Episode VIII Spoiler Wie hat Dir Episode 8 - Die letzten Jedi gefallen?

Wie hat Dir Episode 8 gefallen?

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Was sie noch lernen müssen, ist, nicht für einen Gag oder einen Effekt die Logik oder irgendeine IP-Sache über Bord zu werfen. Wenn Leia zB so mächtig ist, dass sie anstellen kann, was sie anstellt... wieso räumt sie nicht locker flockig die Steine weg? Wieso bildet sie Rey nicht aus oder wird zur Legende des Widerstandes? Da waren so ein paar Punkte, wo ich das ganz dringende Gefühl hatte, das passiert jetzt nur, weil es halt "toll" ist. Und das sind für mich Dinge, die einfach nicht gehen.

Da stimme ich dir zu, in der Szene ging es allein um den Effekt, den sie auf uns als Publikum haben soll - Schock, dann wieder Erleichterung - und darum, dass sie cool aussieht. Leia ist ebenso mächtig wie Luke, und sie setzt ihre Kräfte sonst nicht ein. Da wartet die ganze Galaxis auf Monsieur Almöhi Skywalker, der wieder alles retten soll, wie immer, und Leia verteilt halt Ohrfeigen und schaut besorgt ins All.

Für mich hat es insgesamt aber gut funktioniert, ohne Erwartungen in den Film zu gehen, also gefällt er mir besser als TFA, ganz allgemein. Kritisieren kann man noch viel, mir sind aber auch einige Punkte positiv aufgefallen, wo eindeutig auf die Fans und das Publikum gehört wurde. So habe ich wenigstens punktuell das Gefühl, den FilmemacherInnen als zufriedene Zuschauerin wichtig zu sein, nicht nur als zahlende Kundschaft.

Vor 10 Jahren hätte ich mich vermutlich auch viel mehr enttäuscht gefühlt, heutzutage setze ich mir für die Betrachtung des Films verschiedene "Brillen" auf und je nachdem macht er mehr oder weniger Spaß. Die "juhu, Explosionen"-Brille zum Beispiel kam voll auf ihre Kosten, und ich hab mich sehr gefreut, Billie Lourd zu sehen!
 
Nach einer Nacht des Verdauungsschlafs und einem nachdenklichen Arbeits- bzw. Unitag melde ich mich hier dann auch mal mit meiner Meinung zu Wort...
....wieder einmal sind wir unserer jährlichen Tradition nachgegangen und haben die Mitternachtspremiere im OV besucht, dabei Schlafmangel mit Freuden in Kauf nehmend. Diesmal ist es aber echt schwierig, denn dieser Film ist so durchwachsen wie (meiner Meinung nach) kein anderer Star Wars Film zuvor.
Vorab: Ich brauche echt erstaunlich lange um TLJ zu verdauen und werde ihn definitiv ein weiteres Mal sehen müssen, bevor ich mir ein endgültiges Urteil erlauben kann, aber bei derzeitgem Stand würde ich grob 7.5/10 sagen - da in dieser Umfrage aber nur ganze Zahlen verfügbar sind und der Film für mich eher in Richtung "ganz gut" als in Richtung "Meisterwerk" tendiert, würde ich dann auf eine 7 zurückgehen. Dies mag sich nach mehrmaligem Schauen noch ändern, doch derzeit ist das meine Einschätzung.

Wie in anderen Posts hier auch, folgen in diesem Post sämtliche SPOILER!:

Erst mal zum Filmtechnischen:
Die Regie und Cinematography, auch der Schnitt haben mir ausgezeichnet gefallen. Rian Johnson hat sich nicht nur im Bereich Storytelling neue Dinge getraut (Stichwort Flashbacks), sondern auch regietechnisch sehr schöne Erzählstrukturen und Innovation in das Franchise gebracht, ohne dabeig gegen bestimmte "Regeln" wie dem Opening Crawl zu verstoßen. Der Mann weiß eben wie man Bilder einfängt und das kam auch den Kämpfen sehr zugunsten, die sich durch Ganzkörperaufnahmen und dergleichen meiner Meinung nach in der Riege der Besten der Saga einordnen.
Zu meckern habe ich technisch nichts, es war auch schön und nostalgisch John Williams und seine bekannten Themen aus der Lucas-Ära UND TFA in neuen Variationen zu hören. Mir haben da nur (genau wie bei TFA, abseits von Rey Thema) die orignellen neuen Stücke gefehlt, die sich ewig in mein Gedächtnis einbrennen und für die Star Wars eigentlich auch bekannt ist - besonders gelungen war ihm dies etwa mit Duel of the Fates, Across the Stars und Battle of the Heroes in der PT, aber bisher fehlt der ST ein solches musikalisches Meisterwerk.
Visuell wurde natürlich wieder jedemenge geboten - CGI und praktische Effekte gehörten auch in dieser Episode größtenteils zum Besten, was die Filmindustrie derzeit zu bieten hat. Auch viele der Designs (insbesondere die Salzwüste mit den roten Akzenten und Snokes Thronsaal) haben mir verdammt gut gefallen. Einzig Yoda ist mir sauer aufgestoßen... Angesichts ihrer Entstehungszeit macht mir die Puppe in der OT nichts aus und sie gehört für mich zu TESB und RotJ einfach dazu (entgegen der furchtbaren TPM-Puppe, die zum Glück für die Bluray ausgetauscht wurde...), aber ich verstehe nicht, wieso dieser Yoda so UNBEDINGT der alten Puppe nachempfunden sein musste, ganz offensichtlich nur um Anti-Prequel-Manchilds zu besänftigen und zu unterstreichen, dass die ST an so vielen Stellen der OT gleichen soll? Ich, für meinen Teil, hätte nichts gegen einen RotS-CGI-Yoda mit mehr Details gehabt, das hätte sich besser in das visuelle Gesamtbild dieses Films eingefügt. An Yodas Design war irgendetwas merkwürdig, er sah einfach nicht "richtig" aus...
Darstellerisch habe ich rein garnichts zu bemängeln. Hervorgestochen sind für mich Mark Hamill, Carrie Fisher (Gott war es traurig und schwierig sie in gewissen Szenen zu sehen) und Adam Driver. Es gab durchweg tolles Schauspiel, aber die drei haben für mich die Show gestohlen.

Nun also zur Handlung...

Dies ist der wichtigste und zugleich durchwachsene Teil für mich. Hier gab es viel Gutes und einiges Schlechtes.
In erster Linie bin ich unglaublich froh, dass man sich etwas getraut und absolut garkein TESB-Remake produziert hat, ähnlich wie sich TFA stark an der Handlung von ANH orientiert hat. Vollkommen gleich welche Schwächen die Handlung von TLJ aufweist, ich rechne Lucasfilm hoch an, dass man gewagte Schritte geht und sehe immerhin in diesem Bereich eine rosige Zukunft für das Franchise, sollte dieser Kurs beibehalten werden. Selbstverständlich waren Twists wie Lukes Machtprojektion am Ende vorhersehbar, aber die Leia-Szene kam überraschend, ebenso wie Snokes urplötzlicher und antiklimaktischer Tod, der für mich schon fast so random und schockierend kam wie ein plötzlicher Tod in Game of Thrones.
In der Hinsicht war ich also sehr angenehm von einer unerwarteten Handlung überrascht. Gleich zu Beginn des Films machte sich aber schon eins der für mich größten Probleme erkennbar: Der Humor. Ich fand zwar dass TFA stellenweise "zu lustig" und "nicht ernst genug" war, aber der Humor in dem Film hat immerhin durchgehend funktioniert. Sogar der Jar Jar Slapstick in TPM (so albern wie er auch war), wurde nie an falschen Stellen platziert - man erinnere sich an die Szene mit Jar Jar und Padmé, die aufgrund der Bürokratie des korrupten Senats verzweifeln und die Zerstörung Naboos befürchten: Jar Jar spricht zwar immer noch seinen bescheuerten Dialekt, aber der Gungan wird in solchen Szenen, in denen es vom Ton her völlig unangemessen wäre, nicht für billige Gags genutzt.
Der Humor in TLJ funktioniert teilweise recht gut (ähnlich wie in TFA) und teilweise jedoch überhaupt nicht, insbesondere aufgrund mir unverständlicher Fehlplatzierungen. Wir haben einen explosiven, brutalen, spannenden und genial in Szene gesetzten Anfang mit der Raumschlacht über D'Qar (insbesondere die Sequenz mit dem Bomber), aber jeglicher Spannungsaufbau im Vorfeld des Konflikts wird mit dem albernen Dialog zwischen Poe und Hux gleich aufgehalten und behindert. Wie bereits jemand an anderer Stelle schrieb, handelt es sich dabei um typischen Marvel-Humor und der gehört meiner Meinung nach absolut nicht in die ersten Sekunden eines vermeintlich düsteren Mittelteils einer Trilogie, in dem die verzweifelten Protagonisten auf die Probe gestellt werden.
Der Humor, so lustig er hier und da auch mal war, stellt für mich mit das größte Problem dar und ich wünsche mir wirklich, dass dieser in IX rasant zurückgefahren wird. Zwar muss es kein Ace Ventura-Ripoff sein, aber etwas Humor kann im Han Solo Film nicht schaden - in diesem Film hat solcher Humor in einem solchen Ausmaß nichts verloren!

