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[Fiction] KotoR III : The Fate of Revan

Dieses Thema im Forum "Fan-Filme, Fiction und Art" wurde erstellt von Darth Ki Gon, 16. Juli 2005.

  1. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Wie bereits angekündigt startet nun die große KotoR - Fanfiction, die vanHelsing und ich in den letzten Wochen vorbereitet haben.

    Wir starten mit einer Zusammenfassung der Vorgeschichte und KotoR 1 und KotoR 2.
    Anschließend beginnt dann das erste Kapitel von

    KotoR III: The Fate of Revan

    vanHelsing und ich würden uns sehr über Feedback freuen.
    Ansonsten wünschen wir viel Spaß beim Lesen. :)
     
  2. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Vorgeschichte:

    Es begab sich zu einer zeit ca. 4000 Jahre vor der Schreckensherrschaft des Imperators und seines Handlangers Darth Vader. Vor den Tagen eines Obi Wan oder eines Luke Skywalker tobte in einer Galaxis weit weit entfernt der Kampf des Guten gegen das Böse.
    Es war eine Zeit der Helden und der Kriege. Es war die Zeit des mächtigen Revan, die Zeit von Jolee Bindo, die Zeit von Bastilla Shan, die Zeit von Visas Mar und vielen anderen und dies ist ihre Geschichte:
    Zu dieser Zeit erholten sich die Republik und der Orden der Jedi gerade von den Auswirkungen der Machenschaften von dunklen Jedi und Sith. Da war der große Hyperraumkrieg, den die Republik fast verloren hätte. Einige Hundert Jahre zuvor, waren Abtrünnige Jedi ins Exil in, damals, unbekannte Regionen der Galaxis verbannt worden. Sie nutzten die Macht für ihre Zwecke, für die dunkle Seite der Macht, wie man es damals zum ersten Mal nannte. Dafür wurden sie bestraft, doch es ist nicht die Art der Jedi ihre Gegner zu töten, da sie aber eine Gefahr darstellten, mussten sie gehen. In den Regionen außerhalb des Einflusses der Republik, stießen sie auf ein Volk das sich die Sith nannte. Eine reichhaltige und mächtige Kultur, deren Bewohner allerdings auch ein wenig rückständig waren und die dunklen Jedi als eine Art Götter ansahen. Im Laufe der Zeit verschmolzen die dunklen Jedi mit den Sith zu einer dunklen Rasse. Sie vergaßen mit der Zeit den Weg, der sie zurück in die Republik führte, doch eines Tages sollten sie ihn, wenn auch nur zufällig, wieder finden und die Galaxis in einen Krieg stürzen. Die Sith wurden zwar besiegt, aber es gibt noch immer einige die hinter vorgehaltener Hand daran glauben, dass es irgendwo in den unbekannten Regionen noch ganze Armeen der Sith gibt die nur auf den richtigen Augenblick warten um zuzuschlagen und die bereits ihre Angriffe planen und die Republik von innen heraus schwächen. Die meisten tun dies jedoch nur als Sagenmärchen ab. Später gab es andere Jedi, die den Lehren der Sith folgten, - Exar Kun, Freedon Nadd oder Ulic Quel Droma um nur einige zu nennen. Um ihre Geschichten ranken sich einige Sagen. So soll zum Beispiel Ulic von Orden der Jedi rehabilitiert worden sein und Freedon Nadd soll nachdem er versuchte über die Welt Onderon zu herrschen auf deren Mond Dxun begraben worden sein, wo noch immer seine dunklen Energien vorherrschen.
    All diese Gefahren wurden abgewendet, doch der Orden der Jedi wusste das es immer wieder passieren könnte, dass Jedi ihren Kodex vergessen, ihre Mächte missbrauchen und den Orden verraten. Diese Gefahr bestand immer und sie waren sich dessen auch stets bewusst. So war ihr Zögern in den Mandalorianischen Kriegen auch nicht verwunderlich. Sie fürchteten, dass sie der Krieg verändern würde, dass er neue Exar Kuns und Freedon Nadds hervorbringen könnte, die den Hass gespürt und die Auswirkungen die ihre Kräfte haben gesehen hatten.
    Die Mandalorianer, dessen berühmtester Vertreter ihr berüchtigter Anführer der große Mandalore war, (Jango Fett sollte erst 4000 Jahre später geboren werden), griffen erbarmungslos Welten im Outer Rim an. Einige der ersten Kolonien die fielen waren Siedlungen der Iridorianer. Sie aber auch andere Welten, wie Onderon riefen die Republik zu Hilfe und sie folgte dem Ruf, mit Tausenden Kriegsschiffen. Die Mandalorianer waren ihnen zwar zahlenmäßig unterlegen, aber dafür besser ausgebildet, besser bewaffnet und sehr viel entschlossener. Sie waren angetrieben von einer Kampfeslust, die außer ihnen wohl niemand jemals nachvollziehen könnte. Sie fielen wie Heuschrecken über die Welten des Outer Rim her.
    In der Republik und auch im Orden selbst machte sich Unmut über das Zögern der Jedi breit. Feiglinge nannte man sie, ja sogar Verräter, weil sie die Soldaten der
    Republik im Outer Rim sterben ließen. Doch sie hatten ihre Gründe, allen voran Atris, die Vorsitzende des Jedi Rates. Und andere im Rat, wie Meister Vrook, Meister Kavar und auch Meister Sess Kall Ell waren derselben Ansicht. Ihre Entscheidung müsste gut durchdacht sein und brauchte Zeit. Zeit die andere nicht hatten:
    Damals gab es neben dem Sitz des Rates auf Coruscant, noch eine weitere Akademie der Jedi auf Dantooine. Geleitet wurde sie vom weisen Meister Vandar. Einem Mitglied des Volkes, dem auch der spätere Jedi Yoda angehörte. Vandar sah mit Freuden, aber auch mit Vorsicht die Entwicklung eines jungen Jedi mit an. Sein Name war Revan. Er war der klügste Mensch dem Vandar jemals begegnet war. Er verstand die Zusammenhänge von Dingen, die in der Galaxis geschahen, die anderen auf ewig verschlossen blieben. Die Macht durchströmte ihn nicht nur wie andere, sie belebte seinen Geist! In gewissem Sinne überflügelte sein Intellekt den aller anderen um Längen. Und sein Wissensdurst war nicht zu bremsen. Und genau das war es das Vandar Sorgen machte. Doch da war es bereits zu spät. Revan hatte auch die dunkle Seite bereits ausgiebig studiert, doch nicht aus Gründen wie es Exar Kun oder Freedon Nadd getan hatten. Revan studierte ihr Wissen nur um das Universum zu verstehen und er verstand!
    Revan war der erste unter den Jedi der sich gegen den Rat wandte und auf eine schnelle Lösung drängte. Er begann für ihn untypische Wesenszüge anzunehmen. Er war zuvor eher zurückgezogen gewesen, mehr ein Einzelgänger, der sich mehr aufs lernen konzentrierte und nicht so sehr auf den Umgang mit dem Laserschwert, mit dem er die anderen aber dennoch schon damals überragte. Auch sein einziger echter Freund unter den anderen Schülern, Malak galt eher als zurückhaltend. Revan versuchte nicht einmal den Rat umzustimmen, er wusste dass es ihm nicht gelingen würde, er suchte sofort eine Lösung und begann damit von Malak Anhänger unter den anderen Schülern rekrutieren zu lassen. Schon bald darauf hatte er fast alle auf seine Seite ziehen können selbst die junge Bastila Shan, die aber noch zu jung war um mitzukommen. Sie war schon damals heimlich verliebt in Revan und wollte sich ihre Gefühle nicht eingestehen, dass er gehen und in den Krieg ziehen würde kam ihr gerade recht. Der Abstand würde ihre Gefühle für ihn ganz sicher auslöschen. Das hoffte sie zumindest. Da Revan mit damals knapp über zwanzig um einiges älter als sie war, könnte man es jedoch eher als anhimmeln eines großen Vorbilds bezeichnen, immerhin war Revan damals bereits ein Jedimeister, vermutlich bis dahin, der jüngste aller Zeiten.
    In den nächsten Jahren führte Revan die Truppen der Republik von einer Schlacht gegen die Mandalorianer in die nächste. Wie auch viele seiner Jedi Mitstreiter, war er inzwischen zum General befördert worden. Und war aufgrund seiner Siege nicht nur bei den eigenen Truppen angesehen, auch die Feinde, die Mandalorianer, hatten seine Fähigkeiten im Kampf anerkannt. Revan verstand es wie kein Zweiter die Kontrolle über den Krieg an sich zu ziehen. Nachdem bereits in einer legendären Schlacht auf Dxun, Mandalore, der Anführer der Mandalorianer geschlagen werden konnte, wurde durch die Zerstörung der mandalorianischen Heimat Malachor V endgültig der Sieg eingefahren und Millionen mandalorianischer Zivilisten getötet.
    Und dann geschah genau das was Atris und die anderen längst befürchtet hatten. Revan und die anderen hatten vom Rausch des Tötens gekostet und nun bekamen sie nicht genug davon. Der Krieg hatte sie verändert, sie auf die dunkle Seite gezogen!
    Revan, Malak und die anderen Jedi verließen mit dem Großteil der republikanischen Flotte den bekannten Weltraum und verschwanden in den tiefen der Unbekannten Regionen. Treu folgten seine Anhänger Revan, der sie so souverän durch den Krieg geführt hatte. Unter ihnen waren auch Saul Karath, Admiral der Flotte und späterer Kommandant der Leviathan und zudem ein junger Soldat, der sich später Atton Rand nennen sollte und ein Machtbegabter war, was er aber damals selbst noch gar nicht wusste.
    Zu denen, die Revan nicht folgten gehörte unter anderem der republiktreue Carth Onasi. Er diente als Pilot unter seinem Freund und Mentor Saul Karath. Aber Carth hatte Familie, er wollte zu seiner Frau und seinem Sohn nach Telos zurück. Der einzige Jedi, der zurückkehrte war Yann Kelar, später nur als der Verbannte oder Exilant bekannt, denn genau das geschah mit ihm. Er wurde vom Orden der Jedi bestraft. Für all das was er, Revan und die anderen getan hatten. Für das was aus ihnen geworden war und dafür, dass sie dem Rat nicht gehorchten. Sie nahmen ihm sein Lichtschwert und dann verbannten sie ihn, schickten ihn ins Exil.
    Die Mandalorianer waren besiegt, ihre Heimat unbewohnbar. Es waren kaum noch welche von ihnen übrig, doch ihr Kampfeswille war ungebrochen und so wurden sie zu Weltraumpiraten, Dieben, Mördern, Söldnern. Sie waren in der gesamten Galaxis verstreut wie Nomaden.
    Doch damit war der Krieg noch lange nicht vorbei, er hatte gerade erst begonnen. 2 Jahre nach ihrem verschwinden und Revans legendärem Sieg über die Mandalorianer kehrte die Flotte der Republik aus den Unbekannten Regionen zurück. Mit Revan an ihrer Spitze und neuen, mächtigen Schiffen, Waffen und Droiden Armeen im Schlepptau. Revan nannte sich fortan Darth Revan ? Dunkler Lord der Sith!
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2005
  3. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Wo waren sie gewesen? Wo hatten sie all diese Schiffe her? Was war mit ihnen geschehen? Fragen die sich der Rat stellte und auf die er keine Antworten hatte. Revans Angriffe waren präzise, wie die Schnitte eines Chirurgen. Er traf die Republik, da wo sie verwundbar war. Er war eiskalt und gnadenlos, aber auch berechnend. Er tötete nicht einfach wild drauf los wie ein Geisteskranker, das machte ihn sogar noch gefährlicher, so hatte er die Mandalorianer besiegt.
