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Mirja

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Mirja, 8. Juli 2004.

  1. Mirja

    Mirja Der Sonne entgegen




    Name: Mirja

    Spezies: Mensch
    Geschlecht: Weiblich
    Alter: 20
    Größe: 1,74 m
    Haarfarbe: blond bis dunkelblon
    Augenfarbe: Haselnussbraun
    Statur: Schlank
    Waffen: Silberner Dolch, ein Blaster
    Familienstand: Mutter, liiert mit Niclas (Arzt, 26 J.)
    Geburtsort: Keela
    Besondere Fähigkeiten: Sehr guter Orientierungssinn

    Verwandte im RS: Tochter von ChesaraSyonette


    Charakterbeschreibung:

    Mirja ist ein aufgeschlossenes und lebensfrohes Mädchen. Da sie sich als Kind nie richtig entfalten konnte, holt sie heute vieles nach, was sie früher versäumt hat. Dadurch wirkt sie oft kindlich und jünger, als sie eigentlich ist. Sie nimmt jeden Tag wie er gerade kommt mit einer nahezu beneidenswert positiven Leichtigkeit. Fremden gegenüber ist Mirja anfangs eher misstrauisch, wenn sich jedoch einmal Vertrauen aufgebaut hat, ist sie sehr anschmiegsam.


    Vorgeschichte:

    Mirja wurde auf Keela als Tochter von Chesara und Stig geboren. Kurz nach ihrer Geburt nahm Stig seine Tochter an sich und verließ Chesara. Mirja wurde jedoch, als sie älter wurde erzählt, ihre Mutter sei tot. Sie wuchs bei ihrem Vater und seiner neuen Frau, Syanna, auf Kothlis auf. Als sie sieben Jahre alt war, zwang Stig sie zum ersten Mal, sich als Taschendiebin für ihn nützlich zu machen. Sie war ein unschuldiges Kind und niemand würde sie verdächtigen, andere zu bestehlen. Er brachte ihr außerdem bei, mit dem Dolch zu morden und trug ihr auf, zur Sicherheit immer ein Messer bei sich zu tragen. Als sie elf war, kam ihre Mutter, nun eine mächtige Jedi, mit einigen Freunden nach Kothlis, um ihre Tochter zu sich zu holen. Stig versuchte vergeblich, sie daran zu hindern. Als er sich geschlagen geben musste und Mirja sich von ihm verabschiedete, rammte sie ihm ihr Messer in die Brust und er starb vor ihren Augen.

    Von da an lebte Mirja mit Chesara im Jedi-Tempel, bis Chesara einsah, dass sie durch ihre Arbeit für die Jedi nicht genug Zeit für ihre Tochter aufbringen konnte. Also verließen sie den Jedi-Orden mit unbekanntem Ziel.

    Gemeinsam mit Chesaras Freund Ard Gareel, einem alten Mann, der für Chesara eine Art Vater war und für Mirja wie ein Großvater wurde, bauten sie sich eine neue Heimat in den unbekannten Regionen auf.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2008
  2. Mirja

    Mirja Der Sonne entgegen

    Mirjas Tagebuch


    1. Eintrag

    Ich schreibe ohne Datum, weil ich nicht weiß, wie viele Tage bereits vergangen sind, seit ich von zu Hause fort gegangen bin.

    Es begann damit, dass Mummy zu den Jedi zurückkehrte, weil sie sich wegen des Krieges Sorgen um ihre Freunde machte. Ich habe sie dazu ermutigt. Irgendwie hat ihr Herz immer an dem Jedi-Orden gehangen, auch wenn sie es so lange verdrängt hat.

    Sie war noch nicht lange weg, zwei Tage vielleicht, als wir Besuch bekamen. Nun ja, es war kein richtiger Besuch. Ein Mann namens Barkley legte mit seinem Ein-Mann-Jäger eine Bruchlandung mitten im Wald hin. Er ist buchstäblich vom Himmel gefallen!!! Ard und ein paar andere sind sofort zu der Unglücksstelle geeilt und haben ihn aus seinem Schiff befreit. Der Jäger war noch in erstaunlich gutem Zustand! Der Mann jedoch hatte ein paar Kratzer abgekriegt und konnte alleine nicht laufen, aber die größte Wunde hatte er im Bauch, verursacht durch einen Blasterschuss. Wir brachten ihn ins Haus und versuchten ihn so gut wie möglich zu behandeln, doch Ard hatte keine große Hoffnung. Barkley war 26, wie er mir erzählte, hatte eine Frau und einen kleinen Sohn. Sie hatten früher auf Coruscant gelebt, mussten jedoch fliehen, als das Imperium den Planeten einnahm. Vor kurzem machte sich Barkley auf, um im Nachhinein noch einige persönliche Gegenstände zu bergen, die bei der Flucht zurück geblieben waren. Von dem, was dann passierte, hat er mir keine Einzelheiten erzählt, aber ich brauche keine große Fantasie, um mir zusammen reimen zu können, dass er bei diesem Unterfangen angeschossen wurde. Ich vermute, irgendwie hat er es geschafft zu fliehen, ist jedoch nicht auf direktem Wege zu seiner Frau und seinem Sohn zurückgekehrt, aus Angst, er könne verfolgt werden.

