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M. Night Shyamalan: Lady in the Water

Dieses Thema im Forum "Film & Fernsehen" wurde erstellt von Sol, 6. August 2006.

  1. Sol

    Sol Sith Lord aus Leidenschaft Mitarbeiter Premium

    M. Night Shyamalan: Lady in the Water

    [​IMG]

    Besetzung
    Cleveland Heep Paul Giamatti
    Das Mädchen Bryce Dallas Howard
    Freddy Rodríguez
    Jeffrey Wright
    Bob Balaban
    Sarita Choudhury
    Mary Beth Hurt
    Cindy Cheung
    Vick M. Night Shyamalan

    Crew
    Regie M. Night Shyamalan
    Produktion M. Night Shyamalan
    Musik James Newton Howard
    Drehbuch M. Night Shyamalan

    Produktion
    Blinding Edge Pictures
    Warner Bros.

    Verleih
    Warner Bros. Pictures Germany

    Story:

    Cleveland Heep (Paul Giamatti) versucht, zwischen den durchgebrannten Glühbirnen und defekten Wasserhähnen im Cove-Wohnblock möglichst nicht aufzufallen. Doch eines Nachts wird sein Leben völlig auf den Kopf gestellt: Er entdeckt eine geheimnsivolle junge Frau namens Story (Bryce Dallas Howard), die in den Gängen unter dem Swimmingpool haust und genau wie er in der Anonymität und banalen Tagesroutine untertaucht. Cleveland findet heraus, dass sie eigentlich ein Fabelwesen, eine "Narf" ist. Sie wird von bösartigen Monstern verfolgt, die unbedingt verhindern wollen, dass ihr die gefährliche Reise aus unserer Welt zurück in ihr Reich gelingt.

    Mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten kann Story das Schicksal von Clevelands Mitbewohnern voraussehen - und Storys Schicksal ist direkt von ihnen abhängig. Nur gemeinsam können sie eine Serie von Codes entschlüsseln, die ihr den Weg zurück in die Freiheit ermöglichen. Doch die Zeit läuft ab: Storys Rückkehr in die Heimat ist nur noch für kurze Zeit möglich, um ihr zu helfen, setzen die Mieter ihr eigenes Leben aufs Spiel. Cleveland muss sich endlich seiner Vergangenheit stellen, vor der er sich im Cove-Appartmentblock verkrochen hat - und auch die übrigen Mieter müssen all ihre besonderen Fähigkeiten einsetzen, die Stroy in ihnen weckt. Denn nur so besteht Hoffnung, mit dieser tollkühnen und lebensgefährlichen Mission Storys Welt zu retten... und unsere eigene.​

    (Text und Informationen übernommen von www.zelluloid.de)

    Trailer:

    http://www.apple.com/trailers/wb/ladyinthewater/hd/

    Meinung:

    Ich bin ein Fan von M. Night Shyamalans Filmen, habe aber Informationen über sein nächstes Filmprojekt lange nicht mehr mitverfolgt, nachdem mich sein letzter Film "The Village" eher enttäuscht hat.
    Von daher war es für mich ziemlich überraschend, vor FDK2 plötzlich einen Trailer zu seinem nächsten Film zu sehen.
    Seinem neuen Film stehe ich eher skeptisch gegenüber, zumindest der Trailer konnte mich nicht überzeugen. Zwar waren bereits hier ein paar typische Shyamalan - Elemente drinnen, die ich an seinen bisherigen Filmen geschätzt hatte, jedoch hinterließ der Trailer insgesamt eher den Eindruck einer simplen 08/15 Horror - Story. Auch die Kritiken auf www.rottentomatoes.com sprechen eher gegen den Film.

    Trotzdem werde ich mir wohl den Film auf jeden Fall ansehen, vielleicht gefällt er mir wider erwarten ja doch besser als sein letzter Film.
     
  2. Master Kenobi

    Master Kenobi Bring you Wisdom, I will. Mitarbeiter

    Ich möchte mich mal als Fan von M. Night Shyamalan bezeichnen. Ich mag den Stil seiner Filme, vor allem die dichte Atmosphäre. "The Village" fand ich auch ein wenig schwächer, als seine vorangegangenen Filme (gegen Ende wurde der Film ein wenig lang), aber dennoch besser als manch anderen Film.
    Ich bin mir noch nicht sicher, on ich "Lady in Water" im Kino ansehen werde, denn die doch eher mäßigen Kritiken schrecken mich ein wenig ab. Andererseits ist das bei den Filmen von M. Night Shyamalan nichts ungewöhnliches, wenn man mal von "The Sixth Sense" absieht.
     