    Die Jedi mussten schnell handeln, wenn sie schlimmeres verhindern und eine Invasion aufhalten wollten. Doch erneut zögerten sie. Das kostete Millionen Menschen auf Telos das Leben. Darunter auch Carth Onasis Familie. Um Revan seine Treue zu beweisen und um ihm zu zeigen das er der richtige war um seine Flotte zu befehligen, bombardierte Saul Karath seine eigene Heimatwelt und legte die Oberfläche von Telos in Schutt und Asche. Carth war gerade als Frachterpilot unterwegs und nicht auf dem Planeten als es geschah, doch nachdem er die verkohlte Leiche seiner Frau fand, schwor er Rache, an Karath und den Sith, und kehrte in den Dienst der Republik zurück.
    Die Jedi handelten nun endlich und entsandten vier Jedi, die mit Revan reden und ihn Notfalls gefangen nehmen sollten. Er stimmte einem Treffen zu. Da Dantooine näher war als Coruscant, kamen die Unterhändler von dort. Einer von ihnen war Bastila Shan. Die vier begaben sich an Bord der Endar Spire, auf der Carth Onasi nun als Pilot diente. Dann trafen sie sich mit Revan auf der Brücke seines Schiffes, doch aus dem sachlichen Gespräch wurde schnell ein verbissener Kampf, in dem Revan gegen vier erfahrene Jedi die Oberhand zu gewinnen schien. Doch das ganze wurde jäh unterbrochen, als das Feuer auf Revans Schiff eröffnet wurde, - von Malak. Revan hatte seinen einstigen besten Freund zu seinem Schüler gemacht. Nur zwei Sith, ein Meister und ein Schüler. Doch wie es nun einmal unter den Sith üblich ist, gab sich Malak damit nicht zufrieden, er wollte mehr, er wollte der Meister sein. Also musste er Revan töten. Kurz zuvor hatte Malak in einem eigentlich zur Übung gedachten Lichtschwertduell gegen Revan seinen Unterkiefer verloren, was seine Wut nur noch mehr anfeuerte. Bastila überlebte als einzige den feigen Hinterhalt und flüchtete zur Endar Spire, die sofort den Rückzug antrat. Während sich Malak noch zum Sith Lord krönen lies, verfolgte Karath die Endar Spire und stellte sie einige Wochen später in der Umlaufbahn von Taris.
    Taris war einst eine blühende Handelsmetropole, doch durch die Verlegung der Hyperraumrouten, versank der Planet mehr und mehr in der Bedeutungslosigkeit.
    Bron Morve war gerade in seiner Kabine an Bord der Endar Spire eingeschlafen, als er vom Alarm wieder geweckt wurde. Kurz zuvor hatten ihn vier seltsame Jedi aufgegriffen und ihn für ihre Mission engagiert. Bron verdingte sich damals als Schmuggler und war viel herumgekommen, unter anderen sprach er mehrere hundert Sprachen. Was sehr ungewöhnlich war. Vielleicht hatten die Jedi ihn deshalb mitgenommen. Über das Kommsystem des Schiffes teilte ihm Carth Onasi von der Brücke aus die Situation mit. Carth erklärte ihm, dass sie angegriffen werden und es Bron?s Aufgabe sei die Jedi zu schützen, dafür wurde er bezahlt. Da nur noch Bastila übrig war, wurde sie zu seinem Ziel. Es war jedoch bereits zu spät. Sie war nicht mehr an Bord und hatte hoffentlich eine Rettungskapsel genommen die sie nach Taris brachte. Bron ging weiter zur Brücke, wo er persönlich auf Carth traf. Sie waren die beiden letzten an Bord und Carth bot ihm an die letzte Rettungskapsel mit ihm zu teilen. Auf dem Planeten mussten sie zunächst herausfinden, wo sich Bastila befand. Dafür mussten sie einiges auf sich nehmen. Unter anderem mussten sie in die Slums, wo sie auf den Mandalorianer Canderous Ordo trafen. Er arbeitete als Söldner für den ansässigen Exchange Gangsterboss Davik. Ihm gefiel der Stil der beiden und er gab ihnen den Tipp, dass die Kriminellen der Schwarzen Vulkar Bande eine bewußtlose Frau mit Lichtschwert gefunden haben sollen. Sie wollten sie beim großen Swoop Rennen an Sklavenhändler verkaufen. Zunächst mussten Bron und Carth nun einen Sponsor finden. Die Geheimen Bek waren keine Freunde der Vulkar, aber sie brauchten ein Bike. Ein solches sollten Carth und Bron von den Vulkar zurückklauen. Dafür benötigten sie jedoch die Hilfe des Twi?lek Straßenmädchens Mission Vao. - eine geschickte kleine Diebin, etwas vorlaut aber mit dem Herzen am richtigen Fleck. Auf den rauen Straßen von Taris überlebte das zierliche Mädchen vor allem dank ihres Begleiters, dem riesigen Wookiee Zaalbar. Bron und Carth konnten den Wookie vor den Sklavenhändlern retten, an die auch Bastila verkauft werden sollte. Deshalb halfen ihnen Zaalbar und Mission bei den Vulkar einzubrechen. Wegen Zaalbars Lebensschwur, schloss er sich dann Brons Gruppe an und Mission ebenfalls. Im weiteren Verlauf gelang es Bron dann das Rennen zu gewinnen und Bastila zu befreien. Diese stellte sich als zickig, eingebildet und wenig dankbar heraus. Sie beschwerte sich sogar, dass es so lange dauerte und sie bisher keinen Fluchtplan hatten. Das änderte sich jedoch schnell. Canderous machte ihnen ein Angebot. Die Sith hatten inzwischen eine Blockade um den Planeten errichtet. Sie waren hinter Bastila her und ließen niemanden rein oder raus. Canderous? Arbeitgeber wollte jedoch seine Schmuggelware loswerden, also sollte Canderous die Startercodes der Sith besorgen. Er wollte jedoch lieber selbst abhauen und Davik zurücklassen. Bron und die anderen besorgten also mit Hilfe von Daviks neuem Astromechdroiden T3M4 die Codes und stahlen dann zusammen mit Canderous Daviks Schiff, die Ebon Hawk. Inzwischen war auch Malak eingetroffen. Als er erfuhr das Bastila noch nicht gefunden wurde, befahl er die Bombardierung des Planeten. Bron, Carth, Bastila, Mission, Zaalbar, T3M4 und Canderous gelang jedoch im letzten Augenblick die Flucht und sie erreichten Dantooine.
    Hier angekommen, war endlich Zeit um etwas Luft zu holen. Die Jedi bestanden jedoch darauf dass Bastilas Begleiter die Enklave der Jedi nicht verlassen dürften. Mehrere Tage hielten die Jedi Besprechungen ab, in denen sie entschieden was weiter geschehen sollte. Und schließlich ließen sie Bron zu sich rufen. Sie erläuterten ihm, was geschehen war und welche Entscheidung sie getroffen hatten. Als Revan starb, war Bron in der Nähe. Die vier Jedi hatten ihn mitgenommen, weil sie bemerkt hatten, dass er für die Macht empfänglich war. Er und Bastila waren nun auf eine seltsame Art verbunden und hatten dieselben Visionen von dem was Revan erlebt hatte, von den Orten an denen er war. Nur gemeinsam können Bastila und Bron die Teile zusammensetzen und hinter die Fassade von Revans Gedanken blicken um so die Galaxis vielleicht doch noch zu retten. Im Schnellverfahren bildeten sie Bron in den wichtigsten Regeln der Jedi aus und gaben ihm ein Lichtschwert. Er lernte schnell. Er und Bastila waren verbunden und außerdem würde sie auf ihn aufpassen müssen. Also bildeten die zwei ein Team. Ihre erste Vision, die sie auf den Spuren von Revan wandeln lassen sollte, führte sie zu einem alten Tempel hier auf Dantooine. Revan hatte ihn einst besucht und so erfuhren sie von der Existenz einer Sternenkarte die sie zur Sternenschmiede führen würde. Die vier Teile befanden sich auf Tatooine, Kashyk, Manaan und Korriban. Revan hatte alle diese Welten besucht und sie würden dies nun auch tun. Carth und die anderen beschlossen den beiden auch weiterhin beizustehen und ihnen dort hin zu folgen. T3 gehörte nun Bron und war ihm treu ergeben. Zaalbar hatte eine Lebensschuld bei ihm und Mission gehörte zu ihm. Carth wollte die Republik retten und Canderous hoffte einfach nur eine Gelegenheit zum Kämpfen zu haben. Vor ihrem Abflug schloss sich ihnen aber noch eine weitere Person an. Bron hatte der jungen Jedi Juhani zuvor bei ihrem Gewissenskonflikt geholfen. Sie fürchtete der dunklen Seite erlegen zu sein. Er half ihr und nun wollte sie ihm helfen.
    Die Freunde bewältigten auf den vier Planeten einige Abenteuer und mussten auch gegen einige persönliche Probleme ankämpfen. So traf zum Beispiel Bastila auf ihr ungeliebte Mutter, Mission auf den verlorenen Bruder, Carth auf seinen todgeglaubten Sohn usw. Auf Tatooine vergrößerte sich ihre Gruppe erneut, als sie einen Protokolldroiden kauften, der mit den Sandleuten reden sollte. Überraschenderweise entpupte sich HK47 jedoch als Killerdroide, der aber zum Glück trotzdem ihren Befehlen gehorchte. Und auf Kashyyyk sammelten sie noch den alten Jedi Jolee Bindo ein, der den Orden offenbar wegen seiner großen Liebe verlassen hatte. Solche Beziehungen sind einem Jedi nicht erlaubt. Was aus der Frau wurde erzählte Jolee nicht, aber die letzten Jahre verbrachte er allein in einem Baumstumpf in den Schattenlanden.
    Trotz einiger Schwierigkeiten und Hindernissen gelang es ihnen aber doch die ersten drei Teile der Karte zu finden. Beim Abflug der Ebon Hawk von Manaan wurden sie jedoch von Saul Karath und der Leviathan eingeholt. Bron, Bastila und Carth wurden eingesperrt und gefoltert. Dabei offenbarte ihnen Karath das Malak gerade Dantooine bombardiert hatte und nun auf dem Weg hierher war um die drei selbst zu Verhören. Dank des kleinen Droiden T3 gelang ihnen allen jedoch die Flucht. Canderous führte die Gruppe schließlich zur Ebon Hawk, während die drei anderen zur Brücke gingen um den Traktorstrahl abzuschalten. Und, zumindest galt dies für Carth, um sich an Karath zu rächen. Doch was er von seinem einstigen Freund kurz vor dessen Tod erfuhr erschütterte Carth zutiefst, so sehr, dass er nicht darüber reden wollte. Auf dem Rückweg der drei zur Shuttlerampe, wo die Freunde auf der Ebon Hawk warteten, begegneten sie Malak!
    Und was ihnen der dunkle Lord der Sith hier offenbarte war nun nur noch für einen von ihnen eine Überraschung. Für Bron selbst.
    ?Nun werde ich dich endlich töten. Der Schüler siegt über den Meister.? Sagte Malak und endlich verstand er es. Nun ergab das alles einen Sinn. Warum sich Bastila in die er sich inzwischen verliebt hatte, anfangs so abweisend war. Warum er überhaupt an Bord der Endar Spire war, sich an kaum etwas erinnern konnte, warum er diese Visionen, von dem was Revan erlebt hatte, hatte und warum ihn die Jedi so schnell zu einem der ihren ausgebildet hatten. Er war Revan!!!
    Malaks Angriff hatte ihn nicht getötet. Bastila hatte ihn gerettet, sie brachte ihn in die Kabine auf der Endar Spire, sie erzählte Carth und den anderen sein Name sein Bron Morve. Deshalb war sie so überrascht und entsetzt, als sie von ihm und dem damals noch unwissenden Carth auf Taris gerettet wurde.
    Malak gab ihm jedoch kaum Zeit dies alles zu verarbeiten. Er versetzte Carth und Bastila in Stasis um alleine mit Revan zu kämpfen. Die zwei schenkten sich nichts und keiner schien siegen zu können, bis plötzlich Bastila auftauchte und dazwischen ging. Sie stellte sich Malak und verschloss die Tür hinter ihnen. Sie rettete Revan und Carth und ermöglichte ihnen die Flucht. Die Ebon Hawk entkam und nahm Kurs auf Korriban.
     
