Luke Skywalker and the Shadows of Mindor = LS und die Schatten von Mindor

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Wraith Five schrieb:
Tröste dich ruhig. Ich glaube wirklich, dass es schon einen großen Unterschied macht, wenn man von vornherein weiß, dass Stover mit Metafiktionalität spielt. Außerdem war ich eh im Literaturanalyse-Modus, was eine Berufskrankheit ist, der ich hin und wieder verfalle, wenn ich Hausarbeiten schreiben muss .

Danke, ich fühle mich wirklich getröstet. :D


Ach, pur muss gar nicht sein. Ich könnte mir das wie in LSatSoM auch mit Rahmen- und Binnenhandlung vorstellen. Nur dass in der Rahmenhandlung Nick Geptun (oder einen anderen Holoautor) ständig unterbricht und kommentiert, was der da für seltsame Erfindungen produziert hat (oder sich vielleicht beschwert, dass Geptun zu nah an der Wahrheit geblieben ist und Nick bitteschön heldenhafter darstellen soll ). Oder Nicks Bemerkungen sind sowas wie ein Audiokommentar, der in Form von Fußnoten durch den ganzen Text leitet.

Genial!!! :D Ich glaube, Du solltest mal ein paar Andeutungen in Stovers Thread fallen lassen...


Es wird evtl. darauf hinauflaufen, dass Hell und Dunkel keine Beschreibungen von absoluten Instanzen sind (und schon gar nicht von Gott und Teufel), sondern Metaphern für seelische Zustände.

Was zufällig exakt die Auslegung der hellen Seite ist, auf die
mich gebracht hat... Wobei sich Luke aus Sicht unserer Machtinterpretationen leider mal wieder mal zum Volldeppen gemacht hat. :rolleyes: Aber wie Du weiter oben schon geschrieben hattest, er hat nun mal die klare Trennung in hell und dunkel gelernt, und hält daran nach wie vor fest, nachdem er in der Spät-NJO und frühen Post-NJO kurzzeitig etwas aufgeschlossener wurde. Aber das war ja leider von "den Fans" nicht gewünscht und wurde somit rückgängig gemacht. :rolleyes:


Siehst du, ist doch ganz leicht verständlich .

Aber klar doch! :kaw:


Metafiktionale Literatur bricht das auf, weil sie den Leser anzwinkert und sagt: Literatur ist immer konstruiert und immer fiktional, und ich weiß, dass der Leser das weiß, also spiele ich damit. LSatSoM ist nicht realistisch, ist stellenweise sogar extrem over-the-top, aber das ist Absicht; Stover wollte gar nichts Realistisches schreiben und zeigt mit den ständigen Verweisen auf Holothriller (und den etwas subtileren Hinweisen im Text, dass es sich dort selbst um einen Roman-im-Roman handelt), dass es Absicht ist.

Okay, das verstehe ich so weit. Aber poetologische Signifikanz oder dichtungswissenschaftliche Bedeutsamkeit würde ich dem erst dann zuschreiben, wenn das wirklich etwas revolutionär Neues wäre. Aber solche Konstruktionen sind doch sicherlich anderweitig schon genutzt worden. Oder meinst Du es auf Fantasy-Literatur oder das EU im Besonderen bezogen?


Ich meinte vor allem den letzten Satz. 'Mindor' war wohl eine schwere Geburt, und von ROTS ist bekannt, dass GL sehr penibel jeden einzelnen Satz korrekturgelesen hat, was für einen Autor wie Stover bestimmt auch kein Spaß ist.

*lol* Ja, das kann ich mir vorstellen. Ich sehe die zwei quasi Tauziehen über jede Zweideutigkeit, die Stover reinbringen will, die Lucas aber eindeutig Schwarz/Weiß haben möchte. :D


Gesangsmusik interessiert mich persönlich kaum

Das Stück hat aber ziemlich viele Instrumentalpassagen. ;-)


deshalb kann ich mit dem Verweis jetzt nichts anfangen, aber frag ihn ruhig mal. Der Thread auf TFN ist ja offen.

Dafür müsste ich mich ja dort registrieren, was ich aus Gründen der Selbstdisziplinierung eigentlich vermeiden will. :kaw:


Absolut. Und Stover gibt ja sowieso nicht einfach nur wieder, sondern ironisiert die ganzen Klischees. Aber das ist ein Fall, wo die Filme besser wären, wenn man beim typischen Charakteraufbau geblieben wäre.

Keine Frage, da die Filme weitgehend ironiefrei sind. Jedenfalls, was beabsichtigte Ironie betrifft...


In den beiden Fällen wohl eher Coolness-Erwartungshaltung. Wer nicht kämpft, ist uncool, und wenn er noch so weise oder politisch brillant ist. Das ist halt die von mir auch schon mal formulierte Lucassche Regression; in TESB und ROTJ hatte er es noch nicht nötig, Yoda und Palpatine als große Kämpfer auftreten zu lassen, und was sich da zwischen Vader und Ben in ANH abspielte, mag vielleicht an den technischen Möglichkeiten gelegen haben, aber ich wage zu behaupten, dass der alte George Lucas das Duell auch bei besserer Technik nicht so überstilisiert hätte wie Green Gnome of Terror versus Emperor Merciless the 666th.

Ja, warum Lucas Yoda und Palpatine zu ZOMG! badass-Kämpfern gemacht hat, ist mir klar. Meine Frage oder Sorge ging in die Richtung, dass mir das nicht gefallen hat, weil ich so darauf konditioniert bin, dass solche Figuren nicht körperlich zu kämpfen haben.

