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Der Dämonen-Thread

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von Zero´s Girl, 15. März 2005.

  1. Nach dem ich den "alles über Engel"-Thread geschlossen habe, habe ich einige PN's erhalten die ausdrückten das sie es schade fanden, da es noch viele offene Fragen gab, und ob ich auch einen ähnlichen Thread über Dämonen errichten könnte.

    Wie versprochen hier ist er:

    Ich hab mir auch schon überlegt was ich alles hier rein posten möchte.

    1).Den Fall des Morgensterns
    2).Die Geschichte von Lilith, der Sünderin
    3).Kain &Abel
    4).Die Geschichte der Vampire
    5).Die Geschichte des Nimrod
    6).Die Geschichte des ersten Sünders,
    ---unter den Abkömmlingen des Set
    7).Sodom&Gomorra
    8).der Wandel des Mose
    9).die Legion

    Und natürlich wie die Hölle aufgebaut ist, und welche "Gestalten" darin wohnen.
    Aber das tu ich heute nicht mehr, das würde sonst jetzt zu lange dauern.
    Hoffe ihtr unterstützt mich wieder kräftig wie irs schon in meinem ersten Thread getan habt,
    danke schon im Voraus, Iwy.^^


    :braue
     
  2. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Was ist mit nen Nephelimen? Oder zählen die zum Vampirismus - der wie ich finde es Wert ist einen eigenen Thread zu kriegen - da gibts ja hunderte von Quelltexten und zumindest einer bringt Vampire mit den Engelskindern in Verbindung.

    Auf Lilith freue ich mich hier besonders :D
     
  3. Drüsling

    Drüsling Der lebende Konjunktiv - Wäre der Erfinder von "Yo

    Versteh ich das richtig, und Vampire werden in der Bibel erwähnt??? :eek:

    Dämonen sind doch auch lebendige Wesen, die halt nur nicht auf unserer Erde heimisch sind, während Vamire Untote sind, die mal lebendige Menschen waren, und nun halt nicht mehr, so wie Zombies und Ghule... :konfus:
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2005
  4. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    In so ziemlich jeder Kultur gibt es Geister/Dämonen/Sagengestalten, die stark an Vampire erinnern. Denk an die Lamien, die Laibon, die Rakshasa, die Asuras, die Ghouls, die Empusen, die Mauri... die Liste geht noch ein gutes Stück weiter - ganz zu schweigen von zahlreichen Gottheiten, die eindeutig vampirische Eigenheiten aufweisen, z.B. Ravanna, Shiva, Kali, Hecate, Moloch...

    Deshalb sage ich ja auch, dass sie eigentlich schon einen eigenen Thread verdienen. Übrigens zu Lilith scheinen da auch einige Verbindungen zu bestehen darüber hinaus gibt es da wieder viele auffallende ähnlichkeiten.
    EDIT
    Ach und les dir mal die Bibel durch, mit dem Hintergedanken Kain wäre der Erste Vampir. Passt perfekt^^. Okay, das war jetzt n bisi Werbung für ein RPG :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2005
  5. Jedihammer

    Jedihammer Generalfeldmarschall, Großmeister der Templer Premium

    Geht es hier nur um christliche Dämonen,oder um Dämonen als solche ?
     
  6. lain

    lain Goddess of the Wired

    Soweit ich das richtig in Erinnerung habe stammt die Figur "Lillith" so wie sie heute verwendet wird aus mittelalterlichen jüdischen Quellen. Sie ist die erste Frau Adams (noch vor Eva) und sie soll eine Dämonin gewesen sein (im Gegensatz zu Eva ist sie gleichberechtigt mit Adam).

    Wenn man mal von der zweifelhaften Qualität der Quellen absieht scheinen hier für mich hier die letzen "Spuren" einer weiblichen Gottheit aufzutauchen (einschliesslich ihrer Verdammung durch einen letztendlich patriachalisch gewordene Religion).
     
  7. Es geht allgemein über Dämonen @ Jedihammer
     
  8. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    So ich habe eben mal den Text raus gesucht, auf dem ich mich weiter oben bezogen habe. Der Bezug Nephilim/Vampir ist darin zwar klar nicht beschrieben, andererseits erwähnt Das Buch Noctemeron wohl nicht aus einer Laune heraus die Enochischen Fragmente^^.
    Naja, ich tipp das einfach mal ab, was hier steht:

    1.1
    Des Himmels Glanz spiegelt sich im Menschen wieder. Doch diese Reinheit des Äthers kann die Engel verführen.
    So wandelte das unsterbliche Fleisch auf Erden. Wesen, geschaffen nach dem Abbild des Himmels, geformt aus Erde und durch den lebendigen Atem erschaffen.
    2.
    Des Menschen Töchter waren von solcher Schönheit, dass der Glanz der Sterne nebst ihren Angesichtern zu Staub wurde. Eine Schönheit, deren Glanz fähig ist, die Ewigkeit zu beschämen.
    3.
    Dies waren die Menschentöchter Kains, geboren in seinem Geschlecht.

    2.1
    Die Söhne des Himmels aber sahen diese Anmut und wurden verführt durch die Glorie der menschlichen Frauen.
    2.
    Verführung kann stärker sein als Würde, Schönheit gewaltiger als Barmherzigkeit und Sünde mächtiger als Keuschheit.
    3.
    So stiegen die Engel hinab und nahmen sich die Töchter zu Willen.
    4.
    Diese aber wurden schwanger von den Engeln des Sternengewölbes.
    5.
    In sich trugen die Weiber den Spross des Himmels. Unsterblicher Samen in unsterblichem Leib. So wuchsen die Kinder des Elysiums heran.
    6.
    In diesen Leibern schied sich das Unsterbliche im Menschen und der Geist Gottes sollte nach seinem Worte mit den Kindern aus den Schößen der Weiber geboren werden.
    7.
    Die sündigen Engel jedoch wurden verdammt aus der Ordnung und hinab gestürzt in die Tiefe, da sie dem Fleische mehr gehuldigt als dem Äther.

