Episode 8 Star Wars - Die letzten Jedi jetzt auf DVD, Blu-ray, 3D Blu-ray und in 4K Ultra HD bei Amazon vorbestellen!
  1. Wegen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) muss unsere Datenschutzerklärung vor der weiteren Nutzung des Forums akzeptiert werden. Fragen dazu können gerne im Support-Bereich oder per E-Mail gestellt werden.
    Information ausblenden

Anekdoten rund um Star Wars

Dieses Thema im Forum "Rund um Star Wars" wurde erstellt von Pascalo, 14. Juni 2016.

  1. Pascalo

    Pascalo Official Rebel Scum Premium

    Hier geht es eher um Geschichten und Anekdoten Rund um Star Wars die indirekt mit dem Franchise zu tun haben.

    Hier mein erster Beitrag:

    Kennen wir das nicht irgendwoher? Luke?

    nasa.jpg

    Hier ein Auszug vom NASA Report zum Planeten:


    >>Planets that orbit two stars are known as circumbinary planets, or sometimes “Tatooine” planets, after Luke Skywalker’s home world in “Star Wars.” Using Kepler data, astronomers search for slight dips in brightness that hint a planet might be passing or transiting in front of a star, blocking a tiny amount of the star’s light.<<

    Planeten die zwei Sterne umkreisen werden bei der NASA wohl "Tatooine's" genannt! :thumbsup:

    Link zum kompletten Report (ENG): NASA
    Beitrag in deutsch: LINK
     
    Luther Voss gefällt das.
  2. Pascalo

    Pascalo Official Rebel Scum Premium

    Studenten der Pennsylvania Universität haben mal ausgerechnet was es kosten würde einen Todesstern zu bauen + die dauer bis zur Fertigstellung.

    Das Ergebnis:

    8.100.000.000.000.000,00 $ (keine Ahnung wie man das ausspricht?). Das entspricht etwa 13.000 mal dem weltweiten Bruttoinlandsprodukt.

    Bei der Kalkulation geht man hauptsächlich von Stahl aus der verwendet wird. Bei einem Umfang von 140 km und unter Berücksichtigung der weltweiten Herstellungsrate von Stahl, dauert es etwa 833.315 Tage diesen zu fertigen! Schneller als der der Berliner Flughafen ;-)

    Ich muss gerade an Vader aus ROTJ denken ...

    276c608caff73aff018320af15994eb8.jpg

    Quelle: We shall double our efforts!
     
  3. Mad Blacklord

    Mad Blacklord weiser Botschafter

    Im deutschen wären das 8 Trillionen 100 Billiarden. Im englischem 8 Quintillion 100 Quadrillion.
     
    Pascalo gefällt das.
  4. SamRockwell

    SamRockwell Zivilist

    Wer eine nette Anekdote zu Star Wars kennt, z. B. zum Casting, den Dreharbeiten, den Star Wars Hype oder Kommentare von Darstellern über Star Wars - bitte munter drauflos posten.

    ---

    Der gute George Lucas quälte sich über zwei Jahre mit dem Drehbuch zu "Krieg der Sterne" ab. Während dieser Zeit lag ständig eine Schere neben ihm. In besonders verzweifelten Momenten, wenn ihm überhaupt nichts mehr einzufallen schien, schnappte er sich die Schere und schnippelte sich an den Haaren und am Bart herum. Seine Assistentin erinnert sich: " Als ich einmal zu ihm hereinkam, war der Papierkorb voller Haare. So durchgedreht war er schon."

    ---

    "Die Haare waren schrecklich, einfach schrecklich", erinnert sich Carrie Fisher an ihre Frisur als Prinzessin Leia. "Aber wie viele schreckliche Dinge bleiben sie im Gedächnis. Ich wurde für die Rolle engagiert und hatte furchbare Angst, dass ich gefeuert würde." Und weiter meinte sie: "Ich war das einzige Mädchen in dieser puren Jungen-Phantasie. Es war wie in einem Porno, nur dass ich meine Kleider anbehalten durfte, wie witzig auch immer sie waren."

    ---

    Abgesehen davon, dass man Carrie Fisher wegen ihrer angeblichen Gewichtsprobleme beleidigte, als sie die Rolle der Leia bekam, wurde sie bei "Krieg der Sterne" wirklich wütend, als Lucas ihre Folterszene rausschnitt, in der sie stundenlang kopfüber hing, und man ihr gelbe Kontaktlinsen gab, um die Grausamkeit der Tortur zu verdeutlichen. Carrie dazu: "Ich fand die Idee toll, gelbe Augen zu haben, erst geschlagen und dann herumgetragen zu werden."

