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Ambria

Dieses Thema im Forum "Projekt Star Wars Rollenspiel" wurde erstellt von Tear, 21. März 2003.

  1. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    Ambria
    __________________________


    [​IMG]

    [ Infos zum Planeten: Ambria (engl.) | Ambria (dt.)

    [ Zugehörigkeit: Neutral ]

    . . . . .​


    Kapitel 1

    ?Ich möchte einen Tie - Defender, Proviant für eine Woche und das vorbereitete Trainingsgerät innerhalb der nächsten halben Stunde im Hangar stehen sehen. Haben sie das verstanden, Captain?? ? ?Jawohl, My?Lord! Ich werde euch nicht enttäuschen.? ? ?Das hoffe ich für Sie, Captain.?

    Stumm drehte sich Tear auf dem Absatz seiner Stiefel herum, und marschierte über die scheppernden Metallgitter unter seinen Füße von der Brücke. Mit jedem Meter den er sich von Artek III entfernt hatte, war seine Laune schlechter geworden. Das einzige was ihn zumindest eingeschränkt aufmunterte war sein Besuch auf Ambria.
    Sicher wandelte er durch die einsamen Gänge, bis er endlich bei seinem Quartier angekommen war. Dort klopfte der große Sith in einem Anfall des Zorns den Knopf zum Öffnen seiner Türe in die Wand. So schaffte er es ganz nebenbei die Steuerung eben dieser zu ruinieren, und sich gleichzeitig darüber zu ärgern, was ihn noch ein wenig missmutiger stimmte. Wütend über diesen Zwischenfall ? den er ja selbst verursacht hatte - schritt Tear über den Samtteppich in seiner Suite hinüber zu seinen Kästen. Einige Roben, verschiedene Waffen und Pillen sowie eine tragbare Workstation verschwanden in der großen Öffnung seiner Reisetasche. Ein penetrantes Piepsen aus einem der Lautsprecher offenbarte Tear das Ende seiner Reise.

    ?Wir sind soeben im Orbit von Ambria angekommen, My?Lord? ? ?Gut. Holen sie mein Gepäck bei meiner Suite ab, und bringen sie es zum Hangar. Ich werde in 10 min dort sein.?

    Achtlos stellte Tear die Tasche mit seinen persönlichen Gegenständen zu der kaputten Türe und machte sich ohne umzublicken auf den Weg zum schiffsinternen Flughafen. Auf den Gängen begegnete ihm niemand. Vielleicht gingen ihm aber auch nur alle aus dem Weg? Kein Wunder, einem schlechtgelaunten Sith würde wohl niemand gerne begegnen.
    Mit mürrischer Miene schritt Tear über den großen leeren Platz im Hangar. Die Tie ? Defender standen alle bis auf den seinen eigenen an ihren Plätzen, und die Corvette hatte der Dark Jedi seinen Freunden zurückgelassen. Eigentlich hatte Tear eine große Abschiedszene erwartet, doch als er am Tie ? Defender ankam und das Gepäck schon eingeladen war, wusste er, dass daran niemand auch nur ein Fünkchen Interesse hatte. Es war sowieso besser gleich zu verschwinden? ein wenig Ruhe konnte er jetzt wirklich gut gebrauchen. Mit einem leisen Surren hob der Defender ab und trug in in die Schwärze des Weltalls hinaus. Zielsicher steuerte er auf die Atmosphäre des Planeten zu.

    Immer näher kam der Wüstenplanet Ambria. Allerdings lag dazwischen noch ein Atmosphäreneintritt, den Tear selbst steuern musste. Die Hitze des Planetens machte den Systemen sicher zu schaffen, und im Ernstfall würde er sich auf sich selbst sicher mehr verlassen können als auf irgendwelche fehleranfällige Technik.
    Die Hitzeabwehrschilder rund um den Tie ? Defender glühten rot, und immer wieder musste Tear die Geschwindigkeit drosseln, um nicht in der Atmosphäre zu verglühen. Nach einer halben Stunde hatte er es jedoch endlich geschafft. In 300 Metern Höhe glitt der Jäger über einen riesigen Kontinent ? den einzigen Kontinent auf Ambria. Soweit das Auge reichte war nur eine Sache zu sehen: Wüste.
    Doch die Wüste war nicht der Ort, an dem der große Sith sich niederlassen würde. Sein eigentliches Ziel lag weit im Landesinneren, es war der See Natth. Dort würde er sich gemütlich zurückziehen, ein wenig trainieren, ausspannen, an den Plänen der Bruderschaft arbeiten und meditieren.

    Desinteressiert überließ Tear dem Auto ? Pilot das Fliegen, und lehnte sich zurück in seinen bequemen Sitz um ein wenig zu schlafen. Das hatte er lange genug nicht getan, und es würde im sicher gut tun. 6 Stunden dauerte der Flug noch an, doch selbst die ruckartige Landung des Tie`s konnte den Dark Jedi nicht aus seinem Tiefschlaf erwecken. Erst in der Dämmerung erwachte Tear wieder. Verschlafen rieb er sich die Augen. Als er sich das letzte Mal umgeblickt hatte, befand er sich inmitten einer weiten Wüste, und nun fand er sich aufeinmal in einerweiten Lichtung am Rande eines großen, wunderschönen Sees wieder. Die ganze Idylle spiegelte sich in Tears Augen wieder?

    Ein markerschütterndes Kreischen hinter ihm riss ihn jedoch jäh aus seinen Gedanken. Was konnte da passiert sein? Er musste unbedingt nachsehen?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. November 2013
  2. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    Kapitel 2

    Ein unbehagliches Gefühl beschlich Tear als er die Luke seines Defenders öffnete. Auch wenn er es nie zugegeben hätte ? dieser Schrei hatte ihm wirklich das Herz in die Hose rutschen lassen.

