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Kiffu (Azurbani-System)

Dieses Thema im Forum "Projekt Star Wars Rollenspiel" wurde erstellt von Casta, 12. April 2003.

  1. Casta

    Casta junger Botschafter

    Kiffu
    __________________


    [ Infos zum Planeten: Kiffu (engl.) | Kiffu (dt.) ]

    [ Zugehörigkeit: Imperium ]


    . . . . .


    [​IMG]

    Kiffu ist eine der Zwillingswelten im Azurbani-System.

    Die beiden Welten teilen sich die selbe elliptische Umlaufbahn um die hiesige Sonne. Bei gegenseitiger Annäherung erzeugen geostatische Kräfte Gewitterstürme, die den Bewohnern dazu dienen, ihre Städte mit Energie zu versorgen.

    Kiffu ist der Hauptplanet des Systems, sein kleinerer Zwilling heißt Kiffex. Das Volk der Kiffar teilt sich in verschiedene Clans, was durch auffällige Tätowierungen deutlich gemacht wird. Der Anführer des Kiffar-Volkes trägt den Titel Sheyf und wird immer vom vorherrschenden Clan gestellt. Der Sheyf ist gleichzeitig auch der oberste Befehlshaber der Wächter, einer Gruppe zuständig für die Strafverfolgung des gesamten Sektors. Einige Wächter verfügen über die Fähigkeit der Psychometrie, das bedeutet sie können aus Gegenständen Bilder lesen.

    Auf den kleineren Zwilling Kiffex werden Kriminelle in Kolonien verbannt, wo sie den Wächtern unterstehen, die auch für ihre Festnahme und Aburteilung verantwortlich sind. Die Verbrecher verfügen nur über ein Minimum an Technologie und bleiben bis sie ihre Strafe abgesessen haben. Wenige überleben so lange. Die Wächter, welche hier über absolute Autorität verfügen, leben in Festungen. Um eine Flucht zu verhindern gibt es zusätzlich Zäune auf der Oberfläche und eine Blockade aus Kampfschiffen im Orbit des Planeten.

    Nach einer langen Phase der Neutralität hat sich das System freiwillig dem Imperium angeschlossen. Lange davor gab es bereits eine Zusammenarbeit von Wächtern und imperialen Behörden, da ihr Sektor schon damals an das Imperiale Reich grenzte. Im Zuge dieses Umsturzes konnte der Clan Vos wieder die Macht übernehmen. Das Imperium setzte keinen Gouverneur auf Kiffu ein, sondern ließ das bestehende Herrschaftsystem mit einem Sheyf an der Spitze bestehen.



    Quelle: starwars-union.de

    Unter Mithilfe von JDP


    ~~~​

    Weltraum, bei den Zwillingsplaneten Kiffu und Kiffex

    Über den beiden Zwillingswelten Kiffu und Kiffex drehte sich die Sonne mit flammenden Eruptionen, die bis in die weiten des Alls hervorschossen, als ein Raumschiff mit einem lauten Knall aus dem Hyperraum trat und den direkten Kurs über die Atmosphäre von Kiffu ansteuerte. Kaum hatte das Schiff seine bläulich schimmernden Schilde aktiviert, als ein großes Kampfschiff ein Hyperraumtor im All durchbrach und zur Verfolgung des Kreuzers ansetzte. Die grünlichen Blasterschüsse verschwanden in bläulichen Explosionen an den Schilden des kleines Schiffes, das mit schnellen Manövern dicht über dem Planeten seitlich abdrehte.

    Im Cockpit des flüchtenden Schiffes saß ein Alien mit großen Zähnen und weit vom Kopf abstehenden Augen an den Kontrollen und versuchte, die Verfolger abzuschütteln. Er legte mit seinen langen, dünnen Fingern einen Hebel um und startete einen harten Sinkflug, wobei die Unterseite des Schiffes die glühend heiße Atmosphäre Kiffus streifte. In seiner Muttersprache brüllte das Wesen einige Worte in sein Headset und gab seiner Navigatorin den Befehl, sich an die Waffenkontrollen zu setzten, um ihre Gegner soweit wie möglich vom Schiff fern zuhalten. Die Frau rieb sich kurz die Stirn, nickte und kletterte über eine Leiter in den unteren Teil des Schiffes, nahm an den Waffenkontrollen platz und feuerte sofort die Ionenkanonen auf die Verfolger ab.

    "Verdammte Kiffar!"...schrie sie laut aus, als sie die Geschütze aktivierte und dem Verfolger einige Schäden zufügte. Sie lachte hönisch, spuckte in eine Ecke des Geschützturmes und aktivierte einen Protonentorpedo, der sofort auf das Verfolgerschiff zuschoss. Sie schluckte, als sie sah, wie das Schiff seitlich abdrehte und der Torpedo knapp sein Ziel erfehlte. Aus ihren Augen lief Blut, wie es immer der Fall war, wenn sie sich aufregte...die kleinen Adern um die Pupillen platzten und sie biss sich auf die Unterlippe, als sie wie besessen ihre Waffen weiterfeuern ließ.

    Im inneren des kleinen Schiffes herrschte Ruhe...die Einschüsse, die dem Schiff zugefügt wurden, waren nicht zu spüren. Zwei große Glasbehälter mit einer grün-gelblich schimmernden Flüssigkeit umhüllte zwei Körper, die an lebenserhaltende Geräte angeschlossen waren. Die Schleuche und Kabel ragten durch gesonderte Anschlüsse durch die Behälter, große Terminals kontrollieren die Lebensfunktionen und hielten eine Frau und einen Mann im Tiefschlaf. Ihre Körper waren trotz der Flüssigkeit, in der sie sich befanden, in dunkle Roben gehüllt. Der Mann bewegte kurz seine Finger und stützte sie instiktiv gegen die Glasscheibe, als wolle er sich schützen. Seine Haarsträhnen wiegten sich in der Flüssigkeit, während sich seine Atmung anhand von kleinen Luftbläschen wiederspiegelte. Ein rotes Blinklicht am Terminal zeigte auf, dass die Lebensfunktionen bei beiden Hummanoiden normal waren. Die Adern am Hals des Mannes pumpten deutlich sichtbar viel Blut zum Gehirn, seine Augenlieder zitterten. Eine geheimnisvolle wie unheimliche Atmosphäre herrschte in diesem Raum vor...aber diese Ruhe sollte nicht von langer Dauer sein. Vor dem inneren Augen der Frau und des Mannes war ein Mann zu erkennen, der sein Anlitz unter einer Kapuze verbarg. Er streckte seine Hand symbolisch nach beiden aus und sprach leise und mit tiefer Stimme...

