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Eowyn

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Eowyn, 1. April 2003.

  1. Eowyn

    Eowyn Kleines Molekül in einem großen Universum Premium

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    Name: Eowyn El'mireth
    Rang: Großmeisterin
    Berufung: Jedi-Schatten
    Bevorzugter Lichtschwertstil: Ataru
    Schüler: Mehas, Winter, Sahra Kenobi, Joras Semin, Rinson Forsim, Shen Sanak, Aketos Tuosis

    Spezies: Mensch
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 34
    Geburtsort: Tirahnn, kleines Dorf
    Eltern: Halet und Frea

    Augenfarbe: braun
    Haare: fast hüftlang, hellbraun (momentan eher dunkelblond... das Alter macht's...*hust* Irgendwo muss man eine IP Erklärung finden *hust*), leicht lockig, trägt sie wegen der Praktikabilität meist geflochten und hochgesteckt
    Größe: 1, 67 m
    Statur: schlank, durchtrainiert

    Person: Eowyn ist ernst, was aber nicht heißt, dass sie keinen (manchmal schrägen) Humor besitzt. Oft ist sie ein wenig verschlossen, obwohl sie voller Emotionen steckt, und sehr selbstzweiflerisch. Sie ist außerdem eine sehr sanftmütige Person. Eowyns ehemals starker Glaube an das Gute wurde mittlerweile stark erschüttert. Krieg und Kampf sind für sie ein Gräuel, da darin aber ihre Begabung liegt kommt sie öfters in Konflikt mit sich selbst.

    Schwächen: Oftmals beschleicht sie eine allgemeine Unsicherheit, sie hat ein geringes Selbstbewusstsein. Auch ihre Ungeduld mit sich selbst (und auch manchen anderen Dingen, wie Politik) und Ruhelosigkeit macht ihr in manchen Situationen zu schaffen. Fliegen ist ebenfalls nicht ihr Ding, sie kann zwar ein Raumschiff steuern, in ein Gefecht sollte man sie allerdings nicht am Steuer fliegen lassen.

    Stärken: Sie hat eine sehr gute körperliche Kondition, arbeitet im Kampf viel mit ihrem Körper und ist eine sehr gute Kämpferin. Hierbei kommen ihr auch ihre gesteigerten Fähigkeiten der Kampfmeditation zugute. Außerdem ist sie eine sehr gute Schwimmerin und allgemein sehr sportlich. Sie ist relativ einfühlsam und empathisch, was auch im Gespräch mit anderen oft hilft. Diese Charakterzüge helfen ihr auch oft beim Unterricht mit den Padawanen, wo sie sich, entgegen ihrer sonstigen Natur, als geduldig beweist.

    Mehr oder weniger wichtige Kleinigkeiten:
    • Wegen ihrer strikten Einstellunge Kriegen gegenüber ist sie kaum an Geschichte interessiert, zu sehr ist diese mit Konflikten gefüllt.
    • Dafür interessiert sie sich sehr für Biologie, auch wenn sie davon, auf Grund der wenigen Zeit, ebenfalls nicht allzu viel Ahnung hat. Sie hat die freie Natur in ihrer Kindheit kennen und lieben gelernt, kommt als Jedi aber viel zu selten in ihren Genuss.
    • Meditation hält Eowyn zwar in Maßen für brauchbar, ist aber der Meinung, dass sich manche Jedi zu viel darauf verlassen.
    • keine Frühaufsteherin
    • Rechtshänderin
    • liest gerne, wenn es die Zeit denn einmal zulässt
    • Lieblingsfarben sind blau und grün
    Waffen:
    DL-44 Blaster
    Lichtschwert mit grüner Klinge und eingeritzten Wellenlinien
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    Lichtschwert mit blaugrüner Klinge
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    Sonstiger wichtiger Besitz: Ein altes Bantha-Kuscheltier, dass sie mit 5 zum Geburtstag bekam. Ein Familienhologramm. Einige schon zig mal durchgelesene Bücherchips.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Oktober 2016
  2. Eowyn

