Coruscant

[OP] Einen Minderjährigen mit ins Bordell nehmen also wirklich Leute das ist kein Benehmen[/OP]:rolleyes::D

~ Coruscant ~ Untere Ebenen ~ Honey House ~ Joseline, Vorin, Mara, Sen, Arkon, Jor, Tom, Cris ~


Als hätte er nicht schon genug merkwürdige Gegenden in den letzten Tagen gesehn wurde der 15-Jährige nun auch noch in ein Bordell geführt.
Irgendwie war es allen ein bisschen peinlich hier herrum zu laufen.
Für Steven ganz besonder eigentlich dürfte er mit seinen jungen Jahren garnicht so ein Haus betreten.

Nach einigen vorsichtigen Schritten in dem Bordell kam es zu dem was Steven befürchtet hatte. Die ersten ''leichten Damen" kamen auf die Jungs der Gruppe zu jedoch wurde Steven, zum Glück, nicht angesprochen.

Eine etwas ältere und faltige Prostituirte sprach Vorin an. Als Steven dies sah musste er grinsen der Gedanke das diese Frau sich vorstellen könnte das Vorin das angebot, ein bisschen Abwechslung haben zu können annimmt war leicht amüsant für den Jungen.

Steven versuchte dicht bei der Gruppe zu bleiben insbesonder in der nähe von Joseline sie war ihm von der Gruppe am vertrautesten sie machten den eindruck einer großen Schwester. Er hoffte inständig das ihn keine von diesen Frauen anredet.

Als er so zur Gruppe sah bermerkte er das Tom ganz besonders das Bordell begutachtete naja nicht nur das Bordell wohl eher die Mädchen. Steven hatte nicht viel Kontakt gehabt mit dem Piloten. Er wusste nur das er eigentlich verschwiegen ist und ihr Pilot für den Flug Ossus-Coruscant war.


'Tom hätte bestimmt mehr Spaß gehabt wenn er alleine hier wäre'

Dachte Steven als er bemerkte das ihm die sauberkeit des Puffs deutlich aufgefallen ist. Scheinbar hatte er genug dieser Einrichtungen besucht um einschätzen zu können ob dies Sauber oder nicht ist.

Nun kamen sie in die obere Etage des Hauses hier gab es lediglich einen langen Gang und Zimmer dicht an anderen Zimmern. Der Gang war eigentlich ziemlich eng und das bedrückte Steven noch mehr denn auf dem Gang standen ein paar Frauen die mit ihren Freiern rumknutschten und einige Frauen die halb aus der Tür rausguckten um neue Kunden anzulocken.
Was wollen wir bloß hier Steven hatte aus den Gesprächen herraus hören können das sie jemanden suchen aber HIER!? Eine Prostituierte, einen Freier oder sogar einen Zuhälter?



~ Coruscant ~ Untere Ebenen ~ Honey House(obere Etage)~ Joseline, Vorin, Mara, Sen, Arkon, Jor, Tom, Cris ~
 
Zuletzt bearbeitet:
~> Coruscant ? Imperial City ? mittlere Ebene :: Chesara und Loana vor Wohndistrikt ? in der Nähe Azgeth <~

Wie schon in den vergangenen Minuten folgte Loana schweigend ihrer Meisterin Chesara. Mit Erleichterung blickte die junge Padawan auf dem Weg zum Gleiter zurück zu dem Wohngebäude, in dem sie die Sith (Azgeth) zurück gelassen hatten. Sie hatte erst vor kurzem erlebt das Azgeth gefährlich war. Ob der Rodianer sich schon von dem Angriff erholt hatte? Jedenfalls war Loana um einiges wohler bei dem Gedanken diese Frau nicht in ihrer Nähe zu wissen. Allerdings quälte eine Frage das Gewissen der jungen Padawan....
War es wirklich richtig, oder besser gesagt sicher, diese Verrückte alleine zu lassen?
Loana beobachtete die Jedi die sich vor ihr langsam auf den Gleiter zu bewegte. Sie hatte sich vorgenommen die Entscheidungen ihrer Lehrerin nicht in Frage zu stellen... ein Entschluss der wohl nicht so leicht umzusetzen war wie sie vermutet hatte.

Inzwischen hatten die zwei Frauen den Gleiter erreicht und Loana fiel es immer schwerer sich zurück zu halten und als sie in dem Fahrzeug platz genommen hatten brach es schließlich hervor:

?Meisterin? Ich will mich ja nicht in diese Angelegenheit einmischen, aber haltet ihr es für richtig Azgeth hier alleine hausieren zu lassen??

Loana hielt inne und bereute bereits den Mund aufgemacht zu haben. Diese Angelegenheit ging sie in der Tat nichts an... dennoch war es wohl keineswegs falsch Chesara über ihre Sorgen in Kenntnis zu setzen... trotzdem verspürte sie einen Drang sich für ihre Frage zu rechtfertigen weshalb sie zögerlich hinzufügte:

?...ich meine... Ihr habt doch gesehen was sie dem Rodianer grundlos angetan hat! Wenn sie wieder durchdreht ist Niemand hier um ein mögliches Blutbad zu verhindern!?

Verrückte gab es vermutlich genug auf Coruscant, vor allem in den unteren Ebenen. Allerdings konnte man sicherlich keinen von denen mit einer ehemaligen Sith, beziehungsweise den Folgen die daraus entstehen könnten, vergleichen. Ein Sith war wahrscheinlich schon unberechenbar genug, aber eine verwirrte Frau wie Azgeth ohne jegliche Führung war in Loana's Augen vergleichbar mit einer tickenden Zeitbombe.

~> Coruscant ? Imperial City ? mittlere Ebene :: Chesara und Loana in einem Gleiter <~

[OP] Sorry für die lange Pause, bin zur Zeit nur etwas im Stress. :-/
 
|| Coruscant ▫ Imperial City ▫ Motel "Star Breeze - Inn" ▫ Wohnraum || ▫ Selina​

Was für ein verrückter Tag! Wenn Selina an diesen zurückdachte, wurde sie von einem Gefühl erfasst, das sie nicht genau beschreiben konnte. Wie sollte man sich auch fühlen wenn man das Wirken größerer Mächte erkannte. Sie war am gestrigen Tag sieben Machtsensitiven begegnet von denen mindestens drei ihren Weg in den Orden finden würden, oder wieder zurückkehrten. Doch warum gerade sie? Ihre Stärke der Machtwahrnehmung war definitiv nicht zu leugnen. Konnte dies der Grund sein warum sie ausgewählt worden war? Durchaus möglich. Es konnte jedoch genauso gut eine ganz banale Wahrheit dahinter stecken. Sie hatte im Moment keine klare Aufgabe und war viel offener und empfänglicher für Dinge die ihren Weg kreuzten. Die drei Jungs, die den Abschluss gebildet hatten, waren so verschieden gewesen wie man nur sein konnte.

Solange sie alle dem Pfad des Lichts treu blieben, konnte eigentlich nicht allzu viel falsch sein an dieser Entscheidung. Keiner von ihnen wirkte besonders ernsthaft, sie konnte sich aber auch in ihnen täuschen und einfach zu streng beurteilen. Selina streifte diese Gedanken genauso ab wie ihre Bettdecke, welche zu Boden fiel als sie in Richtung des Badezimmers marschierte. Der Spiegel zeigte ihr auf was hinter der Beharrlichkeit ihres neuen "Freundes" Norris steckte. Sie war wirklich ziemlich attraktiv, insoweit sie dies als Frau beurteilen konnte ohne eingebildet zu sein. Sie dirigierte den bläulichen Leib unter den Duschkopf der wohltuendes, warmes Wasser über die Haut der Jedi rinnen ließ. Diese Pflegeeinheit war dringend nötig gewesen. Sowohl körperliches, wie auch geistiges Befinden verbesserte sich, was die Meisterin dazu animierte sich ein wenig schön zu machen.

Sie ließ sich Zeit und gönnte ihrem Körper die Aufmerksamkeit, die er lange Zeit nicht erhalten hatte. Narben fielen ihr immer wieder ins Auge, Zeugen ihres bei Weitem nicht mehr ruhigen Lebens. Sie war dem wirklichen Konflikt nicht aus dem Weg gegangen, dies konnte man ihr nicht vorwerfen. Zwar war sie unfreiwillig in diesen ganzen Schlamassel geraten, aber sie hatte es wohl anscheinend so gewollt. Heute konnte sie nur darüber den Kopf schütteln wie naiv sie einst gewesen war. Hatte sie wirklich geglaubt als Jedi könne man sich aussuchen wem man helfen konnte, und wann dies geschah? Sie war davon überzeugt gewesen niemals eine Waffe gegen ein anderes lebendes und fühlendes Lebewesen einzusetzen. Gewisse Dinge kamen immer mit einem Preis und sie hatte ihn zahlen müssen. Doch warum beschwerte sie sich? Niemand zwang sie zu irgendetwas.

Sie konnte sich den nächsten Piloten schnappen und sich von ihm weit weg fliegen lassen. Im Nirgendwo würde sie sich verstecken und mit nichts und niemandem mehr irgendetwas zu tun haben. Dass dies alles nur reine Spekulation war, wusste so ziemlich jeder, der sie kannte. Nachdem sie im Bad fertig geworden war, zog sich die Jedi ? Meisterin an und begab sich zum Essraum um zu frühstücken. Überall wo sie sich inmitten größerer Gruppen aufhielt fürchtete sie erkannt zu werden. Sie spürte merklich die Nuancen der Veränderung in ihr. Von Tag zu Tag wurde sie paranoider. Es war sicherlich auch nur eine Frage der Zeit bis sie jemand erkannte, vielleicht war dies sogar schon geschehen, aber die- oder derjenige hatte die Sicherheit nicht gerufen. Wie dem auch war, es wäre echt das Beste sie verschwand so bald wie möglich. Sie konnte sich auf Coruscant nicht verstecken.

Der so genannte Untergrund war auch nicht wirklich sicher. Selbst neutrale oder imperiumsfeindliche Individuen konnten zu Verrätern werden. Bei einer Summe von fast Hunderttausend Credits wurde fast Jeder schwach. Und bei Armen war die Gefahr noch erhöht. Andererseits hatte sie hier noch Leute um die sie sich kümmern musste. John und Andor zumindest. Wenn sie ehrlich mit sich war, wusste sie nicht was sie mit beiden tun sollte, außer mit ihnen zu trainieren. Und auch das ließ sich auf diesem überfüllten Felsblock schlecht umsetzen. Sie sollte die beiden mitnehmen und sich absetzen, das wäre für sie Drei am Günstigsten. Aber was war mit Ulic? Was war mit dem Widerstand, den Chesara angekündigt hatte? Sie konnte sich nicht einfach so zurückziehen. Und wenn auf Coruscant noch mehr Anwärter zu finden waren, die man nur aufsammeln musste? Sofern diese keinen Meister fanden, waren sie Freiwild, bzw. Padawane ohne Zugehörigkeit und Richtung.

Sie sollte auf jeden Fall Jemanden informieren. Sie hoffte noch Ulic zu erwischen. Sie fühlte ihn noch in der Nähe. Er war noch nicht zusammen mit seiner Padawan aufgebrochen. Gut ? so würde sie es machen. Sie würde versuchen die Rätin zu erreichen und dann zu Ulic gehen um ihm Bescheid zu sagen. Danach würde sie weitersehen müssen. Ein Problem nach dem anderen. Also zückte die kleine Twi'lek ihren Kommunikator und tippte eine Nachricht an die Rätin.


***** Comm - Nachricht an Chesara Syonette *****

Hallo Chesara!

Ich hoffe Dir geht es gut. Die letzte Zeit war für mich sehr ereignisreich und es gibt Vieles zu erzählen. Ich habe interessante Leute kennen gelernt mit denen ich mehr Zeit verbringen möchte. Ich werde ihnen einiges zeigen, wofür wir aber leider abreisen müssen. Hier auf Coruscant ist einfach zu viel Hektik. Da ich aber nicht einfach so ohne Verabschiedung aufbrechen kann, würde ich Dich gerne noch einmal treffen um Details zu klären. Möglicherweise kennst Du ja auch noch Leute die an einer Bildungsreise interessiert wären.

