Unterstütze das PSW: Hol dir (oder verschenke) einen Premium-Account oder kaufe ein bei Amazon.

[Fanfic] Jedi Yoda

Dieses Thema im Forum "Fan-Filme, Fiction und Art" wurde erstellt von WilliamMcGregor, 4. April 2008.

  1. WilliamMcGregor

    WilliamMcGregor Padawan

    Hallo liebe SW-Fans, ich beschäftige mich schon nun eine ganze Weile mit SW und habe letztendlich mal eine Geschichte über Yoda verfasst.
    Einfach ma draufloslesen^^

    PS: Bitte nicht auf Rechtschreibfehler oder Grammatik achten!


    Star Wars ? Die Wege des Jedi Meister Yoda

    Kapitel 1 ? Enthalas

    Knapp tausend Jahre vor dem Zerfall der intergalaktischen Republik wurden die letzten dunklen Lords der Sith ausgelöscht. Erbitterte Kämpfe lieferten jene dunkle Krieger den wahren Diener der Macht, den Jedi-Rittern. Die Jedi sind ein gewaltiger Orden der seine Wohltaten in der gesamten Galaxis vollbringt. Es gibt kaum einen der von ihnen noch nicht gehört hat, jedoch umso mehr die sie bewundern aber ebenfalls auch hassen. Um ihre Aufgabe als Hüter der Galaxis auch ihm Sinne aller ausführen zu können, schenkte man ihnen die Gabe die alles umfassende Macht des Universums zu nutzen.
    Die Macht ist das was den Jedi ihre Stärke gibt. Sie ist ein Energiefeld, das alle lebenden Dinge erzeugen. Sie umgibt uns, durchdringt uns und hält unsere Galaxis zusammen. Wissenschaftlich gesehen lässt sich die Macht durch mikroskopisch kleine Wesen erklären. Diese kleinen Tierchen bekamen den Namen Medichlorianer. Sie leben schon seit Urzeiten in unserem Körper, von ihrer Existenz wissen wir lediglich seit einigen Zeitperioden. Diese Wesen sind allerdings keine Art von Bakterium oder Virus, sie sind vielmehr eine Art wahrhaftiges Lebewesen welches mit uns in uns in Symbiose lebt. Das bedeutet das wir sie zum Leben benötigen ebenso wie sie uns. Der einzige Unterschied dabei ist, dass manche von uns gelernt haben, den Einfluss der Medichlorianer auf unseren Körper auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu nutzen. Diese Wenigen nennen sich Jedi. Sie besitzen die Fähigkeit, der Macht dienen zu dürfen und von ihr gebrauch zu machen. Allerdings hat die Macht so wie viele Sachen im Universum zwei Seiten. Die helle Seite der Macht, deren Diener die Jedi-Ritter sind, und die dunkle Seite. Die meisten, die von dieser Art der Macht vernebelt wurden, waren einst gute Krieger der hellen Seite. Nur jene wenige, welche schon von Geburt an dem Bösen verfallen sind, können die Jedi auf ihre Seite ziehen.
    Die Sith-Lords gibt es wahrscheinlich schon so lange wie die Jedi selbst. Manche vermuten sogar, dass es ohne Sith keine Jedi geben kann ebenso wie es ohne Böses auch kein Gutes geben kann. Dies jedoch fand nur bei den wenigsten an Glaubhaftigkeit.
    Genau fünfzig Jahre, bevor diese Geschichte beginnt, hatten es die Sith an die Macht geschafft. Hauptsächlich durch ihre Übermacht und ihre blanke Wut hatten sie es geschafft, die intergalaktische Republik in ihre Bestandteile zu zerlegen und den Orden der Jedi zu zersprengen. Nur wenige Überlebende konnten für einen ausreichenden Zeitraum fliehen um in sich zu gehen, genügend Kraft zu sammeln und die helle Seite gedeihen lassen.
    Auf diese Weise entstanden zum ersten Mal die Kinder der Macht. Kinder deren beide Elterteile mit der Macht gepriesen waren und somit um ein vielfaches Stärke als ihre Gegner waren. Die Jedi konnten der Republik wieder auf die Beine helfen und sogar letztendlich die Sith besiegen. Nur eine knappe Handvoll, mit ziemlicher Sicherheit ein paar der obersten Fädenzieher, konnten ihre dunkle Kraft gegenüber der hellen Seite verbergen und somit aus dem Einflussbereich der Jedi fliehen.
