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[FICTION] Bounty Hunter - Kein Weg zurück

Dieses Thema im Forum "Fan-Filme, Fiction und Art" wurde erstellt von Mr. Kevora, 5. April 2009.

  1. Mr. Kevora

    Mr. Kevora Clown Prince of Crime Premium

    Hier noch ein Fan Fiction von mir. Diesmal gehts um Boba Fett und seinem Aufstieg zum gefürchtetsten Kopfgeldjäger der ganzen Galaxis, sowie um charakteristische Eigenschaften, die in offiziellen Büchern und Filmen etc. bisher unergründet blieben.
    Ich habe heute erst begonnen, den Fan Fiction zu schreiben, weshalb ich bis jetzt nur einen Prolog habe, der Rest folgt in Kürze.
    Wünsche viel Spaß mit meiner neuesten Geschichte...;)
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    Genre: Action-Thriller


    Hauptcharaktere:

    Boba Fett
    T2-R7 (erfunden)
    Darth Vader
    Sirax Darson (erfunden)
    Gazoz Slusk (erfunden)


    Epoche: Aufstieg des Imperiums (3 Jahre VSY)


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    Bounty Hunter
    Kein Weg zurück




    Prolog


    „Ich kann nicht mehr...“, hechelte Sirax Darson, ein blauhäutiger Duros.
    Er war bereits mehrere Kilometer gerannt und wer vermochte zu wissen, wie weit er noch rennen musste?
    Sirax hatte soeben eine kleine Gasse in der Unterstadt erreicht und ließ sich an einem Müllcontaienr zu Boden sacken.
    Der Regen prasselte ihm ins Gesicht, als er auf sah und den Himmel absuchte, was auch immer ihn verfolgte.
    Coronet war die Haupt- und damit die größte Stadt Corellias und trotz seiner Lage im Gebiet der Kernwelten, war eien so große Stadt diesen Planeten ein raues Pflaster.
    Die Nacht und ein Gewitter machten die Situation in einem solchen Gebiet auch nicht sicherer.
    „Ich hab' ihn doch abgehängt...“, schnaufte Sirax und kicherte, „Sieht so aus, als habe ich mir den Ruf des „Unsichtbaren Schmugglers“ redlich verdient, wenn nicht einmal er mich aufhalten kann...“.
    Plötzlich hörte Sirax das Stampfen mehrerer Personen durch die Pfützen der Gasse.
    Sirax sprang auf und kniete sich hinter den Müllcontainer, bis er die zwei sich nähernden Personen erkannte: „Ihr seid spät dran!“.
    Es erschienen zwei von Sirax' Männern. Der Eine war ein Twi'lek, der andere ein Gran.
    „Freu dich, dass wir dich überhaupt abholen, Sirax.“.
    „Ja ja“, antwortete Sirax hektisch, „lasst uns zusehen, dass wir hier schleunigst verschwinden! Ett ist hinter mir her!“.
    „Boba Fett?“, fragte der Gran in seiner Sprache und sah sich nervös um.
    „Das Gewitter scheint seine Sensoren zu stören.“, erklärte Sirax, „Es dürfte also schwer für ihn sein, uns zu finden. Steht das Schiff bereit?“.
    „Aufgetankt und startklar.“, antwortete der weniger nervöse Twi'lek.

