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Rollenspiel [StarWars D6] Die vier Toten von 347 - Nebenstory: Cerberus

Dieses Thema im Forum "Fan-Filme, Fiction und Art" wurde erstellt von In the Name of Yededaya, 7. Juli 2016.

  1. In the Name of Yededaya

    In the Name of Yededaya Kind des Webstuhls Premium

    Inhaltsverzeichnis:

    Prolog: Total übertriebenes Strafmaß
    Kapitel 1: Es kommt noch schlimmer...
    Kapitel 2: Hok'tir


    Prolog: Total übertriebenes Strafmaß

    09. Tag des 7. Monats 8. NVC

    Fünf Tage ist es her seit du mit Flüchtlingsstatus deine Heimat verlassen hast. Fünf Tage sitzt du bereits in dieser Rostschüssel ohne Power die gefühlt alle paar Lichtjahre anhalten muss. Und seit geschlagenen fünf Tagen kaut dir dieser große, dicke und vor allem nervige Herglic ein Ohr damit ab, was er alles im Outer Rim tun würde. Bei seinem Sermon klang er schon so, als würdest du mit ihm gehen um Abentuer zu erleben. Am liebsten hättest du ihm ein Sedativum reingedrückt. Leider befanden sich deine großen Spritzen im Laderaum und da würdest du im Moment nicht hinkommen... Außerdem sah der Kerl so aus als könnte er alle hier im Raum problemlos zu Sülze zerquetschen.

    Du befindest dich an Bord der Fähre 'Drafter', welche das erklärte Ziel hat Tatoonie zu erreichen. Derzeit sitzt du mit ungefähr achtzig anderen, bunt gemischten Passagieren im selben Boot, genauer gesagt in einem großen Aufenthaltsraum, welcher gleichzeitig auch zum Schlafen genutzt wird. Viel war hier nicht zu tun. Es gab eine Essensausgabe, Toiletten ohne Duschräume (was man mittlerweile auch bei allen roch), drei große Bildschirme auf denen ständig Werbung lief und ein paar Tische und Stühle die ständig besetzt waren. Hin und wieder spielten ein paar Leute Holoschach oder Karten, aber zu Letzteren hast du dich bisher noch nicht hingewagt, weil die doch sehr zwielichtig aussahen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2016
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  2. Spectre

    Spectre Bechesmy

    Der Devaronianer war schlank und hochgewachsen, vielleicht 1,85 groß und wirkte neben der Fettbacke wie magersüchtig. Rakh D'run trug einfache aber gute Reisekleidung, nichts, was auf seinen Beruf oder sonstigen Tätigkeiten hindeutete. Alles wichtige hatte er wohlweißlich im Gepäck verstaut. Nur ein paar der gängigeren Mittelchen gegen Schmerzen oder Depressionen waren in der Innentasche seiner Jacke. Vielleicht brauchte er sie ja, oder konnte sich etwas ertauschen.
    Er rückte, vielleicht zum 500ten Mal an diesem Tag, den Stehkragen der Jacke zurecht. Es musste ja nicht jeder sehen, obwohl der ein oder andere wirklich schlimmeres getan hatte, der sich mit ihm hier befand. Während der Dicke neben ihm wieder von seinen Heldentaten berichtet, musste Rahk an seine Vergangenheit denken.
    Es war alles so gut gelaufen damals. Studium gut abgeschlossen, sofort übernommen worden. Sicher es hätte noch besser laufen können. Das Gehalt war für die Arbeit betrachtet einfach lausig gewesen. Wie sonst wäre auf die Idee gekommen sich was nebenher zu verdienen. Irgendwie musste man ja um die Runden kommen. Ausgehen auf Corellia war teuer, die Ladys waren teuer, und er hatte seinen Teil des Spaßes durchaus genossen in diesen Tagen. Aber dann.... dann musste ja irgend so ein Überkorrekter kommen. Mr. Lackaffe, Dr. des Spaßverderbens, er hatte ihn erwischt. Zufällig! Bei den Sternen, wie er dieses Arschloch hasste. Nein, man hatte keine 5 gerade sein lassen können. Nein, verpetzt, angeprangert, verurteilt, verknackt.
    Was war so schlimm daran ein paar Medis abzuzweigen. Das tat keinem weh! Es war ja nicht so, dass die Konzerne den Instituten nicht hier und da was zuschusterten, oder dass diese die einfachen Mittelchen bezahlen mussten. Da flossen Gelder, die die Regierungen von kleinen Planeten blass werden ließen. Und er... er kam dran wegen ein paar Aufputschmitteln, die er an Studenten vertickte. Und dann.... Maximalstrafe.... lachhaft, ehrlich... dafür? Gut, er musste sich vielleicht eingestehen, dass seine vorlaute Klappe beim Richter nicht gut angekommen war, aber hey.... woher sollte er wissen, dass dieser schmierige Podiumskomiker es als Beleidigung auffasste, wenn man etwas lauter wurde und dem beschissenen System die Schuld gab.
    Er seufzte.

