Weltraum (Imperium)

- [Hyperraum zum Naboo-System - "Prince" - Noa's Quartier] - mit Noa

Er hatte die Augen geschlossen und blendete die Stimme des Reporters und die Worte welche zum Tod des Großadmirals gesprochen wurden einfach aus. Er wollte sich auf keinerlei Gedankenspiele in diese Richtung einlassen, nachher verplapperte er sich wieder. Im Normalfall eine Sache die ihm sowas von egal war, nur heute konnte er es sich nicht leisten. Zumindest nicht in diesem Augenblick. Noa's Verhalten war gar nicht so viel anders, wie das vieler Fanatiker auf der anderen Seite und sie würde das mit Sicherheit ebenso wenig hinnehmen, wie ihre Pendenten. Mit der Zeit kristallisierte sich immer mehr heraus: Er hatte die richtige und für sich beste Entscheidung getroffen. Imperium. Republik. Der Unterschied war...vielleicht nicht minimal und doch zumindest die Methode ihre Ziele zu erreichen waren doch bei beiden Parteien ziemlich ähnlich. Die Republik ging für ihre Ziele ebenso über Leichen wie es das Imperium tat.

Der Holoprojektor deaktivierte sich ebenso leise, wie er zuvor zum Leben erwacht war und das Licht wurde langsam heller und leuchtete wenige Sekunden später wieder so hell wie zuvor. Jace öffnete die Augen, als Noa geringschätzig ihre Meinung zu der Veranstaltung kundtat. Er war drauf und dran zu fragen, was sie erwartete wenn der Oberkommandierende Fischkopf der Republik das zeitliche Segnete. Er verkniff es sich und warf stattdessen die Fernbedienung neben der Widerstandskämpferin aufs Bett.


"Öhm...", er warf einen Blick auf das schlanke Chrono am Handgelenk, "Nicht mehr allzu lange. Knapp zwei Stunden.", antwortete er und erhob sich wieder aus dem Sessel.

"Ich mache ne Durchsage, kurz bevor wir den Rückfall machen.", teilte er ihr noch mit und nahm Schüssel und Löffel von der Nachtkonsole. "Ich schau mal ob es sich einrichten lässt lebend anzukommen. Bis später.", mit einem Zwinkern und einem süffisanten Grinsen öffnete Jace die Tür des Quartiers und trat hinaus in den Gang.

Das war besser gelaufen als gedacht. Viel besser. Hoffentlich verkomplizierten die Jedi die Angelegenheit nicht noch weiter. Wingston hatte ja schon deutlich gemacht, das er nichts Verwerfliches tun werde und hoffentlich blieb das auch so. Langsam schlug der Pilot den Weg in Richtung der Küche ein. Gut, er kannte den ehemaligen Sith nicht wirklich und alleine die Tatsache das er ein Sith gewesen war, sollte ihm zudenken geben. Aber seit er Azgeth getroffen hatte macht er sich in diese Richtung keinerlei oder zumindest nur noch sehr wenige Sorgen und das war jawohl potenziell tödlich oder? Noa hatte irgendwo auch nicht ganz unrecht. Natürlich aber auch nicht völlig recht.

Da Wingston allerdings schon einige Jahre aus dem Orden raus war und Jace seitdem auch nichts mehr von dem Mann gehört hatte, musste er es wohl geschafft haben seinen Wahnsinn - oder was auch immer - abzulegen oder? Nun, die Anwesenheit der Jedi würde die Situation auf der einen Seite leicht entspannen - für Noa - und auf der anderen könnte Wingston sich natürlich auch in die Enge getrieben fühlen oder? Vor allem wenn man ihm weiter vorwarf ein Sicherheitsrisiko zu sein, wobei das freilich schon Nett ausgedrückt wäre.

Jace erreichte die Küche und schob die Speiseutensilien achtlos in den Geschirrspüler :-)D). Dann ging es hinauf ins Cockpit. Viel gab es natürlich nicht zu tun, aber er wollte noch ein wenig die Ruhe genießen - ehe es auf Naboo wieder daran ging die Situation zu entschärfen oder eben zu sprengen. Je nachdem. Er war für beides gut zugebrauchen.


- [Hyperraum zum Naboo-System - "Prince" - Cockpit] - alone
 
[ Hyperraum zum Naboo-System – „Prince“– Azgeths Quartier | Exodus und Azgeth ]

Jetzt war also Azgeth an der Reihe. Sie legte ihren Standpunkt dar und Exodus hörte ihr nachdenklich zu. Sie sprach seine Familie an und fragte nach Alisahs Befinden. Unwillkürlich durchfuhr Exodus ein leichtes Zucken. Er hatte keine Ahnung wie es seiner Tochter ging. Es machte ihn wahnsinnig und gleichzeitig glaubte er weiterhin daran, dass sie von selbst nach Hause kommen musste.
Dann führte Azgeth über Lichtschwerter und das persönliche Verhältnis zu ihnen dar. Doch sie schien Exodus nicht ganz verstanden zu haben – sie stimmte ihm inhaltlich zu, denn auch er war der Meinung, dass das Schwert an sich keine Gesinnung hatte, doch ihre Formulierung klang, als hätte er gegenteiliges behauptet. Sei’s drum. Das hier war nicht unbedingt ein Gespräch in dem er kleinkariert auftreten wollte.
Aber sie hatte Recht in dem was sie über Macht und Geld sagte. Als Sith war es selbstverständlich alles zu bekommen, was man nur wollte. Zumindest wenn es um die kleinen Dinge im Leben ging. Die Annehmlichkeiten. Was man nicht ohne Widerstand bekam, nahm man sich einfach. So war das.
Exodus konnte ihren Standpunkt verstehen – in einem normalen Leben brauchte man Geld um diesen Lebensstil zu führen. Er selbst hatte immer Geld gehabt, von daher war ihm der Wechsel in dieser Hinsicht nicht so schwer gefallen.


„Du hast Recht. Geld ersetzt die Macht in vielerlei Hinsicht. Du kriegst mit ausreichend Credits eigentlich alles. Selbst einen Mord. Im Vergleich zum Sith muss man sich dabei nicht mal die Hände schmutzig machen.“

Plötzlich erhob er sich aus seinem Stuhl und machte ein paar Schritte im kleinen Quartier. Reden fiel ihm leichter, wenn er sich dabei bewegen konnte. Und Azgeth nicht in die Augen sehen musste, wenn es um unangenehme Themen ging. Wie seine Familie zum Beispiel.

„Was meine Familie angeht: Du hast Recht, es macht es komplizierter. Auch leichter, auf eine Weise. Sie binden mich an mein normales Leben. Nur … das Verhältnis zu meinem Sohn ist schwierig. Von Alisah habe ich seit Ewigkeiten nichts mehr gehört. Sie lebt im Orden, soweit ich weiß … aber ich habe beschlossen sie nicht zu zwingen nach Hause zu kehren. Ich selbst habe den Weg zurück gefunden. So wie du.“

Er hielt einen Moment inne und sah Azgeth an. Dann drehte er sich auf der Hacke und machte wieder ein paar Schritte durch das Quartier.

„Mein Sohn will sie suchen und nach Hause holen. Ich bin dagegen. Hätte man mich damals gezwungen das Leben im Orden aufzugeben – ich wäre niemals zur Vernunft gekommen. Das muss von selbst passieren – aus einem selbst heraus kommen. Oder …“

Wieder blieb er stehen, verschränkte die Arme hinter dem Rücken und sah Azgeth offen an.

„… wie siehst du das?“

[ Hyperraum zum Naboo-System – „Prince“– Azgeths Quartier | Exodus und Azgeth ]
 
||Hyperraum (Coruscant/Naboo) ▫ Prince ▫ Zimmer || ▫ Azgeth & Exodus

Exodus hatte natürlich Recht. Geld war ein Machtfaktor, der nicht zu unterschätzen war. In dieser Weise hatte sie über Vermögen gar nicht nachgedacht, aber es war nahe liegend. Selbst Jedi und Sith konnte man mit genügend Credits beseitigen lassen. Vorausgesetzt natürlich, die entsprechenden Attentäter stellten sich geschickt an. Die Schattenseiten des Geldes wollte sie aber nicht weiter beleuchten, was nicht schwer fiel, da ihr Gegenüber das Thema wechselte. Leichte Überraschung überkam sie. Bei der Erwähnung der Familie war sie davon ausgegangen, dass Alisah inzwischen zurückgekehrt war. Doch sie war noch immer im Orden. Inzwischen war es eine Weile her, seit Azgeth sie das letzte Mal gesehen hatte. Allegious hatte sie unter seine Fittiche genommen, was daran noch aktuell war, wusste sie schlicht und einfach nicht.

Der Sohn des ehemaligen Exekutors war der Meinung seine Schwester suchen zu müssen. Von dem Sohn hatte sie gar nichts gewusst. Die Frage, die ihr der Ex-Sith stellte, war nicht einfach zu beantworten. Dazu musste sie weiter ausholen, bzw. überhaupt erstmal näher darüber nachdenken. Pf, dicker Brocken. Die Dunkelhaarige rieb sich das Kinn.


"Diese Frage lässt sich kaum mit ein, zwei Sätzen beantworten. Dafür ist die Angelegenheit zu kompliziert. Ehrlich gesagt weiß ich nicht ob ich es für eine gute oder schlechte Idee halte. Deine Tochter habe ich nur ein, zwei Mal getroffen, daher weiß ich nicht genug über sie. Nun, wobei ich Dir auf jeden Fall zustimme ist, dass ein gewisses Maß an Selbstreflexion vorhanden sein muss, bzw. Vermögen die momentane Situation einzuschätzen. Zu ihr zu gehen, um ihr zu sagen, was für einen falschen Weg sie geht, wird gar nichts nützen. Da hätte ich auch sofort dicht gemacht. Niemand lässt sich vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat. Allerdings glaube ich nicht an ein Patentrezept. Du hast es ganz aus eigener Kraft geschafft, weil Du eben eine klare Entscheidung gefällt hast. Und Dir war klar, dass Du etwas ändern wolltest und auch musstest. Wenn Alisah mit ihrem jetzigen Leben zufrieden ist, wird nichts sie davon befreien können. Insofern liegt es alleine an ihr, in der Tat.

Ob man den Wandel allerdings wirklich umsetzen kann, ist eine andere Frage. Bei mir war es zum Beispiel vollkommen anders. Wäre ich nicht auf eine Jedi gestoßen, eine sehr mächtige Jedi, wäre ich heute nicht hier, und sie vermutlich tot. Meine Richtungsänderung kam eigentlich aus dem Nichts, na ja fast. Die Jedi – Rätin hat versucht mich zu überzeugen, dass mich mein Weg ins Nichts führt. Für ihre Worte wollte ich sie vernichten, doch alle Bemühungen waren vergebens. Ich verbrauchte meine Kräfte, weshalb ich überhaupt gezwungen war zuzuhören. Aber dies allein hätte auch noch keinen Unterschied gemacht, wenn tief in mir drinnen nicht ein Teil gewusst hätte, wie richtig sie lag.

Schon lange hatte ich erkannt, dass nur Dunkelheit, Tod und Leiden meine zukünftigen Begleiter sein würden. Doch in der Umarmung des Imperiums, bzw. der Sith um mich herum, hätte ich niemals gewusst, was ich daran hätte ändern können. Zu der Zeit war ich kaum Herrin meiner Sinne, ich hätte es niemals geschafft. Aber da ich den Kampf gegen die Jedi alleine führte, war sonst niemand da der mich hätte aufhalten können. Also dachte ich mir: was habe ich schon zu verlieren? Ich ging mit ihr, stellte mich gegen meine Ordensschwester und Freundin und ließ mich auf das Wagnis ein. Wie man jetzt sehen kann, ging es gut aus, trotz aller Kämpfe und Widrigkeiten.

Was ich schlussendlich sagen will: Ja, diesen eigenen Wunsch meine Zukunft zu ändern war tief verborgen vorhanden, und kam von mir. Aber ohne Hilfe hätte ich es niemals freigelegt und darum gekämpft. Ich brauchte die Hilfe, ohne die ich sonst gescheitert wäre. Alisah ist immer noch recht jung, und soweit ich weiß immer noch Adeptin, von daher mag es bei ihr weniger drastisch sein, dennoch kann es sein, dass Worte notwendig sind. Worte, die sie zum Nachdenken bewegen. Und wenn sie dann tatsächlich sieht, wohin der dunkle Weg sie führt, dann kommt sie vielleicht zurück. Nur soviel kann ich dazu sagen, über all die anderen Faktoren, wie etwa Familienbindung und sonstiger Charakterzüge weiß ich nichts.

Was ich weiß ist, dass ich froh bin die hysterische Dame von nebenan nicht weiter ertragen zu müssen. Hoffentlich treibt sie Dich nicht zur Weißglut. Mit einem Jedi an Bord wird sie sich wohl wieder beruhigen. Ich würde ja zu gerne sehen, wie der Jedi auf die Neuigkeiten, die ihn erwarten, reagiert, aber es ist vielleicht ganz gut so, wenn ich dann bereits weg bin."


Azgeth ließ ein kurzes Grinsen aufblitzen, bevor ihr noch etwas einfiel.

"Und? Wie zufrieden bist Du mit unserem neuen Imperator? Wen hättest Du denn lieber auf dem Thron gesehen? Eigentlich müsste ich ja voller Stolz sein. Schülerin des Imperators! Klingt toll. Trotzdem hätte ich lieber Arica den Sieg gewünscht. Es wird mal Zeit für eine weibliche Führungskraft, finde ich. Aber anscheinend hatte sie nicht die Ambitionen wie sie Allegious und Janem an den Tag legten."

