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Kaya

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Kaya, 24. Januar 2016.

  1. Kaya

    Kaya Zivilist

    Mein Name ist Kaya. K wie Katastrophe.

    Das ist eigentlich schon alles, was man über mich wissen muss…
    Aber ich seh schon, das genügt nicht.

    Ich bin aufgewachsen in einem Waisenhaus. Ich habe keine Ahnung wer meine Eltern waren, ob sie noch leben oder warum sie es für eine gute Idee gehalten haben, mich als Baby dort abzugeben.
    Ich hoffe, dass ich das eines Tages herausfinden werde.

    Meine Kindheit war wenig spektakulär. Wie man sich so ein Leben im Waisenhaus halt vorstellt. Die üblichen Reibereien mit den anderen Kindern. Mit einigen hab ich mich gut verstanden, mit anderen weniger. Belassen wir es dabei.

    Zwischendrin war ich in Pflegefamilien, ich hab irgendwann aufgehört zu zählen. Lange war ich dort nicht, da sich die Summe an zerstörten Gegenständen mit meiner Ankunft exponentiell steigerte. Und an einigen Dingen hatten meine Pflegeeltern wohl sehr gehangen.

    Irgendwann hab ich mich nicht mehr bemüht zu gefallen und die Leitung des Waisenhauses hat es auch aufgegeben. Bei uns gab es ja nicht mehr viel, was noch hätte zu Bruch gehen können.

    Wie schon gesagt, ich bin eine Katastrophe. Manche sagen auch Naturgewalt. Das waren die nicht so netten Kinder, die ich bereits erwähnt habe.

    Soweit ich mich zurückerinnern kann, war ich noch nie sonderlich anmutig oder graziös und nach jedem Wachstumsschub wurde es schlimmer. Jetzt wachse ich hoffentlich nicht mehr, aber der Schaden ist schon angerichtet. So stolpere ich durchs Leben, meist begleitet vom Klirren eines zerberstenden Gegenstands.

    Ich brauche nicht extra zu betonen, dass ich nichts von großem finanziellen Wert besitze.
    Nicht mehr…

    Nun, sie können sich sicher vorstellen wie groß die Erleichterung seitens der Leitung des Waisenhauses war, als ich endlich 16 wurde und damit vor die Tür gesetzt werden konnte. Alt genug um zu arbeiten und auf eigenen, wackligen Füßen zu stehen.

    Die große, weite Welt von Lianna erwartete mich und ich stellte mir die Frage wo ich am wenigsten Schaden anrichten konnte. Ich kam auf die glorreiche Idee, dass ich bei einem Schrotthändler wohl nicht zu viel anstellen konnte.

    Wussten sie, dass der nicht nur mit Schrott handelt, sondern seinen Profit auch zum Großteil mit funktionsfähigen Teilen macht?
    Sagen wir´s mal so: Die Zusammenarbeit wurde zügig und lautstark beendet.

    Da stand ich nun und hatte keine Ahnung wie es weitergehen sollte. Ich schwöre Ihnen, just in dem Moment, gurrte Pixi in meiner Jackentasche und da kam mir die zündende Idee… oh, ich hatte ihn noch gar nicht erwähnt, oder?

    Pixi ist mein kleiner, flauschiger Rhyl, der so perfekt in meine Handfläche passt, als wäre er dafür gemacht. Er ist ein sehr genügsames Kerlchen. Es sei denn, er bekommt seine Streicheleinheiten nicht. Glauben sie mir, das wollen sie nicht erleben.

    Im Waisenhaus waren Tiere eigentlich nicht gerne gesehen, sonst hätte ich jetzt vermutlich schon einen kleinen Zoo. Ich liebe Tiere nämlich, müssen sie wissen.

    Und das war auch meine zündende Idee: Ich wollte zukünftig etwas mit Tieren machen.

    Bevor ich meinen Plan allerdings in die Tat umsetzen konnte, fiel ich in die wunderschönsten, blauen Augen, die es in der gesamten Galaxie geben musste und die Welt hörte auf sich zu drehen… Samael.

    Wir waren zusammen im Waisenhaus aufgewachsen. Er war einer der wenigen, die sich nicht über mich lustig gemacht haben. Er war immer nett zu mir gewesen, ganz egal wie ungeschickt und tollpatschig ich war.

    Wir hatten uns eine Weile nicht gesehen, da er das Waisenhaus schon vor einiger Zeit verlassen hatte. Ich erzählte ihm von meinem glücklosen Versuch Arbeit zu finden. Er sah mich nachdenklich an und meinte dann, dass ich vielleicht mit zu ihm könnte. Mehr hörte ich nicht. Ich war im siebten Himmel und willigte sofort ein.

    Wie sich herausstellte, war Samael Mitglied einer recht buntgemischten Gruppe, die wohl ein gemeinsames Geschäft aufzog. Irgendwie kam mir das nicht ganz koscher vor, aber dann fiel ich wieder in Samaels blaue Augen und der Gedanke war weggewischt. Was weiter geschah ging an irgendwie mir vorbei. Ich erinnere mich nur noch an etwas Blaues. Das Gelächter, ob meiner Beitrittsanfrage, hab ich allerdings jetzt noch in den Ohren. Anscheinend hatten sie von meinen Eskapaden gehört. Aber woher? Verwirrt sah ich mich um und wer saß da? Yann! Kein Wunder also. Er war einer der nicht so netten Kinder im Waisenhaus gewesen.

