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Aradia

Dieses Thema im Forum "Projekt Star Wars Rollenspiel" wurde erstellt von Kipf, 16. Juli 2016.

  1. Kipf

    Kipf NR OL

    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Juli 2016
  2. Kipf

    Kipf NR OL

    Orbit um Aradia/ Transporter der Sentinel-Klasse im Anflug/ Passagierbereich/ Sane (Ronan Swan), Infiltratoren

    Der Flug war schneller vorbei, als er erwartet hatte. Die Zeit hatte jeder damit verbracht, die ihnen zur Verfügung gestellten Akten zu sichten. Gesprochen hatte kaum jemand, bis sie den Hyperraum verlassen hatten. Zwar waren sie alle erfahrene Veteranen, dennoch konnte man spüren, wie augenblicklich die Anspannung wuchs. So recht wusste niemand, was ihnen auf Aradia blühte. Aber dafür waren sie ausgebildet. Neue Situationen schnell annehmen und sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Sicher wusste Patch das auch, weswegen keine motivierende Ansprache von ihr kam. Ruhig saß sie Sane gegenüber auf der Bank, vorgebeugt, die Ellbogen auf den Knien. Vielleicht war sie sogar eingeschlafen. Seit die Cyborg das Raumschiff betreten hatte, hatte sie den Helm mit der Maske nicht abgelegt, anders als einige andere Soldaten.

    Für den vor ihnen liegende Einsatz waren Sane zwei Teams mit jeweils vier Soldaten unterstellt. Keiner von ihnen war ihm vor diesem Einsatz je begegnet, aber durch die Akten konnte er einen groben Eindruck von ihnen gewinnen. Oder besser gesagt von ihrer neuen Identität. Falls es irgendwann zu der Situation kommen sollte, dass er irgendwelche Namen oder gar Details von seinen neuen Soldaten wissen musste, wäre er vorbereitet. Es war somit seine kleinste Sorge.

    "Eintritt in die Atmosphäre in einer Minute. Landung in Commack in drei Minuten."

    , meldete die elektrisch verzerrte Stimme des Piloten über Lautsprecher. Commack. Keine Millionenstadt, aber groß genug für eine Garnison des Imperiums und zudem Heimat verschiedener Turbolift-Hersteller. Gleichzeitig befindet sich unweit der Stadt der letzte bekannte Aufenthaltsort der verschwundenen Soldaten und Agenten. Es war fraglich, ob sie direkt nach der Landung mit der Suche beginnen konnten oder ob sie zunächst den Schein wahren mussten und womöglich zunächst Quartiere in der Kaserne bezogen.

    "Zwei Minuten. Bereit machen zur Landung."

    Der Passagierraum wurde plötzlich grün beleuchtet. Gleich würde es losgehen. Sane griff unter die Bank nach seinem Helm und der Kampfmaske, setzte beides auf und überprüfte ein letztes Mal seinen E-11. Womöglich würde er ihn gleich brauchen. Auch Patch kam nun in Bewegung, überprüfte ebenfalls ihren Blaster und erhob sich schließlich. Mit sicheren Schritten bewegte sie sich an den Halteschlaufen entlang zur noch verschlossenen Rampe. Sane nutzte lieber den letzten Moment in der Luft, um einen Blick auf Commack zu werfen: Auf den ersten Blick war sofort die klare Aufteilung zu erkennen. Der Süden der Stadt war von großen Fabrikgebäuden mit Kaminen und großen Flächen zum Lagern dominiert, während der Norden der Stadt dichter bebaut war. Mehrere Hochhäuser, die natürlich nichts im Vergleich zu den Bauten auf Coruscant waren, ragten dort empor, begleitet von vereinzelten schwarzen Rauchsäulen. Ein breiter Fluss, der wahrscheinlich seinen Ursprung in dem beeindruckenden schneebedeckten Gebirge hatte, verlief durch die Stadt und schien Industrie- und Wohnviertel zu trennen. Die Umgebung von Commack schien karg und felsig, dennoch konnte Sane hier und da Höfe und Vieh erkennen. Was das für Tiere waren, konnte er allerdings nicht sagen.

    "Sergeant Swan zu mir."

    Überrascht wandte sich Sane von dem faszinierenden Ausblick ab. Was war denn nun? Mit angemessener Eile erhob er sich und stellte sich neben die Cyborg vor die noch eingeklappte Rampe. Am liebsten hätte er sie einfach fragend angesehen, doch die Maske verhinderte das.

    "Ja, Ma'am?"

    "Wir werden erst die Lage sondieren und nicht alle auf einmal den Transporter verlassen. Falls wir uns schnell verpissen müssen, sind wir zu zweit schneller."

    Sane nickte deutlich. Immerhin diese Geste konnte man trotz der Maske erkennen.

    "Halten Sie Ihren Blaster bereit und überlassen Sie das Sprechen den anderen."

    Das musste man ihm nicht zwei Mal sagen. Er war sowieso nicht der Mann der vielen Worte. Wieder nickte er stumm und zog den E-11 aus seinem Holster. Die Rampe senkte sich unter lautem Zischen, noch während das Raumschiff im Sinkflug war. Sofort stieg ihm der beißende Gestank von verbranntem Gummi in die Nase. Die Maske schützte zwar vor Splitter und Blendgranaten, einen Filter für Giftstoffe in der Luft hatte sie jedoch nicht.

    Orbit um Aradia/ Transporter der Sentinel-Klasse im Landeanflug/ Passagierbereich/ Sane (Ronan Swan), Infiltratoren
     
  3. Faith

    Faith prospecting

    [ Orbit um Aradia | Sentinel-Shuttle | "Kara Starseed" & NPCs (PVT Dali Zend, etc... ]

    In wenigen Augenblicken war es soweit. Faith überprüfte die Einsatzbereitschaft ihrer Ausrüstung. Nicht, weil sie das noch nicht getan hatte, - nein, sie wusste genau, dass sie fünf Reserveenergiepacks, ein Mehrzweckwerkzeug, ein Datapad, dass unter anderem mit rudimentärem Kartenmaterial ausgestattet war, ein solides, aber dünnes Seil, eine Merr-Sonn-44-Blasterpistole und ihr Lichtschwert dabei hatte. Das alles allein an ihrem Mehrzweckgürtel. Sie tat es vielmehr, weil sie nicht wusste, was sie sonst mit sich anzufangen hatte. Dali Zend hatte seit ihrer wenig aufheiternden Geschichte kein Wort mehr gesprochen und auch ansonsten war es ziemlich ruhig im Passagierbereich geworden. Alle an Bord des Sentinel-Transporters bereiteten sich seelisch auf die kommenden Aufgaben vor. Wo Faith auch hinsah saßen gerüstete Soldaten, die hinter ihren Masken und unter den Helmen vor sich her grübelten.

    Als das Licht die bevorstehende Landung signalisierte, standen alle auf. Auch Faith erhob sich und griff nach ihrem Gewehr. Es handelte sich um ein DLT-20A, eine der Standardwaffen der leichten Infanterie im Imperium. Es verfügte zwar über einen wesentlich längeren Lauf und war somit weniger handlich als das E-11, doch das war ihr ganz recht. Während Schussübungen hatte sie mit dem A280 Blastergewehr, oder gelegentlich dem E-17d Scharfschützengewehr geschossen. Diese ähnelten eher dem, was sie nun in den Händen hielt.


    „Starseed, Bisinger und Mao zu mir“, drang das gerufene Wort des Platoonleaders über den allgemeinen Geräuschpegel der Vorbereitungen an Faiths Ohren. Kurz sah sie sich nach seinem Aufenthaltsort um und marschierte anschließend schnurstracks auf ihn zu.


    „Was gibt’s, Boss?“ Corporal Dex Bisinger und Private U’nar Mao tauchten in etwa zur selben Zeit auf wie Faith. Sie wusste, dass die beiden das neue Scharfschützengespann ihres Zugs darstellten, nachdem die beiden, die diesen Job vorher inne hatten, aufgrund ihrer Eigenschaft als Nichtmenschen nicht mit in den imperialen Raum kommen durften und auf Coruscant zurückgelassen wurden. Hinter der gesichtsverbergenden Maske beäugte sie die beiden scharf. Zwar konnte sie ihre Gesichtszüge hinter den Masken, die sie ebenso trugen, nicht wahrnehmen, doch sie meinte sich an die Schneeweiße Haut und den beinahe kahlrasierten Schädel von Mao zu erinnern. Bisinger war der ältere der beiden, das wusste sie aus seiner Akte. Aus dieser kannte sie auch seine hervorragenden Ergebnisse auf dem Schießstand.


    „Ich möchte, dass sie sich… der zweiten Einheit bei der Aufklärung anschließen.“

    Both, der nun Oliver J. Fer hieß, ließ ihnen eine kurze Denkpause.

    „Der Robo-Lieutenant?“, fragte Mao skeptisch.


    „Genau der, Private. Wir waren uns einig, dass wir zunächst nur eine Handvoll Leute rausschicken, um herauszufinden, woran wir sind. Sie nimmt ihren besten Sergeant mit, ich schicke Sie.“

    „Und damit Ihre Besten“, kommentiere Bisinger, der als Antwort jedoch nur den Befehl zum Wegtreten erntete.


    Faith wollte ihnen gerade folgen, da spürte sie, wie sie an einem ihrer Arme gepackt und zurückgehalten wurde. Lieutenant Fer wartete, bis Bisinger und Mao außer Hörreichweite waren, die von alledem nichts mitbekommen zu haben schienen und gemächlich in Richtung Laderampe wanderten.

    „Halte dich an Patch und ihren Sergeant. Das sind Profis, die wissen was sie tun.“

    Faith starrte ihren Vorgesetzten einige Sekunden an. Sagte er das, weil er ihr nicht traute? Oder meinte er gar, er müsse die kleine, zerbrechliche Padawan-Schülerin beschützen? Glaubte er denn, Faith würde sich und die beiden Soldaten einfach ins offene Messer rennen lassen? Sie war zwar unerfahren, aber ganz sicher nicht dumm. Natürlich würde sie sich an Patch halten. Allein schon deshalb, weil ihr Äußeres zum Fürchten aussah.

    „Ja, Sir“, erwiderte sie spitz, ehe sie sich abwand und den Scharfschützen folgte. Kaum fuhr die Rampe herunter, wurde ihr speiübel. Für den Bruchteil einer Sekunde ging sie davon aus, dass dies an ihrem Ärger über den Lieutenant lag, ehe sie den beißenden Gestank bemerkte. Tatsächlich würgte Faith kurz hörbar, hielt sich jedoch so weit unter Kontrolle, sich nicht in die Innenseite ihrer Maske zu übergeben.

    „Nana, Lieutenant, noch nie den lieblichen Duft einer brennenden Müllhalde gerochen?“ Mao und Bisinger hielt es in diesem Moment offenbar für angebracht scherzhafte Sprüche zu reißen. Sie lachten und sprangen hinaus, noch bevor das Shuttle den Boden berührt hatte. Faith tat es ihnen nach. Der Boden, auf dem sie landete, war hart. Die graue Erde war voller Geröll und Steine. Alles war sehr uneben, weit und breit war kein Weg, nicht mal ein Trampelpfad erkennbar. Faith vermutete, dass sie absichtlich etwas abseits zur Landung angesetzt hatten. Sie befanden sich in einer etwa zweihundert Meter breiten Senke, die von kleinen Hügeln und scharfkantigen Felsen umgeben war. Vor neugierigen Blicken waren sie gut geschützt, soviel stand fest. Sie glaubte nicht, dass in diesem Ödland zu viele Einwohner herumwanderten, auch wenn die Ausläufer der Stadt in nicht allzu weiter Ferne erkennbar waren. Zwei, vielleicht drei Stunden Fußmarsch lag zwischen ihnen und Commack. Ein paar Meter entfernt erkannte sie zwei Gestalten, die inzwischen aus dem anderen Transporter gestiegen waren.


    „Kommt mit.“
    Die beiden Soldaten folgten ihr als sie auf sie zuhielt.

    „2nd Lieutenant Starseed. Das sind Corporal Bisinger und Private Mao.“

    Jeder von ihnen nickte kurz als Faith ihre Imperialen Tarnidentitäten vorstellte. Lieutenant Patch war aufgrund ihres Erscheinungsbilds kaum zu verkennen, doch auch wenn Faith Sane eventuell hätte erkennen sollen, war ihr im ersten Moment nicht klar, mit wem sie es bei ihm zu tun hatte. Erst langsam beschlich sie das merkwürdige, innere Gefühl, dass sie den Sergeant bereits kannte.

    „Sergeant …?“ Im letzten Moment hielt sie sich zurück. Sane Kath sollte sie ihn hier lieber nicht nennen. Immerhin befanden sie sich nun in Feindesland, auch wenn Meilenweit niemand zu sehen war.


    [ Aradia | Geröllplateau ca 15 km außerhalb Commacks | "Kara Starseed", "Ronan Swan" & NPCs (PVT Mao, CPL Bisinger, LT Patch ]
     
  4. Kipf

    Kipf NR OL

    Orbit um Aradia/ Transporter der Sentinel-Klasse im Landeanflug/ Passagierbereich/ Sane (Ronan Swan), Infiltratoren

    Unsanft kam der Transporter auf dem Boden auf, sodass Sane sich schnell an einer der Halteschlaufen festhalten musste, damit er nicht das Gleichgewicht verlor. Es wäre ein peinlicher Auftritt geworden, wenn der erste Zug ihrer Infitrationsmission damit begann, dass er kopfüber die Rampe eines Transporters hinunter stürzte. Ein Auftritt, den allerdings keiner gesehen hätte, außer seine eigenen Leute.

    Der Landeplatz war nämlich klug ausgewählt worden: Inmitten eines kleinen Tals, das diesen Namen kaum verdient hatte, fanden die beiden Sentinel-Transporter gerade genug Platz, nachdem sie ihre Flügel eingeklappt hatten. Es war ein hervorragender Platz für eine Landung, abgeschirmt vor den neugierigen Augen anderer. Und wenn man sich durch das Geröll bewegte und einen der Hügel erklimmen würde, hätte man sicher eine gute Aussicht auf Commack. Doch er hatte nicht das Kommando, sondern Patch. Die Lieutnant würde vorgeben, wie der Hase läuft, womit Sane kein Problem hatte. Er gab die Verantwortung gerne ab. Bei den letzten Missionen hatte er stets die volle Verantwortung getragen: Zoey beschützen, die Waffenfabrik auf Bimmisaari verteidigen. Sogar auf Corellia hatte er die volle Verantwortung für eine wichtige Mission. Es war angenehm, dass sich die Sorgen, die man als Team-Leader hatte, nun jemand anderes machen musste.

    Die Triebwerke der Raumschiffe verstummten allmählich und zu ihnen gesellten sich drei Infanteristen, was Sane als positiv empfand. Fünf war eine flexible Zahl an Soldaten. Im Notfall konnten sie ordentliche Feuerkraft entwickeln, wenn sie sich richtig koordinierten, behinderten sich aber auch nicht durch ihre Anzahl.

    Die Soldaten wurden von 2nd Lieutnant Starseed vorgestellt, die Sane dank Maske auf den ersten Blick nicht erkannt hätte. Natürlich Starseed. Oder Faith, wie sie sich auf der Raumstation über Coruscant ihm vorgestellt hatte. Die sehr junge Jedi. Gleich mehrere Gedanken schossen ihm zu dieser Wahl durch den Kopf: Die Kräfte einer Jedi würden sie womöglich gut gebrauchen können, doch er vermutete, dass Faith nicht besonders Erfahren war. Womöglich hätte man sie für einen Standardeinsatz aufsparen sollen und dafür einen erfahreneren Soldaten für die Erkundungsmission an die Spitze der Infanteristen stellen sollen. Das schlimmste jedoch war, dass Sane sie persönlich kennengelernt hatte. Für ihn war es einfacher an der Seite von scheinbar emotions- und gesichtslosen Soldaten zu kämpfen, deren Verlust lediglich ein Mittel zum Zweck war. Und dass er nicht der beste Aufpasser war, hatte er ja erst kürzlich bewiesen. Noch jemand, der ihn bis in seine Alpträume verfolgte, konnte er nicht gebrauchen.

    "Swan, Ma'am.", antwortete er kurz angebunden, als die Jedi ihn aus seinen Gedanken riss.