    Eowyn Kleines Molekül in einem großen Universum Premium

    Kindheit/Jugend
    Wahrlich wunderbar die Seele eines Kindes ist.“

    Eowyn wuchs geschwisterlos (obgleich sie sich immer welche wünschte) auf dem ziemlich unbekannten Planeten Tirahnn unter normalen Umständen auf. Mit 7 Jahren hörte sie zum ersten Mal von den Jedi und fühlte sich gleich zu ihnen hingezogen. Als ihre Mutter, als Eowyn 13 war, bei einem Unfall starb, fühlte sie es sofort. Ihr Vater hatte "nur" ein Bein verloren, das sich jedoch ersetzen ließ. Eowyn versuchte ihn zu überreden, sie nach Coruscant fliegen zu lassen. Ihr Vater aber wollte nach dem Tod seiner Frau seine einzige Tochter nicht gehen lassen. In ihrer Jugend war sie nicht gerade ein braves Kind, wenngleich sie nie wirklich schlimme Dinge anstellte.
    Als Eowyn 19 wurde setzte sie ihren mit schwerem Herzen schon längst gefassten Entschluss in die Tat um und verließ ihre Heimat gegen den Willen ihres Vaters gen Coruscant.


    Erste Zeit im Tempel und Kampf gegen Luzi-Sat
    Hallo, wie geht's denn so?“

    Dort angekommen fand sie sofort den Jedi-Tempel und wurde auch gleich aufgenommen. Ihr erstes Training wurde vom Ritter Gil Galad geleitet, welches sie gemeinsam mit dem Padawan Choggerly absolvierte. Sie machte hier ihre ersten Erfahrungen mit der Macht. Kaum war dieses Training vorbei brachen sie allerdings schon gleich zu ihrer ersten Mission nach Nal Hutta und Zahadom auf. Hier verbündeten sich die Jedi mit den Sith, um gegen den seltsamen Dämon Luzi-Sat zu kämpfen. Im Rahmen dessen wurden allerdings einige der Kämpfer von ihrem Feind übernommen, so dass sich Eowyn ihrem ersten Lichtschwertkampf gegen den Apprentice Darth Mizuno gegenübersah. Wie sie diesen überleben konnte, kann sie bis heute nicht erklären. Diese Mission erschien ihr sehr verwirrend, nie hatte sie ganz verstanden, was die Jedi und Sith zur Zusammenarbeit hatte bewegen können. Diese Mission blieb ihr auch als dunkel und unangenehm in Erinnerung, diese ganzen neuen Eindrücke drohten, sie zu überfordern.
    Im Anschluss an die Mission wurde ein Ball veranstaltet, zu dem Jedi und Sith gleichermaßen erschienen. Eowyn wurde dorthin von Orthos Guzz begleitet.


    Padawan-Zeit
    „Ja, und ich wette, wenn sie jeden Tag schön übt, wird sie irgendwann ein ganz toller Jedi-Ritter.“

    In den aufregenden Tagen danach lernte sie viele neue Personen im Tempel kennen, unter anderem Satrek, Fritz und den damailgen Kanzler Anthares. Sie wurde von Tionne als Padawan erwählt und lernte von ihr die wichtigsten Dinge. Diese Zeit war vermutlich die schönste in ihrem Leben. Sie fühlte sich zum ersten Mal frei und halbwegs erwachsen, sie wurde ernstgenommen, durfte lernen und eigene Entscheidungen treffen. Viel Training wurde in Trainingsgruppen abgehalten, da gerade ein regelrechter Ansturm auf den Jedi-Orden herrschte. Hier lernte sie Richie, einen anderen Padawan, kennen. Es entwickelte sich eine sehr kurze Verliebtheit, die jedoch schnell endete, da ihre Wege sich bald trennten. Eowyn wurde immer selbstständiger und half auch anderen Padawanen beim Training.