Aber vielleicht finde ich auch einfach nur (dieses Verständnis von) Coolness blöd, und das wäre dann natürlich okay. ;-)


Danke für die Erklärung. Also noch eine Stover-Erfindung, die pulpig und wissenschaftlich nachvollziehbar ist.

Gern geschehen. Freut mich, dass ich es offenbar auch für Nicht-Fachleute plausibel erklären konnte. In Outcast sind übrigens auch wieder die Geologen gefragt, wenn auch nicht so kompliziert. ;-)


In meinem Zitat ging es um die Funktion der Figuren. Das typische Muster für die Bantam-Romane war: die aus den Filmen bekannten Helden haben einen geregelten Alltag, da erscheint plötzlich eine Bedrohung von Außen, und die Helden besiegen sie, weil sie eben die Helden sind und das sonst keiner kann. Das ist natürlich stark vereinfacht, und manche Autoren haben bessere Motivationen erdacht als andere. Dennoch, wie gesagt, ziemlich nervig, wenn sich das ständig wiederholt, und insbesondere dann, wenn die Helden austauschbar sind.

Aber es bietet die Sicherheit, dass die Figuren "richtig" eingesetzt werden. Wenn auch nicht besonders kreativ...


Auch dass man Figuren durchaus mal überfordern darf, stelle ich nicht in Abrede; es ging mir hier hauptsächlich darum, dass die Handlung nicht grundlos bekannte Charaktere zusammenwirft, sondern logische Erklärungen bereitstellt, warum gerade diese Figuren sich jetzt in gerade dieser Situation befinden.

Danke, ich denke, das habe ich jetzt verstanden. Stelle ich mir extrem schwierig vor, insofern nochmal doppelte Hochachtung vor Stover.


Jein. Beispiel, Beispiel... Tahiri. Vielleicht fällt mir noch ein besseres ein, aber erstmal sie.

Du weißt ja gar nicht, was für ein treffendes Beispiel Du da ausgesucht hast! :wallb


die Form Tahiri(LotF) ist eine verunstaltete Form Tahiri(NJO-DN).

Raus aus meinem Kopf! :D
:(


Warum also Tahiri? Weil sie ein bekanntes Gesicht war.

...und man außerdem damit, dass das Verlusttrauma sich auf Anakin bezog, sich der emotionalen Reaktion der Leser sicher sein konnte – sowie ein bisschen die nach wie vor köchelnden Wiederauferstehungsphantasien anheizen konnte.


Und vielleicht war das auch noch ein vongphobischer Reflex und man wollte auch die letzte Figur diskreditieren, die Sympathien für die Chewiemörder hatte.

Diese Erklärung macht (leider) ebenfalls Sinn.


Shadowspawn natürlich. Also, eine effekthascherische Version von ihm.

Ich wollte gerade schreiben, aber Nick ist doch dunkelhäutig. Aber ich hatte total veressen, dass die Krone ja auch ein falsches Gesicht projiziert. Duh!


Kann ich nicht zustimmen. DN und LotF wären auch sehr gut ohne "haha, hier hat Han wieder zuerst geschossen, blinzel, blinzel, hastesgemerkt?" ausgekommen. Lieber keine Gags als lauter platte .

Ich finde platte Gags ja auch nicht gut, wobei die "Han shot first"-Eastereggs für eine Weile schon was hatten, allerdings in der düsteren Materie von LotF nicht recht passten. Ich wollte nur eine Erklärung geben, warum Autoren solche platten Gags reinschreiben (abgesehen von persönlicher Unfähigkeit, intelligente Gags zu schreiben, aber ich will jetzt hier niemandem zu nahe treten).


Hm, was meinst du damit genau? Auf welcher Basis siehst du Briefing und Debriefing in unterschiedlichen narrativen Ebenen?

Ich weiß nicht, ob sich das belegen lässt oder ob es nicht sogar klar widerlegt wird. Gerade die vorhin zitierte Szene mit dem "best trick" macht eigentlich sehr deutlich, dass im Briefing und Debriefing "derselbe" Luke auftritt.

Es war nur so eine Idee, die das plötzliche Fallenlassen der Geschichte mit dem Kriegsverbrechen durch Luke erklären könnte. Die Erklärung, dass in der Binnenhandlung tatsächlich entscheidende Dinge weggelassen oder verfälscht und weißgewaschen wurden, um das passende Heldenbild zu malen, ist auf jeden Fall schlüssiger und wahrscheinlicher.


micah schrieb:
Jaja, Wraith, ich krieg' Dich schon noch dazu, das Buch in die Hand zu nehmen.
Niemals !

Pfff, ich will auch gar nicht mehr, dass Du's liest. Du haust mir ja doch nur wieder genüßlich den Idioten um die Ohren, als ob es nicht ohne zusätzliches Salz schon schmerzlich genug wäre. ;-)


Gilt aber nicht nur für internationale Foren; schaut auch mal die völlig unsägliche zwei-Sterne-Rezension zur Übersetzung auf amazon.de an (die gleich noch unsäglicher wird, wenn man sie mit der seltsamerweise positiveren Rezension zum amerikanischen Hardcover vom gleichen Rezensenten(!) vergleicht; naja, Mario Pf. halt, der ist schon lange nicht mehr ernstzunehmen).

