrandartig sowohl zur weiteren Eskalation in Syrien geführt hat, als auch in zur Eskalation in Lybien. Von hier kann man die Kausalitätskette noch weiter spinnen.

Es ist letztlich eh nur eine Frage der eigenen Überzeugungen, weshalb Diskussionen zwischen zwei so fernen Lagern kaum Sinn machen.

Gerade die eigenen Überzeugungen machen für mich Lagerdenken unmöglich. Wenn eine Politik betrieben wird die ich unterstützen kann, dann ist mir das Lager dahinter eigentlich relativ egal, allen voran wenn es um die Politik eines anderen Landes geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scheinbar hat Trump jetzt doch noch Lust auf ein Treffen mit Kim. Ist das jetzt noch politisches Kalkül, man macht sich unberechenbar oder ist das jetzt auch schon so oft vorgekommen, dass man Trump am besten erst dann beim Wort nehmen kann, wenn seine Unterschrift unter einem Vertrag steht?
 
Der Mann ist für mich einer der schlechtesten US-Präsidenten und ganz sicher der Schlechteste den ich bisher miterleben durfte.

Ich habe Bush, Obama und Trump erlebt.
Stand jetzt war Obama der Beste, was schon traurig genug ist.

Nachdem Gaddafi ausgeschaltet wurde gab es interne Machtkämpfe zwischen einzelnen Milizen die unterschiedliche Unterstützer hatten wie Qatar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, USA und Russland, die das erstarken von islamischen Extremisten ermöglicht hat.

Italien und Frankreich sind dort auch engagiert.
 
Die DSGVO ist heute nach einer Übergangszeit von 2 Jahren offiziell in Kraft getreten.
Was denkt Ihr darüber?
Ich halte es für riesigen Mumpitz und viel zu restriktiv. Sportvereine, wie ich in einem bin, werden zum Beispiel riesige Auflagen gemacht, welche die ehrenamtliche Arbeit unglaublich behindern.
Kollegen von mir, die als Erzieher in Kitas arbeiten, haben erzählt, dass sie noch nicht mal Fotos von den Kindern für ihre Portfolios machen dürfen.
Und gerade die Eltern, die am lautesten bei dem Thema rumblöken, füllen ihre öffentlich sichtbaren Facebookpostings und Whatsapp/Instagram-Stories mit Videos und Bildern ihrer Kinder.
Sehr frustrierend das alles.
 
Die DSGVO ist heute nach einer Übergangszeit von 2 Jahren offiziell in Kraft getreten.
Was denkt Ihr darüber?

War für mich in den letzten Tagen eine ganze Menge Arbeit. Die grundsätzlichen Gedanken dahinter sind aber auf keinen Fall verkehrt.

Ich halte es für riesigen Mumpitz und viel zu restriktiv. Sportvereine, wie ich in einem bin, werden zum Beispiel riesige Auflagen gemacht, welche die ehrenamtliche Arbeit unglaublich behindern.

Im Grunde ändert sich nicht wirklich was, sondern es wurde lediglich vereinheitlicht.

Um eines deiner Beispiele aufzugreifen: Fotos von fremden Leuten/Kindern schießen und ohne deren Zustimmung veröffentlichen durftest du vorher auch schon nicht. Das ganze wird sich in den nächsten Monaten noch auf ein alltagsverträgliches Maß herunterkühlen, nachdem die ganzen bekloppten Hysteriebeauftragten festgestellt haben, dass die Welt wegen der DSGVO weder untergegangen, noch unmenschliche Lebensbedingungen für Jedermann verursacht hat.

Kurz und bündig: Die personenbezogenen Daten von anderen sind a) mit Vorsicht und b) mit Respekt und c) mit angemessener Verschwiegenheit gegenüber Dritten zu behandeln. Man kann viel erreichen, indem man einfach mit den Betroffenen direkt spricht. Einfach so machen ist dagegen nicht gut. War es vor der DSGVO aber auch schon nicht.
 
Zurück
Oben