    Die Zeit als Ritter, Mehas
    „Die Macht ist wirksam bei diesem da!“

    Einige Zeit später wurde sie von Tionne, die gerade von Gil Galad einen Heiratsantrag erhalten hatte, trotz fehlender Missionen zur Ritterin erklärt. Ihr blieb noch genügend Zeit um Mehas, ihren ersten Padawan, von ihrer neuen Partnerschaft zu unterrichten, bevor sie mit einigen wenigen zur Hochzeit der beiden nach Naboo aufbrach.
    Kurz nach ihrer Rückkehr gab es große Aufregung, als eine Bombe im Tempel gezündet wurde. Zwar wurde kaum jemand verletzt, aber die Sicherheit, die der Tempel Eowyn immer gegeben hatte, war nicht mehr vorhanden.
    Sie trainierte ihren Padawan Mehas nach bestem Gewissen.


    Ernennung zum Meister, Flucht von Coruscant und Randalori
    „Ins Exil gehen wir werden müssen.“

    Gemeinsam mit Satrek wurde sie, in ihren Augen schon recht früh, zur Meisterin ernannt. Kurz darauf kam es zum Angriff der Imperialen auf Coruscant und den Jedi-Tempel, es brach das große Chaos aus und die Republik stürzte in eine jahrelange Krise. Während der Flucht kam es zu einem kurzen Kampf mit dem Sith Marth. Mehas war kurz davor, zum Ritter ernannt zu werden, verließ aber während dieser Flucht die Jedi und stürzte Eowyn damit in eine tiefe Selbstkrise.
    Die Jedi waren mittlerweile nach Corellia umgesiedelt. Ein kurzes Gespräch mit Sarid Horn half Eowyn, sich wieder auf die kommenden Aufgaben zu richten, was auch gut war, denn schon bald ging es zur nächsten Mission nach Randalori, unter anderem mit Sarid, Satrek, Laubi und Soraya, um eine Gruppe von Sith-Unterstützern aufzuspüren. Hier hatte sie ihren bis dahin schwersten Kampf zu bestehen, und zwar gegen den Sith Tear. Auf Grund ihrer mangelnden Erfahrung im ernsthaften Kampf hatte sie so einige Schwierigkeiten, sowohl physisch als auch mit ihren Emotionen, wenngleich sie nie aufgab und so schlussendlich doch überlebte. Am Rande bekam sie mit, dass Exodus wieder kurzzeitig mit Laubi sprach, wusste jedoch nichts Genaues. Um diese Erfahrung reicher kehrte sie mit den anderen Jedi nach Corellia zurück, wo sie vom Tod des Kanzlers erfuhren.


    Winter und Mission nach Chiss'Al'Vana
    „Neeein!!!“

    Trotz immenser Zweifel fragte sie Winter, ob sie ihre Padawan werden wollte, welche dankend zusagte. Jetzt überstürzten sich allerdings die Ereignisse und schon kurz darauf schwärmten die Jedi aus, um die Chiss und Sith anzugreifen. Winter, die kaum auf besserem Stand in ihrer Ausbildung war wie Eowyn bei ihrer ersten Mission, konnte durch ein kurzes Training an Bord zwar noch wenige Grundlagen erlernen, was aber eindeutig zu wenig war. Es kam selbstverständlich zu Zweikämpfen mit verschiedenen Sith. Zuerst wurde Eowyn von Ohol angegriffen, der kurz darauf verschwand und sie im Zweikampf mit seiner Apprentice Elia hinterließ. Winter hingegen wurde von einem Ungetüm angegriffen, gegen das sie sich gut behaupten konnte. Eowyn zögerte damit, die Apprentice zu töten, was schwerwiegende Folgen hatte. Diese ergriff die Flucht und verletzte dabei Winter mit einem Lichtschwertstreich in den Rücken schwer. Winter überlebte durch die Hilfe mehrerer Padawane, die Eowyn dabei halfen, Winter zur Fluchtfähre zu tragen, da sie auf dem Rückweg vom Sith Ian angegriffen wurden.
    Winter hatte zwar überlebt, lag aber im Koma. Und Eowyn fühlte sich immens schuldig für die Lage ihrer Padawan. Dieses Ereignis würde sie noch lange verfolgen.


