Jar Jar Binks - Held oder Nervensäge?

Ich find ihn teils lustig, aber auch auf dauer nervig, bzw zu übertrieben......

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
In AotC ganz witzig, in TPM häufig nah an der Schmerzgrenze.

Finde die Gegenüberstellung nur etwas seltsam. Jar Jar ist ein Held, allein schon wegen den Gungan-Kriegen. Das ändert aber nichts daran, dass er eine Nervensäge ist. :kaw:
 
Also für mich ist er eine Nervensäge, irgendwie schade, dass den Autoren nichts besseres einfällt ( z.B. in TCW), wie eine Situation entschärft wird. Und meistens sind die Szenen garnicht witzig. . . . :(

grz JJ
 
Ich sehe Binks weder als Held noch als Nervensäge. Wie ich schon in einem anderen Thread geschrieben habe ist er für mich das SW Gegenstück zu Disneys Goofy. Er hätte nicht sein müssen, stört mich aber auch nicht wirklich. Da stören mich die Ewoks mehr.
 
Jar Jar ist ein Lustiger gechilter aber auch Tollpatschiger Typ! Eine Nervensäge stelle ich mir anderst vor (wie z.B. C3PO) einen Held stelle ich mir auch total anders vor! (Luke Skywalker)
 
Wie schon gesagt. Mit Jar Jar und Gungans habe ich keine Probleme. Die Ewoks sind eine andere Sache! Ich kann sie nicht wirklich leiden und als der zweite Todesstern auf Endor fiel, gab es sicher genug versäuchtes Material (Trümmer) um sie alle dort umzubringen. Endor ist ja nur ein kleiner Mond und die Rebellen haben den Ort kurz nach der Feier verlassen. Wirklich komisch: Die Ewoks kommen im EU kaum vor. Mögen sie die Zuschauer/Leser nicht? :verwirrt:
 
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Jar Jar war ein Fehler, für die Story allerdings kein so schwerwiegender wie Qui-Gon. Binks hat auch ein paar gute Szenen, mir gefällt zum Beispiel die in TPM, wenn er am Tisch sitzt und mit seiner Zunge die Früchte (oder was auch immer) einfängt. Oder die Begrüßung von Obi-Wan und Anakin in AOTC. Aber vieles andere nervt und manches ist zu übertrieben, zu gewollt witzig. Lucas wurde gewarnt, Jar Jar würde beim Publikum nicht ankommen, aber das wollte er ja nicht wahrhaben.

Anstelle dieses maßlos überzeichneten Comedycharakters, der überhaupt nicht zum SW-Stil paßt, hätte man lieber einen Sidekick wie Chewie verwenden sollen. Binks wurde damals, als die ersten Details durchsickerten, als "reptilienartiges Sumpfwesen" beschrieben, und irgend so eine Echse wie z.B. Bossk hätte sich als Nebencharakter besser geeignet. Das hätte der Schlacht am Ende von TPM auch besser getan, wenn auf einer Seite optisch ernstzunehmende Aliens gestanden hätten, anstatt eine Armee von zwanghaft lustigen Goofy-Kopien in einem albernen und teilweise peinlichen Slapstick-Krieg.

Wirklich komisch: Die Ewoks kommen im EU kaum vor. Mögen sie die Zuschauer/Leser nicht? :verwirrt:

Für die Autoren wegen der Sprache nicht wirklich geeignet. Meiner Meinung nach auch der einzige Grund, warum Chewie im EU dran glauben mußte....
 
Also ich finde Jar Jar lustig. Ausserdem rettet er durch Missgeschicke seine Freunde
Stimmt sogar in TCW rettet er Anakin,Obi Wan und Dooku in dem er mit einem Fahrzeug in eine Stromleitung fährt! Und da die drei an elektrischen Fesseln hingen gingen die auf!
 
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Ich finde halt das er schon in Episode I ziemlich nuitzlos und eher störend wirkt. Gut er bringt Qui-Gon und Obi-Wan nach Otho Gunga. Un der bringt später Amidala darauf das die Gunganer eine rießen Armee haben. Aber ansonsten erfüllt er im Film keinen nutzen. Selbst als Comic Relief ist er nicht wirklich brauchbar. Da es sich zum Teil um Fäkalhumor handelt und der Rest ziemlich gestellte Tollpatschigkeit ist. IOhm fehltirgendwie der Charme von C-3pPO und R2-D2.
Was wohl einfach daran liegt dass sein humoristisches Level eben doch recht flach ist. Slapstick funktioniert am besten wenn bei Stillen Charakteren, The Tramp von Charlie Champlin, Mr. Bean von Rowan Atkinson sind da die besten Beispiele. Oder wenn es kultivierte Charaktere sind wie bei Loriot sind. Auch 3PO fällt da eher darunter, und R2 auch. Die sind da auch eher ein Laurel undHardy Duo.
Jar-Jar hat da vielleicht ein paar Elemente. Aber es fehlt da ein gewisser Gegenpart dazu. Er kommt einem vor wie ein einzelner der drei Stuches. Wenn die sich nicht gegenseitig im Weg sind funktionieren die Gags einfach nicht.
Egal ob er sich selbst schockt, in Eopie Kacke tritt oder sich von einem ins Gesicht furzen lässt. Das ist einfach der niedrigste Humor überhaupt. Den man vielleicht als Kleinkind im Anal stage lustig findet. (War da eines von George Lucas Kinder eigentlich gerade in dieser Phase als er das Drehbuch zu Episode I schrieb?)