Mein allergrößtes Problem mit der Handlung war aber der große Mittelfinger, der so vielen Fans gezeigt wurde. Die wichtigsten Fragen nach TFA waren "Wer sind Reys Eltern?", "Wer ist Snoke und wieso führt er die First Order an?" und "Wie wird Luke auf die Begegnung mit Rey und Anakins altem Lichtschwert reagieren?".
Die Antworten?
Luke wirft das Lichtschwert respektlos weg und verzieht sich - Hauptsache das Publikum hat seinen kleinen Marvel-Lacher - Rey ist die Tochter Unbekannter und damit absolut niemand - und solange Ben nicht gelogen hat und es in IX nicht doch eine Offenbarung á la "from a certain point of view" gibt, ist sie also tatsächlich eine Mary Sue - und Snoke, der geheimnisvolle dunkle Machtnutzer, Manipulator Ben Solos, Supreme Leader der First Order ist weder Darth Plagueis, noch ein antiker Sith-Vampir oder sonst irgendetwas Besonderes, sondern einfach ein dummer CGI-Opa der genauso hochmütig ist wie Sidious und ohne jegliche Hintergründe komplett antiklimaktisch niedergestreckt wird.
Snoke ist tatsächlich mit größtes Problem mit diesem gesamten Film: Andy Serkis war super in der Rolle, Snokes Design interessant, es hätte so viel daraus gemacht werden können. Es stört mich nicht, dass Snoke bereits so früh gestorben ist, denn das spielt in mein anfängliches Lob an Lucasfilm und Disney hinein, dass man sich eben etwas gewagt und etwas Neues gemacht hat. Es geht mir eher darum, WIE das Ganze passiert ist.
Ich verstehe dass der ganze Film auf das Konzept hinaus möchte, dass das Alte vergessen werden muss, um dem besseren und stärkeren Neuen zu weichen (wie Ben es auch grob erklärt) und dementsprechend setzt Ben sich als Kylo Ren gegen seinen Meister durch und beansprucht diese Macht für sich - etwas, das Vader niemals gelungen ist und somit hat er sein Vorbild in der Hinsicht sogar übertroffen.
Dieses ganze Konzept ist meiner Meinung nach sehr interessant und als Twist völlig in Ordnung, ABER 1-2 Dialogzeilen allein hätten für mich schon Welten bewegen können, etwa im Sinne von Kylo Ren, der erklärt: "Unbekannte, alte Machtnutzer gibt es über die gesamte Galaxis verstreut. Dieser alte Narr hat ein paar kleine Blitze heraufbeschworen und schon glaubt die First Order ihren neuen Imperator entdeckt zu haben. Snoke war schwach, aber er hat mir ein Imperium gegeben - ein Werkzeug, mit dem ich der Galaxis endlich ihre Ordnung geben kann." - nur ein solcher Dialog hätte dem Charakter ausreichend "Tiefe" verliehen, um seinen Abgang nicht komplett billig wirken zu lassen! Noch viel lieber hätte ich das gesehen, samt einem kleinen Kampf zwischen Snoke, Ben und Rey. Vielleicht besiegt die noch herzensgute Rey den alten Machtnutzer und Ben, der der dunklen Seite verfallen ist, wittert seine Chance und gibt ihm den Rest, ähnlich wie Anakin es bei Count Dooku tat.
Wie gesagt: es ist nicht der plötzliche Tod der mich stört, immerhin wird der dritte Akt dieser Trilogie dadurch weniger vorhersehbar und definitiv kein Remake von RotJ, aber die Umsetzung war meiner Meinung nach unter aller Sau, obgleich der Kampf gegen die Prätorianer ziemlich episch und genial war! Ich vermute übrigens, dass es sich bei denen vielleicht um die Knights of Ren handeln könnte, jedoch lediglich in zeremoniellen roten Rüstungen...
Diese Twists machen auf mich den Eindruck dass es sie nur gibt, um Fans zu zeigen dass niemand mit seiner Spekulation Recht hatte und alles anders kommt als erwartet, aber die Handlung muss eben trotzdem irgendwo klimaktisch und logisch sein, Überraschungen allein machen eine Geschichte noch lange nicht gut!

Übrigens noch eine kleine Anmerkung zur Sache mit Reys Eltern: Ich habe von Anfang an vermutet und gehofft, dass ihre Eltern keine uns bereits bekannten Charaktere sind. Ich bin froh, dass sie weder eine Skywalker, noch eine Kenobi, Versio oder Palpatine ist. Aber ich hoffe trotzdem, dass Ben gelogen hat, beziehungsweise wir noch nicht die wahre Hintergrundgeschichte kennen und Reys Eltern für IX noch irgendwie relevant sind, einfach mehr hinter ihrer Macht steckt. Da würde ich mich sogar mit der Theorie einer neuen Auserwählten zufrieden geben...

Was Finn und Rose betrifft, muss ich den Meisten Recht geben: Ihr Handlungsstrang wirkte zum Teil nutzlos und hätte zumindest enorm gekürzt werden können. Am Casino habe ich mich nicht so sehr gestört wie Einige, aber dieser Plot war viel zu lang und die Zeit hätte besser in Reys und Lukes Training investiert werden können, das aufgrund der tollen Darstellerchemie meiner Meinung nach mit das Beste am ganzen Film war.
Superman-Jesus-Leia hat mich nicht großartig gestört, ich finde es sogar sehr interessant, dass ihre Machtfähigkeiten endlich gezeigt und genutzt werden, aber gleichzeitig macht es mich umso trauriger, dass Carrie Fisher ein so großer Part bevorgestanden hätte und sie nun entweder neu besetzt werden, oder Leia zwischen den Episoden oder zu Beginn von IX sterben muss...

Das klang nun alles sehr negativ und obwohl dies meiner Meinung nach zum Teil echt schwerwiegende Probleme sind, gab es auch viel Gutes, etwa die Action und viele dialoglastige Szenen, die ganz selten sogar mal auf erzwungenen Humor verzichteten. Star Wars muss für mich nicht aus permanenter Action bestehen und abseits langweiliger Senatssitzungen darf es gern mal zwischenmenschliches, dialoglastiges Drama geben.
Chewie hatte zwar etwas wenig zu tun, aber mir hat auch jede seiner Szenen gefallen. Und ja, diese Drecksviecher sind nur ein Gimmick und eine PR-Kommerz-Spielzeugkreation, aber meine Fresse, Disney wissen genau was sie tun, denn ich LIEBE Porgs und will nun unbedingt einen haben! Nach monatelangem Augenrollen hat das Porgfieber nun auch mich erwischt... :D
Es war absolut genial Yoda wiederzusehen, insbesondere gepaart mit Frank Oz' Stimme, der wir ja auch bereits in Rebels wiederbegegnet sind. Zwar war der CGI-Puppenlook eher schlecht als recht, aber die Szene an für sich war sehr schön und mehr als nur dummer Fanservice. Auch Lukes Abschied von Leia hat mich fast zu Tränen gerührt - für lebenslange Star Wars Fans gab es wirklich sehr viel Emotionales zu sehen.
Luke in Aktion zu sehen (ungeachtet der Machtprojektion) war ein Traum der in Erfüllung ging und ein würdiger Abschied von einem der größten und wichtigsten Jedi-Meisters des gesamten Lores und einem meiner absoluten Kindsheitshelden, auch wenn ich lieber sein grünes Lichtschwert gesehen hätte, das immerhin in den Flashbacks genutzt wurde.
Ich glaube übrigens nicht, dass er aufgrund bloßer Erschöpfung im traditionellen Sinne gestorben ist. Ich glaube vielmehr dass Luke ganz einfach eins mit der Macht geworden ist, seinen inneren Frieden gefunden hat. Er hat seine Aufgabe erfüllt und der Galaxis Hoffnung gebracht - die physische Welt benötigt ihn nicht mehr und er steigt zu etwas Größerem und Mächtigerem auf, ähnlich wie Yoda seinerzeit. Garantiert haben wir von Luke noch nicht das Letzte gesehen, ich rechne fest mit einem Machtgeist, der Rey in IX erscheint.
Die ganze Hintergrundgeschichte mit Luke und Ben hat Kylo Rens Charakterentwicklung sehr geholfen und ihn zu einem weitaus interessanteren Charakter gemacht.
Ich mochte es wie Leia Poe zum Anführer der Resistance erzogen hat, auch wenn Holdo dabei doch nicht mehr als ein Wegwerfcharakter geblieben ist.
DJ war interessant, aber man hätte viel mehr mit ihm machen können und auch sollen!
Reys "Höhlensequenz" war angenehm unerwartet, aber auch da hatte ich auf etwas Besonderes gehofft.

