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[NJO,1] Vector Prime = Die Abtrünnigen

Dieses Thema im Forum "Star Wars Legends - Expanded Universe" wurde erstellt von Darth Silent, 20. Januar 2002.

  1. Darth Silent

    Darth Silent Outsider

    Eigentlich wollte ich ja ein bestehendes Topic verwenden um meine Kritik zu Vector Prime loszuwerden. Leider hab ich keines gefunden.

    Nun, ich hab das Buch vor ein paar Wochen gelesen und möchte gern mal meine Meinung kundtun:

    Das Buch hat durchaus seine guten Momente. Der Plot ist interessant, wenn auch nicht gerade einfallsreich. Ich denke sogar, Salvatore hat da bei vielen anderen Werken/Filmen/Games (Wraith weiss, welches ich meine) geklaut. Die YV sind sehr detailliert geschildert und kommen gut rüber. Auch die Idee, dass sie bei weitem nicht perfekt sind, wurde gut umgesetzt.

    Für EU - Unwissende, wie ich, hat das Buch keine Probleme verursacht. Das rechne ich ihm hoch an.

    Wie gesagt, die Story ist interessant. Ich muss schon sagen, dass man sich wirklich ins Star Wars Universum versetzt fühlt. Alles wirkt "echt" und besonders der Zustand der New Republic gefällt mir sehr gut. Zerstritten, Korrupt auf den eigenen Vorteil bedacht, so hätte ich das auch geschrieben.
    Auch die Postition der Jedi ist gut getroffen. Einzelgänger, die Polizisten spielen, sehr gut.

    Der Plot rund um die "Landung" der Vong ist gut geschrieben. Auch die Hyrachie und ihre Lebensweise wurde gut eingefangen. Salvatore beherscht dies gut. So gut die YV auch sind. Irgenwie hab ich das Gefühl, dass sie nicht so richtig ins Star Wars Universum passen. Es kommt mir alles einwenig zu "krass" rüber.

    Spannung kommt häufig auf. So zum Beispiel auf der ExGal Station. Und die Zahlreichen scharmützel. Mann merkt schnell, hier geht es zu Sache. Keiner ist sicher, jeder kann sterben.
    Die Charaktere sind auch ziemlich gut geschrieben. Mann hat keine Mühe mit der Erkennung und sie wachsen einem ans Herzen. Dennoch bleibt Salvatore zu oberflächlich. Er macht sich nicht gross die Mühe, seine Charaktere (besonders die Neuen) genügend einzuführen.
    Allerdings hätte ich es besser gefunden, wenn sich die NJO nicht um die Star Wars Film-Charaktere drehen würde. Es wirkt wirklich alles zu fest reingequetscht. Wäre es nicht möglich gewesen mit fiktiven Charakteren voranzugehen, und die "Film-grössen" höchstens als Cameos auftretten zu lassen?
    Salvatore hat versucht jeden einzubinden und ging damit baden. Es hätte nicht geschadet, einige Film-Charaktere wie C3PO, der eigentlich nur mit gejammere Nervt, auszulassen.
    So kommen mir viele Passagen überflüssig vor und beginnen zu Nerven.
    So geschehen, jedesmal wenn C3PO zum Zuge kommt! Der jammert nur rum und sein Auftritt ist unnötig.
    Auch wurden mir die Solo Kids ziemlich lästig. Ich mochte sehr, wie sie vorgestellt wurden und mochte sie ziemlich gut. Doch Salvatore (daran hat er deutlich schuld) hats übertrieben. Er lässt keine Möglichkeit aus, zu betonen, wie cool und stark sie auch sind. Sie sind die Grössten.
    In Sachen Charaktere ist alles ziemlich überladen! Da die NJO ja eine ziemlich grosse Serie ist, hätte man gut daran getan, einiges für später aufzubewahren.

    Ich hatte meine liebe Mühe bei folgenden Szenen:
    - Maras Krankheit
    - Der Asteroiden Run
    - Chewie's Tod
    - Der 2. Angriff
    - J.R Salvatore!!

    Maras Krankheit war unnötig; Wie so viel an dem Buch. Von wo kommt sie? Was bewirkt sie? Salvatore liefert keine Erklärung.
    Klar, der Virus kommt von den Vong, aber Zweck und Sinn werden nur fandenscheinig erläutert.
    Salavtore macht viele solche Fehler, doch dazu später mehr.