    "Kommt zu mir...Kinder, ihr habt es bald geschafft, ihr seid wieder bei mir..."

    Auf der Brücke des Schiffes brach Panik aus. Ein Basterschuss hatte ein Schott getroffen, welches langsam Feuer unter den Innenverkleidungen des Raumschiffes ausbrechen ließ. Am Geschützstand hing die Navigatorin bewusstlos über ihren Kontrollen, Rauch und Feuer hatten sie außer Gefecht gesetzt. Als sie sich erste Flammen in ihre Haut brannten, schrie sie laut schmerzhaft auf, woraufhin im selben Moment die Geschützkanone implodierte und den unteren Teil des Schiffes auseinanderriss. Der Alien-Captain auf der Brücke aktivierte panisch einen Schalter, der die beiden Glasbehälter und die Gerätschaften mit einem lauten Geräusch in eine Rettungskapsel fallen ließ und die beiden "Gäste" somit aus dem brennenden Wrack, welches in der Atmosphäre des Planeten zu verglühen schien, direkt auf den Planeten zufliegen ließ. Feuer und Rauch umhüllten die Außenhaut der Rettungskapsel, als das Mutterschiff in einer bläulichen Korona explodierte.

    Die Verfolger, ein Schiff der heiligen Kiffar-Flotte, drehte bei. Auf der Brücke blickte der dunkelhaarige Captain zu seiner 1. Offizierin, nickte ihr zu, während sich ein Sonnenstrahl in seinem hellen Gesichtsstreifen verfing. Das große Schiff drehte ab und mit einem kurzen...

    "Wir haben jetzt keine Zeit, um uns Weltraumschrott zu kümmern"...nahm das Schiff direkten Kurs auf eine Raumbasis nahe Kiffex.


    Weltraum, bei den Zwillingsplaneten Kiffu und Kiffex
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. Juli 2012
  2. T'Ra Saa

    T'Ra Saa Dienstbote

    Planet Kiffu, unbekanntes Gebiet

    Ein dumpfer Aufprall brachte sie dazu, ihre dunklen Augen zu öffnen...Wärme und Kälte zugleich umschmiegten ihren Körper. Sie hörte ihre eigene Atmung und blickte sich panisch um, während ihre Finger durch die dickflüssige Sustanz glitten, die sie umgab. T'Ra Saa blickte an sich herunter...eine große, dunkle Wunde ragte auf ihrer Brust. Ihre Robe verdeckte Teile ihres Oberkörpers und sie spürte, wie sich die Flüssigkeit in die offenen Stellen der Wunde brannte. Sie atmete immer schneller, das Beatmungsgerät ließ kaum mehr Luft in ihre Lungen...ein Gefühl der Beklemmung kam in ihr auf.

    Die Frau trat mit voller Wucht gegen den Behälter, versuchte sich durch Schläge gegen das Glas zu befreien. Nichts schien zu helfen. T'Ra versuchte Ruhe zu bewahren. Das letzte, an was sie sich erinnern konnte, waren der Name Sluis Van, Flammen und das Gesicht einer blonden Frau, deren grüne Augen sich in ihr Unterbewusstsein gebrannt hatten. Sie blickte sich um, kniff die Augen zusammen, während ihr Körper von der Flüssigkeit getragen wurde. Vor ihr lag ein Bach, an dem Pflanzen und exotische Tiere saßen, Bäume, dunkle Wolken und Sonneneruptionen waren am Himmel zu erkennen. T'Ra Saa zuckte zusammen, als sie Worte in ihrem Unterbewusstsein vernahm. Sie hatte diese Stimme schon lang nicht mehr gehört, sie waren wie ein Geist aus lang vergangener Zeit...ein Geist, den sie damals zum eigenen Zweck vernichtet hatte. Die Frau sammelte ihre Kräfte, trat erneut gegen die Glasscheibe und sah, wie sich ein Riss bildete...die aufgebrochenen Teile der Rettungskapseln lagen vor den Behältern verstreut, während die Flüssigkeit langsam aus dem Container lief und die zerstörten Wrackteile davon bedeckt wurden.

    Sie hatte es geschafft. T'Ra durchtrat auch die letzten Glassplitter, riss sich die Atemmaske vom Gesicht , fiel auf alle Viere und atmete laut hastig und hustend. Wie ein Tier fixierte sie die Umgebung, ob mögliche Gefahren lauerten. Die gelbliche Flüssigkeit lief von ihrer Robe, während sie sich langsam erhob und den zweiten Glascontainer entdeckte. Sie schritt langsam, leicht benommen auf ihn zu, erkannte einen Mann unter der Glasschicht und deaktivierte die Kontrollen des Behälters, woraufhin die Flüssigkeit an der Seite langsam rauslief. Der Mann öffnete seine Augen und blickte erschrocken in das Anlitz der Exotin. Diese drehte sich ab, fasste sich nochmals an die Wunde an der Brust und dachte an den Augenblick, den sie als Moment des Todes in ihrem Gedächtnis behalten hatte...


    Planet Kiffu, unbekanntes Gebiet
     
  3. Thonar U'The

    Thonar U'The Zivilist

    Planet Kiffu, Palast der alten Kultur

    Er saß an einem alten, verzierten Tisch und betrachtete sich ein Hologramm, welches sich schimmernd, kreisend aus der Tischplatte kommend, vor seinen Augen bewegte. Thonar nickte zufrieden. Der Mann rieb sich die Hände und flüsterte er leise...

    Ausgezeichnet, sie sind erwacht. Die Söldner haben gute Arbeit geleistet.

    Er erhob sich, schritt zu einem Fenster, wobei sein langer, dunkler Mantel über den Boden schleifte. Thonar strich eine Efeuranke vom Fenster fort und konnte von seiner Palastruine aus zu dem kleinen Bach blicken, wo die Trümmerteile leuchteten. Sonnenstrahlen ließen genau erkennen, wo das Metal niedergegangen war. Er nickte zufrieden, spürte er genau, dass seine beiden, alten Schützlinge zu ihm gebracht worden waren. Ein kleiner, buckeliger Diener brachte ihm einen Becher Wein, den er mit einem Nicken dankend annahm. Er erhob den Becher, prostete dem Wald, der vor ihm lag, zu und sprach, bevor er trank.

