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Die Darstellung des Bösen in Ep. 1-3 und Ep. 4-6

Dieses Thema im Forum "Episode IV bis VI" wurde erstellt von G.Bruno, 10. Juni 2005.

  1. G.Bruno

    G.Bruno Mit größerer Furcht verkündet ihr das Urteil, als

    In welcher Triologie wurde das Böse cooler und glaubwürdiger Dargestellt?

    Also ich persönlich finde, das die Darstellung des Bösen in der alten Triologie um Lichtjahre besser war. Und in der neuen Triologie, bis auf Darth Maul, geradezu lächerlich rüberkommt. Ich denke da an den jammernden Palpatin. Oder der billige General Grieverius (bestimmt falsch geschrieben).

    Früher habe ich mich lustig über Filme gemacht, in denen das Böse lächerlich rüberkam und philosophierte mit Freunden über die coole Darstellung des Bösen in Star Wars.

    Schaut euch doch noch mal die Szene aus "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" an, in der die Helden versuchen mit dem Imperialen-Frachter den Sicherheitsgürtel um Endor zu passieren:

    Vader: "Ist der Code dieser Raumfähre in Ordnung?"

    Commander: "Es ist ein älterer Code Sir, aber er ist in Ordnung"

    Dann musstert der Commander einen Augenblick lang Darth Vader und fragt schliesslich:

    "Soll ich sie aufhalten?"

    Vader: "Nein, ich werde mich ihrer persönlich annehmen."

    Commander: "Wie sie wünschen." schaut dann auf den Offizier am Computerpult "Weitermachen!"

    Lieber Lucas, schau dir die Szene genau an und lerne............
     
  2. Darth Decay

    Darth Decay Bringing decay to where light used to reign.

    Einer meiner Lieblings-Dialoge, man spürt förmlich wie es in Vader brodelt.
     
  3. Tadajon

    Tadajon Auf der Suche nach dem Glück

    Also cooler würd ich sagen in der PT. Denke nicht, dass es vor Darth Maul schon massig Sith Fans gab. Glaubwürdiger und unangenehmer wohl eher in der OT. Vader ist böse und sonst nichts (wenn man die PT nicht kennt).
     
  4. Lando

    Lando Langstreckenläufer

    Da stimme ich 100% zu. In der OT waren die Charaktere, insbesondere Vader noch mysteriös und ehrfürchtig. Das liegt auch daran, dass die Schauplätze nicht so überladen waren und die Spezialeffekte besser dosiert sind.

    Dagegen wird das Böse in der PT nur durch Waffen und Spezialeffekte dargestellt oder durch Comic-Charaktere mit lustigen Akzenten, wie z.B. Grievous. Dazu sind die Kulissen viel bunter und lebendiger, so dass nie eine richtig bedrohliche Atmosphäre aufkommen kann.
     
  5. Darth Beck'sche

    Darth Beck'sche the evil twin ; und der Meinung, dass Robin der be

    Also ich denke mal, dass es nie einen ganz bösen Charakter in der PT geben sollte. Da dieser Charakter sonst zu sehr von Vader abgelenkt hätte. Hier erinnere ich mich an eine Szene, in der GL vor Bildern von dem Entwürfen von GG steht. HIerbei sagt er sowas wie, wir wollen Darth Vader ja nicht nochmal erschaffen. Ein zu starker neuer Bösewicht hätte dann vielleicht Vader die Show gestohlen bzw. zu sehr von ihm abgelenkt.
     
  6. Tisha

    Tisha Ex-Belgierin vom Dienst mit Hang zum übermäßigem K

    Cooler: in dr OT. Glaubwürdiger: in der PT
    In der PT soll 'das Böse' nicht cool daher kommen, fände ich auch reichlich unnötig, schließlich ist das Böse so gesehen nichts, was cool sein sollte und ist. In der PT wird ja der Fall eines Jedis gezeigt, nicht der Auftieg eine Jedis zum 'cooooooolen Bösen'.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2005
  7. The Jedi

    The Jedi Senatsbesucher

    Genau so ist es!!!


    Darth Vader war ja dann der Bösewicht, der auch am längsten durchgehalten hat!!! Hätte man jetzt in PT einen bösseren, besseren oder stärkeren Bösewicht gemacht währe Vader nicht mehr das war er darstellen sollte. Das ganze würde doch nicht aufgehen, also finde ich es so gut wie es ist :D
     
  8. KyleKartan

    KyleKartan weiser Botschafter

    Tja...das kann man sehen wie man will! Man könnte auch sagen, dass es in der PT eine Vermischung zwischen gut und böse gibt. Im Endeffekt stellen die Seperatisten und die Handelsförderation in Ep II und III das Böse dar...sie kämpfebn gegen die "gute" Republik und werden von einem Sith Lord angeführt! Auf der anderen Seite könnte man sagen, dass die Seperatisten die guten sind, kämpfen sie doch gegen ein altes, verbrauchtes System, das heimlich von DEM Sith Lord angeführt wird.
    IMO ist der Plan, den Sidious in Ep I bis III vollendet, eine Meisterleistung eines bösen Genies. Und wie schon gesagt können hier auch die grenzen zwischen Gut und Böse so manches mal verwischen...