    ".... findest du nicht?" fragte der Dicke neben ihm.

    Er zuckte nur mit den Schultern.
    Ein Vorteil von dem dicken, schwitzenden Typen war, dass niemand, also wirklich niemand etwas mit ihm zu tun haben wollte. Aber hey, man muss das Positive sehen. Ein neuer Start in den äußeren Regionen! Besser als arbeitslos in den Kernwelten. Da draußen wurde noch jeder Mann gebraucht der anpacken wollte, und Männer seines Schlages erst recht.
    Er lächelte, vielleicht das erste mal seit er das Schiff betreten hatte.

    "Weißt Du was, Du hast Recht. Mit mir an deiner Seite kann Dir gar nichts schlimmes mehr passieren. Ich kriege alles hin, versprochen. Wen kümmert es schon, dass du zu fett bist um auf Tatooine den Abenteurer zu mimen. Vielleicht bekommst Du auch direkt nen Herzinfakt bei der Hitze. Sowas kommt vor, aber Schwamm drüber. Hauptsache probiert und nicht unterkriegen lassen."

    Mit einem aufmunternden tätscheln der Schulter des Dicken stand Rahk auf und streckte sich. So betrachtet hatte er die kleineren Probleme.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2016
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  3. In the Name of Yededaya

    In the Name of Yededaya Kind des Webstuhls Premium

    Während sich Bulsar Joruic - so hatte sich der Herglic dir vorgestellt - fragt ob du ihn jetzt beleidigt oder nur einen Scherz gemacht hast siehst du dich um und entdeckst, dass die Typen die ab und an mal Karten gespielt haben jetzt wieder anfangen mit Zocken. Wirklich vertrauenswürdig sehen sie nicht aus und entsprechend viel Freiraum wird ihnen von den anderen Passgieren gelassen. An dem Tisch sitzen ein schweinegesichtiger Gamorreaner, ein Rodrianer und ein muskulöser Mensch mit einem bionischen Auge. Letzterer hat nicht auf einem Stuhl Platz genommen sondern auf einer recht große, grauen Box. Alle drei tragen dickere Lederkleidung, welche durch Teilstücke von Metallrüstungen ergänztzt wurden. So wie es scheint wollen sie wohl eine Variante von Sabacc spielen, doch der Mensch schaut sich um. Vielleicht hielt er ja nach weiteren Mitspielern Ausschau?
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2016
  4. Spectre

    Spectre Bechesmy

    Das kam ihm doch wie gerufen und was sollte hier auf dem Schiff schon passieren? Er zwinkerte einer recht hübschen Menschenfrau zu und setzte sein gewinnbringenstes Lächeln auf während er lässig zu dem Tisch ging. Sabacc und ähnliche Spiele hatten sie oft zum Zeitvertreib gespielt und ein paar zusätzliche Credits in der Tasche waren auch nie verkehrt. Den ein oder anderen Trick kannte er auch und aussteigen war ja auch immer möglich.

    "Die Herren? Es sieht so aus als wäre hier noch ein Plätzchen frei für mich. Welche Einsätze? Welche Variante? Ich hoffe es ist ok? Was soll man sonst auf dieser langweiligen Reise machen.... Mein Name ist Rakh D'run, aber Rahk reicht völlig aus."

