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Alt 19.10.2009, 23:31   #781 (Permalink)
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Sternenkrieger (Starship Troopers) von Robert Heinlein



Juan Rico ist kurz vor seinem Abschluss und eigentlich nur als Freund mitgekommen als sein Kumpel sich beim Militär melden will. Für Juan ist es eigentlich keine Option da seine Familie eine fast schon stolze Tradition von Wehrdienstverweigerern besitzt. Allerdings handelt ihm eine unüberlegte Reaktion eine zweijährige Dienstzeit bei der Mobilen Infanterie ein. Von seiner Familie verstoßen findet Juan schließlich eine Heimat in dieser elitären Einheit und als der Krieg seine Heimatstadt zerstört, sehnt er sich nach Rache für seine getötete Familie.

Eigentlich schon vor längerer Zeit, als Kontrastprogramm zu Joe Haldemans Forever War, ebenfalls verschlungen. Anders als in Haldemans Buch ist das Militär in Sternenkrieger die Großen Konstante die in Zeiten der Unruhe und Armut das Zepter in die Hand nimmt und eine tolerante demokratische Militärregierung bildet. Das Buch behandelt zwar den Bugkrieg der Terraner, und beschreibt nebenbei Genre typisch ein paar Waffen, natürlich die Kampfanzüge der Mobilen Infanterie, als auch weitere typische Sci-Fi Themen. Große Stärke ist aber die Argumentierung für die fiktionale Militärregierung. Quintessenz dabei ist der Fakt: Ein Mensch der sein Leben für Viele riskiert hat, ist besser dazu geeignet über die Zukunft der Vielen zu entscheiden, als jemand der nichts für das Allgemeinwohl getan hat.

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Die Diogenes-Trilogie von Preston/Child

Bestehend aus den Bücher Burn Case, Maniac und Dark Secret. Die Trilogie handelt, wie der Name vermuten lässt von Diogenes Pendergast, dem Bruder des FBI-Agenten und Intelligenzbestie Aloysius Pendergast. Sein Bruder steht ihm aber in Sachen Raffinesse in nichts nach. Die drei Bände gehen Nahtlos in einander über, so dass man sich vorkommt als ob man ein 2000 seitiges Opus Magnum liest. Was anders ist es eigentlich auch nicht für den Romanhelden Pendergast, es ist sein schwerster Fall mit seinem absoluten Erzfeind. Nach einigen Startschwierigkeiten in Burn Case war schnell Lunte gerochen und die restlichen Bänder wurden im Schnelldurchlauf abgearbeitet. Teilweise bis spät in die Nacht, den Preston/Child gehen mit dieser Trilogie alt bewährte Wege zu Beginn ihrere Karriere, etwas was man bei den jüngsten Romanen sehr vermisst hat. Hab jedenfalls gerne bei dieser Jagd teilgenommen.

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Darkness von Preston/Child

Der Nachfolger schließt an die Diogenes-Trilogie nahtlos an, ist aber damit fast gar nicht verbunden und in sich abgeschlossen. Im Groben geht es darum, dass Pendergast das sogenannten Agozyen finden soll, welches Jahrhunderte in einem buddhistischen Kloster aufbewahrt wurde, nun aber gestohlen wurde. Keiner weiß wie das Agozyen aussieht und Pendergast wird zur größten Eile angehalten, den das Agozyen ist nur für einen Zweck geschaffen....die Welt zu Reinigen.
Seine Ermittlungen führen Pendergast schließlich durch Europa und letztendlich auf einen Linienschiff welches seine Jungfernfahrt über den Altlantik antritt. Ab dort ist das Buch quasi eine Agatha Christie-Roman. Was folgt sind Morde und eine große Brise Mystik.

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Auf den Felder der Ehre: Die Tragödie des Soldaten Pat Tillman von Jon Krakauer



Erzählt wird die Geschichte von Pat Tillman. Tillman war Safety der Arizona Cardinals und geriet in die Schlagzeilen, als er 2002 in die US Armee eintrat und damit ein lukrativen Vertrag über mehrere Millionen Dollar ablehnte. Ab diesem Zeitpunkt war Tillman das Musterbeispiel für einen Patrioten. Als Tillman in Afghanistan fällt wird er zum Märtyrer stilisiert und es wird bewusst verschwiegen, dass der Soldat Tillman von seinen eigenen Kameraden auf 30 m Entfernung erschossen wurde.

