Unterstütze das PSW: Hol dir (oder verschenke) einen Premium-Account oder kaufe ein bei Amazon.

Wieviel Abstand darf man maximal zur Person haben, die man per Macht beeinflusst?

Dieses Thema im Forum "Episode IV bis VI" wurde erstellt von Def Star, 24. Januar 2014.

  1. Def Star

    Def Star Toromto gosh toromto gosh

    Vader erwürgt ja einen seiner Militärs während er per Bildübertragung mit ihm spricht, befindet sich also nicht in unmittelbarer Nähe zu ihm. Wie kann das sein?
     
  2. Joerschi

    Joerschi Fernträumer Premium

    Ich glaube, dies kann man nicht exakt beantworten.

    Rein gefühlt denke ich, dass Live-Blickkontakt als Minimum erforderlich ist. Dann von wirklich mächtigen Machtnutzern auch quer durch die GFFA.

    Aber ohne Blickkontakt könnte man quasi alles und jeden in der GFFA willkürlich erdrosseln. Das war imo selbst nicht mal Palpatine oder einem anderen Sith wie Bane & Co möglich (und Ersterer hätte das sowas von politisch und machttechnisch genutzt ... gegen Yoda, Jedi 8472, ...).
     
  3. Mad Blacklord

    Mad Blacklord Verrückter Lord der Siff

    Über die Macht, schließlich sieht er ihn ja über den Bildschirm und kann so mental auf ihn leichter zugreifen. Außerdem dürfte die Entfernung nicht mal so groß sein, da die Privatquartiere von Vader und die Brücke eigentlich beide im selben Teil des Schiffes sein sollten. Wahrscheinlich sogar auf dem selbem Deck.
    Dass er irgendeinen Unbekannten mit der Macht erwürgen könnte ist aber wohl eher unwahrscheinlich. Und ob er dies auch könnte wenn er keinen Blickkontakt mit ihm hat, ist wohl auch nicht ganz klar.

    Interessanter wäre jetzt die Frage, ob er ihn auch hätte erwürgen können wenn Admiral Ozzel ganz woanders gewesen wäre. Wie etwa in einem anderem Sonnensystem. Schließlich durchdringt die Macht ja die ganzen Galaxis. Aber kann man damit auch Dinge manipulieren die Lichtjahre entfernt sind? Immerhin spürt ja auch Obi-Wan den Tod der Milliarden Bürgen von Alderaan. Aber wahrnehmen, spüren, manipulieren bzw beeinflussen sind ja wieder ganz andere Dinge.

    Wobei starke Konzentration ausreicht und man nichtmal direkten Blickkontakt benötigt. In The Clone Wars setzen ja sowohl Sidious als auch Barriss Offee diese Technik ein, obwohl Sie ihre Opfer nicht mal durch einen Bildschirm sehen können. Aber wahrscheinlich spüren Sie deren Präsenz, da Sie näher sind und Sie sie so erwürgen können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Januar 2014
  4. Def Star

    Def Star Toromto gosh toromto gosh

    Interessant, das wusste ich nicht.

    Für mich jedoch ziemlich unrealistisch, denn: wenn dem wirklich so ist, wieso hat obi wan zB in Episode 1 nicht Qui Gonn per Macht beim Kampf gegen Maul geholfen, als er hinter der Barriere war und nicht aktiv eingreifen konnte?
     
  5. Mad Blacklord

    Mad Blacklord Verrückter Lord der Siff

    Da kannst du auch Fragen warum er nicht die Macht eingesetzt hat um schneller Laufen zu können, was man ja zuvor sah das er es kann.
    Die Technik des Machtwürgens ist halt auch kein Universalmittel um Gegner lahmzulegen. Besonders gegen andere Machtanwender. Diese muss man wohl erst aus der Deckung locken damit die Technik funktioniert, oder Sie wird irgendwie Mental geblockt. Scheint jedenfalls die logische Erklärung zu sein.
    Sonst hätte ja auch Vader Luke einfach kurz bewusstlos würgen können. Oder Sidious Mace und Yoda sehr einfach ausschalten können.
    Wobei es natürlich nicht unmöglich ist die Technik auf andere Machtanweder anzuwenden. Sieht man ja in Episode III als Dooku Obi-Wan telekinetisch packt. Oder als Ventress in TCW Anakin und Obi-Wan gleichzeitig in ihrem Griff hat.
    Man muss beim Gegner also sehr wahrscheinlich erst mal eine Lücke in seiner Abwehr finden, um ihn im Kampf zu würgen. Bei Maul dürfte dies schwierig gewesen sein.
     
  6. Dark Hunter

    Dark Hunter Steve

    Ich denke mal, dass ein sehr machtbegabter und bestens disziplinierter Anwender das auf sehr große Distanz kann. Die Macht ist allgegenwärtig und verbindet alles Leben und alle Materie, wie wir ja immer wieder erfahren. Die Grenze liegt also eher bei den Fähigkeiten des Anwenders und wie gut sein Zugriff auf dieses "Netzwerk" ist.

    Bei Meditationen greift Luke über gigantische Distanzen und nimmt die Auren aller möglichen Wesen und seiner Schüler wahr. Ich denke ein wirklich mächtiger Sith könnte so etwas auch für andere Dinge nutzen.

