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Die Geschichte von IG-88

Dieses Thema im Forum "Star Wars Legends - Expanded Universe" wurde erstellt von Yodas Brother, 7. Oktober 2002.

  1. Yodas Brother

    Yodas Brother Im the all-singing, all-dancing crap of this world

    Ich habe gerade Kevin J. Anderson's Story über IG-88 gelesen (im Kurzgeschichtenband "Kopfgeld auf Han Solo") und muss leider sagen :
    Sithbrut! Was für ein Schrott! :o
    Man sollte Kevin J. Anderson wirklich per richterlichem Beschluss verbieten weitere SW-Geschichten zu schreiben! :mad:
    Ich will mich jetzt gar nicht über Details dieses furchtbaren Schmierenstücks auslassen - dann sitz ich nämlich noch in 2 Stunden an diesem Post. Und Zeit ist kostbar.

    Nur soviel : Ich kann zum 1. Mal in meinem Leben ansatzweise den Standpunkt der Contra-EU-Fans verstehen. :confused: Wer diese Geschichte zufälligerweise als 1. Stück SW-Literatur liest, der kann ganz schnell ein übles Vorurteil gegen das EU entwickeln. (Blöderweise ist es ja noch die 1. Story im Buch)

    Der Macht sei dank weiß ich, daß der Großteil des EU durchaus Qualität hat und gehe daher frohgemut daran die restlichen Stories des Buches zu lesen. :)
     
  2. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    Nun, das schlimmste hast du ja bereits überstanden ;).

    KJAs Geschichten in 'Tales... Mos Eisley' und 'Tales... Jabba's Palace' fand ich gar nicht übel, aber die hier ist wirklich unglaubwürdig.
     
  3. Yodas Brother

    Yodas Brother Im the all-singing, all-dancing crap of this world

    Aaah Balsam für meine Seele :D
     
  4. X-Wing

    X-Wing Offizier der Senatswache

    also ich habe das buch vor ner zeit mal gelesen. schlecht in erinnerung ist es mir nicht geblieben... das einzige woran ich mich erinnern kann ist die geschichte von zukkus(oder wie wird der nochmal geschrieben?:D). was ist denn so schlimm an der story?
     
  5. Nawar'aven

    Nawar'aven Super Munchkin

    Ganz ehrlich, ich fand die Geschichte gut, das einzige was mir übel aufgestoßen ist, war die Sache mit dem Todesstern, aber ansonsten fand ich nicht sonderlich viel was daran unglaubwürdig sein sollte.
     
  6. Pätti

    Pätti loyale Senatswache

    Du sprichst mir aus der Seele. Auch ich habe selten solchen Mist gelesen! Deshalb verstehe ich auch nicht, warum allen Kopfgeld auf Han Solo am besten von den Kurzgeschichtensammlungen gefällt. Die anderen Geschichten sind zwar etwas besser, aber wirklich gefallen hat mir nur die von Dengar.
    Die von Zuckuss und 4-LOM ist im grünen Bereich, die von Bossk finde ich langweilig, und die von Boba Fett sch****.

    Das finde ich nicht. Die IG-88 Geschichte ist zwar Mist, aber im Großen und Ganzen finde ich seine Bücher nicht schlecht. Auf jeden Fall ist er sehr bemüht um das Star Wars-Universum. Daß er dabei gelegentlich über das Ziel hinausschießt, ist natürlich bedauerlich.

    Ich schon :)
    Was mich besonders stört, ist dieses Eigentlich-war-alles-anders-ich-erzähle-euch-jetzt-wie-es-wirklich-war-Gefühl. Das hat ja schon fast etwas horneskes (welch eine Wortschöpfung! :) Aber es ist ja bekannt, daß ich Der Kampf des Jedi nicht ausstehen kann.)
     
  7. Nawar'aven

    Nawar'aven Super Munchkin

    Re: Re: Die Geschichte von IG-88

    Aber das ist doch wieder nur die Sache mit dem Todesstern. Alles andere erzählt nur die Entstehung von IG-88, und warum er Kopfgeldjäger ist. Lässt man diese (zugegeben) wirklich bescheurte Idee weg isses nur eine weitere drum-herum-Geschichte von vielen, mehr nicht.
     