    Kamino
    „An dein Versagen erinnere dich!“

    Die nächste Mission ging unter anderem mit Laubi und Joseline nach Kamino, wo Tara die Kloninganlagen zerstörte. Dort kamen Eowyn diese sehr frischen Erinnerungen unangenehm hoch, als sie von weitem beobachten musste, wie Tara von Janem verletzt wurde und dann in ihren Armen lag. Diese Verletzungen waren zum Glück nur halb so schlimm, machten aber deutlich, dass Eowyn über den Verlust von Winter noch lange nicht hinweg war.


    Ilum und Sahra Kenobi
    „Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen!“

    Entgegen ihrer eigentlichen, negativen Stimmung entschloss Eowyn sich, unter anderem wieder Laubi und Joseline, aber auch Sahra und Firedevs nach Ilum zu begleiten, die Kristalle für ihre Lichtschwerter holen wollten. In den Höhlen fand sie eine Säule mit einem wundervollen Kristallbild, dass sie eigentlich nicht zerstören wollte. Doch ein blaugrüner Kristall löste sich plötzlich und fiel in ihre Hände. Diesen Kristall bewahrte sie lange Zeit auf, nicht ganz sicher, was sie damit tun sollte.
    Auf dieser Mission hatte sie auch einen Traum von einer mitreisenden Padawan. Zwar war sie sich nie sicher, ob dieser Traum nur ein Traum war oder eine Machtvision, dennoch überwand sie ihre Zweifel und fragte Sahra Kenobi, ob sie ihre Padawan werden wollte.
    Die nächste Zeit war sehr erfüllt für Eowyn. Sie erholte sich langsam von den Schocks der Vergangenheit. Sahra tat ihr genausogut wie andersherum, sie halfen sich gegenseitig. Sahras lebensfrohe Art erinnerte sie daran, wie es gewesen war, ein unbeschwertes Leben zu leben.


    Nach Hause
    „Welche Nachricht? Die du gerade abgespielt hast. Die du in deinen rostigen Eingeweiden trägst!“

    Nach langer Ausbildungszeit, in der Sahra sehr große Fortschritte machte, bekam Eowyn eine Nachricht eines alten Freundes ihres Vaters. Sie erfuhr, dass ihr Vater schwer krank war und sein letzter Wunsch es sei, sie noch einmal zu sehen. Völlig aufgelöst von dieser Nachricht (sie wusste nicht, ob sie wütend sein sollte dass er sich jetzt erst meldete, sich für ihre jahrelange Abwesenheit schämen sollte oder einfach nur Angst haben sollte) verblieb sie noch einige Tage auf Corellia und sandte sogar die Nachricht, dass sie nicht kommen würde. Kurz nach dem Angriff des Todessterns auf den Planeten ertrug sie diese Haltung allerdings nicht mehr, sie wurde sich dessen bewusst was wichtig war im Leben und verließ Corellia Hals über Kopf in Richtung ihrer Heimat.


    Erste Rückkehr und endgültige Flucht
    „Was ist, wenn die Demokratie, der wir zu dienen glauben gar nicht mehr existiert...?"