Ich würde mich freuen wenn Du mich kontaktieren könntest sobald es Dir möglich ist.

Mit lieben Grüßen Selina

***** Comm ? Nachricht Ende *****

Selina hoffte es nicht zu kryptisch oder zu persönlich formuliert zu haben. Doch andererseits gab es nur zwei Möglichkeiten: entweder man war vorsichtig oder man ließ es bleiben. Halbe Sachen brachten in der Hinsicht recht wenig. Die Nachricht war sowieso abgeschickt und weitere Gedanken dazu hinfällig. Also packte die Meisterin ihre Sachen und stopfte sie in die Tasche. Es sah fast so aus als würde sie früher aufbrechen als Ulic. Wieder mal witzig wie das Schicksal mit einem spielen konnte. Es dauerte nicht lange bis sie alles verstaut hatte. Ein kurzer Blick ging durch das Zimmer, dann war die Blauhäutige auch schon unterwegs. Sie griff nach dem kleinen Leuchten in ihrem Geiste, welches Ulic darstellte und bewegte sich darauf zu. Scheinbar war er immer noch da wo sie auseinander gegangen waren. Es wurde wirklich höchste Zeit das sie verschwand.

Die wenigen Minuten die sie im Metrobus stand um in Richtung des Bezirkes 666 zu fahren, waren eine einzige Qual. In jedem Blick glaubte sie eine Erkenntnis zu sehen. Wer würde sie erkennen? Wann war der Zeitpunkt gekommen an dem sie aufflog? So konnte es nicht weitergehen. Solange dieses horrende Kopfgeld auf sie ausgesetzt war, würde sie kein vernünftiges Leben führen können. Doch was sollte sie dagegen tun? Entweder eine komplette Veränderung die dafür sorgte, dass sie niemand mehr erkennen konnte, oder sie musste ihren Tod inszenieren. Letzteres würde schwierig sein und auch keine Garantie bieten, da war die erste Variante wohl noch am ehesten praktizierbar. Nach fünfzehn Minuten hatte sie die richtige Station erreicht und stieg aus. Von hier aus waren es noch gut zehn Minuten zu Fuß, die sie ohne weitere Probleme hinter sich brachte. Die gesuchten und so bekannten Auren waren nun ganz in der Nähe und Selina konnte, wenn sie es wollte, mit geschlossenen Augen den Weg finden. Der Fußweg war schnell überbrückt, was die kleine Twi?lek vor das Anwesen der Nixtons brachte. Sie streckte den Finger aus und klingelte. Ob man sich über den Überraschungsbesuch freute? Sie musste unfreiwillig grinsen.


|| Coruscant ▫ Imperial City ▫ obere Ebenen ▫ Bezirk 666 ▫ Appartement der Nixtons || ▫ Selina ▫ Ulic ▫ Angelina & Miriel
 
[Coruscant, Raumhafen]- Joseline, Sen, Vorin, Mara, Steven, Arkon, Jor, Tom, Cris

Die Neuigkeit, dass Joseline ihr Augenlicht eingebüßt hatte, hatte Cris leicht schockiert – wie auch immer es passiert sein mochte, die Tatsache, dass eine mächtige Jedi sich nicht ausreichend hatte schützen können, bereitete ihm – besonders hier auf Coruscant – leichtes Unbehagen. Gerne hätte er sich ihr offenbart und sie an sich erinnert, doch ebenfalls sah er ein, dass dies wohl kaum der geeignete Ort war, Erinnerungen aufzufrischen, zumal diese „terroristische Aktivitäten“ gegen das Imperium beinhalteten.
Während Joseline in die Bresche sprang, um ein weiteres Mitglied der Gruppe (Mara) vor dem Zugriff eines zu aufdringlichen Zöllners zu retten, sah Cris sich alarmiert um – für einen Augenblick war ihm so gewesen, als beobachtete ihn jemand, der nicht zu Joselines Gefolge hörte. Nach einem raschen Blick über die nähere Umgebung konnte er jedoch niemanden ausmachen, der ihm, Sen oder den anderen ein übertriebenes Maß an Aufmerksamkeit schenkte. Doch wie dem auch sein mochte – es war an der Zeit, den Raumhafen zu verlassen.
Schließlich, nachdem die Gruppe vollzählig und imperiale Schwierigkeiten in letzter Minute abgewendet waren, führte Cris die Gruppe zu dem parkenden Gleiter und brachte sie – nicht auf direktem Weg, sondern unter Verwendung einiger überflüssiger, aber etwaige Verfolger verwirrender Abzweigungen – zurück ins Honey House, erleichtert darüber, dass er Sarahs ersten Auftrag so problemlos hatte lösen können. Ob die Bordellherrin selbst wusste, dass sich Jedi unter den Gästen ihres Schützlings befanden? Und noch viel wichtiger, was bedeutete das für die Ereignisse, die Coruscant in Kürze ereilen würden?
Im Bordell hielt Cris sich im Hintergrund und versuchte, möglichst jeder Angestellten des Etablissements aus dem Weg zu gehen, während er sich in Richtung der Bar vorarbeitete. Das aufreizende Lächeln der Mädchen war schier unerträglich, erinnerte es ihn doch so stark daran, wie sehr sie ihm fehlte. Ihr eigenes, strahlendes Lächeln, der Geruch ihrer Haare, das Kitzeln in seiner Nase, wann immer er ihr einen Kuss auf die Stirn gedrückt hatte, das Gefühl ihres klopfenden Herzens an seiner Brust, wann immer sie sich voller Vertrauen an ihn gelehnt oder ihn tröstend in den Arm genommen hatte…
Schwer ließ der ehemalige Sturmtruppler sich auf einen der Barhocker fallen, unterband die einsetzende Bewegung einer in der Nähe stehenden Dame mit einer abwehrenden Handbewegung und orderte vom Barkeeper wahllos eines der Getränke, das auf der Karte verzeichnet war. Kurz warf er einem anderen an der Bar sitzenden Mann (John) einen mäßig interessierten blick zu, bei dem es sich vermutlich nur um noch einen Kunden des Etablissements handelte.
Cris wusste, dass er Sarahs Angebot jederzeit annehmen und sich mit einem der Mädchen in irgendeinen der rückwärtig gelegenen Räume zurückziehen konnte – und wie einige von ihnen ihn ansahen, würde es sie nicht einmal ein unnötiges Maß an Überwindung kosten, ihm bei der Verdrängung seines Schmerzes zu helfen.
Doch er wusste ebenso gut, dass er nichts weiter tun würde als einen flüchtigen Trieb zu befriedigen, noch schlimmer, eines der Mädchen zu instrumentalisieren, ohne wirklich etwas für sie zu empfinden als profanes, fleischliches Begehren. Und schon wenig später würde er feststellen, welch gravierender Unterschied es war, neben einer flüchtigen Bekanntschaft wach zu werden oder Akemi beim aufwachen zuzusehen und sie dabei im Arm zu halten – und das würde den Schmerz nur intensivieren, ihn nicht lindern.
Ungläubig starrte Cris auf sein Glas – war es wirklich schon leer? Er konnte sich an keinen Schluck erinnern, allerdings wies das Brennen in seiner Kehle dezent darauf hin, dass er Inhalt es in sich hatte. Mit einem Fingerzeig forderte er den Barkeeper auf, ihm nachzuschenken.
Es gab keine andere. Jetzt nicht und niemals. Ob es Ahnung oder Beschluss war, Cris wusste, dass er nur mit ihr glücklich werden konnte – oder gar nicht. Aber er wusste auch, dass er es nicht verdiente, sie zu finden – und dass kaum erwiesen war, dass sie nach seinem Verschwinden noch ebenso empfand. Vielleicht lag sie bereits in diesem Augenblick in den Armen eines anderen und versuchte ihrerseits, ihn schnellstmöglich zu vergessen… und vielleicht würde ihr das im Gegensatz zu ihm gelingen. Konnte er es ihr verübeln? Er hatte sie verraten, sie alleine gelassen… und jetzt zahlte er den Preis dafür, ein eisiger Schraubstock presste das Leben aus seinem Herzen, das sie ihm geschenkt hatte. Wenn er sie nicht wieder fand, würde er wieder zu jener traurigen Kreatur werden, die er vor ihrem Auftauchen gewesen war – ein gesichts- und gewissenloser Mörder, ein williges Werkzeug in einem brutalen Krieg, bis sich sein Nutzen eines Tages aufgebraucht hatte und er vergessen in irgendeiner Gosse verreckte.
Die Alternativlosigkeit seiner Situation flößte ihm verzweifelte Hoffnung ein – vielleicht besorgte dies aber auch lediglich der Alkohol – und er fasste den trotzigen Entschluss, nicht so leicht aufzugeben. Er würde sie finden – dann konnte sie persönlich ihn erlösen oder ihm den endgültigen Todesstoß versetzen…


[Coruscant, Honey House]- Joseline, Sen, John, Steven, Mara, Tom, Vorin, Jor, Arkon, Cris
 
Coruscant/ Norris Jacht/ Wohnraum/ John, Andor

Als der andere endlich aufwachte und nicht mehr stöhnte und sich krümmte, machte erleichterung sich in ihm breit. Als Andor ihn freundlich grüßte, grüßte er mit einem ebenso freundlichen "Guten Morgen" zurück und beobachtete ihn, wie er durch eine der Türen verschwand.
Als Andor wieder auftauchte, sich zu ihm setzte musste John ihm einfach die Frage stellen, die ihm seit der andere eingeschlafen war durch den Kopf wirbelte.


"Sag mal, es ist vielleicht etwas persönlich, aber... Hast du schlecht geschlafen?"

Doch noch bevor Andor antworten konnte, platzte Norris herein. Er schien bester Laune zu sein. Freundlich bot er ihnen etwas zum Frühstücken an und machte ihnen dabei klar, dass sie hier nicht länger bleiben konnten.

"Das ist kein Problem. Ich kenne da jemanden, der mir, oder besser gesagt meinem Vater noch etwas schuldet. Bei ihm sollte ich ähm... fast problemlos unterkommen können."

Er warf einen flüchtigen Blick zu Andor. Hatte er schon einen unterschlupf für die nächste Nacht? Oder musste er noch nach einem suchen? Auf jeden Fall würde John ihm anbieten mitzugehen, dass war klar.

Coruscant/ Norris Jacht/ Wohnraum/ John, Andor, Norris
 
- Coruscant - Untere Ebenen - Mit Loana -

Alles, egal was sie sagte, schien Azgeth zur Weißglut zu treiben. Chesara quittierte den Rausschmiss der ehemaligen Sith mit einem leichten Achselzucken und verließ, gemeinsam mit Loana die kleine Wohnung, durchquerte den schmalen Flur und stand wenig später in dem Hinterhof, die Türe hinter ihr fest verschlossen. Azgeth hatte andekündigt, eventuell schon nicht mehr da zu sein, wenn sie das nächste Mal wieder kämen. Dies konnte eine leere Drohung ebenso wie eine zutreffende Vorhersage sein. Bei dieser Frau und ihrem durch die dunkle Macht verirrten Geist konnte man nicht sicher sein. Vorsicht war das oberste Gebot. Genau diese Vorsicht legte Chesara, in einem anderen Bereich, aber eben nicht an den Tag, denn immerhin ließ sie Azgeth hier alleine und unbeobachtet zurück. Sie war nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sondern auch für andere, das hatten sie erst kurz vorher erlebt. Dennoch wusste Chesara nicht, was sie sonst tun sollte.

"Hätten wir sie nicht mit uns gebracht, wäre sie woanders auf sich gestellt. So oder so hätten wir sie nicht vollständig außer Gefecht gesetzt, sodass sie nirgendwo mehr Schaden anrichten könnte."