  4. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Zuvor forderte Carth aber noch ein klärendes Gespräch, in dem er die anderen darüber aufklärte wem sie in Wahrheit die ganze Zeit gefolgt waren. Aus bereits bekannten Gründen blieben sie jedoch alle bei ihm. Selbst Jolee, der sogar angab bereits die ganze Zeit bescheid gewusst zu haben, aber der Macht vertraut habe.
    Korriban stellte alle vor eine harte Probe, immerhin musste sich Bron als gefallener Jedi ausgeben und den Sith weis machen er wolle sich ihnen anschließen. Denn nur so würde er in das Tal mit den Gräbern der alten Sith Magna Ragos, Tulak Hort, Ajunta Pall und Naga Sadow gelangen. Und er spielte seine Rolle so überzeugend dass ihm die Sith glaubten. Oder war es vielleicht gar keine Rolle mehr? Hatte er in Wahrheit niemals aufgehört Revan zu sein?
    Trotz allem gelang es ihm einen Blick auf den letzten Teil der Karte zu werfen und den Leiter der Sith Akademie hier auf Korriban, zu töten. Er wusste nun wohin sie mussten. Ihr Kurs führte die Ebon Hawk in die unbekannten Regionen und zur Sternenschmiede, einer riesigen Raumstation, die unentwegt Raumschiffe, Waffen und Droiden produzierte. Doch bevor der Angriff, zu dem Carth auch die republikanische Flotte rief, beginnen konnte, mussten Revan und die anderen noch das planetare Sicherheitssystem auf einer nahegelegenen Welt abschalten. Im Tempel dieser Welt traf Revan schließlich Bastila wieder. Malak hatte sie gebrochen und sie verändert. Er hatte sie auf die dunkle Seite gezogen und sie zu einer Sith gemacht. Aber Juhani und Jolee kamen Revan zu Hilfe und Bastila floh zur Sternenschmiede, wo letztlich der Endkampf stattfand. Zunächst konnte Revan Bastila zurückholen, bevor er sich dann Malak alleine stellte und ihn besiegte. Die Sternenschmiede wurde zerstört und die Republik war gerettet.
    Die kleine Gruppe trennte sich und jeder ging seines Weges. Carth blieb in der Armee, Canderous versuchte die Mandalorianer zu einen, Zaalbar ging zu seiner Heimat um Häuptling zu werden usw... Revan versuchte den angerichteten Schaden zu beheben und wollte angeblich nach Korriban zurückkehren um den Ort von den Sith zu säubern. Doch er verschwand mit den Droiden HK47 und T3M4 an Bord der Ebon Hawk.
    Erst 5 Jahre später tauchte das kleine Schiff wieder auf. Schwer beschädigt und Manövrierunfähig glitt es durch das Asteroidenfeld von Peragus. An Bord, eine tote alte Frau und zwei beschädigte Droiden. So wie ein schwer verletzter Jedi auf der Krankenstation. Es war jedoch nicht Revan, der dort lag, sondern Yann Kelar, der Exilant. Der einzige Jedi der sich dem Urteil des Rates gestellt hatte und dafür verbannt wurde. Zunächst musste aber erst einmal der Antrieb repariert werden. Zum Glück leistete der kleine Droide T3M4 ganze Arbeit. Damit war der Grundstein gelegt, den Rest erledigte die Besatzung der Peragus Minenstation, die die beschädigte Ebon Hawk an Bord holte. Die Tote wurde ins Leichenschauhaus gebracht, der Jedi auf die Krankenstation. Die zwei Droiden hingegen wurde auf der Station eingesetzt. Das Schiff war nirgendwo verzeichnet und schien niemandem zu gehören. In den folgenden Tagen brach auf der Station das Chaos aus. Als der Jedi erwachte, waren bereits alle tot, bis auf die alte Frau. Die war gar nicht tot gewesen. Ihr Name war Kreia und sie verfügte ebenfalls über Fähigkeiten der Jedi. Der Exilant versuchte herauszufinden was geschehen war und musste mühsam die Puzzleteile zusammensetzen. Hilfe bekam er dabei neben T3 auch noch von einem Mann namens Atton Rand, der auf der Minenstation im Gefängnis festgehalten wurde. Angeblich, so sagte er, nur wegen eines Irrtums. Wie sich herrausstellte handelte es sich bei dem Protokolldroiden, den die Minenarbeiter auf der Ebon Hawk gefunden hatten gar nicht um HK47, sondern HK50. Ein neueres Modell. Ein Tödliches. Er hatte all diese Leute getötet. Er war hinter dem Exilanten her, dem letzten noch bekannten lebendigen Jedi. Es gelang dem Exilanten zwar den Droiden zu zerstören, aber das ganze warf für ihn doch einige Fragen auf, die es zu klären galt. Zu allem Überfluss, tauchte nun auch noch ein neuer Feind auf. Darth Sion, ein Sithlord dessen verfaulter Körper nur noch durch die Macht zusammengehalten wurde. Sion war ebenfalls hinter dem Jedi her und er kannte Kreia, die alte Frau. Laut der Logbücher des Republikanischen Schiffes, mit dem Sion angekommen war, hatten sie den Exilanten transportiert. Der HK50 Droide befand sich ebenso wie viele seiner ?Brüder? auf anderen Republik Einrichtungen, an Bord der Harbinger. Er wollte offenbar das Kopfgeld das auf ihn ausgesetzt war. Als nun Kreia auftauchte um dem Jedi zu helfen, nutzte der Droide dies aus um den Exilanten auf die Ebon Hawk zu bringen. Doch da war auch noch Sion. Auch er wollte den Exilanten, aber er wollte ihn tot. Doch Kreia gelang die Flucht. So gelangte der Exilant auf die Peragusstation. Sion tötete dann die Besatzung der Harbinger und folgte ihnen. Nun dockte er an der Minenstation an und der Exilant, Atton und Kreia gingen nichtsahnend an Bord. Als sie dann auf Sion trafen, konnten sie nur dank Kreia lebend entkommen, diese büßte dabei jedoch ihre Hand ein. Wieder auf der Ebon Hawk, traten die drei zusammen mit T3 die Flucht an. Auf ihrem Weg aus dem Asteroidenfeld feuerte Sion so wild um sich, dass er den Treibstoff in den Asteroiden entzündete und somit Peragus sprengte. Die Ebon Hawk entkam und flog nach Telos, wohin ursprünglich der auf Peragus abgebaute Treibstoff transportiert wurde. Die Oberfläche des Planeten war noch immer größtenteils unbewohnbar. Allerdings hatten die Ithorianer im Auftrag der Republik die Citadel Station errichtet. Eine Art Raumstation, von wo aus der Wiederaufbau des Planeten geleitet wurde. Die Station benötigte jedoch Treibstoff, der nach der Zerstörung von Peragus ausbleiben würde. Weshalb man den Exilanten und seine Begleiter zunächst nicht sehr freundlich aufnahm, es war jedoch Sion der den Planeten zerstört hatte. Nachdem einige Dinge auf der Station geklärt wurden, musste der Exilant zur Oberfläche, denn jemand dort hatte die Ebon Hawk gestohlen, - und es war nicht wie zunächst angenommen die Exchange. Vielmehr war es Atris. Die ehemalige Vorsitzende des Jedirates hielt sich am Nordpol des Planeten versteckt. Umgeben von sechs treuen Echani Dienerinnen. Auf dem Weg dorthin begegnete dem Exilanten ein alter Bekannter, der Iridorianer Bao Dur, der im Krieg gegen die Mandalorianer an seiner Seite gekämpft hatte und der für die Zerstörung von Malachor mitverantwortlich war. Auch er hatte inzwischen dem Krieg den Rücken zugekehrt. Er wollte nun etwas Vernünftigeres tun und beim Wiederaufbau von Telos helfen. Am Nordpol angekommen, hielten drei weitere HK50 Droiden eine kleine Überraschung bereit. Sie wollten die Jagd auf den Exilanten nicht so schnell aufgeben, angeblich waren sie so viele, das es ihm niemals gelingen würde sie alle zu vernichten. Zumindest diese drei schaffte er aber schon und dann konnte er auch endlich mit Atris reden. Sie schien ihm noch immer nicht vergeben zu können, oder auch nur ihm zu vertrauen. Dennoch ließ sie ihn wieder gehen und sagte ihm auch dass sich noch weitere Jedi versteckt hätten. Meister Sess Kall Ell auf Nar Shadaa, Meister Kavar auf Onderon, Meister Vrook auf Dantooine und eine weitere Meisterin auf Korriban.
    Der Exilant beschloss sich auf die Suche nach den vieren zu machen. Zurück auf der Ebon Hawk, entdeckte er eine der Dienerinnen, die Jüngste unter ihnen, die eine andere Mutter als ihre Schwestern hatte. Auch sie schloss sich ihm nun an. Das erste Ziel hieß Nar Shadaa. Hier würden sie den ersten der Jedi finden. Die Suche war nicht ganz einfach, wie sich herausstellte musste man zu erst die Aufmerksamkeit der Exchange erregen. Und das war gar nicht so einfach. Außerdem waren neben den HK50 noch weitere Kopfgeldjäger hier. Der Exilant half vielen der Flüchtlinge von den Planeten, die wie Telos während des Krieges angegriffen wurden, er fand einiges über die Vergangenheit von Atton heraus, der früher einmal in einer Spezialeinheit der Sith war und Jedi getötet hatte und er sorgte dafür das Vogga der Hutte die Treibstofflieferrungen für Telos übernahm. Dafür musste er nur GoTo ausschalten, der ständig Voggas Schiffe überfiel und das Kopfgeld auf die Jedi ausgesetzt hatte. Hinter GoTo war aber noch jemand her. Eine hübsche junge Kopfgeldjägerin, Mira! Ihre Methoden waren ungewöhnlich und eigensinnig. Sie war nun wirklich nicht das was man einen Teamplayer nennen würde, aber sie war gut. Es stellte sich heraus, dass GoTo nur ein Droide war und die Ordnung in die Galaxis bringen wollte, Jedi oder Sith, Gut oder Böse waren ihm dabei völlig egal. Der Exilant war seine letzte Hoffnung und nachdem dieser Gotos Schiff zerstörte, schloß sich ihnen auch noch der Droide an. Inzwischen war es dem Exilanten außerdem gelungen mit Teilen aus den HK50 Droiden, die sie ständig angegriffen haben, HK47, der sich im Frachtraum der Ebon Hawk befand zu reparieren. Er hoffte, dass er es mit mehr Informationen irgendwann schaffen würde die Fabrik in der seine Klone gebaut wurden zu finden. Endlich stand der Exilant dem ersten der vier Jedi gegenüber und überredete ihn auf Dantooine in der alten Akademie zu warten.
    Neben all den anderen, die hinter dem Exilanten her waren, gab es noch einen weiteren Sith, Darth Nihilius, - eine düstere geheimnisvolle Gestalt. Er machte schon seit längerem Jagd auf Jedi und er war nicht gewillt diesen Letzten entkommen zu lassen. Als auf der Welt Katarr eine Versammlung von einhundert der erfahrensten Jedi stattfand, nutzte er diese Chance um den gesamten Planeten zu zerstören und jeden Jedi und alle Bewohner zu töten. Nur eine Bewohnerin ließ er am Leben, - die blinde Miraluka Visas Marr. Er unterrichtete sie in der Benutzung der Macht, hielt sie aber auch wie eine Sklavin. Er ließ sie nur aus einem Grunde am Leben, sie war zwar blind, konnte aber sehen was andere nicht sahen. Die Macht. Dadurch war es ihr möglich für ihren Meister, Jedi überall in der Galaxis zu finden,- auch den Exilanten. Doch Nihilius hatte sie alleine geschickt um ihn zu töten. Ein Fehler, der Exilant zerstörte ihr Lichtschwert, aber verschonte ihr Leben. Von nun an diente die Miraluka ihm und sie schwor ihn zu beschützen und ihm dabei zu helfen ihren einstiegen Meister zu töten.
    Wegen einem Staatsstreich, gelangte die Gruppe zunächst nicht nach Onderon und musste erst einmal auf dem Mond Dxun landen. Dort fanden sie im alten Lager des Mandalore, eine neue Einheit von Mandalorianern, sie hatten sich zusammengefunden um eine neue Gesellschaft zu Gründen, angeführt von einem neuen Mandalore. Dieser erklärt sich bereit dem Exilanten zu helfen nach Onderon zu kommen, wenn dieser zuvor ihm bei einigen Dingen hilft. Gesagt getan, kann der Exilant das Vertrauen des Mandalore gewinnen. Es ging weiter nach Onderon, wo natürlich ebenfalls wieder einige Aufgaben warteten, die wichtigste war es in den Palast zu kommen. Der Exilant musste sich für eine Seite entscheiden, die Königin, rechtmäßige Herrscherin, oder die Aufständischen unter der Leitung eines Generals? Er entschied sich für die Königin und es war die richtige Entscheidung. Im Thronsaal konnte er mit Meister Kavar reden. Auch er würde auf Dantooine warten.
    Korriban hatte schon bessere Zeiten erlebt. Große Teile der Sith Akademie und die Gräber im Tal waren verwüstet. Die Jedi Meisterin, die der Exilant suchte, war tot. Und zu allem Überfluss wartete Sion im Inneren. Doch der Exilant konnte ihm, wie auch schon auf Peragus, entkommen. In den Shyrak Höhlen, fand der Exilant ein weiteres Sith Grab und er fand sich selbst. Kreia stellte ihn vor eine Prüfung, die ihn mit Entscheidungen aus seiner Vergangenheit konfrontierte. Es ging darum heraus zu finden ob er sich verändert hatte, ob er noch zu dem stand, was er einst getan hatte. Doch die Prüfung lief nicht ganz so wie Kreia es sich gedacht hatte, denn der Exilant erkannte, dass es nur Visionen waren. Dennoch hatte ihn diese Erfahrung wieder ein wenig verändert, er wusste nur noch nicht ob zum Guten oder eher zum Schlechten!
     
