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Seitenwechsel/Orgawechsel

Dieses Thema im Forum "Outplay-Diskussionen" wurde erstellt von Ian Dice, 31. Mai 2013.

  1. Ian Dice

    Ian Dice against all odds Premium

    Huhu ihr Lieben,

    da es dieses Thema noch nicht gibt, es mich aber brennend interessiert, starte ich einfach mal einen eigenen Thread. Natürlich hätte der auch in den Fragen-Bereich gepasst, aber ich finde, dass es hier besser aufgehoben ist, denn ich glaube, es gibt hier einiges zu sagen :)

    Wie es der Threadname schon sagt, geht es mir um den Seitenwechsel.

    Jedi – Sith
    Sith – Jedi

    Hierzu habe ich einige Fragen.

    1.) Spielt der Rang eine Rolle, wenn ein Charakter wechseln möchte?
    2.) Gibt es Regeln, die besagen, dass man (ab Rang x) nicht mehr wechseln darf?
    3.) Nach welchen Bestimmungen wird ein Char aufgenommen (auf der Gegenseite) oder eben nicht?
    4.) Werden neben dem Rang auch Charakter- bzw. Wesenszüge des Charakters berücksichtigt? (Sprich, wenn Charakter X sich in rang Y befindet, aber deutliche Züge hat, die in den anderen Orden passen, ist das dann ein Kriterium?)
    5.) Wer bestimmt das überhaupt?
    6.) Wenn ein Charakter Orgalos ist, was darf er dann noch? Darf er noch ausbilden? Wenn nein: warum?


    Erst mal diese Fragen :) Wird sicher nicht dabei bleiben :)

    Und gleich vorweg: BITTE, ich habe keine Lust auf ausufernde Diskussionen zu dem Thema (und damit meine ich Diskussionen mit Seitenhieben).
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2013
  2. Ceffet

    Ceffet Tabletopfan Premium

    Gute Idee, die Fragen interessieren mich auch :) Wegen 6. habe ich mal mit Exo gesprochen gehabt, dieser hatte mir gegenüber erwähnt das es nicht mehr möglich wäre auszubilden da man so verhindern will das sich 15 "kleinorden" bilden oder die Machtspieler sich zu weit verteilen. Ob das noch so ist oder ob man da ein Umdenken vornehmen will weiß ich nicht, ich würde es persönlich gestatten auch außerhalb von Jedi/sith jemanden auszubilden, natürlich muss man sich dann auch bei den Kriterien an die der beiden Orgas halten aber gestatte werden sollte es meiner Meinung nach dennoch :)
     
  3. Jolina Norrs

    Jolina Norrs Sith-Kriegerin

    Wenn ich mich recht erinnere, kam dieser Punkt früher schon einmal auf. Sinngemäß wurde so argumentiert, dass ein Charakter, der sich derart stark von der Orga und damit letztlich auch dem „Weg“(egal ob Sith oder Jedi) entfernt, dass er nicht mehr Teil der Orga ist, langsam seine „Kräfte verliert, da er nicht adäquat trainieren kann, kein Zugriff auf das kollektive Ordenswissen (Bibliothek etc.) mehr hat, der Zugang zu Orten der Macht versperrt sind usw.. Der Orgalose Charakter entwickelt sich quasi zu einem reinen Theoretiker seines bisher erworbenen Wissens um die Macht. Damit sollte sich auch die Ausbildungsmöglichkeit eines Schülers in Grenzen halten/unmöglich erscheinen. Habe natürlich keine Ahnung, ob das noch immer so von der RS-Leitung gesehen wird.
     
  4. Carla Halij

    Carla Halij Senatswache

    Wieso verliert man an Macht?...entsteht die Macht nur durch einen kollektiven Zusammenschluß?
    Gut...wenn man aus dem Orden aussteigt, dann hat man keinen Zugang zur Bibliothek...aber ist die Weiterentwicklung nicht auch ein Großteil "learning by doing"?
    Sicherlich...ein Neueinsteiger wird nicht wirklich weit kommen, aber ein voll ausgebildeter Machtnutzer?
    Und...wenn ein Sith beispielsweise erkennt, dass die dunkle Seite nicht der richtige Weg ist, wieso darf er dann nicht wechseln? (Jetzt mal vom Imperator abgesehen...das würde IP keiner ihm abkaufen)
    Anakin Skywalker hat sich ja auch spät umentschieden und das Fach gewechselt...Count Dooku doch auch...da war der schon im Seniorenalter....wieso nicht auch umgekehrt?
     