    Letztlich ist das Erwürgen ja eine Art von Telekinese, bei der Vader eben dem Opfer die Luft abdrückt. Wenn man mal bedenkt, dass Naga Sadow oder Aleema in einer Meditationskammer Sterne zerrissen haben, dürfte jemanden in wenigen Kilometern Entfernung zu erwürgen nicht so schwierig sein. Vielleicht lediglich genug Konzentration aufzubringen, um ein ganz bestimmtes Individuum unter vielen herauszupicken, könnte komplizierter sein. Aber andererseits, wenn ein Jedi wie Luke unter Billionen Wesen über viele Lichtjahre hinweg unterscheiden kann, dann ist das eventuell gar nicht so kompliziert.
     
  7. Darth Struppi

    Darth Struppi Speer der Verwirrung

    Da Stimme ich zu. Da die Macht ja allgegenwärtig ist kann man davon ausgehen das die Entfernung weniger eine Rolle spielt.

    Das Palpi das nicht nutzt könnte vielleicht an der Tarnung liegen da er so ja seine Macht quasi Öffentlichkeit bzw. spürbar für den Jedi-Orden gemacht hätte. Aber alles nur Theorie.

    Was meinst du eigentlich mit "ein Jedi wie Luke"?
     
  8. FTeik

    FTeik junger Botschafter

    Vielleicht sollten wir mal Beispiele auflisten, wo die Macht über große Entfernungen angewendet wurde.

    In den Filmen haben wir neben Obi-Wan's Reaktion auf die Zerstörung Alderaans ja auch noch Palpatine, der merkt, daß ein unerfahrender Luke mit der Macht spielt (was schon ein Unterschied in der "Sensitivität ist, ob Milliarden in Panik aufschreien oder ein einzelner - und Luke war nicht der einzige "Proto-Jedi" - beginnt seine Kräfte zu entdecken).

    Dann haben wir noch Palpatine, der die Kampfkraft seiner Flotte und ihrer Besatzungen in der Schlacht von Endor erhöht (ROTJ-Roman/Thrawn-Trilogie).

    Palpatine, der in der ganzen Galaxis mit seinen "Händen" (Mara Jade in der Thrawn-Trilogie) durch die Macht kommunizieren konnte.

    Nochmal Palpatine, der einen seltenen Vogel, den er Nute Gunray schenkt über Lichtjahre hinweg würgt (Darth Plageus).

    Joorus C'Baoth, der über Lichtjahre hinweg Thrawn's Streitkräfte koordiniert und ihre Kampfkraft vergrößert (Thrawn-Trilogie) und die Besatzung einer Fregatte über Lichtjahre hinweg zwingt, ihn von Jomark abzuholen.

    Luke Skywalker, der über - wenige - Lichtjahre hinweg die Illusion aufrecht erhält, er sei an Bord des Falcon und nicht immer noch auf Byss (DarkEmpire).

    Ich weiß nicht, ob man Naga Sadow's Macht-Illusionen beim Angriff auf die Republik und Allema Keto's Auslösen einer Nova auch auführen sollte, da diese Beiden sich bei Ihren Taten technischer Hilfsmittel bedienten.

    Es gibt wahrscheinlich noch mehr Beispiele, aber die meisten davon dürften Onanier-Fantasien zu Revan und Vitiate sein.
     
  9. Joerschi

    Joerschi Fernträumer Premium

    ja, aber der Jedi-Orden wusste doch spätestens ab Ende E1, dass es noch einen mächtigen Sith da draußen gibt (und Palps wusste, dass der Jedi-Orden es wusste).
    Was hätte ihn gehindert, die wichtigsten Gegenspieler (einschl. Yoda) im Schlaf zu ermorden, wenn es so einfach wäre? Er kannte sie ja alle persönlich - sie hingegen wussten nicht mal, wo sie den Gegenspieler finden... Er hätte seine (politischen) Feinde also jederzeit nach dem Prinzip "10 oder mehr kleine Negerlein" dezimieren können. Oder so falsche Spuren legen können. Oder oder oder...
    Und da hätten es noch nicht mal Jedi sein müssen.

    Nein, ich denke schon, irgend eine Art "direkter" Kontakt muss vorhanden sein. Und wenn es das Sehen ist. Sonst könnte theoretisch jeder halbwegs überdurchschnittliche Machtnutzer willkürlich jede Person der GFFA terrorisieren. Palps hätte sonst nach E3 sogar Yoda "würgen" können, egal wo er sich versteckt. Also auch nachdem Yoda seinen ungewöhnlichen Fetisch kannte... (Sithsein :braue)
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2014
  10. Gilad Palleon

    Gilad Palleon Sergeant

    Ich persönlich gehe davon aus, dass zwei Faktoren hier bestimmend sind:
    1. Die Entfernung: Auf entfernung wird die Macht schwächer, ist aber immer noch stark genug um einen Zivilisten oder nicht Machtempfindlichen zu töten. Zum Beispiel ist die Macht im Umkreis von 10 Metern zum Machtintensiven stärker wie in einem Kilometer Abstand.
    2. Die Stärke des zu Beeinflussenden: Es ist schwerer einen Jedi-Meister zu erwürgen als einen Zivilisten.
    Ergo: Auf große Distanz ist es möglich schwächere Gegner zu töten, aber bei ,nehmen wir Meister Kenobi, wäre es auf der Distanz, in der Vader seinen Griff vollführte, unmöglich ihn zu töten, während es auf kürzere Distanz nicht unbedingt sicher ist, aber möglich einen Meister zu töten.
    So jetzt habe ich viele Kommas und Punkte gesetzt. Ist nur die Meinung eines Bescheidenen Soldaten, der nichts von der Macht versteht, also bitte nicht zu streng bewerten.;)
     

Diese Seite empfehlen