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Splice - Das Genexperiment

Dieses Thema im Forum "Film & Fernsehen" wurde erstellt von reaggyray, 6. Juni 2010.

  1. reaggyray

    reaggyray junger Botschafter

    Also, ich bin gerade aus dem Kinofilm Splice gekommen und hab keine Ahnung,
    was ich als Präfix hätte nehmen sollen!
    Ich hab mir den film angeguckt, weil der trailer so eineiges an (survival) Horror
    gezeigt hat. Auch die kritik in meiner zeitung lies auf horror schließen also ging ich rein!
    ich muss sagen ich wurde überrascht!
    das was ich sah war eine mischung aus: romantik, porno (mit sodomie), ein hauch von Biochemie samt verrückten forschern und einfach nur ekelhaft.

    das ab 16 gibts nicht wegen der gewalt, sondern ich drücks mal so aus:
    die mutantin vögelt den einen wissenschaftler, wechseld dann ihr geschlecht und vögelt mit seiner freundin, die daraufhin ein kind von dem mutanten hybriden vieh kriegt.

    Gibts hier noch andere die den film gesehn haben? wenn ja wie fandet ihr ihn?

    der film scheint sich damit auseinander setzten zu wollen, dass es immer noch umstritten ist, experimente mit menschlicher DNA durch zu führen. ob ihm das gelingt ist dann doch eine andere frage.

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  2. Curunír

    Curunír Der Weisse Zauberer, Freund des Big Beer Bear!

    Ein junges Forscherehepaar kombiniert menschliche mit verschiedenster tierischer DNA und erschafft in Folge ein seltsames, menschenähnliches Wesen, welches von den beiden Schöpfern schon nach kurzer Zeit wie ein Adoptivkind behandelt wird.
    Ein brillanter Horrorfilm des CUBE-Machers, der gleich auf zwei Ebenen funktioniert: einmal als fesselnder Gentechnik-Horrorthriller mit FRANKENSTEIN-Bezügen, auf der anderen Seite als unheimliches Familiendrama. Neben einer intensiv-bedrückenden Atmosphäre erwarten den Zuschauer einige unvergessliche, bizarre Bilder, etwa wenn das junge Mischwesen mit Baby-Kleidchen und Teddybär durch das dunkle Labor tappt und mit Buchstaben-Holzklötzchen Wörter zusammenlegt.
    Die Kombination aus realen und digitalen Spezialeffekten ist großartig gelungen, rückt aber nie übermäßig in der Vordergrund - der Film konzentriert sich durchgehend auf die ambivalente Beziehung zwischen den Wissenschaftlern und ihrem "Experiment", die jedoch von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist und schließlich in einer furiosen Klimax völlig außer Kontrolle gerät.

    Eine echte Perle des Sci-Fi-Horrors und bis dato einer der interessantesten Filme des Jahres - unbedingt sehenswert!
     
  3. TomReagan

    TomReagan weiser Botschafter

    Nischen-Horror ohne besondere Höhepunkte. Ziemlich kühl, oder edel, inszeniert, ohne Rücksicht auf die Charaktere. Auf dem Fantasy Filmfest Nights gesehen und dort war es mal eine echte Abwechslung (neben typischen Genrevertretern wie Daybreakers oder La Horde).

    8/10
     
  4. reaggyray

    reaggyray junger Botschafter

    ah stimmt wertung vergessen!

    also so überragend fand ich den film nicht, lag vielleicht dran, dass ich über all gehört hab wie
    horror der film sein soll.
    die thematig hingegen fand ich schon sehr interressant!
    sagen wir mal 4/10, denn die komischen sodomie szenen hätten echt nicht sein müssen!
    von einem echten horror film erwarte ich schon, dass ich dann nicht einschlafen kann!
     
  5. Lord Garan

    Lord Garan Plüschpirat Mitarbeiter

    Hab mir den Film heute angesehen und muß sagen, der zweitbeste Sci-Fi Horrorfilm den ich jemals gesehen habe nach The Fly. Weil es eher um die verstörende Implikationen und das Verhalten der Hauptfiguren geht, als den eigentlichen „Bluthorror“. Die Effekte sind auch überraschend gut und die Schauspieler schaffen viele Taten und Dinge rein mit Körpersprache zu übermitteln, ohne sie ansprechen zu müssen.

    Vor allem die Szene wo der männliche Wissenschaflter versucht Dren zu ertränken, aber sie beginnt unter Wasser zu atmen und sie beide wissen, daß er es eigentlich zu Ende bringen wollte, aber so tun als ob er immer gewußt hätte es würde funktionieren. Spiegelt irgendwie perfekt den Punkt wieder, wo beide absolut sicher sind, daß es was total falsches ist, aber schon zu weit ist um damit aufzuhören.

    PS: Ich hab irgendwie keine Sodomie gefunden dem Film, oder gibt’s ne mir nicht bekannte Definition davon?
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. August 2010
  6. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Naja, da kommt genauso wenig/viel Sodomie vor, wie in Star Wars... Dren ist im Grunde kein Tier nach dieser Definition, da sie ein extrem hohes Intelligenzlevel erreicht hat. Aber darüber wird man streiten können.

    Der Film ist wirklich gut, auch wenn mir die abschließende Entwicklung gar nicht mal mehr so gefällt. Liegt wohl daran, daß ich Dren einfach als zu genial empfand, als daß sie als
    amoklaufendes Männchen alles um sich herum töten will. Ich hätte da lieber ein melancholisches oder sogar glückliches Ende bevorzugt.
    Und daß Elsa am Schluß schwanger ist, war ja seit der Vergewaltigung durch Dren klar... fand ich öde.

    Vom Design her aber echt ein Augenschmaus.

    7 von 10 Hybrid-Hamstergurken ^^
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. August 2010
  7. Lord Garan

    Lord Garan Plüschpirat Mitarbeiter

    Hätte auch eher ein anderes Ende erwartet, anderseits paßt es schon von der Thematik. Elsa hatte ja bekanntermaßen ein sehr schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter, ähnlich wie sie zu ihrer künstlichen Tochter Dren, die sich ja offensichtlich einfach einen Trotzkampf in extrem liefern und alles was in ihrem Leben daneben gehen zu scheint kommt von Elsa, da Clive eigentlich ab dem Punkt, wo er versucht hat sie zu ertränken weit großzügiger und freundlicher zu ihr ist. Daher scheint es wohl für Dren besser mehr was von Clive anzunehmen. Wobei ich es wiederum auch irgendwie ironisch ist weil in der Beziehung der Wissenschaftler klar Elsa die dominantere ist und Dren ihren letzen Akt wohl einfach dazu nutz klarzulegen, daß sie die dominante in der Beziehung ist und Clive wohl einfach darum tötet, damit Elsa ihn nicht mehr hat als „Spielzeug“. Elsa behält das Kind wohl auch eher deshalb, einfach zum zeigen, dass sie es kann, oder um zu versuchen es diesmal besser zu machen.
     

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