Seit wann war sie so gesprächig? Schon witzig, dass sie gerade mit Exodus Wingston ein so intensives Gespräch führte. Jetzt, hier. Wo sie doch einst im Orden ständig hätten miteinander sprechen können. Aber die Umstände waren nun mal komplett andere. Und auch sie waren andere. Es sprach nicht Lord Exodus mit Lady Ilumina, sondern Azgeth mit Exodus. Schon merkwürdig.

||Hyperraum (Coruscant/Naboo) ▫ Prince ▫ Zimmer || ▫ Azgeth & Exodus
 
- Hyperraum - „Prince“ - Noas Quartier –

Nachdenklich war Noas Blick an der Tür hängen geblieben, die sich hinter dem Piloten geschlossen hatte. Vielleicht musste sie ihre Meinung über Jace Chorios nochmal revidieren. Er hatte ihr Suppe gebracht. Das war eigentlich ganz nett gewesen und irgendwie... versöhnlich, obwohl es nicht die blöden Witze wett machte, die er andauernd riss. Obwohl die eigentlich nur blöd waren, weil Noa ziemlich angespannt war. Unter normalen Umständen hätte sie vielleicht längst gelacht. Aber auch nur vielleicht. Na ja, immerhin hatte er sie nicht versucht umzubringen oder so was. DAS hätte er sich auch mal wagen sollen. Pfffft! Die Widerstandskämpferin warf sich auf ihr Bett und starrte an die Zimmerdecke. Noch zwei Stunden bis zur Landung auf Naboo. Ein Wunder, dass sie da überhaupt lebend ankam – falls nicht noch etwas unvorhergesehenes passierte. Die ehemalige Sith Azgeth würde das Schiff dort jedenfalls verlassen, was schon mal ein sehr guter nächster Schritt war. Dann blieb nur noch Exodus Wingston, vor dem Noa sich in acht nehmen musste – gut, und Jace natürlich, den sie noch immer nicht wirklich einschätzen konnte. Er war ein ehemaliger Pilot des Imperiums, der gegenwärtig Aufträge der Republik ausführte, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, oder um zumindest ein bisschen Spaß im Leben zu haben. Ob er Geld noch nötig hatte, wusste Noa nicht. Jemand, der ein solches Schiff flog, schien einiges auf der hohen Kante zu haben, auch wenn er sich diesen Besitz mit seinem (verschollenen) Geschäftspartner teilte. Kam ihm bestimmt gelegen, dass der Kerl seit geraumer Zeit nicht mehr aufgetaucht war. War bestimmt sowieso alles reine Kalkulation. Noa wälzte sich einmal auf die Seite, warf einen Blick auf ihr Chrono und fragte sich, was sie die nächsten zwei Stunden anstellen sollte. Sie konnte ein Buch nehmen und versuchen zu lesen, aber wirklich den Kopf hatte sie dafür nicht. Wie sollte man sich auf eine erfundene Geschichte konzentrieren, wenn vor der eigenen Tür der Tod lauerte? Okaaayy, möglicherweise dramatisierte sie nun ein wenig. Sie stand auf, schlurfte in das angrenzende, kleine Bad und warf sich selbst einen abschätzenden Blick im Spiegel zu. Sie übertrieb doch nicht, oder? Wingston war gefährlich. Er war ein Sith! Ein Mörder! Ein... was auch immer! Wenn das auf Coruscant niemand wahr nahm und er trotz allem mit offenen Armen in der Gesellschaft empfangen wurde, dann war das nicht ihre Schuld! Aber er war schuldig, definitiv. Sie sah ein, dass er sich soweit im Griff zu haben schien, nicht unkontrolliert um sich zu schlagen und grundlos Leute zu töten, aber das bedeutete noch lange nicht, dass er es nicht tun würde, wenn er einen Grund hatte, oder? Geplagt von Langeweile kämmte sich Noa die Haare. Sie könnte sich nochmal hinlegen, aber eigentlich hatte sie genug geschlafen. Was also nun? Mit leicht schräg gelegtem Kopf betrachtete sie ihr eigenes Spiegelbild. Uhhh, ihre Nase war irgendwie komisch, viel zu groß. Die passte gar nicht in ihr Gesicht! Oder sah das nur so aus? Das lag garantiert nur an diesem Spiegel! Mit einem entschiedenen Schlag auf den Lichtschalter löschte Noa das Licht im Bad. Auf diesem Schiff war sowieso alles komisch, das fing schon bei dem Piloten an. Jace Chorios, Nathen irgendwas. So jemandem konnte man ja wohl schlecht vertrauen. Oder musste sie das gar nicht? Vielleicht sollte sie sich besser ein eigenes Bild von ihm machen.

„Hm.“

Brummte Noa unentschlossen zu sich selbst. Jace war auf dem Weg zum Cockpit, hatte er gesagt. Wenn er da blieb, dann konnte sie sich ja mal ein bisschen umsehen. Sie wollte nur nicht in einen der anderen Passagiere hinein laufen. Das konnte ungemütlich werden. Aber ob die sich in den Frachträumen oder so herum treiben würden? Denn das war der Ort, der Noa interessieren würde. Wenn Chorios etwas zu verbergen hatte, etwas Materielles, dann war es vielleicht da versteckt. Andererseits hatte er ihnen erlaubt, sich frei auf dem Schiff zu bewegen, was eigentlich dagegen sprach, dass er etwas verheimlichte. Noa Chanelle Cortina schob nachdenklich ihre Unterlippe nach vorne. Ach, wie auch immer! Untätig in ihrem Quartier herum sitzen brachte überhaupt nichts. Sie würde sich jetzt mal umsehen, einfach nur so. Basta! Die dunkelhaarige Journalistin öffnete die Tür ihres Quartiers und steckte ziemlich vorsichtig den Kopf auf den Flur hinauf, um erst nach links und rechts zu spähen und sich davon zu überzeugen, dass die Luft auch rein war. Als sie niemanden sehen konnte, tappte sie auf Zehenspitzen an den Türen der anderen Quartiere vorbei. Sie war alles andere als erpicht darauf, jemandem zu begegnen. Das Glück war auf ihrer Seite und Noa erreichte zuerst die Kombüse, warf einen Blick hinein, zog einmal prüfend die Schränke auf und beäugte die Vorräte an Lebensmitteln. Danach ging es weiter in den nächsten Raum, alles auf leisen Sohlen, natürlich. Sie erinnerte sich noch an Jace' Erklärung vor dem Abflug und schlug den Weg zu den Maschinen- und Frachträumen ein. Jetzt wurde es allmählich interessanter. Bei einem unerwarteten Geräusch horchte Noa ein wenig erschreckt auf, verharrte still in einer Ecke und wartete ein paar Momente, bis sie entschied, dass ihr wohl doch niemand folge. Man, das artete ja beinah in Paranoia aus. Sie betrat einen kleineren Vorratsraum, oder eine Abstellkammer, fand aber außer Werkzeugen und anderem normalen Kram nichts interessantes. Am Ende war Jace Chorios doch ein ganz normaler Typ, haha! Doch Noa wusste noch nicht, dass ihr die ganz große Entdeckung erst noch bevor stand. Sie wusste zwar nicht, was ihr lieber war: etwas schlimmes zu finden oder doch besser zu erfahren, dass der Pilot nichts zu verbergen hatte, doch als sie einen der größeren Laderäume betrat, sah sie sich plötzlich einem großen, dunklen Berg gegenüber, der ihr ziemlich suspekt erschien.

„Soso, Mr. Chorios, das sieht doch schon viel interessanter aus.“

Sagte Noa leise vor sich hin, schloss die Tür hinter sich und sah sich misstrauisch um, doch es war niemand in der Nähe. Langsam umrundete sie den riesigen Berg, der in Wirklichkeit bestimmt ein Fahrzeug oder so war, versteckt unter einer dunklen und vollkommen dichten Plane. Er war gute drei oder vier Meter hoch und bestimmt dreimal so lang. Prüfend ging Noa den Berg der Länge nach ab und machte große Schritte, um die Meterzahl zu schätzen. Das war verdächtig, sehr, sehr verdächtig sogar. Grübelnd blieb sie stehen, ihre Neugierde hatte einen neuen Höchststand erreicht. Nun, es war ohnehin niemand in der Nähe, nicht wahr? Und sie war schließlich hier, um etwas über Jace zu erfahren. Außerdem hatte sie einen gut bei ihm, jedenfalls ihrer Meinung nach. Er hatte sie schließlich ziemlich gelinkt. Kurzerhand hob Noa die Plane an und warf einen Blick darunter. Das Licht war schlecht und wirklich viel sehen konnte sie, außer einer lackierten Oberfläche, auch nicht, also schlug sie die Abdeckung mit viel Schwung einfach zurück und legte somit einen Teil des Geheimnisses frei. Das war kein Fahrzeug, das war ein Sternjäger!

„Wooow...“

Entfuhr es Noa leise und in ihren Fingern begann es zu kribbeln. Das wurde immer spannender! Ohne noch länger groß zu überlegen, schob sie die Plane weiter zurück und je mehr sie von dem Jäger frei legte, desto eher glaubte sie Jace Chorios Angebereien: wenn er einen solchen Jäger flog, dann war er vielleicht wirklich ein „Elite“-Pilot – wenn er das Teil denn flog. Vielleicht stand das Baby auch nur so hier herum, oder es gehörte seinem Geschäftspartner, oder er transportierte es für jemanden, hatte es längst verkauft, war nur ein Händler. Das waren alles Möglichkeiten. Staunend fuhr Noa mit der Hand über die glatte Oberfläche des Sternjägers. Dies war ein Bes'uliik, in der Regel 15 m lang und 8 m breit, mit vier Kanonen und zwei Torpedoschächten. Sie hatte noch nie einen in echt vor sich gesehen, aber sie erkannte die schnittige Form und die eindeutigen Merkmale aus Beschreibungen und Fachmagazinen. Die Widerstandskämpferin verschränkte die Arme vor der Brust und nagte an ihrer Unterlippe. Wie kam jemand wie Jace Chorios an so einen Sternjäger? Wie kam er überhaupt an so eine Yacht? Was trieb der Typ eigentlich sonst noch so, was er alles nicht erzählte?!

- Hyperraum – Prince – Beim Bes'uliik -
 
Hyperraum - Seelenfrachter "Freund Hain" - Shim'rar

Der lilahäutige Twi'lek atmete tief durch und genoss die entspannenden Berührungen der drei Fleischerweichungsfachangestellten, die der Betreiber des Großraumpassagierschiffes für seine mehr oder weniger zahlenden Kunden vorgehalten hatte. Ihre verschwommene Sicht störte ihn im Moment genauso wenig wie die Tatsache, dass nur eine davon weiblich war. Fürs Auge konnte er sich jederzeit unter den übrigen Passagieren umschauen, aber im Moment stand dem Sith nicht der Sinn nach körperlicher Ertüchtigung. Vielleicht später.
Während sich drei Paar Hände durch die Bindehaut seines Rückens wühlte und dabei durchaus schmerzhaft Knoten und Blockaden lösten kanalisierte Shim'rar den Schmerz der gefühlten hundert Klingen mit seiner Wut auf Aketos, um sein inneres Feuer schüren. Den Schmerz nicht spüren wäre ebenfalls eine Option gewesen, aber es zog es vor den Schmerz zu ertragen. Er hatte kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt zu versuchen, seine Unannehmlichkeiten auf jemand anderes abzuwälzen - eine Art Schmerztauscher sozusagen. Aber das würde ihm keinen Vorteil bringen, und war daher die Mühe nicht wert.
Er hatte gelernt, seine eigene Stärke durch Schmerz, Hass und Wut zu vergrößern, doch gleichzeitig war er vorsichtig, sich dabei nicht gehen zu lassen. Er hatte es bei anderen Mitgliedern des Ordens beobachtet, zu dem er sich nur dann zugehörig fühlte, wenn es ihm einen Vorteil versprach. Sie schürten ihren Hass, bis sie nicht mehr unterscheiden konnten, was es sich zu verachten lohnte. Also verschwendeten sie ihre Kräfte, und ließen sich ihre Energie abzapfen, und zumindest der Twi'lek sah darin eine Verschwendung.
Für ihn kam es vielmehr darauf an, den Schwachpunkt der Gegner zu finden, niemals aufzugeben, aber nicht ohne Rücksicht auf Verluste die Stellung zu halten, wenn der Feind vorbereitet war. So etwas wie eine Stärke der Ehre gab es für ihn nicht, und der Preis des Stolzes war für gewöhnlich Schande und Frustration. Und dann entlud sich der angehäufte Schmerz über das eigene Versagen in Migräne, Leiden und Qual, doch die Betroffenen waren unfähig, diese Gefühle in die richtigen Bahnen zu lenken, und zahlten dann den Preis des Versagens. Und spätestens dann waren die armen Tore gefangen in einem Kreislauf aus Rache, Vergeltung und den irdenen Fesseln des Ungeschicks.
Und so, wie sich die Jedi durch ihre Gutgläubigkeit manipulieren ließen, machte die Summe aller Ängste seine Ordensbrüder nur zu anfällig für die eingebildete Bürde des Gefühls der Unbeholfenheit, und mehr als einmal hatte sich einer von ihnen reizen lassen, hatte seine Dolche gewetzt für einen verzweifelten Stoß gegen den Geist der Vernichtung und der Todesqual, der seine Seele zu verzehren schien, und war durch diese dunkle Wut an der Kakophonie seines eigenen Schmerzenschreis eingegangen.
Shim'rar war entschlossen, dass dieser Weg nicht sein Schicksal werden würde. Er verabscheute den fauligen Gestank des stinkenden Bodens im Sith-Tempel, und ihm kam jedes Mal die Galle hoch, wenn er sah, wie sich die knochigen Diener fehlgeleiteter Meister gegenseitig Neutralität vortäuschten und einander ein sympathisches Gesicht zeigten, während sie sich insgeheim den Ruin wünschten und sich insgeheim verächtliche Blicke zuwarfen und sich in der flüchtigen Stabilität des Ordens der Schmerzen ergingen.
Und die ganze Zeit über versuchten sie heuchelnd und mit tödlicher Eile ihre Erzfeinde, die Jedi, mit einem verwegenen Hieb auszuweiden, und ihren unausweichlichen Gegenschlag mit einer tödlichen Entgegung zu parieren und im Ansturm den Endstoß zu geben.
Shim'rar gestattete sich unter der geistlosen Massage ein Lächeln. Er selbst würde diesen Fehler nicht machen. er kleidete sich in eine Rüstung aus Gefühllosigkeit, und hielt die elementare Flamme seines Hasses grade groß genug, dass er sie noch beherrschen konnte, ohne sich dem Risiko einer geistigen Explosion auszusetzen, und sich so dem Phantomschmerz des geplünderten Siegers preis zu geben, der die anderen Sith lähmte.
Von einem gewissen Standpunkt aus war es das tödliche Paradoxon der Sith. Der Orden wurde zu einem Symbol des Zorns auf den Segen der Schöpfung, und in ihrer Hilflosigkeit führte der Weg des Meisters sie wie ein dunkles Band in das Herz der Schatten, aus dem eine Rückkehr nicht mehr möglich war. All ihre Gedanken richteten sich den Sieg, der ihrer war, und sie gingen bis ans Limit, allein der Gedanke an Rückzug galt als Verrat.
Sie waren wie ein niederes Insekt, das mit der Wut der Heuschrecke versuchte die ausgeglichene Haltung der Jedi auf ihrem Weg der Perfektion zu stören, ohne dabei zu merken, dass der Gegner sich mit der Gewandtheit des Profis sowohl vor jedem stehenden Hieb als auch allen Knieschneidern der Sith abducken konnte.
Shim'rar wünschte ihnen eine gute Reise auf ihrem Weg durch den verführerischen Dunst des Lebens und der irritierenden Hitze des Schmerzes. Sollten sie ihre stumpfen Waffen ein ums andere Mal zu einem bedeutungslosen heftigen Schildschlag heben. Sie sollten voran gehen und ihren Urzorn im Angriff ausleben.
Sein Schicksal war ein anderes. Er würde in der Zeit sparen, und den beruhigenden Hauch der dunklen Abtrünnigkeit genießen, in die er sich begeben würde, um seine Stärke zu besiegeln und seinen Zorn zu konzentrieren. Das Inferno der versengenden Flammen seines Hasses würde er in frommer Konzentration unterdrücken, bis er in Meditation und mit der unnachgiebigen Aura eines wachsamen Geistes bereit war, die falsche Kameradschaft der Sith zu durchbrechen, und aufhören konnte, für den Orden ein Ersatzleben zu führen. Vielleicht gelang es ihm sogar, gleichsam als reinigendes Finale, andere Sith durch inspiratives Reden dazu zu bringen sich in das widerliche Gelage zu stürzen, das er als Fest für die Toten entfesseln würde, um die Verderbtheit der Sith wie durch ein Lied zu läutern. Diese Erkrankung, der Pazifismus und die Freundschaft der Sith untereinander, war wie eine eiternde Wunde, deren dauerhaftes Toxin die Anhänger der dunklen Seite schwächte und wie ein heimtückischer Parasit von innen heraus zerfraß und so an den Rand der Auslöschung trieb.
Es war Jagdsaison. Durch kalkuliertes Risiko und die beharrliche Erinnerung an das Mantra des Bestehens würde er wie ein kühler Wind durch die Galaxis wehen und all seine Gegner in einen Strudel stoßen, aus dem es kein Entrinnen hab. Er erwartete keinen Beistand, keine Unterstützung, und keine wachsame Intervention durch Freunde oder Verbündete. Er war ganz allein, aber der Sieg war seiner! Der unausweichliche Bannstoß, mit dem die Sith früher oder später versuchen würden, ihn zu vernichten, würde an seiner günstigen Abwehr abprallen und für den Orden selbst zum ermüdenden Schlag, ein Quell für Mutlosigkeit und Schwund.
Selbst die blitzenden Klingen und die einschüchternde Aura der oberen Ränge der Sith würden ihn nicht stoppen können, denn er war unaufhaltbar. Sie waren alles Schwächlinge, denen sein Funken Arglist fehlte. Shim'rar war der Überzeugung, ihre Unreinheiten ausnutzen zu können, denn die Macht war seine, und voller Ehrfurcht würde sein vernichtender Angriff zu einem kühlen Sieg führen. Nicht durch wilde Aggression, sondern durch einen einzelnen, entschlossenen Schuss.
Er war der boshafte Geist, der die Ignoranz der Sitz ausnutzen und beenden würde.
In dem Moment lief eine junge Twi'lek an ihm vorbei, nur bekleidet mit einem weißen Handtuch, das wenig ihrer blassblauen Haut verdeckte. Sie wirkte wie eine übernatürliche Ablenkung auf seine Gedanken, und mit einem dünnen Grinsen stand der Twi'lek auf und folgte ihr in die Erfrischungszellen. Der Sith-Orden würde warten müssen.


