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[Fiction] General Grievous: Das Schicksal eines Kaleesh-Kriegers

Dieses Thema im Forum "Fan-Filme, Fiction und Art" wurde erstellt von Grievous, 9. April 2009.

  1. Grievous

    Grievous Kriegsherr von Kalee

    So, nach langem hin und her habe ich mich nun doch entschieden eine Fan-Fiction über meinen Lieblingscharakter, General Grievous zu schreiben.
    Ich bin zwar ziemlich gut in Deutsch, habe aber sonst so gut wie keine Ahnung vom Schreiben von Geschichten bzw. Romanen oder FFs. Das heißt, vernichtet die FF nicht gleich total, ich tu mein Bestes. ;-) Trotzdem bin ich natürlich für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge immer offen.
    Übrigens wird die FF immer kapitelweiße erscheinen, ich bin also noch dabei sie zu schreiben. Immer wenn ein Kapitel komplett ist, werde ich es hier hochladen.

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    Personen: General Grievous alias Qymaen jai Sheelal; verschiedene Jedi, evtl. auch Count Dooku
    Zeit: beginnt 178 Tage nach der Schlacht von Geonosis, von Kapitel zu Kapitel wird es mal ein paar Zeitsprünge geben
    Genre: öh...Abenteuer, Action, Drama und sowas?!
    Kurzbeschreibung: General Grievous greift den Planeten Elom an, der durch den Export von Lommiterz sehr wichtig für die Republik ist. Der Jedi-Rat entsendet den Sludir und Jedi-Meister Galuk Moron, zusammen mit seinem ehemaligen Padawan Tero Sannel und einem Batallion Klontruppen unter der Führung von Klon-Commander CC-2258; "Baze", um den Planeten vor der Droidenarmee der KUS zu verteidigen
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    General Grievous: Das Schicksal eines Kaleesh-Kriegers


    Kapitel 1: Ruhe vor dem Sturm

    -- 178 Tage nach der Schlacht von Geonosis

    -- Hyperraum; nahe dem Planeten Elom

    General Grievous stand auf der Brücke der Invisible Hand und blickte aus dem breiten Sichtfenster das die Sicht auf den Weltraum freigab. Im Moment waren dort nur lange, hell leuchtende Streifen zu sehen. Das Schiff war, wie die restliche Flotte der Separatisten vor einer Standardstunde in den Hyperraum gesprungen und war nun beinahe an ihrem Ziel, dem Planeten Elom, angekommen.
    Einen Tag zuvor hatte Count Dooku Grievous über den Holoprojektor des Schiffes kontaktiert und ihm seinen nächsten Auftrag übermittelt.
    Der General war sich der Bedeutung des Planeten bewusst: Es war der einzige bekannte Planet der Galaxis auf dem Lommiterz, eines der essenziellen Bestandteile von Durastahl existierte. Würde es Grievous gelingen den Planeten einzunehmen, wäre dies ein großer Vorteil für die Konföderation und würde einen weiteren Schritt zum endgültigen Sieg über die Republik und die Jedi bedeuten. Jedi...schon alleine der Gedanke an dieses Wort ließ unbändigen Zorn in Grievous aufwallen. Er hoffte, die Republik würde Jedi entsenden um Elom zu verteidigen, nur damit er sie alle töten und seiner Sammlung einige weitere Trophäen hinzuzufügen könne. Noch während er darüber nachdachte, sahen seine stechend gelben Augen dass die Streifen vor den Aussichtsfenstern kleiner wurden und schließlich wieder der normale, mit weiß leuchtenden Sternen durchzogene Weltraum zum Vorschein kam, sowie der graubraune Wüstenplanet, der Hand aus gesehen etwas weiter unten lag.
    Als er den mit seltsamen hellen Flecken bedeckten Planeten betrachtete, informierte ihn sein Captain, ein rotäugiger Neimodianer mit blasser, grüner Haut über den Stand der Dinge: „General, die Scanner zeigen eine Flotte der Republik von mittlerer Größe an, die vom Orbit oberhalb von Elom auf uns zukommt. Unter anderem wurden mehrere Venator- und Acclamatorschiffe sowie einige Dreadnaught-Kreuzer geortet.“
    „Ausgezeichnet.“, sagte Grievous, dessen Stimme dunkler und brummender klang als die der Kampfdroiden. „Lasst die Munificents mit maximaler Schildstärke vorausfliegen und positioniert dahinter die Recusant- und Providence-Schiffe und greift ihre Venators mit sämtlichen Geschützen an. Die Lucrehulk-Kernschiffe in der Mitte sollen die Acclamatoren ins Visier nehmen und die Landungsschiffe für den Angriff auf den Planeten vorbereiten.“
    „Jawohl, General“, kam die Antwort des gehorsamen Captains mit dem seltsamen Akzent in seiner Stimme, und die Hand setzte sich langsam in Bewegung. Vor dem Sichtfenster waren jetzt unzählige Droiden- und Tri-Jäger erkennbar, die aus dem Hangar ausschwärmten und gleich auf die ARC-170 Sternjäger der Republik treffen würden.

