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Qui-Gon könnte noch leben...

Dieses Thema im Forum "Episode I bis III" wurde erstellt von Darth Saber, 14. März 2005.

  1. Darth Saber

    Darth Saber Der Tabasco unter den Sith

    Moin!
    Ich hab kürzlich mal darüber nachgedacht, dass Qui-Gon Jinn sein Duell mit Darth Maul doch hätte überleben können, wenn Obi-wan schneller bei ihm gewesen wäre. Habe mich gefragt, wieso der Padawan nicht einfach auf Jedi-Schnelligkeit umgeschaltet hat, wie die beiden es am Anfang von Episode I bei den Droidekas gemacht haben. Er wäre rechtzeitig zu Qui-Gon gestoßen und sie hätten Maul platt gemacht.
    Sicher, irgendwie musste man ja die Möglichkeit reinbringen, dass hinterher Obi-wan als Lehrer für Klein-Ani übrig bleibt. Aber da hätte es doch andere Möglichkeiten gegeben, als Qui-Gon sterben zu lassen.
     
  2. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Soweit ich weiß ging das Energiefeld erst auf, nachdem Maul Qui Gon durchbohrt hat. Vielleicht muss ich mir Episode I auch nur mal wieder anschauen.^^


    Aber ich bin froh, dass Qui Gon gestorben ist - nicht das ich ihn nicht mögen würde, er ist einer meiner Lieblingsjedi -, die Jedi haben viel zu sehr einen Unbesiegbarkeitsmythos durch die Filme erhalten.

    Selbst die drastischen Verluste während des Arenakampfes kamen m.E. nicht genug zur Geltung. So ist im Moment m.E. der (falsche) Eindruck entstanden, dass es einen Sith braucht um einen Jedi zu töten. (Wie gesagt die Verluste in der Arena, kamen nicht genug zu Geltung) Hoffentlich ändert sich dass mit Episode III gewaltig.

    Lange Rede kurzer Sinn: Man kannn gar nicht genug Jedi (oder Helden) sterben sehen, sonnst denkt man sich doch von Anfang an "ach die überleben doch eh".
     
  3. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Jinn wurde getötet, wärend Kenobi hinter einer der Absperrungen stand und nichts tun konnte, ja. Zudem haben wir hier jetzt schon so oft erklärt, warum Kenobi nicht andauernd seine Kräfte einsetzt, um schneller rennen zu können: er hat einen Kampf mit Maul, Stürze aus mehreren Metern höhe und Sprünge von unglaublicher Weite hinter sich. Ein Jedi ist kein Superheld und wird auch irgendwann müde.
    Kenobi kann nicht immer und immer und immer wieder seine Schnelligkeit steigern. Er wird im Kampf und nach der Benutzung solcher Kräfte auch mal erschöpft und müde. Genau wie Jinn... und auch Maul. Und desshalb konnte Kenobi anfangs nicht so schnell laufen.
    Als dann die ersten Energiefelder zugingen und alle eingesperrt waren, konnten die Jedi und der Sith ihre Kräfte wieder auftanken und als die Sperre aufging benutzte Kenobi die geseigerte Schnelligkeit nicht, weil er seine Kräfte für den Sith Lord aufheben wollte (was eigentlich mehr als klug war) und weil er dachte, daß sein Meister das schon hinbekommen würde. Tja, falsch gedacht... Meister tot.

    Und nein: Qui-Gon mußte sterben... ansonsten wäre Anakin wohl nie Schüler von Obi-Wan geworden. Es hat schon alles seine Richtigkeit. Hauptfiguren eines Filmes müssen auch sterben können. Eine schöne Parallele zu ANH, indem auch die Meister-Figur einen ähnlichen Abgang hat: Obi-Wan...
     
  4. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Darth Saber meint, dass Obi Wan Qui Gon erreichen könnte, bevor sich die Energiebarriere überhaupt geschlossen hat, - er kommt ja immerhin bis zur letzten "Zelle"

    Ich bin mir gar nicht so sicher, ob Obi wan nicht schneller läuft als es normal wäre. Die zurückgelegte Strecke ist in der Kürze der Zeit ziehmlich groß.

    Man muß aber auch bedenken, dass ein derartiger Kampf kräftezerrend ist und auch bei einem Jedi ist irgendwann der Ofen aus. Vielleicht konnte Obi Wan zu diesen Zeitpunkt einfach nicht schneller bei Qui Gon sein.

