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Rishi

Dieses Thema im Forum "Projekt Star Wars Rollenspiel" wurde erstellt von Jade Dalmascae, 1. Juni 2009.

  1. Jade Dalmascae

    Jade Dalmascae Avatar of War

    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. November 2013
  2. Jade Dalmascae

    Jade Dalmascae Avatar of War

    [Orbit von Rishi ~ Nebulon-B Fregatte ‚Dirge‘ ~ Brücke] – Captain William Agriton

    „T Minus 12 Minuten bis der Konvoi eintrifft, Sir.“

    Wie oft sein XO das bereits angesagt hatte – das Eintreffen jenes Konvois – konnte sich der Captain und Kommandeurs des Rishi Systems nicht mehr entsinnen. Bei all der Flaute die sich, selbst auf seinem Schreibtisch, überall wiederfand schien dies das erhellende Ereignis dieses Tages zu sein. Wenn nicht sogar dieser Woche. Rishi war nichts bedeutendes. Nicht allzu bedeutend, sah man von den Erze gewinnenden Anlagen einmal ab. Ganz recht betrachtet, war das allerdigns auch nicht allzu wertvoll, wie es schien. Immerhin hätte man an einem wichtigeren Standort mehrere Einheiten zum Schutz abbestellt. Aber wer wollte auf der anderen Seite schon hier her kommen? Etwa die Republik? William musste sich zusammenreißen um nicht auf zu lachen. Die Republik, lachhaft. William war der festen Überzeugung das es mit selbiger schon so gut wie vorüber war. Vollkommen davon überzeugt tat er diese Meinung oft genug kund und brillierte mit seinem Mangel an Weitsicht, indem er die Gefahr des internen Konfliktes unterschätzte.

    Er nickte seinem XO auf die Meldung hin zu und löste den Griff seiner in die Seiten gestemmten Hände auf. Verschränkte sie lose vor der Brust und betrachtete das schwache Spiegelbild seiner Selbst in einem der Fenster der Brücke. Jenem vor welchem er gerade stand. Musterte das langsam ergrauende Haare und die buschigen Augenbrauen mit der klobigen Nase in der Mitte des Gesichts. Manch einer würde ihn vermutlich gleich für einen Spitzel des Geheimdienstes halten, andere einfach für hässlich. William wies allerdings einiges an Selbstüberzeugung auf, was sich und auch sein äußeres anging...


    „Gibt es sonst noch etwas, Commander?“

    ...aber er wusste dies vom Beruf zu trennen und auf seine Freizeit zu verschieben. Zumindest die lauten Äußerungen. Seine Haltung war immer eine recht feste und Überzeugung ausstrahlende. So auch jetzt. Als er sich umdrehte und hinüber zu einer der Konsolen marschierte, könnte man glauben man befände sich auf dem Supersternenzerstörer des Großadmirals selbst, wachend über Bastion, dem Herz des Imperiums. So gesehen wären sie hier dann irgendeiner der kleinen Zehen. Weit, weit, weg von Zuhause, vom Herzen...

    „Nein, Sir. Alles ist ruhig.“

    „Also wie immer...“

    Nickte William, die Worte zugleich zuversichtlich und doch ein wenig enttäuscht sprechend. Er hätte sich gewünscht, vor dem Ende der Republik noch einmal eine Schlacht gegen selbige zu führen. Noch einmal zu zeigen das in diesem alternden Leib immer noch ein Feuer loderte, das sich mit dem jener aufstrebenden Offiziere ohne weiteres messen konnte. Einen Moment wanderte sein Blick noch über die Brücke, dann ließ er sich auf seinem Kommandosessel nieder und begann damit, den heutigen Bericht zu verfassen. Viel war das ja nicht... immerhin passierte hier ja nichts. Rein gar nichts. Außer das sich diese Minenarbeiter mal in die Wolle bekamen, oder hier und da einmal murrten.

    Angesichts der Tatsache das man die Einheimischen und auch die eingewanderten Spezies versklavt und zu unterschiedlichsten Arbeiten in der Produktions- und Gewinnungskette hier auf Rishi einsetzte, gab es derlei Murren oft. Aber das war nichts was sich nicht mit einer Garnison Sturmtruppen und Armeesoldaten am Boden unter Kontrolle halten ließ. Er wurde nur wenig damit belästigt, hatte dem Colonel am Boden die federführende Hand überlassen, solange William allzeit bestens im Bilde war und regelmäßig entsprechende Meldungen überstellt bekam. Alles in allem also war Rishi ein einfaches, unbedeutendes und sicheres System, dessen einzige Gefahr daraus bestand, die versklavten Arbeiter könnten gemeinsam revoltieren. Was aber auch nur dann gefährlich würde, würden sie die Bodentruppen überwältigen. Und dann sahen sie sich noch immer einigen Jägerstaffeln und Raumschiffen gegenüber, die sie niemals überwinden würden.


    „T Minus 1 Minute, Sir.“

    Unterbrach sein XO erneut die Stille und seinen bis zum eintreffen des Konvois finalen Satz des Berichtes für heute. Diese letzte Minute war schneller um als erwartet und mit nur einer Sekunde Verzögerung, die William daher nicht weiter beachtete, sprangen die Schiffe ins System. Befanden sich allerdings noch in einiger Entfernung.

    „Öffnen sie einen Kanal zur Rampart.“ Knappe drei Sekunden später kam die bestätigende Meldung, dass er sprechen könne. „Willkommen im Rishi System. Ihr Vektor ist freigeräumt und die Frachter können, sobald sie angekommen sind, beladen werden. Falls die Geleitschiffe eventuelle Aufstockungen benötigen, stehen diese begrenzt ebenfalls zur Verfügung. Captain Agriton Ende.“

    Der Kommandant des Strike Kreuzers Rampart antwortete noch mit einer kurzen Floskel und der Verneinung auf das Angebot eventuelle Vorräte oder Munition aufzustocken. Die Schiffe, immerhin 6 Frachter und drei Kriegsschiffe, setzten sich erneut in Bewegung und steuerten ihren – im Rishi System – finalen Zielpunkt an. Und wenn sich jetzt nichts mehr tun würde, dann wäre auch für heute die Aufregung und die Abwechslung vorbei, dachte Wiliam im Stillen, als er wieder zu seinem Kommandosessel marschierte...

    [Orbit von Rishi ~ Nebulon-B Fregatte ‚Dirge‘ ~ Brücke] – Captain William Agriton

    Rishi Systemstreitkräfte:
    NEB Dirge [Schilde 100 Prozent]
    - 2 Staffeln TIE-Fighter (24 Einheiten einsatzbereit)
    NEB Elegy [Schilde 100 Prozent]
    -2 Staffeln TIE-Fighter (24 Einheiten einsatzbereit)
    CRK Flipshot [Schilde 100 Prozent]

    Garnisonsstaffeln:
    -2 Staffeln TIE-Fighter (24 Einheiten einsatzbereit)
    -4 Staffeln TIE-Abfangjäger (48 Einheiten einsatzbereit)

    Konvoiverteidigung:
    STR Rampart [Schilde 100 Prozent]
    - 2 Staffeln TIE-Abfangjäger (24 Einheiten einsatzbereit)
    - 1 Staffel Angriffskanonenboote (12 Einheiten einsatzbereit)
    CRV Edictor [Schilde 100 Prozent]
    CRV Eraser [Schilde 100 Prozent]

    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
     
  3. Wes Korus

    Wes Korus Offizier der Republik

    - [Hyperraum ins Rishi-System - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Der Mikrosprung in das Rishi-System würde nur knapp eine Minute dauern. Die Kampfgruppe war im Weltraum außerhalb des System aus dem Hyperraum gekommen und hatte ihre Formation eingenommen und die Sternenjäger gestartet. Wes hatte die neusten Geheimdienst erhalten, welche mittlerweile schon ein paar Stunden alt waren, aber keine zusätzlichen Einheiten im Rishi-System anzeigten. Aus diesem Grund hatte er die Operation fortsetzen lassen und die Schiffe waren nach einem kurzen Aufenthalt im leeren Raum wieder in den Hyperraum gesprungen.

    Dreißig Sekunden noch bis zum Rückfall. Alle Stationen waren bemannt und Gefechtsbereit. Die Sternenjäger waren mit ihnen in den Hyperraum gesprungen und die Bomber warteten auf ihren Startbefehl in den Hangars. Es hatte keine Komplikationen gegeben, alle hatten ihren Job hervorragend ausgeführt.

    Noch zwanzig Sekunden. Wes drehte sich vom Wirbel des Hyperraums vor den Brückenfenstern zur taktischen Holokarte und Captain Taylor trat neben ihn. Zehn Sekunden. Ruhe auf der Brücke, ein seltener Zustand. Fünf Sekunden...Vier...Drei...Zwei...Eins...Rückfall.

    Mit einem Ruck kam die Kampfgruppe aus dem Hyperraum. Sofort brach auf der Brücke des Flaggschiffs wieder rege Betriebsamkeit aus, während das taktische Hologramm geladen wurde.


    "Status?", rief er einem Offizier zu.

    "Alle Einheiten sind im System und an den entsprechenden Positionen.", kam die erste Antwort.

    Ein anderer Offizier mischte sich ein.
    ""Captor" fährt Gravitationswellenprojektor hoch."

    "Multiple Kontakte!, tönte eine andere Stimme über die Brücke."Neun feindlichen Einheiten zu viel im System!"

    Wes drehte sich blitzschnell wieder dem taktischen Hologramm zu was soeben komplett geladen worden war. Dort wo sich ursprünglich nur drei imperiale Einheiten befinden sollten, waren Zwölf zu sehen und zwar im Orbit des dritten Planeten des Systems. Die Daten des Nachrichtendienstes waren zu alt gewesen! Verdammt! Mit Zwölf kampfbereiten Schiffen des Imperiums würden sie es nicht aufnehmen können. Es sei denn...

    Die Symbole die unidentifizierte Schiffe anzeigten wandelten sich und es wurden von den Neun zusätzlichen sechs als Frachtschiffe angezeigt. Nicht als Kriegsschiffe. Damit sah die Situation schon wieder vollkommen anders aus. Einen Moment lang hatte er befürchtet die Operation abbrechen zu müssen. Doch bei diesen Schiffen handelte es sich um einen Konvoi. Ein Konvoi der nicht auf der Liste des Nachrichtendienstes stand.


    "Operatin wird fortgesetzt. Bomber starten.", befahl er Taylor.

    Die Kommandantin der "Legend" machte sich ohne zu zögern daran die Befehle weiter zu leiten. Sie hatte schließlich auch gesehen was die Sensoren ihnen enthüllt hatten und wusste das diese Schiffe ihnen zwar ein wenig zusetzen konnten. Im Endeffekt aber nichts am Ausgang des Gefechts würden ändern können.


    ""Captor" meldet: Gravitationswellenprojektor hochgefahren."

    Wes nickte zur Bestätigung und verfolgte stumm wie die Symbole der Bomber auf dem Schirm erschienen und sich formierten. Die "Silver Ray" (CRV) und die "Evarts" (CRK) bildeten mit der "Sunrise over Coruscant" (MC40) die Spitze ihrer Formation. Dahinter folgten die "Legend" (RSD) und die "Rote Flamme" (LTK) welche die "Captor" (CC-7700) schützten. Die Nachhut bildete die "Hyperion" (FRG).

    Der Commodore beobachtete schweigend das taktische Hologramm wo sich ihre Kampfgruppe den Schiffen im Orbit von Rishi näherten.


    Sir. Wir haben Sternenjägerstarts am Boden und an den Einheiten im Orbit festgestellt. Zwölf Staffeln. Identifizierung noch nicht möglich."

    Zwölf Staffeln. Das waren einhundertvierundvierzig Maschinen. Seine Kampfgruppe verfügte über fünfzehn Staffeln. Drei davon waren Bomber vom Typ B-Wing. Der Rest bestand aus A-, E-, und X-Wings.

    "Die "Hyperion" soll sich unserer Spitze anschließen und sich auf Jägerkontakt einstellen. Des Weiteren teilen sie "Wolfpack" (X-Wing), "Spike" (X-Wing) und "Starburst" (E-Wing) je einer B-Wing Staffel als Eskorte zu. Sie sollen sich noch zurückhalten. Bis sie ein Angriffsziel bekommen. Die anderen Staffeln sollen sich um die Spitze formieren."

    Er vermutete das die Imperialen ihre Sternenjäger als erstes in den Kampf werfen würden. So würden sie diese wunderbar abfangen können. Falls die Imps sich anders entscheiden sollten, würde er immer noch die Möglichkeit haben seine Befehle zu ändern, bis sie in Waffenreichweite waren würde es noch ein wenig dauern.
    Wenn die Imperialen Einheiten sich bewegen würden und sie so das Flaggschiff und die anderne Schiffe würden identifizieren können, dann konnte er den B-Wings ihre Ziele zuweisen. Jetzt hieß es Abwarten wie die Imperialen auf diese Situation reagierten...