    Barkley hat nur einige Stunden bei uns durchgehalten, dann ist er an seiner Verletzung gestorben. Zuvor jedoch bat er mich um einen Gefallen. Er wollte, dass ich seiner Frau und seinem Sohn eine letzte Nachricht von ihm überbringe. Zuerst habe ich abgelehnt, doch der flehende Ausdruck, den er in seinen Augen hatte, sprach für sich. Yves hat mir geholfen, den Jäger wieder flugtauglich zu machen, dann haben wir ihn ausprobiert und nach einigem Üben ist es mir gelungen, ihn alleine zu steuern. Ich bin keine perfekte Pilotin, aber Potential ist vorhanden, sagte Yves! Und der muss es schließlich wissen! Es ließ sich nicht vermeiden, dass Ard von meinen Flugübungen mitbekam, aber er hat nichts dazu gesagt.

    In einer abenteuerlichen Nacht-und-Nebel-Aktion bin ich dann aufgebrochen, damit Ard mich nicht zurück halten kann. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob er mich nicht doch bemerkt hat und mich einfach ziehen ließ. Ich habe ihm und den anderen eine Nachricht hinterlassen.

    Jetzt bin ich auf dem Weg zu Barkleys Frau und seinem kleinen Sohn. Ich habe zum ersten Mal alleine einen Hyperraumsprung berechnet, sonst habe ich nur zugesehen, wenn Ard es mit unserem Frachter getan hat. Naja, ich weiß nicht, ob ich alles so wirklich richtig gemacht habe? aber auf jeden Fall hat es funktioniert.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. Juni 2008
  3. Mirja

    Mirja Der Sonne entgegen


    2. Eintrag

    Vorgestern bin ich nach Corellia aufgebrochen. Ich habe einige Tage bei Loreilia und ihrem Sohn Horea verbracht und ihnen Barkleys Nachricht übermittelt. Loreilia hat viel geweint, als ich ihr vom Tod ihres Mannes berichtete. Dann hat sie Horea auf ihren Schoß gezogen und ihm den ganzen Abend über den Kopf gestreichelt, selbst, als er schon schlief. Ich musste an Mummy denken und daran, dass Ard ihr sicherlich bereits von meinem Verschwinden berichtet hat und dass sie sich Sorgen machen wird. Trotz ihres Kummers und ihrer Angst vor der Zukunft war Loreilia sehr gastfreundlich und bot mir eine Unterkunft an. Zum einen habe ich angenommen, um ihnen in den ersten Tagen ihrer Trauer zu helfen, zum anderen, weil ich nicht genau wusste, wo ich hin sollte. Ich vermisse Ard und die anderen...aber ich möchte nicht zurück. Irgendwie wusste ich das bereits, als ich Mummy dazu brachte, zu den Jedi zurück zu kehren. Vielleicht war das der Grund, warum ich es überhaupt getan habe. Ich weiß, dass da draußen ein Krieg tobt, irgendwie gibt es ja immer Krieg, und dass es sehr gefährlich ist, aber wie kann ich zu Hause sitzen und zusehen! Mummy würde jetzt sagen, dass ich den Menschen dort helfe und dass auch ich so meinen Teil zum Frieden beisteuere, aber mir reicht das nicht! Ich weiß, dass ich nicht machtsensitiv bin und keine Jedi werden, aber es muss noch andere Wege geben, der Republik zu helfen. Papa hat immer gesagt, dass ich nur ein kleines Mädchen bin. Und wenn schon.

    Und wenn Mummy mich heim schicken will, werde ich nicht gehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2008
  4. Mirja

    Mirja Der Sonne entgegen

    3. Eintrag

    Beim Aufräumen habe ich mein Tagebuch wieder gefunden und festgestellt, dass es nur zwei Einträge hat. Spontan habe ich mich hingesetzt und angefangen zu schreiben. Wenn ich die beiden letzten Einträge lese habe ich das Gefühl, inzwischen ein völlig anderer Mensch zu sein. Sie liegen bereits eine Ewigkeit zurück und mittlerweile ist so viel geschehen, dass ich gar nicht weiß, wo ich überhaupt anfangen soll.

    Das wichtigste zuerst: Ich bin schwanger und so glücklich wie noch nie zuvor in meinem Leben. Das Gefühl ein Kind im Bauch zu tragen ist unbeschreiblich, darum versuche ich mich gar nicht erst daran. Außerdem bin ich verliebt, obwohl diese Beschreibung noch viel zu niedrig gegriffen ist. Niclas ist der Mann meines Lebens und meiner Träume. Wir haben uns unerwartet gefunden und ich kann nicht mehr von ihm lassen. Es ist verrückt, aber ich möchte nicht eine einzige Minute ohne ihn sein.