Ich habe keine Ahnung, wer Mario Pf. ist und warum man ihn nicht ernstnehmen kann, aber abgesehen davon, dass ihm die "Buch-im-Buch"-Konstruktion (erschreckenderweise) offenbar völlig entgangen ist, finde ich seine beiden Rezensionen so daneben nicht und auch recht gut miteinander kompatibel. Einige seiner Kritikpunkte habe ich selbst auch angebracht (z.B. die mangelnde Erklärung für Lukes militärischen Rücktritt, wobei dieser Punkt natürlich dadurch entschärft wird, dass das eigentliche "Mindor" ein verfälschtes Abbild der realen Geschehnisse liefert), andere kann ich zumindest nachvollziehen. Dass jemand, der einen weiteren knallhart-psychologischen, düsteren Stover-Roman a la Traitor und Shatterpoint erwartet hat, von dieser fast-schon-Parodie schwer enttäuscht ist, ist doch nur verständlich. Man mag ihm fehlende Aufgeschlossenheit vorwerfen, aber es ist sein gutes Recht, diese Abarbeitung der Mindor-Thematik schlecht zu finden.

Das hängt auch immer davon ab, welche Erwartungshaltung man an ein Ereignis hat und wie das Herz daran hängt. Ich habe von den Mindor-Geschehnissen erst mit Ankündigung von Luke blabla erfahren und dementsprechend waren sie für mich überhaupt nicht emotional aufgeladen. Aber stell' Dir mal vor, Stover würde nach jahrelanger Spekulation und gespannter Erwartung endlich "The Journey of Jacen Solo" vorlegen und diese Thematik so wenig "ernst nehmen". Ich denke, da wären wir wesentlich weniger tolerant gegenüber solchen "Späßchen".

Micah

PS: Kann sein, dass es eine Weile dauert, bis ich wieder antworten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
micah schrieb:
Nick, die Info über Anakin als Lukes Vater anzweifelnd: "He was tall."

Luke: "I'm told I favour my mother."

D.h. nicht Nick muss Bescheid wissen, aber offensichtlich irgendwelche anderen Personen in Lukes Umfeld.
Er wird es wohl von Leia wissen. Wenn diese schon weiß, dass ihre Mutter wunderschön war, könnte sie ihre Größe auch kennen. Es ist ja recht wahrscheinlich, dass ihr Stiefvater Fotos von Padmé hatte und gezeigt hat.

Du weißt ja gar nicht, was für ein treffendes Beispiel Du da ausgesucht hast!


Zu dem Rezensenten Mario Pf: Der ist unter anderem unglaubwürdig, da er häufig schon ein Buch bewertet, lange bevor es erschienen ist.
 
Er wird es wohl von Leia wissen. Wenn diese schon weiß, dass ihre Mutter wunderschön war, könnte sie ihre Größe auch kennen. Es ist ja recht wahrscheinlich, dass ihr Stiefvater Fotos von Padmé hatte und gezeigt hat.

Nee, tut mir leid, das hilft auch nicht wirklich weiter.

Angesichts der durch die PT verursachten Komplikationen (Leia hat Padme niemals gesehen, noch nicht mal als eben-erst-Geborene) hat man sich doch WIMNI darauf geeinigt, dass die Frau, die Leia in ihren frühesten Jahren als "wunderschön aber traurig" erlebt hat, ihre erste Adoptivmutter war, die dann auch gestorben ist.

Und wenn Leia genau gewusst hätte, wie ihre leibliche Mutter aussieht (die Fotos hätte sie ja noch bis mindestens zur Zerstörung von Alderaan ansehen und sich einprägen können), hätte die jahrzehntelange Sucherei und die
anders ablaufen müssen. Möglicherweise wäre Leia sogar im Lauf ihrer Arbeit für den Senat / als CoS ein Foto von Padme begegnet und sie hätte von vorneherein gewusst, wer sie ist.


Zu dem Rezensenten Mario Pf: Der ist unter anderem unglaubwürdig, da er häufig schon ein Buch bewertet, lange bevor es erschienen ist.

Das ist natürlich seltsam. Sind die Rezensionen denn sinnvoll oder klingen sie, als ob sie ohne Kenntnis des Buches zusammenspekuliert wären? Ist auszuschließen, dass er vorab Rezensionsexemplare erhält und/oder Kritiken für die deutschen Ausgaben anhand der englischen schreibt?

Micah
 
Das sind sehr interessante Fragen die hier aufgetaucht sind, hoffentlich köpft mich jetzt keiner, weil ich mich direkt in die Diskussion einmische, immerhin kenne ich die Gepflogenheiten hier im Forum nicht. Ich bitte jedenfalls um Nachsicht.

Mario Pf. halt, der ist schon lange nicht mehr ernstzunehmen
Aus reinem Interesse, seit wann besteht der Verdacht (für ausführliches Feedback steht meine E-Mail-Adresse gerne zur Verfügung)?

