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Alzoc III (Alzoc-System)

Dieses Thema im Forum "Projekt Star Wars Rollenspiel" wurde erstellt von Edessa, 13. Januar 2008.

  1. Edessa

    Edessa Death - the brutal way

    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. November 2013
  2. Edessa

    Edessa Death - the brutal way

    ++Gefangenentransport Alpha-106785 // Orbit \\ Landeanflug Richtung Erzminen++

    Pfeifend donnerte die Luft am Bug des klobigen Transporters vorbei. Verfing sich an einzelnen Kanten und jagte heulend über die Außenhülle hinweg. Kräuselte Wolken und brachte einzelne Innereien des Gefährts zum Klappern. Da dieses Schiff jedoch so, oder so die ganze Zeit über irgendwelche unnatürlichen Geräusche von sich gab, kümmerte sich keiner der Piloten darum. Geschweige denn die 7 Sicherheitskräfte, die mit jenem Schiff schon zahlreiche Flüge gemacht hatten. Und jedes Mal hatte man Gefangene von Punkt A nach Punkt B transportiert. Zwei von ihnen würden nach diesem Flug in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Daher waren beide auch relativ froh gewesen, dass jener Transport mit weniger gefährlichen Insassen versehen war. Gerade mal ein Häftling hatte Lebenslang auf Alzoc III bekommen. Und dazu mal wieder eine weibliche Insassin. Nicht das sonderlich große Unterschiede gemacht wurden, was die Geschlechtszugehörigkeit anging. Die letzten Jahre jedoch waren nur noch selten weibliche Insassen in die Minen gekommen. Und der Grund wieso diese Verbrecherin auf diese so abgelegene Welt kam, war schlichtweg die Art ihres Verbrechens. Normal gab man sich nicht viel auf die Taten der Transportierten. Aber jene Insassin in spe hatte einen Mord begangen, den niemand erwartet hatte. Nicht von einem Ableger, die man zwar als weniger Wert ansah, aber für allgemein hin friedliebend einstufte.
    Dementsprechend eilte ihr Ruf, ihr bereits voraus. Und man hatte nicht viele andere Themen außer ihrer Tat. Sie selbst, Layla Edessa Sanguini de Tiamat-Ruvenshizaria, oder kurz Insasse JTD-0-1349, hörte angespannt weg. Auch das Thema Ruhestand machte sie eher wütend, als dass es hinreichende Ablenkung war. Immerhin waren die beiden dann, sobald sie wieder auf Arkania waren, frei. Konnten tun und lassen was sie wollten.

    Zum ersten Mal seit Stunden hob sie den Blick und stellte fest, das sie im Moment noch die einzige nicht schlafende war, nebst den Wachen. Strähniges weißes Haar hing ihr noch im Gesicht, als käme sie gerade erst aus dem Frachter und sei just des Mordes überführt worden. Nebst dem stumpfen Geist, der keinen Sinn mehr, in irgendwas sah, fror sie. Kläglich. So sehr, dass sich ihre schon dunkle Nasenspitze weiter ins bläuliche verfärbte und ihre Atemwolken scheinbar immer greifbarer wurden. Das einzig positive an ihrer Lage war, dass sie bereits über die Fragen, wie es nur hatte soweit kommen können, hinaus war. Viel mehr, schon direkt danach, hatte sie beschäftigt, wieso die Tat ein solcher Genuss für sie gewesen war. Ungefähr 10 Jahre früher hätte sie es nachvollziehen können, hatte Edessa sich immer wieder gesagt. Mittlerweile hatte sie eigentlich abgeschlossen gehabt.
    Der Transporter geriet in kurzlebige Turbulenzen, was dessen Inneres deutlich und heftig durchschüttelte. Unbeeindruckt redeten die Wachen hinter den dicken Durastahlgittern weiter. Der Gedanke an Flucht war beinahe so töricht, wie jetzt von der Herrschaft über die Galaxis zu träumen. Vollkommen sinnlos. Ihr Blick senkt sich wieder, als die Arkanierin bemerkte, dass die anderen Häftlinge aufwachten. Häftlinge. Selbst das war nicht die Wahrheit. Sklaven. Billige Arbeitskräfte und damit die Regierung Arkanias was davon hatte, schickte sie sie in die Minen. Arbeitsmaschinen aus Fleisch und Blut. Das waren sie.

    Während sie erneut leicht hin und her geworfen wurde, in ihrem Sitz, schlich sich für einen Moment ein ironisches Grinsen auf ihr Gesicht. Jetzt sorgte sie dafür das man den verdammten Erzmüll abtransportieren konnte und schaffte ihn nicht mehr weg von Alzoc. Was für eine Ironie. Erst verschiffte sie das Zeug und jetzt durfte sie es erwirtschaften. Wenn das mal nicht das Leben war, das sie ordentlich gef*ckt hatte. Schnaubend ruckte ihr Kopf ein wenig nach oben. Und trotz dieses Schicksals, sie wusste das sie eher an Überanstrengung sterben würde, als aus den Minen heraus zu kommen, empfand sie keine Reue. Irgendwo in ihrem Kopf waberte auch der kleine, aber bösartige Gedanke umher, dass sie es jeder Zeit wieder tun würde. Was hatte er ihr schon gegeben? Er hatte sie missbraucht, wahrscheinlich an die hundert Mal, hatte sie geschlagen, bespuckt, getreten. Er hatte es verdient.
    So wie ich meine Strafe. Dachte sie im geheimen, während oben, über ihrem Kopf erneut irgendetwas zu klappern anfing und darauf folgend ein automatisiertes Surren erklang. Die heftigen Vibrationen des Schiffs hörten auf und nun war lediglich ein sanftes beben in den Fußsohlen zu vernehmen. Sie waren da.

    „Bleibt ja schön artig wenn ihr euch losmachen könnt, sonst dürft ihr euch hier auch gleich euer Grab schaufeln, so wie die da!“

    Erfolgte eine unnötige Warnung, sowie ein missgünstiger Blick und Fingerzeig in ihre Richtung. Quietschend versenkte sich der Schlüssel im Schloss und zwei Wachen kamen herein. Dann folgte ein dritter. Leicht dickbäuchig und mit einem kräftigen Schnauzer gesegnet. Edessa reagierte nicht. Warum auch? Sie würde erst als letzte hier raus kommen. Und so kam es auch. Nach und nach wurden die Gefangenen aus ihren Sitzen befreit und an eine lange, sie alle erreichende, Kette geschlossen wurden. Als Schlusslicht bekam die spitzohrige Arkanierin jene Kette an ihre Handgelenksfesseln. Innerlich war sie nur halbwegs gewappnet für das was jetzt kommen würde. Aber wer konnte schon deutlich realisieren, dass sein komplettes Leben nun in einer Mine verlaufen würde? Kaum einer. Verdrängung war noch immer die beste Taktik, redete sie sich ein. Dann schlug ihr die kalte Luft ins Gesicht. Erfasste ihre ebenso wie die Landschaft schneeweißen Haare. Edessas Blick verfinsterte sich. Zum ersten Mal in ihrem Leben würde sie die Minen nun betreten. Unglücklicherweise sollte das auch ihr letztes Mal sein.

    Wie sollte sie, fast völlig abgestumpft und ratlos auch schon an eine Flucht denken? Zumal sie nicht einmal wusste, wie es drinnen aussah, geschweige denn die Sicherheitsmaßnahmen aussahen. So trotte sie, wenigstens hatte sie ihre Kleidung behalten dürfen, in ihren Stiefeln, die bis zum Knie reichten, beschuht durch den dichten Schnee. A*schkalt blies der Wind ins Gesicht, wirbelte sandfeine Partikel des kristallinen Wassers auf und vernebelte die Sicht. Und trotz allem knallte die Sonne von oben herab. Schon jetzt konnte sie diesen Planeten nicht mehr leiden, hatte sie ihn ja noch nie gekonnt.


    „Nicht so lahmarschig ihr Lumpen, los! Schneller, schneller, schneller!“

    Das folgende ‚Ich frier mir hier den A*sch ab.’ Kommentierte sie nur mit einem finsteren Blick, der durch die ins Gesicht wehenden Haare nur umso verheißungsvoller erschien. Fast sofort wechselte die Miene des jungen Mannes, zum Glück war es eben jener unerfahrene Mann, in einen Zustand leiser Angst. Immerhin war sie ja die böse, böse Mörderin. Vielleicht, nur ganz vielleicht würde das etwas nutzen. Dachte Edessa für sich und bekam dann, von einem anderen Wachmann den Knüppel in den Rücken gestoßen, sodass sie vorwärts stolperte und beinahe hinfiel. Unterdrückt fauchte sie und trottete dann weiter. Immer weiter zu, auf den Schlund, an dessen Eingang sich die Registratur und andere Büros des Mienenkomplexes aufhielten. Schneeverwehte Fenster blickten ihr entgegen und sich im Wind biegende Bäume sorgten dafür das ihr allein vom Anblick kälter wurde. Ganz zu schweigen von ihren unbedeckten Armen und den langsam gefrierenden Haaren. Das Schild, das über dem Eingang prangte, war mehr als nur niederträchtig. ‚Willkommen im Erlebnispark’ war in großen, gelben und verschneiten Lettern zu lesen. Erlebnispark. Edessa wollte nicht. Aber wer wollte schon verurteilt werden und in einer Mine bis an sein Lebens Ende schuften? Und als ihr Blick die anderen Gebäude musterte, wurde sie sich unsicher, ob ein von Tag zu Tag leben hier möglich sein würde. Wie würden die Wärter sein? Die anderen Häftlinge? Sie wischte die Gedanken hinfort. Eines war klar. Keine Schwäche zeigen. So schlimm es auch werden konnte, niemand würde ihr die eigenen Gedanken rauben können. Niemand.

    Im Inneren angekommen, sah es beinahe noch schlimmer aus. Ein mies gelaunter und wohl der einzige, nicht furchtsame Neimoidianer in der Galaxis saß hinter einem Schreibtisch, der übervoll mit Akten war. Verschlissenen Zetteln und Kaffeebefleckten Unterlagen. Ein übervoller Aschenbecher, eine vor sich hinqualmende Zigarette und die halbvolle Tasse Kaf komplimentierten das Bild. Ringsherum standen vergilbte und zerschlissene Möbel die scheinbar seit Jahrzehnten hier verweilten. Der graue Overall des Neimoidianers war zerknittert, so als ob er ihn immer tragen würde, sein Gesicht, wenngleich sie diese Spezies immer für recht friedlich gehalten hatte, offenbarte keinerlei Freude. Edessa schluckte nur, als es dann daran ging, die Formalitäten zu klären. Im Kopf kramte sie fast vergeblich nach ihrer Gefangenen Nummer. Erleichtert kam sie wieder darauf. Eines hatte sie gemerkt. Wer sich seinen ‚neuen’ Namen nicht merkte, den pickten die Wärter, egal wo, schnell heraus um ihn zu schikanieren. JTD-0-1349, sagte sie sich mehrfach vor. Während die Wachmänner des Transports zur Seite getreten waren und sich scheinbar glühend heißen Kaf aus einer Thermoskanne gönnten.
    JTD-0-1349. JTD-0-1349. JTD-0-1349. Sagte sich die Arkanierin immer wieder vor, um ja nicht den Verlockungen jenes schwarzen Getränks zu erliegen. Noch ein Häftling und dann würde sie ihre Karriere in der Mine antreten. Auf ewig unter Tage weggesperrt. Zum kotzen.
    Und heulen gleichzeitig…


    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // Registrationsbüro++
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2008
  3. Edessa

    Edessa Death - the brutal way

    ++Gefangenenmine // Nordkontinent \\ Registrationsbüro++

    „Nummer?“ Sie war an der Reihe, stand jetzt, als einzige an dem Schreibtisch, die anderen hatte man direkt weiter geführt und außer einer weiteren Wache, der Jüngling von draußen, war niemand sonst anwesend. Abgesehen von dem Neimoidianer mit der miesen Laune. Glücklicherweise hatte sich der Kaffeegeruch verflüchtigt, als die Wachmänner abgezogen waren mit ihren Schutzbefohlenen. Die Thermoskanne stand verschlossen auf dem kleinen Tisch, der sich rechts von ihr an der Wand befand. Umschlossen von zwei Regalen über und über voll mit Aktenordnern. Edessa war nie aufgefallen, als sie noch die Erze geflogen hatte, dass es so rückständig war. „JTD-0-1349.“ Antwortete sie monoton. Bloß nicht allzu schnell übel auffallen, dachte die Arkanierin und musterte die Hand des Overallträgers. Dessen Blaster, der an seiner Hüfte prangte, war ihr schnell aufgefallen beim vorbeugen seinerseits aufgefallen. Wieder wurde ihr Blick zu den Akten gezogen, die so zahlreich und so wüst nur wenige Meter neben ihr dahinvergilbten. Wenn hier noch solche Methoden gebraucht wurden, was hatte sie dann in jener Mine zu erwarten? Halbwegs interessiert wanderte ihr Blick weiter und stieß auf eine Zeichnung, vermutlich eine Karte, der Mine. Nach einem kurzen Moment, den sie sich konzentrieren musste, da die Augen der Arkanier äußerst empfindlich waren gegenüber Wärmequellen und sie dadurch befähigten in der Finsternis, sogar im Infrarotbereich zu sehen, war Edessa auch in der Lage die Schriftzüge zu lesen. Etwas holprig, da Basic ihr nicht allzu sehr lag, was das lesen anging. Also war die Karte rund 60 Jahre alt. Ihr Blick wanderte wieder zu den Akten. Kein Wunder das so manch eine derart gelb geworden war und es so viele waren. Wie viele Häftlinge hier schon gewesen waren und noch waren? „Name?“ Die Arkanierin richtete den Blick, mit kurz klirrenden Handfessel auf den Neimoidianer um dann, genauso gefasst wie zuvor, zu antworten. „Layla Edessa Sanguini de Tiamat-Ruvenshizaria.“ Auch wenn seine Augen fast völlig rot waren, konnte die weisshaarige Frau seine Verwunderung heraus lesen. Etwas überrascht blickte er sie an und wand sich dann an den jungen Wachmann etwas hinter Edessa. Der auf seine Frage hin sichtlich zusammen zuckte. Die Unsicherheit überwand er jedoch mit einem gekonnten räuspern. Er hatte wohl schon etwas Erfahrung darin, der Jungspund. Vermutlich war er gerade mal volljährig geworden. „Ja… ja es stimmt. Sie heißt wirklich so.“ Davon auszugehen, die Minenwärter wären ebenso unerfahren wie er, war leider hoffnungslos. Wenn hier schon jemand so missmutiges saß. Verzweifelt dämmerte ihr, dass sie hier zugrunde gerichtet werden würde. Bis nichts mehr übrig war von ihr. Der einmal so lebensfrohen Layla Edessa. „Buchstabieren.“ Sie reagierte nicht und als er ein zweites Mal da Wort sprach, dämmerte ihr, dass er eventuell sie meinen konnte. Fragend sah sie ihn an und reagierte dann etwas unsicher. Begann, Buchstabe für Buchstabe ihren Namen aufzusagen. „…T-I-A-M-A-T_R-U-V-E-N-S-H-I-Z-A-R-I-A.“ Langsam hatte sie jeden Buchstaben ausgesprochen und der heimliche Kontrollblick den sie auf das Blatt warf, offenbarte ihr, dass ihr Name weit über das dafür vorgesehene Feld hinausging. Hoffentlich übertrug man das nicht auf ihr gänzliches Wesen. Sonst wäre die Hölle für sie schon los, bevor sie überhaupt anfing sich hier ‚einzuleben’.