Versuchte Chesara es, auf Loans ausgesprochene Zweifel hin, aus einer anderen Perspektive zu sehen. Zugegeben, diese neue Richtung würde nur ein schwacher Trost sein, falls tatsächlich wieder etwas geschehen würde, aber immerhin war es ein Punkt, den sie berücksichtigen mussten. Chesara stieg auf der Fahrerseite des Gleiters ein, Loana auf der anderen.

"Mein Ziel ist es, Azgeth zu helfen. Sie ist von der dunklen Seite besessen und wird von ihr gelenkt. Sich davon zu lösen ist nicht einfach. Sie wird kontrolliert, ihr Körper erfährt Schmerzen und Folter, ihr Geist wird zerrissen. Es erfordert unglaubliche Willensstärke von ihr, zu sich selbst zurück zu finden."

Erklärte Chesara ihrer Padawan, als die Türen des Gleiters geschlossen waren und sie niemand mehr hören konnte. Die Jedi startete den Gleiter und verließ die Gegend.

"So gerne ich ihr auch helfen möchte, meine Möglichkeiten sind begrenzt. Der Großteil muss von ihr selbst ausgehen. Dennoch kann ich eine Stütze für sie sein, jemand, auf den sie sich verlassen und dem sie vertrauen kann. Noch tut sie es zwar nicht... "

Chesara verstummte und zuckte mit den Schultern. Sie hatte die unteren Ebenen wieder verlassen und lenkte den Gleiter nun etwas planlos durch die Gegend. Im Augenblick sah es tatsächlich nicht gerade positiv um Azgeth aus. Sie hatten sich einander noch nicht genähert, aber das würde wohl auch noch etwas Zeit benötigen. Chesara hoffte bloß, dass Azgeth nicht vorher aufgab.

"Verstehst du, ich möchte ihr zeigen, was Vertrauen bedeutet. Vertrauen, Freundschaft... all diese Dinge. Wenn sie das erkennt, ist sie vielleicht wieder bereit daran zu glauben und wird resistener gegen die Verlockungen und die Fallen der dunklen Seite. Aber ich kann ihr eben nur helfen, indem ich nicht nur mit ihr rede, sondern auch handle. Wie könnte ich von Vertrauen sprechen, wenn ich sie nicht eine Sekunde aus den Augen lassen würde? Es wären verkehrte Lehren, die von Beginn an zum Scheitern verurteilt wären."

Der Berufsverkehr hatte unverkennbar eingesetzt, denn die Anzahl der Gleiter, die in Coruscant City unterwegs waren, schien immer mehr zu wachsen. Da sie ohnehin nicht wussten, wo ihr nächstes Ziel lag, suchte Chesara nach einem Parkplatz, stellte den Gleiter ab und holte ihr Com hervor. Es gab keine neue Nachricht von Steven.

"Ich möchte die anderen Jedi aufsuchen, aber noch weiß ich nicht, wo sie sich befinden. Ich werde noch eine Nachricht verschicken..."

Genau in diesem Moment gab das Com ein Signal von sich und Chesara empfing eine neue Nachricht. Überrascht sah Loana an. Das war gutes Timing...

"Die Jedi schreiben..."

Erklärte Chesara Loana kurz, während sie selbst noch den Text überflog.

"Die Nachricht ist von Selina Katarn, einer jungen Jedi-Meisterin - einer Twi'lek - mit der ich noch gesprochen habe, kurz bevor ich nach Ord Biniir aufbrach. Sie schreibt etwas von einer Reise... Bildungsreise?"

Chesara schmunzelte. Sie alle gaben sich Mühe, ihre Worte zu verschleiern und zu verdecken, dass sie Jedi waren, für den Fall das ihre Nachrichten abgefangen wurden. Auf Coruscant, mitten in imperialem Gebiet, konnte man sich nicht sicher sein.

"Ich werde schnell zurück schreiben."

Wandte sich Chesara an ihre Schülerin.

"Sobald Selina antwortet, können wir die anderen Jedi treffen und dann wird auch deine Ausbildung richtig beginnen."

*** Com Nachricht an Selina Katarn ***

Hallo Selina,
hab Dank für deine Nachricht. Ich bin froh von Euch zu hören. Sag mir, wo ich Euch treffen kann, dann werde ich sofort kommen.

Chesara​

- Coruscant - City - Gleiter - Mit Loana -
 
~ Coruscant ~ Untere Ebenen ~ Honey House(obere Etage)~ Joseline, Vorin, Mara, Sen, Arkon, Jor, Tom, Cris ~


Die Panik in dem jungen Mädchen war für Jo nicht zu übersehen. Oder besser gesagt sie spürte diese. Äußerlich wirkte Mara völlig ruhig, aber im inneren drohte sie zu zerspringen. Ihre Fähigkeiten in der Macht waren nicht so Professionel, aber zum Glück war sie nicht allein, denn ansonsten wäre sie versucht gewesen eine Technik ein zu setzten, die einer Jedi nicht würdig waren. Das Sith sein lebte in Mara noch immer und würde sie stets verfolgen. Zwar wollte sie davon nicht Gebrauch machen wusste, aber, dass es sehr wohl zu so etwas kommen sollte, wenn sie keinen Ausweg sah. Als ihre Meisterin endlich bei ihr ankam und für Ruhe sorgte atmete sie durch. Jo schien die Technik des Geistestricks sehr viel besser zu beherrschen als Mara und so kamen sie endlich durch die Kontrolle. Mara sah interessiert zu einem jungen Mann mit hellem Haar (Cris), der sich als neue Begleitung entpuppte. Jo schien ihn zu kennen. Das Mädchen legte den Kopf leicht schräg und ihre Meerblauen Augen musterten den Mann genau. Ein hübsches Gesicht und irgendwie erinnerte er sie an jemanden, wenn auch nur unterschwellig. Für sie war klar, dass er zur Republik gehörte oder anders gesehen auf ihrer Seite stand. Da es endlich losging zu diesem Bordell, Mara biss die Zähne zusammen blieb ihr nicht die Zeit sich mit dem Neuen zu unterhalten und Mara hoffte sehr, dass ihr dies noch vergönnt sein würde. Er sah aus, als ob er jemanden brauchte, der mit ihm Reden konnte. Wie auch immer. Das Mädchen schüttelte innerlich den Kopf und folgte dem Rest. Sie war keinesfalls begeistert. Zumal auch sie noch Minderjährig war. Ein Bordell war wirklich das letzte und sie fühlte sich nicht wohl bei dem Gedanken. Coruscant rief tief in ihrem inneren etwas wach und Maras Hände wurden feucht und eisig. Während sie dem Rest folgte sah sie sich in regelmäßigen Abständen um. Die Kehle schnürte sich ihr ein wenig zu. Coruscant, hier würde Sen sterben. Sie hatte es in ihren Visionen gesehen. Eiskalt lief es ihren Rücken hinunter und die Bilder erwachten zu neuem Leben. Sie durfte sich nichts anmerken lassen, die Panik durfte sie nicht überfallen. Das Mädchen biss die Zähne zusammen. Dann erreichten sie endlich das Bordell wo Sen sich unterhielt. Eine ältere Prostituierte, die auch noch versuchte ihren Freund an zu graben. Der Blick Maras verfinsterte sich leicht, wie Sen ihr zuvor geraten hatte, hatte sie besitzergreifend ihre Hand in die seine gelegt.

Sen unterhielt sich mit ihrer Ex-Kollegien, die sich als Lulu entpuppte. Mara sah sich ein wenig um und entdeckte dabei einen Jungen Mann, der an der Bar saß und einen Saft schlürfte (John). Leicht fasziniert betrachtete sie diesen Kurz. Irgendwie schien er schon mal bessere Tage gesehen zu haben. Zu erst einmal wäre es Sinnvoll sich ein paar Zimmer zu suchen oder besser gesagt dieses Sarah zu finden ehe man weitere Dinge planen konnte und Mara wollte hier heraus. Sie fühlte sich weder wohl noch sicher in diesem Schuppen und das dumme an allem war, dass man sie nun auch noch beugte. Toll, jeder würde sie wahrscheinlich für den Neuzugang halten. Mara hatte mittlerweile die Hand ihres Freundes losgelassen um damit zu verbergen dass ihr keinesfalls wohl war. Sie schloss die Augen und versuchte alles um sich herum auszublenden aber die Geräusche blieben. Lachen und andere Geräusche schlichen ihr ans Ohr und das Gesicht des Mädchens veränderte sich leicht. In einem Bordell war sie noch nie zuvor gewesen wusste aber genug Geschichten und erst Recht was innerhalb ablief. Mara verstand einfach nicht wie eine Frau sich zu so etwas herablassen konnte und vielleicht würde sie es nie verstehen, aber trotz allem durfte sie nicht zeigen, dass sie diese Frauen verachtete. Damit würde sie nur Auffallen. Also musste sie mitspielen. Im inneren schwor sie sich alles Erdenkliche dafür zu tun aber auch gleichzeitig am Ende von all dem hier ihre Meinung erneut Kund zu tun, gleich ob man sie dafür erneut zurechtweisen würde. Sie war Minderjährig und hatte nichts in solch einem Etablisemant zu suchen. Es war Verantwortungslos. Sei selbst war nicht die einzig Minderjährige der Gruppe. Wie versteinert stand sie da, öffnete ihre Augen und sah sich erneut um. Dabei ermahnte sie sich lockrer zu werden. Nicht einfach. Es kostete sie jede Menge an Mühe. Die Männlichen Begleiter fühlten sich hier sehr viel wohler. War ja ach klar. Welcher Kerl würde da schon anders reagieren. Sen störte dies am wenigsten, denn als Ex-***** hatte sie in diesem Sinn keinen Scharm und Jo! Irgendwie schien ihrer Meisterin damit sehr viel besser umgehen zu können oder sie war geschickter darin es nicht zu zeigen.

Also gut, sie durfte nicht auffallen und musste locker werden. Was bedeutete, sie brauchte einen Drink. Hm, konnte sie in der Zwischenzeit, die sich hier unterhalten wurde etwas besorgen? Verflixt, genau in dem Moment setzte sich die Gruppe erneut in Bewegung und Mara musste folgen. Hätten sie nicht noch einen Moment länger verweilen können? Anscheinend nicht uns so stiegen sei eine Treppe hinauf und liefen an Zimmern vorbei, die sich hier reihten wie in einem?, sie waren ja in einem Bordell. Am liebsten hätte Mara aufgestöhnt, aber dies hätte nicht hier her gepasst und wäre vielleicht noch falsch gedeutet worden. Die Ohren auf Durchzug stellend folgte sie dem Rest und schritt dabei an der Seite ihres Freundes, dessen Gesicht irgendwie merkwürdig aussah. Na wehe nur wenn seine Gedanken abschweiften. Das Mädchen senkte den Blick und sah beim gehen auf den Boden. Alles würde schon bald vorbei sein! So zumindest versuchte sie zu denken und es sich einzureden und doch wusste sie, dass das Entsetzten noch bevor stand?


~ Coruscant ~ Untere Ebenen ~ Honey House(obere Etage)~ Joseline, Vorin, Mara, Sen, Arkon, Jor, Tom, Cris ~
OP: Was man als Minderjährige nicht alles mitmachen muss*seufz*
 
Coruscant • untere Ebene • Absteige • Nekki

Die Monate zogen an Nekki vorüber wie die strengen Düfte der unteren Gassen, jeder an sich einzigartig und an sich ein Bild. Aber das störte nicht, hatte man erst einmal wieder etwas die Contenance zurück gefunden und wanderte wieder auf festen Schuhsolen, das Geld war die leibliche Sorge. Es ging zur Neige, Geschäft für Geschäft, Absteige für Absteige. Das Leben war teuer und die vor kurzem noch wertvollen Informationen immer rarer. Von Niemandem hatte sie mehr gehört, weder von Padmes Familie noch ihrer eigenen. Sie getraute sich nicht das Krankenhaus persönlich zu betreten, nicht nach den letzten Vorfällen. Und so wusste sie nicht einmal ob ihre einstige Jedi Meisterin auf dem Weg der Besserung war, oder vielleicht längst das zeitliche gesegnet hatte. Lediglich die Zusicherung, dass keiner der finsteren Gestalten, mit denen sie die unterste Ebene teilte, sich ihr genähert hatten, von einer sehr zuverlässigen, aber ebenso teuren Quelle, blieb ihr übrig. Und so exakt waren diese Informationen trotz ihres Preises doch wahrlich ebenfalls nicht.

