Legends Warum ist SW eigentlich so low-tec?

Nach der Logik kann man aber auch fragen, warum Geld in SW überhaupt noch ne große Rolle spielt. Nach über 25,000 Jahren Hyperraumantrieb könnte der Kapitalismus auch zerfallen sein. Im Outer Rim sind bestimmt nicht alle mit der herrschenden Ordnung einverstanden. :D
Selbst Star Trek hat noch Geld, auch wenn sie manchmal anderes behaupten, gibt es genug Gegenbeispiele.^^

Geld an sich ist ja auch nichts schlechtes. Immerhin braucht man ja eine einheitliche Währung zum tauschen. Das was den Kapitalismus so ruiniert ist eigentlich die Neugeldschöpfung durch Zinseszinsen, die Illusion des ewigen Wachstums und dergleichen.
 
Weil SW PulpFiction im Zeichen von Flash Gordon ist und der gute Flash eben auch nicht mit solchen Sachen um sich wirft. Lucas wollte etwas vergleichbares schaffen und da sind Teleporter und Co zwar eine Möglichkeit, aber eine, die man in alten Pyramiden auf fremden Planeten findet und keine, die in jedem Raumschiff integriert ist.
In der Fiktion selber gibt es dafür keine wirklich greifende Erklärung: abertausende Jahre beinahe ununterbrochener Krieg sollte eigentlich nicht zurückwerfen, sondern Technologie fördern, schließlich stehen die nicht ständig in der Apokalypse und müssen von vorne anfangen.

Sehr schön auf den Punkt gebracht. Erwähnenswert wäre sogar, dass sogar Letzteres beinahe mal stellenweise im EU passiert ist. Die Candorianische Seuche war 1000 VSY so verheerend und der Krieg mit dem Sith so opferreich, dass sich die Republik in die Kernwelten zurückzog und es zu massiven Engpässen kam. So schlugen sich im Finale, aus dem nur Darth Bane entkam, Jedi, Sith und ihre jeweiligen Truppen teilweise nur mit Speeren und Schwertern die Schädel ein. Auch eine 'nette' Erklärung, um den klassischen mythologischen Stoff mit "in your face" Design von Schwerter und Äxten in einem technologischen Hyperraumfahrtzeitalter zu rechtfertigen :-) Mir hat's jedenfalls gefallen.
 
In der Fiktion selber gibt es dafür keine wirklich greifende Erklärung: abertausende Jahre beinahe ununterbrochener Krieg sollte eigentlich nicht zurückwerfen, sondern Technologie fördern, schließlich stehen die nicht ständig in der Apokalypse und müssen von vorne anfangen.
Ich könnte mir aber vorstellen das diese tausende Jahre von Kriegen einfach auch für eine Ressourcen Knappheit sorgen die für solche Technologie nötig sind. Wie die Tarnschilde die auf Stygium Kristallen basieren und von vorne herein eine knappe Ressource sind, selbiges gilt für Beskar, Cortosis und Kyber Kristalle im neuem Kanon. Da wird ja sogar explizit gesagt das die Sith früher für ihre Superwaffen immer gigantische Kyber Kristalle genutzt haben, in den Todessternen sollen auch jeweils 8 Stück für die Superlaser verwendet worden sein. Jetzt wurden diese kristalle aber häufig zerstört und so tritt dann ein Mangel auf, bis man dann vielleicht wieder einen neuen Planeten findet den man ausbeuten kann.
Ist doch bei uns nicht anders, Fossile Brennstoffe werden uns auch irgendwann ausgehen, da sie schlicht verbraucht werden. Und Moderne Technologie läuft mit Baterien die Lithum basiert sind, von dem es aber auch nur eine begrenzte Menge gibt, und deshalb recycelt werden muss, wenn der Akku nicht vorher aus- bzw abbrennt.

Allerdings klingt es schon etwas extrem, wenn man die Größe eine Galaxis bedenkt. Aber bestimmt Rohstoffe scheint es halt nur auf bestimmten Planeten zu geben.
Aber ein paar Generäle die auf verbrannte Erde Strategien setzten, könnten Ressourcen vielleicht auch absichtlich zerstört worden sein, von wegen wenn wir es nicht nutzen können, soll es niemand benutzen können. Wie im Irak als man die Ölfelder in Brand gesetzt hat, oder nun in Saudi Arabien wo man auf die Raffinieren mit Drohnenangriffen zerstört.
 
Mal ganz zynisch gedacht:
Vielleicht haben Jedi und Sith an bestimmten Technolgien und deren Entwicklung auch gar kein Interesse. Jede neue Erfindung könnte den Vorsprung der Machtnutzer verringern.
Und im Laufe der Jahrtausende waren diese Gruppen ja durchaus an oder in der Nähe der Macht...
 