    Einer dieser dunklen Jedi, laut Aufzeichnungen hieß er Darth Valaur, floh auf den, weit vom republikanischen Machtzentrum entfernten, Planeten Enthalas. Dieser Planet lag weit außerhalb des Outer Rim Territoriums und wurde bisher noch nie in den republikanischen Archiven erwähnt.
    Es war ein wunderbarer Planet. Mit seinen drei kontinentalen Platten, welche nur durch die Meermassen des Yjrichor-Brandes von einander getrennt sind, war es ein prachtvoller Ort. Den Namen Yjrichor-Brand gaben die Eingeborenen einst dem gewaltigen enthalasianischen Ozean, der mit seinen Meermassen jeden einzelnen der drei Kontinenten umfasste. Im Norden erstreckte sich der sogenannte Kaltèstair, der kleinste der drei. Bestehend aus kilometerdicken Eisschichten war er der kälteste und zugleich mächtigste Kontinent. Auch wenn er nicht bewohnt war erhoben sich seine Gletschermassen so hoch, dass man sie auf der gesammten nördlichen Hemisphäre betrachten konnte. Der größte aller Kontinente befand sich südöstlich von Kaltèstair. Auf dem Nautum blühten alle Arten der Vegetation. Im Süden lag ein riesiger Strand der bis in die Mitte der Landmasse reichte. Dort traf er auf einen gewaltigen Wald, welcher von wilden Tieren bewohnt war. Sie lebten glücklicherweise tief im Inneren des Waldes und wurden somit nie eine Bedrohung für die wenigen Bewohner des Strandes. Am nördlichen Ende verband noch eine kleine Eismasse die beiden Kontinente Kaltèstair und Nautum miteinander. Da jedoch dieser kleine Teil Eis von einer Hand voll Lebewesen der Hauptrassen bewohnt wurde, zählte man ihn noch zu Nautum. Der letzte Kontinent lag im westlichen Teil des Planeten. Er hieß Leviath und war ein ziemlich ausgewogener Kontinent. Mit ein paar Bergen in der östlichen Region und vielen Flüssen die Kreuz und quer durch das Land zogen war es der prachtvollste von allen. Vor den Bergen erstreckte sich noch ein langgezogener Waldrand, der genügend Raum für die Tierwelt dieses Kontinenten bot. Leviath war seit Entstehung der ersten Bewohner des Planeten zu dem bevölkerungsreichsten Kontinent Enthalas geworden.
    Die Natur des Planeten wurde von seinen Bewohnern respektiert. Die dominierenden Rassen ergaben sich schon seit langem nicht mehr dem Trieb, Tiere als Nahrungsquelle zu nutzen und sich mit ihnen den Wanst vollzuschlagen, nein, um sich zu ernähren griffen sie lediglich auf die voller Fülle wachsende Pflanzenwelt zurück. Dies geschah ebenfalls nur dann, wenn es notwendig war. Zu Beginn bauten die Bewohner Enthalas ihre Häuser zwar noch aus dem Holz der Enthalas-Bäume, dieses wurde jedoch bald durch die neu entdeckten Erdschätze, für andere Völker allgemein als Metalle bekannt, abgelöst. Selbst diese wurden nur bedingt den Bergen von Leviath entnommen. Als sie endlich soweit waren kurze Distanzen zwischen ihrer und den Nachbarwelten zurückzulegen wurde der schädliche Metallabbau durch Handelswaren ersetzt. Trotz ihres Respekts ihrem Planeten gegenüber hatten die Bewohner sehr große Fortschritte in der Heilkunst mittels natürlichen Stoffen und konnten so einige gute Handelswege einrichten. Somit konnten sie ihren Planeten wachsen lassen und gleichzeitig sich selbst weiterentwickeln.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. April 2008
  2. WilliamMcGregor

