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Zahn: Mist Encounter & Command Decision

Dieses Thema im Forum "Star Wars Legends - Expanded Universe" wurde erstellt von Wraith Five, 17. November 2002.

  1. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    Habe vor einigen Wochen über... Umwege :-)D) diese beiden Kurzgeschichten bekommen, die iirc die einzigen von Zahn sind, die nicht später noch irgendwo (sprich: Tales-Romane) abgedruckt wurden...
    Folgend jedenfalls mein Review:



    ?Mist Encounter? und ?Command Decision? sind zwei Kurzgeschichten, geschrieben von Timothy Zahn, die sich mit Thrawn auseinandersetzen (die erste erzählt, wie er zum Imperium kam, die zweite beleuchtet näher, was er so macht in den Unbekannten Regionen und was seine Offiziere davon halten). Beide sind regulär (also in Büchern) nicht erhältlich (ich hoffe aber darauf, dass zumindest ME im kommenden Thrawn/Outbound Flight Project-Roman abgedruckt sein wird).


    <big> <center> Mist Encounter </center> </big>

    Die Story ist schnell erzählt: Booster Terrik und sein Co-Pilot (ein Mitglied einer Rasse, von der wir noch nie was gehört haben und die - wie bei Zahn üblich - auch nicht näher erläutert wird) fliehen vor einem VSD auf einen Planeten am Rand der Unbekannten Regionen. Dabei stoßen die Imperialen (die erst seit kurzem so genannt werden können, weil der Kaiser sich wohl erst ein paar Wochen vorher erstmals so bezeichnet hat) auf die Behausung eines offensichtlich intelligenten Wesens - Mitth?raw?nuruodo, wie später bekannt wird, ein Chiss, der von seiner Rasse verbannt wurde, weil er nichts gegen Präventiv-Schläge hat -, das jedoch leer steht. Weil der Bewohner des Hauses ja ein ?Alien? sein, also einer unbekannten Spezies angehören könnte, müssen die Imps - übrigens unter der Leitung eines gewissen Captain Voss Parck - die Situation genauer erkunden (gab?s wohl eine Direktive aus der Zeit der Alten Republik, die noch nicht abgeschafft worden war). Thrawn hat keine Lust mehr auf ein Leben auf so einem Dschungelplaneten und führt die Imps an der Nase herum. Im Alleingang tötet er ein paar (Sturm-)Truppen, bringt TIE-Jäger zum Absturz und findet innerhalb von ein paar Stunden heraus, wie ein imperiales Com-Link funktioniert und wie man es blockieren kann. Zu genial eben, wie immer halt. Am Ende haben die Imps die Nase voll und verlassen den Planeten wieder; Thrawn schleicht sich an Bord, und schließlich wird ihm von Parck das Angebot gemacht, doch mal beim Kaiser vorzusprechen, ob der nicht eine offene Stelle hätte.
    Zahns Stil ist normal, sprich trocken und mehr oder weniger langweilig und sich wiederholend. Nichts Neues also.
    Die Beziehung zwischen Booster und seinem Co-Piloten ist offensichtlich ein billiger Versuch, eine Film-Atmosphäre (Han/Chewie) herzustellen; nun, im Gegensatz zu den Sternzerstörer-Anfangen der Thrawn-Trilogie (die muss man Zahn zu Gute halten) klappt?s hier nicht, wirkt reichlich gekünstelt.
    Dann gab es noch zwei kleinere Punkte, die mich gestört haben: Thrawn kriegt es hin - mit einer Granate! -, einen Sturmtruppler zu töten, ohne die Rüstung, in der er steckt, zu beschädigen -- wie soll denn das bitteschön gehen...? Und dann wird hier mal wieder impliziert, dass Palpatine was gegen Nichtmenschen hat, was ich nicht so recht glauben kann (die Prequels widersprechen dem in gewisser Weise auch).
    Alles in allem ist es schon ganz interessant, mal zu sehen, wie Thrawn denn nun zum Imperium kam, aber der übliche Zahn-Effekt (Stil, unglaubwürdige Charaktere und Plot) verhindert halt, dass großer Spaß währenddessen aufkommen will.