    ---

    Mit STAR WARS begann bekanntlich das Merchandising im großen Stil. Im Zuge dieser Vermarktung kam es zwangsläufig zu Reibereien, Ford konnte sich manchmal wie ein Kind aufregen: "Von Mark machen sie ein Puzzle, warum nicht von mir?" schimpfte er. "Einen Augenblick bitte", meldete sich dann einer der anderen zu Wort: "Warum zum Teufel bin ich nicht auf dem Schreibmäppchen? Ich meine, wenn ich schon an dem Geschäft beteiligt bin und als Puppe in zwei Größen, auf einem Gürtel und als Plätzchen ende, warum kann ich dann nicht auch auf dem Radiergummi sein..."

    ---

    Weil Kenny Baker keinen Text zum Film beisteuern musste, sich dafür aber täglich bis zu zehn Stunden in dieser engen Büchse namens R2D2 aufhielt, musste er etwas unternehmen, um sich bei Laune zu halten. Zur Linderung seiner Langeweile beflasterte er den gesamten Innenraum von R2D2 mit Playboy-Centerfolds.

    ---

    Vielfach, wenn es eine Drehpause gab, wurde "Schnitt" gerufen, und alle verließen die Sets. Alle? Nein nicht alle. Kenny Baker wurde des öfteren im Inneren von R2 vergessen, wo er gefangen zurückblieb. Aber was solls, Kenny war ja nicht ganz allein. Immerhin hatte er noch seine Playboy-Centerfolds.

    ---

    Mark Hamill stellte Luke Skywalker so überzeugend dar, dass viele im Mark Hamill nur Luke sahen. Er war auch erstaunt über einige der Zuschauerreaktionen. Bei der Königlichen Britischen Premiere von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" fragte Prinzessin Margaret: "Dieser schreckliche schwarze Mann, ist wirklich Ihr Vater?"

    ---

    Es gab Zeiten, in denen C-3PO begann, das Heft über Anthony Daniels in die Hand zu nehmen. Während der Dreharbeiten zu der Szene in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter", in der C-3PO von den Ewoks für einen Gott gehalten wird, stellte Anthony Daniels fest, dass er seine Rolle schon so verinnerlicht hatte, dass er sich wie C-3PO zu verhalten begann. Er wurde sehr primadonnenhaft und schlug vor, wie Lucas und Marquand die Szene "verbessern" könnten, und so schrieb er "TU'S NICHT" auf seine Hand, um sich daran zu erinnern, dass er nicht zulassen durfte, dass C-3PO die Oberhand über ihn gewann.

    ---

    Als man Cushing 1985 interviewte, meinte er: Ursprünglich sollte ich Ben Kenobi spielen, aber als ich George Lucas traf, sagte er "Sie wären genau richtig für den Grand Moff Tarkin. Würde es Ihnen etwas ausmachen diese Rolle zu übernehmen?" Ich sagte "Nein, ganz und gar nicht". Ehrlich gesagt, wäre es schöner gewesen Ben Kenobi zu spielen..."

    Interessanterweise wußte Alec Guinness gar nicht, dass Cushing auf die Rolle Kenobis angesprochen worden war. Auf einer Werbetour für sein Buch "My Name Escapes Me", wurde er von Tony Earnshaw gefragt, ob er wußte, dass Cushing für den alten, weisen Jedi im Rennen war.

    "Davon habe ich nie etwas gehört. Vielleicht war er es. Auf der anderen Seite, hat man mir die Rolle in Hollywood beim Essen mit George Lucas angeboten...Aber sie werden nie zugeben, dass sie die Rolle jemand anderem zuerst angeboten hatten."

    "Hätte es etwas ausgemacht, wenn Lucas gesagt hätte"Wir haben die Rolle schon Peter Cushing angeboten, wollen aber, dass Sie sie spielen?"

    "Ich hätte gedacht, dass sie sehr taktlose Leute wären. Ich hätte wahrscheinlich nicht mit ihnen gearbeitet, wenn ich mir um Cushing hätte Sorgen machen müssen. Wenn sie so über jemanden reden, sind sie auch am Drehort nicht sensibel."