Episode II und III überspringe ich jetzt. Da dort seine Rolle kaum erwähnenswert ist. In II ist er nur ein politisches Werkzeug für Palpatine, damit der Klonkrieg starten kann. In RotS macht er halt nur ein trauriges Gesicht bei Padmés Beerdigung. Kein Grund weiter darauf einzugehen.


Jedenfalls gefällt er mir in The Clone Wars doch etwas besser. Zwar nicht sehr viel aber immerhin. Diersliegt eohl auch daran das er einfach besser mit Anderen Charakteren interagiert. AUßerdem erfüllen die Nummer auch öffters einen Zweck. Wie wenn er sich als Jedi verkleidet. Oder sich vor einer feinen Gesellschaft zum Affen macht und eien Zirkusnummer vorführt um von etwas abzulenken. Manchmal könnte man ihn sogar fast für ernst nehmen.
Jedenfalls wird in TCW viel besser Gebrauch von diesen Charaktereigenschaften gemacht. Es gibt da zwar immer noch das Motiv der Zufälligkeit, aber es wird um einiges besser umgesetzt. Was nicht zu letzt an den Drehbuchautoren liegt.
Auch wenn er zusammen mit 3PO auftritt hat man das erwähnte Comedyduo. Mit Bail Organa oder Padmé den passenden, ernsteren Gegenpart der dann seinerseits auch für den nötigen ernsteren Humor sorgt, auch in der Reaktion. So funktioniert er eben viel besser und erfüllt einen Zweck. Er erscheint auch intelligenter, auch wenn ihm immernoch ein politisches und diplomatisches Feingefühl fehlt. Was aber gerade wohl erwünscht ist, da er so die langweiligen politischen Geplänkel für die Zielgruppe interessanter gestalten kann.

Er ist also immer noch nervig aber nicht mehr so Nervtötend wie vor zwölf Jahren.
 
Teilweise kann ich Mad Blacklord zustimmen, teilweise verhält es sich bei mir anders.
Grundsätzliche aber erst einmal: Ich gehöre nicht zu jenen, die Binks hassen o. Ä. - sondern im Grunde ist er mir schlichtweg eigtl. ziemlich egal!

Das Problem an Binks fand ich an sich seit EP I auch nie die Nützlichkeit seiner Figur für bestimmte Stellen, Funktionen bzw. Aufgaben, sondern das er leider auf wirklich eher nervige Weise lächerlich rüberkommt.
Er sieht aus wie Goofy, quatscht durchweg eigtl. nur absolut unsinniges und dummes Zeug und quasselt dabei auch noch in Kindersprache vor sich hin.
Und darüber hinaus hat mir persönlich auch nicht gefallen, wie Ahmed Best ihn für das Motion-Capturing dargestellt hat.
Und weshalb mich das überhaupt nervt: Weil man seit der OT besseres gewohnt ist. Jar Jar Binks finde ich schlichtweg vor allem in seiner filmischen Umsetzung misslungen und darüber hinaus einen nicht wirklich würdigen "Rotfaden-Nachfolger" für Figuren á la C-3PO und R2-D2 - oder auch Chewbacca u. Ä.

Und obwohl zugegeben die Macher von TCW Binks Charakterbasis tatsächlich zu verbessern vermochten, werde ich mit Binks eben irgendwie einfach nicht warm.
Aber das Schwierige daran, diese meine Abneigung gegen diese Figur zu erklären, liegt darin IMHO begraben, dass es verschiedene wie ich finde ungünstige Aspekte seiner Figur dabei zusammen kommen, die oben schon nannte: Es ist nicht etwa nur sein Design alleine - oder seine Art zu sprechen oder der Inhalt seiner Aussagen, sondern vielmehr alles zusammen genommen.
Vielleicht gar auch einfach die Art, wie er in TPM letztlich von Anfang an eingeführt wurde!
Im Grunde ist er ein hilfloses, trotteliges und fladderiges Etwas, welchem irgendwie entsprechend wenigstens eine Basis fehlt, worüber man ihn irgendwie ernst nehmen könnte.