    Keldor, lange ist es her, dass Du mich stolz auf Dich gemacht hast. Dein Beitritt im Jedi-Ordens ist in meinen Augen verrat...aber daran werden wir arbeiten. T'Ra Saa, Du wirst bezahlen, dass Du mich töten wolltest. Auf Dich freue ich mich ganz besonders, hübsches Kind.

    Er leerte seinen Weinbecher mit großen Schlucken und blickte sich dem zerfallenen Raum um, der zu seinem zu Hause geworden war. Zwei zylinder-förmige Waffen hingen gekreutzt an der Wand. Thonar schritt auf sie zu, nahm sie in seine Hände und aktivierte die roten Klingen der beiden Laserschwerter. Er hielt sie gekreuzt vor sein Gesicht und spürte die funken, die heiß in sein Gesicht sprangen. Er schloss die Augen erneut und begann weiterhin die Nachrichten in das Unterbewusstsein von T'Ra Saa und Keldor zu senden.

    "Kommt zu mir...Kinder, ihr habt es bald geschafft, ihr seid wieder bei mir..."

    Planet Kiffu, Palast der alten Kultur
     
  4. Lord Keldor

    Lord Keldor Mysterious Member of the Council of Elders

    Planet Kiffu, Waldgebiet

    Nachdem er die Augen das erste Mal aufgeschlagen hatte, riss er sich panisch das Beatmunsgerät von Mund und Nase. Keldors Behälter lag auf dem Boden, die schleimige Flüssigkeit war ausgelaufen, Reste davon hafteten an seiner Robe. Er strich seine Finger über den Stoff und betrachtete die Kabel und Leitungen, die in die Adern auf seiner Hand eingeführt worden ware. Erschrocken riss er sie aus der Haut, ihm war es egal, wie sehr es blutete.

    Wo war er? Keldor wusste einfach nicht wo er war... Er hatte selbst Schwierigkeiten herauszuverfinden wer oder was er selbst war. Er erinnerte sich nur an eine blonde Frau mit grünen Augen...er lächelte. Die Schmerzen, die er in seinem Kopf spürte, intensivierten sich, als er aus dem Behälter kletterte.

    Keldor fühlte das er sich sehr zu ihr hingezogen fühlte, auch wenn er nicht wusste ob es Trug oder eine echte Erinnerung an jemanden war.
    Er sah sich um.


    Wer bist Du? Und wieso hast du mich aus diesem Ding befreit? Bist Du für meine Lage verantwortlich?

    Tausend fragen bohrten sich in seinen Kopf, als wie wenn er die Aura des Seins verloren hätte. Er sah die exotische Frau die ihm gegenüberstand in die Augen und wartete gespannt auf ihre Antwort. Sie schien ebenfalls sehr verstört...

    Planet Kiffu, Waldgebiet
     
  5. T'Ra Saa

    T'Ra Saa Dienstbote

    Planet Kiffu, unbekanntes Gebiet

    T'Ra Saa blickte dem Fremden in die Augen...sie erinnerte sich an nichts. Ihr Schädel brummte, als würde man ihr mit einem Blastergriff ständig gegen die Stirn schlagen. Sie atmete leise und drehte sich dem Mann zu, dem sie soeben aus dem Behälter geholfen hatte. Sie taumelte auf ihn zu und stützte sich an der Klappe seines Glascontainers ab, sank aber dennoch kraftlos zu Boden. Sie hörte seine Fragen, schüttelte aber nur unglaubwürdig den Kopf. Sie konnte ihm nichts davon beantworten...selbst das Sprechen fiel ihr schwer.

    Ich bin eben erst aufgewacht, genauso wie Du. Ich weiß nicht, wer ich bin, noch wo wir sind. Ich habe alles verloren, was ich hatte. Wenn ich denn etwas hatte...

    Sie begann leise zu weinen und hielt sich die Hände vor die Augen. T'Ra Saa fühlte sich hilflos, dazu kam diese Stimme in ihrem Kopf. Sie wurde immer lauter. Als sie noch im Weltraum gewesen waren, war es noch nicht so laut und grell gewesen, aber nun spürte sie, hier auf dem Planeten wurde es fast unerträglich in ihrem Unterbewusstsein. Sie kniete vor dem hochgewachsenen Mann und klammerte ihre Finger in den Sand. Sie fühlte sich schwach und ihm unterlegen.

    Wir werden uns wohl zusammen tun müssen, um hier zu überleben. Sag, hörst Du auch diese Stimme? Sie betäubt meinen Schädel. Vielleicht ist sie der Grund, dass wir hier sind?

    Fragend sah sie den Mann an und hoffte, er würde sie an seiner Seite akzeptieren. Der Sand zwischen ihren Fingern fühlte sich sehr unangenehm an, aber sie war zu schwach, aufzustehen.

    Planet Kiffu, unbekanntes Gebiet
     
  6. Casta

    Casta junger Botschafter

    Jedi-Tempel, Castas Quartier

    Nachdem Anakin Solo erfolgreich von Jedi Rat Slain zum Jedi Ritterin ernannt worden war, hatten Casta und er sich noch lang unterhalten. Die Zeit, in der sie für den jungen Mann verantwortlich gewesen war, war nun vorbei. Er war zu einem eigenständigen Vertreter des Ordens geworden und würde seine Aufgabe mit viel Hingabe und Mut erfüllen. Beide hatten den Ratssaal verlassen und schritten gemeinsam durch die langen, edlen Gände des Tempels, während die Jedi nachdenklich wirkte. Sie strich ihre Kapuze der Robe zurück und blickte sich um, als würde sie jemanden suchen. Casta öffnete nachdenklich die Tür zu ihrem Quartier, welches sie mit Keldor bewohnte. Sie bat ihren ehemaligen Padawan einzutreten. Die Jedi legte ihre Robe ab und betrachtete ihr langes Robenkleid kurz im Wandspiegel, bevor sie sich dem Replikator zuwandte und dem Ritter und sich eine Tasse Tee erstellen ließ.