    Quelle: Star Wars Magazin/Heft 10

    Fisher erinnert sich noch an ihr erstes Vorsprechen bei Lucas. "Ich ging rein und hatte ein Interview. Er interviewte zusammen mit Brian De Palama. Da Lucas nicht gerne spricht, führte De Palma das Interview. Ich glaube als ich George traf, sagte ich "Hallo", dann sprach Brian und sprach und ich ging wieder. Man rief mich zurück. Ich hatte das Gefühl nicht viel Eindruck auf ihn gemacht zu haben". Lucas war beeindruckt genug ihr die Rolle zu geben.

    ---

    Obwohl Fisher die Rolle der Leia erhalten hatte, blieben einige Selbstzweifel. Ihre Zweifel manifestierten sich in der ihr eigenen außergewöhnlichen Art, sich durch Humor selbst herabzusetzen. Sie sagt: "Sie begannen an mir die verschiedensten, schrecklichsten Frisuren auszuprobieren und ich dachte, sie hatten einen Fehler gemacht, da im Drehbuch beschrieben wurde, wie hübsch die Prinzessin ist. Ich bin viele Dinge, aber so habe ich mich nie betrachtet!"

    ---

    Während der Dreharbeiten war Fisher oft eingeschüchtert, aber heute schaut sie mit Befriedigung zurück. "Ich war das einzige Mädchen in dieser Art Fantasiewelt eines Jungen. Das machte Spaß, es machte eine Menge Spaß."

    ---

    Vor den Prequels gab es das Gerücht, dass Kenneth Brannagh für die Rolle von Obi-Wan vorgesehen wäre. So unlogisch war das Gerücht nicht. Brannagh, Großbritanniens zur jener Zeit bedeutendster Shakespeare-Darsteller auf der Leinwand, ist ein Mann, der sich als Schauspieler ganz in der Tradition eines Sir Alec Guinness bewegt. Wie Guinness hat auch Brannagh seine Karriere am Theater begonnen, er besitzt wie Guinness den Ruf, hochintelligent zu sein, und er ist auf der Leinwand das Abbild eines englischen Gentlemans: ebenfalls wie Guinness. Lucas tat nichts, um dieses Gerücht richtigzustellen. Die Presse hatte vielmehr einen Knochen geschnappt und verbiss sich nun in ihm.

    Tatsächlich suchte die Besetzungschefin auf Geheiß von Lucas einen Schauspieler, der ein wenig ungeschliffen wirkte und noch jung war. Es wurde ein Schauspieler gesucht, der rund 40 Jahre jünger war als Alec Guinness im ersten Spielfilm. Und das bedeutete, dass er noch nicht der erfahrene Jedi-Ritter sein konnte, den ein Brannagh verkörpert hätte, sondern ein junger Mann, der selber noch eine Erfahrungen machen musste.

    Daniels erinnert sich an seine schwierigsten Szenen in der Trilogie, der Erzählung ihrer Abenteuer bei den Ewoks in Return of the Jedi. Es ist wohl Daniels, dem ausgebildeten Mimen zu verdanken, dass die Szene im Film so magisch wirkt.

    "Ich wurde gebeten, am Montag ins Studio zu kommen, um für die Szene die Story von "Star Wars", "Empire" und "Return of the Jedi" zu mimen. Also ging ich nach Hause, räumte mein Wohnzimmer aus und begann, an Ideen zu arbeiten," erzählt Daniels. " Die Proben am Set können manchmal schon peinlich werden, wenn du von einem verdutsten Harrison Ford angestarrt wirst, während du verzweifelst versuchst Dialoge wie 'teekolo carbonite' und 'gooboo Sarlacc' möglichst ernsthaft über die Lippen zu bringen.

    Quelle: Star Wars Magazin/Heft 1

    ---

    McGregor: In Star Wars mitspielen zu dürfen, das ist, als würde man Teil einer Legende werden. Und ganz ehrlich: Als George Lucas mich hat fragen lassen, ob ich in Star Wars mitspielen möchte, da habe ich doch nicht gesagt: "Uh, das muss ich mir noch einmal überlegen. Würden Sie mir bitte einmal das Drehbuch schicken?" Also bitte! Ich habe "Jaaaaaaa, ich will!" gesagt und dann den Vertrag unterschrieben, denn wir machen uns nichts vor: Es gibt nichts Gigantischeres als Star Wars.