    WilliamMcGregor Padawan

    Auf dieser Welt gab es ursprünglich zwei dominierende Rassen. Auf der einen Seite gab es die Talasianer, welche ca. einen halben Meter groß waren, eine grasgrüne Haut, krallenartige Hände und Füße, und große spitze Ohren hatten. Ihnen wurde eine ungewöhnlich lange Lebensdauer geschenkt, womit sie im Durchschnitt bis zu achthundert Jahre alt werden konnten. Technologisch waren sie kurz vor der Entdeckung des Hyperantriebes und somit ein hervorstechendes Volk in diesem Teil der Galaxis. Sie waren ein ruhiges, jedoch sehr weises, geschicktes und handwerklich begabtes Volk. Anders jedoch war das zweite Volk, das auf diesem Planeten herrschte. Die sogenannten Enthos waren ein eher primitives Volk, waren aber durchaus in der Lage sich ihr Überleben zu sichern und genauso wie die Talasianer ihren Planeten zu respektieren. Zu Beginn der gemeinsamen Lebensweise der beiden Völker mussten die Talasianer den Enthos noch beibringen, was es zu bedeuten hat die Natur und ihre Lebewesen nur bedingt um ihre Gaben zu bitten. Oft gerieten die beiden Völker in kleine Auseinandersetzung mit verletzten Tieren, wobei die Enthos sie von ihrem Leid erlösen wollten um sie danach zu verspeisen. Die Talasianer dagegen hatten stets vor den Tieren ihre Verletzungen zu heilen und sie wieder in die Freiheit zu schicken.
    Im Gegensatz zu den Talasianern waren die Enthos ein sehr großgewachsenes Volk. Mit etwa anderthalb Metern Durchschnittsgröße, dunkelblauer Haut, schwarzen Augen, kümmerlichen Ohren und krallenartigen Händen hatten sie kaum eine Eigenschaft mit den Talasianern gemeinsam. Technologie hatte für sie keine Bedeutung, waren aber soweit mit den Talasianern verbündet, dass diese ihnen gestatteten Technologie, medizinischer, agrar-wissenschaftlicher und für den Zweck der Fortbewegung zu nutzen. Militärisch unterstützte sie ihr Nachbarvolk nur der Verteidigung ihres Planet wegen. Da die beiden Völker jedoch nicht getrennt sonder untereinander lebten, war dies für beide Seiten eine kompromisslose Lösung. Trotz ihrer kleinen Differenzen lebten sie dennoch in Frieden. Für viele der anderen Völker in diesem abgelegenen Teil der Galaxis war Enthalas ein geradezu idyllischer wenn nicht sogar paradiesischer Ort. Dies führte jedoch auch oft zu Neid und Hass in den interplanetarischen Beziehung, stellte jedoch keine Bedrohung für ihren Planeten dar. Ihr globales Verteidigungssystem war einzigartig in diesem Sektor. Natürlich gab es einige die sich den Enthalasianern überlegen fühlten und sie angriffen. Diese Idylle blieb für eine sehr lange Zeit erhalten, bis der dunkle Sith-Krieger auf Enthalas landete. Mit einem brandneuem Frachter der YT-1300 Klasse landete er direkt vor dem höchsten Regierungsgebäude des Planeten. Als er die Rampe hinunterstieg wurde er bereits von einigen Regierungsvertretern, sowie einem Batallion, bestehend aus enthalasianischen Elite-Kriegern, empfangen. Man ging auf Enthalas sehr vorsichtig mit Besuchern von anderen Welten um. Einige hatten schon versucht diesen Planeten anzugreifen, was jedoch meistens zu Enttäuschungen auf Seiten der Angreifer führte. Dieser jedoch hatte zuvor bereits in einer Kommverbindung mit dem Sicherheitsdienst des Planeten besprochen, dass er Vertreter der galaktischen Republik sei und daran interessiert wäre ihren Planeten in ihre Planeten-Gemeinschaft mit aufzunehmen. Die Regierung von Enthos hatte schon einiges über die Republik gehört, war jedoch sehr skeptisch darüber, was sie so weit von ihrem Einflussgebiet entfernt zu suchen hatte. Da jedoch das, was sie von ihr hörten nur gutes war ließen sie ihn auf ihrem Planeten landen.