  5. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Und schließlich führte sie ihre Reise noch nach Dantooine. In der zerstörten Akademie warteten einige Geheimnisse darauf gelüftet zu werden und auch die Bewohner der kleinen Siedlung benötigten Hilfe. In einer Kristallhöhle schließlich, fand er den vierten und letzten Jedi. Meister Vrook rief die Jedi zusammen um dem Exilanten alles zu erklären, weshalb sie zögerten in den Krieg mit den Mandalorianern zu ziehen, weshalb sie ihn fürchteten und ihn verbannten. Doch sie kamen nicht mehr dazu. Kreia tauchte auf und tötete die Jedi. Sie war es, die den Exilanten die ganze Zeit manipulierte und für ihre Zwecke benutzte. Sie war selbst eine Verstoßene, sie stand auf der dunklen Seite, war aber nicht einfach nur eine Sith, ihre Beweggründe waren weit schwieriger zu erkennen. Sie ließ nur einen am Leben, den Exilanten. Als er wieder zu Bewußtsein kam, wusste er, wohin ihn sein weg führen würde, nach Telos. Zu Atris, sie war nicht auf dem Treffen gewesen. Doch auch Atris war längst der dunklen Seite verfallen. Ihre Dienerinnen folgten ihr Treu, bis in den Tod. Ihre Schwester, die jüngste die dem Exilanten gefolgt war, sie hatte keine andere wahl, sie musste sie töten. Und auch der Exilant hatte keine Wahl, er musste sich Atris stellen. Doch am Ende war sie es selbst die sich tötete. Es war ein langer und schmerzhafter Tod, der bereits Jahre angedauert hatte. Aber wenigstens wusste der Exilant nun, wo er hin musste. Nach Malachor V. Dort würde Kreia auf ihn warten.
    Doch bevor es soweit war, wartete noch eine letzte Aufgabe auf ihn, - die Verteidigung von Telos und der Citadel Station vor den Truppen des Dunklen Lord Nihilius. Zusammen mit Visas Marr und Mandalore begab er sich auf sein Schiff um es zu sprengen. Wie erwartet stellte sich ihnen der Sith Lord in den Weg. Der Exilant konnte ihn besiegen, doch der letzte Schlag gebührte Visas Marr. Und sie war es auch die als einzige unter seine Maske blickte. Wer war er wirklich gewesen?
    Mandalore hatte alle Bomben platziert und war bereit die Ravanger, das Schiff von Darth Nihilius auf dem sie sich noch immer befanden zu verlassen. Eilig liefen die drei zum Shuttle, das sie auch hergebracht hatte...
     