    ---

    Star Wars war Teil McGregors Kindheit. Er ist mit den Filmen groß geworden, und er weiß nicht, ob er jemals den Wunsch gehabt hätte, Schauspieler zu werden, wenn es den ersten Film nicht gegeben hätte. Wie kaum ein anderer Film hat Krieg der Sterne einen bleibenden Einfluss vor allem auf seine jungen Zuschauer gehabt. Auch Ewan hatte Star Wars Plakate in seinem Zimmer hängen, mit Freunden spielte er auf der Straße den Film nach und focht mit imaginären Laserschwertern gegen übermächtige Feinde. Auch als er älter wurde, blieb Star Wars eine bleibende Erinnerung. Mit Freunden schaute er sich immer und immer wieder den ersten Film auf Video an; um die hundertmal, schätzt er heute, hat er den Film ganz oder in Teilen gesehen, denn oft schaute er nur die Schlacht um den Todesstern an, in der sein Onkel schließlich Luke Skywalker das Leben rettet.

    ---

    Genau dieser Onkel war es nun, der Ewan davon abriet, die Rolle anzunehmen! Denis Lawson hatte Angst, Ewans Karriere würde durch seine Mitwirkung in Star Wars eher beendet statt vorangepuscht. Wenn er sich entschließe, erklärte er seinem Neffen, die Rolle zu spielen, würde er vermutlich damit leben müssen, für den Rest seines Lebens als Obi-Wan Kenobi angesprochen zu werden.

    Im Jahre 1993 veröffentlichte Lucas Arts den ersten filmähnlichen "Krieg der Sterne"-Simulator namens "Rebel Assault", der durch seine komplett computergenerierte Umgebung nur schwer vom epischen original zu unterscheiden war. Die weltweite Begeisterung über "Rebel Assault" war so groß, dass Lucas Arts als erster Softwarehersteller die magische 1.500.000 (verkaufte) Stück Grenze überschreiten konnte.

    ---

    Als McGregor die Einladung zu Probeaufnahmen erhielt, wäre er vor Freude fast explodiert. Doch schnell kam er auf den Boden der Tatsachen zurück. Er wusste um die Industrie, die sich um Star Wars bewegte. Da waren nicht nur die Filme, da waren die Comics, die Spielzeuge, all diese Dinge, die in den Kinderzimmern und den Sammelvitrinen der Zuschauer nach dem Anschauen des Films landen sollten. Und er war Ewan Mcgregor, der Schauspieler mit dem losen Mundwerk aus Crieff in Schottland, der Darsteller des Mark Renton aus Trainspotting. Er glaubte kaum, dass sich das Studio darauf einlassen würde, ausgerechnet ihm die Hauptrolle in Star Wars zu übertragen.

    Dennoch besuchte er das Casting, wo er mit dem anderen, bereits engagierten Hauptdarsteller zusammentreffen sollte. Als dieser sich als Liam Neeson entpuppte, hakte Ewan die Rolle schon als erledigt ab. Als in der Presse einige Tage später das Gerücht auftauchte, Kenneth Brannagh würde Obi-Wan Kenobi spielen, war Ewan bereit, das Casting in der Schublade Erfahrung abzulegen.

    ---

    Die mehrsprachigen Verpackungen für Star Wars Actionfiguren und Micro-Machines wurden und werden aus Kosten und Logistikgründen direkt in China vorbereitet und produziert. Hierbei kam es in der Vergangenheit zu netten Übersetzungsfehlern. Auf der Rückseite der Darth Vader Aktionfigur wurde z. B. "Lord of the Sith" mit "Lord der Sippe übersetzt und auf einigen Micro-Machines Dreierpacks schrumpfte das gute alte "May the Force be with You" zum simplen "Seid stark...". Der Käuferkreis wurde in der Vergangenheit durch den Hinweis "Nicht geeignet für Kinder unter 36 Jahren" erheblich eingeschränkt.

    ---

    Im Rückblick war Fisher perfekt für die Rolle der Leia. Wer hätte die scharfzüngige, geistreiche, ausdauernde Leia besser zum Leben erwecken können? Beide, Prinzessin Leia und Carrie Fisher, sind entschlossene Kämpferinnen, die am Ende der Schlacht triumphieren, ob im Kino oder im wirklichen Leben.

