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Was hätte Luke von der dunklen Seite gehabt?

Dieses Thema im Forum "Episode IV bis VI" wurde erstellt von Darth Skywalker, 19. Dezember 2010.

  1. Darth Skywalker

    Darth Skywalker Leidenschaftlicher SK STURM FAN

    Als Palpatine Luke im Todesstern das Angebot macht sein neuer Schüler zu werden, was hätte Luke davon gehabt? Seine Freunde wären doch trotzdem gestorben und er soll dann demjenigen dienen der für das alles verantwortlixh ist???

    Also wo ist da der Reiz?
     
  2. reaggyray

    reaggyray junger Botschafter

    du hast doch deine frage schon selbst beantwortet!
    seine freunde wären tot und er müsste dem dienen, der das "unheil" über die galaxis gebracht hat!
    luke geht ja auch deutlich einen schritt auf die dunkle seit, als er seinen vater nieder "prügelte"
    er weigert sich eben nur sich dem imperator zu unterwerfen, warum sollte er auch?
    außerdem hat er ja gesehn, was aus seinem vater geworden ist, nachdem er zur dunklen seite übergelaufen ist und sich dem imperator angeschlossen hat!
     
  3. Darth Skywalker

    Darth Skywalker Leidenschaftlicher SK STURM FAN

    Ok, ich habe meine Frage etwas unglücklich ausgedrückt.
    Mich interessiert was Palpatine bezwecken wollte, ich meine wie hat er sich das vorgestellt?

    Zuerst lockt er seine Freunde in eine Falle mit den Ziel sie zu töten und dann soll Luke ihm dienen???

    Das war ja abzusehen, dass er auf soetwas nicht eingeht....
     
  4. Joerschi

    Joerschi Fernträumer Premium

    Nicht unbedingt.
    Wenn Luke auf das Angebot eingeht (und er es wöllte), dann wäre er längst über solche Sachen wie Freunde, Liebe und Kameradschaft hinaus. Ihm wäre es egal, ob Han & Co tot sind. Denn dann zählt für ihn (Luke) nur noch er selbst und weitere Macht.
     
  5. Jedihammer

    Jedihammer Generalfeldmarschall, Großmeister der Templer Premium

    Wäre Luke zur dunklen Seute gewechselt wäre wären ihm seine Freunde wohl auch egal gewesen.
    Das ist der Kern der dunklen Seite.
     
  6. Ysanne Isard

    Ysanne Isard Mrs. Talon Karrde

    Wenn Luke alles verloren hätte, was ihm wichtig ist, hätte er vielleicht nur noch die dunkle Seite, welche ihm einen Lebenssinn gegeben hätte. Frei nach dem Motto: Wenn ich schon nix mehr zu verlieren habe, kann ich mich auch der dunklen Seite anschliessen... interessiert doch eh niemanden mehr.


    Palpatine nimmt Luke erst alles, was ihm wichtig ist und damit vielleicht sogar den Lebenswillen.
    Luke's Wille ist gebrochen. Nun braucht Luke einen neuen Sinn im Leben. Und den bietet Palpatine ihm. Er lehrt ihn die dunkle Seite der Macht zu gebrauchen, damit er vielleicht eines Tages stark genug ist, seinen Lehrer für das büßen zu lassen, was er ihm angetan hat.
    Natürlich wird das Jahre dauern und in dieser Zeit ist Luke für den Imperator ein nützliches Werkzeug.

    Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken. Das ganze ist auch nur ein spontaner Gedanke.
     
  7. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    @Darth Skywalker:

    Warum? Anakin und andere sind auf solche Angebote sehr wohl eingegangen. Aus Verzweiflung, aus Hass, aus Machthunger... bei Luke war diese Chance eben auch vorhanden und wenn man nach dem EU geht, dann ist er Palps Verlockungen ja auch noch verfallen (Dark Empire), wenn auch etwas später...
     
  8. Geist

    Geist greiser Botschafter

    Es ist wohl eher andersrum gewesen. Palpatine hatte Lukes Freunde mehr oder weniger in seiner Hand und damit ein gutes Argument, wieso Luke ihm lieber dienen sollte. Vader sagt ja später im Kampf selbst, Lukes Übergang zur Dunklen Seite wäre der einzige Weg, seine Freunde zu retten.
     