    Die drei Söldner machten sich auf den Weg.
    Nach einigen Metern jedoch hielten sie an und betrachteten die Silhouette einer Gestalt am anderen Ende der Gasse.
    Sie trug eine Rüstung und scheinbar einige Waffen, sowie einen Jetpack – sehr selten dieser Tage.
    „Ihr habt genau zehn Sekunden, euch zu ergeben.“, forderte sie eine verzerrte Stimme aus dem Helm der Rüstung auf, „Die Waffen runter!“.
    Die Stimme war rau, kalt und furchteinflößend.
    Sirax grinste: „Du willst dich also tatsächlich mit der Black Sun, dem größten Verbrechersyndikat der Galaxis anlegen? Du hast keine Ahnung, worauf du dich einlässt. Dein Auftraggeber hat dich in den Tod geschickt, merkst du das nicht?!“.
    Die Gestalt am anderen Ende der Gasse bewegte sich keinen Millimeter und antwortete nicht.
    „Sieht aus, als wolle er 'ne Abreibung, was?“, lachte der Gran und zog eine Blasterpistole aus seinem durchnässten Holster.
    Der Twi'lek tat dasselbe und beide richteten ihre Blaster auf die Gestalt.
    „Legt diese Missgeburt um!“, befahl Sirax und deutete auf die Gestalt.
    „Die Zeit ist um.“, antwortete die kühle Stimme und nach einem plötzlichen Aufblitzen des Jetpacks war die Person in den vom Gewitter durchzogenen Himmel verschwunden.
    Der Regen vermied es Sirax, hinauf zu sehen.
    „Wo verdammt nochmal ist der ******* hin?“, fragte Sirax aufgeregt.
    „Ich weiß es nicht...“, antwortete der Twi'lek, ebenfalls nervös, „Lasst uns zum Hangar gehen!“.
    Die drei Männer rannten los, in Richtung des Endes der Gasse, wo der Mann in der Rüstung zuvor gestanden hatte.
    „Beeilung!“, spornte Sirax seine Männer schnaufend an, „Wir haben es fast geschafft!“.
    Sirax lief hinten, in der Hoffnung, der Kopfgeldjäger würde von vorne zuschlagen, sollte er sich erneut zeigen.
    Plötzlich raste eine Rakete auf die drei Männer zu und schleuderte Sirax gegen die Wand.
    Seine beiden Leibwächter zerfetzte und tötete sie sofort.
    Sirax sah auf und schrie vor Schmerzen, als er einen Splitter der Rakete in seinem linken Bein bemerkte. Er konnte nicht aufstehen und hustete, da der Regen seit Stunden auf ihn niederprasselte.
    Im nächsten Augenblick hörte Sirax die Triebwerke des Jetpacks und in Sekundenschnelle landete die Person in der Rüstung neben seinem Kopf.
    Er wollte seine Blasterpistole vom Gürtel nehmen, um sich zu wehren, doch es war zu spät: Der Kopfgeldjäger presste den kalten Lauf eines Blastergewehrs an seinen Kopf.
    Sirax sah auf zu seinem Gegenspieler und erkannte ihn diesmal: Er trug den Brustharnisch und den Helm eines Mandalorianers, einem durch die Galaxis verstreuten und fast ausgestorbenen, stolzen Kriegervolkes. Der Helm trug ein T-förmiges Sichtvisier, sowie eine kleine Antenne an der rechen Seite; vermutlich ein ID-Scanner, wie ihn viele Kopfgeldjäger trugen.
    Die Rüstung war grün, der Rand des T-Visiers mit einem roten Streifen umrandet.
    „Schon gut, schon gut, du hast mich!“, rief Sirax und ergab sich.
    Der Kopfgeldjäger zog den Blaster aus Sirax' Holster und warf ihn an den Rand der Gasse.
    „Sirax Darson?“, fragte die kalte, verzerrte Stimme aus dem Helm.
    Der Duros nickte und wischte sich den Regen aus dem Gesicht.
    „Du arbeitest für die Black Sun?“, fragte der Kopfgeldjäger. Er schien sich auf eine kleine Wortwahl zu beschränken.
    Der Duros nickte erneut: „Sie werden mich töten, wenn ich dir alles erzähle. Aber nicht nur mich; auch du bist dran. Bist du sicher, dass du auf das Angebot eingehen möchtest?“.
    Das Pressen des Blastergewehrs gegen Sirax' Stirn verstärkte sich und Sirax wurde klar, dass mit dieser Person nicht zu verhandeln war: „Okay, okay! Schon gut! Ich arbeite für die Black Sun! Ich sammle Informationen und schmuggle etwas, was man halt so tut, um sich ein nettes Leben an den Stränden Baroondas leisten zu können...“.
    „Gehören Attentate auch zu deinen Aktivitäten?“, fragte die Stimme kalt.
    „Naja... ich... ähm..“, der Duros zögerte, doch nach einem weiteren Ruck des Blastergewehrs fuhr er fort, „Mein Vorgesetzter hat mich gut dafür bezahlt, dass ich das tue! Den Mordanschlag auf den Imperator meine ich!“.
    „Die Black Sun steckt also hinter dem gescheiterten Mordversuch auf Coruscant?“
    „Ja!“
    „Wer ist dein Vorgesetzter?“, fragte der Kopfgeldjäger und zog das Blastergewehr von Sirax' Stirn.
    „Wenn ich das sage, bin ich tot!“, schrie Sirax, doch als er keine Antwort erhielt, schien seine Lage sich zu verschlechtern, „Okay, sein Name ist Gazoz Slusk, ein Quarren! Ihm gehören einige Bänke hier in Coronet!“.
    Der Kopfgeldjäger schien erhalten zu haben, was er wollte und ließ Sirax los.
    „Du bist Boba Fett, nicht wahr?“, fragte der Duros grinsend, als er dem Kopfgeldjäger durch den Regen nachsah, der die Gasse verließ, „Es heißt, du wärst der Beste – der Gnadenloseste. Wieso tötest du mich nicht?!“.
    Die Person drehte sich um: „Weil dein Boss das erledigen wird.“.
    Darauf aktivierte er sein Jetpack und schoss durch den Regen davon.