    Aufgetreten war er in einer hellbraunen Robe und trug eine zylinderartige Waffe an seiner Taille. Diese Aufmachung war ihnen sehr gut bekannt. Oft hatten sie schon auf anderen Planeten die Mythen und Legenden dieser berüchtigten Personen gehört. Sie erkannten sofort das er zu diesem bestimmten Kreis gehörte. Und da dieser Kreis eng mit der intergalaktischen Republik zusammenarbeitet war er mehr als nur ein gewöhnlicher Vertreter, es musste einer dieser Jedi-Ritter sein. Ihre großen Taten waren in allen Teilen der Galaxis bekannt und somit gab es kein Zögern mehr an einer Allianz mit der Republik zu zweifeln. Ungefähr zwei Monaten nach seiner Ankunft wuchs jedoch das Misstrauen in seine Art regierungselementarische Fragen zu klären. In dieser Zeit brachte er auch Verrat und Zwietracht zwischen die beiden Völker indem er die leicht beeinflussbaren Enthos unter seine mentale Gewalt brachte. Die Talasianer waren zu schlau um auf diese Weise kontrolliert zu werden. Da jedoch die Bevölkerungsanzahl der Enthos, durch die Unterstützung durch die Talasianer, in letzter Zeit zugenommen hatte, waren diese in der Überzahl und überfielen, laut Befehl ihres neuen Herrn und als Diener der dunklen Seite, das talasianische Volk. Ein Teil der Gegnerischen Gruppe viel unter dem verzweifelten Versuch die Enthos verstehen zu lassen, dass sie unter dem Einfluss von etwas Bösen standen, hatten jedoch keinen Erfolg. Der dunkle Jedi weckte einige ihrer Urinstinkte, von denen sie schon vor sehr langer Zeit befreit wurden, wieder zum leben und machte sie somit zu barbarischen Bestien. Durch die Einnahme einiger Verteidigungslinien der enthalasianischen Regierung, welche zu diesem Zeitpunkt nur noch von den Talasianern besetzt waren, erhielten sie Zugang zu einigen der Laserwaffen, die im Laufe der Zeit als effektivste Nahkampfwaffe auf diesem Planeten entwickelt wurde. Nach diesen teilweise massiven Schläge gegen das talasianische Volk, blieb ihnen nichts anderes übrig, als in den Krieg zu ziehen und trotz ihrer überlegenen Technologie war es ein erbitterte Kampf. Der dunkle Lord Valaur saß genüsslich in seinem, von den Völkern erbauten, Palast und genoss den Anblick den ihm dieser Krieg bot. Durch den Vorteil den die Talasianer hatten und durch den von der dunklen Seite bestärkten Kampfeswillen der Enthos war es eine Schlacht bis zu Letzt. Nach drei Jahren des erbarmungslosen Gemetzels lebten auf der Seite der Talasianer noch etwa zweihundert Krieger und dreihundertachtzig Zivilisten. Darunter waren auch acht Kinder, alle zwischen 5 und 14 Jahren alt. Die meisten davon waren Abkömmlinge von den hohen talasianischen Regierungsvertretern. Zwei der Kinder, ein Junge und ein Mädchen, waren jedoch von einem einfachen Bauern, die durch Zufall und sehr viel Glück diese letzte Chance auf Rettung erhielten. Ihre Eltern waren Seiyra und Archos und wurden bei einer Massenexekution des Siths durch eine seiner übernatürlichen Attacken kaltblütig ermordet. Vor lauter Verzweiflung entschieden sich die letzten Überlebenden, auf einem anderen Planeten um Hilfe zu ersuchen. Da sie jedoch selbst noch über keine hyperantriebfähigen Raumschiffe verfügten blieb ihnen nur eine Chance, dem Jedi seinen Frachter zu stehlen. Sie wussten, dass es Riskant war, sie wussten ebenfalls, dass er ihre Gedanken spüren konnte und somit wusste wo sie sich befanden, daher entschieden sie sich nur einen kleinen Teil ihrer Gruppe auf diese Mission zu schicken. Ausgewählt wurden dafür zehn der besten Krieger, zwei Diplomaten, da auf den Nachbarplaneten sie höchstwahrscheinlich niemand mit wohlwollen aufnehmen wird, und natürlich die Kinder um, im schlimmsten Falle, den Fortbestand ihres Volkes zu sichern. Unter den Kriegern befanden sich die beiden besten Piloten des Planeten, Garan und