    - [Rishi-System - Kurs auf Rishi - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Kampfgruppe "Advance":
    RSD "Legend of the Republic" - Schilde 100% [Flaggschiff]
    MC40 "Sunrise over Coruscant" - Schilde 100% [Ven]
    LTK "Rote Flamme" - Schilde 100% [Kumai]
    CC-7700 "Captor" - Schilde 100% [1 Gravitationswellenprojektor aktiv]
    FRG "Hyperion" - Schilde 100% [Hudorra]
    CRK "Evarts" - Schilde 100%
    CRV "Silver Ray" - Schilde 100%
     
  4. Navara

    Navara die eiserne Faust der Republik

    [ Rishi | Mikrosprung | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]


    Es war ein langer Flug vom Saari-Ha-System nach Rishi. Dennoch kam kein einziges Mitglied zur Ruhe. An Bord vertrieb man sich den Hauptteil der Zeit mit kleinen Zielübungen, letzten Vorbereitungen für die Operation und kurzen Gesprächen. Die ganze Mannschaft schien auf die kommende Feuertaufe gespannt zu sein. Endlich konnte sich jedes Mitglied im Einsatz beweisen und seinen Platz auf diesem Schiff rechtfertigen. Außerdem war da noch das kleine Bestreben nach ein bisschen Ruhm und Ehre innerhalb des Militärs. Jedenfalls schätzte der Kommandant der “Sunrise Over Coruscant”, der Cmdr. Navara Ven, die momentane Lage so ein. Den Rand des Systems hatte die Kampfgruppe mittlerweile hinter sich gelassen. Die letzten Sekunden des Mikrosprungs standen bevor.

    “Rückkehr in den normalen Raum in Drei, Zwei, Eins…”, verkündete der Steuermann nach einer gefühlten Ewigkeit.

    Die Worte rissen den grünhäutigen Twi’lek aus seinen Überlegungen. Endlich hatte die Kampfgruppe “Advance” ihr Ziel erreicht. Durch das Panoramafenster konnte man in diesem Augenblick den prachtvollen Übergang vom Hyperraum ins System, der nur wenige Sekunden ging, sehen. Aufmerksam blickte der Kommandant durch die dicken Scheiben. Ein leichter Schauder lief ihm über den Rücken als dieser Prozess ein Ende gefunden hatte. Nun konnten die letzten Vorbereitungen in die Tat umgesetzt werden.

    “Status!”, rief Navara und brach damit das Schweigen, welches auf der Brücke vorherrschte.

    “Wir haben eine fordere Position in der Formation eingenommen”, berichtete der Steuermann. “Geschwindigkeit wurde den näheren Schiffen angepasst.

    “Die Kampfgruppe ist komplett im System angekommen, Sir”, meldete Ho‘tak Rarr mit dem Datapad in der Hand.

    “Zwölf feindliche Einheiten befinden sich außerdem im System”, warf der Offizier, der für die Sensorik zuständig war, etwas nervös ein.

    Überrascht ging bei der letzten Information eine Augenbraue von Navara in die Höhe. Laut dem Geheimdienstberichten, die als Grundlage für diese Mission dienten, sollten bloß drei imperiale Schiffe Position im System bezogen haben. Waren die Daten so schnell veraltet? Diese Frage schoss ihm plötzlich durch den Kopf. Nur mit viel Mühe behielt er seine Ruhe. Sofort wanderte sein Blick zum taktischen Bildschirm. Allmählich wurden genauere Informationen über den Feind sichtbar. Im nächsten Augenblick beruhigte sich sein Geist wieder. Die Sensorik hatte sechs Schiffe als Frachter identifiziert. Es war bloß ein Konvoi, der kurz für Verwirrung gesorgt hatte. Ruhig atmete der Kommandant durch.

    “Rufen Sie Alarmstufe: Rot aus”, wies der Kommandant die Brückenoffiziere an. “Feindkontakt ist in wenigen Minuten zu erwarten. Außerdem möchte ich eine Liste von feindlichen Schiffen auf meinem Datapad!”

    Ein spürbarer Anstieg an Aktivität war auf der Brücke zu spüren und zu sehen. Befehle wurden an die einzelnen Stationen weitergeleitet. Navara genoss die letzten Sekunden der Ruhe vor dem Sturm. Auf dem kleinen Gerät, das der Twi’lek in der Hand hielt, wurden die Klassen der einzelnen Schiffe des Imperiums sichtbar. Für eine detailierte Identifizierung war die Entfernung noch zu groß. Die Kampfgruppe war noch immer in der Feuerkraft überlegen. Aus seiner Sicht konnte das Gefecht nun beginnen, aber sie befanden sich noch außerhalb ihrer Feuerreichweite.

    “Sir, feindliche Jägeraktivitäten im Orbit und auf dem Planeten festgestellt”, meldete die Sensorik ein paar Sekunden später. “Zwölf Staffeln wurden gesichtet, aber es gibt noch keine genaueren Daten.”

    Nachdenklich nickte der Kommandant dem eifrigen Offizier zu. Sein Schiff war ein Teil der Speerspitze dieser Kampfgruppe. ‘Es kann am Anfang also ungemütlich werden’, dachte sich Navara und studierte weiter den Taktikbildschirm. Plötzlich konnte man sehen wie sich die Abbildung der eigenen Fraktion änderte. Mit geringer Geschwindigkeit kam die “Hyperion”, die Nebulon-B Fregatte unter dem Kommando eines anderen Twi’lek, an die Front, während einige Kreuzer ihre Staffeln aus B-Wings entsandten.

    “Die “Red Scares” sollen sich von unserer Seite lösen und an der Spitze neu formieren”, befahl Navara mit ruhiger Stimme. “Zwar wird sich die Hyperion” um einen Teil der feindlichen Jäger kümmern, aber ich möchte uns nicht ungeschützt wissen. Cpt. Forge soll sich also auf unsere Verteidigung konzentrieren.”

    Allmählich näherten sich die beiden feindlichen Parteien. Höchstwahrscheinlich hatten auch die imperialen Offiziere erste Gegenmaßnahmen eingeleitet. Eine gewisse Erwartungshaltung hatte sich im Laufe seiner militärischen Ausbildung im Bezug auf den imperialen Feind entwickelt. Endlich konnte er sich mit diesen Leuten messen. Seine Augen leuchteten erwartungsfreudig auf. Dazu war ein leichtes Zucken in den Mundwinkeln zu sehen. Noch hatte er sich kein Ziel herausgesucht, welches seine Turbolaser bearbeiten konnten.


    [ Rishi | System | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]


    MC40a “Sunrise Over Coruscant” - Schilde 100%

    A-Wings: “Red Scare” (12 Jäger) im Einsatz
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Juni 2009
  5. Kumai

    Kumai CD-Roms Fünftchara

    [Rishi-System - Kampfgruppe Advance - LTK Rote Flamme] Kumai, Besatzung

    Kurz vor dem Mikrosprung vom Systemrand in das System hinein, hatte die Rote Flamme ihre E-Wings und A-Wings starten lassen. Das hatte einige Zeit in Anspruch genommen, da immer nur eine Staffel startbereit im Hangar sein konnte, die anderen mussten aus dem Lagerraum in den Hangar transportiert werden. Während dem Mikrosprung wurde die erste Staffel B-Flügler vorbereitet und eine Minute nach dem sie den Sprung beendet hatten, war die Staffel startbereit und die Crew hielt sich bereit die andere Staffel B-Flügler in den Hangar zu transportieren.

    Die Rote Flamme war in zweiter Reihe mit der Legend und Kumai erfüllte es mit Stolz Seite an Seite mit dem Schlachtschiff zu kämpfen. Nachdem Raumjägerstarts auf dem Planeten und im Orbit gemeldet wurden, war Kumai froh in zweiter Reihe zu Kämpfen - immerhin hatte er keine Waffen gegen Raumjäger, seine Jäger standen unter Befehl des Flaggschiffes.

    Trotz der Tatsache dass 9 Kontakte zu viel im System waren, kam der Befehl die Mission fortzusetzen. 6 Kontakte wurden als Frachter identifiziert. Demnach gab es 6 Kriegsschiffe. Es würde also ein Kampf nach dem Motto Einer gegen Einen ausgehen. Es würde spannend werden.

    ,,Starten sie die Bomber! Der Flugleitoffizier der Legend wird ihne die Befehle übermitteln."

    Nach und nach kamen bessere Sensordaten an und wurden vereinzelt Meldungen gemacht.

    Das Gravitationsfeld war hochgefahren und Kumai sah an seinem Taktikhologramm wie die Hyperion in die erste Reihe aufschloss. Kumai konnte die Entscheidung gut nachvollziehen. Die 12 Laserkanonen waren exzellent geeignet feindliche Jäger vom Himmel zu holen und mit Unterstützung der corellianische Korvette (Silver Ray) und des Kanonenbootes (Evarts), hatte alle eine gute Chance gegen die feindlichen Sternjäger. Außerdem waren da noch die 12 eigenen Jäger Staffeln, welchen den imperialen Jägern haushoch überlegen sein müssten - es sei denn es waren alle TIE-Defender, was Kumai aber bezweifelte. TIE-Defender wurden bestimmt nicht zum Garnisionsdienst verwendet, vor allem nicht auf so einen Hinterwäldlerplaneten wie diesen. Und es hatte bestimmt auch niemand im imperialen Oberkommando damit gerechnet, dass Rishi angegriffen wird. Oder es war eine Falle und eine feindliche Flotte wartete nur darauf ihnen in den Rücken zu fallen.

    ,,Alle Mann auf Gefechtsstation. Befehlen sie den vorderen sowie den seitlichen Batterien der Turbolaser und Ionenkanonen sich nach vorne zu richten. Sie sollen auf mein Zeichen feuern!"

    [Rishi-System - Kampfgruppe Advance - LTK Rote Flamme] Kumai, Besatzung

    LTK Rote Flamme [Schilde 100%]

    A-Flügler Staffel Grün [12 Einheiten]
    A-Flügler Staffel Gelb [12 Einheiten]

    E-Flügler Staffel Rot [12 Einheiten]
    E-Flügler Staffel Orange [12 Einheiten]

    B-Flügler Staffel Blau [12 Einheiten]
    B-Flügler Staffel Violett [12 Einheiten]
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juni 2009
  6. Jade Dalmascae

    Jade Dalmascae Avatar of War

    [Orbit von Rishi ~ Nebulon-B Fregatte ‚Dirge‘ ~ Brücke] – Captain William Agriton

    Er hatte sich über die Langeweile beschwert, mehr als die ständige Routine, hatte William diese verdammte Langeweile verteufelt, aber bei allem was ihm, seiner Crew und dem Imperium lieb war, er wünschte sie sich zurück! Er würde das doppelte, das dreifach davon in Kauf nehmen, wenn er nur gleich aufwachen würde um sich nur noch damit kämpfen zu sehen, diesen Albtraum abzuschütteln. Er starrte noch immer fassungslos auf das nunmehr aktivierte Taktikhologramm. Wie aus dem nichts und so falsch war das ja nicht, waren kapitale Schiffe der Republik aufgetaucht. Und die Zusammensetzung dieses gegnerischen Verbandes bereitete ihm schon jetzt Kopf zerbrechen. Nein. Kopf zerbrechen war nicht richtig. Kopf zerbrechen hatte man, wenn einem eine schwere Situation gegenüberstand, die man nur beschwerlich lösen konnte. William wurde einfach nur speiübel. Anfangs hatte er sich hier auf Rishi einen ruhigen Posten erhofft, dann hatte er die Untätigkeit verdammt und nun... jetzt hatte er es mit einem ausgewachsenen Sternenzerstörer der Republik Klasse zu tun. Hätten sie nicht noch eine halbe Stunde warten können? Dann wären die Frachter wieder aus dem System und er hätte einfach springen können, weil der Feind weit überlegen war. Jetzt würde er sich dieser Katastrophe stellen müssen, wenn er nicht exekutiert werden wollte... eine Katastrophe...

    „Sir?“ Die Stimme seines XO holte ihn langsam zurück, lösten die Starre seiner angespannten Glieder und ließen ihn die Schmerzen seiner schon weiß hervorgetretenen Knöchel an den Handgelenken spüren. Erste Schweißperlen standen auf der Stirn des Captains.

    „Was?“ Blaffte er und stierte ihn an, als sei der XO persönlich zum Feind geworden.

    „Starten sie die Jäger Mann und sorgen sie für eine Gefechtsformation, die Rampart, die Edictor und Eraser sollen zu uns aufschließen!“

    Mit einem Schlag kehrte Leben in die Brücke ein. Die laute, fast brüllende Stimme ihres Captains war wie ein Schlag für die Crew der Dirge. Aber William hatte keine andere Wahl, als seine Stimme zu erheben. Anderenfalls hätte man das Zittern seiner Stimme wahrgenommen. Würde den Schweiß der sich auf seiner Stirn sammelte, als Angstschweiß erkennen und ihm ansehen, das er alles andere als in seinem Element war. Aber war es nicht das, was der Oberbefehlshaber immer predigte? Er und all die anderen treuen Diener der imperialen Ordnung... Im Angesicht des sicheren Todes trotzdem seinen Dienst abzuleisten. Wieso also wollte er alles nur genau das nicht?

