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Droidenpräzision

Dieses Thema im Forum "Episode I bis III" wurde erstellt von Darman, 26. Dezember 2006.

  1. Darman

    Darman 0-ARC-Troper

    Bei den Kampfdroiden der KUS ist mir aufgefallen, dass sie sehr schlecht treffen.
    Da hat doch jeder (an eine entsprechende Anlage angeschlossen) PC eine besser Trefferquote.
    Bei der Technologie von SW müsst doch mehr möglich sein!
     
  2. Darth Hahn

    Darth Hahn Sith Lord

    Sicherlich ist von der Technologie in Star Wars mehr drin, aber vielleicht ist es auch eine Kostenfrage. Die Separatisten setzen vielleicht mehr auf Masse als auf Klasse. Hochwertige Kampfdroiden, die die Fähigkeiten und die Programmierung von z. B. IG-88 mitbringen, sind evtl. teurer und vielleicht dauert es auch länger, sie zu herzustellen.

    Immerhin verlassen sich die Separatisten fast ausschließlich auf eine Droidengestützte Armee. Aber die haben ja auch einige gute Versionen dabei. Die Kampfdroiden haben es nicht so drauf, aber die Droidekas sind schon was anderes. Die können sogar Jedi in eine Patt-Situation treiben.

    Klone sind darüber hinaus effektiver und können kreativ denken (wie in Episode II erwähnt wird). Eine gute Ausbildung und ein gutes Kampftraining ist viel mehr wert als ein Droidenspeicher.

    Das wäre zumindest eine mögliche Erklärung für mich...
     
  3. Darman

    Darman 0-ARC-Troper

    Nehmen wir mal an einer kostet 100 Credits.Dann kostet eine ordentliche Programmierung 1 Credit pro Stück, aber 40% mehr Prazision.
     
  4. Geist

    Geist greiser Botschafter

    Wenn Han Solo für einen Passagierflug nach Alderaan 10.000 Credits will und 17.000 geboten bekommt, bezweifle ich, dass man für 100 einen Kampfdroiden herstellen kann.
     
  5. Darman

    Darman 0-ARC-Troper

    Der Preis war stark überteuert!
    Luke sagt bei einem Preis von 10.000 könnte man das Schiff ja gleich Kaufen.
    Wenn man also annimmt das Hans Schiff 100 Droiden Wert ist kommt das ganz gut hin.
     
  6. Razer

    Razer Dienstbote

    Mhhm. Hans Schiff ist bestimmt mehr wird. Er wurde ja schleißlich Modifiziert und ist laut HAn dsa schnellste Schiff der GAlaxis:o
     
  7. Darman

    Darman 0-ARC-Troper

    Laut Han!!!
     
  8. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Naja... es ist wirklich eins der schnellsten Schiffe der GFFA und die Schiffe, die noch etwas mehr drauf haben, sind Han auch nicht wirklich bekannt. Insofern lügt er nichtmal...

    Die Falcon hat einen Hyperdrive von 0.5, was einiges schneller als der militärische 1er HD ist. Nur die Schiffe von Zonama Sekot sind schneller ;)
     
  9. Darth Sauron

    Darth Sauron Unverbesserlicher Besserwisser

    Es ist ja nicht nur die Programmierung. Die könnte man ja einfach auf jeden einzelnen Droiden einfach draufspielen und muss nicht für jeden Droiden extra zahlen. Dafür braucht man aber schnellere Prozessoren, präzisere und schnellere Gelenke, genauere optische Sensoren etc. Und das kostet dann doch schon alles ne ganz schöne Menge mehr.

    Und zu der Bemerkung mit dem PC: Bei einer rein simulierten Umgebung ist ja klar, dass die KI ne bessere Trefferquote hat. Die schießt ja auch selbst innerhalb einer programmierten Umgebung mit programmierten Parametern. Eine Machiene an eine reale Umgebung anzupassen ist tausend mal komplizierter. Das lässt sich einfach nicht vergleichen
     
  10. Darth Hahn

    Darth Hahn Sith Lord

    Ich weiß nicht, ob man solche Rechnungen aufmachen kann. 100 Credits ist vielleicht völlig aus der Luft gegriffen, wer weiß? Das sind reine Spekulationen.

