Mighella Gethozerion

Mighella

Inoffizielle Schülerin von Darth Allegious
Name:
:: Mighella Gethozerion

Alter:
:: 181 Standardjahre

Rasse:
:: Dathomiri

Familie:
:: Ausgestoßen

Aussehen:
:: Mighella ist rein äußerlich, eine typische Verstoßene Dathomiri. Ihr Körper ist von dunklen Zeichen gebrandmarkt und ihre Augen sind vom einstigen Kristallblau ins gelbe gedriftet. Ein nicht zu komplexes Muster an Hautverfärbungen ziert ihr Gesicht und gibt ihm eine mysteriöse, bis boshafte Note die man nicht einfach verachten sollte. Mit einer Körpergröße von etwa 1.74m liegt sie etwas über dem durchschnitt der Dathomiri. Ihr Körper ist relativ gesehen schlank, doch auch teilweise muskulös gebaut.

Ihre Haarpracht ist rötlich braun und bis herunter zum Nacken füllig und ungebändigt. Von da an trägt sie viele dünne Zöpfe die alle mit zahlreichen Lederbändern zusammen gehalten werden und so lang sind, dass sie ihr bis über die Hüfte reichen.
Mighella hüllt sich in eine Robe, die aus einem einzigen langen Tuch besteht. Dieses ist mehrfach und kunstvoll um ihren Oberkörper und ihre Arme gewickelt. Um ihrer Taille wurde es kunstvoll verknotet und fällt nur im Schritt und über ihren Po bis auf den Boden herunter. Ihre Oberschenkel sind sonst nicht bedeckt. An den Schultern ist ein Ledergewebe eingearbeitet, das dem ganzen mehr Stabilität gibt, auch für den Halt der Robe sorgt und an dem zusätzlich ein knappes Dutzend ?Federn? die leicht zur Seite und nach hinten abstehen, befestigt sind. Doch sind dies keine normalen Federn, es sind viel mehr dünne, flexible Knochen, an welchen eine dünne aber belastbare Haut hängt die den Eindruck von Federn erwecken, da sie schon viele kleine Risse haben.

Ihre Beine sind in Stiefel gehüllt, die aus Stoff gefertigt sind und direkt unterhalb des Knies mit jeweils einem Ring befestigt sind. Diese Schuhe bestehen bis etwas über den Knöchel, jedoch unter dem Stoff, aus festem Leder und schützen ihre Füße vor spitzen Gegenständen in die sie tritt, da sich dort nur schwer etwas durchbohrt.


Charakter:
:: Abweisend, wäre wohl das erste Wort, welches ein Mann für sie gebrauchen würde, aber wer könnte es ihr verübeln? Sie ist eine Dathomiri und wurde als eben solche aufgezogen. Und das beinhaltet nun einmal die Tradition, dass Männer nur Sklaven sind und lediglich für Arbeit und Fortpflanzung gut sind, mehr nicht. Und so sieht Mighella es auch, wobei Menschen dabei deutlich schlechter davonkommen, als männliche Vertreter anderer Spezies. Und diese Abweisung gipfelt meistens in beißendem oder gut verpacktem Sarkasmus.
Gefühle scheint sie nicht zu haben jedenfalls keine warmen, oder positiven. Sicherlich zeigt sie hin und wieder auch ein lachen oder ist erfreut, doch aus Gründen die ?normale? Wesen sicherlich nicht so amüsant oder erfreulich fänden.
Ein zweites Wort, das Mighella sehr gut charakterisieren würde, wäre Gier. Gier nach Wissen. Sie fing klein an und interessierte sich lediglich für das Wissen anderer Clans, deren Historien und Mythen, bis es langsam aber sicher immer mehr wurde. Sie konnte nicht stoppen, wie ein Fluch lastete es auf ihren Schultern. Ähnlich dem unstillbaren Blutdurst eines Vampirs, verlangt sie stets nach mehr und kann nicht mehr stoppen.
Als verschwiegen kann man sie nicht bezeichnen, aber auch nicht als gesprächig, sie spricht, wenn sie es für nötig hält und dann auch ebenso viel wie sie für nötig hält. Stoppen lässt sie sich dabei nicht, es sei denn, die Grenzen wurden klar gezogen.



Glaube/Religion/Sekte:
:: Sith

Partei:
:: Keine.

Titel:
:: Keinen.