    Er schob sich eine Kiste zurecht und setzte sich ohne auf eine Antwort zu warten, dann lächelte er so unschuldig es ein Devaronianer konnte in die Runde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2016
  5. In the Name of Yededaya

    In the Name of Yededaya Kind des Webstuhls Premium

    Kurz herrscht Verwunderung an dem Tisch wie auch in der Umgebung. Zwei Kinder die abseits der Runde miteinander gespielt haben verstecken sich bei ihrer Mutter. Scheinbar erwarten auch alle anderen Zuschauer gleich Ärger und so wie es aussieht will der Gamorreaner die Menge nicht enttäuschen: "Hörröm rhmmm?! Rhööm quii-rhöm rörr?"* grunzt er dich feindselig an, deutet mit seinen fetten Finger auf dich und will sich schon erheben, doch er wird von dem Menschen unterbrochen. Der Mann mit dem mechanischen Auge blickt das Schwein kurz und scharf an und sagt drohend "Setz dich, Gartogg." Darauf setzt sich der Gamorreaner wiederwillig. Der Mensch blickt sich kurz um, besieht sich die ganzen Schaulustigen, lächelt in die Runde und wendet sich dir mit einem freundlichen Grinsen zu als wäre nie etwas gewesen. Du siehst das ihm zwei Zähne fehlen.
    "Ich grüße dich und du bist uns willkommen. Mein Name ist Harek Minh. Diese feine Dame hier ist Kelko und unser guter Gartogg hier hat sich ja bereits mit dir bekannt gemacht." Erneut lächelt er dir zu wirft dem Rodrianer der in Wirklichkeit eine Rodrianerin ist einen kurzen Blick zu und schaut dich dann wieder an. Die Rodrianerin sagt nichts, sondern beginnt damit die Karten zu mischen. "Da wir jetzt zu viert sind würde ich sagen wir spielen Hutten-Sabacc. Ich hab wenig Lust die Würfel zu suchen, wenn sie uns hier vom Tisch fallen sollten. Einsätze zu Beginn für den Hutten 3 Credits, für die Weequays 1 Credit, einverstanden?"

    "Was willst du denn hier Ikopi-Gesicht?! Willst'e paar auf's Maul?"
     
  6. Spectre

    Spectre Bechesmy


    Irritiert sieht der Devaronianer die Schweinenase an und wendet sich dann Harek zu.

    "Selbstverständlich bin ich einverstanden."

    Lächelnd zieht Rakh Credits aus der Hosentasche (20) und stapelt diese sorgfältig. Dann wendet er sich lächelnd der Rodianerin zu und zwinkert kurz.

    "Es ist mir doch immer eine besondere Freude bei einem Spielchen neben solch einer hübschen Dame zu sitzen. Wenn Ihr das erste Spiel gebt, kann das nur Glück bringen, Kelko."

    Dann wartet er die Karten ab. Auch wenn er recht unbeteiligt wirkt, so achtet Rahk auf seine Mitspieler. Sabacc ist das Spiel der Täuschungen und Bluffe. Was eben noch eine Siegerhand war, kann im nächsten Moment nichts wert sein und die Körpersprache der Mitspieler war der Schlüssel über Sieg oder Niederlage.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2016
  7. In the Name of Yededaya

    In the Name of Yededaya Kind des Webstuhls Premium

    Nach einer viertel Stunde Spielen meint Harek ziemlich angefressen "Na das fängt ja gut an." Auch Gartogg scheint mit dem Ausgang eurer ersten Runde nicht sehr zufrieden zu sein. Du verstehst zwar nicht was er da genau grunzt und oinkt, aber irgendwie bist du sehr froh, dass Waffen nur im weggesperrten Gepäck transportiert werden durften. Und zum Glück scheint der Mensch den aufsässigen Gamorreaner halbwegs unter Kontrolle zu haben. Von Kelko ist immer noch kein Mucks zu hören. Sie schaut dir nur mit unergründlich schwarzen Augen zu wie du deinen unverschämt fetten Gewinn von 16 Credits einstreichst. Auch auf dein Kompliment zu Anfang ist sie nicht eingestiegen.
    Eure erste Runde hast du durch schieres Glück entschieden. In der Mitte lagen die Karten so gut, dass eigentlich jeder hätte gewinnen können. Deshalb haben deine Gegner auch alle ihre Credits voll reingebuttert. Letztendlich war das Glück aber nur dir hold, sodass sich eigentlich niemand groß beschweren kann. Unter anderen Umständen hätte man dich sonst vielleicht für einen Betrüger gehalten und aus dem Casino oder Fenster geworfen...
    Bereits nach den ersten zehn Minuten meintest du schon abschätzen zu können, dass Harek und Gartogg nur mittelmäßige Spieler sind. Auf Kelko musst du Acht geben. Die hat das perfekte Pokerface.

