Sci-Fi Matrix

Wie gut findet ihr Matrix

  • SUPER

    Stimmen: 42 52,5%
  • sehr gut

    Stimmen: 18 22,5%
  • naja

    Stimmen: 10 12,5%
  • der größte sch****

    Stimmen: 10 12,5%

  • Umfrageteilnehmer
    80
So, die Gewehre können vorläufig gesichert werden, aber lasst sie in Reichweite. Der Drehbuchautor gab bekannt, dass nicht von einem Reboot oder Remake nicht die Rede sein kann.



Damit bleiben im Grunde nur Sequel oder Prequel, und da sehe ich dann zumindest etwas höhere Chancen, dass mit den richtigen Leuten an Bord etwas Gutes herauskommt.
Thank you Lord! ^^
 
Zwar sagen mir protzige CGI Klopp und Ballermovies immer weniger zu, doch der philosophische trashmix lässt sich meiner Meinung nach genauso oft reanimieren wie es die Philosophie in der Welt ebenfalls tut. Und Matrix hat ja eigentlich einen ewigen Kreislauf innerhalb einer berechnenden/berechneten Wirklichkeit geschlossen, der eigentlich zu der Zeit bei uns begonnen hat. Und seitdem ist so viel passiert, dass man sogar sagen könnte, das Fulmkonzept muss wieder aufgenommen werden. Und anstatt Matrix zu kopieren doch lieber Matrix erneuern oder erweitern.

Die Filme waren klug aber der ästhetische überreizungswahn dann doch spätestens im dritten Teil zu dominant und übertrieben.

Entweder man erneuert den Messianischen Opferkampf oder zeigt die "Realität" in der wir 2017 tatsächlich korrumpiert werden von wahrnehmungsverzerrung und kollektive Abhängigkeit einer Weltweiten, elektronischen Vernetzung unseres Bewusstseins, die den Individualismus und einzigen Wahrheitsgedanken besiegt hat.
Ich glaube nämlich dass das, was gerade abgeht, nicht wirklich so klar ist, denn sonst müsste ja was geschehen. Und fundamentalistische Geburten usw können die Antwort ja eigentlich nicht sein, jedenfalls nicht für uns, Bürger der einzig wahren Staatsform der Demokratie, Verfechter von Freiheit, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung, oder (Ironie?)
 
Nachdem es vor ein paar Monaten eine Jubiläums-Vorführung von The Matrix im Kino bei uns gab, habe ich mir nun via Netflix Reloaded und Revolutions auch wieder seit mehreren Jahren angesehen.
Insbesondere den zweite Teil konnte ich nun für mich aufwerten, da ich ihn früher eher weniger mochte. Ansonsten sind weiterhin die Szenen in der "realen" Welt meine Favoriten und das Design der Maschinen-Zivilisation mit seiner insektoiden Erscheinungen wahrlich unangenehm bizarr.
Im Lichte der aktuellen und leidlichen Diskussion über Repräsentation und Diversität in Filmen etc. ist mir auch aufgefallen, dass diese Filme da schon mal weiter waren.

Ansonsten noch die Wertung der Teile:
The Matrix - 8 von 10 Löffeln
The Matrix: Reloaded - 7 von 10 knallroten Bonbons
The Matrix: Revolutions - 8 von 10 Fetischdiskos

Und natürlich bin ich schon sehr darauf gespannt, wenn @Minza ihre Genesys-Rollenspielidee für diese Fiktion umsetzt :)
 
Nun, die Trilogie zeichnet sich durch einen Cast an ethnischer Vielfalt aus, über welche heute wieder im Filmgeschäft etc. sehr mühsig und kontrovers diskutiert wird. Diese Vielfalt wird hier aber als die Selbstverständlichkeit präsentiert die sie ist.
 
Nun, die Trilogie zeichnet sich durch einen Cast an ethnischer Vielfalt aus, über welche heute wieder im Filmgeschäft etc. sehr mühsig und kontrovers diskutiert wird. Diese Vielfalt wird hier aber als die Selbstverständlichkeit präsentiert die sie ist.

Wobei Diversity bei Produktionen wie "Matrix" ja nichts schlechtes, sondern vielmehr zu begrüßen, ist. Ich für meinen Teil "beschwere" mich immer nur, wenn man diese unpassend einsetzt. Wie z.B. letztens bei "Maria Stuart, Königin von Schottland", wo im britischen und schottischen Adel (und selbst bei den Highlandern) gefühlt jeder zweite Statist schwarz ist. Oder wenn man etablierte Chars wie Roland beim Dunklen Turm oder jetzt bei Arielle (selbst historische Figuren wie Jean d'Arc sind nicht "sicher") "umfärbt". Auch bei Fantasy-Settings, die sich am europäischen Mittelalter orientieren (sprich Filme und Serien im HdR-Stil), erscheint mir zu viel Mulitkulti als eher störend.

Bei SW würde ich mich z.B. nie über zu viel Diversity beschweren (auch wenn es in der OT kaum welche gab).
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder wenn man etablierte Chars wie Roland beim Dunklen Turm [...] "umfärbt".