    MfG und Möge die Macht mit euch sein!
    KyleKartan ;obi
     
  9. FTeik

    FTeik junger Botschafter

    Das Böse in der PT.

    Zu sehen, wie Palpatine die Fäden zieht und sich nach und nach zum Imperator hochschleimt ...

    In der OT sind die Bösen ja eigentlich nur Straßenschläger mit verdammt großen Knüppeln.
     
  10. Nobody

    Nobody Podiumsbesucher

    Das Böse war in der OT ja klar definiert, Vader war halt der Böse, der Imperator der Oberbösewicht, aber in der PT sieht man das Vader auch mal gut war!

    In der PT geht es ja darum dass das Böse seinen Aufstieg erlebt, es ist ja nocht nicht in so größer Form vorhanden wie in der OT, sicher gibt es hier und da paar Schurken aber nicht so krass die das Imperium!!

    Außerdem find ich Anakin am Ende von Ep 3 richtig böse, min. genauso gut wie in der OT, denn man sieht zu seinem Handeln auch seine Mimik und das sorgt für viel böse Atmosphäre!!
     
  11. Tadajon

    Tadajon Auf der Suche nach dem Glück

    Naja Anakin als junger, missverstandener Jedi, der aus Liebe zu einer Frau (oder soll ich sagen Mädchen?) zur dunklen Seite der Macht wechselt.
    Der hat sicher einen höheren "coolness" Faktor als der alte, schwarze Mann aus EP IV-VI.

    KA was George Lucas sich so denkt, aber Anakin und sein ganzer Werdegang ist wie zurechtgezimmert für jugendliche Zuschauer. Mehr Identifikationspotential als Vader - ohne das Wissen der PT.

    Die ganz jungen bekommen ihn ja nochmal in TPM vorgesetzt. Steck da nicht mehr drin, aber ich könnte mir vorstellen, dass er dort für 12 jährige extrem cool rüberkommt. Dieses Bild von ihm haben sie dann sicher auf Anakin in EP II und III übertragen.

    Dann Darth Maul. Seine Aufmachung, seine Tätowierungen, sein Gehabe UND nicht zuletzt sein Laserschwert. Kann es einen "cooleren" Bösewicht geben? <-- Das sehe ich übrigens nicht unbedingt als positiv an :(
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2005
  12. Sol

    Sol Sith Lord aus Leidenschaft Mitarbeiter Premium

    Ich finde, in den neuen Teilen kommen die Bösewichte ein bisschen kurz.
    Darth Maul hätte mehr Sprechrolle haben müssen und ich hätte gerne mehr von Count Dooku gesehen (besonders beim LS Fight gegen Anakin in AotC).
    Palpatine war dagegen echt klasse inszeniert.

    Alles in allem kommt natürlich keiner an Lord Vader heran, aber das war ja auch ganz offensichtlich so beabsichtigt.
     
  13. madphisto

    madphisto 501st ID: 7076

    In der OT (ich nehme mal an, das soll Old Trilogie heissen - sorry bin neu hier hehe) waren die Charaktere meiner Meinung nach glaubwürdiger, auch jene, die das Böse verkörperten.

    > Gleich in der ersten Scene Darth Vader in ANH, wo die Corvette gekapert wird.
    > DV der absolute Hardliner.

    Auch von den Dialogen her sehr viel authentischer. Wenn ein Grand Moff Tarkin auf der Brücke des Todessterns steht und seine Rolle als scheinbar sogar noch höhergestellter, als Vader und vor allem cleverer daherkommt kommt bei mir immer eine auch sehr derbe historische Assoziation hoch. Die beiden muten geradezu wie Himmler und Goebbels an. Der eine der verschlagene schwarze Fürst von Killerhorden, der andere der kühle "Parteistratege".

    Darth Maul ist ein Charakter, der meines Erachtens verschwendet wurde. Ich weiß noch, als ich die ersten Bilder zu der trilogie mit ihm gesehen habe - die ganze Kampagnie war ja beinahe auf ihn fokussiert und dann....?
    Zwar bietet TPM mit ihm die geilsten, interessanteste Lichtschwert Aktionen aller Trilogien (ansonsten mach ich mir nicht viel aus LS), jedoch verpufft die coole und sehr schön designte Erscheinung durch die Auftritte, abgesehen von den LS Duellen.

