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[Film] 25 Stunden

Dieses Thema im Forum "Film & Fernsehen" wurde erstellt von Yoda1138, 14. Dezember 2005.

  1. Yoda1138

    Yoda1138 Botschafter

    [​IMG]

    Directed by:
    Spike Lee

    Writtin:
    David Benioff

    Cast:
    Edward Norton .... Monty Brogan
    Philip Seymour Hoffman .... Jacob Elinsky
    Barry Pepper .... Frank Slaughtery
    Rosario Dawson .... Naturelle Riviera
    Anna Paquin .... Mary D'Annunzio
    Brian Cox .... James Brogan
    Tony Siragusa .... Kostya Novotny
    Levani Outchaneichvili .... Uncle Nikolai (as Levani)

    Story:
    25 Stunden ist ein Nachruf, welcher sich mit New York nach dem 11. September 2001 und mit dem bedauernswerten Leben eines der am wenigsten angesehenen Bürger dieser Stadt beschäftigt. Monty Brogan (Edward Norton) ist kein Bösewicht -- in Wirklichkeit ist er ein ganz normaler Mensch, der in der Eröffnungsszene des Films einen misshandelten Hund adoptiert und mit seiner Freundin (Rosario Dawson) ein durchschnittliches Leben führt -- wenn er nicht gerade mit Drogen handelt.
    Als ihm eine siebenjährige Gefängnisstrafe bevorsteht, verbringt Monty seinen letzten Abend in Freiheit mit seinen Kumpels (Barry Pepper, Philip Seymour Hoffman) und besucht seinen verständnisvollen Vater (Brian Cox), während ein russischer Drogenbaron ihn unter Druck setzt, weil er sich hatte erwischen lassen. Spike Lee inszeniert dieses handlungsarme Verliererszenario als das letzte Aufbäumen eines Typen, der keine Perspektive mehr hat.





    Während die großen Hollywood Produktionen mit übermenschlichen Helden daherkommen und die großen epischen Dramen und Schicksale vorführen, die es so nie und nimmer geben wird, beschäftigt sich 25 Stunden mit einem ganz einfachen Thema: Wie verabschiede ich mich von einer Welt, die ich in 25 Stunden verlassen muß.
    Wer nach diesem Film nicht ins Grübeln kommt über Ursache und Wirkung im Leben, den Sinn und die Selbstbestimmung der eigenen Existenz oder die Bedeutung wahrer Freunde, an dem rauscht vermutlich generell mehr vorbei als nur grossartiges Kino.
    Spike Lee's Meisterwerk der leisen Töne über späte Einsichten ist ebenso hart und konsequent wie die Realität selbst - wer Hollywood-Stories liebt, der wird hier nicht bedient. Man hat fast das Gefühl einen Independent Film zu gucken.
    Da der Film in New York spielt und kurz nach dem 11. September gedreht wurde finde ich es auch sehr gut das man auf diese Tragödie auch im Film eingeht. Es ist sogar eine Parallele zur Hauptfigur Monty Brogan (Edward Norton) zu erkennen, denn die Stadt New York geht genau wie Monty einer ungewissen Zukunft entgegen.
    Mein Tip: Unbedingt ansehen!;)

    Link zum Trailer: http://www.moviemaze.de/media/trailer/668/25-stunden.html
     
  2. Arodon

    Arodon Gast

    Damals im Kino gesehen, und was soll ich noch groß sagen; großartig!

    Edward Norton zeigt wieder einmal warum er einer der besten zeitgenössischen Schauspieler ist...
     
  3. Harry

    Harry Dunkler Ritter

    Hab ich leider noch nicht gesehen.
    Aber Edward Norton hat mich bisher in noch keinem Film enttäuscht.
    Vielleicht lass ich ihn mir den Film zu Weihnachten schenken.
     

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