    Mit schweißnassen Händen klippte er sein Lichtschwert vom Gürtel. Den Weg aus dem Cockpit hatte er levitierend zurückgelegt, jetzt verließ er sich aber doch lieber auf den normalen Weg. Leise schlich Tear um einen Baum herum, und kontrollierte die Umgebung. Plötzlich, ein Knacken hinter ihm. Ruckartig fuhr der Dark Jedi herum, den Daumen schon auf dem Knopf des LS. Es dauerte seine Zeit bis Tear merkte, dass das Geräusch nur von einem Ast unter seinen Stiefeln stammte. Befriedigt darüber, nichts gefunden zu haben, wollte sich Tear schon von diesem unbehaglichen Ort verabschieden. Doch kaum war der erste Schritt getan, huschte ein schwarzer Schatten an ihm vorbei, und einige Zeit später ertönte wieder dieser Angst einflössende Schrei. Hastig zündete Tear sein Schwert. Das sanfte Rot erhellte die Umgebung, und man konnte zwei leuchtende Augen hinter einem Baum hervorlugen sehen. Unsicher hechtete der Dark Jedi zwei Meter auf den Stamm zu.

    ?Ergib dich!?

    Wieder dieser Schrei. Offensichtlich kam er von diesem seltsamen Wesen. Die ganze Atmosphäre war bedrückend, doch trotz seiner Furcht konnte sich Tear seiner aufkeimenden Neugier nicht erwehren. Er musste jetzt einfach wissen was es mit diesem ?Ding? auf sich hatte.
    Dies in Erfahrung zu bringen, sollte sich jedoch nicht allzu leicht gestalten. Behende sprang dieses Monster über den Waldboden, und beachtete Tear überhaupt nicht. Dieser rannte ein wenig unbeholfen hinter diesem Wesen her, sein Lichtschwert erhoben und schwer atmend. Immer weiter ging diese Verfolgungsjagd, ohne dass sich der Abstand zwischen den beiden geändert hätte. Der Wald wurde immer lichter, je weiter die beiden liefen, bis er irgendwann vollständig endete, und die Grenze zur Wüste überschritten wurde.

    ?Bleib stehen!?

    Nun geschah jedoch etwas, dass Tear zutiefst verwunderte: Urplötzlich brach das Wesen, welches noch kurz zuvor durch die Wälder gesprungen war, zusammen und hinterließ ? nichts. Tear untersuchte die Stelle an der die Verfolgungsjagd geendet hatte immer und immer wieder, doch er fand nichts. Dieses Monster hatte einfach aufgehört zu existieren.

    Beunruhigt und aufgewühlt marschierte Tear wieder zu seinem Tie ? Defender zurück. An weiterschlafen war nun nicht mehr zu denken. Eher überkam ihn wieder dieser Zorn, den er schon auf der Asgard gespürt hatte. Nur noch um einiges intensiver, verstärkt durch die Neugier über dieses Monster. Wie hatte ihm das nur geschehen können? Er hätte stark genug sein müssen, das Wesen zur Strecke zu bringen. Doch was sollte das alles, jetzt war es eh egal. Er war hier um Urlaub zu machen, nicht um sich aufzuregen. Jetzt würde er sich auf alle Fälle erstmal waschen gehen, und sich dann vor seine Workstation setzen und ein wenig arbeiten. Zielsicher, oder doch eher ängstlich schnell?, stapfte Tear zum See hin, und formte aus seinen beiden Händen eine Art Schale, mit der er das kühle Nass schöpfen wollte. Schon freute er sich auf das kühle Nass in seinem Gesicht, als er plötzlich bemerkte: Das Wasser war kohlrabenschwarz. Noch mehrere Male tunkte Tear seine Hände in den See, im Glauben daran schlecht zu sehen, doch das Wasser blieb schwarz. Das ganze wurde immer mysteriöser. Von Panik ergriffen stolperte Tear zurück zu seinem Zelt. Noch nie hatte er solche Angst verspürt, selbst in Askali nicht. Die Dinge unterscheideten sich nämlich in einem wichtigen Punkt: In der Höllendimension wusste Tear fast immer mit wem oder was er es zu tun hatte. Doch diese schreckliche Ungewissheit... vielleicht war er nur noch nicht ausgeschlafen. Immer noch aufgeregt legte sich Tear zu Bett, und schlief ein.

    Es war kein ruhiger Schlaf. Der große Sith wurde von Albträumen geplagt, warf sich wild hin und her, Angstschweiß stand ihm auf der Stirn. Er erwachte früh morgens, gespannt darauf zu überprüfen ob er diese Dinge wirklich gesehen hatte, oder es doch alles nur ein Traum gewesen war. Gähnend stieg Tear aus seinem Zelt?
     
  3. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    ? und betrachtete den himmelblauen See. Anscheinend hatte er das alles doch nur geträumt. Kein Wunder, schließlich hatte er ja seit einigen Tagen keinen Schlaf mehr bekommen. Da konnte so etwas schon mal passieren.
    Immer noch ein wenig schlaftrunken machte sich Tear daran sein Frühstück auszupacken und zu verspeisen. Ein kleines Kochgerät kochte ihm ein Spiegelei mit Speck, und aus der Kühltruhe seines Tie`s holte sich der Dark Jedi ein wenig Butter. Genussvoll schmatzte er, die Ruhe und Einsamkeit die ihn umgab genießend, und achtete allgemein wenig auf seine Manieren. Es war ja sowieso niemand da der ihn hören konnte. Hier konnte er sich wieder einmal so richtig gehen lassen, herauskommen aus seinem Käfig der Verpflichtungen und Aufgaben denen er im Orden nachgehen musste.

    Ohne sich gewaschen zu haben, entledigte er sich seiner Robe und seines Oberteils, packte sein Schwert und sprang auf einen der Felsen die aus dem Wasser ragten. Eine zeitlang ließ er seinen Blick schweifen, bis er einen geeigneten Platz zum Trainieren gefunden hatte. Vielleicht 100 m weiter den See entlang gab es eine große Lichtung, in welcher nur einige Felsen standen. Dort konnte er sich wirklich so richtig austoben.

    Locker spurtete Tear zu der Lichtung, auch wenn ihm seine ernste Miene weiterhin ins Gesicht geschrieben stand. Doch jetzt hatte er vorerst einmal ein anderes Problem: Was sollte er denn überhaupt trainieren? Der Dark Jedi musste selbst ein wenig Grinsen, schließlich war ihm so was noch nie passiert. Wie bestellt und nicht abgeholt stand er inmitten des Waldes und grübelte über seine Möglichkeiten? ja, wie wäre es denn wenn er wieder mal die Schwertform von früher üben würde! Die hatte ihm damals, vor allem am Anfang seiner Ausbildung, immer neue Kraft und Inspiration gegeben. Konzentriert stellte sich Tear irgendwo in die Mitte der Lichtung, darauf bedacht immer im 7 ? Sekunden ? Takt in den Bauch zu atmen. Der Bauch ist das Zentrum des Körpers, das musste er sich immer wieder vor Augen führen.