    "Damit das klar ist" schaltete sich Patch ein. "Wir schnuppern nur kurz ein wenig Luft, strecken die Fühler aus, um ein paar Informationen zu beschaffen. Wie ist die Lage? Hat man hier was von den Zielobjekten gehört? Falls wir diese Informationen bekommen oder es zu heiß werden sollte, machen wir uns wieder aus dem Staub, rufen die Kavallerie und schauen, dass wir die Mission so schnell wie möglich hinter uns bringen. Ich will keine yevethanische Invasion erleben müssen."

    Mit diesen Worten drehte sich die Infiltratorin schon von der Gruppe weg, hielt dann aber doch noch einmal inne.

    "Die Befehle gebe übrigens auch ich, damit hier keine Missverständnisse aufkommen. Wenn ich sage "töten", dann töten Sie. Ungeachtet dessen, ob das Ziel wehrlos, militärisch oder ziviler Natur ist. Die Spielregeln laufen bei uns anders als bei den Regulären, aber sagen Sie das nicht weiter."

    Sane wusste nur zu gut, was Patch damit meinte. Coruscant steckte ihm noch heute in den Knochen. Vermutlich hatte jeder Infiltrator seine Erlebnisse, die ihn für das restliche Leben geprägt haben. Hoffentlich mussten sie Faith und die anderen beiden nicht in ein ähnliches Schlamassel führen. Denn es war unumgänglich, dass sie im Notfall Maßnahmen ergreifen mussten, die nie an die Öffentlichkeit geraten durften.

    Aradia/ Geröllplateau/ Sane (Ronan Swan), Faith (Kara Starseed), Patch, Soldaten
     
  5. Chaz Seric

    Chaz Seric Zivilist

    [ Aradia / Sentinel-Shuttle / Chaz alias Jason Terrix & NPC's ]

    Er zupfte nochmal an seiner Uniform der Imperialen Armee und überprüfte noch einmal sein DLT-20A, welches auch Standard in der Imperialen Armee ist. Aber das verkörpert Private Chaz Seric als Jason Terrix bei dieser Mission. Das taten alle Soldaten hier um ihm herum. Der Tumult um ihn herum wurde lauter. Viele prüften genau wie er selbst nochmal ihre Ausrüstung, manche nutzen die Zeit kurz vor der Landung nochmal für ein kleines Gebet andere wiederum strahlten die Ruhe selbst aus. Er schaute sich um, was durch das verringerte Sichtfeld der Maske bedingt ungewohnter ist, und konnte Lt. Both den Zugführer ausmachen. Er steht nur wenige Meter entfernt von Chaz und gab Befehle an seine XO und zwei weitere Soldaten. Diese machten sich unverzüglich auf den Weg zur Rampe. Pvt. Seric beobachtete wie die drei Soldaten das Shuttle verließen und war froh kein anschließenden Kampflärm zu hören. Anscheinend ist es gelungen unbemerkt auf Aradia zu landen.

    Inmitten der Grundausbildung erreichte ihm wie all den anderen angehenden Soldaten die Nachricht von den erfolgreichen Friedensverhandlungen und nach den ersten Jubel kam bei vielen, darunter auch Chaz, die Frage auf wie es nun weitergeht. Aber wie sich nach dem Ende der Ausbildung zeigte gab es noch genug Verwendung für neue Soldaten. So war es für ihn auch kein Wunder quasi direkt mit der Beglückwünschung auch seinen Marschbefehl zu bekommen. Und ehe er sich versah steckte er nun in einer Imperialen Uniform auf einer Undercover Mission.


    "Pvt. Terrix. Ich weiß sie sind noch neu in der Armee und auch erst kurz vor der Mission meinem Zug zugewiesen worden. Aber ich möchte, dass Sie als zusätzliche Unterstützung 2nd Lt. Starseed und die anderen begleiten. Wegtreten!"

    Bevor er auch nur irgendetwas erwidern konnte hatte sich der Lieutenant schon wieder anderen Dingen zugewendet. Chaz checkte noch ein letztes Mal seine Ausrüstung und bewegte sich durch das inzwischen gelandete Shuttle auf die Rampe zu. Als er nach draußen trat bot ihm sich ein trostloser Anblick. Überall Steine wohin das Auge sah. Aber eben auch verlassen und das war das wichtigste für diese Aufklärungsmission. Die anderen drei haben sich währenddessen mit zwei weiteren Soldaten des anderen Shuttles zusammengetan. Als Pvt. Seric die kleine Gruppe erreichte stellte sich einer vom anderen als Swan, Sergeant Swan, wenn Chaz seine Vorgesetzte richtig verstand, vor.

    "Private Terrix meldet sich zur Stelle. Ich habe Anweisung vom Lieutenant als zusätzliche Unterstützung mitzukommen!"

    Direkt nach seiner knappen Vorstellung, fing der andere Soldat, oder eher sie fing damit an kurz die Mission zu erörtern und machte direkt klar wer von der Gruppe das sagen hat.

    [ Aradia / Sentinel-Shuttle / Chaz alias Jason Terrix, Sane (Ronan Swan), Faith (Kara Starseed) & NPC's ]
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juli 2016
  6. [ Aradia / Strike-Kreuzer „Tyrant“ / Hangar] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Darth Zion, Talohn, Naharo, Jünger, Ulric und Soldaten (NSC)

    Noch eine Stunde bis sie in Aradia System ankommen würden. Im Hangar herrschte betriebsame Hektik. Techniker überprüften noch einmal auf das genaueste jedes System der beiden Sentinel Fähren durch. Die Ausrüstung war bereits gestern verladen worden. Captain Ulric North stand am Fuß einer Sturmrampe und sah dabei zu wie die Soldaten Sqaud weise die beiden Fähren betraten. Diszipliniert nahmen sie, der Reihe nach, ihre Plätze ein und schnallten sich an, auf dem an der Wand angebrachten Klappsitzen. In den Gesichtern der Imperialen Soldaten konnte er ihre Aufregung sehen, bald würde es ins Gefecht gehen, den ihre Landung würde nicht unbemerkt bleiben.

    Kurz trat Sergeant Rikus zu ihm und nahm kurz Haltung an, ehe Captain North einfach abwinkte "Ich habe vorhin dem Kamerateam und der Reporterin und habe ihnen die Rüstungen vorbei gebracht und gezeigt wie man sie vorschriftsmäßig anlegt. Falls etwas wirklich schief gehen sollte habe ich jeden von ihnen noch eine Blasterpistole gegeben, damit sie ihre Haut teuer verkaufen können. Und bevor du Nachfragst, ja die Sith haben auch die DH 107 Headsets bekommen, damit wir im Kontakt bleiben können, mit unserem Befehlshaber." Das war Captain North größte Sorge, er kannte diesen Lord Zion nicht, er mochte zwar ein großer Krieger sein und beeindruckend war dieser Mann wirklich, aber wie gut er als Taktiker war, würde sich erst im Gefecht zeigen.

    Der Gefechtsalarm hallte bereits durch den Imperialen Kreuzer als er aus dem Hyperraum austrat. Die Tyrant war bereit sich jedem Gegner in der nähe zu stellen. Einige bange Sekunden wartete man gespannt auf die Ergebnisse der Sensoren. Im Hangar des Strike Kreuzers hoben zwei Sentinel Fähren ab und Glitten aus dem Hangar heraus, kurz nachdem die Brücke grünes Licht gegeben hatte. Die Seitenflügel klappten in Fluglage und die beiden Fähren beschleunigten mit Höchstwerten, auf den Planeten Aradia zu. Aus dem anderen Hangar des Stike Kreuzer starteten im Sekundenabstand die Sternenjäger des Kreuzers. Leider waren die Geheimdienst Informationen über die hier stationierten Yevethanern ungenau, so das man sich für eine Schnelle Gefechtslandung entschieden hatte im Vorfeld. Eine Staffel TIE Interceptoren der Tyrany, wendete und schloss sich in dichter Formation den beiden Fähren an um sie bis zum Planeten zu eskortieren.

    Mit aktivierten Schilden tauchten die beiden Sentinels in die obere Atmosphäre von Aradia ein. Ihre Eskorte aus Tie Interceptoren bremste derweil ab und machten sich bereit Notfalls feindliche Jäger abzufangen. Die beiden Sentinels zogen derweil einen beeindruckenden Flammenschweif hinter sich her, als sie der Oberfläche entgegen stürzten. Trotz der Schilde wurden beide Sentinels ziemlich gut durchgeschüttelt als sie sich förmlich durch die Luftschichten brannten. Erst zweitausend Meter über den Zielgebiet fingen die Sentinels an mit Höchstwerten abzubremsen. Was vorher schon ein wilder Ritt war, wurde jetzt wirklich unangenehm. Auch der Lärm im inneren der Fähren nahmen beeindruckende Maße an, den die Maschinen und das Material wurde bei so einer Landung auf das äußerste belastet. Gegen die Sensorerfassung konnten sie nichts tun, aber mit ein wenig Glück konnten die Yevethaner nicht schnell genug reagieren und sie abfangen.

    [ Aradia / Sentinel Fähre / Landeanflug] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Darth Zion, Talohn, Naharo, Jünger, Ulric und Soldaten (NSC)
     
  7. Darth Zion

    Darth Zion EDL & Tenias Hassliste#1-Pokale:EM-Tippspiel 08/16 Premium

    [ :: Hyperraum :: Strike-Kreutzer "Tyrant" :: Weg zum Hangar /Talohn | Naharo | NPC Jünger | Zion :: ]



    Die Tür öffnete sich mit einem typischen Zischen und der Sith-Executor und seine sechs Jünger traten in den großen Hangar, in dem sie einst das Schiff zum ersten Mal betreten hatten. Im Gegensatz zu der akribisch strukturierten Begrüßung war nun eindeutig mehr im Hangar los. Hunderte Mitglieder des Unterstützungspersonals gingen ihrer Arbeit nach. Aber auch Soldaten der Armee und der Sturmtruppen hatten vollauf zu tun. Da waren Offiziere, die ihren Untergebenen noch letzte Instruktionen übermittelten, bevor diese nach Aradia aufbrechen würden. Oder auch ganz normale Soldaten, die noch einmal ihre Ausrüstung kontrollierten, ob alles perfekt saß und gewartet war. Zwei Sentinal Landungsschiffe waren bei dem ganzen Geschehen im Mittelpunkt, für Zion war es klar, dass diese Schiffe sie nach Aradia fliegen würden. Das ganze Bild in diesem Hangar war für den Sith-Executor kein kopfloses Gewusel. Nichts, was keine Struktur oder Plan gehabt hätte. Eher genau das Gegenteil. Jeder Techniker, jeder Unterstützer und jeder Soldat wusste genau, was er zu tun hatte. Keiner brauchte eine Findungsphase für seine Aufträge, jeder hatte diese Aufgabe ins Blut aufgenommen. Zion hätte es vielleicht nicht zugegeben, aber dieser Anblick machte ihn ein wenig stolz auf diese Maschinerie des Kampfes.
    Zion und seine Jünger machten sich auf in Richtung der Sentinal Landungsschiffe. Auf dem Weg zu ihren Fortbewegungsmitteln gab es viele ängstliche aber auch neugierige Blicke. Einige Anwesende tuschelten, jedoch nicht lange, da sie alle ihre Aufgabe erfüllen wollten. Bei einigen war aber auch die harsche Anforderung ihres Vorgesetzten die treibende Kraft zum Weiterarbeiten. Der großgewachsene Sith kümmerte sich jedoch um keinen von ihnen und blieb ein Dutzend Schritte vor den Sentinal Shuttles stehen. Zion drehte sich zu seinen Begleitern um und gab letzte Anweisungen, bevor sie zu dem Planeten aufbrachen. Der blasse Mensch, der gelbe Twi’lek und der bullige Ishi-Tib gingen auf das eine Shuttle und Talohn, den Zabrak und Naharo hatte Zion auf seinem Shuttle eingeplant, in dem auch Captain North und die Reporterin mit ihrem Team untergebracht wurden.
    Die sechs Jünger nickten und machten sich auf den Weg zu den Sentinal Shuttles. Kurz bevor Zion sich anschließen konnte, wurde er von einem jungen Offizier aufgehalten.

    „Lord Zion. Entschuldigen Sie. Vom Orden der Sith wurde eine Kiste für Sie angeliefert. Der Inhalt soll Sie bei Ihrer Mission unterstützen. Würden Sie mir folgen?“

    Mit einem Nicken folgte Zion dem Offizier zu der Kiste. Es war ein großes, in schwarz gehaltenes Behältnis. Zion kniete sich vor den Behälter und öffnete ihn. Mit prüfendem Blick betrachtete er den Inhalt der Kiste und konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Er schloss sie wieder und erhob sich.

    „Sehr gut, der Inhalt wird in der Tat für unsere Mission von Nutzen sein. Lassen Sie diese Kiste in das Sentinal Landungsboot bringen. Ich folge gleich.“

    Der Sith-Executor drehte sich wieder zu den Landungsbooten, ein Soldat übergab ihm noch ein Headset mit mehreren Frequenzen darauf. Zion stieg nun in das Landungsboot und begab sich an seinen Platz. Es passierte nun alles sehr schnell. Unter dem Lärm des Gefechtsalarms trat der Kreuzer aus dem Hyperraum und die Sentinal Landungsboote starteten nach wenigen Sekunden und verließen den Hangar.
    Das Eintauchen in die Atmosphäre von Aradia war turbulent und ohrenbetäubend laut. Die Lichter in den Sentinal Shuttels waren bis auf die roten Leuchten erloschen und verdeutlichten die derzeitige Situation. Sie waren in besetztem Gebiet ohne weitere Sicherung im Rücken. Die TIE Interceptoren Staffeln waren ihnen nur bis zum Eintritt in die Atmosphäre gefolgt. Nun waren sie an der Grenze einer großen Stadt angelangt, laut den Unterlagen musste es sich um 'Commack' handeln. Die Fähren flogen hundert bis zweihundert Metern über den Dächern der Großstadt und kamen dem Landungspunkt immer näher. Plötzlich gab der Pilot per Funk eine Wahrung von feindlichen Bodentreppen, welche auf den Sensoren aufgetaucht sind, ab. Nach kurzen Funkgespräch mit Captain North und dem Piloten stellte es sich heraus, dass die feindlichen Truppen auf einem Dach in Sichtweite des Landungspunktes Stellung bezogen hatten. Ihre Größe war maximal ein Duzend. Kurz bevor Captain North eine Antwort geben konnte schaltete Zion sich in den Funkkreis ein. Ein direkter Angriff mit der Bewaffnung der Sentinal Fähren wäre ein zu großes Spektakel gewesen und feindliche Einheiten aus mehreren Kilometer hätten sich wie Fliegen zu diesem Punkt begeben und das war nicht das Anliegen der Einsatzkräfte. Zion erhob sich und fing gleichzeitig an in das Funkgerät zu sprechen. Sein Ziel war die schwarze Kiste, die er vom Zirkel bekommen hatte.


    „Captain North überlassen Sie dies mir. Ich kümmere mich um diese Angelegeheit.“

    Der Sith-Executor kniete sich vor die Kiste und öffnete sie erneut, diesmal nahm er ein Teil des Inhaltes heraus. Ein mächtiger Streithammer aus schwarzen Durastahl mit Verzierungen aus Gold und dezenten blutroten Rubin. Die Waffe war mit ihren 1,90 Metern größer als die Reporterin Satira Syfa und mit seinen 16 Kilogramm kein Leichtgewicht. Zusätzlich zu dem Hammerkopf hatte der Streithammer einen Schlagdorn der in der Lage war einen ausgewachsenen Menschen von unten bis oben aufzureißen. Mit dem Streithammer in einer Hand drehte er sich um und ging Richtung Rampe. Durch die trainierten Muskeln war es für Zion keine Herausforderung diese Waffe so locker zu tragen. Durch sein Headset sprach er zu Captain North.

    „Sichern sie die Landezone und rücken sie zügig zu unserem Ziel vor. Ich werde zu Ihnen aufschließen. Warten Sie nicht auf mich, der Auftrag hat höchste Priorität. Die Sentinal Fähren sollen auf Abruf bleiben, falls wir schnell wieder von Hier abziehen müssen.“

    Nachdem er seine Anweisungen an Captain North übermittelt hatte wand sich Zion dem Piloten zu.

    „Öffnen Sie die Heckrampe. Fliegen sie uns über die feindlichen Truppen, ich werde mich um sie kümmern.“

    Der kräftig gebaute Sith, in seiner schwarzen Rüstung, seinen Umhang und dem Ehrfurcht erbietenden Kriegshammer in der Hand, marschierte zu der sich öffnenden Rampe. Ohne sich umzudrehen nahm er den Kriegshammer in beide Hände und blieb an geöffneten Rampe stehen. Mit dem Ausruf, „Für das Imperium“, sprang er aus dem fliegenden Sentinal Shuttle.