    In der Stadt Oront brach die Hölle los. Während hunderte von Eloms, Elomins, Menschen, Twi'leks, Rodianern und viele weitere Angehörige verschiedener Spezies versuchten, die Fracht- und Passagierschiffe zu erreichen, sicherten Männer in glänzend weißen Rüstungen die Stadt, stellten Geschütze auf und plazierten Minen die die Kampfdroiden aufhalten sollten wenn sie in die Stadt einrückten.
    Die Metropole und Hauptstadt von Elom bestand zum größten Teil aus hohen Wolkenkratzern und zahlreichen riesigen Landeplätzen und Raumhäfen, auf denen das Lommiterz exportiert und lebenswichtige Güter importiert wurden.
    Natürlich war die Stadt nicht so riesig wie solche in den Kernwelten, aber trotzdem hatte sie eine beachtliche Größe und bot zahlreiche gute Positionen für Scharfschützen oder Hinterhalte.
    Nicht zuletzt einer der Faktoren den Tero Sannel für seine Strategie nutzen wollte. Noch war ihm die Truppenstärke der angreifenden Droidenarmee nicht ganz klar, aber nun da ihre Flotte aus dem Hyperraum gesprungen war musste alles so schnell wie möglich gehen. Die Bewohner von Oront mussten in Sicherheit gebracht und die Klontruppen in Stellung für die erste Attacke der Kampfdroiden sein.
    „Beruhige dich Tero.“, sagte sein alter Meister, der schon die ganze Zeit über neben ihm gestanden war. Der alte, sechsbeinige Sludir drehte seinen Kopf mit der kurzen, spitzen Schnauze ein Stück zu ihm und schaute seinen früheren Padawan mit schmalen, schwarzen Augen an. „Gerate jetzt nicht in Panik, sonst bringst du nur den Erfolg unserer Mission in Gefahr. Die Stadt muss evakuiert und die Droidenarmee aufgehalten werden, und das wird uns nicht gelingen wenn du nicht im Stande bist dich zu konzentrieren.“ „Ja, Meister.“, sagte Tero leicht betreten. Obwohl er nun schon seit vier Jahren ein Jedi-Ritter war, stand ihm sein Meister immer noch mit einem guten Rat zu Seite und half ihm bei Problemen die er durch seine noch geringe Erfahrung nicht bewältigen konnte. Ein Glück, das nicht alle Jedi besaßen, vor allem jene nicht, deren Meister bei der Schlacht von Geonosis vor etwa sechs Monaten getötet worden waren.
    Tero schaute für einen Augenblick in den Himmel hinauf, und musste mit Schrecken feststellen, dass bereits zwei Venator-Kreuzer zerstört wurden und ihre Trümmer nun langsam auseinandertrieben. Die Flotte der KUS schien unaufhaltsam und in perfekter Formation vorzurücken, ohne dass die Schiffe der Republik etwas dagegen tun konnten.
    Sein Meister, namentlich als Galuk Moron bekannt, rümpfte die Nase und machte ein missmutiges Gesicht. „Stimmt etwas nicht?“, fragte Tero verunsichert. Obwohl er so viel Jahre von ihm gelernt hatte, viel es ihm manchmal immer noch schwer zu erkennen, was sein Meister gerade dachte und wie er sich fühlte. „Ich bin nicht sicher,“ sagte der Sludir, „aber ich glaube diese Flotte wird von keinem Droiden-Commander angeführt.“
    Bei diesen Worten stockte Tero der Atem. „Aber ihr glaubt doch nicht...!?“ „Oh doch, so scheint es wohl. Ki-Adi-Mundi scheint nicht übertrieben zu haben als er im Tempel von diesem neuen Droidengeneral berichtete. Aber darüber sollten wir uns vorerst einmal keine Sorgen machen.“ Der Jedi-Meister stieß einen kurzen Pfiff aus und einige Sekunden später kam ein Klonkrieger in weißer, mit gelben Markierungen versehener Rüstung an. „Sir, die Evakuierung ist abgeschlossen. Alle Einwohner von Oront sind jetzt in Sicherheit. Der vordere Teil der Stadt ist mit einem Schildgenerator geschützt und im Westen und Osten haben wir unsere Geschütze postiert. Im hinteren Teil wartet dann unsere Hauptstreitmacht auf sie, flankiert von den Kampfläufern. Bis sie dort ankommen sollten die Streitkräfte der Separatisten bereits so stark ausgedünnt sein, dass wir keine Probleme mehr mit ihnen haben dürften.“
    „Gut gemacht, Commander Baze.“, lobte Tero den Soldaten, der salutierte und anschließend wieder zu seinen Truppen zurückkehrte und ihnen letzte Befehle gab. Da sah der Jedi in der Ferne etwas, das aussah wie Vögel die sich im Gleitflug langsam auf die Planetenoberfläche herabsenkten, doch sogleich entpuppten sie sich als C-9979 Landungsschiffe der Handelsföderation, die unzählige Kampfdroiden und Panzer der KUS in sich trugen. Die Schlacht um Elom hatte begonnen...
     