    „Garnisonsstaffeln von Rishi sind gestartet und schließen in zwei Minuten zu unseren Jagdgeschwadern auf, Captain.“

    Und dann waren sie formiert, die Jagdgeschwader organisiert. Aber keine der beiden Seiten war in Waffenreichweite. Beinahe wäre ihm der Befehl zum Rückzug über die Lippen gekommen, doch sein XO kam ihm zuvor. Nervös wie er war, war der etwas lauter ausgesprochene Satz des jungen, blonden blauäugigen Mannes, ein halber Schock für den Captain der Dirge.

    „Waffenreichweite in 3 Minuten. Sir, welche Ziele haben wir?“

    Ziele? Welche Ziele? Überleben und damit davon laufen? Sich irgendwo verkriechen um am Leben zu bleiben? Verdammt! William! Erneut blieben seine Worte aus, wie gebannt der Blick auf den Timer gerichtet, der herunterzählte, bis sie in Feuerreichweite der republikanischen Hunde wären. Würde er kein Ziel geben, würden seine Schiff nicht zusammen eines angreifen, damit ging ihre Effektivität verloren. Also los William!

    „Alle Schiffe sollen das Feuer auf die Nebolun Fregatte(Hyperion) konzentrieren! Und sagen sie den Jagdgeschwadern das sie absolut niemanden durchlassen sollen. Nicht ein feindlicher Jäger darf zu den Frachtern!“

    Verdammt! Die Frachter. Die waren noch im System, hatten gerade abgelegt und waren ihres Schutzes beraubt. Hastig, einmal wäre er fast gestolpert, konnte es allerdings ungesehen von anderen vertuschen, kam der Captain an der Komstation an.

    „Geben sie mir eine Verbindung zu den Frachtern Mann, sofort!“

    Und nur Sekunden später, haspelte er ins Komlink, das sich die Frachter so schnell es ging verdrücken sollten. Wenigstens etwas wollte er richtig machen. Und dann war es soweit, die Geschütze erwachten zum Leben, die Jagdgeschwader hatten sich ebenfalls in den Kampf begeben und alles was er jetzt noch tun konnte, war zusehen... sich selbst, beim Sterben...

    [Orbit von Rishi ~ Nebulon-B Fregatte ‚Dirge‘ ~ Brücke] – Captain William Agriton

    Rishi Systemstreitkräfte:
    NEB Dirge [Schilde 100 Prozent]
    - 2 Staffeln TIE-Fighter (24 Einheiten einsatzbereit)
    NEB Elegy [Schilde 100 Prozent]
    -2 Staffeln TIE-Fighter (24 Einheiten einsatzbereit)
    CRK Flipshot [Schilde 100 Prozent]

    Garnisonsstaffeln:
    -2 Staffeln TIE-Fighter (24 Einheiten einsatzbereit)
    -4 Staffeln TIE-Abfangjäger (48 Einheiten einsatzbereit)

    Konvoiverteidigung:
    STR Rampart [Schilde 100 Prozent]
    - 2 Staffeln TIE-Abfangjäger (24 Einheiten einsatzbereit)
    - 1 Staffel Angriffskanonenboote (12 Einheiten einsatzbereit)
    CRV Edictor [Schilde 100 Prozent]
    CRV Eraser [Schilde 100 Prozent]

    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
     
  7. Terrec

    Terrec played by Copperblade

    [ Rishi-System - Kampfgruppe Advance - Nebulon-B Fregatte "Hyperion" - Brücke ]

    Terrec entspannte sich wieder, als er bemerkte, dass 6 Schiffe jediglich Frachter waren. Eine leichte Beute also, anstatt großen Ärger.

    "Dann bringen sie uns mal an die Spitze, Lieutenant."

    Meinte der Twi'lek schließlich zu Ldt. Vendorra. Langsam schob sich die "Hyperion" an den anderen Schiffen vorbei, bis sie auf gleicher Höhe mit den 2 Korvetten und der "Sunrise over Coruscant" war.

    Der Feind formierte sich nun auch und nahm schließlich Kurs auf die republikanische Kampfgruppe.


    "Verstärken sie die Frontschilde, jedoch nur bis zum Feindkontakt. Ich will damit nur die ersten Treffer wegstecken, bis die Jäger sowieso hinter uns sind."

    "Jawohl, Sir!"

    Gab Terrecs XO zurück. Nun plötzlich ganz vorne in der Reihe zu stehen ließ den Twi'lek etwas nervös mit den Lekku zucken und er merkte wie Adrenalin durch seine Adern schoss.

    "Feind in Reichweite!!"

    Noch bevor der Mon Cal Lieutenant Rejka seinen Ruf beendet hatte, donnerten Salven auf die Nebulon-B Fregatte ein. Man konnte spüren wie die Crew zusammen zuckte. Gleichzeitig stießen sie durch eine Wolke aus feindlichen Jägern, begleitet von mehreren Explosionen, welche durch die Schlagkraft der Laserkanonen hervorgerufen wurde.

    "Sir! Feindliche Schiffe scheinen ihr Feuer auf uns zu konzentrieren!"

    Das war gar nicht gut.

    "Front- und Heckschilde wieder ausgeglichen durch Feindbeschuss!"

    Einwenig zu schnell für Terrecs Geschmack, aber gut. Sein Schiff war schließlich noch lange nicht besiegt.

    "Turbolaser auf corellianisches Kanonenboot ("Flipshot") konzentrieren."

    Der Commander hoffte, dass die größeren Schiffe ihres Kampfverbandes sie nicht im Stich lassen würden. Lange würden sie einen solchen Beschuss nicht durchhalten.

    "Weisen sie einige Schützen der Laserkanonen an sich die Raketen des Kanonenbootes vorzunehmen!"

    "Schilde bei 87%, Sir!"

    [ Rishi-System - Kampfgruppe Advance - an der Spitze der Formation - Nebulon-B Fregatte "Hyperion" - Brücke ]

    FRG Hyperion - Schilde 87%
    A-Wingstaffel Peppers - 11 Einheiten
    E-Wingstaffel Eraser - 12 Einheiten
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juni 2009
  8. Wes Korus

    Wes Korus Offizier der Republik

    - [Rishi-System - Kurs auf Rishi - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Schweigend verfolgte Wes wie sich die Imperialen langsam formierten. Standardgefechtsformation des Imperiums, mit dem Flaggschiff in der Mitte. In diesem Fall war es eine Fregatte der Nebulon-B-Klasse. Der vermutliche Geleitschutz hatte sich mit den Einheiten der Systemstreitkräfte zusammen formiert und kamen ihnen nun entgegen. Allerdings schickten sie die Sternenjäger nicht voraus, wie Wes gehofft hatte, sondern hielten sie dicht bei ihren Mutterschiffen. Schade. Aber es würde im Endeffekt keinen Unterschied machen.

    "Befehl an die "Captor": Sie soll sich zurückfallen lassen und um Hilfe rufen, wenn es Probleme gibt. Die "Rote Flamme" und wir schließen zur Spitze auf."

    Captain Taylor machte sich sofort daran die Befehle weiterzuleiten und den Sternenzerstörer und seine Begleitung näher an die Spitze ihrer Formation heran zu bringen. Durch ihren Konfrontationskurs würden die Imperialen keine Chance haben durch ihre Formation zu brechen und sich auf die CC-7700 Fregatte zu stürzen. Sie würden sich den Weg freischießen müssen und das würde garantiert nicht einfach werden. Aber Wes hatte auch gar nicht vor das zuzulassen.

    "Angriffsziel für die B-Wings ist die Nebulon ("Dirge") im Zentrum der Formation - FRG1. Sie sollen ihr das 'Rückgrat' brechen. Das nächste Primärziel ist dann die anderen Nebulon - FRG2 ("Elegy"), falls sie noch ein paar Torpedos übrig haben."

    Der Fliegerleitoffizier der "Legend of the Republic" bestätigte den Befehl, da Wes sich direkt an ihn gewandt hatte und die Kommandantin des Schiffes momentan anderweitig beschäftigt war. Eine kleine Anzeige auf der taktischen Karte verriet ihm das es noch knapp eine Minute bis zum Feindkontakt war. Jetzt hieß es schnell Ziele zuweisen.

    "Captain Taylor? Unser Ziel ist der Strike-Kreuzer. Die "Rote Flamme" soll sich das Kanonenboot vornehmen und die "Silver Ray" und die "Evarts" greifen gemeinsam FRG2 an. Primärziel für die "Hyperion" bleiben die feindlichen Sternenjäger. Die beiden Korvetten sind Sekundärziele für alle Schiffe.", dieser Schwall an Befehlen wurde von mehreren Seiten bestätigt und das hektische Treiben auf der Brücke ging weiter.

    Alleine durch den Sekundärbeschuss sollten die beiden Corellianer geknackt werden können. Sie stellten - im Verhältnis - keine sehr große Bedrohung dar. Außerdem gab es ja noch die Sternenjäger, welche zwar in Gefechte mit den feindlichen Einheiten verwickelt sein würden, jedoch sicherlich auch die Möglichkeit haben würden ihre Torpedos auf ein größeres Ziel abzufeuern.
    Die Symbole der Frachter bewegten sich auf der Holokarte langsam Systemauswärts und sie würden es vielleicht schaffen aus dem natürlich Schwerefeld zu entkommen und möglicherweise auch noch das künstliche hinter sich zu lassen. Aus diesem Grund hatte er dem MC40 Kreuzer unter seinem Kommando noch keine festen Befehle gegeben. Dreißig Sekunden.


    "Die "Sunrise" soll zwanzig Sekunden nach Feindkontakt aus der Formation ausscheren und die Frachter verfolgen und mit ihren Ionenkanonen ausschalten. Zuvor ist die äußerste Korvette ("Edictor") ihr Ziel."

    Er schickte Ven nur ungerne den Frachtern hinter her. Allerdings war sein Schiff nun einmal schneller als ein Liberator-Kreuzer und ansonsten verfügte nur die "Legend" über Ionenkanonen und diese Feuerkraft wurde hier benötigt.
    Mit einmal schien der Weltraum vor den Transparistahlfenstern der Brücke zu explodieren. Beide Kampfgruppen hatten das Feuer eröffnet und nun schossen rote, grüne und blaue Strahlen zwischen den beiden Schiffsgruppen hin und her. Die Jagdgeschütze des Sternenzerstörers der Republik-Klasse hämmerten auf die Schilde des Strike-Kreuzers ein, doch dieser feuerte nicht zurück. Während Taylor's Manöver in wenigen Augenblicken den Strike, der soeben als "Rampant" identifiziert worden war, eine Breitseite spüren lassen würde - feuerte dieser Stur auf die "Hyperion". Ebenso wie alle anderen imperialen Schiffe. Das würde es den anderen Schiffen seiner Kampfgruppe natürlich einfacher machen ihre Ziele zu erreichen, allerdings könnte es für die Nebulon knapp werden.


    "Befehl an die A-Wings. Sie sollen versuchen die Geschosse des Kanonenboots wegzupicken. Alle anderen Sternenjäger sollen ihre Torpedos auf die Korvetten abladen und die Raumüberlegenheit sichern. Befehlsgewalt über die Staffeln wird nach Anflügen auf die Korvetten wieder an Basisschiffe übergeben."

    Einen Moment lang beobachtete er noch das Taktikhologramm. Nun gab es das Problem das der MC40 ohne Jägerunterstützung würde operieren müssen. Das könnte zu einem Problem führen. Allerdings wollte er auch nicht zu viele Staffeln vom Gefecht abziehen. Sobald die Anflüge auf die Korvetten absolviert waren, konnte Ven seine A-Wings zur Unterstützung heran ziehen, wenn er sie den brauchte. Das sollte kein Problem darstellen.
    Ein Problem dürfte jedoch die "Hyperion" bekommen. Alleine die ersten Salven hatten die Schilde der Fregatte auf unter siebzig Prozent fallen lassen.


    "Wenn die Schilde der "Hyperion" unter dreißig Prozent fallen, soll sie unseren Rumpf als Deckung benutzen. Bei unter zwanzig Prozent zurückfallen. Ich will hier keine überflüssigen Verluste!"

    - [Rishi-System - Kurs auf Rishi - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Kampfgruppe "Advance":
    RSD "Legend of the Republic" - Schilde 99% [Flaggschiff]
    MC40 "Sunrise over Coruscant" - Schilde 98% [Ven]
    LTK "Rote Flamme" - Schilde 98% [Kumai]
    CC-7700 "Captor" - Schilde 100% [1 Gravitationswellenprojektor aktiv]
    FRG "Hyperion" - Schilde 64% [Hudorra]
    CRK "Evarts" - Schilde 95%
    CRV "Silver Ray" - Schilde 97%
     
  9. Navara

    Navara die eiserne Faust der Republik

    [ Rishi | System | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]


    Die imperiale Seite im Rishi-System sah sich in einer Lage, die einem Tier, dass in die Ecke gedrängt wurde, ähnelte. Ohne große Verzögerung eröffneten die Kriegsschiffe des Imperiums das Feuer um von den wehrlosen Frachtern, die auf einem Außenkurs waren, abzulenken. Sofort durchzuckten unzählige grüne Blitze die Schwärze des Alls, doch die Schilde der republikanischen Kreuzer schluckten das gegnerische Feuer ohne große Mühen. An der Spitze befand sich auch die “Sunrise Over Coruscant”, ein grauer Mon Cal-Kreuzer der Klasse 40a. Hier und da konnte man bei diesem Schiff sehen wie die Schilde bei einem Kontakt mit den feindlichen Lasersalven aufflimmerte.