  5. Sin Ragath

    Sin Ragath Sith Apprentice

    Würd auch gern was zu Punkt 6 und dem sagen wollen, was Jolina und Carla dazu gesagt haben.
    Soweit ich das verstanden habe, ist es "realistisch" betrachtet nicht zwangsläufig notwendig in einer Orga zu sein um sein Wissen um die Macht zu mehren, besser, mächtiger und weiser zu werden. Aber Fakt ist doch einfach, das es sehr viel einfacher ist dies zu erreichen wenn man jemanden hat der schon so weit ist und man nicht ALLES aus Büchern oder Holocrons erfahren muss. Eine Organisation wie der Jedi und Sith Orden mit dem daran hängenden Imperium bzw der Republik können einem so viel Wissen auch neben dem Machtzeugs vermitteln (und außerdem natürlich mit Ressourcen anderer Art ), das es meiner Meinung nach töricht wäre dies nicht auszunutzen, egal welchen Weg man im Endeffekt auch gehen will.
    Aber so viel nur mal zu dem Punkt weshalb es richtig ist, das man innerhalb einer der drei Organisationen aufsteigen muss.
    Ich finde aber auch, sobald man einen gewissen Punkt erreicht hat, ich sag mal Sith Executor und Jedi Meister ( mit den Black Sun kenn ich mich nicht aus^^... Vigo oder so), denke ich das nichts dagegen sprechen würde wenn diese den Orden verlassen und sogar andere Schüler ausbilden (diese Schüler werden dann wohl eh meist Bekannte und/oder Zweitchars sein, denn die beiden Orden haben ja fette Werbebanner, die einzelnen Neutrums nicht^^)
    Andererseits kann ichs Orga-technisch auch verstehen das man das zumindest früher nicht wollte, weil man halt verhindern wollte das sich vielleicht ein beliebter Spieler abspaltet und der gleich mal 5-6 Meister mit sich nimmt und zack, sind die eigentlichen Orgas leer. Ob man das immer noch befürchten muss oder vielleicht von Anfang an übertriebene Vorsicht war, keine Ahnung (Ich kenn die RS Geschichte ja nicht, hab aber was von nem Sith Bürgerkrieg gelesen)

    Und als letzten Punkt noch das mit dem Wechseln von Jedi zu den Sith bzw umgekehrt. Ich glaube nicht das es Probleme dabei geben sollte wenn ein Jedi zu den Sith geht, unabhängig vom Rang, Vorgeschichte etc. Das Imperium kann es sicherlich verzeihen wenn einer ihrer neusten machtsensitiven Mitstreiter früher mal ein guter Kerl gewesen ist. Anders herum bezweifle ich das der Jedi Orden Sith ab einem bestimmten Rang aufnimmt. Nun ja, es sei denn diese sind wie Anakin Skywalker nie wirklich der dunklen Seite verfallen ... aber ob das hier im RS so passiert bzw passiert ist weiß ich auch nicht, habe nur was von ein paar der mächtigeren Sith gelesen die wohl gewechselt haben sollen (Exodus ist doch einer davon?!)
    Von daher denke ich, gibt es hier im RS kaum Grenzen was Handlungsverläufe angeht. Will ein Sith zum Jedi werden, werden sich Mittel und Wege finden lassen, das nun mit Regeln und dergleichen einzuschränken halte ich für unnötig, denn so oft wird das doch wohl eh nicht vorkommen.

    Hm...ich glaube jetzt habe ich gleich alle Punkt angesprochen... auch gut^^
     
  6. Jolina Norrs

    Jolina Norrs Sith-Kriegerin

    Vorsicht... hier nicht Orden mit Orga verwechseln! Im Sithbürgerkrieg haben ja auch nicht alle Abtrünnigen vom Orden ihre Macht verloren. Sie waren ja weiterhin Sith (der "schnelle" Weg, Hass, blabla usw.)! Wenn ich z.B. mit Jolina den Pfad der Sith verlasse und nicht auf Den der Jedi wechsel (was dann bedeuten würde ich wäre Orgalos), habe ich doch nichts mehr woraus ich meine Kraft ziehen kann und werde eben langsam schwächer.

    In einem gewissen Rahmen würde ich das ähnlich sehen, aber wie schon erwähnt, ist Orden Verlassen ja nicht gleich Orga verlassen. Man kann auch abseits des Jediorden noch Jedi sein, wenn man dem "Pfad" der hellen Seite weiter folgt. Damit würde man formal ja nicht die Orga verlassen, müsste aber natürlich schauen wie man sich nun über die Runden bringt und hat das schon erwähnte Problem der fehlenden Fortbildungsmöglichkeiten.

    Seitenwechsel habe ich bisher garnicht ausgeschlossen/erwähnt. Ich glaube solange Charaktere nicht ständig hin und her wechseln und das Ganze mit der nötigen Tiefe und Länge IP glaubhaft ausgespielt wird, sollte ein einmaliger Wechsel kein Problem sein. Gab es ja auch schon diverse Beispiele in der RS Geschichte bisher.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2013
  7. Tom Kent

    Tom Kent troublemaker, bites Premium

    So wie ich das verstehe kann ich als Jedi den Orden verlassen. Ich bleibe aber (zum Beispiel) auf der Hellen Seite, also ein Jedi der nur nicht mehr dem Orden zugehörig ist. Nach meinem Verständnis wäre ich dann ja noch ein Teil der Jedi-Orga. Orgalose Jedi kann es meiner Meinung nach gar nicht geben da es ja zwei Machtnutzer Orgas gibt. Da man seinen Charakter aber so spielen kann wie man mag kann sollte es also auch Graue Jedi oder Dark Jedi geben.

    Warum man dann nicht mehr sollte ausbilden können verstehe ich nicht. Es sollte nur klar sein wohin der Schüler gehört, beziehungsweise ob er nach Jedi oder Sith-Tradition ausgebildet wird.
    Ein Machtverlust ist mir ebenfalls absolut nicht verständlich. Wieso sollte man weil man außerhalb des Ordens steht seine Fähigkeiten verlernen. Man hört ja nicht auf die Macht zu nutzen. Selbst wenn man aufhört die Macht zu nutzen heißt das ja nicht, dass man deshalb blitzartig auf das Niveau eines untrainierten Anwärters sinkt.