    Kraftvoll schlug durchschlug das Schwert die Spitze eines Steines, der zufälligerweise seiner Bewegung entgegenkam. Sowieso hatte Tear nicht genügend Platz um die Form auszuführen, die vielen Felsbrocken versperrten ihm den Weg. Er versuchte sie zu ignorieren, was auch wunderbar funktionierte. Seine Bewegungen führte er aus, als wäre nichts vorhanden was ihn behinderte. Immer wieder hörte man dabei das Knacken und Knarren der Felsen, die unter seinem Schwert zerbarsten und unter seinen Tritten weggeschleudert wurden.
     
  4. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    Verschwitzt und keuchend stand Tear nun wieder inmitten der Lichtung. Seine Form hatte er schon längst beendet, und auch die Übungen von Akrobatik und Schwerttechnik hatte er hinter sich. Nach diesen - für Tear persönlich - langweiligen Themen konnte er sich nun endlich etwas widmen, dass er selbst prägen wollte: Energiearbeit.
    Ein jeder Meister brachte seinem Schüler bei, die Verbindung zur Macht sei das bedeutendste. Doch das war in dieser Form nicht richtig: Die Machtnutzung wurde durch den Menschen selbst begrenzt, er war der zu kleine Flaschenhals in dieser Symbiose. Durch Energiearbeit - so dachte Tear - könnte man jedoch das eigene Machtpotential dauerhaft erhöhen und die gleichzeitig die Leistungsgrenze höher schieben.

    Vorsichtig legte Tear sein Schwert auf einen der Felsbrocken. Er suchte sich einen Ort in der Lichtung, der vollständig frei war und ihm alle Bewegungen erlaubte. Ohne zu wackeln hob er ein bein an, und schob die recht Hand vor seine Brust. Hart atmete er ein und aus, wollte schon loschlagen ... als eine kühle Brise ihm eine Gänsehaut über den Körper jagte, und er ein leises wispern um sich vernahm.

    Etwas Neues in dir ist,
    obwohl schon immer hier,
    er ist es was du bist,
    wirst es nicht glauben können, Tear.

    Prüfend hob Tear die Augenbrauen. Halluzinierte er etwa? Nein, mit ihm war alles OK, ihm ging es gut. Aber wer konnte denn hier sonst noch sein?
    Und woher kannte dieser - oder dieses - seinen Namen?
    Der Dark Jedi durchspürte die gesamte Umgebung - doch fand er nichts. Aufeinmal kamen ihm auch wieder die Erinnerungen in den Sinn, die er schon vollkommen verdrängt hatte. Dieses Monster, welches er verfolgt hatte, das dann spurlos verschwand, einfach aufhörte zu existieren. Das schwarze Wasser aus dem See ... und dazu kam jetzt auch noch diese Stimme. An diesem Ort gingen verdammt komische Dinge vor, dessen war sich Tear mittlerweile sicher... Doch was konnte es sein?
    Er wusste es nicht, aber eins stand fest: Er würde es herausfinden.
     
  5. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    Leicht paralysiert stapfte Tear zu seinem Lager zurück. Es war mittlerweile später am Nachmittag, für heute hatte er sowieso genug trainiert. Noch bevor er irgendetwas anderes tat, ließ er sich im Schneidersitz vor seinem Tie nieder und meditierte. Die Erinnerungen an die vorige Nacht waren wieder aufgefrischt, und die Stimmen... das musste er jetzt alles erstmal verarbeiten.
    Doch der Himmel meinte es heute nicht gut mit ihm. Dunkle Gewitterwolken zogen auf, aus unerklärlichen Gründen. Tears Informationen nach hatte es zwar seit mehr als 300 Jahren am See Navath nicht mehr geregnet - lag er doch auch mitten in der Wüste - aber seit er dort war, wusste er sowieso nicht mehr was möglich war und was nicht. Doch daran dachte der große Sith im Moment überhaupt nicht. Er musste seine Meditation unterbrechen, und danach wollte es nicht mehr so recht klappen, sich auf etwas bestimmtes zu konzentrieren. Arbeiten konnte er auch nicht mehr... es war wohl wirklich das beste wenn er schlafen ging.
     
  6. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    Kapitel 3

    Schweißperlen standen auf Tears Stirn. Diese Nacht war noch schlimmer als die letzte, immer wieder wurde er von ein und demselben Albtraum gepeinigt.

    Hart hallten die Schritte von schweren Stiefeln in einer dunklen Halle zurück. Das einzige Licht kam von vielen, vielen Fackeln an den Wänden. Obwohl es nur ein Traum war, konnte Tear ganz klar den modrigen Geruch wahrnehmen, der ihm unaufhörlich in die Nase drang. Er selbst sah sich nicht... nur eine große, verhüllte Gestalt, welche schweren Schrittes eine Gang entlangwandelte.
    Der Weg drehte sich, und aus dem Dunkeln tauchte ein Tor vor dem großen Unbekannten auf. Wie von Geisterhand öffneten sich die Flügel, und zum Vorschein kam eine mittelgroße Halle, erleuchtet von noch mehr Fackeln. Die Schritte des Kapuzenmannes verlangsamten sich. Der Blick drehte sich, und es waren nun 3 weitere, kleine Türen zu erkennen, die allesamt in die Mitte des Raumes gerichtet waren - dorthin wo die schwarzgekleidete Gestalt stand. Mit einem lauten Kracher öffneten sich die Tore synchron. Heraus schritten weitere dunkle Gestalten, die Kapuzen tief ins Gesicht gezogen. Sowieso erinnerte der Aufzug sehr an eine Versammlung der Sith. Doch was nun kam, erschrak Tear dermaßen, dass sich ihm fast der Magen umgedreht hätte. Unter einer der Kapuzen blitze ein Augenpaar hervor, dass er nur allzu gut kannte: Mizuno. Was machte sie denn hier? Interessiert blickte Tear nun auch unter die anderen Kutten. Immer weiter öffneten sich seine Pupillen, als er nacheinander Lilar, Aramân, Gaya, Lucy und Cordè hereinkommen sah. Den Blick gesenkt stellten sich alle in einer dreiteiligen Formation rund um den geheimnisvollen Kuttenträger auf. Zusammen bildeten sie eine Art Dreieck rund um ihn.
    Einige Sekunden lang herrschte eine bedrückende Stille im Raum, die selbst den - anscheinend ziemlich mächtigen - Kapuzenträger in der Mitte des Saales schwächen zu schien...
     