Hyperraum - Seelenfrachter "Freund Hain" - Shim'rar
 
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[Weltraum - STRIKE Starcraft - Hangars - Deathsquad und diverse andere Crewmitglieder]

Shion wartete vergebens im Hangar.Zusammen mit dem Deathsquad beobachtete er nervös die Soldaten,Piloten und Mechaniker die an ihm vorbeiliefen um sich in das Gefecht zu stürzen und blickte jedem ins Gesicht,um vielleicht einen zu finden,der sie nun zu ihrem Transporter bringen würde.Aber ein derartiger Befehl kam nicht.Nervös aber diszipliniert wartete das Deathsquad im Hangar,half manchmal hier,manchmal dort,verließ aber nie wirklich ihren posten.Und trotz der Disziplin wurden die besten,handausgewählten Soldaten der Starcraft nicht mal in die Nähe des Gefechts gebracht.Das zehrte sehr an ihrer Moral.Dennoch standen sie da,mit dem Rest ihrer Disziplin die sie noch hatten.Er selbst musste enttäuscht seufzen,als der angehende Jubel den Sieg der Flotte angekündigt hatte.Er wurde enttäuscht und links liegengelassen.Die jüngeren,feurigereren und undisziplinierteren ließen sich teilweise darüber aus,wie sehr sie doch in dieses Gefecht reinpassen würden.
Dies ging nun allerdings zu weit.Er versuchte,mit seiner Kommandostimme etwas Ordnung in den Tumult zu bringen.


"Ruhe!Stillgestanden verdammt!Ihr werdet docht nicht umsonst die diszipliniertesten Männer dieses Schiffes genannt,oder?!Wollt ihr diesen Ruf zunichte machen?Bewahrt gefälligst Haltung und konzentriert euch auf die vorstehenden Befehle!Und Aachtung!"

Bei den letzten Worten standen alle stramm und blickten nach vorne,ganz wie er es sich vorgestellt hatte.Shion grinste etwas,drehte sich auf dem Absatz um und stampfte nocheinmal auf.
Es stellte sich jedoch heraus,dass sie in diesem Gefecht überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommen würden.Als sie sich dann hinterher alle in ihre Kabinen zurückzogen,quatschte er selbst noch mit Sergeant Fries,der wohl ein ausgezeichneter Soldat zu sein schien.Hiernach legte er sich allerdings schlafen,denn nach dem Tumult.Aber der Schlaf dauerte nicht lange,denn er wurde von einem lauten Alarm geweckt.Die anderen beiden im Zimmer wachten ebenfalls gerade auf,waren ebenfalls so überrascht wie er.Auf ihre Frage,was denn los sei,entgegnete er nur ein Schulterzucken,bevor er schon loslief.Nun war vielleicht sein Einsatz.Schnell zu seinem Schrank,dann zog er sich zusammen mit den anderen an.Dann schloss sich die Versiegelung in seinem Helm mit einem Zischen,als er in seiner Ausrüstung steckte.Im Laufschritt gliederte er sich in die Massen in den Gängen ein.Erneut erstaunte es ihn,mit wie vielen Leuten er zusammenarbeitete.Im Hangar traf er am besprochenen Punkt die anderen Deathsquad Mitglieder.Nachdem sie alle respektvoll salutierten,gliederten sich alle in 2 Reihen nebeneinander,vorne Sgt. Fries und er.


[Hyperraum Richtung Cato Neimodia - STRIKE Starcraft - Hangars - Deathsquad und diverse andere Crewmitglieder]
 
[ Hyperraum zum Naboo-System – „Prince“– Azgeths Quartier | Exodus und Azgeth ]

Azgeths lange Antwort war wie ein Schlag für Exodus. Ein richtig kräftiger Schlag in den Bauch, dessen Schmerz einen zu Boden sinken lässt und einem dann langsam die Luft raubt.
Alisah lebte. Das war die wichtigste Information. Er hatte diesen Gedanken zwar nie laut geäußert, aber manchmal hatte er sich gefragt, ob sie die Torturen im Sith-Orden bis heute überstanden hatte. Sie lebte …
Und sie war noch Adeptin. Wer wohl ihr Meister war?
Arica?
Er hatte sie damals gebeten auf seine Tochter aufzupassen. Ob sie dieser Bitte nachgekommen war? Azgeth erzählte, Arica hätte um den Sieg über die Ordensführung gekämpft. Sie hatte den Thron des Sith-Ordens besteigen wollen. Diese Erkenntnis erfüllte Exodus mit Trauer, nicht mit Stolz. Seine einstiege Schülerin war weit gekommen – und hatte gerade deshalb verloren. Sie war den Weg der dunklen Seite weitergegangen. So weit, dass sie den obersten Rang des Ordens hätte bekleiden können. Er hatte in ihrer Ausbildung und auch danach immer probiert einen Teil ihrer Menschlichkeit zu bewahren. Trotz des Sith-Daseins, Mensch zu bleiben. Zwischenzeitlich hatte er geglaubt mit diesem Anliegen erfolgreich zu sein, aber diese Nachricht ließ ihn an einem nachhaltigen Erfolg zweifeln. Vielleicht hatte sein Weggang sogar alles noch schlimmer gemacht …

Damals als Phollow ihn für kurze Zeit zurück zum Orden geholt hatte, hatte er gesagt, Exodus‘ habe vieles unvollendet gelassen. So hatte er ihn zur Rückkehr überzeugen können. Und auch jetzt kam es ihm so vor: Die Aufgabe, der er sich mit dem Beginn von Aricas Ausbildung gestellt hatte, war unvollendet. Als Vater seiner Tochter hatte er ohnehin versagt. Vielleicht hatte Azgeth Recht. Vielleicht brauchte Alisah tatsächlich Hilfe um zurückkehren zu können? Vielleicht wollte sie schon lange, brachte aber nicht die Kraft dazu auf?
Eine Jedi-Rätin hatte Azgeth geholfen. Ob es sich dabei um ChesaraSyonette handelte? Der Jedi-Rat war klein. Außer ihr war Exodus nur Sarid Horn bekannt. Aber diese Geschichte passte einfach zu gut zu Chesara! Vermutlich war sie auf Azgeth genauso gestoßen wie auf ihn – und hatte ähnlich reagiert. Sie hatte diesen angeborenen Beschützerinstinkt. Sie konnte wahrscheinlich gar nicht anders.
Wenn sie es tatsächlich gewesen war, die Azgeth „gerettet“ hatte – wahrscheinlich war es dann gar nicht schlecht, dass sie Adrian bei seiner Suche begleiten würde.

Aber reichte das?
Konnte er die Verantwortung wirklich so leicht der Jedi-Rätin zu schieben?
Oder musste er sich ihr selbst stellen?

Exodus bekam die Frage, die Azgeth gestellt hatte kaum richtig mit. Ob er mit dem Imperator zufrieden war? Irritiert zog er die Augenbrauen zusammen und sah sie an.


„Ob ich zufrieden bin? Ich bin froh, dass es nicht Arica geworden ist. Immerhin blieb ihr das erspart.“

Sein Ton hatte eine gewisse Schärfe, klang aber gleichzeitig müde. Und traurig.

„Im Prinzip ist es mir egal. Ich halte mich aus diesem Krieg heraus. Aber wenn du schon so fragst … diesen Cybord Marrac’khar – auch wenn er sich jetzt anders nennt – an der Spitze des Ordens zu sehen, finde ich komisch. Ich hätte auch mit anderen gerechnet. Janem Menari oder Elysa Nerethin zum Beispiel. Aber scheinbar hat Marrac’khar sie übertroffen.“

Exodus zog betont gleichgültig die Schultern hoch. Das alles ging ihn nichts mehr an.

„Die Sith hatten schon immer die Angewohnheit sich gegenseitig zu zerfleischen. Das ist absolut dysfunktional. Vermutlich dienen die meisten noch nicht einmal dem Imperium. Sie dienen nur sich selbst.“

Eines interessierte Exodus dann doch noch. Azgeth schien bessere bzw. aktuellere Informationen aus dem Orden zu haben als er selbst.

„Was ist eigentlich aus Phollow geworden?“

Ob er im Endeffekt seinen Frieden gefunden hatte? Exodus hoffte es für ihn. Und auch für sich selbst. Endlich mit diesem Kapitel abschließen können ...

[ Hyperraum zum Naboo-System – „Prince“– Azgeths Quartier | Exodus und Azgeth ]
 
Hyperraum :: Richtung Cato Neimodia :: Strike „Starcraft“ :: Offiziersunterkünfte :: Aeron Vos

Aeron vernahm ein lautes und nervtötendes Geräusch, welches immer weiter anschwoll und immer lauter wurde. Es drang in seine Ohren und erfüllte allmählich seinen ganzen Körper.
Gleichzeitig als er bemerkte, dass dies der Alarm der Starcraft war, wurde er aus dem Schlaf gerissen. Es dauerte einige Sekunden, bis er voll und ganz begriff, was um ihn herum passierte. Er realisierte, was er zu tun hatte und wollte von seinem Bett aufspringen, wurde jedoch unsanft durch das Bett über ihm gebremst. Mit einem leisen Stöhnen und sich den Hinterkopf haltend sackte er zurück auf seine Matratze. Nun war er wenigstens voll und ganz wach und sogleich kamen ihm die verwirrendsten Gedanken und Erinnerungen in den Kopf geschossen.

Er musste wieder an die Schlacht bei Delastine denken. Von der Ankunft in den unzähligen Trümmerhäufen, über die abschreckende Nachricht, dass sie es mit eigenen imperialen Schiffen zu tun hatten, bis hin zum Warten im Hangar während des Gefechts und der damit verbundenen Ungeduld. Aeron erinnerte sich, wie er sich nur schwer ein Bild von den Geschehnissen machen konnte und wie er letztlich durch seine Vorgesetzten erfuhr, warum es diesen speziellen Konflikt bei Delastine gab.