  2. yoda93

    yoda93 Dienstbote

    gute geschichte bis jetzt, super schreibstill ich werde auf jeden fall die nächsten kapitel lesen .

    yoda93
     
  3. Grievous

    Grievous Kriegsherr von Kalee

    @yoda93: Freut mich dass dir Geschichte gefällt. ^^

    Leider hat er sehr lange gedauert, aber manchmal brauche ich einfach eine Weile bis mir eine gute Verbindung zu meinen nächsten Planungen für die Story einfällt.
    Hier ist nun endlich Kapitel 2, viel Spaß beim Lesen:

    Kapitel 2: Marschierende Maschinen

    -- Elom; Atmosphäre nahe der Stadt Oront

    Ein Belbullab-22 Raumjäger drang in die Atmosphäre von Elom ein und brach durch die dicke Wolkendecke sodass vom Cockpit aus die Sicht auf die am Boden liegende Stadt Oront frei wurde. Grievous betrachtete aus der Höhe die Aufstellung der republikanischen Streitkräfte. Ein Mensch oder Kaleesh hätte aus dieser Entfernung nur ein paar graue Flecken erkennen können, doch er war kein normaler Kaleesh mehr, und erst recht kein Mensch. Er war ein Cyborg und seine Augen waren so genetisch verbessert worden, dass er die weit unter ihm liegende Stadt problemlos genau sehen konnte. Kurz schreckte er aus seinen Gedanken auf, als er die bläuliche Energiekuppel bemerkte, die gerade aktiviert worden war und sich um dem vorderen Teil der Stadt schloss.
    Grievous kniff die Augen zusammen. „Törichte Jedi.“, dachte er, „Sie glauben anscheinend wirklich, ich würde mich von so einem lächerlichen Deflektorschild aufhalten lassen. Aber gut, spielen wir ihr Spiel mit, aber nur mit einigen...Änderungen.“
    Er nahm Kontakt zu den Droiden-Piloten auf und wies etwa ein Drittel von ihnen an die Landungsschiffe direkt vor den schildgeschützten Stadttoren zu landen. Schon vor fast einer Minute hatte in seinen Gedanken ein Plan Gestalt angenommen, mit dem er den Jedi einen ordentlichen Strich durch die Rechnung machen konnte.