Kleine Anmerkung am Rande, die aber nicht wirklich als großer Kritikpunkt gelten kann: Angesichts der Tatsache dass Hayden Christensen zur letzten Celebration erschienen ist und von vielen Fans mit großem Jubel herzlich empfangen wurde, hatte ich die klitzekleine Hoffnung, dass uns vielleicht ein Machtgeist von Anakin Skywalker erscheint, immerhin würde das mit Ben Solos Charakter-Arc zusammenpassen, denn er versucht in Vaders Fußstapfen zu treten und hat offensichtlich keine Ahnung von Vaders innerem Konflikt und könnte vom wahren Anakin eines Besseren belehrt werden. Außerdem könnte es diese Rey/Anakin-Parallele mit dem Auserwählten geben, es gibt also genug Möglichkeiten wie dieser in die Handlung eingebaut werden könnte.
Ich weiß, diesen ganzen kategorischen Prequel-Ablehnern zucken jetzt schon die Finger vor lauter Rants die sie zu diesem Thema nun abtippen könnten und aufgrund dieses Geheules ist es auch unwahrscheinlich, dass wir ihn in IX sehen werden, aber es ist immerhin möglich. Für TLJ war es während der Celebration schon zu spät, aber möglicherweise sollte die Reaktion des Publikums getestet werden, während man überlegt ihn in IX einzubauen? Er kam dort jedenfalls gut an und ich denke mit einem guten Drehbuch und passender Regieanweisung könnte J.J. Abrams so Einiges aus Christensen rausholen, denn ganz untalentiert ist der Mann auch nicht. Grundsätzlich freue ich mich über jede Erwähnung von PT- und OT-Inhalten, die die Saga wie ein großes Ding mit einer gemeinsamen Kontinuität aussehen lassen. Dementsprechend habe ich mich gefreut als Luke "Darth Sidious" beim Namen erwähnt - ein Name, der in der OT niemals fällt.

Wie ich bereits schrieb, hat dieser Film für mich viel Gutes und einiges Schlechtes. Immer wieder sehe ich eine Szene, bei der ich mir denke "Wow, war das genial!", nur um dann wieder von einem hirnrissigen und antiklimaktischen Twist oder unpassendem bzw. nicht funktionierenden Humor enttäuscht zu werden.
Nach langer Überlegung bleibt es für mich aber vorerst (nach erstem Schauen, das kann sich natürlich noch ändern) bei 7 von 10.
In meine Rangliste aller Star Wars Filme reiht er sich derzeit wie folgt ein:

1. TESB
2. RotS
3. RO
4. RotJ
5. TLJ
6. TFA
7. ANH
8. AotC
9. TPM
 
Ich glaube, was mich nach wie vor mitunter noch am meisten stört ist, dass Rey extra zu Luke geht und sich von ihm unterweisen lassen möchte, da sie nicht weiß, wie sie mit der Macht, die in ihr erwacht ist umgehen soll. Für jemanden der aber keine Ahnung hat, wie er damit umzugehen hat kann sie einfach mal alles. Perfekt mit dem Lichtschwert umgehen, perfekt Felsen in die Höhe heben ohne dass dabei irgendetwas schief geht... für mich war das total überladen und einfach viel zu viel.

Im Großen und Ganzen fand ich die schauspielerische Leistung von den meisten sehr gut, bis auf Hux. Dem habe ich sehr vieles überhaupt nicht abgenommen.

Das, was ich dem Film ein bisschen zugute halten kann ist, dass ich es gut fand, dass er nicht mit zu vielen Effekten überladen war. Gefallen bzw sympathisch fand ich Rose, auch wenn mir diese "Liebesgeschichte" von ihr viel zu sehr aus dem Nichts kam und (für mich) total unglaubwürdig ist.

Im Grunde finde ich es gut, wenn es bestimmte Machtfähigkeiten gibt, die auch gezeigt werden.

Die Szene, in der Poe Feigheit und Verrat vorwirft, fand ich große Klasse.
Die "Glitzerfüchse" ( bin nicht so sicher ob sie so genannt wurden) fand ich toll :)

Aber sonst? Ich weiß nicht. Nicht mal bei TFA hab ich so oft die Stirn gerunzelt und geseufzt. Ich glaube tatsächlich auch dass ich diesen Film nicht noch einmal im Kino gucken muss ( jedenfalls dann nicht, wenn ich das bezahlen muss xD). Vielleicht wird sich nach einem zweiten mal ansehen ja noch irgendwie etwas ändern, aber auch nach den Stunden, die jetzt dazwischen lagen, fällt mein Fazit nicht wirklich wohlwollend aus.
 
Ich möchte an der Stelle bezüglich Reys Eltern mal anmerken, dass Adams das Thema zwar getriggert hat, sich das Ganze aber innerhalb des Fandoms unglaublich aufgeblasen hat. Ich hab immer geschrieben, ich würde mir die Version wünschen, die es jetzt geworden ist und genau in der Herkunftsfrage von Rey freut mich das besonders, schlicht und elegant.
Zu kurz für manche, verständlich nach den herrlich ausführlichen Diskussionen über mögliche Variationen, aber das echte Leben hat auch nicht nur Schnörkel und nicht alle Eltern lieben ihre Kinder bis zur Selbstaufgabe.

Wie ich überhaupt begeistert davon bin, dass sie plottechnisch den Weg gegangen sind, der es eben nun geworden ist. Dass genau die Figur konsequenterweise das Setting verlassen hat, die entsprechend der Wahrung der inneren Logik einfach zu gehen hatte (nicht dass mir die Abgänge gefallen, mein Herz blutet immer noch wegen Han Solo, aber es gefällt mir, dass sie die logische Linie zugelassen haben).

Dass sie der Figur von Kylo Ren endlich die nötige Tiefe gegeben haben.

Dass sie die zwei Figuren plottechnisch zusammengeführt haben, die auch in TFA schon thematisch heftigst verbunden waren, auch wenn es in englischsprachigen Foren da bis zu Threadschließungen und Usersperren gekommen ist, wenn man diese Achse auch nur angedacht hat. Und dass sie eben nicht die Quotenromanze gefahren sind.

Manches haben sie verbockt, aber die Hauptachse (Luke, Kylo, Rey) sitzt sauber. Bin immer noch geflasht, wie gut gewisse Leute (der eher professionellen schreibenden Zunft) schon recht bald nach TFA die wichtigsten Plotelemente von EP VIII aus TFA rauslesen konnten.


Dass gewisse Elemente für manche gewöhnungsbedürftig daherkommt, verstehe ich vollkommen.
(Mir ist es eher nicht heftig genug, aber da bin ich sicher nicht mainstream.)
 
So, nun habe ich den Film sacken lassen.
Auf jedenfall bleiben mir eher die postiven Dinge im Kopf und im "Gefühl hängen. Das finde ich schon mal sehr schön.
Bei allem was missfällt, ist der Film einfach kein totalausfall und wenn überhaupt ein holpriger Mittelteil.
Dennoch hat der Film auch sehr viel gute oder gar Großartiges vorzuweisen.
Was es aber auch umso ärgerlicher macht.