Beim Gedanken an seinen obersten Vorgesetzten, Captain Frey Fogerty, wurde er von Hektik erfüllt, er vernahm erneut das laute Alarmsignal, das er in seinen Gedanken verdrängt hatte und hörte außerhalb seiner Unterkunft viele Schritte. Sofort stand er auf und versuchte sich schnellstmöglich umzuziehen. Doch dabei wurde er wieder von den nächsten Erinnerungen gebremst. Die vielen Offiziere und Ranghöheren im Hangar der „Vengeance“, die Aeron nie zuvor gesehen oder von ihnen gehört hatte. Wer waren sie? Und dieser Neimodianer, mit dem sich der Captain unterhielt. Was genau verband die beiden miteinander? Würde er diesem vielleicht irgendwo noch einmal begegnen? Und Commodore Kratas….
Die Erinnerung an die Sith ließ seinen Körper mit einer bitteren Kälte für ein paar Sekunden erstarren. Deren Ausstrahlung und die dunkle, alles verzehrende Macht, die sie umgab ….
Es kam dem jungen Unteroffizier so vor, als ob sie direkt hinter ihm stünde, doch als er sich in diesem Moment fertig angezogen hatte und sich bewaffnet zur Tür umdrehte, war niemand anderes ihm Raum.

Nun versuchte er diese Gedanken zu verdrängen. Sie waren abgeschlossen, die Schlacht war geschlagen. Als er aus seinem Zimmer trat und sich in die Massen der vorbei rennenden Truppen einreihte, bemerkte er, dass sich der imperiale Kreuzer im Hyperraum befand. Auf dem Weg zum Hangar wurde er darüber informiert, dass die Richtung nach Cato Neimodia eingeschlagen wurde und dass es dort anscheinend einen Aufstand gebe. Vos wurde bewusst, dass sie sich zuvor schon bei dem nun angesteuerten Planeten befanden, was bedeutete, dass sie in den nächsten Minuten ankommen würden.
Beim Gedanken an Cato Neimodia fiel ihm auch wieder der neimodianische Offizier auf der „Vengeance“ ein und dessen Name: Seifo Dias. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei dieser neuen Mission genau um diesen Neimodianer ging, war sehr gering, doch Aeron ließ es nicht außer Acht.

Im Hangar angekommen verschaffte er sich kurz einen Überblick über die Geschehnisse und als er das Death-Squad und Leutnant Orria sichtete, bahnte er sich seinen Weg dorthin. Es erfreute ihn seine Kameraden wieder zu sehen und er musste sich ein freundliches Lächeln verkneifen, um seine Autorität vor den Soldaten nicht in Frage zu stellen.


„Leutnant Orria! Schön Sie wieder zu sehen – entschuldigen Sie die kleine Verspätung!“

Salutierend begrüßte er seinen Vorgesetzten und die Mitglieder des Death-Squads. Es freute ihn, dass es den Anschein machte, dass sich auch Shion Orria freute, den Unteroffizier wieder zu sehen. Leider konnte Aeron in den letzten Minuten vor dem Sprung aus dem Hyperraum keine weiteren Informationen bezüglich der neuen Mission beziehen, doch das sollte sich bald ändern.

Hyperraum :: Richtung Cato Neimodia :: Strike „Starcaft“ :: Hangar :: Lt. Shion Orria, Sub.-Lt. Vos, Death-Squad, andere Soldaten und deren Vorgesetzte
 
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Weltraum - unterwegs nach Bastion – Alaton

Das kleine Raumschiff verließ die Atmosphäre des Planeten und folge in die unendlichen Weiten des schwarzen Weltalls. Alaton saß im Cockpit und rief die Koordinaten für den nächsten Hyperaumsprung ab. Er wollte vermeiden, dass sein Raumschiff während des langen Fluges in eine Sonne oder einen anderen Planeten flog. Kaum waren die Daten eingegeben übernahm der Computer die Steuerung des Schiffes.

Alaton schloss in seinem Sessel die Augen. Da er das Schiff selbst gebaut hatte wurde er jedes Mal wenn er im Hyperaum war kräftig durchgeschüttelt. Doch jetzt störte es ihn nicht. Er hatte auf Dorin viel erlebt. Er wusste nicht was er davon halten sollte. Zuerst war der Jedi nett und freundlich zu ihm gewesen, später hatte er ihn einfach aus dem Fenster im Turm geworfen. Jedis waren anscheinen fast so launisch wie Sith. Einmal sind sie nett und im nächsten Moment versuchen sie einen umzubringen. So wie die Jedis seine Eltern umgebracht hatten. Alaton lachte. Sie sahen sich als Beschützer der Schwachen und dann brachten sie selbst nur Unheil über die Galaxis. Alaton hatte keine Freunde und deshalb musste er sein Leben genießen. Die Jedis hatten schon Recht man soll nicht immer nur die Gefühle Zorn und Hass verspüren. Aber der einzige Ort wo dies möglich ist war ein Planet wo sicher nicht so viele Jedis waren. Wahrscheinlich auf Bastion. Getragen von seinen Erinnerungen nicke Alaton ein.

Er wachte erst wieder auf als das Ruckeln des Schiffes nachließ. Das Schiff hatte den Hyperaum verlassen und unter sich sah er dem Planeten Bastion. Eine neue Hoffnung auf ein neues Leben war er für Alaton er würde es genießen. Hoffentlich würde es anders werden als auf Dorin. Sein Schiff setzte zum Landeanflug an und Alaton sah den Boden immer näher kommen. Hoffentlich hatte er diesmal Glück.


Weltraum - über Bastion (setzt zum Landeanflug an) – Alaton
 
Hyperraum - Seelenfrachter "Freund Hain" - Shim'rar

Die blaue Haut der jungen Frau, der der Sith gefolgt war, erwies sich als so weich und angenehm, wie es von einer Twi'lek ihres Alters zu erwarten war. Shim'rar hatte mit der Macht ihren Geist vergleichsweise sanft berührt und ihr in Verbindung mit beruhigenden Bildern den Gedanken aufgedrängt, ihre Augen in jedem Fall geschlossen zu halten.
Während er hinter ihr durch die Tür der Erfrischungszelle geschlüpft war, bevor sie sich schloss, tastete sich das Mädchen bis zur Duschkabine und ließ dabei arglos ihr Handtuch fallen. Der lilafarbene Mann, zum Zweck der Massage ebenfalls unbekleidet, konzentrierte sich auf Ruhe, Frieden und Harmonie, und was sie sonst als eine abscheuliche Berührung empfunden hätte wurde so in ihren Gedanken zu etwas angenehmem, als er seinen Arm um ihre Hüfte legte und sich an sie drückte.
Als sie wie in Trance die Wasserdusche aktivierte traf das Wasser den Sith bitterkalt und wie ein Schock, und er fragte der sich unwillkürlich, ob es nicht besser war, wenn seine Opfer zumindest wussten, dass sie nicht ganz alleine waren.
Um den Makel auszugleichen suggerierte er ihr Bilder von Winter und eisigen Adern, und prompt erhöhte sie die Temperatur des Wassers so weit, dass Shim'rar sich zumindest trotz der beinahe tödlichen Kühlung halbwegs fähig fühlte seine Begleitung zu würdigen.
Doch aus irgendeinem Grund beschäftigte ihn das, was er auf dem Massagetisch gedacht hatte, auch wenn es eine ungewöhnliche Ablenkung war. Die Vorstellung war verlockend, den Orden der Sith zu zerfetzen, all diese Heuchler zu peinigen und schließlich dem Untergang anheim fallen zu lassen...
Doch der gleichsam magische Einfluss der heilenden Hände auf seinem Rücken war nun den subtilen Bewegungen einer nichts ahnenden Twi'lek gewichen, die ihrem persönlichen Gebot der Reinheit folgte, und er war sich nicht mehr ganz so sicher, ob er wirklich zu all dem fähig wäre, was er sich ausgemalt hatte.
Der Twi'lek hatte zwar davon gehört, dass man durch die Macht Visionen empfangen konnte, aber ihm war so etwas bisher nicht zuteil geworden. Er hatte dafür andere Talente, und er zählte die Fähigkeit, ein attraktives Wesen ohne Gewaltanwendung und - bisher - ohne Argwohn so manipulieren zu können, wie er es grade tat, zu seinen herausragensten.
Es war ein komisches Gefühl, zu tun, was er gerade tat, ohne dass seine Begleitung etwas davon mitbekam. Sie würde sich nachher an nichts erinnern können außer einer angenehm warmen Dusche. Aber obwohl sie älter war und trotz des akut entspannten Gesichtsausdrucks etwas reifer aussah als Ari'a, erinnerte sie den Mann stark an das junge Mädchen, dass im Keller seiner Immobilie auf M'haeli möglicherweise schon verhungert war.
Früher oder später würde er nach ihr sehen, und wahrscheinlich eher früher als später. Ein Teil von ihm hoffte, sie lebendig vorzufinden, aber wahrscheinlich war der einzige Unterschied der, dass er sie anschließend töten musste. Sie war schließlich ein Fehlschlag gewesen.
Sie war wie ein Tier, dass er zähmen hatte wollen, doch selbst wenn er ihr eine Schlinge mit Widerhaken um den Hals legen würde, das dumme Gör würde immernoch die Flucht wagen. Sie hatte nicht einmal die Grundlagen des Überlebens verstanden, nachdem er sie mit Worten des Tadels und quälender Berührung bis in die Seele gefoltert hatte. Sie hatte trotz unmöglicher Aussichten kein Anzeichen gezeigt, gegen ihre Panik anzukämpfen und den durchbohrenden Fallen zu entgehen, die ihr Meister ihr wieder und wieder gestellt hatte. Das Mädchen war ein geistiges Wrack, und spätestens nachdem er eine für sie schmerzhafte Bindung mit ihr eingegangen war, mussten die Trugbilder und Alpträume, die er in ihr beschworen hatte, gradezu unerträglich sein. Er hatte es gespürt, zumindest rückblickend betrachtet, wie eine Welle der Qual über ihre makellose Seele hereingebrochen war und dabei das letzte Fünkchen Moral und Hoffnung gelöscht hatte. Ein Finger des Chaos hatte sich tief in ihr Wesen gebohrt und ihre Seele zerrissen. Kein Heiler, egal wie verpflichtet, konnte ihren ursprünglichen Zustand jetzt noch wiederherstellen.
Wieso sollte er sie also behalten? Eine amüsante Gesellschaft mit blauer Haut konnte er auch woanders finden, dachte er, während er die Nähe seiner neusten Beute genoss.
Aber es wäre langweilig, Ari'a einfach so zu töten. Sie war als Schülerin kläglich gescheitert, taugte aber noch für Zielübungen und vielleicht privatem Vergnügen. Er konnte sie nicht gehen lassen, denn irgendwo in ihrem durch Angst und Dummheit vergifteten Herzen mochte noch der Wille stecken, ihn zu verraten, sobald sie weit genug von seiner Ruine weg war.
Aber es gab noch etwas anderes, das den Sith beschäftigte. Er hatte aus dem Gör ein Werkzeug machen wollen, und das war ihm nicht gelungen. Warum also sollte er nicht versuchen, einen anderen Schüler zu finden, den er besser manipulieren und ausbeuten konnte? Jemanden, dessen Geist er brechen, dessen Fleisch er verderben konnte, um ihn zu einer Waffe zu machen?
Vielleicht jemanden, dessen Hochnäsigkeit ein Echo der Arroganz der Meister war, der nichts von seiner eigenen Zerbrechlichkeit wusste, bis Shim'rar ihm geistige Fesseln anlegte und ihn zu einem Märtyrer ausbildete, der sich mit dem Feuer des Eiferers auf die Feinde des Twi'lek stürzen und sie ohne Rücksicht auf Verluste niedermachen würde.
Aber Vorsicht war geboten. Während Shim'rar die Gewandtheit der jungen Frau auskostete und genoss wusste er zugleich, dass ein Schüler ein Risiko darstellte. Vielleicht konnte er ihn nicht kontrollieren, vielleicht spannte ihm ein anderer Sith seine Waffe aus, wenn er jemanden wählte, der bereits im Orden bekannt war.
Doch nichts war ohne Risiko, und nachdem Ari'a seine Vision für sie durch Bedauern ihres Ablebens als Zeitverschwenderin ersetzt hatte, wusste der Mann ohnehin nicht, womit er seine Zeit verbringen sollte. Er würde Arica besuchen, und mehr, wenn die Situation es zuließ, aber für den Moment, so wurde es ihm bewusst, kam er nur auf einem Grund nach Bastion.
Ein neuer Schüler, jemand "offizielles", damit er weiter seine Vorgesetzten in der Überzeugung belassen konnte, er, Shim'rar, wäre ein treuer Diener des Ordens. Doch in Wirklichkeit würde er versuchen, diesen potentiellen Schüler zu manipulieren und seine Loyalität zum Orden zu spalten. Falls ihm das gelänge hätte er doch einen Verbündeten, wenn auch einen geschwächten, der mit ihm gemeinsam rennen und gemeinsam zuschlagen würde, wenn es in seinen Plan passte, und der zu der hämischen Freude des Twi'lek dem Ruf zur Opferung bereitwillig folgen würde.
Aber eins nach dem anderen. Sein aktuelles Spielzeug, die in ihrem Kopf alleine unter der Dusche stand, bewegte sich immer energischer, und riss Shim'rar so aus seinen Träumereien von verdorbener Macht.
Keine fünf Minuten später ging Shim'rar durch die Gänge des Schiffes, ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen. Er hatte das Mädchen in der Dusche gelassen, und nach wenigen Minuten würde sich seine Suggestion auflösen, und sie würde wieder ein normales Leben führen. Eine Abwechslung, nachdem er früher bei vielen seiner Opfer unvorsichtig gewesen war und deren Geist gebrochen hatte. Mittlerweile hatte er erkannt, wie viel mächtiger subtile Manipulationen seien konnten.
In seinem Quartier angekommen, das bis vor einigen Tagen dem Kapitän gehört hatte, holte der Sith das Holocron des alten Meisters hervor, das er aus den Archiven des Sith-Ordens entwendet hatte. Wie üblich stellte er es auf den Emitter seines Lichtschwertes und berührte es mit der Macht. Das holographische Bild von Meister Pai Mei erschien in der Luft darüber.