Tillman war aber auch ein intelligenter junger Mann mit einem eisernen Ehrgeiz und einer überaus interessanten Lebensgeschichte. Diese erzählt Krakauer in seiner gewohnt nüchternen Art und Weise und strickt diese mit unzähligen Quellen aus. Interviews mit der Familie, vor allem Tillmans Frau, lassen uns am Leben von Pat teilnehmen. Er war eben nicht der amerikanische Patriot der Kopflos seine Pflicht erfüllt, er war Idealist. Er schlug einen 12 Millionen Dollar Deal über 3 Jahre aus, mit der Begründung, dass es ihm in Arizona eben gefalle. Das er dafür nur einen Vertrag von einem Jahr und eine Vergütung von 512.000 Dollar bekommt interessiert diesen Mann nicht. Der trotz seines jungen Alters eine Reife an den Tag legt wie ich bei manchen gestandenen Männern vermisse. Ich bin richtig angetan von Pat Tillman, er ist für mich ein echtes Vorbild und umso schmerzlicher sind die Schilderungen als man Pat Tillmans Gehirn neben seinem Leichnam findet und in einen Munitionskasten wirft der dann auch noch verschwindet. Umso säuerlicher reagiert man, wenn man die Vertuschung vorgeführt bekommt, welche die Regierung der USA zu Propagandazwecken durchziehen. Das Buch ist das stärkste Argument gegen den Krieg der USA.




Ruhe in Frieden Pat

why i went to the abandoned wastelands

"I went to the abandoned lands because I wished to live deliberately, to front only the essential facts of life,
and see if I could not learn what it had to teach, and not, when I came to die, discover that I have not lived."

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Alt 10.11.2009, 00:24   #782 (Permalink)
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Jan Fabel ist Erster Hauptkommissar und Chef eines Ermittlungsteams der Hamburger Kriminalpolizei. Als die Leiche eines 14-jähriges Mädchen gefunden wird, die in ihrer Hand den Namen einer seit 3 Jahren vermissten Schülerin hat, wird Fabel klar, dass er es hier mit einem äußerst organisierten Serienkiller zu tun hat. Nach weiteren Ermittlungen wird klar, dass die Märchen der Gebrüder Grimm dem Killer seine Inspiration für die Morde liefern. Eine erschreckende nachricht, den es gibt weit über 200 davon...

Das Buch habe ich genossen wie einen guten Wein. Deswegen hat sich die Lektüre auch ein wenig hingezogen. Nicht dass das Buch Längen hätte, aber es hat so gut unterhalten, dass ich es halt auskosten wollte. Ein absolut dämonischer Serienkiller, ein durch und durch sympathisches Team und eine Story die sich langsam aber sicher entwickelt und dabei keine literarischen Fehler aufweist, sowas sieht man auch nicht alle Tage. Empfehle aber vorher die Lektüre des Vorgängers BLUTADLER, da sich WOLFSFÄHRTE in seiner Entwicklung des Teams rund um Fabel darauf bezieht.




Die 16-jährige Jody übernachtet bei ihrer Freundin Evelyn. Nachts werden die Mädchen von klirrendem Glas geweckt und nach längerer Diskussion entscheiden sie, dass sie Evelyns Vater doch lieber wecken sollten. Kaum aus der Tür wird Evelyn von einem Speer durchbohrt und Jody entkommt nur knapp mit Evelyns Bruder Andy einer Bande von psychopathischen Killern. Sie sind Zeugen und einer der Killer hat es auf sie abgesehen. Die Jagd beginnt....