  6. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Es war einmal vor langer zeit, in einer weit,
    weit entfernten Galaxis...



    Star Wars ? Knights of the old Republic ? Episode III
    The Fate of Revan



    Kapitel 1: Endspiel auf Malachor V

    Die Revanger explodierte in einem riesigen Feuerball, direkt hinter ihrem Shuttle, als der Exilant, Visas Marr und Mandalore das Führungsschiff des Sith Darth Nihilus verließen.
    Erleichtert stellte Mandalore fest, dass sie die Sprengladungen an der richtigen Stelle platziert und sie auch einwandfrei funktioniert hatten.
    ?Ihr wart euch nicht sicher?? fragte Visas ungehalten.
    ?Es lief doch alles nach Plan oder Lady?? erwiderte Mandalore selbstbewusst.
    ?Da ich nicht an so etwas wie Glück glaube, lag der erfolgreiche Ausgang dieser Mission wohl mehr an unserem Können und unserer Entschlossenheit, als an ihrem perfekten Organisationstalent.? Visas hatte offenbar eine gewisse Neigung dazu Mandalore auf die sprichwörtliche Palme zu bringen. Doch diesmal ging er nicht darauf ein.
    ?Sie sollten eben niemals einen Mandalorianer unterschätzen. Niemals!? entgegnete er ihr entschlossen und mit einem launischen Unterton in der Stimme.
    Der Exilant unterbrach die anregende Unterhaltung seiner beiden Mitstreiter, um ihnen mitzuteilen, dass sie die Landezone der Citadel Station von Telos erreicht hatten. Sofort nach ihrer Landung verließen sie dass Shuttle und betraten den Hangar, wo bereits einige bekannte Gesichter auf sie warteten. Capitän Riiken von der Ehrengarde auf Onderon und Zherron der Anführer der Miliz von Dantooine beglückwünschten die Kämpfer zu ihrer gelungenen Aktion.
    Dann traten auch Atton und Bao Dur an sie heran und gratulierten ihnen. Atton teilte dem Exilanten mit, dass Lieutenant Grenn von Telos mit ihm sprechen wolle und sich im Wohnmodul aufhalten würde um dort die Kampfschäden zu begutachten.
    Kurz darauf stand der Exilant vor Lieutenant Grenn, der wie immer keine Miene verzog und einfach nur vollkommen sachlich meinte: ?Admiral Onasi wollte sie sprechen, Sir? Der Exilant war erstaunt und nahm an, der Admiral wollte ihm seine Glückwünsche mitteilen. Er war unruhig und hatte keine Zeit für irgendwelche Zeremonien und fragte daher leicht mürrisch: ?Hat er gesagt, worum es geht??
    ?Soweit ich weiß ist sein Anliegen privater Natur,? Grenn machte eine kurze Pause ?Ich glaube, er sagte, es ginge um einen gemeinsamen Bekannten.?
    Der Exilant war sehr überrascht und sein Interesse war nun doch geweckt. Er kannte diesen republikanischen Admiral nicht, welche gemeinsamen Bekannten sollten sie haben? So antwortete er: ?In Ordnung geht voran.?

    Admiral Carth Onasi stand vor dem großen Fenster und blickte auf die zerstörte Oberfläche des Planeten hinab, -sein Heimatplanet. Es schmerzte ihn immer noch dies sehen zu müssen, er fühlte sich schuldig. Er hörte wie sich die Tür hinter ihm öffnete und wußte, dass sein Besucher hereingekommen war. Er blickte über die Schulter und gestattete sich ein schmales Lächeln, dann wartete er, bis der Jedi neben ihn getreten war, bevor er anfing zu sprechen: ?Es sieht mitgenommen aus, aber es ist immer noch mein Zuhause. Ich konnte es nicht beschützen, als die Sith das erste mal angriffen. Ihr gebt mir eine zweite Chance, dafür schulde ich euch etwas.?
    Der unvermeidliche Dank, aber dafür war der Exilant nicht hierher gekommen: ? Ist das alles was ihr wollt Admiral ??
    ?Ich habe die Aufzeichnung über euren Prozeß vorm Rat gesehen. Ihr habt getan, woran ihr geglaubt habt. Ihr seid im Exil weit über den Outer Rim hinaus gewandert. Habt ihr eine Spur von Revan gefunden ?
    Revan ? Der Exilant war sehr überrascht, er hatte nicht erwartet gerade von diesem Admiral auf Revan angesprochen zu werden: ?Kanntet ihr ihn ??
    ?Ich diente ihm genau wie ihr und auch ich musste ihn verlassen.?
    ? Warum ?? der Exilant hatte die Melancholie in der Stimme des Admirals deutlich gehört.
    ? Er sagte, dass er zu Orten müsste, die für mich unerreichbar wären. Orte an denen Verbündete oder Wesen, die ihm am Herzen liegen ihn nur in Gefahr bringen würden,? Carth Onasi machte eine kurze Pause ?Es ist vier Jahre her und ich weiß immer noch nicht, was ihm zugestoßen ist.?
    Es war deutlich zu spüren, wie schwer dem Admiral jedes einzelne Wort fiel, der Exilant wollte ihm Mut zusprechen: ?Ihr dürft die Hoffnung nicht aufgeben.?
    Carth Onasi reagierte praktisch nicht und sprach weiter: ?Er sagte, dass ich hier bleiben und die Republik stärken soll....und dass er zurückkehren würde. Keiner Bitte bin ich jemals widerwilliger nachgekommen.?
    Der Exilant horchte auf, was ging da vor ?: ?Die Republik stärken ? Warum ??
    ?Ich weiß es nicht, aber es war ihm wichtig. Er sagte, dass es andere Gründe für den Krieg gab und die Mandalorianer die Republik nicht freiwillig angegriffen hätten. Was es auch war, er ging fort um es herauszufinden,? Carth machte eine kurze Pause bevor er weitersprach: ?..und um es zu bekämpfen.?
    Das war ungewöhnlich Revan umgab während der Mandalorianischen Kriege ständig eine Aura der Unbesiegbarkeit und des völligen Verständnisses, was zu tun war. Daher war Revan auch niemand gewesen, der viel über seine Pläne und Absichten sprach, man fragte nicht, wenn Revan eine Entscheidung getroffen hatte. In welcher Beziehung stand dieser wohl ehrbare aber doch eher unscheinbare Republik-Admiral zum mächtigen Revan ?: ?Woher kanntet ihr Revan ??
    ?Es war gegen Ende des Jedi Bürgerkriegs. Damals dachten wir , dass wir alles verlieren würden. Wir trafen uns auf einem republikanischen Kriegsschiff, - der Endar Spire, sie war über Taris angegriffen und von den Sith gestürmt worden.? Carth Onasi erzählte von seinen Abenteuern zusammen mit Revan und anderen Mitstreitern. Ihre Flucht von Taris, die Jagd nach einer geheimnisvollen Sternenkarte auf den Planeten Kashyyyk, Maanan, Tatooine und Korriban und schließlich einer letzten Schlacht zwischen Revan und dem Sith Lord Darth Malak irgendwo am Rande der bekannten Galaxis. Der Admiral kam ab und zu beinahe aus seinem melancholischen Grundton heraus, begeistert erzählte er von seinen Abenteuern. Von Revan sprach er mit der gleichen Ehrfurcht, wie alle von dem mächtigen Jedi und Sith sprachen. Aber da war noch mehr, der Admiral betrachtete Revan als einen wirklichen Freund. Der Exilant erinnerte sich, Revan wurde von allen geachtet, bewundert und manchmal auch vergöttert. Aber er war für alle die ihm umgaben letztlich unerreichbar, er thronte über allem. Er scharte seine Kameraden wie Jünger um sich und man war ihm gegenüber absolut loyal und vertraute ihm bedingungslos, aber hatte Revan jemals wirkliche Freunde besessen ? Die Gedankengänge des Exilanten wurden von Carth Onasi unterbrochen, der in seine melancholischen Grundstimmung zurückgefallen war.
    ?Wir haben die Republik gerettet. Aber für ihn schien der Krieg nicht zu Ende zu sein. Er vergaß nicht, was er getan hatte. Das ließ ihm keine Ruhe. Es stand wie eine Mauer zwischen uns.? Wieder machte der Admiral eine Pause, jedes einzelne Wort kostete Kraft: ?Ich denke, er hat sich an etwas schreckliches erinnert, was er während des Mandalorianischen Krieges getan hatte. Er wollte allem ein Ende setzen. Er ließ viele Leute zurück, die sich um ihn sorgten. Aber ich denke er tat es, weil er es für das Beste hielt. Aber was er auch vorhatte, ich glaube nicht, dass er erfolgreich war.? Wieder mußte der Exilant angestrengt nachdenken, wann war Revan jemals nicht erfolgreich gewesen ? Und wieder wurde er von den Worten des Admirals aus seinen Überlegungen gerissen, hatte der Admrial wirklich gesagt, dass der Exilant mit Revans Schiff hier aufgetaucht war ? Die Ebon Hawk war das Schiff von Revan gewesen ?: ?Revans Schiff ??
    ?Ja, wohin er auch ging, euer Schiff war dort. Wenn ihr eine Spur von Revan findet....?
    ?Soll ich es Euch sagen, wenn ich etwas finde ??
    Die Antwort überraschte den Exilanten: ?Nein, sagt ihm einfach, dass Admiral Onasi seine Befehle befolgt.?
    Admiral Onasi nickte kurz, der Exilant deutete eine Verbeugung an und ging zur Tür.
    ?Ich wünsche euch eine sichere Reise,? sagte Carth noch bevor der Exilant den Raum endgültig verlassen hatte.
    Eine andere Tür öffnete sich und Bastila Shan trat ein. Carth und die junge Jedi hatten viel zusammen erlebt und durchgemacht, - damals zusammen mit Revan.
    Für Bastila mußte es noch schwerer sein, nicht zu wissen, was mit Revan passiert war. Sie verliebte sich während ihrer gemeinsamen Reisen in ihn und nur dieser Liebe war es zu verdanken, dass Revan sie ins Licht zurückholen konnte, nachdem sie kurz vorm Ende des Jedi Bürgerkrieges auf die Seite der Sith gewechselt war. Sie wollte nicht mit dem Jedi sprechen. Sie wußte nicht, ob sie sich selbst noch als Jedi bezeichnen sollte, nachdem sie den Ruf nach Catarr damals nicht gefolgt war.?Halte dich vom Orden fern.? hatte Revan ihr geraten, hatte er das voraussehen können ? Welchen Unterschied machte das, er hatte wieder einmal Recht behalten und hatte sie so gerettet. Den Orden gab es nicht mehr, es gab nur noch Bastila Shan.
    ?Wußte er es ?? fragte Bastila.
    ?Nein?
    Diese Antwort hatte Bastila erwartet, es war frustrierend, vier Jahre und kein Lebenszeichen von Revan: ?Manchmal fürchte ich, dass wir nie erfahren werden, warum er ging, Carth. Und ich kann nicht leben, ohne die Antwort zu kennen. Warum wollte er uns schützen ??
    ?Er wollte, dass wir bleiben um die Republik zu schützen. Das war ihm wichtig.
    Und nach dem Gespräch mit dem Verbannten bin ich sicher, dass die Galaxies noch mehr zu verlieren hat. Der Exilant hat recht, wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben.? Bastila war Carth dankbar für diese Worte und irgendwie war sie überzeugter von seinen Worten, als er selbst es war. Ihr Geliebter lebte noch, er konnte einfach nicht tot sein: ?Ja, du hast recht er lebt und wenn er zurückkommt wird er sicherlich unsere Hilfe brauchen....Und was den Exilanten angeht, ich spüre, dass auch er noch eine große Rolle spielen wird, sein Abenteuer steht längst noch nicht kurz vorm Ende, wie er glaubt.?
     