    "Okay. Okay. Ich bin mit Ausgeben dran." sagt Harek und atmet dabei tief aus, sodass du seinen unangenehmen Atem riechen kannst. "Platziert schon mal eure Einsätze in der Mitte." Dann schaut er dich kurz von der Seite her an und fragt interessiert: "Also von Corellia aus ins Outer Rim, was? Was hast'n dort vor?"
     
  8. Spectre

    Spectre Bechesmy

    Rakh streicht die Credits ein und lässt seinen nächsten Einsatz gleich liegen.

    "Ja, wie das eben so läuft im Leben, manchmal hat men kein Gluck. Job weg und keine Aussichten auf was neues. Und was sagt man so schön: Im Outer Rim kann jeder was aus sich machen. Also hab ich meine Sachen gepackt und hab das erstbeste Schiff genommen."

    Er nahm seine Karten und betrachtete sie kurz.
     
  9. In the Name of Yededaya

    In the Name of Yededaya Kind des Webstuhls Premium

    Die Anderen tun es dir gleich und da du gerade den Hutten machst ist Gartogg zu deiner Linken am Zug. Er lässt sich Zeit und seine kleinen Schweinsaugen wandern über die Karten und das was bereits auf dem Tisch liegt. Anscheinend denkt er gerade angestrengt nach. Harek nutzt die Gelegenheit um sich weiter mit dir zu unterhalten und dich mit seinem Mundgeruch zu beleidigen: "Und was hast du gearbeitet bevor du deine Sachen gepackt hast?" Seine sowie die Karten der Rodrianerin liegen verdeckt auf dem Tisch.
     
  10. Spectre

    Spectre Bechesmy

    Rakh legte seine Karten jetzt ebenso ab und schmunzelte.

    " Also, um es kurz zu machen, ich bin Arzt. Aber die Welt ist einfach undankbar und ich hatte Pech bei ein paar Investitionen. Und Ihr?"

    Er zuckte mit den Schultern.

    " Ich weine dem Ganzen nicht nach. Es gibt immer ein Morgen und eine neue Chance. Man muss sie nur sehen und greifen! Positiv Denken."
     
  11. In the Name of Yededaya

    In the Name of Yededaya Kind des Webstuhls Premium

    Harek zieht die Augenbrauen nach oben und sein Cyberauge fokussiert sich jetzt sehr genau auf dein Gesicht: "Arzt also. So richtig mit Studium und so, was?" Es war eine rhetorische Frage. "Nicht schlecht, nicht schlecht." meint er und schaut kurz zu Kelko rüber die mal wieder mit keiner Wimper zuckt. Dann blickt er wieder zu dir und antwortet: "Wir sind einfache Söldner. Ich für meinen Teil hab wenig Interesse dran mich für die Sache der Republik oder für den Dreck der Sith umbringen zu lassen. Wenn du auf Corellia warst, weißt du wovon ich rede. Der ganze Planet ist in Aufruhr und es dauert sicher nicht mehr lange bis die sich an die Kehle gehen und die Aufstände zu einem ausgewachsenen Krieg werden. Den anderen beiden hier gehts ähnlich."
    "Gruumpfz."
    hörst du vom Schwein zu deiner Linken und er macht endlich seinen Einsatz. Danach geht die zweite Runde recht zügig weiter und deine Gegner spielen diesmal konzentrierter als in der ersten Runde. Du hast nicht damit gerechnet, aber fast hätte dich der Gamorreaner geschlagen oder zumindest ein Splitt-Pott erspielt. So streichst du erneut die Credits der Anderen ein, diesmal aber nur 6 davon. Trotzdem erkennst du jetzt zum ersten Mal eine Gefühlsregung im Gesicht der Rodianerin, ein leichtes Zucken ihrer Unterlippe. Die anderen beiden am Tisch scheinen es auch bemerkt zu haben aber keiner sagt etwas dazu und die Karten werden zu dir weiter gereicht.