    Der Raum wurde in einen exotischen Duft gehüllt, beide nahmen an einem kleinen Glastisch in bequemen Sesseln platz...Casta reichte Anakin eine Tasse und nickte ihm freundlich zu. Sie wusste genau, dass er sie mittlerweile so gut kannte, dass er sie nicht danach fragen musste, ob die blonde Frau etwas bedrückte. Casta strich sich mit der Hand kurz über das Gesicht, lehnte sich zurück, strich ihre Fingerkuppe um den Rand der Teetasse und begann von allein zu sprechen.


    Mein Lebenspartner...ich vermisse ihn. Ich habe von befreundeten Jedi gehört, dass er vor einigen Tagen, während wir auf Corsucant zur Patrouillie waren, sich ebenfalls in die Stadt begeben wollte und seitdem verschwunden ist. Ich habe die mentale Verbindung zu ihm verloren und mache mir große Sorgen um ihn. Niemand weiß genaueres, wo er sich aufhält. Diese Ungewissheit schmerzt.

    Casta nahm einen kleinen Schluck Tee und stellte die Tasse sodann auf den runden Tisch. Sie fixierte Anakins Blick, während sie ihre Hände auf beide Lehnen des Sessels legte.

    Ich habe einen Bekannten von uns aus Coruscant City gebeten, dass er nachforscht, wo Keldor das letzte Mal gesehen wurde. Dann können wir der Spur nachgehen. Bis dahin heißt es warten...eine Tugend, die ich schwer erlernen musste.

    Sie sah, wie der Ritter ihr zunickte und sich ebenfalls zurücklehnte. Casta trank noch einen Schluck des schmackhaften Tee's und erhob sich aus ihrem Sessel. Sie trat hinter den Sessel und sprach...

    Ich bin stolz auf Dich, Anakin. Du hast Deine Ausbildung gut abgeschlossen und ich weiß, dass ich Dir vertrauen kann. Ich möchte Dich bitten, mich zu begleiten, wenn ich erfahren habe, wo ich Keldor suchen muss.

    Ihr Blick fiel auf ein kleines Datenpad, welches auf einer verzierten Anrichte lag. Sie atmete leise, schloss die Augen und erinnerte sich an den Inhalt der Nachricht. Meisterin Padme hatte ihr die Aufgabe erteilt, Keldors Ausbildung zu beenden. Ein Umstand, der ihre Ungewissheit nicht erleichtete. Sie sorgte sich um ihn.

    Jedi-Tempel, Castas Quartier
     
  7. AnakinSolo

    AnakinSolo Jedi Premium

    Jedi Tempel - Castas Quartier [bei Casta]

    Anakin hörte seiner ehemaligen Meisterin aufmerksam zu und sah deutlich wie sehr sie unter dieser Situation litt. Er sah sie aufmunternd an,

    "Ich werde euch begleiten. Und gemeinsam werden wir Keldor finden."

    Dem jungen Jedi war klar, dass das was er gesagt hatte nicht mehr als seinen guten Willen widerspiegelte und nicht mehr zu tun vermochte als Casta etwas glücklicher zu stimmen, denn ohne jeden Anhaltspunkt war es einfach unmöglich den Verschollenen ausfindig zu machen, selbst für einen Jedi. Aber diesbezüglich war Anakin sehr zuversichtlich. Sobald sie einen ersten Hinweis fänden, würde der Rest von ganz alleine kommen. Wenn man den Weg erst einmal gefunden hatte, brauchte man ihn nur noch beschreiten...

    Ani lehnte sich entspannt zurück, und kostete den Tee den Casta ihm gegeben hatte. Er schmeckte exotisch und fruchtig... außergewöhnlich; passend zu allem hier in diesem Raum, passend zu den Bewohnern. Erstaunt, wie als er das erste Mal hier gewesen war, sah der Jedi sich von seinem Platz aus um. Dieses Zimmer strahlte eine Wärme und eine Lebenskraft aus wie sie seines Gleichen suchte, und die Atmosphäre hier beruhigte ihn sehr.
     
  8. Casta

    Casta junger Botschafter

    Jedi-Tempel, Castas Quartier

    Casta atmete beruhigt aus, als sie die Worte des Mannes vernahm. Sie freute sich sehr, dass er sofort bereit war, ihr zu helfen. Sie nickte zufrieden und nahm ein weiteres Datenpad auf und las sich nochmals die Informationen durch, die ihr der Kontaktmann bisher übermittelt hatte. Es war nicht viel, sie hoffte, sie würde noch mehr Hinweise erhalten. Casta las Anakin laut vor...

    Keldor hat den Tempel am frühen Abend verlassen und ist in den Stadtkern von Coruscant geflogen. Auf einer unteren Ebene hat er sich mit einem Mann getroffen, der wie ein Kiffar ausgesehen hat. Mehr ist bis jetzt nicht bekannt.

    Casta strich sich mit dem Nagel des Zeigefingers übers Kinn und begann nachzudenken. Kiffu und Kiffex waren gefährliche Welten. Die Beziehungen zwischen den Jedi und den Kiffar waren gereitzt. Sie wusste, dass eine Reise dorthin würde viele Gefahren mit sich bringen. Sie blickte erneut zu dem Jedi-Ritter und reichte ihm die Daten. Während sie sich einige Zeit ruhig unterhalten hatten und Casta dabei tief in ihre Gedanken versunken war, meldete sich das Wandterminal und das Gesicht eines Chagrian auf dem Monitor erschien. Casta erhob sich aus ihrem Sessel, schritt zum Monitor und verneigte sich.

    Chief Tenadian, es ist mir eine Ehre, dass Ihr Euch erneut bei mir meldet. Habt ihr etwas neues über Keldor herausgefunden?

    Das blau-schimmernde Gesicht des Alien-Mannes wirkte nachdenklich und betrübt, während die langen, spitzen Hörner aus seinem Kopf ragten. Er antwortete ihr..."Ja, Madame Billaba, ich habe neue Informationen. Keldor ist vor einigen Tagen in einer Gasse betäubt worden und von einen männlichen Alien und einer hummanoiden Frau auf ein Schiff gebracht worden, welches den Hyperraumweg nach Kiffu und Kiffex eingeschlagen hat. Ich vermute und wünsche Euch, dass er sich dort aufhält."

    Die Jedi bedankte sich, während die Bildübertragung endete. Sie blickte zu Anakin und sprach...


    Ich habe es geahnt. Er ist auf einem der beiden Zwillingsplaneten.