Felan. Sie beide waren Brüder und sind schon zusammen durch dick und dünn gegangen. Die anderen Elite-Soldaten waren Vroath, Barmas und Skwar, Enthien und Gruard, Loerks, Theord und Shak. Enthien war ihr Anführer, der letzte durch seine Taten ernannte Commander auf ganz Enthalas. Barmas und Skwar waren Krieger aus den Nordlanden von Nautum, durch das Leben in dieser kalten Region gehören sie zu den stärksten unter den Kriegern und hatten einen Hammerschlag dem während des Krieges noch keiner widerstehen konnte. Vroath, Gruard und Loerks gehörten einst zu der königlichen Leibgarde von Laurin, der letzten talasianischen Königin. Theoria und Shak waren zwar einst einfache Bauern und lebten vor den Angriffen des Sith-Lords auf ihren Bauernhof friedlich zurückgezogen in den Ebenen des Leviath. Sie waren unter den einigen wenigen die diesen Angriff in der Tiefebene Leviaths heil überstanden. Mit sich nahmen sie noch zwei kleine Kinder, Geschwister vom Nachbarhof, deren Eltern den Angriff nicht überlebt hatten. Mit dieser Tat verpflichteten sie sich dazu für die beiden kleinen für immer und ewig zu sorgen. Doch in ihrem Gewissen verbarg sich kein Gefühl von Verpflichtung, vielmehr von Selbstverständlichkeit, da ihre Nachbarn schon immer gute Freunde waren.
    Die Diplomaten waren unter den Namen Galvas und Leira bekannt, einst waren sie Teil der Talasianischen Gesandschaft von Botschaftern welche Verhandlung mit den Enthos führten, falls es hieß neue Gesetze zu verabschieden oder Verabredungen zu vereinbaren. Diese Gesandschaft bestand Ursprünglich aus fünf weiteren Diplomaten, welche jedoch bei den letzten Verhandlungen ermordet wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Einfluss des Sith schon soweit in den Ränken der Enthos ausgebreitet, dass sie dazu bereit waren für ihn einen kaltblütigen Mord zu begehen.
    Unter den Kindern waren drei Mädchen und fünf Jungs. Die Mädchen hießen Heiyla, Yomarin und Serina, die Jungs Galvor, Treid, Yoda, Saraun und Lares.
    Saraun und Heiyla waren die Kinder von Diploamtin Leira, Lares und Galvor die von Enthien. Treid und Serina waren seit Beginn des Krieges Waisenkinder. Yomarin und Yoda verloren ebenfalls ihre Eltern im Krieg, wurden jedoch kurze Zeit später von ihren Rettern Theoria und Shak adoptiert.
    Mitten in der Nacht schlichen sie über die Grenze, welche derzeit aus einem Haufen Leichen und zerstörter Kampffahrzeuge bestand, in voller Hoffnung das sie in der Stille des Abendhimmels nicht entdeckt werden. Der private Hangar des Siths war direkt gegenüber seinem Thronsaal und wurde strengstens Bewacht. Vier Enthos-Krieger und zwei seltsam aussehende Wesen, welche nicht von dieser Welt waren. Jedoch bemerkte die kleine Gruppe auch, dass die Enthos nicht nur auf eventuelle Eindringlinge achteten sondern auch auf die beiden Wächter, wobei man sofort bemerkte, dass diese Wesen ebenfalls nicht hier sein wollten. Es waren zweifellos Sklaven. Sklaven die größer als zwei Meter waren, eine dunkelbraunes Fell hatten und eine armbrustartige Blasterwaffe in der Hand hielten. Keiner, auch nicht einer der Diplomaten, hatte jemals etwas vergleichbares gesehen. Es bot ihnen jedoch gleichzeitig eine einmalige Gelegenheit. Wenn sie es schaffen würden die Wesen gegen die Enthos aufzurühren, könnten es unsere Talasianer vielleicht schaffen unbemerkt an ihnen vorbei zu kommen. Galva, ihr Anführer, schlug vor sie allesamt auszuschalten, was jedoch bei den meisten Zweifel hervor rufte. Sie fürchteten sich vor den fremdartigen Wesen und wussten nicht ob sie so leicht, wie es ihr Anführer verdeutlichte, zu besiegen waren. Der kleine Bauernjunge dagegen hielt es für klüger seine Gegner zu beobachten und ihre Schwachstellen