    Mit erhöhter Geschwindigkeit raste Zion in Richtung Boden. Mit Hilfe der Macht schuf er sich ein kleiner Schutzschild, was sein Gesicht und seinen Körper vor der G-Kräfte schützen sollte. Zusätzlich verringerte Zion seine Fallgeschwindigkeit mit gezielten Machtstoßen, welche ihn zusätzlich genau über der Gruppe Yevethaner rangierte. Nur noch wenige dutzend Meter über den Köpfen der Feinde begab Zion sich in Angriffsposition. Ein Paar Yevethaner hatten den schwarzen Punkt am Himmel als Bedrohung wahrgenommen und begannen das Feuer auf Zion zu richten.
    Aber es half Ihnen nichts, denn es war bereits zu spät. Mit auf dem Boden krachenden Kriegshammer schlug Zion genau in deren Mitte auf. Mit einem starken Knall und dem bersten von Steinen und Knochen resignierte das Dach und die Decke stürzte ein. Eine Staub- und Rauchwolke zog wenige Meter in die Höhe, wo gerade eben noch der kleine Außenposten der Besatzer war.




    [ :: Aradia :: Commack :: zerstörtes Dach /Yevethaner | Zion :: ]
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. August 2016
  8. Gesichter des Grafen

    Gesichter des Grafen NSC-Account von Janus Sturn

    [Outer Rim / Braxant-Sektor / Sartinaynian-System / Bastion / Orbit / Strike-Kreuzer „Tyrant“ / vor Besprechungsraum] Satira Syfa und ihr Team (NSC), alle anderen im Besprechungsraum

    Den Rückschlag vor dem Besprechungsraum hatte Satira rasch weggesteckt, die taffe blonde Holoreporterin ließ sich so schnell weder einschüchtern noch abschrecken, wenn sie erst einmal eine gute Story gewittert hatte. Und dass die Sith und Darth Zion Stoff für eine gute Story boten, das pfiffen die Nunnas von den Dächern. Sie musste dran bleiben und auf eine Gelegenheit warten, den hünenhaften Sith noch einmal vor die Kamera zu bekommen. Immerhin stand diese Mission noch ganz am Anfang, die Chancen dafür waren also nicht schlecht. Die Reporterin lächelte dünn, ihre blauen Augen funkelten kampfeslustig. Das war doch mal eine echte Herausforderung, keine langweilige Reportage strikt nach KOMENOR-Richtlinien, mit ausgewählten Statisten und abgesprochenen Szenen. Natürlich würde die Kommission schlussendlich noch ein Wörtchen mitreden, aber das war ein Problem für später. Erst einmal brauchte sie gute Aufnahmen. Satira und ihr Team zogen vom Besprechungsraum und begaben sich zu ihren Quartieren, die nicht viel komfortabler waren als die der Crew. Ein wenig missbilligend beäugte die junge Frau die spartanische Einrichtung und seufzte leise. Nun ja, es war eben ein Kriegsschiff und keine Vergnügungsyacht. Aufenthalte auf denen waren das Privileg der Klatschreporter, die dadurch nur mangelhaft für das erbärmliche Niveau ihrer Beiträge entschädigt wurden. Natürlich hatten auch diese Trivialitäten ihren Platz, sie halfen dem imperialen Durchschnittsbürger, die Sorgen des Alltags und der großen Politik zu vergessen und trugen damit zur Erhaltung der öffentlichen Ordnung bei. Eine Medaille hatten diese Leute Satiras Meinung nach dennoch nicht verdient. Das war eher etwas für sie, für Reporter, die über die wirklich wichtigen Dinge berichteten. Vielleicht würde die Kommission sogar eine Auszeichnung springen lassen, wenn sie das hier gut anstellte? Der reizvolle Gedanke an die Bewunderung und das Rampenlicht zauberten ein Lächeln auf das fotogene Gesicht der Reporterin. Wer wurde denn bitte nicht gerne bewundert und geehrt?

    Die Flugzeit nutzte sie, um ein wenig im Holonet zu stöbern. Sie sah sich unter anderem ihren eigenen Beitrag an und nahm sich vor, mit ihrem Team noch einmal über die Beleuchtung zu reden, die ihr teilweise nicht perfekt vorkam. Es war eben ein Kriegsschiff, rief sich die Blondine erneut in Erinnerung. Nachdem sie damit fertig war, schaltete sie mehr aus Langeweile denn aus echtem Interesse durch die Kanäle. Das Imperiale Holonet war streng kontrolliert und zensiert, natürlich aus gutem Grund. Über den Politikbereich landete sich bei einem Interview mit Horatio Kraym, dem ebenso gut aussehenden wie gewitzten Gouverneur von Thyferra. Nicht wenige sahen in ihm einen aufsteigenden Stern und passenderweise hatte er mit der berühmten Opernsängern Celessa Nayva einen echten Stern an seiner Seine. Die bildhübsche Frau war wirklich sehr schmückendes Beiwerk. Mit etwas größerem Interesse verfolgte sie das teilweise ziemlich scharf an der Grenze geführte Interview. Ganz schön mutig von dieser Reporterin, oder auch lebensmüde, je nachdem. Mit einem Grinsen schaltete Satira die Holoübertragung ab und legte sich schlafen. Als sie erwachte, kümmerte sie sich mit Hilfe ihrer Assistentin erst einmal um ihre äußere Erscheinung und verließ dann ihr Quartier. Man hatte sie in die Rüstkammer des Schiffes beordert, wo ihnen ein ziemlich bärbeißiger Sergeant einheitliche graue Kleidung und leichte Brustpanzer aushändigte, wie sie für in die Streitkräfte eingebettete Reporter in Kampfgebieten üblich waren, und ihnen beim Anziehen half. Prüfend strich Satira über den Panzer, der sich schwer anfühlte, und ordnete erst einmal ihr Haar wieder. Ob das wirklich nötig war? Auch die Blasterpistole, die Sergeant Rikus ihr gegeben hatte, fühlte sich komisch an. Ihre Assistentin Ily tat sich mit der Waffe am schwersten, der Kameramann Kato schlug sich etwas besser und Hamil...der ging mit dem Ding um, als hätte er das schon tausend Mal gemacht, und blickte ertappt zu Boden, als Satira in ansah.


    „Hoffen wir, dass wir sie nicht benutzen müssen.“


    Meinte die Reporterin grimmig. Man hatte zwei Soldaten zu ihrer Bewachung eingeteilt, die Satira auffällig musterten. Sie schenkte ihnen ein charmantes Lächeln, immerhin hing ihrer Sicherheit von diesen Leuten ab, da konnte sie wenigstens nett sein. Im Hangar angekommen herrschte ein reges Gewusel, die Tyrant war aus dem Hyperraum gefallen und das in Gefechtsbereitschaft, wie der Lärm der Sirenen unmissverständlich machte. Kato machte ein paar Aufnahmen von den Vorbereitungen und Satira äußerte dazu ein paar knappe Kommentare, dann drängte man sie, schnell in eine der Fähren der Sentinel-Klasse zu steigen. Das Team kam der Aufforderung nach und setzte sich, eilig verstauten sie ihre Ausrüstung. Man schnallte sich an und dann, einen dunklen Riesen gleich, betrat Darth Zion ebenfalls die Fähre, begleitet von seinen düsteren Dienern. Satira nickte ihm ehrfürchtig zu. Der Sith sah so aus, als könne er es mit einer ganzen Armee aufnehmen. Von da an ging alles sehr schnell, die Fähren starteten und rasten aus dem Hangar, hinaus ins All und dann in hohem Tempo in die Atmosphäre von Aradia
    .

    „Festhalten und angeschnallt bleiben!“

    Mahnte ein Soldat und Satira und ihr Team taten das nur zu gerne. Katos Kamera hätte fast den Abflug gemacht, doch er konnte sie im letzten Moment halten und klammerte sich nun an sie, als wäre sie sein Baby. Heftige Turbulenzen schüttelten die Fähre durch, nur die roten Lampen durchdrangen die Dunkelheit. Es war eine gespenstische Erfahrung. Die Landungsboote gingen tiefer und Satira hielt sich an ihrem Sitz fest, ihr Gesicht angespannt. Plötzlich wurde eifrig geredet und in Funkgeräte gesprochen, man hatte offenbar Feinde entdeckt. Das fing ja gut an. Unbeeindruckt von den Turbulenzen erhob sich Darth Zion, der Hüne erklärte, er werde sich darum kümmern. Dramatisch kniete er vor einer großen schwarzen Kiste nieder, in die Satira locker gepasst hätte, und holte einen mörderisch aussehenden Streithammer daraus hervor. Die blasse Reporterin, die noch merklich blasser geworden war, sah neugierig zu, wie der Sith die riesige Waffe wie ein Spielzeug hob. Solche Kraft! Satira nickte Kato zu und der verstand und schaltete seine Kamera ein. Darth Zion schritt zur Rampe und gab Anweisungen, während die Rampe geöffnet wurde. Im Wind wehte seine dunkle Kleidung, der Anblick war mehr als beeindruckend.


    „Halt drauf, Kato! Das ist Spitzenmaterial!“


    Wies Satira ihren Kameramann an und schaute fasziniert zu, wie der dunkle Krieger mit einem Schlachtruf aus dem Shuttle sprang. Satira hatte ihren Gurt gelöst und war zusammen mit Kato aufgestanden, sie verfolgten ungläubig, wie der Sith wie eine riesige Dampfwalze auf dem Dach einschlug und die überraschten Feinde unter den Trümmern begrub.


    „Hast du das? Sag mir, dass du die Aufnahmen hast!“


    Rief die Reporterin über den Lärm und als Kato nickte, grinste sie über beide Ohren. Perfekt!


    [Aradia / Commack / Sentinel-Fähre (in der Luft)] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Talohn, Naharo, Soldaten (NSC)
     
  9. Kael Reed

    Kael Reed König der Halbblüter

    [ Aradia / Strike-Kreuzer „Tyrant“ / Hangar] Kael Reed und das 133th Platoon

    Nicht gerade die Art von erstem Einsatz als Kommandierender Offizier, den er sich gewünscht hatte, aber Krieg war kein Vergnügen und er hatte sich schließlich selbst in diese Situation manövriert.
    Kael überprüfte seine Ausrüstung, während er über die vergangenen Wochen nachdachte. Der Abschluss an der Akademie nach einigem hin und her, dann seine Versetzung zu einem Platoon dass weder den Willen noch in irgendeiner Weise auch nur Bedürfnis hatte in schwierigen Situationen mit ihm zu kooperieren und dann nach nicht einmal zwei Wochen Eingewöhnungszeit die Abkommandierung auf die Tyrant. Es sollte Routine sein, einfach nur ein Paar Leute von einem leider nebenbei Besetzten Planeten holen und verschwinden. Aus bisherigen Erfahrungen aus dem Training konnte Kael jedoch bereits erahnen dass es alles werden würde aber nicht einfach nur Routine. Der Eindruck täuschte meistens.

    Und dann nahmen sie auch noch Zivilisten mit? Ihm war Schleierhaft was die Reporterin und ihr Team hier zu suchen hatten. Nicht das man ihn eingeweiht hätte, er war zwar ein Offizier, aber bei weitem nicht in der Position in der er sich gern selbst sähe.

    Er blickte von seiner Waffe auf und sah seine Jungs das Shuttle der Sentinel-Klasse beladen, wenigstens dass taten sie ohne das er dreimal bitten musste. Sie würden die Vordere Fähre nehmen, nicht die mit den VIP's und hatten am Boden dafür zu sorgen, dass die Landezone schnell aufgebaut und gesichert war. Danach würde man den Rettungstrupp begleiten und zum Ende hin den Abflug der Fähre mit den Zielen decken, um dann selbst wieder zu verschwinden. Er hatte die Teams für den Einsatz umstrukturiert. Squad 3 und 4 würden bei den LAAT's bleiben und falls unbedingt notwendig einen Sekundären Landungstrupp bilden. Zwar war dies nicht vorgesehen, da er jedoch nicht alle seine Leute mitnehmen konnte, war es auch keine Schande sie Einsatzbereit warten zu lassen.

    "Sind soweit Lieutenant", die Stimme von Staff Seargent Cabarrel riss ihn aus seinen Gedanken. Natürlich vor der Zeit, der Kerl war Mandalorianer, kalt und effizient.
    "Dann gehen sie mit den Seargents Mason und Sunrider nochmal den kleinen Notfallplan..." die Sirenen der aus dem Hyperraum fallenden Tyrant unterbrachen ihn. Er wank ab und signalisierte dem Staff Seargent und den Squads 1 und 2 sich in die Sentinel zu begeben.

    Innen war alles in Tiefes Rot getaucht. Gefechtsbeleuchtung, damit du dich schonmal an die Farbe von Blut gewöhnst dachte Kael und schloss die Augen. Ihm zuckten die Verlustraten des Platoons durch den Kopf und ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken. Nein, er würde das ändern und diese Soldaten zu einer Einheit umbauen die mehr im Hirn hatte als töten, saufen, fressen und vögeln. Ihre Gleichgültigkeit dem Tod gegenüber war ein Vorteil, auf Taktischer und Strategischer Ebene nur die Finesse um diese zu verwenden musste er wie auch immer in diese Idioten reinprügeln. Wenn nicht jetzt wann dann, versuchte er sich noch selbst Mut zu zu sprechen.

    Als die Sentinels in die Atmosphäre von Aradia eintraten begann das Schütteln und Ruckeln, wurde mit der Zeit weniger und setzte schließlich aus. Dann vernahmen sie die Nachricht über eine feindliche Stellung auf dem Dach und das Gespräch zwischen Captain North und Darth Zion, sowie ein darauffolgendes Krachen, dass nicht einmal die System und Motorengeräusche der Fähre zu verdecken vermochten. Wie gerne hätte er jetzt einen Blick nach draußen riskiert.


    "Landezone in Sicht, bereit machen zur Landung, Landezone ist heiß, Luke öffnet zum Feind, Deckung befindet sich in Blickrichtung je nach Landung einige Meter entfernt. Eine Andere Landemöglichkeit haben wir nicht", meldete der Pilot während sich das Shuttle verlangsamte. Kael schnallte sich ab, griff seine Waffe und bedeutete seinen Männern es ihm gleich zu tun.

    "Squad 1 zuerst, ihr gebt Deckungsfeuer und geht dann auf die Rechte Seite, 2 folgt nach und nehmt die zwei PLX mit, wir haben 10 Sprengköpfe, vier weniger als sonst. Vornehmlich Fahrzeuge aufs Korn nehmen, ich will keine Verwendung gegen Infanterie ohne Rücksprache, Verstanden?"

    "Ja, Sir", schallte es im Kreis zurück.

    Ein Ruck, die Fähre setzte auf dem Boden auf und das Zischen der Ausstiegsluke erklang.

    "Dann los!"

    Kael drehte sich um und sprintete durch die fast Offene Luke, Blasterfeuer erklang und zwei Schreie in seinem Rücken verrieten ihm das die Yevs zwei Treffer erzielt hatten. Wie der Pilot angekündigt hatte war genug Geröll und sogar eine etwa hüfthohe Marmormauer als Deckung vorhanden. Während er auf die Häuserreihe schoss aus der er die Schüsse verortete um die Feinde in die Deckung zu zwingen, hatte sein Verstand Zeit kurz die Umgebung zu erfassen. Sie befanden sich auf einer Art Platz in deren Mitte ein lädierter Obelisk stand, der erst von einem kunstvollen Rondell ohne Dach und dann von einer kleinen Steinmauer eingefasst war, zwischen der und dem Obelisken genug geröllfreie Fläche war um den zwei Sentinels Platz zu bieten. Dabei war die Position relativ gut gewählt da die Gebäude an drei Seiten des Platzes relativ niedrig oder nicht mehr intakt waren und somit keine effiziente Angriffsposition boten. Nur von einer Seite durch den Höhenvorteil des Feindes wirklich verwundbar zu sein war besser als in einem Hochhausgebiet wie auf dem Präsentierteller zu landen. Die LZ war nicht perfekt, aber besser als er erwartet hatte.

    Er duckte sich hinter einen Brocken einer Säule, drehte sich um und sah das Zweite Shuttle zur Landung ansetzen, dieses würde den Platz nehmen, beim dem das Landungsschiff Deckung vor dem Feindfeuer geben würde. Ein Blick zu seinen Männern verriet ihm das soweit alles in Ordnung war, vollzählig, immerhin. Corporal Namore hatte es an der Schulter und Private Barrezz am Arm erwischt, sahen aber nicht aus als würden die Verletzungen sie stark beeinträchtigen. Der Rest der Insassen hatte ebenfalls Deckung gefunden.

