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Lena Sundown

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Lena Sundown, 14. November 2011.

  1. Lena Sundown

    Personalarchiv des galaktischen Imperiums
    Personalabteilung der Imperialen Streitkräfte, Bodentruppen


    Akte: Sundown, Lena 3387.09 Z 45
    Bearbeitungsnummer: 543-602-884 R
    Verzeichnis: R 77 G 89-561

    Persönliche Daten:


    Name: Lena
    Familienname: Sundown
    Alter: 22 Standardjahre
    Geschlecht: weiblich
    Spezies: Mensch-Sephi
    Heimatplanet: unbekannt, aufgewachsen auf Coruscant
    Zugehörigkeit: galaktisches Imperium
    Familienstand: ledig;
    Keine Angehörigen

    Rang: Private

    Sprachen:
    Basic
    High Galactic

    Körperbau und besondere Merkmale:

    Größe: 165 cm
    Gewicht: 60 kg
    Haarfarbe: dunkelbraun mit helleren Haarsträhnen
    Augenfarbe: grau
    Körperbau: normal
    Eine kleine Narbe hinter dem rechten Ohr, Herkunft unbekannt

    Charaktereigenschaften:

    Ruhig und besonnen
    Wissbegierig
    Beharrlich/ausdauernd
    Teamfähig, kann sich unterordnen

    Sonderausbildungen nach der Grundausbildung:

    Scharf- und Zielfernrohrschütze
    Sprengstoffexperte

    Persönliche Gegenstände:

    Eine silberne Kette mit Runenanhänger (den hatte sie bereits, als sie im Kinderheim abgegeben worden ist, Herkunft unbekannt.)
    Einige zivile Kleidungsstücke, alles unauffällig

    Bewaffnung:

    1 DC-15 Scharfschützenblaster mit angebautem Zielfernrohraufsatz

    Meinung ihres Vorgesetzten (streng vertraulich)

    Private Sundown ist sehr kollegial und gut in jedes Team integrierbar.
    Sie hat eine ruhige Hand und eine ausgezeichnete Selbstkontrolle, wodurch sie sich sowohl zum Scharf- und Zielfernrohrschützen als auch zum Sprengmeister eignet (alle Sonderausbildungen hat sie mit Erfolg abgeschlossen).
    Da sie nichts über ihre Abstammung weiß und auch sonst keinerlei Daten über sie existieren, ist sie, was dieses Thema anlangt, reizbar und reagiert unwirsch – auch Vorgesetzten gegenüber.



    Lebenslauf:

    Lena Sundown wächst als Waise auf Courscant in einem Kinderheim auf. Von klein auf ist sie an Drill und Gehorsam gewöhnt worden, sieht es als normal an. Aber es stört sie, dass sie nicht weiß, wer ihre Eltern sind, woher sie stammt. Sie weiß nur, dass sie zum Teil Sephi ist, auch wenn man davon äußerlich nichts sieht. Ihr Tagesablauf wird von Arbeit und lernen bestimmt

    Nachdem Coruscant wieder dem Imperium einverleibt worden ist, wechselt Lena nach Abschluss der Grundschule zum Militär. Die bekannte Struktur im Tagesablauf gibt ihr Sicherheit und Stabilität. Sie wächst zu einer gesunden jungen Frau heran, die sich gut integrieren kann und setzt sich Ziele. Eines davon ist, nicht in einer großen Einheit zu dienen und dort womöglich als Kanonenfutter verheizt zu werden. Sie will in eine Spezialeinheit und macht deshalb einige Sonderausbildungen, die sie mit guten Leistungen abschließt. Das andere Ziel: sie will herausfinden, woher sie stammt.

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    Persönliche Aufzeichnungen von Lena Sundown - Tagebuch:


    Courscant, Heeresausbildungszentrum, Kaserne Block 45, Frauenquartiere:

    Die Ausbildung ist zu Ende. Ich habe ganz gut abgeschnitten, glaube ich. Bald wird der Befehl zum Abrücken kommen und ich werde einer Einheit zugeteilt. Tja, das war’s dann auch schon wieder. Ach ja, die kleiner Feier war ganz nett und ich hab den jungen Mann wieder gesehen. Diesmal haben wir sogar ein paar Worte gewechselt. Nach seinem Namen habe ich nicht gefragt, denn er fliegt morgen los, wohin, das weiß ich nicht, es spielt auch keine Rolle. Schade ist es trotzdem, dass ich ihn nicht näher kennen lernen konnte. So ist das eben. Wie im Holofilm läuft das Leben nicht ab, Lena, bei der Armee gibt es kein Happy End.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. November 2011
  2. Ergänzung zum Lebenslauf von Lena ab Ankunft im Waisenhaus.