    Genauso verstehe ich auch nicht wieso man außerhalb des Ordens nicht mehr aufsteigen kann. Man würde eben nichtmehr im Orden selbst sondern in der Orga aufsteigen. Eine Verdeutlichung dessen das man über die Zeit an Weisheit/Macht (Jedi/Sith) zugenommen hat. Natürlich erhält man dafür keinen expliziten Rang. Man könnte den entsprechenden Rang ja in Klammern/als OP Kommentar hinzufügen. So in dem Sinne „dieser Charakter entspricht einem Rat“. Damit man den Charakter irgendwie einordnen kann.

    Edit: Werr meinen Beitrag nicht ganz versteht, ich trenne zwischen dem IP Orden und der OP Orga. Beide Orden sind für mich nur ein Teil der Orgas die beide jeweils Machtnutzer eines gewissen Typs in sich vereinen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2013
  8. Shana

    Shana • face of deception •

    Das man keinen Schüler ausbilden kann, würde sich wenn dann wohl IP ergeben. Trifft ein potentieller Schüler auf den Char bevor oder noch dem er den jeweiligen Orden verlassen hat? Danach stellt sich die Frage warum diese beiden gerade zufällig aufeinander treffen (Wille der Macht wenn einem nichts anderes einfällt mal weggelassen :D ). Und selbst wenn fragt sich ein potentieller Schüler vielleicht: Warum hat der den Orden verlassen? Worauf lasse ich mich bei dieser Person ein? :konfus:

    War man vorher schon ein Meister-Schüler Gespann müsste man sehen ob der Schüler abgegeben werden müsste um weiterhin als Jedi zum Orden gehören zu dürfen oder ob man ihm gestattet sich fertig ausbilden zu lassen, aber er anschließend sogleich zurückkehrt. Will der Schüler wirklich einen Jedi spielen wird er so oder so beim Orden bleiben. Gleichwohl gilt das auch für den Sith Orden.

    Früher gab es durchaus mehrere Spieler die von Jedi zu den Sith gewechselt sind, heute sind diese quasi ausgestorben, jedenfalls ist mir keiner aufgefallen. Die Jedi passen wohl inzwischen besser auf, die Sith hingegen weniger :D

    So ganz erschließt sich mir auch nicht warum man auf einen Schlag plötzlich seine Macht verlieren sollte. Das man zum einen keine "orgalosen Orden" haben möchte ist verständlich. Natürlich sollte eine Mitgliedschaft auch Vorteile bringen (Bibliothek, Holocrons, unzählige Meister) dennoch heißt alles andere ja nicht, dass man plötzlich aufgeschmissen ist und nichts mehr kann. So schnell verlernen sich Sachen nicht, gelernt ist gelernt. Im Lauf der Jahre, bei so gut wie keiner Nutzung sollten sich natürlich Verlusterscheinungen einstellen. Alles andere wäre auch Unsinn, ist aber letztendlich wie bei jeder Begabung. Sollte aber IP immer wieder die Macht genutzt werden, macht es keinen Sinn zu sagen man wäre nur noch so fähig wie ein Padawan.
     
  9. Aiden Thiuro

    Aiden Thiuro Star-Lord, Alphawolf Mitarbeiter Premium

    Hallo Keebo,

    Ich antworte an dieser Stelle einfach mal nach meinem Gefühl:

    1.) Bisher schien der Rang keine Rolle zu spielen und da beide Organisationen die gleiche Anzahl haben, hatte ich immer das Gefühl, dass der Wechsel horizontal stattfindet. Man verliert also keinen Rang.

    2.) Nein. Regeln sind mir OP soweit nicht bekannt.

    3.) und 4.) Generelle Bestimmungen sind mir nicht bekannt. Meiner Meinung nach wird ein Wechsel zur Gegenseite aber ziemlich unlogisch, wenn der Charakter nicht irgendwie zur jeweiligen Organisation passt. Sprich ein Sith-Kandidat sollte schon irgendwie den Grundstein in seinem Wesen haben, um sich bei den Sith "wohl" zu fühlen. Genauso müsste ein potenzieller Jedi-Kandidat schon Reue für seine vormalige Zugehörigkeit bei den Sith verspüren und sich ändern wollen.

    5.) Ich hatte bisher den Eindruck, dass die Abstimmung zwischen dem jeweiligen Spieler und den beiden Organisationen stattfindet. Hinzu kommt noch, dass mir ein Wechselverbot bisher nicht untergekommen ist. Das wäre wohl ein Präzedenzfall.

    6.) Seit ich hier bin, kenne ich bloß zwei orgalose Charaktere, die eine Machtausbildung genossen haben: Kate und Exodus. Nach meinem Wissensstand ist die Anwendung der erlernten Fähigkeiten kein Problem, aber das Erweitern der Fähigkeiten (durch Selbststudium mit Holocrons und Bibliotheksbesuch) funktioniert nicht mehr. Genauso soll eine Ausbildung weiterhin bei den Organisationen liegen. Ein Grund, den ich logisch finde, wurde dabei schon genannt. Man möchte auf diese Weise das Gründen eines neuen Kultes (der somit selbst eine eigenständige Organisation wäre) verhindern.