Das ist quasi das Gegenstück zu o.g. Buch. Brutal aber ohne jede Finesse ergötzt sich Laymon mal wieder an Schilderungen von brutalen Morden und an erotischen Fantasien der Protagonisten. Das alles aber äußerst Actionreich und so ist das Buch auch ein Pageturner. Man will es ja hinter sich bekommen. Das Ende ist ganz schlimm konstruiert und irgendwie unbefriedigt, da hätten zwei oder drei Seiten mehr auch nicht geschadet um das Schicksal jedes Charakters zu einem Ende zu bringen.

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Alt 21.11.2009, 14:18   #783 (Permalink)
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Mein zuletzt gelesenes Buch ist "Lautlos" von Frank Schätzing. Die Geschichte dreht sich um einen Anschlag auf Bill Clinton zur Zeit der Kosovo-Konferenz 1999 in Köln.

Sehr interessant fand ich, dass reale und fiktive Ereignisse und Personen hier miteinander verknüpft sind.
Auf der anderen Seite fand ich einige Dinge etwas zu arg weit hergeholt.



Ein wenig kaputt gemacht wurde für mich das Buch durch den doch arg unrealistischen und unsympathischen Protagonisten, Liam O'Connor.



Das war mir insgesamt doch zu extrem dick aufgetragen.

Außerdem hätte das Buch meiner Meinung nach um einiges kürzer sein können.
700 Seiten waren für die Art Stoff meiner Meinung nach viel zu viel.

Insgesamt fand ich das Buch leider schwächer als "Der Schwarm".

Als nächstes werde ich von Frank Schätzing "Limit" in Angriff nehmen, mal sehen wie das so ist.

"Size matters not. Look at me, judge me by my size, do you? And well you should not. For my ally is the Force. And a powerful ally it is. Life creates it, makes it grow. Its energy surrounds us and binds us. Luminous beings are we, not his crude matter. You must feel the Force arround you. Here, between you, me, the rock, the tree, everywhere."

Master Yoda
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Alt 21.11.2009, 15:29   #784 (Permalink)
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Nd:YAG-Laser ? Wikipedia

Also einen YAG Laser gibts. Oder meinste was die damit so treiben?

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Alt 21.11.2009, 15:33   #785 (Permalink)
Sith Lord aus Leidenschaft
 
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Zitat:
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Nd:YAG-Laser ? Wikipedia

Also einen YAG Laser gibts. Oder meinste was die damit so treiben?
Dass es solche Laser gibt ist mir klar. Nur glaube ich nicht dass es so einfach ist derartige im Buch beschriebene Waffen zu bauen.

"Size matters not. Look at me, judge me by my size, do you? And well you should not. For my ally is the Force. And a powerful ally it is. Life creates it, makes it grow. Its energy surrounds us and binds us. Luminous beings are we, not his crude matter. You must feel the Force arround you. Here, between you, me, the rock, the tree, everywhere."

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Alt 08.12.2009, 23:09   #786 (Permalink)
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Hans Rath - Man tut, was man kann

Diesen Roman habe ich als letztes gelesen und habe das Buch dann auch im Deutschunterricht presäntieren düren.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Der Autor hat einen wunderbaren bissigen und sarkastischen Humur, es ist einfach und sehr schnell zu lesen und empfiehlt sich wirklicher sehr als Abendlektüre.
Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.

Momentan lese ich grade Richard David Precht - Liebe: ein unordentliches Gefühl und paralell dazu David Goleman - Soziale Intelligenz.

Zitat:
Zitat von Minza
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Alt 21.01.2010, 11:50   #787 (Permalink)
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Eclipse Trilogie von John Shirley



Im Jahr 2020 steht die Welt in mitten des dritten Weltkriegs der schon Jahre anhält. Dank der Besonnenheit der Kriegsparteien, einigte man sich darauf lediglich taktische Nuklearwaffen einzusetzen um der totalen Vernichtung der Welt zu entgehen.
Die Zweite Allianz (ZA) wird in diesen Wirren eine der stärksten Mächte, dabei handelt es sich bei ihnen um christlich-fundamentale Neonazis die einen neuen Holocaust anstreben. Als der paramilitärische Arm der ZA mit der Befriedung Europas hinter den NATO-Linien beauftragt wird, sind sie ihrem Ziel näher als jemals zuvor. Doch es regt sich Widerstand...