Was? Kannst du nicht anklopfen?

War der Orden schon immer so?

Was meinst du? Deine Worte zeigen deine Umnachtung, dummer Kerl!

Shim'rar lächelte, und setzte sich auf das Bett, während er Pai Mei auf dem Tisch stehen ließ, das Holocron weiterhin auf dem Emitter des Lichtschwertes stehend, nur als Versicherung gegen dumme Ideen des Wächters des Holocrons. Vielleicht gab es nichts zu befürchten, aber Shim'rar hatte kein Interesse an solch einer Glaubensprüfung.

Mag sein, aber du wirst meine Frage beantworten. War der Orden schon immer so dumm und dekadent wie heute?

Das Holo warf ihm ein wütendes Starren zu, gleichsam ein Blick aus dem jenseits, doch der Sith kümmerte sich nicht darum und ignorierte das leichte wandernde Ziehen an seinem linken Auge.

Sie haben nie die wahre Ermächtigung der dunklen Seite verstanden, nein.

gab Pai Mei schließlich zu.

Den Massen war es noch nie vergönnt, die Wahrheit zu erkennen, und die meisten Anführer waren wie betrunkene Meister, die glaubten, sie wären am stärksten. Sie brannten mit der Wut ihrer Vorfahren, doch das kleinste Zeichen der Unsicherheit wurde für sie zum Todesomen - diese Meister standen auf schwankendem Boden, und das erschwerte es ihnen, ihre wahre Macht zu erkennen und zu nutzen. Immer wieder fielen sie, wenn die dunkle Seite ihre Essenz zurückforderte.

Ein einfaches Ja oder Neun hätte genügt.

Pai Mei warf seinen holographischen Bart über seine Schulter.

Ja.

Danke. Ich nehme an du kennst diese Geheimnisse und Wahrheiten? Und du wirst diese Bürde mit mir teilen, wenn ich dir beweise, dass ich es wert bin?

Nein. Ich werde dir sagen, was ich weiß, wenn ich es will - oder nicht. Wenn du mich beeindrucken willst, dann ruf mich wieder. Aber lass dein Lichtschwert am Gürtel. Dieses Holocron darf nicht angerührt werden. Ich kann dich lehren, aber glaube nicht, dass ich muss.

Damit verschwand das Bild, und für einen Moment starrte Shim'rar an die Stelle dahinter an der Wand. Dann raffte er sich auf, packte den Schatz wieder ein und verstaute seine Waffe. Er Schließlich zog er sich wieder an, und sah auf den Chronometer an der Wand.
Das Schiff war in der Zwischenzeit gelandet, und er war spät dran, um auszusteigen. Auf dem Weg nach draussen sah er die blaue Twi'lek wieder, die allem Anschein nach mit ihrem Freund reiste. Sie wirkte glücklich, verträumt und zufrieden. Shim'rar musste grinsen, als er an ihr vorbei ging, und fragte sich, wo er seine Schritte hinlenken sollte, um einen Schüler zu finden. Er durfte nicht zu tief im Orden verstrickt sein. Eine leuchtende Holoreklame zog seinen Blick auf sich, nicht durch weibliche Kurven, sondern die eleganten Rundungen eines Podracers. Es war ein genauso guter Jagdgrund wie jeder andere, und für einen Drink war es nie zu früh - oder spät.


Bastion - Swoop-Bar - Shim'rar

[OP]Keine Sorge, die letzten Posts waren Spezialprojekte, normal sind die kürzer :D[/OP]
 
- [Hyperraum zum Naboo-System - "Prince" - Cockpit] - alone

Hyperraumsprünge waren eine Qual. Man hatte nichts zu tun, langweilte sich dementsprechend zu Tode und alles zog sich noch mehr in die Länge also sowieso schon. Selbst der minimale Vorsprung in der Zeit half da nicht weiter. Auf großen Passagierlinern gab es hingegen immer was zu tun und ebenso auf Kriegsschiffen. Auf letzteren beschäftigte man sich entweder in der Kantine mit Karten, Alkohol und Geschichten oder man wurde im Simulator oder in den Trainingsräumen durch die Tretmühle gejagt. Passagierschiffe waren da wieder eine ganz andere Kategorie. Im Normalfall ausgestattet wie eine kleine Stadt kam dort garantiert niemals Langeweile auf und die Reise ging schneller vorbei als man hoffte. Leider traf dies alles nicht auf kleine 'Reiseunternehmen' zu. Egal ob Schmuggler oder Eigenständige mit einem eigenen Shuttle oder Frachter, es gab nicht genug zu tun und mit seinen Passagieren pflegte man normalerweise auch nicht gerade einen Kontakt, der die Reise verkürzen würde. Jace schnaubte. Bei den Passagieren war das auch kein Wunder! Wenigstens würde diese Reise in Kürze erst einmal unterbrochen werden und wenn sie dann später wieder unterwegs wären, würde er bestimmt genug zu tun haben. Schließlich musste man auch irgendwann einen richtigen Plan entwerfen und vermutlich galt es auch noch Wogen zu glätten.

Ein gedämpftes Piepen erklang und kündigte damit den Rückfall in wenigen Minuten an. Endlich. Sein Blick huschte über die Kontrollen und Displays. Alles lief nach Plan, nirgendwo war auch nur das kleinste bisschen rot zu sehen. Perfekt. Dann sollte der Rest ein Kinderspiel werden. Rückfall, Wingston eine ID anfertigen und es Noa vorschlagen. Landen, Kontrollen überstehen, Azgeth verabschieden, Jedi informieren und an Bord nehmen. Kurze Diskussion, Abflug, Hyperraumsprung fertig. Mit einem schwachen Lächeln betrachtete er den wirbelnden Hyperraum. Wenn das mal alles so einfach wäre, bis vor wenigen Tagen hatte er es noch für so einfach gehalten. Nur leider hatte er gewisse Faktoren nicht als ein derart großes Problem gesehen und andere waren ihm überhaupt nicht aufgefallen. Schöner Mist. Er schüttelte den Kopf und nahm die, in saubere Stiefel gehüllten, Füße von der Steuerkonsole und aktivierte das Interkom.


"Ladys and Gentleman, wir erreichen in Kürze unser Ziel-System und ich möchte sie bitten sich auf die Ankunft vorzubereiten.", teilte er seinen Passagieren mit.

Was wäre jetzt am sinnvollsten? Erst Wingston eine ID zu verpassen oder erst Noa fragen ob sie eine benötigte? Beide gleichzeitig hier antanzen zu lassen wäre wohl nicht die beste Idee. Im Großen und Ganzen war es egal. Er würde so oder so mit Beiden sprechen müssen, von daher:


"Noa würdest Du bitte mal hier rauf ins Cockpit kommen?", entschloss er sich für die Widerstandskämpferin. Um Wingston würde er sich dann danach kümmern.

Er deaktivierte das Interkom wieder und drehte sich mit dem Sitz zur Seite und holte das Gerät zum bearbeiten einer ID wieder hervor und legte es auf einen freien Bereich der Konsole, ebenso zwei unbearbeitete IDs. Diese würde er dann noch ausfüllen können und hätte noch zwei weitere für die beiden Jedi übrig, schließlich mussten sie auch ohne weiteres in den Imperialen Raum einreisen können. Noa und Wingston würden dort dann ihre richtigen IDs benutzen können. Er selbst würde überall als Owen Nathen einreisen, mit einer imperialen ID - schließlich hatte Owen sich noch nichts zu Schulden kommen lassen. Jace grinste und ein weiteres akustisches Signal und ein Blinken kündigten den Rückfall in den Normalraum für in dreißig Sekunden an.

Der Pilot setzte sich auf und legte die Hände auf die Steuerkonsole. Ein Knüppel war ihm immer noch lieber, ebenso ein Sternenjäger als dieser Klotz. Leider alles nicht zu bewerkstelligen, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Der Countdown auf dem HUD zählte unablässig herunter. Zehn Sekunden noch. Wenn Noa sich beeilte würde sie den Rückfall noch mitbekommen. Aber wie kam er jetzt darauf? Fünf...vier...drei...zwei...eins...und mit einem fast unmerklichen Ruck zerbarst der Tunnel aus Licht und die Horizon-Yacht kehrte in den Normalraum zurück. Jace' Finger huschten über die Konsole und riefen den Status verschiedener Geräte und Systeme ab, die Sensoren brachten alles auf den Schirm was sie in der kurzen Zeit aufnehmen konnten und die Systeme für den Sublichtbetrieb fuhren hoch und die Farben wechselten von gelb oder grau zu grün und damit zu einhundert prozentiger Einsatzbereitschaft. Der Kurs, welcher sie in einem langen Bogen auf Naboo zu tragen würd, war auch bereits eingegeben, doch statt den Autopiloten zu aktivieren, steuerte Jace die Yacht selbst...


- [Naboo-System - Kurs auf Naboo - "Prince" - Cockpit] - allein

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Hyperraum/ Richtung Cato Neimodia/ STRIKE Starcraft/ Brücke/ Frey, Crew

Frey koordinierte wie immer die Vorbereitungen zu dem bevorstehenden Einsatz. Allerdings war das nicht das gewohnte bemannen der Geschütze um sich auf die Konfrontation von Schlachtschiffen vorzubereiten, sondern ein Einsatz der Bodentruppen. Es ging darum, einen Aufstand in Schach zu halten und eine Truppe Soldaten und den Captain der Basileia zu retten. Es musste schnell gehen, das war das wichtigste. Wer weiß wie viel Zeit Captain Dias und seinen Leuten noch blieb.

"Ich möchte Lieutnant Orria, Sub-Lieutnant Vos und Sergeant Fries in einer Minute im kleinen Besprechungsraum haben. Rufen sie außerdem noch General Ballei. Sobald wir aus dem Hyperraum gesprungen sind, stellen Sie eine Verbindung zur Basileia her und stellen sie zum Besprechungsraum durch. Lieutnant Cewell, die Brücke gehört ihnen."

Und mit den Worten drehte Frey sich um und fuhr mit dem Turbolift auf die Ebene, in der die Besprechungsräume lagen, in denen man üblicherweise die Vorbereitungen zu einer Schlacht, wichtige Sitzungen der Offiziere oder Vorlesungen zu Taktiken der Boden- und Fligertruppen abhielt. Und dem Captain der Starcraft viel es nicht schwer, welchen Leuten er das Primärziel, die Rettung des grünen Captains, anvertraute. Das Death-Squad und seine beiden Offizieren waren zweifellos die fähigsten Männer auf seinem Schiff. Man musste diese Rettungsaktion allerdings mit dem Victory-Sternenzerstörer koordinieren, ansonsten konnten sich die Truppen in die Quere kommen. Wenn man zusammenarbeiten würde, würde diese Mission eher ein Erfolg werden.

Als die Türe von Besprechungsraum 14, dem kleinsten Besprechunsraum in dem großen Kreuzer, warteten die drei Leute vom Death-Squad schon auf ihn. Als sie ihn sahen, sprangen sie von ihren Stühlen und salutierten. Ihre Helme lagen auf dem Tisch. Dass die beiden Offiziere ebenfalls die weiße Sturmtruppenrüstung trugen war seltsam, allerdings konnte Frey sie verstehen. Die weiße Rüstung der Sturmtruppen bot bei einem Einsatz mehr Schutz als die olivgrünen Brustpanzer mit den seltsam geformten Helmen der imperialen Infanteristen. Und da sie zu seinen besten Leuten zählten, nahm er diesen Verstoß gegen die Rangordnung ihnen nicht übel.


"Gentleman, es gibt wieder zu tun. Wir werden in fünf Minuten aus dem Hyperraum treten. Unser Ziel ist der Planet Cato Neimodia. Wir werden dann eine Verbindung zu dem Victory-Sternenzerstörer Basileia aufbauen und mit ihr unser Vorgehen besprechen. General Ballei wird noch zu uns stoßen. Sobald er da ist, werde ich Ihnen unsere momentanen Ziele nennen."

Innerlich war Frey schon wieder auf den General wütend. Wenn er sagte, dass er in einer Minute seine Leute haben wollte, dann hatten diese auch in einer Minute zu erscheinen. Der General untergrub somit seine Autorität. Er würde mit ihm nach diesem Einsatz wohl ein ernstes Wort reden müssen.

Vier Minuten später traf Ballei ein. Er entschuldigte sich nicht einmal sondern tat einfach so, als ob er pünktlich gekommen wäre. Sane funkelte ihn böse an, aber anscheinend merkte er das nicht einmal.


"Da General Ballei nun auch hier ist, möchte ich Ihnen darlegen, um was es geht. Auf Cato Neimodia herrscht Aufruhr. Es fehlt nicht mehr viel zu einem ausgewachsenen Aufstand. Und in mitten dieses Aufstandes sitzt Captain Dias und ein paar seiner Leute fest. Laut unseren Informationen ist Captain Dias schwer verletzt. Unser vorgehen werden wir jetzt mit der Basileia planen. Da wir in wenigen Sekunden aus dem Hyperraum springen, können wir gleich mit ihr Verbindung aufnehmen."

Um seinen Satz noch zu untermauern, gab es einen kräftigen Ruck und kurz darauf flimmerte es in der Mitte des Tisches und ein Hologramm von einem Offizier der Basileia erschien. Gemeinsam planten sie den Einsatz: Die Basileia würde zwei Squads Sturmtruppen stellen, welche sich von der Westseite der Stadt näherten, die Starcraft ein Squad, welches von der Ostseite kommen würde. Das wichtigste dabei war, dass sie unentdeckt bleiben mussten. Wenn die aufständischen Zivilisten die kleine Anzahl von Sturmtruppen sehen würden, würden sie sich wahrscheinlich auf sie stürzen. Des weiteren sollten imperiale Infanteristen mit leichten Kampfläufern die Hauptstraße entlang vorrücken.

"Vielen Dank, Lieutnant. Packen wir es an."

Der Hologramm-Lieutnant salutierte und verschwand.

