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Mesi'ra'inrokini

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Telisha Evigan, 3. November 2008.

  1. Telisha Evigan

    Telisha Evigan Solid Sun

    [x]Kernname: Irai
    [x]Chissname: Mesi’ra’inrokini
    [x]Rassenzugehörigkeit: Chiss
    [x]Herkunft: Csilla
    [x]Lebenszeit: 36 Jahre
    [x]Familie:
    • Vater: Mesi’retha’inrokini
      Kernname: Irethai Alter: 71
    • Mutter: Mesi’nare’inrokini
      Kernname: Inarei Alter 68
    • Ältere Schwester: Mesi’shtar’inrokini
      Kernname: Ishtari Alter: 38
    • Jüngere Schwester: Mesi’lan’inrokini
      Kernname: Ilani Alter: 25
    • Jüngerer Bruder: Mesi’tas’inrokini
      Kernname: Itasi Alter: 17

    [x]Familienstand: Verwitwet

    [x]Hautfarbe:
    -blau
    [x]Farbe der Augen:
    -rot
    [x]Farbe der Haare:
    -schwarz
    [x]Körpergröße:
    -173cm

    [x]Besonderheiten der Chiss:
    -beschleunigter Stoffwechsel und so mit ca. 12 Jahren bereits ausgewachsen
    -aus dem Stoffwechsel resultierend früh beginnende Entwicklung der Psyche
    -durch die schnell wachsende und reifende Natur wechseln die Chiss schon im Alter von 12 – 16 Jahren in eine ernsthafte beruflich Laufbahn


    [x] Das Leben im ewigen Eis

    Die Familie Mesi war ein essentieller Bestandteil des Hauses Inrokini auf Csilla. In Csaplar, der Hauptstadt der Hauptwelt konnten sie sogar einen ansehnlichen Familiensitz ihr eigen nennen. Sofern man in einer Unterirdischen Stadt davon sprechen kann. Mesi’ra’inrokini war die Zweite Tochter die dem Ehepaar Mesi’retha’inrokini und Mesi’nare’inrokini geboren wurde. Ihre ältere Schwester war bereits zwei Jahre alt. Elf Jahre nach ihr – kurz Irai – wurde eine weitere Tochter in die Familie geboren. Mesi’lan’inrokini. Als Irai 19 Jahre alt war, wurde Mesi’retha’inrokini und seiner Frau der erste Sohne geboren: Mesi’tas’inrokini.
    Für die Chiss bedeutet Familie viel, nicht zuletzt weil es auch die vier mächtigsten Familien sind, die sämtliche Resorts des Chiss Reiches verwalten. Die vier Kinder von Irethai und Inarei waren daher ein Segen und wurden, von beginn an mit allen der Familie zustehenden Mitteln versorgt und ausgebildet. Es gab lediglich den negativen Beigeschmack – aus Sicht von Mesi’retha’inrokini und bevor Itasi geboren wurde - das ein fehlender männlicher Erbe sie dem Hause Nurodo und somit dem Militär keinen jungen männlichen Chiss überantworten konnten, der dort die militärischen Akademien besuchen sollte.