John Shirley Eclipse-Trilogie (bestehend aus den Bändern Sonnenfinsternis, Halbschatten und Feuersturm) gilt als das beste was der Cyperpunk jemals hervorgebracht hat. Shirley kreiert einen Welt voller Superlativen. Er kreiert neue Musik, neue Drogen und lässt sie den Leser auf schmerzhafte Weise erleben. Die Handlung ist ein spannender Spionagethriller, eingebettet in einer durchaus realistischen Zukunftsdystopie, der rein gar nichts falsch macht. Eigentlich ein Weckruf und Mahnmal für den immerwährenden Kampf gegen Rassismus. A Song called YOUTH!

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Geändert von TomReagan (21.01.2010 um 11:54 Uhr)
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Alt 21.01.2010, 12:39   #788 (Permalink)
The great Cornholio
 
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Hermann Bräuer - "Haarweg zur Hölle - Ein hartgerockter Heimatroman"



Inhalt:
München Mitte der 80er. Andi und seine Kumpels stecken mitten in der Pubertät und wollen folglich vor allem Parties und ihren sexuellen Horizont erweitern. Was liegt da also näher, ihren Vorbilden von "Kiss", "Mötely Crüe" oder "Poison" nachzueifern, und eine "Hair-Metal-Band" zu gründen, also eine dieser damals angesagten Kapellen, bei denen hochtoupierte lange Haare und Styling fast genauso wichtig (wenn nicht sogar wichtiger) waren, als die Beherrschung der Instrumente. Nach bescheidenen Anfängen und etlichen Rückschlägen scheint es schließlich soweit zu sein; Erfolg stellt sich ein und der Durchbruch steht kurz bevor, wäre da nicht eine Band aus dem entfernten Seattle, die sich anschickt, die Rockmusik entscheidend zu beeinflussen...

Meinung:
Sicher keine große Literatur, aber auf jeden Fall ein witziger Ausflug in die 80er und frühen 90er, der natürlich am besten funktioniert, wenn man diese Zeit selbst bewusst miterlebt hat. Ich hab mich jedenfalls bestens amüsiert.

C.



Eine Stadt - Ein Verein - Ein Ziel
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Alt 08.02.2010, 22:17   #789 (Permalink)
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Richard David Precht - Liebe: Ein unordentliches Gefühl




Ich hab das Buch gelesen und wollt das al fix nachtragen.
In dem Buch geht es um die Liebe, was ist das, wo kommt es her, was macht man damit etc.
Alles möglcihe, was bisher über die Liebe geschrieben wurde, wurde zusammengetragen verglichen, hinterfragt und neue mögliche Antworten präsentiert.
So räumt er mit Vorurteilen auf und man kann sich ein neues Bild machen im großen Thema "Liebe".

Das Buch hat mir ganz gut gefallen, weil er ein richtiger Querdenker ist und einmal alles aus einer anderen Perspektive sieht und zudem kann er auch ganz gut schreiben.^^

Zitat:
Zitat von Minza
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Alt 02.03.2010, 17:58   #790 (Permalink)
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Erich von Däniken - Götterdämmerung



Erich von Däniken hat mal wieder ein passables Buch geschrieben.
In diesem Buch geht es expliziet darum, dass hochentwickeltes Leben auf dem Planeten Erde waren und die Geschichte der Menscheit profund mitgestalltete. In jeder Religion gibt es Götter und in einigen Ländern gab es schon hoch entwickelte Kulturen die sich mit Astronomie, Physik, Mathemaik etc. beschäftigten, wärend Kulturen in anderen Ländern noch "mit Steinen spielten". Erich von Däniken erklärt sachlich und nachvollziehbar was und wie all das und mehr mit hochentwickelten außerirdischen Lebewesen zu tun hat, die unsere Erde vor tausenden von Jahren besuchten.
Als die Außerirdischen kamen und ihre weisenden und lenkenden Hände über die Menschen legten, wurden sie als Götter verehrt. Irgendwann verließen die Götter die Erde, doch bevor sie gingen, machten sie den Menschen verständlich, dass sie weiderkehren werden, so wie viele Religionen davon sprechen, dass ihre Götter/Propheten irgendwann wiederkehren werden.
Schlussendlich bezieht sich EvD auf den Kalender der Maya, der beasgt, sobald die Umrechnung in unserem Kalender stimmt, dass die Götter am 23. Dezember 2012 wiederkehren und neuordnen werden was sie einst schufen.