Waffen:
:: Peitsche
 
Lebenslauf:
:: Mighella wurde auf Dathomir, als Tochter einer Hexe des Clans Rasender Fluss geboren. In der Tradition der Dathomiri werden alle Frauen zu Kriegerinnen und Anführerinnen erzogen, von welchen immer die Älteste des Clans zur Anführerin wird. Und so wurde auch Mighella früh in den Traditionen und Bräuchen der Hexen geschult. Einer der Kernpunkte ist beispielsweise, dass Männer als Sklaven dienen und keinerlei Rechte besitzen. So werden viele Zwiste unter den Clans manchmal lediglich auf Grund von Männern geführt, die für die Arbeit oder zur Fortpflanzung benötigt wurden. Ihre Freiheit könnten sie höchstens erlangen, wenn sie einer der Dathomiri das Leben retten, der andere Weg aus der Sklaverei wäre der Tod.
Mighella war die Tochter einer normalen Kriegerin, die eine relativ schwache Bindung zur Macht hatte, was jedoch nicht sonderlich schwerwiegend war, da die Dathomiri sie zwar für ihre ‚Zauber’ nutzen, darauf aber kein Hauptaugenmerk legten.

Sie mauserte sich indessen zu einer guten Kämpferin, die jedoch eine ungewöhnliche Waffe wählte, die Peitsche. Die Idee dazu hatte sie von einer der Wächterinnen der Sklaven, die ebenfalls Peitschen nutzen um zu bestrafen. Und da ihrer Ansichten acht, keine Dathomiri gegeneinander kämpfen sollten, war die Peitsche das Mittel um die Bestrafung dafür an die Dathomiri zu bringen die es wagten sie anzugreifen. Denn es lag ebenso in ihrer Ansicht, dass der Ausspruch im Buch der Gesetze, dem Bösen niemals gewähr zu lassen, auch die Zwistigkeiten der Dathomiri selbst fielen. Einheit hatte die Jedi Allya vor Dutzenden Jahrhunderten geschaffen als sie die Einheimischen auf Dathomir organisiert und strukturiert hatte, ihnen Form verliehen hatte. Das Dasein der Flüchtlinge vor den mächtigen Rancoren die auf Dathomir einheimisch waren beendet hatte und sie zu Kriegern formte.
Und das kurz vor ihrem Tode verfasste ‚Buch der Gesetze’ verweilte einmal in der Obhut jeder Clanmutter. Doch über die Jahrhunderte hinweg, hatte jeder der Clans eigene Gesetze mit eingebracht oder bestehende erweitert und verändert. Aber die oberste Richtlinie war immer ‚Niemals dem Bösen gewähr lassen.’ Jede noch so kleine Tat, die näher oder auch nur ansatzweise das Böse beinhaltete, war genug den Hunger an mehr zu entfachen und deshalb wurden derartig vergehen hart bestraft. Man wurde ausgestoßen und seiner Familie und des Erbes verwehrt und hatte keinerlei Anspruch auf Hilfe durch andere Mitglieder irgendeines Clans.

Doch auch diese Ausgestoßenen hatten begonnen sich zu organisieren nachdem sie zahlreiche Jahre alleine umher gewildert waren. Sie hatten sich vereint und bildeten nun auch einen Clan und nannten sich selbst ‚Nachtschwestern’. Der häufigste Grund für einen Ausschluss aus dem Clan war das nutzen der Dunklen Seite oder von dunklen Emotionen. Mighella verurteilte eben dieses Verhalten auch aufs schärfste und würde, wenn es nach ihr ginge, noch härter durchgreifen, doch da sie noch nicht die Clanmutter war, behielt sie diese Gedanken für sich und teilte sie mit niemandem. Denn sie wusste nicht, wie man darauf reagieren würde, zwar nahm sie an das es nicht sonderlich schlimm ausgehen konnte, aber auf der anderen Seite könnte eben auch das Gegenteil passieren.

