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Squit Matuzzel

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Squit Matuzzel, 13. Mai 2010.

  1. Squit Matuzzel

    Squit Matuzzel Zivilist

    Name: Squit Matuzzel

    Spezies: Chadra-Fan

    Geburtsplanet: Chad

    Alter: 34

    Größe: 80 Standardzentimeter

    Augenfarbe: Schwarz

    Fellfarbe: Braun

    Beherrschte Sprachen: Chadra-Fan, Basic (piepsige Stimmfärbung), angeberisch eingestreute Brocken rudimentäres High Galactic

    Körperliche Vorteile: sehr flink, nach menschlichen Maßstäben überdurchschnittliche Sinnesleistung (Gehör, Geruch)

    Körperliche Nachteile: sehr klein, für die meisten Standardtechnologien (Gleiter, Waffen, Raumschiffe) ohne Spezialanfertigungen ungeeignet, körperlich den meisten Spezies nach Kraft, Ausdauer und langfristiger Geschwindigkeit unterlegen

    Aufenthaltsort:
    Gewürzminen von Kessel (inhaftiert wegen illegalen Technologieschmuggels, Softwarepiraterie und Hehlerei)

    „Profession“: Schmuggler, Hehler (spezialisiert auf hochtechnisierte, zumeist immaterielle Erzeugnisse)

    Hintergrund:
    Als Angehöriger einer kleinwüchsigen, nagetierähnlichen Spezies hat Squit schnell gelernt, in einer Welt der großen und grobschlächtigen Spezies aus dem Verborgenen zu agieren und den Drahtzieher zu mimen. Diese teilweise gefährliche Abhängigkeit von „großen“ Helfershelfern hat sich jedoch oft als böser Nachteil für den technologiebegeisterten Chadra-Fan erwiesen, dessen Abstieg in die Kriminalität damit begann, dass er für seinen Heimatplaneten nicht lizenzierte Imitate populärer Produkte der Firma BlasTech (Blastergewehre in Chadra-Fan-Größe) an den strengen Zollkontrollen vorbeischmuggelte, um so die Preise der teuren Vertragshändler zu unterbieten. Sein letzter Coup sorgte schließlich dafür, dass Squit auf Kuat bei der Sichtung von illegalen Kopien der durch KDY beim Bau von Turbolasern verwendeten Zielerfassungssoftware von einer Patrouille imperialer Zollbeamter festgenommen und nach einem kurzen Prozess wegen schweren Technologieschmuggels, Softwarepiraterie und Hehlerei nach Kessel verfrachtet wurde, um in den dortigen Minen die nächsten 30 Jahre (also vermutlich bis zum Ende seines Lebens) nach Glitzerstim zu schürfen.

    Squit hält sich selbst für extrem abgeklärt und galaxiserfahren und hat für den Großteil seiner reisenden Artgenossen – die sich primär als Informationsmakler verdingen – nur Geringschätzung übrig. Der Diebstahl und die sporadische Verbesserung intellektuellen Eigentums stellen für ihn die Königsdisziplin der Kavaliersdelikte dar, der Rückgriff auf Waffengewalt und die Dienste tumber Schläger ist ein ärgerliches, aber bedauerlicherweise notwendiges Übel. Seine erste Errungenschaft – eine für die Bedürfnisse eines Chadra-Fan modifizierte BlasTech DL44, die Squit liebevoll „Prima“ („die Erste“ auf High Galactic) nennt – trägt er stets, wenn auch meist in seinem wilden Sammelsurium unterschiedlichster unpassender (aber in Brauntönen gehaltener) Kleidung verborgen, bei sich. Er ist stolz, „Prima“ mittlerweile gut genug zu beherrschen, um selbst die empfindlichen Stellen eines Sturmtruppenpanzers zwischen Hals und Helm oder Arm und Torso mit einer über 0 liegenden Wahrscheinlichkeit treffen zu können (dies schafft er allerdings auch mit keiner anderen Waffe).

    Während Profit in seinem selbst gewählten Umfeld Hauptmotivation der meisten Individuen ist, versteht Squit rein monetären Erfolg lediglich als Mittel zum Zweck. Das Verdienen von Geld durch den Schmuggel gestohlener und modifizierter Technologien dient ihm lediglich als Mittel zum Zweck, etwa um Söldner für die verschiedensten Aufgaben anzuheuern, sich den Weg zu den aktuellsten und interessantesten Entwicklungen der Technik zu eröffnen oder um einfach nur nach einem besonders gelungenen Beutezug in der dunkelsten Nische einer Bar diversen Drinks zu frönen. Für einen so winzigen Kerl sind die Trinkgewohnheiten des Chadra-Fan erstaunlich quantitätsorientiert.

    Politische Gesinnung:
    da sie den freien Zugang der Gesellschaft zu allen Formen von Technologien (besonders den destruktiven) erheblich einschränken, hegt Squit wenig Sympathie für jede Form der Regierung. Steuern würde er nicht einmal dann zahlen, sollte er sich eines fernen Tages tatsächlich dauerhaft (und freiwillig) auf einem Planeten niederlassen. Selbst die liberalen Bestimmungen der Republik versteht er als Repression der übelsten Sorte und seine notorische Missachtung imperialer Bestimmungen hat ihm schließlich seinen vermeintlichen Lebensabend auf Kessel beschert. Vertretern der Obrigkeit begegnet er mit heimlicher Verachtung, hütet sich jedoch, dieser offen Ausdruck zu verleihen. In seinen Augen hat jede Gruppe an Individuen unabhängig von ihrer Größe ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, ohne eine übergeordnete, mit dem Gewaltmonopol versehene Instanz.
    Ein noch größeres Übel als selbst die Kriegsverbrechen der imperialen Flotten stellen aus seiner Sicht indes die an Menschen und menschenähnlichen Spezies orientierten Industriestandards des Großteils der Galaktischen Wirtschaft dar.
     

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