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Der Engel und der Dämon

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von Sten_Dunkan, 4. März 2005.

  1. Sten_Dunkan

    Sten_Dunkan Suchender

    Der Engel und der Dämon

    Wiedersehen


    Sie sass da, so wie sie jeden Tag an dieser Stelle sass.
    Eine weite Ebene mit ein paar Hügeln und Felsen. Auf dem höchsten der Hügel war ein uralter Steinkreis. Und dort auf einem der ungestürzten Steine am Rand des Keises sass sie. Immer an der gleichen Stelle - und wartete einfach. Wartete auf Ihn.
    Der Wind spielte mit ihrem Kleid, ihrem Haar und ihren Federn. Der Wind spielte gerne mit ihr.
    Sie kicherte bei dem Gedanken. War sie doch selbst wie der Wind. Sie hob die Augen und sah zu den weit entfernten dunklen hohen Bergen, die sich endlos entfernt am Horizont erstreckten.
    "Wird er heute kommen?"
    Ihre Augen würden schmal, als sie versuchte schärfer zu sehen...Dunkle Wolken bildeten sich über den fernen Bergen... Ein Sturm zog auf. Ihr Herz fing an schneller zu schlagen.
    "Er wird kommen !!"
    Der Sturm kündigte immer sein kommen an...
    Ihr Herz pochte wild und ihre Haut prickelte bei jeder Blitzentladung des herrannahenden Gewitters.
    Und dann sah sie ihn! Erst als kleinen Punkt am Himmel, dann, als er schnell näher kamm und das Unwetter hinter ihm zurückblieb, konnte sie ihn deutlich sehen.
    Ihren Dämon...
    Rot war er und schwarz. Kraftvoll schlugen seine weiten Drachenschwingen aus, wenn er sie bewegte. Sie fieberte ihm entgegen. Nahm jedes Detail in sich auf.
    Seinen breiten Oberkörper, die Kraftvollen Arme und Hände mit ihren messerscharfen Krallen, die ihr doch nichts anhaben konnten, sein markantes Gesicht, das sie über alles liebte, seine wilde schwarze Mähne, die im Flugwind flatterte, als wäre sie lebendig.
    Ganz in einen schwarzen Kettenpanzer war er gehüllt, noch blutig von der Schlacht aus der er unzweifelhaft kam.
    Er kam immer aus einer Schlacht...und nur ihretwegen...

    Er brach durch die Wolken. Die ihm mit Regen und Blitz und Donner überallhin folgten. Überall hin wo er Flog. Ein Krieger war er und ein Todesbringer.
    Doch heute nicht.
    Er wollte nur zu ihr. Und nur dieser Wunsch allein erfüllte noch seine Gedanken. Vergessen war die Schlacht und der Krieg aus dem er kam. Hinfortgewischt und ausgelöscht aus seinem Denken.
    "Wird sie da sein?"
    Pfeilschnell schoss er durch die Lüfte, lies die Berge und den Sturm hinter sich und flog auf die Ebene hinaus, dort wo der Steinkreis war, an dem sie sich immer trafen. Und schon von weitem sah er sie!
    "Sie ist da!"
    Er kniff die Augen zusammen um schärfer sehen zu können.
    Sein Engel...
    Und als er nahe genug war, verlangsamte er den Flug um sie betrachten zu können...jedes Detail bewundern zu können...
    Ihr blasses filigranes Erscheinungsbild, ihre langen grazilen Glieder, ihr brünettes, vom Wind zerzaustes Haar...als würde der Wind mit ihr spielen...seltsam...
    Ihr zum weinen schönes Gesicht und ihre leicht ausgebreiteten schneeweissen Flügel.
    Ein Weisses knielanges Gewand trug sie und einen Gürtel, ganz in Weiss.
    Aus den Fernen des Himmels war sie hierher gekommen...und nur seinetwegen...
     