    Abstammung und Geburtsort sind unbekannt.

    Lena war kaum einige Wochen alt, als sie in einem Waisenhaus auf Coruscant abgegeben wurde. Jemand, man weiß nicht, ob es ihre Mutter war, hatte sie in ein Tuch mit imperialer Militärkennzeichnung an der Tür abgelegt. In einer kleinen Tasche fand die Leiterin der Einrichtung ein Stück Flimsi mit dem Namen Lena und eine silberfarbene Kette mit sehr eigentümlichem Anhänger.

    Sie wurde registriert, gewogen, vermessen und danach als Lena Sundown aufgenommen. Es handelte sich um eine typische Warm-Satt-Sauber-Einrichtung der Neuen Republik. Viel Spielzeug und wenig Zuwendung, dafür jede Menge Kinder, die aus den unteren Ebenen von ihren Eltern abgegeben oder von gut meinenden Regierungsbehörden hingebracht worden waren. Einige waren aber auch wirkliche Waisenkinder, die ihre Eltern entweder im Krieg (weniger), durch Bandenkriminalität (einige) oder durch Unfälle (die meisten) verloren hatten. Die Räume waren bunt ausgemalt mit Blumen und Bäumen an den Wänden. In den Säuglingszimmern gab es sogar Holoprojektionen und Lautsprecher, die sanfte Töne von sich gaben.

    Lena wuchs zu einem ruhigen Kind heran, das eher zurückgezogen und schüchtern in einer Ecke saß und den anderen beim Spielen zusah. Neben dieser offensichtlichen Scheu war sie auch sehr geduldig. Stundenlang konnte sie sich mit einer Sache beschäftigen, weshalb sie bei den Erziehern nicht unbeliebt war.
    Ihre Wissbegierde konnte sie aber erst mit dem Schuleintritt stillen. Rasch lernte sie lesen und rechnen. Je älter sie wurde, desto mehr begann sie die Umgebung des gesicherten Waisenhausbereichs zu erforschen. Oft schlich sie sich in die unteren Ebenen von Galactic City, wie es damals hieß, und kletterte in den Ruinen der alten Stadt herum. Verdreckt und verschwitzt, manchmal sogar verletzt kam sie dann zurück und ließ die folgende Standpauke widerstandslos über sich ergehen, nahm die Strafe an und büxte bei nächster Gelegenheit erneut aus. Manchmal ging sie auch in die oberen Bereiche und lief in den Gärten vor den Regierungsgebäuden herum, drückte sich die Nase an den Einkaufspalästen platt und schaute neidisch auf die vielen reichen Leute, die es hier zu geben schien. Danach erschlugen sie die Armseligkeit der Einrichtung, in der sie untergebracht war und die heruntergekommenen Viertel in den unteren Bereichen der Stadt. Es verwirrte sie in zunehmendem Maße, dass die Anhänger der Neuen Republik und des Jedi-Rats für eine angeblich bessere Welt eintraten, in der alle Bürger gleich sein sollten, wo doch die Ungleichheit so offensichtlich war. Auf ihre Fragen zu diesem Thema wurde sie stets brüsk zurechtgewiesen und bald gewöhnte sie sich ab, diese Fragen laut zu formulieren. Aber in ihren Gedanken hinterfragte sie die Welt, in die sie gestoßen worden war.

    Wegen ihrer zweifelhaften Abstammung geriet sie oft ins Kreuzfeuer der Kritik und des Spotts der anderen Kinder. Das wurde besonders schlimm als das Imperium den Planeten angriff. Lena verhielt sich vorerst neutral, sie wollte weder von der einen noch von der anderen Seite vereinnahmt werden, bevor sie sich ein Urteil gebildet hatte. Damals war sie im Teenageralter und es war die Zeit in der sie am wenigsten geredet hatte, dafür hatte sie begonnen ein Tagebuch zu schreiben, in dem alle ihre Gedanken gelandet waren, bis sie es schlussendlich löschte. Niemand sollte von ihren Zweifeln erfahren.