    3.1
    Vom Tag ihrer Geburt an wurde die Unsterblichkeit aus den Gliedern der Menschen genommen, auf dass ihr Alter begrenzt wurde. Die Kinder der Engel nahmen in sich die Unterblichkeit der Menschen und all ihre Zeit.
    2.
    Als die Tage der Geburt gekommen waren, schnitten jedoch die Mütter sich die Leiber auf, um die Geburten ans Licht des Tages zu zerren, denn der Spross des Äthers war zu mächtig für das Fleisch des Menschen. Die Qualen der Geburt wurden erhaben durch das vergossene Blut der Erdenmütter.
    3.
    So nahmen sich die Frauen das Leben, stürzten sich von Felsen und versanken im Meer, sie schnitten sich die Leiber auf, um die Qual der Geburt zu stillen.
    4.
    Jener, den sie Gott nennen erzürnte ob des Lebens. Ihn reute es, dass er die Menschen der Erde erschaffen hatte aus dem Dreck, und es schmerzte sein Herz, denn sie hatten die Sterne des Himmels verlockt und entfernten sich nun von dem Geschenk des Lebens durch den freien Tod.
    5.
    Da nahm er die Erkenntnis von den Menschen, so dass sie ihren eigenen Spross nicht erkennen und er nahm die Ewigkeit aus ihren Gliedern und machte sie zu Verbannten seiner Herrlichkeit. Von jenem Tag an sollen sie vergessen sein, wenn sie vergehen, und von jenem Tag an soll ihnen das Licht des Himmels vorenthalten sein. Sie sollen keine Erleuchtung mehr erfahren und die Wesen jenseits sollen ihnen fremd und unerkannt bleiben.
    6.
    So ward der Mensch blind und taub.
    7.
    Die Kinder, die durch Qual geboren wurden, trugen den Namen Nephilim und so, wie sie durch Blut geboren waren und durch den Samen der Engel, begeherten sie, was im Menschen am nächsten zum Himmel steht.
    8.
    So ernährten sie sich von dem Bindeglied des Lebens und der Ewigkeit.

    4.1
    Da sie aber die Angst der Väter und Mütter waren, wurden sie zu Helden und Königen.
    2.
    Gott sah, was seine Geschöpfe auf die Welt gebracht hatten, und er wurde traurig ob der Schwäche der Menschen und der Nacht der Engelskinder.
    3.
    Er sah, dass auf der Welt viel Dunkelheit herrschte und dass die Kinder seiner Kinder eine Macht errungen hatten, derer nichts gleiches auf Erden zu finden war.
    4.
    Da sprach der Herr: "Ich will die Geschöpfe, die ich erschaffen habe, von der Erde vertilgen. Ich will alle Kinder wegnehmen, alles Vieh und alle Vögel des Himmels."
    5.
    Denn er wusste um die Macht der Nephilim und fürchtete des Himmels Fall durch den Spross des Äther. Und da es auf Erden keine Macht gab, die groß genug war, um sie wieder von der Erde zu nehmen, sprach Gott zu Noach, der Gnade gefunden hatte in seinem Angesicht:
    6.
    "Ich will das Ende bringen zu allen Wesen des Fleisches. Die Welt hat ihre Nacht gefunden und ist dunkel geworden. Nun will ich sie zugleich mit den Menschen und der Erde verderben. Du aber mache eine Arche aus Zypressenholz."
    7.
    Und Noach tat wie ihm geheißen.

    5.1.
    Am Siebzehnten Tage des zweiten Monats brachen gewaltige Urfluten über die Welt und die Schleusen des Himmels öffneten sich weit. Die Quellen versiegten vierzig Tage nicht und das Wasser blieb für hundertfünfzig Tage auf dem Angesicht der Welt.
    2.
    Und das Wasser färbte sich rot von all dem Blut. Und das Wasser war voll der Leichen der Welt. Alles Leben, das den Lebensatem aufnahm, verendete in den Urwassern des Himmels.
    3.
    So vertilgte Gott alle Wesen auf dem Erdboden, alle Menschen, alles Vieh, Kriechtiere und die Vögel des Himmels. Sie alle wurden vom Erdboden vertilgt, um des Todes der Nephilim willen. Denn keine Macht auf Erden hatte sie zu Tode bringen können.
    7.
    Da begannen die Engel des Abgrundes zu weinen und ihre Tränen fielen wie Blut zur Erde.
    Nachdem nun alles Leben von der Erde genommen war, wich das Wasser.
    5.
    Doch der Wille Gottes ist ein Wille des Lebens.
    6.
    So überlebten einige Nephilim in den Tiefen und fanden zurück in das süße Licht der Nacht.
    7.
    Als am siebenundzwanzigsten Tag des zweiten Monats die Erde trocken war, sprach Gott zu Noach und er verließ die Arche und mit ihm alle Wesen aus Fleisch.

    6.1
    Da baute Noach einen Altar und Opferte ihm. Als Gott aber den beruhigenden Duft des Fleisches roch, sprach er:
    2.
    "Ich will die Welt nicht ob des Menschen verfluchen, denn des Menschen Strebens ist böse von Geburt an. Ich will auch den Menschen nicht ob des Dunklen vernichten, wie ich es getan habe, denn der Mensch erkennt nicht, was hinter der Erde besteht.
    Es soll nicht aufhören sein Leben, nicht Wachstum und Blut, nicht Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht."
    3.
    Aus dieser Nacht traten jene hervor, die Gott zu vernichten suchte. Und Gott sprach zu ihnen:
    4.
    "Ich will euch das Leben schenken, gleich ich es den Menschen schenkte. Furcht und Schrecken vor euch soll sich auf alle Wesen der Welt legen. Alles Lebendige soll euch zur Nahrung dienen."
    5.
    Dann sprach er den Fluch aus: "Ich aber fordere Rechenschaft für alles Blut, das vergossen."
    6.
    Dies sind die Tage, die waren, vor den Tagen, die sind. Hier beginnt die Zukunft...


    Abgesehen davon, dass ich beim zweiten Mal lesen, bemerkte dass die Nephilim sogar m.E. nahtlos das Wesen des Vampirismus einfangen - und ich somit meine Aussage vom Anfang des Posts wieder zurück nehme -, lasse ich das mal unkommentiert stehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2005
  9. Legion

    Wow, erst ma Respekt Talon *Talon ma Knuffel*^^, hey darüer müssen wir uns ma wieder ausfürlich per PN unterhalten *gg*^^ Respekt, ich hab den Text hier auch daheim liegen ...aber hätte ihn wohl nur passagen weise abgetippt. So ...




    Die Nephalim, kommen ja auch nochma in der offenbahrung vor. Sie haben viele Namen .. unter anderen auch "Evil" das ist englich bedeutet "böse"! Wenn wan das Wort "Evil" jedoch umdreht, kommt das Wort "Live" heraus, und das bedeutet doch "lebe"! Schon komisch oder ...

    Naja was solls, ich will jetzt mal mein Erstes Posting machen!!
    Eine Geschichte hat mich besonders fastzinier:
    die in denen Jesus, die bösen Geißter aus einem "Besessenen"
    austreibt, und sie dann nach ihren Namen fragt, und sie sagen:
    "Unser Name ist Legion, denn wir sind viele"

    für alle die nicht wissen was gemeint ist:


     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. März 2005
  10. Vampire

    Hey Talon, das is glaub ich was für dich^^

    Also fangen wir mit den Vampiren an ... ich muss allerdings leider gestehen das ich dazu nich viel sagen kann. Ich hab zwar "die Offenbahrung der dunklen Mutter" gelesen, aber ... naja .. ich halte mich jetzt erst ma im Hintergrund ... Leute haut rein!! Frischt mein Gedächtnis ma ein bisschen über Vampire ma auf.
    Dann kann ichs meinem Freund erzählen, der interessiert sich nämlich auch dafür... für Vampire


    <img src="http://images.google.com/images?q=tbn:t1ref0lNUi4J:www.hcgamer.hu/gamer/images/cikkek/2003_05/vampire.jpg" align="left" vpace="0" HSpace="0">Grobe und kurze zusammenfassungen:<br><br>Kain, der erste Sohn Adams, war der erste Vampir auf Erden,<br>er wurde von Lilith dazu gemacht, indem sie ihn dazu brachte<br>aus Eifersucht seinen Bruder zu töten, und sein Blut zu trinken.<br>Deshalb nennt man die Vampire auch Kains Kinder<br clear="all">
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. März 2005
  11. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Die Chronik Kains - Das Buch Nod

    Ich folge mal Iwanis Vorlage, denn hier habe ich auch noch einen hübschen Text, der dazu passt.