  7. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    Doch wie gesagt, nur einige Sekunden lang. Ein leises Säuseln ertönte, und der große Kapuzenträger rief: "Holt ihn!" Wen konnte er gemeint haben? Es sollte nicht lange verborgen bleiben, denn sekunden darauf kamen mehrere Wärter mit Rüstung in den Saal. Erbarmngslos trieben sie einen weiteren Mann herein, den Tear jedoch noch nicht identifizieren konnte. Leicht keuchend - wahrscheinlich von den Torturen hervorgerufen - trat der "Neue" nun in die Mitte der Sith - Formation. Irgendetwas großes schien anzustehen... denn von den beiden die sich in der Mitte befanden, ging eine Aura aus die sehr stark war, und unheimlich real wirkte. Mit schweißnassen Händen trat der große Mann auf den Hinzugekommen zu - und schlug ihm die Kapuze zurück. Vor lauter Schreck traten Tear noch einige weitere Schweißperlen auf die Stirn. Darth Arthious! Der Imperator - gefangen!
    Aber wer konnte dann dieser große Mann in der Mitte sein? Die Sehnen gespannt, die Arme nervig vibrierend, packte er ein Schwert, welches ihm von der Seite gereicht wurde. In der Rechten hielt er die Waffe, streckte sie weit weg von seinem Körper, gerade von sich weg zur rechten Seite. Ein lauter Schnaufer, ein Zischen in der Luft, und das Schwert war auf Arthious niedergesaust, hatte ihm in Anwesenheit des gesamten Sith Ordens den Garaus gemacht...

    "AH!" Mit einem erstickten Schrei setzte sich Tear in seinem Bett auf. Es war schon morgens, und eine schreckliche Angst quälte ihn. Die Angst war das schlimmste, schlimmer noch als jegliche Folge, denn dieses Warten auf ein Ereignis zerfraß einen innerlich. Mit zitterenden Hände legte Tear seine Kleidung ab. Immer wieder kamen ihm diese Bilder in den Sinn, die Bilder aus seinen Träumen, von denen er nicht sagen konnte ob es nicht schon eine Vision gewesen war, so real kamen sie ihm vor. Den Rest des Tages verbrachte Tear ruhig, in einer Meditation versunken und sich gegen die tiefschürfenden Hassgefühle wehrend, die in ihm aufkeimten. Hinterlist, Betrug und Machtgier, alles Gefühle die den Dark Jedi vorher nie geplagt hatten. Die Sonne stand schon tief, als Tear nach Stunden völliger Verbundenheit mit sich selbst eine Vision kam. Und diesmal eine wirkliche, bestimmt kein Traum. Er sah ein Schwert, welches sich in dem Trüben Wasser eines Moores spiegelte. Wie ein Kameraschwenk drehte sich sein Blick, und er sah .. er sah einen Tie. Seinen Tie! Der Ort musste ganz in der Nähe sein...

    Plötzlich hellwach sprang Tear auf, und rannte zu seinem Jäger. Weithin hörte man das quitschen unter seinen Schuhen, als er den feuchten Moor betrat, den er zuvor in seinem Geiste gesehen hatte. Schon war er bis zum Knöchel eingesunken, als er hinter wehenden Farnen und einigen Sträuchern etwas aufblitzen sah. Das musste es sein! Mit einem gewaltigen Sprung aus dem Stand hüpfte er zu dem Ort an dem er die Waffe vermutete. Er hatte recht gehabt, er sah das Schwert, wie es bis zum Schaft im feuchten Moor steckte. Neugierig zog er es aus dem boden., und erschrak dermaßen, dass er einige Schritte zurückwich. Er sah, er sah das Schwert aus seiner Vision, hier vor sich, bei ihm. Was konnte das nur bedeuten?
     
  8. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    Kapitel 4

    Tear hatte sich nicht mehr von seinem Lager wegbewegt, seit er das komische Schwert in dem Sumpf entdeckt hatte. Er wusste nicht warum er es mitgenommen hatte, aber es steckte immer noch an derselben Stelle in der Erde, an die er es gebracht hatte. Der große Sith fasste es nicht an, weil, er gestand es sich selbst nicht ein, er Angst vor diesem Schwert hatte.

    Der Dark Jedi verbrachte seine Zeit damit, über die Macht zu philosophieren, Pläne für die Zukunft zu schmieden, und über sich selbst und seine Freunde nachzudenken. Tear war es nicht gewohnt so viel Ruhe und Zeit für soetwas zu besitzen, weshalb er auch ganz unbemerkt in seinen Gedanken versank.

    Noch ein Tag Urlaub...
     
  9. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    Seine Laune war weiterhin schlecht. Und dunkel. Und bösartig. Der Dark Jedi konnte sich dieser Gefühle nicht erwehren. Es war Mittag, und trotz der Bäume, die sehr viel Schatten spendeten, war es sehr heiß.
    Es war ja auch ein Wüstenplanet.
    Tear befand auch die Luft als zu warm für eine Trainingseinheit, sie war einfach zu schwül für seinen Geschmack. Müde lehnte sich Tear an einen Baum, und sackte an ihm hinunter zur Erde. Doch er konnte sich einfach nicht entspannen... er wollte doch nur ein wenig Ruhe haben. Innere Ruhe.

    Die bekam er nicht. Er wusste auch nicht wieso, aber aufeinmal kam eine Gruppe von 20 Personen in den Wald, und einer - wahrscheinlich der Reiseleiter - begann laut die Geschichte dieser Oase zu erklären. Konnte das denn sein? Auf Ambria!

    Nun konnte Tear einfach nicht mehr. Sein Züge verhärteten sich, Der kleine Riese erhob sich und war kaum zu halten. Aufgebracht marschierte er auf die Gruppe zu.

    "Äh.. was machen sie denn hier?"

    Der Reiseleiter bekam keine Antwort. Selbst wenn, hätte er sie nicht mehr gehört, denn eine von Tears Energiekugeln traf ihn und warf ihn gegen den nächsten Baum. Wild keuchend - nicht vor Anstrengung, sondern vor Hass - wandte er sich den erschrockenen Reisenden zu.