    Jedi-Tempel, Castas Quartier
     
  9. AnakinSolo

    AnakinSolo Jedi Premium

    Jedi Tempel - Castas Quartier [bei Casta]

    Mit fragendem Blick sah Anakin Casta an.

    "Kiffu und Kiffex?"

    Von diesen Welten oder Systemen hatte der Jedi noch nie gehört, doch der Gefühlslage seiner ehemaligen Meisterin, und ihrer Besorgnis nach zu urteilen mussten dies ziemlich raue Orte sein.

    Langsam erhob sich Anakin von seinem Platz und ging bedächtig zu Casta hinüber. Er konnte spüren das sie aufgeregt war. Doch rein äußerlich schien sie ruhig, und trotz ihren Gefühlen schien seine Meisterin einen kühlen Kopf zu behalten, was Ani sehr anerkannte.


    "Sowie du es wünschst können wir uns auf den Weg machen, Casta.", sagte der Jedi mitfühlend zu ihr.
     
  10. Casta

    Casta junger Botschafter

    Jedi-Tempel, Castas Quartier

    Casta erhob sich und legte ihre Robe wieder an, während sich Anakin zu ihr gestellt hatte. Sie spürte, dass er ihr helfen würde, wo es ihm möglich war. Als sie seine Unsicherheit bezüglich Kiffu und Kiffex spürte, sprach sie...

    Diese beiden Planeten liegen so eng zusammen, dass sie als Zwillingsplaneten bezeichnet werden. Ihr Standort ist im Inner Rim...nicht weit von Corsucant entfernt, aber dennoch weit genug, dass während dieser Reise genug passieren kann.

    Die Jedi strich ihre Robe glatt und fixierte Anakins Blick. Sie sprach ruhig und unterdrückte die eigene Unsicherheit.

    Anakin, Du bist zu einem guten Freund geworden. Jetzt, wo Du ein Jedi-Ritter bist, obliegen Dir andere Pflichten als jemals zuvor. Es steht Dir frei, mich zu begleiten. Du weißt, ich habe es immer so gut es ging, versucht zu vermeiden, dass Du Dich in Gefahr begibst. Aber diesmal wird es definitiv mit Gefahr verbunden sein. Ich weiß nicht, wie die Regierung der Kiffar auf uns reagieren wird, wenn sie erfahren, dass die Jedi auf dem Planeten eingetroffen sind.

    Casta blickte besorgt zu dem jungen Mann, der ihre Bedenken mit einem Lächeln zerschlug. Zusammen verließen sie das Quartier und traten auf die Gänge hinaus. Die Jedi sprach mit dem Ritter ab, dass sie sich um das Schiff kümmern würde, während er, soweit es möglich war, wo so viele Jedi zur Militärausbildung aufgebrochen waren, für Begleitung sorgen würde. Anakins und Castas Wege trennten sich, die Frau schritt zum Hangar, während der Mann seinen Droiden holen würde.

    Jedi-Tempel, Castas Quartier
     
  11. Thonar U'The

    Thonar U'The Zivilist

    Planet Kiffu, Palast der alten Kultur

    Zufrieden betrachtete er über einen Monitor, der in eine Steinfassade eingelassen war, wie nun auch sein zweiter, ehemaliger Schüler erwacht war. Thonar lehnte sich zurück und atmete leise vor sich hin, er erinnerte sich an die Vergangenheit. Als der junge Keldor mit 15 Jahren zu ihm kam, hatte er sofort wie in einem offenen Buch in den Gedanken des Mannes lesen können...sein Machtpotential war groß, er wusste, dass dieser Mann seinen Weg gehen würde.

    Er litt darunter, dass seine erste, große Liebe ihn verlassen hatte, Sturrheit und Verbissenheit arbeitete in seinem Unterbewusstsein, dennoch wusste er genau, auf welche Seite der Macht er gehörte. Er lernte Meditation und das Lichtschwert kennen, trotzdem brannte etwas auf seiner Seele, von dem er hoffte, im Jedi-Tempel würde man ihm helfen können...das Keldor so lang dort geblieben war, hatte Thonar deutlich gezeigt, dass es ihm dort gefallen hatte...und er wohl das gefunden hatte, wonach er gesucht hatte. Er würde ihm ein guter Diener sein. Thonar fühlte sich einsam. Die Gesellschaft seiner beiden Schützlinge würde ihm sicher helfen, seinen alten Ruf in der Galaxis wieder herzustellen.

    T'Ra würde jedoch eine andere Stellung an seiner Seite einnehmen. Für ihn war es hochverrat gewesen, was sie ihm damals antun wollte. Sie hatte ihn mit dem Lichtschwert verletzt und ihn in dem Glauben zurückgelassen, dass er tot sei...sie würde dafür bezahlen. Ein Leben als Sklavin an seiner Seite würde sie daran erinnern, dass sie sich ihren alten Mentor zum Feind gemacht hatte. Thonar legte sich seine lange, schwarze Robe um sah, wie ein Droide in seine Gemächer trat. Der Meister nickte ihm zu und folgte ihm hinaus auf einen Turm der großen Ruine. Ein Speeder war ihm bereitgestellt worden, der Droide nahm im offenen Cockpit platz, sein Meister setzte sich neben ihn.


    Es wird Zeit, die Beiden hier her zu holen...startet, K-7L5, wir haben besondere Gäste zu geleiten.

    Das Schiff erhob sich, Staub wurde aus den alten Ruinensteinen aufgewirbelt und gemeinsam flogen Meister und Droide über die Baumkronen der dschungel-artigen Umgebung zum Landeplatz der Rettungskapsel.

    Planet Kiffu, Luftraum über dem Waldgebiet
     
  12. Lord Keldor

    Lord Keldor Mysterious Member of the Council of Elders

    Planet Kiffu, unbekanntes Gebiet

    Keldor, der sich nun etwas entspannt hatte, versucht die Lage einzuschätzen und half der Exotin auf die Beine.
    "Komm wir versuchen erstmal uns einen Weg durch diese Trümmer zu bahnen, hier herrscht eine sehr schlechte Luft durch das verbrannte Metall..."
    Den beiden stellte sich eine verklemmte Cockpittür in den Weg, dessen schwarzes Hauptkabel das aus der Türwand ragte, auf einen heftigen Kurzschluss schließen ließ.
    Nichts tat sich.