"General, kümmern sie sich darum, dass die Offiziere der Infanterie informiert werden. Das Death-Squad geht zu seinem Transporter. Es wird sofort losgehen. Viel Glück ihnen allen."

Die drei Männer in den weißen Rüstungen sprangen auf, salutierten, schnappten ihre Helme und rannten aus dem Raum. Der General lies sich Zeit, was Frey nur noch wütender machte.

Orbit um Cato Neimodia/ STRIKE Starcraft/ Besprechungsraum 14/ Frey, General Ballei
 
[ Hyperraum │Richtung Cato Neimodia │ Strike „Starcraft“ │ Hangar ] Lt. Orria, Sub.-Lt. Vos, Death-Squad, andere Soldaten und deren Vorgesetzte

Aeron überblickte die Truppen des Death-Squads. Alles stolze Männer, die viele Kampfeinsätze miterlebt und dabei viele Erfahrungen gesammelt hatten. Sie blickten zu ihm auf und er war es, der ihnen Befehle geben durfte. Ein Gefühl von Macht und Verantwortung, an das er sich immer mehr gewöhnte. Er war sich sicher, dass er bei diesem Einsatz auch zum Zuge kommen würde und dass er seine ersten richtigen Kampferfahrungen als Unteroffizier machen konnte.

„Männer! Macht euch bereit! Bei Delastine brauchte man uns nicht, doch ich bin mir sicher, dass heute der Tag ist, an dem man uns brauchen wird! In wenigen Minuten werden wir den Hyperraum verlassen und dann wird sich zeigen, was zu tun ist!“

Aeron war sich sicher, dass seine Männer jetzt schon bereit waren, doch zur Ermutigung und um zu verdeutlichen, wie wichtig sie waren, sagte er es ihnen noch einmal. Er merkte schnell, wie heiß diese Jungs darauf waren, diesen Kreuzer endlich zu verlassen und auf den Feind zu schießen. Obgleich es diesmal wohl wieder keine Republikaner, aber zumindest auch keine eigenen imperialen Truppen, waren.

In diesem Moment kam ein Offizier angerannt, der den beiden Vorgesetzten des Death-Squads anwies, sich schnellstmöglich in Besprechungssaal 14 einzufinden. Der Captain würde sie dort erwarten. Orria und Vos sahen sich kurz an, nickten und rannten los.
Wahrscheinlich würde es sich um den bevorstehenden Auftrag handeln. Da war sich Aeron sicher. Und wahrscheinlich spielte das Death-Squad hierbei eine entscheidende Rolle, weswegen die Offiziere nun zusammengerufen wurden, um die Taktik und die Vorgehensweise zu besprechen.

Saal 14 war schnell erreicht und die beiden Offiziere schritten hinein. Sie begrüßten Sergeant Fries, der bereits anwesend war und setzten sich zu ihm. Aeron war erfreut, dass Captain Fogerty noch nicht da war, was bedeutete, dass die beiden rechtzeitig kamen. Er machte sich Gedanken, wie viele Offiziere oder Ranghöhere wohl noch kommen sollten, um sich das Ausmaß der bevorstehenden Mission zu verdeutlichen. Viele konnten es nicht mehr werden, dafür war der Besprechungsraum etwas zu klein, was Aeron innerlich etwas beruhigte, da er teilweise von der letzten gewaltigen Schlacht noch so mitgenommen war.
Die Tür öffnete sich und Frey Fogerty trat ein. Die drei sprangen zeitgleich von ihren Stühlen, salutierten, warteten bis sich der Captain setzte und taten es ihm dann gleich.

"Gentleman, es gibt wieder zu tun. Wir werden in fünf Minuten aus dem Hyperraum treten. Unser Ziel ist der Planet Cato Neimodia. Wir werden dann eine Verbindung zu dem Victory-Sternenzerstörer Basileia aufbauen und mit ihr unser Vorgehen besprechen. General Ballei wird noch zu uns stoßen. Sobald er da ist, werde ich Ihnen unsere momentanen Ziele nennen."

Basileia. Das war der Name von Seifo Dias’ Schiff. Aerons Vermutung hatte sich also doch bestätigt und es war derselbe Neimodianer, der bei der Schlacht bei Delastine auch beteiligt war. Das der General, von dem Aeron noch nie etwas gehört hatte, nicht eintraf, war sehr verwunderlich. Wenn man von einem Unteroffizier schon verlangen durfte, innerhalb von einer Minute irgendwo zu erscheinen, dann wäre das wohl für einen General keine sonderlich große Aufgabe. Doch anscheinend schon. Kurz darauf traf General Ballei dann doch noch ein und der Captain fuhr fort.

"Da General Ballei nun auch hier ist, möchte ich Ihnen darlegen, um was es geht. Auf Cato Neimodia herrscht Aufruhr. Es fehlt nicht mehr viel zu einem ausgewachsenen Aufstand. Und in mitten dieses Aufstandes sitzt Captain Dias und ein paar seiner Leute fest. Laut unseren Informationen ist Captain Dias schwer verletzt. Unser Vorgehen werden wir jetzt mit der Basileia planen. Da wir in wenigen Sekunden aus dem Hyperraum springen, können wir gleich mit ihr Verbindung aufnehmen."

Kurz nachdem er geendet hatte, befand sich der Kreuzer wieder im Normalraum und ein Hologramm erschien auf dem Tisch vor ihnen. Es war ein Offizier der Basileia, der mit ihnen zusammen nun die Vorgehensweisen besprach. Man hatte sich schnell geeinigt und die drei Offiziere des Squads wurden wieder zurück in die Hangars geschickt.

„Männer! Wie ihr erwartet und sicherlich schon festgestellt habt, geht es nach Cato Neimodia! Es handelt sich um einen Aufstand, in welchem sich ein verbündeter Captain befindet. Diesen gilt es zu retten! Wir sind eine der wenigen Kampftruppen der Starcraft, die hierfür ausgewählt wurden, also nehmt die Sache mit Respekt entgegen! Und jetzt ab in den Transporter, genaueres erfahrt ihr, wenn wir unten sind! Los!“

[ Orbit um Cato Neimodia │Strike „Starcraft“ │ Hangar ] Sgt. Fries, Lt. Orria, Sub.-Lt. Vos, Death-Squad
 
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[ Orbit von Bastion | Fähre - Takeshi & Serenety & Sith-Begleiter ]

Sie fuhren nach Hause. Auf der einen Seite beruhigte sie dies auf deren machte es ihr gleichzeitig Angst. Was war dieses zu Hause und wo war es? Sie wusste es nicht und dennoch wollte sie es nicht einmal wissen. Es genügt dass er bei ihr war und dass er sie schützte, dass er sie im Arm hielt und ihr damit eine Festigkeit gab. Doch gleichzeitig tobte es in ihr. Tobte es in ihrem inneren, denn was geschah durfte nicht geschehen. Sie war nicht diese Frau, war es noch nie gewesen. War es die Angst, die Panik oder ein Schachzug ihres Unterbewusstseins? Vielleicht traf alles zu. Sicher war dass sein Zorn verfolgen war und er sie nun aus einem anderen Blickwinkel betrachtete. Dies verschaffte ihr gewisse Vorteile, die sie vielleicht später nutzen konnte. Angst durfte sie keine Zeigen, denn dies bedeutete Schwäche und und jene durfte sie sich nicht erlauben. Ihre Erziehung verbot es ihr und gleichzeitig auch ihre innere Stärke. Wenn sie überleben wollte, ohne großen schaden zu nehmen, würde sie vorerst mitspielen müssen.

Seine eigenen Finger legten sich auf ihren während er sie zu seinem Mund führte und ihren Zeigefinger umschloss. In diesem Moment erwachte sie wieder. Er war ausschlaggebend dafür dass sie wieder zu sich selbst fand und im nächsten Moment den Ekel unterdrücken musste der in ihr Aufstieg. Aber sie wusste, dass sie jetzt ihre Hand nicht fortziehen konnte ohne dass er Verdacht schöpfte. Sie würde verharren müssen ob es ihr Gefiel oder nicht. Es kostete sie einiges nicht ihre Hand fort zu ziehen und dem Drang zu widerstehen ihn von sich zu stoßen. Er mochte es schaffen sie in ihren Bann zu ziehen aber ebenso schaffte er auch eine Ekel in ihr hervorzurufen bei dem ihr fast schlecht wurde. Letztlich entzog sie ihm die Hand doch um ihm somit nicht die Gelegenheit zu geben noch weiter gehen zu können. Einen kurzen Moment sah sie ihn noch an, dann setzte sie sich erneut auf einen der Sessel.

Ihr tat der Kopf mittlerweile weh wobei sich Übelkeit dazu gesellte. Sie wusste nicht wie lange sie noch standhalten würde und wann dies alles zu viel werden würde. Die letzten Wochen waren Anstrengend gewesen, dazu kamen die Uneinigkeiten mit Toji sowie die Anstrengungen und Strapazen der Missionen. Sie war schon einmal umgekippt und es würde nur eine Frage der Zeit sein ehe dies ein zweites mal geschah. Sie war müde, da sie länger nicht geschlafen hatte und trotz allem würde sie es hier nicht können aus Angst, dass etwas geschehen könnte. Wie viel lieber wäre sie jetzt an Bord der Musashi und wie viel lieber würde sie Toji ertragen, der trotz allem das kleiner Übel war, von dem sie aber wusste, dass sie in Sicherheit war.

Serenety schloss die Augen und versuchte die Übelkeit, die noch immer in ihrem Magen tobte herunter zu schlucken. Es gelang ihr nur allmählich. Ihre Gedanken, die sich einfach nicht ordnen wollten zogen ihre Bahnen und glitten zu ihrer Mutter, die sich fürchterliche Sorgen machen musste. Sicherlich hatte diese schon wer weiß wen Informiert und vielleicht suchte man schon nach ihr. Doch wie sollte man sie finden?! Ihr blieb nur die Hoffnung gefunden zu werden und dies rechtzeitig ehe vielleicht noch etwas geschah und sie ihr Leben verlor war die Unbeherrschtheit ihres Entführers ihn übermannte. Tief in ihrem inneren wünschte sie sich aber auch dass Toji nach ihr suchte. Woher dieser Wunsch kam wusste sie nicht und es spielte keine Rolle. Sie wollte nur fort von ihr, in Sicherheit sein.

Sie spürte wie die Fähre in den Hyperraum sprange und ihr Magen zog sich von neuem zusammen. Jetzt wo sie den Orbit um Bastion verließen würde es fast unmöglich sein sie zu finden und damit schwand auch ein Stück die Hoffnung die Seren bisher noch gehabt hatte. Trotz allem blieb sie stark. Die kommenden Stunden würde sie hell wach sein müssen und aufmerksam. Sie würde nichts aus den Augen lassen und sie durfte sich keinen Fehler erlauben. Sie war eine Frau ihres Volkes und sie war eine Kriegerin. Sie war stark und diese Stärke würde sie als Waffe gebrauchen. Sie würde ihre Stärke gegen ihn verwenden, wenn auch auf geschicktere Weise. Er würde nicht merken dürfen, dass sie sich unter Kontrolle hatte und und ihm nur etwas vormachte. Sollte er dies Erfahren, auf irgendeine Weise, dann würde dies für sie bedeuten dass sie die Hölle auf Erden erleben würde. Dessen musste sie sich stets bewusst sein. Sie musste versuchen sich nicht von ihm einnehmen zu lassen, denn Ansonsten würde vielleicht sogar sie verlieren. Im inneren Bettete sie darum so bald wie möglich gefunden zu werden.


[ Hyperraum | Fähre - Takeshi & Serenety & Sith-Begleiter ]
 
[Hyperraum - Richtung Cato Neimodia - STRIKE Starcraft - Hangars - Deathsquad und diverse andere Crewmitglieder]

Shion wartete in dem riesigen,mit Trubel und Soldaten gefüllten Hangar zusammen mit dem Deathsquad.Er blickte an sich hinab,die glänzende,weißpolierte Rüstung in augenschein nehmend.Respektvoll streichelte er kurz den Purpurroten Leutnantsstreifen entlang,der ihn so mit Stolz erfüllte.Er musste nocheinmal daran denken.So richtig konnte er sich nichtmehr an das Gefecht erinnern,welches ihm mit viel Blut die Beförderung eingebracht hat.
Zuerst stieg ihm das glorreiche stürmen über die Barrikade,welche von einem Haufen Maulwürfe,die sich unbemerkt in die Schiffsbesatzung eingegraben hatten,ein.Sein zufriedenes Lächeln,als er seinem Captain aus der Patsche helfen konnte.Diese Erinnerungen zauberten ein Lächeln auf sein Gesicht.Aber dann fielen ihm wieder der Geruch des Verbrannten Fleisches ein,die gequälten Schreie von sterbenden Menschen ein,Imperialen sowie die der Piraten.Und das schmerzte ihn zutiefst,genau wie die Erinnerung an das Gefecht mit den Imperialen Truppen,an welchem sie vor kurzen Teilgenommen hatten.Er konnte nur hilflos zusehen,wie mehrere imperiale Schiffe und somit tausende imperiale Soldaten im Weltall verendeten.Diese Erinnerungen wiederum Ließen ihn die Augen zusammenkneifen und den Kopf schütteln,als er aus seinen Gedanken gerissen wurde.


"Leutnant Orria! Schön Sie wieder zu sehen – entschuldigen Sie die kleine Verspätung!"

Glücklich drehte er sich um,teils daraus,dass ihn jemand aus seinem Alptraum gerettet hatte,größtenteils aber weil er Aeron wiedersehen konnte.Mit einem herzlichen Lächeln schritt er auf den Sub-Leutnant zu und hätte ihm beinahe die Hand gedrückt,wäre seinem Gegenüber nicht der rettende Salut zuvorgekommen,der Shion vor einem furchtbaren Fauxpas bewahrte.Er selbst erwiderte den Salut,genau wie der Rest des Deathsquads.

"Oh,Hallo Leutnant Vos!Ebenfalls,schön sie zu sehen.Machen sie sich keine Sorgen,das Gefecht hat noch nicht angefangen."