Ob Disney seine Finger im Spiel hatte? Ich denke nicht. Dazu fühlt sich der Film zu sehr nachdem an, was ich von Johnson erwartet hatte.
Schon als er in einem Interview so schön betonte, wie sehr er doch die Prequels lieben würde und ihren Style etc, habe ich mir gedacht, dass wir nun doch deutlicher Prequel-Elemente bekommen würden.
Und ich finde, dass alle Schwächen des Filmes auch typische Prequel-Elemente sind. Slapstick-Humor, kühles Design, Kühle Stimmung.
Auch so hatte ich bei Johnson befürchtet, dass es eher ein "Handwerker-Film" wird. Also Technisch sehr gut, aber irgendwie ohne Herz. Auch das hat sich bestätigt.

Nun möchte ich einfach mal ein paar Elemente ansprechen und ich spoilere dabei gewaltig.

Der Humor war für mich das Hauptproblem. Dabei empfand ich keinen Gag als wirklich zu Over. Ich hätten jeden Gag so hingenommen. Mal ohne, mal mit mehr, mal mit weniger Auge zukeinfen. Es war die Überdosierung und die Platzierung der Gags. Da fehlte einfach das Gefühl, etwas was schon bei der PT ein Problem war. Dabei hatte der Film das überhaupt nicht nötig. Vor allem baut man die Hüter auf der Insel, nur für den Humor ein.
Selbst mit dem Hux Humor hätte ich leben können. Ich habe mich bei dem Anruf sehr amüsiert, vor allem, da Poe damit ja etwas bezweckte und Hux tatächlich annehmen könnte es gäbe Probleme. Leider macht man diesen Charakter (Der eigentlich ziemlich Bad Ass sein soll und sogar ein Vatermörder ist soweit ich gehört habe) ziemlich Lächerlich. Mit ihm wird der Boden aufgewischt, er bringt nichts wirklich Zustande, er wird gegen Wände geklatscht. Er ist in diesem Film ne ziemliche Nullnummer. Die deutsche Stimme von Howard Wollowitz tut da ihr übriges.
Der Film hat dabei sogar ziemlich gut funktionierenden Humor. 70-80% der Gags sitzen. Es sind die restlichen Prozent, die es überstrapazieren.
Den Lichtschwert-Wegwurf empfand ich als gar nicht so witzig. Eher Entwaffnend (Haha) unerwartet. Das Lachen im Kino klang auch eher überrascht als belustigt.
Im Kontext der Erwartung. Dem Aufbau der Szene und der aus Episode 7 fand ich das sogar irgendwie genial und mit dem Blick auf das was folgt sogar konsequent.

Die Ausgangssituation fand ich soweit völlig ok. Ich habe keine Probleme mit dahergleiteten Scie Fi Space-Magic-Erklärungen bei Star Wars. Die Erste Ordnung jagd den Widerstand, der entkommen will aber nicht genug Treibstoff hat. Reicht.
Auch der Rey Part hat mir gefallen. Es war recht schnell deutlich, was man hier erzählen wollte.
Keine Ausbildung oder Erforschung der alten Jedi Tugenden, sondern man setzte da andere Gewichtspunkte. Das ist imo auch völlig ok, auch wenn ich was anderes gewünscht hätte, stört es mich nicht.
Besonders mit dem Punkt, dass die Jedi eben nicht die Allein-Lösung waren, passte die Verbrennung der Bücher ganz gut. Dann bewahrt man es sich hoffentlich für andere Filme auf, die eben dies zum Fokus haben.

Bei Yoda war ich zwiegespalten. Cool und verstörend zu gleich. Bei der Stimme hat man versucht, die OT Stimme zu bekommen, was teils geklappt hat, aber teils auch sehr irritierend klang.
Und warum kann er Luke berühren und ist nicht durchsichtig ? Ok, dann kann Yoda das eben. Geschenkt. Nur sein Charakter.... Yoda ist hier wieder der kleine seltsame Frosch, den er spielte als Luke nch nicht wusste wer er ist.
Da wäre mir ein lockerer aber ernster Yoda lieber gewesen.

Finns Handlung hat man versucht mit Charakter-Entwicklung zu füllen. Das gelingt etwas, aber nicht vollkommen. Die eigentliche Handlung ist eher Beschäftigungstherapie für Finn, weil man mit der Figur nichts anzufangen wusste. Was ich schade finde, da ich den Charakter in 7 richtig lieb gewonnen habe. Das ihre Mission dann fehl schlägt, aber dann nichtmal negative Auswirkung hatte....bzw auch ein Erfolg keine positiven Auswirkungen gehabt hätte, ärgert da wirklich stark. Dazu war es dann auch noch der Strang der den Humor dann auf die Spitze treibt.
Das gute daran ist, dass ich diesen Strang beim gucken dann etwas ignorieren/Ausblenden kann und die beiden anderen genieße kann, denn die gefallen mir beide sehr.

Die Demontage und Rückfindung von Luke haben mir super gefallen, ebenso, dass er noch mal richtig Auftrumpfen durfte. Die Projektion war ne coole Idee und Luke war super.
SChön war auch, dass es eben nicht "mal eben so gemacht" wurde, sondern dass ihn das echt die letzten Kraftreserven geraubt hat. Ich kann mich noch nicht entscheiden, wessen Part es nun war. Luke war gebrochen und hat zurück gefunden. Kylo war im Zwiespalt und hat sich nun entschieden und seinem Meister entledigt. Nur Rey ist eigentlich noch da, wo sie vorher war. Sie war an ihrem Platz, wurde ...minimal rausgeschüttelt....und ist nun wieder da.
Oder hab ich was übersehen? Naja die Zweitsichtung steht an.
Die Thronsaal-Szene fand ich Jedenfalls von Anfang bis Ende Hammer.

Phasma völlig verschenkt. Da hätte man sie einfach im Müllschacht lassen können und den Truppler, der ihn im Nahkampf besiegt, befördern können. Hat er den Schuss halt überlebt.
Snoke.....Snoke... Ach es war so hammer überraschend cool, um es wirklich als verschenkt und negativ zu sehen. Klar hat die Figur null substanz. Sie bräuchte eigentlich auch nicht mehr. Mir würde einfach reichen, man hätte gesagt er kam aus unbekannten Regionen, als die Erste Ordnung sich dort bildetet und riss die Macht an sich. bzw man sagt wie... und dann noch irgendwie eine Situation erläutern (Friedensverhandlungen, Waffenstillstand etc) warum er auch Leia etc bekannt ist. Bei Ben reicht es mir, dass er ihn aus der Ferne manipuliert hat.

So, nun geht mir irgendwie grad die Lust am Schreiben aus.
Bei all dem Negativen und dem Positiven bleibt einfach weiterhin die Ernüchterung. Dazu ist er mir einfach etwas zu "Kalt"herzig. Johnson bringt da einfach keine Magie rein. Darum freue ich mich über J.J. s Rückkehr und bin gespant, was er aus der, durchaus interessanten, Ausgangssituation bastelt.
 
Wo ich gar nicht zustimmen kann, ist Hux. Er ist in TLJ nahezu perfekt getroffen. Alle Szenen mit ihm sind on top. Er ist auch nicht zu over wie teilweise in TFA. Er hat dieses tödliche Lächeln.

Er wurde komplett durch den Kakao gezogen. Das fängt bei dem Funkverkehr mit Poe Dameron an und zieht sich durch viele weitere Szenen, vor allem da er wie kein anderer dafür herhalten muss, für ein paar Lacher auf die Mütze zu kriegen. Man stelle sich so ein Gealber bei einem Tarkin oder Veers vor ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern Episode VIII in der Mitternachtspremiere gesehen. Vorsicht Review beinhaltet MASSIVE SPOILER. Also weiterlesen auf eigene Gefahr.

Zuerst mal das Positive. Der Film ist KEINE TESB-Kopie, wie diverse Spoiler und Trailer befürchten ließen. Es gibt zwar Referenzen, aber nicht mehr als das Lucas-typische Raiming. Auch in Sachen Designs ist der Film weitaus eigenständiger als es 7 war. So war Anch-To unter Abrahms einfach ne irische Insel. Johnson macht daraus eine belebte SW-Welt (die Porgs fand ich nicht groß störend, auch wenn sie klar Humor-Gimmik sind, genauso wenig die Reptil-Nonnen). Canto Bright ist einfach nur toll (und sieht nicht zu sehr nach Dubrovnik aus) und Cait keine salzige Hoth-Kopie.