„Ihre Zahlung ist schon seit Ewigkeiten fällig.“

Ich bekomm bald wieder Geld. Ganz sicher!

Überhaupt erst große braune Augen und ein geschmeidiges, viel zu breit aufgesetztes Lächeln hatten den letzten Aufschub ermöglicht. Der weißbärtige Mann, der schon im jedischen Alter war und doch von kräftigen Zigarren oder seinem geliebten corellianischen Whiskey noch nicht mehr als eine raue Stimme und ein krächzendes Husten mitbekommen hatte, kaum Fältchen besaß, diese dafür an Stirn und den Augenwinkeln um so tiefer ausgeprägt, stand mit seinen kleinen Händen und den kräftigen Armen in die Hüfte gepresst fast genau zwischen Türschwelle und dem Rauputz der Wand, dessen Mängel und erste Anzeichen eines Pilzbefalls wenig fein mit einem etwas zu hellen Farbton überstrichen worden waren.


„Das ist nicht mehr zu ertragen, das ist nicht mehr zu ertragen.“

Wer den Mann kannte, wusste, dass er das immer sagte und daher noch nichts zu befürchten war. Aber heute strich der mittlere Finger, der, den er im Krieg zur Hälfte verloren hatte und sonst immer vor zu aufdringlichen Blicken zu verstecken versuchte, durch den weißen Bart, dessen graue Strähnen kreuzend. Das war ein ganz schlechtes Zeichen, heute würde Nekki kein Blick genügen. Sie hatte sich einen Job gesucht, aber schnell wieder verloren. Ohne Biografie, der man sich rühmen konnte, fand man legal nichts, nicht auf den untersten Ebenen Coruscants. Illegal kam man über die Runden, aber die Geschäfte liefen nicht gut, ähnlich ihren Anfängen auf Nar Shaddaa. Es brauchte Zeit bis Kontakte geknüpft waren, bis dahin kam man über Kleinvieh nicht hinaus.


Ich find…

„Ich hab Verpflichtungen, meine Liebe. Das Leben ist kein Spaßbad“

Sie nickte und trottete zurück, nicht einmal die Türe schloss sie wieder, obwohl der Mann gar nicht darauf aus war zu beobachten wie sie auszog oder was sie jetzt zu tun beabsichtigte und sein schleppender Gang sich die lange Treppe hinaufzog. Sie setzte sich auf ihr Bett und grübelte, auf der Straße leben war nun die einzige Alternative. Das Bett quietschte metallisch, ein Geräusch, das sie nicht vermissen würde. Sie senkte ihren Oberkörper langsam nach unten und schielte zwischen ihren Beinen hindurch auf die kleine Tasche unter dem Bettgestell, die ihr gesamter Besitz darstellte. Die gute Kleidung hatte sie verkauft, unter Wert, die Hälfte war für Bestechungsgelder drauf gegangen. Ein seichter Sog aus Luft strich ihr über den Rücken, das Fenster stand noch zur Hälfte geöffnet, ein warmer Zug, der nach alten Energietanks roch und wenn sie ihr Gesicht ihm entgegengestreckt hätte einen metallischen Geschmack hinterlassen hätte. Sie nahm die Tasche an sich, drückte sie sich an die Brust und verließ die Herberge über das Fenster, auf einer schwarzen Leiter, die nach unten ausfuhr und sie auf eine im Vergleich zum heruntergekommenen Gebäude surreal glatten, scheinbar gut gepflegten Straße ablieferte. Es gab noch einen Platz, an dem sie, diese Nacht wenigstens, unterkommen konnte, der Versorgungsraum des Bordells, in den sie schon einmal eingebrochen war. Dort war es wenigstens warm, die Nächte wurden dieser Tage wieder eiskalt.

Auf den Straßen begegnete sie so gut wie Niemandem, der Tag schritt an ihr fast so bedeutungslos vorüber wie es die letzten Monate getan hatten. Sie hungerte und stahl sich einen Leib Brot, das Essen am Mittag bezahlte sie dagegen. Sie beobachtete die Menschenmassen, die hier herumtrotteten. Familien traf man nur selten. Das hieß nicht, dass es keine armen Familien gab, ganz im Gegenteil, aber die Orte, die sie aufsuchte waren nichts für Kinder. Wenn man doch welche traf, dann schloss sie die Augen und wollte nicht über den Grund nachdenken.

Als es dämmerte schlich sie sich näher an das Haus heran, das zu dieser Zeit die größte Kundschaft bekommen würde. Sie legte sich auf die Lauer und beobachtete die Perversen, die hier ein und aus gingen. Wie sicher ein Alien im violetten Gewand die Haupttüre betrat, ganz ohne Schuld und Gewissen. Sie dachte an die Frau in der Absteige und verdrängte daneben alles, das sie selbst betraf. Ein recht großer Gleiter bog soeben um die Ecke, braune Scheiben verbargen die Sicht ins Innere, die grellgelbe Aufschrift verriet die Zugehörigkeit zum Etablissement. Die breite Türe öffnete, zuerst stieg eine brünette Frau heraus, ihre Kleidung verfing sich sofort im Wind der Umgebung, der Gang war stolz und verführerisch als er zielstrebig zur Türe schritt, dem folgten einige andere Menschen, darunter ein stattlicher junger Mann, der ihr irgendwie sehr bekannt ... Vorin!

Nekki sprang auf der Stelle auf und stockte. Ihre Finger schlossen knabbernd die Tasche greifend ein und lösten sich wieder, der rechte Arm führte die Hand durch ihre Haare, eine ungläubige Gänsehaut ließ ihren Körper erschaudern. Ein zäher Klotz zog sich wie Stacheln im Rachen beginnend durch ihre ausgetrocknete Kehle hinunter. Was suchte Vorin hier? Was suchte Vorin HIER? Wie konnte er es wagen?

WIE KONNTE ER ES WAGEN!

Sie sah rot, ihr Gang war nicht mit dem zu vergleichen, den die Brünette zu Beginn der Voringruppe gezeigt hatte, manchmal schienen die Beine dem Körper weit voraus und oft genug der Oberkörper wie ein Rammkeil den eigentlich Bewegung erzeugenden Schritten vorauszueilen. Und doch zog die Strenge, die Kraft dieses Vorstoßens, durch den Tunnel des eigenen Blicks hindurch, die Aufmerksamkeit vieler auf Nekki, die eigentlich diesem abstoßenden Gebäudeinneren fern bleiben wollte.
Ohne sich später an das wie erinnern zu können stand sie dann plötzlich vor ihrem Bruder, die Augen zusammengekniffen, den Mund zu einer Speerspitze zusammengezogen.

Klatsch! Eine Ohrfeige, die noch durch den ganzen Raum hallte, schlug auf der Wange Vorins ein.


Coruscant • untere Ebene • Honey House • Nekki, Joseline, Vorin, Mara, Sen, Arkon, Jor, Tom, Cris
 
|| Coruscant ▫ Raumhafen ▫ Ankunftsterminal || ▫ alle vollzählig

Puh! Es war damit zu rechnen gewesen, dass sie es nicht ganz leicht haben würden, aber die Realität spottete seine Bedenken noch bei Weitem. Er selbst hatte noch einigermaßen Glück gehabt. An ihm gab es auch nichts Auffälliges. Solange der Nachname Al Jevarin nicht allgemein dafür bekannt wurde Jedi hervorzubringen sollte er einigermaßen sicher sein. Mit Mara und Nekki und möglicherweise daraus hervorgehenden Kindern bestand die Chance dies eines Tages zu ändern, doch dies lag noch in der Ferne. Jo hatte sich für die Grenzkontrolle etwas ganz Besonderes ausgedacht und lieferte ein echtes Schauspiel der Extraklasse. Fast hätte sich der junge Meister kreischend vor Lachen auf dem Boden gewälzt, doch konnte er sich zusammennehmen. Dies war der falsche Ort für solch einen Ausrutscher.

Da es Jo und Sen durch diese Nummer recht zügig durch die Kontrollen schafften und auch wenige Sekunden später ein Mann auftauchte, der sie offenbar abholen sollte, hatte Vorin ein gutes Gefühl und entspannte sich. Ein Fehler, der ihm in einem echten Kampf das Leben gekostet hätte. Zu früh hatte er die Situation innerlich schon entschärft, sodass ihm erst sehr spät auffiel das seine Liebste durchaus ihre Probleme bei der Einreise hatte. Fast gelähmt starrte er zu den Beamten herüber, die scheinbar etwas von Mara wollten. Zum Glück waren sie ein Team und Jo sprang für ihn ein. Vielleicht war es sowieso besser so. Er hatte wesentlich weniger Talent im Geistesbeeinflussen. Diesen Part der Großmeisterin zu überlassen war nur sinnvoll. Was auch immer sie tat, es genügte seine Partnerin schnell weiterkommen zu lassen. Überglücklich empfing er auf der anderen Seite, während die anderen sich in Bewegung setzten.

Sie hatten hier lange genug herumgestanden, noch länger würde sicherlich auffallen. Sie folgten dem jungen Mann zu einem Gleiter, der sie zu einem Ort brachte, den man(n) nur aufsuchte, wenn man mit seinem Leben nicht mehr weiterkam oder einen ungesund hohen Hormonhaushalt besaß. Der Rotlichtbezirk, bzw. einer von vielen. Es war unwahrscheinlich, dass es auf Coruscant nur eine solche Gegend gab. Allerdings musste man dem Laden eines zugute halten. Er wirkte weitaus weniger heruntergekommen als der noch Achtzehnjährige erwartet hatte. Einen kurzen Moment beschlich ihn ein seltsames Gefühl. Fast so als wäre es nicht gut in diesen Laden zu gehen. Doch da ihm seine Augen nichts Furchterregendes offenbarten und auch das Gefühl mehr als vage blieb, schüttelte er dies ab. Wahrscheinlich waren das einfach nur seine Vorurteile vor so einem Laden, die ihn innehalten ließen.

Das Innere präsentierte sich überraschenderweise ebenso positiv, alles war sauber und gepflegt. Nicht etwa aufgrund der Damen, von denen einige durchaus seinen Geschmack trafen, sondern vielmehr aufgrund der sauberen und ansprechenden Aufmachung des "Geschäftes". So etwas nannte man wohl Edelbordell. Vorin war noch dabei sich umzuschauen, als er Sens Warnung vernahm, die letzten Endes doch nichts half. Mara ergriff wie befohlen seine Hand, was leider nicht verhindern konnte trotzdem angesprochen zu werden. Eine etwas ältere und ziemlich gut bestückte Frau schien sich nicht stören zu lassen. Dem Jungen schoss das Blut in den Kopf als sein Blick dorthin fiel wo er hinfallen sollte. Nicht gut! Das war aber auch wirklich gemein. Das Korsett war so auffällig geschnitten worden, dass man fast keine andere Wahl hatte.