    Warte, geh mal zur Seite!

    ...sagte Keldor und machte sich auf einen Tritt gegen das verbogene Metall bereit. Mit einem heftigen Schwung ließ er sein Bein gegen das Material stoßen und die Türe brach in sich zusammen...sein Teil der Rettungskapsel, in der sein Container halboffen lag, war nun frei. Eher der Schwerkraft wegen als elektronisch fielen die Klappstufen aus dem hohlen Ende der Tür und stapften in den Boden.

    Als T'Ra und Keldor freie Sicht hatten, sahen sie sich ausgiebig die Gegend an. Es war eine dschungelartige Gegend, deren Ranken riesige Bäume mit dem Boden verbanden. Obwohl der Wald sehr grün und dicht schien, hörte man weder einen Vogel noch irgendein anderes Tier.


    Verdammt, wo sind wir nur und wie kommen wir hier her? Ich erinnere mich nur das ich in dieser einen Seitengasse war und einen stechenden Schmerz gefühlt habe. Danach bin ich zu Boden gesunken. Alles andere ist dunkel...mein Kopf ist schmerzlich leer.
    Hast du vielleicht eine Ahnung davon was hier für ein Spiel gespielt wird?

    Keldor sah sich überall um, um einen Weg oder zumindest einen kleinen Pfad zu finden den die beiden einschlagen konnten.

    Planet Kiffu, unbekanntes Gebiet
     
  13. T'Ra Saa

    T'Ra Saa Dienstbote

    Planet Kiffu, Dschungelgebiet

    Sie kniff die Augen zusammen und versuchte sich bei jedem Schritt zu konzentrieren, den sie setzte. T'Ras Kopf schmerzte so sehr...sie wusste nichts mehr, keinen klaren Gedanken, der mit ihrer Vergangenheit zu tun hatte. Sie hielt sich die Stirn, während sie dem Mann durch die Wrackteile der Kapsel folgte. Die Frau sah an sich herunter...die Wunde an ihrer Brust schien sich von allein zu schließen, aber dennoch fühlte sie einen unwohlen Schmerz. Sie biss sich auf die Lippen, während sie den jungen Mann von hinten betrachtete. Er sah gut aus, hatte einen durchtrainierten Körper und bei jedem Schritt schmiegte sich die Robe um seine Gestalt.

    Auch, wenn sie keine Ahnung hatte, wohin der Weg sie führen würde, folgte sie ihm. Jetzt allein durch diese Gegend zu irren, würde sie nicht überleben. T'Ra strich einige Blätter aus dem Weg, während sie sah, dass der Mann einen Weg auf einen Trampelpfad einschlug. Sie flüsterte...


    Ich würde so gern wissen, wer ich bin.

    Sie konnte sich ihre Tränen nicht verkneifen. War sie schon immer so schwach gewesen? Oder so unsicher? Leere...alles, was sie in sich fühlte war Leere. T'Ra stoppte, der Mann drehte sich zu ihr um, sie sah, wie Blut durch ihre Robe trat und die Wunde darunter wieder aufgebrochen war. Sie sah geschockt auf ihren Oberkörper und hustete leise. Sie redete sich ein, keine Panik zu entwickeln. Leise sprach sie...

    Du...Hilfe...ich...es schmerzt...warte auf mich...

    Der junge Mann drehte sich abrupt um, während T'Ra ins taumeln geriet und sich an einem Stein abstüzte. Sie konnte kaum mehr, sie bekam keine Luft und ihre Wunde schmerzte. Die warme Luft drückte auf ihre Lungen, der Staub, den sie beim gehen aufwirbelten, brannte in ihrer Kehle. Als ihr der Mann seinen Arm zum weitergehen gereicht hatte, blickte sie in den gelblichen Himmel und erkannte eine schattige Kontur. Sie erkannte etwas, dass die Baumkronen überflog. T'Ra klammtere ihre Finger in den Arm des Mannes, als sie sah, dass große, gefährlich aussehende Tiere am Himmel über ihnen flogen. Würden sie zu Opfern des Dschungels werden? Sie schloss die Augen und verkniff sich ihre Tränen...

    Planet Kiffu, Dschungelgebiet
     
  14. Casta

    Casta junger Botschafter

    Jedi-Tempel, Gänge zum Hangar

    Nachdem sich die Wege von Anakin Solo und Casta getrennt hatten, schritt die Jedi durch die Gänge des Tempels und las sich auf einem Datenpad eine Nachricht von ihrem chalactanischen Onkel durch, der auf Coruscant lebte. Sie hatte, nachdem sie die Sagitar damals verlassen hatte, einige Zeit bei ihm und ihrer Tante gelebt...bevor die Zeit kam, dem Ordne beizutreten. Er hatte ihr ein Schiff zur Verfügung gestellt und Casta war sehr erfreut, ihr eigenes Transportmittel bekommen zu haben. Sie lächelte, als sie die Nachricht, die in seiner üblich charmanten Art und Weise verfasst war, durchgelesen hatte. Sie steckte das Datenpad in eine Tasche ihres Robenkleides und bog in einen weiteren Gang ein, der sie direkt zum Westhangar des Tempels führte.

    Die Jedi grüßte das Personal des Hangars mit einem Kopfnicken und schritt auf eine große Halle zu, die ihr Onkel in seiner Nachricht angegeben hatte. Sie legte den Kopf schräg, als sie ihren Blick durch die Halle wandern ließ. Sie rechnete mit einem kleineren, schnellen Schiff, konnte aber nur weiter hinten in der Halle ein Raumschiff erkennen. Langsam ging sie in die dunkle Halle und schritt auf ein Raumschiff zu, dessen lange spitze weit aus der Halle ragte und einen dunklen Schatten warf, in dem sie sich die ganze Zeit befunden hatte. Castas Augen schimmerten grünlich auf, als sie den Namen des Schiffes an der Außenhülle las...


    Raumkreuzer Sundancer...flüsterte sie.