  3. icebär

    icebär BISSIG! Premium

    Also bei M. Night Shyalaman scheiden sich bei mir die Geister.

    Unbreakable ist ein absoluter Topfilm und schlägt sogar The Sixth Sense.

    Signs dagegen fand ich einfach nur schlecht, ich bin sogar während der Kinovorstellung eingeschlafen. Aus diesem Grund habe ich auch The Village gemieden, weil mich diese Story gar kein Stück interessiert hatte und weil ich ähnliches befürchtete, wie bei Signs.

    Lady in the Water hat dagegen storymässig etwas interessantes. Vielleicht schau ich mir den an.
     
  4. Sankara

    Sankara loyaler Abgesandter

    In den letzten Jahren hat sich M. Night Shyamalan auch immer mehr zu einem meiner Lieblingsregisseure gemausert.

    Ich fand bisher alle seine Filme sehr-sehr gut. Die Story von "LIW" macht mich nicht wirklich an - werde aber trotzdem reingehen.
     
  5. Shepard

    Shepard LVskywalker

    Hm, die Story hört sich zumindest interessant an, obwohl sie für Shyalaman doch recht untypisch rüberkommt.

    Bin trotzdem schon gespannt auf den Film, und werde ihn garantiert irgendwie gucken :)
     
  6. Nomi

    Nomi Legende Premium

    Ich habe bis jetzt nichts gutes von dem Film gehört/gelesen.

    Soll zwar optisch und von den Effekten her spitze sein, aber der Inhalt recht mau.
    Ich werde mir den Film aber garantiert anschauen und mir ein eigenes Bild machen.
    The Village fand ich auch schon recht entäuschend...
     
  7. Sol

    Sol Sith Lord aus Leidenschaft Mitarbeiter Premium

    Ich habe den Film am Samstag gesehen, und er war mehr oder weniger das, was ich erwartet hatte. Nichts schlechteres, leider aber auch nichts besseres.

    Um es gleich vorweg zu nehmen, die Story an sich fand ich gar nicht mal so übel. Eine Geschichte um eine Nypmhe, die durch den Swimmingpool in die Welt der Menschen kommt, warum denn nicht?
    Sehr sehr holprig erwies sich aber leider die Umsetzung. Das fing schon an mit dem Vorspann, der eigenartigerweise in einem Strichmännchen - Cartoon erzählt wurde. Das war vielleicht nett gedacht, wirkte in einem Horrorfilm aber etwas fehl am Platz, und ich war sicherlich nicht der einzige, der sich bereits in dem Moment die Frage stellen musste: "Was erwartet mich da den nun?"
    Die Shymalan - typische, düstere Athmosphäre, ein Effekt den man vor allem der Musik und den Bildern zu verdanken hat, war auf der anderen Seite Gott sei dank immernoch vorhanden, jedoch lange nicht so präsent wie bei seinen Vorgängerfilmen, und leider krankt der Film sehr an dem Problem, dass er einfach keine Fahrt aufnimmt. Die meiste Zeit plätschert die Story nämlich leise vor sich hin - ähnlich wie das Wasser im oft gezeigten Swimming - Pool, Spannung und Dramatik findet man dagegen leider in nicht vielen Szenen. Gegen Ende versucht der Film dann zwar noch ein wenig auf die Tränendrüse zu drücken, aber das gelingt leider wenig, da man sich irgendwie auch nicht wirklich mit den Charakteren anfreunden kann.
    So schienen mir zumindest sämtliche Figuren im Film sehr sehr oberflächlich und zum Teil auch unglaubwürdig, in die Gedankenwelt der Hauptfigur konnte man irgendwie nicht wirklich eintauchen - eine Sache, die mir bei "Signs" noch hervorragend gelungen ist, Lediglich die Nymphe selbst konnte mich einigermaßen überzeugen. Sehr sehr merkwürdig fand ich es, dass die Hauptfigur, Cleveland, sofort die Geschichte mit der Nymphe aus einer anderen Welt abgekauft hat und eigentlich nie hinterfragte, ob das denn eigentlich wahr sein kann. Auch alle anderen Figuren haben diesen Umstand sofort akzeptiert, ohne den geringsten Zweifel zu haben.