    "Bitte... NEEEEIN!"

    Zu spät. Schon schlängelten sich Blitze um zwei der restlichen 19 Personen, warf sie zu Boden, qälte sie. Keiner der anderen lief davon. Wie gelähmt starrten sie auf die beiden Menschen, auf die beiden Leichen. Es dämmerte.. obwohl es doch gerade noch Mittag gewesen war.
    Einen um den anderen tötete Tear, ohne Gefühle, nur mit hasserfülltem Blick. Weitere Blitze zuckten, einige Energiekugeln brachen den Menschen die Häupter vom Körper. Feuerbälle ließen die vor Angst zitternden Menschen in Flammen aufgehen.
     
  10. Tear

    Tear loyaler Abgesandter

    Ein irres Lachen war zu hören. Diese Lachen... es musste in den Köpfen der Opfer wiederhallen, bis ihnen die Schädelzersprangen. Es war eine furchtbare Szene. Wie ein wildes Tier wütete der Dark Jedi unter diesen Unschuldigen, tötete sie grundlos, schlachtete sie einfach ab.Warum, wusste er nicht einmal selbst. War es überhaupt Tear, der das tat? Oder war es dieses unbändige Gefühl, das von ihm Besitz ergriffen hatte?
    Knirrks. Ein Genick brach. Der letzte. Jetzt waren alle tot, und eine unheimliche Leere entstand. Eine Stille, die Tear fast erdrückte. Aber das spürte er kaum, zufrieden betrachtete er sein Werk. Für einen kurzen Augenblick lang fand er es gut, das Böse das er eben getan hatte. Fand es gut, die Morde die er begangen hatte. Fand all den Schmerz, den seine Opfer hatten gut.Fand seinen eigenen Schmerz gut, labte sich an ihm. Dann die Zweifel. Was hatte er nur getan? Fassungslos sah er sich um, erschrak vor sich selbst - und hasste sich dafür. Er versuchte fortzulaufen, rannte zurück zu seinem Tie, bekam weiche Knie, fiel hin. Was sollte er nur tun? Er hatte sie
    getötet, grundlos, sinnlos. Das konnte er nie wieder rückgangig machen, was geschehen war war geschehen. Er hatte es gut gefunden, freute sich sogar darüber. Damit musste er ab jetzt leben. Hoffentlich würde es niemand erfahren... er würde eine Lüge leben. Sein Leben war zerstört... aber warum eigentlich? Es waren doch nur ein paar Menschen, da war doch sein Leben nicht zerstört. Was ist überhaupt geschehen, fragte er sich. Ist überhaupt etwas geschehen? Wie konnte er sich das nur fragen, er hatte grundlos gemordet. War das überhaupt er gewesen? War das alles überhaupt geschehen?
    Tear wollte nur noch weg, weg aus dieser Welt. Aber er konnte nicht, er war zu schwach, fühlte sich hilflos und ziellos...Dann schlief er ein, in einem See von Tränen.

    Kapitel 5

    "Ah...". Tear hatte schlecht geschlafen, verdammt schlecht. Wahrscheinlich war es dieser Traum gewesen, dieser schreckliche. Verschlafen wischte sich Tear den Matsch aus dem Gesicht, in dem er diese Nacht verbracht hatte. Warum lag er denn überhaupt hier? Immer noch schlaftrunken rieb sich Tear die Augen und fuhr sich durch die Haare... an irgendetwas musste er sich doch erinnern! Das tat er dann auch.. und er wünschte sich, sich diese Erinnerung nie gewünscht zu haben. Die ganze Verzweiflung
    des vergangenen Tages brach wieder über ihn herein, der Schmerz, das Leid, die Opfer.
     
  11. Terres Hanaar

    Terres Hanaar Kommandierender Offizier des Vindicator-Klasse Zer

    [Stennes-System] Orbit des Planeten Ambria

    [Stennes-System] Orbit des Planeten Ambria an Bord der Eunomia

    Wie ein Krayt Drache in seiner Höhle lauerte die Eunomia im Schatten eines riesigen Gesteinsbrocken, der den Anschein erweckte, als hätten ihn die Jahrmillionen exakt für diese Aufgabe geformt. Seine unzähligen Auswucherungen und Kanten boten die ideale Gelegenheit ein Schiff zu verstecken, so lange wie es nötig war.

    Auf der Brücke der Eunomia herrschte die berühmte Ruhe vor dem Sturm und selbst hier, in der künstlichen Atmosphäre, konnte man diese Elektrizität fühlen, die immer dann entstand, wenn etwas großes zu erwarten war. Terres Hanaar schritt langsam den mittleren Brückengang in Richtung der riesigen Fenster hinauf und wechselte Blicke mit den einzelnen Stationen unter ihm. Die Waffenkontrolle, Navigation, Kommunikation arbeitet wie gewohnt routiniert. Innerlich lächelte er, als in die konzentrierten Gesichter der Männer blickte. Bei der Sensorkontrolle blieb er stehen
    "Schon etwas neues Leutnant?" der Mann studierte nochmal kurz seine Anzeigen und antwortete dann " Nein Sir, es gibt zu viele Interferenzen, es ist so als würde man versuchen einen Sandkorn im Fluß zu finden." Hanaar nickte "Danke aber ersparen Sie mir in Zukunft ihre abstrusen Metaphern und geben mir einfach nur eine kurze Meldung" es lag kein wirklicher Vorwurf in der Stimme des Captains aber trotzdem blickte der junge Offizier verlegen auf seine Kontrollen. Er hatte auch keine Gelegenheit mehr zu antworten, denn Terres war schon wieder unterwegs. Vor dem Brückenfenster blieb er stehen und schaute gespannt hinaus Abgesehen von zeitlosen Gestein war nichts weiter als pure Dunkelheit zu erkennen, in Gedanken ließ Terres die letzten Monate Revue passieren. Er verfolgte nun schon Monate den berüchtigen Piraten Kyp Ferna und immer wieder schaffte dieses es, dem imperialen Captain zu entkommen. Aus einem Routineauftrag wurde eine persönliche Sache, man könnte sagen Kyp Ferna war Terres Hanaars persönlicher Moby Dick. Nun war also die Gelegenheit endlich da, den berüchtgten Piraten zur Strecke zu bringen. Dies hier soll laut zuverlässigen Informationen der Ort sein, wo Ferna seine Waren nach erfolgreichen Überfällen austauscht und inspiziert, wo er sich zur Ruhe legt und wo er neue Ziele plant. Dieser Ort der Ruhe würde bald auch sein Grab werden, sofern es nach den Wünschen von Hanaar ging. Früher oder später musste er einfach hier auftauchen... früher oder später.