    Der Asteroiden Run war mir auch viel zu lang. Da ging die Spannung flöten.
    Salvatore hätte gut daran getan, einiges an dem Buch rauszuschneiden und anderes besser ins Szene zu setzten.

    Chewie's Tod! Was soll ich sagen? Ich kanns nicht ganz verstehen. Chewie war nie mein Liebling. Ich fand ihn cool aber nicht mehr. Trotzdem stirbt er einen Unnötigen, gerade zu peinlichen Tod.
    Mich stört nicht so die Idee von dem herabstürzenden Mond (fand ich sogar ziemlich cool) doch hat Salvatore ganz klar den Falschen sterben lassen.
    Was wäre mit C3PO? Mit einem der Solo Kids? Mara? Lando? Chewie war eigentlich nie Unwichtig. Er war der Freund von Han sowie Copilot. Auch ein Freund der Familie.
    Klar, der Tod war ein ziemlicher Schock! Doch, eben, Freude über diesen Dramazuwachs wollte sich keine Einstellen.
    Salvatore hat das IMO nur gemacht, damit sein Buch einen wahren Knaller hat. Auch Hans Reaktion fand ich falsch. Klar Chewie war sein Freund, doch Anakin so zu behandeln, als wäre er an allem Schuld passt nicht zu Han Solo. Niemals hätte der Film Han dies getan.
    Dannach musste Salvatore natürlich handeln. Das ahnte ich schon bevor ichs gelesen habe. Anakin muss in Todesgefahr schweben damit Han seinen Fehler einsieht. Nunja, hat mir nicht so gepasst.

    Das Wort "Schade" muss auch bei dieser Szene verwendet werden:
    Der Schlusskampf (der 1. Angriff) war sehr Spannend. Wie der Sternenzerstörer zerstört wird hat mir auch sehr gut gefallen.
    Der Kampf war verloren. Grossartig! Ein dunkles Ende, dass zum nächsten Buch überleitet. Doch es sollte nicht sein!
    Als ich vom 2. Angriff lesen musste wollte ich das Buch am liebsten aus dem Fenster werfen!
    Das war Unnötig und etwas gar Fadenscheinig geschrieben. Was soll das? Da finden die plötzlich aus heiterem Himmel eine Möglichkeit den Planeten mit Hilfe von Unterirdischen Annomalien zu zerstören??? Billiger gehts kaum!
    Ich war schon etwas entsetzt. Der (unverdiente) Triumpf trübt meinen Gesammteindruck sehr.

    Zu Salvatore habe ich auch noch was zu sagen. Er beherscht es Spannung aufzubauen, er kann einen Fesseln. Doch auch nicht mehr. Sein Schreibstil ist verwirrend.
    Vielfach musste ich alles 2 Mal lesen und fand trotzdem keine Erklärung. Die kam erst viel Später, als schon wieder neues aufgegriffen wurde.
    Er fängt Sachen an, führt sie aber erst später oder gar nicht zu Ende. Auch wird man ziemlich grob in einzelne "Handlungen" reingeworfen und muss sich zuerst orientieren. Er redet zu viel um den heissen Brei herum, bis er endlich zum Punkt kommt Vielfach hatte ich keinen Plan, was denn da nun abging.
    Ich hoffe inständig, dass er sich für den AotC Roman am riemen reisst! Ich hätte lieber Stackpole gesehen.
    Er macht in dieser Sache alles richtig. Nimmt sich Zeit die Situation zu beschreiben. Auch die Figuren wirken lebendiger als bei Salvatore.

    Meine Wertung zu Vector Prime: ***/*****

    Nun, das Buch kommt wahrscheinlich schlechter Weg als es ist. Versteht mich nicht falsch. Schlecht war es nicht, nur eben durchschnittlich.
    Es hatte viele Gute Momente, die ich jetzt nicht aufgeführt habe.
     
  2. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    Re: Vector Prime!

    Ja, ich glaube, ich weiß, welches.
    Und Hamill ist auch mit dabei ;)...

    Gut, das kommt später noch. Ich denke einfach, DelRey wollte die alten Helden noch einmal zeigen, bevor ihre Erben zum Zug kommen (und das tun sie mehr und mehr im Verlauf der Reihe).

    Warte nur, was alles noch später kommt!
    btw, das ist beim HdR genauso.