    Der Anbeginn der Zeit

    Ich träumte vom Anbeginn der Zeit
    Der Längsten Erinnerung
    Ich spreche vom Anbeginn der Zeit
    Dem ältesten Vater
    Ich singe vom Anbeginn der Zeit
    Und der Dämmerung der Dunkelheit

    In Nod,
    wo das Licht des Paradieses

    Den Nachthimmel erleuchtete
    Und die Tränen unserer
    Eltern den Boden benetzten

    Auf seine Weise zu leben,
    Machte sich jeder von uns auf
    Und unsere Nahrung vom Land
    zu nehmen

    Und ich, der erstgeborene Kain, ich
    Pflanzte mit scharfen Dingen
    Die dunkle Saat
    Begoß sie in der Erde
    Pflegte sie, sah sie wachsen

    Und Abel, der zweitgeborene Abel
    Pflegte die Tiere
    Half ihnen bei ihrer blutigen
    Geburt
    Nährte sie, sah sie Wachsen

    Ich liebte ihn, meinem
    Bruder
    Er war der Klügste
    Der Süßeste
    Der Stärkste
    Er war die erste
    All meiner Freuden

    Dann eines Tages
    Sprach unser Vater zu uns
    Kain, Abel,
    Ihm droben müßt ihr opfern -
    Ein Geschenk vom Feinsten
    All dessen, was ihr habt

    Und ich, der erstgeborene Kain, ich
    Sammelte die zarten Sprößlinge
    Die glänzendsten Früchte
    Das süßeste Gras

    Und Abel, der zweitgeborene Abel
    Schlachtete die jüngsten,
    Die stärksten,
    Die niedlichsten seiner Tiere.

    Auf dem Altar unseres Vaters
    Brachten wir unsere Opfer dar
    Und entzündeten ein Feuer unter ihnen
    Und beobachteten, wie der Rauch sie
    Zu ihm droben trug.

    Abels, des Zweitgeborenen, Opfer
    Roch süß für ihn droben
    Und Abel ward gesegnet.

    Und ich, der erstgeborene Kain, ich
    Wurde von hinten getroffen von
    Einem harten Wort und einem Fluch,
    Denn mein Opfer war unwürdig.

    Ich betrachtete Abels Opfer,
    das noch rauchte, das Fleisch,
    Das Blut.
    Ich schrie, ich bedeckte meine
    Augen
    Und betete Tag und Nacht.

    Und als Vater sprach
    Die Zeit zum Opfern
    Sei wieder da

    Und Abel
    Führte seine Jüngsten,
    Seine Süßesten,
    Seine Meistgeliebten
    Zum Opferfeuer.

    Brachte ich nicht
    Meine Jüngsten,
    Meine Süßesten,
    weil ich wußte:
    Er droben
    Würde sie
    Nicht wollen.

    Und mein Bruder,
    Der geliebete Abel
    Sprach zu mir
    "Kain, du hast kein
    Opfer gebracht,
    Kein Geschenk von den Ersten
    Deiner Freuden
    Es auf dem Altar
    Seiner droben zu verbrennen.

    Ich weinte Tränen der Liebe als ich
    Mit scharfen Dingen
    Die erste
    All meiner Freuden
    Opferte,
    Meinen Bruder.

    Und Abels Blut
    Bedeckte den Altar
    Und roch süß,
    als es brannte.

    Aber mein Vater sprach:
    "Verflucht seiest du, Kain,
    Der du deinen Bruder
    erschlugst.
    Wie ich ausgestoßen ward
    So sollst auch du
    ausgestoßen sein."

    Und er verstieß mich,
    Auf dass ich im Dunklen
    wanderte,
    Ins Land Nod.

    Ich floh ins Dunkel
    Ich sah keine Lichtquelle
    Und ich war voller Angst.
    Und allein.



    Liliths Ankunft

    Ich war allein in der Dunkelheit
    Und ich verspürte einen Hunger.
    Ich war allein in der Dunkelheit
    Und mir war kalt.
    Ich war allein in der Dunkelheit
    Und ich weinte.

    Dann sprach zu mir
    Eine süße Stimme.
    Eine Honigstimme
    Worte des Beistands
    Worte des Trosts.

    Eine Frau, dunkel und
    Lieblich.
    Mit Augen, die
    Die Dunkelheit duchdrangen
    Kam zu
    Mir.

    "Kain von Nod."
    Sagte sie lächelnd.
    "Du hast Hunger. Komm!
    Ich habe Nahrung.
    Dir ist kalt. Komm!
    Ich habe Kleider.
    Du bist traurig. Komm!
    Ich habe Trost."

    "Wer würde einen trösten,
    der verflucht ist wie ich?
    Wer würde mich kleiden?
    Wer würde mich nähren?"

    "Ich bin deines Vaters
    Erste Frau,
    Die mit ihm droben
    Uneins war
    Und Freiheit erlang
    In der Dunkelheit.

    Ich bin Lilith.

    Einst war mir kalt und es gab
    keine Wärme
    Für mich.
    Einst war ich hungrig, und es gab
    keine Nahrung
    Für mich.
    Einst war ich traurig, und es gab
    keinen Trost
    Für mich."

    Sie nahm mich auf, sie nährte mich.
    Sie kleidete mich.
    In ihren Armen fand ich Trost.
    Ich weinte, bis Blut
    Aus meinen Augen rann
    Und sie küßte es fort.



    Lilith Magick

    Und ich wohnte eine Zeit lang
    Im Hause Liliths
    Und fragte sie
    "Wie hast Du diesen Ort
    Aus Dunkelheit erbaut?
    Wie hast du Kleider gemacht?
    Wie hast du Nahrung wachsen lassen?"

    Und Lilith lächelte und sprach:
    "Im Gegensatz zu dir bin ich erwacht.
    Ich sehe die Fäden, die
    Rings um dich gesponnen sind.
    Ich mache,
    Was ich brauche, aus Macht."

    "Dann erwecke mich, Lilith," sprach
    Ich.
    "Ich brauche diese Macht.
    Dann kann ich meine eigenen
    Kleider machen.
    Meine eigene Nahrung machen,
    Mein eigenes Haus."
    Sorgenvoll runzelte Lilith die Stirn.