    Seit gut einem Jahr helfe ich Ard beim Unterrichten der Schulkinder, was mir großen Spaß macht. Ich glaube, ich bin eine ganz gute Lehrerin, obwohl ich noch immer selbst viel lerne. Mummy hat immer gesagt, dass man nie auslernt. Sie ist wieder Jedi-Rätin, wie sie uns gestern erzählt hat. Dank Niclas haben wir seit kurzem eine eigene Kommunikationsanlage und können Verbindung mit Corellia aufnehmen wann immer uns danach ist. Ich hoffe nur, dass die Arbeit bei den Jedi sie nicht so sehr beschäftigt, dass sie keine Zeit findet uns zu besuchen, auch wenn Ard mir versichert, dass ich mir darum keine Sorgen zu machen brauche. Ich möchte unheimlich gerne, dass sie Niclas kennen lernt und außerdem brauche ich sie bei der Geburt, auch wenn ich ihr das noch nicht gesagt habe. Ich habe Angst davor, dass etwas schief geht und möchte, dass sie die Aufgabe der Hebamme übernimmt. Früher hat sie das oft getan.

    Der Putzeimer steht unbenutzt neben mir und ich fürchte, dass das Wasser kalt wird, wenn ich mich nicht bald wieder an die Arbeit mache. Das Tagebuch schließt vorerst mit drei winzigen erbärmlichen Einträgen. Aber vielleicht finde ich ja Zeit, noch einmal zu schreiben. Ich werde das Buch jedenfalls irgendwohin legen, wo ich es wieder finde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2008
  5. Mirja

    Mirja Der Sonne entgegen


    4. Eintrag

    Ich bin Mutter.

    Manchmal kann ich es selbst noch gar nicht so richtig glauben, aber es ist tatsächlich wahr. Immer wieder kommen mir die Tränen. Niclas sagt, das seien noch immer die Hormone. Während der Schwangerschaft hatte ich diese Stimmungsschwankungen nicht. Ich kann es einfach nicht fassen, dass ich diesem kleinen Zwerg, den ich in meinen Armen halte, tatsächlich das Leben geschenkt habe und dass er ein Teil von mir ist. Die Geburt war das schwierigste, was ich je erlebt habe. Die Schmerzen waren höllisch! Aber es stimmt, was die anderen Frauen aus dem Dorf mir erzählt haben: wenn man das eigene Kind erst einmal im Arm hält, weiß man, dass sich die Mühe gelohnt hat und man noch vieles mehr ertragen würde, nur um einen einzigen Blick auf dieses kleine zappelnde Bündel zu erhaschen, für das man von der ersten Sekunde an eine unbeschreiblich tiefe Liebe empfindet.

    Ich habe einen Sohn, wir nennen ihn Lyonel, und natürlich ist er das schönste Baby, das ich je gesehen habe. Er ist jetzt drei Wochen alt und im Großen und Ganzen ein liebes, ruhiges Kind. Ich glaube, ich habe richtig Glück. Aber was schreibe ich, natürlich habe ich Glück! Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass ich in meinem Leben noch nie glücklicher gewesen bin. Niclas geht es genauso. Er ist ganz vernarrt in den Kleinen! Er hat Lyonel oft auf dem Arm, steht am Fenster und schaut einfach nur so nach draußen, als denke er darüber nach, dass er alles hat, was er sich je wünschte. Ich könnte jedes Mal vor Freude weinen, wenn ich die Beiden so zusammen sehe.

    Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist Mummy. Obwohl ich es mir so sehr gewünscht habe, konnte sie bei der Geburt nicht dabei sein. Ich war so nervös und hatte solche Angst, dass etwas schief gehen könnte, aber Niclas hat mir ganz wunderbar geholfen. Ich weiß nicht, wo Mummy im Augenblick ist, wir haben seit Monaten keinen Kontakt mehr gehabt. Von Zeit zu Zeit mache ich mir große Sorgen um sie, aber dann denke ich wieder, dass ihr nichts zugestoßen sein kann. Ich wüsste, wenn ihr etwas geschehen wäre, da bin ich mir sicher. Ich wünschte einfach nur, ich könnte ihr sagen, dass sie einen Enkelsohn hat. Sie würde sich so sehr freuen. Jeden Tag hoffe ich, dass sie sich meldet. Wenn sie nur eine kurze Nachricht schreiben würde und ich wüsste, wo ich sie erreichten könnte! Durch die Nachrichten wissen wir, dass die Situation für die Republik (und damit auch für die Jedi) noch immer sehr bedrohlich ist. Vermutlich ist das der Grund, warum wir nichts von ihr hören. Ich hoffe wirklich sehr, dass sich das alles bald wieder bessert. Wenigstens haben wir in unserer Abgeschiedenheit nichts vor dem Krieg zu befürchten. Lyonel kann in einer ruhigen und ungefährlichen Umgebung aufwachsen. Ich möchte ihm das beste Zuhause bieten, das ein Kind haben kann und ihn mit meiner Liebe überhäufen. Es wird bestimmt nicht immer einfach sein, darauf stelle ich mich schon jetzt ein, aber ich bin bereit es anzugehen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. Juni 2008

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