  2. Sten_Dunkan

    Sten_Dunkan Suchender

    Berührung


    Innerlich ganz aufgewühlt sah sie ihn immer näher herangleiten, mit seine mächtigen Schwingen die Luft durchschneidend. Sah wie er einige Meter von ihr entfernt mit kraftvollen Flügelschlägen den Staub aufwirbelte, als er sanft federnd auf dem Boden aufsetzte.
    Einen Moment hielt er inne. Sie konnte bereits seinen süssen Moschus-Duft riechen.
    "Ich habe dich so sehr vermisst..." Die Worte nur im Gedanken, doch sah sie deutlich an seiner Mimik und Gestik, das er sie wahrgenommen hatte. Langsam setzte er sich in Bewegung und schritt auf sie zu. Noch immer blieb sie auf dem etwa 2 Meter hohen Stein sitzen. Und als er ganz dicht vor ihr stehen blieb, sah sie in seine Augen.
    "So kalt...so unglaublich kalt..."
    Einen Moment zögerte sie, legte dann doch behutsam ihre Hand auf seine Brust...Und sein Herz, das bis zu diesem Augenblick tot gewesen war, begann auf einmal wieder zu schlagen...

    Als er einige Meter von Ihr entfernt gelandet war, hielt er kurz inne und faltete seine Schwingen zusammen. Nahm einen Gedanken von ihr wahr...
    "Ich weiss..." Er lächelte und zum erstenmal seit... seit... er wusste nicht mehr seit wann, entspannte er sich. Richtete sich ganz auf und kam langsam auf sie zu.
    Ihre Erscheinung schien ihm so unwirklich, als läge eine Aura um sie, als wäre sie nicht von dieser Welt...
    "Sie ist nicht von dieser Welt..." Er lachte in sich hinein.
    Als er bei ihr war, blieb er ganz nah vor ihr stehen und schaute zu ihr auf, in ihre abgrundtiefen, braunen Augen, die vor Glück und Sehnsucht und Angst glänzten.
    Sie hob langsam eine Hand und legte sie auf seine Brust..,
    Schmerz !! Es tut so unendlich weh !!!
    Sein Herz begann zu schlagen - zum erstenmal wieder nach undenklichen Zeiten - und die Erinnerung überkam ihn mit aller Macht!
    Gepeinigt schloss er die Augen. Er erinnerte sich wieder - wer er war - wer sie war - warum er hierher gekommen war. Warum er diesem unwiderstehlichen Verlangen hatte folgen müssen.
    Er lebte wieder! Er fühlet wieder...
     
  3. Sten_Dunkan

    Sten_Dunkan Suchender

    Tanz


    Sie sah wie er einen Moment die Augen schloss und kurz darauf wieder öffnete.
    Sie waren nicht mehr kalt. Sie strahlten in blau und mit einer Wärme, die sie beinahe zum weinen brachte.
    Er legte die Hände um ihre Hüften und hob sie leicht wie eine Feder zu sich auf den Boden. Sie legte ihre Arme um ihn und küsste ihn zärtlich auf die Brust oberhalb der Rüstung, auf den Hals, auf sein Kinn und schliesslich auf seinen Mund.
    nach endlos scheinender Zeit löste sie sich wieder von ihm.
    "Endlich habe Ich dich wieder, mein Gelibter..."

    "Du hast mir mein Leben wieder gegeben, mein Engel. wie schon so oft..."
    Er hielt ihre Hände fest und löste sich leicht von ihr, ging etwas in die Knie und mit einem mächtigen Sprung schossen sie beide in die Lüfte!
    Obschon sie selber mit den Flügeln schlug, zog er sie immer weiter mit sich nach oben.
    Sie umkreisten einander, umspielten einander, umarmten und küssten einander...
    Langsam löste er sich erneut von ihr, und behutsam, ganz vorsichtig trennte er mit einer seiner messerscharfen Krallen ihr Kleid von oben nach unten auf...
    Seidenweich glitt es von ihrem Körper und flatterte wie ein Blatt im Herbst dem endlos weit entferneten Boden entgegen.
     