    Nehmen wir mal an, du liegst mit deinen 100 Credits richtig, wieso muss dann eine Programmierung 1 Credit kosten? Wo kommt das her? Vielleicht ist die Programmierung im Star Wars Universum gerade das teuerste an einem Droiden.

    Je umfangreicher ein Droide programmiert wird, desto hochwertiger ist er und dementsprechend teurer wird er sein. Die Kampfdroiden der Handelsföderation sind nur mit den notwendigsten Programmierungen ausgestattet. Eine etwas bessere Version weiß nicht einmal, wo Coruscant liegt. Zudem werden die Kampfdroiden der Handelsföderation auf eine andere Art und Weise kontrolliert (über ein Droidenkontrollschiff). Deren Programmierung ist bei weitem nicht so komplex wie die von R2-D2 oder auch (um auf einen Killerdroiden zurückzukommen) IG-88. Wenn man ein Droidenkontrollschiff zerstört, kann man ein ganzes Heer Kampfdroiden lahmlegen.

    Die Kampfdroiden sind "billige Massenware", die zentral gesteuert und kontrolliert werden.

    Ein Kampfdroide ist nicht mit einem eigenen "Gehirn" ausgestattet. Sein Kopf enthält wenig mehr als einen empfindlichen Empfänger für Kontrollsignale. Kleine Prozessoren sammeln Bewegungsinformationen und einige sensorische Daten, die an die Computerkontrolle zurückgesendet werden. Ein Kamfpdroide weiß wann und wen er angreifen muss. Ob seine Prozessoren sich schnell auf bewegliche Ziele einstellen können, glaube ich daher nicht.

    In den Zeiten der Alten Republik werden nur sehr wenige stehende Heere unterhalten. Diese sind nicht sehr groß und haben meist nur zeremonielle und repräsentative Funktionen. Die Handelsföderation hat insgeheim eine Droidenarmee aufgestellt, um ihre Güter zu schützen und vielleicht auch um ihre Forderungen (durch Präsenz und Bedrohung) durchsetzen zu können (Stichwort Blockade von Naboo). Aber im Kampf haben sich diese Droiden wohl nicht bewährt. Höchstens in der Masse kann man mit den Droiden punkten. Es kommen ja durch andere Separatistenmitglieder neue, bessere Modelle hinzu (Superkampfdroiden beispielsweise usw.).

    In Episode II wird ja erwähnt, dass Klone den Droiden weit überlegen sind, weil sie kreativ denken können. Also für mich kann es eigentlich nur zwei logische Erklärungen für die unzureichenden Fähigkeiten der Kampfdroiden geben:

    1. Kostengründe: die Programmierung ist weitaus teurer als (in dem von dir genannten Beispiel) 1 Credit von 100.

    2. So eine Masse von Droiden muss auf eine andere Art und Weise kontrolliert werden wie "individuell agierende" Droiden. Es ist schwieriger, ein Heer von Droiden zu koordinieren. Dies geht nur zu Lasten von anderen Fähigkeiten. R2-D2 setzt sich immer wieder über seine Programmierung hinweg, entwickelt fast eine eigene Persönlichkeit. Er kann das, weil sein Speicher nie gelöscht wird. Sowas kann man im Heer der Kampfdroiden nicht gebrauchen. Die sind viel rudimentärer programmiert und strohdumm (bzw. langsamer wenn es auch um das Zielen geht).
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Dezember 2006
  11. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Zum Preis der Baktoid Combat Automata B-1 Battle Droids: die kosten 1.800 Credits pro Stück, wobei man da immer noch nicht wirklich mit dem Preis von Solo für den Flug nach Alderaan Vergleiche ziehen kann, da sich der Wert der galaktischen Wärung in der Zwischenzeit des öfteren verändert hat.
     
  12. CK-241

    CK-241 nieder mit den Rebellen

    Sind denn 1.800 Credits viel?
     
  13. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Du kannst den Wert eines Credits ungefähr am Wert eines amerikanischen Dollars abmessen, wobei du bedenken mußt, daß einige Sachen in der GFFA einen anderen Wert haben, als bei uns... High Tech Produkte zum Beispiel.

    Und 1.800 Credits sind für einen solchen Kampfdroiden spottbillig...
     