    Irai wurde, genauso wie ihre beiden Schwestern auch, schnell an die Aufgaben des Hauses Inrokini und daran folgend, die ihrer Familie herangeführt. Das Haus der Inrokini war zuständig für die Regierungsgebiete der Wissenschaft, Industrie und den Bereich der Kommunikation. Die Familie der Mesi – Irais Familie – war vorwiegend im forschenden Bereich der Kommunikation tätig und hatte dort schon einige bedeutende Vorfahren gehabt, aber ebenfalls im rein entwicklungstechnischen Bereich. Die damit vorliegende Fülle an Material, Informationen und immer wieder hinzukommenden Dingen war entsprechend umfangreich, sodass in Irai, die von all diesen Dingen schon früh fasziniert war letztendlich einen Weg dorthin einschlug. Für den Anfang jedoch befasst sie sich, mit den Dingen, die bereits zur Vergangenheit zählten. Sie wurde Archivarin in einer Entwicklungseinrichtung direkt in Csaplar. Da es sich um die Hauptstadt – das Zentrum des Reiches – handelte, waren die dortigen Archive die sie zu verwalten, katalogisieren und durchsichten hatte sehr umfangreich, aber das schreckte die Chiss nicht ab. Ganz im Gegenteil. Selbst die Tatsache das ein Gutteil noch immer in Büchern erhalten geblieben war und von ihr gesichtet werden durfte, war Ansporn genug, alles zu geben. So wie man es ihr immer beigebracht hatte und noch zusätzlich durch ihr eigenes Interesse angefacht. Die damalig 17 Jährige Chiss hatte nicht viele Möglichkeiten sich auf diesem Posten hervorzutun, brachte aber nur gute Nachrichten über sich und ihr tun zustande, sodass man befand sie könne sich bald anderen Dingen zuwenden. Und wenig später fand sie sich in aktiveren Bereichen eingesetzt. Noch immer in derselben Entwicklungseinrichtung, jetzt aber aktiv an bestehenden Prozessen der Entwicklung beteiligt. Hatte sie ihr Gedächtnis in den letzten Jahren gut geschult, kam es ihr nun zu Gute das sie sich auch komplexere Auflistungen an Material, Anweisungen oder ähnlichem schnell einprägen und merken konnte. Trotz dessen wurde ihr der Zugang zu den Aufzeichnungen nicht verwehrt und Irai nutzte ihn weiterhin. Bis sie ihrer Ansicht nach alles Interessante und hilfreiche dort gesichtet hatte und sich anderen Dingen, Dingen außerhalb des Chiss Reiches zuwandte.

    Ihre Eltern bemerkten dies verständlicherweise und waren – durch die von den Chiss selbst erwählte Zurückgezogenheit – ein wenig verunsichert, waren aber schnell im Bilde, dass es lediglich Wissensdurst und nicht das bestreben ihre Heimat zu verlassen war, was Mesi’ra’inrokini antrieb. Irai war nur vor ein paar Wochen 23 geworden, da kam es zu einem Streit zwischen Mitgliedern der Mesi Familie und einer dem Haus Nuruodo zugehörigen, der nicht unbedeutend war. Beide Familien drohten an Einfluss zu verlieren, und deren Stellungen die sie sich im Laufe von Generationen erarbeitet hatten, bröckelten. Mesi’retha’inrokini kam jedoch eine rettende Idee. Er wollte um keinen Preis seine Familie den Status verlieren lassen, den sie inne hatte, war aber auch nicht gewillt seine älteste Tochter die in ihrem Beruf als leitende Entwicklerin im Kommunikationswesen aufgehoben war, zu opfern nur um gut dazu stehen. Daher entschied er sich Irai zusammen mit ihrem Bruder Mesi’tas’inrokini auf eine Akademie des Hauses Nuruodo zu schicken. Da ihrem Vater dieser Einfall weit früher kam, als der rivalisierenden Familie eine adäquate Lösung dämmerte, wand sich die Familie Mesi so geschickt und mit dem Wohlwollen aller Betrachter und Beteiligten, abgesehen der Familie des Haues Nuruodo, aus dieser Affäre.