    Tero Sannel stand nun auf einem hohen Aussichtsturm nahe der Stadtmauern, auf dem eine Gruppe Klonsoldaten Stellung bezogen hatte.
    Von dort konnte er die Droiden-Bomber erkennen die dem Schild gefährlich nahe kamen und ihn schließlich durchflogen.
    Versucht Grievous wirklich den Generator mit ein paar einfachen Bombern zu zerstören? Sofort wandte sich der Jedi an einen Klontrooper der direkt neben ihm stand und gab ihm seine Befehle: „Weißen sie die Geschütze in Sektor 8 und 12 an, die Luftabwehr zu übernehmen. Sie sollen die feindlichen Bomber ins Visier nehmen.“ „Ja, Sir.“ kam die monotone Antwort des Troopers der sogleich über sein Helm-Komlink Kontakt zu den Soldaten an den Hauptgeschützen aufnahm.
    Zufrieden sah Tero zu wie die Laserstrahlen alle Bomber der Reihe abschossen bevor diese ihr Ziel erreichen konnten.
    Warum bei der Macht hat Grievous so einen hoffnungslosen Versuch unternommen? Völlig verwirrt dachte der junge Jedi-Ritter für einen Moment nach, da bemerkte ein kleines Schiff das die Geschütze offenbar verfehlt hatten. Der Jäger den er dort am Himmel erblickte besaß eine völlig andere Form und Farbe als die Bomber und bewegte sich mit rasender Geschwindigkeit auf den Schildgenerator zu. „Los!“ schrie Tero verzweifelt, „schießt diesen Jäger ab!“ Doch es war schon zu spät. Unglaublich schnell wich der Jäger den Schüssen aus und feuerte mit zwei Tripplelaserkanonen auf den Generator. Binnen weniger Sekunden durchbrach das Laserfeuer die Panzerung traf eine der Energieleitungen die den Schild mit Strom versorgten. Sogleich explodierte das metallene Gestell in einem riesigen Feuerball und die blaue Kuppel um die Stadt begann sich aufzulösen.
    Mit Entsetzen beobachtete Tero wie die Kriegsmaschinen der KUS auf die Tore zurollten und die Artillerie die Mauern unter Beschuss nahm.
    Durch die Macht spürte er die aufgewühlten Gedanken von Commander Baze, der gerade den Turm hinauf kam. „General,“ rief er offensichtlich aufgeregt, „mehrere Landungsschiffe sind im Osten und Westen innerhalb der Stadt gelandet. Ihre Multi-Truppen-Transporter haben bereits erste Kampfdroiden ausgeladen!“
    Da wurde dem Jedi endlich alles klar. Es war nur ein Ablenkungsmanöver! Grievous wollte dass wir denken sie greifen frontal an, aber eigentlich wollten sie nur den Schild ausschalten und uns dann in die Zange nehmen.