    „Absofort wird man dich nur noch mit Edessa oder Dessa anreden, deine anderen Namen sind gestrichen. Auf deine Nummer musst du ebenso reagieren, verstanden? Wenn ja bestätige es mir mit Nummer und Name.“ Irgendwie so was in der Art hatte sie erwartet. Daher nickte sie nur und schluckte kurz. Ihr dämmerte, dass sie hier gleich fertig sein würde. „JTD-0-1349 Edessa bestätigt.“ Er nickte lediglich, setzte seine Unterschrift auf eine freie Zeile am unteren Ende des Blattes, woraufhin die Mappe geschlossen wurde. „Damit wären sie hier fertig. Angenehmen Aufenthalt.“ Sprach er sie, direkt in ihre Augen blickend, mit ironischem Grinsen an. Säuerlich grinsen konnte sie noch, ehe ihr Kopf nach unten sackte und die Arkanierin langsam vorwärts trabte.
    Jetzt war es vorbei. Vielleicht hätte sie… nein, der Neimoidianer hätte ihr eher in den Rücken geschossen, als sie flüchten zu lassen. Und vielleicht saß er ja nur hier oben *weil* er ein so guter Schütze war. Ihre Gedanken wurden verdrängt, als sie in den Gang hinter dem Büro geführt wurde. Verfallen und ohne Fenster wirkte er gespenstisch. Kalte Luft die abgestanden und schon vermodert wirkte, schlug ihr entgegen. Ihr schien es fast, als sei das irgendeine klebrige, zähe Masse die sich ihrer bemächtigen wollte. Mit widerstrebenden Gedanken konnte sie weiter vorwärts gehen. Noch bevor sie das Ende des Ganges erreicht hatten, wurde sie grob festgehalten und durch eine Tür nach links geschoben.
    „Ausziehen, du wirst jetzt gesäubert.“ Und dann war sie allein. Edessa schluckte. Musste das denn sein? Wozu überhaupt sauber machen? Immerhin… das waren Minen in denen sie arbeiten würde, Minen in denen sie wahrscheinlich einfach durchs herumstehen dreckig wurde! Knurrend und von dem brennenden Wunsch erfasst, keine Schwäche zu zeigen, begann sie sich mit groben Bewegungen zu entkleiden. So leicht würde sie es denen nicht machen.
    Die Kälte kroch in ihr hoch, als Edessa fertig war und alles, beinahe penibel zusammengelegt hatte und auf der Bank vor ihr platziert hatte. Mehr jedoch aus dem Gedanken heraus, ob jemand ihre Kleidung durchsuchen würde. Als sie an der Tür angelangt war, zögerte sie. Wieder aufflammender Zorn ließ die Arkanierin jedoch fest zupacken und die Tür öffnen. Schon als sie eintrat, war sie sich der lüsternen Blicke des Neimoidianers, als auch des jungen Wachmannes bewusst.
    „Ho-ho-ho! Endlich mal wieder eine richtige Frau!“ Pfiff der Overallträger und griff nach einem Schlauch, der offensichtlich für Wasser gedacht war. Sie würde es hassen. Und sie würde ihn hassen. „Da rüber und Hände an die Wand, die Beine ja schön spreizen, Püppchen.“ Edessa knurrte, doch die Laute gingen im bereits aus dem Schlauch tosenden Wasser unter. Eiseskälte traf ihre blanke Haut und jagte sofort schockwellenartige Schauer über ihren Rücken, hinab in die Zehen. Unwillkürlich richteten sich ihre Brustwarzen auf, was sie nur noch weiter anfachte in ihrer Wut. Sie hatte damit gerechnet aber auf dergleichen konnte einen nichts vorbereiten. Das was ihr Stiefvater ihr angetan hatte, war wenigstens keine offene Demütigung gewesen. „ Umdrehen.“ Herrschte der grünhäutige beinahe gleichgültig. Für einen kurzen Moment konnte sie einen Blick auf die beiden werfen, als sich der Wasserstrahl zur Seite verflüchtigte. Dann klatschte er ihn ihr direkt ins Gesicht. Über das rauschen hinweg war sein Gekicher dennoch zu hören, die Lippen und Augen zugepresst versuchte sie ihre Wut abzubauen. Aber es half nicht. Nichts half. Trotz des eiskalten Wassers schien es ihr, als würde sie gleich brennen. Dann versiegte der Strahl und sie brach keuchend zusammen. Kauerte in einer Pfütze kalten Wassers, das nur langsam durch den Abguss sickerte. Notdürftig mit ihren Armen ‚bekleidet’. „Geh dich anziehen, du wirst dann gleich abgeholt.“ Gebot der Alien und verschwand durch die Tür, die sie nicht benutzt hatte. Der junge Wachmann blieb und ihre Augen verengten sich zu schlitzen. Sie konnte sehen, dass er erregt war. Er genoss wahrscheinlich jede Sekunde in der er ihren nassen und splitternackten Körper begaffen konnte. Ihre üppigen weiblichen Rundungen genoss, ihre Wehrlosigkeit, einfach widerwärtig. Wie es nur so gravierende Unterschiede bei Männern geben konnte. Und sie landete auch noch an einem Ort, wo es vor solchen Exemplaren nur so wimmelte. Und das auch noch wegen so einem Hund! Zischte ihre Stimme im Schädelinneren. Während sie, noch immer keuchend am Boden kauerte und die Augen geschlossen hielt, hörte sie wie sich Schritte näherten.

    Ihre Muskeln spannten sich. Und Edessa, die nicht unbewandert war, wenn es um Schlägereien ging, würde sich zur Not bis aufs Blut mit diesem Kind hier prügeln, ihm den Schädel aufschlagen, wenn er auch nur versuchte, sie falsch anzufassen. Wie sie das nun anstellen würde war egal, Fakt war, sie würde es tun, wenn sie musste. Aufrichten um wenigstens einigermaßen gewappnet zu sein, war jedoch nicht möglich, sie war noch zu geschwächt, aber reagieren das würde sie können, das wusste sie.
    Etwas weißes, legte sich auf ihre Schultern und im ersten Moment hielt sie es für ihre Haare. Aber die baumelten triefend nass von ihrem Kopf herab. Langsam wanderte eine Hand nach oben und befingerte jenes Ding, das sich als Handtuch herausstellte. Verwunderung tat in ihren Geist, während sie, keuchend aufblickte. Der Wachmann war fort. Für einen Moment blieb sie noch auf dem Boden kauernd still. Dann griff sie das Handtuch, um langsam in Richtung der Umkleide zu schlurfen. Hoffentlich war das das letzte Mal, dass man sie… säuberte. Dachte sie wütend, mit einer Spur Verzweiflung. Notdürftig mit dem Tuch abgetrocknet schlüpfte sie in ihre Kleidung zurück. Und sank dann auf der Bank zusammen. Ihre Finger gruben sich in die noch immer nassen Haare, während ihre Ellenbogen auf den Knien landeten. Aber Edessa war nicht gewillt so schnell aufzugeben. Viel mehr hatten sie in ihr dadurch gerade erst den Willen zu überleben, von hier zu entkommen geweckt. Und irgendwie, wie auch immer, wollte sie sich rächen. Die letzten Tränen wegwischend, erhob sich die gedemütigte und trat auf den Flur hinaus. Mit einem Mal, die Luft erschien ihr noch immer widerwärtig klebrig und greifbar, aber es erschien ihr deutlich wärmer. Sie aalte sich für ein paar Sekunden darin, dann ging die Tür in Richtung der Minen auf…


    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // Minenkomplex++
     
  4. Edessa

    Edessa Death - the brutal way

    ++Gefangenenmine // Nordkontinent \\ Minenkomplex++

    „Jo und da hinten holst dir dann dein Hammer ab, aber gib Acht, Kleines. Die sin’ schwer.“ Ihr schwirrte noch immer der Kopf. Das war einfach zuviel. All diese ganzen Regeln, Einsweisungen. Musste das denn sein? Sie sollte hier doch nur in einer Mine arbeiten. Von einem kurzen Schwindelgefühl gepackt, verschlossen sich ihre Augenlieder. Edessa schaffte es aber noch zu nicken. Kurz hatte man ihr einen Rundgang gegeben, durch die wichtigsten Bereiche. Sie war erstaunt das man doch so ‚frei’ war hier unten. Mal abgesehen davon das sie nie wieder durch die Tür, durch die man sie geholt hatte, gehen durfte, es sie denn sie erhielt ausdrückliche Order dazu. Dennoch, selbst wenn sie hier nicht eingesperrt, zumindest nicht ohne Grund, wurden, war es und das sah man sofort, die Hölle. Kaum ein Insasse ging noch aufrecht und jene die das taten die mied sie lieber. Das Licht war Stellenweise völlig schummrig und spendete manchmal nur einen kränklich gelben Schimmer. Vordergründig in den Schlafbereichen. Die im Übrigen der einzige Luxus waren, denn dorthin durften keine Männer. Selbst die dort eingeteilten Wachen waren Frauen. Dadurch wäre sie wenigstens Nachts sicher, hatte die Arkanierin sofort gedacht. Wenngleich sie nicht wusste, ob sie lieber eine ruhige Nacht auf dem beinahe von allein zusammenklappenden Bett verbringen würde, oder irgendwie wach gehalten wurde. Viel Zeit zum nachdenken hatte man ihr nicht gelassen, es ging direkt weiter in den Kantinenbereich. Einfache Tische mit daran fest montierten Stühlen, waren im Boden verankert. Ein kurioser Anblick, in einer, in Steingehauenen Höhle hatte man metallene Tische in den Boden geschraubt. Sinn und Zweck des Ganzen waren aber nicht so skurril wie das Aussehen jener Sachlage. Selbst ein Trainingsraum war vorhanden, aber so wie sich die Anwesenden verteilten, war schnell klar, dass man hier nur schwer reinkommen würde. Andere ‚Freizeiträume’ wurden nur kurz angerissen, da sie ganz offensichtlich keinem frischen Insassen zugänglich waren. Und dann zu den Minen. Mehrere Dutzende Meter unter der Erde, gab es eine zweite separate Sicherheitsstation, die jedoch die primäre Überwachungszentrale, jener Anlage war. Und von dort aus, ging es auch in die Stollen, die noch weit tiefer führten. Der einzige Luxus den man während der Arbeit genoss, waren halbwegs funktionierende Atemmasken und man bekam Handschuhe. Zerschlissen und löchrig, aber besser als nichts, hatte sie gedacht. Nachdem sie nun ihre Gedanken einigermaßen geordnet hatte und erneut wieder vor jenem Zugang stand, der in das Büro führte und den… Säuberungsraum, flackerten ihre Augen für einen Moment auf. Noch hatte sie sich nicht mit anderen Insassen herumschlagen müssen und die sie auch noch in Ruhe gelassen, aber egal wie schlimm das werden würde, es würde nichts sein, im Vergleich zu dem, was sie dem Neimoidianer antun würde.

    Aber jetzt hing sie hier unten fest. Konnte nur die kleine Metallleiter, auf das Podest hochblicken und Pläne schmieden. Pläne. Flucht. Freiheit. All das blieb vorerst unwichtige, denn die Arbeit begann. Signalisiert durch einen langen, schrillend und langsam ins dröhnend übergehenden Tones. Sie zog ihre schwarzen Handschuhe an und legte die Atemmaske an, sodass sie einen der Hämmer mit beiden Händen tragen konnte. Sie fluchte beim feststellen, das das Ding mindestens 20 kg wog. Wenigstens war sie nicht zu schwächlich. Und so konnte sie das Gerät bis hin zu dem erwählten Einsatzort tragen. Hoffentlich fand sie den Weg zurück, sagte sie sich immer wieder. Woraufhin es in ihr antwortete, mehr intuitiv, ein Gefühl aus ihrem Bauch heraus, dass sie immer, solange der Neimoidianer lebte, hier herausfinden würde. Beruhigend, aber nicht zufrieden stellend. An einem möglichen Arbeitsplatz angekommen, waren ihre Arme schon schwer geworden. Edessa war eine törichte Närrin gewesen. Wie hatte sie nur annehmen können, dass es auch nur halb so einfach würde, wie ausgemalt? Es war eine Qual den Hammer immer wieder hoch zu wuchten und auf das Gestein sacken zu lassen. Hoch, krach, hoch, krach, hoch, krach, hoch, krach. Immerhin waren es keine zu ausgefeilten und komplexen Arbeitsschritte. Was baute sie da überhaupt ab? Fragte sich die Arkanierin nach vielleicht einer Stunde, oder drei, oder auch nur 20 Minuten. Mehrere Jahre flog sie das Zeug umher und konnte es jetzt nicht einmal benennen? Verächtlich schnaubte sie und der Hammer wurde in die Luft gerissen um wieder herunter zu krachen. Erneut stoben Splitter davon. Dieses Mal wurde jedoch, das zuvor bearbeitete Stück Gestein, dass man ihr gezeigt hatte mit nach oben zu bringen, gelöst. Erz. Toll und was für ein Erz? Wozu wurde dieses verdammte Erz überhaupt gebraucht? Und wieso fand man das eigentlich nur in Minen? Nur irgendwo im Gestein verankert, dass es nicht hergeben wollte? Verdammte Sithspucke!

    Konzentrier dich nur immer weiter auf die Wut, hatte sie sich gesagt. Einfach wütend werden, dann kommt die Kraft schon von allein. Aber jene Gedanken waren der pure Trugschluss gewesen. Anfangs half es und Edessa kam voran, doch nach und nach war ihre Kraft geschwunden. Was sie nur noch wütender gemacht hatte. Aber es ging nicht. Die wenig trainierte Mörderin konnte nur noch zusammen sacken. Tränen der Verzweiflung rannen über ihre Wangen. Heiß und verbrennend hatten sie sich ihren Weg nach unten gebahnt. So wie jetzt auf ihrem Bett. Stumm lag sie da in der Finsternis, während Träne um Träne ihre Wangen hinab wanderte. Und das war nur der erste Tag gewesen. Nur der erste Tag. Sie war so dumm gewesen, so dumm! Tatsächlich hatte sie wirklich geglaubt es einigermaßen zu schaffen, von Tag zu Tag zu leben. So naiv und dumm. Immer wieder biss sie sich auf die Lippen und unterdrückte ihr Schluchzen. Niemand sollte mitbekommen das sie so am Ende war. Keiner. Das würde sie nur angreifbar machen, wimmerte sie in Gedanken und sehnte sich nach ihrer Mutter. Nach irgendjemandem, der sie beschützte, sie einfach in die Arme nahm und sie von hier fort holte, Trost spendete, Sicherheit gab. Einfach da war.
    Wie konnte man nur so naiv sein? Wie? Wie? Wie? Irgendwann holte auch sie der erlösende schlaf ein. Edessa schlief traumlos. Jedenfalls glaubte sie das am nächsten Morgen und erwachte lauthals auf arkanianisch Fluchend. Ihr Muskelkater war höllisch. Arme, Beine und Rücken brannten und schmerzten mit jeder Bewegung. Heute Nacht würde sie wohl noch schneller einschlafen, dachte die weisshaarige und erhob sich. In ihrem Schlafsaal erhoben sich auch die anderen Insassinnen um sich auf zur Arbeit zu machen, während Edessa noch einen Moment wartete. Ihren Blick gleiten ließ und den kalten, grauen Stein musterte. Wenigstens heizte man einigermaßen in den Unterirdischen Labyrinthen und ab einer gewissen Tiefe war das sowieso nicht mehr notwenig. Wenngleich der Grund für das erwärmen der Höhlen lediglich den Grund hatte, dafür zu sorgen das niemand krank wurde, um seine Arbeit niederlegen zu müssen. Solange alles gesund blieb, wurde weiter gefördert. Krankheiten gingen unter solchen Umständen ja schnell herum. Staubiges, leicht bräunliches, aber größtenteils noch weisses Haar hing ihr ins Gesicht, als sie sich ihren Hammer griff und mühsam wieder dorthin wuchtete, wo sie gestern gearbeitet hatte. Immer wieder erlag sie der verlockenden Stimme der Müdigkeit, doch immer wieder wurde sie von einer Wache angehalten ‚schneller’ zu arbeiten. Nicht das sie Probleme hatte überhaupt zu arbeiten, dachte sie mit zusammen gebissenen Zähnen ein jedes Mal aufs Neue und hämmerte den Hammerkopf dann besonders hart auf das Gestein.

    Am Ende des zweiten Tages ging es wieder an den Rückweg. Als sie dabei auf vereinzelte andere Rückkehrer traf, gingen ihr Fast die Augen über, als sie sah das einer den Hammer einfach so über der Schulter trug, mit einer Hand gehalten. Ein anderer schleppte Kiloweise Erz mit zurück und sie? Sie kam sich einfach nur kläglich vor. Unnütz. Dumm. Ausgestoßen. Jenes letzte Wort hallte immer wieder in ihrem Kopf nach. Sie hatte noch nicht einen anderen Arkanier hier gesehen. Keinen. Die Nacht brach herein und sie sank erneut auf ihrem Bett zusammen. Früher noch als alle anderen, hatte ihr Essen stur mit den bloßen Händen in den Mund gestopft, so schnell es ihre Schmerzenden Glieder vermochten und war dann müde, sowie vollkommen ausgezehrt auf die Matratze gefallen. Dieses Mal hatten sie deutlich mehr Personen wahrgenommen als gestern noch. Edessa, zu müde um selbst großartig zu denken, schlief mit einer Geschichte aus frühen Kindstagen auf den Lippen ein. Sie wollte zurück. Zurück in die noch behütete Zeit. Wollte ihr eigenes kleines Utopia zurück…


    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // Schlafsaal-012++
     
  5. Edessa

    Edessa Death - the brutal way

    ++Gefangenenmine // Nordkontinent \\ Weg zum Speisesaal-002++

    Wenn es überhaupt ging, dass sie sich noch schlechter fühlte als gestern, dann war es an jenem Morgen so. Daher waren ihre Bewegungen minimal, auf das sie nicht zu viele Muskeln anstrengen musste, die so oder so schon genug damit zu tun hatten, nicht vollends zu verkrampfen und ihren Dienst zu quittieren. Dank jener Schmerzen hatte Edessa jedenfalls keine Probleme damit, eine äußerst mürrische Miene aufzusetzen. Wie gestern morgen war die Verzweiflung auf ein neues fast verflogen. Beseelt von dem brennenden Wunsch nicht zu versagen. Den Gedanken, dass sie bei diesem Verhalten irgendwann einfach zusammen brechen würde, verdrängte sie gekonnt, bevor er überhaupt aufkam. Und so schlurfte sie in gemächlichem Tempo über die rauen Steine hinweg. Die schwarzen Handschuhe schon in ihren Taschen und das Atemgerät bereits um den Hals baumelnd. Die in regelmäßigen Abständen aufgehängten Lampen sorgten für kurze, immer wiederkehrende grelle Blitze in ihrer Sicht. Vielleicht frisch gewechselte Leuchtkörper? Gestern waren sie nicht derart stören gewesen. Oder hatte sie sich bereits so sehr an die Dunkelheit gewöhnt? Zwei Tage hatte die Arkanierin nun schon hinter sich und keine Sonne mehr gesehen. Dann erfolgte ein weiteres Aufflackern und Edessa befand sich im Speisesaal 2. War sie gestern auch hier gewesen? Irgendwie schien die Luft anders zu sein. So schummrig, wabernd. Ein zukneifen der Augen brachte sie einen Schritt weiter, sodass sie sich dann, mit langsam aufklarender Sicht – es musste wohl an der Müdigkeit liegen oder daran das sie gerade erst aufgestanden war – in die Schlange einreihte. Die Pampe die sie bekommen würde, war vermutlich nicht einmal eine Minute warten wert, aber ohne Essen würde sie noch schneller eingehen als mit. Edessa lugte kurz nach vorne, vielleicht gab es ja was anderes und wurde dann von einer, sich vor ihr aufbauenden Gestalt erschreckt. Ihre Selbstbeherrschung reichte jedoch soweit, dass sich ihre Augen verengten, sie aber nicht zuckte. „Du bist als die Neue.“ Edessa war nicht dumm auf eine Feststellung zu antworten, die soviel hieß wie: Du bist hier neu, nimm dich in Acht sonst war es das mit deinem Leben. Mit langsam steigender Furcht, raffte sie alles an Mut zusammen was sie hatte und hielt dem Blick stand. Obwohl ihre Knie weich wurden. „1. Regel: Der Neuling lässt den älteren immer vortritt.“ Vergilbte Zähne entblößten sich ihr, die noch die ein oder anderen Überreste einer Mahlzeit bargen, ehe sie von einer fleischigen Pranke gepackt wurde und zur Seite gestoßen wurde. Immer wieder wenn sie dachte, sie könne nun endlich, drängte sich jemand anderes vor. Zermürben, das wollen sie mich. Fertig machen. Genau so wie der Wärter, genau so wie das schleimige Stück Huttenpodoo von Neimoidianer. Entschlossen bis sie die Zähne zusammen. Verkrampfte sich aber zu sehr, sodass ihre Nackenmuskulatur zu schmerzen begann. Müde kippte sie einfach gegen die Wand hinter ihr. Irgendwas würde es schon noch geben, wenn sie dran kam. Noch während sie ihren Nahrungsbrei bekam, bot sich ihr mit einem Mal eine Gelegenheit. Blitzschnell schoss ihre Hand vor und die Arkanierin hatte fast das Gefühl, die Packung Zigaretten sei in ihre Hand gesprungen. War sie das? Beim verstauen in der Tasche kniff sie die Augen zusammen. Hoffentlich würde sie nachher noch die Steine von Erz unterscheiden können um nicht mit wertlosem Geröll ‚heim’ zu kehren. Wenn sie schon solche Halluzinationen hatte.