    "Ich weiß nicht, was das
    Erwachen mit dir tun wird,
    Denn du bist wahrhaft verflucht
    von
    Deinem Vater.
    Du könntest sterben.
    Du könntest auf ewig verändert
    sein."

    Ich sprach: "Und dennoch, ein
    Leben ohne Macht
    Wird nicht Lebenswert sein."
    Ich stürbe ohne deine Gaben.
    Ich werde nicht als dein Knecht
    Leben."

    Lilith liebte mich, und ich wußte es.
    Lilith würde tun, worum ich sie bat,
    Wenn sie es auch nicht wollte.

    Und so erwckte mich Lilith,
    Lilith mit den leuchtenden Augen.
    Sie schnitt sich mit einem Messer
    Blutete für mich in eine Schale.
    Ich trank in tiefen Zügen. Es war
    Süß.

    Dann fiel ich in den Abgrund.
    Ich fiel auf immer, fiel
    in die tiefste Dunkelheit.



    Die Versuchung Kains

    Und aus der Dunkelheit
    Kam ein hell leuchtendes Licht -
    Feuer in der Nacht.
    Und der Erzengel Michael enthüllte sich
    Mir
    Ich hatte keine Angst. Ich fragte was er wolle.

    Michael, der Heerführer des Himmels,
    Hüter der heiligen Flamme,
    Sprach zu mir:
    "Sohn Adams, Sohn Evas, Dein Vergehen ist groß,
    Und doch ist die auch die Gnade meines Vaters
    Groß.
    Willst du nicht ablassen von dem Bösen, das du getan,
    Und dich von Seiner Gnade reinwaschen lassen?"

    Und ich sprach zu Michael:
    "Nicht aus der Gnade seiner droben,
    Sondern aus meiner eigenen
    Werde ich in Stolz leben."

    Michael verfluchte mich und sprach:
    "Dann sollen du und deine Kinder
    Solange ihr auf Erden wandelt
    Meine lebenden Flamme fürchten, und sie wird
    Tief in euer Fleisch beißen und es verschlingen."

    Und am Morgen kam Raphael
    Auf züngelnden Schwingen,
    Licht am Horizont,
    Lenker des Sonnenwagens,
    Hüter des Ostens
    Raphael sprach und sagte:

    "Kain, Sohn des Adam, Sohn der Eva
    Dein Bruder Abel vergibt dir deine Sünde
    Willst du nicht bereuen und die Gnade
    Des Allmächtigen annehmen?"

    Und ich sprach zu Raphael:
    "Nicht durch Abels Vergebung,
    Sondern durch meine Eigene
    Wird mir Vergeben."

    Raphael verfluchte mich und sprach:
    "Dann sollen du und deine Kinder
    Solange ihr auf Erden wandelt
    Die Dämmerung fürchten,
    Und die Strahlen der Sonne
    Werden euch
    Wie Feuer verbrennen wollen.
    Wo immer ihr euch auch versteckt.

    Verbirg dich nun,
    Denn die Sonne
    Erhebt sich,
    ihren Zorn
    Auf dich
    Zu laden."

    Aber ich fand einen geheimen Ort in der Erde
    Und verbarg mich vor dem brennenden Licht
    Der Sonne.
    Tief in der Erde schlief ich, bis das Licht
    Der Welt hinter dem Gebirge
    Der Nacht verborgen war.

    Als ich aus meinem Schlaf erwachte,
    Hörte ich das Geräusch
    Sacht schlagender Flügel
    Und ich sah
    Die schwarzen Schwingen Uriels,
    Die mich umhüllten -
    Uriel, der Schnitter, der Todesengel,
    Der finstere Uriel, der im Dunkel wohnt.

    Uriel sprach leise zu mir und sagte:
    "Sohn Adams, Sohn Evas, Gott
    Der Allmächtige
    Hat dir deine Sünde vergeben.
    Wirst du seine Gnade annehmen
    und mich
    Dich zu deiner Belohnung tragen
    lassen, nicht länger Verflucht?"

    Und ich sprach zu Uriel mit den
    dunklen Schwingen:
    "Nicht aus Gottes Gnade, sondern
    Aus meiner eigenen werden ich leben.
    Ich bin, was ich bin, ich tat, was ich tat,
    Und das wird sich nie ändern."

    Und dann
    verfluchte mich der Allmächtige Gott
    Durch den furchtbaren Uriel
    Und sprach:
    "Dann sollen du und deine Kinder
    Sonange ihr auf Erden wandelt,
    Euch klammern an die Dunkelheit
    Ihr werdet nur Blut trinken
    Ihr werdet nur Asche essen
    Ihr werdet immer sein, wie ihr im
    Tode wart,
    Nie sterben, weiterleben.
    Ihr werdet immer im Dunkel wandeln
    Alles was ihr berührt,
    Wird zu Nichts zerfallen
    Bis zum jüngsten Tag."

    Ich schrie vor Verzweiflung
    Über diesen schrecklichen
    Fluch und
    Riß an meinem Fleisch.

    Ich weinte Blut
    Ich fing die Tränen in einem
    Kelch auf
    Und trank sie.

    Als ich vom Trunk des Leids aufsah,
    Erschien mir
    Der Erzengel Gabriel
    Der sanfte Gabriel
    Gabriel, der Herr der Gnade.

    Der Erzengel Gabriel sprach zu mir:
    "Sohn Adams, Sohn Evas,
    Sieh die Gnade des Vaters ist Größer
    Als du je zu erkennen vermagst.
    Denn auch jetzt noch ist ein Weg offen.
    Ein Weg zur Gnade
    Und diesen Weg sollst du nennen
    Golconda.
    Und erzähle deinen Kindern davon,
    Denn auf diesem Weg können sie wieder
    Im Licht wohnen."

    Und damit ward die Dunkelheit
    Hinweg gehoben
    Wie ein Schleier
    Und das einzige Licht waren
    Lilith helle Augen.

    Ich sah mich um und wußte,
    Dass ich erwacht war.

    Als meine Energien erstmals
    Mich durchflossen
    Entdeckte ich,
    Wie man sich blitzschnell bewegt
    Wie man sich die Stärke der Erde borgt
    Wie man ist wie Stein.
    Dies war für mich
    Wie atmen einst war.

    Dann zeigte mir Lilith
    Wie sie sich vor
    Jägern verbirgt
    Wie sie
    Gehorsam einfordert
    Und wie sie
    Respekt verlangt

    Dann erweckte ich mich selbst weiter und fand
    Wie man die Gestalt verändert
    Wie man Tieren gebietet
    Wie die Augen jenseits des Sehens sehen können

    Dann gebot mir Lilith aufzuhören,
    Und sagte
    Ich hätte meine Grenzen überschritten
    Ich sei zu weit gegangen
    Ich bedrohe mein innerstes Selbst.