    <center> <big> Command Decision </big> </center>

    Auch bei ?Command Decision? wurde angedeutet, dass Palpi ein böser Chauvinist sei, aber nun gut, da kann man nichts machen, das zieht sich durch alle von Zahns Geschichten (und die älteren vieler anderer Autoren).
    Hier ist auch nicht soo viel zu sagen, der sprachliche Stil ist gleich geblieben, dafür gefällt mir aber die Story besser (dazu noch später); Thrawn kann mir immer noch zu viel vorhersehen, aber es hält sich diesmal wenigstens in halbwegs realistischen Grenzen.
    Die Story: Thrawn hat also offiziell sein Argument gegen den Kaiser verloren und wurde auf Erkundungs-Mission in die Unbekannten Regionen ?verbannt?. Seine Offiziere (allen voran ein gewisser Dagon Niriz) haben ja gar nichts dagegen, finden es aber unfair, dass gerade sie die Sache jetzt mit-ausbaden müssen. Nur Commander (ja, er wurde degradiert) Parck hält zu Thrawn, wenn er sich auch etwas zurück hält. Egal. Jedenfalls stößt Thrawns Trupp (also im Prinzip nur ein ISD mit voller Besatzung) nach einigen Wochen tatsächlich auf außerirdisches Leben (das zufällig Basic spricht :rolleyes: ). Der ?feindliche? Kommandeur verhält sich ziemlich ungeschickt und offensichtlich, sodass selbst ich seine Absichten vorhergesehen hätte, und am Ende kann Thrawn dessen Kräfte aufreiben. Der Plot ist also recht dünn, das Interessante spielt sich aber nebenher ab. Thrawn behauptet nämlich anfangs, in einem Gespräch mit Creysis von den Ebruchi, besagtem Anführer, Führer eines Kolonisten-Schiffs zu sein, und um diesen Glauben aufrecht zu erhalten, spielt er die Fähigkeiten des ISD und der TIEs absichtlich herunter und schickt am Ende sogar ein Shuttle mit mehreren Strumtrupplern zum Mutterschiff der Ebruchi -- ohne Geleitschutz. Das gefällt General Larr Haverel (der vermutlich der Verantwortliche für die Bodentruppen ist, wird zwar nie gesagt, davon gehe ich aber mal aus) gar nicht, und er bespricht mit Niriz die Möglichkeit einer Meuterei. Niriz will nicht zusagen (schließlich ist Thrawn sein direkter Vorgesetzter, und egal, was für einen Mist die machen, ihnen darf nicht widersprochen werden), also zieht Haverel die Sache allein durch: Wenig später erscheint er mit ein paar Soldaten im Schlepptau auf der Brücke und erklärt Thrawn für seines Amtes enthoben. Dieser gibt ihm nur einen kühlen Blick (ich stelle mir vor, wie er spock-like eine Augenbraue hebt) und fragt ihn, was der General denn so großartig machen würde in dieser Situation, und ob er wirklich mit sechs Männern die Gewalt über das Schiff an sich bringen will. Der antwortet, dass die meisten Offiziere sicher seiner Meinung sind, woraufhin Niriz widerspricht. Haverel hat genug davon und will seinen Männern befehlen, Thrawn in Gewahrsam zu nehmen (oder ihn zu erschießen, das wird nicht ganz klar), wird aber von der Durchsage unterbrochen, dass der Feind genau das Manöver unternommen hat, das Thrawn erwartete, und kann nur stillschweigend zusehen, wie Thrawns Maßnahmen langsam Wirkung zeigen. Diese innere Meuterei war für mich wesentlich interessanter als der äußere Plot.
    Nur fand ich eins etwas seltsam: Thrawn weiß, dass Creysis nur eine Vorhut anführt, und springt trotzdem, kaum, dass er den Vektor weiß, mitten ins Gebiet der größten Feindansammlung hinein (mit, wie gesagt, nur einem ISD)? Halte ich für ziemlich dumm.
     
  2. Craven

    Craven junger Botschafter

    Danke für die Reviews (Command Decision kannte ich schon).

    Eben mal wieder Thrawn als Wundermultitalent, der alles schon im voraus erahnt und geplant hat...

    Übrigens gibts noch ne Zahn-Kurzgeschichte, die noch nicht in nem Buch abgedruckt wurde: Handoff (aus Star Wars Gamer #10).