    Am leeren Tischende niedergelassen, saß sie gebeugt über ihrer Plastikschüssel und schöpfte mit den Händen den Brei heraus. Dieses Mal hatte sie schon kein Besteck bekommen. Wenn sie wollten, gut, alles was sie musste, war durchhalten solange sie nicht allein war. Was in jenen andren Phasen passierte, konnte egal sein, solange sie unter den anderen keine Schwäche zeigte. Dank der ergatterten Schachtel Zigaretten, musste sie jetzt aber noch einen Weg finden, wie sie die an bekam. Entzündeten sich ja nicht selbst, die guten. Gierig schlang Edessa den letzten, mit den Fingern aus der Schüssel zu holenden Rest an eiweißreichem Brei, und blickte sich, die mit blauen Fingernägeln versehenen Hände noch immer an der Schüssel um. Irgendwo… nur zwei Reihen weiter lag jenes kleine, angestrebte Gerätchen auf dem Tisch. Offen, erreichbar. Aber die Personen die dort platz genommen hatten. Sie biss auf ihre Unterlippe. Tollkühnen Mut fassend, stand sie auf und rempelte nur wenige Schritte weiter jene sie nur kurz zuvor angesprochenen Insassen an. Ausgerechnet auch noch den, der ihr ‚Regel 1’ erklärt hatte. Die Reaktion kam prompt. Doch anders als erwartet. Anfangs zumindest…
    „Seht euch das an! Die kann schon am dritten Tag nicht mehr laufen!“ Schallendes Gelächter, schnitt in sie und schmerzte mit jedem Laut. Einfach weiterlaufen, einfach weiterlaufen, huschte es durch ihren Kopf. Ein Schritt, zwei Schritte…. Stopp. Eine weniger große, aber dafür deutlich stärkere Hand packte sie dieses Mal und drehte sie herum. Ohne viel Federlesens rauschte das Äquivalent der anderen Körperseite heran und traf sie mit einer Wucht, das ihr kurz schwarz vor Augen wurde. Edessa taumelte mehrere Schritte und traf schmerzhaft mit ihrer Seite auf eine Tischkante. Nur um dann mit dem Kopf gegen einen anderen Tisch zu knallen. Was neues Gelächter ertönen lies. „Damit so was nicht noch mal passiert, Püppchen!“ Die weißhäutige, mittlerweile aber eher grau, blieb einfach sitzen, ihre Haut noch immer an das kalte Metall gelehnt, sog Edessa die Kühle auf. Hockte auf dem rauen Stein, klammerte sich an die Tischkante. Das war. Gerade. Noch einmal. Gut gegangen. Sprach ihre innere Stimme, als zeitgleich die Zunge der Frau über die aufgeplatzte Lippe fuhr und zarte, aber starke Finger die Wunde an der Stirn befingerten. Mit dröhnendem Schädel hämmern. Na danke. Mürrisch zog sie eine Zigarette aus der Schachtel und entzündete sie grinsend. Vielleicht würde es doch ein guter Tag. Mühsam raffte sie sich auf. Nicht das gleich noch einer der Wärter kam und sie mit denen in Clinch geriet.

    Jeder Schritt brachte eine Welle des Schmerzes mit sich, die zwar mit der Zeit schwächer wurde, aber hartnäckig selbst nach Stunden noch gegen die Linderung ankämpfte. Das Hämmern mit dem schweren Gerät, was sie nur noch im Minutentakt heben konnte, sorgte auch dafür, dass es so blieb. Zudem war es ihr Standbein das schmerzte, daher konnte sie gar nicht anders, als wieder und wieder Belastung darauf zu legen. Da sie erneut alleine, an ihrer gewohnten Stelle auf den Stein einschlug, war sie wieder allein. Die eingebildeten Stimmen und das Gelächter, sofern sie es überprüfte, was ungefähr drei oder vier Mal war, sorgten dafür das in ihr immer wieder mulmige Gefühl empor krochen, doch jedes Mal schüttelte sie grinsend wieder den Kopf. So senil war sie ja nun auch nicht und die Luft nicht dünn genug für verdammte Wahnvorstellungen. Riss sie sich zusammen und maß der Schwächung durch die vorangegangen Tage keine Aufmerksamkeit bei. Die sie, dieses Mal früher als sonst aufhören ließ. Bei dem was sie erwirtschaftet hatte, war sie froh, dass es keinen genauen Wert gab den man erbringen musste, nur das man etwas zurück schaffte, das war Pflicht. Was die anderen Insassen dennoch dazu anspornte sich immer wieder damit aufzuziehen wie viel oder wenig der andere mitbrachte. Als die Zeit gekommen war, zurück zu kehren sackte sie an der Steinwand zusammen. Glitt, mit ein paar etwas schmerzhafteren Schürfungen daran herunter um dann genüsslich eine Kippe zu genießen, bevor sie zurückkehrte. Durch die Erschöpfung, die von Tag zu Tag größer geworden war – Wie viele Stunden schufteten sie hier eigentlich? – war selbst das Heben ihres Armes eine Qual. Nur unter Schmerzen konnte Edessa sich aufrichten um dann ihr Arbeitsmaterial zu hieven und hoch zu schleifen. Nur ein Gedanke beherrschte ihren Kopf. Bett. Und ansatzweise, das meinte sie jedenfalls, begann sie zu verstehen wieso hier alle scheinbar so… bereitwillig blieben. Sie hatten keine Option. Die Arbeit schaffte einen total – wenngleich ihr ein Rätsel blieb wie manch einer den Hammer dann doch über nur einer Schulte, lässig trug. Ihre sicht verschwamm erneut und dieses Mal musste die Arkanierin ihren Kopf schütteln, auf das sie wieder einigermaßen klar sehen konnte. Was war nur auf einmal mit ihren Augen los? So hell das sie so empfindlich reagierten war es doch bei weitem nicht? Wieder schüttelte sie den Kopf, mit den Handballen auf ihre Augen gepresst und stakste dann, am ganzen Körper mit Schmerzen geschlagen los.
    „Erst noch deinen Brei, Püppchen und dann ab ins Bettchen, hm?“ Knurrte sie, so finster sie nur konnte selbstironisch die Stimme des ‚Schubsers’ nachahmend vor sich her. Er hatte sich Platz 2 auf ihrer Racheliste verdient. Wie weit die noch wachsen würde?

    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // Nahe der Sicherheits- & Überwachungszentrale++
     
  6. Edessa

    Edessa Death - the brutal way

    ++Minenstollen // Nordkontinent \\ Schleuse++

    Spöttelende Kommentare und herblassende Blicke, die sie scheinbar direkt aus dem Orbit von jener Eistundra die Alzoc III hieß anblickte, begleiteten Edessa, während sie durch den kurzen Gang schritt, der als Schleuse diente und auf der anderen Seite wieder hervorkam. Sie hatte nicht einmal zur Seite und damit dem Urheber jener Kommentare geblickt. Was ihn nur noch wütender gemacht hatte. Immer wieder feine Staubwölkchen aufwirbelnd trat sie durch den Gang und erklomm die leichte Steigung, wofür sie fast ihre gesamte restliche Kraft benötigte. Scheppernd donnerte sie den Erzbehälter auf den Boden und sorgte dafür das der Hammer verstaut wurde. Wobei ihr die Arme mehr als nur einmal versagten. Unachtsam und schwächlich wie sie war, stieß sie sich erneut an der Hüfte, die noch immer leicht schmerzte. Das Gesicht verziehend, womit sie die Zeichen in ihrem Gesicht verzerrte und den Staub ein wenig abschüttelte, trat sie wieder ins ‚freie’, langte mit der Hand nach unten und verfehlte beinahe den Griff. Bett. Dringend, dringend ins Bett, gurrte sie in Gedanken. Und so stakste sie leicht schlurfend weiter um eine knappe Minute später auch ihren ‚Gewinn’ losgeworden zu sein. Und dann stand sie auf der Hauptwegkreuzung jener Mine, die zugleich mehrere Gänge nach oben oder unten aufwies. In der Höhe vielleicht gerade einmal zwei Stockwerke beherbergen konnte. Mit etwas Glück jedenfalls. Der Kopf schwirrte ihr vor den ganzen Gedanken die sie hatte, die Sicht verschwamm zusehends und ihr Körper fühlte sich fast vollkommen Taub an. Sie spürte förmlich das sie gleich zusammen sacken würde und da sie das nicht gerade sonderlich gern hier, an jenem so leicht zugänglichen Ort machen wollte, schlurfte sie mit schweren Schritten in einen der Gänge der nach unten führte. Vermutlich hatte sie ihn nur gewählt, weil die Lampen die an den schier endlosen, an der Decke verlaufenden Kabeln hingen, dort nicht leuchteten, oder weil er der dichteste gewesen war. Was auch immer. Edessa sackte gegen eine Steinwand und nach wenigen Sekunden befand sie sich auf dem Boden. Aber sie schlief nicht, rollte sich auf den Rücken und blickte an die Decke. Verdammte Augen dachte sie und verfluchte die Fähigkeit der Arkanier in der Dunkelheit sehen zu können. Genervt schloss sie ihre Augen und legte den Arm über das Gesicht. Einfach nur Ruhe für einen Moment. Vollkommene Stille.
    Und wie sie so da lag, auf dem Boden und die Kälte in ihr hoch kroch, da kam lang ersehnte Entspannung über sie.

    Die Schläfrigkeit in ihren Gliedern und ihrem Geist ließ sie nicht sofort bemerken, was vor sich ging, als man ihren Körper gepackt hatte und immer weiter in den Gang hineinzog. Was sie, in ihrem umnebelten zustand daraus schloss, dass der hellste Fleck immer kleiner wurde. Und jener helle Fleck war der Ausgang aus jenem, in Finsternis liegenden Gang. Und dann zerrissen die letzten Fetzen an Müdigkeit, Edessa war hell wach. Etwas. Jemand! Dann spürte sie zwei starke Hände. Fest wie Stahl, die sie umklammerten. Eine Bedeckte ihren Mund. Wer würde ihr schon helfen, wenn sie schrie? Wobei im ersten Moment vielleicht noch Hilfe herbei eilen würde. Die Arkanierin begann sich zu wehren, aber es war sinnlos. Sie war zu schwach, zu desorientiert, als dass sie etwas tun konnte und jene Hände, wem auch immer sie gehörten, hatten bei weitem zuviel Kraft. Das Licht war verschwunden, was sie jedoch nicht kümmerte. Sie sah noch immer. Ihr Peiniger aber offenbar auch, denn er schaffte es vollkommen unbeschadet durch die Gänge zu wandern, sie in eisernem Schraubstock seiner Hände gefangen haltend. Panik kroch in ihr hervor. Wieso schleifte man sie in diesen Gang? Wer war das überhaupt, konnte es vielleicht sein das sie nur nicht erkennen wollte, wer sie da herumschleifte? Edessa versuchte sich ein Stück weit zu bewegen, aber wieder wurden nur die sie festhaltenden Hände etwas fest auf sie gepresst. Sie gab auf. Es war zwecklos, da auch ihre Beine nicht in Reichweite waren, jedenfalls der Reichweite das sie ihren Peiniger treffen konnten, musste sie notgedrungen ausharren. Was sich noch einige Minuten so hinzog. Als er dann stehen blieb, befanden sie sich wieder in einem erleuchteten Raum. Edessa brauchte eine Weile bis sich ihre Augen an die grellen Leuchtstäbe an der Decke gewöhnt hatten. Unsanft wurde sie aus ihrem Griff entlassen. Das jedoch durch einen Wurf, der sie an das Gestell eines alten Betts beförderte. Die Augenlieder zusammen gekniffen blickte sich die Arkanierin um, konnte aber niemanden sonst entdecken. Nur Gerümpel. Dutzende alte Bettgestelle, leere Schränke, ausrangierte Schreibtische und dazugehörige Stühle. Rost überall. Sie fauchte, als eine fleischige Hand ihren Kopf anhob und das schweißnasse Haar aus ihrem Gesicht strich.
    „Stell dich doch nich so an Kätzchen! Nicht das ihr dir wehtun muss!“ Ein weiteres Zischeln erklang und sie wich zurück. Noch immer in sitzender Position schob sie sich mit ihren Beinen über den Boden und nutzte ihre Arme als zweites Beinpaar. Nur langsam kam sie voran, aber er folgte ihr nicht. Und für ein erstes war das die Möglichkeit die sie ausschöpfen würde. Etwas unsanft stieß sie mit ihrem Kopf gegen etwas hartes. Ein Blick zur Seite offenbarte einen Schreibtisch. Edessa fluchte. Von irgendwoher ertönte nur ein Lachen. Sie brauchte nicht den Blick von jenem Schreibtisch zu nehmen um sich zu vergewissern woher genau. Mit einer flinken Bewegung, obwohl scheinbar alle ihre Muskeln schmerzten, war sie unter dem Schreibtisch verschwunden. „Na, na, na. Du wirst dich doch wohl nicht sträuben, kleines, fauchendes Kätzchen!“ Edessa murrte nur etwas unverständliches vor sich hin und fluchte immer wieder und wieder. Sie war ständig darauf vorbereitet gewesen und doch hatte sie sich solch einen Schnitzer erlaubt. Im Schlaf hatte er sie erwischt.

    Das einzig gute war, der Umstand das er allein war und niemand sonst seine Beute mit ihm teilen wollte.
    „Was willst du?“ Edessa war selber erstaunt wie rau und drohend ihre Stimme klang. Triefender Hass und absolute Abneigung wehten darin mit. Irgendwie spürte sie, dass ihr Peiniger kurz inne hielt, von der Entschlossenheit und diesem unüberhörbarem Hass für einen kurzen Moment eingeschüchtert. „Wenn du darauf noch nicht gekommen bist, dann tut es mir leid für dich, mein kleines Kätzchen.“ Ihr Körper versteifte sich als er näher kam. „Lass. Mich. In. Ruhe.“ Die Antwort war lediglich ein lachen und die unter dem Tisch auftauchende Hand. Edessa fluchte. Und beim dritten Versuch bekam er sie zu fassen. Machte jedoch den Fehler sie direkt am Hals zu greifen. Sie biss sofort als sich die Chance erbot zu. Fluchend holte seine andere Hand aus und verpasste der Mörderin eine derartige Ohrfeige, dass sie mehrere Meter taumelte und dann zu Boden fiel. Ihre Beine hatten ihr den Dienst versagt. Edessa schrie innerlich auf. Zorn kochte in ihr, aber sie war einfach zu schwach. Dann war er wieder über ihr. Kniete sich hin, hielt sie auf den Boden gedrückt und startete seinen lüsternen Vorgang. Wenn sie nur ein Messer hätte. Verzweifelt und von steigender Angst ergriffen, zog sie ihr Knie schlagartig nach oben. Jaulend sprang der Fleischberg auf und machte einige Schritte von ihr fort. Stets ein Auge auf sie werfend fluchte er heftig. Edessa gestatte sich ein grinsen. Deutlicher konnte sie sich nicht zur falschen Entscheidung durchringen. Sofort langte eine große Hand nach ihr und versetzte ihr erneut einen Schlag ins Gesicht. Ein weiteres Mal platzte ihre Lippe auf.
    Taumelnd ging sie das zweite Mal zu Boden. Da er sich noch immer den Schritt hielt, ließ er sie einfach liegen und bemerkte daher nicht, wie sie den abgebrochenen Stumpf eines Rohrs fand. Fast komplett geräuschlos nahm sie das Metallstück auf, stürmte mit letzter Kraft auf ihn zu und erwischte ihn an der Wange. Verrostetes Metall riss eine Wunde auf. Doch weitere Auswirkungen waren nicht zu sehen. Ein zweiter Schlag ging bereits ins leere, als man ihr Handgelenkt abfing und mit festem Druck dafür sorgte das die Stange ihrem Griff entglitt.
    Wieder taumelte sie zu Boden. Dieses Mal ließ er sie nicht einfach liegen, war sofort da, während Edessa den Kopf zur Seite wand und einfach nicht hinsehen wollte. Schnell und stoßweise ging ihr Atem, blies dabei immer wieder etwas Staub auf. Schweißtropfen rannen ich Gesicht hinab, benetzten den trockenen Grund unter ihr. Ihr Augen warne vor Schock und Angst geweitet. Auf der anderen Seite kämpfte sich purer Hass nach oben. Doch sie konnte nichts tun, er saß auf ihr, die Arme fest, nur mit einer Hand haltend.