    Bald schon kehrte sie nach Corellia zurück, wo sich aber schon einiges geändert hatte. Sie wurde sogleich zu einer Mission mit dem Geheimdienst nach Fresia gerufen, wo sie neben Wes auch Sahra wiedertraf, die mittlerweile Padawan vom ebenfalls anwesenden Fritz war. Sie hatten kaum Zeit zu reden, denn bei dieser Mission lief so einiges schief. Nachdem Radan vermeintlich zu den Sith übergelaufen war kam es wieder zu Kämpfen, wo sich Eowyn dem Noghri Marrac gegenübersah.
    Zwar flüchtete sie mit den anderen Jedi in den Orbit um Eriador, erkannte hier aber, dass sie in ihrer momentanen aufgewühlten Verfassung für die Jedi keine Hilfe war. In ihrer eigenen selbstzweiflerischen Art hatte sie das Gefühl, nur noch eine Belastung darzustellen und jeden zu enttäuschen. Außerdem war sie sich nicht mehr sicher, ob der Weg der Jedi auch der Richtige für sie war. Sie fühlte sich fehl am Platz und konnte die Ideale und Richtlinien nicht mehr mit voller Inbrunst unterstützen. Darum verließ sie die Jedi erneut, diesmal für längere Zeit und kehrte in ihre Heimat zurück. Allerdings fand sie auch hier keine Ruhe und streifte so monatelang durch die Galaxis, immer verfolgt von ihren schlechten Erinnerungen. Durch die Kriegssituation in der Galaxis, die sie überall hin verfolgte, hatte sie jedoch kaum eine Chance, vor ihrer Bestimmung zu flüchten, auch wenn sie es immer wieder versuchte. Sie hatte viele oberflächliche Freunde in dieser Zeit, die aber immer wieder wechselten, sobald sie den Ort wechselte, und kaum einer von ihnen wusste von ihrer Vergangenheit. Gerade dadurch fiel es ihr schwer, sich wieder aufzurappeln und zu sammeln.


    Zweite, hoffentlich endgültige Rückkehr
    „Du kannst dich nicht ewig verstecken.“

    Nach einiger Zeit jedoch wurde ihre Unruhe immer schlimmer, und Eowyn erkannte, dass dies aus ihrer Flucht herrührte und sie dies nur lösen konnte, indem sie zu den Jedi zurückkehrte und sich ihrer Bestimmung stellte. Sie entschloss sich, einen Schlussstrich zu ziehen und bei den Jedi noch einmal neu anzufangen, irgendwie einen Weg zu finden, mit ihren Bedenken fertig zu werden. Nachdem sie hörte, dass es auf Lianna eine neue Basis gab, fasste sie den endgültigen Entschluss und kehrte zu den Jedi zurück.
    Zu ihrer eigenen Erleichterung wurde sie mit Freuden begrüßt, keiner schien ihr zumindest zu Beginn ihre Flucht übel zu nehmen. Bei einem Mittagessen mit dem jungen Joras Semin entschloss sie sich spontan, es mit ihm als neuen Padawan zu versuchen. Recht bald wurde sie, trotz ihrer jahrelangen Abwesenheit, von Chesara zur Großmeisterin ernannt, und sie entschied sich für Rinson Forsim als zweiten Padawan. Doch auch die Verbindung zu Joras hielt nicht lange an, so dass Eowyn beschloss, vorerst keine neuen Padawane mehr zu unterrichten. Stattdessen beaufsichtigte sie die Renovierung des auf Lianna neu erworbenen Gebäudes und kümmerte sich, neben Rinson, um ein paar meisterlose Padawane. Auch Rinson verließ den Orden relativ bald darauf. Zu dieser Zeit war Eowyn mit der Renovierung, meisterlosen Padawanen und dem Auftrag, eine Hilfsmission nach Denon zu leiten, sehr beschäftigt, weshalb sie sich Vorwürfe machte, die Veränderung Rinsons nicht wahrgenommen zu haben.


    Denon, der Versuch zu Heilen
    „Sieg? Das war kein Sieg.“

    Auf dem Flug nach Denon verbrachte Eowyn viel Zeit mit Brianna Kae, Aketos Tuosis und Talery It'kles beim Training. Später, auf dem durch eine Schlacht ziemlich zerstörten Planeten, gabelte sie im Regierungsgebäude den unbefugt anwesenden, anfangs undurchsichtigen Shen Sanak auf und nahm ihn mit, ohne selber genau zu wissen, weshalb. In einem örtlichen Krankenhaus versuchte sie gemeinsam mit den genannten, so viele Leben wie möglich zu retten und lernte allerhand über die Grundlagen der Heilung. Während dieser Tätigkeit wurde ihr bewusst, wie viel die Kamino Aketos ihr bereits bedeutete und bot ihr, gegen Eowyns ursprünglichen Vorsatz, erst einmal keine Padawane zu unterrichten an, sie unter ihre Fittiche zu nehmen.
    Shen wurde Eowyns zweiter Padawan. Beide begleiteten sie direkt danach zum Siegesball nach Corellia, wo Eowyn versuchte, unter anderem bei Senatorin Belandri weitere Hilfsmittel für Denon zu erkämpfen.