Leider wars dann schon wieder ziemlich mit dem Positiven. Johnson wurde von JJ mit seinen Mystery-Boxen vor keine leichte Aufgabe gestellt ne ansprechende Fortsetzung zu machen. Leider hat er dabei in vollster Weise versagt und haben Fans weitaus bessere Theorien aufgestellt. Im Gegenteil Johnsons Arbeit erscheint eher wie ein riesiges FUCK YOU.

So versucht er nicht einmal Snokes Herkunft (eines DER Mysterien von EP7) zu ergründen sondern killt ihn nach gerade mal 2 Szenen und macht Kylo Ren zum neuen Hauptbösewicht der ST. Apropos Kylo Ren. Sein "Machtband" zu Rey und ob er noch zu retten ist, ist zwar eine der Haupthandlungen von EP8, wird aber mit seiner Entscheidung für die dunkle Seite am Ende zu Nichte gemacht. Wenn der unsympathisch weinerliche Mörder von Han Solo und (indirekt) Luke am Ende doch noch gut wird, wäre das einfach nur noch schlecht. Kylo Ren ist jetzt einfach nur ein hassenswertes A-Loch, dessen Tod man sich als Zuseher ähnlich dem von Joffrey und Ramsey in GoT wünscht.

Ein weiteres Mysterium war Reys Herkunft. Dass ihre Eltern einfache Schrotthändler waren, welche auf Jakku (!) auf einem Armenfriedhof beerdigt wurden, lässt JJs Mysterbox einfach ungefüllt. Dazu kommt, dass mit dem Tod von Luke und Carrie Fishers nun Kylo Ren der letzte Skywalker für EP9 ist (warum ist die ST kein Spin-off, spielen die Skywalker darin nur eine stark untergeordnete Rolle mehr, genauso wie die Droiden aus deren Sicht die Saga eigentlich sein sollte?). Nachdem Ren auch zum weinerlichen A-Loch degatiert wurde, dürfte nach 9 (wo er hoffentlich die Rechnung für seine Taten präsentiert bekommt) die Ära der Skywalker enden. Außerdem ist Rey als Niemand einfach nur noch eine nervige Mary Sue, die aus dem Nichts daherkommt und trotzdem besser als alle anderen ist.

Kommen wir zu Luke. Mark Hamills Spiel ist schon das vielleicht beste der Saga (wenn auch nicht Oscar-würdig). So gefällt mir, wie er einfach das Lichtschwert wegwirft oder sein Gesichtsausdruck als er versucht Ben Solo im Schlaf zu ermorden. Das man ihn killt kann ich von der ursprünglich gedachten Ausgangssituation auch verstehen (7 der Han Solo Film, 8 der Luke Film, 9 der Leia Film). Durch Carrie Fishers Tod und Reys "Mary-Sue-ung"hätte ich (eben um einen Skywalker für 9 zu haben) Luke einfach am Leben gelassen. Hätte nicht einmal Nachdrehs gebraucht, stirbt er durch einfache Auspowerung.

Damit sind wir schon bei den neuen Machtfähigkeiten. Dass Luke nicht körperlich hier war, war ne gelungen Überraschung. Trotzdem, um Han Solo zu zitieren "so funktioniert die Macht einfach nicht". Selbiges gilt für Leias Weltraum-schwebe-Aktion. Die neuen Macht-Fähigkeiten der ST (die beiden erwähnten, aber auch Kylo Rens "Einfrieren" und Blasterschüssen und Personen), wären in den Klonkriegen echt praktisch gewesen. Finde sie jetzt nicht groß störend (ok, Leias Flugstunde wirkt schon etwas trashig und unfreiwillig komisch), aber es fällt einfach auf, dass die Machtnutzer jetzt noch mal ne Spur mächtiger als unter GL sind. "Sogar mächtiger als Meister Yoda."

Und damit sind wir bei dem grünen Zwerg und seinem Cameo. Ich fand es schön, dass man wieder ne Puppe genommen hat (sieht einfach besser aus) und auch die Synchronstimme orientiert sich stark an der OT (auch wenn mir persönlich Tobias Meisters PT Stimme lieber gewesen wäre, orientiert sie sich mehr an Frank Oz Original Stimme).

Noch zu der Musik. John Williams hat einfach seine beste Zeit lange hinter sich. Er spielt einfach nur noch mit seinen bekannten OT- und wenigen EP7-Themen ohne irgendetwas Neuem. Mir ist auf alle Fälle kein einziger Track in positiver oder negativer Erinnerung geblieben. Schade auch, dass es diesmal kein Monster gibt (das Wassermonster wurde anscheinend geschnitten), mir der Williams-Schrei nicht aufgefallen ist und niemand (außer in indirekter Rede) ein "ganz mieses Gefühl" hat.

Bevor es ein Total-Verriss wird, ich fand den Film in seinen 2,5 Stunden in keiner Sekunde langweilig. Auch mag ich im Gegensatz zu "Roge One" die Charaktere (ok, Kylo Ren liebe ich zu hassen ;)). Optisch ist der Streifen sowohl von den Effekten als auch den Locations (allen voran Anch-To) einfach nur wunderschön. Dazu hatte ich das Gefühl "einen Star Wars Film zu sehen".

Sprich ich fand den Film gut. Aber die ST ist einfach dank mangelndem Konzept in spektakulärer Weise gescheitert. JJ hat in 7 einen Haufen Mystery-Boxen hinterlassen, welche nun gar nicht gefüllt werden. Man könne sie zwar in 9 noch retten, indem man z.B. Snoke doch noch zu Pleigus macht und er "den Tod überwinden" kann und Reys Mary-Sue-ung rückgängig macht (und Ben bei ihrer Herkunft gelogen hat). Aber ich glaube einfach nicht mehr daran. Weder Snokes Herkunft, noch die von Rey, R2 Erwachen, woher er die Karte hat, woher Max von Sydow das letzte Stück und woher Maz Kanata Lukes Lichtschwert hat, wird vermutlich allesamt nie beantwortet. Und damit ist 7 nun auch noch ein Stück schwächer. Zwar ist SW (noch) nicht so schlecht wie ST die letzten 10 Jahre, aber JJ hat es anscheinend geschafft 2 meiner Lieblingsfranchise mehr oder weniger zu killen. Jetzt hoffe ich nur noch, dass er die Finger von Mittelerde und "Game of Thrones" lässt ;).

7 von 10 Punkten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie gibt mir der Film keine Ruhe. Ich will das er mir gefällt aber es funzt irgendwie nicht. Vielleicht brauche ich mal eine andere Sicht der Dinge.
Gibt es einen logischen Grund warum die FO nicht einfach Jäger und Bomber startet um die Widerstandsflotte zu stellen?
Offensichtlich war ja der Geleitschutz des Widerstandskreuzer vernichtet.
Ich komme immer noch nicht drauf klar das ein 8km SSZ so leicht zu zerstören ist. Hat denn das Ding gar keine Schilde? Po konnte die Batterien ja mit Leichtigkeit ausschalten als ob die Waffentürme aus Pappe sind.


Gebt mir eine logische Alternative zu dem was ich im Film gesehen habe....
 
Ich habe ihn in der 14 Uhr-Vorstellung gesehen.

Eins vorweg: TFA hat mir doch besser gefallen.

Der Film war gut, so ist es nicht. Aber irgendwie fehlen mir, persönlich, jene magischen Star Wars-Momente, wie sie auch die Prequels alle hatten. (z. B. Ankunft von Dart Maul, Darth Maul auf Bike, Anakins Abschied von Mutter, Qui Gon u. Anakin laufen zum Raumschiff, treffen auf Dart Maul, Obi WANs Ankunft auf Kamino, Obi Wans Kampf mit Jango Fett, Anakin bricht auf, um Shmi zu suchen)

Woran liegt das? Die Sequel-Trilogie wirkt etwas konfus, empfinde ich jetzt nach der Sichtung von TLJ, als hätte man zuvor kein richtiges Konzept gehabt. Auch fand ich, dass die Welten und das Design nicht wirklich aufeinander abgestimmt waren. Bei denn PT stimmt das besser überein.
 