    Die Arkanierin presste ihre Lieder zusammen als er sich herunter beugte und seine ekelhafte Zunge über ihr Haut fuhr. Jetzt fühlte sie sich schmutziger denn je. Nicht genug dass ihr Stiefvater sie geschändet hatte, jetzt fiel irgendein Häftling in einem Gefängnis über sie her. Statt sich der Schutzlosigkeit und der Angst hinzugeben, erwachte neue Kraft in ihr, die jedoch nichts ausrichten konnte. Es war sinnlos, ihr sträuben machte es für ihn womöglich gar noch schlimmer, aber was konnte sie hier schon tun? Hier war nichts. Obwohl der Raum hell erleuchtet war, war niemand sonst da und mindestens zwanzig Minuten Fußweg lagen zwischen ihr und dem Zugang der anderen Bereiche des Minenkomplexes. Tränen der Wut rannen über ihre Wangen. Ohnmacht der Situation gegenüber und er, er fuhr einfach fort. Kümmerte sich nicht, dass sie sich verkrampfte, das sie schmerzen litt, körperlich und psychisch. Jede Sekunde starb sie ein wenig mehr. Edessa wagte nicht aufzublicken, wollte nicht das sehen, was ganz gewiss in seinen Augen zu lesen war. Was er dachte, was er empfand. Nach schier endloser Qual in der eine Wahnvorstellung des Schreckens die nächste jagte, durchbrach ein Gedanke alles andere. Sie hatte genug gelitten! ER sollte leiden, er allein! Und wenn er nur aufhörte, für ein erstes wäre ihr das schon mehr als genug, doch nachdem er geendet hatte – leer war – machte er einfach weiter. Dann kehrte die Wut zurück. Brodelnd, donnernd wie ein aufziehendes Gewitter. Plötzlich musste sie nicht einmal mehr stark werden, er offenbarte ihr so eine Schwachstelle. Unerwartet für ihn schlug sie die Augen auf. Er war überrascht und noch überraschter als er ihren Gesichtsausdruck sah. Da man aber verständlicherweise bei jenem Akt der Vergewaltigung kaum mit liebkosenden Gedanken spielte, schenkte er keine weitere Bedeutung in jenen Ausdruck. Dies stellte sich als ein Untergang dar. Erneut beugte er sich herab um mit der Zunge über ihre Haut zu lecken. Edessa reagierte sofort und schnell. Zähne versenkten sich in Fleisch, noch als sie den Gedanken hatte, riss ihr Kopf mit einem Mal herum. Zähe, rote Flüssigkeit klatschte ihr sofort aufs Gesicht. Schoss in einer Fontäne empor und noch während sich eine Hand auf die Wunde am Hals presste, und sich der massige Körper aufrichtete, bedeckte immer mehr des Lebenselixiers den bloßen Körper der Arkaniern. Doch für das was er ihr angetan hatte, war das noch zu gutmütig. Noch war er am Leben, während Hass ihre Sicht vernebelte, griffen ihre Hände instinktiv zu jenem Metallrohr das sie zuvor in den Fingern gehalten hatte. Während sie sich nun auf ihm, ohne jegliche sexuelle Intention oder allgemeine Handlung, auf ihn setzte, trat ein fanatischer Glanz in ihre Augen, während sich die fest um das Metall geklammerten Hände wieder und wieder hoben und senkten. Über und über bespritzt, sackte sie irgendwann zur Seite. Noch immer unbekleidet, besudelt mit seinem Blut und seinem Samen. Und doch fühlte sie sich so unbeschreiblich gut.

    Zwei Stunden später saß sie, nur in Stiefel und Hose gekleidet auf den Leichnam blickend da. Edessa hatte niemals auch nur damit gerechnet noch einmal zu töten. Bis vor kurzem hatte sie noch geglaubt, es sei ein einmaliges Erlebnis gewesen. Aber jetzt? Es stieß sie ab und doch faszinierte es sie. Der rote Glanz von frischem Blut, das getrocknet auf der Haut ihres Körpers noch schwach einen Nachhall seines Duftes gelassen hatte, die Befriedigung ein Leben zu beenden hatte Beine ekstatische Lust in ihren Köper getriebne und mehr als 50 Mal hatte die Arkanierin auf den bereits leblosen Körper eingestochen. Vielleicht… war ihr Strafe doch mehr als gerecht, hatte sie in den vergangen Stunde immer wieder gesagt. Es hatte ihr gefallen. Sie hatte das töten genossen. Aber wer würde es nicht genießen die Person, die sich in schändlichster Form an einem verging, zu töten? Während sie geistesabwesend in ich Oberteil schlüpfte und den Gürtel anlegte, begann sie die Leicht zu durchsuchen. Hoffentlich hatte er etwas nützliches bei sich. Anschließend würde sie verschwinden. Sie musste hier weg, sonst würde sie ewig sitzen bleiben und einfach nur den leblosen Körper anstarren. Viel mehr jedoch suchte sie die Flucht vor ihren eigenen Gedanken.
    Sie wollte mehr…


    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // stillgelegter Bereich++
     
  7. Edessa

    Edessa Death - the brutal way

    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // stillgelegter Bereich++

    Nachdem die Arkanierin den Rückweg, mehr stolpernd denn wirklich gehend angetreten hatte, stellte sie fast gleichgültig fest, dass mehrere Stimmen sich ihr näherten. Vermutlich waren das die Wächter die sie beim Abendessen nicht gesehen hatten. Und da sie sonst nirgends aufgetaucht war, würde man sie jetzt, nachdem mit Sicherheit einige Stunden vorbei waren suchen. Beinahe dankbar taumelte sie weiter in die Richtung jener Stimmen. Immer weiter, näher heran. Bald. Sie würden sie in ihren Schlafsaal bringen. Man würde ihr nichts mehr tun. Vielleicht würde man sie auch in eine der Zellen stecken, aber da war sie wenigstens sicher vor anderen Häftlingen und sie musste nicht arbeiten. Erholung. Immer wieder das was geschehen war verdrängend zierten winzige Tränen ihre Augenwinkel, als sie an diese Offenbarung dachte. Endlich einmal ausschlafen. Schwach grinste sie und torkelte weiter. Schabte mit ihren Stiefeln über den Boden, blieb an Unebenheiten hängen und stolperte immer wieder. Gleich, noch ein oder zwei Biegungen und dann würde man sie sehen. Dann würde sie endlich Ruhe haben. Dachte Edessa, nicht bedenkend das sie dann womöglich mit ihren Erinnerungen und Gedanken konfrontiert werden würde. Das war egal. Und innerhalb einer Sekunde wurden alle Hoffnungen zerstört, als sich vor ihr eine Gruppe Häftlinge auftat und keine, wie von ihr gedacht, Wärter.

    Was nun folgte muss nicht weiter erläutert werden, da das Blut an Edessa und die Rachsüchtigkeit der Insassen für den Mord eines ihrer ‚Freunde’ fast keine Grenze kannte. Stunden ging die Tortur die sie ertragen musste. Mehr als nur eine Wunde wurde ihr zugefügt und das auch nicht nur im körperlichen Sinne. Edesssa wollte nur noch eins. Sterben. Die Qual immer und immer wieder dieses Leid ertragen zu müssen ließ sie fast verrückt werden und bei dem Gedanken sie konnten sie ab diesem Tage immer derart behandeln, war nahezu unerträglich. Die rettende Wut und der Zorn, der noch vor Stunden ihre Haut gerettet und beinahe entspannend auf sie gewirkt hatte, wollte sich nicht einstellen. Unfähig sich irgendwie zu wehren, was dadurch noch zunichte gemacht wurde, dass die Arkanierin hoffnungslos unterlegen war. Immerhin waren die zu sechst und sie allein. Außerdem schon seit Jahren hier eingekerkert, wohingegen sein och Muskelkater hatte, der sich so anfühlte als wenn er sie in zehn Jahren noch plagen würde. Das Grauen nahm einfach kein Ende und als es fertig war, wollte sie nicht glauben das es das sei. Viel hatte sie schon erdulden müssen, wirklich viel, aber das? Schwach, blutig geschlagen und unbekleidet raffte sie sich nur langsam auf. Sie hatten sie ganz allein zurück gelassen. Vielleicht hofften sie, dass sie später wiederkommen könnten? Während die Angst und Verzweiflung noch in ihr wirbelten, suchte sie sich unter größten Schmerzen ihre Kleidung zusammen. Immer zu Tränen weinend begann der Rückweg. Ihre Beine schmerzten, die Schenkel fühlten sich wund an, als sie von der Dunkelheit des Ganges verschluckt wurde. Klare Gedanken waren nahezu unmöglich zu formen. Alles basierte nur auf dem immer wieder an und abflauenden Gefühlen von Furcht, Hass und Verzweiflung. Lediglich einen Satz konnte sie formen, nicht mehr als vier Worte lang, aber in seiner Bedeutung endgültig, vielleicht das einzige was sie jetzt noch am Leben hielt, was sie weiter machen ließ, obwohl sie immer wieder zusammenbrach, immer wieder einsackte und besinnungslos gegen die Felswände schlug. Noch mehr Wunden zu ihrem zerschundenen Körper hinzufügte. Aber was kümmerte sie das schon? So konnte sie den Schmutz herausbluten, der in ihr wohnte. Und wenn es bis zum letzten Tropfen sein musste, sie würde es mit Freuden tun. Nur… wer sollte dann diese verkrifften Bast*rde, die nichts weiter als räudige Söhne einer läufigen Kath-Hündin waren, umbringen? Wer? Sie brauchte Rache, gerade jene Rache, dafür was sie ihr angetan hatten konnte es nur eine Art von Rache geben, Folter und Tod. Und bevor sie das nicht erledigt haben würde, würde sie hier unten nicht sterben. Wütend fletschte sie die Zähne und zog sich unbeholfen an der rauen Steinwand empor. „Ihr werdet alle sterben. Ihr werdet alle sterben. Ihr werdet alle sterben. Ihr werdet alle sterben.“

    Unaufhaltsam jagten die Worte durch ihren Kopf. Erreichten jeden Winkel ihres Gehirns und sammelten mehr und mehr Kraft, bis sie sicher stand. Doch es hörte nicht auf. Als würden sie Edessa damit anfeuern wollen, spielten sie ihr die grauenvollen Erinnerungen wieder und wieder vor. Versuchten Hass in ihr zu wecken, Wut, Zorn. Alles das was sie brauchten, um sie anzutreiben, sie weiter anzufachen, nicht aufzugeben. Es funktionierte, aber nur langsam. Die Arkanierin hatte sich aufgerappelt, stolperte zwar noch immer, war noch immer unsicher auf den Beinen, doch mittlerweile ging es ohne sich abzustützen. Egal wie schmutzig sie sich auf fühlte, wie schmerzhaft es auch war zu laufen, der Hass in ihr war nicht zurückgewichen, sie war nicht eingeschüchtert. Was sie sich immer wieder einredete, wobei sie mehr als alles andere fürchtete, sie würden ihr allzu bald wieder auflauern. Sie wieder und wieder nehmen. Ob sie das aushalten würde… ihr Stiefvater war zwar ein ebensolches Schwein gewesen, aber es war nie, niemals so schlimm gewesen.

    Als Edessa wieder den Hauptbereich betrat, schmerzte ihr noch immer alles. Aber wenigstens hatten die gröbsten Blutungen aufgehört. Hier und da sickerte es noch aus Platzwunden am Kopf, oder den Schrammen an ihren Händen. Alles andere Blutete nicht mehr. Langsam bekam sie ihre Tränen in den Griff, konnte es stoppen und sich zusammen reißen. Sie hoffte es ungesehen zum Schlafbereich zu schaffen, doch einer der Wärter entdeckte sie und kam, das ganze Blut sehend, selbstverständlich besorgt ihr entgegen. Nicht das sie hier einen Arbeiter verlören und so schleifte man sie auf die Krankenstation. Schälte sie aus ihren Klamotten, gab sie zum waschen und bette sie in das halbwegs bessere Bett der Station. Doch Edessa war erneut kollabiert. Voller entsetzen hatte sie festgestellt, das sie ebenfalls zwischen den Beinen Blut verloren hatte. Niemals war es so schlimm gewesen. „Ich hoffe ihr sterbt. Ich hoffe ihr sterbt. Ich hoffe ihr sterbt.“ Die Hände fest zu Fäusten geballt und wieder und wieder Tränen ergießend lag sie allein gelassen auf der Krankenstation. Als der Schlaf endlich kam, suchte er sie mit schrecken erregenden Phantastereien heim, ließ sie wieder und wieder das Grauen erleben. Fortan würde Edessa nur noch auf eine Sache hinarbeiten: blutige Rache.


    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // Krankenstation++
     
  8. NPC012

    NPC012 Piratengeneral Der Herbor Clark Rocket

    [Alzog III – Im Orbit – Herbor – Clark]

    Pieeeeep pieeeeeep.

    Der Bordcomputer konnte Clark wohl auch keine Sekunde ausruhen lassen. Aber warum sollte er sich die Finder nur schmutzig machen, wenn es doch andere gab, die diesen Job machen könnten? Mit murren machte er sich auf und fragte was wäre. Als dann mit voller angst aus dem Munde einer Arbeiterin kam, dass sie wegen einem Planeten aus dem Hyperraum geschmissen wurde, zuckte Clark schon seinen Blaster, doch er wollte erst erfahren, welcher Planet es war. Die Arbeiterin sprach von einem Planeten, der von keinem wirklich besetzt ist. Das Imperium hatte sein verlangen an diesem Planeten schon längst verloren und durch die Löschung dieses Planeten aus den Sternenkarten, konnten die Rebellen ihn selbst nicht finden.

    So so… Also ein unbesetzter Planet. Hier könnten wir sehr gut unseren Schwarzmarkthandel betreiben und das Jämmerliche Volk, wenn dort überhaupt ein Volk sein konnte unter die Hand der Piraten bringen.

    Schon kam sein treuster Berater Freedon auf die Brücke der Herbor und gab ihm denselben ratschlag gab, wie er es selbst schon gedacht hatte.

    Ja Freedon… Wir haben schon so viel mitgemacht und du warst steht’s an meiner Seite und hast mir Treue und Loyalität gezeigt. Deine Weisungen und Ratschläge waren immer richtig. Doch könntest du es lassen, dich immer unsichtbar zu machen und dann wie aus dem nichts an mich zu kommen? Ich werde mich nie Mals daran gewöhnen werden.

    Und ich mich nicht daran, dass ich es nicht tuhe werter Herr General Rocket. Mein alter Freund.

    Auf den Mündern der beiden ging ein lächeln auf und dann schauten sie auf den Planeten. Clark gingen gerade tausende Gedanken durch den Kopf. Er hatte das Kommando über das ganze Schiff. Er hatte die Befugnis, den Planeten zu untersuchen, doch ihn unter seine Klauen oder den Piraten zu nehmen überstiegen leicht seine Fähigkeiten. Doch er hatte ja noch Freedon, der ihm beistand. Er gab den Befehl eine mehrere Sonden auf den Planeten zu schicken. Sofort wurde der Befehl ausgeführt. So lange Jahre standen diese Männer und Frauen unter seinem Befehl und sie hatten dennoch steht’s Angst, dass sie einen Fehler machen könnten. Ob Clark eine straffere Reglung an seinem Schiff beherbergt als das Imperium? Nein, dass konnte sich Clark nicht vorstellen. Er war schon einmal auf einem Imperialen Fregatte und da wurde jeder sofort erschossen, der einen Fehler gemacht hatte und das zu Recht. Man konnte keine unfähige Menschen oder Wesen auf einem Schiff gebrauchen. Entweder sie verstanden ihr Handwerk oder sie mussten wo anders hin gehen. Doch die Besatzung, die auf seinem Schiff stramm standen, konnten nicht mehr umkehren. Sie haben ihm ihre Loyalität anvertraut und ihren Eid auf ihn und das Schiff abgelegt. Jetzt waren sie ein teil der Crew und konnte nicht mehr zurück. Entweder sie würden überleben oder Sterben. Er wandte seinen Blick vom unendlichen All ab und schaute auf einer der Bildschirmen und in der Halle ertönte nur.

    NOCH 2 MINUTEN BIS ANKUNFT DES ZIELES!

    Ja so musste es sein. Die Sonden sollten Klarheit über diesen Planeten bringen. Als die Zwei Minuten vergangen waren, schaute er noch intensiver auf die einzelnen Bildschirme. Doch eine Sonde ist gleich nach der Landung explodiert.

    Es war klar, dass diese Schrott Dinger nicht lange halten würden. Wir müssten mal an diesen Teilen Forschen und sie verbessern. Aber das ist nicht meine Baustelle. Na nu… Was ist denn dass…

    Was sich vor Clarks Augen abspielte konnte man sicherlich nicht alle Tage zum Anblick bringen. Wenn nicht sogar nie Mals in seinem Leben. Clark überlegte, er hatte diese Wesen schon einmal von ihnen gehört und Bilder von ihnen Gesehen. Sie hießen… Talz. Ja so war ihr Name. Nach dem Eis und Schnee die den Planeten komplett überdeckte, sah er sie dann ganz deutlich und sah ihre zereisende Kraft, wie sie gerade einer der Sonden zerstörten. Ein lächeln machte sich auf Clarks Mund breit. Dies waren gute Bilder, die den Tag nur noch weiter Versüßten und noch zu guter letzt war auf der Letzten Sonde das Bild einer Stadt aufgetaucht. Sofort setzte sich Clark auf und verlange nach der einzigen Elite Truppen, die ihm zugeordnet wurde. Sie sollte für den Schutz von Clark und Freedon sorgen. Sofort wurden sie mit einem kleinen Transporter auf den Planeten im Harfen. Wo Clark nur hinschaute, war nur Eis und Schnee. Es machte einen schon fast irre Im Kopf, doch er konnte sich noch fassen und dacht an seine Ausbildung, wie er schon so manchmal dieses Leid spüren musste. Sie waren im Hafen angekommen und schon kam die Sicherheitsbehörde des Planeten an. Mit einem Lächeln begrüßte Clark sie.

    Ihre Papiere aber schnell und denken sie ja nicht daran irgendwelche Dummheiten an zu stellen.

    Sehr streng und Ernst schaute der Offizier, doch Clark konnte es ihm nicht verübeln. Hier musste wohl Alarmstufe Rot geläutet haben, als sie die Fregatte von ihm im Orbit signalisiert haben. Auf jeden fall merkte man es ihnen an. Die Geschütze waren nicht aus Standby sonder auf Volllastung und hatten die Fregatte in Ziel genommen. Ein jämmerliches Völkchen oder Menschen, die bestimmt von der Kälte und dem Weiß schon Irregeworden sind. Ja hier würde es auf gar keinen Fall schwer werden, den Planeten für die Piraten zu beanspruchen. Doch nun gingen die Gedanken wieder voll und Ganz auf den Offizier zu, der ihnen einlass gewährte und ihnen noch den Ratschlag gab, keine Dummheiten zu machen.