    Ich hoffe, ich konnte dir soweit ein bisschen helfen. :)

    Grüße,

    Aiden
     
  10. ChesaraSyonette

    ChesaraSyonette girl in the mirror Premium

    Hallo zusammen,

    grundsätzlich ist der Wechsel von den Jedi zu den Sith einfacher als der Wechsel von den Sith zu den Jedi. Warum? Das hat zwei Gründe:

    A. Die helle und die dunkle Seite der Macht
    Die Sith sind böse. Sie töten, zerstören und terrorisieren. Die Jedi sind gut. Sie helfen, opfern und verteidigen. Wir wissen, was Yoda über die dunkle Seite gesagt hat, nämlich dass sie schneller und leichter verführerischer ist. Es ist einfacher, vom rechten Pfad abzukommen, als diesen wieder zu finden. Das sehen wir auch an Anakin/Darth Vader. *

    B. Die verschiedenen Strukturen von Jedi (Republik) und Sith (Imperium)
    Als die Guten folgen Jedi und Republik strengeren moralischen Werten und Gesetzen. Ein Sith ist pauschal erst mal ein Böser, ein Mörder und so jemand gehört bestraft. Für den Jedi-Orden ist es schwierig, Sith wieder in ihre Reihen aufzunehmen, eben weil man als Teil der Republik gilt und nicht einfach so Kriegsverbrecher und Verräter bei sich aufnehmen kann. Andersherum hat der Sith-Orden mit Überläufern weniger Probleme. Je mehr Jedi die Sith bekehren und auf ihre Seite ziehen können, umso besser. Warum sollte es sie stören, wenn jemand früher mal gut war? Jeder Jedi, der zu den Sith kommt, schwächt den Jedi-Orden und wenn sich ein bekehrter Jedi doch nicht als geeignet heraus stellt, nun, dann tötet man ihn halt.


    Bislang gab es keine Regeln dazu, aber je höher der Rang eines Sith, desto schwieriger ist es natürlich, seine Rückkehr zu den Jedi zu erklären, zu rechtfertigen und möglich zu machen. Die Rückkehr zum Jedi-Orden haben wir Outplay bisher nur ein einziges Mal abgelehnt und das war im Falle eines Imperators. Bei allem Verständnis für Spieler und Charaktere war dies einfach nicht erkärbar.

    Ich persönlich wäre übrigens glücklicher, wenn es hierzu Regeln gäbe. Wie gesagt, bisher haben wir noch keinem Sith-Charakter verweigert, zurück zu den Jedi zu kommen, weil wir allen Spielern die Möglichkeit zum Mitspielen geben und niemanden ausgrenzen wollten. Darunter leidet aber zuweilen die Inplay-Logik, wie oben unter B beschrieben, und der Jedi-Orden macht sich inplay angreifbar gegenüber den anderen Organisationen der Republik, die sein Handeln verurteilen und im schlimmsten Fall sogar als Verrat werten könnten.

    Sith, die zu den Jedi wechseln, werden vom Jedi-Rat genauestens geprüft und bezüglich ihrer Motive und Einstellung befragt. Sie werden über längere Zeit genauestens beobachtet (z. B. Radan) oder sogar zeitweise unter Arrest bestellt (z. B. Alisah Reven). Für aktuelle Fälle haben wir uns überlegt, dass sie außerdem (das wird auch den beiden vorgenannten Chars noch blühen) von einem Agenten des Geheimdienstes (Cris Sheldon als Verbindungsmann der Jedi) verhört werden, damit dieser ihnen im Sinne der Republik und nicht nur der Jedi, Vertrauenswürdigkeit bescheinigen kann, soweit ihm das möglich ist.

    Das spielt alles mit rein, würde ich sagen. Es würde Sinn machen, einen Sith-Rückkehrer, der wütend und cholerisch ist oder sonstige negative Eigenschaften aufweist, nicht wieder bei den Jedi aufzunehmen, da er eine größere Gefahr aufweist, rückfällig zu werden. Aber auch hier haben wir bisher (leider) viele Augen zugedrückt, um niemanden OP abzuweisen.

    Die jeweilige Orgaleitung.

    Ein Machtnutzer, der Jedi- oder Sith-Orden verlässt, verliert nicht plötzlich seine Macht. Das wäre IP nicht zu erklären und macht auch keinen Sinn. Beispiele hierfür sind Kate Manice, die nach ihrer Beförderung zur Jedi-Ritterin zur Black Sun ging, und Exodus Wingston, der dem Sith-Orden als damaliger Sith Exekutor den Rücken kehrte und seitdem orgalos ist. Wir haben es bisher so gehandhabt, dass die s. g. Aussteiger auf ihrem Machtlevel stehen bleiben, nichts verlernen aber auch nicht aufsteigen können. IP erklärt sich dies durch fehlendes Training, fehlenden Zugang zu Schriften, Bibliotheken und Holochrons, Gesprächen mit Gleichgesinnten und die Möglichkeit, von erfahreneren Machtnutzern zu lernen. OP liegt dies natürlich darin begründet, dass die Jedi- und Sith Organisationen dadurch, dass es dort Aufstiegsmöglichkeiten gibt, attraktiver sein sollen als das unabhängige orgalose Spiel.