    “Der Feind konzentriert sein Feuer auf die “Hyperion”, Sir”, meldete der Sensorikoffizier und brach damit das Schweigen, welches bis zu diesem Zeitpunkt auf der Brücke geherrscht hatte.

    Eine eiserne Miene zierte das Gesicht von Navara als er den Offizier mit einem flüchtigen Blick würdigte. Irgendwie hatte er damit gerechnet, dass dieses Schiff ein Primärziel für die imperialen Streitkräfte war, denn die Fregatte war eine latente Gefahr für die kleinen Jägermaschinen. Sein rechter Lekku zuckte leicht, während er eine Entscheidung traf. Sollte sein Kreuzer sich in das gegnerische Feuer werfen um so den Schaden auf die “Hyperion” zu reduzieren? Im Großen und Ganzen war es keine schlechte Idee, denn die Fregatte konnte sich im Gegenzug um die Tie-Einheiten kümmern, die sich der “Sunrise Over Coruscant” näherten. Schnell blickte der Kommandant zu dem taktischen Bildschirm. Mittlerweile hatten sich die Geschwader des imperialen Verbandes mit denen vom Planeten vereinigt. Allgemein hatten sich die imperialen Einheiten nun zu einer festen Formation, die dem Angriff der republikanischen Schiffen strotzen sollte, gebildet. Die Zeit glitt ihm durch die Hände wie der Sand von Ryloth.

    “Commander, neue Befehle von Com. Korus, schaltete sich der Kommunikationsoffizier ein.

    “Auf mein Datapad”, erwiderte Navara und musterte den Display.

    Innerhalb von einer Mikrosekunde erschienen neue Anweisungen auf dem blau leuchtenden Bildschirm. Das Schiff von Navara Ven sollte zwanzig Sekunden nach Gefechtsbeginn die Frachter an einer Flucht hindern, aber nicht zerstören. Somit war ein Einsatz der Ionenkanonen notwendig. Nebenbei sollte auch die äußerste Korvette (“Edicator”) ein Ziel für die “Sunrise Over Coruscant” sein. Fragen der Koordination warfen sich bei dem Kommandanten auf. Er musste schnell reagieren. Sein Blick blieb an dem taktischen Bildschirm kleben als er neue Befehle in seinem Kopf formulierte. Wieder zuckten die tätowierten Gehirnfortsätze wild.

    “Steuermann, sofort aus der Formation ausbrechen und Kurs auf die äußerste Korvette nehmen!”, wies er mit lauter Stimme an. “Waffenstation, die Turbolaser sollen diese Korvette ins Visier nehmen und in ordentlicher Reichweite das Feuer eröffnen. Dazu sollen zwei Raketen bereit gemacht werden.”

    Sanft wie ein riesiger Bewohner des Meeres brach der graue Mon Cal-Kreuzer aus der Formation der republikanischen Kampfgruppe aus. Sofort eröffneten die Turbolasertürme des Schiffs das Feuer auf ihr neues Ziel. Hier und da zuckte bei der Korvette der Schild auf. Navara verfolgte dieses Schauspiel mit einem nachdenklichen Blick. Seine Aufmerksamkeit galt eher den Frachtern, die sich weiter auf einem Außenkurs bewegten. Viel Zeit um diese wehrlosen Dinger zu erwischen hatte er nicht. Aus diesem Grund durften sich die Kanoniere nicht ewig mit der imperialen Korvette aufhalten. Weitere Überlegungen für den gegenwärtigen Angriff schossen dem Twi’lek durch den Kopf.

    “Ziehen Sie die “Red Scare” für einen Moment von der Front ab”, befahl Navara in der nächsten Sekunde. “Sie sollen zwei Salven an Torpedos auf die Korvette feuern. Synchron dazu sollen auch unsere Raketen starten.”


    [ Rishi | System | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]


    MC40a “Sunrise Over Coruscant” - Schilde 96%

    A-Wings: “Red Scare” (12 Jäger) im Einsatz
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juni 2009
  10. Kumai

    Kumai CD-Roms Fünftchara

    [Rishi-System - Kampfgruppe Advance - LTK Rote Flamme] Kumai, Besatzung

    Kumai auf dem Kommandodeck an den vorderen Sichtfenster und hatte seine Arme nachdenklich vor seiner Brust verschränkt, während er sich mit einer Hand am Kinn kratzte. Noch war sein Schiff in zweiter zusammen mit der Legend. Doch sicherlich würde sich das schnell ändern, da im Rücken kein Feind lauerte.

    Herr Kapitän! Befehl von der Legend: Wir sollen mit ihr in die erste Reihe aufschließen.

    Steuermann, führen sie den Befehl aus. Kommunikationsoffizer, richten sie die Befehle des Flaggschiffes demnächst kürzer aus. Dadurch gehen wichtige Sekunden verloren.

    Die Befehle wurden bestätigt und Kumai konzentrierte sich auf das Gewitter von Laserstrahlen die durch den Weltraum zuckten.

    Kap'tän! Befehl des Flaggschiffes: Primärziel ist das Kanonenboot. Sekundärziele sind die Korvetten.

    Gehen sie auf Turbolaser und Ionenkanonenreichweite in Richtung des Kanonenbootes. Die Besatzungen dürfen nach eigenen Ermessen schießen.

    Schilde auf 97%, Kap'tän.

    Sunrise schert aus Formation aus.

    Unsere Jagdstaffeln beginnen einen Anflug auf die Korvetten. Nach diesem Anflug haben wir wieder Befehlsgewalt über die Staffeln.


    Die Staffeln sollen sich dann weiter um die Raumüberlegenheit kümmern, aber keine fliehenden Staffeln - außer Hyperraumtaugliche Jäger verfolgen. Sie sollen sich nicht zu weit von uns entfernen.

    Kumai starte hinaus. Jetzt konnten sie nur noch abwarten bis die Schilde des Kanonenbootes zusammengebrochen sind und kurz darauf vernichtet wird...

    [Rishi-System - Kampfgruppe Advance - LTK Rote Flamme] Kumai, Besatzung

    LTK Rote Flamme [Schilde 97%]

    A-Flügler Staffel Grün [12 Einheiten]
    A-Flügler Staffel Gelb [12 Einheiten]

    E-Flügler Staffel Rot [12 Einheiten]
    E-Flügler Staffel Orange [12 Einheiten]

    B-Flügler Staffel Blau [12 Einheiten]
    B-Flügler Staffel Violett [12 Einheiten]
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juni 2009
  11. Jade Dalmascae

    Jade Dalmascae Avatar of War

    [Orbit von Rishi ~ Nebulon-B Fregatte ‚Dirge‘ ~ Brücke] – Captain William Agriton

    Mit Entsetzen musste Agriton ansehen, wie sich der Zerstörer langsam nach vorne schob. Er konnte und wollte es nicht mit diesem Gegner aufnehmen. Es war blanker Selbstmord. Sein Verband wies nur kümmerlich kleine schiffe auf im Vergleich zu diesem Monstrum. Dann hatten die Republikaner noch einen Eskortträger der ein halbes Dutzend Staffeln extra ins Feld führte. Leise flüsterte eine Stimme in seinem Kopf das er für so eine Situation auch die denkbar schlechteste Taktik angewandt hatte. Er hatte kleine, schnelle Schiffe zur Verfügung. Wieso nutzte er das nicht? Er könnte die Rebellen hier und da Stechen, während die... nun... es war nicht so als hätten die Rebellen keine kleinen Schiffe ins Feld geführt. Energisch schüttelte er den Kopf und wischte sich die Schweißtropfen von der Stirn, die drohten in seine Augen zu laufen. Als das Gefecht begann, hatten sich die Jäger schon in ihre üblichen Gefecht verwickelt. Die republikanischen Einheiten, das wurde schnell klar, hatten seinen gesamten Verband unter Feuer genommen. Jedes Schiff bekam von mindestens einem Gegner ebenfalls Aufmerksamkeit geschenkt. Wie im Fieber tippten seine Finger auf den Tasten des taktischen Hologramms der Brücke herum. Suchten nach einem Ausweg, als sich der Sensorikoffizier meldete.

    „Feindlicher Mon Calamari Kreuzer der 40er Klasse bricht aus Formation aus, Sir! Voraussichtlicher Kurs führt ihn zu den Frachtern.“

    „Wie lange noch, bis sie Sprungbereit sind?“

    „Eine Weile Sir, vermutlich 3 Minuten.“

    Das würden sie nicht schaffen. Oder doch? Die Berechnungen sahen nicht gut aus. Aber eigentlich müssten die Schiffe doch binnen einer, aller höchstens zwei aus dem Masseschatten heraus sein? Trotz der langsamen Natur der Bulk Frachter. Das CC-7700 Schiff! Diese vergleichsweise kleine Schiffsklasse, war mit einem Gravitationswellenprojektor ausgestattet. Natürlich. Und so lange es dieses Schiff geben würde, würden die Frachter niemals in den Hyperraum entkommen. Er musste Gegenmaßnahmen ergreifen. Doch als der imperiale Captain danach zu suchen begann, hatte er keine Ahnung wo er anfangen sollte. Die Rampart lag unter dem Beschuss des Zerstörers, die Fregatte im Zentrum der Formation – also er und sein Schiff – musste mit den Angriffen von immer wieder nahenden B-Wings kämpfen. Aber... halt! Das Kanonenboot und die Korvetten hatten keinen direkten Gegner. Auch wenn es der Jägeranflüge wegen nicht gerade rosig um sie stand. Sie waren noch intakt.

    „Befehl an die Edictor, Eraser und die Flipshot: Unter dem Feind hinweg zu der CC-7700 und sie sollen dafür sorgen das es schnell geschieht. Die Frachter müssen hier weg! Und schicken sie ihnen zwei Staffeln zur Unterstützung!“

    Nicht lange dauerte es, dann machten sich die angeschlagenen, aber noch immer kleinen und wendigen, als auch schnellen Schiffe auf den Weg in Richtung ihres neuen Missionsziels. Agriton sah gebannt auf das taktische Hologramm, verfolgte die immer wieder kehrenden B-Wing Staffeln und konnte seine Augen nicht daran hindern, Mal um Mal zu dem Zerstörer zu sehen. Abgesehen von den Befehlen die er eben erteilt hatte, musste es doch noch etwas geben, das er tun konnte. Irgendetwas. Mit der Option einer Selbstopferung wollte er sich noch nicht anfreunden. Noch nicht. Sein Schiff hielt noch durch. Die anderen auch. Es würde schon noch etwas in seinen Sinn kommen. Vielleicht wenn sie sich an die Flanke des Feindes bewegten? Der hatte sich immerhin in einer Linie formiert. Es würde ihn Zeit kosten, sich erneut auszurichten... das könnte seine Rettung sein. Für einige weitere Minuten....

    Weiter kamen seine Gedanken allerdings nicht, da eine heftige Erschütterung die Dirge kräftig durchrüttelte. Ein Blick auf die Anzeigen offenbarte allerdings, das die Schilde noch hielten. Vermutlich nur mehrere Bomben oder Torpedotreffer zur selben Zeit. Erleichtert atmete William auf, dann war es jetzt wohl an der Zeit, jenes neue Manöver einzuleiten. Erneut wischte er sich den Schweiß von der Stirn, obwohl er kaum noch auf die Tropfen achtete, die ab und an von seinen Brauen herunter fielen...


    „Die Rampart, die Elegy und wir werden das kommende Manöver gemeinsam ausführen. Ich will eine Flankenbewegung und zwar sofort, vorbei an der feindlichen Fregatte(Hyperion) auf die wir unser Feuer fokussiert haben. Alle Jägerstaffeln sollen sich um die Abwehr gegnerischer Einheiten und deren eventuellem Raketen- und Torpedobeschuss kümmern!“

    Was auch immer die Crew dachte drang nicht zu ihm durch. Gerade dann nicht, als sich seine Schiffe zu bewegen begannen und besagtes Manöver ausführten. Mit etwas Glück würde ihnen das wahrhaftig wertvolle Zeit einbringen und... sie würden zu den Korvetten und dem Kanonenboot aufschließen können, welche sich um das CC-7700 Schiff kümmern sollten... wenn... wenn nur alles klappen würde, schoss es ihm durch den Kopf und seine Hände krallten sich beinahe am taktischen Holoprojektor fest...