    Das Lächeln konnte Kael sich nicht verkneifen als er sich aus der Deckung bewegte und anlegte.

    Garnicht mal so schlecht für den Anfang.


    [ Aradia / Commack-Randbezirk / Landezone] Kael Reed mit 133th Squads 1 und 2 (NSC), NPC Jünger
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. August 2016
  10. [ Aradia / Sentinel Fähre / Landeanflug] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Darth Zion, Kael Reed, Talohn, Naharo, Jünger, Ulric und Soldaten (NSC)

    Captain North schmunzelte ein wenig unter seinem Helm als er erkannte was der Sith vor hatte. Kurz schaltete er seinen Helmfunk auf den Kanal der Sentinels um "Stellt das Feuer mit den Raketenwerfern ein, der Sith ist ausgestiegen und in der nähe Landezone" gegen Strahlenangriffe konnte Lord Zion zur Not sein Lichtschwert schwingen überlegte Ulric North. Sollten ruhig die sechzehn Laserkanonen und vier Blastergeschütze, mit ihrem Lichtgewitter die Landezone befrieden. Kurz warf er einen Blick zu dem Halbblut rüber, es war irgendwie falsch, das so etwas möglich war obwohl sie jetzt mit den Chiss irgendwie ja verbündet waren. Aber er konnte es nicht ändern und musste mit dem Mann leben. Das Waffenfeuer der Sentinels setzte ein, als sie begannen die Landezone zu sichern. Mit einem Ruck setzen sie dann auch auf. Krachend landete die Sturmrampe auf den Boden. Zumindest einen ganz ordentlichen Gefechtsausstieg brachte das Halbblut hin, musste Captain North dem Jungen zugestehen.

    Lieutenant Reed der bereits mit seinen Soldaten die Sturmrampe herunter rannte, bemerkte wohl nicht das er dabei beobachtet wurde. Captain North stand auf und ging zu der Reporterin hinüber "Wenn sie das ganze hier Überleben wollen um ihre Story und ihren Hübschen Hintern auch wieder Heil zu Hause sehen wollen, befolgen sie jeden Befehl Buchstabengetreu und ohne zu Diskutieren." Nichts war schlimmer als mit einer Frau zu diskutieren und diese gehörte zur schlimmsten Sorte. Sie hatte schon von Berufswegen her eine spitze Zunge. Mann konnte dabei einfach nur verlieren dabei. Das hatte er nach drei gescheiterten Ehen endlich gelernt. Eigentlich sollte sich der Sith um sie kümmern, aber der war wohl auch deswegen früher abgesprungen. Ein wenig konnte er es verstehen, nur das er jetzt den Klotz am Bein hatte sagte Captain North so gar nicht zu.

    Da fiel ihm eine einfache Lösung seines Problems ein. "Lieutenant Reed!" erklang es im Helmfunk des Second Lieutenant und irgendwie klang Captain North diesmal sogar richtig Freundlich "Sie haben jemanden vergessen an Bord. Sie sind mir für die Sicherheit der jungen Dame verantwortlich, bis der Sith sich wieder darum kümmert." und lies Satira Syfa einfach stehen und ging die Rampe herunter, sein Sqaud folgte ihm und fächerte dann aus, die Waffen bereits auf Schulterhöhe und schussbereit angelegt. Um den letzten widerstand, sollte es noch welchen geben endgültig auszumerzen. Ohne das er es ihnen Befehlen musste schwärmten seine Leute aus und beobachteten die Zugangswege zur Landezone. In einem kleinem halb zusammen gestürzten Bürogebäude am Rand des Platzes gab es noch widerstand, der noch nicht ganz niedergekämpft war, aber darum konnte sich Reed schon kümmern mit seinen Soldaten, mal sehen was das Halbblut so drauf hatte. Mehr als zwei Yevethaner waren es wohl nicht mehr, die sich in den rauchenden Trümmern versteckten.

    Viel wichtiger war aber so schnell wie möglich wieder von hier zu verschwinden überlegte North, den in spätestens einer halben Stunde, würde es hier von schwer bewaffneten Yevethaner und Kampffahrzeugen nur so wimmeln. Kurz lies er sich eine Karte des Gebietes im Helm einblenden und orientierte sich kurz. Lord Zion müsste sich etwas westlich ihrer Position befinden. "Wir setzen uns nach Osten ab" Den auf eines konnte er sich verlassen, Lord Zion konnte auch kurze Zeit ohne seine Hilfe Überleben und das dieser in seiner Freude über den Kampf eine menge Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. War nur zu hoffen, das er auch dem Funk zuhörte. Wahrscheinlich musste er sich erst einmal richtig austoben nahm Ulric an. Einen kurzen Moment wirbelte Staub auf und ein lautstarkes Tosen ertönte, als die beiden Sentinels wieder abhoben und im Tiefflug versuchten so schnell wie möglich sich abzusetzen.

    Schreie erklangen neben Zion als eine Gruppe Yevethaner aus einem Gebäude stürmte. Sie waren von den Geräuschen alarmiert worden und wollten nachsehen, was passiert war. Einen Moment wirkten sie wie erstarrt von dem blutigen Anblick der sich ihnen bot. Doch dann lief die Zeit auf einmal wieder weiter. Zwei erhoben ihre Blasterpistolen und begannen wie wild und ein wenig panisch das Feuer zu eröffnen. Sie Zielten auf Zions Oberkörper, der ein breites Ziel bot. Die restlichen fünf sahen sich kurz um, sie waren leider unbewaffnet. Einer der Yevethaner schnappte sich einen herumliegenden Wischmob, um zumindest ein wenig Reichweite zu haben und schlug weit ausholend damit zu. Die anderen vier Yevethaner hatten weniger Glück, aber unbewaffnet waren sie dann doch nicht. Den aus ihren sechs fingerigen Händen, schnellten zwei bis dahin verborgene Knochenklingen hervor. Das man diese Fremdrasse nicht unterschätzen durfte zeigte sich dabei auch Zion ein wenig. Sie hatten auch sehr kräftige Beine und konnten erstaunlich weite Sprünge machen, so das er kurz darauf umzingelt war von ihnen. "Für Kal Fraan"

    Aber auch auf Lieutenant Reeds Männer von der 133th Airborne wartete bereits eine kleine gemeine Überraschung, fünf Querstraßen weiter in Richtung Osten, war die Landung der beiden Sentinels ebenfalls nicht unbemerkt geblieben. Ein Trupp Yevethanischer Soldaten war dort auf Streife unterwegs gewesen. Im Gegensatz zu den bisherigen Zivilisten trugen diese umgearbeitete Imperiale Rüstungen, wie Reeds Soldaten sie trugen und waren mit Blastergewehren bewaffnet. In aller Eile hatten die Yevethaner eine Tür eingetreten, als sie bemerkten, das die Imperialen in ihre Richtung vorrückten. Es war ein bis dahin eigentlich gemütliches menschliches Restaurant gewesen, mit guter Aussicht auf die Straßenkreuzung. Ohne Rücksicht warfen die Yevethaner einige darin Tische um und schoben diese dicht an die Fenster heran. So schufen sie eine notdürftige Barrikade, um nicht sofort überrannt werden zu können. Ganz unerfahren waren sie nicht, den sie suchten sich auch gute Positionen aus, hinter denen sie gute Deckung hatten. Sie teilten auch Schussfelder unter sich auf. Den mit etwas Glück hofften sie den Imperialen Abschaum vielleicht Überraschen zu können mit ihrer Anwesenheit.

    [ Aradia / Commack-Randbezirk ] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Darth Zion, Kael Reed, Talohn, Naharo, Jünger, Ulric und Soldaten (NSC)
     
  11. Kael Reed

    Kael Reed König der Halbblüter

    [ Aradia / Commack-Randbezirk / Landezone] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Darth Zion, Kael Reed, Talohn, Naharo, Jünger, Ulric und Soldaten (NSC)
    Der Schuss traf einen Yevethaner im Fenster des Hauses und ließ ihn nach hinten kippen. Reed ging leicht in die Hocke und schaute sich kurz um, das Feuer war größtenteils verklungen und sein Trupp meldete acht Abschüsse, während von einem Gebäude rechts noch vereinzelt Schüsse in ihre Richtung flogen.

    Bevor er weitere Anweisungen geben konnte, knackte es an seinem Ohr und es erklang etwas zu freundlich die Stimme von Captain North, der ihm etwas unmissverständlich klar machte das sich sein Aufgabenfeld gerade geändert hatte und er nun den Babysitter für die Reporterin spielen dufte.


    "Sir?" platzte Kael etwas ungläubig heraus, als er versuchte seine Gedanken zu sammeln und vom Kampfgeschehen wegzulenken.
    "Wir, Ich... ähm... aber...", suchte er die Worte zu dem Satz der ihm im Kopf herumgeisterte.

    Was hatte er damit zu tun? Sie waren hier als Feuer-Unterstützung und keine Aufpasser für eine aufgeblasene Göre aus dem Fernsehen. Das war ja wohl ganz klar nicht sein Zuständigkeitsbereich und ...
    Schluck es runter Kael. Es hat keinen Zweck, keine Diskussion anfangen, nicht hier, besann er sich und schaffte es einen vernünftigen Satz herauszubringen.

    "Wie sie wünschen Captain, ich schicke ihnen zwei meiner Leute die sie in Empfang nehmen und kümmere mich danach persönlich um Miss Syfa!"

    Er schaltete auf den Kanal seines Platoons um und konzentrierte sich so gut er konnte wieder auf seine eigentliche Aufgabe, während ihn im Hinterkopf noch der Gedanke plagte wie schnell aus einem guten Morgen ein katastrophaler Tag werden konnte.


    "Seargent Creel, nehmen sie sich zwei Männer und holen sie die Reporterin, schützen sie Sie bis ich übernehme.", wies er die drahtige Mittdreißigerin, Führerin seines 1. Squads an. "Alpha, mitkommen! Wir räuchern die Restlichen Yevs in dem Bürogebäude da drüben aus. Der Rest von euch sichert und erwartet weitere Anweisungen. Volle Einsatzbereitschaft, das hier waren Zivilisten und keine ausgebildeten Soldaten! Nehmt das nicht auf die leichte Schulter." fügte er in einem unmissverständlichen Befehlston hinzu, dem Lächeln einiger konnte er entnehmen das sie ihn nicht einmal ansatzweise für voll nahmen, doch dafür hatte er jetzt keine Zeit. Also sprintete er los in Richtung eines links liegenden Brockens der etwas schlecht durch die Fenster des Bürogebäudes einsehbar war, drehte sich um und lehnte sich mit dem Rücken an den Stein. In der Landezone schwärmten derweil die Sturmtruppen aus, ohne auch nur anstallten zu machen sich dem Yevethanerpaar in dem Gebäude zuzuwenden vor dem Reed gerade hockte.

    Nach seinem Staff Seargenten brauchte er nicht weiter zu sehen. Der Mandalorianer war ohne weitere Fragen losgesprintet und hetzte genau durch das Sichtfeld der beiden Verschanzten in eine Deckung weiter rechts. So ein Verlockendes Ziel wollten sich die beiden anscheinend nicht entgehen lassen, denn als sich Kael erhob und über den Stein zielte waren ihre Körper wie auf dem Präsentierteller. Er drückte den Abzug seines DLT-19 und erwischte die beiden unerfahrenen Millizionäre die nach mehreren Treffern vorne über die Fensterbrüstung kippten und tot liegen blieben.

    Er nickte Alpha zu und die beiden trabten zurück zu den anderen. Vielleicht hatte seine kleine Einlage dem Captain ja vor Augen führen können, dass er als Aufpasser eine vergeudete Ressource darstellte. Natürlich hatte die ganze Aktion einige Risiken geborgen und er hätte sie niemals gegen eine Gruppe trainierter Soldaten angewandt, doch diese beiden waren unerfahren gewesen und so konnte er sich wenigstens noch etwas in Szene setzen. Während seiner kleinen Gedankenspiele waren bereits Seargent Creel und ihre Männer an ihn heran getreten.


    "Squad 2 zu mir, Alpha sie haben Kommando über 1, sie haben den Captain gehört wir bewegen uns Richtung Osten. Storm begeben sie sich zu ihrem Squad ich übernehme." strukturierte er ruhig aber bestimmt sein Platoon für den kommenden Vorstoß und wandte sich kurz an das Fernsehteam.

    "Sie verhalten sich ruhig und bleiben bei mir und meinen Leuten. Sie ducken sich wenn ich es sage, rennen wenn ich es sage und unterdrücken jegliche Panik oder sonstiges solange bis hier jemand etwas anderes verlauten lässt, Verstanden?", die Ansage war nicht besonders nett gewesen, der Captain hatte jedoch auch nichts davon gesagt das er nett sein sollte. Selber Schuld wenn er sie ihm aufs Auge drückte. Solche Frauen wie Syfa kannte er zur Genüge, mussten im Normalen Leben einmal blinzeln und bekamen was sie wollten. Wenn er ihr in die Augen sah war da diese Streitlust die er auch von seiner Schwester Neetra kannte. Auf eine Diskussion mit so einer wollte er sich in einem Kriegsgebiet nicht einlassen, also besser direkt unterbinden.

    Er wartete noch kurz ihre Antwort ab, drehte sich dann um und signalisierte S2 sich in Bewegung zu setzen und einige Meter hinter S1 vorzurücken, Schiefe Schlachtreihe, falls da vorne etwas warten sollte würde wenigstens nicht die gesamte Einheit festgesetzt. Sie bewegten sich vorsichtig und kampfbereit. North und seine Leute sicherten nach hinten ab und würden sie im Zweifellsfall gegen Untersuchungstrupps der Yevs schützen, zumindest vermutete der Lieutenant das.
    Als er die Schreie und das Blasterfeuer seiner Leute vernahm wusste er das Alpha keinesfalls vorsichtig vorgegangen war, er bedeutete S2 mit einem Handzeichen einzuhalten und signalisierte das einer um die nächste Ecke schauen sollte.

    "Alpha! Bericht, was geht da vor sich, Wieso bekomme ich keine Nachricht. Kann mich nicht daran erinnern Sie zur Funkstille angehalten zu haben Staff Seargent Cabarrel!" blaffte Reed ungehalten ins Komlink. Statt der Stimme seines XO ertönte jedoch die der zierlichen Corporal Arys, die von den anderen im Platoon wegen ihrer weißen Haare nur Winter genannt wurde.

    "Die Yevs haben sich ein Stück voraus in einem Haus verschanzt und uns festgenagelt, der Staff Seargent und Seargent Creel sind mit einigen anderen vorgestürmt und sitzen mitten auf dem Platz fest, wir kommen nicht zu ihnen durch, sie haben uns überrascht."

    Dieser kampfeswütige Idiot, war sein erster Gedanke.
    "Wie ist der Zustand ihrer Leute Corporal?"

    "Haben Verletzungen erlitten, nichts wirklich gravierendes aber es zehrt an den Nerven. Bei den anderen sieht es um einiges schlimmer aus."

    "Halten sie durch solange sie können! Versuchen sie ihre Kameraden so gut es geht zu entlasten, wir schalten die Yevethaner aus."
    antwortete Kael ihr ruhig während er nebenbei der Beschreibung von Corporal Namore lauschte der sich beim Spähen ein Bild der Lage und des Platzes gemacht hatte. Anscheinend hatten sich die Yevs in einem Restaurant, mit einer großen Fensterfront zu der Kreuzung die sie passieren mussten, verschanzt und gewartet bis die anrückenden Imperialen in schlechter Position vor einer Häuserwand standen und dann das Feuer eröffnet. Namore vermutete Soldaten und keine Zivilisten hinter diesem Manöver. Sie mussten die Landung mitbekommen haben, mutmaßte Kael und ging seine Möglichkeiten durch. Sie waren beim Vorrücken eine Straße westlich geblieben und hatten, wenn sie nun um die Häuserecke auf die Kreuzung stürmen würden, zwar den Überraschungseffekt aber das Ganze würde in einen Stellungskampf ausarten und dazu hatten sie nicht die Zeit. Blieb also nur asynchrone Kriegsführung. Aufteilen, aufspüren, ausschalten und er hatte auch schon eine Idee wie...