    [Alzog III – Nordkontinent - Hauptstadt – Harfen – Elite Truppe, Clark, Freedon]
     
  9. NPC013

    NPC013 Bürgermeisterin der Hauptstadt Alzog III und Mutte

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa]

    Ein Schneesturm zog auf. Es war einer der kleineren doch Elaysa schickte schon der Anblick und zog die Gardinen über das Fenster und machte sich wieder an ihren Papierkram dran. Sie entdeckte einen Bericht der Sicherheitsbehörde, die auf Bastion war.

    ~~~~~~~~~~Bericht~~~~~~~~

    Bastion.

    Hochverehrte Mrs. Valar. Hier ist der Bericht, von der Sicherheitsbehörde, die auf Bastion Stellung genommen hat. Eines will ich schon von vornherein sagen. Alle sind gestorben bis auf einen. Aber kommen wir zum Bericht.

    Die Landung auf dem Planeten Bastion im Imperialen bereich ging ohne Hindernisse und ohne Probleme ab. Die Bürger auf diesem Planeten sind sehr Leichtsinnig. Wie auf allen anderen Planeten ist auch dieser Mit Kneipen und Bars überseht und laufen mit Alkohol überschüttet Wesen herum. Die Sprache auf diesem Planeten ist nach meinen Kenntnissen Basic. Am nächsten Tag starten sehr früh die Untersuchung der weiteren Informationssuche. Wir stoßen auf ein Reißen Gebäude, das abseits der Stadt errichtet wurde. Wir gingen ohne Probleme Hinein, doch das sollte ein Fehler gewesen sein. Wir sahen ihn diesem Gebäude eine Art Sekte. Nur schwarz begleitete Menschen und sehr dunkle Gänge, doch dann trafen wir auf eine Person, die euch sehr Wichtig sein sollte. Ihr hattet befohlen die Galaxis nach ihrer Tochter Tasela Valar ab zu suchen. Wir haben sie getroffen. Mit einem unsichtbaren Stoß flogen wir nach hinten und sie flüchtete. Wir nahmen die Verfolgung sofort auf und folgten ihr bis in einem Gebäude, wo sie dann in ihrem Zimmer nach Schutz suchte, doch jetzt weiß ich, dass es ein Fehler war, ihr zu folgen. Meine Männer gingen hinein und zehn Blaster waren auf sie gerichtet. Doch sie wollte uns Schützen. Mit ein paar Schlägen, eines Lichtschwertes? nein zwei Lichtschwerter, lagen die enthaupteten Körper regungslos auf dem Boden und ich wurde durch einen Unsichtbaren Griff an meinem Hals gehalten. Sie ließ mich frei und ich sollte folgende Botschaft an euch weiterleiten.

    Sie würde kommen um euch Hochverehrte Mrs. Valar zu suchen und zu töten und Mr. Valar soll das gleiche Schicksal erleiden. Ich habe Nachforschungen gemacht und bin mir zu 100% sicher, dass dies einer der Orden der Sith war und das eure Tochter zu einer Sith geworden ist. Wenn ich euch einen Tipp geben dürfte. Geht ins Exil und versteckt euch vor eurer Tochter. Sie hat Macht, dass habe ich am eigenem Leib gespürt. Ihr seit eine Nummer zu klein für sie. Der Zorn in ihr, der Hass der ihr Herz erfüllte, als sie mir die Botschaft sagte und das verlangen nach Rache. Sie wird euch hier auf Alzog III finden und wird euch töten. Ein Sith kennt keine Gnade.

    Mit freundlichen Grüßen Oberst Fleud

    ~~~~~~~~~~Bericht Ende~~~~~~~~


    Elaysa lehnte sich zurück und schaute auf dem Bericht. Sie ließ ihren Mann in ihr Zimmer holen. Kurzer Zeit später kam er herein.

    Elaysa? Was ist los Liebes?

    Sie gab ihm den Bericht.

    Das ist los Fred. Unsere Tochter lebt tatsächlich noch. Wir haben einen Fehler gemacht. Entweder wir hätten sie akzeptieren sollen oder wir hätten sie umbringen lassen sollen.

    Fred schaute beängstigend zu seiner Frau.

    Wir haben alles genau richtig gemacht. Wir haben gedacht das arme ding überlebt keine Minute auf der Straße, doch wir haben uns getäuscht. Das kann passieren.

    Passieren?...

    Elaysa traute ihren Ohren nicht. Was sprach dieser Winzling von ihrem Mann nur? Hatte sie wirklich so einen schwachen Knilch geheiratet? Kein wunder, dass die Frauen diesen Planeten beherrschten und nicht diese Schwachen Männer. Sie schüttelte den Kopf und sprach weiter.

    Jetzt hör mal zu. Sie wird kommen und uns Töten. Hast du gehört TÖTEN. Daran gibt es nicht zu zweifeln. Sie will Rache nehmen und ihre Seele ist Dunkel. Sie ist bei den Sith. Wir müssen etwas unternehmen. Nur was? Ein Sith kommt nie alleine, doch Tasela war schon immer leichtsinnig und hatte Leute schon immer unterschätzt.

    Elaysa ließ sofort ihre Sekretärin in ihr Zimmer kommen lassen.

    Knüpft sofort Kontakte, zu den Mienenarbeitern und Architekten. Die Berge müssen wir ausbauen. Es werden kleinere Lagern errichtet werden und mein Sitz wird in einer der Riesen Bergen verlegt. Der Mature Berg ist der Größte und dort kommt das Hauptlager hin, dass sehr gut befestigt wird. Ist das klar?

    Ja wohl Mylady. Wie ihr Wünscht.

    Ja dies Wünsche ich. Alle Arbeiter, Mienenarbeiter und andere Handwerker oder Menschen der Stadt sollen sich sofort mit an die Arbeit machen, wenn sie etwas verdienen wollen. Damit das alles auch einen Tick schneller geht.

    Die Sekretärin ging aus dem Zimmer und Elaysa schob die Gardinen wieder weg, um aus dem Fenster zu schauen. Der Schneesturm war vorbei. Sie hatte es gewusst. Fred saß immer noch bei ihr und hielt sein Kopf fest. Elaysa wusste was dies hieß. Er hatte Angst. Doch irgendwie hatte sie dieses Gefühl immer gehabt, dass ihre Tochter sie einmal umbringen würde und jetzt hatte sie durch diesen Bericht auch noch die Bestätigung, dass sie noch Lebte und etwas aus ihrer Machtgehabte getan hat. Nach einer Stunde, kam ihre Sekretärin hinein und gab ihr Informationen.

    Mylady. Vor kurzem ist ein Schiff auf unserem Planeten gelandet. Der Name des Generals, der von einer Gruppe beschützt wird, heißt Clark Rocket. Ich habe mir die Freiheit genommen und ein paar Informationen über hin herausgesucht. Er gehört den Piraten an und ist wie Gesagt ein Pirat. Er hat sogar den Befehl über einen IPV. Dieses Schiff ist gut für die Abwehr von Jägern und des weitern.

    Elaysa schmunzelte. Piraten? Dies könnte eine gute Gelegenheit werden, sich gegen ihre Tochter sich zu schützen. Doch Piraten? Elaysa zögerte, doch sprach dann.

    Versucht auf friedlichem Wege ihn zu einem Besuch bei mir zu überreden.

    Die Sekretärin ging aus dem Zimmer und auf Eaysas Mund blieb nur einen Grinsen. Sie schaute aus dem Fenster und wartete auf Kunde ihrer Sekretärin.

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa, Fred]
     
  10. NPC012

    NPC012 Piratengeneral Der Herbor Clark Rocket

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ? Harfen ? Elite Truppe, Clark, Freedon]​


    Die fünf Mann starke Gruppe ging in das innere der Stadt. Aus Lautsprechern kamen Geräusche die sprachen.

    ?JEDER DER ARBEITEN KANN SOLL SICH SOFORT BEIM RATHAUS MELDEN. ES IST EGAL OB FRAU, MANN ODER KIND. JEDER DER TAUGLICH IST UND GELDVERDIENEN MÖCHTE, SOLL SICH UMGEHEND BEI LADY VALAR IM RATHAUS MELDEN!?

    So so also beim Rathaus. Was die Dame wohl vorhaben mag? Mhm. Das Rathaus. Ich sollte der Lady wohl mal einen Besuch abstatten.

    Na los wir gehen jetzt zum Rathaus.

    Aber Clark willst du Arbeiten gehen oder was?

    Haha. Nein Freedon. Ich möchte der Lady einen Besuch abstatten.

    Mit einem lächeln im Gesicht, gingen sie in Richtung des Rathauses, doch keine paar Meter gegangen, wurden sie von der Sicherheitsbehörde angehalten.

    Halt.

    Rief der Offizier und schaute zu einem Bild.

    Ihren Ausweis bitte.

    Clark gab dem Offizier mit einem Grinsen im Gesicht seinen Ausweis. Der Offizier verglich das Bild im Ausweis mit dem Bild in seiner Hand. Langsam verging Clark das Grinsen und hielt schon seinen Blaster bereit. Als der Offizier dann zu ihm Sprach.

    Ihr seit Clark Rocket. Kaum auf diesem Planeten und unsere Bürgermeisterin Elaysa Valar weiß schon bereit. Würdet ihr bitte mit mir kommen? Lady Valar möchte mit euch ein paar Worte wechseln.

    Ganz wie ihr wollt oh Herr Offizier.

    Mit einem bösen blick, ging der Offizier an die Spitze der Gruppe und führte die fünf Mann starke Gruppe durch die Gängen und Gassen von Alzog III. Als sie nach einer Halben Stunde das Rathaus sahen, sah Clark tausende von Menschen auf dem Platz stehen. War denn die Arbeitslosigkeit auf diesem Planeten so furchtbar hoch? Oder waren diese Menschen auf diesem Planeten einfach nur Geldgierig? Naja wer war das schon nicht. Sie gingen hinein und an einer Sicherheitsschleuse vorbei. Der Mann an der Schleuse kontrollierte Clark und sprach, dass nur er zur Bürgerin hinein gelassen werden darf. Clark ging ein paar Treppen hinauf und Klopfte wie es sich gehörte an die Doppeltür der Bürgermeister. Als er ein leises herein hörte, öffnete er die Tür und erblickte den großen Saal, indem die Bürgermeisterin und noch ein Mann saßen.

    Ihr müsst wohl Elaysa Valar sein wenn mich nicht alles täuscht. Nicht war?

    Elaysa nickte und bot ihm den Platz an dem Tisch und machte eine Kopfbewegung und der Mann ging aus dem Raum. Sofort kamen sie zum Geschäft und Clark hörte sich den Ganzen Schman an, den die gute Frau ihm auftischte. Als sie fertig war, kam Clark zum Wort.

    Ihr wollt also, dass ich euch helfe? Mhm. Ich bin ein Pirat. Wollt ihr wissen, warum ich überhaupt auf diesem Planeten gelandet bin? Mein Fachgebiet ist es, Planeten für die Bruderschaft der Piraten zu ziehen. Es gibt nur noch zwei Seiten in der ganzen Galaxis, über die überwiegend gesprochen wird. Das Imperium und seine Sith und die Rebellion und deren noch lebenden Jedi. Diese beiden Seiten sind so auf sie gerichtet, dass sie die erneute Gefahr, die von den Piraten auskommt nicht bemerken. Machtempfängliche Wesen, doch spüren ihren Untergang nicht. Naja solche Leute soll es geben nicht war gute Frau?

    Mit einem grinsen schaute er zu ihr und bemerkte erst jetzt, wie wunderschön diese Frau eigentlich ist. Immer mehr bekam Clark das gefallen an ihr und das verlangen an etwas mehr. So war Clark. Kaum hatte er eine Frau gesehen, verlor er seine Sinne zur Realität. Doch die Junge Frau erwiderte seinen Blick mit meinem anmachenden lächeln. Als Clark dann verführerisch sprach, schaute er ihr Tief in die Augen.

    Wie wäre es mit einem Abendessen? Nur wir zwei. Sie und ich heute Abend oder nach dem sie ihr ganzen Papierkram erledigt haben? Doch die antwort will ich nach meinem Angebot haben.

    Clark lehnte sich wieder in seine Stuhl und schaute etwas Streng zu Elasya. Als er anfing zu reden, beugte er sich wieder nach vorne.

    Mein Interesse an diesem Planeten habe ich nun gesagt. Macht mich zum Oberen Bürgermeister und diesem Planeten wird nichts geschehen. Ihr werdet noch immer die Ermächtigung haben, über diese Stadt zu handeln und des weiteren, aber nur mit Absprache von mir. Ich will nur diesen Planeten unter der Führung der Piraten sehen, also mich. Ich habe bemerkt, dass es hier sehr viele Berge gibt. Dort will ich als aller erstes mehrere Lagern errichten, damit ich meinen sitz dort haben werde. Was haltet ihr von diesem Angebot?

    Elasya schien von dieser Idee angemacht zu sein. Ob sie die gleichen Interessen hatte wie er selbst? Clark wusste es nicht.

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa, Clark]​
     
  11. Edessa

    Edessa Death - the brutal way

    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // Krankenstation++

    Nach dem Tag an dem man sie so sehr zugerichtet hatte, waren am nächsten Morgen zwei Gefangene nicht mehr aufgewacht. Einer davon war Edessa gewesen, sie jedoch hatte einfach weitergeschlafen. Der andere Kandidat der nicht aufgewacht war, war ein recht bulliger Mann gewesen, ein Mensch, schon knapp 30 Jahre in der Gefängnismine von Alzoc III und kurz vor seiner Entlassung. Die Diagnose lautete Herzinfarkt. Seltsamerweise, war doch eigentlich alles mit ihm in Ordnung gewesen. Das Edessa mehrfach von eben jenem Mann geträumt hatte, wusste natürlich keiner. Selbst sie konnte es als sie aufwachte nicht in Verbindung bringen. Sie war gut und gerne 200 Meter weit weggewesen als der Widerling – immerhin war er einer derjenigen gewesen, der sie so oft vergewaltigt hatte – seinen Löffel abgab. Sie trauerte um seinen Tod. Den sie hatte ihm irgendetwas spitzes in seinen Wanst rammen wollen um ihm in die Augen zu sehen, während das letzte bisschen Leben aus ihm tröpfelte. Dieses Geschenk wurde ihr vergönnt. Eine Schande. Schande war auch das, was sie dachte, als sie knapp zwei Jahre später in einem der zahlreichen Stollen stand. Schande, dass diese verdammten Hämmer einfach nichts aushalten. Wütete es in ihren Gedanken und die Gefangene machte sich auf den Rückweg. In letzter Zeit waren immer mehr der Hämmer kaputt und auf Grund der langen Abnutzung schon nach der Hälfte der Schicht kaputt. Verdammter Schrott. Als sie die Kaverne die sich im Stein gebildet hatte verließ, stellte Edessa mit einem leichten Schmunzeln fest, das sich dieser Gang in den letzten Monaten ziemlich verlängert hatte. In solchen Momenten merkte sie, wie lange sie schon hier war, wie lange sie noch hier sein würde, diese Last legte sich dann drückend schwer auf ihre Schultern. Aber über die lange Zeit hinweg hatte sie immer und hatte es auch jetzt noch, ein Ziel vor Augen. Noch immer loderte Rache in ihren Gedanken, noch immer war sie verseucht vom Hass. An ihr hatten sie sich noch einige Male vergangen, seit dem ersten ‚großen Zwischenfall’. Danach war wieder Frischfleisch in die Anlage gekommen. Gleich mehrere Häftlinge. Alle beteiligte eines ziemlich bestialischen Raubmordes. Und sie war nicht mehr das Ziel der Attacken gewesen.

    Edessa hatte diese Zeit genutzt und sich so klein und unscheinbar wie möglich gemacht. Das sie auch ja niemand bemerkte, niemand je wieder auf sie kam wenn er jemandem etwas antun wollte. Sie hatte sich selbst gestählt hatte trotz der Erschöpfung die ihr all die Zeit innewohnte, noch härter gearbeitet und in der Zeit in der sie nicht in den Minen war, hatte sich Edessa noch weiter zugrunde gerichtet. Aber es hatte sich ausgezahlt. Nach einigen Monaten begann sie langsam aber sicher immer stärker zu werden. Mittlerweile war sie mit der Arbeit zwar ausgelastet, Abends aber noch für einen Kampf zu gebrauchen. Denn sie verließ sich weniger, wie alle anderen Gefangenen, auf die Kraft, als auf Ausdauer und Geschicklichkeit. So etwas hier unten zu trainieren war nicht gerade einfach gewesen, aber es hatte geklappt. Es war zwar nicht offiziell aber in diesen Belangen war sie den anderen Gefangenen weit voraus. Die Stärkste war sie noch nicht und wollte sie auch nicht werden. Kraft auf Kosten von Geschwindigkeit war in keiner Sekunde etwas, was man vorziehen sollte. Die trainierte und gestählte Arkanierin trottete mit dem halb vollen Eimer in Richtung des Mineneingangs. Dort angekommen dauerte es eine Weile bis man sie durchließ, immerhin könnte sie sich ja vor der Arbeit drücken. Und den Hammer selbst zerschlagen haben. So absurd es klang, aber hier unten wurde auf jeden verdammten Credit geschaut und wenn das so weiter ging, würden sie bald alles kaufen müssen. Die Betten, das Essen, den Gang auf die Toilette und am Ende noch eine Zollgebühr, um in die Mine zu kommen. Wahnsinnige, dachte sie wutentbrannt und pfefferte den geschrotteten Hammer in die entsprechende Ecke. Der der Hammer futsch war, bekam sie einen gewissen Bonus, da sie hätte sonst weiter arbeiten können und mehr zurückgebracht hätte. Soweit Edessa wusste, war das das einzige Entgegenkommen was Geld anging, das man hier erwarten konnte, aber viel war es nun auch nicht, das man da noch draufgelegt bekam. Sie förderte die Zigaretten hervor und grapschte in der Hüfttasche nach dem Feuerzeug. Wenig später war sie auf dem Weg in die Kantine, um sich etwas zu essen zu holen. Sie schirmte ihre Augen ab, als sie in selbige Trat und die grellen Leuchtstäbe an der Decke für Licht sorgten. Übrigens der einzige Raum, wo die geputzt wurden, damit sich nicht zuviel Staub darauf ablagerte. Und deswegen auch der einzige Raum den sie auf Grund ihrer empfindlichen Augen nicht gerade gern aufsuchte. Schnell hatte sie sich daher, mit Kippe zwischen den Lippen, etwas zu essen geholt und verschwand wieder.