    Es war ihre unbeugsame Persönlichkeit, die George Lucas auffiel. "Er sagte, dass er uns nahm, da wir alle larger than life Persönlichkeiten hatten. Und er hatte Recht," sagt Fisher.

    Drei Showbusiness Anfänger zusammenzubringen und deren Persönlichkeiten mit denen der Charaktere aus dem Drehbuch verschmelzen zu lassen, war ein Meisterstück von Lucas. Doch zu der Zeit dachte Fisher, dass Lucas Besetzung ungewöhnlich war, "Ich glaube ich war am seltsamsten. Wir haben immer darüber gesprochen, dass das sehr jüngerisch ist. Harrison war der Gauner und Mark die Unschuld. Ich war kein Frauchen in Schwierigkeiten. Ich brachte das Frauchen in Schwierigkeiten.

    Quelle: Star Wars Magazin/Heft 1
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. April 2018
  5. Aiden Thiuro

    Aiden Thiuro Star-Lord, Alphawolf Mitarbeiter Premium

    Kurze Frage zum Verständnis:

    Kopierst du nun jeden Tag ellenlange "Anektoden" aus irgendeiner Star Wars-Zeitung?

    Grüße,
    Aiden
     
  6. SamRockwell

    SamRockwell Zivilist

    @ Aiden


    Vor 18/17 Jahren existierte die Nachrichtenseite StarWarsNews.de mit einem Forum. 2001 kam es zu einer Vereinigung mit StarWarsUnion. Aaron Spacerider alias Christoph Wolf von StarWarsUnion stammt z. B. von StarWarsNews und ist durch die Vereinigung letztlich bei StarWarsUnion gelandet. Die Anekdoten, die ich in eurem „Anekdoten rund um Star Wars“-Thread poste, stammen aus dem ehemaligen Forum von StarWarsNews.de. Dieses Forum wurde 2001 ProjektStarWars angegliedert, ging aber im Laufe der Umgestaltungen von ProjektStarWars wieder verloren, wie leider alle Beiträge aus jenen Jahren.


    Der Anekdoten-Thread war im SWN-Forum sehr beliebt und fand auch 2001 im ProjektStarWars seinen Anklang. Anekdoten wurden gesammelt, aber auch auf witziger Art kommentiert.


    Ich habe vor, den kleinen Anekdoten-Schatz des SWN-Forums bzw. des frühen PSW-Forums nach und nach ins aktuelle PSW-Forum zu transferieren. Ich finde es schade, wenn die kleinen Perlen verstauben. Nicht uninteressant – es handelt sich um eine Reise in die Vergangenheit. Die Texte wurden vor 18, 17 Jahren getippt.


    „Die letzten Jedi“ haben mich aus einem 16-jährigen Star Wars-Schlaf geweckt. Seit „Das Imperium schlägt zurück“ gibt es zum ersten Mal wieder einen Film der Extraklasse aus dem Star Wars Universum. ;) Meine Heimat war zwar das SWN-Forum, ich war aber Anfang des letzten Jahrzehnts auch im PSW-Forum präsent, zu ezboard-Zeiten.

    Eine fehlende Filmrolle, die dazu führte, dass die Handlung von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" vom Beginn der Düsenschlittenverfolgungsjagd direkt zum Gespräch zwischen Luke und Leia über Familienangelegenheiten sprang, verursachte in einem Kino in National City, Kalifornien, einen Aufstand. Die Ersatzrolle musste im Eiltempo mit einer Polizeieskorte vom Flughafen San Diego geholt werden.

    ---

    Ich weiß nicht wie sich die Mädels hier ihre Hochzeit ausmalen oder ob sie überhaupt noch heiraten wollen, aber in Amerika ist alles möglich was das Heiraten betrifft.

    Zwei begeisterte Star Wars Fans heirateten vor einem Kino in Hollywood in der Warteschlange zu "Die Rückkehr der Jedi-Ritter". David und Tricia Mapels waren als Han und Leia verkleidet, während der Pfarrer im Yodakostüm kam. *g* Die Hochzeitszeremonie hielt sich genau an die Trilogie wie die Kostüme. Und so sprach der Pfarrer beim Segen: "Mittels der Kraft der Macht und nach den Gesetzen der Alten Republik erkläre ich euch hiermit zu Söldner und Prinzessin".