    Boba Fett landete mit seinem Jetpack in einem der Hangars, in dem sein Schiff, die Slave I, stand.
    Es war recht groß für einen Zweisitzer und besaß eine recht außergewöhnliche Form.
    Der Mann in der Rüstung betrat sein Schiff und schloss hinter sich die Laderampe.
    Er warf sich in den Pilotensessel und aktivierte einen Kommunikator.
    Am Steuerpult erschien plötzlich eine in schwarz gehüllte Gestalt, die ein künstliches Atmen und eine mechanische Stimme von sich gab: „Haben Sie die Lücke in ihrem System auf Corellia gefunden, Fett?“.
    „Ja, Lord Vader.“, antwortete Fett, der seinen Helm weiterhin trug, vermutlich wollte er nicht erkannt werden, „Der Duros Sirax Darson erzählte mir, dass er für den Anschlag auf den Imperator zuständig gewesen sei und dass er von einem des Vorstands der Black Sun beauftragt worden war. Einem Quarren namens Gazoz Slusk. Angeblich besitzt er einige Bänke, hier in Coronet.“.
    „Sehr gut.“, antwortete die in schwarz gehüllte Gestalt mit ihrer mechanischen Stimme, „Der Imperator wird sich sehr über Ihren Fortschritt freuen. Scheinbar war die Empfehlung von Jabba dem Hutten berechtigt.“.
    „Wann kann ich mit meiner Belohnung rechnen?“, fragte Fett und ignorierte das Kompliment der dunklen Gestalt.
    „Sobald Sie Slusk und seine kleine Rebellion ausgeschaltet haben.“, antwortete Darth Vader.
    „Das war nicht unsere Abmachung! Sie haben mir das Tagebuch versprochen!“.
    „Und das sollen Sie nach Ihrem weiteren Erfolg erhalten.“, antwortete Vader und unterbrach die Übertragung.
    Boba zog seinen Helm aus und legte ihn auf seinen Schoß.
    Er schien ein recht junger Mann zu sein. Er besaß eine leicht braun gebrannte Haut, hatte schwarzes Haar und einen leichten Stoppelbart.
    Boba betrachtete den Helm, der zuvor seinem Vater, Jango Fett, gehört hatte.
    Jedenfalls nannte er den stolzen, mandalorianischen Kopfgeldjäger seinen Vater.
    Im Grunde war Jango Fett sein Spender gewesen.
    Boba war der erste Klon während den Forschungen zur Aufstellung einer Klonarmee für die ehemalige Republik gewesen.
    Jango jedoch hatte ihm alles beigebracht, was ein Kopfgeldjäger über den Kampf und über das Finanzielle wissen konnte und war, sofern er nicht auf einer Mission unterwegs war, stets für ihn da und hatte sich den Titel „Vater“ wirklich verdient.
    Jango jedoch war auf dem Planeten Geonosis beim Ausbruch der Klonkriege getötet worden und nun lag es an Boba, seinem Vater nachzueifern und ebenfalls der gefürchtetste Kopfgeldjäger der Galaxis zu werden.

    „Ich habe Sie sprechen gehört.“, erklärte plötzlich eine mechanische Stimme hinter Boba, „Ist alles in Ordnung, Master Boba?“.
    Boba kehrte aus seinem Traum zurück und legte den Helm auf einen kleinen Tisch neben ihm: „Ja, T2, es ist alles in Ordnung. Es scheint nur, als sei meine Mission soeben verlängert worden.“.
    T2-R7 war ein grauer, mit schwarzen und dunkelroten Streifen versehener Protokolldroide. Allerdings war ein weitaus gelenkiger als die meisten seiner Art es waren.
    „Um was geht es?“, fragte der Droide und setzte sich in den Copilotensitz.
    „Ich muss einen der Anführer der mächtigsten Mafia der Galaxis aufspüren und ausschalten.“
    „Und was verspricht man Ihnen?“
    Boba sah erneut auf den Helm seines Vaters: „Mein Leben.“.

    Fortsetzung folgt..._________________________________________________________________
     

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