Um dem ewigen Vorwurf "Viel zu lange, eine Rezension muss eindeutig in der Aussage, kurz und knackig sein" zumindest einmal zu entgehen erschien es mir naheliegender eine kürzere Fassung zur deutschen Übersetzung einzubringen. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um keine völlig neue Wertung, die Eckpunkte der Kritik bleiben gleich und sind eindeutiger formuliert. Persönlich würde ich die ursprüngliche Fassung deshalb nicht als positiver bezeichnen, sie lässt meinen Betrachtungen einfach mehr Raum und aus diesen wird sich ein unabhängig denkender Mensch ohnehin sein eigenes Bild machen. Das sich Meinungen allerdings verändern können, kommt ab und an vor, mit der Zeit liest man manche Werke einfach anders, kennt Entwicklungen die vorher noch nicht vorherzusehen waren und "würde" seine Aussagen heute anders formulieren. Erscheint ein Buch nach einem solchen Entwicklungsprozess auf Deutsch, kann es schon mal vorkommen dass man seine Meinung tatsächlich ändert.

Was den Buch im Buch-Aspekt betrifft sehe ich das als eine längst gängige Methode, mit der man oft schon aufgrund gewisser Formulierungen rechnet. Sebastian Fitzeks Die Therapie sei hier nur mal als ein Beispiel genannt oder auch Robert Ludlums Scarlatti Erbe, weil mir sonst nichts besseres einfällt. Ich habe angenommen, dass man schon bei der Erwähnung von Geptuns Ermittlungen auf eine solche Rückblende schließen würde.

Was den frühen Veröffentlichungszeitpunkts mancher Rezensionen angeht, das liegt oft daran, dass ich die Werke tatsächlich im Original gelesen habe oder sie über die Buchhandlung meines Vertrauens eine Spur früher in die Finger bekommen konnte. Sollte gemeint sein, wie ich es geschafft habe eine Rezension zu einem Artikel zu veröffentlichen der wieder als Vorbestellbar geführt wird, das war Zufall. Gelegentlich hat Amazon die Macke das bestimmte Artikel ganz normal als bestellbar geführt werden, es aber eigentlich nicht sind. Zu dem Zeitpunkt kann man den Artikel auch rezensieren. Sobald dieser Bug des Lager-Systems wieder behoben ist, verschwindet die Rezension vorerst von der Bildfläche. Es kommt in diesem Zusammenhang auch vor, dass Artikel gelegentlich nur kurzfristig als bestellbar gelten (etwa am Release-Tag), dann aber aus unerfindlichen Gründen wieder nur als vorstellbar eingestuft werden (derzeit vergriffen, neue Lieferung wird erwartet). Bugs - dafür kann man als User so wenig wie für Amazons Gewonheit gelegentlich bestimmte Kunden-Diskussionen und Kommentare bei völlig anderen Artikeln anzuzeigen.

Vielen Dank für das Feedback
Mario
 
Erstmal dieser Posten, den Rest aufzuarbeiten, dauert noch etwas (dass micah aber auch wieder so viel schreiben musste ;) ):

micah schrieb:
Ich habe keine Ahnung, wer Mario Pf. ist und warum man ihn nicht ernstnehmen kann, aber abgesehen davon, dass ihm die "Buch-im-Buch"-Konstruktion (erschreckenderweise) offenbar völlig entgangen ist, finde ich seine beiden Rezensionen so daneben nicht und auch recht gut miteinander kompatibel.
Ich find's halt unverschämt, eine Übersetzung rein auf Basis des Originals zu bewerten und über diesen Umstand kein einziges Wort zu verlieren. Das meinte ich eigentlich mit "unsäglich". Inhaltlich bin ich anderer Meinung, aber das kann ich verkraften, darum ging es (bei meiner Wertung) nicht.

Am besten ziehe ich den inhaltlichen Teil vor:

Pitt schrieb:
Was den Buch im Buch-Aspekt betrifft sehe ich das als eine längst gängige Methode, mit der man oft schon aufgrund gewisser Formulierungen rechnet. Sebastian Fitzeks Die Therapie sei hier nur mal als ein Beispiel genannt oder auch Robert Ludlums Scarlatti Erbe, weil mir sonst nichts besseres einfällt. Ich habe angenommen, dass man schon bei der Erwähnung von Geptuns Ermittlungen auf eine solche Rückblende schließen würde.
Natürlich ist Literatur mit mehreren Erzählebenen nichts Neues; ich bin versucht, Homer zu nennen, bin aber nicht Experte genug, diese Behauptung auch zu unterstützen. Auf jeden Fall aber ganz massiv seit dem späten 18. Jahrhundert verfallen Autoren, Erzähler und Figuren immer wieder mal einem metafiktionalen Reigen und verwirren damit den Leser.
Konsequenterweise bin ich jetzt auch verwirrt, denn ich weiß nicht, wovon du sprichst. Die genannten Romane kenne ich nicht, kann deswegen auch keine Rückschlüsse auf deine Argumentation ziehen. Ich kann jedenfalls ein Ansprechen der Doppelfiktionalität 'Mindor's weder in der einen noch in der anderen Rezension entdecken. Vielleicht hast du nur unglücklich formuliert, mag sein, aber aus "Und so beginnt die Handlung eigentlich damit, dass Luke den nun für die Rebellen arbeitenden ehemaligen Informationsmakler Lorz Geptun zu sich kommen lässt und mit der Ermittlung wegen Kriegsverbrechen in der Schlacht um Mindor beauftragt" folgt nunmal nicht automatisch, dass die gesamte Binnenhandlung ein Schundroman für das Publikum der GFFA ist. Ansonsten gehst du auf diesen Aspekt nicht ein, findest die ganze Propaganda-Sache nicht ausreichend ausgeführt und beschwerst dich aber über genau die pulpigen Auswüchse, die keineswegs einer Schwäche des Autors entsprechen, sondern konzeptionell volle Absicht sind.
Dass dir das Konzept nicht gefällt, kein Thema, aber aus beiden Kritiken ging (für mich) nicht hervor, dass du das Konzept verstanden hast.