    Irai musste fortan also die Akademie besuchen und wurde dort, nach einer standardisierten Ausbildung zur Pilotenausbildung versetzt. Fortan durchlief sie alle Trainingseinheiten die sie nach einem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zur Pilotin eines Nssis Klauenjägers machen würde und einem vollwertigen Mitglied der Chiss Expensionary Defense Fleet. Volle vier Jahre besuchte sie die Akademie. Mesi’ra’inrokini stellte sich als sehr gelehrig heraus und konnte durch ihre Auffassungsgabe, die über dem Durchschnitt lag glänzen, war aber nicht die beste Fliegerin. Ihr Gespür dafür war nicht sonderlich gut und sie tat sich auch nach der Ausbildung noch schwer damit, mit der Hektik einer Übung klar zu kommen. Sie musste sich erst noch an die raschen Wechsel von Taktik und Zielen gewöhnen. Die Chiss war dabei jedoch gut genug um nicht durchzufallen oder letzten Endes nach ihrem erfolgreichen graduieren an der Akademie anderweitig schlecht da zu stehen. Und es war ja nicht so, dass ihr die Dinge entgingen. Sie bemerkte was man bemerken musste, die nötigen Reflexe zum reagieren waren lediglich noch nicht vollkommen eingeübt. Und so blieb sie für einige Zeit weiterhin auf Csill stationiert. Sodass sie ihre Familie weiterhin und regelmäßig sehen konnte. Ihr Bruder war anfangs in eine Staffel versetzt worden, die ebenfalls auf Csilla ihren Hangar hatte, glänzte jedoch als besserer Pilot und wurde daher nach etwa einem Jahr an die Grenzterritorien des Reiches versetzt, zusammen mit einer Beförderung und dem Kommando über eine Rotte von Nssis Jägern. Mesi’rethai’inrokini und seine Frau waren betrübt ihre Tochter jetzt in jenem Zweig der Chiss Gesellschaft zu sehen. Sie selbst war anfangs auch nicht glücklich gewesen, war aber, durch ihr steigendes Flugvermögen mit ihrem Ehrgeiz voll und ganz darauf konzentriert es ebenfalls zu schaffen, so wie ihr jüngerer Bruder. Der im übrigen volle 19 Jahre jünger war als Irai. Und in ihrer Freizeit hatte sie nun, als Pilotin doch noch eine Beschäftigung gefunden. Anfänglich hatte sie geglaubt sie würde nun ohne das studieren interessanter Schriftstücke auskommen müssen, war daher umso erfreuter als sich herausstellte das sie einige Aufzeichnungen vergangener historischer Schlachten ihres Volkes zu lesen bekam, wie auch die anderer Spezies.

    Mesi’ra’inrokini hegte, so wie es für einen Chiss üblich war, nicht viel Respekt gegenüber diesen Aliens. Auch sie erachtete die Chiss als überlegene Rasse, eine die den anderen voraus war. Sowohl technologisch, als auch kulturell. Denn, von ihrem Standpunkt aus gab es kein anderes Volk das enger und besser zusammenhält, als die Chiss. Allem voran auch die Staffel in der sie diente zeigten ihr immer wieder auf wie sehr der Zusammenhalt gegeben war. Fast ohne Worte agierten die Piloten und wurden von Flug zu Flug besser. Das regelmäßige Training gegen andere Piloten, oder Staffelmitglieder sorgte auch dafür, das Irai immer besser wurde und letztendlich auch ihre Reaktionszeiten die Standards erreichten und auch übertrafen. Ein weiterer Pfeiler, abgesehen vom Training im Cockpit und Simulatoren war die körperliche Betätigung. Um fit im Kopf zu sein, muss der Rest des Körpers es ebenfalls sein, ließ ihr Staffelführer immer wieder verlauten. Mit den verstreichenden Jahren jedoch wurde ihr der Dienst innerhalb der Expansionary Defense Fleet zu eintönig und schleppend. Mesi’ra’inrokini entschied sich daher dazu den Dienst niederzulegen und für ein erstes nach Hause zurück zu kehren. Dort, nachdem sie fast 6 Jahre an den Grenzen patrouilliert und Eindringlinge oder Angreifer zurückgeschlagen und vernichtet hatte, war es ihrer Familie nicht schlecht ergangen. Mit zwei aussichtsreichen Piloten in der Familie und zwei Töchtern die nicht nur im Beruf Erfolg gehabt hatten, sondern auch geschickt ihre Ehepartner gewählt hatten, lief alles bestens. Irai blieb für knapp anderthalb Jahre zu Hause, erledigte hier und da ein paar gesellschaftliche Pflichten, begleitete ihre Mutter auf diverse Treffen oder ging mit ihrem Vater bei unterschiedlichen Militärs ein und aus. Das übliche Geplänkel im sozialen. Was sich jedoch weit interessanter Gestaltete als anderswo, immerhin dienten diese Besuch wahrhaftigen Zwecken und waren nicht geboren um Intrigen zu schaffen, oder einfach nur um zu protzen und zu prahlen.