    Dass ein orgaloser Machtnutzer, also einer dieser Aussteiger, einen Schüler ausbilden wollte, haben wir schon sehr, sehr lange nicht mehr gehabt, daher bin ich mir selbst gerade nicht sicher, wie unsere Regel dazu eigentlich aussieht. Ich habe versucht, alte Diskussionen im OP dazu zu finden, aber bisher nichts gefunden. Vielleicht wäre es an dieser Stelle nicht verkehrt, dies neu zu besprechen und festzulegen. Ich denke, es gibt Inplay keinen Grund, warum es für einen orgalosen Charakter (Aussteiger) nicht möglich sein sollte, einen Schüler auszubilden. Dies sollte sich jedoch schwieriger gestalten als innerhalb eines Ordens, wo Bibliotheken, andere Machtnutzer, das gesammelte Wissen des Ordens und Trainingsmaterial en masse vorhanden sind.

    Möchte ein Aussteiger einen Schüler ausbilden, könnte man z. B. festlegen, dass in diesem Fall leicht abgewandelte Beförderungskriterien gelten. Dies hier sind die aktuellen Beförderungskriterien für einen Jedi-Ritter:

    - Mindestens 100 Inplay-Posts, davon mindestens 50 als Padawan eines ausgebildeten Spieler-Jedi
    - Volljährigkeit (bei Menschen also die Vollendung des 18. Lebensjahres)
    - Nachweis der Fähigkeiten und charakterlichen Eignung für eine Beförderung
    - Prüfung durch mindestens ein Ratsmitglied

    Für den Schüler eines Aussteigers könnte das so aussehen:
    - Mindestens 150 Inplay Posts, davon mindestens 75 als Schüler eines Aussteigers
    - Nachweis der Fähigkeiten und charakterlichen Eignung für eine Beförderung
    Achtung: das ist jetzt erst einmal nur eine Idee!!

    Damit wäre das Ausbilden grundsätzlich möglich, aber nicht ganz so einfach. Die Frage wäre, wenn ein Aussteiger Jedi-Rat abseits des Ordens einen neuen Schüler ausbildet, könnte er nicht dann auch einem Aussteiger Jedi-Ritter (wie z. B. Kate Manice) helfen, mehr zu lernen und die Stufe eines Jedi-Meisters zu erreichen? :konfus:

    Das Gründen neuer Organisationen ist durch §5 unserer Regeln übrigens verboten. Es kann daher keinen Zusammenschluss abtrünniger Jedi oder Sith geben, die gemeinsame Sache machen, Schüler ausbilden und ihre Zahl durch neue Anhänger vergrößern.


    Das wären meine ersten Gedanken dazu. Ich hoffe, ich konnte ein paar der o. g. Fragen verständlich beantworten und vielleicht auch Denkanstöße für eventuelle Anpassungen einbringen. Ich persönlich bin immer zwiegespalten, wenn es darum geht, rückkehrende Sith wieder bei den Jedi aufzunehmen. Einerseits möchte ich keine Spieler und deren Charaktere ablehnen, andererseits erkenne ich, dass der Jedi-Orden nicht nach Belieben Verbrecher bei sich aufnehmen kann. Ideen zu einer möglichen Regelung sind gerne willkommen.




    * Hier im Rollenspiel hat Azgeth vor Jahren einmal sehr schön dargestellt, wie schwierig es ist, der dunklen Seite zu entsagen. Sie hat diesen Prozess in vielen Posts über einen längeren Zeitraum hinweg dargestellt und ihn mit einem richtigen Entzug verglichen. Man stelle sich einen Drogensüchtigen vor, der keinen Stoff mehr hat. Azgeth wurde schwach, depressiv, bekam Halluzinationen, war abwechselnd wütend und traurig, erlitt auch kleinere Rückfälle, weil sie sich nicht immer unter Kontrolle hatte. Die Rückkehr zur hellen Seite sollte kein einfacher Sparziergang sein und das hat Miron mit diesem Charakter super dargestellt. Azgeth ist danach übrigens keine Jedi gegangen, sondern hat ihren eigenen Weg fernab beider Orden gesucht.
     
  11. AnakinSolo

    AnakinSolo Jedi Premium

    Ich finde ja, dadurch das Wechsel zwischen Sith und Jedi nicht so häufig vorkommen, kann man das eigentlich ganz individuell regeln. Meist ergibt sich sowas ja eh aus dem Zusammenspiel von Sith und Jedi die aufeinander treffen oder getroffen sind. Einen Wechsel von heute auf morgen wünschen sich die wenigsten Spieler und wenn das doch einmal vorkommt, kann man das ja immernoch unterbinden.

    Vielleicht wäre das die einzige Regel, die ich persönlich festschreiben würde: "Kein Wechsel von heute auf morgen". :verwirrt:

    Was die Ausbildung außerhalb von den Orden angeht, würde ich Ränge komplett streichen. Klar kann man ggfs. sein Wissen weitergeben, aber wer soll denn die Ränge beurteilen? Ohne Orga, keine Ränge! ;)
    Wie man das dann in Duellen oder so regelt müssen die Spieler dann untereinander klären. Vielleicht kann man da die reine Ausbildungszeit (z.B. anhand von Posts und Echtzeit) als Referenz nehmen.