    Die Schlacht verlief ausgezeichnet, Grievous' Plan war aufgegangen, die Jedi hatten seine Strategie nicht durchschaut.
    Er landete seinen Jäger neben einem AAT-Panzer der gerade eine Gruppe Klonsoldaten am anderen Ende der breiten Hauptstraße und Beschuss nahm. Grievous sprang mit wallendem Umhang aus dem Cockpit der Soulless One und sogleich trat einer der Droiden-Commander neben ihn um Bericht zu erstatten. „General, die Kampfdroiden haben die Klone bis in den hinteren Teil der Stadt gedrängt. Die Feuerregenpanzer kümmern sich und ihre Geschütze.“ Grievous konnte genau erkennen wie die Klonkrieger von dem AAT abgeschossen wurden und schließlich flohen um sich hinter einer Hauswand zu verschanzen. „Gut.“, antwortete er schließlich dem dünnen Droiden. „Kesselt die Droiden in Sektor 14 ein und vernichtet ihre Kampfläufer. Ich nehme mir inzwischen ihre Jedi-Generäle vor.“ Der Droide nickte gehorsam und bewegte sich mit genau gleichmäßigen Schritten zu den Panzern um ihnen Anweisungen zu geben.
    Erhobenen Hauptes schritt der Cyborg die lange Straße entlang und bemerkt wie eine Klone ihn offenbar erkannten, was ihnen nur noch einen Grund mehr gab so schnell wie möglich zu verschwinden.
    Als Grievous um die Ecke bog bemerkte er drei breite Reihen Klonsoldaten die sich erneut formiert zu haben schienen und ihn nun unter Beschuss nahmen. Unter seinem grauen Umhang hatte er bereits die Hände an zwei Lichtschwerter gelegt und nur den Bruchteil einer Sekunde später flammte eine blaue und eine grüne Klinge auf die das Laserfeuer der Blastergewehre blitzschnell abwehrten.
    Grievous sprang knapp vier Meter nach vorn sodass er sich nun genau über seinen Gegnern befand, tötete drei bereits im Fallen und stach zwei weiteren die leuchtenden Klingen in den Bauch.
    Erst jetzt hatten die restlichen Soldaten Grievous' Positionsänderung bemerkt und schossen nun verzweifelt auf ihn, wichen bei jedem Lichtschwertschlag weiter zurück. Sie hatten nicht die geringste Chance. Grievous schlug mit Leichtigkeit ihre Waffen entzwei und brachte die Trooper dann mit schnellen Attacken zu Fall.
    Es waren nur noch wenige von ihnen übrig, da hob ihr Anführer, ein Klon-Sergeant mit roten Markierungen den Arm und war einen Thermaldetonator nach dem Cyborg-General – ein schwerer Fehler.
    Der Kaleesh brauchte nicht einmal eine Sekunde um zu reagieren, griff die Granate mit einem seiner klauenartigen Füße aus der Luft und warf sie nach rechts auf sechs Klone die nicht mehr rechtzeitig wegspringen konnten und von der Explosion in den Tod gerissen wurde.
    Auch wenn das Gesicht des Sergeants unter seinem Helm nicht erkennbar war, schien er völlig überrascht von dieser schnellen Reaktion zu sein.
    Als Grievous mit einem Angriff auch die letzten drei übrigen Trooper getötet hatte ging auf deren Anführer zu, der ihm mit erhobenen Blaster gegenüberstand. Der Kriegsherr von Kalee verlor keine Zeit und packte seinen letzten Feind mit dem Fuß noch bevor er abdrücken konnte, quetschte mit den Krallen seinen Helm ein und schlug ihn an die stählerne Hauswand neben ihm. Reglos blieb der Klon liegen.
    Der ganze Kampf hatte nur 57 Sekunden gedauert, nun lagen 28 Klonkrieger tot auf dem Boden.
    Unberührt stieg der General über ihre Leichen hinweg. „Nicht schlecht für den Anfang.“ , dachte er sich während er weiterging und unzählige Superkampfdroiden hinter ihm über den stählernen Boden der Stadt Oront marschierten.



    Ich bemühe mich sehr und hoffe dass ich für das 3. Kapitel nicht so lange Zeit brauche. ^^
     
  4. grievous femina

    grievous femina Grievous gelehrige Attentäterin

    Spannend geschrieben! Es freut natürlich einen Grievous-Fan immer, wenn seine Person in Erzählungen etwas näher beleuchtet wird oder in ein mächtiges Licht rückt. Hoffentlich folgt noch mehr...^^
     
  5. Grievous

    Grievous Kriegsherr von Kalee

    @grievous femina: Vielen Dank für das Kompliment. Ich tue mein Bestes um dem einzigartigen Charakter von Grievous gerecht zu werden und ich hoffe dass ich dich als Leserin gewonnen habe. ^^

    So, und heute, gleich am nächsten Tag bekommt ihr Kapitel 3! Ich sagte doch das nächste dauert nicht mehr so lange. Ich persönlich finde es recht spannend, sagt ruhig was ihr meint. (Das heißt es sind gern mehr Kommentare gesehen. ;-) )
    Viel Spaß beim lesen! ^^

    Kapitel 3: Der Zorn des Generals

    Jeder einzelne Jedi in dieser Galaxis soll dafür büßen, was sein Orden meinem Volk angetan hat!