    Man darf VP auch nicht als Einzelbuch sehen, sondern als Auftakt zu einer langen Serie. Die Krankheit wird in späteren Büchern näher ausgeleuchtet.

    Ich denke nicht, dass sie das sollte...
    Hast du dich gefreut, als Gandalf in Moria die Brücke runtergestürzt ist?

    Nunja, Salvatore hat das nur gemacht, weil die Leute von DelRey und LFL (und GL war da ganz maßgeblich beteiligt!) ihm das vorgegeben haben...
    Chewie war nicht nur ein Freund. Er war Hans Gefährte seit unzähligen Jahren. Niemand hat im öfters das Leben gerettet und umgekehrt. Er war jemand, auf den man sich verlassen konnte, ein fester Anker. Jetzt isser weg.


    Gut, ich freue mich auf dein Onslaught-Review ;)...
     
  3. Peshk Thri'agg

    Peshk Thri'agg loyaler Abgesandter

    Bevor ich dich jetzt kritisiere, hast du die folgebände gelesen? wenn nicht solltest du nämlich einen grossteil der Kritikpunkte zurücknehmen. Oder kann es sein, das deine EU unerfahrenheit auch doch einiege Probleme verursacht hat? Ich mein es wird ja anscheinend vieles leichter wenn man die JJK und die YJK gelesen hat und eine Serie von 10 >Büchern und mehr braucht meiner Meinung nach nciht alles in Teil 1 aufklären.
    Wo ich dir recht geben muss, sind die Solo kids. Ich find allerdings, das sie nciht als Superkinder rüberkommen. Sie sind ganz normale Jedi, und Teenager. Mit allen Problemen. Sie stellen alles in Frage. Sich, Luke, Ihre Eltern. DIe Weise wie sie die Macht sehen. Was mir fehlt, ist das besodere, die sie im vorrangegagnen EU haben. Den, zumindest in band 1 und 2, kommt nciht ihrer einziartigen Seite durch. Jainas hang zum technischen wird ein bischen durch ihr pilotendaein dargestellt. Aber Anakins begabund mitComputern (zB in der Corellia Trilogie) und Jacens verbindung zu LEbewesen fallen fast bis ganz raus.
    So jetzt hab ich den FAden verloren, vielleicht meld ich mcih noahcmal

    ach ja und nciht Böse sein, ja ?;)

    ach ja die Sache mit Han, ich finde es wird richtig gut dargestellt. Wie er wirklich abwrackt und so, bedenke mal was er verloren hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2002
  4. Darth Silent

    Darth Silent Outsider

    Nee wieso böse sein? :)

    Es stimmt, natürlich könnten sich einige dieser Kritikpunkte wieder legen, wenn ich die Serie durch hab.

    Allerdings weiche ich nicht von meiner Kritik zu Salvatore ab. Einwenig recht, möchte ich auch noch haben. :D

    BTW - Chewie, ja er war lange sein bester Freund. Doch es geht hier um seinen SOHN. Sein eigenes Blut. Der Han der ich kenne, aus den Filmen, hätte sicher auch getrauert, aber niemals die Wut an seinem Sohn ausgelassen. IMO jedenfalls.
     
  5. WedgeAntilles

    WedgeAntilles Rogue Lea.der

    Die Solokinder waren am Anfang furchtbar, Anakins Technik-Verständis und so fand ich unglaublich ätzend.
    Zum Glück gibt es das so nicht mehr.

    Allgemein werden Anakin und Jaina bessere Charaktere m.E. - Jacen geht mir furchtbar auf den Geist, wieso ist Spoiler.
     
  6. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    imho nicht ;)...
     
  7. WedgeAntilles

    WedgeAntilles Rogue Lea.der

    Ich sehe darin auch keinen Widerspruch - Han wäre ohne zu zögern für Chewie gestorben.

    Dass Anakin einfach wegfliegt trifft ihn schwer.
    Der Schock über Chewies Tod und die Tatsache dass er starb weil der Falke wegflog, dass ist einfach zu viel für ihn.

    M.E. wird Hans Reaktion auf Chewies Tod ausgezeichnet dargestellt, gerade auch dann wie er loszieht und so.
     