    Craven
     
  3. AaronSpacerider

    AaronSpacerider junger Botschafter

    Ich glaube, mein geschätzter Kollege, daß wir froh sein sollten, hier nicht auf einem wirklichen Forum zu stehen, sonst würden diese Anti-Zahn-Reden schon längst zu Deinem Tod geführt haben. :D Du kannst doch nicht einfach das Goldene Kalb des hiesigen EU-Forums so entweihen. :o

    Aber irgendwie klingt inbesondere die erste Story nicht wirklich neu (die zweite wenigstens noch ein bißchen). Kam die nicht ziemlich ausführlich in... der zweiten Thrawn-Trilogie (?) vor? Oder war's eine Kurzgeschichte aus Tales from the Empire? Irgendwoher kenne ich die Story, selbst wenn die Einzelheiten mir neu vorkommen.
    Abgesehen davon sehe ich nach diesen Kritiken Zahns neuem Angriff auf das Prequel-EU nun mit noch mehr Besorgnis entgegen. Kann man den Mann nicht irgendwo einsperren, oder sämtliche Star Wars Erinnerungen aus seinem Gedächtnis löschen? :rolleyes:
     
  4. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    Was denn, noch eine? Um was geht's denn da so?

    Manchmal ist es eben einfach nötig, ein paar Gebotstäfelchen den Berg der Selbst-Täuschung hinunter zu werfen ;).

    Ich glaube, sie wurde grob in Beidem wieder gegeben (bei Tales...Empire war's die letzte Geschichte, bei VotF müsste das ganz am Schluss gewesen sein, als Luke auf Parck trifft, wenn ich mich nicht irre).
     
  5. Craven

    Craven junger Botschafter

    Es geht um eine bekannte, rothaarige ehemalige Agentin des Imperiums (Name der Redaktion bekannt :D). Die Story spielt zwischen dem MJ-Comic und der Thrawn-Trilogie. Sie bekommt zufällig mit, wie ein junger Hacker hereingelegt und benutzt werden soll, um ein Computersystem zu knacken. Sie hilft ihm erstmal aus seiner Lage und versucht dann herauszufinden, wer dahintersteckt.

    Mal wieder eine Geschichte nur mit Zahn-Charakteren. Aber irgendwie finde ich diese Mara-Geschichten interessanter als die Thrawn-Stories (vielleicht weil Mara auch ein bissel attraktiver als Großschlumpfiral Thrawn ist ;)).


    Craven
     
  6. Yodas Brother

    Yodas Brother Im the all-singing, all-dancing crap of this world

    Ach bitte jetzt bleibt mal auf'm Teppich! Es ist ja allgemein bekannt daß du und Wraith eine extreme Abneigung gegen Zahn als SW-Autor hegen. Doch es gibt EINE MENGE SW-Fans (inkl. mir) die finden, daß er die besten SW-Geschichten überhaupt geschrieben hat. Ich kann nichts über seinen engl. Schreibstil sagen, aber in den beiden Thrawn Trilogien war IMHO der Geist von SW so lebendig wie sonst selten zu spüren. Ich habe jetzt schon einige SW-Bücher gelesen und wenn ich da an Autoren wie Kevon J. Anderson oder Roger McBride Allen denke...

    naja ist natürlich Geschmackssache, jeder soll sich selber seine Meinung bilden, aber tut doch bitte nicht immer so als wäre Zahn das Schlechteste was SW je widerfahren konnte...

    Ich freue mich auf die Prequel Romane von ihm.

    puuhh das musste raus ;)

    (hmm vielleicht sollte ich mir ne Standard-Verteidigungsrede zusammenklabaustern die ich dann immer einfüge sobald Wraith oder Aaron mal wieder lästert? :D :p )

    P.S. @Wraith5 : Du kannst uns nicht zufällig mitteilen über welche Wege du an die Kurzgeschichten rangekommen bist? Das wäre super lieb. Dann würd ich dir auch deine Blasphemie verzeichen ;)
     
  7. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    Und Craven und MonMothma und einige andere. Es ist also nicht so, als ob wir die einzigen wären, wir stänkern nur mehr rum :p.

    Ich weiß das. Ich verstehe es nicht, aber ich kann es zur Kentniss nehmen ;).
    Aber wenn du dir die Zusammenfassung der beiden Stories doch mal anschaust... sieht so ein grandios-genialer Plot aus?

    Tu ich gar nicht.
    Das war Hambly :p.

    Ich hab sie von einer Bekannten bekommen, die sie gegen ihre Gamer-Kurzgeschichten getauscht hat (hilft dir also nichts ;)).
     