    Casta schritt um das helle Schiff herum und ließ ihre schlanken Finger über die Außenhülle des Schiffes gleiten. Sie war erfreut und erstaunt, welch schönes Schiff sie erhalten hatte. Es gefiel ihr auf Anhieb, das edle Design erinnerte an die Schiffe der chalactanischen Flotte. Sie ließ per Handabdruck eine Gangway ausfahren und betrat erfürchtig ihr Schiff. Die Innenräume bestachen durch schlichte Eleganz, Castas Geschmack spiegelte sich in diesem Schiff wieder. Sie suchte sich durch einen langen Gang den Weg zur Brücke, grüßte einige Hangararbeiter, die die Kontrollen der Sundancer gecheckt hatten. Casta bedankte sich und blickte sich auf der Brücke des Schiffes um. Die Anordnung der runden Brücke gefiel ihr sehr...am vorderen Teil waren die Konsolen und Termials für Navigation und Steuerung angebracht, während sich einige Meter dahinter ein runder Konferenztisch befand, an dem 6 Sessel angeordnet waren. Casta ließ sich auf einem der Sessel nieder und aktivierte gespannt einen Holoemitter, der in die Mitte des runden Tisches eingelassen war. Sie sandte ihrem ehemaligen Padawan eine Nachricht...


    Anakin, ich habe ein eigenes Schiff zur Verfügung gestellt bekommen. Ich werde damit nach Kiffu aufbrechen. Da wir nicht genau wissen, auf welchem der beiden Zwillingsplaneten sich Keldor aufhält, wäre es am Besten, wenn Du mit der Saliva nach Kiffex aufbrichst. So haben wir die Chance, beide Planeten abzusuchen. Ich möchte Dich vor Aufbruch gern an Bord der Sundancer noch einmal sehen. Ich Danke Dir, Casta Ende.

    Die Jedi modifizierte die Einstellungen und suchte die Frequenz für die Verbindung zu einem der Räte, die sich derzeit im Tempel aufhielten. Master Lain und Master Galad waren die Einzigen. Da Casta wusste, dass sich Slain um die Padawane kümmerte, sandte sie eine Holonachricht an den anderen Jedi-Rat.

    Verehrter Master Galad, mein Name ist Casta Billaba, Jedi-Ritterin des Ordens. Ich muss Euch um einen persönlichen Gefallen bitten. Mein Padawan, Keldor Kronis ist allen Anschein nach während eines Patroulienganges in Coruscant City entführt und in das Kiffar-System im Inner Rim entführt worden. Ich möchte auf die Suche nach ihm gehen, nur erzähle ich Euch sicher nichts neues, wenn ich sage, dass die Beziehungen zwischen den Jedi und Kiffex sehr gespannt sind. Die Präsenz eines Jedi-Rates würde sicherlich dazu beisteuern, dass wir uns auf beiden Planeten frei bewegen können. Bitte helft mir...Casta Ende.

    Die Jedi sank in ihrem Sessel zurück und blickte nachdenklich durch eines der ovalen Brückenfenster in den Himmel von Coruscant hinaus.

    Jedi-Tempel, Hangar, Raumkreuzer Sundancer
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. April 2003
  15. Gillinator

    Gillinator Ape of God

    Jedi Tempel-Trainingsraum

    Gil beäugte sein Kom und ließ sich die Nachricht durch den Kopf gehen.Kiffar-System,den Namen hatte er noch nie gehört.
    Spannungen zwischen den Jedi und den lokalen Einwohnern,na das könnte ja was werden.
    Vermutlich würde es wirklich das Beste sein ihn dabeizuhaben.
    Andererseits,wenn er wieder durchdrehn würde.
    Naja,eigentlich gabs immer einen Risikofaktor.
    Mit derart gemischten Gefühlen machte Gil sich auf in den Hangar.
    Als er das Schiff der Jedi gefunden hatte überkam ihn das Staunen.
    Es war wirklich ein hübsches Schiff und es sah aus wie neu.
    Grinsend stellte er sich an die Hangarwand gegenüber des Schiffes und wartete auf eine Schiffsführung.



    JEdi Tempel-hangar
     
  16. AnakinSolo

    AnakinSolo Jedi Premium

    Jedi Tempel - Gänge

    Nachdem Anakin seine Tasche gepackt und R2-A19 abgeholt hatte machte er sich auf den Weg zum Hangar in dem sich sein R-X1 Transporter "Saliva" befand. R2 rollte piepend hinter seinem Herrn her bis sie den Hangar erreichten.

    Seine Tasche schulternd ging Anakin auf "Saliva" zu, und öffnete mit einer Konsole am hinteren Ende des Transporters eine Klappe die in den Frachtraum des mittelgroßen Schiffes führte.


    "Mach die Kiste startklar R2!", meinte der Jedi zu seinem Droiden, welcher sofort Richtung Front fuhr, durch einen engen Gang, und an einer Konsole vor der Cockpit-Tür halt machte, sich in das System einloggte und alle Angaben checkte. Piepend gab er Anakin den Hinweis das so weit alles OK war.

    Der junge Jedi brachte seine Tasche in ein kleines Zimmer und legte es auf das Bett, welches nicht mehr war als eine Einbuchtung in der Wand. Seine Robe legte er über einen Stuhl in dem kleinen Aufenthaltsraum auf eine Couch die am Rand stand, neben einer anderen Konsole. Darunter trug er nur ein einfaches schwarzes Hemd, allerdings war es ihm unter der Robe eh zu warm gewesen.


    "Mach weiter R2, ich gehe nur kurz zu Casta, bin also gleich wieder da."

    Anakin schloss die Klappe am Heck wieder und machte sich auf den Weg zur "Sundancer", wo Casta bereits auf ihn wartete...

    Hangar - Raumkreuzer "Sundancer"
     
  17. Casta

    Casta junger Botschafter

    Jedi-Tempel, Hangar, Raumkreuzer Sundancer

    Sie ließ ihre Finger über das edle Holz gleiten, aus dem der Konferenztisch hergestellt worden war. Casta sah, wie die letzten Hangararbeiter das Schiff verließen und sie nunmehr allein auf der Sundancer war. Die Jedi lehnte sich im Sessel zurück und wurde nachdenklich...sie hoffte so sehr, dass es ihnen möglich sein würde, Keldor wiederzufinden. Die Jedi strich sich kurz mit der Hand über die Stirn und erhob sich aus dem Sessel. Ihr Blick wanderte nachdenklich über die Schiffskontrollen...als sie durch eines der Fenster nach außen blickte, erkannte sie einen Mann, der an eine Wand der Hangarhalle gelehnt war. Sie lächelte, als sie seine laszive Haltung sah. Anhand seiner Emotionen und durch seine Kleidung würde deutlich, dass er der Jedi war, dem sie zuvor eine Nachricht gesandt hatte.