    Ich spürte wie mein Gesicht heiß wurde und rot anlief. Ich biss die Zähne aufeinander und ballte die Hände zu Fäusten. Danach hörte ich nur noch das Rauschen meines Blutes in den Ohren.

    Ehe ich mich versah, hatte ich einer Mutprobe zugestimmt. Sozusagen als Eintrittsritual. Als mir hinterher die volle Tragweite meiner Idiotie bewusst wurde, war es zu spät.

    Doch kneifen gibt es nicht.

    Nun sitze ich auf einer Parkbank und sammel all meinen Mut zusammen.
    In der Ferne kann ich die Jedi-Basis erkennen.
    Ich würde gleich dort hingehen, um, wie gefordert, ein Lichtschwert zu entwenden…

    Kein Problem…

    Mein Name ist Kaya. K wie Katastrophe.
     
  2. Kaya

    Kaya Zivilist

    Name: Kaya
    Alter: 16
    Geburtsort: Lianna
    Rasse: Mensch
    Geschlecht: weiblich

    Zugehörigkeit: Neue Republik / Jedi
    Rang: Padawananwärter

    Aussehen:

    Haare: dunkelbraun
    Augen: grün-braun
    Statur: normal schlank
    Größe: 1,68 m
    Besonderheiten: Man sieht sie selten ohne Pflaster, blaue Flecken und/oder einer Beule.


    Familie: Sie weiß nichts über ihre Familie, hofft aber, dass sich das eines Tages ändert.


    Haustier:
    Ein kleiner Rhyl namens Pixi. Er hat schwarze Augen, braunes Fell und passt genau in ihre Handfläche. Wobei er am liebsten auf ihrer Schulter sitzt oder es sich in ihrer Jackentasche bequem macht.


    Stärken:
    freundlich, hilfsbereit, loyal, steht zu ihrem Wort, hat einen natürlichen Draht zu Tieren

    Schwächen:

    tollpatschig, ungeduldig, naiv, unsicher, sportliche/athletische Aktivitäten


    Charakter (ausführlich):
    Sie ist tollpatschig, weswegen man ihr nichts zutraut. Das hat über die Jahre auf sie abgefärbt. Sie ist oft unsicher was ihre eigenen Fähigkeiten angeht.

    Sie ist ständig in Bewegung und kann nicht lange stillsitzen.

    Sie ist naiv und unbedarft. Für sie besteht die Welt aus Schwarz und Weiß.

    Sie wünscht sich nichts sehnlicher als irgendwo dazu zu gehören, aber wurde in ihrem Leben schon oft enttäuscht. In ihrem dringenden Wunsch dazu zu gehören, würde sie sich auch auf hirnrissige und gefährliche Dinge einlassen. Sie ist niemand der vor einer Herausforderung zurückschreckt. Wenn sie einmal ihr Wort gegeben hat, dann hält sie sich daran.

    Sie ist sehr loyal und würde für ihre neu gewonnene Familie alles tun.

    Sie liebt Tiere über alles und hat einen natürlichen Draht zu ihnen. Am liebsten hätte sie einen kleinen Zoo, aber die Regeln im Waisenhaus waren diesbezüglich sehr streng.

    Sie hat das Gefühl, dass ihr Leben bisher nur die Warteschleife war und es doch noch mehr geben müsste, das da auf sie wartet.


    Ausblick:
    Mit Fortschreiten ihrer Ausbildung wird es ihr gelingen mithilfe der Macht ihre Tollpatschigkeit stückchenweise abzulegen. Außerdem wird sich herausstellen, dass sie keine Begabung für den Lichtschwertkampf hat, sich dafür aber etwas leichter im Erlernen von Machtfertigkeiten tut.


    Vergangenheit (Kurzfassung):
    Kaya ist im Waisenhaus aufgewachsen. Alle Versuche sie in eine Pflegefamilie zu vermitteln sind an ihrer Tollpatschigkeit gescheitert. Als sie 16 Jahre alt wurde und damit alt genug um zu arbeiten, musste sie das Waisenhaus verlassen.

    Ohne große finanzielle Mittel kam eine Ausbildung/Studium nicht in Frage. Sie versuchte erfolglos bei einem Schrotthändler anzufangen.

    Dann traf sie auf Samael, mit dem sie aufgewachsen war und in den sie sich heimlich verguckt hatte. Er gehörte zu einer kleinen Gruppe, die zusammen ein Geschäft aufzogen. Er bot ihr an bei ihnen einzusteigen. Die Reaktion der Gruppe darauf war allerdings niederschmetternd.

    Ehe sie es sich versah, hatte Kaya einer Mutprobe zugestimmt, während das Gelächter noch immer in ihren Ohren hallte.

    Diese führte sie zur Jedi-Basis…
     

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