    Die fehlende Dramatik und Spannung versuchte Shyamalan übrigens verstärkt mit einer größeren Anzahl humorvoller Szenen auszugleichen, was im Kinosaal zwar zu Recht mit Lachern belohnt wurde, mir persönlich aber trotzdem nicht so gefallen hat.

    Was die "Schocker - Effekte" betrifft, so konnte Shymalan wenigstens hier neue Akzente setzen, die Szenen waren auch dieses Mal nicht von schlechten Eltern, und ich hätte nie gedacht, dass man sogar wegen einem Rasensprenger vom Kinositz aufspringen kann. :o
    Was mir aber auf der anderen Seite leider auch auffällt ist folgender Umstand:
    Shymalan zeigt in seinen letzten Filmen einfach zu viel.
    Gruselszenen wirken meines Erachtens viel besser, wenn man vom Monster oder dem Geist nur ganz wenig zu sehen kriegt, wenn überhaupt - eine Kralle, wie in "Signs", oder einfach nur kalte Atemluft, wie in "Sixth Sense". Seit "The Village" (eigentlich schon seit dem Ende von "Signs") fängt Shyamalan aber an, mehr und mehr von seinen Horrorkreaturen zu zeigen, und das kann sehr viel zerstören.
    In "The Village" war es das Kostüm dieses Stachelschweins, das lächerlich wirkte, in "Lady in the Water" dagegen ein hundeähnliches Monster namens "Scrat"(Silent Hill läst grüßen), sowie ein paar sehr merkwürdige affenähnliche Kreaturen, die allesamt "Guck mal, ich bin CGI!" zu schreien schienen.

    Am sauersten aufgestoßen hat mir schlussendlich aber folgender Gesichtspunkt: Es gibt in "Lady In The Water" kein überraschendes Ende. Der Film endet eigentlich gar nicht so großartig anders wie er angefangen hat. Das Mädchen geht wieder in ihre eigene Welt, alle Beteiligten Menschen sind gerührt, ein Schriftsteller fängt sogar an, ein sehr bedeutendes Buch zu schreiben - mehr hat der Schluss eigentlich nicht zu bieten. Das finde ich eigentlich sehr sehr schade, da das Ende sonst ja immer eine Spezialität von Shyamalan war.

    Letzlich bleibte einfach zu sagen, dass der Film nicht sehr viel mit seinen Vorgängerfilmen zu tun hat. Er kann es weder in der Storyumsetzung noch mit seiner Spannung mit den ersten 3 Filmen aufnehmen und ist meiner Meinung nach noch schlechter als "The Village". Schlussendlich hat man bei diesem Film mehr den Eindruck eines Märchens für Erwachsene mit ein paar gruseligen Elementen.

    Ich gehe davon aus, dass all diejenigen, die Shyamalans Vorgängerfilme gut oder wenigstens sehenswert fanden, dem Film einigermaßen etwas abgewinnen können (so ging es mir auch, trotz meiner Kritik war ich vom Film ja nicht gänzlich enttäuscht), allen die nichts mit Shyamalan anfangen können und höchstens "Sith Sense" gut fanden, würde ich aber vom Film abraten.

    Fazit: 08/15 Punkte

    Edit:

    Eventuell sollte ich noch anmerken, dass dies der erste Film ist, in dem Shyamalan keine reine Gastrolle mit zwei, drei Sätzen maximal übernimmt, sondern eine Hauptrolle - und zwar gleich eine der wichtigsten.
    Außerdem ist es wohl nennenswert, dass dies der erste Film ohne Starbestzung (Bruce Willis, Mel Gibson, Joaquin Phoenix) ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. September 2006
  8. S-3PO

    S-3PO zum Superhelden umformatierter Protokolldroide

    Wieso ohne Starbesetzung? Paul Giamatti ist recht bekannt, auch wenn er der einzige ist.
    Und wieso nennenswert? Selbst wenn, ist das was besonderes?? 0.o
     
  9. Sol

    Sol Sith Lord aus Leidenschaft Mitarbeiter Premium

    Ich persönlich hatte noch nie etwas von ihm gehört.
    Und nennenswert meinte ich in dem Sinne, dass bis jetzt eigentlich immer wenigstens ein sehr bekanntes Gesicht bei einem Shyamalan - Film mitgewirkt hatte, und dass dies nun nicht so ist.
     