Pritt schrieb:
Das sind sehr interessante Fragen die hier aufgetaucht sind, hoffentlich köpft mich jetzt keiner, weil ich mich direkt in die Diskussion einmische, immerhin kenne ich die Gepflogenheiten hier im Forum nicht. Ich bitte jedenfalls um Nachsicht.
Normalerweise wäre dies zwar nicht der Ort, dich zu rechtfertigen oder eine Diskussion über Rezensionspraktiken anzufangen, aber ich habe das Fass ja selbst aufgemacht, also muss ich das auch gestatten. Es scheint auch öffentliches Interesse zu bestehen.
Auch wenn ich in der Sache entschieden anderer Meinung bin als du, respektiere ich übrigens schon, wenn du andere Ansichten haben solltest; falls du dich also auch zum eigentlichen Thema äußern möchtest (dem Inhalt von Stovers Roman), tu dir keinen Zwang an.

Aus reinem Interesse, seit wann besteht der Verdacht (für ausführliches Feedback steht meine E-Mail-Adresse gerne zur Verfügung)?
Mindestens vier Jahre. Da ist mir "corrector" – das warst doch du vor der Einführung der Realnamen, oder irre ich mich hier gehörig? – zum ersten Mal bewusst aufgefallen, als jemand, der lange – und zwar nicht Tage, sondern Monate – vor Veröffentlichung von SW-Romanen "Rezensionen" abgeliefert hat, inkl. Sternwertung natürlich, die nichts anderes waren als eine Übersetzung des Klappentextes bzw. der Verlags-PR, plus hin und wieder einer Auflistung auftauchender Personen, soweit die Dramatis Personae bereits online gestellt wurden. Da hilft es dann auch nicht, wenn nach Erscheinen des Romans die "Kritik" noch um ein paar Sätze eigener Meinung erweitert wurde.
Du kannst mir gerne widersprechen, wenn du deine Vorgehensweise ungerecht wiedergegeben fühlst. Aber so ist sie mir vor einigen Jahren aufgefallen und in Erinnerung geblieben.

Um dem ewigen Vorwurf "Viel zu lange, eine Rezension muss eindeutig in der Aussage, kurz und knackig sein" zumindest einmal zu entgehen erschien es mir naheliegender eine kürzere Fassung zur deutschen Übersetzung einzubringen.
Wo wir auch schon beim nächsten Problem wären, nämlich, dass du es überhaupt für nötig hälst, zum zweiten Mal deine Meinung abzugeben. Wer sich einen Überblick über Meinungen zum Roman verschaffen will, kann auch dann mal zur amerikanischen Fassung rüberschnuppern, wenn er überhaupt kein Englisch versteht; dafür hat amazon Autoren-Tags und Cover-Thumbnails erfunden.
Mag sein, dass du die Mehrfachposterei als Service empfindest, damit die besonders faulen Käufer sich ja nicht zu sehr anstrengen brauchen; auf mich hat das immer den Eindruck gemacht, als wolltest du unbedingt, dass möglichst viele Menschen deine Meinungen (bzw. halt mitunter "Inhaltszusammenfassungen mit vager Meinungsbestimmung", sorry) lesen, weil sie ja so wichtig sind. Ist vielleicht nicht so, aber so kommt es halt rüber.

Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um keine völlig neue Wertung, die Eckpunkte der Kritik bleiben gleich und sind eindeutiger formuliert.
Das ist aber das Problem. Entweder die Übersetzung ist der gleiche Roman, dann kannst du doch problemlos die gleiche Rezension schreiben (hattest du früher doch auch keine Probleme mit, deckungsgleiche Kritiken für amerikanische und deutsche Fassung einzustellen), oder die Übersetzung ist ihr eigenes Ding. Und dann hättest du vielleicht vorher die Übersetzung lesen sollen, damit du die auch bewerten kannst. Alles andere ist unredlich, erst recht, wenn nirgends steht, dass du nur das Original kennst.
Und dass du die Blanvalet-Ausgabe nicht gelesen hast, unterstelle ich einfach mal, weil es bei dir vor ein paar Tagen nämlich noch hieß, Shadowspawn wäre mit "Schattenbrut" übersetzt worden, was sich ja als falsch herausgestellt hat. In deiner jetzigen Rezension findet sich die Behauptung auch nicht mehr, oh Wunder, aber google-cache hat mir bestätigt, dass ich doch nicht halluziniert habe. Auch dieses ständige heimliche Rumeditieren über Tippfehler hinaus übrigens etwas, das ich nicht schätze.

Ist dein Bier, wenn das dein persönlicher Stil ist, aber ich finde sowas nicht in Ordnung. Die verschiedenen Ausgaben eines Romans oder auch eines Films sind mit gutem Grund bei amazon nicht (bzw. inzwischen meistens nicht mehr) zusammengewürfelt, sondern stehen einzeln, sodass man ganz genau den Artikel bewerten kann, den man auch wirklich gekauft und gelesen/gesehen hat.