Nach einer kurzen Unterhaltung mit Vos kam auch schon ein kleiner,pockennarbiger Soldat angelaufen,der Sub-Leutnant Vos,Leutnant Orria und Sergeant Fries in den Besprechungsraum 14 beorderte.Schnell zeigte er auf den rangnächsten Soldaten des Deathsquad,dessen Namen ihm in der Hektik nicht einfiel und überreichte ihm das Kommando.Der salutierte,stampfte auf und rief zur Achtung auf.Die Disziplin des Squads ließ Shion´s Herz warm werden.Er vergötterte Disziplin und Befehlsbereitschaft.Also los,er drehte sich zu den beiden Leutnants und nickte ihnen zu,bevor sie sich schon zum Besprechungsraum 14 begaben.Der Weg dorthin war nicht so einfach,es herrschte ein sehr sehr großer Trubel an Bord.Immer wieder wurde er angerempelt,natürlich nicht ohne ein "Tut mir leid,Sir!" das ihn erneut mit Stolz auf seinen Rang erfüllte und ihm erneut demonstrierte,wie viel Respekt ihm nun eingebracht wurde.
Als sie dann vor dem Besprechungsraum standen und die Türen sich öffneten,bot sich zuerst ein recht kleiner,leerer Raum mit einem Tisch in der Mitte,einem Holoprojektor und einigen Stühlen.Er räusperte sich und setzte sich sogleich hin.

Als er da so saß,neben den beiden Leutnants,blickte er den Helm an,den er auf den Tisch gelegt hatte.Der rote Streifen,poliert und gewaschen wollte ihm nicht aus dem Kopf gehen.Aber da kam auch schon Captain Fogerty rein.Voller Respekt standen alle drei Männer auf und salutierten,absolut stramm und gerade stehend.Nachdem der Captain es ihnen gleichgetan hatte,setzten sich alle und es wurde mit der Einsatzbesprechung in dem kleinen Raum begonnen.


"Gentleman, es gibt wieder zu tun. Wir werden in fünf Minuten aus dem Hyperraum treten. Unser Ziel ist der Planet Cato Neimodia. Wir werden dann eine Verbindung zu dem Victory-Sternenzerstörer Basileia aufbauen und mit ihr unser Vorgehen besprechen. General Ballei wird noch zu uns stoßen. Sobald er da ist, werde ich Ihnen unsere momentanen Ziele nennen."

Cato Neimodia war also wieder das Ziel.Jener Planet,von dem er schon oft gehört hatte,ihn aber nie zu Gesicht bekam,lediglich auf Bildern.Aber der Gedanke an die Basileia erheiterte ihn.Shion hatte Captain Seifo Dias zwar nur einmal gesehen und auch nur ein paar wenige Worte mit ihm gewechselt,aber er freute sich für ihn,immerhin hatte er einen großen Sternenzerstörer unter seinen Besitz bekommen.Kurz nach dem kleinen Briefing trat ein etwas älterer,mit Epauletten und Abzeichen geschmückter Mann hinein,vor dem erneut alle salutierten.


"Da General Ballei nun auch hier ist, möchte ich Ihnen darlegen, um was es geht. Auf Cato Neimodia herrscht Aufruhr. Es fehlt nicht mehr viel zu einem ausgewachsenen Aufstand. Und in mitten dieses Aufstandes sitzt Captain Dias und ein paar seiner Leute fest. Laut unseren Informationen ist Captain Dias schwer verletzt. Unser vorgehen werden wir jetzt mit der Basileia planen. Da wir in wenigen Sekunden aus dem Hyperraum springen, können wir gleich mit ihr Verbindung aufnehmen."


General Ballei?Er hatte nie von ihm gehört,dennoch wirkte er recht gleichgültig und unwissend.Aber er machte sich darüber keine Gedanken sondern lehnte sich vor und beobachtete den jungen Leutnant der "Basileia",welcher auf dem Holoprojektor erschien.
Nur das Deathsquad,zusammen mit einigen wenigen Infanteristen und zwei Squads der Basileia sollte eine ganze Aufruhr niederbringen.Mal sehen,ob sie dies bewältigten.Aber immerhin waren sie ja nicht umsonst im Deathsquad.

Viel zu bereden gab es nicht,sondern nur wieder Salut und schon begaben die drei Leutnants sich mit ihren Helmen diszipliniert nach draußen.
Schon wieder hielt Aeron eine Rede,an die Shion sich nicht rantraute.Er lächelte und klopfte dem jungen Leutnant lobend auf die Schulter,bevor die Deathsquads sich in ihren Transporter begaben.


[Orbit um Cato Neimodia - STRIKE Starcraft - Hangars - Deathsquad und diverse andere Crewmitglieder]
 
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[ Hyperraum | nach Ord Biniir | VSD II „Pandora“ | Brücke | mit der Brückencrew ]

Mit einem schnellen Satz hatte die „Pandora“, ein alter Victory-Sternzerstörer, das System von Yaga Minor verlassen. Nun war das reaktivierte Kriegsschiff auf dem direkten Weg nach Ord Biniir, denn ein Treffen mit der fernen „Umbra“, einem Vindicator-Kreuzer, stand bevor. Serenety Akaji war vor wenigen Standardminuten von Kriminellen entführt worden und nun wollten die beiden imperialen Kommandanten eine blitzartige Rettungsoperation vornehmen. Kein einziger Krimineller durfte der imperialen Ordnung eine Schmach, eine Demütigung, eine Schande dieser Art zufügen. Trotz allem mussten sich die zwei Flottenoffiziere an Regeln halten, weil die zwei nicht über die ausreichenden Kompetenzen für eine militärische Aktion dieser Größenordnung verfügten. Sie begangen bewusst einen Regelbruch, um Serenety zu retten.

Einzelne Farben zogen in einem gleißenden Weiß an dem großen Panoramafenster vorbei. Cpt. Toji Murata stand, versunken in seine eigenen Gedanken, vor dem dicken Fensterglas. Allein durch seine persönlichen Beziehungen zu Com. Han Akaji sowie einer winzigen Lüge hatte er das Schiff auf die Reise nach Despayre schicken können. Durch diesen einen Befehl konnte auch die „Umbra“ zu dem Treffen gelangen. Trotz dieser glücklichen Umstände raste Tojis Herz. In ihm fand im Augenblick ein Wechselbad unterschiedlicher Gefühle statt. Er ließ seinen angespannten Blick über die gesamte Brücke wandern. Alle anwesenden Brückenoffiziere gingen ihren Tätigkeiten nach. Von Zeit zu Zeit waren murmelnde Geräusche im Hintergrund zu hören. Noch keiner der Anwesenden hatte sich an die neue Situation gewöhnt. Toji ließ ihnen in dieser Sache noch eine Weile Zeit. Nachdenklich fuhr sich der Kommandant über seine graue Uniform. Glättete beiläufig die Falten im Stoff.

„Der Hyperraumsprung verlief ohne Probleme, Captain“, meldete der Steuermann pflichtbewusst.

Toji nickte schweigsam dem jungen Mann zu. Plötzlich kam Lt. Cmdr. du Telac auf den exotischen Flottenoffizier zu. Der muskulöse Hüne mit dem langen blonden Haar zog die Aufmerksamkeit auf sich – spürbar. 'Eine ernstzunehmende Konkurrenz...', dachte sich der Kommandant, denn der Mann von Had Abbadon besaß eindeutig eine aggressive Präsenz. Die beiden Offiziere musterten sich fast gleichzeitig. Automatisch änderte sich Tojis Körperhaltung in diesem Moment. Mit einem Mal glich er einer altertümlichen Statue. Seine braunen Augen fixierten den anderen Menschen. Count Mareik du Telac war eindeutig älter als der neue Kommandant der „Pandora“. Dazu hatte Toji dessen Akte mit als erstes gelesen – kannte also dessen Verfehlungen, welche zu einem so niedrigen Flottenrang für das Alter führten.

„Haben Sie weitere Anweisungen, Sir?“, fragte der blonde Brückenoffizier unterwürfig.

„Alle Brückenoffiziere sollen sich im Konferenzraum Eins einfinden“, wies Toji den Lt. Cmdr. mit gelassener Stimme an. „Es besteht Klärungsbedarf, denke ich.“

„Wie Sie wünschen, Sir“, entgegnete du Telac und verneigte sich leicht.

…​

Leise schloss sich die Tür zu dem großen Konferenzraum. Alle Brückenoffiziere sowie der Chef der Sicherheitskräfte, ein mürrischer Chiss, waren in diesem Moment anwesend. Unwillkürlich ließ Toji seinen konzentrierten Blick durch die Runde schweifen. 'Eine bunte Mischung', stellte er zu zweiten Mal fest – unterließ jedoch einen verräterischen, lauten Seufzer. Gemächlich ging er auf den breiten Stuhl zu, welcher sich am Tischkopf befand. Er ließ sich schweigend auf dem Sessel nieder. Erneut wanderte sein Blick von einem Gesicht zum nächsten. Jeden einzelnen Brückenoffizier sah er ganz genau an. Konfliktpotenzial bestand in dieser bunten Mannschaft – da war er sich sicher. Ein letztes Mal nahm er seine Gedanken zusammen, damit er diese Besprechung zu seinen ganz persönlichen Gunsten beenden konnte.

„Es ist meine Aufgabe Ihnen die Parameter zu nennen, die zu einer plötzlichen Veränderung unserer Befehle führten“, begann Toji mit seiner kleinen Ansprache. „Uns liegen Informationen vor, dass im Horuz-System – genauer auf Despayre – eine terroristische Gruppe für Aufsehen gesorgt hat. Diese kriminelle Gruppe hat, zum Unterstreichen ihrer radikalen Absichten, sogar vor einer halben Stunde einen imperialen Flottenoffizier entführt. Nun sollen wir diese terroristische Gruppierung mit einem einzigen Schlag ausschalten und den Offizier retten. Zusammen mit der „Umbra“ treffen wir uns im Ord Biniir-System. Zusammen werden wir diese militärische Operation durchführen.“

„Sie sind wahnsinnig...“, murmelte Mareik du Telac mit grimmigen Unterton.

„Wollen Sie die Armee einschalten?“, meldete sich Sec. Lt. Thrass auf einmal interessiert zu Wort – dabei unterbrach er den zweiten Offizier. „... ich kann auch die Dienste meiner Soldaten und meiner Wenigkeit anbieten, sollte man die Armee in diese Angelegenheit nicht reinziehen wollen.“

„Einige Details müssen noch mit Cpt. Slayer, dem Kommandant der „Umbra“ geklärt werden, dann kann ich Ihnen diese Frage beantworten“, antwortete Toji und musterte den kühlen Chiss. „Jedoch sollten Sie und Ihre Soldaten sich für einen kurzen Einsatz bereithalten. Nur ungern möchte ich die militärischen Ressourcen der Armeeangehörigen, die sich an Bord befinden, zurückgreifen. Ich bin der Ansicht, dass diese Sache intern gelöst werden soll.“

„Ich verstehe, Sir“, entgegnete der Chiss und tippte sich gegen das rasierte Kinn. „Natürlich werden meine Leuten für eine Operation dieser spezielle Art bereit sein. Ich werde Sie in diesem Fall sogar persönlich begleiten, Captain.“

Verwunderung machte sich im Hintergrund seiner zahlreichen Emotionen breit. Er hatte nicht mit so einem Pflichtbewusstsein bei den Chiss gerechnet, nachdem er deren Kriegsschiffe bei der Schlacht von Bastion im Orbit der imperialen Thronwelt gesehen hatte. Aus diesem banalen Grund waren die Gefühle, die er nun empfand, ziemlich gemischt. Sein Gedanken rasten in diesem Moment. Konnte er Thrass ernsthaft trauen? Die Fähigkeiten des Chiss' konnte Toji wahrscheinlich gebrauchen, denn der junge Flottenoffizier hatte sich schon über die gefährliche Natur von Despayre informiert. Seine Aufmerksamkeit wanderte zu den anderen Brückenoffizieren. Sie schwiegen weiter und erwiderten nur ungern seine Blicke.

„Sie müssen keine Angst haben, meine Herren“, nahm der Kommandant der „Pandora“ wieder das eigentliche Gespräch auf. „Wir haben direkte Befehle von Com. Akaji für diesen Einsatz. Allein auf der Basis dieser Anweisung fliegen wir nach Despayre. Ich handle also nicht eigenmächtig, sondern nach den Maximen der imperialen Ordnung, deren Schutz wir uns verschrieben haben.“

Es war eine Verzerrung der Realität, doch die Offiziere glaubten ihrem Kommandanten. Nach einer kurzen Klärung verließen sie den großen Besprechungsraum und kehrten zu ihren Stationen zurück, denn weitere Tests der aktiven Systeme mussten durchgeführt werden. Bloß Toji verweilte noch ein paar Minuten in dem Raum. Er hatte seine erste Ansprache gehalten. Trotz allem hatte er noch keine Sicherheiten im Bezug zu seinen Untergebenen. Nachdenklich fuhr er sich durch das schwarze Haar und nahm sich ein Glas Wasser. 'In gut einer Stunde sind wir im Ord Biniir-System', überlegte der Flottenoffizier und nippte kurz an seinem Wasser. Danach kehrte er ebenfalls auf die Brücke zurück, um die Offiziere weiter bei der Arbeit beobachten zu können. Zwischendurch ging er von Station zu Station und unterhielt sich mit den Leuten – baute eine persönliche Beziehung zu ihnen auf.


[ Hyperraum | nach Ord Biniir | VSD II „Pandora“ | Konferenzraum Eins | mit den Brückenoffizieren sowie Sec. Lt. Thrass ]
 
[Muunilinst-System, Rendezvouspunkt-FRG Ulysses-Kommandobrücke-Llod Mace, Crew]

"Sir, Rückfall aus dem Hyperraum in 5 Sekunden."

Die Ulysses befand sich im Anflug auf das Muunilinst-System, dem vorgegebenen Treffpunkt mit den beiden Korvetten Awakening und Pathfinder. Gemeinsam würden sie die Interventionsflotte des Imperiums für das Osarian-System bilden. Kein besonders starker Verband, aber immerhin ein Zeichen.