    [Orbit von Rishi ~ Nebulon-B Fregatte ‚Dirge‘ ~ Brücke] – Captain William Agriton

    Rishi Systemstreitkräfte:
    NEB Dirge [Schilde 78 Prozent]
    - 2 Staffeln TIE-Fighter (17 Einheiten einsatzbereit)
    NEB Elegy [Schilde 91 Prozent]
    -2 Staffeln TIE-Fighter (20 Einheiten einsatzbereit)
    CRK Flipshot [Schilde 77 Prozent]

    Garnisonsstaffeln:
    -2 Staffeln TIE-Fighter (13 Einheiten einsatzbereit)
    -4 Staffeln TIE-Abfangjäger (44 Einheiten einsatzbereit)

    Konvoiverteidigung:
    STR Rampart [Schilde 71 Prozent]
    - 2 Staffeln TIE-Abfangjäger (19 Einheiten einsatzbereit)
    - 1 Staffel Angriffskanonenboote (11 Einheiten einsatzbereit)
    CRV Edictor [Schilde 80 Prozent]
    CRV Eraser [Schilde 82 Prozent]

    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
     
  12. Kumai

    Kumai CD-Roms Fünftchara

    [Rishi-System - Kampfgruppe Advance - LTK Rote Flamme] Kumai, Besatzung

    Kumai sah gefasst aus dem Sichtfenster. Die kleineren Schiffe des feindlichen Kampfverbandes versuchten die republikanische Schlachtlinie zu durchbrechen um die CC-7700 Fregatte anzugreifen. Und genau in diesem Moment führten die beiden imperialen Fregatten und der Strikekreuzer, das stärkste Schiff des Feindverbandes, die republikanische Kampfgruppe von der Seite zu flankieren. Die beiden Manöver waren gut aufeinander abgestimmt doch hatten sie einen Hacken: Durch die Absetzbewegung in Richtung einer Flanke des Feindes, boten sie der anderen Flanke ihren Rücken an. Wenn Korus gut aufgepasst hat, würde er jetzt den Feind in die Zange nehmen. Er würde die andere Flanke in den Rücken des Feindes rammen.

    Steuermann. Passen sie unseren Kurs an dem des Kanonenbootes an. Kommodore Korus hat uns ausdrücklich befohlen das Kanonenboot (Flipshot) zu vernichten. Die Edictor und Eraser bleiben weiterhin Sekundärziele. Ich will allerdings nicht, dass unsere Geschütze auf etwas anderes Feuern! Der Feind darf nicht zur Captor durchkommen!

    Flugleitoffizier! Ich will das die Staffeln Rot und Orange sich um die feindlichen Jäger kümmern, die versuchen mit den feindlichen Korvetten und dem Kanonenboot durch unsere Linien zu brechen. Außerdem sollen sie versuchen ihre Torpedos auf eine der Korvetten gezielt abzufeuern.


    Die Befehle wurden bestätigt und die 24 Turbolaser und die 20 Ionenkanonen des Liberator Transportkreuzers spuckten ihre tödlichen Energien auf die kleinsten feindlichen Kampfschiffe.

    Auf seinem Taktikhologramm sah er außerdem wie sich die zwei Staffeln E-Wings auf die feindlichen Raumjäger stürtzten die versuchten durch die republikanische Linie zu brechen.

    [Rishi-System - Kampfgruppe Advance - LTK Rote Flamme] Kumai, Besatzung

    A-Flügler Staffel Grün [11 Einheiten]
    A-Flügler Staffel Gelb [12 Einheiten]

    E-Flügler Staffel Rot [12 Einheiten]
    E-Flügler Staffel Orange [12 Einheiten]

    B-Flügler Staffel Blau [10 Einheiten]
    B-Flügler Staffel Violett [11 Einheiten]
     
  13. Terrec

    Terrec played by Copperblade

    [ Rishi-System - Kampfgruppe Advance - FRG Hyperion - Brücke ] Terrec

    Terrecs Faust ballte sich auf der Armlehne des Kommandantensessels, als Salve um Salve auf sein Schiff nieder gingen. Die Schilde würden bald nur noch die Hälfte des maximalen Schutzes bilden.
    Doch dann spührte man regelrecht die Erleichterung der Brückencrew im ganzen Raum, als der Feind seine bisherige Formation aufgab. Einige Schiffe versuchten unter der republikanischen Linie durchzutauchen, während die Anderen sich zur Flanke bewegten. Die Konzentration des Feindes auf die Hyperion würde damit schwächer werden. Vermutlich war dies ein verzweifelter Versuch den Projektor des CC-7700 auszuschalten.


    "Bringen sie uns auf einen entgegengesetzen Kurs der feindl. Fregatten!"

    Befahl Terrec mit einem besorgten Blick auf die Schilde: 58%. Kurz wurde der Beschuss wieder stärker bis die Hyperion den Feind passiert hatte und sich seinem Beschuss weitesgehend entzog.
    Mit dem angeordneten Kurs ließ der Twi'lek seine Fregatte nun etwas vom Feind abdriften, um ihnen eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Des Weiteren wäre ihre Position dann auch nicht ungünstig, um den Feind von hinten zu überfallen.


    "Verschaffen sie uns mehr Energie auf die Schilde!

    Die Peppers (A-Wingstaffel) sollen sich um die Raumüberlegenheit kümmern, während die Erasers (E-Wingstaffel) sich weiter dem Kanonenboot (Flipshot) witmen sollen."


    Mit feindlichen Jägern kam die Nebulon-B Fregatte klar, daher wollte Terrec vermeiden, dass seine Staffeln sich zu sehr an ihr Trägerschiff binden würden. Zwar würde das ganze nicht leicht für die E-Wings werden, aber schließlich waren sie doch Jagdbomber.

    Das Feuer der großen Schiffe flaute schließlich ab und Terrec sah vergnügt wie die Schützen der Hyperion immer wieder feindliche Jäger aus dem Raum pickten.


    "Wir warten noch kurz ab, um dann wieder mit voller Kraft in das Zentrum vorzustoßen meine Herren."

    Verkündete der Twi'lek mit einem Grinsen und seine Mannschaft schien auch schon wieder eine gewisse Vorfreude zu empfinden. Eine solche Moral gefiel dem Kommandanten.
    Doch allzulange würden sie nicht warten können, da sie schließlich den CC-7700 vor feindlichen Bombern schützen mussten.


    [ Rishi-System - Kampfgruppe Advance - FRG Hyperion - Brücke ] Terrec

    FRG Hyperion - Schilde 51%
    A-Wingstaffel Peppers - 11 Einheiten
    E-Wingstaffel Eraser - 10 Einheiten
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juni 2009
  14. Navara

    Navara die eiserne Faust der Republik

    [ Rishi | System | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]


    Die “Sunrise Over Coruscant” war aus der starren Formation der republikanischen Kampfgruppe ausgebrochen. Ihr Ziel waren die behäbigen Frachter, die auf einem Außenkurs die Flucht angetreten hatten. Auf dem Weg zu diesen gemächlichen Schiffen hatte der graue Mon Cal-Kreuzer das Feuer auf eine corellianische Korvette (“Edicator”) in der Nähe eröffnet. Dazu näherte sich auch die A-Wing-Staffel der “Sunrise Over Coruscant”, um ihr Trägerschiff zu unterstützen. Erste Salven der Turbolasertürme droschen schon auf die Schilde der unterlegenen Korvette ein.

    “Die feindliche Korvette versucht unter unserem Laserfeuer abzutauchen”, meldete der Sensoirkoffizier plötzlich. “Außerdem nähern sich die Frachter weiter dem Ende des Abfangfelds.”

    Schweigend nickte der Kommandant des Kreuzers der Neuen Republik diese Informationen ab. Ihm war bewusst, dass das unterlegene Schiff keinen Kampf mit der “Sunrise Over Coruscant” aufnahm. Seine Kanoniere hatten somit leichtes Spiel bei der Korvette. Trotzdem durfte Navara nicht das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren. Im Moment galt seine Aufmerksamkeit eher den Frachtern, denn diese waren immer noch unbehelligt von den Auswirkungen dieses Gefechts. Hätte der republikanische Verband keine CC-7700 unter den anwesenden Schiffen, wäre der Konvoi schon längst gesprungen.

    “Waffenstation, wir erhöhen die Raketenzahl, die abgefeuert werden sollen, auf vier Stück”, befahl der Twi’lek mit einem Blick auf sein Datapad. “Feuern auf mein Zeichen.”

    “Aye, Sir”, entgegnete der Waffenoffizier und gab die nötigen Befehle durch.

    Auf dem Datapad des Kommandanten färbten sich die Bildchen der verfügbaren Torpedoschächte nach und nach von einem grellen Rot in ein sattes Grün. Nun musste er sich nur noch mit dem Staffelführer der “Red Scare” absprechen. Zusammen konnten sie genügend Schäden an der imperialen Korvette verursachen. Prüfend glitt sein Blick zum taktischen Bildschirm. Zwölf kleine Punkte schwirrten langsam auf das Ziel zu. Anscheinend machten sie sich für einen ordentlichen Angriff bereit. Die nötige Geschwindigkeit hatten sie als Abfangjäger. Langsam verengten sich die Augen von Navara. Der Zeitpunkt zum Abschuss kam allmählich näher. Spannung baute sich gleichzeitig im Körper des republikanischen Flottenoffiziers auf. Er durfte nicht zögern. Plötzlich hatten die A-Wings die Feuerreichweite erreicht.

    “Feuer!”, rief Navara und seine Augen sprangen zum Panoramafenster.

    Vier Raketen wurden von den vorgesehenen Abschussanlagen der “Sunrise Over Coruscant” abgefeuert. Gleichzeitig schickten auch die Piloten der “Red Scare” jeweils zwei Torpedos pro Staffelmitglied auf die Reise. Ein Kribbeln ging durch den Körper des Kommandanten. Sogar die tätowierten Lekku zuckten leicht. Konnte dieser Angriff das Aus für die feindliche Korvette sein? Wirklich lange konnte sich Navara mit diesem Angriff nicht beschäftigen, denn die Frachter waren weiter auf ihrem Fluchtkurs. Er musste nun schnell handeln.

    “Die Kanoniere haben für den Augenblick freie Wahl der Ziele”, wies Navara den Waffenoffizier ein paar Sekunden später an. “Dazu sollen auch die letzten Raketen an Gegner in der Nähe verbraucht werden. Wir wollen den Verband solange noch unterstützen wie es möglich ist.”

    “Jawohl, Commander”, sagte Lt. Kubis mit kraftvoller Stimme und ein Lächeln war auf seinem menschlichen Gesicht zu erkennen.

    “Steuermann, gehen Sie nun auf einen direkten Abfangkurs bei den Frachtern”, befahl der Twi’lek als nächstes. “Die A-Wings sollen sich um uns formieren und etwaige Angriffe von feindlichen Jägern abwehren.”

    Nun hatte sich der graue Mon Cal-Kreuzer einen Weg durch die feindliche Verteidigungslinie gebahnt. Man war dem Ziel, die schutzlosen Frachter des Konvois, einen Schritt näher gekommen. Sofort teilten sich die roten Abfangjäger der Neuen Republik um das gesamte Schiff in kleinen Gruppen auf. Bisher hatte die Staffel noch keine Verluste zu verzeichnen, aber ewig konnte dieser Zustand nicht gehalten werden. Auf Mon Calamari hatte man auch neue Rekruten bei den “Red Scare” aufgenommen. Bekanntlich war die Lebensspanne schlechter Absolventen nicht gerade sehr lang und Cpt. Myn Forge wusste, dass sich auch der ein oder andere Kandidat bei seinen Leuten befand. Auch Navara war sich dieses Umstands bewusst.


    [ Rishi | System | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]

    MC40a “Sunrise Over Coruscant” - Schilde 95%

    A-Wings: “Red Scare” (12 Jäger) im Einsatz


    [@ Jade: Du kannst dir aussuchen, ob und wie dein Schiff zerstört worden ist. Wollte es mir nicht anmaßen darüber zu entscheiden ^^]
     
  15. Wes Korus

    Wes Korus Offizier der Republik

    - [Rishi-System - Kurs auf Rishi - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Das taktische Hologramm, welches auf eines der gewaltigen Brückenfenster projiziert war, veränderte sich im Sekundentakt und ebenso schnell kamen Meldungen herein. Der leichte Mon Calamari Kreuzer verließ die Formation exakt zwanzig Sekunden nach Gefechtsbeginn und einen Moment später folgte die A-Wing Staffel ihrem Basisschiff. Wes nickte zufrieden, als der Kreuzer weiterhin die Geschütze auf sein Primärziel richtete und auch Torpedos abfeuerte. Commander Ven machte seinen Job sehr gut, wenn er jetzt noch die Frachter aufhielt dann hatte er alles richtig gemacht und lange würde die kleine Korvette diesem Beschuss auch nicht mehr standhalten können.
    Insgesamt sah es für die republikanischen Einheiten sehr gut aus. Der Feind konzentrierte sein Feuer zwar immer noch auf der "Hyperion", aber die imperialen Einheiten steckten ebenso viel ein. Alleine der Stirke Kreuzer, welcher sich dem konzentrierten Feuer der "Legend" nicht entziehen konnte, würde bald schwere Treffer einstecken müssen und der imperiale Kommandant schien nichts dagegen unternehmen zu wollen. Wollte er sich einfach seinem Schicksal fügen? Unwahrscheinlich. Er musste noch irgendetwas in der Hand haben oder hoffte er einfach nur den Frachtern genügend Zeit zu verschaffen? Dadurch das die "Sunrise" nun Kurs auf diese genommen hatte, musste er auch dieses Ziel als so gut wie gescheitert betrachten.

