Rollenspiele

Sehr cool, auf klassisches Cyberpunk hätte ich auch mal richtig Lust :)
Hast du schon hinein gelesen und kannst was zur Spielmechanik sagen? Ist glaube ich ein d10-System, oder?

Ich wollt mich in den nächsten Stunden mit dem Buch und nem kühlen Root Beer ins Bibliothekszimmer zurückziehen und schmökern. Bis jetzt weiß ich da leider nur wenig von, mich hat halt sowohl Setting als auch Kult-Status angesprochen... dafür warte ich jetzt halt leider immer noch auf Bunkers&Badasses, aber das kommt schon noch raus ^^°
 
Sehr cool, auf klassisches Cyberpunk hätte ich auch mal richtig Lust :)
Hast du schon hinein gelesen und kannst was zur Spielmechanik sagen? Ist glaube ich ein d10-System, oder?

Das ist von Talsorian. Ich schätze, man hat da die Mechanik von The Witcher genommen. Und da bin ich mir gerade unsicher wie das mit den Würfeln war.

Grüße,
Aiden
 
1d10 + STAT + SKILL gegen einen Schwierigkeitswert von ~9 bis ~29 mit Natural Success von 10 (nochmal würfeln und addieren) und Natural Fail von 1 (nochmal Würfeln und abziehen)... klingt gut und unkompliziert.
 
Das ist von Talsorian. Ich schätze, man hat da die Mechanik von The Witcher genommen. Und da bin ich mir gerade unsicher wie das mit den Würfeln war.
Jupp, das wusste ich schon. Hab das Witcher-Regelwerk sogar hier als PDF, hatte es nur vergessen :kaw: Mit dem hab ich mich allerdings noch gar nicht wirklich beschäftigt ... u.A. gehört für bestimmte Artwork-Entscheidungen und -Qualitäten jemand bei R.Talsorian gerügt.
1d10 + STAT + SKILL gegen einen Schwierigkeitswert von ~9 bis ~29 mit Natural Success von 10 (nochmal würfeln und addieren) und Natural Fail von 1 (nochmal Würfeln und abziehen)... klingt gut und unkompliziert.
Interessant und wirkt wirklich nicht all zu kompliziert. Ich hoffe ich komme mal irgendwann von meinem d20-Hirn weg. Es gibt noch so viele Systeme die ich gerne testen würde ...
 
Die Artwork in Cyberpunk Red gefällt mir durchwegs gut, muss ich zugeben :)
Im Witcher-Regelbuch verwenden sie zu 95% das Artwork aus dem Artbooks zu den Videospielen von CDPR, sowie Gwent, und die sind meist sehr gut. Aber als sich der Verlag auf einmal etwas selbst einfallen lassen musste, bei manchen Wappen und Fraktionssymbolen, da wurde es gar gruselig.

Finde es aber gut, dass sie für Cyberpunk Red mal etwas Geld in die Hand genommen haben, da hatte der Deal mit CDPR doch noch einen schönen Nebeneffekt.
 
Da weiß ich halt nicht, wie viel Artwork da ausm Cyberpunk 2077 Artbook kommt. Aber da das PnP ja im Jahr 2045 angesiedelt ist, sollte da doch ein gewisser Abstand sein. Ich schau trotzdem mal nach, ob sie auch da wieder faul waren ^^

EDIT: ein paar wenige Bilder...
 
Eigentlich hab ich auch gar kein Problem wenn sie das Artwork wiederverwenden, nur der Qualitätsunterschied war halt in besagtem Regelbuch einfach zu krass. Aber gut, es gibt ja in der RPG-Community sogar die kleine Anti-Artwork-Fraktion ... komische Leute :kaw:
 
Ja, in einem kleinen versnobten Lokalrollenspielforum habe ich mal soetwas aufgeschnappt^^
Ich personlich möchte einfach für den "Flavour" schon schönes Artwork, egal ob mit Setting oder generisch. Ist für mich einfach das Salz in der PnP-Suppe.
 
Achso, da... ja, da gibts seltsame Gestalten...

Ich mag auch Artwork. Das regt zum Träumen und Basteln an, selbst wenn der Stil nicht wirklich gut ist. Wenn dann der Stil noch stimmt, isses eh ein Pluspunkt!
 
Im Witcher-Regelbuch verwenden sie zu 95% das Artwork aus dem Artbooks zu den Videospielen von CDPR, sowie Gwent, und die sind meist sehr gut. Aber als sich der Verlag auf einmal etwas selbst einfallen lassen musste, bei manchen Wappen und Fraktionssymbolen, da wurde es gar gruselig.

Finde es aber gut, dass sie für Cyberpunk Red mal etwas Geld in die Hand genommen haben, da hatte der Deal mit CDPR doch noch einen schönen Nebeneffekt.