Das sich Meinungen allerdings verändern können, kommt ab und an vor, mit der Zeit liest man manche Werke einfach anders, kennt Entwicklungen die vorher noch nicht vorherzusehen waren und "würde" seine Aussagen heute anders formulieren. Erscheint ein Buch nach einem solchen Entwicklungsprozess auf Deutsch, kann es schon mal vorkommen dass man seine Meinung tatsächlich ändert.
War es solch ein Meinungsänderungsprozess, der dich für 'Dark Lord' zunächst 4 Sterne vergeben ließ und vier Monate später 5, einmal für die amerikanische, einmal für die britische Taschenbuchfassung, bevor du dich ein halbes Jahr später im Lichte der deutschen Version dann doch wieder für 4 entschieden hast? Wohlgemerkt bei immer dem gleichen Text, der bemerkenswert meinungsfrei ist und eine kuriose Formulierung im Futur enthält: "Wohl auch deshalb wird dieser Roman zu einem Glanzstück im Umfeld von Episode III werden".
Für jemanden, der sich nicht davor scheut, nachträglich seine Kritiken noch zu ändern, hättest du den deutschen Del-Rey-, Arrow- und Blanvalet-Lesern doch ruhig verraten können, ob der Roman sich inzwischen als Glanzstück entpuppt hat.

Was den frühen Veröffentlichungszeitpunkts mancher Rezensionen angeht, das liegt oft daran, dass ich die Werke tatsächlich im Original gelesen habe oder sie über die Buchhandlung meines Vertrauens eine Spur früher in die Finger bekommen konnte.
Wogegen auch niemand etwas hat; nur wenn die Rezension ein paar Monate vor dem Erscheinungsdatum (der US-Ausgabe!) schon bei amazon steht, dann hätte ich gerne die Nummer deiner Vertrauensbuchhandlung.

Es sind diese vielen äußeren Umstände (und nicht etwa inhaltliche Differenzen), die einzeln und alleinstehend vielleicht zu erklären oder zu rechtfertigen sind, in der Masse aber einfach einen verdächtigen Eindruck machen, die mich sagen lassen, mit Verlaub: "Mario Pf." ist als Rezensent nicht ernstzunehmen. Meine Standards sind höher. Du magst das anders sehen, das ist dein gutes Recht.

Es ist schön, dass du – auf welche Weise auch immer – hierhergefunden hast, und auch wenn ich gerade meine deinem Rezensionsgebaren nicht unbedingt schmeichelnde Meinung vom Stapel gelassen habe, heißt das nicht, dass du hier nicht willkommen bist. Ich nenne die Dinge so, wie ich sie sehe, 's ist nicht böse gemeint. Es steht dir frei, an den Diskussionen (hier oder in anderen Threads) teilzunehmen, völlig unabhängig davon, was auf amazon läuft. Das liegt bei dir.
 
Danke für deinen Kommentar. Es war mir ein Anliegen gerade im Fall von Mindor andere Meinungen zu finden und so bin ich auf deine Analyse hier im Forum gestoßen.

Wogegen auch niemand etwas hat; nur wenn die Rezension ein paar Monate vor dem Erscheinungsdatum (der US-Ausgabe!) schon bei amazon steht, dann hätte ich gerne die Nummer deiner Vertrauensbuchhandlung.

Das scheint auch mir unmöglich. Dürfte wohl Dark Nest 2 gewesen sein. Ich weiß zwar nicht mehr, wie ich es damals zustande gebracht habe die Rezension zu veröffentlichen, aber es dürfte eine dieser Dramatis Personae gewesen, die du schon erwähnt hast. Sie wurde später zur Inhaltsangabe mit vager Meinungsbestimmung umgeformt.

Du kannst mir gerne widersprechen, wenn du deine Vorgehensweise ungerecht wiedergegeben fühlst. Aber so ist sie mir vor einigen Jahren aufgefallen und in Erinnerung geblieben.

Lange ist's her, aber korrekt. Die Aktionen zu Dark Nest 2(?) stellen meines Erachtens allerdings nicht mehr die gegenwärtige Situation dar. Diese Praxis war natürlich ein Unding, aber ich hoffe doch schwer mich zumindest in dieser Hinsicht geändert zu haben. Der ausschlaggebende Gedanke war zu diesem Zeitpunkt, das könnte alles für irgendjemand interessant sein. Damals als Azubi war die Welt halt noch in Ordnung, aber auch Jugendsünden haften einem lange an (bis zu 18 Jahren und oft noch länger). An dieser Stelle entschuldige ich mich gerne für meine unsauberen Praktiken, auch wenn das bestehende Vorurteile nicht entkräften kann. Ist auch egal, ich verstehe ungefähr was dir ein Dorn im Auge ist und stimme dir auf moralischer Ebene sogar zu, dass es sich bei den aufgezeigtem Verhalten um Dinge handelt, über die man zu Recht verärgert sein kann.

dass die gesamte Binnenhandlung ein Schundroman für das Publikum der GFFA ist. Ansonsten gehst du auf diesen Aspekt nicht ein, findest die ganze Propaganda-Sache nicht ausreichend ausgeführt und beschwerst dich aber über genau die pulpigen Auswüchse, die keineswegs einer Schwäche des Autors entsprechen, sondern konzeptionell volle Absicht sind.

Vielleicht auch weil diese Schilderung der Ereignisse meiner Ansicht nach Geptuns Bericht entsprechen sollte? Dass es sich hierbei um die Holodrama-Verfilmung des selbigen handeln soll wird nicht explizit angesprochen oder ich irre. Es liegt nur nahe dies aufgrund der Anspielungen anzunehmen, was durch den Pulp untermauert wird, aber von der Inhaltsangabe als Grund für die Kaufentscheidung kann man enttäuscht werden (darüber ist man sicher geteilter Meinung, aber für mich sind Inhaltsangaben "das" ausschlaggebende Argument ob ich mir ein Buch kaufe oder nicht).