Er war so durcheinander gebracht und verlegen gemacht worden, dass er gar nicht dazu kam irgendetwas zu sagen, bevor ihn Sen erlöste und den alten Hasen abwimmelte. Es schien als würde eine Riesenlast von ihm abfallen. Der Jedi hätte nicht im Geringsten gewusst wie er sich geschickt aus der Affäre hätte ziehen können. Außer einem: "Nein Danke!" und einem: "Sie sind mir zu alt", wäre ihm nichts eingefallen. Da sah man mal dass er noch ziemlich jung war. Seine Vergangenheit hatte ihn in ziemlich vielen Belangen schon früh erwachsen werden lassen, doch hier in dieser Situation war er wie jeder andere Teenager, der noch nie ein Bordell besucht hatte. Aber da sich ihre Begleiterin die forsche Dame gekrallt hatte, konnte er dieses Problem abhaken und den weiteren Dingen widmen, die auf sie zukommen würden. Kurz darauf ging es dann auch schon weiter und sie marschierten eine Treppe höher.

Hier war ein langer Gang in dem vereinzelt weitere "Lustbegleiterinnen" auf Kundschaft warteten, bzw. wo die Räume lagen, in denen es zur Sache ging. Er betrachtete das Gesicht seiner Freundin, die sich schätzungsweise genauso unwohl fühlte, wie er gerade ebenfalls. Dieses Mal drückte er ihre Hand. Sie würden das schon schaffen. Solange keiner dem anderen irgendwelche Dinge unterstellte, die nicht da waren, mussten sie sich keine Sorgen machen. Eigentlich wollte Vorin einen scherzhaften Kommentar zu dem Anmachversuch von eben abgeben, aber da er nicht wusste wie Mara ihn aufnehmen würde ließ er es. Er machte ein paar schnelle Schritte um sowohl Sen, als auch Jo erreichen zu können. Sen ging logischerweise voran, weshalb er sie zuerst ansprach:


"Danke. Ich weiß deine Hilfe wirklich zu schätzen. Ich hätte nicht gewusst wie ich sie hätte loswerden sollen ohne grantig oder unhöflich zu werden." Andererseits hatte eine Prostituierte bestimmt schon einige Personen getroffen, die den Bereich des angemessenen Verhaltens verlassen hatten.
"Na ja, sie ist vermutlich noch ganz andere Sachen gewöhnt. Hmm ? auf jeden Fall: Danke noch mal!"

Nachdem er dies losgeworden war, galt es sich noch bei einer weiteren Person zu bedanken, weshalb sich der blonde junge Mann zurückfallen ließ.

"Danke Jo! Ich habe auf dem Raumhafen überhaupt nicht aufgepasst und dachte es wären schon alle durchgekommen. Zum Glück warst Du da und hattest auch noch eine pfiffige Idee und die entsprechenden Möglichkeiten. Ich stand in dem Moment etwas ratlos herum, wenn ich ehrlich bin. Aber es hat ja nun alles geklappt." Da das Nächste nicht für fremde Ohren bestimmt war, begann er zu flüstern:

"Ich weiß wir hatten das schon alles besprochen, aber Mara scheint verdammt unzufrieden mit dem Ort zu sein. Soll sie da durch? Oder lassen wir uns etwas anderes einfallen? Ich könnte auch noch mal versuchen mit ihr zu reden wenn wir alleine sind. Aber Du bist ihre Meisterin, ich misch mich also nicht ein wenn Du etwas anderes vorhast."

Damit war erst einmal gesagt was gesagt werden musste. Gleich würden sie sicher vor der Hausherrin stehen, zumindest nahm er das an, da Sen nach einer Sarah gefragt hatte. Vielleicht war das auch schon längst erwähnt worden ? er hatte jedenfalls nicht darauf geachtet. Wie auch immer. Sie stampften den Gang hinunter der mehr Lust und Begierde gesehen hatte, als ein einzelner Mensch wohl je in seinem Leben erfahren konnte. Etwas hatten sie aber mit Sicherheit noch nie gesehen. Viele Dinge hatte Vorin an diesem Tag erwartet, doch nicht das Auftauchen eines Schattens aus seiner Vergangenheit. Nekki wirkte hier so fehl am Platz, dass er sie weder sofort als wahrhaftig anwesend kategorisiert noch ihre Handbewegung registriert hätte. Eine klatschende Ohrfeige hallte den Gang hinunter womit Vorin sich irgendwie an den Beginn zurückversetzt fühlte.

Wie oft war er bereits von Frauen geschlagen worden? Natürlich nicht ernsthaft und mit dem Willen ihn ernsthaft zu verletzen, doch scheinbar war der Gebrauch des Wangenschlages in seiner Anwesenheit einer gewissen Inflation ausgesetzt. Vorin brauchte ein paar Sekunden um das Klingeln aus seinen Ohren zu bekommen, bevor er die Situation wenigstens wieder ansatzweise unter Kontrolle brachte. Schließlich platzte es fragend aus ihm heraus.


"Nekki?!"
Klar war es seine Schwester. Aber ? hier? Er verstand die Welt nicht mehr, und sie wahrscheinlich auch nicht. Wenn er jetzt gewusst hätte wofür die Ohrfeige gewesen war, hätte er vielleicht irgendetwas erklären können, aber so? War sie wütend weil er solange gebraucht hatte? Oder schockierte es sie ihn hier in einem Bordell zu sehen? Falls es das war, konnte er sich erklären ? wenn sie es akzeptierte. Erst langsam kam seine Sprachsteuerung zurück, ebenso wie seine motorischen Funktionen.

"Nekki!"
Er wollte sie umarmen, aber sie wich zurück. Na schön, dann eben zwei Gänge langsamer.

"Bin ich froh Dich zu sehen. Ich ?"

Also peinlicher und unangenehmer konnte es wohl kaum noch werden. Dagegen war die Anwesenheit im Bordell fast schon zur Nebensache geworden. Wenn Nekki eines drauf hatte, dann war es die Schaffung solcher Momente. War das irgendein Talent, welches man gewinnbringend verwenden konnte? Ausschweifende Frage ? Antwort ? Sessions würden sie auf später verschieben müssen.

"Darf ich euch meine Schwester Nekki vorstellen? Sie wartet schon einige Zeit auf mich."
Oje, das war wohl die Untertreibung des Jahres. Etwas gekünstelt versuchte er zu lächeln, aber mit schmerzendem Kiefer wirkte es nicht allzu überzeugend. Seine Schwester hatte mal wieder einen tollen Einstand gegeben. All seine schlimmsten Vorstellungen hatte sie mit Bravour überboten. Das nächste Mal würde sie einen Preis dafür bekommen.

|| Coruscant ▫ untere Ebenen ▫ Honey House || ▫ Nekki ▫ Joseline ▫ Vorin ▫ Mara ▫ Sen ▫ Arkon ▫ Jor ▫ Tom & Cris​
 
Coruscant - Unter der Erde - Gildennetzwerk - Bru-Th - Blaine - Ryoo - Soraya


Die Fahrt mit dem Shuttle wurde zu einer Geduldsprobe, nicht nur für seinen Padawan, sondern auch für Bru-Th. Irgendwie fühlte Bru-Th sich in der Menschenmenge nicht wohl. Eingezwengt zwischen Angehörigen der verschiedensten Spezies, Droiden und dem eingebauten Mobiliar des Zuges, das seine besten Zeiten auch hinter sich hatte, sah sich der Jedi Meister wie auf dem Präsentierteller, unfähig etwas an der Situation zu ändern. Gewiss, rein logisch betrachtet war dies der perfekte Ort ungesehen aus dem Tempelbezirk heraus zu kommen, doch was, wenn ihr Plan fehlschlug? Wenn sie entdeckt wurden, war es unmöglich zu fliehen, ohne die Mitreisenden einer latenten Gefahr auszusetzen und diese Hilflosigkeit zermürbte Bru-Th, auch wenn er es sich nicht anmerken lies. Er schloss deshalb die Augen und suchte in seinem Innern nach Ruhe, ganz so, wie er es gelernt hatte.

Als sich schließlich die Türen wieder öffneten, drängte die Menge heraus und gleich einem Boot im strömenden Wasser, ließen sich die drei Jedi mitreißen. Treppen und Lifte führten an verschiedenen Stellen zurück an die Oberfläche, doch wirkte hier alles ein wenig heruntergekommen. Allerlei zwilichtige Gestalten wandelten umher, ihre Kapuzen bzw. Helme tief ins Gesicht gezogen. Doch niemand störte sich daran und ein jeder ging seines Weges, vielleicht auch, um nicht unnötig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Erst als sie auf einer der Treppen standen, die sie in die Nähe von Raumdock 28 bringen würde, kam Bru-Th auf die Frage seines Padawans zurück. Vergessen hatte er sie nicht.


"Du fragtest, wer diese beiden Jedi sind, Blaine."

Kurz sah sich der große Jedi um. Mithörer gab es stets zuviele und auch vor technischen Helferlein sollte man sich stets hüten, wusste er.

"Ryoo, war einst meine Padawanschülerin. Es ist Jahre her und daher umso erfreulicher ..."

Bru-Th stockte, fand jedoch seine Stimme schnell wieder:

"... dass es sie noch gibt. ... Dies hingegen ... ist Jedi Meisterin Soraya Amidala", eine weise und erfahrene Mentoren, die ich vor langer Zeit kennengelernt habe. ... Meisterin Amidala, dies ist Blaine Oaton, mein Padawan."

sprach er mit größtem Respekt und trat einen Schritt zurück, auf das beide Jedi sich in Augenschein nehmen und einander die Hand geben konnten. Normalerweise hätte Bru-Th sich verbeugt, doch es war einfach zu gefährlich und so hoffte er, dass Meisterin Amidala ihm dies nachsah. Gleich zwei Personen, die er wirklich lange nicht mehr gesehen hatte, hatten heute seinen Weg gekreuzt. Wären die Umstände auch nur ein wenig besser gewesen, so hätte er seine Freude wirklich zeigen können, doch diesen Luxus musste er sich für später aufheben.

Am Ende der Treppe angekommen, war die Raumbucht bereits zu sehen. Es war extrem laut hier. Schallschutzwände fehlten und der Flugbetrieb war groß. Überall wurden Schiffe beladen, teilweise von großen Kränen und Lastbarken, teilweise von einfachen Arbeitern bzw. Droiden. Nur wenige Meter über ihre Köpfe hinweg brummten die vollbeladenen Schiffe gen Weltraum, oft so voll beladen, dass man Angst haben musste, die Repulsorsysteme könnten das Gewicht nicht stemmen. Es roch nach Schmiermitteln und Kühlflüssigkeit. Wachpersonal sah man nur vereinzelt. Doch es würde nur eine Frage von Minuten sein, bis imperiale Einheiten hier auftauchten, glaubte Bru-Th und mahnte weiter zur Eile.

Es dauerte noch gute fünf Minuten bis sie schließlich die Einbuchtung mit der Zahl 28 erreicht hatten. Hier hatte Bru-Th die Fat Trader gelandet. Als sie schließlich um die Biegung gingen und er das große Schiff noch dort stehen sah, machte sein Herz einen gewaltigen Hüpfer. Nun würde es ein Leichtes sein von hier zu verschwinden ... oder zumindest nicht mehr unmöglich. Entscheidend war nun, ob sie schnell abhoben konnten. Nur wenn sie ungesehen einen der Transitkorridore in den Weltraum erreichten, standen die Chancen gut. Der große corellianische Jedi hechtete mit weiten Schritten die kurze Rampe hoch, um auf die Laderampe des ATR-6 zuzusteuern, als er eine Traube von Personen unweit seines Schiffes entdeckte, dann einen Quarren (Kruluk), der sich mit schwerem Werkzeug am Rumpf der Fat Trader zu schaffen machte und schließlich auch die Sperrkralle die dieser offenbar an der Unterseite montiert hatte und das stolze Schiffe nun unbeweglich wie einen lahmen Mynok machte.


"Dürfte ich fragen, was dieser Auflauf hier zu bedeuten hat?",

fragte er ungeduldig, denn für diese Art von Plauderei war im Moment keine Zeit. Wer auch immer diese Kerle waren, Bru-Th gedachte nicht sich mit ihnen lange aufzuhalten.