    "Salazar, sie und ihr Fireteam verschanzen sich hier an der Ecke und behaken die Yevs zusätzlich von unserer Seite der Kreuzung aus. Firststrike sie und ihre Leute kommen mit mir, wir schlagen uns hier durchs Haus bis zur Seitenwand des Restaurants durch, nehmen sie einen Sprengkopf und ein paar Detonatoren mit, den Rest lassen sie bei Salazar." er drehte sich zum Fernsehteam und sprach mit einem verschmitzten lächeln die Reporterin an. "Schätzchen sie und ihre Begleitung kommen mit uns, schließlich bin ich für Sie verantwortlich solange der Sith nicht wieder bei uns ist!" dann setzte er sich in Bewegung und sie betraten das Hochhaus.

    Bedacht darauf keinen Lärm zu verursachen rückten sie langsam vor. So konnte Kael durch vereinzelte Fenster das Drama auf der Kreuzung beobachten. Alpha und seine "vorgeschobene Kampfgruppe" wurden von einem Hagel aus Blasterschüssen hinter vereinzelten Hausresten, kleinen Büschen und nicht näher definierbaren Dingen auf dem Bauch liegend mitten auf der Kreuzung festgenagelt. Auf die Entfernung war es schwer einzuschätzen aber er meinte von zweien der Gestalten keine Bewegungen mehr ausmachen zu können. Wut stieg in ihm auf und es viel ihm schwer sie zu unterdrücken. Wut auf seinen Seargent und dessen Unfähigkeit seinen Anweisungen folge zu leisten. Dann schob sich eine Wand in sein Blickfeld und sie kletterten durch ein Fenster in eine kleine Gasse neben dem Restaurant.

    "Die Rakete!" zischte der Lieutenant und streckte die Hand aus. Er hatte sowas schon einmal gemacht, während der Ausbildung als es hieß ein Gebäude zu stürmen. Er machte sich an dem Sprengkopf zu schaffen und öffnete ihn etwas, damit ein Blastergeschoss die Treibladung entzünden konnte. Dann suchte er sich eine größere Öffnung in Bodennähe und schob die PLX-Rakete hinein. Jetzt war alles eine Sache des Timings.

    "Corporal, wenn ich das Signal gebe schieben wir das Trümmerteil da vorne vor den Riss. PLX-Raketen explodieren entweder durch Erschütterung oder wenn die Treibladung verbrannt ist. Das Nutzen wir aus, wir haben 12 Sekunden dann sprengt dieses Ding ein Loch in diese Wand, halten sie zwei Detonatoren im Anschlag."

    Dann trat er ein paar Schritte zurück und schoss ein Stück neben den Riss, die Hitze entzündete die Treibladung und der Corporal und einer seiner Männer schoben den Brocken vor den Riss. Danach hieß es nur noch in Deckung. Die Explosion aus dieser Nähe war einfach nur eines, laut, würde ihre Wirkung aber nicht verfehlen. Er sah die Granaten fliegen, den leicht entglittenen Gesichtsausdruck der Reporterin und ihm viel zum Ersten Mal an diesem Tag wirklich auf, dass sie eigentlich doch relativ hübsch war.

    [ Aradia / Commack-Randbezirk / Kreuzung in Richtung Innenstadt / Seitenstraße des Restaurants] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Kael Reed, Ulric und Soldaten (NSC)
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. August 2016
  12. Kipf

    Kipf NR OL

    Aradia/ Geröllplateau/ Sane (Ronan Swan), Faith (Kara Starseed), Patch, Soldaten

    Kurz bevor sie aufbrachen, gesellte sich ein weiterer Soldat zu ihnen und stellte sich als Terrix vor. Noch ein Gewehr war sicher nicht schlecht, aber wusste der Soldat, auf was er sich hier einließ? Patch schien ähnliche Gedanken zu haben.

    "Wie Sie wollen, Private Terrix. Wenn es sonst nicht's mehr gibt, dann marschieren wir mal los und werfen einen Blick in die Hölle. Achtet auf eure Abstände, bleibt wachsam und reduziert den Com-Verkehr auf ein Minimum."

    Mit diesen Worten steuerte Patch einen kleinen Pfad an, der sie aus der Senke und hin zum Tal bis nach Commack bringen würde. Ein weiter und beschwerlicher Fußmarsch durch das unwegsame Gelände stand ihnen bevor, weswegen sich die 15 Klicks Entfernung zum Ziel wohl etwas in die Länge ziehen würden. Auf einem festen Weg konnte ein Soldat mit schwerem Marschgepäck einen Klick pro viertel Stunde schaffen. In vier Stunden müssten sie die Stadt somit erreicht haben, falls sie unterwegs nicht auf Probleme stießen. Diese könnten vielfältiger Natur sein: Imps die auf einen schießen, Yevethaner die auf einen schießen, wilde Tiere die hier herumstreunern könnten oder das felsige Gelände macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Etwas davon vorherzusehen war quasi unmöglich. Ihnen blieb nichts übrig, als eine lange Kette zu bilden und in dieser Formation wachsam die karge Landschaft zu durchqueren. Die sechs Soldaten sahen vor den riesigen Bergen ziemlich klein aus.

    Ohne ein Wort zu wechseln vergingen die ersten Stunden. Von der rauen Landschaft war Sane schnell überdrüssig: Wo er auch hinsah Felsen, nur hier und da gab es vereinzelte Flächen, auf denen Grasbüschel und andere Pflanzen vereinzelt zu sehen waren. Der Untergrund war das reinste Abenteuer und hätte er nicht entsprechendes Schuhwerk an, hätte er sich mittlerweile beide Knöchel verstaucht oder schlimmeres. Der felsige Boden rutschte andauernd weg und wenn man nicht aufpasste stolperte man über einen hervorstehenden Stein oder eine natürliche Stufe. Bis auf ein paar Vögel am Himmel waren zudem keine Tiere zu entdecken. Was für eine trostlose Einöde.

    Commack hingegen war ein Lichtblick. Die Stadt wuchs immer mehr aus dem Felsen heraus, je näher sie ihr kamen. Doch damit wurde auch der Geruch von Verbranntem stärker. Ein starker Wind, der ihnen entgegenbließ, verstärkte den Gestank noch. Zudem trug er beunruhigende Geräusche an sie heran: Blasterschüsse und Explosionen. Teilweise war es schwer auszumachen, ob diese tatsächlich aus der vor ihnen liegenden Stadt kamen oder schon in ihrer Nähe waren. Doch wie sollten sie gleichzeitig darauf achten, wo sie hin traten und was in ihrer Umgebung vor sich ging? Ein anstrengendes Unterfangen, das immer mehr an ihren Kräften zehrte.

    Patch gönnte ihnen erst nach drei Stunden eine Pause bei einem verlassenen Bauernhof. Das Hauptgebäude des Hofes war mit Einschusslöchern von Blastergewehren übersät, auf dem Hof selbst waren Pfützen von getrocknetem Blut. Auf eine Weide in der Nähe entdeckten sie das erschossene Vieh des Bauern, der hier bis vor kurzem gelebt haben muss.

    "Es wird spannend.", meinte Patch zu ihm und der Sani erahnte schon das dämonische Grinsen der Cyborg unter der Maske. "Etwas ist hier im Gange. Die Yevethaner haben anscheinend eine große Säuberungsaktion angefangen. Sie müssen damit schon weit gekommen sein, immerhin haben wir bis jetzt auch keine Imps getroffen, geschweige denn ein Funkspruch von ihnen erhalten."

    Daran hatte Sane noch gar nicht gedacht. Keiner Flugkontrolle schienen die zwei Transporter aufgefallen zu sein und keine Patrouille war ihnen bisher begegnet. Nicht einmal TIEs hatte er bisher am Himmel gesehen. Für eine Stadt mit einer imperialen Garnison war das verdächtig ruhig.

    "Wir brauchen die Imps lebend, um aus ihnen noch etwas herauszubekommen. Die Pause ist vorbei."

    Mit diesen Worten füllte jeder ein letztes Mal seine Feldflasche mit Wasser auf, dann gingen sie in gewohnter Formation weiter. Die Sonne stand mittlerweile tief und Commack war mittlerweile zum Greifen nahe. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichten sie schließlich den Stadtrand. Von der Hauptstraße hielten sie sich zunächst entfernt. Wer weiß, wer diese gerade kontrollierte. Durch eine Seitengasse wagten sie sich in das Innere der Stadt, als Patch plötzlich die Faust in die Luft streckte: Sofort anhalten. Dann zeigte sie mit einem behandschuhten Finger auf die rechte Seite ihres Helmes und raunte ein einziges Wort in ihr ComLink: "Triebwerke". Angestrengt lauschte Sane in die Abenddämmerung hinein. Dann hörte er es auch: Das Wummern von zwei großen Raumschiffen kam direkt auf sie zu, weswegen instinktiv sich alle sechs sofort gegen die Häuserwand drückten und ihren Blick nach oben richteten: Zwei Transporter der Sentinel-Klasse rauschten über sie hinweg, als einer kaum einen halben Klick von ihnen entfernt plötzlich zum Stehen kam. Eine gewaltige Person, es war schwer zu sagen ob menschlich oder nicht, stürzte sich über die Rampe in die Stadt. Ein waghalsiger Sprung, den man ohne Fallschirm oder Jetpack nicht überleben würde. Gebannt schauten die republikanischen Soldaten dem Fallenden dabei zu, wie er mit halsbrecherischer Geschwindigkeit gen Erde raste. Dann eine Erschütterung, gefolgt von einem lauten Krachen.

    "Das schauen wir uns genauer an.", sagte Patch knapp, als hätte sie gerade nur ein ungewöhnliches Wetterphänomen beobachtete und rannte in die Richtung, aus der nun Kampfeslärm kam. Sane heftete sich an ihre Fersen.

    Aradia/ Commack/ Sane (Ronan Swan), Faith (Kara Starseed), Chaz (Terrix) Patch, Soldaten; nicht weit entfernt: Zion
     
  13. Naharo Unaw

    Naharo Unaw Bith-Lord

    [ Aradia :: Sentinel Fähre :: Landeanflug] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Darth Zion, Talohn, Naharo, Jünger, Ulric und Soldaten (NSC)

    Es rüttelte und schüttelte, und Naharo wusste dass ihm dass ganze bereits jetzt ganz und gar nicht gefiel. Mit mühe musste er sich in der Fähre festhalten um nicht umzustürzen und auf dem Boden zu landen, und was wäre schließlich als vor dem einem rang hohen Sith wie Zion umzufallen wie ein Sack primitiver Früchte. Langsam merkte er aber auch durch dass ganze Geschüttel wie ihm die Magengegend signalisierte dass es ihm nicht wirklich blenden ging, und der Bith hatte Angst dass er sich übergeben müsse. Nein, er musste es aushalten, er durfte sich nicht blamieren, nicht hier, nicht jetzt. Ach, wäre er doch nur auf Bastion geblieben. Krieg schien aus der Vogelperspektive Interessant, wenn man Holographische Symbole von A nach B bewegte, aber wenn man mittendrin war dann wollte man nur noch raus.
    Dieses Gedankliche Stichwort nahm der Sith-Meister wohl etwas ernster und Naharo sah ihn plötzlich an der offenen Luke der Fähre stehen, mit einem übergroßen Hammer in der Hand, von dem Naharo nicht wusste wo er plötzlich aufgetaucht war. Der Bith war die ganze Zeit wohl zu Gedankenverloren gewesen, doch als der große Hüne plötzlich aus dem Schiff sprang dann konnte er seinen Augen kaum trauen. Was sollte dass? Er ließ ihn und die anderen Jünger einfach im Shuttle zurück, ohne Anweisungen zu vergeben, ohne zu signalisieren was sie tun sollten. Naharo wusste nicht einmal ob er den Soldaten wirklich trauen konnte. Sie sprachen dauernd in ihrer eigenen, merkwürdigen, militärischen Sprache und taten dauernd so als wären sie die wichtigsten Kämpfer des ganzen Systems. Ihre ernsten Gesichter, ihre Uniformen, ihre Waffen... sie nervten ihn einfach. Aber wenn er ehrlich war, dann musste er zugeben dass er ein wenig neidisch auf sie war. Denn im Gegensatz zu ihm wussten sie was sie taten, und waren auch besser ausgerüstet.

    Als sich die Rampe öffnete, fielen Schüsse und Schreie hallten durch die ganze Gegend, doch Naharo versuchte nur wie die anderen Jünger irgendwo außerhalb des Shuttles Deckung zu suchen. Die Soldaten taten alle ganze Arbeit und hatten auch schon bald die ganze Landezone gesichert. Dann teilten sie sich in unterschiedliche Richtungen auf, die einen hierhin, die anderen dahin... und die Jünger mittendrin. Völlig unerfahren im Kampf, völlig bedeutungslos. Verstand Zion diesen Zirkus hier etwa als Ausbildung? Als Schulung? Verdammt, wie konnte er sie einfach als Kanonenfutter zwischen die Fronten werfen! Fest umklammerte Naharo seinen Blaster während er in seiner Deckung verharrte, und prüfte ob sein Vibroschwert aus Cortosis noch an seinem Rücken befestigt war. Dass war es.
    "Ich finde dass einfach nur Scheiße", grummelte der Zabrak neben dem Bith vor sich hin. Er hielt seinen Blaster ebenfalls in Bereitschaft, und verharrte neben ihm ihn der Hocke:"Was sollen wir hier überhaupt machen? Keine Befehle, und Kämpfe um uns herum", antwortete ihm Naharo. Der Zabrak zuckte mit den Schultern und stand auf, dann zock er sich die Kapuze übers Gesicht:"Ich sehe nicht ein weshalb ich mein Leben riskieren sollte, für diese rassistischen Arschlöcher. Denen kann man nicht über den Weg trauen, diesen... Soldaten. Ich würde sagen wir bleiben nur in ihrer Nähe um mitzubekommen ob Zion wieder zurück ist. Bis dahin unterstützen wir sie... passiv". Es schien so als wäre dieser Zabrak kein Freund der Imperialen Armee und der Sturmtruppen, weshalb es ihn nicht störte in ihrer Nähe so über sie zu sprechen. Dennoch schien es nicht so als hätten sie ihn gehört. Naharo tat es ihm dann gleich und zog die Kapuze tief ins Gesicht, und nickte:"Wie du meinst. Dieser Trupp dahinten geht die Straße lang. Wir gehen also einfach hinter ihnen her?". Der Zabrak winkte dem Bith und wies ihn an ihm zu folgen, und so gingen die beiden in Richtung des Trupps der sich gerade vom Rest abzusetzen schien. Anscheinend lief der ganze Trupp Richtung Osten.

    "Wir folgen ihnen mit Fünfzig Fuß Abstand. Hauptsache sie müssen unseren Hintern nicht retten. Und dann, wenn sie Probleme bekommen, dann greifen wir den Feind einfach von der Seite an", erklärte der Zabrak. Es klang recht einleuchtend, so wie es der Jünger präsentierte, doch taktisch gesehen war es keine Strategische Meisterleistung. Ein einfacher Plan, um sich möglichst wenig Arbeit zu verschaffen, und dabei den maximalen Erfolg zu garantieren? Schmunzelnd nickte der Bith erneut, weshalb er ihm folgte. Doch dieser bog einige Straßen hinter dem Trupp eines Blauhäutigen Chiss nach rechts ab und ging eine verlassene Gasse entlang, dann einmal eine kurze Treppe hoch, wieder links, dann rechts und geradeaus, und dann noch einmal in eine kleine Gasse die zu eine Hauptstraße führte, die aber ebenfalls Menschenleer war. Oder eben, Yevethanerleer. Während also überall Kampfgetümmel herrschte, und Explosionen und Schüsse immer weiter in die Entfernung rückten, ging der Zabrak selbstbewusst weiter vorwärts:"Wir sollten uns nicht so weit vom Rest entfernen. Ich wette, du weißt nicht einmal mehr von wo wir hergekommen sind.". Der Zabrak lachte auf, überlegte kurz, und grinste dann nur noch:"Wir finden die schon. Bis dahin, hören wir einfach nur den Funkverkehr ab, und warten bis nähere Informationen genannt werden. Am ende wurden wir einfach von Yevethanern aufgehalten, die wir heroisch getötet haben. So, und jetzt schau dir mal diesen Laden an, da gibts die neuesten Technischen Spielereien. Du kennst dich damit doch aus oder nicht?". Seufzend folgte Naharo dem Zabrak in den Laden, dessen Tür der Jünger mit einigen Blasterschüssen aufbrach. Sie stöberten in den Regalen herum, und aktivierten einfach irgendwelche Schaltflächen der verschiedensten Geräte. Es schien so als würde der Zabrak diesen Einsatz nicht wirklich ernst nehmen.