Alles in allem jedoch war sie eine treue Dathomiri die für die Clanmutter in den Tod gegangen wäre. Was auch allgemeinhin so bekannt war, doch da dies all anderen ebenso tun würden, war dies auch nicht sonderlich besonders. Mighella jedoch war zu diesem Zeitpunkt schon eine etwas ‚andere’ Dathomiri. Denn ihr Interesse umfasste nicht nur das der Clan eigenen Geschichten und Mythen, sondern auch die, die andere Clans aufgestellt hatten, oder beispielsweise das Wissen um die Macht. Denn Mighella war hinter mehr her als lediglich das spärliche Wissen, was die Clans ihr eigen nannten, sie hatte erfahren das die anderen Clans auch nicht gerade viel darüber aufgezeichnet hatten und wenn jemand mehr darüber wusste dann vielleicht die Mütter der Clans und die waren über das Thema nicht sonderlich gesprächig, außer in ihren Ausführungen darüber nicht den Nachtschwestern anheim zu fallen. Somit begann sie klamm heimlich damit Nachforschungen anzustellen und stieß dabei auf eine Dathomiri, die verbannt worden war, aber die Nachtschwestern auch wieder verlassen hatte. Es dauerte lange bis sie einen sicheren und einigermaßen vertrauenswürdigen Kontakt mit ihr pflegte, jedenfalls traute die Verbannte ihr. Und obgleich sie ihr mit Wissen dienlich sein konnte und Mighella selbst Taten beging die sie aus ihrem Clan hätten drängen können, verabscheute sie die ehemalige Nachtschwester dennoch. Diese Haltung ließ sie sich jedoch nicht anmerken, so schwer es ihr auch fiel, denn anderen Falles wäre alles umsonst und sie würde nicht das bekommen was sie wollte. Über mehrere Monate hinweg trafen sie sich und redeten einfach nur. Meist stellte Mighella die Fragen und die bereits 174 jährige Dathomiri beantwortete sie so gut es ging. Nach diesen Monaten war es dann soweit, dass sie begannen erste Lektionen und Übungen in den Techniken der Nachtschwestern zu vollziehen und so gelangte Mighella an ‚Zauber’ die ihr eigener Stamm so niemals tolerieren würde. Doch da sie nicht nur in den kurzen Stunden mit der Ausgestoßenen üben konnte, musste sie sich immer wieder einsame Orte suchen, an denen sie das gelernte wiederholen konnte um es zu meistern.

Mehrere Wochen ging auch dies gut. Doch dann geschah das unerwartete. Mighella war gerade auf einem erneuten Ausflug um sich ihrem Studium der Nachtschwestern zu widmen. Da bemerkte sie, dass sie verfolgt wurde. Ließ sich jedoch nichts anmerken und änderte ihre Richtung, um nicht auch noch die ehemalige Nachtschwester mit hinein zu ziehen. Sie konnte ja nicht ahnen, dass gerade sie es war, die ihren Clan informiert hatte. Denn dies, war der erste Teil einiger Prüfungen die sie absolvieren würde müssen um wieder Mitglied des Clans zu sein. Deshalb war es auch nicht von nutzen, dass Mighella die Richtung änderte und auf einer abgelegenen Lichtung von ihren Verfolgerinnen gestellt wurde. Als sie dann, unter ihren Verfolgern ihre ‚Lehrerin’ entdeckte, wusste sie sofort wieso man sie verfolgte und warum.
Somit konnte sie auch keine ihrer Taten leugnen und wurde mit der Strafe belegt, die sie immer hatte verschärfen wollen. In diesem Moment stellte sie fest, wie weit sie sich doch von ihren ursprünglichen Prinzipien entfernt hatte. Erschrocken, aber zugleich erfreut über das was sie geworden war, trat sie die Reise an, die sie zum Clan der Nachtschwestern bringen würde. Dort angekommen, nahm man sie verhältnismäßig warm auf, für ihr empfinden jedenfalls und sie begann ihr neues Leben. Doch immer wieder kreisten ihre Gedanken zurück zu den ‚alten’ Tagen. Damals als sie noch eine wahre Dathomiri gewesen war. Nach mehr als drei Dutzend Jahren unter den Nachtschwestern legten sich diese Zweifel langsam aber sich bis sie vollkommen verschwanden. Mighella wurde kühler, dunkler, so wie der Rest des Clans. Durch den steten Gebrauch der Dunklen Seite, hatte sich zudem auch ihr äußeres stark verändert. Ihre Haut war heller geworden, dunkle Muster zierten ihr Gesicht und ihre Augen waren tief gelb geworden. Mit der Zeit jedoch, hatte sie auch festgestellt, dass man sie hier nichts mehr lehren konnte und das wurmte sie, mehr als alles andere. Derselbe Grund, der sie das Schicksal der Verbannung hatte ertragen lassen – die Gier nach Wissen – ließ sie nun unruhig werden und keine klaren Gedanken mehr fassen.