    Katastrophe auf Nar Shaddaa
    "Das ist eine Falle!"

    Kaum zurückgekehrt von Corellia packte sie ihre Tasche erneut, da Eowyn von einem Informanten Tipps über ein angebliches Artefakt auf Nar Shaddaa bekommen hatte. Mit der "Thunderchild" landeten die drei kurz darauf auf dem Schmugglermond und begaben sich zum besagten Sektor. Dort trafen sie auf Darth Keebo/Ian Dice, woraufhin Eowyn Aketos und Shen alleine losschickte, um sie in relativer Sicherheit zu wissen. Nach einem längeren, teils hitzigen Gespräch schloss Ian sich Eowyn auf ihrer Suche an, auch wenn diese nicht verstand, weshalb. Beim Händler geriet die Situation außer Kontrolle, so dass Aketos schließlich von Shim'rar und dessen Schüler Merkuzio gefangen wurde, während Eowyn und Ian mit dem Artefakt entkamen. Shen hatte den Orden mittlerweile verlassen. Shim'rars Plan, Aketos gegen das Artefakt einzutauschen schlug dahingehend fehl, dass Ian Eowyn das Artefakt entriss und sie ohne Tauschpfand zurückließ. Das Treffen mit Shim'rar endete jedoch dennoch glimpflich, und Aketos konnte mit Eowyn gemeinsam fliehen. Eowyn schickte Aketos mit der Thunderchild los, um sich ihren Lichtschwertkristall zu suchen, während sie selbst beschloss, Ian zu begleiten um ihm wenn irgendwie möglich zu helfen.


    Endlich - die Rückkehr nach Coruscant
    „Werden Sie mir jetzt bloß nicht sentimental!“

    Eowyn und Ian landeten auf Coruscant, und schon bald betraten sie gemeinsam den Jedi-Tempel. Eowyns Erwartungen an diesen Ort wurden schwer enttäuscht, als sie erkannte, was mittlerweile aus dem Tempel, ihrer Heimat und dem Ort ihrer schönsten Tage geworden war.
    Dank einer einstürzenden Treppe wurde die Erkundung des Tempels allerdings jäh unterbrochen. Ian heilte Eowyns dabei verletzte Rippen und versuchte, ihr die Fähigkeit des Heilens näher zu bringen. Ein unbedeutender Kommentar Eowyns über den brüchigen Frieden zwischen Republik und Imperium allerdings brachte Ian schließlich dazu, zu entscheiden, sein Wissen über den freigesetzten Virus, das er Eowyn vorenthielt, dem Rat auf Lianna zu überbringen. Nach hitzigen Diskussionen darüber, ob Eowyn mitreisen würde, befanden sich beide schließlich auf einem neuen alten Schiff, das sie "Sandkorn" tauften, auf dem Weg nach Lianna.


    Absturz auf Va'art
    „Eine Bilderbuchlandung!“

    Bis nach Lianna schaffte es die "Sandkorn" allerdings nicht. Der Hyperantrieb versagte, und gleich darauf wurde das Schiff von etwas getroffen, so dass sie sich hilflos im All befanden. Dank einer Notlandung auf Va'art überlebten sie beide, Eowyn allerdings nur, da Ian sie aus dem brennenden Raumschiff trug und sie mit seinem Rufen zurückholte. Ein Kampf ums Überleben begann.
    Ian gestand Eowyn sein Wissen über das Virus. Die Wanderung war für beide nicht einfach, da sie in vielen Punkten unterschiedlicher Meinung waren und diese auch äußerten. Sie diskutierten und philosophierten viel, gerieten dabei auch öfters aneinander. In einer besonders verzweifelten Nacht nach einem besonders heftigen Streit verlor Eowyn völlig die Nerven. Ian tröstete sie erst, gestand ihr aber dann die dunklen Flecken seiner Vergangenheit, da er richtigerweise fühlte, dass sich tiefere Gefühle anbahnten. Trotz allem sah Eowyn, was für ein Mensch Ian mittlerweile geworden war, und verliebte sich in ihn, sowie er in sie. Wenig später gestanden sie sich gegenseitig ihre neuen Gefühle und es kam zum ersten Kuss.
    In einem verlassenen Turm fanden sie schließlich ein Komgerät und konnten einen blinden Hilferuf aussenden, während Ian jedoch an einer Lungenentzündung erkrankte und Eowyn verzweifelt versuchte, ihn zumindest so lange zu heilen, bis Hilfe eintreffen würde. Diese erschien schließlich in Form von Major Muurks und seinen Sandpanthers, so dass Eowyn und Ian mit einiger Verzögerung schließlich doch nach Lianna aufbrechen konnten.