  9. Darth Skywalker

    Darth Skywalker Leidenschaftlicher SK STURM FAN

    @ Minza: Naja, Anakin hatte mit dem Wechsel zur dunklen Seite ja ein Ziel vor Augen.
    Bei Luke war soetwas nicht erkennbar...

    Das wird in ROTJ ja etwas offen gelassen, aber dadurch ergibt sich wenigstens die Möglichkeit zur Eigeninterpretation :)
     
  10. Geist

    Geist greiser Botschafter

    Was wird da offen gelassen? Der Imperator und Vader erpressen Luke mit dem Leben seiner Freunde und führen ihm auch gekonnt vor Augen, dass er ohne die Dunkle Seite angeblich zu schwach wäre, um sie zu besiegen.
     
  11. Darth Malefacio

    Darth Malefacio Dunkler Jünger

    Aber wieso hat Vader da mitgemacht? Er konnte sich doch bestimt denken, dass wenn Palpatine Luke für seiner seits gewinnt, er selber so gut wie tot ist. Oder etwa nicht?
     
  12. Ewok Sniper

    Ewok Sniper Keine Amnestie für die Prequel-Trilogie.

    Darauf gibt es mehrere Antworten:

    1. Sowohl Palpatine als auch Vader arbeiten kurz- oder langfristig darauf hin, den jeweils anderen mit Hilfe von Luke zu verraten. Es dient den Interessen beider, sich zunächst dabei zu unterstützen.

    2. Darth Banes Regel der Zwei wurde erst 1999 mit TPM eingeführt und war dementsprechend zum Zeitpunkt der Entstehung von ROTJ nicht maßgebend für die Dreiecksbeziehung zwischen Palpatine, Vader und Luke. Luke als weiterer Sith-Lord (oder nach dem aktuellen Canon als dunkler Jedi, welcher direkt unter einem der beiden Sith-Lords steht und damit nicht gegen die Regel der Zwei verstößt) wäre also theoretisch möglich gewesen und ist auch die Variante, welche Palpatine und Vader offiziell gemeinsam anstreben, obwohl sie tatsächlich ganz andere Ziele verfolgen (siehe 1.). Eigentlich ist das beiden auch bewusst, womit Vaders Vorschlag gegenüber Palpatine in TESB sozusagen einer versteckten Kampfansage gleichkommt. Und TPM musste diese eigentlich offensichtliche Charakterkonstellation dann unnötigerweise noch institutionalisieren, wie auch bei der Macht mit den Midi-Chlorianern...
     
  13. Geist

    Geist greiser Botschafter

    Vader hat zu Luke Familienbande, die Palpatine nicht hat. Vader dürfte sich an die Hoffnung geklammert haben, dass, sobald Luke erst mal auf der Dunklen Seite ist, er sich gemeinsam mit ihm gegen den Imperator stellen wird, nicht umgekehrt.
     
  14. Peter-der-Meter

    Peter-der-Meter Senatsmitglied

    vader hatte schon eingesehen, dass er so oder so verloren ist. das sieht man in der szene auf endor auch. deshalb wollte er, dass luke seinen platz einnimmt und das erreicht, was er selber nicht schaffen konnte. das einsehen kam dann erst als luke von den blitzen beschossen wurde.
     
  15. Geist

    Geist greiser Botschafter

    Wieso sollte Vader so oder so verloren gewesen sein? Bis zu Lukes Ausbruch und Palpatines Blitzattacken war er gut drauf und hatte noch sein halbes Dunkelseiten-Leben vor sich.
     
  16. Peter-der-Meter

    Peter-der-Meter Senatsmitglied

    weil er wusste, dass der imperator darth vader loswerden will. und als der versuch in tesb nicht klappte, als er luke auf seine seite ziehen wollte, wusste er, dass es sein schicksal ist, dass luke ihn besiegen muss, weil er es selber nicht übers herz bringen würde luke zu töten und weil die dunkle seite in dieser zeit bei luke schon immer mit im spiel war bei einigen sachen. so hab ich mir das immer gedacht.
     
  17. Darth Malefacio

    Darth Malefacio Dunkler Jünger

    Er konnte es doch übers Herz bringen oder?