    Während du mischst siehst du aus dem Augenwinkel wie Bulsar, der Herglic mit den kleinen Kindern spielt die sich vorhin bei deiner Ankunft hier an dem Tisch verkrümmelt haben. Scheinbar hatte der Dicke ein Händchen für die Zwerge. Nur komisch das sie nicht schon eher bei ihm waren. Vielleicht haben sie sich ja vor deinen Hörnern gefürchtet...
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2016
  12. Spectre

    Spectre Bechesmy

    Rakh war durch seine Zeit auf Corellia durchaus bewusst, dass sein Äußeres in vielen Kulturen, vor allem der Menschen mit etwas Bösem in Verbindung gebracht wurde. Vielleicht ein weiterer Grund für das ungerechte Urteil.
    Er vertrieb die trüben Gedanken, indem er sich auf das Mischen den Karten konzentrierte.

    "Ja, so richtig das volle Programm... Eure Beweggründe sind verständlich. Auch für mich ein Grund da abzuhauen. Söldner also, schön..."

    'Vielleicht wär das ja auch was für mich? Ein Abenteuerleben, Action, Blasterfeuer und immer was zu tun... andererseits... ungefährlich ist ja es nicht...aber was soll mir schon schlimmes passieren?' dachte sich der Devaronianer und gab die Karten aus.

    "Das klingt nach vielen spannenden Geschichten und Abenteuer. Schon einen Auftrag in Aussicht, oder auch auf gut Glück unterwegs? Was springt denn so als Söldner bei Auftragen raus? Lohnt sich das?"

    Diesmal lies Rakh seine Karten direkt liegen und sah in die Runde. Das Spiel war nebensächlich geworden für den Moment.
     
  13. In the Name of Yededaya

    In the Name of Yededaya Kind des Webstuhls Premium

    "Oh ja. Es lohnt sich. Wir haben gerade einen ziemlich dicken Fisch an Land gezogen und da wird zum Schluss sicher ein Berg an Credits rausspringen." antwortet dir Harek. Der Gamorreaner grunzt daraufhin, was entfernt wie ein ersticktes Lachen klingt. Der Mensch wirft ihm daraufhin einen kurzen Blick zu und spricht dann weiter zu dir: "Was dir ein Auftraggeber zahlt ist natürlich Verhandlungssache. Ist manchmal schwierig sich nicht für einen Hungerlohn zu verkaufen, denn das Angebot an Mietblastern ist groß. Ein guter Kontaktmann und Verbindungen sind da immer recht nützlich. Vor allem im Outer Rim."
     
  14. Spectre

    Spectre Bechesmy

    "Na dann.... ich kann zwar ein bisschen mit Blastern umgehen, aber ich denke bei mir wäre das eher Beiwerk. Gerade als Söldner müsste man doch einen Mediziner schätzen, oder?"

    Er lächelte kurz und sah zu der Rodianerin, dann in die Runde.

    "naja... Kontakt und Verbindungen sind leider eine Resource über die ich nicht verfüge. Aber ich habe mich eigentlich schon damit abgefunden erst einmal unterbezahlt zu sein. Das wird schon irgendwann, schließlich muss jeder klein anfangen."
     
  15. In the Name of Yededaya

    In the Name of Yededaya Kind des Webstuhls Premium

    "Natürlich." stimmt dir Harek zu und grinst. "Nur wenn der sich vorher erschießen lässt, bevor er die Anderen zusammen geflickt hat, dann nützt es nix." Du hast das Gefühl, dass der Mensch deine Anspielung durchaus verstanden hat, aber er geht nicht weiter drauf ein. "Lass uns die Runde beenden. Kelko wird schon ganz zappelig." Die Rodianerin rührte sich kein Stück. "Außerdem brauch ich dann erstmal was zu Beißen. Und wir halten dann eh wieder an." Damit meinte er bestimmt die Pausen zwischen den Hyperspacesprüngen, die das alte Schiff machen musste. Allerdings hast du keine Ahnung wo da bitte der Zusammenhang liegen sollte.
    Auch die dritte Runde verläuft zu deinen Gunsten und am Ende bekommt nur noch Harek ein müdes Lächeln zustande als du deine 9 Credits einziehst. Kelko starrt dich einfach nur noch finster an und der Gamorreaner grunzt ungehalten. Eigentlich fragst du dich bei Letzterem schon, warum er nicht wieder ausfälliger wird.
    "Ich komme gleich wieder." sagt Harek und steht auf um Richtung Essensausgabe zu gehen. Die beiden Anderen bleiben sitzen. Nach einer halben Minute angespanntem Schweigens willst du schon etwas sagen als eine Durchsage in gebrochenem Basic über die Schiffslautsprecher ertönt: "Verehrte Passagiere. Wir haben soeben Zwischenhalt 5 erreicht und befinden uns im Lamda-Sektor. In einer halben Stunde können wir unseren Flug fortsetzen. Vielen Dank für ihre Geduld."
     