    Lianna, der Versuch von Erholung
    „Du suchst jemanden? Nun, gefunden hast du jemanden.“

    Auf Lianna angekommen wussten sowohl Eowyn als auch Ian, dass dies womöglich ihre letzten gemeinsamen Momente sein konnten, denn Ian würde dem Rat alles gestehen was er wusste und seine Zukunft somit ungewiss werden. Bevor sie die Jedi-Basis betraten gestanden sie sich gegenseitig ihre Liebe.
    Im Ratssaal schließlich angekommen hörte sich Rätin Joseline alles an, was Ian zu sagen hatte und zeigte ihm schlussendlich erst einmal die Möglichkeit auf, unter Arrest auf Lianna zu bleiben. Nach einigem Zögern stimmte Ian zu.
    Diese Tage wurden für beide anstrengender als vermutet. Ian setzte die Tatsache zu, unter Arrest zu stehen und untätig bleiben zu müssen, Eowyn kam nicht damit klar, Ian nicht helfen zu können. Dennoch versuchten sie beide, sich gegenseitig zu helfen. Sie lernten sich endlich in Ruhe besser kennen, erfuhren kleinere und größere Dinge vom jeweils anderen, führten Diskussionen und hatten tatsächlich auch alberne, glückliche Situationen. Außerdem machten sie in einer überaus anstrengenden Aktion Ians Lichtschwertgriff unschädlich, womit er sich endgültig und symbolisch von den Sith lossagte. Eowyn hingegen begann mit dem Bau ihres zweiten Lichtschwertes.
    Nach einem heftigen Streit, der zwar eher leise, dafür aber umso intensiver und verletzender geführt wurde und hauptsächlich auf einem Missverständnis beruhte, glaubte Eowyn ihre Verbindung womöglich verloren und forderte Rätin Joseline aufgebracht auf, Ian wenigstens endlich helfen zu lassen. Daraufhin erfuhr sie, dass die Bedingungen gelockert werden würden und sie, unter der Voraussetzung, Eowyn übernahm die Verantwortung, nach Coruscant würden reisen können.
    Nach einer intensiven Aussprache beschlossen Eowyn und Ian, am nächsten Tag mit seinem Schiff aufzubrechen. Der Aufbruch kam allerdings überstürzter als geplant, als Ian in einer Vision die schwangere Alisah im Sterben sah.

    Coruscant, Kampf gegen das Virus
    "Es ist, als würde man versuchen, einen Sandstrand Körnchen für Körnchen anderswohin zu schaffen.
    Ich könnte ohne weiteres durch irgendeinen kompetenten Mediziner ersetzt werden.“


    Auf Coruscant angekommen eilten Ian und Eowyn sofort zu Alisah, die vom Virus stark geschwächt war und in den Wehen lag. Dank des unüberlegten Anzapfens seiner eigenen Lebensenergie gelang es Ian, das Leben Kyrans, Alisahs Sohn, zu retten. Eowyn unterbrach diese Aktion aus der Überzeugung hinaus, dass es sinnlos war, und die Erkenntnis, dass sie sich geirrt hatte, ließ sie erneut tief an sich zweifeln.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2016

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