    Aber wovon soll man denn Offizier werden, wenn man nur zu zweit unterwegs ist - man hätte ja keinen Untergebenen. Es gäbe nur Meister und Schüler, wobei der Meister immer einen Vorsprung hätte, bis sie auf einem Stand wären - also bestenfalls gleichberechtigt. :braue
     
  12. ChesaraSyonette

    ChesaraSyonette girl in the mirror Premium

    Das wird spätestens dann zum Problem, wenn ein orgalos ausgebildeter Machtnutzer einem der Orden beitreten will und man OP nicht weiss, wie und wo man ihn einsortieren soll - inplay müsste es in einem solchen Fall ohnehin eine Art Prüfung und Gespräche geben, um die Eignung festzustellen.
     
  13. AnakinSolo

    AnakinSolo Jedi Premium

    Ich würde mir das in so einem Fall wie eine Nachprüfungssituation vorstellen. Man wird eben vom Rat oder den enstprechenden Sith geprüft, muss sich da vielleicht nochmal einem Meister unterordnen oder oder oder. Auch das wird ja nicht oft vorkommen und könnte man dann individuell ausspielen. Hängt ja dann auch stark davon ab welcher Rang anhand der Kriterien in Frage käme. Wird wahrscheinlich auch nicht über den "Ritter" hinausgehen, da man ja keinen eigenen Schüler ausgebildet haben kann - man war ja zuvor nicht Mitglied eines Ordens.
     
  14. Sarid Horn

    Sarid Horn The Mistress Mitarbeiter

    Ich bin grundsätzlich nicht sonderlich begeistert von der Vorstellung Ausbildungen jenseits des Jedi- und des Sith-Ordens zuzulassen. Bei solchen orgalosen Kleinstgruppen braucht bloß einer inaktiv werden und dann steht der Azubi allein und der wird wie die Erfahrung leider gezeigt hat sehr oft ebenfalls inaktiv. Das ist schon bei den Orden ein Problem und noch viel mehr, wann man abseits davon völlig allein weitere orgalose Machtbenutzer ausbilden wollte. Außerdem halte ich es generell für zweckdienlicher, wenn es so gehandhabt wird, dass nur Ordensangehörige ausbilden dürfen. Die Jedi würden es angesichts der Spielerzahl "Aussteiger" noch besser verkraften, aber bei den Sith wäre solch ein Ausbluten aufgrund der akut schon kleinen Anzahl an Spielern sehr kontraproduktiv. Je Spieler ein Orga hat, desto mehr Leben und Aktivitäten gibt es auch, die die Motivation der Spieler steigern kann. Nicht zu vergessen sind auch das vorhandene Wissen in Form von Meistern der jeweiligen Seite und anderer Wissensammlungen. Auch nicht zu verachten sich übrigens, was hier noch nicht genannt worden ist die Ressourcen der beiden Orden bzw. der Republik und des Imperiums, sowohl was Finanzmittel, als auch Raumschiffen und Informationen betrifft. Ein Einzelgänger sollte sich sehr viel schwerer tun sich über Wasser zu halten, wenn man es realistisch ausspielt.

    Was das Wechseln von Angehörigender dunklen Seite zu den Jedi fallen mir spontan schon zwei Beispiele aus dem EU ein, Kam Solusar und Kyp Durron, welche beide wieder bei den Jedi aufgenommen wurden trotz der von ihnen begangenen Verbrechen. Daher fände ich es unpassend, es völlig abzulehnen, auch wenn sich der betreffende Char was zu Schulden hat kommen lassen. Jedenfalls kann es mMn in keinem Fall, egal wer wohin wechselt eine Sache auf ein paare Tage sein. Selbst Anakin Skywalker ist über ein Jahrzehnt von Palpatine beeinflusst worden ehe dieser sich den Sith angeschlossen hat. Daher fände ich es am Besten, wenn ein Wechsel ausgespielt werden soll dies längerfristig inplay vorbereitet wird und auch Sinn macht. Wobei ich allerdings auch denke, dass dies umso schwieriger ist je länger der besagte Char bei den Jedi oder den Sith war, sprich wie stark geprägt dieser vom jeweiligen Orden ist. Deswegen halte ich es für am Besten jeden Fall einzeln zu prüfen, wie es scheinbar auch derzeit gehandhabt, sowohl inplay als auch seitens der OLs.
     
  15. Wes Janson

    Wes Janson Träger des altrosa Lichtschwertes und Jedi-OL Mitarbeiter Premium

    Bisher waren alle Orgawechsel Einzelfallentscheidungen und sollten das auch bleiben. Ich würde die Möglichkeit zu wechseln nicht pauschal einschränken, es ist allerdings sehr schade, wenn dieser Prozess nicht entsprechend ausgespielt wird oder der betreffende Spieler einfach denselben Stiefel weiterpostet. Azgeth war dagegen, wenn ich sie phasenweise grad wieder verfolgt habe, immer toll zu lesen und ich hätte bei einer Aufnahme auch keinerlei Bedenken gehabt. In schwerwiegenden Fällen wandert der Betreffende dann halt wirklich zunächst in ein reguläres Gefängnis, bevor er begnadigt wird oder so.