    Sie verkroch sich irgendwo, wo Wesen die nicht die Möglichkeit hatten im Infrarot, oder in der Dunkelheit zu sehen, praktisch blind waren und schaufelte ihr Essen in den Mund. Den Protest des Kochs, das sie das Besteck wieder zurückbringen sollte, hatte sie vergessen, als sie selbiges, samt Teller achtlos zur Seite warf und sich wieder erhob. Gestärkt, konnte sie nun endlich das angehen, was sie direkt vorgehabt hatte, als ihr Hammer kaputt gegangen war. Edessa, deren Arme mittlerweile von der Kraft kündeten die ihr innewohnte, schritt immer weiter in den finsteren Gang hinein und bog dann nach gut 30 Metern ab. Kam in einen weiteren Gang der in vollkommener Finsternis lag und schlenderte diesen mehrere Dutzend Meter hinunter. Erst nach mehreren, weiteren Biegungen kam sie ihrem Ziel langsam näher. Langsam und sehr schwach tauchte die Lichtquelle vor ihr auf. Sofort musste sie schmunzeln. Knapp eine Minute später war sie angekommen und stand in der Tür des sehr schwach beleuchteten Raumes.


    Der restliche Teil des Beitrags wurde von der Moderation editiert. Grund: Ungeeigneter Inhalt.

    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // Stillgelegte Bereiche++
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Juni 2008
  12. NPC013

    NPC013 Bürgermeisterin der Hauptstadt Alzog III und Mutte

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa, Fred]

    Es dauerte keine paar Minuten und schon kam ein Mann hinein mit einer Glatze und einer Roten Haut. Abstoßend sah sie ihn an und blickte dann sofort zu Fred, der sich auch gleich aus dem Raum machte. Er wusste ihren Namen, das gefiel ihr und schon bot sie ihm an sich zu setzten, was er auch gleich annahm.

    So mein Herr mich vor zu stellen werde ich ja wohl nicht mehr machen müssen sie haben den richtigen Namen ja schon genannt, also komme ich gleich zum Geschäft. Ich weiß mehr über sie als sie denken, aber ich habe nicht vor hier anstandt zu zeigen oder mich anders zu benehmen. Hier habe ich das sagen und werde es nicht abgeben. Ich habe ein Problem, dass auch mein Volk angehen könnte. Meine Tochter Tasela Valar ist hinüber zu den Sith gegangen und will sich jetzt an meinem Mann und mir Rächen. Ich schlage ihnen ein Geschäft vor. Ihr befehligt die Piraten Truppe oder ein teil. Stationiert welche auf diesem Planeten und ihr werdet reichlich entlohnt.

    Sie schaute wie er reagierte, doch gleich kam ein Gegen Geschäft. Es hörte sich dennoch erst so an, als würde er sie schön reden, doch auf so was ist Elaysa nicht zu sprechen. Geschäft ist Geschäft. So so, er wollte also den Planeten auf seine Seite lenken und damit sich die Piraten ausbreiten können. Sie Überlegte.

    Wenn Piraten den Planeten beherrschen, könnte es knapp werden und ich muss mit ihm auch noch alles absprechen. Das ist nicht gut, aber ich habe keine andere chance. Wir brauchen sowieso noch mehr Arbeiter.

    Elaysa schaute Clark wieder an und stand auf.

    Ich nehme euer Angebot an nur tut mir ein gefallen. Wir brauchen mehr Arbeiter. So viele wie möglich. Die berge werden unser Unterschlupf sein. Meine Tochter wird mit Verstärkung kommen das ist so klar wie sonst was. Und die Verteidigung wird damit auch besser. Nehmt ihr an?

    Clark nickte und auf Elaysas Mund machte sich ein dickes Grinsen breit. Piraten würden jetzt also ihren Planeten in beschlagnahm nehmen. Sie führte ihm noch aus der Tür und sagte sofort ihrer Sekretärin die neue Durchsage durch. Jetzt konnte es losgehen. Die Zukunft für sie und von Alzog war gesichert. Doch war das doch der richtige weg? Konnte es nicht anders noch gehen. Nein. Tasela würde kommen, dass wusste sie. Sie ging wieder auf ihren Platz und rief ihren Mann hinein. Sofort saß er schon vor ihr und sie drehte sich um.

    Fred wir spielen ein gewagtes spiel. Ab jetzt brauche ich auch deine Meinungen, sonst schaff ich das nicht.

    Fred zog die Augenbraun hoch und fragte beunruhigt.

    Elaysa? Was ist passiert. Warum schaffst du es nicht mehr? Was hast du gemacht?

    Elaysa grinste ein wenig kam, dann aber auch gleich zum Wort.

    Der Mann, der hier war, gehört zu den Piraten. Sie werden den Planeten übernehmen. Wir hingegen können in wirklich kurzer Zeit unsere Lager ausbauen und die Verteidigung hoch bauen. So sind wir mehr um unsere Tochter gesichert.

    Fred schlug auf den Tisch und stand auf und brüllte sie an.

    Sag mal hast du den Verstand verloren Elaysa. Tasela ist eine Sith geworden. Wenn sie kommt, kommen auch andere Sith noch und wenn wir Pech haben noch die Imperiale Flotte. Auch wenn hier eine Millionen Piraten stehen würden, könnten sie nichts gegen sie ausrichten. Du bist so naiv und klammerst dich an Hoffnungen, anstatt dich der Realität zu stellen. Wir sind schon Tod und nichts kann sich daran ändern. Wir werden Sterben, doch durch die Piraten werden wir nun alles verlieren, was uns lieb war. Du hast unsere Heimat verkauft.

    Fred stürmte aus dem Raum und Elaysa schaute verdutz ihm nur hinter her und schaute nun wieder aus dem Fenster.

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa]
     
  13. NPC012

    NPC012 Piratengeneral Der Herbor Clark Rocket

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa, Clark]​


    Ah sie dachte nach. Clark liebte Leute die nachdachten, bevor sie eine Endscheidung trafen. Doch überraschenderer weiße, willigte Elaysa auf sein Angebot ein. Clark stand auf und eine letzte bitte kam von der noch Jung aussehenden Frau. Die Piraten sollten Arbeiter schicken, so viele wie sie nur benötigten. Clark lächelte, nickte und verbeugte sich vor ihr und wurde dann schließlich von ihr an die Tür gebracht. Als Clart Freedon die Geschichte erzählte, kamen Unmunterung und fragen auf. Clark vertraute ihr nicht, genauso wenig wie sie selbst ihm glaubte.

    Freedon. Diese Frau führt irgendetwas im Schilde. Was Meinst du?

    Ja Clark. Du weißt meine sinne teuschen mich nur selten, doch diese Frau kann man nur sehr schwer durchblicken. Aber man muss die sachen von zwei Standpunkten aus sehen. Was kann dieser Planet nur Bieten? Sie Haben Talz. Diese wesen sind Körperlich sehr stark und können schwere Arbeit verrichten, aber?

    Hy das ist es. Ich habe einen Grund diesen Planeten zu beherrschen und Unterstützung von Xardon zu bekommen.

    Aber?

    Nichts aber Freedon. Das wird schon. Xardon will doch, dass die Piraten an stärke gewinnen und dieser Planet und die? Talz sind schon mal ein anfang.

    Aber Clark jetzt hör mir doch mal zu. Wie willst du zu ihm Kontakt aufnehmen. Keiner Weiß wo er ist.

    Sofort zuckte Clark sein Com-Link hervor und strahlte wie ein Honigkuchenpferd.

    Ohman wo hast du denn das wirder mit gehen lassen.

    Clark lächelte ihn an und Tippte sofort eine Naricht an Xardon.

    ~~~~~Come-Naricht~~~~~

    VERSCHLÜSSELTE NARICHT

    An: Xardon
    Von: General Clark Rocket
    Betreffen: Der Anfang der Stärke

    Mein Gebieter.

    Es tut mir Leid, dass ich auf diesen wegen in Kontakt mir euch treten muss, aber Freedon hat mir gesagt, dass keiner weiß wo ihr seit und deswegen sende ich diese Naricht auch Verschlüsselt an euch, nicht dass das Imperium noch die Naricht abfängt und eure Daten bekommt.

    Komme ich zum Punkt. Ich sitze hier gerade auf dem Planeten Alzog III und habe ein Geschäft mit Elaysa Valar, der Bürgermeisterin gebunden. Wir haben diesen Planeten sobald auf der Piratenseite. Es Gibt nur einen Harken. Ich benötige hier eine große Armee an Bodentruppen. Die helfte dieser werden die erste Zeit als Arbeiter auf diesem Planeten verweilen, da der Planet gerade ein Hochgefährliches Verteidigungssystem erbauen möchte, da sie in Gefahr einer Sith sind. Die Darme heist Tasela Valar. vielleicht könnte man bei ihr einen Kopfgeldjäger vorbeischicken. (;))

    Was auch noch zu eurer Interesse sein könnte ist, dass es hier Wesen auf dem Planeten leben, die sich Talz nennen und sehr gut für Schwerarbeit gebrauchen ist. Ich werde Truppen losschicken, sobald sie hier eingetroffen sind, damit sie diese Wesen fangen können.

    Das Zeitalter der Piraten in dieser Galaxis kommt immer näher. Die Sith haben einen Bürgerkrieg. Die Jedi sind in alle Winde Zerstreut und das Imperium, hat keine Ordung. Bald werden die Piraten über die Galaxis herrschen. Bald gibt es nur noch uns.

    General Clark Rocket Ende.

    ~~~~~Com-Ende~~~~~​


    Clark steckte sein Com-Link wieder ein und merkte, dass er Hunger hatte. Sofort ging er in seinem Transporter und flog wieder in den Orbit und in sein Schiff der Herbor.
    [Alzog III ? Orbit ? Hangar der Herbor ? Elite-Truppe, Freedon, Clark]​
     
  14. Darth Knell

    Darth Knell Pronunciation: \'nel\

    .:. Verschlüsselte Nachricht an General Clark Rocket .:.


    General Rocket

    Die Situation seit der Zerstörung unserer Basis auf Abregado-Rae hat sich inzwischen wieder normalisiert, doch eine Nachricht an meinen derzeitigen Aufenthaltsort zu senden hätte unser Todesurteil sein können. Das Imperium verfügt über ausgezeichnete Hacker, die diese Nachricht ohne grossen Aufwand knacken können... dennoch ist der Grund dieser törrichten Tat ein halbwegs guter.

    Die grosse Armee, nach der ihr bittet, kann ich zur Zeit leider nicht entbehren. Da wir uns aber der Aufmerksamkeit des Imperiums entzogen haben, kann ich durchaus einige Truppen entsenden, welche die Situation gewiss unter Kontrolle bringen werden. Unter den Männern befindet sich ein Scharfschützen-Killerkommando... sorgen sie dafür, dass diese Männer am Leben bleiben. Ansonsten wird die nächste Untersützung das Kommando für ihre Hinrichtung sein... Diese Tasela Valar ist mir zwar ehrlich gesagt ziemlich gleichgültig, jedoch werde ich, obwohl ich keine Truppen verschwenden möchte, eurem Wunsch nachgehen.

    Was ihr mit den Truppen und den Talz macht fällt unter eure Aufsicht... ich werde wie besprochen mit der Planung des Grossangriffes fortfahren. Auch ihr solltet den bevorstehenden nicht vernachlässigen.

    Ich vertraue eurer Erfahrung und eurem Geschick, Rocket... enttäuschen sie mich nicht!

    Xardon Mendoza Ende


    .:. Verschlüsselte Nachricht an General Clark Rocket .:.​
     
  15. NPC012

    NPC012 Piratengeneral Der Herbor Clark Rocket

    [Alzog III ? Orbit ? Hangar der Herbor ? Elite-Truppe, Freedon, Clark]

    Clark nahm eine ordentliche Nase Luft und spürte, dass dies der Anfang für die Piraten war. Er schaute zu Freedon und sprach.

    Freedon. Schau wem du Helfen kannst. Nach der Schlacht müssten noch Reparaturen gemacht werden. Ich will, dass das Schiff so schnell wie möglich wieder Repariert ist. Habe ich mich klar und deutlich ausgedrückt?

    Ja Clark auf jeden fall. Ich werde mich sofort auf den Weg machen.

    Falls was ist, ich bin auf der Brücke und Esse.

    Freedon nickte und machte sich auf den Weg. Clark wandte sich zur Elitetruppe.

    Gute Arbeit. Ich danke euch für den Schutz und jetzt geht wieder auf eure Posten. Verstanden?

    Ja wohl Sir.

    Clark lächelte und ging auf die Brücke. Kaum war er auf der Brücke, kam schon eine Arbeiterin mit einem Zettel in der Hand.

    General. Das sollte sie interessieren. Eine Naricht von Xardon.

    Er setzte sich hin und riss die Augen auf. So schnell konnte es also gehen. Er las sich die Naricht durch und nickte.

    Danke schön gute Arbeit. Habt ihr schon eine Rückmeldung gemacht?

    Nein Sir. Wir haben uns gedacht, dass wir Xardon nicht noch mehr gefährden wollen.

    Gute Arbeit. So sollte es sein. Schickt jemanden aus, der mir etwas zu essen bringt. Ich habe einen Bären Hunger.

    Clark stand auf und schaute aus dem Fenster und direkt auf dem vereisten Planeten. Er entdeckte, dass es weiter hin nach Süden, langsam einer Ödlandschaft glich. Er musste Elaysa beim nächsten Gespräch fragen, was dort weiter unten war. Wenn sie schon einen Planeten eroberten, dann wollte Clark auch die ganzen Informationen über ihn erfahren. Nach einiger Zeit, kam eine weitere stimme von hinten, die zu ihm Sprach.

    Sir. Ihr erwünschtes essen.

    Ja danke sehr.

    Clark setzte sich hin und genoss das vorzügliche essen, was er zu sich nahm. Doch schon kam wieder eine Meldung. Der Bordcomputer meldete sich.

    EIN SCHIFF DER PIRATEN IST AUF DEM WEG ZU UNS NUR NOCH 5 MINUTEN BIS ANKUNFFT! KLASSE DES SCHIFFES: FREGATTE! ANZAHL DER SCHIFFE: 2.

    Ah auf Xardon war verlass. 2 Schiffe voller Truppen. Das machte über 300 Truppen. Er hat wohl doch etwas mehr entsandt, als er wollte. Doch Clark nahm alles, was er gebrauchen kann.

    Schickt sofort Freedon zu mir.

    Eine Arbeiterin lies sofort die Meldung durch laufen und nach wenigen Minuten stand er vor Clark.

    Freedon 2 Fregatten sind auf dem Weg zu uns sie werden gleich hier ankommen. Xardon ist schnell, was das liefern von Truppen anbelangt. Aber es ist auch gut so umso schneller umso besser. Komme ich zu meinen zwei fragen. 1. Wie schwer ist noch das Schiff beschädigt? 2. Was weißt du über den südlichen Teil von Alzog III?

    Das Schiff ist noch ein wenig beschädigt, aber es sind nur noch Kleinigkeiten, die wir noch zu Reparieren haben. Die größeren Schäden sind schon überwunden und über den südlichen teil weiß ich nichts.

    Okay geh in den Hangar und mach den Transporter schon einmal bereit. Wir werden gleich wieder runter gehen.

    Ja wohl Clark wir sehen uns.

    Clark schaute aus dem Fenster und sah die beiden Fregatten auf sie zu kommen. Sofort ging er zum Funker und gab den Befehl auf dem Planeten zu landen. Die Generäle der Fregatten befolgten sofort den Befehl und landeten. Clark ging zum Transporter. Alles ging sehr schnell Zeitgleich landeten die Fregatten auf Alzog III und die Truppen schwärmten aus und bilden reihen. Vor ihnen stand Clark und Freedon.

    Ich Grüße euch. Ab heute steht ihr unter meinem Befehl. Das Ziel ist es, diesen Planeten für uns zu beanspruchen. Sorgt dafür, dass die Zivilisation nichts ausplabbert zu Fremden und das hier Zucht und Ordnung herrscht. Wie ich sehe seit ihr 250 Männer. Die hälfte begebt sich sofort auf die Ebene der Arbeit. Das Volk hier hat noch ein paar Schwierigkeiten, was die Verteidigung anbelangt und des Weiteren. Die andere hälfte kümmert sich um die Zivilisation. Ihr seid so zu sagen die Ordnungshüter von diesem Planeten ist alles klar? Dann auf. Und enttäuscht mich nicht. Das Scharfschützen-Killerkommando kommt aber vorerst noch einmal zu mir.

    Die Truppen schwärmten aus, bis auf das Killerkommando, dass regungslos in ihrer Position stand. Clark wartete, bis die anderen Truppen alle weg waren und blickte dann zu dem Kommando und sprach.

    Ihr seit ein Sonderkommando auf diesem Planeten. Ihr habt Fähigkeiten, dass die minderwertigen Maden nicht haben. Was ich von euch verlange ist, dass ihr euch auf die suche nach den Talz macht. Sie sind sehr groß und haben einen starken Körperbau. Sie sollen überleben. Betäubt sie oder wie auch immer. Wir brauchen sie noch für die Arbeit auf diesem Planeten. Habt ihr mich klar und deutlich verstanden?

    Ja Wohl Sir. Wir werden sie nicht Enttäuschen.

    Sehr gut so will ich das hören. Und jetzt los und macht euch auf die Jagt.