    Sonst hätte er doch nicht das Lichtschwert nach ihm geworfen nicht wahr?
     
  18. Geist

    Geist greiser Botschafter

    Kann man durchaus so interpretieren, ja. Vaders resignierte Haltung gegenüber dem Imperator und seinen Bemühungen, Luke zu bekehren, deuten schon in diese Richtung. Aber ich denke eher, dass Vader nicht damit gerechnet hat, dass Luke dem Imperator standhalten könnte. Er hat wohl erwartet, dass Luke entweder stirbt oder auf die Dunkle Seite gezogen wird und sein Dasein ebenso als Palpatines Knecht fristen muss wie Vader selbst. Das hat er wahrscheinlich auch bedauert, weil er seinem Sohn wohl so ein Dasein hätte ersparen wollen.
    Dennoch scheint Vader, vor allem gegen Ende des Kampfes, wieder selbstbewusster zu sein. Ich denke, da ist seine Hoffnung zurückgekehrt, mit Luke gemeinsam den Imperator stürzen zu können, weil Luke sich doch als sehr stark herausstellt.

    Wenn Vader Luke mit dem Wurf hätte töten wollen, hätte er es wahrscheinlich auch gekonnt. Es ist IMO ziemlich offensichtlich, dass er mit dem Manöver Luke nur aus dem Konzept bringen wollte, und das ziemlich erfolgreich.
     