    ---

    in den Szenen, die auf Tatooine spielen, muss Carrie Fisher in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" bekanntlich äußerst spärlich bekleidet agieren. Das knappe Kostüm machte ihr besonders bei den Dreharbeiten auf Jabbas Barke zu schaffen. Es rutschte immer wieder an ihrem Körper herunter - und zeigte Schauspielern und Filmcrew alles.

    ---

    Nach Hollywood kam Harrison Ford über den Wurf einer Münze - er warf sie, um sich zwischen New York und Los Angeles zu entscheiden. Als New York dabei herauskam, warf er sie so lange, bis das Ergebnis Los Angeles lautete.

    ---

    Lucas wollte während der Dreharbeiten zu Die Rückkehr der Jedi-Ritter mit allen Mitteln vermeiden dass durchsickerte, dass Luke und Leia Geschwister sind. Deshalb wurde die Crew bei der Szene aufgefordert, nicht zuzuhören. Das galt auch für die Tontechniker.

    ---

    Vielfach, wenn es eine Drehpause gab, wurde "Schnitt" gerufen, und alle verließen die Sets. Alle? Nein, nicht alle. Kenny Baker wurde des öfteren im Inneren von R2 vergessen, wo er gefangen zurückblieb. Aber was solls, Kenny war ja nicht ganz allein. Immerhin hatte er noch seine Playboy-Centerfolds.

    ---

    Bei den Dreharbeiten wurde Ford des öfteren vom großen Frust gepackt. Es gab Zeiten, da wollte er Lucas fesseln und ihn zwingen, die eigenen Dialoge zu sprechen. Zu Lucas sagte er den legendären Satz: Du kannst vielleicht diesen Mist schreiben, aber ich bin sicher du kannst ihn nicht sprechen." Allerdings räumte Ford später doch ein: "Ich habe mich geiirt. Alles hat wunderbar funktioniert."

    ---

    Als Mensch, der seine Meinung offen sagt, stritt sich Ford mit Lucas über "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" - er hielt den Film für "hohl". Nach einer "Diskussion" verließ er den Raum und rief allen laut zu: "Massa George, er sagen, ich können gehen bei Ende von 85, ein freiiiiier Mann."

    ---

    Die berühmte Szene, in der Admiral Motti mit Hilfe der Macht erwürgt wird, diente als Inspiration eines Werbespots für "Tunes" - medizinische Bonbons, die das Atmen erleichtern -, in dem ein Imperialer Offizier Darth Vader eine Packung Tunes anbietet. Der Spot wurde am 3. November 1996 zum ersten Mal im englischen Fernsehen gezeigt.

    ---

    Ford schilderte es in einem Interview mit TIME OUT so: "Der Grund, weshalb ich wieder in George Lucas hineinlief, war, dass Francis Ford Coppolas Art Director mich dazu verführt hatte, im Büro seines Studios eine reichlich komplizierte Deckenvertäfelung einzubauen. Nun, ich wusste, dass sie gerade über der Besetzung saßen, und ich fand es ein wenig peinlich, untertags als Schreiner in Coppolas Büro zu arbeiten. Also arbeitete ich in der Nacht. Eines Tages kam irgend etwas dazwischen, und ich geriet in Verzug, so dass ich auch untertags in seinen Räumen arbeiten musste. Und, wie hätte es anders sein können, genau an diesem Tag arbeitete George Lucas an der Besetzung für STAR WARS. Da war ich nun, kniete im Flur, und herein kommen Coppola, George Lucas und vier andere Größen der Filmindustrie, außerdem Richard Dreyfuss. Genaugenommen kam Dreyfuss zuerst und machte einen urkomischen Witz, von wegen mein Assistent sein. Ich fühlte mich einfach großartig. Ich fühlte mich ungefähr so groß wie eine Erbse, nachdem man sie plattgetreten hat. Dafür bekam ich Wochen später, nachdem sie alle durchprobiert hatten, die Rolle."
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. April 2018
    Kyleesh und Banthapudu gefällt das.
  7. Vokoun

    Vokoun Senatswache

    Ich finde das gut, danke für die Mühe Samrockwell
     
  8. Kyleesh

    Kyleesh Offizier der Senatswache

    In der Tat, wirklich interessante Infos. Einige waren mir schon bekannt, aber
    das meiste nicht.
     

Dir gefällt das PSW? Werde Premium-Mitglied (u.a. keine Werbung!) oder kaufe ein bei Amazon.