herauszufinden. Da die Erwachsenen dies nicht in betracht zogen bemerkten sie auch nicht den Humanoiden-Hemmbolzen, der den Wesen um den Knöchel gebunden wurden. Der Junge hatte so etwas schon mal bei einigen einheimischen Raubtieren gesehen, die dadurch unter Kontrolle gehalten wurden. Für einen kurzen Bruchteil einer Sekunde hörte er auf zu denken und lies sich von einer fremdartigen Kraft führen, die ihn Instinktiv eine der Laserwaffen der Krieger in die Hand nehmen lies und mit einer seltsamen Präzision zweier Schüsse die Hemmbolzen entfernen lies. Die beiden Kreaturen brauchten keinen Moment um ihre Gelegenheit zu erkennen. Mit einem schreierfüllten Laut rissen sie ihre Armbrüste hoch und erledigten kurzerhand zwei der Enthos. Dazu kam auch noch das aus den Fingern der Wesen messergroße Krallen wuchsen und diese mit gekonnten Kampftechniken die letzten beiden Wachen ausschalteten.
    Voller Schrecken wusste die Gruppe Talasianer nicht was sie nun tun sollten. Diese Wesen hatten zwar die Enthos ausgeschaltet, waren jedoch auf diesem Planeten bis jetzt nur als Sklaven gehalten. Ob sie nun freundlich auf die Talasianer zu sprechen waren konnte man nur auf eine Weise herausfinden. Mit sanften Schritten bewegte sich einer der Diplomaten auf die Wesen zu, beide zuerst verdutzt drein schauend, bemerkten die Angst in dem Gesicht des Mutigen. Um ihn zu beruhigen zogen sie ihre Krallen ein und einer der beiden reichte ihm die Pfote. Gerade als er dabei war mit seinen scheinbar neuen Verbündeten brüderlich zu werden, viel sein Gegenüber, mit blauweißen Blitzen durchdrungen, tot zu Boden. Was die meisten der Talasianer, wie auch die anderen beiden, vergessen hatten, war, dass sie sich immer noch gegenüber des Palastes von Valaur befanden und dieser über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügte. Voller Wut schrie der noch Lebende auf, griff nach seiner Armbrust und lies Salven von Plasmaschüssen auf den dunklen Jedi los. Mit einem leisen aber deutlich hörbaren Zischen, aktivierte der Sith zum ersten mal auf diesen Planeten seine zylindrische Waffe. Eine gleisende rotweiße Lichtklinge wuchs aus dem Kolben. Mit einer spielerischen Leichtigkeit parierte der dunkle Lord jeden einzelnen der Blasterschüße, welche versuchten ihn zu töten. Die Kreatur erkannte sofort, dass sie auf diese Weise keine Möglichkeit hatte, seine Rache mit ein paar Blasterschüssen zu vollziehen. Er fuhr wieder seine Krallen aus und viel mit einem markerschütternden Schrei über den Sith-Krieger her. Ganz ruhig stand er da, nur mit einem schelmischen Lächeln im Gesicht und wartete behutsam bis das Wesen nahe genug war für einen Todesstreich.
    Und da war sie auch schon wieder, die rotweiß glühende Lichtklinge, welche der Kreatur erst den Arm abtrennte und ihn einen Augenblick später das Herz durchbohrte. Trotz des Mitleids, das dieser Kampf in den Talasianern hervor rief, erkannten sie ihre einmalige Gelegenheit und nutzten diese schließlich auch. Sie brachen das Schloss des Frachterhangars auf und schlichen hinein. Nur der kleine Bauernjunge blieb noch für kurze Zeit neben dem Leichnam stehen. Mit tränengefüllten Blicken beobachtete er den, noch von einem Hauch Leben erfüllten, sterbenden Körper. Dieser hatte ebenfalls Tränen in den Augen und reichte mit seiner letzten Kraft dem kleinen Jungen ein Medaillon. Danach schob er ihn Richtung Hangartür und brach leblos zusammen. Hinter dem Kind wurden die Türen geschlossen. Die letzten Talasianer bemerkten gerade noch, wie die Hangartüren, in blauweiße Blitze getränkt, zu beben begannen. Der kleine Junge erkannte sofort, was es mit diesem blauen Funkengewitter auf sich hatte. Der Sith konnte solche Strahlen aus seinen Händen wachsen lassen und er wusste auch, dass er damit Talasianer töten kann. Auf diese Weise wurden seine Eltern getötet, sie haben lange gelitten und man konnte ihre Schreie noch Kilometer entfernt hören.