So, nun habe ich den Film sacken lassen.
Auf jedenfall bleiben mir eher die postiven Dinge im Kopf und im "Gefühl hängen. Das finde ich schon mal sehr schön.
Bei allem was missfällt, ist der Film einfach kein totalausfall und wenn überhaupt ein holpriger Mittelteil.
Dennoch hat der Film auch sehr viel gute oder gar Großartiges vorzuweisen.
Was es aber auch umso ärgerlicher macht.

Ob Disney seine Finger im Spiel hatte? Ich denke nicht. Dazu fühlt sich der Film zu sehr nachdem an, was ich von Johnson erwartet hatte.
Schon als er in einem Interview so schön betonte, wie sehr er doch die Prequels lieben würde und ihren Style etc, habe ich mir gedacht, dass wir nun doch deutlicher Prequel-Elemente bekommen würden.
Und ich finde, dass alle Schwächen des Filmes auch typische Prequel-Elemente sind. Slapstick-Humor, kühles Design, Kühle Stimmung.
Auch so hatte ich bei Johnson befürchtet, dass es eher ein "Handwerker-Film" wird. Also Technisch sehr gut, aber irgendwie ohne Herz. Auch das hat sich bestätigt.

Nun möchte ich einfach mal ein paar Elemente ansprechen und ich spoilere dabei gewaltig.

Der Humor war für mich das Hauptproblem. Dabei empfand ich keinen Gag als wirklich zu Over. Ich hätten jeden Gag so hingenommen. Mal ohne, mal mit mehr, mal mit weniger Auge zukeinfen. Es war die Überdosierung und die Platzierung der Gags. Da fehlte einfach das Gefühl, etwas was schon bei der PT ein Problem war. Dabei hatte der Film das überhaupt nicht nötig. Vor allem baut man die Hüter auf der Insel, nur für den Humor ein.
Selbst mit dem Hux Humor hätte ich leben können. Ich habe mich bei dem Anruf sehr amüsiert, vor allem, da Poe damit ja etwas bezweckte und Hux tatächlich annehmen könnte es gäbe Probleme. Leider macht man diesen Charakter (Der eigentlich ziemlich Bad Ass sein soll und sogar ein Vatermörder ist soweit ich gehört habe) ziemlich Lächerlich. Mit ihm wird der Boden aufgewischt, er bringt nichts wirklich Zustande, er wird gegen Wände geklatscht. Er ist in diesem Film ne ziemliche Nullnummer. Die deutsche Stimme von Howard Wollowitz tut da ihr übriges.
Der Film hat dabei sogar ziemlich gut funktionierenden Humor. 70-80% der Gags sitzen. Es sind die restlichen Prozent, die es überstrapazieren.
Den Lichtschwert-Wegwurf empfand ich als gar nicht so witzig. Eher Entwaffnend (Haha) unerwartet. Das Lachen im Kino klang auch eher überrascht als belustigt.
Im Kontext der Erwartung. Dem Aufbau der Szene und der aus Episode 7 fand ich das sogar irgendwie genial und mit dem Blick auf das was folgt sogar konsequent.

Die Ausgangssituation fand ich soweit völlig ok. Ich habe keine Probleme mit dahergleiteten Scie Fi Space-Magic-Erklärungen bei Star Wars. Die Erste Ordnung jagd den Widerstand, der entkommen will aber nicht genug Treibstoff hat. Reicht.
Auch der Rey Part hat mir gefallen. Es war recht schnell deutlich, was man hier erzählen wollte.
Keine Ausbildung oder Erforschung der alten Jedi Tugenden, sondern man setzte da andere Gewichtspunkte. Das ist imo auch völlig ok, auch wenn ich was anderes gewünscht hätte, stört es mich nicht.
Besonders mit dem Punkt, dass die Jedi eben nicht die Allein-Lösung waren, passte die Verbrennung der Bücher ganz gut. Dann bewahrt man es sich hoffentlich für andere Filme auf, die eben dies zum Fokus haben.

Bei Yoda war ich zwiegespalten. Cool und verstörend zu gleich. Bei der Stimme hat man versucht, die OT Stimme zu bekommen, was teils geklappt hat, aber teils auch sehr irritierend klang.
Und warum kann er Luke berühren und ist nicht durchsichtig ? Ok, dann kann Yoda das eben. Geschenkt. Nur sein Charakter.... Yoda ist hier wieder der kleine seltsame Frosch, den er spielte als Luke nch nicht wusste wer er ist.
Da wäre mir ein lockerer aber ernster Yoda lieber gewesen.

Finns Handlung hat man versucht mit Charakter-Entwicklung zu füllen. Das gelingt etwas, aber nicht vollkommen. Die eigentliche Handlung ist eher Beschäftigungstherapie für Finn, weil man mit der Figur nichts anzufangen wusste. Was ich schade finde, da ich den Charakter in 7 richtig lieb gewonnen habe. Das ihre Mission dann fehl schlägt, aber dann nichtmal negative Auswirkung hatte....bzw auch ein Erfolg keine positiven Auswirkungen gehabt hätte, ärgert da wirklich stark. Dazu war es dann auch noch der Strang der den Humor dann auf die Spitze treibt.
Das gute daran ist, dass ich diesen Strang beim gucken dann etwas ignorieren/Ausblenden kann und die beiden anderen genieße kann, denn die gefallen mir beide sehr.

Die Demontage und Rückfindung von Luke haben mir super gefallen, ebenso, dass er noch mal richtig Auftrumpfen durfte. Die Projektion war ne coole Idee und Luke war super.
SChön war auch, dass es eben nicht "mal eben so gemacht" wurde, sondern dass ihn das echt die letzten Kraftreserven geraubt hat. Ich kann mich noch nicht entscheiden, wessen Part es nun war. Luke war gebrochen und hat zurück gefunden. Kylo war im Zwiespalt und hat sich nun entschieden und seinem Meister entledigt. Nur Rey ist eigentlich noch da, wo sie vorher war. Sie war an ihrem Platz, wurde ...minimal rausgeschüttelt....und ist nun wieder da.
Oder hab ich was übersehen? Naja die Zweitsichtung steht an.
Die Thronsaal-Szene fand ich Jedenfalls von Anfang bis Ende Hammer.

Phasma völlig verschenkt. Da hätte man sie einfach im Müllschacht lassen können und den Truppler, der ihn im Nahkampf besiegt, befördern können. Hat er den Schuss halt überlebt.
Snoke.....Snoke... Ach es war so hammer überraschend cool, um es wirklich als verschenkt und negativ zu sehen. Klar hat die Figur null substanz. Sie bräuchte eigentlich auch nicht mehr. Mir würde einfach reichen, man hätte gesagt er kam aus unbekannten Regionen, als die Erste Ordnung sich dort bildetet und riss die Macht an sich. bzw man sagt wie... und dann noch irgendwie eine Situation erläutern (Friedensverhandlungen, Waffenstillstand etc) warum er auch Leia etc bekannt ist. Bei Ben reicht es mir, dass er ihn aus der Ferne manipuliert hat.

So, nun geht mir irgendwie grad die Lust am Schreiben aus.
Bei all dem Negativen und dem Positiven bleibt einfach weiterhin die Ernüchterung. Dazu ist er mir einfach etwas zu "Kalt"herzig. Johnson bringt da einfach keine Magie rein. Darum freue ich mich über J.J. s Rückkehr und bin gespant, was er aus der, durchaus interessanten, Ausgangssituation bastelt.



Meine Meinung zu dem Film ist eine sehr ähnliche, nur dass ich es etwas positiver sehe.

Die Charakterentwicklungen waren richtig gut, insbesondere das Dreieck Luke, Ben und Rey hat mir sehr gut gefallen.

Optisch war der Film natürlich unfassbar und wahrscheinlich einer der besten Filme überhaupt, mit Rogue One und 7 natürlich.

Es gab ein paar Szenen, insbesondere mit dem Kreuzer der Rebellen und dem Snoke-Schiff, die ich einfach extrem gelungen fand.
Die komplette Sequenz auf dem roten Planten ist optisch glaube ich das geilste, was ich jemals im Kino gesehen habe.

Viele Witze waren auch sehr gut, würde da auch das Poe/Hux Telefonat zu zählen, oder den Schulterwischer von Luke, der einfach unfassbar war.