    Hinter ihm hörte er wie Captain Taylor mit einem Steuermann sprach und diesen Anwies die Position des Sternenzerstörers geringfügig zu verändern, um zusätzliche Geschütze auf den mittelschweren Kreuzer richten zu können. Ein Petty Officer reichte ihm ein Datapad und Wes senkte für einen kurzen Augenblick den Blick darauf, es beinhaltete die aktuellen Abschüsse und Verluste der Sternenjäger der Kampfgruppe. Es sah gut aus. Trotz einiger Verluste, war die Verlustrate im richtigen Verhältnis zum bisher erzielten Erfolg. Der Commodore mochte es nicht gerade Menschenleben in Prozent darzustellen und abzuwägen, allerdings wurde daran der Erfolg der Operation bemessen und für viele der Soldaten im Hauptquartier, die diese Daten auswerteten, waren es einfach Zahlen und keine Lebewesen. Für ihn jedoch war jeder Toter ein Toter zu viel, nur konnte er bei den Piloten leider wenig daran ändern. Er schloss das Datapad an einem anderen Anschluss seiner Konsole an und legte es neben jenes mit den taktischen Daten, welche auf die Holokarte übertragen wurden. Ein weiteres Display leuchtete auf und stellte nun die Listen mit Abschüssen und Verlusten nebeneinander und würden regelmäßig aktualisiert werden.

    Dann richtete er sein Augenmerk wieder auf die taktische Karte. Die Imperialen hatten soeben begonnen ihre Positionen zu verändern. Während die leichten und schnellen Einheiten ihr Level, im Verhältnis zu seiner Kampfgruppe, senkten und unter dieser hindurch flogen, nahmen die beiden Fregatten und der Strike ein Flankenmanöver vor. Die beiden Nebulons würden Steuerbord an der Kampfgruppe vorbeiziehen, während der Kreuzer die Backbordseite nahm, dabei aber immer noch in Reichweite der "Legend" bleiben würde. Die "Rote Flamme" änderte bereits ihren Kurs um den schnelleren Einheiten zufolgen, der Liberator-Kreuzer würde allerdings kaum dran bleiben können. Die "Hyperion" veränderte ebenfalls ihren Kurs, eine Linie zeigte an das sie einen Kurs entgegengesetzt dem der feindlichen Fregatten gewählt hatte. Wes nickte innerlich. Hudorra und Kumai machten ebenfalls alles richtig und blieben an ihren Primärzielen, statt zu warten bis sie einen Befehl erhielten wie sie auf die neue Situation reagieren sollten. In diesem Fall war das vollkommen richtig, Wes hoffte jedoch das sie in jenen anderen Fällen wo es nicht richtig wäre, auch richtig reagierten.

    Das Ziel der Imperialen war ganz klar die "Captor" und der Commodore hoffte das sich Xularit seine Worte gut eingeprägt hatte und keinen Mist baute. Ansonsten würde es unangenehme Folgen für die Captain haben.


    "Die "Hyperion" soll sich unverzüglich zur "Captor" begeben und ihr die feindlichen Jäger vom Leib halten. Auch alle anderen Einheiten lassen sich zurückfallen - mit Ausnahme der "Sunrise" natürlich."

    Das er den MC40 Kreuer aus dem Gefecht hatte entfernen müssen war zwar kein Problem, aber ärgerlich war es allemal. Schließlich ging hier gute Feuerkraft verloren, die man nun gegen Frachter einsetzen musste.
    Er studierte kurz noch das taktische Hologramm. Die CC-7700 Fregatte würde so oder so in das Gefecht verwickelt werden, etwas das er hatte verhindern wollen - was ihm aber nicht gelungen war. Warum sollte er sie also weiterhin dort hinten lassen? Er konnte sie auch gleich nach vorne ziehen und so die Frachter noch ein wenig länger im System halten. Man muss halt dafür Sorgen, das sie nicht zu viel Feuer bekam. Außerdem wollte er sich nicht in die Defensive drängen und das Gefecht von seinem Gegner diktieren lassen.


    "Die "Captor" soll sich ihrerseits in unsere Formation begeben und den Rumpf der "Legend" als Deckung vor dem schwersten Beschuss nutzen. Die anderen Einheiten sollen ebenfalls an ihren Primärzielen blieben, aber diese auch davon abhalten das Feuer auf die "Captor" zu eröffnen."

    Dies sollte einfach dadurch möglich sein sich immer zwischen dem Feind und der Abfangeinheit zu befinden. Durch dieses Manöver würde sich der Sternenzerstörer zwar mitten in der Formation befinden, aber das hatte seine Vorteile. So war kein Schiff vor der Feuerkraft seines Flaggschiffes sicher und wenn sie die "Captor" angreifen wollten. Kamen sie automatisch in die Reichweite seiner Geschütze.

    "Captain Taylor?", er hatte sich herumgedreht und winkte die Kommandantin des Schiffes zu sich.

    "Ihr Primärziel ist ab sofort der Schutz der "Captor". Wie das entscheiden sie selber. Aber Teilen sie so viel Schaden wie möglich an alle Schiffe in der Umgebung aus. Nach Möglichkeit sollten sie auch den Strike nicht vernachlässigen."

    Die schwarzhaarige Captain nickte und bestätigte den Befehl, ehe sie sich zu ihrem XO zurückzog und die Sache mit ihm besprach.
    Wes hatte vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten seiner Flaggkommandantin. Was sie bis jetzt gezeigt hatte zeigte das jedes Wort in ihrer Akte wahr gewesen war und aus diesem Grund hatte er sich auch entschieden ihr nicht zu diktieren wie sie dieses Ziel mit ihrem Schiff erreichte. Sie würde schon die richtige Entscheidung treffen.

    Er drehte sich wieder zur Holokarte herum. Die beiden Corellianer seiner Kampfgruppe hingen immer noch wie Mynocks am Heck von FRG2 ("Elegy") und die "Evarts" (CRK) war dabei ihre letzten Torpedos gegen das größere Schiff zu werfen. Die B-Wings wendeten gerade für einen weiteren Anflug auf das vermeintliche Flaggschiff der imperialen Systemstreitkräfte und ihren 'Kindermädchen' versuchten die feindlichen Sternenjäger von ihnen fernzuhalten - was bis jetzt relativ gut geklappt hatte. Allerdings mit einigen zusätzlichen Verlusten der X-Wing Staffeln bezahlt worden war...


    - [Rishi-System - Kurs auf Rishi - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Kampfgruppe "Advance":
    RSD "Legend of the Republic" - Schilde 96% [Flaggschiff]
    MC40 "Sunrise over Coruscant" - Schilde 95% [Ven]
    LTK "Rote Flamme" - Schilde 92% [Kumai]
    CC-7700 "Captor" - Schilde 99% [1 Gravitationswellenprojektor aktiv]
    FRG "Hyperion" - Schilde 50% [Hudorra]
    CRK "Evarts" - Schilde 86%
    CRV "Silver Ray" - Schilde 88%
     
  16. Jade Dalmascae

    Jade Dalmascae Avatar of War

    [Orbit von Rishi ~ Nebulon-B Fregatte ‚Dirge‘ ~ Brücke] – Captain William Agriton

    NEIN! Das konnte, durfte einfach nicht sein! Schweiß, der so oder so schon auf seiner Stirn gestanden hatte, schien sich nur noch weiter auszubreiten und überall an seinem Körper aus den Poren zu kämpfen. William rang verzweifelt um die Raison seiner sonst so ruhigen und entspannten Gedanken. Was war heute nur mit ihm los, das er so sehr aus den Fugen geriet? Unglaube zeichnete nicht nur seine Gedanken, sondern auch sein Gesicht, als der alternde Captain auf die taktische Hologrammkarte des Gefechts blickte. Was sich ihm offenbarte war... fatal. Die Edictor war verloren und seine Manöver hatten ihn vielleicht jetzt in eine Position gebracht, da die Schiffe unter seinem Kommando und... bezeichnender noch, er, zwar noch immer ausgelöscht würden, lediglich nicht ganz so schnell. Doch der Tod schien ihm so sicher, das man nur tief genug in seine Augen sehen musste um ihn dort heraus zu lesen. Er war am Ende, am Ende seiner Möglichkeiten – so schien es ihm und so verhielt er sich auch. Seine Crew damit nur unnötig nervöser machend, konnte selbst sein Erster Offizier nicht so recht mit dem wie ausgewechselten Captain klarkommen. Sollte er sich nun gegen seinen Kommandanten wenden und versuchen zu retten, was zu retten war, oder hatte der Captain vielleicht doch alles im Griff? Unschlüssig konnte der Kommandant der Dirge dessen Blick zu ihm und den einzelnen Stationen wandern sehen. Was nur, sollte er tun? Was konnten sie noch tun? Mussten sie noch etwas tun? Hatte er denn nicht schon die Erkenntnis, das sie nur noch versuchen konnten die Frachter hier raus zu bringen gehabt und sich damit abgefunden, sein Leben zu beenden, oder besser gesagt, dem Ende entgegenzutreten...? Ja. Das hatte er. Und er hatte diese Möglichkeit gedreht und gewendet wie man nur konnte, aber es war einfach nichts anderes möglich...

    „Die Nebulon Fregatte(Hyperion) manövriert aus der Feuerreichweite heraus, Sir!“

    „Nehmen sie die feindliche Korvette unter Feuer!“

    Mit einem Mal war die Zuversicht wieder in seinen Gliedern. Der Schweiß der noch immer auf seiner Stirn stand und sich auch an Händen und Rücken gebildet hatte, versiegte. Beinahe ein wenig genervt wischte er sich über die Stirn und reckte sich. Stellte sich wieder auf und blickte seinen Ersten Offizier mit festem Blick an, nickte ihm zu und straffte seine Glieder nochmals. Wenn sie schon untergehen sollten, dann wenigstens würdevoll, wie es sich für einen imperialen Offizier gebührte! Kaum zu glauben das er tatsächlich mit dem Gedanken gespielt hatte, seine Schiffe zu opfern um sie den Feind rammen zu lassen. Er würde hier nicht so abtreten. Und vor allem nicht pflichtmissachtend handeln, nicht er, nicht nach so vielen Jahren des Dienstes.

    „Kommunikation. Ich will sofort eine Nachricht an das Flotten HQ rausgeschickt haben. Senden sie ihnen die Einheitensignaturen und alle weiterhin relevanten Daten über diesen Angriff. Bereiten sie diese Nachricht vor und schicken sie sie auf meinen Befehl hin ab. Vorher: Übermitteln sie an die Flipshot und die Eraser das sie den Rumpf der verdammten CC-7700 zwischen sich und den Feind bringen sollen. Wenn es sein muss, sollen sie sich im 90° Winkel zur Ekliptikebene positionieren. Ausführen!“

    Er konnte spüren wie sich seine Zuversicht auf die seiner Männer auswirkte. Innerlich hoffte William nur, das es noch nicht zu spät war, diesem verdammten Pack zu zeigen, das sie egal aus welcher Situation heraus gefährlich werden konnten. Sein Verhalten war wenn Schuld daran, das dieser Angriff nicht entsprechend aufgehalten und die Frachter gerettet werden konnten. Aber er würde sich nicht geschlagen geben, nicht jetzt wo er gerade erst wieder klar sehen und denken konnte. Nein. Sein Dienst galt nicht ihm und seiner makellosen Akte, sein Dienst galt dem Imperium und dessen Bürgern, seiner Mannschaft! Mal um Mal erschütterten Explosionen die Fregatte der Nebulon-B Klasse. Die Schildanzeige sank mit jedem Mal und allzu lange würden sie nicht mehr durchhalten, aber es blieb noch genug Zeit, genauso bei allen anderen Einheiten, noch blieb genug Zeit.

    „Neues Prioritätsziel für alle Einheiten, inklusive Jägerverbände: Feuerkonzentration auf die feindliche CC-7700 Fregatte! Unsere Frachter müssen aus dem System raus, das ist das mindeste was wir noch erreichen können!“

    Angetrieben von seiner lauter gewordenen Stimme machte man sich energischer, vielleicht auch hektisch, wieder ans Werk. Seine Augen wanderten zwischen dem Anblick des republikanischen Zerstörers dort draußen und all den Daten auf seinem Taktikhologramm hin und her. Nicht so recht wissend wohin er nun schauen sollte...