Es war nicht das erste Buch, dass ich von EvD las und nicht das letzte Buch, das ich von ihm lesen werde.
EvD versteht es Fragen zu stellen und mittels kausaler Zusammenhänge eine mögliche Antworten zu geben und den Leser selbst zum Nachdenken anzuregen.
Ihm ist das Buch gut gelungen, ich habe es gerne gelesen und wurde wieder einmal zum Nachdenken angeregt.^^

Zitat:
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Alt 04.03.2010, 15:54   #791 (Permalink)
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Na, das hätte mich aber auch schwer gewundert, wenn der Hotelfachmann, Hobbyautor und Pseudowissenschaftler EvD nicht pünktlich zur 2012-Hysterie, welche die Esoterik-Szene ja derzeit in helle Aufregung versetzt, nicht nochmal sein seit fast 40 Jahren wiedergekäutes Prä-Astronautik-Geschwurbel aufgewärmt hätte.

Und wo wir schonmal beim Thema Esoterik & Geschwurbel sind....

Zuletzt gelesen:

Colin Goldner "Die Psycho-Szene"



Inhalt:

Ausgehend von der New-Age-Bewegung der frühen 70er Jahre sind Esoterik und in deren Kielwasser"alternative" Heil- und Therapieverfahren bis heute ungebremst auf dem Vormarsch und finden seither immer höhere Akzeptanz in der Mitte der Gesellschaft. Dabei sind die angeblich "sanften" und "natürlichen" Praktiken keinesfalls so ungefährlich, wie sie sich präsentieren. Gerade in Deutschland ermöglicht es eine mehr als schwammige Gesetzeslage medizinischen Laien, selbsternannten "Therapeuthen", "Heilern" und windigen Scharlatanen an Körper und Seele rat- und hilfesuchender Menschen herumzupfuschen und dabei oft nicht wieder gut zu machenden Schaden anzurichten.

Meinung:

Autor Colin Goldner, klinischer Psychologe, freier Wissenschaftsjournalist und Leiter des münchner Zentrums für kritische Psychologie recherchiert nun seit fast 3 Jahrzehnten in der Esoterik- und Psycho-Szene, traf Anbieter, Betroffene, Aussteiger, reiste u.a. nach Tibet und Indien und probierte viele der vorgestellten Verfahren am eigenen Leib aus.
Herausgekommen ist ein wahres Standardwerk, welches sich fundiert und kritisch mit so ziemlich allen Angeboten auf dem stetig wachsenden Esoterik-Markt auseinandersetzt. Ein Abriss über die Ursprünge von Esoterik und Okkultismus und die oftmals menschenverachtende Ideologie, die dahintersteckt runden das Werk ab. Empfehlenswert!

C.



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Alt 04.03.2010, 22:46   #792 (Permalink)
Grievous gelehrige Attentäterin
 
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Das wirklich dicke Buch, was ich gelesen habe, war "Hannibal", womit ich die Lecter-Reihe nun komplett habe. ich fand es so spannend, dass ich es in einem Zug durchlas, in der Schule, zuhause und die halbe Nacht noch drauf.^^

Ansonsten lese ich zur Zeit mal wieder "Straßen der Erinnerung" von Bill Bryson. Seine Bücher lese ich im Schnitt einmal pro Jahr erneut durch, weil mir sein Humor und seine Beobachtungsgabe gefällt und nebenbei kann man sich ja sogar biiiilden, ja ja.

Ein kühnes Unterfangen, doch wie man sieht letztendlich nutzlos.
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Alt 14.03.2010, 15:06   #793 (Permalink)
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Das verlorene Symbol von Dan Brown


Robert Langdon wird unter mysteriösen Umständen nach Washington gelockt, unter dem Vorwand, einen Vortrag zu halten. Kaum ist er im Capitol angekommen, bemerkt er, dass hier keiner etwas von einem Festbankett weiß. Dann taucht auch noch die abgetrennte Hand von Langdons langjährigen Mentor in der Rotunde des Capitols auf. Dieser ist der höchste Freimaurer in Washington und der Bewahrer eines großen Geheimnisses.