    Inplay gibt es tatsächlich keinen Grund, warum ein orgaloser Ex-Jedi oder Ex-Sith keinen Schüler nehmen könnte, aber outplay sehe ich nicht, warum wir das erlauben sollten, aus bereits genannten Gründen. In meinen Augen sind orgalose Charaktere irgendwas zwischen einem unvermeidbaren Übel und besseren NPCs. Warum sollte man das auch noch befeuern? Diese Spieler, die IP quasi an eine einzige Person gekettet sind, sind die ersten, die man wieder verliert, wenn was ist. Nicht ganz von ungefähr propagieren wir diverse Interaktionsmöglichkeiten auf der horizontalen Ebene (Doppelzimmer für Schüler, Berufungen, Lernen von Spezialfähigkeiten möglichst nur bei Spielern usw. usw.). Die Spielmöglichkeiten unabhängiger Machtbenutzer sind verglichen mit denen der Ordensmitglieder stark eingeschränkt, zudem sehe ich ein Balanceproblem, bereits jetzt müssen wir immer wieder Charaktere erleben, die mit Ausrüstung im Wert eines mittelgroßen Kriegsschiffs starten, und dann bald auch noch mit der kostengünstigen Express-Machtausbildung beim freien Jedi/Sith um die Ecke? Hier fehlt dann doch sehr die Orga als Korrektiv. Nicht ohne Grund haben wir Machtvorkenntnisse bisher (und hoffentlich auch weiterhin) immer wesentlich strenger als alles andere behandelt.

    Was mich zum letzten Punkt bringt: meiner Ansicht nach wäre bereits das Nehmen eines Schülers die nicht gestattete Gründung einer neuen Orga. Wenn man dann sogar schon über Beförderungskriterien nachdenkt... wer soll diese überwachen? Natürlich der Meister als quasi neuer OL... und wenn die Schüler wiederum einmal selbst soweit sind, Schüler auszubilden? (Ich denke zwar nicht, dass ein Schüler das unter den Umständen durchhalten würde, aber wenn?) Wenn man die Sache weiterdenkt, wartet da das Chaos auf uns. Dieser Weg ist gefährlich, und deshalb bin ich kategorisch dagegen, Orgalosen ganz offizielle Schülerausbildungen zu ermöglichen.
     
  16. AnakinSolo

    AnakinSolo Jedi Premium

    So wie Sarid und Wes die Ausbildung außerhalb der Orden beschreiben muss ich beiden nach einer kurzen Denkpause doch Recht geben. Outplay gibt es da wohl doch zuviele Reibungspunkte.

    Das einzige Szenario, das ich mir vorstellen könnte, wäre vielleicht wenn ein Meister mit seinem Schüler zwischen Jedi und Sith wechselt und zwischenzeitig kurz orgalos ist. Das würde ja aber entsprechend wie der beschriebene Wechsel gehandhabt - schätze ich mal - und nicht als dauerhafte Ausbildung außerhab der Orgas. :verwirrt:
     
  17. Wes Janson

    Wes Janson Träger des altrosa Lichtschwertes und Jedi-OL Mitarbeiter Premium

    Genau. Was im Rahmen einer - selbst länger laufenden - Story vorübergehend der Fall ist, ist etwas völlig anderes, als ob jemand plötzlich seine eigene Schule aufmacht.
     
  18. Darth Draconis

    Darth Draconis Diabolus ex Machina

    Ich muss sagen, ich empfinde diese Formulierung im besten Falle als ziemlich ungeschickt, wenn man bedenkt, dass die hier vorherrschende Meinung zu NPCs ist, dass sie keine Tiefe und keinen allzu großen Wert besitzen. Ein orgaloser Charakter besitzt genauso viel Seele und Tiefe wie ein Charakter der einer der drei Orgas angehört. Manchmal vielleicht sogar mehr, weil es einen tieferen Grund gibt, wieso er keiner Organisation angehört.
     
  19. Wes Janson

    Wes Janson Träger des altrosa Lichtschwertes und Jedi-OL Mitarbeiter Premium

    Aus deinem Mund klingt das schon fast wie ein Kompliment. Vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag zum Thema dieser Diskussion über Orgawechsel zwischen Jedi und Sith.
     
  20. Ian Dice

    Ian Dice against all odds Premium

    Erst mal vielen Dank für die Antworten! Ich hoffe, ich kann nun auch sinnvoll auf alles eingehen, was ich wichtig finde. Man verzeihe mir, wenn ich etwas vergesse und pikse mich notfalls per PM^^

    Im Großen und Ganzen verstehe ich die Punkte, die angebracht wurden. Aber da ich ein paar doch etwas anderes sehe, möchte ich darauf auch näher eingehen:

    (Ich nutze nun mal nicht die „richtige“ Zitatefunktion, weil mir das gerad zu viel wird und ich nicht möchte, dass es so herüber kommt, als zerstückle ich bestimtme Posts bestimmter Leute – ich will mich hier NICHT streiten!)