Die Schauspielleistung aller beteiligten war sehr gut und die Dialoge wirkten auch alle wirklich sehr durchdacht und gut.

Die ganze Luke Szene auf ich glaube Krayt heißt der Planet, war wirklich richtig geil, nicht nur optisch, auch von der Idee, ich habe tatsächlich recht lange gebraucht bis ich gemerkt habe, dass er ein Hologramm ist.

Die Thronsaalszene war auch wirklich brillant, vor allem Snokes immer wachsende Überheblichkeit, die jede Sekunde steigernd vorrausahnen lässt was passieren wird. Die Chemie zwischen allen Beteiligten stimmte vom kleinen Zeh bis in die Haarspitzen und Gesichtsfalten, auch der letztendliche Auflöser mit dem Ende vom Supreme Leader ware sehr gut. Das einzige was mir hier gefehlt hat, war son bisschen Hintergrund zu Snoke. Die Spacken haben das so hart in 7 angeteast und ich wollte das unbedingt wissen und habe mir den Kopf zerbrochen samt Darth Plagueis und meiner Hoffnung, dass sie ihn nicht komplett vergessen und dann ist er einfach weg vom Fenster. Die Nichterwähnung der Knights of Ren hat mir auch ein bisschen gefehlt.

Der Thronsaal an sich war mega geil: rot, schwarz und die goldene Robe, meine Fresse war das stylish. Im Allgemeinen war fast jede Sekunde ein Wallpaper-Shot. Der Kampf mit den Praetorianer-Gardisten war auch extrem nice inszeniert, ich habe tatsächlich Angst um die Charaktere entwickelt. Die darauffolgende Auseinandersetzung zwischen Ray und Ben war sowas von On-Point und der Moment wo sie beide das Lichtschwert fassen wollen war die Krönung.

Die beiden Szenen, also Krayt und Thronsaal waren, in meinen Augen, wirklich pures Star Wars-Feeling und sind das Bonbon dieses Films.

Zu den Raumschlachten muss man nicht viel verlieren, die waren auch super inszeniert, super gefilmt, aber das ist ja nach Rogue One ja fast schon Standard, nach dieser geilen Schlacht.

Was mich gestört hat war der Part mit Benicio Del Toro, der das zwar gut gespielt hat und auch nice rüberkam, aber die Kasino-Szene und das Falschparken waren echt eher Family Guy-Szenen, als Star Wars. Dieser Gag hat mich wirklich massivst rausgerissen, für ein paar Minütchen. Abgesehen davon, dass die Lila-Generälin einfach nicht sofort gesagt hat: "Boys and Girls, verhaltet euch ruhig, wir brauchen nur die alte Basis erreichen und dann sehen wa weider", dass hätte Benicio gar nicht erst auf den Plan treten lassen und massivst Stress erspart, aber naja Plot-Device halt, aber selbst wenn sie es bringen,, hätte die Kasin-Szene mindestens Minuten kürzer sein können.

Auch viele Hux Gags waren mir zu viel, oder der BB8 Puste-Gag. Es gab sehr viele, die waren wirklich On-Point, vor allem der Einstieg, der ja eigentlich kein Gag ist, sondern ein Meta-Gag, der nur lustig ist, weil wir 2 Jahre auf den Film gewartet haben und die Szene am Ende von 7 so magisch war. Wäre das direkt in 7 noch passiert, wäre das ne vollkommen legitime Sache, aber so ist es halt ein Meta-Gag, der vlt in 5 Jahren, wenn Jemand die auf Blu Ray hintereinander weg guckt nicht versteht und ein bisschen komisch kommt. General Hux deutsche Synchron-Stimme war scheiße, aber sonst war ich mit den Synchron-Stimmen ganz zufrieden.

Lukes Story-Line hat mir auch sehr gut gefallen, bis auf den Punkt, dass er so garkeinen Bock mehr auf überhaupt Machtanwender hat. Der Grey-Jedi-Kram, der angeteast wurde und spekuliert wurde, kam mir ein bisschen zu kurz, bzw. war ja mehr oder weniger nicht vorhanden. Mir hätte ein radikales Lehr-Konzept sehr gut gefallen, in dem Er sagt, man muss die dunkle Seite auch zulassen, da dann das Gleichgewicht nicht durch einen krassen Gegensatz-Anwender erfüllt wird, sondern durch einen Machtanwender selber. Ein bisschen wie Mace Windu. Yoda war sehr gelungen, außer einen Ticken zu dunkel, was glaube ich am 3D lag.

Der Anfang der Rebellenstoryline hat mich leider ein bisschen kaltgelassen, später wurde es aber wesentlich besser.

Dann fehlte mir für einen Star Wars-Film so dieses Mythische. Im Letzten Film wurde Reys Herkunft angeteast, dann Snoke und der alte Jedi-Planet und und und. Das fehlte irgendwie, es gibt kaum etwas worüber ich noch was wissen muss, außer die Sachen, die ich immer noch wissen will, die aber wahrscheinlich so bleiben werden. Reys Herkunft ist so in Ordnung, aber irgendwie war ich mit der Art und Weise der Antwort nicht zufrieden, vlt ist es aber dennoch mehr, als Kylo sagt, wer weiß. Dann wie gesagt die Herkunft von Snoke wurde nicht beantwortet, ist ok, aber ich will es dennoch wissen.

Es fehlte so ein bisschen der letzte Funke bei vielen Szenen, dieses Star Wars Feeling hatte Abrams mehr drauf, wobei ich vermute einfach mal, dass ein Filmkenner, der wirklich jeden Tag Filme guckt, selber Dreht etc. sagen würde, dass Episode 8 vom Drehbuch und von der Handwerklichen Herangehensweise, was Kamera-Arbeit und Dialoge angeht besser ist. Ich würde auch sagen, dass die Charakterentwicklung besser ist, als die von 7, ist aber komplett Subjektiv, aus dem Bauch heraus.

Achja Phasma völlig verschenkt, da hätte es mehr Finn Konfrontation geben müssen und einen längeren Kampf.

Alles in allem mag ich den Film sehr, aber es fehlt hier und da an Kleinigkeiten.

Es waren zu viele Gags, obwohl Keiner schlecht war, bloß die Dichte war zu hoch.

Das Ende ist irgendwie zu abgeschlossen, wobei das Kind natürlich sehr interessant ist.

Ich werde ihn auf jedenfall nochmal auf englisch und ohne 3D sehen und mir danach eine weitere Meinung bilden.


Edit: Was Vokoun gesagt hat: Es war sehr spät, ich hatte in der Nacht auf gestern nur 2 Stunden geschlafen wahrscheinlich wegen der Aufregung und musste mit Müdigkeit kämpfen. Letztes Jahr hatte ich dasselbe Problem bei Rogue One und beim 2. mal schauen, mochte ich ich noch wesentlich lieber.

TFA hatte ich damals in komplett wachem Zustand gesehen, der hat mich beim ersten mal gucken sowas von weggeblasen und ich musste am Morgen darauf sogar ein bisschen weinen, weil ich soooooo einen Löffel Star Wars-Feeling hatte.

Ich bin vermutlich mit der Erwartung rangegangen, dass es wieder so wird. Vor allem nachdem sie Rian Johnson mit der Trilogie direkt ein Denkmal bauen wollen und viele intern gesagt haben bester Star Wars Film aller Zeiten. Ich habe außerdem vor ein paar Wochen Looper gesehen und war von dem Film und dem Konzept sehr begeistert und das trieb die Erwartungen noch in die Höhe. Ich habe gehofft Star Wars würde so ein bisschen Komplexität davon abbekommen und einen solchen Mördertwist haben, aber naja kein Rainmaker für The Last Jedi, aber dennoch ein gelungener Film
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe ihn Sonntag zum zweiten Mal um meine endgültige Meinung abzugeben.
Bis jetzt bin ich etwas entäuscht aber auch geflasht.

Kylo ren hat mir in TFA super gefallen, hier noch mehr. Er ist bereit für sein Ziel alles und jeden zu opfern.

Snoke, seine Wachen und den Kampf fand ich mega Hammer

Auch am Ende die Monster Walker und dazwischen so ein kleiner AT AT. Super.