  8. Jeane

    Jeane -

    Ich bewundere Deine Energie, wenn es mal wieder um Zahn geht und Du den Herrschaften, die seine Bücher nicht mögen, so vehement widersprichst. Ich für meinen Teil habe es längst aufgegeben, gewissen Personen in dieser wundervollen Einrichtung hier begreiflich zu machen, daß er einer der besten SW-Autoren ist...:o
     
  9. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    Siehst du, wir, die Anti-Zahn-Gruppe, sind noch jung und voller Idealismus, weswegen wir uns nicht faul auf die Haut legen, sondern tatsächlich der Meinung sind, wir könnten ein paar Leute von ihrer irregeleiteten Meinung abbringen, wenn wir sie nur lang genug mit unserer Doktrin berieseln :D...
    (Und ich verstehe trotzdem nicht, wie man sich so einen grässlich lächerlichen Plot, wie Zahn ihn in Mist Encounter und First Contact anbietet, gefallen lassen kann.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. November 2002
  10. Bromin

    Bromin Wing Commander

    Mal unabhängig davon, wie gut oder schlecht diese Kurzgeschichten sein mögen: Die finden sich beide in den alten Star Wars Adventure Journals. Ich bin jetzt im Moment zu faul, um nachzusehen, aber bei Interesse kann ich ja mal suchen gehen. ;)
     
  11. Yodas Brother

    Yodas Brother Im the all-singing, all-dancing crap of this world

    Tja, schau dir meinen Nickname-Untertitel an : Ich bin halt ein hoffnungsloser Idealist :D ;)

    Ja Ja Ja ! :)
     
  12. AaronSpacerider

    AaronSpacerider junger Botschafter

    Gut, überlegen wir uns also mal, was Zahn alles vollbracht hat:

    -er hat ein Imperium nach Endor existieren lassen, obwohl jeder Idiot deutlich sehen konnte, daß das Imperium bei Endor untergeht (ohne Kaiser kein Kaiserreich)
    -er hat machtblockierende Kreaturen geschaffen und damit einen totalen Widerspruch zu der gesamten klassischen Trilogie
    -er wollte Obi-Wan KLONEN!!! (zum Glück haben sie ihm wenigstens das noch ausgetrieben, aber die folgende Klonwelle haben wir trotzdem ihm zu verdanken)
    -er hat aus dem heldenhaften Jedi-Ritter Luke Skywalker einen herumstolpernden Schwächling gemacht, den Jabba vermutlich zum Frühstück verspeist hätte
    -er hat, wiederum alle Hinweise aus alten Star Wars Fassungen ignorierend, Klonkriege konstruiert, die bei ihm der Kampf eines Imperiums gegen eine Galaktische Republik sind (während im Prolog der ANH-Adaption deutlich steht, daß Palpatine sich zum Präsidenten der Republik wählen ließ und sich DANN zum Kaiser deklarierte)

    Wirklich ein toller Autor...
    Barbara Hambly kann man dagegen höchstens vorwerfen, daß sie eine geradezu abstoßende Vorliebe für kriechende Kleintiere hat (was zugegeben Grund genug ist, ihre Romane weiträumig zu umgehen). Na ja, und zugegeben, Planet des Zwielichts war ganz allgemein grauenhaft.
    Damit steht sie aber trotzdem noch besser da, als Zahn, dessen trostloser Stil sich durch alle 5 Werke zieht und sich damit perfekt als Gute-*gääähn*-Nachtlektüre eignet.

    Einzig zugute halte ich ihm, daß er das Bantam-EU abgeschlossen und die endlose Reihe treudoofer pseudo-imperialer "Gegner" (diesen edlen Begriff kann man auf die wenigsten anwenden) in den Ruhestand geschickt hat. Dafür wird er auf ewig einen Platz in der Heldengedenkhalle des EU finden. :rolleyes:
     
  13. Yodas Brother

    Yodas Brother Im the all-singing, all-dancing crap of this world

    Du denkst also daß nach einer verlorenen Schlacht und dem Tod des Imperators ein Imperium - welches die halbe Galaxie umfasst, welches Tausende von Sonnensystemen, Tausende von Raumschiffen und Truppen sein Eigen nennt, welches von Hunderten machtgieriger Gouverneure mitregiert wird - einfach mir nichts dir nichts verschwindet??? Das kann nicht dein Ernst sein! Natürlich existiert das Imperium noch nach Endor. Wenn auch nicht mehr in der alten Stärke. Das nimmt aber Endor nichts von seiner Bedeutung : Endor war DER entscheidende Sieg : Danach ging es nur noch abwärts mit dem Imperium. Aber es braucht dennoch seine Zeit bis solch ein mächtiges Gebilde völlig besiegt ist.
    Alles andere wäre Humbug und wider jegliche Logik. Möchte nicht wissen welch ein Aufschrei durch den Fandom gegangen wäre wenn Zahn das Imperium NICHT hätte weiterexistieren lassen.