  8. Pätti

    Pätti loyale Senatswache

    Re: Re: Re: Die Geschichte von IG-88

    Naja, auch die Tatsache, daß IG-88 so ziemlich alle Droiden der Galaxis herstellt und diese ihm zuarbeiten finde ich lächerlich. Zusammen mit der total bekloppten Idee, daß sich IG-88 im Todesstern-Hauptcomputer befindet, wiegt das m. E. sogar den eigentlich recht originellen Gedanken von 4 IG-88s auf, so daß die Geschichte bei mir alles in allem einen mehr als schalen Nachgeschmack hinterlassen hat.

    Außerdem hatte IG-88 meiner Meinung nach das Potential, sich zu einem echten Kultcharakter zu entwickeln. Diese Chance wurde von KJA zunichte gemacht.
     
  9. Sarid Horn

    Sarid Horn The Mistress Mitarbeiter

    Re: Re: Re: Die Geschichte von IG-88

    Stimmt. Und mit dieser doch etwas abstruse Idee von KJA (was ja nicht das erste Mal ist...:rolleyes:) fand ich die Geschichte auch insgesamt nicht grad berauschend. Die IG-88 sind zwar ja schließlich auch nicht die ersten, die auf die Idee gekommen sind, Droiden umzuprogrammieren - und da bietet sich ja die Übernahme der Herrschaft über die Galaxis sozusagen ja förmlich an... :rolleyes: :D
     
  10. Renegat 35

    Renegat 35 Landesverräter

    Was habt ihr denn alle? Ich fand das Buch geil! Ehrlich! Naja, eine Sache hat mich gestört, und zwar, dass an einer Stelle bei Dengar blauhäutige Humanoide Aliens als Menschen bezeichnet werden...
    Zu IG-88: Die Geschichte ist doch gut. V.a. geil ist, wie er seinem einen Konstruckteur einen Droidenarm durch den Brustkorb wirdft, an dessen Finger (an denen des Droidenarms) später das Herz des Konstruckteurs hängt...
     
  11. Woodstock

    Woodstock Üblicher Verdächtiger

    Sagen wir mal so von den 5 Geschichten fand ich diese IG-88 Geschichte am schlechtesten.
    Was mir aber an Kopfgeld auf Han Solo am besten gefallen hat, war, daß man einfach mehr über die Charaktere erfuhr als in den anderen Tales of Bänden.
    Und bei der Boba Fett Geschichte fand ich es gut, daß man ein Thema von Tales of the Mos Eisley Cantina wieder aufgenommen hat.
    Da diese Geschichten einfach länger waren.

    Nebenbei noch ein paar Fragen.
    Erfährt man irgendwo im EU was über IG-70 oder über die restlichen Kopfgeldjäger.
    Mich würde es interresieren ob Zuckusss und 4-Lom ihre Kopfgeldjägervereinigung gegründet haben.
     
  12. Master Kenobi

    Master Kenobi Bring you Wisdom, I will. Mitarbeiter

    Guter Ansatz! Du bist auf dem richtigen Weg.... :D
     
  13. Yodas Brother

    Yodas Brother Im the all-singing, all-dancing crap of this world

    was mir auch nicht an Anderson's Schilderung von IG-88 gefiel :
    Einmal war er der absolut gefühllose Killer, welcher innerhalb einer Hundertselsekunde 10 feinde erledigen kann... und ein andermal hat er Gefühle wie Erleichterung oder Verlegenheit oder Mut und schafft es z.B. nicht der Salve der Slave1 auszuweichen. Ich fand die Schilderung inkonsequent. Einmal hat er auch Spass am Töten...Wieso das? Er ist ein Droide.

    Dann wird noch der Imperator verarscht! Also bitte das ist schon fast Blasphemie.

    Dann noch ein paar Logikfehler : Nachdem er seinen Gedankeninhalt auf den Computerkern überspielt hat wird gesagt er hätte seinen alten Körper bei den anderen Droidenn zurückgelassen. Warum kopiert er nicht einfach seinen Gedankeninhalt wie bei den anderen IGs??? Dann könnte er weiter IG-88 und Todesstern sein. Und wenn es so ist , wo hat er seinen körper denn nun gelassen? Es gab nur noch die Scheinflotte mit den Sturmtruppendroiden und wo sollte er da seinen Körper verstecken?
    Genau!
    Aber "Kampf des Jedi" ist doch genial! Tststststs....