  7. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Der Exilant war nach diesem Gespräch schnellen Schrittes durch die Citadel Station geeilt. Schon wieder hatte man ihm den Kopf mit lauter Geheimnissen und Rätseln gefüllt. Doch Revan mußte warten, dass einzige was jetzt zählte war Kreia . Der Exilant wirkte unzufrieden als er den Hangar mit der Ebon Hawk erreichte. Seine Kameraden warteten bereits auf ihn und spürten, wie eilig er es hatte sich auf die Suche nach Kreia zu machen.
    ?Wir sind Startklar, General!? berichtete ihm der treue Bao Dur.
    Atton packte ihn jedoch am Arm und versuchte ihn zu stoppen.
    ?Lass es gut sein. Sie hat dir nichts als Ärger gebracht. Soll die alte Hexe doch sehen wie sie alleine klar kommt.?
    ?Ich muss das jetzt mit ihr klären. Das bin ich mir und all den toten Jedi schuldig.? Der Blick des Exilanten wirkte entschlossen, als er sich von Attons leichtem Griff los riss. Dem jungen Gauner war klar dass er ihn nicht umstimmen konnte, also beeilte er sich ihm zu folgen, um den Flug nach Malachor V nicht zu verpassen. Schließlich wollte er sich das große Finale nicht entgehen lassen.

    **

    Die Laune des Exilanten schien einen weiteren Tiefpunkt erreicht zu haben, als er mit starrem Blick an den vor der Ebon Hawk wartenden Freunden HK47, Mira und der Dienerin vorbei ins Schiff stapfte. Und das ohne sie zu begrüßen oder gar eines längeren Blickes zu würdigen.
    ?Man hat der eine Laune.? bemerkte Mira sarkastisch.
    ?Habe ich etwas getan um seine Missgunst auf mich zu ziehen?? fragte die Dienerin mit traurigem Blick an Atton gewandt. Er war unsicher was er ihr antworten sollte, war er doch selbst in die starke und zugleich so verletzliche Echani verliebt. Zu seinem Bedauern hatte sie jedoch nur Augen für den Exilanten. Der sie als Kampferprobte Mitstreiterin sehr wohl anerkannte, sich aber doch eher zu der zurückhaltenderen Jedi Visas hingezogen fühlte. Die Echani Dienerin war für ihn mehr so etwas wie eine Schwester gewesen. Atton hingegen ist ihr auf die schiefe Bahn geratene Halbbruder, mit dem sie so gar nichts gemein hat.
    ?Er hatte einfach einen schlechten Tag.? antwortete ihr Atton diplomatisch.

    Nachdem alle den kleinen Frachter betreten hatten, nahm Atton Rand natürlich auf seinem angestandenen Platz, dem Sitz des Piloten platz und startete die Triebwerke. Mira übernahm den Stuhl neben ihm, während sich die meisten anderen im Hauptfrachtraum versammelt hatten.
    Der Exilant war sofort in den großen Lagerraum gegangen um alleine einige Kampftechniken mit seinem silberfarbenen Doppelklingenlichtschwert zu trainieren.
    ?Eine neue Waffe?? fragte Visas, die plötzlich in der Tür stand.
    ?Eher eine alte.? erwiderte er uninspiriert. Es war deutlich zu spüren dass er gerade kein Interesse an einer Unterhaltung hatte. Trotzdem blieb Visas hartnäckig.
    ?Was habt ihr mit der blauen Doppelklinge vor??
    ?Es ist eine gute Waffe. Ich hatte Bao Dur gebeten sie mir zu bauen, als ich alle nötigen Teile eingesammelt hatte. Aber jetzt wo ich mir meine von Atris zurückgeholt habe, habe ich keine Verwendung mehr für die andere. ?
    Er wandte sich weiter seinem Training zu und sah Visas während des Gesprächs nicht einmal an.
    ?Ihr solltet sie der Echani geben. Sie hat viel von euch gelernt und ist auf einem guten weg. Auch wenn wir vermutlich niemals Freundinnen werden, respektiere ich ihre Fähigkeiten.?
    Der Exilant hörte Visas noch immer nicht richtig zu und lies nur beiläufig einen Kommentar fallen.
    ?Wie du meinst.?
    Urplötzlich stand Visas vor ihm und kreuzte mit ihren beiden bronzenen Lichtschwertern den Schlag seiner Doppelklinge. Mit aller Kraft versuchte er sie wegzudrängen und Visas hatte alle Mühe standhaft zu bleiben. Es sah gerade so aus als würde er in diesem Duell siegen, als der Exilant auf einmal aufgab und seine Waffe senkte. Mit einem Zisch, verschwand der Laserstrahl wieder im Griff. Unsicher wendete er sich ab.
    ?Wie konnte ich mich nur die ganze Zeit von ihr täuschen lassen??
    ?Weil ihr es wolltet. Ihr hattet gehofft das sie euch etwas lehren würde, das sie euch den Weg zeigen würde den ihr zu beschreiten habt. Ihr hattet gehofft das eure Entscheidungen keinen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte nehmen würden. Das alles linear ablaufen würde, wenn ihr nur dem Pfad folgen würdet, den sie euch weist. Doch nun habt ihr endlich begriffen, dass nur ihr es seid der den Verlauf der Handlung bestimmt. Eure Taten haben weitreichendere Konsequenzen als ihr gehofft hattet. Ihr wolltet euch raus halten, aber ihr steckt mittendrin. Sie hat euch zum Mittelpunkt der Ereignisse gemacht. Ihr müsst es beenden und sie aufhalten, jetzt!?
    Mit gesenktem Haupt blickte er ins Leere.
    ?Ich weiß. Aber bin ich schon bereit dafür??
    Ruhig versucht Visas auf ihn einzuwirken.
    ?Ihr werdet es sein wenn ihr, ihr gegenüber steht. Auch für mich ist es nicht leicht. Ihr wisst ich würde mir nichts mehr wünschen als das ihr hier bei mir bleibt. Aber manchmal gibt es Dinge die getan werden müssen. Und manchmal gibt es nur einen, der sie ausführen kann.?
    Nun hob er seinen Kopf und blickte Visas einige Sekunden an, als gäbe es nur noch sie beide im gesamten Universum. Urplötzlich wurde ihr warm ums Herz und sie vergaß für einen Augenblick alles andere um sie herum. Es war ein Gefühl, das sie nie zuvor gespürt hatte. Es war mehr als nur einfache Liebe. Es war wie die Erfüllung all dessen was sie nie zu träumen wagte. Dies war der perfekteste Moment in ihrem Leben. Sie wünschte sie könnte ihn für immer festhalten, doch dann war er genauso schnell vorbei wie er gekommen war. Entschlossen ging der Exilant zum Ausgang und ließ Visas verwirrt ob ihrer Gefühle zurück. Doch dann drehte er sich noch einmal um, als hätte er etwas Lebenswichtiges vergessen. Sie wusste, dass er sie in dieser Sekunde küssen wollte, aber er tat es nicht. Doch das war schon okay, denn es hätte nur den Zauber des Augenblicks zerstört. Denn gerade war ihre Beziehung weit über das körperliche hinausgegangen.
     