"Ich bin der Captain dieses Schiffes, wenn man das so sagen darf",

fügte er schnell hinzu und blieb vor dem kleinen Trupp von Sicherheitsleuten stehen, ohne sich von diesen beeindrucken zu lassen. Bru-Th warf einen Blick auf die Uniformen, doch waren sie derart verschlissen und schmutzig, dass er sich nicht einmal traute zu raten, von welcher Truppe sie zu stammen mochten. Lediglich der Quarren schien nicht dazu zu gehören. Seine Profession war unschwer zu erkennen, denn dieser hatte nicht nur schmutzige Kleidung, sondern auch schmutzige Hände und ein verschmiertes Gesicht. Werkzeug und andere Teile lagen vor diesen, doch was ihn aufhorchen lies, war der grimmige Zorn, der von ihm ausging. Bru-Th war alarmiert, doch drehte er sich alsbald wieder zu dem Rodianer um, der offenbar hier das Sagen hatte. Dieser war kleiner als er, was nicht unüblich war, doch Bru-Th nutzte dies aus und baute sich vor ihm auf, um mit Nachdruck auf eine Antwort zu drängen. Er rechnete mit einer ungehaltenen Reaktion.


Coruscant - ein Raumhafen - Andockbucht 28 - Bru-Th - Blaine - Ryoo - Soraya - Kruluk - Sicherheitsleute
 
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[OP]Waaaahhhh erst schreibt kaum einer und nu alle auf einmal! Ihr wollt mich in den Wahnsinn treiben! Eindeutig! Das wollt ihr! Wie soll Jo denn all das verarbeiten, das da grade alles passiert! Falls ich also wen überlesen hab oder nicht auf ihn eingehe, seid ihr selber schuld! ;) :p Trotzdem schon mal Tschuldigung falls es passiert![/OP]

Raumhafen ? mit Sen, Vorin, Mara, Steven, Arkon, Jor, Tom, Cris

Erleichtert atmete Jo durch, als ihr klar wurde, das es funktioniert hatte. Aber im gleichen Maß, in dem ihr dies klar wurde, wusste sie auch, das es ein Glücksfall war, das jener Kontrolleur, an den Mara geraten war, nicht nur extrem gründlich gewesen war und damit etwas ausgegraben hatte, das aus ihrem früheren Leben stammte, sondern das er auch einer jener war, dessen Geist der Beeinflussung leicht nachgab.
Die Macht war einfach mit ihnen gewesen. Und so hatte ihr Versuch funktioniert, obwohl Jo sich sicher war, das ihr Können auf diesem Gebiet keines Falles meisterhaft waren. Nun gut, es hatte jedenfalls funktioniert. Der Macht sei dank!
Noch mit diesen Gedanken beschäftigt, stieg, mit allen Anderen, auch Jo nun endlich in das Fahrzeug, mit dem der Mann (Cris), den Sen?s Bekannte geschickt hatte und den Jo sicher war zu kennen. Leider war während der Fahrt doch keine Zeit sich mit ihm zu unterhalten. Eine Tatsache, die Jo sehr bedauerte, wollte sie doch endlich wissen wer er war. Aber vielleicht fanden sie an ihrem Bestimmungsort auch dafür Zeit. Das heißt, nachdem sie jene Sarah kennen gelernt hatten. Doch bis dahin musste sie auch an jene denken, die im Grunde noch nicht hier
Zu sein hätten. Nun ja, im Grunde sollten sie alle nicht hier sein doch Jo?s besondere Aufmerksamkeit galt im Moment den Minderjährigen in er Gruppe. Im Grunde war es ein Verbrechen jene mit hier her zu schleppen. Doch was sollte sie tun, dieses Haus war immerhin tausend mal besser als ein imperiales Gefängnis oder gar die Fänge der Sith. Sie mussten eben hier durch! Und da Mara nun ja ihren eigenen, persönlichen ? Aufpasser hatte? der, da war sich Jo absolut sicher, keinen fremden Mann näher als drei Schritt an Mara herankommen lassen würde, richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf den Jungen in ihrer Gruppe! Steven! Er hatte ohnehin schon ihre Nähe gesucht, als sie alle dieses Etablissement betreten hatten und nun gab Jo sich Mühe noch näher an ihn heran zu treten und dann ihre Hand auf seine Schulter zu legen.


Wehe ich bekomme mit, das du irgendwo hin siehst, wo deine Jungen Augen nicht zu sein haben!

Witzelte sie und lächelte Steven dabei beruhigend an.

Bleib in meiner Nähe! Ich werde auf dich achten und außerdem brauche ich, wenn Sen hier alle ihre alten Freunde begrüßt, jemand der mich führt.

Flüsternd fügte sie dem dann noch hinzu.

An diesem doch immer noch etwas öffentlichen Ort ist es doch besser ich wahre das Bild einer ?normalen? Blinden.
Wir helfen uns also gegenseitig.


Noch einmal nickte Jo bekräftigend in Stevens Richtung dann wurde ihre Aufmerksamkeit auf andere Dinge gezogen, die im Raum geschahen.
Mara verteidigte ihren Vorin! Und Jo?d Grinsen wurde dabei noch breiter! Gerade eben hatte sie noch gedacht Vorin würde es sein, der sie schützen müsste und nun?? Leise musste Jo auflachen, dann geschah schon das nächste. Im Hintergrund hörte sie eine Unterhaltung. Die Stimme des bekannten Fremden (Cris), eines ihr ganz Fremden (John) und die Tom?s mischten sich in einem Gespräch, das sich wohl im Moment um den Konsum gewisser Getränke drehte. Nun gut, bei einigen Männern war dies eine Art sich zu entspannen und es ging sie ja auch nichts an. Allerdings würde sie sehen, ob sie, nachdem Sen mit ihrer Bekannter Sarah, gesprochen und eventuell für alle Unterschlupf erhalten hatten, wieder in diesen Raum zurückkehren sollte und sich mit ihrem Fahrer unterhalten könnte. Neugierig war sie auf jeden Fall wer es nun wirklich war.
Doch für den Augenblick geschah etwas, das ihre Grübeleien in diese Richtung in den Hintergrund drängten. Ein klatschendes Geräusch, zog nun Jo?s Aufmerksamkeit auf sich. Zuerst fürchtete sie, das einer ihrer Mitreisenden belästigt worden war, doch dann klärte sich die Situation.
Nekki! Diesen Namen kannte sie doch! Schon ganz am Anfang auf Ossus hatte Vorin von seiner Schwester erzählt und Jo wusste nur zu gut, wie sehr er um deren Wohlergehen besorgt war. Das sie nun hier und jetzt auf einander trafen war wunderbar aber auch gleichzeitig besorgniserregend. Sie war hier, in diesem Haus? Was bedeutete dies? Nein! Jo wollte nicht dem Vorurteil verfallen, das sie hier arbeitete Nein, das würde eine Padawan nicht. Und außerdem, war ihre Gruppe auch hier und keiner von ihnen würde hier ?arbeiten? das war auch klar. Mit einem offenen und freundlichen Lächeln und einer offen entgegen gestreckten Hand trat Jo also auf die Person zu, die Vorin gerade allen als seine Schwester vorstellte.


Es freut mich sehr dich endlich kennen zu lernen! Vorin hat schon von dir gesprochen, und davon, wie sehr er dich vermisst hat seit? nun, in der letzten Zeit!
Ich bin übrigens Joseline. Eine? Bekannte Vorin?s


Mit einer Hand hielt Jo nun ihren Stab, die Andere hatte sie von Steven?s Schulter gelöst und sie Nekki hingestreckt um sie zu begrüßen. Danach landete die Hand wieder auf Steven?s Schulter und Jo meinte entschuldigend.

Ihr müsst mich aber nun erst einmal entschuldigen. Ich denke, ich werde Sen nach oben folgen um gemeinsam mit ihr deren Bekannte auf zu suchen und darum zu bitten das wir ein Unterkommen finden. Ihr könnt ja gerne alle erst einmal hier bleiben. Ich hoffe doch, das ich dir nachher auch wieder begegne!

Mit den Worten lächelte sie noch einmal in die Runde und wandte sich dann, mit Steven, den sie nicht alleine lassen wollte, um und ging dann weiter um Sen zu folgen.

ich denke die Anderen sind mit sich beschäftigt, und wir Sollten Sarah vielleicht auch nicht gleich mit der ganzen Masse unserer Gruppe überfallen. Entweder, wenn es dir lieber ist, gehst du allein zu ihr und redest mit ihr. Oder ich komme mit! Allerdings wird Steven dann auch dabei sein. Ihn möchte ich in diesem Hause nicht allein lassen. Versteh mich nicht falsch aber der Junge ist mir einfach zu jung hier allein herum zu laufen.

Untere Ebenen - Honey House ? mit Sen, Vorin, Mara, Nekki, Steven, Arkon, Jor, Tom, Cris, John
 
Coruscant - ein Raumhafen - Andockbucht 28 - Bru-Th - Blaine - Ryoo - Soraya - Kruluk - Sicherheitsleute

Die junge Frau war sehr still gewesen, die ganze Zeit außerdem war sie sehr froh darüber das sie aus dem Tempel raus waren, sie hoffte da sie jetzt endlich diesen Planeten verlassen konnte. Sie wollte gerade etwas sagen als Bru-th ihr den jungen Zabrak vorstellte. Er nannte sie Meisterin Amidala, die junge Frau konnte damit aber nichts anfangen. Sie nickte nur freundlich und reichte dem Zabrak die Hand.

"Nett, dich kennen zu lernen" , die junge Frau war sehr froh das sie die Jedi getroffen hatte.

Die kleine Truppe ging weiter und stieß auf eine Menge Sicherheitsleute, die junge Frau hoffte das sie jetzt dadurch kämen und man sie zu dem Schiff lassen würde.
Sie konnte nur sehen das Bru-Th heftig mit den Wachleuten diskutierte.


Coruscant - ein Raumhafen - Andockbucht 28 - Bru-Th - Blaine - Ryoo - Soraya - Kruluk - Sicherheitsleute
 
Coruscant ? Imperial City ? obere Ebenen ? Bezirk 666 ? Appartment der Nixtons ? Ulic, Miriel, Angelina

Sie erkannte an Ulic's Mimik das er seiner Padawan nicht widersprechen würde. Auch er lebte in der Gegenwart und trauerte Vergangenem nicht nach. Von diesem Aspekt waren sie sich beide nicht allzu unähnlich und auch in Sachen Temperament stand der Meister seiner Padawan eigentlich nicht nach. Er setzte sich wieder ihr gegenüber und das vorwurfsvolle Gesicht von vorhin war auch verschwunden. Schon jetzt war Angelina in die Macht eingetaucht und sah ihre Umgebung durch sie. Fast nebenbei stellte sie fest, das sie die Macht immer besser beherrschte. Ulic ließ sich langsam und überlegend was sie als nächstes lernen könnte auf die Couch gegenüber sinken. Wohl bedacht und langsam formulierte er seine Worte so das seine Padawan alles verstand. Sie sollte die Macht bündeln? Sie wusste nun das sie diese mystische Kraft lenken konnte, sie konnte sie unterdrücken und von sich wegschleudern. Doch bündeln war ihr neu und so nahm sie die Worte wie ein Baby die Muttermilch auf und speicherte sie. Schließlich war Ulic fertig mit seinen Ausführungen und sie war dran zu zeigen das sie es zumindest halbwegs verstanden hatte.

Sie schloss die Augen um alles was sie unnötig ablenken würde auszublenden. Miriel hatte sie fast vergessen. Sie wusste das die Dathomiri die Padawan nicht nach ihrem Können beurteilen würde. Können...sowas hatte sie nicht. Ulic gab sich große Mühe sie zu unterweisen aber wahrscheinlich war sie nur mittelmäßig talentiert. Sie spürte schon wieder dieses Kribbeln. Die Macht bündeln...Sie hatte noch keinen Ansatz wie genau sie das anstellen sollte doch würde sie einfach nach ihrem Gefühl handeln. So sammelte sich langsam aber stetig die Macht vor Angelina wie als wenn sie einen Machtstoß abfeuern wollte. Sie versuchte immer mehr Macht auf einem kleinen Punkt zu sammeln, doch immer wenn sie einen gewissen Grad erreicht hatte zerstreute sich die Macht und nichts von der gebündelten Kraft blieb übrig. Immer verbissener trainierte Angelina doch es passierte immer das selbe. Schließlich wurde sie von Miriel unterbrochen die sich das ganze offenbar nicht mehr ansehen konnte.