  10. Juel Normac

    Juel Normac Cilpars große Hoffnung

    So, komm gerade aus dem Kino.
    Hatte nicht viel erwartet, obwohl mir einige Leute von dem Film vorgeschwärmt hatten und letzlich war es dann auch nicht mehr als ich dem nassen Nymphenmädel zugetraut hätte. Der etwas verwirrende Trailer und die Genre Bezeichnung "Fantasy" haben mich anfangs etwas stutzig gemacht, aber der schwamige erste Eindruck zog sich dann mehr oder weniger durch den ganzen Film.

    Die Handlung insgesamt erschien abstrus und aus der Luft gegriffen. Die Charaktere irgendwie einfach wie reine Schauspieler und in ihrer Bereitschaft dem, sehr umständlichen und dafür ziemlich beengten Märchen, auf dem die Geschichte beruht, Glauben zu schenken einfach flach und aufgesetzt. Das Design an sich fand ich relativ öde und die gesamte Atmosphäre war zu entspannt und meistens friedlich, so dass man eigentlich die akute Gefahr und den Horroranteil so gut wie nie spürte.

    Der Versuch ein traditionelles Märchen in die moderner Zeit zu transferieren und zu reanimieren ist meiner Meinung nach gescheitert, vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte sich entweder darauf beschränkt, eine Geschichte mit Tiefgang, interessanten Charakteren und sozial-politischem Hintergrund zu gestalten, oder aber einen anständigen Horrorfilm daraus zu machen, so kam es mir jedoch wie ein langezogener, wenig abwechslungsreicher, informationsarmer, vor sich hin plätschernder Fantasymischmasch vor, der die Aspekte vieler Genre anschnitt jedoch keinen wirklich erfassen und vertiefen konnte.

    Meiner Meinung nach ein Film, den man nur wählen sollte, wenn einen die Freundin in einen Liebesfilm drängen will und man genötigt ist etwas gemäßigtes ohne extremen Schmalz zu finden.
     
  11. Hoot

    Hoot Gast

    hmm... geil :D

    nachdem ich mir die story durchgelesen habe, wollte ich den film nicht unbedingt sehen (story einfach muell). wenn ich schon sowas lese, wie: nur gemeinsam koennen sie eine serie von codes entschluesseln dann tut mir schon der schaedel weh. ich will endlich mal wieder einen guten psycho sehen, sowas wie blair witch project. haunted hill waere eins meiner topfavouriten gewesen, haetten die nicht sie sinnlosen specialeffects mit reingesetzt. :-/

    solche 08/15 streifen werd ich mir hoechstens an einem alkoholtrinkabend mit videos gucken goennen..
     
  12. Darth Mund

    Darth Mund Eigene-Star-Wars-Versionen-Cutter

    Bis auf "Unbreakable" fand ich seine Filme bisher mehr als gut. Die öffentlichen Kritiken, die ich bisher über "Lady in Water" gelesen habe, sind leider eher negativ. Darth Sols und Juel Normacs Kritiken waren sehr aufschlussreich (danke:) ) aber auch eher negativ, wenn auch nicht total zerreisend. Ich werde aus diesen Gründen wohl eher warten, bis der Film auf DVD erscheint und ihn mir dann aus der Videothek holen.
     
  13. Batou

    Batou Stranger in a strange land

    Ich fand den Film gut. Wie bei allen Shyamalan Filmen geht es weniger um die Story, als darum wie sie erzählt wird und das fand ich bis jetzt bei allen seinen Filmen genial. Ich mag einfach seinen Stil, die Figuren die er verwendet um seine Geschichten zu erzählen und die Aussagen die er damit verbindet.
    Definitiv kein Film zum konsumieren, aber ein Film über den man auch ein wenig nachdenken kann.

    Was ich besonders nett fand war die Selbstironie, die Shyamalan in diesen Film eingebaut hat: der Kritiker, der alle Filme zerreißt, und Shyamalan selbst als Autor der die Welt verändern wird. Nice move :)
     

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