  8. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Entschlossen stürmte der Exilant in den Aufenthaltsraum, in dem sich HK47, T3M4, die Echani Dienerin, Mandalore, Bao Dur und GoTo aufhielten. Visas folgte dicht hinter ihm, unter den strengen Blicken der enttäuschten Dienerin.
    Kurz darauf trafen auch Atton und Mira aus dem Cockpit ein. Sie waren nun auf dem direkten Weg nach Malachor V und die Ebon Hawk war auf Autopilot geschaltet.
    ?Wie soll es jetzt weiter gehen, General?? fragte Bao Dur und unterbrach damit als erster die Stille. Während der Exilant noch überlegte was er antworten solle, mischte sich Mira in das Gespräch ein.
    ?Ich sage wir schießen jetzt sofort eine Rakete auf sie ab und jagen ihren kreischend, brennenden Leichnam ins Herz dieses Planeten.? Sie sagte es zwar leise, aber trotzdem laut genug damit es jeder mitbekommen konnte.
    Atton gab zu Bedenken: ?Das würde nicht klappen. Wenn Du sie auf diese Weise umbringen willst, brauchst Du etwas, was sie ablenkt, ansonsten verwundest Du sie vielleicht nur. Und dann stecken wir bis zum Hals in einem Haufen Ärger.?
    ?Willst du das vielleicht übernehmen?? fragte Mira gehässig. ?Du könntest ihr ja deinen toten Körper vor die Füße werfen. Das lenkt sie bestimmt für ein oder zwei Millisekunden ab.?
    ?Waffen werden diesen Kampf nicht entscheiden,? warf die Dienerin ein.
    ?Und ganz sicher wird auch keiner von uns in der Lage sein sie abzulenken,? erwiderte Bao Dur mit Blick auf Mira.
    ?Du irrst Dich,? sagte Visas auf den Kommentar der Dienerin bezogen. ?Kreias Stärke liegt darin, die Welt zu manipulieren, nicht im Kampf. Wir haben eine Chance... wir müssen nur entscheiden, wie wir sie nutzen. Lasst uns sehen, was geschieht... und unseren Angriff planen...?
    Dann wurde sie jedoch vom Exilanten in ihren Ausführungen unterbrochen.
    ?Ihr werdet nichts dergleichen tun. Ich gebe Bao Dur Recht. Keiner von euch wird in der Lage sein sie abzulenken. Es geht ihr nur um mich. Und deshalb werde ich mich ihr alleine stellen.?
    ?Und warum denkst du, dass dein Plan besser ist als unsere?? fragte Atton ungehalten.
    ?Weil es der einzige ist der funktionieren wird. Nur so wird es gehen. Sie hat diesen Weg für uns vorgesehen und den werden wir auch gehen.? erwiderte der Exilant. Atton warf die Arme hoch und schüttelte dabei ungläubig den Kopf.
    ?Okay. Wenn du gerne sterben willst, dann tu was du nicht lassen kannst. Ich werde dich ganz sicher nicht aufhalten. Die anderen und ich bleiben schön hier an Bord der Ebon Hawk und warten auf deine Rückkehr. Ach und wenn sie dich mal eben kurz tötet, dann ruf bloß nicht um Hilfe. Denn wir werden dann nicht da sein um deinen Arsch zu retten.? Attons Worte klangen hart, doch in seinem Innern meinte er es nicht so. Ein Wort des Exilanten hätte genügt damit Atton seine Meinung geändert und ohne zu Zögern mit ihm gegangen wäre.
    ?Gut. Dann ist es beschlossen. Ich werde alleine gehen.? Einige seiner Kameraden blickten finster, aber sie wußten, dass es keinen Sinn machte ihm zu widersprechen, er hatte entschieden.
    Die Dienerin verließ den Raum, es war klar, dass sie in den Frachtraum unterwegs war. Der Exilant blickte zu Visas und diese nickte bestätigend. Er folgte der Dienerin und hielt dabei seine blaue Doppelklinge in der Hand.
    Sie hatte sich bereits von der Tür abgewandt, als er den Raum betrat, er konnte sich denken, was sie fühlte. ?....Briana,..........?
    ?Ihr habt weise entschieden, es geht nur auf den Weg, den Kreia uns bereitet hat.?
    ?Ich habe etwas für dich.?
    Die Dienerin drehte sich um und blickte ihm tief in die Augen, ihr Blick senkte sich und erblickte das Lichtschwert.
    ?Du bist weiter, als die meisten anderen und noch immer benutzt du eine Lanze, ich dachte....? der Exilant machte eine unbeholfene Pause, die Situation war ihm sehr unangenehm: ?...ich dachte du solltest mein Schwert haben, ich kann mir keinen besseren Träger vorstellen.?
    Sie streckte ihm beide Handflächen offen entgegen: ?Es wäre mir eine Ehre in Zukunft euer Schwert führen zu dürfen.? Doch ihre Augen waren leer, als sie das sagte. Er legte das Schwert in ihre Hände.
    ?Ihr....? es war klar, was sie sagen wollte und der Exilant wußte nicht wie er antworten sollte.
    Doch plötzlich erzitterte das Raumschiff und eine Antwort erübrigte sich. Noch ein Blick und der Exilant verließ den Raum.
    Unter den ständigen heftigen Erbeben des Schiffes torkelte der Exilant ins Cockpit..
    ?Was ist passiert, wurden wir getroffen?? fragt der Exilant überrascht. Atton drückte nervös einige Knöpfe und versuchte eine Erklärung für ihre Situation zu finden.
    ?Der Computer weist einige schwere Schäden auf. Die Steuerung setzt immer wieder aus. Wir sind aus der Hyperraumroute gefallen, aber die gute Nachricht ist das wir Malachor V erreicht haben. Mehr oder weniger.? Er sah wieder auf seine Anzeigen. ?Da draußen wütet ein ziemlich heftiger Sturm. Offenbar hat uns einer dieser Blitze getroffen. Ich werde versuchen uns heil runter zu bringen. Aber ich kann nicht für eine weiche Landung garantieren. Soviel dazu, dass du da alleine runter wolltest. Ich schätze selbst wenn wir es schaffen zu landen, werden wir da so schnell nicht wieder weg kommen.?
    ?Der Plan bleibt bestehen.? bestimmte der Exilant in einem befehlenden Tonfall.
    ?Zu Befehl Meister Jedi!? erwiderte Atton sarkastisch.
    Der Exilant ging wieder nach hinten, während Atton die Ebon Hawk durch die wütenden Winde steuerte. Wie der Ball beim Flippern, stieß die Hawk von Klippe zu Klippe, nur um dann in eine enge Felsspalte zu krachen und stecken zu bleiben. Die Besatzung wurde dabei wild hin und her geschleudert, doch offenbar waren dabei alle weitestgehend unverletzt geblieben. Bevor sie sich alle aufgerichtet hatten und jemand dazu kommen konnte etwas zu sagen, war der Exilant auch schon verschwunden. Sie alle wussten auch wohin. Er hatte sich auf die Oberfläche begeben um sich Kreia alleine zu stellen, so wie es sein Plan vorgesehen hatte.

    Fortsetzung folgt
     
  9. Mucki

    Mucki Jedi Meister

    im ersten teil wird sehr viel wiederholt
     
  10. vanHelsing

    vanHelsing Dienstbote

    Hi Mucki
    Danke für deinen Kommentar. :)

    Am Anfang schreiben wir absichtlich eine Zusammenfassung der Ereignisse aus den beiden Spielen. Viele kennen die Spiele nicht, haben sie nicht durchgespielt oder es einfach nur vergessen. Deshalb diese kleine Auffrischung.
    Später beginnen wir damit das Ende von KotoR II - The Sith Lords so niederzuschreiben wie wir denken das es gewesen wäre, hätten die Programmierer mehr zeit gehabt. Viele Fans waren von dem Ende etwas enttäuscht, weshalb wir es ein wenig "aufbessern" wollten.
    Vieles wird sich dabei natürlich wiederholen, aber ihr werdet mit Sicherheit auch einiges neues erfahren und die ganze Geschichte aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachten können.
    Danach geht es aber mit aufregenden und komplett neuen Abenteuern um Revan, den Exilanten, Bastila, Canderous (Mandalore), T3M4, HK47 usw. weiter.

    Darth Ki Gon und Ich haben uns viel Mühe mit der Story gegeben und ihr könnt noch einiges erwarten, Versprochen! ;)

    Gruß
    vanHelsing
     
  11. Darth Dogge

    Darth Dogge Ganz ganz böser Hund, EU-Befürworter und leidensch

    Gibts das ganze am Ende auch irgendwo zum Downloaden? Dann druck ichs mir aus und les es wenns fertig ist mal bei passender Gelegenheit.
    Klingt auf jeden Fall nicht schlecht, was ihr da vorhabt! :cool:
     
  12. Doomgiver

    Doomgiver getarnter Todesstern

    die story is sehr gut... es gibt nur ein kleines problemchen... sowohl revan als auch der exilant waren bei mir weiblich... d.h.: die story passt nicht in "mein" universum... aber ich komm natürlich gern auf nen besuch in eures vorbei :D
     
  13. Moriarty

    Moriarty loyaler Abgesandter

    Ich finds bis jetzt auch sehr gelungen. Nur weiter so.
    Wie ist denn die offizielle Wahl der Spiele? Sind die beiden männlich oder weiblich im canon? ich bevorzuge ja auch eher die weibliche Variante, aber egal.
     