    - Qymaen jai Sheelal nach der Entscheidung der Jedi für die Yam'rii zum Ausgang des Huk-Krieges

    -- Elom; die Stadt Oront

    Tero Sannel war erschöpft, so erschöpft wie schon lange nicht mehr. Schon seit knapp einer Stunde kämpfte er mit einer Gruppe Klonsoldaten gegen die Kampfdroiden in den Gassen von Oront und sie schienen immer noch kein Ende zu nehmen. Die kleine Truppe war von Kampfdroiden in die Ecke gedrängt worden und der Jedi hatte große Mühen dabei sie mit der Macht zurückzuhalten. Als ihm der Moment richtig erschien sprang er nach vorne um die Droiden direkt anzugreifen, doch er war zu langsam: Ein Droide hatte die Attacke bereits erkannt und ein Schuss streifte ihn am linken Bein, riss seine Tunika auf und hinterließ eine schmale, schmerzhafte Brandwunde.
    Tero erkannte die Klonkrieger die seinem Beispiel folgten, vorrückten und die Droiden ohne Deckung angriffen.
    Mit neuem Mut sprang er auf, doch erneut sackte er kurz zusammen als die Wunde und seine Muskeln unerträglich brannten. Die Macht half ihm die Schmerzen zu lindern und aus seinen Gedanken auszublenden, aber sie waren nicht vollkommen verschwunden. Er machte sich Sorgen um seinen Meister von dem er sich erst vor einer halben Standardstunde getrennt hatte und der nun völlig alleine kämpfte. Er konnte sein Echo in der Macht fühlen, er war also mit Sicherheit noch am Leben.
    Konzentrier dich auf den Kampf, der alte Sludir ist ein Jedi-Meister, der lässt sich nicht so leicht unterkriegen.
    Die grüne Lichtklinge des Jedi-Ritters wirbelte durch die Luft und zertrümmerte immer mehr Droiden, Metallstücke flohen ihm um die Ohren und zerstörte Schaltkreise häuften sich auf dem Boden.
    Langsam wird es eng. Seine Gruppe von Klonsoldaten wurde durch die Massen von Kampfdroiden mit der Zeit nahezu komplett aufgerieben und Verstärkung war immer noch nicht in Sicht.
    Als nur noch er und zwei Klone, Ranb und Naz, wie sie genannt wurden, übrig waren, rollten auch noch drei Droidekas heran die ihre Metallkörper ausklappten, ihre Schilde aktivierten und in Kampfstellung gingen.
    Die Lage schien aussichtslos. Tero wehrte die tödlichen Laserstrahlen aus den Kanonen der Zerstörerdroiden ab, doch lange würde er das nicht durchhalten. Völlig verzweifelt schaute er hinter sich zu den beiden Klonkriegern, doch auch sie konnten sich die Droiden kaum von Hals halten. Der Jedi hatte sich innerlich schon darauf vorbereitet Eins mit der Macht zu werden, da tauchte hinter dem Meer aus Kampfmaschinen ein TFAT/i, ein republikanisches Kanonenboot, auf.
    Das repulsorbetriebene Luftfahrzeug hatte schon das Feuer eröffnet und schon mit seinen Raketen und Punktstrahllasern die Schrotthaufen in Stücke. Andere hätten dies als Glück bezeichnet, doch Tero wusste dass die Macht seinen Tod noch nicht vorgesehen zu haben schien.
    Schnell waren die letzten Droiden aus dem Weg geräumt und der Jedi sprang mit den beiden letzten Soldaten auf die Transportplattform des Kanonenboots. „Saubere Arbeit, General.“, sagte der Pilot als er abhob, „ihr beeindruckt uns immer wieder.“ Tero lächelte nur und setzte sich in eine Ecke um kurz in Ruhe durchzuatmen, doch dazu kam er nicht. Mit Schrecken musste er feststellen, dass Meister Galuks Wesen in den Wellen der Macht plötzlich schwächer wurde.
    Erst einige Sekunden später wurde im klar was das bedeuten mochte. „Pilot, fliegen sie sofort in Richtung Sektor 10!“