  4. Sten_Dunkan

    Sten_Dunkan Suchender

    Vereinigung


    Als Ihr Kleid von ihrem Körper glitt, schloss sie die Augen. Sie waren bereits an der Wolkengrenze angelangt und stiegen noch immer höher.
    Sie fühlte die kalte feuchte Luft auf ihrer Haut kondensieren, doch ihr war nicht kalt. In seiner Nähe konnte ihr gar nicht kalt werden. Sie genoss dieses Gefühl. Lächelnd legte sie den Kopf in den Nacken und konnte seine Lippen fühlen, die zärtlich ihren Hals küssten. Fühlte seine Reisszähne, die leicht an ihrer Schlagader entlangkratzten...und sie erschauern lies.
    Als er etwas von ihr abliess, öffnete sie die Augen und betrachtete ihn zärtlich. Legte ihre Hand auf seinen Kettenpanzer...
    Als wäre er aus Wachs, begann er zu schmelzen und das glühende Metall floss von seinem Körper und tropfte, noch im Fallen wieder erstarrend, dem mittlerweile endlos weit entfernten Boden entgegen.
    Beide nun nackt, umarmten sich wieder.

    Als sie seine Rüstung schmolz - etwas, das nur sie allein konnte - genoss er das schmerzende Gefühl, des heissen Metalls, das an seinen Körper herab floss, stöhnte leicht auf vor Vergnügen.
    Sie erneut umfangend, küssten er sie lange und leidenschaftlich. Konnte ihren Körper nun ganz deutlich fühlen.
    Ihre Lippen, Ihre Zunge die um die seine spielte, Ihr Atem, der so wunderbar schmeckte, ihre zarten Brüste, das erregte Pulsieren ihres Herzens, ihr weicher Bauch, ihr warmer Schoss und wie sie ihre Lenden an ihn presste...und ihre Beine die ihn umfingen.
    Und als sie immer noch steigend, fliegend, die Wolkendecke durchstiessen und nur noch den dunklen Himmel mit seinem schimmernden Sternenzelt über sich hatten, drückte er sie noch enger an sich...
    und drang langsam und sehr vorsichtig in sie ein...
     
  5. Sten_Dunkan

    Sten_Dunkan Suchender

    Ekstase


    Sich in Lust und Liebe zärtlich aneinander schmiegend, flatterten beide über den Wolken dem dunklen Himmel entgegen.
    "Nimm mich mein Dämon..."
    Sie atmeten beide schwer und sie konnte seine pochende Erregung zwischen ihren Beinen fühlen. Spürte, wie er kraftvoll und doch ganz zärtlich in sie eindrang.
    Ein lustvolles Stöhnen entrang sich ihrer Kehle, als er anfing sich langsam in ihr zu bewegen.
    Sie warf den Kopf in den Nacken und drückte seinen Kopf an ihre Brust. Fühlte ihre Erregung - und seine - ergab sich den Wellen aus Leidenschaft, die durch ihren Körper wogten, im Gleichklang mit seinen Bewegungen.
    Sie krallte eine Hand in seine wilde Mähne und lies die andere seinen Rücken entlang gleiten und als sie ihn mit ihren langen weissen Nägeln kratzte, konnte sie die Schauer spühren die ihn dabei durchliefen.
    Immer schwerer wurde nun ihr - und sein Atmen - der Herzschlag. Während sie sich, im Flug noch immer umkreisend endlos lange scheinend in Leidenschaft bewegten. Immer mehr wollte sie - immer näher kam der Moment, in dem die Lust explodieren wollte, gleich einem Fass welches jeden Augenblick überzulaufen drohte. Immer schneller wurde nun ihr Atmen, ihre Hände krampften sich in sein Haar und Fleisch - Laut stöhnte sie auf !
    Und als er sich in sie ergoss - in dem Moment als auch sie zum Höhepunkt kam, tanzten die Sterne um sie her...Schwirrten ihr Sinne, als die Lust sich Damm brach !
    Und die Welt versank für sie in Bedeutungslosigkeit...