Das Casting war für mich überhaupt kein Problem. Viel gravierender war dagegen, dass der Film selbst gerade eben so die Kurve gekriegt hat, während ein unglaublich viel besserer erster Teil von "Es" fast zeitgleich gezeigt hat, wie man es richtig macht.
 
Wobei Diversity bei Produktionen wie "Matrix" ja nichts schlechtes, sondern vielmehr zu begrüßen, ist. Ich für meinen Teil "beschwere" mich immer nur, wenn man diese Unpassend einsetzt. Wie z.B. letztens bei "Maria Stuart, Königin von Schottland", wo im britischen und schottischen Adel (und selbst bei den Highlandern) gefühlt jeder zweite Statist schwarz ist. Oder wenn man etablierte Chars wie Roland beim Dunklen Turm oder jetzt bei Arielle (selbst historische Figuren wie Jean d'Arc sind nicht "sicher") "umfärbt". Auch bei Fantasy-Settings, die sich am europäischen Mittelalter orientieren (sprich Filme und Serien im HdR-Stil), erscheint mir zu viel Mulitkulti als eher störend.

Bei SW würde ich mich z.B. nie über zu viel Diversity beschweren (auch wenn es in der OT kaum welche gab).
Da bin ich auch weitestgehend bei dir und finde auch, dass dies vom Setting bzw. den Umständen in der fiktiven oder fiktionalisierten Welt abhängt. Die Diskussionen über „Whitewashing“ und „Forced Diversity“ scheinen aber (soweit ich das am Rande mitbekomme) immer bizarrere Blüten zu treiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Matrix fand ich die Kurzgeschichten die in Animatrix und den beiden Comicbänden vorkamen intressanter als die Trilogie selbst.:konfus::braue

Wer Geil wenn in der Richtung nochmal was kommen würde.:thumbsup:
 
Im Lichte der aktuellen und leidlichen Diskussion über Repräsentation und Diversität in Filmen etc. ist mir auch aufgefallen, dass diese Filme da schon mal weiter waren.

Und trotzdem hat das Studio damals den Wachowskis einen Stein in den Weg gelegt und aus Switch nicht das gemacht, was eigentlich geplant war. Schade, schade.

Bei Matrix fand ich die Kurzgeschichten die in Animatrix und den beiden Comicbänden vorkamen intressanter als die Trilogie selbst.:konfus::braue

Geht mir in einigen Stories auch so, aber bei weitem nicht bei allen. Gerade Second Renaissance ist für mich der Inbegriff an Matrix, der erste Film und einige Szenen aus dem dritten Film sind für mich aber dennoch weit besser als die meisten Shorts, die einem da gezeigt werden ^^

Vollkommen zu empfehlen ist imo aber das Storyboard zum ersten Film, das eigentlich schon ein vollwertiges Comic ist. Recht genial!

Und natürlich bin ich schon sehr darauf gespannt, wenn @Minza ihre Genesys-Rollenspielidee für diese Fiktion umsetzt :)

Ist immer noch in Planung und Feilen. Bin mir grad nicht sicher, ob es drei Settings geben wird... oder vielleicht sogar vier :braue
 
Und trotzdem hat das Studio damals den Wachowskis einen Stein in den Weg gelegt und aus Switch nicht das gemacht, was eigentlich geplant war. Schade, schade.
Wahrscheinlich wäre der Shotstorm und die darauf folgende Schlammschlacht über diese Idee heute um einiges größer und heftiger, als es damals der Fall wäre. Aber ist natürlich reine Spekulation.
 
Leicht bitte?

Switch sollte in der Matrix eine Frau sein (wie im Film dann auch dargestellt), in der Realität aber einen männlichen Körper haben. Das Studio wollte keine Transgenderanspielung.
 

Ist wohl halb Mundart. "Was ist da leicht passiert?" usw sagt man in Österreich öfters. Bitte war einfach als Höflichkeitsfloskel gemeint.

Switch sollte in der Matrix eine Frau sein (wie im Film dann auch dargestellt), in der Realität aber einen männlichen Körper haben. Das Studio wollte keine Transgenderanspielung

Dankeschön. Musste jetzt kurz nachgooglen, wer Switch bei "Matrix" überhaupt war, aber hätte schon gepasst.
 
Switch sollte in der Matrix eine Frau sein (wie im Film dann auch dargestellt), in der Realität aber einen männlichen Körper haben. Das Studio wollte keine Transgenderanspielung.
Wobei du es dann als Hommage an die ursprüngliche Idee ins PnP einarbeiten kannst.
Ich bin schon am überlegen wie ich meinen Charakter nennen werde, sollte entweder etwas Mythologisches oder Informationstechnisches sein :)
 
Wobei du es dann als Hommage an die ursprüngliche Idee ins PnP einarbeiten kannst.

Aber stell dir mal den Horror vor: dir wird gesagt, dass alles was du kennst eine Illusion ist und du eine Batterie bist. Du nimmst die rote Pille, wachst in einem Nährflüssigkeitstank auf und dein Geschlecht stimmt nicht mehr! Irks... (Switch is ne Red Pill)

Ich bin schon am überlegen wie ich meinen Charakter nennen werde, sollte entweder etwas Mythologisches oder Informationstechnisches sein :)

Schnitzel.
 
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