    Hierzu erst mal, meine Meinung bezüglich des IP:

    Wirklich Sinn macht diese Einschränkung (und ich mag es so nennen) meiner Meinung nach nicht wirklich. Gerade die Sith werden oft als Eigenbrötler gespielt. Genau wie die Jedi geht es bei beiden auch darum, sich Wissen selbst anzueignen. Ich habe bisher selten gelesen, dass ein Sith zu einem anderen gegangen ist um ihn zu fragen, ob er etwas erlernen kann. Die neuen Spezialisierungen lasse ich hier extra außer Acht. Neben der Bibliothek und anderen machtbegabten gibt es aber im Grunde ein Dutzend andere Möglichkeiten: Verbotenes Wissen kann man suchen. Auf Planeten wie Korriban etc. Ich denke, auch den Jedi wäre es möglich, nach verschollenen Holos zu suchen.
    Genauso kann ein Selbststudium der Macht auch dabei helfen neues kennen zu lernen.
    Das Inplay betreffend sehe ich demnach wirklich keinen Grund, dass die macht nicht weiter ausgeschöpft werden kann. Natürlich, die Bibliotheken stehen nicht zur Verfügung. Doch keiner Orga anzugehören würde nicht bedeuten, keinen Kontakt mit anderen Machtnutzern zu haben.

    Ich persönlich würde es begrüßen, wenn es doch erlaubt ist, auch dann auszubilden, wenn man nicht mehr dem Jedi- oder Sithorden angehört.

    Ich sehe das Problem darin, dass ein Spieler, der sich zu keiner Orga hingezogen fühlt, seine Motivation verlieren kann. Ich möchte mich hier nicht gegen die OL aussprechen!
    Aber: Wenn ich einen Charakter spiele, der sich beispielsweise weder mit dem Kodex der Jedi, noch mit dem der Sith identifizieren kann und dem außerdem noch weitere Regeln des Ordens nicht gefallen, hat er eigentlich keine Chance. Er muss in einem Orden bleiben um selbst ausbilden zu dürfen und das finde ich unglücklich. Noch unglücklicher, wenn diese Unzufriedenheit eben stärker ist.

    Hm, auch das sehe ich anders.
    Ich meine, welche Chance hat denn jemand, der unzufrieden mit dem jeweiligen Orden ist? Es gibt im Grunde immer Abspaltungen von irgendetwas. Das im PSW zu verbieten oder sich dagegen auszusprechen, finde ich mehr als schade. Und ich denke, dass schränkt einiges an Spielspaß und Motivation ein. Genau genommen ist man mMn so oder so an den jeweiligen Meister gekettet. Ob dieser nun einer Orga angehört oder nicht, spielt da weniger eine Rolle. Bedenke ich Kossekos: Wie lange hat er gebraucht, um einen Meister zu finden? Ich finde es da schon eher demotivierend, wenn man ewig auf einen Meister warten muss oder in großen Gruppen posten muss. Denn je größer die Gruppe, desto länger kann die Postingfrequenz dauern. Und auch hier kann der Spielspaß enorm leiden, weil es ziemlich schwierig ist auf 5 Posts einzugehen, als auf einen.

    Na ja, ich denke, Spielmöglichkeiten muss sich jeder selbst schaffen. Auch eine Doppelbelebung eines Zimmers muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Spieler diesen Umstand auch zum Posten nutzen.
    Und was das andre betrifft, ich denke, dass geht völlig am eigentlichen Thema vorbei. Denn wenn ein Charakter aus dem Orden geht (hier meine ich einen, der eigentlich befugt wäre auch auszubilden) bedeutet das ja nicht, dass ein Neuling, der ausgebildet werden würde, ebenfalls Wissen über die Macht hätte. Auch sehe ich nicht, dass eine Ausbildung eines Orgalosen Meisters „kostengünstig“ oder schneller wäre. Hier sollte mMn klar sein, dass ebenfalls die gleichen Postingfrequenzen gelten.

    Das man sich aber im Grunde für eine der Orgas entscheiden MUSS um mit seinem Char eine Zukunft zu haben ist ziemlich unglücklich. Denn welche Option bleibt, wenn X von den Jedi/Sith geht, aber nicht zu der anderen Seite will?
    Ein Entgegenkommen hier wäre, wenn eben auch dort ein Auge auf die Postingzahl geworfen wird.

    Und ich muss das auch los werden und bitte, dass nicht als böse Kritik zu werten:

    Ich denke nicht, dass ein Organisationsloser Charakter gefährlich werden würde, oder das ein Chaos ausbricht. Und nur, weil jemand keine Orga mehr hat und ausbildet, wird er ja nicht wirklich zu einem OL.
    ABER auch hier: Ich finde es nicht richtig, wenn ein Charakter bei einer Organisation bleiben soll/muss, wenn ihm diese vielleicht überhaupt nicht zusagt. Sein eigenes Ding zu drehen und gleichzeitig doch an den geltenden Regeln teil zu nehmen sehe ich weder als gefährlich, noch als chaotisch.

    Zwar kann ich die Bedenken teilweise auch nachvollziehen, aber ich denke, es geht hier mehr um den Spielspaß und um die Motivation jedes einzelnen Spielers (bzw. es sollte darum gehen), als um die Leitung oder Nichtleitung eines OLs. Oder die Angst, als OL irgendwie untergraben zu werden.

    Und zu guter Letzte: ich meinte das mit den Seitenhieben sehr ernst. Können wir es bitte EINMAL schaffen, so etwas zu unterlassen?
    Diese Diskussion soll auch nicht dazu dienen, irgendwem meien Meinung aufzudrücken!
     

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