"Die Macht ist kein Werkzeug, Angelina."

Kurz schaute sie zu Ulic. Es war immerhin seine Padawan und sich in ihre Ausbildung einzumischen war eine grenzenlose Respektlosigkeit. Doch er schien nichts dagegen zu haben.

"Du behandelst sie als wäre sie ein Hammer mit dem du auf etwas einschlagen könntest. Sie ist viel mehr als das. Man kann fast sagen sie lebt. Du musst sie mit Gefühl behandeln und kontrollieren und nicht mit Gewalt."

Angelina nickte. Vielleicht war es wirklich das. Sie hatte krampfhaft versucht die Macht zu beeinflussen, doch je mehr Energie sie darin steckte desto weniger schien sie ihr zu gehorchen. Sie setzte zu einem neuen Versuch an, doch wurde gleich wieder unterbrochen.


Und lass die Hände aus dem Spiel, die machen es nicht einfacher.


Die Hände aus dem Spiel lassen. Das hatte auch schon Ulic gesagt und es wurde immer einleuchtender. Die Macht gehorchte auf den Willen und nicht die Kraft. Es war unnötig sich zu bewegen da allein der aufgebrachte Wille das gewünschte Ergebnis erzielte. Oft waren die Handbewegungen nur rein Reflex und keine Notwendigkeit. Wieder schloss sie die Augen. Die Hände lagen auf ihren Knien. Langsam, ja fast schon behutsam ließ sie die Macht auf einen Punkt in ihrem Körper streben. Vielleicht war es einfach, die Macht im eigenen Körper zu bündeln als außerhalb. Mit akribischer Vorsicht ließ sie den Punkt aus gebündelter Energie in ihrem Körper wachsen. Es war anstrengend. Schweißtropfen flossen von ihrer Stirn nach unten. Ihre Hände die vorher locker auf den Knien gelegen hatten, waren nun zu Fäusten geballt. Sie spürte das Beben in sich und es wurde immer stärker. Es war schon soweit das sie die gebündelte Energie kaum zu halten vermochte. Doch noch hatte sie nicht genug. Schon seit jeher war sie gern an ihre Grenzen gegangen und das würde auch heute nicht anders sein. Auf Miriels Ratschlag hin ging die junge Nixton fast liebevoll mit der Macht um und der gebündelten Energie führte sie nur tropfenweise neue zu. Doch irgendwann wurde es zuviel. Sie vermochte es nicht länge die angesammelte Macht zu halten und sie entlud sich wie bei einer Explosion schlagartig. Jedoch war alles was diese Explosion anrichtete, das eine Vase auf dem Couchtisch umkippte. Erschrocken öffnete Angelina die Augen. Das hatte sie nicht gewollt. Und auch ihre Mutter war aufmerksam geworden und schaute aus ihrem Zimmer. Sie sah ihre erschöpfte Tochter aber der Blick dieser verriet ihr, das alles in Ordnung war und so zog sie sich wieder zurück.

Tut mir leid. Ich konnte die Macht nicht mehr halten.

Sie spürte die Erschöpfung die einsetzte. Nie hätte sie gedacht das etwas unsichtbares sie so fordern könnte. Sie fühlte sich als hätte man sie dreimal um den Planeten gejagt.


Coruscant ? Imperial City ? obere Ebenen ? Bezirk 666 ? Appartment der Nixtons ? Ulic, Miriel, Angelina
 
Op: Wahrscheinlich alles ganz anders und falsch beschrieben als es gedacht war. Nunja Nekki lebt eben in ihrer eigenen Welt. :p

Coruscant • untere Ebene • Honey House • Nekki, Joseline, Vorin, Mara, Sen, Arkon, Jor, Tom, Cris

Nekki atmete erstmals wieder durch und nahm danach auch erst die Umgebung wieder bewusst war. Sie war nicht in einem billigen Puff gelandet, sondern einem edlen Etablissement. Das war eher unerwartet und bezeugte ein Vorurteil der untersten Ebene gegenüber, ließ es wie eine Seifenblase zerplatzen. Wahrscheinlich hätte der Besitzer auch problemlos weiter oben überleben können und war nur auf Grund der verständlichen Abneigung von Nachbarn hier gelandet. Welcher normale Mensch wollte schon mit diesem Geschäft etwas zu tun haben?

Beim Umschauen registrierte sie die spielerisch bunten Seidenstoffe, die Teile des Lusthauses in verschiedenen Rotfarben ausstaffierten. Vor der Bar waren sie an einer kleinen Sitzreihe aus magentafarbenen, in unvollendetem Viereck angeordneten gepolsterten Ledersofas vorbeibekommen, auf welcher zwei große Blondinen einander etwas ins Ohr flüsterten, wenig später sich die rechte erhob und sich mit überspitztem Hüftschwung in ihrer Gangart einem Gast zuwandt, der ebenfalls an der Theke saß und etwas trank. Der Erfolg blieb ihr aber vergönnt, dem Geschmack des Mannes schien ein Alien mehr zuzusagen. Kleinere Kronleuchter hingen von der Decke, deren ebenfalls farbiges, aber fürs Auge angenehm diskretes Licht komplettieren die gemütliche und erotisierende Atmosphäre, welche über das Geschehen innerhalb dieses Schandflecks hinwegtäuschen sollte.

Es war ihr unerklärlich wie Vorin so locker bleiben konnte, es schien ihm gar nicht peinlich zu sein, trotz dessen, bei was sie ihn gerade erwischt hatte. Er stellte sie sogar seinen „Bekannten“ vor! Wie geschmacklos! Eine dieser schien sogar noch minderjährig zu sein. Ja, auch hinter einer edlen Fassade fand man die dreckigen Wände bei richtigem Hinschauen sofort wieder. Es war eine beträchtliche Anzahl an Frauen, die sich um ihr kleines Brüderlein scharten, die älteste von ihnen hatte ihren Arm allerdings bei jemand Anderem, er war wohl nicht alleine, sondern mit Freunden gekommen. Sie verstand ihn nicht und wollte auch gar keine weiteren Gedanken daran verschwenden, ihr wurde nur ganz übel dabei. So viel zum Heiligenschein Vorins! Dachte er denn gar nicht nach? Wie kam es wohl, dass diese minderjährige Blondine hier war, ganz bestimmt weil sie sich das schon immer einmal gewünscht hatte!


Wie kannst du mir das nur antun? Mit diesen,... in diesem...

Sie flüsterte bissig, aber nur für ihr Brüderchen gedacht und daher natürlich auch ohne zu vergessen allen Anderen ein überfreundliches Lächeln zu schenken.
Vorin hatte seiner „Bekannten“ also von ihr erzählt, Nekki wurde schlecht, sie wollte ganz bestimmt nichts von Vorins Bettgeflüster hören und es sich schon gar nicht vorstellen. Die sollte am besten ganz still sein und ihren hübschen Mund geschlossen halten! Wegen IHR hatte er also so lange gebraucht und sich so lange nicht gemeldet? Sehr interessant. Nekki musste sich zwingen den Handschlag zu erwidern. Erst als sie die angebotene Hand ebenfalls ergriffen und der Fremden bewusst in die Augen gesehen hatte erkannte sie die unnatürliche trübe Färbung. War die etwa...blind? Bilder einer armen blinden Frau, der auf Coruscant alles verbaut worden war, die nur durch ihre Behinderung hierzu gezwungen worden war, drängten sich ihr auf und so ließ sich auch etwas Mitleid nicht verneinen.


Es tut mir leid, ich glaube Vorin wird heute nicht mit ihnen kommen... Wenn sie für ihre .. äh.. Mühen ... schon bezahlt wurden, sie dürfens alles natürlich behalten.


Rot werdend, schlich sich wieder eine alte schlechte Angewohnheit ein, mit ihren langen Haaren zu spielen, unruhig und leicht verspannt sich unbewusst ein paar Strähnen zu schnappen und sie sich um den Zeigefinger zu zwirbeln. Am liebsten hätte sie Vorin noch einmal geschlagen, dass er sie in diese peinliche Situation gebracht hatte. Aber zusehen wie er jetzt, als wäre nichts geschehen, sie nicht hier, mit diesen Frauen mitging, nein das wäre ja noch schöner. Was waren das überhaupt für Frauen, was hatte sie hierher gebracht, konnte es wirklich welche geben, denen das hier auch gefiel? Sie konnte es sich einfach nicht vorstellen! Aber vielleicht war mit solchen alles ganz normal und nur sie war es nicht gewesen?


Coruscant • untere Ebene • Honey House • Nekki, Joseline, Vorin, Mara, Sen, Arkon, Jor, Tom, Cris
 
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[x] Honey House ~xXx~ Amayas Zimmer ~xXx~ Amaya&Quinn [x]

Der Umstand wieso dieser Tag, oder besser gesagt, die Nummer die sie gerade mit Quinn schob, eine war auf die sie nicht sonderlich viel Lust gehabt hatte, änderte sich, als er zu sprechen begann. Oft kam das nicht vor, zumindest nicht in der Form, wie gerade im Moment. Meist nur der übliche Small Talk, aber heute schüttete er sich fast schon vor ihr aus. Bei den ersten Malen als das geschehen war, war ihr das noch etwas komisch vorgekommen, sie selbst hatte ja schon einige Erfahrungen auf dem Gebiet als Lustsklavin gemacht gehabt, aber fast schon als Vertraute zu gelten, der man dann noch die Probleme ausschüttete.. bis auf Quinn hatte das noch keiner gemacht. Für Amaya war das mittlerweile aber irgendwie fast noch besser. Nicht nur weil er sich beim Sex dann umso intensiver verhielt, auch, weil sie zeitgleich etwas hatte um ihre Gedanken auf Wanderschaft zu senden. Wobei sie jedoch zugeben musste, das sie das dann nicht allzu oft tat, der Sex war dann schlicht und ergreifend fantastisch. Und Amaya hatte nicht gerade oft ihren Spaß bei der Arbeit und ums sich den nicht entgehen zu lassen, ritt sie genau auf der Welle weiter, die Quinn in solchen Momenten anschob. Zumindest ein Höhepunkt war ihr dann sicher?

Dieses Mal war sein Thema jedoch ein wenig heikel. Sie war ja auch nichts anderes als eine Sklavin. Egal wie oft Sarah ihr auch etwas anderes gesagt hatte in der vergangenen Zeit, das war es, als was sie ich fühlte. Nicht erkennend das sie sich selbst in diesen Käfig sperrte, aber Selbsterkenntnis wäre ja der Weg zur Besserung und die, war derzeit einzig die Flucht. Und vor der hatte sie wirklich Angst. Was würde wohl passieren wenn sie wirklich abhauen würde? Die Chancen erneut eingesammelt und als Sklavin verscherbelt zu werden, rechnete Amaya als ziemlich hoch ein. Immerhin würde irgendjemand bestimmt etwas gegen ihr Verschwinden haben.


?Ziemlich linkes Manöver, wenn du ihn doch haben wolltest??

Keuchte sie als Antwort auf und ließ sich von seinen schneller werdenden Bewegungen davontragen. Die Hand im Nacken sorgte aber allzeit für dieses seltsam beklemmende Gefühl. Nichts allzu schwerwiegendes, sonst wäre es ihr nicht wirklich möglich sich auf den Sex zu fokussieren, aber es verdeutlichte die Standpunkte nur umso mehr. Und verzerrte sie vielleicht auch etwas, machte Quinn zu einer Art Henker, wie auch immer man es nennen mochte und drängte Amaya weiter in die Opferrolle hinein. Sie hätte geschnaubt. Das einzige was gerade irgendwohin drang, war Quinn in sie?