    Er begehrte sie sosehr - er liebte sie sosehr - sein Verlangen war wie ein Durst, der nicht zu stillen war.
    Als sie seinen Kopf an ihre Brust drückte und ihm den Rücken zerkratzte, so das heiss-kalte Schauer ihn durchliefen, war es, als würde die Welt um ihn zerfliessen. Er konnte nur noch sie fühlen, Ihren Körper und ihre Bewegungen, die sich im Einklang mit ihm waren.
    Immer intensiver wurde das Verlangen, die Ekstase die sie miteinander teilten.
    Seine Hände glitten über ihren Körper und hielten sie im Fluge - im wilden Liebestanz - an sich gedrückt. Mit jedem Augenblick mahm das Verangen, die Lust zu, die er verspührte, erfüllte ihn immer mehr - drohte überzulaufen.
    Und als sie ihren Kopf in den Nacken warf und sich im Höhepunkt in ihm festkrallte - so schmerzhaft und doch so schön - brach sich auch in ihm die Leidenschaft Bahn!
    Und im Orgasmus, mit einem vor Lust zuckenden Körper, presste er sich an sie - ergoss seine Essenz in sie...
    Hielt sie fest...

    endloss lange...
     
  6. Sten_Dunkan

    Sten_Dunkan Suchender

    Abschied


    Als sie wieder zu sich kam, trug er sie, sanft an sich gedrückt, durch den schwarzen Nachthimmel.
    Sie umfing seinen Hals mit den Armen und legte ihren Kopf auf seine Brust. Seine Schwingen waren stark genug sie beide zu tragen.
    Mit geschlossenen Augen genoss sie seine Nähe, seinen nach frischem Schweiss duftenden Körper, der im Flugwind doch nicht zu trocknen schien. Fühlte sein Herz ruhig und kraftvoll schlagen unter seiner starken Brust.
    Sie wusste nicht wie lange sie geflogen waren...Stunden...Ewigkeiten? Die Nacht war dunkel, nur der Mond und die Sterne spendeten Licht, reflektiert durch die Wolken unter ihnen.
    Irgendwann spührte sie, wie sein Flug sie wieder dem Boden näherbrachte.
    Ihr Herz wurde ihr dabei schwer...
    In weiten Kreisen sanken sie der Ebene unter ihnen entgegen. Zu dem Ort, an dem sie sich getroffen hatten. Zum Hügel mit dem Steinkreis.
    Tränen liefen über ihr Gesicht, als er unendlich sanft auf dem Boden inmitten des Kreises aufsetzete.
    Die Morgendämmerung erhellte bereits ein wenig den Horizont der fernen Berge.
    Sie glitt von seinen Armen und stellte sich, ihn noch immer umarmend auf den Boden. Drückte sich ein letztes mal an ihn. Hob nach einiger Zeit den Kopf und sah, das auch in seinen Augen die Tränen glänzten.
    "Es wird Zeit mein Liebster..." hauchte sie mit erstickter Stimme...

    Als er nach endlos lang scheinendem Flug, mit ihr im Arm erkennen musste, das er es wieder nicht schaffen würde, der Sonne zu entkommen, sah er, das sie wieder an dem Steinkreis angelangt waren, an dem ihr Flug begonnen hatte.
    Immer das gleiche Glück, immer das gleiche Drama...wie schon seit unendlichen Äonen...
    Mit vor Trauer schwerem Herz, setzte er in weiten Kreisen zur Landung an. Zog den Moment hinaus so lange er konnte. Fühlte wie ihre Tränen seine Brust hinunter rannen.
    Doch irgendwann waren sie wieder da, wo sie ihren Flug begonnen hatten. Er setze sanft auf und entlies sie auf den Boden. Umarmte sie ein letztes mal, während auch ihm die Tränen über die Wangen rollten.
    "Es wird Zeit mein Liebster..." hauchte sie mit erstickter Stimme...
    "Ich weiss..." fast unhörbar. Er sank vor ihr auf den Boden, kniend, schloss die Augen.
    Unter Tränen, die ihr über das Gesicht liefen, mit Trauer in den Augen, das selbst die Steine Mitleid empfanden, griff sie langsam mit der Hand in seine Brust, umschloss sein Herz und drückte es so fest bis es erstarb...