    In der Chiss aber breitete sich letztendlich doch der Wunsch aus, das Reich zu verlassen und in die Galaxis zu ziehen. Dabei war klar das sie verständlicherweise nicht einfach irgendwohin reisen würde, sondern sich direkt ins Herz der Bündnispartner des Chiss Reiches begeben würde. Bastion. Es war ein schwerer Schritt, als sie aber erfuhr das man sich insgeheim schon nach möglichen Partnern für sie umgesehen hatte, war Irai hin und her gerissen. Und dann blieb sie doch. Entschied sich für die Familie und gegen die Reise. Der Dienst als Pilotin hatte sie mehr beeinflusst als gedacht, denn als sie einen Mann wählte, war er ebenfalls Pilot, so wie sie dereinst. Doch war ihr mit Nesa’rli’nuruodo nur eine kurze Spanne von zwei Jahren vergönnt. Er war nicht oft da, meistens im Einsatz und kehrte eines Tages nicht mehr zurück. Für Mesi’ra’inrokini brachte die Nachricht letztendlich kaum eine Gefühlsregung mit sich. Sie hatten sich beide darauf eingestellt und nun war es eingetreten. Für ein paar Wochen allerdings hingen ihre Gedanken immer wieder der Frage nach Nachkommen und Erben der Familie nach. Aber da ihre beiden Schwestern bereits Kinder bekommen hatten, war der Fortbestand der Mesi somit gesichert. Daher kam es nun doch zu ihrer Reise. Ihre Eltern wollten sie zwar nicht gehen lassen, sahen aber ein, das sie ihre Tochter mit den Einsprüchen und Verboten nur noch mehr dazu brachten es zu wollen. Und so ließen sie die Chiss ziehen.

    Auf Bastion landete sie, wie genau weiß sie selbst nicht mehr, in einer Einrichtung des imperialen Verwaltungsorgans. Es war wenig verwunderlich das man nur wenige Chiss dort antreffen konnte, aber dessen war sie sich bewusst gewesen. Man konfrontierte sie ebenfalls damit und ließ sie das ein oder andere Gespräch führen. Schnell bereute es Irai in ihrer Uniform gekommen zu sein. Doch letzten Endes schafften die imperialen es irgendwie, sie zu überzeugen eine Ausbildung innerhalb des Imperiums anzustreben. Letzten Endes aber nur, weil sie selbst sich auch nach etwas anderem umgesehen hatte. Nicht zuletzt deswegen war sie aus ihrer Heimat gereist und hatte ihre Familie hinter sich gelassen. Schnell war aber auch für sie klar, sich nicht noch einmal beim Sternenjägerkorps einzuschreiben. Und so kam es, dass sich Mesi’ra’inrokini nach einigem hin und her dazu entschloss eine Ausbildung beim Imperialen Geheimdienst zu absolvieren. Sie war körperlich fit, nicht die beste, aber gut trainiert, ihr Geist war aufmerksam, schnell und ebenfalls schnell in der Wissensaufnahme, -speicherung, sowie beim erinnern. Eigenschaften die sie für entsprechend angebracht hielten. Nach einigen Jahren und nun knapp zwei Monate für ihrem 37 Geburtstag hat die Chiss ihre Ausbildung absolviert und ist fortan eine Agentin des Geheimdienstes…
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. November 2008

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