  14. Despayrel

    Despayrel Sith aus der Konservendose

    Ich bin schon seit einem Jahr dabei eine Vorgeschichte für Revan zu schreiben. Also von seiner Kindheit bis zu dem Punkt als ihn sein Schüler Malak verraten hat. Ich habe schon 70 Seiten.
    Eure Story ist nicht schlecht, gut geschrieben. Auch wenn manchmal etwas mehr zwischen den Dialogen sein müsste. Beschreibung von Mimik und Gestik und dem ganzen Zeug.
     
  15. Hemmer

    Hemmer Dienstbote

    Ich habe mal die Geschichte ein wenig überflogen ;) und fand sie eigentlich ganz nett und wahnsinnig detailverliebt. Irgendwie gewinnen die Charaktere ein wenig mehr Leben als sie im Spiel haben. Das einzige,was ich zu bemängeln habe ist die Tatsache, dass alle Charaktere des Verbannten grundgut rüberkommen. Das entspricht zwar dem Ende von den meisten Spielern, die entweder alle extrem böse oder extrem gute Charaktere haben, aber es währe doch interessant, etwas mehr grau hineinzunehmen.
    Achja, eins ist mir auch aufgefallen: Der Exilant beut sich ein neues Lichtschwert, weil ihm das alte(welches der Rat genommen hat) nicht mehr "seines" ist. Das geht in einem Gespräch im Spiel mit Bao-Dur hervor. Es währe jetzt also ziemlich seltsam, wennd er Verbannte sein Lichtschwert an sich nimmt, dass ihm im übertragenen sinn nicht gehört.
    Ich fand die Auseindersetzung mit dem eigenen Lichtschwert in Kotor II sehr gelungen, weil es eine eigene Geschichte gibt und es wurde eurer Geschichte viel hinzugeben, wenn ihr das einfließen lässt(natürlich nur von meinem Standpunkt aus). ;)
     
  16. vanHelsing

    vanHelsing Dienstbote

    Wenn du ganz lieb fragst kann ich es dir auch Mailen! :D ;)
     
  17. Darth sug

    Darth sug Gast

    mach mal ein pdf draus, ist einfacher zu lesen denke ich... aber sonst schon mal sehr schön. ansonsten ein tip, im ersten post ist der text doppelt...
     
  18. Purify

    Purify Psychopath und Foren Wahnsinniger

    Gefällt mir die Story, aber eine Bitte hät ich doch:

    BITTE ...BITTE einen "bösen" Revan auftreten lassen!!^^"

    So nen über die helle Seite labernden Revan, ..dass wär der Untergang, vllt. kam er ja wieder zu seinem alten Gedächtniss und zu seinem alten Bewusstsein und ist wieder "normal" ...ja bös halt^^.
    Das passt auch viel besser zu ihm ..er muss ja net so ausartend sein dass er alles killt aber wenigstens auf dunkler seite stehn und düster drauf sein..
     
  19. Nergal

    Nergal Immortal

    Also erstmalt respekt ihr zwei! Ich find es sehr gut geschrieben und macht spaß zu lesen.....Ich freu mich schon auf den nächsten Teil der kommt. :)

    Und um mich mal meinem Vorposter anzuschließen, ich hätte auch gerne nen bösen Revan :p Passt einfach besser, dann noch den schönen Anzug, Maske und Umhang tada fertig ist unser Sith-Lord :D ;)

    Aber es bleibt letzten Endes ja euch überlassen wie ihr das dann Handhabt.
     
  20. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Teil 2

    Vielen dank für das bisherige Feedback, wir freuen uns natürlich über weitere Kommentare.
    Hier nun Teil 2:

    Kreia betrat die heiligen Hallen der Trayus Akademie auf Malachor V. Darth Sion saß in der Mitte einer mit Säulen verzierten Plattform. Als Kreia näher kam, richtete er sich auf und sah sie an.
    Kreia: ?Es ist lange her.?
    Sion: ?Es war töricht von euch zurückzukehren. Ich habe euch einmal verschont. Aber das werde ich nicht noch einmal.? Er versuchte sich abzuwenden, aber er schaffte es nicht. ?Warum seid ihr zurückgekehrt??
    ?Weil ich nun alles verstehe was der Verbannte getan hat. Es gibt viel zu tun.?
    ?Wenn der Exilant gekommen ist, dann gewiss nicht allein,? Sion wirkte besorgt als er das sagte.
    ?Natürlich Schüler. Die anderen sind bei ihm. Aber sie werden ihm nicht helfen. Weil er es ihnen befohlen hat. Und wir werden dafür sorgen, dass sie sich an seine Anweisungen halten.? Ihr Blick war finster und kalt, - irgendwie leer. ?Die Kopfgeldjägerin ist ihm gefolgt. Sie war schon immer störrisch. Sie hat eine besondere Gabe dafür...das zu finden, was besser nicht gefunden werden sollte. Dadurch kann ich sie auch nur sehr schwer erspüren...doch es gibt Wesen die dazu geschaffen sind.?
    ?Soll ich die Killer auf sie ansetzen.? fragte Sion ebenso gefühlskalt wie seine Meisterin.
    ?Nein, ich habe eine Bestie nach Malachor gebracht die sich um sie kümmern wird. Wenn sie jedoch überlebt, wird sie an Stärke gewinnen.? Auf Kreias Gesicht entstand für einen kurzen Augenblick tatsächlich fast so etwas wie ein Lachen.
    ?Und die anderen?? fragte Sion wieder.
    ?Um die werden wir uns kümmern. Wir werden uns einen nach dem anderen vornehmen. Sie werden nicht merken was mit ihnen geschieht. Leichtgläubige Narren sind sie alle miteinander. Stark in der Macht, aber leicht zu beeinflussen. Noch lassen sie sich formen. Der Verbannte hat mit ihrer Ausbildung begonnen, aber ich werde sie abschließen. Schade nur das sie das nicht überleben werden.?

    **

    ?Was für eine Überraschung, noch so ein galaktisches Paradies. Warum fliegen wir nicht einfach nach Alderaan oder Ithor...oder irgendwohin wo es kein Metall, keine Spitzen Felsen und vor allem keine blutrünstigen Tiere gibt?? Mira hatte sich bereits kurz nach dem Exilanten unbemerkt von Bord der Ebon Hawk geschlichen. Und irrte nun durch die finsteren Höhlen von Malachor 5. Plötzlich bemerkte sie wie sich etwas von hinten an sie heran schlich. Als sie sich umdrehte war sie noch entschlossen, doch das änderte sich schnell, als sie erkannte was sich da näherte.
    ?Hanharr? Das kann doch nicht wahr sein...?? stieß sie entsetzt aus.
    ?Grrwrrkr? (Die grauhaarige Frau brachte mich zur Jagd hierher. Zur Jagd auf euch. Ihr wart immer die Beute, Mira. Schwach, voller Angst, immer auf der Flucht, zögerlich!) knurrte der wütende Wookiee.
    ?Han? Mira wollte etwas sagen, ihn beruhigen, aber er ließ es nicht zu, packte sie fest am Hals, würgte sie und hob sie hoch.
    ?Rwwrkroahr? (Hier auf diesem toten Planeten könnt ihr nicht mehr weglaufen. Die Augen von Nar Shadaa sehen hier nichts und was hier geschieht, geschieht nur zwischen Euch und mir.) Er setzte sie wieder auf den Boden und ließ sie frei. ?Grgrokarr? (Lauft, Beute. Oder kämpft gegen mich. Ich spüre die Wut des Planeten in mir. Doch sie ist nichts im Vergleich zu dem Hass, den ich für euch empfinde!)

    **

    ?Was heißt sie ist weg?? fragte Atton aufgeregt.
    ?Vermutung: Vielleicht war sie eurer Fragen überdrüssig und stürzte sich aus der Luftschleuse?? meinte HK 47 spöttisch.
    Atton war nicht gerade begeistert das zu hören. Der Exilant hatte ihnen befohlen hier zu bleiben und er hatte seine Gründe dafür. Aber Mira wollte sich offenbar nicht daran halten, genau wie die meisten anderen von ihnen. Aber Atton hatte gehofft, dass sie wenigstens auf ihn warten würde. Die zwei waren zwar wie Feuer und Wasser und schienen nicht gerade gut miteinander auszukommen, aber wenn sie versuchte Kreia in den Hintern zu treten, wäre er gerne dabei gewesen. Er war mit HK 47 alleine in der Werkstatt gewesen, als ihm dieser von Miras verschwinden berichtete. Nun wollte er dem Killerdroiden vorschlagen den anderen nichts von Miras kleinem Ausflug zu erzählen, doch der Droide war längst nicht mehr anwesend. Vermutlich war er von sich aus zu den anderen zurückgegangen. Auch Atton wollte nun in den Frachtraum gehen, aber da war diese Stimme in seinem Kopf, die ihn zurückhielt. Sie hinderte ihn daran sich zu bewegen oder etwas anderes zu tun. Er war gezwungen ihr zuzuhören. Obwohl er wusste, dass es Kreia war, schien es so als käme die Stimme aus seinem Innern, als wäre er es selbst der das sagte. Die Stimme lockte ihn aus dem Schiff und raus auf die Oberfläche von Malachor V. Sie machte ihm weiß, dass nur er in der Lage sei Sion aufzuhalten und dem Exilanten so zu helfen.
    ?Nur du kannst ihn jetzt noch retten. Nur so kannst du deine Taten ungeschehen machen und die Morde an all den anderen Jedi ausgleichen. Du rettest den Exilanten, die gesamte Galaxis und dich selbst und bist am Ende der Held des Tages.? Voll davon überzeugt das einzig richtige zu tun und nichts ahnend, dass er manipuliert wurde, stieg Atton aus der Ausstiegsluke der Ebon Hawk. Seine Blasterpistolen fest in Händen haltend und mit entschlossenem Blick.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2005

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