So langsam reicht es aber. Das dritte Buch um Langdon ist auch nur einer lauwarmer Aufguss der gewohnten Strukturen von Illuminati und Sakrileg. Der ganze Aufbau erinnert sehr stark an Langdons vorherige Abenteuer und man fragt sich, warum ist Langdon immer noch der nervende Skeptiker wie in Illuminati? Der Typ hat die Geheimnisse des Vatikans gelüftet und den heiligen Gral gefunden, aber der Mythos über die "alten Mythen" der Freimaurer ist total abwegig...als hätte ihm seine Geschichte nicht eines besseren belehrt. Alles wirkt sehr Schablonenhaft. Allerdings macht es natürlich auch ein wenig Spass, denn Brown serviert auch einen Haufen Hintergrundwissen, wie schon in Illuminati oder Sakrileg. Wann und Wo er dabei die Wahrheit ausschmückt, ist nicht auszumachen.




Die Ärzte der Nazis von Hans-Henning Scharsach


Kurzes und prägnantes Standardwerk um das eigene Unwissen aus dem Weg zu räumen. Das Buch ist kurz (rund 220 Seiten) aber gefüllt mit geballtem wissen (rund 600 wissenschaftliche Arbeiten werden als Quellen angegeben). Es geht selten ins Detail, aber hart ins Gericht mit der gesamten deutschen Ärzteschaft ab den 1920er Jahren. Die Euthanasie (Aktion T4) war letztendlich eine Produkt der Ärzteschaft (in Grundzügen auch in den USA, England etc.) und nicht der Politiker. Mit fortschreitendem Krieg verrohen auch die Ärzte und sie bedienen sich an den randvollen Lagern um unmenschliche Experimente durchzuführen. Diese waren weder Ausgeburten eines einzigen Geistes sondern ganz normaler Arbeitsalltag und die deutschen Ärzte und Forscher waren sich der Quellen der obskuren Ergebnisse durchaus bewusst. In den letzten Seiten wird die lächerliche Aufbereitung der Justiz geschildert, was schließlich in dem skandalösen Urteilsspruch des Bundesverfassungsgericht 1974 mündet: Wer nur fest genug daran geglaubt hat, kann nicht schuldig sein!

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Alt 20.03.2010, 12:32   #794 (Permalink)
Generalfeldmarschall,Sieh t seinem Feind wenigstens ins Auge und lügt nicht.
 
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So, ich bin jetzt fertig mit dem Buch von Ian Kershaw "Hitler 1889-1945".


Das Buch gilt als das absolute Standartwerk über die Person Adolf Hitlers.
Jedewede geschichtliche Fakultät der Welt wird dieses Buch in seiner Sammlung haben.
Und doch, Jedihammer wäre nicht Jedihammer, hätte ich nicht ein paar Fehler gefunden, die mir die Haare haben zu Berge stehen lassen.
Falsche Namensangaben,falsche Zitate, falsche Abläufe.

Ein Feldmarschall geht nicht in Gefangenschaft
*GFM Walter Model*
Nach der Schlacht möge der König über meinen Kopf verfügen,aber in der Schlacht wolle er mir erlauben,von ihm Gebrauch zu machen.
*Friedrich Wilhelm von Seydlitz*
Preussische Feldmarschälle meutern nicht
*GFM Erich von Manstein*
Der Krieg ist der Vater aller Dinge.Aller Dinge König.Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien
*Heraklit*
Nun donnern die Geschütze.Gott segne unsere Waffen
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Alt 20.03.2010, 19:39   #795 (Permalink)
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Zitat:
Das Buch gilt als das absolute Standartwerk über die Person Adolf Hitlers.
Ich favorisiere ja Alan Bullocks Biografie von 1952. Auch wenn er selbst seine Ansichten in den 80er Jahren revidierte.

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