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Tagesschau: "Das ewig gleiche Lied..."

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von Wookie Trix, 29. Oktober 2003.

  1. Wookie Trix

    Wookie Trix Botschafter

    Hi Leutz

    Wenn ich mir am Abend die Tagesschau
    anschaue, dann weiss ich meist im Voraus schon, was mir in in den nächsten paar Minuten für Hiobsbotschaften aufgetischt werden.

    Bevor die nationalen Nachrichten in den Mittelpunkt des Geschehens rücken, wird erst einmal ausführlich darüber lamentiert, wer sich im Nahen Osten heute die Nase blutig geschlagen hat, wieviele Zivilisten und GI's im Irak einem feigen Attentat zum Opfer gefallen sind, warum Sharon und Arafat so gar nicht miteiander auskommen können...

    Abend für Abend diesselbe Leier: Man könnte fast schon Wetten darauf abschliessen, so sicher ist, dass kein Tag ohne diese traurigen Headlines auskommen wird.

    Wie geht ihr mit solchen Nachrichten um? Vermögen euch die Bilder aus dem Nahen Osten noch in irgend einer Form aufzurütteln, oder geht es euch wie mir, dass ihr solche Meldungen nur noch mit einem müden Lächeln quittiert, weil es
    alle Tage dasselbe ist, Frieden im Nahen Osten einer unrealistischen Wunschverstellung entspricht.


    Bin gespannt auf eure Antworten.

    Man sieht sich...

    Beatrice Furrer
     
  2. CK-2587

    CK-2587 The Lone Gunman

    Es ist leider so (jedenfalls bei mir), traurig aber wahr, dass die Fülle der schlimmen Nachrichten besonders aus dem Nahen Osten einen abstumpfen.
    Was man sich im eigenem Lande nicht vorstellen kann, wird anderswo zum Alltag, was einem während der Nachrichten allerdings nicht bewusst wird, da man trotz der schrecklichen Bilder alles aus einer Distanz heraus betrachtet, die die Schrecknisse beträchtlich abschwächt.

    Letztendlich macht sich, auch wenn einem diese Bilder nahe gehen, Resignation breit, da dieser Konflikt bereits Jahre herrscht und trotz der Bemühungen mancher nicht zu enden scheint.
     
  3. Dark Igel

    Dark Igel Ruhrpottler

    Frieden im Nahen Osten wird es niemals geben.
    Nicht heute und nicht in 50 Jahren. Die Gewaltspirale ist einfach nicht mehr zu bremsen. Traurig aber wahr.
    Mit jedem getötetem Palestinänser rücken 100 weitere Attentäter nach.

    Wenn es Hoffnung geben soll müssten auf beiden Seiten vernünftige Führer her und die sind im Moment einfach nicht vorhanden und ich hab die Befürchtung das es vorläufig auch so bleibt.

    Also aus dieser Gewaltspirale kommt man nur mit sehr sehr viel gutem Willen und gegenseitiger Vergebung wieder raus und das ist meiner Ansicht nach noch lange hin.
     
  4. Es langweilt mich, weil es jeden Tag das gleiche ist. Inzwischen berührt mich das ganze genauso wie der Wetterbericht.
     
  5. Remus

    Remus Gast

    Die Palästinenser sind im Recht und daher kann dieser Konflikt niemals enden, wenn Israel nicht endlich Zugeständnisse an die Moslems macht und auf beiden Seiten eine fähige Führung an die Macht kommt.
    Angesichts täglicher Nachrichten von zahlreichen Opfern fällt es schwer, zu vergessen, dass der Weltfriede derzeit niergendwo so gefährdet ist, wie im Nahen Osten.
     
  6. Aramân

    Aramân Ehemaliger Lord der Sith

    Es gibt da einen Satz:

    "Nur der allein hat sich gewöhnt, der nicht mehr hofft."

    Eigentlich eine traurige Sache zu sehen, dass Anschläge und akte der Kriegsführung schon nicht mehr als solche wahrgenommen werden!
    Ich will hier keine Wertung für irgendwelche Konfliktherde im Nahen Osten geben sondern einfach die Entsetztheit ausdrücken, die in der letzten Zeit in mir aufgekommen ist.
     

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