  8. Batou

    Batou Stranger in a strange land

    Endlich mal jemand, der es auch wagt ein SW Buch nieder zu machen. :D
    Wenn du allerdings VP schon so schlecht findest, rate ich dir davon ab die NJO Reihe weiterzulesen. Bzw. auch wieder nicht, denn VP gefiel mir am Anfang auch nicht und erst durch die weitere Storyentwicklung habe ich einen besseren Zugang dazu bekommen.
    Maras Krankheit zieht sich wie ein roter Faden durch fast die komplette Geschichte und sorgt im weiteren Verlauf noch für so manche Überraschung.
    Chewies Tod hat auch in den nächsten Büchern noch eine wichtige Rolle und ein großer Pluspunkt der NJO Reihe ist, wie gezeigt wird, wie die einzelenen Figuren mit diesem Schmerz umgehen und versuchen fertig zu werden.
    Was man Salvatore aber wirklich zu Gute halten muss, ist, dass er die neuen Aliens gut geschrieben hat und man sie sich i.A. gut vorstellen kann.
    2. Angriff: Mit solchen billigen und traurigen Wendungen mußt du leider leben und werden in Zukunft auch noch mehr. Star by Star ist voll damit.
     
  9. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    Ach, sei still :D...

    Außerdem kann ich da mit einem Wort kontern: <small> <font color=#000070> Ithor </font> </small>.
     
  10. Jeane

    Jeane -

    Will hier gar keiner wissen, jedenfalls nicht genauer. Zumindest nicht ohne entsprechende Spoiler-Warnungen. ;)

    Was R. A. Salvatore angeht, muß ich auch noch was loswerden. Verwirrend fand ich VP eigentlich nicht. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, eigentlich sogar besser als der von Stackpole.

    Ich bin eigentlich eher skeptisch gewesen, als ich mit diesem Buch anfing, aber das hat sich sehr schnell geändert. Selten habe ich was Spannenderes gelesen, ich bin eigentlich richtig froh, dass er den Episode II-Roman schreiben wird.
     
  11. Batou

    Batou Stranger in a strange land

    Ich sag ja schon nichts, wollte nur mal wieder ein bischen über SbS ablästern :p
     
  12. Jeane

    Jeane -

    Da dürfte es doch gar nicht viel zu lästern geben. Ich habe bis jetzt fast nur positive Meinungen über das Buch gelesen. Ein eigenes Urteil kann ich (noch) nicht abgeben, bei der NJO häng ich etwas hinterher.
     
  13. AaronSpacerider

    AaronSpacerider junger Botschafter

    Da geht's mir genauso. Habe gerade erst die Mitte von Rebirth erreicht und Balance Point aus Langeweile übersprungen.
    Zu Vector Prime: ich fand das Buch auch etwas verwirrend. Zum Teil schiebe ich das allerdings auf meine Englischkenntnisse, die mich hier und da im Stich ließen. Ich glaube, VP war eines der ersten Bücher, das ich auf englisch gelesen habe, von daher stört es mich nicht so sehr. Sonderlich viel ist mir aus VP nicht in Erinnerung geblieben, nur, daß es sehr langsam losging, und daß ich vom VP-Standpunkt nicht daran interessiert gewesen wäre, weiterzulesen. Dazu hat mich Chewies Tod viel zu kaltgelassen. Ein Mond kracht runter, also bitte. Kreativ mag das ja sein, aber irgendwie auch etwas absurd. Wobei ein großer Teil der New Jedi Order auf Absurdität beruht. Man nehme nur die Republik, die sich lieber abschlachten läßt, als zu handeln. Das allein ist nichts neues, die alte Republik hatte das gleiche Problem, aber die Passivität der Bürger ist doch etwas sehr absurd. Wenn ich weiß, daß ein Feind drei Kilometer vor Dresden steht, der bereits alle Dörfer von Dresden bis zur Oder verbrannt hat (um das jetzt mal zu übertragen), dann bin ich doch nicht so irre, darauf zu warten, daß König Kurt sagt, was ich machen soll. Vor allem dann nicht, wenn er bis dato nichts getan hat, was mich von seiner Befähigung, die Krise beizulegen, überzeugt hätte.
    Na ja, das Beispiel ist vielleicht etwas seltsam und Passivität seitens der Bürger ist ja irgendwie das Markenzeichen von Star Wars. Besondere Unterstützung haben die Rebellen nach Alderaan jedenfalls wohl nicht erhalten, sonst hätten sie es nicht nötig gehabt, sich in einem Eisberg zu vergraben.