  16. Spectre

    Spectre Bechesmy

    "Also... nicht erschießen lassen...merk ich mir."

    merkte Rakh grinsend an und wandte sich der Rodianerin zu.

    "Ich hoffe Sie nehmen mir meine Glückssträhne nicht zu übel. Ich muss Ihnen sagen, sie sind eine schwer zu durchschauende Spielerin und haben mir es nicht einfach gemacht."

    Als schließlich Harek wieder zurückkam, lehnt sich Rakh zurück und sah die drei Söldner der Reihe nach an, wobei sein Blick schließlich wieder bei Kelko hängen blieb.

    "Und sie drei sind also als Team unterwegs? Interessant. Hätten Sie denn Verwendung für einen unterbezahlten Arzt? Wie sie sehen konnten, kann ich durchaus auch eine Bereicherung für langweiligere Tage sein."

    "Wenn ich die Blicke von Harek richtig gedeutet und die wenigen Vorlesungsstunden in Psychologie richtig in Erinnerung habe, dann führen Sie diese Gruppe an. Insofern wäre es also Ihr Entscheidung Kelko."

    Wurf Sprachen:
    http://wuerfel.orkenspalter.de/index.php?id=148149
    Nachwurf Wild-Die:
    http://wuerfel.orkenspalter.de/index.php?id=148152
    Gesamt: 20

    Rakh lächelte verschmitzt und beobachtete die Reaktion der drei Söldner, vor allem die von Kelko, und hoffte, dass sein Rodianisch gut genug war. Tatsächlich war es eine reine Vermutung, aber es lag einfach auf der Hand. Außerdem wollte der die Rodianerin aus der Reserve locken. Sie hatte während der ganzen Zeit noch gar nichts gesagt. Selbst der Gamorreaner war gesprächiger.
     
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  17. In the Name of Yededaya

    In the Name of Yededaya Kind des Webstuhls Premium

    Tatsächlich macht sich Verwunderung auf Kelkos Gesicht breit, soweit du das bestimmen kannst, doch sie erholt sich sehr schnell davon. Die anderen beiden am Tisch brauchen einen Moment bis sie begreifen das du gerade was auf Rodianisch gesagt hast. Der Gamorreaner schweigt schlicht und Harek sieht von seinem Essen auf und blickt dich nun mit einem undefinierbaren Blick an.
    "Hun'nale che'isa na song ba'chi nee." sagt Kelko sehr feindselig und blickt sehr böse über den Tisch zu dir.

    Genau in diesem Moment geht eine extrem schwere Erschütterung durch das Schiff, welche von einem ohrenbetäubendem metallischen Queitschen begleitet wird. Die Beleuchtung über euch versagt. Dich, sowie deine Tischgenossen wirft es von ihren Stühlen und du schlägst hart auf dem Boden auf. Um dich herum hörst du wie andere Leute in der Dunkelheit fallen. Panische und erschreckte Schreie sind aus den Mündern der verschiedensten Spezies zu hören. Andere brüllen vor Schmerz. Irgendwo reißt eine Rohrleitung und Dampf tritt unkontrolliert zischend aus. Über die Schiffslautsprecher ertönt ein schriller, langezogener Ton, gefolgt von einem Rauschen. Dann hört das Beben plötzlich auf und die rote Notbeleuchtung springt mit einem Klicken an. Aber keine Sirenen ertönen.

    "Du wirst früh genug deinen Nutzen haben, Betrüger."
     
  18. Spectre

    Spectre Bechesmy

    Rakh wollte gerade widersprechen. Wie konnte sie nur solche Behauptungen aufstellen!
    Aber da wurde er auch schon aus dem Stuhl geworfen. Mit einem dumpfen Knall schlug er mit dem Kopf gegen etwas Festes und verlor die Besinnung.