Wäre Binks z. B. von Anfang an so etwas wie ein tölpelhafter Jedi mit unverschämten Glück gewesen, der aber seine Aufgaben bzw. sein Leben durchaus sehr ernst nimmt (auch die Idee kam ich gerade, als ich an seinen ersten Auftritt in TCW dachte!!!), dabei aber eben sehr 'Goofy'-like die unmöglichsten Situationen erzeugt, die er andererseits aber auch weitgehend selbst dann schafft, wieder auszubügeln (was letztlich vlt. dann jedoch nur immer verhindert, dass er alleine seine Missionen erfolgreich abzuschließen schafft und deshalb ständig auf Hilfe angewiesen wäre), wäre das vlt. gar vorteilhafter rüber gekommen (vor allem, wenn er sich selbst seiner Tölpelhaftigkeit bewusst und darüber bestürzt wäre, sie aber nicht in der Lage ist, zu ändern owe).
 
Das Problem an Binks fand ich an sich seit EP I auch nie die Nützlichkeit seiner Figur für bestimmte Stellen, Funktionen bzw. Aufgaben, sondern das er leider auf wirklich eher nervige Weise lächerlich rüberkommt.
Er sieht aus wie Goofy, quatscht durchweg eigtl. nur absolut unsinniges und dummes Zeug und quasselt dabei auch noch in Kindersprache vor sich hin.
Und darüber hinaus hat mir persönlich auch nicht gefallen, wie Ahmed Best ihn für das Motion-Capturing dargestellt hat.
Und weshalb mich das überhaupt nervt: Weil man seit der OT besseres gewohnt ist. Jar Jar Binks finde ich schlichtweg vor allem in seiner filmischen Umsetzung misslungen und darüber hinaus einen nicht wirklich würdigen "Rotfaden-Nachfolger" für Figuren á la C-3PO und R2-D2 - oder auch Chewbacca u. Ä.

Das kommt ja noch erschwerend hinzu. In Episode I ist er eben die reinste Nervensäge und quasselt quasi ohne Punkt und KOmma nur dümmlich und ohne Inhalt vor sich her.

Noch dazu wird dem Carakter auch wegen Ahmed Best performence Rassismus vorgeworfen. Da wohl früher, noch vor dem Amerikanischem Bürgerkrieg, wohl einige Sklaven der Südstaatler so geredet haben sollen wie Jar Jar. Da man sich halt nie darum gekümmert hat das sie ein korrektes Englisch lerneten und so einer "Babysprache" verfielen. Keine Ahnung wieviel davon stimmt. Aber amerikanische konservative Protestbewegung finden immer irgendwo was rassistisch.
Auch das Watto in Epiode I und II wie ein heruntergekommener Jude aussehen würde und dies ein antisemitisches Bild abgeben würde. Aber man kann auch zu viel in solche Bilder hinein interpretieren.

Wäre Binks z. B. von Anfang an so etwas wie ein tölpelhafter Jedi mit unverschämten Glück gewesen, der aber seine Aufgaben bzw. sein Leben durchaus sehr ernst nimmt (auch die Idee kam ich gerade, als ich an seinen ersten Auftritt in TCW dachte!!!), dabei aber eben sehr 'Goofy'-like die unmöglichsten Situationen erzeugt, die er andererseits aber auch weitgehend selbst dann schafft, wieder auszubügeln (was letztlich vlt. dann jedoch nur immer verhindert, dass er alleine seine Missionen erfolgreich abzuschließen schafft und deshalb ständig auf Hilfe angewiesen wäre), wäre das vlt. gar vorteilhafter rüber gekommen (vor allem, wenn er sich selbst seiner Tölpelhaftigkeit bewusst und darüber bestürzt wäre, sie aber nicht in der Lage ist, zu ändern owe).

Dass hätte in Episode I nur dazu geführt dass das Bild der Jedi aus der OT sehr darunter gelitten hätte. Und das hat auch schon unter den ganzen konservativen Doktrien ziemlich gelitten. Hinzu kommt noch das sie in Episode I und II einem schon fast wie Kinderentführer vorkommen. Da man im Film selbst nie erklärt bekommt wie sie sich ihren Nachwuchs suchen.Dazu braucht es dann schon das EU. Selbst da wird diese Methode stark von Nicht-Jedi kritisiert.
Aber gut. Hätte Jar-Jar auch nur so ähnlich wie jetzt auch als Jedi umgesetzt, hätte man sich auch nur gefragt wie sowas überhaupt zu einem Rittertitel kommen konnte. Dafür ist Jar Jar einfach zu tolpatischig. In sehr abgeschwächter Form könnte dies aber vielleicht funktionieren. Wenn TCW oder das EU mal noch einen Gungan Jedi einführt.
 
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