    Sie benutzte ihre Kräfte und Gebot mir,
    Aufzuhören.
    Wegen ihrer Macht willfahrte ich mit ihr,
    Aber tief in mir war die Saat gesät
    Eine Saat der Rebellion
    Und als sie sich von mir abwandte,
    Öffnete ich mich erneut der Nacht
    Und sah
    Die unendlichen Möglichkeiten in den
    Sternen
    Und wußte, daß mir ein Pfad zur
    Macht, ein Pfad des Blutes
    Offen stand.
    Und so erweckte ich mich für diesen letzten Pfad,
    Aus dem alle anderen Pfade erwachsen würden.

    Mit dieser neuesten Macht brach ich
    die Bande
    In die Lilith mich geschlagen
    An jenem Abend verließ ich
    Die Verdammte Königin,
    Hüllte mich in Schatten,
    Ich floh aus dem Lande Nod
    Und kam schließlich an einen Ort,
    Wo mich nicht einmal ihre Dämonen finden konnten.



    So, weiteres über Vampire aus Griechenland, Indien, Ägypten, China und was ich sonnst noch so finde folgt.
     
  12. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Griechenland

    Fangen wir hier mal mit Griechenland an:
    Mit seiner reichhaltigen Mythologie bietet Griechenland ein breites Feld für die Erforschung von Vampirerscheinungen. Die Lamien, die Empusen, die Mormo und Hekate - sie alle können klassische Vertreter dieses Phänomens sein, deren Geschichten sich im Lauf der Zeit verloren haben.


    Die Lamia zählt zu den ältesten Vampirwesen. Sie war einst eine schöne Frau, die - nachdem sie eines ihrer Kinder verloren hatte - in fürchterliche Rage geriet und sich schwor, Rache an den Menschen zu nehmen, indem sie ihren Kindern das Blut aus den Adern saugen würde - worin sie Parallelen zu Lilith aufweist.
    Die Lamia war außerdem sehr verführerisch und erschien ihren Opfern - wenn es sich um junge Männer handelte - als anmutige junge Frau.
    Ein gutes Beispiel hierfür ist die Geschichte von Mennipus. Er begegnet einem hübschen Mädchen, einer Lamia, deren Vergnügen darin bestand, sich am reinen und kräftigen Blut junger Männer zu laben.

    Apuleius berichtet in seinen Metamorphosen von den Tessalia-Hexen, die in jede gewünschte Tiergestalt schlüpfen können.
    In diesem Zusammenhang wird von dem Schüler Telefron berichtet, dessen Aufgabe es war, einen Leichnam zu bewachen, so dass die Hexen sein Gesicht nicht mit ihren Zähnen zerfleischen konnten.

    Stringla - eine Art weiblicher auf Kinderblut spezialisierter Vampir - erschien als Nachtgeist und fiel über Kinder her.

    Dass jemand aus dem Totenreich zurückkehrte, war den Griechen nicht unbekannt; ebensowenig die Eigenschaft des Blutes als Hilfsmittel zur Materialisierung.

    Fener wird in Griechenland von Zahlreichen vampirischen Kreaturen berichtet, der bekannteste ist der Vrykolakas. Er war der Lebende Tod. Er konnte in Tiere einfahren und/oder deren Gestalt annehmen. Wer von einem Vrykolakas angegriffen wurde, entwickelte sich selbst zu einem. Der Vrykolakas ist einer der gefräßigsten und wildesten Vampire. Bei seinen überraschenden Angriffen reißt er ganze Brocken aus seinen Opfern um sich an ihrem aus den Wunden ströhmendem Blut gütlich zu tun.
    Nach der griechichen Mythologie wird übrigens ein Lykanthrophie (Wehrwolf) nach seinem Tod zu ebenfalls zu einem Vrykolakas.
    Der Vrykolakas kann kein Wasser durchqueren, deshalb soll man viele auf einsame Inseln verbannt haben in der Hoffnung sie würden nie zurück kehren.
    Der Vrykolakas war eigentlich ein Nachtwesen, doch in manschen Geschichten taucht er auch am Tage auf.

    In anderen Teilen Griechenlands kannte man Vampire als Vurvukalas oder Vrukolakas. Aber allein an der Ähnlichkeit erkennt man, dass das nur andere Namen für den Vrykolakas sind.^^

    Der grieschische Vampir besuchte seine Witwe/seinen Witwer und es sollen auf diese Weise auch Kinder gezeugt worden sein. Noch häufiger suchte er sich aber ein neues Heim in einer anderen Stadt.
    Die Kinder eines Vampirs wurden entweder selbst zum Vampir oder zu Vampirjägern.



    So, das war dann mal ein grober Abriss über die Blutsauger aus Griechenland.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2005
  13. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Nachtrag - Hekate

    Hekate hat ihre Wurzeln in den archaischen Göttinnen des Matriachats.
    Die Natur hatte großen Einfluss auf das Leben der Menschen, sie konnte Leben schenken, aber auch den Tod bringen.
    Und so waren auch die alten Göttinnen, sie waren Erd- und Fruchtbarkeitsgöttinnen, sie konnten reiche Ernten und viel Jagdbeute schenken, aber auch jedes Leben zerstören.

    Aus der Antike gibt es nur wenig schriftliche Aufzeichnungen über Hekate, aber viele Abbildungen und Kultobjekte.
    Das liegt wohl daran das Hekate eine Göttin des Volksglaubens ist und nicht in die aristokratische Religion der Helenen gehört.
    Hesiods Theogonie (700 v.Chr.) ist die erste schriftliche Quelle, er schildert sie als beliebte Allgöttin die viel Macht besitzt und den Menschen hilfreich zur seite steht.Hesiod beschreibt sie als eine Pflegerin für alle lebendigen Kreaturen, sie Herrscht über die Erde, den Himmel und das Meer, Zeus machte ihr ihre alten Vorrechte nicht streitbar. Die Sterblichen rufen sie bei jedem Ofper an,
    Die schriftlichen Quellen nehmen erst im 5. Jahrhundert v.Chr. zu, jetzt schon als unheimliche Göttin der Nacht, Herrin über die Geister und Dämonen und mächtige Schutzherrin der Zauberinnen und Magier.

    Hekat hatte auch einen Gott an ihrer Seite, Hekatos ein wilder Sonnengott, sein Kult wurde von dem des Apollon aufgesogen, später wurden dann Hekate und Apollon oft zusammen dargestellt und sie wurde mit Artemis gelichgesetzt.
    Doch weil Hekate zu mächtig war wurde sie für die Anhänger der neuen Religion schließlich zur Hexengöttin, doch ihre Anhänger sahen sie weiterhin als Muttergöttin

    Hekate wird oft als griechische Göttin bezeichnet, aber die Griechen waren nur eines von vielen Völkern der Erde die sie verehrten, sie wurde in großen Teilen Europas und Asiens verehrt und ihr Kult kam durch Kelten und Römer sogar bis nach England und Deutschland (im Mittelalter).

    ältere Quellen schildern sie als Tochter der Nyx (Nacht) und des Erebus (Finsterniss der Unterwelt), was auch ihre Beziehung zur Nacht und der Unterwelt erklären könnte.