    Ach so, ein letztes noch: wer die Vong etwas besser verstehen will, sollte Rogue Planet lesen. Das Buch ist zwar noch verwirrender als Vector Prime, vor allem, weil der Sinn nicht so wirklich klar wird, aber es eröffnet doch eine neue Perspektive in Hinblick auf die Vong, ihre Geschichte und irgendwie auch ihre Zukunft.
     
  14. WedgeAntilles

    WedgeAntilles Rogue Lea.der

    Also hier muss ich dir wiedersprechen:
    Auch im zweiten Weltkrieg hat man gesehen wie lange die Leute noch an ihre Oberen geglaubt haben, Fluchtbewegungen setzten recht spät ein.
    Wenn da der Feind noch Planeten entfernt ist...
     
  15. Batou

    Batou Stranger in a strange land

    Demokratien werden zum Glück von Politikern geleitet und nicht von Generälen. In der Politik gibt es eben nicht schwarz/weiß sondern hellgrau/dunkelgrau und Krieg löst keine Probleme er schafft nur neue.
    Das ist einer der stärksten Punkte an NJO das man mit dem Krieg nicht so leichtfertig umgeht. Kein kopfloser Hurra-Patriotismus, sondern die Bemühungen einen Konflikt auch auf eine alternative Art und Weise zu bewältigen. Die YV sind auch Lebewesen, haben Frauen und Kinder und sie verdienen nicht alle den Tod. Abgesehen davon ist die NR zu dem Zeitpunkt gar nicht in der Lage militärisch zurückzuschlagen.
     
  16. WedgeAntilles

    WedgeAntilles Rogue Lea.der

    Die NR hätte beim ersten Angriff gleich hart zurückschlagen müssen, da wäre es noch mit relativ geringem Aufwand möglich gewesen.

    "Dein erster Schlag muss hart ausfallen, damit ersparst du dir viele weitere" - nach diesem Motto hätte die NR Milliarden oder gar Billionen von Leben retten können.
     
  17. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    Die Frauen sind ja wohl noch grausamer als die Männer, Kinder haben wir keine gesehen (außer evtl. in Rebirth, da bin ich mir nicht sicher), und die einzigen einigermaßen Vernünftigen sind... äh... nun, ich will nichts verraten, du weißt, wen ich meine, und die gehören ja gar nicht dazu.
     
  18. AaronSpacerider

    AaronSpacerider junger Botschafter

    Das hier ist jetzt etwas AOTC-bespoilert, aber vielleicht ist es ja eine Idee. Also:

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    In AOTC kommt ja raus, daß die Jedi die dunkle Seite nicht spüren können, weil das Gute nur das Gute, das Böse nur das Böse sehen kann. Daraus könnte man jetzt die Theorie machen, daß die Yuuzhan Vong Wesen sind, die von der dunklen Seite beseelt sind. Fakt ist, sie sind grausam, haßerfüllt und gegen das Leben eingestellt. Mehr noch als das, sie haben sich selbst, mit ihren Shapern (heißen die auf deutsch echt Former? Habe nie ein dt. NJO-Buch gelesen, also sorry) über die kreative Kraft des Lebens gestellt. Jetzt sind sie diejenigen, die entscheiden, wer leben oder sterben soll. Ziemlich egoistisch, was ein weiterer Tatbestand der dunklen Seite ist.
    Wenn man das jetzt also so weiterführt, können die Jedi die Vong nicht spüren, weil sie das Böse nicht spüren können. Dann bleibt die Frage, was mit der Macht los ist, aber wenn die Vong das Leben kontrollieren, kontrollieren sie auch die Macht. Ich hatte die Idee schonmal in ein SWU-Editorial gepackt. Wenn ich dann recht hätte, würde es bedeuten, daß die Vong die Macht beiseitegeschoben haben, um selbst die Position der Macht zu übernehmen. Was sie in der Macht unsichtbar machen könnte.
    Mal wieder toll vom Thema abgewichen, oder? *schäm*

