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Devin

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Devin, 16. Juli 2013.

  1. Devin

    Devin Senatsbesucher

    Name: Devin
    Alter: 19 Standardjahre
    Rasse: Mensch
    Größe: 179cm
    Augenfarbe: grün
    Haarfarbe: braun

    Charakter: Devin ist ein temperamentvoller junger Mann, entschlossen und zielstrebig, aber auch oft ungeduldig und impulsiv. Seinem Bruder gegenüber ist er stark beschützerisch veranlagt und dem Rest des Universums begegnet er mit Misstrauen. Vertrauen ist für ihn etwas für die Familie, die auf seinen Bruder reduziert wurde.

    Stärken: Devin ist schnell und geschickt und versteht sich darauf seine Finger zu benutzen. Unterhaltsame Tricks wie auch Taschendiebstahl fallen ihm mittlerweile leicht und auch im Kampf beherrscht er einige schmutzige Tricks, um sich mit bloßen Händen seiner Haut zu erwehren.

    Schwächen: Seine Aufmerksamkeitsspanne ist nicht unbedingt groß und seine Impulsivität bringt ihn auch gerne in Schwierigkeiten. Seine geringe Kompetenz im Umgang mit anderen Wesen macht dies auch nicht besser und er ist oft zu dickköpfig um zurück zu stecken.

    Hintergrund: Planet Glados, ein unwirtlicher Flecken irgendwo im Nirgendwo. Von längst vergessenen Terraformern in einen gerade annehmbaren Ort zum Leben verwandelt versuchen hier und da an der Oberfläche ein paar Bauern dem harten Boden etwas Essbares abzugewinnen. Nur riesige Importe halten die Bevölkerung am Leben, finanziert mit den Bodenschätzen des Mienenplaneten. So reich diese Vorkommen auch sind, so gewöhnlich sind sie. Zusammen mit den antiquierten Abbaumethoden und den Kartellen, die die Gewinne abschöpfen ist Glados ein armer, von Korruption und Verbrechen gebeutelter Planet, der auf den meisten Karten nur mit seinen Koordinaten genannt wird, ohne jede Information.
    Auf dieser Welt wurden die Zwillinge Devin und Leeam geboren, als Söhne eines Kartellunterbosses, dessen brutale Pflichten zum Erhalt des Status Quo beitrugen. Doch in bescheidenem Luxus wuchsen die Jungen behütet auf und ahnten nicht um die Verhältnisse jenseits der schützenden Mauern der wohlhabenden Viertel und des Kampfes ums Überleben in den tiefen Bergwerksstollen, die von den bereisten Bewohnern auch als die Steinzeitversion von Coruscant´s Untergrund bezeichnet werden.
    Als die beiden Jungen gerade zehn Jahre alt waren kam es, wie es oft kommt. Ihr Vater fiel einem Machtkampf innerhalb des Kartells zum Opfer. Zwar hatte er Vorkehrungen getroffen und die Zwillinge wurden mit ihrer Mutter in Sicherheit gebracht, doch versagten seine Maßnahmen, als er posthum von seinen Feinden diskreditiert wurde, woraufhin die Kartellleitung seine Konten plünderte und ein paar Schläger losschickte, um mit der ganzen Familie reinen Tisch zu machen.
    Versteckt in einem Verschlag entkamen die Zwillinge, nicht zuletzt weil keiner der Schläger sich ernsthaft für sie interessierte. Doch Devin vergas nie was er durch die Wände hörte und trotz geschlossener Augen sah. Vielleicht öffnete sich der Junge in diesem Moment zum ersten Mal der Macht, doch es war kein angenehmer Erfolg, auch wenn die Vorahnungen und günstigen Zufälle ihn und seinen Bruder oft retteten.
    Doch die Jahre seitdem waren nicht angenehm und die Zwillinge lernten die raue Seite ihrer Heimat von nahem kennen. Allein und ohne Schutz schlugen sie sich durch, oft eher schlecht als recht. Devin verdiente sich als Taschendieb oder mit Darbietungen vor den wohlhabenderen Bewohnern und Besuchern, wo er sie mit unglaublichen Ballspielen und anderen Tricks unterhielt, ohne dass er darin etwas anderes als Geschick und Erfahrung sah.
    Auch war es Devin, der die beiden oft aus brenzlichen Situationen holte, wenn er auch selber die eine oder andere davon fabriziert hatte. Nur einmal kam er zu spät, hatte sich nach einer gelungenen Vorstellung von Bewunderen einladen lassen und war betrunken, dass er die Signale aus der Zwillingsverbindung mit Leeam nicht bemerkte, bis er einen durchwühlten und zertrümmerten Verschlag vorfand, den sie Heim nannten.
    Er brauchte Tage um seinen Bruder zu finden, auf dem Weg in die Schächte, wo die Banden ihre Opfer wie Sklaven verkauften an die Bergwerksunternehmen, die hier frei von jeder Regierungskontrolle Geld scheffeln konnten.
    Die dramatische Rettung Leeams wäre sicher ein Grund zum Feiern, doch Devin war von jenem Tag an eher verschlossen…mehr als sonst jedenfalls. Seine Scham über sein Versagen stand von jenem Tag an zwischen ihm und seinem Bruder, vielleicht auch mehr. Und von da an war er übervorsichtig und ließ seinen Bruder kaum aus den Augen, voller Furcht ihn erneut und dauerhaft zu verlieren
     

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