    [Stennes-System] Orbit des Planeten Ambria an Bord der Eunomia
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2011
  12. The Crusaders

    The Crusaders NPC Armada und Kreuzritter mit Leib und Seele

    [Stennes System-Orbit von Ambria-an Bord der Black Fist-Brücke]Kyp Ferna,andere NPCS

    Langsam aber sicher ging ihm dieser Hannar auf den Geist wie sonstwas. Bereits seit Monaten verfolgte er ihn mit seinem Kreuzer und hat schon öfters sein Schiff angegriffen oder verhindert das er ein Schiff überfiel doch jetzt hatte er sich geschnitten. Kyp wusste genau wo sich sein Schiff die ,,Eunomia´´ befand und hatte seine gesamte Piratenbande für den Entscheidenen Schlag zusammengezogen. 12 -95 Kopfjäger versteckten sich mit 5 Skiprays in den Asteroiden um die ,,Eunomia´´ herum. Die Black Fist befand sich im Hangar von Kyps Versteck, einem Ausgehölten Asteroiden in dessen inneren eine ganze Station hineingebaut wurde für Bergbauaufgaben. Nachdem der Asteroid keine Mineralien mehr besaß wurde die Station stillgelegt und wurde ein perfektes Versteck für Kyp und seine Flotte. Alles war bereit für den Schlag um Hanaars jämmerliches Leben auszulöschen.
    An Geschwader Bravo und Kanonenbootgruppe Delta, raus aus den Asteroiden und gebt den Imperialen Schweinen Saures! sprach er in ein Komlink und nickte seinen Navigatoren auf der Brücke zu. Sie alle waren das Disziplinierteste was man als Pirat finden konnte und würden jeden Befehl ausführen. Wenn nicht gabs einen Schoss durch die Stirn das wussten sie.
    Langsam flog die Black Fist aus dem Asteroiden und Richtung ,,Eunomia´´. Genau in dem Moment flogen auch die Z-95 Geschwader und Skiprays richtung des Schiffes.
    Die Schlacht konnte beginnen.


    [Stennes System-Orbit von Ambria-an Bord der Black Fist-Brücke]Kyp Ferna,andere NPCS
     
  13. Terres Hanaar

    Terres Hanaar Kommandierender Offizier des Vindicator-Klasse Zer

    [Stennes System-Orbit von Ambria-an Bord der Eunomia-Brücke] Terres Hanaar, Kyp Ferna

    "Sir multiple Signale auf den Bildschirm, vermutlich mehrere Jäger" der Offizier an den Sensoren wirkte sichtlich überrascht, doch Terres verzog keine Mine. "Starten Sie die TIEs zum Abfangen und fahren sie die Schutzschirme hoch." die Befehle wurden umgehend ausgeführt und weiter untem im Hangar meldete eine monotone Computerstimme den Befehl zum sofortigen Alarmstart sämtlicher Jäger. Die Jägerbesatzungen waren absolut routiniert und es dauerte nur wenige Augenblicke, bis die ersten TIE-Fighter wie wütende Insekten aus dem Bauch der Eunomia ausschwärmten. Diese erhöhte wiederum den Schub und bewegte sich langsam aus dem Schutz des Asteroiden hervor.

    Was Hannar nun sah, sorgte für ein leichtes Zucken der Augenlider, denn während sich die TIEs noch zum Angriff vor der Eunomia formierten, schlugen die ersten Torpedos der Kanonenboote ein. Das Schiff wurde heftig durchgerüttelt, doch die Schutzschirme hielten.
    "Primäres Ziel sind die Kanonenboote" befahl Terres, während er sich innerlich fragte woher die Jäger so plötzlich gekommen sind

    [Stennes System-Orbit von Ambria-an Bord der Eunomia-Brücke] Terres Hanaar, Kyp Ferna
     
  14. The Crusaders

    The Crusaders NPC Armada und Kreuzritter mit Leib und Seele

    [Stennes System-Orbit von Ambria-an Bord der Black Fist-Brücke]Kyp Ferna,andere NPCS

    Die Kanonenboote und Z-95 flogen aus allen Himmelsrichtungen zu dem Imperialem Schiff das sofort als Antwort siene Ties rausschickte. Als sich die Ties formierten beschossen bereits die Kanonenboote den Kreuzer und die Z-95 hielten auf die Ties zu.
    Barvos konzentriert euer Feuer auf die Ties und Kanonengruppe Delta ihr auf die Schutzschilde, wenn diese ausgeschaltet sind beschießen wir die Laserbatterien. befahl Kyp über Komlink den Piloten und nährte sich mit der Balck Fist der ,,Eunomia´´. Eine Welle aus Laserkanonen und Raketen wurde als Begrüßung zur ,,Eunomia´´ geschickt was auch wirkung zu zeigen schien. Endlich kam Kyp die Rache immer mehr. Jetzt musste er nurnoch den Antrieb lahm legen dann würde er den Kreuzer entern und Hanaar persönlich niederstrecken. Auserdem könnte er die ,,Eunomia´´ als neues Flaggschiff gebrauchen oder sie an die Black Sun verkaufen.
    Langsam aber sicher begann sich die Schlacht zu ihren Gunsten zu wenden, die Ties waurden aufgerieben während die Skiprays die Schildgeneratoren beschossen und die ,,Black Fist´´ ihnen Feuerunterstützung gab. Verluste gab es zwar doch was kümmerte Kypdas Leben von Gesindel das es zuhauf gab? Richtig garnichts.


    [Stennes System-Orbit von Ambria-an Bord der Black Fist-Brücke]Kyp Ferna,andere NPCS
     
  15. Terres Hanaar

    Terres Hanaar Kommandierender Offizier des Vindicator-Klasse Zer

    [Stennes System-Orbit von Ambria -Asteroidenbasis]TIE-Staffeln "Hunter" und "Excubitor"/ VZ Eunomia /Terres Hanaar

    Terres beobachtete konzentriert das Geschehen, er wusste, nein er spürte, dass die heutige Schlacht einen von beiden das Leben kosten würde. Offenbar hatte Kyp diesmal nicht das Interesse zu entkommen, auch er wollte eine Entscheidung.