    Sinnlose Minuten verstrichen, bis Naharo ein Geräusch vernahm. Nichts besonderes, ein leises Quietschen und Brummen, nichts was einem Angst bereiten sollte. Stattdessen schaute sich der Bith lieber eines dieser neuen Datapads an, die er von seiner Arbeit auf Kuat her kannte. Gut zum warten von Maschinen geeignet, zum Prüfen von Systemdaten. Und zwei Handbreit davon entfernt lag auch noch ein Plasmabrenner... Er entschied sich die beiden Gegenstände in seine Taschen zu packen. Doch dann vernahm er erneut dieses Geräusch von vorhin, nun lauter. Er runzelte die Stirn:"Hörst du das?", fragte Naharo seinen Begleiter. Der Zabrak schüttelte den Kopf:"Was meinst du?". Der Bith hörte nun etwas genauer hin. Es hörte sich wie ein leises Kreischen an, ein Brummen und Summen von... Maschinen. Und es kam langsam immer näher, und näher, dann immer und schneller. Naharo ging zur Tür hinaus lugte kurz nach rechts, schreckte aber sofort zurück und packte seinen Begleiter den er hinter ein erhöhtes Podest warf:"Verstecken!". Der Zabrak starrte ihn völlig schockiert an:"Was ist denn da draußen?". Naharo fragte sich wirklich, wie hoch die Intelligenz seines Begleiters wirklich war, oder ob dieser einfach nur wirklich Lebensmüde war:"Was ist für dich ein Fahrzeug mit Ketten statt Rädern?". Der Gehörnte überlegte ein wenig, und flüsterte dann seine Antwort leise aus:"Ein Panzer?". Gerade in dem Moment rollte ein großes Gefährt am Schaufenster des Ladens vorbei. Mit Ketten statt Rädern, und einem Cockpit dass dem eines TIE-Fighters recht ähnlich aussah.

    [ Aradia :: Commack :: Kleiner Laden] Naharo und ein Zabrak (NPC)
     
  14. Faith

    Faith prospecting

    [ Aradia | Commack | Außenbezirke | "Kara Starseed", "Ronan Swan", "Jason Terrix" & NPCs (PVT Mao, CPL Bisinger, LT Patch) ]

    Faith traute ihren Augen kaum. Da sprang tatsächlich jemand – oder etwas – aus dem Transporter gen Planetenoberfläche. Die Gestalt besaß eine menschliche Grundform, war jedoch größer und weit massiger als jeder Mensch, den sie bis dahin je gesehen hatte. Die Höhe, aus der er sich hinabstürzte mochte ausreichen um ihn beim Aufprall in tausend Stücke zerspringen zu lassen und doch stürzte er sich ohne zu zögern hinab. Mit weit aufgerissenen Augen, die hinter ihrer Maske verborgen blieben, beobachtete sie seinen Sturz. Bis zuletzt öffnete sich kein Fallschirm. Ein Jetpack war auch nicht zu erkennen. In den Händen hielt er etwas, das stark nach einem riesigen Hammer aussah, doch das war aus der Entfernung nicht vollends auszumachen. Die Gestalt, die nach allen logischen Schlüssen eine Art massiver Kampfdroide sein musste, verschwand hinter den Dachumrissen der nächstgelegenen Häuser, bevor ein dumpfes Krachen ihren Aufprall verkündete.

    Lieutenant Patch raunte einen knappen Befehl, gegen den sich jede einzelne Zelle in Faiths Inneren sträubte. Bevor die Padawan überhaupt reagieren konnte, musste sie mit ansehen wie sich Sane, Bisinger und Mao in Gang setzten. Faith warf einen Seitenblick auf Private Seric, oder Terrix, wie er während dieser Mission hieß. Sie wusste nichts über ihn, war sich jedoch sicher, dass Both ihn mitgeschickt hatte, weil er mit Problemen rechnete. Faith unterdrückte ein Seufzen, packte ihre Waffe etwas fester und rannte hinterher.


    Kampfgeräusche drangen an ihre Ohren. Sie kamen genau aus der Richtung, in die sie rannten. Das Ganze bereitete Faith ein mulmiges, flaues Gefühl im Magen. Das hier war nicht richtig. Ihre Aufgabe war es ihre republikanischen Kameraden zu finden, nicht sich an Gefechten des Imperiums zu beteiligen. Ihr war klar, dass sie dies tun müssten, sollten sie in die Verlegenheit kommen nicht anders zu können, ohne Verdächtig auszusehen. Doch Patch schien es beinahe darauf anzulegen. Die sechs Soldaten waren lediglich ein Spähtrupp, sie sollten wenigstens auf Verstärkung warten. Faith war hin- und hergerissen. Sie wusste, dass Patch das Sagen hatte. Irgendwo in ihrem Hinterkopf schwirrten auch die Worte Boths, dass sie dem Cyborg vertrauen und tun sollte, was sie sagte.


    Sie beschloss, zunächst zu schauen, wie nahe Patch an die Geschehnisse vor ihnen heran wollte, ehe sie ihre Bedenken äußerte. Sie wusste, dass es unklug war, Befehle in Frage zu stellen. Es blieb lediglich die Hoffnung, dass die Lieutenant tatsächlich wusste, was sie tat. Sie rannten weiter. Inzwischen war es mehr als auffällig, dass sie keine Sterbensseele sahen. Weder auf den Straßen, noch in den Fenstern der Gebäude, die die schmale Straße, durch welche sie eilten, einrahmten, waren die Gesichter irgendwelcher Bewohner zu sehen. Faith fragte sich, wie weit die Invasion der Yevethaner tatsächlich schon fortgeschritten und wie lange sie bereits im Gange war. Bei der Lautstärke des Kampflärms konnte sie jedoch auch keinen Zivilisten verübeln, dass sie vermutlich schon lange das Weite gesucht hatten. Zwar hätte es auch Einbildung sein können, doch Faith kam es vor, als rannte Patch schneller, je näher die Geräusche kamen. Das Training der letzten Wochen machte sich bezahlt. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie vorher jemals so lange am Stück in hohem Tempo hätte rennen können. Zumal sie Helm und Brustpanzer trugen. Die Kampfmaske machte das Atmen auch nicht einfacher. Inzwischen waren sie dicht genug dran, um im dumpfen Lärm einzelne Geräusche von Blasterschüssen, Explosionen und Geschrei auszumachen. Auch der Zustand der Gebäude zeugte von vergangen Gefechten. Hier und da waren Brandspuren auszumachen. Die Löcher in den Wänden wurden größer und traten häufiger auf. Bei den roten Spritzern an der Wand konnte sich Faith zu ihrem Leidwesen sehr gut vorstellen, worum es sich handelte.


    Als sie am Rande einer großen Kreuzung angelangten, deutete Patch nach links in das Innere einer alten Ladenzeile. Über die Kreuzung wurde geschossen. Blasterfeuer schoss von rechts nach links und wieder zurück. Sofort folgten Bisinger und Mao ihrer Anweisung und betraten es als erste. Mit Blastergewehren im Anschlag folgten ihnen die anderen. Nachdem sie den Laden durchkämmt und sich davon vergewissert hatten, dass hinter den Theken und in den angrenzenden Lagerräumen keine bösen Überraschungen auf sie warteten, hockten sie sich hinter einen Tresen.


    „Was nun?“, fragte Faith die Robo-Lieutenant Patch. „Von hier aus können wir nicht sehen was genau los ist.“

    Sie warf einen Blick über die Tischplatte. Durch das zersprungene Schaufenster drangen lediglich die hellen Farbblitze abgefeuerter Blaster.


    „Und das, obwohl wir viel zu nah dran sind.“

    In diesem Moment stürmten einige schemenhafte Gestalten die Kreuzung vor ihrem Fenster. Faith konnte erkennen wie jemand getroffen wurde. Heftiges Sperrfeuer prasselte die Straßen entlang. Die Soldaten, die eindeutig menschlichen Ursprungs waren, wurden festgenagelt. Sie konnten weder vor, noch zurück. Von der anderen Straßenseite ertönte eine Detonation, die Faith dazu bewegte den Kopf wieder einzuziehen. Einen heftigen Kloß hinunterschluckend packte sie ihr Gewehr noch fester, wenn dies überhaupt noch möglich war. Aus der Gasse des Hinterhofs ertönten hektische Stimmen einer Sprache, die sie noch nie zuvor gehört hatte. Im Gegensatz zu denen auf der Kreuzung, waren diese jedenfalls keines menschlichen Ursprungs. Instinktiv richteten sie ihre Waffen auf die Tür auf dem Lagerraum, der zum Hinterhof führte. Mao, der dort abgesichert hatte, kam geduckt hinein und deute ihnen stumm einige Handzeichen. Feindannäherung. Fünfzehn Mann.

    [ Aradia | Commack | Außenbezirke | Kreuzung Richtung Innenstadt | "Kara Starseed", "Ronan Swan", "Jason Terrix" & NPCs (PVT Mao, CPL Bisinger, LT Patch) & Imperiale in der Nähe (LT Reed, Satira Syfa, etc.) ]
     
  15. Kael Reed

    Kael Reed König der Halbblüter

    [ Aradia / Commack-Randbezirk / Kreuzung in Richtung Innenstadt / Seitenstraße des Restaurants] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Kael Reed, Ulric und Soldaten (NSC)
    Kael schüttelte leicht den Kopf und schob den Gedanken beiseite, das hier war nicht die Uni und die Reporterin keine Studentin der unteren Jahrgänge die er wie früher einfach als Gespielin für eine Nacht mit in seine Wohnung nehmen konnte. Wie war er überhaupt darauf gekommen?

    Die zwei relativ simultanen Explosionen der Thermaldetonatoren und die nachfolgenden Schreie ließen ihn wieder zum wesentlichen zurückkehren, er hob den Kopf aus der Deckung und die Hitze schlug ihm entgegen. Durch das Loch in der Wand konnte er direkt in das Restaurant sehen. Drei Yevethaner lagen verkohlt am Boden, der Rest wirkte desorientiert. Noch bevor Kael jedoch weiter reagieren konnte, brandete Feuer durch die Fenster des Restaurants. Mehr als die kleine Feuerpause durch die Explosion hatten die Sturmtruppen anscheinend nicht gebraucht um vorzurücken, seine Leute zu passieren und die Häuserfront mit einem Flammenwerfer zu bearbeiten. Etwas angewidert sah er dabei zu wie die Missgeburten nach und nach in Flammen aufgingen, kreuz und quer durcheinanderwuselten und schlussendlich verendeten. Der Gestand von verbranntem Fleisch war bestialisch und gesellte sich zu dem leichten Druck auf seinen Ohren den er noch von der Explosion verspürte.

    Ohne weitere Worte über das gesehene zu verlieren gab er dem Trupp ein Zeichen und sie bewegten sich durch die Gasse auf die Kreuzung zu, die mittlerweile von den Sturmtruppen gesichert war. Während sich der Corporal wieder mit Seargent Crosby vereinigte ging Kael mit raschen Schritten auf Cabarrel und Creel in der Mitte der Kreuzung zu, wo Barrezz der Sanitäter der Einheit bereits über zwei Leuten kniete, Forcall und Denam. Je näher er kam desto mehr kristallisierte sich heraus das der Sanitäter Denam bereits abgeschrieben hatte, ein Blastergeschoss hatte ihm so wie es aussah einen Teil des Kopfes weggebrannt, bei Forcall wahren es mehrere Treffer, den Verbänden nach zu urteilen in der Bauchregion und am Oberschenkel, sein Atem ging flach und die Sorge im Gesicht von Barrezz verriet Kael das es nicht gut um ihn stand. Eine einzige Scheiße war das hier. Nebendran stand sein Staff Seargent der mit einem Lächeln im Gesicht und anscheindend guter Laune bereits sein Squad wieder soweit zusammenhatte und in Gedanken wahrscheinlich schon dem nächsten Feuergefecht entgegen fieberte. In diesem Moment hasste er diese Leute, für die Leben, ihr eigenes eingeschlossen, so egal waren wie für ein Batha der Ort wo es hin schiss.

    Bevor er also über das Nachdenken konnte was er tun würde stand er bereits hinter Cabarrel, packte den Hünen am Arm, riss ihn mit aller Kraft herum und schlug ihm mitten ins Gesicht. Den überraschten Mandalorianer hob es von den Füßen und er landete auf dem Rücken im Staub der Kreuzung. Überrascht von sich selbst signalisierte Kael erst während er zuschlug was für eine schlechte Idee das eigentlich gewesen war und hoffte nicht das der Staff Seargent in irgendeiner Weise aufspringen und zum Gegenschlag ausholen würde. Der Captain würde das ohne Zweifel unterbinden aber bevor von den Sturmtruppen jemand eingreifen konnte hätte Kael mindestens eine von den riesigen Pranken bereits abbekommen. Zudem stand sein Platoon wahrscheinlich mehr hinter ihrem Staff Seargent als hinter ihm was zusätzlich Ärger provozieren konnte. Trotzdem zischte er seinen Seargent noch während der ganzen Aktion an.

    "Seargent, ich hatte ihnen bewusst befohlen vorsichtig und aufmerksam vorzugehen und sie stürmen mit ihren Männern ins Gefecht als wären sie allesamt unverletzbare Krayt-Drachen."

    Er wurde lauter.

    "Das ganze hier ist INAKZEPTABEL! Sie haben zwei Männer aufgrund von ungestümer Dummheit verloren! Sie können froh sein das die Sturmtruppen ihnen hier ihren dämlichen Arsch gerettet haben, ich bin vielleicht nicht so lange auf dem Feld wie sie und habe weiß Gott nicht ihre Psychischen Störungen aber ich erwarte, verdammt nochmal, das sie meine Anweisungen befolgen egal wie lächerlich sie ihnen auch erscheinen mögen. Sollten sie das in Zukunft weiter anders handhaben werde ich und das gilt für jeden einzelnen hier sie persönlich wegen Befehlsverweigerung erschießen!"

    Sein Zorn war nicht verraucht aber es tat gut als er kurz in die Runde blickte und teilweise entglittene Gesichtszüge bei seinen Leuten sah.

    "Haben sie das alle verstanden? Oder ist das zu hoch für sie?" legte er leicht gehässig nach, was wahrscheinlich ein Fehler war. Aus dem Augenwinkel vernahm er eine Bewegung und schaffte es knapp der Faust der aufgebrachten Shadra Creel auszuweichen. Aus einem reinen Reflex heraus ließ Kael das Gewehr los, zog seinen Blaster und zielte auf die Frau. Gefühlte Stunden verstrichen in denen die aufbrausende Seargent von zweien ihrer Soldaten festgehalten wurde und es fühlte sich für Kael so an als seinen alle Augen in die Mitte der Kreuzung, auf diese eigentlich wenige Sekunden dauernde Szenerie gerichtet die schlussendlich von den leisen Stimmen von Yevethanern unterbrochen wurde, die der Wind zu ihnen herüber trug.

    Die Sturmtruppen setzten sich in Bewegung, formierten sich in Richtung eines Ladens, wahrscheinlich um die genaue Position des Feindes ausmachen zu können, doch Creel und Kael selbst erlöste erst die Stimme von Barrezz aus ihrer Starre.

    "Forcall ist Tod, Sir..."

    Kael senkte die Waffe. Sein Zorn war wie weggeblasen und sein Herz raste, während er darüber nachdachte wie schnell und wie leicht das ganze eskaliert war. Wirklich imstande in den Befehlsmodus zu wechseln war er noch nicht, etwas was seine Soldaten zweifellos bemerken würden wenn er noch länger untätig blieb und nicht dem Captain und seinen Truppen folgend sich auf einen Angriff vorbereiten würde. Umso mehr überraschte es wahrscheinlich alle des Platoons als Staff Seargent Cabarrel das Wort ergriff.


    "Ihr habt den Lieutenant gehört. Bezieht Position zwischen und hinter den Sturmtruppen, Ich will die Gassen abgedeckt sehen, keine Heldentaten aber auch kein Rückzug! Aufteilen und die Umgebung im Auge behalten."


    Verkündete der Mandalorianer, trat neben den Lieutenant, legte ihm kurz die Hand auf die Schulter und trabte dann auf die Linke Seite wo sich ein Großteil des 1.Squads versammelt hatte. Ein kurzes Kribbeln durchfuhr Kael. Er schüttelte sich und bewegte sich nach rechts in eine Kleine Einbuchtung in einer Häuserwand von wo aus er das gesplitterte Fenster des Ladens gut im Blick hatte und wartete, die Waffe im Anschlag. Sein Blick wanderte kurz zu dem Medienteam, er wollte sie im Auge behalten um sich nach seinem sehr bescheidenen Auftritt wenigstens nicht noch anhören zu müssen er würde seine Aufgabe als Leibgarde nicht ernst nehmen.