  14. Darth Hahn

    Darth Hahn Sith Lord

    Aber es kommt doch sicherlich auch drauf an, welcher Autor oder Romanschreiber gerade mal eben einen Preis in den Raum wirft. Ich glaube, man kann das gar nicht so definieren, was ein Credit wirklich wert ist. Die Quellen werden da stark differieren.

    Weiß jemand, wieviel der Hyperantrieb des königlichen Schiffes in Episode I kosten sollte?
     
  15. CK-241

    CK-241 nieder mit den Rebellen

    Kein Wunder, dass es Droiden wie Sand am Strand gibt.
    Auf Geonosis wurden z.B. jede Sekunde 2 Droiden hergestellt.
     
  16. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Wohl etwas mehr... wir sehen ja schließlich nur ein Fließband einer einzigen Fabrik ;)
     
  17. CK-241

    CK-241 nieder mit den Rebellen

    OK bestimmt gibt es mehr als nur eine Fabrik auf Geonosis...dann wow ganz schön viele Droiden.Danke für die Berichtigung.
     
  18. Skeeve

    Skeeve Gast

    Ich glaube die KUS hätte es sich schon eine ordentlich Programierung leisten können. NUr sind halt eben die Neimodianer und die ganzen anderen Handelsorganisationen ziemlich geizig. Und die hatten ja auch nicht damit gerechnet, dass die Republik plötzlich eine Klonarmee bekommt. und mit einheimischen Freiheitskämpfern wären die Droids locker klar gekommen.
     
  19. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Die Droiden kamen auch 2 Jahre lang sehr gut mit den Klonen der GAR klar, so ist es ja nicht ;)
    Battle Droids waren kein reines Kanonenfutter, wie hier immer so viele denken und auch, wenn sie erst richtig in der Masse an Durchschlagskraft gewannen, stellten sie auch einzeln eine Gefahr für die Klone dar.
     
  20. Spaceball

    Spaceball Chilehead Mitarbeiter

    Zum einen sind diese Droiden nicht ganz so dämlich. Sie haben so etwas wie Intelligenz, was man von Computern auf der Erde nicht behaupten kann. Zum anderen brauchen die Dinger nicht sonderlich "gut" sein. Masse statt Klasse. Zahlenmässig waren die Battledroids den Clone Troopern überlegen. Die Republik hat einige schmerzhafte Niederlagen hinnehmen müssen. Das beste Beispiel ist die Schlacht um Coruscant, bei der Palpatine entführt wurde.

    Auch die Auswahl der Waffengattungen spricht dafür das die KUS auf jeden Fall mit heftigem Wiederstand gerechnet hat. Ansonsten hätten sie z.b. keine Raketenwerfer und anderes schweres Gerät gebraucht. Das sieht man ganz deutlich in Ep1 wo ja wirklich nur ne handvoll Panzer und einfache Battledroids eingesetzt wurden. Die Armee der Gungans wäre ohne weiteres besiegt worden, sie war ja bereits auf dem Rückzug, wenn Anakin nicht dafür gesorgt hätte das die Armee der Handelsföderation handlungsunfähig wird.

    Die Battledroids waren auch auf bestimmte Aufgabengebiete spezialisiert. Es gab z.b. Sniper, die ein ganz anderes Programm brauchen als normale Kampfeinheiten.

    Wieso bist du dir da so sicher? Die Armee der britischen Kolonien in Nordamerika bestand fast ausschließlich aus Milizen und das waren zu 95% Bauern. Die haben eine erstklassig ausgebildete Armee, während des Unabhängigkeitskriegs, von ihrem Kontinent vertrieben. Später allerdings mit der Hilfe der Franzosen. Um die Franzosen überhaupt ins Boot zu kriegen mussten sie erstmal beweisen das es sich für die Franzosen überhaupt lohnt und das haben sie nur durch militärische Erfolge geschafft.

    Die Battledroids waren übrigends nur der grösste Teil der KUS Streitkräfte. Es gab auch Lebewesen die für die KUS gekämpft haben. Mehrere Mitglieder der KUS haben eigene Armeen aufgestellt um gegen die Republik zu kämpfen. Nicht alle Mitglieder der KUS haben Droiden produziert oder eingesetzt. Man sieht in Ep3 sogar Neimodianische Soldaten.

    cu, Spaceball
     

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