    Wie lange er bewusstlos gewesen war, konnte er nicht sagen. Ein stechender Schmerz am Hinterkopf lies ihn zusammenzucken, als er versuchte in dem aufkommenden Chaos aufzustehen. Irgendjemand fiel im Dunkeln über ihn und fluchte laut. Vorsichtig setzet er sich auf und rutschte bis zur Durastahlwand hinter ihm.
    Kaum hatte er diese erreicht. sprang die Notbeleuchtung an. Er fasst sich an den Hinterkopf, nur sein Blut zu fühlen. Aber die Platzwunde war nicht weiter tragisch. Viel schlimmer war das Chaos im Laderaum.
    Dutzende Leiber lagen kreuz und quer darin, Personen stöhnten und schrien vor Schmerz. Der Herglic kniete neben einem der Kinder, die eben noch mit ihm gespielt hatten. Er sah zusammengesunken aus, das Kind rührte sich nicht mehr.
    Noch halb benommen richtete sich Rakh auf und sah sich suchend um. Schließlich ging er zu seiner Tasche, die nicht weit von ihm entfernt gelandet war und holte das Medikit hevor um den anderen Passagieren zu helfen.
    Die Verleumdung von Kelko oder die anderen Söldner waren für den Moment vergessen.
     
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  19. In the Name of Yededaya

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    Als du hinüber zu Bulsar gehst siehst du auf den ersten Blick das du dem Kind, einem Menschenjungen von vielleicht 8 Jahren, nicht mehr helfen kannst. Er hat sich das Genick gebrochen. Das andere Kind, ein Mädchen, sitzt zusammengesunken neben dem Toten und weint stille Tränen. Eine Frau kommt hinter dir rufend angerannt, drückte den großen Herglic beiseite und beginnt haltlos zu schluchzen als sie den leblosen Körper des Jungen sieht.
    Du wendest dich ab, gehst ein Stück beiseite. Natürlich hast du schon öfters Tote gesehen, allerdings noch nie Kinder und der Anblick ist einfach nur traurig.

    Von hinten legt sich eine sehr große, blaugraue Pranke sanft auf deine Schulter und drückt kurz. "Jetzt nicht verzagen." Du blickst in das Gesicht von Bulsar, welches einen grimmigen Ausdruck angenommen hat. Der Herglic schien dir wie ausgewchselt, komplett anders als der Nervsack, der er auf der ganzen Reise über war. Er deutet auf das Kit in deiner Hand. "Hilf den Leuten. Ich muss vor zur Brücke."
    Damit lässt er dich stehen und bahnt sich einen Weg durch die Passagiere. Wenn du ihm hinterherblickst siehst du wie er sich im Gehen etwas an seinem rechten Oberarm befestigt. Außerdem hat er von irgendwoher einen Blaster gezogen.

    Falls du den anderen Leuten helfen möchtest, dann bieten sich viele Möglichkeiten. In deiner Nähe hält sich beispielsweise eine ältere Menschenfrau ihr Bein. Weiter weg neben einem umgekippten Tisch siehst du einen Neimoidianer der stark aus einer Wunde am Kopf blutet. Und bei der Essensausgabe siehst du das eine Twi'lek gerade bewusstlos auf einem Tisch abgelegt wird.
     
  20. Spectre

    Spectre Bechesmy

    Rakh nickte Bulsar zu und begann mit seiner Arbeit. Zum Glück hatte er vor seinem "Zwangsurlaub" in einem Feldlazarett gearbeitet, freiwillig, nach Dienstschluss. Das kam ihm jetzt zu gute.
    Er ging zu der älteren Menschenfrau, legte ihr die Hand auf die Schulter. Als er Ihre Aufmerksamkeit hatte, lächelte er.
    "Ich bin Arzt, ich bin gleich bei Ihnen, aber ich kümmere mich erst um die kritischen Fälle."
    Dankbar lächelte sie und er machte sich auf den Weg zu der Twi'lek. Ein junger Mann (Mensch) fühlte bereits nach dem Puls der Bewusstlosen.
    "Sehr gut, junger Mann, weitermachen, kontrollieren sie auch die Atmung und melden sie sich wenn etwas auffällig ist. Ich bin da drüben."
    Er zwinkerte dem jungen Mann aufmunternd zu und ging zu dem Neimoidianer um die Kopfverletzung zu untersuchen und zu verbinden.

     

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