Mal ganz zynisch gedacht:
Vielleicht haben Jedi und Sith an bestimmten Technolgien und deren Entwicklung auch gar kein Interesse. Jede neue Erfindung könnte den Vorsprung der Machtnutzer verringern.
Und im Laufe der Jahrtausende waren diese Gruppen ja durchaus an oder in der Nähe der Macht...
Ich glaube Sith-Lords würden solche Technologien eher nutzen wollen um ihre Macht in der Galaxis auszubauen, der Todesstern ist da das beste Beispiel.
Jedi dürften an sowas kein Interesse haben, und ich halte sie für altruistisch genug das sie im generellen den Fortschritt nicht bremsen würden, höchstens einer von ihnen spürt die Dunkle Seite oder hat eine Vision o.ä. und die Jedi machen dann einen auf Spanische Inquisition.
Wenn aber alles und jeder Hanswurst & Pirat auf einmal Cortosis Schilde und Rüstung tragen würde, würde das den Jedi sicherlich nicht gefallen. xD
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube Sith-Lord würden solche Technologien eher nutzen wollen um ihre Macht in der Galaxis auszubauen, Todesstern ist da das beste Beispiel.
Jedi dürften an sowas kein Interesse haben, und ich halte sie für altruistisch genug das sie im generellen den Fortschritt nicht bremsen würden, höchstens einer von ihnen spürt die Dunkle Seite oder hat eine Vision o.ä. und die Jedi machen dann einen auf Spanische Inquisition.
Wenn aber alles und jeder Hanswurst & Pirat auf einmal Cortosis Schilde und Rüstung tragen würde, würde das den Jedi sicherlich nicht gefallen. xD

Kommt bei den Sith wohl tatsächlich auf die Situation an. Um die Macht auszubauen ist ein TS sicher gut und würde forciert. Aber solange man im Untergrund auf die Machtübernahme hinwirkt? Hätte die Republik den TS gehabt (Beispiel!), wäre es nicht so einfach gewesen, die Separatisten in einen militärischen Konflikt zu treiben. Und als es noch viele Sith gab, waren die Jedi evtl. nicht ganz so scharf darauf, Technologie zu pushen, die man selbst nicht nutzen würde (aus ethischen Gründen), die aber den Sith sehr wohl in die Karten spielen würde.
 
Was ist an SW Low tech? Man muss sich immer die Kosten vor Augen führen, die Beamtechnik dürfte nicht billig sein und am ende setzt sich immer nur das durch das bezahlbar ist.
Meinst du innerhalb eines Filmuniversums oder innerhalb einer Filmproduktion?
Zumindest hab ich gelesen, dass Beamen bei TOS die billigere Alternative zur Planetenlandung war.
Was zumindest die Technik betrifft, so würde ich es dahin deuten, dass es im SWU eine angenehme Balance gibt, die Technik eben nicht der Heilsbringer wie bei Star Trek ist (was allgemein ja extrem technikfixiert ist). Somit ist die moderne Technik auch nicht die Lösung und der Heilsbringer, denn über allen Dingen und v.a. Lebewesen steht die Macht, bzw. der Glaube daran.
 
Ich denke mir einfach dass man irgendwann keine große Fortschritte mehr erwarten kann. Als Luke geboren wurde gab es bereits über 25.000 Jahre interstellare Raumfahrt und die Menschheit ist längst Type III-Zivilisation geworden. Irgendwann stagniert halt alles.
Trotzdem sehen wir Mikro Fortschritte. Der Jedi Interceptor in RotS benötigt z.B. noch einen externen Hyperdrive, in RotJ sehen wir dann einen noch kompakteren A-Wing mit integrierten Hyperdrive.
 
Star Wars ist imho halt kein Sci-fi-Universum, sondern eher eine Mischung aus Fantasy und dem Abenteuer-Genre. Ich empfinde auch gerade das als den interessantesten Aspekt dieser Fiktion. Das es Raumschiffe und Blaster dort gibt ist eigentlich reine Nebensache, nettes Beiwerk. Der technologische Stand ist also (fast) irrelevant. TIE-Fighter könnten genau so gut Doppeldecker sein und Blaster kann man ganz einfach durch Revolver ersetzten. Deswegen ist für mich auch Indiana Jones der nächste Verwandte von SW und nicht Star Trek oder ähnliches.

Sehr schön gesagt. Es ist merkwürdig, aber Star Wars fühlt sich irgendwie "vergangen" an. Wie eine uralte Saga. Jeder kennt den Eingangs-Text! So ist es natürlich paradox, dass es zwischen den ganzen Raumschiffen und Robotern relativ wenig High-Tech gibt. Aber es passt eben.
 
Ich finde immer noch dass eine Technik, die es ermöglicht in wenigen Stunden bis maximal Tagen durch die ganze Galaxis zu reisen, dass Roboter die Drecksarbeit übernehmen und mit der die Energie ganzer Sterne angezapft werden kann usw. nach keinen Maßstab als Low Tech bezeichnet werden kann. Die Welt von Star Wars ist eine Type III-Zivilisation. Aber Sci Fi ist immer schon auch ein Kind des Zeitgeists gewesen. Die alten Star Trek Serien kommen einem auch manchmal seltsam Low Tech vor, Beamen und Warp Drive hin oder her.
 
Meiner Meinung ist, das es erst mit dem Aufstiegs des Imperiums, ein technologischer "Verfall" im zivilen Sektor stattgefunden hat, da das Imperium die meisten Ressourcen in den Bau der Imperialen Flotte/Bodentruppen, der Todessterne und anderer geheimen Projekte gesteckt hat. Das zeigt sich auch in dem spartanischen (aber auch aggressiven) Design der Schiffe und dortigen Bedienelemente, der eben auch auf Kosteneffizienz getrimmt war.
So erkläre ich mir auch den Unterschied zu EP 1-3 zu EP 4-6.
Vor den Klonkriegen (genauer gesagt, 10 Jahre davor), gab es jahrhundertelang ja keine Armee der Republik, die Ressourcen benötigt hätte.
 
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