    Anakin: "Niemand kann einen Jedi töten"
    Qui Gon: "Ich wünschte es wäre so"

    Schon bei diesem Gespräch ist klar, dass auch Jedi von normalen Personen getötet werden können (von Sith weiß Qui Gon hier ja noch nichts). Auch kann man hier bereits das Schicksal von Qui Gon erahnen.

    Auch in Ep II wird meiner Ansicht nach deutlich, dass Obi Wan sterben würde, wenn Anakin ihn nicht mit den Speeder auffangen würde. Auch Anakin würde sterben, wenn er sich in der Droidenfabrik nicht ergeben würde.
    In der Arena wird sehr schön gezeigt, wie Jango Fett einen Jedi einfach vom Balkon blastert. - Nebenbei was war das eigentlich für einer ? So wie er sich abschießen läßt, scheint es ein Looser zu sein, aber dann würde ich mich an seiner Stelle soweit wie möglich von Count Dooku entfernt aufhalten. ;) :D

    Insgesamt denke ich, dass man schon erkennt, dass die Jedi letzlich auch Menschen oder andere Rassen sind.

    Ich finde es auch gut, dass Qui Gon stirbt. Einen deratig tollen Charakter sterben zu sehen, hat immer eine ganz besondere dramtische Wirkung. Die Szenen um Qui Gons Tod gehören zu den besten SW-Szenen überhaupt.

    Ich denke auch, dass einige Helden sterben müssen, damit man nicht glaubt, dass die Helden unbesiegbar sind. Wenn die Helden unbesiegbar sind, wird es nämlich auch schwieriger mit ihnen mitzufiebern.

    Der Tod von Chewbacca war somit auch das Beste, was der Post-Endor- SW-Geschichte passieren konnzte. Fortan mußte man davon ausgehen, dass jeder Hauptcharakter sterben könnte und es gab für jeden Hauptcharakter jede Menge Gelegenheit zu sterben. : ;)
    Nur Luke entzieht sich diesen Befürchtungen, er scheint in der Tat nahezu unbesiegbar zu sein
    .
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2005
  5. Nergal

    Nergal Immortal

    Wie gesagt Qui-Gon KÖNNTE noch leben, tut er aber halt nicht zum "Wohle" der Story.
     
  6. icebär

    icebär BISSIG! Premium

    http://www.starwars.com/databank/character/jangofett/index.html


    Der Jedi, der von Jango abgeknallt wird, ist Coleman Trebor.

    http://www.starwars.com/databank/character/colemantrebor/?id=eu

    Hier spielen auch die verschiedenen Kampfstile mit dem Lichtschwert eine Rolle. Trebor hatte halt nur Grundfähigkeiten mit dem Lichtschwert und ist Jangos Blaster deswegen nicht gewachsen.

    Hier die sieben Kampfstile:
    http://www.projektstarwars.de/forum/showpost.php?p=310573&postcount=11
     
  7. Lordadmiral Atlan

    Lordadmiral Atlan junges Senatsmitglied

    und selbst wen er ihn erreicht hätte, was hätte er tun können? ihn behandeln klar während Maul hinter ihm steht. und zum arzt bringen oder diesen zu holen hätte auch nicht geklappt.
     
  8. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Danke für die Infos, aber ich verstehe dann nicht, wie gerade der auf die Idee kommt auf diesen Balkon zu springen, ihm muß doch klar sein, dass Dooku ihn in Streifen schneiden würde.
     
  9. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Weil er gerade die Möglichkeit dazu hatte... solche Sachen macht man im Krieg: sein Möglichstest versuchen, auch wenn geringe Überlebenschancen bestehen. Sich opfern für eine Möglichkeit des Sieges...
     
  10. icebär

    icebär BISSIG! Premium

    Kann man nur Vermutungen drüber anstellen. Für mich passt das Verhalten von Trebor aber in die Schiene der Arroganten Jedi, welche früher im Film angesprochen wurde. Ich glaube, dass er sich einfach selbst überschätzt hat und dies mit seinem Leben bezahlen musste.
     