Ja, die Fraktionssymbole sehen aus als hätte man sich da an Public Domain Cliparts bedient. Der Rest passt imho aber perfekt. Vor allem da CD Projekt Red die Rechte daran hält und damit ist da alles aus einem Guss.
 
Das Charaktererstellen in Cyberpunk Red geht erstaunlich flüssig (bin da von Shadowrun andere Kaliber gewohnt o_O) und auch wenn man im Zweifelsfall nen ganzen Haufen Skillpunkte verteilen muss, flutscht es so richtig. Insofern: mein Charakter steht und man kann schön mit einigen Aspekten rumspielen... das Setting lädt schon zum Fluffen auf bestimmten Ebenen ein :kaw:
 
Gestern ging es in Sankt Petersburg weiter:

Fortsetzung Freitag, den 17. April 1992:

Nikolai setzt sein Gespräch mit der blonden Anastasiya und der dunkelhaarigen Anastasia fort und erhält ein rotes Bändchen. Auch die anderen Klüngelmitglieder werden darauf aufmerksam (oder aufmerksam gemacht) und in den VIP-Bereich eingeladen. Dort erhalten die Vampire auf Bitte von Nikolai auch Münzen, mit denen man sich ausweisen kann. Die Harpie Anastasia stellt die anderen Anwesenden im VIP-Bereich vor: Omid, einen gut informierten "Kollegen". Grigori hat den Eindruck, dass Omid einen persischen Akzent hat. Die Vorstellung geht weiter: Yuri, ein Mann für alle Fälle, und Olessia, eine Unternehmerin. Eine junge Frau namens Natalia ist ebenfalls anwesend. Andrej holt einige Erkundigungen bezüglich des verschwundenen Alexey ein und eine Bar ("23. Februar", 17. Distrikt), die von einer gewissen Yelena betrieben wird, wird erwähnt - dort könnte man evtl. mehr herausfinden. Ksenia tanzt etwas mit Natalia und bringt in Erfahrung, dass die Barbesitzerin Yelena keinem Bund angehört und im "23. Februar" eher raue Gesellen verkehren. Natalia wiederum versucht seit einigen Jahrzehnten in der Stadt Fuß zu fassen, wie auch ihre chaotische Zwillingsschwester Viktoria. Diese Viktoria kennt offenbar den verschwundenen Alexey, dieser verkehrt auch regelmäßig im "23. Februar". Im Gespräch mit Omid erfährt Nikolai, dass Caitiff im "Tempel der Nacht" nicht erwünscht sind, der Besitzer Boris legt Wert auf ein anständiges Klientel. Offenbar steht in St. Petersburg Ärger an, im hiesigen Oblast wurden Wölflinge gesichtet, die durch die Gegend streifen. Jeden Monat zum 13. öffnet in St. Petersburg ein exklusives Restaurant namens "Rabe" seine Tore für ausgewählte Gäste. In der Kronstadt vor St. Petersburg existiert ein unheimliches Phänomen: Ein Nebel, der alle übernatürlichen Wesen vernichtet, die ihn betreten - so hat es Omid von einem Grafen des Ordo Dracul erfahren. Dieser Nebel hält sich seit etwa einem Jahr. Ein weiteres Problem stellt der Orden des Heiligen Georg dar, denn offenbar ist "der" Drache in der Stadt. Eigentlich handelt es sich um eine Sie, und die alte Feindschaft zwischen ihr und den Rittern lebt wieder auf. Beim Tanzen bemerkt Ksenia noch, wie ständig Nachschub an Gästen nach oben gebracht wird, und man beschließt, dass morgen eine gute Nacht sein könnte, um die Bar "23. Februar" zu besuchen. Yewa und Grigori unterhalten sich noch etwas über ihre Vergangenheit als Tänzerin respektive Gebrauchtwagenhändler. Man genießt noch etwas den Abend und kehrt dann in die Zuflucht zurück, wo Nasim von einem ruhigen Abend berichtet. Nikolai erhält von Nazim noch diskret ein Telegramm aus Minsk.


Zusammenfassung Samstag, den 18. April 1992:

Nikolai, Ksenia und Yewa erwachen mit leichten Kopfschmerzen, der Hauch des Lebens ist verschwunden. Der Klüngel unterhält sich noch etwas und holt bei Erkundigungen bei Nazim ein, der die Bar "23. Februar" als rockigen Ort mit gutem Bier bezeichnet. Dorthin brechen die Vampire auf und stoßen auf eine urige Kneipe mit punkig-rockigem Publikum. Unter den Gästen befindet sich auch Viktoria, das Bier wird offenbar von Bruder Pavel vom Lancea Sanctum bereitgestellt. Solange man es nicht übertreibt, darf man gerne von den Anwesenden trinken - und wer Ärger macht, bekommt es mit dem Barkeeper Anatoly zu tun. Im Keller der Bar gibt es offenbar einen Bereich für Vampire. Andrej sucht das Gespräch mit Anatoly und kann herausfinden, dass der verschwundene Alexey einige Male unten im Keller zu Gast war. Dorthin macht sich Andrej nach Vorzeigen der Münzen auf den Weg, begleitet von Grigori. Yewa erkundigt sich bei Viktoria nach Alexey, dieser war letztes Wochenende noch hier in der Bar und berichtete von einer großen und wichtigen Aufgabe. Nikifor ist offenbar sehr besorgt angesichts einer drohenden "Invasion", er ist besorgt, weil während seiner Zeit als Sheriff in den Weißen Nächten letztes Jahr der Hofstaat verschwand. Viktoria bietet an, den Klüngel mit Dimitri bekannt zu machen, einem Freund von Alexei. Eva gesellt sich zu zwei jungen Männern (Mikhail und Gavriil), die Pool spielen und Bier trinken - die beiden scheinen Einheimische zu sein und zu leben, sie bezeichnen Vampire als "Leichen" und ihre Tätigkeit in der Stadt ist wohl das Aufräumen. Unten im Keller berichtet Dimitri, dass er Alexey vor drei oder vier Tagen in dessen Zuflucht gesehen hatte, und es gelingt Andrej und Grigori, Alexey davon zu überzeugen, den Standort der Zuflucht (eine Wohnung im 17. Distrikt) zu verraten. Grigori ist erfreut, dass Dimitri sich offenbar auf eine Prüfung bei einem gewissen Professor vorbereitet, und bietet seine Hilfe und Handynummer an. Dimitri studiert beim Ordo Dracul und sollen Geheimnisse entschlüsseln, der hiesige Graf beschäftigt sich mit Geistern aus dem sogenannten Schattenreich. Dimitri muss sich zwischen dem Mysterium des Blutes, des Fluches und des Tieres entscheiden. Interessant ist, dass Dr. Pohl den Nebel auf Kronstadt beim Anflug nicht bemerkt hat.

Der Klüngel lebt sich langsam in Piter ein. :)

Grüße,
Aiden
 
Noice... so, was kann ich mir jetzt unter einer Harpie und einem Drachen in diesem Setting vorstellen?

In der Welt der Dunkelheit (alte wie neue) ist "Harpyie" erst einmal ein Titel. Sie sind die Trendsetter, Klatschblasen und "Promis" der kainitischen Gesellschaft. Wenn man also ein allgemeines Stimmungsbild über die Lage vor Ort bekommen möchte, muss man bloß die Nähe einer Harpyie suchen und zuhören, was sie (oder er) so erzählt. Ein bisschen aufpassen muss man aber. Sollte die Harpyie dem Hofstaat (also dem Prinzen/Fürst der Stadt sowie dessen Ratgebern) allzu nahe stehen, kann es natürlich auch sein, dass man nur Propaganda hört.

Die Bezeichnung "Drache" ist in diesem Fall tatsächlich bloß eine Bezeichnung für eine Vampirin in der Stadt. Manche Vampire haben die Fähigkeit sich (genau wie Dracula bei Bram Stoker) in Tiere zu verwandeln. Klassisch ist in solchen Fällen natürlich der Wolf oder die Fledermaus. In der alten Welt der Dunkelheit konnte man diese Fähigkeit ab einer bestimmten Vampirgeneration (= "Machtstufe") soweit treiben, dass auch eine Verwandlung in eine mystische Kreatur (zum Beispiel einen Drachen) möglich ist. Diesen Mechanik-Hintergrund habe ich genommen und mit der Ikonenverehrung in der russisch-orthodoxen Kirche (in diesem Fall den Heiligen Georg) verbunden. Dieser soll wohl einst ausgezogen sein, um eine Jungfrau vor einen Drachen zu retten. :)

Grüße,
Aiden
 
Mein zukünftiger Cyberpunk Red Charakter Ratboy :D

20210708_175518.jpg


Edit:

Ratboy.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh ja... da freu ich mich jetzt schon drauf...

CharSheet.jpg

...aber heute habe ich erstmal mit @Dyesce noch unsere kleinen Solo-Kampagne weiter gespielt und da sind wir jetzt auch schon wieder bei der Hälfte angekommen. Hätte nicht gedacht, dass das Weltenwandern mit nur einem Spieler so gut klappen kann :)

Und in ner Woche spielen wir dann seit laaaanger Zeit wieder unter Menschen. So richtig am Tisch und mit Pizza und Cola und so altmodischem Scheiß, der vor der Pandemie so ganz normal war... pfffft #PrePandemieLoser
Wir werden dann ein kleines One-Shot Star Trek Abenteuer im Jahr 2.270 spielen... richtig schön oldschool TOS also und neben zwei Wissenschaftlern (@Dyesce und @Conquistador) werden wir dann noch zwei Redshirts dabei haben (@Spaceball und @lain). Hach ja, das wird auch wieder ne feine Sache werden, so richtig mit Freunden rumzuhängen :kaw:
 
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