    Dann die Art und Weise, wie die Bösewichte in der PT a) teilweise verniedlicht werden b) einer nach dem anderen auftaucht und stirbt, wie bei einem schlechten Arkadeshooter.

    DIe Handelsföderation. Ok, das dürfen ja gerne Feiglinge sein, aber die Art und Weise, wie diese Feigheit überzogen dargestellt wird ist wirklich unglaubwürdig. Da fragt man sich auch, wie sowas als ernstzunehmender Feind genommen werden kann, vor allem, wenn deren Robotinfanterie eh nicht mehr als "Roger, Roger" zustandebekommt.
    Das ist ja schlimmer noch, als die Sturmtruppen Schießbudenfiguren in ROTJ.

    Wenn man jetzt Parallelen zieht - Jabba The Hutt in der OT war auch Geschäftsmann und auch ncht gerade ein Musterbeispiel für Heldentum, aber dem nahm man die Managerqualitäten ab. Bei den Neimodianern frage ich mich halt nur, wie die überhaupt zu Etwas gekommen sind.

    Da schlägt der "Familienfilm" voll durch, wenn die Bösewichter nur noch haus trotteligen Kater Karlos und affektierten MCMoneysacks bestehen. Ich misse da die, wennauch sich überschätzende, aber doch präsente Kompetenz eines Tarkin.

    Im zweiten Teil kommt Count Doku auf den Plan - Super Schauspieler, aber irgendwie überbesetzt für die Rolle finde ich. Der Charakter kommt auch nicht ganz durch - das liegt wohl eher daran, daß diese Charaktere aufgrund ihrer Nebensächlichkeit gar kein böses Potential entfalten können, außer halt Feinde von Jedis zu sein. Man hat das Gefühl die Jedis kämpfen ständig nur gegen die zweite Garnitur mit ein paar Leckerlie den absolut unbefähigten Robotermassenheeren.

    General Grievous soll diesen Umstand umkehren anscheinend. Er selber, als scheinbar halb Mensch, halb Maschine und seine Leibwächterdroiden können zumindest eine durchschnittlich längere Halbwertszeit verbuchen, die sogar die eines Droidika übersteigt :D...
    Na ja, aber ansonsten auch wieder eine Comicfigur, wie ein Vorredner so treffend bemerkt.

    Oberbösewicht Palapatine ist so ziemlich der einzige, der in den ersten beiden teilen als der listige Intrigant in der politischen Welt und fiese Sithlord im Verborgenen als tatsächlicher Kopf des Bösen rüberkommt, wobei das jäh zerstört wird im dritten Teil. Sei es ein taktischer Zug, sei es tatsächliche Schwäche - es ist wirklich jämmerlich und eines Imperators nicht würdig so zu kriechen. Da ging mir wirklich alles ab.

    Nun zu Anakin - der kleine pubertierende, der auf die schiefe Bahn gerät. Wenn man die Entwicklung sieht, wird mir zu sehr übertrieben. Das ist vielleicht wichtig, um bei dem jüngeren Publikum mehr zu wirken, weil je abstrakter etwas ist, dest schwieriger ist es für Kinder das zu griefen, aber darunter leidet das Konzept des Bösen finde ich.
    Durch Überzeichnung gerät man allzuschnell in eine präkere Grenzwelt von Satire und Theatralik. Bei Anakin war es halt so, daß jede Scene mit ihm unerträglich war.
    Ich hab leider noch nicht die O-Ton Fassung gesehen mag sein, daß es die nervige Synchronisation war, aber das war einfach zu viel pubertäre Naivität für mich.

    Die Entwicklung von dem Schicksal-gepeinigten Anakin zum Darth Vader verlüuft auch im dritten Teil zu abrupt. Zwar gabs halt die Trilogie hindurch diese Momente, wo klargestellt wird, welche Charakterzüge und Hindernisse ihn zu dem dunklen Pfad führen jedoch vollzieht sich da eine Evolution, währen in ROTS am Ende quasi ein Fingerschnipp reicht, um in sofort zum Genozid zu veranlassen.
    Ich meine - klar hatte er das mit der abschlachtung der Tusekn schon hinter sich gebracht, aber man muß sehen, daß der emotionale Impact der Situation da sehr viel gewaltiger war, als ein scheinbares Komplott - wennauch "Freundgeglaubte" beteiligt zu sein schienen!