  11. general-michi

    general-michi Botschafter

    na ja, ich würde nicht sagen, das es an arroganz gelegen hat. sowieso finde ich, das die jedi oft zu negativ betrachtet werden. sicher haben sie ihre schwächen, aber am ende stehen sie für etwas gutes. dooku ist auf grund seiner grandiosen fähigkeiten sehr arrogant geworden. er hat allerdings auch die fähigkeiten, auf die er sich etwas einbilden kann. jedi sind aber in der regel ehrbare wesen die zwar auch negative charaktereigenschaften besitzen, aber dennoch für das gute stehen. auf der anderen seite scheint die arroganz eine zunehmende schwäche zu sein, die eine entwicklung angenommen hat. yoda spricht dieses thema ja auch an. ich denke, das primär der erwähnte anakin und dooku gemeint sind.
    was trebor angeht, ja, der hats echt nicht gebracht. seine absicht war aber eher ehrbar, als das man ihn als arrogant bezeichnen kann. wenn man sich einem gegner stellt, der einem überlegen ist, dann muss es immer an seiner/ihrer arroganz liegen? wie wäre es mit mut? es war doch eher mutig von ihm, sich dooku zu stellen. wahrscheinlich war ihm klar, das er keine chance hatte, aber in einer schlacht denkt man nicht immer an sein eigenes wohlbefinden. ein mutiger jedi tut das, was er tun muss.
    diese szene war allerdings sehr wichtig, um dem publikum klarzumachen, das jedi zwar stark sind, und das es sogar einige gibt, die sehr stark sind, das aber die meisten jedi im kampf fallen müssen. in keiner szene wird das so deutlich wie in dieser. zwei schüsse, und die anderen waren zu viel für ihn. zugegebenermassen war ich auch enttäuscht, als ich gesehen habe, wie schlecht einige jedi abschnitten. man hatte immer den eindruck, und dieser eindruck ist zweigfelsohne in den vorherigen 4 episoden erweckt worden, das ein jedi es mit hunderten aufnehmen kann. und dann dachte man sich, was wäre, wenn eine ganze jediarmee auftaucht... mit viele gerüchten und missverstandenen eindrücken hatte E2 aufgeräumt, das war eines davon. dennoch scheint es einige jedi zu geben, die sehr stark sind. nämlich die helden der 4 filme, die wir immer verfolgt haben und mit denen wir mitfieberten. daher ist der eindruck auch entstanden und trebor starb, damit die jedi ins recht licht gerückt wurden. dabei wird deutlich, wie gross die unterschiede zwischen den einzelnen jedi sein muss. wenn man trebor gegen einen windu kämpfen lassen würde, der kampf würde nicht gerade lange dauern...
     
  12. Darth Ki Gon

    Darth Ki Gon Sithlord und ein Freund von Darth Vader

    Arroganz und das Gute schließt sich ja nicht aus. Natürlich stehen die Jedi für das Gute, aber sie sind in ihrer Gesamtheit auch ziehmlich arrogant. :)

    Richtig, man muß zwischen Arroganz und gerechtfertigten Selbstvertrauen unterscheiden. Qui Gon ist z.B. nicht arrogant. Eine Aussage, wie "Die Königin muß meinem Urteil vertrauen" ist auf sein Selbstvertrauen zurückzuführen. Qui Gon weiß, dass er einen Fähigkeiten- und Weisheitsvorsprung gegenüber den anderen hat, die ihn dazu befähigen derartige Entscheidungen zu treffen.

    Natürlich war seine Absicht ehrbar, was aber nicht ausschließt, dass sie mit Arroganz etwas zu tun hat.

    Ich finde sein Handeln einfach nur dumm. Dookus Mimik spricht Bände: "Was soll das denn jetzt ?" ;) :D
    Er hat gegen Dooku nicht den Hauch einer Chance und er wäre auch zum absolut gleichen Zeitpunkt gestorben, wenn Jango da nicht gestanden hätte.
    Insofern nimmt er den Jedi einen Kämpfer, der unten in der Arena, vielleicht noch 10 - 20 Kampfdroiden hätte besiegen können. :(

    Ich würde von einem Jedi aber erwarten, dass er an den Gesamtverlauf der Schlacht denkt. Trebors Handeln ist sehr unklug.

    Volle Zustimmung
     
  13. Mr. Lightside

    Mr. Lightside hofft intensiv auf eine PT-DVD Box

    Ich find's schon besser, das Qui-Gon in Ep3 von der Bildfläche verschwindet. Sein Weiterleben würde die Story nicht sonderlich voranbringen.
    Obi-wan wird Anakin's Meister am Ende von Episode 1... das ist es was zählt. Obi_Wan sollte wohl in Ep1 auch als Padawan gezeigt werden und nicht gleich als erfahrener Jedi... (halt wie Obi-Wan zu Luke in Ep4)- deshalb hat Gl wohl Qui-Gon eingebaut und ihn dann auch sterben lassen.
     
  14. Woodstock

    Woodstock Üblicher Verdächtiger

    Ich hätte von den Jedi erwartet, dass sie sich erstmals Gedanken machen, bevor sie eine befestigte Stellung des Gegners "angreifen" und nicht einfach in einer "Die Party ist vorbei" -Stimmung sich über den gesamten Bereich verteilen und sich dann wie die totale Idioten töten lassen.