  19. Lord Barkouris

    Lord Barkouris Darth Aggregate

    Ähm ... [hüstel - Ich glaube, mich wird hier bald jemand "hassen" -:D]:
    @Minza: Ich denke nicht, dass die Situation so einfach war. Ich meine, dass das ganze ein reines "Macht-Spiel" war..., zumindest von Palpatines Seite her gesehen.
    Ich könnte mir vorstellen, dass Papatine z. B. solche Gefühle oder Empfindungen von "wahrer, loyaler Freundschaft", wie sie Luke gegenüber seinen Freunden empfand - weil Luke irgendwie begriffen hatte oder spüren konnte, was ihm diese Freunde bedeuteten - zwar sozusagen kopfmäßig als existent "zur Kenntnis nahm", die Tiefe solcher freundschaftlichen Bindungen aber infrage stellte, weil Palpatine solche Gefühle vielleicht selbst nie erlebt hatte. Ich denke, Palpatine sah das alles als eine Art "Spiel" an (so, wie er z. B. seinerzeit schon mit Anakins Vatergefühlen zu ihm "gespielt" hatte oder mit der "Geistigen Vernebelung" des Senats und der Jedi usw.). Manchmal hatte sich mir sogar der Eindruck aufgedrängt, dass Palpatine Luke das Angebot nur halbherzig unterbreitet hatte, zur dunklen Seite überzutreten - vielleicht wegen Vader.
    Nun kann ich nicht mit Gewissheit sagen, ob Palpatine ernsthaft zuvor schon - und in diesem Sinne vielleicht sogar prophetisch - die Befürchtung in Betracht zog, dass Vader sich irgendwann auf Lukes und die Seite der Rebellen stellen könnte. Wenn mich meine Erinnerung nicht sehr täuscht, war es doch ursprünglich Vader gewesen, der Palpatine den Vorschlag machte, zu versuchen, Luke auf ihre Seite zu ziehen. -Möglicherweise hatte das Palpatine zu dem Zeitpunkt schon in Betracht gezogen, dass Vader, der nun wusste, dass Luke sein Sohn war, diesen Vorschlag vielleicht nur gemacht hatte, um zu verhindern, dass Luke im Kampf gegen Palpatine stirbt oder Luke ein ähnliches Schicksal erleidet, wie Anakin seinerzeit. (Dieser Vorschlag Vaders hatte den Vorteil, dass er nicht mehr so unbarmherzig jagd auf Luke machen musste, was Vader Zeit einbrachte - Zeit, die vielleicht eine Lösung von Vaders Dilemma mit sich gebracht hätte!!!)
    Für Luke indes war das ganze meiner Ansicht nach von Anfang seines Planes an, sich Vader und dem Imperator zu stellen, nie ein Spiel gewesen. Meiner Ansicht nach ging es Luke gerade darum, was Palpatine später durchaus bereits erkannt hat und gegen Luke ausspielte, Vader und Palpatine von den Aktivitäten der Rebellenflotte und seiner Freunde auf Endor abzulenken, um ihnen Raum und Zeit zu verschaffen. Für Luke war es also nie eine Frage oder gar eine Option, sich der dunklen Seite anzuschließen. Im Gegenteil denke, ich dass Luke sich bewusst war, dass er Palpatine entweder irgendwie würde besiegen oder aber würde sterben müssen - oder auch beides. Um aber letzteres als wirklich letzte Option "auszuspielen" zu müssen, setzte er - denke ich - sehr viel auf die Karte des Versuchs, Vader mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln als seinen Vater auf die Seite seines Sohnes zu ziehen, denn ich glaube nicht, dass Luke sich so sicher war, dass er Palpatine hätte alleine besiegen können.
    Jedenfalls war meines Erachtens die "dunkle Seite" niemals eine wirkliche Option, die Luke ernsthaft in Betracht gezogen hätte (zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt!!! -Später, als Luke weitaus mächtiger geworden war - und im Übrigen auch noch mächtigere Widersacher, wie Vader oder Palpatine inzwischen unschädlich bzw. tot waren, hatte vielleicht der Reiz der Faszination großer Macht auch seine Auswirkungen auf Lukes Psyche gehabt -s. Minzas Hinweis auf "Dark Empire"). Und dafür ist im Grunde die gesamte OT im Unterschied zu Anakins Entwicklung in der PT der entscheidende Hinweis: Für Luke verband sich zu diesem Zeitpunkt alles, was sein Leben ausmachte, mit der "hellen Seite": Seine Ausbildung durch Ben Kenobi und Yoda, der Tod Kenobis durch Vader, sein Siegeserfolg bei der Vernichtung des Todessterns in ANH, die Rettung seines Lebens durch Han Solo auf Hoth, die Tatsache, wie sehr Recht Yoda mit allen seinen Weisheiten gehabt hatte - selbst im Bezug auf Lukes Konfrontation mit Vader auf Bespin, Lukes Erahrung in der Höhle auf Dagobah und nicht zuletzt der grausame Mord an seiner Tante und seinen Onkel durch das Imperium, welches im Grunde nichts weiter als das systematisierte Konstrukt Palpatines und somit des Bösen darstellte. Und gerade hinsichtlich letzteren glaube ich, dass Luke gewusst oder gespürt haben könnte, dass diese Vorgehensweise des Imperiums damals auf Tattooine ihm dieselben Vorgehensweisen abverlangen würden, würde er der dunklen Seite verfallen.
    Nun, und last-but-not-least war da noch die Tatsache, dass er nun nicht mehr nur eine sehr gute Freundin zu schützen hatte, sondern seine Schwester Leia.
    Der Hinweis indes seitens Palpatines, dass er alles vorausgesehen hatte und so seine Freunde in eine Falle locken konnte, ist meiner Ansicht nach Palpatines Versuch, Lukes Zuversicht und Kampfeswillen zu untergraben - so nach dem Motto: "Junge, sieh' es ein: Du hast gegen meine vorausschauende, taktische und strategische Intelligenz keine Chance!!!"
    Wie schon oben angemerkt: Für Palpatine ist es ein Spiel. Ich glaube zwar nicht, dass Palpatine ernsthaft Sorge hatte, Luke könnte ihn selbst im Zweikampf tatsächlich besiegen, aber er wollte vielleicht auch nicht riskieren, Vader zu verlieren. Notfalls - so wusste Palpatine - musste er diese Möglichkeit in Kauf nehmen, wenn er Luke tötete. Aber vielleicht ließe sich das ja umgehen, wenn es tatsächlich gelänge, Luke auf die dunkle Seite zu ziehen.
     
  20. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Klar war es "so einfach". Mit meiner Erwähnung der Verzweiflung als Impuls für den Übertritt zur Dunklen Seite habe ich in einem Satz das gesagt, was du in gefühlten 10 Seiten erläutert (und leider weitgehend mit Abschweifungen verfehlt) hast. Manchmal ist weniger halt doch mehr :)

    Das selbe Problem hatten wir übrigens schonmal: klick mich...
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Dezember 2010

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