    [Orbit von Rishi ~ Nebulon-B Fregatte ‚Dirge‘ ~ Brücke] – Captain William Agriton

    Rishi Systemstreitkräfte:
    NEB Dirge [Schilde: 49 Prozent]
    - 2 Staffeln TIE-Fighter (13 Einheiten einsatzbereit)
    NEB Elegy [Schilde: 57 Prozent]
    -2 Staffeln TIE-Fighter (11 Einheiten einsatzbereit)
    CRK Flipshot [Schilde 63 Prozent]

    Garnisonsstaffeln:
    -2 Staffeln TIE-Fighter (9 Einheiten einsatzbereit)
    -4 Staffeln TIE-Abfangjäger (39 Einheiten einsatzbereit)

    Konvoiverteidigung:
    STR Rampart [Schilde 42 Prozent]
    - 2 Staffeln TIE-Abfangjäger (17 Einheiten einsatzbereit)
    - 1 Staffel Angriffskanonenboote (10 Einheiten einsatzbereit)
    CRV Edictor [ZERSTÖRT]
    CRV Eraser [Schilde 62 Prozent]

    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Bulk Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
    Frachter Xi-Con Klasse [Schilde 100 Prozent]
     
  17. Navara

    Navara die eiserne Faust der Republik

    [ Rishi | System | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]


    Mit Wohlwollen beobachtete der grünhäutige Kommandant des grauen Mon Cal-Kreuzers die gesamte Situation. Die republikanische Seite hatte mit der Zerstörung einer corellianischen Korvette (“Edicator”) einen kleinen Vorteil gewonnen. Es war ein koordinierter Angriff von Kreuzer und Jägerstaffel gewesen, der zur Vernichtung des imperialen Schiffs geführt hatte. Auf der ganzen Brücke war ein leichter Anstieg von Erleichterung zu bemerken. Nun hatte die Mannschaft ihre Feuertaufe überstanden. Ohne nennenswerte Schäden waren sie aus diesem Zweikampf getreten, aber eine weitere Aufgabe stand der Crew der “Sunrise Over Coruscant” noch bevor. Sie mussten die Frachter an einer Flucht hindern. Es waren nicht mehr viele Minuten bis die langsamen Ziele den Masseschatten der CC-7700 verlassen konnten. Aus diesem Grund war Eile geboten.

    Cmdr. Navara Ven beobachtete dieses Szenario mit wachsendem Interesse. Immer wieder schnellte sein Blick zu seinem eigenen Datapad. Die Kanoniere des Kreuzers feuerten in diesem Augenblick auf mögliche Ziele in der Umgebung. Auch die restlichen Raketen, die das Schiff noch zur Verfügung hatte, wurden auf diese Ziele verteilt. Man wollte damit die republikanischen Kreuzer unterstützen. Besonders die “Hyperion” hatte in diesem Moment einige Probleme, denn neben dem CC-7700 war sie eines der Hauptziele. Navara konnte dem anderen Twi’lek-Kommandanten jedoch nicht zur Hilfe kommen. Der Auftrag, den er von Com. Korus erhalten hatte, hatte einfach eine höhere Priorität.

    Auf einem direkten Abfangkurs steuerte die “Sunrise Over Coruscant” auf die sechs imperialen Frachter zu. Die “Red Scare”, unter dem Kommando von Flight Captain Forge, behielten weiter ihre Stellung am Trägerschiff. Bisher hatte sich keine feindliche Staffel zu ihnen verirrt. Komischer Weise war kein Murren über den Funk von einem der Piloten zu hören. Ein Lächeln zeichnete sich auf dem Gesicht des Twi’lek ab. Im Kopf überschlug er die Entfernung zu seinen Zielen. Mit jeder Sekunde schmolzen die Klicks wie Eis in der prallen Sonne von Ryloth. Ganz leicht zuckten die tätowierten Lekku des Kommandanten.

    “Die Kanoniere sollen das Feuer einstellen”, befahl er und brach damit die flüsternde Ruhe auf der Brücke. “Sensorik, markieren Sie die sechs Ziele und weisen Sie diese der Waffenstation zu. In Reichweite sollen die Ionenkanonen auf die Frachter feuern.”

    Die angesprochenen Brückenoffiziere nickten schweigend und machten sich an die Arbeit. Sofort hörten die Turbolaser an den verschiedenen Stellen des Mon Cal-Kreuzers auf rote Blitze zu spucken. Man wollte sich vollkommen auf die Verfolgung der feindlichen Frachter, die auf einem Außenkurs waren, konzentrieren. Aufmerksam ließ Navara seinen Blick über die Brücke schweifen. Die meisten Informationen, die auf den diversen Bildschirmen aufblinkten, hatte er auch auf seinem Datapad. Somit glich er bloß hin und wieder die beiden Sachen ab. Innerlich ärgerte er sich ein bisschen, denn er konnte nicht im Zentrum des Gefechts sein Können beweisen. Nur stand es ihm nicht zu Kritik am kommandierenden Offizier zu üben.

    “Kommunikation, ziehen Sie die A-Wing-Staffel wieder ab”, wies Navara einen Augenblick später an. “Sie sollen sich lieber um die imperialen Jäger kümmern und so unseren Verband schützen. Im Notfall können wir sie auch später wieder zu uns rufen.”

    “Aye, Commander”, entgegnete der Kommunikationsoffizier und gab die Anweisung an den Staffelkommandanten weiter.

    Es dauerte nicht sehr lang und die “Sunrise Over Coruscant” hatte die nötigen Kilometer für einen Angriff hinter sich gebracht. Von einer Sekunde auf die nächste erwachten die Ionenkanonen und blaue Blitze zerrissen in mehreren Salven die Schwärze des Alls. Die speziellen Kanonen konzentrierten sich jeweils zu zweit auf ein Ziel. Da die Kanonen am Heck noch außerhalb der Reichweite waren, schwiegen sie in diesem Augenblick noch. Auf der Brücke beobachteten die anwesenden republikanischen Mannschaftsmitglieder das ganze Szenario aufmerksam. Einige hielten sogar den Atem an als die ersten Salven auf die Schilde der feindlichen Frachter prallten. Sofort kamen neue Erkenntnisse auf die taktischen Bildschirme. Es waren sechs Frachter, die sich auf dem Außenkurs befanden. Drei davon gehörten der Bulk-Klasse an und der Rest der Xi-Con-Klasse, die stärkere Schilde hatte und damit die schwere Nuss zum Knacken war.

    Eine Ionensalve nach der anderen schwächte die Schilde der ausgewählten Ziele. Natürlich war der Mon Cal-Kreuzer in Feuerkraft diesen kleinen Feinden überlegen, weshalb man schnell erste Erfolge verzeichnen konnte. Innerhalb weniger Sekunden zuckten mehrere Blitze über die dicken Hüllen aus Metall der ersten Ziele. Sofort fielen wichtige Systeme wie Schilde und Antrieb beim Feind aus. Damit waren sie vollkommen bewegungsunfähig. Die Kanoniere des Mon Cal-Kreuzers ließen dennoch keine Zeit verstreichen und kümmerten sich um die nächsten Ziele. Allmählich kamen die Feinde in einen kritischen Bereich, denn es waren nicht mehr viele Kilometer bis zum Rand des Abfangfeldes. Erste Schweißtropfen zeichneten sich auf der grünen Stirn des republikanischen Kommandanten ab. Navara biss sich sogar leicht auf die Unterlippe. Jedoch hatte die Mannschaft der “Sunrise Over Coruscant” Glück, denn sie konnten den letzten Frachter mit vereinter Kraft kurz vor dem Rand stoppen. Somit hatten sie ihre Befehle erfolgreich ausgeführt.

    “Benachrichtigen Sie Com. Korus, Kommunikation”, befahl Navara mit ruhiger Stimme. “Wir beziehen hier Stellung und warten auf weitere Befehle. Sensorik, behalten Sie die gesamte Umgebung im Blick.”

    Innerlich freute sich Navara über diesen Erfolg und seine Mannschaft. Sie hatten ordentlich zusammen gearbeitet. Darum ließ sich der Twi’lek zu einem freundlichen Grinsen hinreißen. Leicht erschöpft fiel er in seinen Sessel. Das Gefecht hatte seinen Zenit überschritten. Ein Sieg für die Neue Republik zeichnete sich ab. Endlich hatte Navara seinem Feind die Faust zeigen können. Wieder zuckten die Lekku des Kommandanten fast unmerklich. Nun war er auf weitere Befehle gespannt. Wenigstens seinen Patzer bei Bimmisaari hatte er ausgeglichen.


    [ Rishi | System | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]


    MC40a “Sunrise Over Coruscant” - Schilde 95%

    A-Wings: “Red Scare” (12 Jäger) im Einsatz
     
  18. Wes Korus

    Wes Korus Offizier der Republik

    - [Rishi-System - Kurs auf Rishi - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Eine der feindlichen Korvetten konnte dem Beschuss des leichten Mon Calamari Kreuzer und seiner A-Wings nichts mehr entgegensetzen. Die Schilde brachen zusammen und die Torpedos trafen auf die, nun ungeschützte, Panzerung. Gegen Laserbeschuss konnte sie vielleicht noch für ein paar Sekunden etwas ausrichten. Die Flugkörper rissen jedoch klaffende Löcher in die Rumpfplatten und einen Moment später schossen einige, wenige Rettungskapseln aus dem zum Tode verurteilten Wrack. Die "Sunrise over Coruscant" war bereits an dem Wrack vorbeigezogen und auf Außenkurs gegangen. Auf der taktischen Karte wurde eine geschätzte ETA für das Erreichen der Frachter angezeigt. Sie würden es nicht in den Hyperraum schaffen. Dafür war der leichte Kreuzer zu schnell.

    Die anderen Einheiten unter seinem Kommando befolgten ebenfalls ihre Befehle. Die "Hyperion" näherte sich der CC-7700, welche in wenigen Augenblicken den Schutz der "Legend" erreicht haben würde.


    "FRG1 feuert nun auf die "Silver Ray", Sir!", meldete ein junger Sensorspezialist.

    Wes verfolgte es schweigend auf dem taktischen Display. Die Korvette befand sich Achtern der zweiten Fregatte ("Elegy") und unterstützte die "Evarts" bei dem Versuch die Heckschilde des größeren Schiffes zu überlasten. In der direkten Umgebung befand sich das vermeintliche Flaggschiff der Imperialen, welches immer noch von den B-Wings unter Beschuss genommen wurde. Allerdings hatten diese nur noch für einen Anflug Torpedos in ihren Magazinen und waren ordentlich dezimiert worden. Den begleitenden X-Wings ging es nicht anders, eher schlechter. Schließlich mussten sie das feindliche Feuer auf sich lenken um den schwereren Maschinen einen sauberen Vektor zuliefern. Möglicherweise konnten sie die Schilde noch zum Zusammenbruch bringen. Es brauchte keine neuen Befehle. Die Schilde der "Silver Ray" waren noch frisch genug um dem Feuer standhalten zu können und im Notfall konnte Swanson immer noch aus dem Gefecht aussteigen, die Korvette war schnell genug dafür.

    Die beiden imperialen Korvetten veränderten nun wieder ihre Positionen und manövrierten die "Rote Flamme" aus, um sich der "Captor" nähern zu können, welche so eben den Feuerbereich des Sternenzerstörers erreicht hatte. Schlecht für die Imperialen. Gut für sie.


    "Die "Captor" wird unter uns Position beziehen. Drehen sie das Schiff nach Steuerbord und eröffnen sie mit den Backbordbatterien das Feuer auf die beiden Corellianer, während die Steuerbordgeschütze weiterhin dem Strike einheizen!", befahl die Kommandantin des Sternenzerstörers und ihre Crew bestätigte die Befehle.

    Allerdings reagierten die feindlichen Korvetten auf das Manöver und zwar so wie Wes es seinen Schiffen zuvor immer wieder befohlen hatte. Sie nutzten den Rumpf des Abfangschiffes als Schutz vor den vernichtenden Feuer der "Legend of the Republic".


    "Rollen sie, auf mein Kommando, das Schiff nach Steuerbord und die "Captor" soll nach Backbord um uns herum rotieren!", wieder Captain Taylor.

    Wes erkannte ihren Plan. Die CC-7700 war genau so schnell wie die Korvetten und genauso manövrierfähig. Im Gegensatz zum dem republikanischen Flaggschiff. Wenn die Abfangeinheit nun um die rollende "Legend" rotierte, dann würden die Korvetten des Imperiums automatisch den Rumpf der Fregatte nicht mehr als Deckung nutzen können und würden immer wieder schwere Treffer einstecken müssen und den Strike konnte man nebenbei noch weiter beschießen, da man die eigene Position nicht verließ.


    "Ausführen!"

    Die Schiffe setzten sich in Bewegung, doch Wes konnte das Manöver nicht weiter auf verfolgen. Denn auf der taktischen Karte passierte im gleichen Moment noch etwas anderes. Die feindlichen Einheiten bewegten sich nun alle auf das Zentrum der republikanischen Formation zu. Selbst die Sternenjäger. Das Ziel war nicht schwer zu erraten. Die "Captor"!

    "Alle Einheiten behalten ihre Ziele bei! Die Sternenjäger sollen feindliche Jagdmaschinen als sekundär Ziele einstufen. Am wichtigsten ist es die Angriffskanonenboot zu erledigen. Danach wieder freie Zielauswahl."

    Die Befehle wurden vom Jägerleitstand der "Legend" bestätigt und weitergegeben. Denn diese Kanonenboote waren verheerend, wenn auch nicht so stark wie Raketenboote stellten sie dennoch eine gewaltige Gefahr für ihre Ziele dar.

    "Die "Sunrise" meldet: Alle Frachter ausgeschaltet! Erwarten weitere Befehle."

    Ven hatte sein Ziel also erreicht. Hervorragend. Jetzt konnte er den MC40 wieder im Gefecht einsetzen. Allerdings brauchten die Frachter weiterhin ein paar Aufpasser.