    Man könnte echt Stunden schreiben daran....
    Jedenfalls misse ich die Boshaftigkeit, die auch die Würde eines Imperiums,bzw eines Ordens hatte. Im Vergleich dazu steht pubertierende Hilflosigkeit und Instant Bösewichter, die vom Eindruck her so schnell verpuffen, wie sie auftauchen.
    Evtl. war eine Trilogie nicht genug Zeit, um das vernünftig darzustellen, oder aber das Marketing Konzept, welches bei der OT noch nicht so unterstellt werden konnte, weil der Merchnadise Boom nicht vorausgesetzt werden konnte hat dieser Trilogie für mich den Hals umgedreht. Jedenfalls kann ich nicht sagen, ich könnte die Trilogien hintereinanderweg schauen und sagen ich sehe eine fließende Story, was die Darstellung des Bösen mit einbezieht.
     
  14. Imbe

    Imbe loyaler Abgesandter

    So ein Schmarrn... Er war einfach eiskalt... Das hat den Commander dazu bewegt, diese Frage zu stellen...
     
  15. FTeik

    FTeik junger Botschafter

    Ich stimme zu, daß die Bösewichter der PT etwas schnell kamen und gingen, allerdings zeigt dies auch ein Handlungs-Schema von Palpatine: Ein Helfer wird so lange gebraucht, wie er nützlich ist und wenn jemand besseres auftaucht, dann wird der/die Handlanger eben ersetzt.

    Also genau das, was Palpatine mit Luke in ROTJ versucht - Vader zu ersetzten.


    Und wieso die Aufregung über einen jammernden Palpatine in ROTS? Soviele Bösewichter in Film und im realen Leben sind über ihren Stolz gestolpert, während Palpatine sich nicht zu schade ist einen winselnden, hilflosen Greis zu spielen um zu bekommen, was er will.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2005
  16. Tisha

    Tisha Ex-Belgierin vom Dienst mit Hang zum übermäßigem K

    Hm ich finde eher, dass die OT mehr auf junge Zuschauer gemünzt war, wenn man Episode1 außen vor lässt ;)
    In der OT gibt es Vader, der wohl wirklich coolste Bösewicht mMn nach und was Merchandising uw angeht wohl ähnlich konzipiert wie Darth Maul. Und den Imperator, der allerdings.. ja, ich fand immer, dass er 'einfach da war um etwas durch und durch Böses in den Filmen zu haben', ich fand ihn immer unglaubwürdig, was in der PT anders ist.
    Anakins Werdegang fand ich recht glaubwürdig, ebenso Palpatine und den Rest. Darth Maul halte ich für den 'bösesten' unter den Sith, da er auch 'einfach da ist um etwas Böses in den Film zu bekommen' wie der Imperator in der OT, ohne Profil.
    Der beste 'Böse' in der OT, der mir charakterlich gefällt bzw mir glaubwürdig erscheint ist Lando, wenn man bei ihm überhaupt von 'böse' sprechn kann ;)
    Aber cooler waren die 'Bösen' in der OT, finde ich.
     
  17. Tadajon

    Tadajon Auf der Suche nach dem Glück

    Ich glaube, wir sollten erstmal definieren, was "cool" eigentlich bedeutet ;)
     
  18. Draht Vater

    Draht Vater Saftschubse

    Ein Unterschied in der PT und OT ist auch das zu grundeliegende Schema,

    Die OT ein reines "Märchen" Prinzip
    Gut und Böse
    Prinzessin
    Der Pöse schwarze Mann
    Der anfangs naive Held
    Der sympatische Schurke
    Der weise Mentor

    Die PT ist als Tragödie ausgelegt.
    Mit dem Protagonisten der durch sein tun das Auslöst was er verhindern will.

    Daher finde ich das direkte Böse zu vergleichen schlecht, weil ja doch ein Mitleidsfaktor mit schwimmt bei Ani.

    mfg
     
  19. Chrisael

    Chrisael Offizier der Senatswache

    Das, dasss Böse in der OT besser und glaubwürdiger rüberkommt als in der PT ist schon in Ordnung, da ja erst ab EPIV das Böse wirklich über die Galaxis herrscht und erst jetzt wirklich düster wird.

    Was aber so viele an Darth Maul cool finden ist und bleibt mir ein Rätsel. darth maul war doch nichts weiter als ein Strassenschläger mit zwei, drei Dialogen, der nur dafür gut war um einen mässigen Schlusskampf zu liefern. Sonst spielter der doch null Rolle.
     
  20. Tisha

    Tisha Ex-Belgierin vom Dienst mit Hang zum übermäßigem K

    Wie ich 'cool' definiere: auf Massentauglichkeit getrimmt, eher negativ behaftet, pseudo-toll, für kleine Kinder gedacht die sich fleißig Merchandising davon kaufen. Ich halte nicht viel von solchen coolen Charakteren.
     

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