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Märchen für Beamte

Dieses Thema im Forum "Community Bereich" wurde erstellt von Guest, 15. November 2001.

  1. Guest

    Guest Gast

    Rotkäppchen auf Amtsdeutsch

    Im Kindsfall unserer Stadtgemeinde ist eine hierorts wohnhafte, noch unbeschulte Minderjährige aktenkundig, welche durch ihre unübliche Kopfbekleidung gewohnheitsrechtlich Rotkäppchen genannt zu werden pflegt.
    Der Mutter besagter R. wurde seitens ihrer Mutter ein Schreiben zustellig gemacht, in welchem dieselbige Mitteilung ihrer Krank- und Pflegebedürftigkeit machte, der Grossmutter eine Sendung von Nahrungs- und Genussmittel zu Genesungszwecken zuzustellen.
    Vor ihrer Inmarschsetzung wurde die R. seitens ihrer Mutter über das Verbot betreffs Verlassen der Waldwege auf Kreis- und Bezirksebene belehrt. Dieselbe machte sich infolge Nichtbeachtung dieser Vorschrift straffällig und begegnete beim übertreten des amtlichen Blumenpflückverbotes einem polizeilich nicht gemeldeten Wolf ohne festen Wohnsitz. Dieser verlangte in gesetzwidriger Amtsanmassung Einsicht in das zu Transportzwecken von Konsumgütern dienende Korbbehältnis und traf in Tötungsabsicht die Feststellung, daß die R. zu ihrer verschwägerten und verwandten, im Baumbestand angemieteten Grossmutter eilend war.
    Da wolfseits Verknappung auf dem Ernährungssektor vorherrschend waren, faßte er den Entschluss, bei der Großmutter der R. unter Vorlage falscher Papiere vorsprachig zu werden. Weil dieselbige wegen Augenleidens arbeitsunfähig geschrieben war, gelang dem in Freßvorbereitung befindlichen Untier die diesfallsige Täuschungsabsicht, worauf es unter Verschlingung der Bettlägerigen einen strafbaren Mundraub zur Durchführung brachte.
    Ferner täuschte das Tier bei der später eintreffenden R. seine Indentität mit der Grossmutter vor, stellte ersterer nach und in der Folge durch Zweitverschlingung der R. seinen Tötungsvorsatz unter Beweis.
    Der sich auf einem Dienstgang befindliche und im Forstwesen zustängige Waldbeamte B. vernahm Schnarchgeräusche und stellt deren Urheberschaft seitens des Tiermaules fest. Er reichte bei seiner vorgesetzten Dienststelle ein Tötungsgesuch ein, das dortseits zuschlägig beschieden und pro Schuss bezuschusst wurde.
    Nach Beschaffung einer Pulverschiessvorrichtung zu Jagdzwecken gab er in wahrgenommener Einflussnahme auf das Raubwesen einen Schuss ab. Dieser wurde in Fortführung der Raubtirtvernichtungsaktion auf Kreis- und Bezirksebene nach Empfangnahme des Geschosses ablebig. Die gespreitzte Beinhaltung des Totgutes weckte in dem Schussgeber die Vermutung, dass der Leichnahm noch lebendes Menschenmaterial beinhalte.
    Zwecks diesbezüglicher Feststellung öffnete er unter Zuhilfenahme eines einseitig angeschliffenen und mit Spitze und Handgriff versehenen stück Bandstahl, welches im allgemeinen Messer genannt zu werden pflegt, den Kadaver zur Totvermarktung und stiess hierbei auf die noch lebhafte R. nebst beigefügter Grossmutter. Durch die unverhoffte Befreiung aus dem Nahrungsmittelverwertungsorgan besagten Wolfes bemaechtigte sich bei genannten Personen ein gesteigertes, amtlich nicht zulässiges Lebensgefühl, dem sie durch groben Unfug, öffentliches Ärgernis erregenden Lärm und Nichtbeachtung diverser anderer Polizeverordungen Ausdruck verliehen, was ihre Haftpflichtigmachung zur Folge hatte. Der Vorfall wurde von den kulturschaffenden Gebrüdern Grimm zu Protokoll genommen und starkbekinderten Familien in Märchenform zustellig gemacht. Wenn die oben aufgeführten Personen nicht durch Hinschied abgegangen und in Fortfall gekommen sind, sind dieselbigen derzeitig noch lebhaft.

    Naja.... ich hab solala verstanden.. aber auch nur weil ich das Märchen schon mal vor einigen Jahren gehört hatte.

    So long.. and have Fun

    HWC
     
  2. Guest

    Guest Gast

    Re: Märchen für Beamte

    Auch wenn ich dadurch (wieder mal) total unlustig dastehe, aber jetzt ist es doch mal genug mit den "Copy and Paste"-Topics, oder?

    Du brauchst uns doch nur die Links sagen und fertig.
     
  3. Guest

    Guest Gast

    Rotkäppchen - wie es der Lateingeplagte erzählt

    Rotkäppchen, das ein kleines Mädchen, das lange schwarze Zöpfe, an denen rote Haarspangen befestigt waren, hatte, war, wurde vor langer Zeit einmal von ihrer Mutter von zu Hause auf?s Land, wo einmal ein Wald, in dessen Mitte eine große Lichtung mit vielen Blumen, auf der ein kleines Haus, das eine große braune Türe, die in das Wohn- und Schlafzimmer, in welchem wiederum ein großes Bett, das aus schwerem Ebenholz, auf das man ein gutes Stück Gewicht, wie zur Zeit das der alten Oma, die seit einiger Zeit sehr krank war, legen konnte, gebaut war, stand, führte, hatte, stand, lag, war, geschickt um die Oma, wie der Arzt, der in der Stadt in einem Haus...(auf dessen Beschreibung ich hier nicht eingehen möchte) wohnte, gesagt hatte, hatte, geeignet war, beinhaltete, befanden, zu bringen. Der Wolf kommt im nächsten Satz.

    corvus albus
     
  4. Guest

    Guest Gast

    Re: Rotkäppchen - wie es der Lateingeplagte erzählt

    Sparki.. bassd schoo... aber ich werde mich bessern.. ich fand sie hald einfach zu putzig (du hast dir sicherlich auch im ersten Moment die haarige Wampe gehalten).. und die Links hab ich schon gepostet...

    Übrigens.. schaut euch mal auf der Seite der Süddeutschen Zeitung www.sueddeutsche.de den Bundesdance an..link hab ich jetzt ned... aber einfach im Suchenfeld Bundesdance eingeben...

    HWC
     

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