Von Dathomir runter zu kommen, war schon ein schweres Unterfangen, doch im Endeffekt schaffte sie es dann doch und landete, ohne davon zu ahnen auf dem Raumhafen von Abregado-Rae. Dort angekommen, wurde sie von einem männlichen Hafenarbeiter begrüßt, was ihr schnell den Zorn ins Gemüt trieb. Nur mit Mühe und Not schaffte sie es sich zu beherrschen, immerhin war sie hier in einer vollkommen fremden Welt. Von ihm erfuhr sie dann auch wo sie war. Abregado-Rae. Innerlich war sie relativ eingeschüchtert, sie hatte kaum etwas über andere Planeten gehört, kannte nur Gerüchte über Coruscant und hatte vom Krieg der Republik und dem Imperium nur als Geschichte gehört, die auch schon lange vorbei sein könnte. Doch Mighella schaffte es sich auf einen anderen Frachter zu schleichen um sich eine andere Welt zu suchen, als sie festgestellt hatte, dass es hier für sie nicht das Wissen zu erlangen gab, was sie vergeblich suchte. Und so schlich sie sich lange, lange Zeit durch die Galaxis und saugte immer mehr Wissen in sich auf. Sammelte jedoch, bevor sie sich dem angestrebten Wissen der Sith zuwandte, dass was sie alles über die Galaxis in der sie lebte erfahren konnte. Und so war sie nach einem halben Dutzend Jahre über zahlreiche Welten gereist und hatte sich alles was sie, über das Imperium und die Republik, sowie Jedi und Sith gefunden hatte, einverleibt. Dadurch war sie auch in den Besitz des Wissens gelangt, das sich auf dem Planeten Korriban einstmals eine Akademie der Sith befunden hatte. Und da es nicht ihr Verlangen war eine Sith zu werden, jedenfalls nicht bevor sie alles was sie finden konnte wusste, machte sie sich auf einem Frachter auf nach Korriban. Dort angekommen, stellte sie schnell fest, dass dies wohl das Paradies war, was wissen über die Sith anbelangte. Auch hatte sie das Wissen erlangt, das dieser Tage ein Prophet der Dunklen Seite leben würde, seit langem wieder, da einige Jahrhunderte zuvor schon ein Orden existiert hatte, der einigen seiner Mitglieder diesen Titel eingebracht hatten. Und auch das derzeit die Machtverhältnisse zugunsten der Sith standen, was vor ihrem Studium noch anders gewesen war.

Wie lange sie dann im Endeffekt auf dem Planeten blieb weiß sie nicht mehr, aber sie eignete sich mehr als nur viel Wissen um die Vergangenheit der Sith an, erlernte die uralte Sprache Sithese in Stücken und konnte so noch einige Schriften mehr entziffern und erschließen als davor. Dort erfuhr sie auch von zahlreichen anderen Planeten auf denen Sith gelebt hatten. Onderon, oder viel mehr dessen Mond Dxun, Ziost, einstige Hauptwelt es Sith Imperiums, Ronn welcher Hauptwelt im geheimen Refugium der Sith war, das nur über zwei überaus gefährliche Hyperraumrouten erreichbar war und noch einige mehr. Einige davon bereiste sie, andere wurden nicht von Frachtern angeflogen und blieben ihr somit verwehrt. Doch das kümmerte sie nicht, soviel wie sie bis jetzt schon erfahren hatte, machte sie mehr als glücklich. Doch musste sie zerknirscht feststellen, dass sie ohne Lehrer keine der Techniken anwenden konnte.

Als sie sich auf einen Frachter von Dxun schlich, der das Ziel Corellia hatte - was sie nicht wusste – wurde eben dieser Frachter, von einer Gruppe Piraten überfallen, die zwar die gesamte Ladung und alle Wertgegenstände ausgehändigt bekamen aber zusätzlich noch das Schiff beschädigten, damit es keine Hilfe rufen und holen könnte, da einer der Piraten dummerweise deren Basis verraten hatte. Und so schaffte es das Schiff mit Müh und Not nach Corellia, wo die Landung allerdings weniger glimpflich verlief. Diese war mehr ein schwerer, kontrollierter Absturz. Wäre Mighella nicht im Frachtraum gewesen und hätte ein Quartier bezogen gehabt, wäre ihr vermutlich nichts geschehen, doch so wurde sie im Frachtraum eingeklemmt und verlor ihr Bewusstsein. Da es so lange dauerte, bis man sie fand, hatte sie eine Menge an Blut verloren und konnte gerade noch rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht werden um sie zu retten. Doch da hatte sie bereits das Koma fest in ihrem griff. Mighella war ins Koma gefallen und erwachte für etwa 8 Monate auch nicht mehr daraus. Als sie es dann endlich tat, war der Schock groß. Ihre Verbindung zur Macht war gerissen, verschwunden, versiegt und nicht mehr da. Sie war einfach weg. Mighella wäre beinahe zusammengebrochen, doch da entsann sie sich des Propheten Marrac’khar von dem sie gehört hatte. Er würde Rat wissen. Dessen war sie überzeugt. Und allein die Tatsache, dass sie eine Dathomiri war, ließ sie sich zusammen reißen und nach Bastion aufbrechen. Im Orden der Sith, würde sich der Prophet ganz sicher ihrer annehmen und ihr zu alter, wenn nicht gar noch größerer Stärke verhelfen.




 
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