    Unter dem Geräusch von Blasterfeuer zerbarst schließlich die Scheibe und gab den Blick auf den dahinter liegenden Laden frei.

    [ Aradia / Commack-Randbezirk / Kreuzung in Richtung Innenstadt] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Kael Reed und seine Squads 1 und 2, Ulric und Soldaten (NSC)
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2016
  16. Kipf

    Kipf NR OL

    Aradia/ Commack/ Sane (Ronan Swan), Faith (Kara Starseed), Chaz (Terrix), Patch, Soldaten; nicht weit entfernt: Zion

    Es war für den Soldaten kein Problem, das Interesse der Cyborg zu teilen. Was hatten sie da gerade gesehen? Ein neuer Typ Kampfdroide, den das Imperium hier nun testen wollte? Allein um herauszufinden, ob hier neue Waffen getestet wurden, war es ihre Pflicht, dem nach zu gehen. Falls es sich nicht um einen Droiden handelte, würde es sogar noch ein Stückchen interessanter werden. Sanes Neugierde war geweckt und die von Patch offensichtlich auch. Hinzu kam, dass sie auch ihr Primärziel weiterverfolgen sollten: Informationen darüber beschaffen, was mit ihren Leuten geschehen ist. Dafür mussten sie ein paar Imps oder Yevethaner in die Finger bekommen und sie aushorchen. Da die unfreiwilligen Informanten in der Regel nicht den Weg zu ihnen fanden, mussten sie dem auf die Sprünge helfen, was gleichbedeutend damit war, sich ins Kampfgeschehen zu stürzen. Denn das konnten sie mit Sicherheit sagen: In Commack wurde gekämpft. Immer wieder fielen Schüsse und Explosionen hallten von den Häuserwänden wieder. Dass sie die Erschütterungen nicht spürten deutete jedoch darauf hin, dass sie noch ein ganzes Stück von den aggressiven Auseinandersetzungen entfernt waren. Und Patch lotste sie genau dort hinein.

    "Dächer und Fenster im Auge behalten."

    , ermahnte Sane leise über sein ComLink, während sie die leeren Straßen im Gänsemarsch hinunter liefen. Es war schwer zu sagen, was hier vorgefallen war. Leichen konnten er keine entdecken. Blutlachen und Einschusslöcher jedoch schon. Verlassene Speeder, eingeschlagene Fensterscheiben und hier und da eine Handtasche oder Einkaufstüte. Als hätten die Bewohner fluchtartig die Straße geräumt. Hier war tatsächlich größeres im Gange. Vielleicht hatte Patch wirklich recht und die Yevethaner hatten mit einer Säuberung begonnen. Oder die Imperialen Einheiten wollten ein Exempel statuieren und haben deswegen das Vieh des Bauern, dessen Hof sie besucht hatten, abgeschlachtet? Es waren noch zu viele unbekannte Faktoren im Spiel, als dass man sich ein klares Bild von der Lage machen konnte.

    Sie legten an Tempo zu und der Lärm wurde immer lauter. Mittlerweile waren deutliche Spuren von Kämpfen sichtbar. Provisorische Stellungen die unter Beschuss geraten waren, konnte man nun deutlich erkennnen und hätte Sane etwas mehr Zeit gehabt, hätte er den Ablauf der hier statt gefundenen Straßenkämpfe sicher detailliert nachempfinden können. Doch sie rannten stur durch die Speeder und Barrickaden im Zick Zack bis zu einer großen Kreuzung hindurch. Schon aus der Ferne war unschwer zu erkennen, dass sich hier zwei Parteien quer über die Kreuzung mit Blasterfeuer eindeckten. Aus der Perspektive der kleinen Truppe war es jedoch unmöglich zu sagen, was hier genau los war und auf welcher Seite sich Freund und Feind befanden. Aus diesem Grund stoppte Patch am Rande der Kreuzung ihren Dauerlauf und Sane nahm automatisch Gefechtsstellung ein und sicherte die rechte Ecke mit seinem E-11 ab. Hoffentlich taten die von der Infanterie es ihm nach und hatten ihre Sektoren im Auge. In dieser Situation könnte aus jeder Richtung ein potentieller Feind auf sie zukommen.

    Sane wusste nicht, was die Cyborg gesehen oder nicht gesehen hatte, aber schließlich ging es weiter. Sie winkte den Spähtrupp in einen kleinen Laden, der direkt an der Kreuzung lag. Während Sane und Patch weiterhin ihre Stellung hielten stürmten die Infanteristen den Laden. Nachdem der letzte an dem Infiltrator vorbei gegangen war, hängte der sich an dessen Fersen und übernahm sofort die Linke Seite des kleinen Lädchens.

    "Gesichert!"

    , rief Sane der Lieutnant zu, als er am linken Ende des Ladens angekommen war. Auch der Rest des Trupps schien seine Arbeit ordentlich gemacht zu haben. Sie waren alleine im Laden. Die sechs Republikaner hockten sich hinter das Tresen und hielten Kriegsrat. Faith, mittlerweile war Sane sich sicher, dass sie sich hinter der Maske verbarg, fragte, wie es weiterging. Immerhin konnten sie von ihrer Position aus nichts sehen. Auch Sane war neugierig darauf, was die Lieutnant sich hatte einfallen lassen, auch wenn er schon eine Ahnung hatte, auf was es hinauslaufen würde.

    "Wir warten und schnappen uns am Ende die, die noch reden können. Falls es Feinde sind müssen wir abwägen, ob sich ein Angriff aus dem Hinterhalt lohnen würde."

    Beinahe ein Klassiker. Zwei Parteien sollten sich die Zähne aneinander ausbeißen, sodass man schließlich den zahnlosen Tiger gemütlich an der Leine herumführen konnte. Ein Risiko, klar. Wenn zwei Dutzend Yevethaner hier jeden Moment die Straßen hinunter gerannt kämen, sollten sie sich lieber bedeckt halten. Die Imps draußen würden drauf gehen, aber das war nicht ihr Problem.

    Vor dem Laden kam plötzlich Bewegung auf. Soldaten, höchst wahrscheinlich Imperiale, stürmten die Kreuzung und der Kampfeslärm schwoll mit einem Mal zu einem tosenden Inferno aus Blasterschüssen, Explosionen und Schreien an. Sane hätte sich am liebsten die Ohren zugehalten, doch mit dem Helm auf dem Kopf wäre das eine verschwenderische Geste. Immerhin würde man sie von der Straße aus nicht sofort sehen, falls das zersplitterte Glas vollends seinen Dienst beendete.

    Mit zurücklehnen und entspannen wurde es jedoch nichts. Einer von Faiths Leuten, der den Hinterhof im Blick gehabt hatte, kam plötzlich in den Laden gestürmt. Fünfzehn Yevethaner bewegten sich auf sie zu.

    "Das ist ein Flankenmanöver.", stellte Sane mit einer gewissen Verwunderung fest. Natürlich nicht die ausgeklügeltste aller Kampftaktiken, doch erforderte sie dennoch ein gewisses Maß an Truppenkoordination und Disziplin.

    "Verdammt richtig. Machen wir es kaputt, es wird Zeit, sich endlich die Hände schmutzig zu machen. Starseed, ziehen Sie ihren Kopf wieder ein. Wenn die merken, dass wir hier drin sind, werfen die einfach eine Granate hier rein. Wäre ein kurzer Ausflug gewesen. Wir bleiben hier versteckt, bis der erste seine hässliche Visage um die Ecke schiebt. Auf mein Zeichen."

    Sie waren klar in der Unterzahl. Aber mit dem Überraschungsmoment und dem engen Raum hatten sie die Vorteile auf ihrer Seite. Angespannt ging Sane in die Hocke und hielt seinen E-11 bereit. Was sie in der Zwischenzeit nicht bemerkt hatten war, dass auf der Kreuzung mittlerweile Ruhe eingekehrt war. Der erste Schuss war nicht für sie bestimmt. Sane konnte nicht mal sicher sagen, woher er kam. Doch er gab der Scheibe schließlich den Rest. Unter lautem Klirren fiel sie in sich zusammen und ein erneutes Feuergefecht entbrannte: Dieses mal direkt über ihren Köpfen.

    Aradia/ Commack/ Sane (Ronan Swan), Faith (Kara Starseed), Chaz (Terrix) Patch, Soldaten; Kael Reed, Satira Syfa; nicht weit entfernt: Zion
     
  17. Kael Reed

    Kael Reed König der Halbblüter

    [ Aradia / Commack-Randbezirk / Kreuzung in Richtung Innenstadt]
    Kael Reed und S1/2, Satira Syfa und ihr Team (NSC), Ulric und Soldaten (NSC); Sane (Ronan Swan), Faith (Kara Starseed), Chaz (Terrix) mit NSCs im Laden; nicht weit entfernt: Zion

    Der Schuss war ein ungezielter Querschläger und flog nachdem er seine Arbeit getan und das Blickfeld frei gemacht hatte quer über die Kreuzung und schlug in einer der Häuserwände hinter ihnen ein.
    Das ganze wirkte wie ein Startschuss. Kaum war das Sichtfeld frei eröffneten die Sturmtruppen und Soldaten das Feuer auf die in den hinteren Teil des Ladens drängenden Yevethaner, die, so eng wie sie beieinander standen, nicht damit gerechnet hatten in eine kampfbereite Gruppe von Imperialen zu laufen. Wahrscheinlich hatten sie gesehen dass ihre Leute in Bedrängnis steckten und versucht durch ein Flankenmanöver eine zweite Stellungslinie zu bauen und die verhassten Imperialen mit möglichst wenig Widerstand auszumerzen.

    Nun fielen bereits die Ersten zu Boden. Durch die Enge des Hintereingangs war es ihnen kaum möglich genug Blasterfeuer gezielt auf die Kreuzung zu richten um die Imperialen niederzuhalten und somit in Deckung zu zwingen. Kael beobachtete wie verzweifelt sie versuchten weiter nach vorne in den Laden zu gelangen um nicht in dem tödlichen Geschosskorridor stehen zu bleiben.

    Als sie dann endlich Deckung unter den Fenstern zur Kreuzung fanden waren bereits Sechs von ihnen im ersten Feuer gefallen. Wen sie von den übrigen verwundet hatten war für Kael in dem ganzen Chaos schlecht zu erkennen gewesen. Was aber dafür um so deutlicher für ihn war, war der Beweis wieso die Sturmtruppen die Elite der Imperialen Streitkräfte darstellten. Mit unglaublicher Präzision hatten sie durch scheinbar fehlgeleitete Schüsse den Yevethanern den Zugang zu besserer Deckung, wie der schlecht einsehbaren hohen Ladentheke, verwehrt und ihnen nur den Weg nach vorne gelassen. Jetzt waren es nur noch einfache Zielübungen. Sobald einer aus der Deckung sehen sollte, würden ihn gleich mehrere Schützen aufs Korn nehmen und sehr wahrscheinlich auch ausschalten. Es war zeitraubend aber die Gefahr in die sie das Flankenmanöver hätte bringen können war fast komplett neutralisiert worden und war für die Moral der Angreifer wahrscheinlich ein herber Schlag gewesen.

    Überraschend war was nun folgte.

    Kael Reed und S1/2, Satira Syfa und ihr Team (NSC), Ulric und Soldaten (NSC); Sane (Ronan Swan), Faith (Kara Starseed), Chaz (Terrix) mit NSCs im Laden; nicht weit entfernt: Zion
    [ Aradia / Commack-Randbezirk / Kreuzung in Richtung Innenstadt]
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2016
  18. Darth Zion

    Darth Zion EDL & Tenias Hassliste#1-Pokale:EM-Tippspiel 08/16 Premium

    [ :: Aradia :: Commack :: zerstörtes Dach /Yevethaner | Zion :: ]




    Der Kriegshammer bewegte sich kreisförmig um den bulligen Krieger. Zion spürte keinen Widerstand, als er seine gewaltige Waffe gegen die Köpfe und Korpusse der Yevethaner schleuderte. Die erzeugte Kraft aus dem Zusammenspiel von Muskeln und Stahl ließ den Yevethanern keine Chance. Innerhalb von wenigen Sekunden waren fast zwei Handvoll des rebellierenden Feindes durch den Streithammer gestorben oder durch Zions Aufprall auf dem Dach.
    Zion drehte sich erneut mit der großen Waffe um seine Achse und mähte dadurch zwei weitere Gegner nieder. Ein leichter Blitz zuckte durch Zions inneres Auge und er spürte die Gefahr. Mit Beendigung der Drehung kniete sich der Sith-Executor hin und schleuderte mit Hilfe seiner rechten Hand einen Machtstoß auf einen Yevethaner, der ein Blastergewehr in der Hand hatte. Mit verzweifeltem Schrei flog der Schütze mit enormer Geschwindigkeit gegen eine Wand. Der Aufprall hatte eine solche Wucht, dass die Wand brach, genau wie seine Wirbelsäule. Die Bedrohung war noch nicht beendet, trotz ihrer gefallenen Artgenossen stürmten drei weitere Yevethaner auf den einzelnen Feind zu. Zion konzentrierte seine Kräfte und stieß sich mit Hilfe der Macht vom Boden ab. Mit dem gewonnenen Schub sprintete der Sith-Executor in die drei Mann starke Gruppe. Seinen Kriegshammer wirbelte er im Halbkreis von sich und traf zwei der drei Feinde. Noch bevor der Letze der Drei auf den Tod seiner Kameraden reagieren konnte, drang der Schlagdorn in seinen Rücken ein und trat aus dem Brustkorb wieder heraus. Zion schwang seinen mächtigen Streithammer zur Seite und der Kadaver des Yevethaners löste sich vom Schlagdorn und fiel auf dem Boden. Der mächtige Sith schaute sich für einen Moment in dem Raum um. Durch den Einbruch des Daches war alles mit Staub und Schutt bedeckt. Durch den kurzen Kampf wurde all dies aufgewirbelt und legte sich nun auf Zions Rüstung und Haupt nieder.

    Den Sith-Executor überkam ein Grinsen, jedoch eine Emotion die er in diesem Moment gerne Preis gab. Die erste Begegnung mit dem Feind in dieser Mission war vielversprechend aber sie war keine Herausforderung. Ein leichtes Stechen durchzog Zions linke Seite und das Grinsen wich einer wütenden Miene. Er musste sich verletzt haben, höchstwahrscheinlich bei der Landung auf dem Dach. Die Verletzung fühlte sich wie eine Prellung oder eine Zerrung an. Sie war nicht schwerwiegend und würde die Rettungsmission nicht gefährden, aber Zion war von seinem eigenen Leichtsinn nicht begeistert. Er packte seinen Kriegshammer und befestigte ihn an seiner Rückenpanzerung. Mit einer Hand an der verletzen Stelle ging er aus dem Gebäude hinaus und wurde direkt erwartet. Sieben der rebellierenden Yevethaner standen um Zion. Zwei waren mit Blasterpistolen bewaffnet und der Rest war unbewaffnet, beziehungsweise einer von ihnen hatte einen Mopp als Schlagwaffe bei sich.
    Für Zion ging dieser Ausflug nun schon viel zu lang. Er wollte bereits auf dem Weg zu Captain North sein, der fast schon am Zielpunkt sein müsste. Missmutig schaute Zion in die Runde seiner Feinde, in seinen Augen war ein Hauch von Funkeln zu erkennen. Im gleichen Augenblick wie der Mopp-Schwinger „Für Kal Fraan!“ rief, schleuderte Zion einen Machtstoß auf die zwei Yevethaner mit den Blasterpistolen. Einen Bruchteil eines Moments später flogen sie rückwärts und Zion griff nach seinem Kriegshammer und warf ihn auf die zwei fallenden Blasterschützen. Nun levitierte Zion das erste Mal in dieser Mission sein Lichtschwert in seine rechte Hand und aktivierte es. Der Sith-Executor sprang auf den nächsten Yevethaner und schlug mit seiner blutroten Klinge zu. Mit einem lauten Röcheln ging das erste Opfer zu Boden. Mit flinken und gezielten Hieben sowie Schlägen traf er die vier anderen Gegner, die außer ihren Knochenklingen beziehungsweise ihres Mopps keine Waffe trugen. Die blutrote Klinge deaktivierte sich und Zion schaute sich in der Runde um. Die Yevethaner waren tot, keine der Leichen zuckte oder gab noch ein Geräusch von sich.
    Etwas angesäuert über den weiteren Zeitverlust begab Zion seinen mächtigen Körper in Bewegung. Mit ausgestrecktem Arm griff er mit der Macht nach seinem Streithammer. Der Sith-Executer konnte sich noch daran erinnern, dass Captain North die Einheit nach Osten ziehen lassen hatte. Nach nur circa zehn Standardminuten spürte Zion bereits seine Soldaten. Die Überraschung, dass Captain North und seine Einheiten nicht ansatzweise am Zielpunkt waren, verschlechterte Zions Gemütszustand beträchtlich. Der Sith-Executor ging auf geradewegs zum Captain der Sturmtruppen und vernahm, dass zwei seiner Jünger fehlten. Mit voller Statur richtete sich Zion vor dem Captain auf, seinen Kriegshammer in der Rechten.