    Naja es gab auch viele Kleinigkeiten bei denen ich mich gefragt hab : häh, das ist aber arg konstruiert...hab jetzt aber keine Lust das nochmal extra rauszusuchen

    Nee, mach dir mal da keine Hoffnung! :p Ich werde nie vom Pfad des Lichts weichen! Ich habe nur die Sorge daß diese Geschichte Andere vom Licht abbringt! :D

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten..es ist schon spät...
    ;)
    ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2002
  14. Jeane

    Jeane -

    Re: Re: Die Geschichte von IG-88

    Nein, so leicht wird hier keiner zum Puristen bekehrt!

    :D

    Okay, Kevin J. Anderson's Geschichten sind umstritten. Seine IG-88-Story hatte viel Potential, was er leider nur teilweise umgesetzt hat. Mir wurde sie durch diesen Todesstern-Käse (die Idee ist einfach nur Mist!) etwas verdorben. Da hätte man mehr draus machen können.
     
  15. Master Kenobi

    Master Kenobi Bring you Wisdom, I will. Mitarbeiter

    Re: Re: Re: Die Geschichte von IG-88

    Kann nicht so schwer sein. Passende Tendenzen sind bei Yodas Brother durchaus erkennbar. :D
     
  16. Satrek

    Satrek Bit of both Premium

    Zugegeben, ich hab die Geschichte nicht gelesen, nur davon gehört... Aber abgesehn davon das die Todesstern-Idee einerseits wirklich ziemlicher Nonsens ist... Am Ende gewinnt ja immer das Gute, also muß jemand den DS zerstören. Das passiert aber aufgrund des Imperators, nicht wegen IG-88 - also ist die Idee verschwendet. Ob sich daraus getrennt vom DS was machen lassen könnte, z.B. Coruscants Hauptcomputer, bleibt dahingestellt. Obwohl ich es bezweifel :rolleyes: :p
     
  17. Jeane

    Jeane -

    Re: Re: Re: Re: Die Geschichte von IG-88

    Welche wir im Keim ersticken werden! :D

    Mir greift diese Todesstern-Idee einfach ein bißchen zu sehr in die Geschichte ein. Im Nachhinein kann man damit bestimmte Sachen in RotJ anders interpretieren und damit nimmt sich KJA schon ganz schön viel heraus. *g* Wobei ich den Rest der IG-88-Geschichte nicht schlecht finde, aber diese DS-Sache hätte er wirklich für sich behalten sollen... ;)
     
  18. cornholio

    cornholio NJO-Verweigerer & angehender FanFiction-Autor

    Also ich weiß nicht, ich fand ALLE Geschichten aus dem Band eigentlich recht gut, und fand es schade, dass viele Begebenheiten in der Kopfgeldjägerkrieg-Trilogie teilweise anders dargestellt wurden. Deshalb hat mir die Trilogie wohl auch nicht wirklich so gut gefallen.

    Aber selbst wenn man KJA's Idee nichts abgewinnen kann: so schlecht kann die IG-88 Story gar nicht sein, als das sie schlimmer wäre als "Palpatines Auge"! *gg* ;)

    HAVE A NICE DAY
    Cornholio200
     
  19. Satrek

    Satrek Bit of both Premium

    Klar, schlimmer gehts immer, ich fand Darksaber z.B. auch nicht grade prickelnd, daneben auch irgendwie unlogisch - und einige Geschichten aus Sturm über Tatooine und dem Palast der dunklen Sonne hab ich genauso negativ in Erinnerung - aber das es schlechteres gibt macht weniger schlechtes nicht gleich gut :D
     
  20. Jeane

    Jeane -

    Die anderen Geschichten reißen das Buch wieder heraus, um es mal so auszudrücken. Wobei die Geschichten von Dengar und Bossk mir sehr gut gefallen haben, die von Boba Fett war nicht übel, aber teilweise ein bißchen... eigenartig. Und hat nicht immer hundertprozentig mit der Vorstellung überein gestimmt, die ich mir von Boba gemacht hatte, bevor ich das Buch kannte... ;)
     

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