    Bin immer noch der Meinung, dass man fest annahm 200 Jedi tauchen auf, alle sagen "Oh Nein!" und sich die paar Geonosianer+ Dooku+ Kopfgeldjäger einfach festnehmen lassen.

    In dieser Szene sieht man die Arroganz der Jedi. SIe nehmen an, nur weil 200 Jedi auftauchen (eine Machtdemonstration, die in der GEschichte ihresgleichen sucht) geben die "Bösen" Separatisten auf, erkennen ihren Fehler und benehmen sich wieder ganz nett.

    @Mr. Lightside:

    Schau dir mal diesen Link an und betrachte dann nochmals eingehend deine Signatur und dein PP.
     
  15. riepichiep

    riepichiep BI-TREKTUAL Premium

    wir reden von 200 Jedi, die gegen einen Kopfgeldjäger, ein paar Geschäftsleute (eher reden als kämpfen) und einen Haufen Geonisianer (die fliehen ja auch fast alle) antreten - von der Armee im Hintergrund wußten die Jedi nichts

    ---

    Zum Thema Taktik: sie sind einfach keine Soldaten - woher sollten sie sowas kennen und anwenden
     
  16. Woodstock

    Woodstock Üblicher Verdächtiger

    Und genau hier sehe ich den Fehler und die Arroganz der Jedi.
    Warum wussten sie von den Droiden nichts? Obi-Wan wurde von einigen Droideka attackiert und gefangengenommen oder getötet(und das wissen die Jedi), es ist eine Welt der Separatisten und sie können bei einem solchen Ereignis (nicht jeden Tag werden 2 Jedi und eine Senatorin einfach so hingerichtet) doch von Sicherheitsmaßnahmen ausgehen.
    Warum warten sie nicht noch 5-10 Minuten (Anakin, Padme und Obi kommen doch ganz gut alleine zurecht). Sie stürmen einfach so in potentiell feindliches Gebiet.
    Jeder der einiges an gesunden Menschenverstand hat, kann dir sagen, dass das eine schlechte Entscheidung ist. Da braucht man kein Soldat zu sein!
    Die Zeit in der sie sich unbemerkt in der gesamten Arena verteilt haben, hätte da nicht jemand mal die Zugänge anschauen und diese dann einfach blockieren unddort die Droiden aufhalten können.

    Und wenn sie keine Soldaten sind, sind sie immernoch Jedi und sollten (in einer Galaxie die mehr und mehr gewalttätiger wurde) doch wenigstens einigermaßen logisch vorgehen.
    Warum haben denn ihre Taktiker (ich nehme doch an, dass wenigstens Schwertschwinger Mace einiges in seinem kahlen Köpfchen hat) die "Verteilen wir uns auf die ganze Arena und dann wird die Sache schon gut ausgehen" - Strategie gewählt?

    Genau sie rechneten niemals mit Gegenwehr. "Tatü tata die Jedi sind da, bitte lassen sie ihre Waffen fallen und warten sie bis man ihnen ihre Rechte vorließt".
    Sie haben sich vorführen lassen, wie Wehrdienstleistende in der ersten Woche.

    Schön, dass man weiß, dass die Armee der Republik in guten Händen ist. :rolleyes:
     
  17. Jedihammer

    Jedihammer Generalfeldmarschall, Großmeister der Templer Premium

    Auch wenn sie zweifelsfrei zu diesem Zeitpunkt noch keine Soldaten sind,so müssen sie doch auch hin und wieder kämpfen.
    Daher verstehen sie zwangsläufig auch etwas von Taktik.
     
  18. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Jedi werden am Tempel sehr wohl im taktischen Vorgehen in Kriesensituationen geschult und können sich durch frei wählbare Fächer noch tiefer in die Materie vorarbeiten. Es wäre wirklich unklug, die "Hüter der Republik" nicht mit taktischem Wissen zu versehen. Sie führen zwar keine Kriege (bis zu den Clone Wars), aber sie müssen oft genug gegen kriegstreibende Mächte vorgehen und wenn sie da keinen Peil von nix haben... adieu ;)
     
  19. riepichiep

    riepichiep BI-TREKTUAL Premium

    aber wie oft kommt es vor, dass 200 jedi an einem ort versammelt sind, um drei Personen zu retten?

    das war ja als Rettungseinsatz, und weniger als Schlacht gedacht.
     
  20. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Sie hätten aber mit einer Eskalation der Lage rechnen müssen. Sie wußten ja, daß die CIS ihre Truppen schon vorbereitete und nur auf einen Grund zum Angriff wartete.
     

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