    Nachtrag: Mir ist gerade wieder eingefallen, worum es eigentlich geht. Und dann ergibt das gesagte doch Sinn. Denn wenn die Vong Kreaturen der dunklen Seite sind, müßte die NJO, wenn sie irgendwie mit Star Wars zu tun haben will, darauf hinauslaufen, daß ein Jedi die Vong erlöst. Ähnlich wie Luke Vader erlöste.
    Wer das nicht ganz nachvollziehen kann, sollte sich ins Gedächtnis rufen, daß es in ROTJ nicht genug gewesen wäre, Vader zu töten. Er mußte erlöst werden, sprich das Böse zurückweisen und dem Licht erneut folgen. Genau wie Palpatine, der meines Erachtens ja ebenfalls erlöst wurde.
    Egal, Exkurs beendet, wenn ich recht habe, wird ein Jedi durch sein Mitgefühl und sein Verständnis die Vong retten. Irgendwie werden sie von der dunklen Seite zurückgeholt werden.
    Und noch ein Punkt: eigentlich wollte ich ein Thema zu Vergere aufmachen, weil ich die Frau nicht verstanden habe. Wenn ich aber recht habe, besteht eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, daß Vergere diejenige sein wird, die die Vong erlöst, oder doch wenigstens essentiell bei der Erlösung hilft. Schließlich ist sie wohl die Jedi, die am meisten über diese dunkle Bedrohung weiß.

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    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2002
  19. Yodas Brother

    Yodas Brother Im the all-singing, all-dancing crap of this world

    So ich habe diesen alten Thread mal wieder hervorgekramt weil ich jetzt fast mit Vector Prime fertig bin. Ja ich bin jetzt auch ein NJO Leser. Tja und was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Ich habe das Buch praktisch an einem Wochenende durchgelesen. Es hat so vieles was andere SW Bücher nicht haben. Die NJO ist wirklich der Beginn einer neuen Epoche :

    - Endlich mal wieder ein erfrischend neuer Gegner ! Die Kämpfe gegen die imperialen Überreste wurden mit der Zeit echt langweilig. Dieser Gegner ist neu, unheimlich, extrem fremdartig und was am wichtigsten ist : Er hat wieder diese extreme Bösartigkeit, die dem Imperium seit dem Tod des Imperators immer mehr verlorenging. Das Imperium war ohne einen Sith Lord an der Spitze nur noch eine Regierung die gegen ihren Untergang kämpft. Die YV jedoch sind wieder richtig hassenswert. Ein würdiger Gegner für die Hüter von Frieden und Gerechtigkeit. Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt :

    - Der neue Jedi Orden : Endlich gibt es wieder jede Menge Jedi in Action. Ich bin gespannt auf jede Menge Lichtschwertaction. Und auf Stackpoles nächsten Roman "Onslaught": Wenn das mal nicht nach Corran Horn riecht. *freu* Auch die Einblicke in die Philosophie der Jedi sind wieder sehr interessant.

    - Die Charaktere : Mit Jacen und Jaina und Anakin tut sich eine neue Generation von Helden auf. Auch das sehe ich als willkomene Abwechslung nach zig Romanen Post Endor EU.
    Daß alte Charaktere sterben macht mir nix : Alles hat ein Ende nur die Wurst hat Zwei... es bringt Dramatik inns Geschehen und zeigt daß die alte Epoche wirklich abgeschlossen ist.
    ...Sie sollen nur die Finger von Han und Luke lassen!

    Fazit :
    Dafür daß es praktisch "nur" der Einführungsroman ist , ist er schon sehr spannend. Und ich habe schon oft gelesen daß die folgenden noch besser sind. Naja, endlich mal wieder ein epochaler Kampf der auch die gebührenden epischen Ausmaße hat.

    Ich werde auf jeden Fall nicht warten bis Blödvalet alles ins Deutsche übersetzt hat. Ab Band 3 muss ich mich dann halt durch die englischen Bücher arbeiten. Aber ich bin sicher das ist es wert...
     
  20. Peshk Thri'agg

    Peshk Thri'agg loyaler Abgesandter

    Also Ruin lohnt sich in jedem Fall. NJO4 fand ich nciht so pralle 5 geht dann wieder. 6 ist in Ordnung. Sieben ist wirklich Spannend und 8 ist bis jetzt auch in Ordnung. Allerdings würde ich behaupten das die NJO wirklich nicht immer gleichspanned für jeden ist, weil die CH Schwerpunkte halt sehr unterschiedlich ausfallen. 2 und 3 haben sehr viel Flotte und die Imps sind dabei. In sieben hat anakin den hauppart, ind 4 und 5 Han, zumindest oberflächlisch, bin mir da nicht so ganz sicher. da ich ja nicht spoilern will höhr ich jetzt mal auf. Nur soviel. Das english lesen lohnt sich.
     

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