    "Sie soll wieder ins Gefecht eintreten. Ziel: FRG1 ("Dirge"). Schicken sie...", er warf einen Blick auf die Daten der Sternenjäger, "..."Spike" zum Aufpassen zu den Frachtern. Sie haben Feuererlaubnis wenn man nicht ihren Befehlen folgt."

    Es handelte sich um eine der X-Wing Staffeln der "Legend", welche zuvor die B-Wings bei ihren Angriffen gedeckt hatten. Allerdings hatten sie bereits fünf Piloten verloren und er wollte nicht einen Totalausfall, denn wenn die Hälfte der Staffel abgeschossen wurde, dann würde man sie möglicherweise auflösen.

    Sein Blick kehrte zum taktischen Hologramm zurück. Es sah gut aus für die Republik. Die Sternenjäger versuchten die Kanonenboote abzufangen. Die beiden Corellianer duellierten sich mit FRG2, während die "Rote Flamme" wieder zu den feindlichen Korvetten aufgeschlossen hatte und das Flaggschiff beim Beschuss eben jener unterstützte. Schließlich konnten sich die feindlichen Schiffe nicht vor Beschuss von beiden Seiten schützen. Der Strike steckte ebenfalls noch immer Feuer der "Legend" ein und nur das feindliche Flaggschiff war momentan noch sicher, aber nur solange bis sich Commander Ven auf Laserreichweite genähert hatte. Die "Captor" versuchte irgendwie den Rumpf des Sternenzerstörers als Schild zu nutzen, allerdings konnte sie sich schließlich nicht vor Feuer aus allen Richtungen schützen und erhielt immer wieder Treffer. Die Rotation um die Achse des Flaggschiffs war allerdings eine hervorragende Möglichkeit sich dem feindlichen Feuer nicht zu lange und intensiv auszusetzen...


    - [Rishi-System - Kurs auf Rishi - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Kampfgruppe "Advance":
    RSD "Legend of the Republic" - Schilde 93% [Flaggschiff]
    MC40 "Sunrise over Coruscant" - Schilde 97% [Ven]
    LTK "Rote Flamme" - Schilde 85% [Kumai]
    CC-7700 "Captor" - Schilde 81% [1 Gravitationswellenprojektor aktiv]
    FRG "Hyperion" - Schilde 45% [Hudorra]
    CRK "Evarts" - Schilde 75%
    CRV "Silver Ray" - Schilde 72%
     
  19. Navara

    Navara die eiserne Faust der Republik

    [ Rishi | System | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]


    Etwas außerhalb vom Zentrum des kleinen Gefechts zwischen imperialen Verteidigungseinheiten und den republikanischen Angreifern, die allmählich ihren Vorteil ausbauten, schwebten sechs Frachter völlig bewegungslos auf ihrem Außenkurs. Hier und da sprangen noch ein paar blaue Funken, die Blitzen ähnelten, über die intakte Metallhülle. Es war eine missglückte Flucht für die sechs Frachter des Imperiums. Mehrere Salven, abgefeuert von den Ionenkanonen eines Mon Cal-Kreuzers der Klasse 40a, hatten problemlos ihre Hauptsysteme außer Kraft gesetzt. Nun wurde die Mannschaft nur noch durch die Notsysteme am Leben gehalten. Zu allem Überfluss hatte sich der Angreifer, die “Sunrise Over Coruscant”, wie ein Wachhund vor den bewegungsunfähigen Schiffen platziert.

    Auf der Brücke des republikanischen Kreuzers arbeiteten die Mannschaftsmitglieder, die für die Sensorik zuständig waren, auf Hochtouren. Man rechnete jeden Moment mit imperialer Verstärkung oder einem komischen Zufall. Natürlich war ihnen die derzeitige Lage des Imperiums bekannt. Die Spaltung des Sith-Ordens war eine Möglichkeit für die Neue Republik gewesen um einen eignen militärischen Auftakt zu starten. Aus diesem Grund war die Kampfgruppe “Advance” nun auch im Rishi-System. Navara beobachtete das ganze Szenario von seinem Sessel aus. Innerlich hoffte der republikanische Flottenoffizier auf einen weiteren Befehl. Ungeduldig tippte er mit einem Finger auf die Lehne. Er war in so einem Gefecht nur ungern der Wachhund.

    “Sir, neue Befehle von Com. Korus, meldete der Kommunikationsoffizier. “Wir sollen uns um das Ziel “Fregatte Eins” (“Dirge”) kümmern.”

    Sofort sprang der grünhäutige Twi’lek auf. Seine Lekku zuckten vor Freude auf diesen Kampfbefehl. Ohne den Hauch einer Verzögerung musterte er den taktischen Bildschirm. Sie konnten das neue Ziel ohne Probleme erreichen. Bei seinem Lächeln konnte man die spitzen Zähne aufblitzen sehen. Sein Kampfgeist war wieder erwacht. Schnell ließ er seinen Blick über die Brücke schweifen. Alle Anwesenden warteten auf seine Befehle. Sie waren bereit für einen weiteren Kontakt mit dem Feind. ‘Leider haben wir keine Raketen mehr’, schoss es Navara durch den Kopf. Die “Sunrise Over Coruscant” musste sich also auf ihre Turbolaser und Ionenkanonen verlassen.

    “Steuermann, nehmen Sie Kurs auf die “Fregatte Eins” mit einem rasanten Tempo”, befahl der Kommandant mit lauter Stimme. “Wir wollen diesem Schiff eine volle Breitseite geben. Waffenstation, alle Kanoniere sollen sich für einen weiteren Angriff bereit machen.”

    “Aye, Commander”, entgegneten die angesprochenen Offiziere.

    Die riesigen Triebwerke des grauen Kreuzers, der farblich einem schlichten Korallenriff glich, erwachte zu neuem Leben. Ein blauer Schein erfüllte den Antrieb und brachte das Schiff auf volle Fahrt. In einiger Entfernung näherte sich eine Staffel an X-Wings, die als Ablösung für die “Sunrise Over Coruscant” herhalten musste. Mit steigender Geschwindigkeit näherte sich der Kreuzer seinem Ziel, eine Nebulos-B Fregatte des Imperiums, und erst im richtigen Moment begannen die Turbolaser und Ionenkanonen zu feuern.

    “Die Kanoniere sollen ihr Feuer auf den Antrieb und die Schildgeneratoren konzentrieren, Lt. Cmdr. Rarr, wies Navara seinen ersten Offizier an.


    [ Rishi | System | Kampfgruppe “Advance” | MC40a “Sunrise Over Coruscant” | Brücke | mit Brückenleuten ]


    MC40a “Sunrise Over Coruscant” - Schilde 95%

    A-Wings: “Red Scare” (12 Jäger) im Einsatz
     
  20. Wes Korus

    Wes Korus Offizier der Republik

    - [Rishi-System - Kurs auf Rishi - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Der Kampf im Weltraum vor Rishi hatte eine Ende gefunden und die Neue Republik hatte gesiegt! Die Überlebenden imperialen Piloten hatten sich zum dritten Planeten des Systems zurückgezogen, während von den Kriegsschiffen nicht mehr als ausgebrannte oder zerbrochene Wracks übrig geblieben waren. Ausgestoßene Rettungskapseln folgten den Sternenjägern in Richtung Rishi und würden, dank der kurzlebigen Manövrierdüsen, auch dort ankommen. Wes hatte sich dagegen entschieden sie aufzunehmen, da er seine Kampfgruppe nicht auch noch mit Kriegsgefangenen belasten wollte - sie würden genug mit den Frachtern zu tun haben.

    Einen Moment lang hielt der Commodore noch den Blick auf die zerstörten imperialen Schiffe gerichtet. Sie hatten gut gekämpft und ihre Pflicht erfüllt, doch hatten sie von Anfang an keine Chance gehabt. Sie hätten ihr Leben nur für die Flucht der Frachter geopfert, doch auch hier hatte er den imperialen Kommandanten geschlagen. Stumm und unmerklich neigte Wes den Kopf vor den feindlichen Schiffen, dann wandte er sich von dem Anblick ab und kehrte zur taktischen Karte zurück. Es befanden sich keine feindlichen Einheiten mehr im System, zumindest keine bewaffneten und man würde sich nun in Ruhe den Frachtern widmen können und die Tibanna Gas-Förderanlangen auf Rishi Moon ausschalten können. Allerdings hatte er nicht vor sich zu viel Zeit zu lassen. Verstärkung von Ukio konnte bereits unterwegs sein und das konnte zu Problemen führen - auch wenn alle seine Schiffe das Gefecht ohne Schäden überstanden hatten.

    Zu erst die Frachter und dann die Förderanlagen. Am Besten würde es sein die Frachterbesatzungen in die Rettungskapseln zu stecken und ebenfalls gen Rishi zu schicken. So könnte man die Frachter mit einer neuen Besatzung bemannen und ohne Probleme zurück nach Mon Calamari eskortieren. Die "Legend" konnte sich zwei von den Container Frachtern vornehmen und die "Rote Flamme", so wie die "Sunrise" je zwei weitere Frachter. Die kleine Besatzung, so wie etwaige Soldaten in die Rettungskapseln verfrachten und davon schießen. Dann die Frachtlisten ans Flaggschiff schicken und die Schiffe neu bemannen. Fertig.


    "Captain Taylor?", er winkte seine Flaggkommandantin zu sich.

    "Ich möchte das die "Legend" zwei der drei Container Frachter aufbringt und die Besatzung in den an Bord befindlichen Rettungskapseln in Richtung Rishi ausgestoßen werden. Dann sollen die Frachter neu bemannt werden und uns die Frachtlisten übermittelt werden.", erläuterte er ihr die neuen Befehle.

    "Des Weiteren sollen die "Sunrise" und die "Rote Flamme" ebenfalls je zwei Frachter nach dem gleichen Verfahren aufbringen."

    "Jawohl, Sir.", erwiderte die Captain und begab sich sofort daran die Befehle auszuführen und weiterzuleiten.

    Sie war sich ebenso der Situation bewusst wieder Commodore. Schließlich hatten er mit ihr den Operationsplan entworfen, dementsprechend wusste sie auch über die Gefahr über Verstärkung von Ukio bescheid. Was keinem der anderen Kommandanten bewusst war und Wes wollte weder Panik bei den neuen Crews schüren, noch Unruhe erzeugen welche überflüssig war - solange sie sich in ihrem Zeitfenster befanden und das war noch groß genug für alles was noch erledigt werden musste.

    Die Kampfgruppe formierte sich erneut um den Sternenzerstörer der Republik-Klasse und setzte Kurs auf die Position der ionisierten Frachter. Die überlebenden Sternenjäger flogen um ihre 'Mutterschiffe' herum und verschwanden teilweise in den Hangars, um Aufzutanken und die Magazine der Werfer neu zu füllen, damit sie ihre Gefechtszeit wieder auf die volle Länge brachten und voll Einsatzbereit für möglichen Kontakt mit weiteren gegnerischen Kräften waren.

    Wes lenkte seine Konzentration nun weiter auf das nächste Ziel. Die Tibanna Gas-Förderanlagen. Laut berichten des militärischen Nachrichtendienstes waren die Förderanlagen größtenteils von Droiden betrieben und nur eine Handvoll Arbeiter war ständig zu gegen, allerdings nur in einem Überwachungsgebäude. Aus diesem Grund musste dieses Gebäude stehen bleiben. Ihr Bombardement musste genau die Förderanlagen treffen und durfte den Kontrollbereich nicht erwischen. Glücklicherweise kannte Wes die Kanoniere seines ehemaligen Schiffes gut genug um zu wissen das sie es schaffen würden. In Simulationen wurde sogar trainiert ein Gebäude in einer Großstadt genau zu treffen und dem Erdboden gleich zu machen, ohne dabei umliegende Gebäude ernsthaft zu beschädigen.
    Diese Situation war gar nicht so anders. Schließlich durfte die Republik bei ihren Einsätzen niemals Zivilisten bombardieren, das würde sie kein bisschen besser Aussehen lassen als das Imperium und abgesehen davon stand es im krassen Widerspruch zu den idealen der Neuen Republik. Aus diesem Grund hatte er auch keine Feuerfreigabe auf den Planeten, um die dortigen Bergwerke zu vernichten. Verständlicherweise.

    Auch diesen Part würde die "Legend of the Republic" alleine übernehmen, vielleicht noch mit Unterstützung der "Silver Ray", während die anderen Schiffe sich auf Außenkurs begeben würden und die Frachter aus dem Masseschatten geleiten und dann dort auf das Flaggschiff warten würden.

    Jetzt würden sie sich erst einmal die Frachter vornehmen und dann konnten sie mit dem nächsten Schritt der Operation fortfahren...


    - [Rishi-System - Kampfgruppe "Advance" - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor u. Crew

    Kampfgruppe "Advance":
    RSD "Legend of the Republic" - Schilde 85% [Flaggschiff]
    MC40 "Sunrise over Coruscant" - Schilde 87% [Ven]
    LTK "Rote Flamme" - Schilde 73% [Kumai]
    CC-7700 "Captor" - Schilde 41% [1 Gravitationswellenprojektor aktiv]
    FRG "Hyperion" - Schilde 23% [Hudorra]
    CRK "Evarts" - Schilde 55%
    CRV "Silver Ray" - Schilde 42%
     

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