Wer sich einen Überblick über Meinungen zum Roman verschaffen will, kann auch dann mal zur amerikanischen Fassung rüberschnuppern, wenn er überhaupt kein Englisch versteht; dafür hat amazon Autoren-Tags und Cover-Thumbnails erfunden.
Mag sein, dass du die Mehrfachposterei als Service empfindest, damit die besonders faulen Käufer sich ja nicht zu sehr anstrengen brauchen; auf mich hat das immer den Eindruck gemacht, als wolltest du unbedingt, dass möglichst viele Menschen deine Meinungen (bzw. halt mitunter "Inhaltszusammenfassungen mit vager Meinungsbestimmung", sorry) lesen, weil sie ja so wichtig sind. Ist vielleicht nicht so, aber so kommt es halt rüber.

Der "Kunde" der sich die deutsche Übersetzung kaufen will ist oft aber nicht an Rezensionen zur englischsprachigen Originalausgabe interessiert. Ging zumindest mir früher so und wurde mir mittlerweile von manchen auch bestätigt. Dass vor einigen Jahren bei den Originalen noch ausschließlich englischsprachige Rezensionen zu finden waren, dürfte dieses Misstrauen gefestigt haben.
Es ist dein gutes Recht das von mir anzunehmen. Dieser Eindruck von "Wichtigmacherei" entsteht bei jedem aktiveren User auf einer Plattform die Möglichkeiten zur Selbstdarstellung bietet. Meine Meinung ist allerdings bedeutungslos, in jeder Hinsicht, denn wie jede andere scheinbar objektive Aussage ist sie zwangsläufig subjektiv und von daher schon gar nicht ernst zu nehmen (nur Zahlen bieten eine wahrscheinliche Objektivität und können trotzdem in der Darstellung manipuliert werden). Was meine Motivation darstellt ist das was schon viele Leute bewogen hat, sich aktiv an Wikis und dergleichen zu beteiligen, die Erfahrung dass man selbst etwas beitragen kann. Dabei wünsche ich mir vor allem dass sich mehr und mehr Fans auch auf Amazon in die Diskussionen um die Artikel einbringen, damit lassen sich auch Gruppen und Einzelpersonen erreichen, die den Weg in einschlägige Foren nicht wagen. Wenn unerwartet durch meine Person verursachte Kontroversen da einen Beitrag zur Mobilisierung leisten, bin ich froh darüber. Jeder Kommentar ist wertvoll, ob nun ein Zweizeiler oder einer über 5 Seiten, wobei abweichende Meinungen von einer gesunden Diskussionskultur zeugen. Also im Gegenteil, es wär mir lieber dass sich mehr scharfsinnige Rhetoriker aus Empörung zu eigenen Rezensionen motiviert sehen.

Die verschiedenen Ausgaben eines Romans oder auch eines Films sind mit gutem Grund bei amazon nicht (bzw. inzwischen meistens nicht mehr) zusammengewürfelt, sondern stehen einzeln, sodass man ganz genau den Artikel bewerten kann, den man auch wirklich gekauft und gelesen/gesehen hat.

Das funktioniert derzeit wohl nur teilweise, es gibt immer wieder Artikel wo diese Trennung nicht vorhanden ist. Auch solche in den für Amazon wertvollen höheren Verkaufsrängen (Hörbuch mit Taschenbuch gekreuzt, überarbeitete Neuauflage mit neuen Kapiteln beim ursprünglichen Hardcover).

Auch dieses ständige heimliche Rumeditieren über Tippfehler hinaus übrigens etwas, das ich nicht schätze.

Im Fall von Unterhaltungen kann ich dir zustimmen. Es kann allerdings manchmal notwendig sein, Inhalte aufgrund von Fehlern zu verändern, etwa wenn falsche Daten verwendet wurden. Ansonsten sind wir da wohl prinzipiell geteilter Meinung.

Meine Standards sind höher. Du magst das anders sehen, das ist dein gutes Recht.

Stimme dem gerne zu, um ehrlich zu sein, du besitzt eine Vorbildung und Eloquenz, die ich mir nur wünschen kann. Allerdings meine ich trotzdem man sollte Personen nicht fortwährend aufgrund vergangener Schandtaten verurteilen. Es gibt da ja dieses lesenswerte Shaw-Zitat:
"Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch."
Was nichts ändert, darum meine Forderung an alle die mitlesen, bitte nehmt mich wirklich nicht ernst. Eigentlich will ich ja keine Werbung für Amazon machen, aber es kann auf keinen Fall schaden, wenn man sich dort mit einer Rezension einbringt.

Werde dein Feedback für die Zukunft beherzigen und danke herzlich für den erfrischenden Meinungsaustausch. Für mich ist die Debatte damit beendet, werde dich nicht länger aufhalten :)
 
So meine Meinung zu diesem Buch kurz und schmerzlos

Ich fand es total schlecht

1) TIE Defender??? Ja klar sind ja so häufig. Wo waren denn die paar Tausend 6 Monate davor beim Kampf um den DS II????

2) Luke wird als "Gott" dargestellt. Ich spiele zwar gerne DSA aber im SW Universum nein danke??