    „Captain, Statusmeldung! Gibt es bereits Verluste oder Verletze? Und verdammt noch mal, wieso sind Sie noch so weit vom Zielpunkt entfernt? Wollen Sie den Planeten zurückerobern oder wieso nehmen Sie jeden Yevethanischen Trupp mit, den Sie finden? Aber egal, wie lange wird es noch dauern, diese Aufständischen zu vernichten? Außerdem wo befinden sich meine Schüler?“

    Zion schaute in die Augen des Captains. Das Gesicht des Siths war wie Granit, es zeigte keine Anzeichen von Gefühlsregungen. Allein wie der Sith sprach, spiegelte seinen Ärger wider.



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  19. Gesichter des Grafen

    Gesichter des Grafen NSC-Account von Janus Sturn

    [Aradia / Commack / Sentinel-Fähre (in der Luft)] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Talohn, Naharo, Soldaten (NSC)

    Satira musste ihren Ärger runterschlucken, als der chauvinistische Captain North ihr die Stimmung verdarb indem er zu ihr kam und von oben herab, als würde er mit einem kleinem Mädchen reden, erklärte, dass sie zur Rettung ihres „hübschen Hinterns“ jeden Befehl buchstabengetreu und ohne Widerrede akzeptieren und ausführen sollte. Die blauen Augen der Reporterin funkelten zornig und sie hätte dem Offizier gerne eine Standpauke gehalten oder ihn besser noch aus dem Shuttle geworfen, aber das waren beides keine guten Ideen und so hielt sie sich notgedrungen zurück, nickte kühl und nahm sich vor, den Captain in ihrem Holobeitrag und bei seinen Vorgesetzten ordentlich anzuschwärzen. Niemand redete ungestraft so mit ihr, sie war kein dummes Püppchen, sondern eine gestandene Reporterin, die auf sich aufpassen konnte und wusste, wie man sich in Gefahrensituationen verhielt. Dieser Flegel sollte denken, was er wollte. Dass der Captain es überhaupt für notwendig hielt nach der Landung so zu sprechen sprach Bände, immerhin war Satira trotz des Waffenfeuers und der heftigen Landung ruhig geblieben und hatte niemandem im Weg gestanden. Zu allem Überfluss bekamen sie und ihr Team noch einen Aufpasser zugeteilt, diesen Lieutenant Reed. Einen Chiss auch noch. Der Tag wurde immer besser. Zumindest waren die blauhäutigen Nichtmenschen Verbündete des Imperiums und sahen halbwegs menschlich aus, aber beim Schneiden würde man sicherlich noch ein bisschen was machen müssen, um diesen peinlichen Umstand zu verdecken.

    Brav folgten Satira und ihr Team den Soldaten, als sie sie Landezone sicherten, und hielten sich im Hintergrund. In einiger Entfernung konnte man Darth Zion erkennen und rasch wie sie Kato an, den entbrennenden Kampf zu filmen, das war erstklassiges Bildmaterial. Leider bekam Satira in der Hektik und umgeben von den Soldaten nicht sehr viel mit, zwei Männer aus dem Trupp von Lieutenant Reed kümmerten sich um ihren Schutz, während der Chiss einige zu einer Offensive führte. Fragend sah Kato zu Satira und wollte wissen, ob er den Vorstoß filmen sollte, doch sie schüttelte energisch den Kopf und wies ihn an, sich weiter auf den Sith zu konzentrieren. Mittlerweile war der Lieutenant zurückgekehrt und gab ihr gleich Anweisungen, sie sollte ruhig sein, beim Trupp bleiben, rennen und ducken auf Befehl. Satira funkelte den Nichmenschen aus ihren blauen Augen an, dann nickte sie schließlich.


    „Verstanden.“


    Meinte sie widerwillig und auch der Rest ihres Teams stimmte zu. Dann ging es auch schon los, der Trupp rückte vor und nun musste sich ihr Kameramann damit begnügen. Satira tat wie ihr befohlen worden war und hielt sich zurück, schon bald waren Schüsse und Schreie zu hören und Lieutenant Reed erteilte Befehle. Gab wohl Probleme, weil einige Soldaten zu weit vorgestürmt waren. Satira hatte wenig Ahnung von Taktik und die Situation war für sie undurchschaubar, sie kam kaum mit, was alles geredet wurde und geschah. Dass der Chiss sie aber „Schätzchen“ nannte, das bekam sie sehr wohl mit, und der Blauhäuter fing sich dafür einen besonders giftigen Blick von ihr ein. Das nun folgende Gefecht war für Satira kaum mitzuverfolgen und schwer zu zu beschreiben. Es fielen Schüsse, Befehle wurden gebrüllt und unglaublicher Lärm erklang, die Reporterin kauerte am Boden und hielt sich die Ohren zu, den Kopf gesenkt, ihr Gesichtsausdruck von Sorge erfüllt, besonders als Rakete und Granaten für einen schier unerträglichen Lärm sorgten.

    Was danach folgte war nicht weniger nervenaufreibend, es entbrannte ein hitziger Streit zwischen dem Lieutenant und seinen Untergebenen, die offenbar ohne Befehl vorgestürmt waren und es hatte Verletzte und wohl auch einen Toten gegeben. Entsetzt sah Satira, dass sogar eine richtige Prügelei stattfand, und hektisch wies sie Kato an, ja mit dem Filmen aufzuhören, was der Kameramann auch prompt tat. Die anschließende Ruhe währte nur kurz, schon bald darauf entbrannte ein neues Feuergefecht, bei dem sich besonders die weißgepanzerten Sturmtruppen hervortaten. Satira kauerte hinter einer kleinen Wand und befahl Kato, es ebenfalls zu tun, der Kameramann aber wagte sich ein kleines Stück vor und hielt mit seiner Kamera drauf, um das Feuergefecht zu filmen. Satira hoffte, dass es bald vorbei sein würde, schon jetzt reichte ihr das für ein ganzes Leben.


    [Aradia / Commack / Randbezirk / Kreuzung in Richtung Innenstadt ] Satira Syfa und ihr Team (NSC), Kael Reed und S1/2, Ulric und Soldaten (NSC), Sane (Ronan Swan) und Faith (Kara Starseed)
     
  20. Naharo Unaw

    Naharo Unaw Bith-Lord

    [ Aradia :: Commack :: Kleiner Laden] Naharo und ein Zabrak (NPC)

    Bith waren in der Galaxis eigentlich für ihre Intelligenz bekannt, nicht aber für ihre schnellen Entscheidungen. Wie sollte er mit dieser ungewohnten Situation verfahren? Naharo lugte leicht hinter dem Podest hervor, der Panzer war nicht mehr zu sehen, aber immer noch zu hören. Die Motoren summten und brummten direkt vor der Tür des Ladens, was bedeutete dass dass Gefährt stehen geblieben war. Doch warum? Plötzlich vernahm er Stimmen, fremde Stimmen, die in einer Sprache kommunizierten die er nie gehört hatte - Yevethaner. Es konnte sich schlicht um niemand anderen handeln, doch warum mussten jetzt auch Infanteristen, direkt hinter dem Panzer erscheinen? Dass Herz des Bith pochte, und Adrenalin floss durch seinen Körper. Er musste sich etwas überlegen, und zwar wie er heil aus dieser Situation heraus kam. Gerade in diesem Moment hörte er wie sich die Tür des Ladens quietschend öffnete und jemand hinein trat. Naharo schaute den Zabrak der ebenfalls versteckt war in die Augen. Sie beide würden heute vielleicht sterben, dachte er sich.

    Der Zabrak zuckte mit den Schultern, und legte langsam sein Gewehr auf den Boden, kaum hörbar. Dann fuhr er mit der Hand zum Vibroschwert aus Cortosis an seinem Rücken. Naharo nickte, und tat dass gleiche. Da die beiden hinter einem Podest auf dem Boden lagen, konnte sie der Yevethaner, wenn es denn einer war, nicht erkennen, und es schien so als würde er sich aus irgendeinem Grund im Laden umsehen. Langsam stand der Bith auf und schaute über die Erhöhung. Es handelte sich wirklich um einen Yevethaner, doch trug er eine Uniform und hielt einen Blaster in der Hand, doch starrte er auf mehrere Geräte die auf einem Tisch platziert waren. Anscheinend hatte sie dieses Wesen noch nicht ausgemacht, da es mit dem Rücken zu den beiden Jüngern stand und mehr oder weniger in Richtung Schaufenster sah. Der Zabrak sah seine Chance gekommen, zog sein Schwert aus der Scheide und näherte sich dem Yevethaner in schnellen Schritten von hinten. Dieser drehte sich plötzlich um, starrte ihn an und hob den Blaster, womit er geradewegs auf den Jünger zielte der ihm immer näher kam. Indes lief Naharo mit dem ebenfalls gezogenen Schwert auf das Wesen zu, holte aus und versuchte einen Treffer zu landen, doch wich der Feind aus und gab einige Laute von sich. Dann feuerte es in Richtung des Zabrak, der einmal an der Schulter getroffen wurde, welcher dem Yevethaner dann aber mit aller Kraft dass Schwert in den Bauch rammte. Mit einem weiteren Angriff kam Naharo von der Seite, zielte auf den Hals und schlug zu - Sekunden später fiel der Kopf von dem Wesen ab. Der Bith fühlte sich erleichtert dass ekelhafte Monster getötet zu haben, doch steckte dass Schwert des Zabraks immer noch im Körper des Yevethaners - und just in diesem Moment kamen zwei weitere Soldaten in Uniform der selben Spezies, an dass Schaufenster, aufgeweckt durch den Schuss und die Laute, nur um ihren Kameraden dann Kopflos und aufgespießt zu betrachten. Mit voller Wut packte einer der beiden Gegner eine Granate von seinem Gürtel, und schmiss sie mit Wucht durch dass Schaufenster. Die Explosive Ladung landete genau neben Naharo auf dem Boden.

    In einer schnellen Bewegung schubste der Bith seinen Verletzten Kameraden zurück, packte dann die Granate und warf sie aus dem Fenster zurück zu den Yevethanern:"Alles in Ordnung?", fragte Naharo:"Ich denke schon, gibt schlimmeres. Schießen werde ich wohl noch können, aber so ne Aktion mit dem Schwert, die mach ich nie wieder". Der Zabrak starrte etwas enttäuscht auf die Leichte Fleischwunde, und ging dann schnell mit dem Bith zurück hinter dass Podest um ihre Blaster zu holen. Dann knallte es heftig vor der Tür, und die Glasscheibe zerbarst.
    "Wir müssen die beiden ausschalten!", rief der gehörnte, während noch ein starkes Piepsen in Naharos Ohren klingelte. Mit dem Blaster im Anschlag hüpfte er rüber zu der Säule neben der Tür, während es ihm der Zabrak auf der gegenüberliegenden Seite gemütlich machte. Sie hörten keine Regungen vor der Tür, lediglich dass Dröhnen der Maschinen des Panzers, der vergeblich versuchte in der engen Gasse zu wenden, doch knallte er gleich mehrfach gegen die Häuserwände - er blieb stecken. Anscheinend war der Fahrer recht unbeholfen mit dem Gefährt, war es doch ein Beutepanzer der Imperialen Armee, ein breiter und schwer bewaffneter TIE-Mauler, der seine Verteidigung der Schlagkraft und Schnelligkeit preisgeben musste. Naharo kannte ein solches Gefährt nur allzu gut, und so hatte er bereits eine Idee ins Auge gefasst, doch mussten erst noch die beiden Gegner vor der Tür niedergeschossen werden. Die beiden Jünger zählten bis drei, stürmten in hastigen Bewegungen aus der Tür raus und feuerten aus allen Rohren. Die beiden leicht verletzten Yevethaner, die mühselig versuch hatten hinter Hölzernen Kisten Deckung zu finden, wurden einfach und problemlos getroffen. Bereits nach wenigen Sekunden waren die beiden Tot. Blieb also nur noch der Panzer hinter ihnen, der es immer noch nicht geschafft hatte zu wenden. Naharo lief hinüber zu dem Mauler, und kletterte auf die Hinterseite des Panzers, um dann direkt über der Öffnung zum Cockpit zu stehen. Anscheinend war sich der Fahrer seiner Situation überhaupt nicht bewusst, da er lediglich versuchte dass Gefährt hin und her zu wenden anstatt voraus zu fahren und Naharo abzuschütteln. Mit einiger Kraftanstrengung versuchte sich der Bith auf dem Fahrzeug festzuhalten, öffnete dann mit einem Ruck die Luke zum Panzer und feuerte mit seinem Blaster mehrfach ins Innere hinein. Wie erwartet wurde der Fahrer mehrfach getroffen und beendete bald seine unbeholfenen Bewegungen. Um sich zu versichern dass er auch wirklich tot war, schoss ihm der Jünger noch ein weiteres Mal in die Kopfregion, und ließ dann von ihm ab.

    Hinter ihm klatschte der Zabrak in die Hände:"Gut gemacht! Hat sich doch ausgezahlt, wir haben unsere Soldaten vor dem Angriff eines Panzers bewahrt, und können Zion dann von unserem Erfolg erzählen.". Der Bith stieg vom Fahrzeug ab, und näherte sich dem anderen Jünger. Er grübelte ein wenig:"Niemand wird uns diese Geschichte glauben. Dass zwei Jünger gleich vier Soldaten getötet und einen Panzer erbeutet haben? Wir müssen mit dem Panzer sichtbaren Schaden anrichten". Erstaunt sah ihn der Zabrak an, der immer noch den Schmerz in seiner Schulter spürte:"Worauf willst du hinaus?", fragte er ihn:"Jeder Mauler hat einen Selbstzerstörungsmechanismus, der den Ionenantrieb überlädt und ihn zur Explosion bringt. Dieser wurde eingeführt damit ein liegengebliebenes Fahrzeug nicht in Feindeshand gerät. Wenn ich den Panzer ein wenig mit dem Werkzeug aus dem Laden präpariere... ", der Zabrak wusste bereits worauf der Technisch begabte Bith hinaus wollte:"... dann haben wir eine fahrende Bombe?". Ein Grinsen zeichnete sich auf Naharos Gesicht ab:"Ganz genau".
    Minuten später rasten die beiden Jünger mit dem schnellen Fahrzeug eine lange, und breite Straße hinab, in der Hoffnung früher oder später auf die Leute Zions zu treffen. Möglicherweise könnten sie ihnen unter die Arme greifen, in dem sie den Panzer als 'Abrisshammer' für Gebäude verwenden würden, doch ehrlich gesagt wussten sie nicht einmal in welche Richtung sie fuhren. Der Zabrak schätzte dass sie auf dem richtigen Weg waren, also fuhren sie immer weiter geradeaus durch die Menschenleeren Straßen:"Hörst du die Explosionen?", fragte der Zabrak seinen Kollegen. Es summte leicht im inneren des Cockpits wo die beiden Jünger noch geradeso Platz gefunden hatten. Naharo konnte dass Gefährt nur noch mit Mühe steuern:"Sie müssen ganz in der Nähe sein, glaube ich.". Der gehörnte drückte den Steuerknüppel, der die Geschwindigkeit kontrollierte, komplett nach unten wobei der Panzer immer schneller und schneller wurde:"Los, fahr schneller!", rief er ihm zu. Naharo hoffte zwar dass sie bald auf ihre Leute treffen würden, da er nicht Ewigkeiten irgendwo abseits ihres Sith-Meisters verbringen wollte, doch wusste er dass der Panzer zu einer Rennmaschine geworden war. Sollte ihnen nun jemand vors Fahrzeug geraten, würden sie ihn unweigerlich überfahren. Innig hoffte der Bith, dass es nicht die eigenen Leute sein würden.

    [ Aradia :: Commack :: Innenstadt :: Hauptstraße] Naharo und ein Zabrak (NPC)
     

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