    "Von nun an wird mein Herz wieder für uns beide schlagen, mein ewiger Geliebter. Bis wir uns in 1000 Jahren wiedersehen..."
    Das waren die letzten Worte die er noch hörte, bevor er sterbend in sich zusammensank.
    Nicht mehr lebend und doch nicht tot. Verdammt im Dazwischen, ohne Erinnerung an die Vergangenheit...
    Er sah nicht mehr, wie sie sich unter Tränen umdrehte und sich langsam mit den Flügeln schlagend, in den Wind erhob. Zurückkehren musste, dahin woher sie gekommen war.

    Getragen vom Wind der sie erneut umspielte, und der nicht verstand warum sie weinte.
    Es war doch so ein schöner Morgen...


    Ende


    by Sten Dunkan 2005
     
  7. Lowbacca

    Lowbacca weiser Botschafter

    Selbstgeschrieben? -.-

    EDIT: Post kann gelöscht werden... :p
     
  8. Rolle

    Rolle Beobachter der Dunklen Seite - Inquisitor

    Willkommen zurück. Nicht so ganz mein Ding und vielleicht finde ich auch nicht geeigneten Worte... :confused: aber das ganze scheint für mich in eine "leichte" Fantasywelt abgedrifted zu sein. Sehr monoton, kein Happy End, kein Verlust spürend, alles wie gefangen von realen Empfindungen und Gesetzen gehorchend.
    Ja wo bleibt das absurde, böse und gemeine... :braue
     
  9. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Man sollte auch nicht die Emotionen von Engeln und Dämonen mit den unseren vergleichen. :braue


    Ontopic
    Ich finds nicht schlecht, obwohl ich persönlich die Rollen getauscht hätte. Sie die wunderschöne Wartende ist der Dämon und er der kühne Todbringer dem der Sturm folgt ist der Engel.
    Er könnte Michael oder Uriel sein. Sie könnte Lilith sein... obwohl ich mir nicht vorstellen kann dass Lilith was mit Michael dem Heerführer haben würde. Dann doch eher Uriel der Schnitter.
     
  10. Tiara

    Tiara ~The fabulous Scaramouche {doing the Vandango}~ Of

    huihuihui wo hast du das her? :) ich mag diese engel-sachen.
    michael- der feuerengel
    uriel- der erdengel
    lilith- okay.... kennich auch? der wasserengel .oder?
    ode rhab ich falsche quellen? ^ ^

    ontopic: ich finds auch ganz nett. :)
     
  11. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Nee nich ganz. Lilith ist eigentlich der erste Mensch. Sie war Adams erste Frau. Um es kurz zu fassen: Sie wollte sich weder Adam noch Gott unterwerfen und verließ das Paradis. Da Eva später geschaffen wurde, wurde Lilith nicht wegen des kostens der verbotenen Frucht sterblich gemacht.
    In späteren Zeiten sahen die Hebräer u.a. in ihr einen Dämon, der Neugeborene tötet (plötzlicher Kindstod). Es gibt unzählige Geschichten, die sich um Lilith ranken.
     
  12. Tiara

    Tiara ~The fabulous Scaramouche {doing the Vandango}~ Of

    hey, is echt cool das mal zu wissen ^^
    und woher hast du das? wo findet man das? ( whoa hoffentlich gehört das nicht zur allgemeinbildung und ich verrat mich grad :D)
     
  13. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Zum Teil aus der Bibel (aber nicht das Zeug dass du dir zur Komunjon kaufen kannst) und es gibt noch reichlich Sekundärliteratur. Is aber leider keine Allgemeinbildung. Ein beachtlicher Prozentsatz jedoch nicht die Mehrheit kennt diese Gesichte. Man muss nur wissen wonach man sucht, dann findet mans auch. Amazon ist dein Freund. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. März 2005
  14. nur geil!!!!!!! Perfekt jetzt haste einen Fan mehr^^
     
  15. Sten_Dunkan

    Sten_Dunkan Suchender

    Lillith hat sich Adam nie freiwillig hingegeben und ihm Monster geboren, was der Grund für ihre Vertreibung aus dem Paradies war.
    Die Geschichte hat keinerlei religiösen Bezug und steht so wie sie geschrieben ist für sich allein. Inspiriert ist die Story allerdings durch eine wahre Begebenheit.