3) Wer ist Cronal nochmals? Warum hat er Palpatine gedient wenn er doch um so viel besser ist? Klingt mir auch zusehr nach Fantasy den SciFi!

4) Die Story mit den Holothriller ist auhc selten dämlich

just my 4 cents;)
 
1) TIE Defender??? Ja klar sind ja so häufig. Wo waren denn die paar Tausend 6 Monate davor beim Kampf um den DS II????

Noch nicht fertig gebaut? Das Projekt für Defender kam erst nach Hoth ri chtig zum laufen. Es kämpften zwar einige davon bei Endor mit, aber man hatte einfach noch nicht eine grosse Zahl.

2) Luke wird als "Gott" dargestellt. Ich spiele zwar gerne DSA aber im SW Universum nein danke??

3PO wurde auch schon als Gott dargestellt. ;) Dazu lässt sich ihm ein gewisse Macht als ein talentierter Jedimeister nun mal nicht aberkennen.

3) Wer ist Cronal nochmals? Warum hat er Palpatine gedient wenn er doch um so viel besser ist? Klingt mir auch zusehr nach Fantasy den SciFi!

Cronal gab es in anderen EU-Quellen schon ziemlich lange, aber es ist, dass erste mal, dass er direkt in Erscheinung tritt. Cronal neigt dazu wohl offensichtlich, wie viele von Palpis Dienern etwas zu selbstüberschätzung. Dazu afaik meint er nie besser als der Kaiser gewesen zu sein, nur nicht den Weg der dunklen Seite verloren zu haben, wie dieser. Dazu hat Star Wars schon fast peinlich viele Fantasyelemente - Ritter, Schwarze Ritter, Schwerter, Harnische, charmante Piraten, Prinzesinnen, Zauberei etc.

4) Die Story mit den Holothriller ist auhc selten dämlich

Ach wir haben schon viel schlimmeres erlebt. +hust+ Kueller, Waru +hust+ :o
 
3) Wer ist Cronal nochmals? Warum hat er Palpatine gedient wenn er doch um so viel besser ist? Klingt mir auch zusehr nach Fantasy den SciFi!

SW ist ja von Anfang an eher Fantasy vor einem SciFi Hintergrund. Fängt nicht umsonst gleich zum Beginn des gesamten SW Franchising an, wie ein simples Märchen (es war einmal... und so ;) ). Ritter, Zauberer eine komische Magie, äh Macht, uneinnehmbare Festungen, Prinzessinen, welche von unbedarften Jünglingen befreit werden... Wie LG schon schrieb, SW ist von Beginn an Fantasy par excellence. Das haben eigentlich auch viele Romane immer wieder aufgegriffen. Gibt sogar welche mit Untoten und Drachen.

Ach wir haben schon viel schlimmeres erlebt. +hust+ Kueller, Waru +hust+

*sucht den Würgsmilie* Gut, dass du nicht auch noch diese dumme Nebenaffäre von Luke und diesen weiblichen Katastrophenadmiral aus der schwarzen Popolochbasis der GFFA erwähnt hast. :D

Noch nicht fertig gebaut? Das Projekt für Defender kam erst nach Hoth ri chtig zum laufen. Es kämpften zwar einige davon bei Endor mit, aber man hatte einfach noch nicht eine grosse Zahl.

Wobei man da anmerken muss, dass lt. der Story aus TF Zaarin bei seinem Verschwinden ja die T/D Produktion sabotiert haben soll und Thrawn deshalb extra noch einige wenige Restexemplare retten musste und sonst rasch ein neues Schiff entwickelt werden musste, um zumindest denen von Zaarin etwas entgegen zu werfen. Da die Kampagne mit Zaarin auch wirklich kurz vor Endor erst endet, dürfte man auch erst dann wieder in der Lage gewesen sein, mit dem Aufbau einer T/D Produktion zu beginnen. Ein leiser Zweifel ist imho schon angebracht, ob das Imperium bei den Wirren nach Endor und Thrawns Abdüsen in die Unbekannten Regionen wirklich so ein bis dato doch recht kleines und geheimes Projekt groß aufzog, bzw. überhaupt dran dachte.
 
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Mir ging es nur darum aufzuzeigen, dass kaum welche bei Endor dabei sein KONNTEN aber Cronal über tausende Verfügt. Meine Aussage war purer Sarkasmus
 
Würde ich weniger, musst ja erst so ein Ding auf einem Planeten aufbauen und ein ganzes Stück reinbohren vor du es dazu benutzen kannst den Planeten zu zerbrechen. Zwar genauer als einfach Asteroiden aus dem Orbit zu werfen, aber auch nicht sonderlich effektiver.
 
Ja, habe ich, aber das Dumme ist, ich weiß nicht welches Wort du meinst, da ich nur die Übersetzung kenne... :D
Du meinst aber nicht
, oder?
 
Uups, daran hätte ich denken müssen:D.

 
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Also ich habe mir das Buch gestern gekauft. Ich finde es spannend und interessant. Ich weiss gar nicht, was ihr gegen dieses Buch habt. Also ich empfehle es weiter.
 
Uups, daran hätte ich denken müssen:D.


Irgendwie versteh ich nicht so ganz, was du meinst... vielleicht wurde das im Deutschen auch einfach weggelassen? Ich hab mein Buch grad nicht hier, aber wenn ich da wieder ran komm werd ich noch mal stöbern. Kannst du sagen, wo ich in etwa suchen muss? :D
 
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