    Als der Göttervater Zeus an die Macht kam, verbannte er alle Titanen in das innere der Erde, nicht aber Hekate, er sicherte ihr ihre alte Macht über Erde, Himmel und Meer und wies ihr keinen besonderen Aufgabenbereich, wie den anderen Göttern zu.
    Hekate war neben ihm die einzige Gottheit, die den sterblichen und den unsterblichen jeden Wunsch erfüllen oder verweigern konnte, denn sie war genau so mächtig wie Zeus, wenn nicht noch mächtiger.

    Sie hatte die Macht die Geister auf die Erde zu den sterblichen zu schicken, um zu strafen oder zu belohnen, aber viel wichtiger für ihren Kult war die Tatsache, dass sie auch vor den bösen Geistern und Dämonen schützen konnte.
    Sie war die dreifaltige Göttin, die als Schöpferin, Erhalterin und Zerstörerin über die Zyklen der Natur herrscht,
    Als Mondgöttin war sie die Göttin der Magie und die Beschützterin von allen Kreaturen die das Dunkel der Nacht für welchen Zweck auch immer bevorzugten.
    Da sie die Göttin der Magie war, wurde sie von Zauberinnen, Magiern, Nekromanten und Wahrsagern besonders verehrt. Sie sahen in ihr ihre Schutzherrin und Meisterin der Magischen Künste, von der sie ihr Handwerk erst erlernten.

    Die damaligen Zauberinnen und Magier trafen sich oft um für Hekate ein Festmahl zu veranstalten, man hat wissen ausgetauscht und die Göttin in geheimen Riten verehrt, die Reste des Mahls bekamen die Hunde, denn das waren Hekates heilige Tiere.
    Thessalien war ein Land in dem Hekate von vielen okkulten Gruppen verehrt wurde, die Zauberkünste der thessalischen Hexen waren weit und breit bekannt und gefürchtet.

    Man erzählte sich Hekate lebe unter der Erde, bei den Göttern des Tartaros, Nachts aber kam sie auf die Erde zurück, sie wandelte über Friedhöfe, Waldränder und Kreuzwege, das nächtliche heulen der Hunde kündigte ihr Erscheinen an. Sie führte die Geister der Toten an und ihr anblich versetzte die Menschen in schrecken, nur die Hexen nicht die nachts ihre Kräuter sammelten, dieses Bild der Göttin hat sie gesamte Hexenmythologie geprägt.

    Hekate hat sowohl mächtige positive Eigenschaften, als auch mächtige negative Eigenschaften. Sie wird als die Hervorbringerin allen Lebens, aber auch als die zerstörende Todesgöttin verehrt. Sie ist zärtlich und grausam zugleich

    In der Antike wurde sie oft als vampirähliches Wesen dargestellt, oder als Hündin, in ihrer Trintät wurde sie durch drei Frauen dargestellt, eine mit einem Hundekopf, eine mit einem Pferdekopf und eine mit dem Kopf eines Bären, oder eine mit dem Kopf eines Hundes, eine mit dem eines Ebers und eine mit dem Kopf eines Löwen, oder der mittlere Kopf war der einer gehörnten Jungfrau, der linke der einer Schlange und der rechte der eines Hundes oder einer Kuh.
    Der dukle Aspekt der Hekate wurde in der Spätantike und von den heutigen Hexen am stärksten betont.


    Das ist zwar jetzt ausführlicher, wie ich ursprünglich geplant hatte, aber ich finde es verdeutlich so recht schön die Ähnlichkeiten zu Lilith.^^
     
  14. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Nett zu lesen, wie einige meiner Götter hier als "Dämonen" abgetan werden, wärend der Blut- und Rachegott Jhw nicht in diesem Zusammenhang erwähnt wird ;)
     
  15. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Ist das nicht ein trauriger Aspekt der Geschichte, dass Götter dämonisiert wurden?

    Aber keine Sorge, ich denke mal, wir sind hier noch lange nicht fertig. ;)
    Übrigens sind Iwanis und ich hier nicht alleinunterhalter. Wenn dir was zum Thema einfällt, einfach posten. :braue
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2005
  16. @t Dalon, wow *ma loob und ma drück* hast dir ja richtig mühe gegeben, ich in immernoch am zusammenstellen, der Höllenrangordnung dich ich morgen oder übermorgen hier posten werde

    Die liebe Iwy macht ma´n bissl Werbung für weitre Threads wos um sowas geht

    Info-Threads

    [​IMG]
    der "alles über Engel"-Thread
    (Thread closed)

    [​IMG]
    Der Engel und der Dämon
    04.03.2005

    [​IMG]
    Engel (Umfrage)
    18.12.2003



    [​IMG]
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. März 2005
  17. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Kanaan - Baal und Astarte

    In Kanaan waren die Hebräer mit fremden Gottheiten konfrontiert. Diese Götter lechzten nach Blut, verlangten satanische Opferungen und waren stark erotisch veranlagt, wenn nicht sogar lüstern. Die Göttersage sah ungefähr wie folgt aus:

    Weit entfernt von den Menschen, hinter tausend Tälern und tausend Feldern, wohnt der Vater der Menschheit. Sein Name war El. Dieser Gott kann nur durch Vermittlung von Untergöttern angesprochen werden: sie fliegen, wandern und reiten zu ihm, um Rat zu holen und die Geschicke der Menschen zu beschließen. Der "Vater der Menschheit" hatte seinerseits wieder einen Vater, den er allerdings entmannt hatte, um ihn dann vom Thron zu stoßen. Aus Wut, die wenig begründet ist, enthauptet El eine Tochter. Eine zweite Tochter heiratet den Gott Baal und unterstützt ihn gegen ihren Vater El. Baal stürzt den "Vater der Menschheit" und wird so selbst ein mächtiger Gott.
    Jeder Gott im Land Kanaan hat seine Schwächen und Stärken. Die Götter der unteren Ränge sind auf besondere Einzelprobleme spezialisiert: Frauen, die keinen männlichen Nachwuchs bekommen, wenden sich an die Fruchtbarkeitsgötting Astarte. Der Göttin Astarte wird von ihren Anbetern ein normales menschliches Sexualverhalten zugestanden; nur die Vorstellung, daß diese Göttin selber Kinder gebären könnte, unterdrücken ihre Anhänger - so wird Astarte zur Göttin, die zwar befruchtet wird, aber trotzdem kein Kind zur Welt bringt. Unter den Augen der Fruchtbarkeitsgöttin blüht die Tempelprostitution: Junge Priesterinnen sind verpflichtet, sich deflorieren zu lassen. Ihre Aufgabe ist die sakrale Vereinigung mit den Mächtigen der Stämme; der Geschlechtsakt kurz vor Ende der Regenzeit schafft die Voraussetzung für den Frühlingsbeginn, für das Erwachen der Natur. Wie der Göttin Astarte ist es auch den Priesterinnen nicht gestattet, Kinder zu bekommen. In den Tempeln der Fruchtbarkeitsgöttin wird die Abtreibung praktiziert.
    Die blutdurstigen Götter im Lande Kanaan verlangen nach Menschenopfern, ehe sie bereit sind, sich den Problemen ihrer Anbeter zu widmen. Besonders hart war die Forderung, Kinder zu töten, um dem Gott die Unterwerfung zu beweisen: Archäologen stießen auf viele Tongefäße mit Kinderskeletten. Der Platz für die Opferung ganz junger Menschen ist das Tal Hinnom in der Nähe von Jerusalem; dort hatte der Gott Moloch sein Heiligtum.