    Grievous war höchst erfreut. Die Schlacht verlief genau so wie er es geplant hatte und jetzt würde er den Klontruppen in diesem Kampf die letzte Stütze nehmen: Den Jedi-General der sie anführte. Ihm gegenüber in knapp zehn Meter Entfernung stand er, der alte Sludir den die Datenbank der KUS als Galuk Moron, einen typischen Jedi-Meister, identifiziert hatte.
    Reglos blickten sich die beiden Feinde in die Augen, bis der Jedi schließlich zu sprechen begann: „Ihr seid nur eine Maschine wie alle anderen! Ich werde nicht zulassen dass ihr diesen Planeten und seine Bewohner versklavt!“ Beinahe hätte der Cyborg zu lachen begonnen. „Es geht hier um weit mehr als einen Planeten, dreckiger Jedi-Abschaum. Ich habe mehr als einen Grund euch und jeden anderen Angehörigen dieses verabscheuungswürdigen Ordens zu vernichten.“
    Der Jedi zischte nur noch die Worte „...dann versucht es, Droide!“ und aktivierte dann das gelbe Lichtschwert dass an seinem Gürtel hing.
    Wortlos nahm auch Grievous zwei seiner Waffen aus den Taschen seines Umhangs.
    Keine drei Sekunden später stießen die leuchtenden Klingen aneinander und wirbelten mit atemberaubender Geschwindigkeit durch die Luft.
    Grievous parierte jeden der präzisen Schläge des Jedi und bedrängte ihn gleichzeitig immer weiter mit dem anderen Schwert. Moron sprang einige Meter zurück und versuchte den Cyborg mit einem Machtschub anzugreifen, doch Grievous reagierte schnell genug und bohrte seine Klauenfüße so fest in den Boden das die Energiewelle wie ein Windstoß wirkungslos an ihm vorbeizog. „Netter Versuch, Jedi, aber diesen Trick haben auch schon andere vor dir probiert.“
    Erneut entbrannte zwischen den beiden ein wütender Schlagabtausch, doch dem Jedi gelang es nur noch mit größter Mühe Grievous' mächtigen, schnellen Attacken zu standzuhalten. Der Droiden-General spürte, dass sein Gegner langsam müde wurde und sah den richtigen Moment gekommen: Als der Jedi gerade beide Klingen des Cyborgs abwehrte stieß er ihm seinen Klauenfuß in die Brust und schleuderte den Sludir mit voller Wucht auf den Boden.
    Dunkelrotes Blut quoll aus den sechs gleich großen, runden Löchern des Brustkorbs des Jedi. Langsam öffnete er die Augen und blickte in Grievous' kalte, stechend gelbe Augen und seine vertikal-schlitzförmigen Pupillen. „Ihr habt mich enttäuscht, Jedi.“, sagte der Kaleesh als er den Meister mit einem Arm in die Luft hob. „Ich hatte mir von euch eine Herausforderung erhofft, aber ich hätte wissen sollen, dass hinter euch Jedi weniger steckt als man glaubt.“ Sein Opfer konnte kaum noch richtig atmen, seine Rippen mussten vollkommen zertrümmert sein, doch er presste noch einige Worte hervor: „Ihr seid ein Monster... irgendwann werdet ihr für eure schrecklichen Taten bezahlen.“ „Nein, Jedi. Ihr und euer ganzer Orden seid es die bezahlen werden. Ich nehme nur Rache für die Dinge die ihr mir und meinen Liebsten angetan habt, und auch wenn Rache in euren Grundsätzen keinen Platz findet, in den meinen schon. Die Rache ist es, die mir die Kraft verleiht euch dreckige Jedi für immer aus dem Antlitz der Galaxis zu tilgen.“ Bevor der Jedi noch etwas erwidern konnte, rollte sein Kopf von den Schultern – die Gerechtigkeit hatte einmal mehr gesiegt.
     
  6. Darth Deviloth

    Darth Deviloth sith-lord

    also mir hat die geschichte bisjetz sehr gefallen
    ich hoffe dass du diese kreativität nicht verlierst und so weiter schreibst:)
     
  7. Grievous

    Grievous Kriegsherr von Kalee

    Ich habe die FanFiction auf alle Fälle nicht aufgegeben, ich hab nur grade leider ein bisschen Stress und komme nicht viel zum Schreiben, und außerdem habe ich grade so ein kleines Tief, bei dem ich nicht so genau weiß, wie es weiter gehen soll.
    Das heißt, ich weiß den Punkt, wo ich als nächstes hinwill, und hab den auch genau durchdacht, aber ich weiß noch nicht genau, wie ich da logisch hinkomme. ^^
    Aber keine Sorge, es wird weitergehen.
     
  8. Gene

    Gene Man, look at all those colors

    Wow....präzise Dialoge und knallharte Action...^^

    Wünsche mir gerne mehr^^
     

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