    Routiniert gab Hanaar Befehle, die ebenso souverän und automatisiert ausgeführt wurden.


    Die TIE-Staffeln "Hunter" und "Excubitor" wurden von erfahrenen Piloten geflogen die nur rudimentäre Anweisungen benötigten und solche Gefechte eigenständig austragen konnte. Nachdem die Jäger gestartet waren, hatten sie sich in einem breiten Fächer vor der Eunomia postiert. In weiter Ferne kamen nun die ersten Ziele zum Vorschein, eine Staffel Z-95 "Headhunter" und mehrere Kanonenboote. TK-457 - Hunter Staffelführer - blickte kurz auf seine Sensoranzeigen und funkte dann zu seiner Staffel: "Okay Männer, teilt euch in Zweiergruppen auf und greift die Headhunter an. Die Excubitor Staffel kümmert sich um die Kanonenboote." Die Ties waren den Z-95 in Punkto Schnelligkeit und Wendigkeit weit überlegen, die alten Headhunter allerdings hatten die stärkere Feuerkraft sowie ein Schildsystem doch die größte Schwäche waren die starr montierten Laserkanonen, ein geschickter Pilot konnte frontal auf die Z-95 zufliegen ohne Gefahr zu laufen dabei getroffen zu werden.

    Genau das versuchte die Hunter Staffel, sie flogen frontal auf die Z-95 zu, dabei bedacht genau mittig der Laserkanonen zu bleiben. Wie zwei Schwärme konkurierender und wütender Insekten trafen die Jäger aufeinander, die Piraten versuchten einem direkten Kurvenkampf zu entkommen, während die TIEs immer wieder Laserblitze auf die Schilde der Headhunter feuerten. Die Excubitor Staffel hatte es dabei schon schwieriger, denn die Kanonenboote waren alles andere als leichte Gegner und noch bevor die Staffel die vier Boote erreichen konnte, verloren sie schon zwei TIEs.

    Doch auch eines der Kanonenboote wurde von den Turbolasern der Eunomia erfasst und verpuffte in einer stummen Feuerwolke..der Jägerkampf war in vollen Gange, doch Terres konzentrierte sich an Bord der Eunomia auf sein primäres Ziel.
    "Sir, wir haben die Black Fist geortet.. sie befindet sich im Schatten des Asteroiden, offenbar eine stillgelegte Mine." Hanaar lächelte "Vollen Schub, wir schnappen uns diesen Mistkerl ein für alle mal."

    Die Eunomia sprang förmlich vorwärts und die Jägerverbände beider Seite mussten ihre Kämpfe verlagern um nicht in den Schildkreis der Eunomia zu geraten, während diese sich in Schußposition brachte, schafften es die letzten Kanonenboote eine vernichtende Salve abzufeuern, welche riesige Löcher in den Schildwall der Eunomia riss. Terres und der Rest der Crew wurden heftig durchgeschüttelt und überall erklangen Alaramsignale. "Sir, wir verlieren die Backbord und Steuerbord Deflektoren" Terres nickte " Leiten Sie die Antriebsenergie um" Geschwindigkeit war jetzt nicht mehr notwendig, die Black Fist war direkt vorraus, bereit zum letzten Kampf "Schilde rudimentär wieder hergestellt, aber viel halten sie nicht aus, Sir"

    Der letzte Akt hatte begonnen....

    [Stennes System-Orbit von Ambria -Asteroidenbasis]TIE-Staffeln "Hunter" und "Excubitor"/ VZ Eunomia /Terres Hanaar
     
  16. The Crusaders

    The Crusaders NPC Armada und Kreuzritter mit Leib und Seele

    [Stennes System-Orbit von Ambria-an Bord der Black Fist-Brücke]Kyp Ferna,andere NPCS

    Das Feindliche Schiff nährt sich uns Captainsprach einer der Offiziere und schaute zu Kyp. Dieser ging zu dem Panoramafenster und blickte direkt auf die obere Hälfte des feindlichen Kreuzers wie er sich langsam nährte.
    Erster Offizier, Lagebericht und Status des feindlichen Schiffes. sprach er und sofort kam seine Rechte Hand, ein Duro namens Mukoloko angetrabt.
    Unsere Schilde sind bei 99%, Waffensysteme auf 100%. Noch 4 Z-95 haben wir und 1 Kanonenboot. Die feindlichen Ties sind fast noch alle da aber die feindlichen Schilde sind sehr schlecht. sprach dieser und sofort formte sich eine Idee in Kyps Kopf. Scheinbar will Hanaar die Black Fist entern oder er will den Kampf auf Kurze Distanz entscheiden. So oder so würde Kyp im Nachteil sein da die Feuerkraft eines Vindicator stärker ist als die einer Interceptor IV Fregatte. Aber wenn Hanaar ihn entern will dann soll es zu Kyps Gunsten ausfallen.
    Alle Energie auf den Antrieb umleiten, wir werden den Asteroiden umkreisen und dann die ,,Eunomia´´ von hinten angreifen. Wenn sie stark genug beschädigt ist werden wir sie entern und alles beendensprach er zu seiner Crew die sofort begann den Befehl in die Tat umzusetzen. Die Laserbatterien beschossen weiter den Kreuzer während die Raketen und Ionenkanonen aufhörten zu feuern.
    Würde der Plan klappen würde nichts und niemand mehr seiner Rache im Wege stehen.


    [Stennes System-Orbit von Ambria-an Bord der Black Fist-Brücke]Kyp Ferna,andere NPCS
     
  17. Terres Hanaar

    Terres Hanaar Kommandierender Offizier des Vindicator-Klasse Zer

    [Stennes System-Orbit von Ambria-Eunomia-Brücke] Terres Hanaar

    "Sir, die Black Fist dreht ab" Terres wusste, dass die Fregatte der Eunomia in Punkto Schnelligkeit überlegen war, eine Verfolgungsjagd wäre also vergeblich. "Geben Sie mir eine Schadensmeldung" fauchte Terres, der junge Offizier an der Schadenskontrolle überblickte kurz die eintreffenden Informationen, dann meldete er "Deflektoren funktionieren nur rudimentär, ein kompletter Schutz kann nicht gewährleistet werden. Leichte Schäden an den Panzerung. Antrieb, Waffen und Lebenserhaltung unbeschädigt. Die feindlichen Jäger drehen ab." Hanaar nickte "Gut, volle Kehrtwende, wir versuchen der Black Fist den Weg abzuschneiden. Diesmal wird er mir nicht entkommen."