    Baal galt als der Sohn von El, dem höchsten männlichen (Schöpfer)Gott und der Aschirat. Manchmal wird er auch als Sohn des Dagon bezeichnet. Letzteren stellte man aufgrund seiner sprachlichen Verwandtschaft zu hebr. dag = Fisch mit Fischschwanz dar; er dürfte allen Verehrern der Lovecraft?schen Cthulhu-Mythologie bestens bekannt sein.^^
    Die mythologischen Quellen zu Baal und seiner kultischen Verehrung sind sehr dürftig. Neben den Berichten der Bibel (die kaum mehr als Feindpropaganda sind) und denen antiker Geschichtsschreiber kommen vor allem die sogenannten Ugarit-Texte in Frage, die 1929 in Ras-es-Shamra gefunden wurden und die man erst vor ca. 60 Jahren begonnen hat zu übersetzen.

    In Zeiten, aus denen Abbildungen, Reliefs u.ä. überliefert sind, wurde Baal wohl als Himmels-, Wetter- und Gewittergott verehrt. Er ist dort in Menschengestalt abgebildet, mit einem Bündel Blitze bewaffnet, ganz ähnlich den antiken Donnergöttern Zeus und Jupiter.
    Ein weiterer, nicht minder wesentlicher Aspekt Baals ist jedoch seine Beziehung zu Erde, Fruchtbarkeit und Sexualität.
    Baal tritt dann immer als Stier auf und wird direkt auch als zebul ba?al ?ass (?Fürst, Herr der Erde") angerufen. Namen wie Baal-Biqah (?Herr der Ebene"), Baal-Chammon (?Herr der Räucheraltäre"), Baal-Qarnaim (?Herr der beiden Hörner") usw. stehen ebenfalls in diesem Zusammenhang. Gelegentlich scheint er sogar ein Gott der Unterwelt gewesen zu sein.

    Ein wenig Schade ist es, dass man wenig bis nichts über die Götter der unteren Ränge finden kann. So bleibt uns nur die Vermutung, dass sie zwar andere Aufgabenbereiche hatten, jedoch auf die gleiche Art Blutopfer wie Baal und Astarte verlangten.

    Interessant an der Göttersage an sich finde ich, dass sie Ähnlichkeit mit der Osiris/Seth- bzw Seth/Horus-Legende aufweist. So, und jetzt geh ich erst ma in die Falle :D
     
  18. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Indien

    In Indien finden wir viele aufschlussreiche Elemente zum Verständnis des Vampirismus.

    Die Rakshasas hausten in Krematorien, wo zahlreiche Leichname verbrannt wurden. Ihr König war die Gottheit Ravana, der Feind des Rama. Er hatte scharfe Zähne und hatte ein bösartiges Antlitz.
    Die Rakshasas haben lange, bedrohliche und giftige Fingernägel, die entweder dunkelblau, grün oder gelb sind.
    Sie horteten Schätze in Tempeln und Palästen.
    Sie wanderten Nachts auf der Suche nach dem Blut - meinst dem von Kindern, insbesondere Neugeborenen - umher. Auch schwangere Frauen zählten zu ihren beliebtesten Opfern. Oftmals wurden sie von weiblichen Priestern (den Hatu Dhan) begleitet, die sich am blutigen Festmahl beteiligten.

    Die Pisashas waren den Rakshasas recht ähnlich, doch sie sollen sich nur selten nach außen gewagt haben. Sie taten sich an den Resten von Feuerbestattungen gütlich.

    Eine weitere Art von Vampiren waren die Bhutas (Totengeister). Zu Bhutas wurden bevorzugt Leute die eines unnatürlichen Todes starben sowie Wahnsinnige, Krüppel und Krankheitsträger. Sie alle wurden nach ihrem Tod zu Untoten. Sie konnten sich in Eulen und Fledermäuse verwandeln. Sie ernährten sich hauptsächlich von Exkrementen und Eingeweiden aus verwesenden Körpern, griffen aber auch - ähnlich den Rakshasas - Babys an um deren Blut zu trinken.

    Dann gibt es noch die Baital - vampirische Wesen, die ihren Aktivitäten in Leichengestalt nachgehen. Sie sind riesige schwarze Fledermäuse, die in die Körper von Leichnamen schlüpfen um sie zu leben zu erwecken.

    Mit dem Baital verwand ist der Vetala. Dieser ist ein Vampirdämon mit den Eigenschaften eines Halbgottes. Gelegentlich ergreift er Besitz von einem Körper, den er dabei wiederbelebt, um ihn sein Blut auszusaugen.

    Zwei andere wichtige Vampir-Arten sind der Gayal und die Churel.
    Die Churel ist ein weiblicher Vampir - eine Frau, die während ihrer Niederkunft oder bei der Menstruation gestorben ist.
    Sie tritt als wunderschönes, äußerst verführerisches Mädchen auf und saugt ihre ahnungslosen Opfer aus, während jene verzückt in ihren Armen liegen. Gelegentlich erscheint sie auch mit langen Eckzähnen, wobei eine lange schwarze Zunge aus ihrem Mund hängt und ihr Kopf bedeckt ist von wirrem schwarzem Haar.
    Um sich vor ihrem Angriffen zu schützen, streute man in ihrer ehemaligen Wohnstatt Samenkörner aus, denn man glaubte, dass diese Vampirin eine zwanghafte Neigung zum Zählen hatte.

    Die Existens des Gayals - auch als Punjab-Vampir bekannt - resultiert eher aus Problemen, die mit der Bestattung zu tun haben. Z.B. Wenn keine Nachkommen vorhanden sind oder die Familie aus welchen Gründen auch immer keine Trauerfeier veranstaltet. Möglicherweise ist er einfach nur ohne entsprechende Riten bestattet worden.
    Der Gayal fällt über seine Angehörigen, Bekannten aus Lebenszeiten und die Kinder seiner Nachbarn her. Er wird gebannt, wenn man die Trauerfeierlichkeiten nachholt und seinen Leichnam verbrennt.
    Vor seinen Angriffen schütze man sich mittels einer Mischung Wasser vom heiligen Fluss (Ganges) und Milch und hoffe ihn damit beschwichtigen zu können.
     