    @Iwanis
    Danke.
     
  16. KP, die Wahrheit darf man doch noch sagen^^

    nur geil!!!!!!! Perfekt jetzt haste einen Fan mehr^^

    Okay hir ma ne kleine zusammenfassung:

    Man sagt Menschen sind aus erde, und engel aus winde gamacht. Es gibt tausende von ihnen, die man der Rangfolge nach in 9 Chöre aufteilt.

    erster Rang
    3-Flügelpaar-Engel

    Seraphim - Vollstrecker
    Cherubim - Wächter
    Throne - Armee
    zweiter Rang
    2-Flügelpaar-Engel

    Mächte
    Gewalten
    Herrschaften
    dritter Rang
    1-Flügelpaar-Engel

    Fürstentümer
    Erzengel
    Engel

    so stehen sie der Rangfolge nach unter der "dreifaltigkeit" (Vater,Sohn& heiliger Geißt)

    Es gibt natürlich auch Engel weit unter dieser "himmlischen Hirarchie", und auch die Dämonen haben soetwas, das man aber die "Diktatur der Hölle" nennet.

    Es gibt sieben Engelsfürsten davon sind vier Erzengel (oder auch Elementarengel genannt) Jeder von ihnen ist ein besonderer Boote Gottes (angelus: lat. Boote),
    der über ein Element und eine Himmelsrichtung herrscht.

    Michael
    der Feuerengel
    Anführer der himmlischen Heerschaaren
    er sitzt zur linken Gottes
    sein Name bedeutet "wer ist wie Gott"
    er ist der "engel der Glorie"
    seine himmelsrichtung ist "Osten"
    In der Biebel, wird er als der Engel beschrieben
    der "Daniel in der Löwengrube" begestanden hat.
    Außerdem leutet er in der Offenbahrung das "jüngste
    Gericht" ein

    Gabriel
    der Wasserengel
    der starke Engel
    sein Name bedeutet "Gott ist Stark"
    er ist der "Engel der Verkündung"
    seine himmelsrichtung ist "Süden"
    Er war der wundersahme Engel Gottes, der
    seinen einzigen Sohn in diese Welt begleitet hat.
    Er war der Stern der am Tage der Geburt unsres Heilandes,
    und an dem Tag seines Ablebens hoch am Himmel strahlte.

    Raphael
    der Windengel
    begleiter aller Reisenden
    sein Name bedeutet "Gott heilt"
    er ist der "Engel der Heilung"
    seine himmelsrichtung ist "Westen"
    Er stand neben Jesus, al der die "Aussetzigen"
    geheilt hat, die Blinden sehend und die Lahmen gehend
    und die toten Lebendig gemacht hat

    Uriel
    der Erdenengel
    der Wächter der Seelen,
    die durch den "Schmelztiegel" wandern
    sein Name bedeutet "Gottes Feuer"
    er ist der "Engel des Todes"
    seine himmelsrichtung ist "Norden"
    Er ist eins durch Agüpten gegangen, um Tod und Pestilenz
    zu verbreiten, und er hat damals Feuer und SChwefel auf "Sodom"
    und Gomorra regnen lassen

    so das sind die "heiligen" vier Erzengel
    damals aber .. als die Welt noch jung war gab es 5 Elemente, und
    natürlich auch einen 5ten Erzengel:
    Lucifel
    Sohn der Morgenröthe
    geboren als Morgenstern in der Dämmerung
    Der, der von allesn immer am meißten geliebt wurde ...
    sein Name bedeutet "Gottes Licht/Lichtbringer"
    Er war der dessen glanz am hellsten im Himmel erstrahlte.
    Doch nach seinem Brfall, strich er das -el von seinem
    Engelsnamen, und wurde zu dem, den wir heute noch kennen.
    Der Teufel, der Fürst der Hölle.
    Er ist nun ebenbürtig mit Gott, auch wenn man sagt das er
    den Bruch mit Gott sehr bereut und sich nach dem Himmel zurücksehnt,
    besonders nach seiner Heimat Atzeluth (die Ursprüngliche Welt)
    Sein Element war einst der "Äther".
    Und seine Himmelsrichtung war der Punkt der herauskam wenn man die
    anderen vier kreutzt. Vor seinem Fall war er der Anführer der Erzengel

