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Dennis Muren über Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Dieses Thema im Forum "Episode IV bis VI" wurde erstellt von Master Kenobi, 28. Mai 2013.

  1. Master Kenobi

    Master Kenobi Bring you Wisdom, I will. Mitarbeiter

  2. Crimson

    Crimson The great Cornholio Premium

    Diesen Satz sollte man in Stein meißeln! :thup:

    C.
     
  3. Riker

    Riker Die einzig wahre Nr.1 Premium

    Sehr informatives Interview,ich finde so etwas immer spannend zu lesen.
    Was den Satz angeht..den hätte man GL über den Schreibtisch hängen sollen.
     
  4. San Holo

    San Holo Dienstbote

    Super Interview!!! Danke dafür! Stimmt, diesen Satz sollte man wirklich in Stein meißeln.
     
  5. Lord Barkouris

    Lord Barkouris Darth Aggregate

    Dem kann ich meinerseits nur voll und ganz ACK-en.
    Vor allem wohl der "spätere" GL z. Zt. der PT.

    Was allerdings den Unterschied zwischen beispielsweise den analogen Puppen (Masken, Kostümen etc.) versus dem ganze Digital-Kram inklusive CGI-Chars anbetrifft, gab Murren hier auch noch etwas anderes Interessantes und IMO wichtiges zu bedenken:

    Im Grunde kreist hier Murren um den eigentlichen Punkt, der diesen Unterschied ausmacht:
    Das ewig leidige Problem, dass im Digitalem schlichtweg zwar alles irgendwie möglich ist, was aber ebenso bedeutet, auch erst einmal alles (scheinbar) Tatsächliche (z. B. physikalische Gesetzmäßigkeiten) erzeugen zu müssen.

    Für EP II beispielsweise war eines der Probleme für die CGI-Animateure gewesen, dass sie Yodas Kutte während seinem Herumgehüpfe im Duell gegen Dooku "virtuell realistisch" umgesetzt wurde. Aber - es sah sozusagen schlichtweg schlecht aus, weshalb GL anwies, sie sollten eine Art Realität-Romantik-Hybrid-Version davon machen - hieß, es sollte einfach gut aussehen, auch wenn es physikalisch nicht völlig korrekt war.

    IMO kommen in dre heutigen Zeit, wo derartige digitale Möglichkeiten bestehen, einfach gewisse vorstellbare Ansprüche - auch seitens den Zuschauern - zum tragen, die man bei rein analogen bzw. real-materiell gefertigten Trickeffekten mit ihren Modellen nicht hat, weil man schlicht weiß, dass die Effekt-Spezialisten dabei an die ganz irdisch-realen und -tatsächlichen Gesetzmäßigkeiten gebunden sind (und an die Budgets für die Produktion!!!).

    Und das erklärt Murren hier auch:
    Und IMHO liegt es bis jetzt auch einfach und tatsächlich sozusagen am Zeitenwechsel. Heute ist wohl in der US-Filmindustrie inklusive ihrer heutigen Produktionsrealitäten vieles einfach anders, heißt noch schnelllebiger, aufwändiger und zugleich auf Kostengünstigkeit und niedrige Produktionsbudgets geschnürt.

    Dennoch halte ich die Entwicklung der Digitalen Tricktechnik bis heute nicht völlig für verkehrt - wenn man denn den entsprechenden Spezialisten ausreichend Zeit und finanziellen Spielraum dafür gibt. Ohne diese computertechnologische Grundlage hätte es Filme wie EP III entweder gar nicht oder vor allem nicht in der Qualität und visuellen Vielfalt gegeben.

    Am Ende ist es IMO vielleicht aber eben auch bis heute die Frage, ob man sich immer und ausschließlich nur auf die Freiheit digitaler Trickeffekt-Umsetzungen alleine verlassen will, wenn vielleicht stattdessen ganz real-praktische Umsetzungen sich gerade wegen der dort physisch bereits vorhanden Grenzen gar eher anbieten.

    Eines steht für mich da jedenfalls aber auch fest...
    Die Puppenmacher (bzw. Designer) haben damals für die OT IMHO einfach unglaublich geniale und tolle Arbeit geleistet gehabt, was ich nur immer wieder auch gerade an dem ROTJ-Jabba als Beispiel anführen kann. Ob nun "Puppe" oder nicht - irgendwie hat mich sowohl sein gesamtes Design, wie auch der Ekelfaktor damals absolut überzeugt gehabt, so dass mjir beim Anschauen des Films nie die Eindruckfrage kam, dass es eine Puppe ist.
    Und bei dem fantastisch gemachtem Yoda aus ESB sieht es genauso aus. ;):)
     

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