    Mit einer kurzen Verzögerung startete das Flugzeug, schoss ein Loch in die Hangarwand und nahm Kurs Richtung Himmel. Sie hatten es geschafft, sie waren dem wahnsinnigen Jedi entkommen und konnten auf anderen Welten um Hilfe flehen. Viele der Erwachsenen an Bord begannen sich zu Umarmen und Jubelrufe auszurufen. Doch ihre Vorfreude war genau das, was das Wort schon sagt, eine Vorfreude. Plötzlich erstarrte nämlich das Raumschiff mitten im Himmel und bewegte sich keinen Meter mehr weit. Keiner der sich an Bord befindenden Talasianer wusste was geschehen war. Es gab auf Enthalas keine Traktorstrahl-Technologie, welche die einzige logische Erklärung für ihre jetzige Lage wäre. Sie brauchten nicht lange, um die Ursache für ihre derzeitige Situation zu erkennen. Es konnte nur der Jedi sein, viele aus ihrem Volk hatten schon Gerüchte verbreitet, dass er mit seinen Händen Dinge bewegen konnte, die sich viele Meter von ihm entfernt befanden. Doch das er selbst ein Raumschiff in etlichen Kilometern Entfernung auf eine derartige Weise beeinflussen kann lies sie erneut vor seiner Macht erschüttern. Dies führte jedoch nur dazu, dass sie neuen Mut fassten, da der Drang von Enthalas zu entfliehen immer stärker wurde. Dem Krieger, der das Schiff flog fiel ein gewagtes Mänover ein, vom dem er schon einmal etwas gehört hatte und wollte es selbst versuchen. Keinem der sich an Bord befindlichen konnte etwas besseres einfallen und Sie liesen es ihn machen. Das, was der dunkle Jedi mit seiner Taktik vorhatte war, das Schiff zurück auf den Planeten zu zwingen und da sie woanders nicht hin konnten, gaben sie ihm das, was er wollte.
    Mit einer riskanten einhundertachtzig Grad Drehung stürzten sie nun auf den Planeten zu. Um den Kräften des Jedi noch eins draufzusetzen hatten sie die Triebwerke auf volle Leistung geschaltet. Darth Valaur tat genau das was sie von ihm erwatet hatten, indem er seine Beeinflussung auf das Schiff umpolte und es somit von sich abstoß. Er hatte keine Chance, da alle Kräfte, bis auf seine eigenen, gegen ihn wirkten.
    Das einzige was einem dunklen Sith-Krieger mehr interessiert als die Macht über niedere Wesen war es, sein eigenes Leben zu schützen. Somit floh er von dem voraussichtlichen Einschlagsort des scheinbar abzustürzenden Raumschiffes.
    Einen knappen Kilometer vor der Enthalas-Oberfläche zog Garan das Steuer mit ganzer Kraft wieder an sich um dem Sturzflug zu entgehen. Da dies kaum noch möglich war musste ihm auch noch sein Copilot sowie Bruder Felan helfen. Selbst zu zweit konnten sie es nur mit knapper Müh und Not schaffen, weniger als fünfzig Meter über dem Boden in einen vertikalen Flugwinkel zu wechseln. Mit einer das Schiff stark belastenden Geschwindigkeit flogen sie die Oberfläche des Planeten entlang. Als sie sich dem dunklen Jedi weit genug entfernt fühlten änderte sich ihr Flugwinkel wieder in Richtung neuer Hoffnung.
    Dieses Mal fühlten sie sich erst in Sicherheit, als sie die Sphären ihres Planeten passiert und das endlose Sternenmeer erreicht hatten. Sie wussten jedoch auch, dass der Sith-Krieger immer noch über Raumschiffe verfügte, vielleicht keine die den Hyperraum erreichen können, doch trotzdem eine vorrübergehende Gefahr darstellen können. Auch wenn sie nun über ein hyperantriebfähiges Schiff verfügten, wusste immer noch keiner an Bord wie man ihn benutzen kann. Während Felan verzweifelt nach einer Art Betriebsanleitung sucht, versuchte Garan alle möglich Knöpfe und Hebel aus, was seiner eigenen Meinung nach verrückt war.
     