    Die Ysalamiri stehen im totalen Widerspruch zur gesamten OT? Ist das nicht leicht übertrieben? Hab ich was verpasst? Sagt Obi-Wan irgendwo : "Luke : Wesen mit der Fähigkeit die Macht zu verdrängen gibt es nicht!" ;)
    Ich weiß worauf du hinauswillst : Die Macht durchdringt alles und ohne sie ist kein Leben möglich usw.
    Wir wissenn aber inzwischen daß sehr wohl Leben ohne die Präsenz der Macht existieren kann : Die Yuuzhan Vong.
    Was spricht also gegen ein Lebewesen das im Zuge seiner evolutionären Entwicklung (Schutz gegen Räuber,die mit Macht jagen) gelernt hat die Macht dementsprechend zu manipulieren, daß sie in einem gewissen Umkreis verdrängt wird? Daß die Macht manipulierbar ist wissen wir auch. Also ich habe schon wesentlich unglaubwürdigere Sachen gelesen als so was. Ich fand die Idee sogar ganz gut : Es ist eine Möglichkeit die Jedi ihrer Superkräfte zu berauben und gleichzeitig zu zeigen daß ein Jedi mehr ist als die Summe seiner Machtkräfte. Ich fand Lukes Flucht von Myrkr unter diesem Aspekt faszinierend.
    Vor E1 hätte auch jeder gelacht wenn man ihm erzählt hätte es gäbe mikroskopisch kleine Wesen die in den Körperzellen als Bindeglied zur Macht existieren... und doch muss man es als Tatsache ansehen. (Muss man nicht aber es wird nun mal im Film so gesagt)

    Also was er wollte und dann nicht tat ist doch egal. Und was ist gegen die Klone sonst einzuwenden?

    Bitte ??? Wo ist denn Luke in den Thrawn Trilogien ein Schwächling???
    Ich glaube du verwechslest den Luke in der NJO mit dem Luke in den Thrawn Trilogien. In der Thrawn Trilogie war es der noch der heldenhafte Luke (wenn auch reifer) den wir kennen. Erst in der NJO wird er zum meinem allergrößten Bedauern von den Autoren immer mehr zum totalen Weichei gemacht...

    Naja die Hinweise zu den Klonkriegen sind sehr vage und undeutlich. Hauptsächlich wird nur gesagt daß es ein galaktischer Krieg war in dem ne Menge Klone kämpften (gegen wen wird nicht exakt erwähnt) und ne Menge zu Bruch ging - was ja nicht falsch ist. Die Zeitangaben sind leider falsch, aber daß kann man ja mit falschen Umrechnungswerten oder so erklären.

    Find ich auch! :D :p
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. November 2002
  14. Annie

    Annie Gast

    @Brother:
    Die Yuzaahn Vong existieren nicht OHNE die Macht.
     
  15. WedgeAntilles

    WedgeAntilles Rogue Lea.der

    Sie existieren nicht in der Macht wie sämtliche anderen Kreaturen - genau wie die Ysalmari eben.

    Zum Untergang des Imperiums:
    Auch Rom ist nicht von heute auf morgen untergegangen, es gab nicht das Ereignis.
    Und auch die Römer hatten viele Kaiser bzw. Imperatoren.
    Ist also völlig logisch, dass das bei SW auch so ist (es wäre im Gegneteil sogar unlogisch, wenn nach Endor plötzlich das ganze Imperium zusammengefallen wäre)
     
  16. AaronSpacerider

    AaronSpacerider junger Botschafter

    Nein, stimmt doch gar nicht. Die Yuuzhan Vong existieren sehr wohl in der Macht, wenn auch nicht genau dort, wo die Jedi es fühlen könnten. Infrarotlicht existiert doch auch, obwohl wir es nicht sehen können, oder?