  19. Das Siebengestirn

    Das Siebengestirn
    sieben Satane



    Nachdem Lucifel-Morgenstern vom Himmel fiel riß er mehr als eine Hand voll hohe Engel mit in die Tiefe. Als diese Engel ihr Leuchten verloren, beschimpften sie Gott und eweinten sich selbst. Sie klagten Gott der heuchlerei an. Sie klagten Gott an, daher gab man ihnen den Namen "Satane" (heb. Ankläger). Jeder von ihnen ist wegen einer schweren Sünde gefallen, die die "Katoliken" als

    Durch ihren Fall waren sie alle schrecklich geschwächt und so gab der Teufel ihren androgenen Körpern eine andere Gestalt:

    Dem ersten: gab er den kröper einer großen Fliege,
    mit weißen Flügeln und machte ihm zum Herrn über die Winde,
    und gab ihm den Namen BelzeBub, Herr der Fliegen
    sein Element ist Luft und seine Totsünde Maßlosigkeit

    Dem zweiten: gab er den Körper eines rießigen Vogels mit scharfen Fangzähnen, und gab ihm den Namen Mamon, der Herr des Goldes Seine Todsünde ist Geiz

    Dem dritten: gab er den glitzernden, schuppigen Körper eines Drachensund nannte sie Leviathan, Herr(in) der Meeresdrachen Ihr Element ist Wasser und ihre Todsünde ist Neid

    Dem vierten: gab er die Gestalt eines alternden Mannes, da er ihm zugeln wollte. Er gab ihm den Namen Asmodeos, Richter und Maquise seine Totsünde war Wollust

    Dem fünften: gab er die Gestalt einer jungen Frau, die so schön war das ihr jeder verfällt. Er gab ihr den Namen Baalbero, die Königin der Hexen, ihre Todsünde ist Jähzorn

    Dem sechsten: gab er die Gestalt eines Mannes, und machte ihm zu einem der gefährlichsten sadistischsten Kriger der Erde. Er trägt den Namen Astaroth, der Graf der Schrecken sein Element ist Erde und seine Tosünde ist Trägheit

    Dem letzten: ihm gab er die gestalt eies Harlekins, denn er war der schönste und grausamste unter den Gefallen und nannte ihn Belial das Verderben
     
  20. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Die Zigeuner

    Um die Lücken, die bei der Beschreibung der indischen Vampirgestalten zu füllen folgen nun die Vampire der Zigeuner - deren Ursprung bekanntlich in Indien liegt.^^
    Außerdem haben sich deren Legenden, vom ursprünglich Indischen bereits entfernt.

    Sie kommen aus Nordindien und lebten in einer matriarchalischen Kultur mit Shiva als Hauptgott. Nachdem sie den Kampf gegen Eindringlinge verloren hatten wanderten sie nach Südindien aus und bewahrten ihr Wissen mit Hilfe von Geheimgesellschaften. Aus ihrem Heimatland brachte sie die heilige Sarah - oder genauer gesagt Kali - mit. Sowohl sie als auch ihr Gatte Shiva finden sich in der indischen Kunst beim ausführen vampirischer Handlungen, wobei all jene Darstellungen von starker sexueller Anziehungskraft - einer bekanntermaßen sehr verbreiteten Eigenschaft von Vampiren - geprägt wird. Wie oben angeführt kann sich Indien mit den unterschliedlichsten vampirischen Wesenheiten rühmen.

    Die Auswanderung der Zigeuner begann circa um 1000 n. Chr. und bis zum 14, Jahrhundert tauchten sie - nachdem sie einige Zeit in der Türkei verbracht hatten - in der "westlichen" Welt auf.
    Interessanter Weise sind die Örtlichkeiten, in denen der Einfluß der Zigeuner am stärksten war, auch die Epizentren jener Fälle von Vampirismus, die im 18. Jahrhundert über Europa hinweg fegten.
    Doch auch im Bereich des östlichen Imperiums existieren ausführlich dokumentierte und schriftlich verzeichnete Fälle von Vampirismus. Auch wenn jene Fälle sich vor allem auf das 18. Jahrhundert beschränkten, betrachtete die dortige Bevölkerung sie keineswegs als etwas Neues, woraus man schließen kann, dass die Vorkommnisse nicht als außergewöhnlich galten.

    Wie die Ägypter brachten auch die Zigeuner ihren Toten Speiseopfer dar. Als Gegenleistung baten sie die Verstorbenen um Beistand sowie weitere Gefälligkeiten.

    Unter ihnen befand sich auch eine Art Zauberer (Schamana), den sie Kaku nannten und der die Gabe besaß, Tiere ohne Gewaltanwendung und durch den Einsatz hypnotischer Fähigkeiten zu zähmen, wozu auch das "Dritte Auge" gehörte.
    Allem Anschein nach, waren sie die Verwalter der alten indischen Weisheit - einschließlich der indischen Maithuna-Zeremonie, einer tantrisch-sexuellen Vereinigung. Aber ich scheife hier gerade ab...
    Interessant ist, dass die Kakus der Zigeuner große Hochachtung vor Jacques de Molay hatten, dem letzten Großmeister des Tempelordens.

    Vielerorts behandelte man die Zigeuner als Häretiker, Zauberer und Vampire und viele erlitten den Tod durch die Flammen oder durch Folter. Überdies weigerte man sich unter anderem, sie auf herkömmlichen Friedhöfen beizusetzen.

    Die Zigeuner besitzen von Natur aus eine mystische Ader, ud ihre Vorstellungswelt ist bevölkert von zahlreichen imiginären und magischen Wesenheiten.
    Die Vampire spielen in der Zigeunerreligion eine besonders wichtige Rolle - so wichtig, dass es bei ihnen sogar den Beruf des Dhampirs (Vampirjägers) gab.
    Dieser Jäger musste als Bindeglied zwischen menschlicher und vampirischer Welt selbst der Sohn eines Vampirs sein.
    Die Zigeuner glaubten, dass manche Vampire selbst nach ihrem Tod noch Kinder zeugen konnten und mansche tatsächlich eine neue Familie gründeten.
    Neben den für den aus Indien bekannten Gayal aufgeführten Gründen wiederzukehren, spielten auch tierische Einflüsse auf den Leichnam und unerledigte Angelegenheiten eine wichtige Rolle.

    Die bekannteste Vampirgestalt ist der Mulo - ein lebender Toter, der seine Angriffe bei Nacht ausführte und noch vor Morgengrauen an seinen Begräbnisort zurückkehrte. Wie die meisten Vampire war er ein Geistwesen. Er konnte sich in vielerlei Tiere verwandeln und seinen Angriffen viel Mensch wie Vieh zum Opfer.
    In manschen Geschichten über den Mulo ist die Rede von sexuellen Beziehungen zwischen dem Vampir und seiner noch lebenden Ehefrau bzw Geliebten. Die Skala solcher Beziehungen reichte von äußerster Sanftheit bis hin zu höchster Grausamkeit.

    Nach Ansicht der Serben dürfte der Dhampir üer die besondere Fähigkeit, andere Vampire zu identifizieren und zu vernichten. Auf diese Weise wurden Personen, in deren Adern Vampirblut floss, häufig zu Vampirjägern - oder Vampirsklaven - wurden.
     

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