    Er schaute ihnen hinterher, wie sie abmarschierten. Es war zeit sich mit Elaysa zu treffen um weiteres zu besprechen. Sofort machte Clark sich auf dem Weg zum Rathaus der Hauptstadt. Nach wenigen Minuten, war er vor der Tür von Elaysa. Er klopfte an und ging hinein. Sofort kam ihm eine hysterische und aggressive Frau entgegen. Clark ging an ihr vorbei und setzte sich hin. Elaysa beruhigte sich und setzte sich an ihren Tisch.

    [Alzog III ? Hauptstadt ? Rathaus ? Freedon, Clark, Elaysa]
     
  16. NPC013

    NPC013 Bürgermeisterin der Hauptstadt Alzog III und Mutte

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa]​


    Der Sturm hatte sich wieder gelegt und Elaysa zog sich ihren Dicken Pelzmantel an, der aus dem Fell eines Talz entstanden ist. Sie öffnete die Doppeltür zu ihrem Balkon und schritt langsam und vorsichtig auf den Vereisten Balkon. Von hier aus hatte man die ganze Stadt im überblick und vor allem den Hangar. Sie schaute Clark hinterher, wie er hinter der nächsten Ecke verschwand. Ein ungewöhnlicher Mann, der dennoch wusste, was er tat. Dies konnte man nicht von jedem Profitieren. Fred musste sich wohl wieder Beruhigt haben, doch so ganz sicher war sie sich dabei nicht. Was war nur mit diesem Mann los? Warum konnte er nicht einfach akzeptieren, dass sie Schutz brauchten. Sie sah, wie ein Shuttle hinausflog. Sofort wusste sie, dass es Clark war, der bestimmt zu seinem Schiff im Orbit flog. Doch in einer Sache hatte Fred wirklich Recht. Dieser Pirat, hatte sie in der Hand. Sie konnte so gut wie nichts mehr machen, ohne dass er es mit bekam. Ein gewagtes spiel dachte sie sich, doch ohne Risiko, kommt man manchmal zu keine Ziel. Sofort rief sie ihre Sekretärin zu sich, die auch dann schon in wenigen Minuten zu ihr kam.

    Lasst eine durchsage um. Alle sollen sich auf dem Großen platz versammeln. Ich muss mit dem Volk sprechen. Sie sollen sich beeilen.

    Sofort ging die Durchsage los und Elaysa machte sich bereit. Sie schaute noch einmal in den Spiegel um sich noch ein wenig zu perfektionieren und dann trat sie wieder auf dem Balkon und sah schon eine erheblich große Masse an Menschen, die ihrer Stadt angehörten. Elaysa wartete noch ein paar Minuten und schon war der Platz voll. Die Schnell aufgestellten Mikrophone erledigte ihren Job und so begann Elaysa an zu sprechen.

    Meine Stadt. Mein Volk. Ihr alle seit teil dieses Planeten. Ihr habt mich zu eurer Bürgermeisterin gemacht, weil ihr mir vertraut. Genauso wie ich meinem Volk vertraue. Ich will euch deswegen nicht verheimlichen. Eine Frau, die ich noch von früher kenne und manche von euch auch, ist zu einer Bedrohung dieses Planeten und unserem Hab und Gut geworden. Geleitet wird sie durch ihren Rachedurst und ihrer unendlichen Menge an Zorn und Gier. Ich spreche von den Sith.

    Sofort machte sich Unruhe im Volk aus, dass konnte Elaysa spüren und auch sehen. Doch das Volk musste erfahren, was auf sie zu kommen könnte. Deshalb hob sie ihre Hände zu einem Schweigen und das Volk richtete ihrer Aufmerksamkeit wieder ihr.

    Wir haben eine Chance, die Sith zu besiegen. Im Orbit ist ein Schiff der Piraten Vorort. Ich habe mit ihnen ein Handel abgeschlossen. Ich wollte nur, dass mein Volk weiß, dass nun Piraten auch auf unserem Planeten landen könnten. Doch auf sie alleine können wir uns nicht verlassen. Wir müssen unsere Verteidigungssystem aufrechterhalten und erneuern. Deshalb bitte ich jeden, der Arbeiten kann, sich bei den Mienen und bei Behörde zu melden um seine teil bei zu tragen. Natürlich werdet ihr reichlich dafür entlohnt. Deswegen frage ich euch hier und jetzt. Habt ihr den eisernen Willen und den Mut, für diesen Planeten zu sterben. Wollt ihr Krieg gegen die Sith riskieren mit den Piraten im Rücken?

    Sofort machte sich ein Brüllen und ein Grölen dass sich wie ?Ja wir stehen auf eurer Seite Mrs. Valar? immer und immer wieder schrie die Bevölkerung es.

    Außerdem? Mein Volk außerdem werde ich die Regierungsform in einer Diktatur umwandeln. Es muss mehr Schwung in die ganze Sache gebracht werden. Ihr seit jetzt nicht mehr nur ein Volk, sonder ihr seid eine Armee. Eine Armee, die sich gegen Ungerechtigkeit und den Sith widersetzten wird und Triumphieren wird. Und wenn die zeit gekommen ist, dass wir von der Bildfläche verschwinden sollen, so soll sie kommen, doch nicht in diesem Krieg, gegen die Sith. Und jetzt geht und macht eure Nation, euren Kontinent euren Planeten und eurer Meisterin eine Freude und arbeitet hart.

    Sie sah ihrem Volk noch zu, wie sie abtraten und schon sah sie zwei Fregatten auf den Hangar fliegen. Das musste Clark sein. Was hatte dieser Narr vor? Wollte er den ganzen Planeten für sich beanspruchen. Leicht erkennte sie, wie eine Armee aus den Schiffen trat. Elaysa kochte vor Wut und Zorn. Sofort ging sie wieder rein und schmiss die Türen zu. Sie setzte sich an ihren Tisch und wartete ungeduldig auf diesen Narren.

    Wie konnte es dieser Narr nur wagen, sich auf diesem Planeten breit zu machen. Was hat er nur vor.

    Und schon hörte sie, wie die Tür aufging und zwei Männer in den Raum traten. Sofort ging Elaysa zu den beiden und brüllte sie an.

    Mr. Rocket. Was habt ihr vor? Wollt ihr euch hier wie die Pest verbreiten oder was?

    Doch er ging nur an ihr vorbei und setzte sich hin. Elaysa versuchte sich zu beruhigen und setzte sich an ihrem Schreibtisch.

    Also Mr. Rocket, was wollt ihr nun wieder?

    Sofort kam die frage von ihm, was im Süden dieses Planeten war. Elaysa konnte sich keine Reim, daraus machen, was er mit diesem Volk aus dem Süden wollte, doch sie beantwortete seine Frage herzlich gerne.

    Also. Es trennt eine Mauer, die um den ganzen Planeten geht den Norden von dem Süden. Früher fand zwischen den beiden Völkern ein Krieg statt, der fast die Existenz diesen Planeten gekostet hätte. Die letzten Kriegsherren, einigten sich, dass sie eine Mauer errichteten damit die beiden Völker sich nie wieder sehen mussten. Dieser Krieg ist jetzt schon Eintausend Jahre her und seit dem ist keiner über die Grenze gegangen. Warum interessiert euch dieser Abschaum dort unten?

    Doch er antwortete nicht. Es sah so aus, als würde er überlegen und Elaysa wunderte sich, als die nächste frage kam, was dort lebte.

    Genau weiß ich es nicht, aber man sagt, dass es Kreaturen seien, die ein Außenstehender nicht bändigen kann. Doch diese Kreaturen sind nur sehr wenige. Die eigentliche Bevölkerung sind Menschen, wie ich.

    Clark machte keine anscheine mehr und stand auf.

    Ach und ich wollte sagen, dass dieser Planet von mir Regiert wird und nicht von euch Mr. Rocket. Ich habe diesen Planeten zu einer Diktatur gemacht.

    Clark ging aus der Tür und meinte er hatte noch viel zu tun. Doch dann kam Elaysa eine Idee. Ihre Tochter sollte wissen, dass sie noch am leben war. Somit tippte sie schneller Hand eine Naricht an ihre Tochter. Die Nummer hatte ihre Sekretärin herausgefunden.

    ~~~~~~~~~~Com-Naricht~~~~~~~~~~

    An: Tasela Valar
    Von Elaysa Valar
    Betreffen: Keine Betreffen

    Ach mein herzgeliebtes Tochterlein,

    nein falscher Film. Tasela. Ich weiß, dass du zu den Sith rüber gegangen bist. Einer feiner Schachzug von dir, aber ich rate dir, dich keines Falls auf Alzog III wieder zu blicken. Ich werde dich ohne wenn und aber Töten lassen ist das klar? Du magst zwar jetzt eine Sith geworden zu sein, doch Alzog III hat sich im laufe auch verändert. Ich gebe dir den Rat, dass du nicht kommen sollst, sonst wirst du umgebracht. Ob du ihn annimmst ist deine Sache.

    Deine Mutter Elaysa Valar

    ~~~~~~~~~Com-Ende~~~~~~~~~~


    Sofort steckte sie ihren wieder ein und machte sich an ihren Papierkram.

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa]
     
  17. NPC012

    NPC012 Piratengeneral Der Herbor Clark Rocket

    [Alzog III – Hauptstadt – Rathaus – Freedon, Clark, Elaysa]​


    Sie sprach also. Das war schon erstaunlich, wie wenig Griebs diese Frau nur hatte, oder winselte sie nur und antwortete ihm aus Angst? Nein. Sie musste es machen, sonst würden die Piraten den ganzen Planeten übernehmen und das wusste sie.

    Was ist auf diesem Planeten im Süden? Warum ist es dort nicht so sehr vereist wir hier?

    Clark bekam die antworten. Es gab gigantische Wesen dort, die an Drachen ähneln. Clark überlegte schon ob es Annûn waren. Lästige Biester in Jungen Jahren, doch um so gefährlicher wenn sie ausgewachsen waren. Riesige Wesen, die entweder fliegen konnten oder verstümmelt auf dem Boden wandelten und nach beute suchten. Doch dies hörte sich alles verlockend an. Als Elaysa von dem Bürgerkrieg sprach, war Clark klar, was er dort unten machen musste. Sofort sprang er auf mit Freedon und ging aus dem Zimmer. Schnell Tippte er eine Naricht an sein schiff, dass sie ein mehrere Gleiter auf den Boden transportieren sollen und eine Elitetruppe mit senden sollen. Sofort ging Clark mit Freedon zum Hangar und wartete auf die Fracht.

    Was hast du vor Clark? Willst du wirklich in den Süden dieses Planeten?

    Clarks Hand ging in Richtung seines Kiens und überlegte. Dann schaute er zu Freedon und sprach.

    Wir müssen jede hilfsmittel benutzen, die wir bekommen. Wenn die Sith wirklich kommen sind Annûns wirklich eine Große Hilfe. Man kann sie nur am Magen mit einem Lichtschwert Töten und alleine schon in Richtung Magen bei diesen Dingern zu gelangen, ist selbst für Sith ein wenig schwer.

    Dann kam auch schon die Fracht, die Clark angefordert hat. Sofort stellte sich die Elitegruppe in eine reihe auf und Clark erklärte was passieren würde.

    Wir werden mit diesen Gleitern in den Süden der Provinz fahren. Keiner verlässt die Formation und jeder Fliegt hinter mir her. Wir werden wohlmöglich auf Feinde treffen, also habt euren Blaster immer bereit. Habt ihr Verstanden.

    Ja wohl Sir.

    Riefen die Truppen in einem Chor und schon stieg Clark ans Steuer des ersten Gleiters und fuhr los. Lange würde die Reise dauern, die Clark und die Truppen hinter sich legen mussten, doch es würde sich Lohnen, hoffte jedenfalls Clark.

    Nach drei vollen Standartstunden, kamen sie nun endlich an der Riesigen Mauer an, von der Elaysa gesprochen hatte. Schon hörten mal Schreie und Clark grinste. Es waren die Annûn. Clark und seine Truppe fuhren an der Mauer entlang und kamen auch schon nach wenigen Metern an einer Art Zollstelle vorbei, die jedoch nicht beschützt wurde. Die Truppe stieg aus den Gleitern und Clark machte seine DC-17 bereit, die er immer am rücken trug. Der Rest der Truppe machte ihre Blaster ebenfalls bereit und so schlichen sie sich durch den Zoll, doch als sie auf der Anderen Seite angekommen waren, ging ein Alarm los und schon kamen Truppen angerannt. Die Truppe ging in den Engpass zurück, doch schon hörte die Gruppe wie die ein Hoch dekorierter Herr zum Anfang des Ganges und reif den Piraten zu.

    Seit Hunderten von Jahren, hat sich keiner mehr durch diesen Zoll getraut. Nennt mir euren Namen und schmeißt die Waffen zu mir. Wenn ihr glück habt, ist der König Jenseits dieses Reiches euch Gnädig.

    Clark gab das Zeichen zum entsichern.

    Sie sind zu viele und wir müssen uns so zu sagen hier einschleimen. Überlasst mir das Reden. Das gilt auch für dich Freedon.

    Ich lebe nur um dir zu dienen mein alter Freund.

    Ein lächeln macht sich auf beiden Gesichtern breit und Clark antwortete dem Herr.

    Mein Name ist General Clark Rocket und ich gehöre den Piraten an. Den Norden haben wir schon eingenommen, doch wir sind hier in den Süden mit friedlicher Absicht gekommen. In der Tat, wir wollen mit eurem König sprechen. Könnt ihr uns zu ihm führen? Wir schmeißen jetzt die Waffen und kommen raus.

    Alle schmeißten die Waffen zu dem Herrn und gingen ihm entgegen. Als sie vor ihm traten, hielt Clark seine Hand zur Begrüßung hin. Der Anscheint General dekorierte Herr nickte und zeigte zu einem Gleiter. Die Truppe stieg ein und schon ging die Fahrt wieder erneut los. Ganze fünf stunden fahrt lagen hinter den Piraten, als sie den Prachtvollen Palast von dem König sahen. Ihnen wurden Handschellen angelegt und Clark ging alleine Rein. Die anderen warteten draußen. Schon trat Clark in den Palast und stand vor dem König. Sofort kniete sich Clark vor ihm und der König gab ihm das Wort.

    Guten Tag mein Herr. Mein Name ist Clark Rocket und bin ein General der im Auftrag der Piraten arbeitet. Ich wollte euch einen Handel vorschlagen.

    Der König gab das Zeichen, dass er weiterfahren sollte.

    Ich habe von Elaysa Valar gehört, dass diese zwei Nationen sich bekämpfen. Ich möchte einen Waffenstillstand oder ganz und gar ein Bündnis zwischen dem Norden und dem Süden haben, denn eine Große macht, die diese Welt angreifen will wird kommen und euch töten.

    Der König stand auf und gab ein Zeichen, dass die Handschellen abgenommen werden sollten. Dann ging er ans Fenster und ein Schrei lies die Mauern des Plastes erzittern. Ein Annûn schaute ein wenig durch das Fenster. Clark traute seinen Augen nicht und ging zu der Bestie hin.

    Wow. Ich habe nie für möglich gehalten in meinem Leben erneut solch wunderschöne Geschöpfe zu sehen. Ich dachte sie sind unzähmbar. Wo habt ihr diese Wunderschönen Dinger her?

    Wir waren auf einer Expedition und mussten auf einem Planeten Namens Phaeda Notlanden. Wir haben alle mittel versucht unser Schiff wieder in gang zu setzten waren aber dann doch gezwungen die Einwohner nach Hilfe zu fragen. Dabei sind wir auf diese Geschöpfe gesto0ßen. Wir haben ganze 10 Babys mitgenommen. Im laufe der Jahre wurden sie immer größer und gewöhnten sich an uns, doch es kam zu Unfällen wir haben bemerkt, wenn diese Bestien angegriffen wurden, haben sie zurückgeschlagen und so haben wir eine neue Killermaschine erschaffen. Aber sagt uns warum sollten wir dem Norden Helfen, wenn wir uns die ganze zeit bekämpft haben?

    Clark war so von dem Annûn überwältigt, dass er schon fast die Frage nicht verstanden hatte. Doch er kam zum Wort und lies den Annûn links liegen.

    Weil die Sith auf dem Weg hier her sind und die Welt mit ihrem Grauen zerstören wollen. Wenn ihr nur eure Bestien im Norden herumfliegen lassen würdet, wäre schon geholfen.

    Wir werden nicht nur unsere Bestien los schicken. Gegen die Sith werden wir alles Mobilisieren was wir haben. Ich werde mit euch in den Norden gehen um mit Mrs. Valar einen guten Deal aus zu machen. Sagt bescheid wenn ihr Bereit seit. Wir werden fleigen.

    Ich bin soweit ich werde draußen auf euch warten.

    Clark verbeugte sich und ging nach draußen. Sofort kam ein Riesiger Annûn neben ihnen zum landen und eine Art Kammer war auf seinem Rücken gebaut worden. Clark und die Truppe stiegen ein und schon waren sie auf dem Weg in den Norden. Sogar ihre Waffen hatten sie wieder bekommen.

    Die Reise verging im Flug und schon landete der Annûn in der Nördlichen Provinz. Die Menschheit war wohl beunruhigt, als sie den König sahen, doch Clark ging sofort in Richtung Rathaus und schon standen sie vor der Tür von Elaysa.

    Von hier aus müsst ihr alleine weiter schreiten. Ich wünsche euch viel Glück bei Mrs. Valar.

    Clark verbeugte sich leicht und schon trat der König durch die Türen.

    [Alzog III – Nördliche Provinz – Im Rathaus – König, Clark, Freedon, Truppe]
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2008
  18. NPC013

    NPC013 Bürgermeisterin der Hauptstadt Alzog III und Mutte

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa]​


    Nach knapp drei Stunden von durchforsten von wichtigen Papieren, hatte Elaysa nun endlich die Nase gestrichen voll. Doch sie hatte nicht lange ruhe. Sofort meldete sich ihre Sekretärin wieder und ließ sie informieren, dass Clark wieder da war. Grimmig zog Elaysa ihren Mundwinkel hoch.

    Was will der denn schon wieder? Kann man nicht mal seine ruhe haben?