    Thema Imperium: Das Imperium war die Republik, weil ein Wesen mit Sondervollmachten ein ichbezogenes System errichtet hat. Nach dem Tod dieses Wesens existiert das Imperium folglich nicht mehr. Es mag in der Realität noch einige Leute geben, die das nicht wahrhaben wollen, aber das Imperium stirbt bei Endor.
    Wenn Zahn also schon Pseudo-Imps reinbringen wollte, hätte er wenigstens Verstandes genug sein können, sie zu Rebellen gegen die nun legitime Regierung der Wiederhergestellten Republik zu machen. Hätte weit mehr Sinn gemacht, als dieser Nonsens, der für mich einer der Hauptgründe ist, alle Ereignisse von der Schlacht von Bakura bis zur Serpindal-Verwicklung mit einem dicken, fetten Fragezeichen zu versehen und sie in den Bereich "ungesicherte Überlieferung mit propagandistischen Verzerrungen" zu stellen.

    Thema Luke: Er ist ein Loser. Seht es ein. In ROTJ ist er weit machterfahrener und weltgewandter, als er es im ganzen folgenden EU sein darf. Dieser Luke hätte diese lächerlichen "Vermittlungsprobleme" im Tapcafe nicht gehabt und hätte die dunkle Seite in Joruus schon von weitem gerochen.
    Dank Zahns "Brillianz" wurde aus einem heldenhaften Retter ein durchschnittlicher Typ, der im ganzen EU auf mich einen völlig unkoordinierten Eindruck macht.
    Aber bitte, seht es als Problem des Geschmacks, über den man - wie wir alle wissen - schon aus Prinzip nicht streiten sollte.
    Wenn der Kerl aus dem EU namens Luke (der, wenn ihr mich fragt, vermutlich nur irgendein Klon ist, während der echte Luke von den Ewoks auf Endor gefangengenommen wurde) für euch also der gleiche ist, der ein ganzes galaxisumspannendes Reich zu Fall brachte, dann könnt ihr das von mir aus gerne glauben. Ich tue es deshalb aber noch lange nicht.

    Nachtrag: bei Star Wars geht es nicht um Logik. Es geht um Herz. Und um Magie. Beides hat Zahns Stil so brutal aus diesem Universum herausgeschnitten, daß es für mich dafür keine Entschuldigung gibt.
    Wenn ihr Logik sucht, solltet ihr mal bei Captain Kirk klopfen. Der hat das Zeug so sehr mit Löffeln gefressen, das sein Herz vermutlich aus Schaltkreisen besteht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. November 2002
  17. moses

    moses Botschafter

    sorry, diese theorie vertritts du ja immer wieder, trotzdem stimmt es einfach nicht.
    das imperium ist nicht die republik. sondern ihr nachfolger. dieser hat eine vollkommen andere staatsform und idologische grundlage. der tot des imperators beendet dies nicht.
    ob das imperium in allen einzelheiten nun erhalten bleibt ist unwichtig, wichtig ist nur die tatsache das es in seinen grundzügen das selbe ist.
     
  18. WedgeAntilles

    WedgeAntilles Rogue Lea.der

    Vong und die Macht:

    *SPOILER* NJO - Traitor/Anfang
    Machtblitze beeinträchtigen die Vongs genausowenig wie die Ysalmari.
    *SPOILER*/Ende

    Wo ist da jetzt also der Unterschied zu den Ysalmari? Außer, dass der Radius bei den Ysalmari größer ist.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. November 2002
  19. Annie

    Annie Gast

    @Wedge Antilles .
    Was Jaina in SBS in Sachen
    Macht Blitze
    gemacht hatt , hatte sehr Wohl wirkung , durschlagende sogar
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. November 2002
  20. AaronSpacerider

    AaronSpacerider junger Botschafter

    Das ist Deine Theorie. Und ich finde sie nach wie vor unplausibel. Außerdem, wenn das Imperium bei Endor nicht untergeht, wieso endet dann die Filmsaga genau dort? Wieso erzählen die Filme ausführlich über das Ende der Republik und den Kampf gegen ihre Nachfolgeorganisation, wenn ihr Ende dann keine Lösung anbietet?

    Auch egal. Wir geraten hier gerade an den Rand einer Grundsatzdiskussion, die wieder einmal nur zementierten Stillstand zur Folge hätte. Vergessen wir's also einfach.
    Das Thema war Zahn, und sein Stil würd auch dann nicht besser, wenn sein schwachsinniges Pseudo-Imperium das Recht hätte, zu existieren. ;)
     

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