    Die Eunomia drehte sich schwerfällig um die eigene Achse und gab dann vollen Schub auf die Triebwerke. Die Ionentriebwerke ächzten auf, da die notwendige Energie welche für so einen Schub notwendig ist, kaum vorhanden war. Trotzdem setzte sich das Schiff langsam in Bewegung und passierte kurze Zeit später den Asteroiden, die Black Fist hatte auf der gegenüberliegenden Seite den gleichen Weg gewählt, so dass die Eunomia nun längsseits der Fregatte auftauchte, ein letztes Gefecht war unvermeidlich und so hämmerten die Turbolaser auf die Black Fist. Lange würde die Fregatte diesen Beschuß nicht standhalten können. "Corporal, machen Sie ihre Männer bereit zum Entern" sprach Terres zum anwesenden Sturmsoldaten*, dieser salutierte und machte sich dann auf den Weg um seinen Trupp zu informieren. "XO, sobald die Schilde der Fist unten sind und der Antrieb außer Gefecht gesetzt wurde, setzen sie den Traktorstrahl ein. Ich werde persönlich den Entertrupp anführen." der XO guckte verwundert, stellte aber keine weiteren Fragen. Zweifellos war es ungewöhnlich, dass ein Flottenkommander im Entergefecht einen Trupp begleitet aber Terres war gut geschult im Nahkampf und für ihn war das eine persönliche Angelegenheit.

    [Stennes System-Orbit von Ambria-Eunomia-Brücke] Terres Hanaar

    --
    OT
    * Ich vermeide den Begriff Sturmtruppler aus Prinzip ^^
     
  18. The Crusaders

    The Crusaders NPC Armada und Kreuzritter mit Leib und Seele

    [Stennes System-Orbit von Ambria-an Bord der Black Fist-Brücke]Kyp Ferna,andere NPCS

    VERDAMMT! brüllte Kyp und schlug auf die Konsole über die er gebeugt stand und mit einem Klirren zerbrach. Glücklicherweise hatte er keine Schäden an der Hand davon getragen aber seine Geduld hatte grad seine Grenzen erreicht. Dieser Schweinehund von Hanaar hat seinen Plan vereitelt und macht sich bereit zum entern.
    Captain die Schilde sind nurnoch bei 5% und der Antrieb ist zu schwer beschädigt als das wir was ausrichten könnten. rief ein Offizier kurz bevor das gesamte Schiff durchgeschüttelt wurde. Jetzt hatte der Spaß sein Ende, Hanaar wollte ihn entern? Gut aber dann würd Kyp seine gefährlichste Waffe herausholen.
    Macht die Zähler bereit, sie sollen sich an der Enterschleuse zusammentreffen. sprach er und machte sich auf den Weg zu seinem Quartier. Bei den Zählern handelte es sich um eine 100 Mann starke Trandoshanische Sklavenjägergruppierung die für ihre Kampfkraft berühmt war. Es hatte ein Vermögen gekostet sie hierfür Anzuwerben aber für seine Rache an Hanaar war es Kyp wert. Nachdem er in seinem Quartier seine Durastahlrüstung anzog und seine E-11 Waffe nahm bewegte er sich zu den Schotten wo bereits die Trandoshaner aufgelaufen waren.
    Die Trandoshaner waren wirklich beeindruckend ausgestattet, ACP-Reptiergewehre,ACP-Strahlengewehre,LJ50-Stoßwellengewehre und sogar 3 LS-50 ACP-Reptiergewehre waren in ihrem Besitz abgesehen von einigen Vibroklingen.
    Sir wir wurden geentert an Schleuse 3, also da wo sie sind kam aus seinem Komlink als das Schiff durchgeschüttelt wurde. Die ,,Eunomia´´ hatte sie also in ihren Fängen.
    Los ihr Echsen zeigt den Imps was ihr könnt brüllte er und sofort verteilten sich die Trandoshaner in der Schleuse, welche die nichtmehr reinpassten versteckten sich im Raum dahinter.
    Lichtblitze zeigten an das sie Versuchten die Tür aufzuschweißen, alle Trandos und Kyp blieben mucksmäuschen still in ihrer Position. Als die Tür mit einem Knall umflog sprangen die 3 Trandos mit den LS-50ern aus ihren Nischen und feuerten ihre Magazine auf die Sturmsoldaten die Reihenweise niedergemäht wurden. Dies schienen sie zu bemerken denn sie versuchten nicht weiter die Fregatte zu entern, nein jetzt enterte Kyp IHR Schiff. Die Trandoshaner rannten in dei Schleuse des Vindicators und schossen jeden Sturmsoldaten nieder der ihnen in den Weg kam. Nachdem die Sturmsoldaten zurückgeschlagen waren rannten die Trandoshaner weiter bis auf 2 mit ACP-Reptiergewehren die bei Kyp als Leibwachen blieben. Spontan fiel ihm ein Komlink auf das in der Hand eines Toten Offiziers lag. Die Ls-50 haben sein gesamtes Gesicht zerrissen so das ein richtig hässliches BIld von ihm übrig blieb. Langsam kniete sich Kyp nieder und nahm das Komlink in seiner Hand.
    Guten Tag Terres, willst du deine Offiziere am Stück oder als Teile zurückbekommen? sprach er in das Komlink und schaute auf die Überwachungskamera die an der Wand hing. Er bewegte sich auf sie zu so das sein Gesicht die gesamte Aufnahmefläche ausfüllte.
    Dein Ende ist nah Hanaar, ich war bereit dich und deine jämmerliche Crew zu verschonen doch hast du zuoft meine Geschäfte behindert, mögest du qualvoll sterben sprach er bevor er 3 Schritte zurückging und mit seiner E-11 in die Kamera Schoss.


    [Stennes System-Orbit von Ambria-Eunomia-Enterschleuse] Kyp (NPC) mit Trandoshanischer Einsatzgruppe und Sturmsoldaten
     

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