Ian Terrell

Ian

Zivilist
Daten zur Person:

Name: Terrell
Vorname: Ian
Alter: 16
Größe: 1.73 m
Geburtsplanet: Nar Shaddaa
Rasse: Mensch
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: helles braun
Statur: ziemlich dünn
Stärken: zäh, ehrgeizig, gehorsam, kann sich gut verstellen, machtsensitiv
Schwächen: teilweise unkontrolliert, Selbstzweifel, wenig Kraft und keine gute Bildung
Charakter: jähzornig, introvertiert, wenig Selbstachtung, egoistisch

Besitz:

Ian besitzt nicht wirklich etwas. Bei seiner Flucht von Nar Shaddaa musste er alles zurücklassen. So ist alles was er sein eigen nennen kann neben ein paar Credits ein Hemd, eine schwarze Hose und ein paar robuste Stiefel.


Biografie:

Das Leben auf Nar Shaddaa war kein Zuckerschlecken gewesen. Schon von Anfang an spürte er, wie hart das Leben sein konnte und an ihm verschoss es scheinbar sein ganzes Arsenal an Grausamkeit. Er wurde in eine arme Familie geboren, deren Aussicht auf die Zukunft mit den Worten katastrophal wohl am besten beschrieben wären. Es gab kaum Geld, der Vater der Familie hatte bei einem Anschlag auf das Leben seines Herrn beide Beine verloren und saß nun in einem Repulsorstuhl. Die Mutter war ein ziemlich talentfreier Mensch und alles was sie beherrschte, war das primitivste Verlangen von Männern zu erfüllen. Doch da sein Vater nichts konnte, außer zu Hause zu sitzen, Ale in sich reinzuschütten und seinen Frust an den Kindern auszulassen, war nie genug Geld da. So früh wie es nur irgendwie ging, wurden die drei Kinder arbeiten geschickt, wobei Ian das einzige Mal in seinem Leben Glück zu haben schien. Er arbeitete als Junge für alles in einem der etwas ?komfortableren? Absteigen und hatte eigentlich eine ganz gute Arbeit, fern von dem Schmutz und der Gewalt die er von Zuhause gewohnt war. Doch auch dieser Zustand hielt nicht lange an. Bald wurde die Gastlichkeit von einem anderen übernommen, der seine Untergebenen gerne mit Stockschlägen oder Tritten zur Arbeit anspornte.

Schnell lernte Ian das das Leben für ihn nur besser werden konnte, wenn er starb, doch an Selbstmord war nicht zu denken. Erstens hatte er wahrscheinlich sowieso nicht genug Mut dazu und zweitens wollte er seine beiden Schwestern nicht mit dem Vater allein lassen. Bisher waren es nur Schläge gewesen, die er verteilt hatte, doch der Junge wusste das es nur eine Frage der zeit war bis schlimmeres passierte. So nahm er sein Schicksal hin und blieb wo er war. Tagein, Tagaus arbeitete er, ließ sich beschimpfen und demütigen, und versuchte genug Geld zu verdienen, um etwas davon sparen zu können. Natürlich tat er dies heimlich, da sein Vater wohl sämtliche Ersparnisse des Jungen versoffen hätte. Sein Traum war es irgendwann mit seinen Schwestern zu fliehen. Weit weg von den Schlägen des Vaters und der Hilflosigkeit der Mutter. Aber alles geheimhalten nütze nichts, den eines Tages entdeckte der Vater die Ersparnisse und verschleuderte sie für billige Vergügungen.

In diesem Moment schwanden alle Hoffnungen von Ian auf ein ?besseres? Leben. Doch mit dem immer aggressiver werdenden Vater und der immer öfter weg bleibenden Mutter hielt es der mittlerweile 15 Jährige nicht mehr aus. So kehrte er eines Tages nicht nach Hause zurück. Oft stach im der Schmerz in der Brust, da er wusste das seine Schwestern nun allem Frust5 hilflos ausgeliefert waren, doch irgendwie war es ihm egal. Ihm ging es besser und er genoss es fast, weg von seiner Familie zu sein. Noch immer arbeitete er an seinem angestammten Platz, doch war er mittlerweile in der Hierarchie nach oben geklettert und verdiente nicht nur mehr Geld als vorher sondern genoss auch sichtlich mehr Freiheiten. Das Leben schien sich zu wenden, doch noch bevor sich die Freude und Zuversicht in ihm manifestieren konnten, wechselte der Besitzer abermals und Ian, der so ziemlich der jüngste in dem Etablissement war, wurde wieder auf seinen alten Posten versetzt. Wieder hieß es Koffer schleppen und den Gästen jeden Wunsch zu erfüllen.

Irgendwann war der Rand des Fasses erreicht und der Tropfen der es zum überlaufen brachte ließ nicht lange auf sich warten. Ian verrichtete gute Arbeit und bemühte sich redlich um seinen alten Posten wieder zu bekommen, doch der neue Besitzer war, so schwer es zu glauben war, noch grausamer als der Vorhergehende und so tat sich keine Chance auf sich zu profilieren. Eines Tages als er mit dem Chef zusammen allein in ihrem Büro waren, wurde er wieder angeschnauzt. Wieder grundlos. Doch diesmal blieb es nicht nur bei verbaler Gewalt. Eine Peitsche sollte dem Jungen Disziplin und Gehorsam lernen. Doch alles was die Schläge erreichten war, das die Wut in dem Jungen wuchs. In einem kleinen Moment der Unachtsamkeit schnappte er sich den erstbesten, halbwegs spitzen Gegenstand der er fand und rammte ihn mit voller Wucht in den Hals seines Peinigers. Eine Kurzschlussreaktion. Seine Wut verflog und er sah was er angerichtet hatte. Er wusste das er hier nicht länger bleiben konnte, das mit jeder Minute seine Überlebenschancen schwanden. So floh er, ohne nachzudenken wohin er rannte und ohne darauf zu achten wer ihn sah. Er rannte einfach nur, als seine Beine wie Grashalme einknicken, weil sie die Kraft verlassen hatten robbte er sich weiter. Nur weg. Weg von diesem Ort der bisher nur Schande und Schmach für ihn übrig gehabt hatte.

Er erwachte den nächsten Morgen in einer der unendlich vielen Gassen von Nar Shaddaa. Ein Wunder das man ihn nicht nicht getötet hatte um ihn auszurauben. Doch seine Lage hatte sich nur unbedeutend geändert. Er konnte nicht hier bleiben. Er musste irgendwo hin, wo ihn die Häscher des wahrscheinlich toten Besitzers nicht erwischen konnten. So war der Entschluss, einen Raumhafen aufzusuchen schnell gefasst und ein passender Frachter wo er sich verstecken konnte, war fast ebenso schnell gefunden wie er den Entschluss zu fliehen gefasst hatte. Es war ihm egal wohin die Reise ging. Hauptsache weg von hier.
 
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