    Der überlöieferung nach gab es sogar einen sechsten Erzengel
    über ihn ist allerdings wenig in den "heiligen Schriften" bekannt,
    bis darauf das sein Name "Navalge" lautet und er den Schlüssel zu Macht Gottes in seinen Händen hällt. Doch was aus ihm geworden ist oder weitere Infos ist in der Mütherie nicht zu finden

    Okay das war ein Teil von dem was ich über Engel weis ... ich hoffe das es denen die sich dafür interessieren doch etwas weiter geholfen hat
     
  17. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    @Sten
    Das mit dem gebären von Monstern kam aber erst nachdem Lilith das Paradies verlies.^^

    Ontopic
    Aber wie gesagt, ich find den Text klasse.
    (Das ist wohl neben meiner kleinen Ausschweifung untergegangen) :rolleyes:
     
  18. engelz

    engelz Denny Crane. My poop doesn’t smell.Comes out in pr

    Wenn ich in der Schule recht aufgepasst habe sind es 2 verbotene Bäume. Den Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens (und auch keine Apfelbäume wie in den Medien oft dargestellt) ?!
     
  19. Ne,ne,ne .. das ist doch alles Symbolisch gemeint .. niemand wurde wegen "fresserei" aus dem Paradies geschmissen!!

    In der Biebel steht es so:
    Naja, das ganze ist aber ehr ildlich gesprochen, die bedeutung ist anders.
    Die Bäume die im Garten erwähnt sind, sind die Engel die den Menschen helfen sollen. Und die beiden verbotenen Bäume sind einmal ein Engel namens "Adam Kadamon", der aus den 10 Sephirot* besteht. Er ist der Baum des Lebens, dieser Engel kann durch eine Berührun g jemanden "unsterblich" machen. Der andere Engel war der legendäre Lucifel oder dann später Lucifer. Er hat die Menschen lles gelehrt, ihnen erklärt was gut und böse ist und recht und unrecht. Die "schlange" wird üprigens die Rolle der "Lilith(lat. die Nächtige/ heb. liebste)" übertragen .

    Man muss sich also das ganze eigendlich so vorstellen:Gott hat den Menschen den Umgang mit dem ENgel Lucifel und dem Engel Adam Kadamon (heb. der von den Menschen kam) verboten, da er fürchtete sie könnten ihm ebenürtig sein. Lilith hat jedoch zum einen den Engel Lucifel zur Rebelion gegen Gott verführt, und zum anderen die Menschen überlistet, sich von Lucifel unterrichten zu lassen.
    Nach dem sie gut von böse unterscheiden konnten, und sie Lucifel von den gestzen der natur, der schwerkraft, Mathematik, Biologie ect.in Kenntniss gesetzt hatte, waren sie vom wissen her den engeln und Gott fast ebenbürtig. Und so verstieß Gott sie aus dem Paradies, so das sie durch "Adaam Kadamon" nicht auch noch "Unsterlichkeit" erlangen können


    *Sephirot = 10 legendere Engel die zu ihrer zeit eines aus dem anderen geboren wurden, durch sie hat gott die welt geschaffen. Jeder dieser engel hat nur einen einzigen Flügel.
     
  20. Imbe

    Imbe loyaler Abgesandter

    Doch, warum nicht? Engel und Dämonen haben die tiefsten, komplexesten und jämmerlichsten Gefühle, die man sich vorstellen kann... Und die Mehrzahl der Menschen ist Ottonormalverbraucher...

    Quellen, Quellen, Quellen!!!

    Was ich auch noch nicht weiß ist, wer oder was der heilige Geist war... des Vaters, des Sohnes, und des heiligen Geistes...

    Was ist das, der heilige Geist??
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. März 2005

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