    Doch als die Türen aufgingen, sah Elaysa nur einen Mann mit einem schwarzen Vollbart und dahinter Clark. Doch Elaysa schaute den Mann genauer an und schon erinnerte sie sich. Dies war der König des Südens. Sofort legte Elaysa ein Aggressives Gesicht auf und sprach.

    König? Ihr seit hier im Norden überhaupt gar nicht erwünscht. Der Norden und der Süden haben einen Packt geschlossen, also was wollt ihr dann hier?

    Meine Ehrenwerte Mrs. Valar. Denkt ihr wirklich ihr könntet mir Drohen? Wir werden euch wieder besiegen, falls ihr einen erneuten Krieg anstrebt. Aber ich bin in friedlichem Abkommen hier.

    Elaysa bot ihm einen Platz an ihrem Tisch an und lies sich selbst in ihrem Stuhl fallen. Der König hatte Recht, sie hatte nicht die Mittel dazu den Süden zu besiegen und so war sie selbst im Moment eine Gefangene in ihrem eigenem Land. Genervt sprach sie.

    Und was fürt euch hier her?

    Ohh ihr Fragt. Ein wirklich guter Anfang.

    Ein Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit, doch Elaysa schaute genervt fort.

    Spaß bei Seite. Herr Rocket hat mich hier her gebracht. Ich hörte, dass unser Planet in Gefahr ist, da wird der Süden natürlich nicht Tatenlos zusehen. Eine Gefahr frisst sich von außen nach innen. In dem fall von Nord nach Süd. Ich habe mittel um den Norden zu stärken. Wir haben zehn Annûns die in unserer Hand sind. Wir können Endscheiden, was sie machen und wann sie es machen. Ich werde den Befehl geben, dass sich fünf hier in den Norden kommen sollen und weitere fünf an meinem Palast. Doch ich gehe natürlich nicht so freundlich wie es gerade scheint. Ich habe auch Pläne, was mit diesem Planeten passieren soll. Ich möchte, dass sich der Norden und der Süden wieder vereinen. Zwar als zwei Staaten System, doch dass man untereinander Handeln kann und wenn möglich auch besiedeln kann. Dabei müsste die Mauer vor. Was sagt ihr?

    Elaysa stand auf und schaute aus dem Fenster. Es sah wieder nach einem Schneesturm aus. Grässlich diese Jahreszeit in der sie momentan wieder waren. Sie schaute den König an und überlegte weiter. Dann erhob sie das Wort.

    Durch diesen Packt, denn wir jetzt abschließen, sind die alten Gesetzte gebrochen. Der Norden wird von mir als Diktatur weiter Beherrscht und der Süden soll euch gehören. Es werden keine Erweiterungen der Länder in jeglicher art unternommen oder des gleichen. Die Mauer niedergerissen vorerst. Haltet ihr euch nicht an die abmachen, wird dieser Packt wieder gebrochen und es herrschen die gleichen Bedingungen wie vorher. Habe ich mich klar genug ausgedrückt, verehrter König des Südens?

    Der König lächelte und nickte. Dann stand er auf und verbeugte sich vor ihr.

    Ihr werdet sehen, dass diese Art besser für den ganzen Planeten ist.

    Wir werden sehen König. Wir werden sehen.

    Elaysa schaute dem König noch hinterher wie er raus ging, doch als Clark gerade rein kommen wollte, weißte ihn nach draußen.

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa]​
     
  19. Edessa

    Edessa Death - the brutal way

    ++Gefangenenmine \\ Nordkontinent // Schlafsaal++

    Ihr Zeitgefühl war vollkommen verloren gegangen. Wie lange sie nun schon in dieser verdammten Mine steckte war ihr nicht mehr klar. Vielleicht waren es 5 Jahre, oder doch 8? Vielleicht 10? Es hatte sich nicht sonderlich viel ergeben in der kleinen Welt der Gefangenenmine. Edessa hatte Gesichter kommen und gehen sehen, während sie hier festsaß und langsam aber sicher immer wieder einen ihrer Peiniger eliminiert hatte. Sie hatte noch mehr an Kraft gewonnen durch die knochenharte Arbeit, war nicht mehr für lange das Ziel von Hohn und Spott gewesen. Auch wenn ihr immer wieder der ein oder andere Trottel nachgestiegen war, schlicht weil sie eine Frau war und üppig ausgestattet war. Doch schnell hatte die Arkanierin denen gezeigt was Sache war. Und auch wenn sie jetzt keine Feinde mehr hier drinnen hatte, war sie noch immer von Rache besessen. Rache an denen, die sie hier rein gebracht hatten war ihr Ziel und das schon seit langem. Einzig die Fluchtmöglichkeit von Alzoc III fehlte ihr. Seit fast 2 Jahren plante Edessa nun schon ihren Ausbruch und selbst wenn immer wieder Gelegenheiten kamen, so hatte sie noch nie einen Versuch gestartet. Nicht aus Furcht, oder solchen Gründen. Irgendwie war es immer wieder der Fall gewesen, dass sie wusste, einfach felsenfest wusste, dass sie jetzt nicht gehen durfte. Einmal, nachdem sie ein solches Gefühl gehabt hatte, war sie am nächsten Tag mit einigen anderen Gefangenen verschüttet worden. Eingeschlossen in eine Höhle mit 5 anderen. Sie hatten dort fast anderthalb Tage festgesessen. Anderthalb Tage, nach denen nur noch Edessa am Leben gewesen war. Die Häftlinge waren keine gewesen, die sie kannten, oder auf die Gerüchte die sich um sie rankten hörten. Wo sie schon mal mit einer Frau allein waren, versuchten sie auch gleich ihr Glück. Immerhin würde ja keiner stören. Die Arkanierin aber konnte sie alle 5 erledigen. Es war ihr damals schon fast nicht mehr seltsam vorgekommen. Sie hatte im voraus geahnt, was diese Kerle tun würden und hatte sie alle ins Messer laufen lassen. Gnadenlos hatte sie ihren Hammer geschwungen, ein ums andere Mal. Jeder Hieb ein Treffer.

    Diese Art von Fähigkeit hatte sich in den Jahren in der Mine immer wieder und wieder gezeigt. Stets wenn sie in Gefahr geriet, war es, als würde jemand von außerhalb eingreifen und für sie handeln, die Antworten auf die noch nicht gefällten Entscheidungen ihrer Gegner geben. Edessa wunderte sich schon gar nicht mehr darüber. Viel eher begrüßte sie es immer wieder und wieder. Jedes Mal wenn sich dieses Gefühl einstellte – sofern die Arkanierin es überhaupt merkte – ging es ihr wirklich gut. Schlagartig jagte eine Jugend und Erholung durch ihre Adern. Berauschend und doch niederschmetternd, weil sie dann fühlte, wie es sein würde wenn sie nicht hier festsitzen würde. Nicht auf Alzoc III sondern irgendwo dort draußen, in ihrem Schiff, ihrem Cockpit, mittlerweile vielleicht ihrer eigenen Firma.

    Wollte sie das überhaupt? Vielleicht hatte sie das einmal begehrt, angestrebt, wie auch immer… jetzt war das anders geworden. Alles was in Edessa bestand hatte, war Rache und unbändige Wut. Dort draußen gab es Wesen, die an ihrem Elend die Schuld trugen. Denkende Wesen sie die im vollen Wissen was hier passieren konnte, in diese Mine geschickt hatten. Wie konnte sie an Ruhe denken, wenn es noch immer nicht zu Ende war. Wenn sie noch nicht einmal die Wurzel ausgerissen hatte, die an allem Schuld war? Das waren die einzigen Gedanken die sie im Gefängnis auf einem Kurs gehalten hatten. Als ihre Feinde drinnen alle eliminiert waren, musste es weiter gehen, sie durfte schließlich nicht langsamer werden. Am Ende wäre sie daran nämlich zu Grunde gegangen. Und so schaffte sich ihr Unterbewusstsein jenen neu projizierten Hass. Als man sie aus der zugeschütteten Höhle rettete – dafür machte man sich dann doch Mühe, immerhin waren die Gefangenen die Arbeitskräfte die dafür sorgten das die Credits fließen konnten – fand man eine grässliche Szenerie vor und Edessa landete für ganze 5 Tage in tiefer Finsternis. Einzelhaft in einem 2 mal 2 mal 2 Meter großen Raum. Nichts als eine Eisentür in einer Wand und nackter, rauer Stein. Es stank, fast in ihre Schleimhäute verätzend nach Urin und Exkrementen, aber alles was Edessa in den Sinn kam, war Rache.

    Einige Monate später, man hatte sie nun in einen anderen Stollen verlegt wo eine Kristallader gefunden war. Von Zeit zu Zeit kam das vor und brachte den Leiter in Freudige Stimmung, denn die konnten meist sehr, sehr teuer in die Kernwelten verkauft werden und brachten je nachdem wie viel man fand einiges an Credits. Edessa kam mit der etwas leichteren Arbeit gut zurecht. Die mittlerweile ziemlich stark gewordene Inhaftierte empfand es fast schon als Ruhepause, nicht mehr Tag ein Tag aus mit einem Hammer Stein abzudreschen, sondern fast schon auf filigrane Weise die Kristalle dem Stein zu entreißen. Das war vor knapp 2 Monaten. Jetzt förderten sie noch immer Kristalle, wussten aber, dass das nicht mehr lange der Fall sein würde. Die letzte Lieferung würde Morgen aufbrechen. Fester schlossen sich ihre Finger um den Kristall in ihrer linken Hand. Hätte sie nicht die schwarzen Handschuhe an, würden dessen scharfe Kanten vermutlich ins Fleisch ihrer Finger schneiden. Eine handvoll Kristalle war ihre Fahrkarte hier raus, denn sie hatte es geschafft ein paar rauszuschmuggeln und sicher zu verwahren. Wie würde sich nicht lohnen zu erwähnen. Wichtig war nur sie hatte damit ein gewisses Kapital bei sich. Und das würde sie auch einsetzen, zumindest außer diesem einen hier... er strahlte so schön. Das erste, wirklich schöne hier in dieser Mine was ihr auf Anhieb gefallen hatte. Das durfte sie nicht wieder hergeben.

    ..Der nächste Morgen war wie jeder andere Morgen auch. Mit dem Unterschied das heute die Kristalle von Alzoc III verschifft würden. Und mit ihnen würde sich eine Gefangene aus dem Staub machen. Edessa hatte vorher schon dafür gesorgt das sie beim Verladen der Kristalle Helfen sollte. Das erleichterte ihre Flucht zu einem gewissen Grad. Die Wachen würden bei der Kälte nicht voll Aufmerksam sein, die Kälte war ein krasser Gegensatz zu der Wärme in den Gängen unter Tage. Selbst Edessa fluchte innerlich aufs heftigste, als sie die ersten Schritte an der Oberfläche machte. Es war wirklich arschkalt. Mühsam schleppte sie die Kisten mit den Kristallen darin nach draußen. Schon bei der zweiten fingen die Wachen an rumzumaulen.


    „Macht doch verdammt noch mal schneller. Ist ja eine besch*ssene Kälte hier draußen!“

    Aber die ganze Prozedur dauerte noch und es vergingen 20 Minuten da unablässig Behälter nach draußen geschleppt wurden. Nach dieser Zeitspanne war genug draußen, das Edessa endlich beginnen konnte. Sie strengte sich mehr und mehr an und erwischte so die letzte Kiste, die aber ließ sie fallen, bevor sie auf der einfahrbaren Ladefläche des Transporters ankam. Es war gerade genug, dass die Kiste aufsprang und ein paar Kristalle heraus fielen, aber heftig genug das es echt wirkte.

    Fast umgehend war die verbliebene Wache bei ihr. Die anderen Häftlinge waren mit der zweiten zurückgekehrt. Und wer wollte schon eine Gefangene mit gleich zwei Wachen beaufsichtigen, während zwei andere sonst was anstellen konnten? Unsanft riss der Wärter sie an ihren Haaren zurück.


    „Denk nicht mal dran welche einzustecken!“

    Und schon machte er sich daran, zusammen mit dem fluchenden Co-Piloten des Transporters die Kristalle einzusammeln. Edessa schmunzelte.

    „Zu spät, verkriffter Bast*rd!“

    Wütend, aber auch ungläubig blickte der Wärter zu ihr auf, ebenso der Co-Pilot. Doch bevor einer der beiden reagieren konnte, hämmerte ihre Faust mit voller Wucht mitten ins Gesicht des Mannes, Edessa ging sofort in die Knie und schlug noch einmal auf seinen Hals, zerdrückte seinen Kehlkopf und riss seinen Kopf dann mit einem knackenden Geräusch zur Seite, bevor sie seinen Blaster in ihren Gürtel steckte. Starr vor Schreck bibberte der Co-Pilot vor ihr, als ihr Blick den seinen traf.

    „B-b-bi-bitte t-t-t-tö… mi-mich n-n-nicht!“

    Wimmerte er und erhob flehentlich seine Hände. Edessas wilder Blick huschte kurz zum Gefängnis zurück und sie packte den Rodianer dann am Kragen, schleifte ihn ins Schiff.

    „Bringt mich nur von hier weg und dir und deinem Kumpel wird nichts geschehen, ihr bekommt sogar ein paar Kristalle als Bezahlung…“

    Knurrte sie und hielt dem Rodianer die Handfeuerwaffe unter die Nase, ehe sie den grünhäutigen ins Cockpit des Schiffs stieß. Schnell hatte der Alien den Piloten aufgeklärt, der mit hastigen Bewegungen das Schiff startete. Und in dem Moment a sich die Ladefläche geschlossen hatte, kamen die Wächter aus dem Gefängnis gerannt. Aber Edessa konnte das jetzt egal sein, wie es aussah, würde sie endlich von Alzoc III entkommen. Wie ein Nexu seine Beute, hatte sie die zwei Rodianer im Auge. Den Blaster, auf töten gestellt, immerzu auf einen der beiden gerichtet. Die Kristalle kramte Edessa jedoch jetzt schon hervor, warf jedem 4, 5 Stück hin…

    „Fliegt genau da hin, wo ihr hinfliegen würdet, wenn ich nicht da wäre, klar? Und versucht erst gar nicht mich aufzuhalten ihr Maden. Oder ich zerquetsche euch mit meinen Händen, das nicht mal ein DNA Scanner euch wiedererkennt!“

    Das sie nichts antworteten kümmerte Edessa nicht. Sie sah wie sie einen vorprogrammierten Kurs wählten und ohne Zeitverzögerung in den Hyperraum eintauchten. Sie hatte es geschafft… Alzoc III lag hinter ihr. Das man vermutlich ein Kopfgeld auf sie aussetzen würde, kam ihr nicht in den Sinn. Die Erleichterung endlich frei zu sein, brach sich in einem breiten Lächeln ihre Bahn. Ein Lächeln das die Szenerie ein wenig störte. Während die beiden zitternden Piloten sich keinen schlimmeren Tag vorzustellen vermochten – wie es aussah – hätte es kein besserer für Edessa sein können….

    ++Hyperraum nach Coruscant \\ Kristalltransporter // Transportflug nach Coruscant++
     
  20. NPC013

    NPC013 Bürgermeisterin der Hauptstadt Alzog III und Mutte

    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa]​


    Minuten, Stunden, Tage und Monate vergingen und der Packt mit dem südlichen Kontinent stand immer noch. Die Piraten hatten sich in den Bergen eingenistet und innere Komplexe die hoch gesichert waren gebaut. Die meisten Berge waren schon keine berge mehr sonder einzelne kleine Festung, doch an dem Hauptquartier wurde immer noch gebaut. Dort versagten noch immer die Verteidigungssysteme und es musste noch viel getan werden. Elaysa machte den Papierkram und Clark kümmerte sich um die anderen Geschäfte. Sie wunderte sich aber dennoch, wo die Piraten oder nach ihren Erfahrungen die Black Sun so viel Geld her hatten um dies alles zu finanzieren. Sie hatten Schmuggel, doch war er so reichlich, dass sie so reich waren? Vielleicht waren die Festungen auch nicht so gut wie sie von aussehen aussahen, doch Elaysa machte sich immer mehr Hoffnungen, dass die Black Sun sie vor ihrer Tochter Tasela beschützen konnten. Doch Clark kam rein und hatte schlechte Neuigkeiten. Ihnen mangelte es an Arbeitskraft, sagte er ihr und Elaysa dachte nach. Dann brachte sie in das Gespräch ein.

    Fragt den König des Südlichen Kontinents und belastet mich nicht mit solchen Sachen. Ich habe genug zu tun um mich noch mit euren Problemen auf zu halten.

    Doch dann erklärter, dass sie auch keine mehr haben. Es war eine Krankheit, die sie dahinrafften, doch Elaysa hatte eine Idee.

    Was ist mit diesen Wookies oder wie diese Wesen auch immer heißen. Sie sind stark und arbeiten gut. Man kann sie schnell einfangen und zu Sklaven machen und sie sterben nicht so schnell.

    Sie hatte es mit einer Desinteresse heraus gesprochen, wie sie noch nie etwas gesprochen hatte, als hätten diese Wesen kein Leben, doch das war Elaysa egal. Es musste alles nach Plan gehen und im Zeitplan vor allem liegen und man konnte sich nicht mit einer Krankheit aufhalten. Dies war nun ihr Planet und es herrschte zurzeit kein Krieg. Als Elaysa jedoch schreie von draußen hörte, ging sie auf ihren Balkon, wo sie immer zu ihrem volk sprach und was sah sie. Menschen ihr Volk, das brüllte. Sie verachteten sie. Sie waren unzufrieden. Was war nur geschehen. Sie Brüllten. Warum die Patrolien. Warum die Piraten. Elaysa drehte sich zu Clark um und ging auf ihn zu. Nahe an seinem Ohr sprach sie.

    Erledigen sie das. Mir egal wie. Hauptsache sie sagen nichts mehr gegen uns und lassen uns in ruhe.


    Sie sah Clark noch kurz hinterher und ging dann wieder zu ihrem Balkon hinaus. Hörte den schreien zu und wartete darauf, was Clark vor hatte.


    [Alzog III ? Nordkontinent - Hauptstadt ?Rathaus? Elaysa]​
     

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