Was mich störte war mit wie wenig Power die Rebellen Großkampfschiffe ausschalten kann. Warum haben Sie dann so Angst. Eigentlich ist die erste Ordnung echt nicht für voll zu nehmen so wie die in jeder Schlacht abkacken. Schrecklich.

Phasma, das alte Problem mal wieder, anstatt einen Charakter den die Fans toll finden aufzubauen, zack weg damit. Und dann so billig.


Wie gesagt, erhält mir gefallen, war aber sehr spät gestern deswegen werde ich eine endgültige Meinung erst Sonntag nach dem zweiten schauen haben.
 
Und wo sind die Ritter von Ren? Sie wurden nicht mal mehr erwähnt.

Hier setze ich meine Hoffnung tatsächlich auf 9.
Luke erzählt, Ben hättw einige Schüler mit sich genommen (die Ritter) und den rest nieder gemetzelt.
Ich hoffe mal, das Kylo sie nun einsetzt und man irgendwie erklärt bzw uns ein Gefühl dafür gibt, was sie sonst machen.

Ich hatte erst gemutmaßt, dass sie die Snoke Wachen sind oder aber von dene ausgebildet werden
 
Irgendwie gibt mir der Film keine Ruhe. Ich will das er mir gefällt aber es funzt irgendwie nicht. Vielleicht brauche ich mal eine andere Sicht der Dinge.
Gibt es einen logischen Grund warum die FO nicht einfach Jäger und Bomber startet um die Widerstandsflotte zu stellen?
Offensichtlich war ja der Geleitschutz des Widerstandskreuzer vernichtet.
Ich komme immer noch nicht drauf klar das ein 8km SSZ so leicht zu zerstören ist. Hat denn das Ding gar keine Schilde? Po konnte die Batterien ja mit Leichtigkeit ausschalten als ob die Waffentürme aus Pappe sind.


Gebt mir eine logische Alternative zu dem was ich im Film gesehen habe....


Nimms nicht so schwer. Dir persönlich muss gar nichts gefallen, nur weil viele dem Hype erlegen sind. Ich platze zwar auch, aber werde Samstag ihn mir auch nicht krampfhaft schön, aber auch nicht schlecht reden.
Entweder du magst ihn oder nicht.

Seh es locker. Ist nur nen Film und ich habs viel schlimmer, lach. Samstag kommen alle männlichen Angehörigen von meinem Freund mit ins Kino, weil sie Star Wars mögen.
Mein eigener alter Herr von 60+ würde schon aus Prinzip nicht mitkommen, weil es nen Hollywood Film ist und er eher traditionell eingestellt ist.
 
Viele haben jetzt hier einen Kritikpunkt genannt, der auf die "magischen Momente" abzielt. Und ich denke, das ist auch das, was ich meinte mit "fehlender Epik". Das muss ja nichtmal das fetzige Abschluss-Duell sein. Aber Episode VII hatte das, das beginnen ja mittlerweile sogar die Kritiker einzusehen. Dieses leicht verträumte, jedoch etwas gruselige, was einfach typisch "Star Wars" ist. Ich habe keine Ahnung, wie ich es sonst beschreiben soll. Wobei ich derzeit das Gefühl habe, dass dieses Gefühl aus einer seriösen Szene heraus entwächst. Beispiel: Rey läuft auf Takodana durch den Wald und begegnet dem monströsen Kylo Ren. Die Musik kurz davor und währenddessen war der Hammer! Und da ist auch nichts vermeintlich witziges bei passiert. In Episode VIII wäre die Szene kaputt gemacht worden, in dem Kylo Ren über eine Bananenschale ausrutscht und Rey zu Kylo nach dessen "Force Freeze"-Aktion noch sagt "Hättest Du mir nicht eine Hand lassen können, meine Achsel juckt." Und dann wieder "Hihihihihi! Yaaay! It's Star Wars!"

Man, man, man. Heute Nacht hätte ich nicht gedacht, dass ich immer kritischer mit dem Film werde. Ich hatte mich dermaßen gefreut und war mir sicher, Johnson liefert seriöse Arbeit. Der Streifen hätte noch deutlich besser sein können. Ein Jammer. Naja, vielleicht im neunten Teil wieder. (Wobei man TFA jetzt auch nicht verklären sollte - den hab ich ja gestern im Rahmen des Double Features auch nochmal gesehen - der hatte auch zwei, drei Gags zu viel!)
 
Ich finds interessant... für mich hatte VIII viel mehr "magische Momente"/"SW Momente" als VII :D Trotz des furchtbaren Slapsticks. Da sieht man mal wieder sehr deutlich, wie unterschiedlich einerseits die Meinungen und Geschmäcker sind und andererseits auch die Schwerpunkte liegen.
 
Ich muß noch Schlaf wegen der Vorpremiere nachholen ... will aber trotzdem noch heute einige Eindrücke festhalten.

Ich hab dem Film 7 Punkte gegeben.
Auch wenn es etliche Szenen gab bei denen ich mich dabei erwischte wie ich wegen Unverständnis vor mich hin seufzte:
- Poe veräppelt Hux
- Leia als "Mary Poppins im Weltall"
- BB8 als (münzfeuernde) Slotmachine
- BB8 als ATST-Driver
- eine Herde Kühe die Dineymäßig ihren Befreiern in den Himmel nachkuckt
- der Showkampf der roten Gardisten in Snokes Thronsaal
- die Einblendung von Maz Kanata
- etwas viel Pathos ...

gab es doch genug Material das mich begeisterte:
+ die Szene mit der Bombenauslöserfernbedienung
+ das Kräftemessen zwischen Rey und Kylo um das Lichtschwert
+ die Szenen mit Lukes und Kylos Schilderung zum Niedergang des Tempels
+ der Tod Snokes
+ die musikalische Untermahlung beim Betreten des Casinos
+ das Zusammentreffen von Rose und Finn
+ Leias "... ich hab das schon so oft gesagt"
+ Ort der dunklen Seite der Macht
+ die Charakterentwicklung speziell von Kylo
+ die vielen storyechnischen Wendungen
+ ...

Ich glaube aufgrund meines Alters habe ich manche Szenen/ Elemente direkt dem Merchandising zugeschrieben:
o der Rebellenring von Rose
o das Amulett von Rose (erinnerte mich an Tribute von Panem)
o die Porgs
o die Glitzerfüchse

Alles in allem hat mich der Film aber doch einigermaßen begesitert.
Auch weil ich mit NULL Erwartungen reingegangen bin, auch wenn ich beide Trailer gesehen hatte und die Bilder huer aus dem Forum kenne.
Ich frage mich allerdings, was jetzt als nöchstes kommt:
? Rey gegen Kylo reloaded ?
? Nächster Todesstern ?
? Rückkehr der Resistance?
? Eine komplett andere Story mehr oder weniger ohne 2 große Pole (First Order - Resistance?
 
+1

In meinen Augen war an Episode 7 relativ wenig "magisch". In viel zu vielen Momenten war es für mich eine Kopie von Episode 4 und derartig
gar nicht in der Lage bei mir eine Faszination auszulösen.

The Last Jedi hat unübersehbare Schwächen - keine Frage. Es gibt aber diverse Szenen, bei denen ich absolute Gänsehaut hatte; gerade innerhalb
der letzten ca. 40 Minuten. Ich könnte viele Beispiele dafür nennen:

a) der Thronkampf zwischen Kylo und Rey war genial. Das Setting war grandios mit dem knallroten Background, Snokes Bodyguards etc.
Als dann noch der Game-of-Thromes Tod von Snoke inszeniert wurde und Kylo kurz Seite and Seite mit Rey kämpfe hatte ich Gänsehaut.

b) Luke tritt auf. Alleine wie er episch vor dem Tor steht und Kylo seinerseits in Front der Streitmacht der First Order - Wahnsinn. Die gezeigten
Bilder, diese Inszenierung - einfach toll.

c) der Kampf zwischen Phasma und Finn. NATÜRLICH hätte man aus dem Character mehr machen können/müssen - keine Frage. Die Art und Weise,
wie der Kampf gezeigt wurde war jedoch grandios. Im Vordergrund Finn und Captain Chrom, im Hintergrund ATST gegen Sturmtrupler. Das wirkte
optisch wie 2D-Street Fighter Arcade im Vordergrund und epische Schlacht im Background. Grandios.

....
 
Kurze Frage:
Im dictionary werden Snokes Attendants erwähnt.Kommen die im Film vor?
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