Die Sternlinien rund um das Schiff verschwanden und mutierten wieder zu festen Punkten im Dunkel des Alls. Sofort begannen die Sensoren mit der Identifikation aller im Umkreis befindlichen Schiffe. Zwei rote Punkte tauchten auf dem Display auf, genau wie man es auf der Kommandobrücke der Fregatte erwartet hatte.


"Commander, wir haben die Awakening und die Pathfinder geortet. Wir bekommen erste Funksprüche herein."

"Gut, stellen Sie die Verbindung her." befahle Lloyd seinem Kommunikationsoffizier. Kurz darauf erschien das Bild eines imperialen Offiziers auf dem Schirm.

"Commander Mace? Ich bin Lieutenant Commander Zack Molaron von der Pathfinder. Wir wurden über Ihr Eintreffen informiert und kurz über die Situation unseres Auftrags informiert."

Ein zweites Bild erschien auf dem Display, erneut ein Mann mit den Abzeichen eines imperialen Lieutenant Commanders. Auch Thrakan Horvic, der Kommandant der Awakening bestätigte die Aussage Molarons. Beide waren nur flüchtig über die Situation im Osarian-System informiert worden. Offenbar hatte sich das Flottenkommando in großer Eile zu dieser Intervention entschlossen und seine Offiziere nur mit den notwendigsten Informationen ausgestattet.

"Meine Herren, wir werden nun gemeinsam nach Osarian aufbrechen. Auf unserem Weg dorthin möchte ich Sie über die Situation dort in Kenntnis setzen, soweit sie mir selbst bekannt ist. Bitte docken Sie mit Ihren Schiffen an der Ulysses an und kommen Sie an Bord. Ihre Crew wird den Hyperraumsprung auch ohne Sie schaffen."

Beide bestätigten das Vorgehen und das Display an Lloyds Befehlsstand wurde wieder schwarz. Hier war sie nun, die Flotte zur Herstellung von Ruhe und Ordnung im Osarian- und Rhommamool Konflikt. Eine Nebulon-B Fregatte und zwei Corellianische Korvetten. Commodore Bester hatte sie zwar als Aufklärungseinheit tituliert, doch Lloyd wusste, dass das Imperium gegenwärtig nicht mehr aufbieten konnte. Vor der Schlacht um Bastion und anderen Scharmützeln wäre bei solch einem Frevel sofort ein Admiral mit mehreren Sternzerstörern aufgebrochen um den Konflikt zu schlichten. Nun hatte man weder genügend Admiräle, noch Sternzerstörer für solche Operationen.

"Mr. Adamer, bereiten Sie das Schiff auf den Sprung ins Osarian-System vor und geben Sie die Koordinaten an die Korvetten weiter. Stimmen Sie sich mit den befehlshabenden Offizieren dort ab. Ich empfange derweil ihre Kommandanten."

[Muunilinst-System, Rendezvouspunkt-FRG Ulysses-Kommandobrücke-Llod Mace, Crew]
 
Bastion - Raumhafen - An Bord des Passagierschiffs "Carceri Sunrise" – Alaton, Shim’rar

Der Twi'lek begab sich durch die unübersichtlichen Gänge des Schiffes zu dem Quartier, das er für sich und seinen "Sohn" gebucht hatte, und ließ keine Gelegenheit aus, Eindruck zu machen - wenn auch keinen guten. Er lachte einen Nautolaner aus, und meinte laut zu Alaton, dass sowas dabei rauskam, wenn man sich seinbe Lekku brach. Er nannte ein paar Bith im Vorbeigehen 'Kolbenschädel, hohler als ein schwarzes Loch' und zeigte auf eine schwangere Rodianerin und lachte sie aus, weil er 'noch nie ein so fettes Reptil' gesehen hatte.
Der Erfolg dieses kleinen Experiments war unübersehbar. Bis sie das Quartier erreicht hatten sah ihn selbst das Personal schief an, und die gespielte Freundlichkeit, mit der ihm ein cereanisches Zimmermädchen ('Prinzessin Rübenkopf') sein Bett neu bezog, nachdem er sich lautstark über Wookieefilz zwischen den Laken beschwert hatte, troff gradezu von Verachtung. Als Shim'rar dann noch in alter Macho-Tradition versuchte, ihr in den Hintern zu kneifen, war er sich sicher, sie hätte ihm einen Kinnhaken verpasst wenn sie nicht auf diesen Job angewiesen wäre.
Als sie davonstürmte folgte der Twi'lek ihr ein paar Meter, genug um einen Steward zu sehen, der seiner eigenen Spezies angehörte.


[Ryl]So nicht, Schätzchen! Trinkgeld gibts nur, wenn du was ausziehst![/Ryl]

Größte er ihr hinterher, und zwinkerte dem anderen Twi'lek übertrieben offensichtlich zu. Dann ging er zurück in die Kabine, die er mit Alaton teilte. Kaum hatte sich die Tür hinter ihm geschlossen entspannte sich der Sith, und war froh, nicht mehr dumm-überheblich grinsen zu müssen. Ob es die Mühe wert war, sich hier aufzuführen wie ein tänzelndes Shaak in einem Laden für druckgesintertes Einmalgeschirr? Zumindest der Theorie nach... Aber er hatte doch jetzt einen Schüler. Sollte der sich damit auseinandersetzen.

Fragen? Kommentare?

meinte er in dessen Richtung, und ging zur Minibar, um deren Bestände zu sichten. Naturgemäß war er dem Alkohol nicht zugeneigt, denn es war auch sio schon schwer genug, Herr seiner Sinne zu bleiben, geschweige denn Herr der Sinne anderer. Ein kleines Fläschchen Jurrbeerensaft musste stattdessen das zeitliche segnen.

Ich habe eine Frage an dich,

fuhr er fort, während er auf das Bett näher an der Tür stieg und sich im Schneidersitz darauf niederließ. Mit Hilfe der Macht ließ er ein Datapadd zu sich schweben, das auf dem kleinen Tisch das Kabine bereit lag, um Anregungen und Kritik der werten Gäste entgegenzunehmen.
Aufgrund der einfachen Struktur der Eingabemaske dauerte es nicht lang, einen saftigen Beschwerdebrief über das cereanische Mädchen zu schreiben und eine persönliche Entschuldigung zu verlangen. Nachdem er auf 'Senden' getippt hatte wandte er sich wieder dem vierlekkigen jungen Mann zu. Alaton musste sich schließlich beweisen, und welche bessere Methode gab es da, als seinen Meister zu verstehen?


Kannst du dir vorstellen, warum ich mich eben so aufgeführt habe, dass sich meine Mutter in ihrem Käfig schämen würde?

Als rothäutige Twi'lek hatte sein Vater teuer für sie bezahlen müssen, und nach seinem Tod hatte Shim'rar veranlasst, dass sie auch weiterhin gut versorgt werden würde - ihn den fürsorglichen Händen eines seiner ehemaligen Arbeitgeber auf Nar Shaddaa. Für Alaton war das nicht von Belang, aber vielleicht würde ihm seine Reaktion Aufschluss darüber geben, wie er auf das Haustier des Sith auf M'haeli reagieren würde.


Hyperraum nach M'haeli - An Bord des Passagierschiffs "Carceri Sunrise" – Alaton, Shim’rar
 
Bastion • VIN Umbra • Brücke • Slayer

Perspektive definiert Realität. Wie leicht vergaß der Mensch, dass seine Augen nur dies eine Licht empfingen und auch kein zweites Paar je exakt dasselbe. Die Gedanken richteten sich nicht nur nach der Eingabe, stark drängte sich auch das Vorhandene zwischen das Neue und bewertete es um, versteckte sich in klugen Gedanken, Intuition oder Erfahrungswerten und verzerrte es ganz. War aber bereits die Eingabe wirklich unverzerrt oder als Verkleinerung und Filterung nicht bereits unzureichend? Denn wenn das Auge nur das eine empfing filterte dann nicht bereits die Natur des bloßen Menschseins, limitiert auf das bloße sichtbare Spektrum, limitiert auf den Standpunkt, den man zufällig beim Einschlag der Photonen bezogen hatte?

Und dann war da noch das Wesen des immateriellen Innersten, mochten sie es nun Seele oder Essenz oder Gehirnnetz nennen, es formte eine eigene Welt aus einzigartigen Mustern, die nicht objektiv sein konnten, da endliche Muster nicht Unendliches denken konnten. Raum war begrenzt, man konnte nur Eines und nie Alles sein, so ambivalent und widersprüchlich das Innerste im Inneren auch manchmal sein konnte, so dämonisch die Schlachten, die zu schlagen waren. Wie bereichernd war die Eliminierung einer Schlacht aus dieser Sicht denn dann wirklich? Was wie gewonnene Gewissheit schien konnte genauso gut einen noch bedeutend engeren Standpunkt erzeugt haben!

Was aber blieb, wenn man sich dessen bewusst war?
Nur der Zweifel!
Nicht nur an Spezifischem und Hohem, sondern bis ins Unendliche und Winzigste hinein. Der Zweifel konnte als einzige Konstante verweilen, denn er war von aller Subjektivität befreit. Mit ihm konnte man nicht in eine einzelne Sicht verfallen, denn man misstraute ihnen allen bis das Gegenteil wahrhaft bewiesen war. Aber wie war dann eine Entscheidung möglich? War Filterung nicht essenzielle Voraussetzung zur Entscheidung, dass man Wille anstelle von Zweifel regieren ließ? Wille war Slayers Weg. Eine wahrhafte Analyse auch nur des kleinsten Ereignisses müsste die ganze Ewigkeit verschlingen wollte man sie ohne Verzerrung durchführen. Die Beschränktheit des Materiellen hielt den Menschen ab je mehr sein zu können als er war, Gefühl oder nicht. Das Streben alleine genügte nicht. Die Macht schien Ausweg aus dem Dilemma, doch die Welt des Immateriellen hatte etwas Anderes, Vergrabenes hervorgelockt, nicht Klarheit sondern Chaos war entstanden.
Also regierte der Wille zur Entscheidung. Und die Unvollkommenheit des Ungewissen ließ bei Widersprüchen beide wahr sein.



Die Luft stand leer im Raum, sie existierte aber beinhaltete keine erlebbare Welt, keinen Geruch und kein Gefühl, sie hielt am Leben aber sie schmeckte nicht. So auch war Slayer, dessen kahler Schädel wie eine alte Krone über der Brücke auf ihrem muskulösen Thron saß. Ein Crewman, dessen Name er nicht einmal kannte, hatte ihm Kaff auf den Tisch gestellt, damit sie alle gut bei Kräften blieben. Der fahle Schatten der ebenso steril wirkenden grauen Blechtasse fiel kaum auf als er heimlich über den Tisch schlich und einige wenige Anzeigen bedeckte. Das Licht war in der Absicht designt und montiert worden, dass keine großen Schatten das Zentralhirn der Umbra zu einem Hort der Blindheit machen konnten. Ein Ruck zog sich durchs Schiff, beginnend mit den Antrieben und auch schon in weniger als wahrnehmbarer Zeit die Brücke erreichend. Eigentlich punktförmige Sterne wurden zu geraden Linien entstellt, ehe sie hinter dem blauen Bunt des Hyperraums verschwanden. Nur scharfe Ohren, schärfer als die eines Menschen und selbst eines Sith, konnten das harmonische Lied dieser fremden Dimension hören.

Der Sith wurde dagegen von einer anderen Erfahrung bereichert, die nur er durch die Macht vernehmen konnte. Als stände sie neben ihm. Bald schon stand die nun schwarz gekleidete Pilotin auch physisch im Eingang zur Brücke und marschierte in einem nur ihr gehörenden Schritttakt auf ihren Meister und Captain zu. Slayer ließ sie in seinem Rücken näher treten, er musste sie nicht sehen, um jede Bewegung beobachten zu können.


Ms. Skyrose. Tretet näher.

Mehr Worte benötigte er nicht, um ihr zu verstehen zu geben, dass er sie bemerkt hatte und bereit war mit ihr zu sprechen. Ihre Worte waren zurückhaltend formuliert, strotzten aber von einem Widerwillen und einer latenten Kritik. Slayer jedoch, der ganz mit der Ausarbeitung eines Plans beschäftigt war, entgingen diese Feinheiten.

Eine Entführung mit dieser detaillierten Vorausplanung wird nicht von Amateuren und nicht von wenigen konzipiert. Ich möchte sicher gehen, dass wir, sobald die Zeit des Erwachens gekommen ist, alle mit einem Schlag erwischen

Slayer betätigte einen Knopf, welcher einen taktischen Standardeinsatzplan für kleine Sturmtruppeneinheiten auf dem Monitor über ihren Köpfen aufrief.

Major Forw wird die Sturmtruppen auswählen und die Befreiung mit dem Zuständigen der Pandora koordinieren. Nachdem Ihr das Bodentraining der Wolves erfolgreich absolviert habt werdet Ihr an meiner Seite mit in die Schlacht ziehen, als meine Schülerin. Traut Ihr eurem Stellvertreter zu während Eurer Abwesenheit die Staffeltrainings zu übernehmen?

Hyperraum • VIN Umbra • Brücke • Slayer, Amy
 
Weltraum - An Bord des Passagierschiffs "Carceri Sunrise" – Alaton, Shim’rar

"Nein Meister"

Das war nun wirklich die Frage Alaton hatte keine Ahnung warum der Sith das gemacht hat. Es gab sicher einen Grund. Seine Aktion hatte aufsehen erregt. Die anderen Passagiere machten sich jetzt sicher ein falsces Bild von den Beiden. Wobei sie sich sowieso ein falsches Bild gemacht hätten.

"Ihre Aktion hat sehr viel aufsehen erregt, Meister, und sie haben die Missgunst der anderen Passagiere auf sich gezogen. Doch ich kann den Nutzen darin nicht erkennen."

Eine andere Frage quälte Alaton: Wohin ging die Reise genau? Was würde ihn dort erwarten? Doch er wollte die Frage nicht stellen er würde es sicher bald erfahren. Es war wichtig , dass er hörte und lernte. Er war sich sicher, dass die Aktion des Siths einen Sinn gehabt hatte. Doch er konnte in noch nicht erkennen.

Weltraum - An Bord des Passagierschiffs "Carceri Sunrise" – Alaton, Shim’rar
 
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