  3. WilliamMcGregor

    WilliamMcGregor Padawan

    Auch wenn sie noch über keine derartige Technologie verfügten, hatten sie Theorien über den Hyperraum. Und so wussten sie, dass ein unkontrollierter Hypersprung, ohne jegliche Angabe von Koordinaten verrückt sein muss. Ebenso muss man die ganzen Meteoriten und Kometen, die im All umher schwirren, berücksichtigen. Trotz seines begrenzten theoretischem Wissen versuchte er alle möglichen Funktionen des Schiffes aus. Felan schaltete einen der vielen Displays im Cockpit ein und sah plötzlich eine große Sternenkarte vor sich. Noch nie hatte er die Galaxis in einem solch detaillierten Zustand gesehen. Im blieb jedoch nicht viel Zeit um die Karte zu bewundern und gab ohne langes nachdenken den erstbesten Planeten , der ihm einfiel, in die Konsole ein. Nach einer Bestätigung, tauchten auf dem Bildschirm unendlich viele Zahlen und Gleichungen auf. Es sah danach aus, als ob der Computer irgendwelche Koordinaten ausrechnete und Felan hoffte, das es auch diejenigen von dem Planeten waren, die er zuvor eingegeben hatte.
    Mit einem der vielen Knöpfe startete Garan plötzlich einen Torpedo und erschrack. Er wunderte sich darüber, dass ein Frachter mit derartigen Waffen ausgerüstet war. Es kam ihm der Gedanke, dass Darth Valaur das Schiff ein wenig verbessert haben musste. Mit einem immer kleiner werdenden Feuerschweif verschwand der Torpedo im nirgendwo des Alls und Garan hoffte, dass er nie eines der unendlichen Ziele im Weltraum erreichen wird. Der letzte Hebel, der bisher noch unbetätigt geblieben ist, viel nun in Garans Blickfeld. Sonderbarerweise war dieser Hebel der größte von allen und lag direkt vor seiner Nase. Vielleicht war das dass Ergebnis seines Unterbewusstseins, welches ihm damit andeuten wollte, dass dieser Hebel dort in ihm Angst hervorruft. Jedoch hatte er für einen solch tiefgründigen Gedanken derzeit keine Zeit und schob ihn beiseite. Ohne weiteres überlegen betätigte er den Mechanismus und vor ihm begannen die Sterne in lange Lichtstreifen zu verschwimmen.
    Für einen kurzen Augenblick glaubten die Talasianer zu spüren, wie es sie mit einer unglaublichen Kraft in ihre Sitze drückte. Da jedoch keiner an Bord auch nur einen Hauch von Schmerzen empfand, lies man diesen Gedanken bald, als Einbildung abgestempelt, liegen. Die nächsten zehn Minuten mussten alle, die sich derzeit im Cockpit befanden, den Piloten davon überzeugen, dass er das Steuer nun loslassen kann.
    Es gab zwar auf Enthalas bereits einige Arten von automatisch gesteuerten Flugzeugen, jedoch wirkte keines davon weder auf eine solch große Distanz noch mit einer derartigen Geschwindigkeit. Garan beunruhigte es, dass der Computer sie über einen derartig langen Zeitraum kontrollierte, doch schließlich hatte er keine Wahl. Außerdem konnte er nun die Zeit nutzen um sich mit dem Schiff vertraut zu machen, zumindest in der Theorie.
     
  4. WilliamMcGregor

    WilliamMcGregor Padawan

    Ich bitte um Kommentare, Verbesserungsforschläge und Hinweise darauf, dass das mit dem aktuellen Wissenstand über Yoda übereinstimmen könnte.

    Vielen Dank.


    NAJA, das mit den Kommentaren wird wohl nichts mehr, SCHADE eigentlich. Hätte gerne gewusst wie ihr die Geschichte so findet. :(:(:(
    Da ich keine Lust mehr hab jeden Tag gebannt auf Antworten zu warten, sage ich jetzt einfach mal viel Spaß und ich hoffe die Geschichte gefällt euch. :rolleyes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2008

Diese Seite empfehlen