    Die Zeit der Straßenkämpfe und der Luftangriffe verbrachte sie mit den anderen Kindern in einer der geschützten Einrichtungen, dennoch lief sie manchmal fort, um sich die Soldaten beider Seiten anzusehen. Sie fand keinerlei Unterschiede im Verhalten – weder die neurepublikanischen noch die imperialen Truppen verhielten sich der Zivilbevölkerung gegenüber besonders rücksichtsvoll. In den Häuserschluchten tobten Kämpfe und erst als eine Seite gewonnen hatte, wurde es wieder ruhiger und die Leute begannen damit, das Zerstörte wieder aufzubauen. Den meisten der armen Bevölkerung war es egal unter welcher Knute sie lebten, denn für sie änderte sich nichts. Viele waren jetzt sogar noch ärmer, denn ihre Wohnungen waren zerbombt, oder sie waren verwundet worden, hatten Angehörige verloren. Es war eine Zeit der Verluste und der Knappheit – alles war rationiert, Lebensmittel, Kleidung, Treibstoffe … Personal.

    Auch das Waisenhaus hatte viel abbekommen und war kaum mehr als Ruine zu bezeichnen. Die meisten Informationen über die Heimbewohner hatten allerdings gerettet werden können. Es dauerte allerdings einige Zeit, bis die Kinder wieder ordentliche Quartiere bekommen konnten. Dabei half dem Waisenhaus ein imperialer Beamter, der großzügig Hilfsgüter verteilte und dabei seine Propaganda loswurde, beides wurde gerne angenommen.

    Nachdem der Planet vom Imperium annektiert worden und ein Gouverneur eingesetzt worden war, ging Lena oft in den oberen Bereich der Stadt, um frischere Luft zu bekommen und sich den Wiederaufbau anzusehen. Regierungsgebäude wurden mit den Inschriften des Imperiums versehen, Jedi-Statuen wurden durch andere ersetzt, doch ansonsten blieb Vieles beim Alten. Die meisten unwichtigen Beamten blieben auf ihren Positionen nachdem sie durch imperiale Angestellte verhört worden waren. Auch die Angestellten im Waisenhaus blieben die gleichen, nur benahmen sie sich plötzlich anders. Lena merkte das, als ihr plötzlich mehr Sympathie entgegengebracht wurde, sowohl von Seiten des Lehr- und Aufsichtspersonals als auch von Seiten der Mitschüler. Damals kam sie zu dem Schluss, dass die meisten Lebewesen in der Neuen Republik wankelmütig waren und ihre Ideologie oder Weltanschauung wechselten wie andere Leute die Unterwäsche. Zu Anfang verunsicherte sie diese Feststellung, doch dann dachte sie daran, dass sie das nicht teilen musste und sie begann damit die Ideologie des Imperiums zu studieren. Vieles davon kam ihr gut vor und sie billigte auch einige der Methoden, wenn auch nicht alle.

    Als sie mit der Grundschule fertig war und ihre letzten Ferien vor der Tür standen, in denen sie sich klar werden sollte, was sie danach machen wollte, kam eine Rekrutierungseinheit der imperialen Bodentruppen ins Waisenhaus. Ganz schnell wurden sie fündig und nahmen zwanzig der Jugendlichen, darunter auch Lena, mit. Für Lena erwies es sich als Glücksfall, denn sie erwärmte sich rasch für das Leben beim Militär. Alles war geregelt, keiner versuchte nett zu sein und sie war auch nicht gezwungen über angebliche Probleme zu reden, nur damit sich eine Betreuerin gut und wichtig fühlen konnte, wie es in der Vergangenheit so oft der Fall gewesen war.

    Sie entwickelte eine unglaubliche Treffsicherheit beim Schießen. Nach der Grundausbildung wurde sie deshalb zum Scharfschützen weitertrainiert und lernte auch den Einsatz von Sprengstoffen sowie deren Entschärfung.

    Ihre Einträge ins Tagebuch wurden in dieser Zeit immer weniger und erst, als sie mit ihrer Einheit zu ihrem ersten Einsatz geschickt worden war, beendete sie mit einem allerletzten Eintrag diese Phase.

    Während der Ausbildung zeichnete sie sich durch eine hohe Kameradschaftlichkeit aus. Ihre Zielgenauigkeit und ihre guten Übungsabschlüsse wurden allerdings nicht honoriert, was sie bedauernd zur Kenntnis nehmen musste, denn männliche Kollegen bekamen häufiger Belobigungen oder extra Urlaubstage. So lernte sie eine der Schattenseiten des Imperiums kennen – die sexistische Einstellung vieler Führungspersönlichkeiten. Sie versuchte das zu ignorieren und konzentrierte sich nur noch auf ihre Aufgaben und die unmittelbaren Kameraden, alles andere blendete sie aus.
     

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