    Casta aktivierte die Gangwaykontrolle und ließ sie ausfahren. Sie sah, dass der Mann sie am Fenster der Brücke erkannte und sich nun langsam auf die Sundancer zubewegte. Sie schloss die Augen, konzentrierte sich und sandte ihm eine Nachricht ins Unterbewusstsein...

    "Willkommen, Master Galad. Ich freue mich, Euch kennenzulernen. Kommt bitte an Bord."

    Lächelnd beendete sie die Verbindung und fuhr die Kontrollen des Schiffes hoch. Die Sundancer schien ein gutes Schiff zu sein, nach wenigen Sekunden waren die Systeme einsatzbereit. Casta selbst würde dieses Schiff vorerst nicht fliegen können, sie hatte nicht die Zeit, sich an die Kontrollen zu gewöhnen. Ein Pilot des Tempels wurde auf den Weg zum Schiff gesandt, während sie die Aura des Rates vernahm, der sich ebenfalls auf den Weg zur Brücke begeben hatte. Wenn Anakin eingetroffen war, konnte die kurze Einsatzbesprechnung beginnen. Castas Robenkleid schmiegte sich an ihren Körper, als sie mit schnellem Schritt in die Gänge der Sundancer hinaustrat, um Gil zu begrüßen.


    Jedi-Tempel, Hangar, Raumkreuzer Sundancer
     
  18. AnakinSolo

    AnakinSolo Jedi Premium

    Jedi-Tempel, Hangar, Raumkreuzer Sundancer

    Als Anakin in den Hangar eintrat in dem Castas "Sundancer" stand, glaubte er seinen Augen kaum. Er hatte mit einem kleineren Schiff gerechnet. Dieses war ja sogar ein Kreuzer.
    Wunderschön, und zweifellos äußerst selten, wenn nicht sogar ein Unikat, genau wie die Besitzerin, dachte Anakin bei sich. Er ging zu der ausgefahrenen Gangway hinüber, wo Casta und Meister Gil Galad bereits auf ihn zu warten schienen. Freundlich grüßte er die beiden und strich sich die langen Haare aus dem Gesicht, darauf wartend was seine ehemalige Meisterin dem Rat und ihm zu sagen hatte.
     
  19. Gillinator

    Gillinator Ape of God

    Jedi Tempel-Hangar

    Gil grinste Casta entgegen.Sie war diese Psychologin,das würde er wohl noch brauchen.
    Und anscheinend besaß sie ein Talent für Mentale Dinge,er hatte zwar seine innnere Sperre nicht ganz hochgefahren gehabt,aber trotzdem war es eine reife Leistung.


    Nicht schlecht,sie sind gut....nur wenige schaffen meine mentale Blockade,selbst wenn sie nicht voll aufgebaut ist..
    Aber das ist nicht so wichtig, worum soll es auf dieser Reise genau gehen?
    Und noch viel wichtiger,werden wir dieses schmucke Schiffchen hier nehmen?



    Jedi Tempel-Hangar
     
  20. Casta

    Casta junger Botschafter

    Jedi-Tempel, Hangar, an Bord der Sundancer

    Casta erwiderte das Lächeln des Mannes...sie reichte ihm die Hand zur Begrüßung und bot ihm einen Sessel am Konferenztisch an. Der Jedi-Rat nahm Platz und blickte sich auf dem Brückendeck um. Als er die Sundancer lobte und fragte, ob dies ihr Transportgefährt sei, nahm Casta in einem Sessel ihm gegenüber platz und antwortete ihm...

    Ich habe dieses Schiff erst vor kurzer Zeit zur Verfüfung gestellt bekommen. Aber das wird mich nicht davon abhalten, es zu testen.

    Die Jedi lächelte, schob Gil das Datenpad mit den Informationen zu und sah, wie nun auch Anakin platz nahm. Casta nickte ihm kurz zu, während sich der Jedi-Rat die Informationen durchlas, die sie zuvor von ihrem Kontaktmann auf Coruscant erhalten hatte. Sie lehnte sich zurück, schloss die Augen und verband sich mit ihren emphatischen Kräften. Ein seichtes, grünliches Schimmern trat durch die langen Wimpern an ihren geschlossenen Liedern, während sie sich mit dem Jedi-Rat verband...sie sandte ihm ins Unterbewusstsein...

    Eure Worte von vorhin schmeicheln mir, aber ich bin Halb-Etherianerin, ich kann Gefühle anderer empfinden. Ich habe Euch etwas zu sagen, was nicht für die Ohren meines ehemaligen Padawans bestimmt ist...ich fürchte mich, dass wir meinen Padawan vielleicht nicht lebend wiederfinden. Ich bin mit ihm in einer Lebensverbindung, er bedeutet mir viel. Ich hoffe, Ihr versteht meine Gefühle und werdet mir zur Seite stehen, sollte ich zu emotional reagieren.

    Casta öffente die Augen und blickte leicht verschämt auf die Tischplatte, während Gil das Datenpad wieder hinlegte. Sie sah sein lächeln und aktivierte den Holoemitter in der Mitte des Tisches. Eine Projektion der beiden Planeten Kiffu und Kiffex wurden sichtbar, die sich schimmernd umeinander drehten. Technische Daten wurden an der Seite angezeit und eine kleine Raumstation im Orbit des Gefängnisplaneten Kiffex wurde deutlich. Casta zeigte mit ihrem Finger auf die Station und erklärte, dass es wohl am besten wäre, wenn sie auf der Station nach neuen Informationen über Keldor suchen würden. Die Jedi erklärte die politische Situation der beiden Planeten, dass sich die Bevölkerung aus verschienden Clans zusammen setzte und an ihrer Spitze ein Regierungsoberhaupt für den Zusammenhalt verantwortlich war. Seitdem die Beziehungen zwischen Coruscant und Kiffu gespant waren, da der Planet immer häufiger Anlaufpunkt für Schmuggler und Gesetzeslose geworden war, waren Jedi, als Hüter des Friedens, uf ihm nicht mehr gern gesehen. Casta blickte zum Jedi-Ritter Solo.

    Du wirkst nachdenklich, Anakin...wenn Du Vorschläge oder Einwände hast, ich bin für jede Hilfe dankbar.

    Jedi-Tempel, Hangar, an Bord der Sundancer
     

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