Wie auf Kommando gab sie leicht nach und lag nur wenig später bäuchlings auf dem Bett. Quinn auf ihr und noch immer in ihr. Jetzt begann die Freak Show. Er schmiegte sich regelrecht an sie, als wäre Amaya seine Geliebte. Sein Kopf berührte ihren und während er sprach, strich seine Hand über ihren Arm. Gänsehaut. Unbemerkt verzog sie die Lippen. Sie mochte zwar Quinn nicht sonderlich, aber das was er da gerade mit ihr anstellte, gefiel ihrem Körper ziemlich gut.


?Irgendwas ist immer besser, als davor.? Murmelte sie und blickte leicht zu Quinn. Sollte er ruhig glauben sie meinte damit seine Besuche, seit sie hier war. ?Ich kenne dich nicht anders.?

[x] Honey House ~xXx~ Amayas Zimmer ~xXx~ Amaya&Quinn [x]
 
[OP] Ne Nekki! Ich find's witzig, das du Jo unterstellst das sie dem horizontalen Gewerbe nachgeht.:eek: Da musste ich Jo einfach noch mal umdrehen lassen um was zu erwidern!:D Na ja, ich freu mich schon drauf, wie peinlich es Nekki sein wird, wenn sie erfährt wer Jo ist!:D [/OP]

Untere Ebenen - Honey House ? mit Sen, Vorin, Mara, Nekki, Steven, Arkon, Jor, Tom, Cris, John

Jo war schon dabei sich ab zu wenden uns sich, wie gesagt, Sen zu zuwenden, als Nekki ihr noch etwas erwiderte das Jo hell auflachen und sich Nekki wieder ganz zuwenden ließ!

Für meine Mühe bezahlt?

Gluckste Jo und wandte sich sichtlich zuerst kurz in Mara?s Richtung und dann amüsiert Vorin zu!

Für MEINE Mühe ??

Sie räusperte sich gespielt empört.

? Ich glaube deine Nekki hat eine recht blühende Fantasie!

Nun gut, genug darüber lustig gemacht, was Nekki wohl offensichtlich von ihr hielt. Jo?s Gesichtsausdruck wurde schlagartig wieder ernster und sie wandte sich Nekki direkt zu.

Es ist nicht wie du denkst junge ? junge Frau! Hat man dir nicht beigebracht das Buch nicht nach dem Einband oder viel mehr - um der momentanen Situation näher zu kommen ? nicht nach dem Regal zu beurteilen in dem es steht?

Und zu Vorin gebeugt flüsterte sie ihm zu.

Kläre es mit ihr an einem nicht ganz so öffentlichem Ort wie diesem hier. Es gibt zu viele Ohren!

Nachdem sie das geflüstert hatte wandte sich Jo wieder ganz Sen zu und hoffte, das sie nun endlich zu Sarah und danach weg von den öffentlichen Bereichen des Etablissements kamen. Es reichte bereits die Aufmerksamkeit, die sie bis jetzt auf sich gezogen hatten.

Untere Ebenen - Honey House ? mit Sen, Vorin, Mara, Nekki, Steven, Arkon, Jor, Tom, Cris, John
 
|| Coruscant ▫ Imperial City ▫ obere Ebenen ▫ Bezirk 666 ▫ Appartement der Nixtons || ▫ Selina ▫ Ulic ▫ Angelina & Miriel

Das Grinsen wurde zu einem breiten Lächeln als sich das elektronische Kommunikationsgerät an der Hüfte der Nichtmenschin bemerkbar machte. Es war nicht sonderlich schwer zu erraten, wer dies sein konnte. Selina hatte gehofft die Rätin sei noch auf Coruscant und erreichbar, was sich nun auch bestätigte. Es schien fast so als hätte sie nur auf ihre Meldung gewartet. Überraschenderweise hatte sie sofort Zeit und fragte nach einem Treffpunkt. Wie gut das ihr noch niemand die Tür geöffnet hatte. Vielleicht war es auch ganz gut so. Es wäre sowieso günstiger mit Chesara und eventueller Begleitung dorthin zu kommen als jeden dorthin zu bestellen. Die Nixton Corp. Musste ja nicht gleich mit den Jedi in Verbindung gebracht werden. Also würde sie die Rätin in ihre Nähe bestellen und dann abholen. Das wäre wohl die günstigste Variante, ihrer Meinung nach. Also überlegte sich die Tentakelköpfige eine Text um ihren Gegenüber zu ihrer momentanen Position zu lotsen.

***** Comm ? Nachricht an Chesara Syonette *****

Hallo Chesara!

Ich freue mich so schnell etwas von Dir zu hören. Ein Treffen wäre mir sehr gelegen, dabei ließe sich alles in Ruhe besprechen. Ich kenne eine nette und geeignete Stelle. Wie wäre es wenn wir uns treffen? Ich bin auf dem Platz am Ende des Boulevards 7. Direkt hinter der Zugbrücke ( So heißt auch die Metrostation der Linie X3752 ). Da warte ich einfach auf Dich.

Bis dann.
Beste Grüße Selina.

***** Comm ? Nachricht Ende *****

Vielleicht war ihre Vorsicht auch unnötig, doch lieber in diese Richtung übertrieben reagieren, als in die Andere. Wenn sie erst einmal vor dem Scharfrichter saßen, interessierte sich niemand mehr dafür das sie glaubte alles würde schon glatt gehen. Damit Chesara nicht plötzlich dastand und niemand sie erwartete, löste sich die frischgebackene Jedi ? Meisterin von der Apartment ? Tür und eilte die Straße hinunter um auch zeitig genug da zu sein, um jemanden empfangen zu können. Der Weg war nicht allzu weit, sie musste sich durch die bunt zusammen - gewürfelte von Menschen und Nichtmenschen schieben stets begleitet vom Surren und Rauschen der über und neben ihr dahinrasenden Fahr- bzw. Fluggeräte. Eine Großstadt hatte in der Tat eine ganz eigene Seele und Coruscant war dafür ein Paradebeispiel. Was sie jedoch nicht völlig nachvollziehen konnte, war die Annahme man könne wunderbar untertauchen. In der Masse fiel man nicht besonders auf, dies war Fakt, doch je mehr Augen hier waren, desto eher würde man sie auch erkennen.

Selina subsumierte ihre Situation auf den Punkt "temporäre Sicherheit". Sie würde bald verschwinden um ihr Blatt nicht zu überreizen. Aufgrund dessen war sie im Moment recht entspannt, obwohl dies nicht wirklich einer verfolgbaren Logik entsprang. Diese Gedanken hielten sie beschäftigt, bis sie am genannten Treffpunkt ankam. Selbstverständlich war sie als Erste da, was ihr die Möglichkeit bot sich eine geeignete Stelle zu suchen um auf die Rätin zu warten. Es gab keine geeignete Sitzmöglichkeit, daher nahm sie sich einfach die Häuserecke zu einer der abbiegenden Straßen und lehnte sich dort lässig gegen die Mauer. Obwohl Geduld zu den Tugenden der Jedi gehörte, wurde es ihr bald langweilig, daher griff sie erneut nach ihrem Kommunikator um den beiden Neuzugängen eine Nachricht zukommen zu lassen.


***** Comm ? Nachricht an Andor *****

Hallo Jungs!

Ich hoffe ihr habt gut geschlafen und seid ausgeruht. Wenn ihr bereit seid euch auf ein Abenteuer zu begeben, können wir uns treffen. Ich warte gerade am großen Platz des Boulevards 7. Bring doch John bitte mit, falls ihr noch zusammen herumhängt. Wenn ihr euch beeilt, kann ich euch auch ein paar meiner Freunde vorstellen.

Also bis bald. Bitte melde Dich bald!

Beste Grüße
Selina

***** Comm ? Nachricht Ende *****

Warum sollte sie die beiden erst dazuholen wenn alles abgeklärt war und vor vollendete Tatsachen stellen. Sie konnten ebenso an dem Treffen teilnehmen und sich gleich mit einbringen. Immerhin gehörten sie jetzt zum "Club" und konnten durch Ideen schon einmal ihren Wert zeigen, bzw. das Ganze kennen lernen. Von mehr Leuten wusste sie nicht, und es würde wohl sonst auch eng werden bei den Nixtons.

|| Coruscant ▫ Imperial City ▫ obere Ebenen ▫ Bezirk 666 ▫ Treffpunkt || ▫ Selina​
 
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- Coruscant - Untere Ebenen - Honey House/Zimmer - Quinn und Amaya -​



Mit einem leisen Geräusch legte er Amaya die vereinbarten Credits und noch ein nettes Trinkgeld auf den Tisch. Sie hatte gute Arbeit geleistet, die Extase hatte seinen Körper und seinen Geist davon getragen, die Wut und der Ärger über Sarah waren zumindest für den Moment erschöpfter Zufriedenheit gewichen.

Rauchen wir noch eine bevor ich gehe Liebes?


Quinn hielt Amaya ein paar Credits hin.

Sei ein liebes Mädchen und hol doch eben ein paar Zigaretten ja?

- Coruscant - Untere Ebenen - Honey House/Zimmer - Quinn und Amaya -​
 
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[Coruscant, Honey House]- Joseline, Sen, John, Steven, Mara, Tom, Vorin, Jor, Arkon, Cris

Die Worte des Mannes (Tom), der eine mit scheinbar durchschlagender Wirkung beseelte Flasche über den Tisch in seine Richtung geschoben hatte, ließen Cris zusammenzucken und führten ihm schmerzhaft vor Augen, was er hier tatsächlich gerade tat: er betrank sich, versank in einen Zustand der absoluten Unbrauchbarkeit, obwohl er vermutlich noch benötigt wurde und Joseline immer noch eine Enthüllung seiner Identität schuldete. Angewidert verzog sich sein Gesicht. Was für ein Wrack war er eigentlich?
Mit leichtem Schwung ließ er die Flasche die Rückreise zu ihrem ursprünglichen Besitzer antreten.


“Nein danke… das überlasse ich doch besser denen mit ausreichend Erfahrung…“

Vorsichtig erhob Cris sich, stellte jedoch erleichtert fest, dass seine „weichgespülten“ Drinks seine motorischen Fähigkeiten scheinbar noch nicht hatten angreifen können, da er aufrecht stehen konnte und nicht taumelte.
Er warf dem Mann an der Bar einen letzten Blick zu – die wahrscheinlich ohnehin nur der Form halber geäußerte Frage nach seinem Namen ließ er unbeantwortet – und wandte sich dann ab. Er hatte das Schiff geflogen, mit dem die Jedi nach Coruscant gekommen waren, doch mit Sicherheit war er kein Offizier der republikanischen Streitkräfte. Also ein Schmuggler, Söldner oder noch schlimmeres… käufliche Opportunisten, doch immerhin dem Imperium ein Dorn im Auge, wenn man sie ausreichend bezahlte. In ihrer derzeitigen Situation musste die Republik offenbar nehmen, was sie kriegen konnte.
Fast hätte Cris bei diesem Gedanken gelacht. Er hatte gut reden – schließlich hatte er selbst seine besten Tage weit hinter sich gelassen.
Zielstrebig steuerte Cris auf Joseline zu, die sich in diesem Moment zu einem jüngeren Mann (Vorin) vorbeugte und ihm irgendetwas ins Ohr flüsterte. Noch ein Jedi? Es war lange her, dass Cris den Orden besucht und seine Mitglieder gesehen hatte. Damals war er mit Joseline dort gewesen, da Akemi sie darum gebeten hatte, dort eine Freundin besuchen zu dürfen. Gewaltsam verdrängte diese Erinnerung – er wusste, dass außer weiterem Schmerz nichts dabei herauskommen würde.


“Verzeihung“ Seine Stimme war gedämpft, doch ausreichend laut, um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.

“Vielleicht ist es besser, wenn Sie sich mit Ihren… Freunden an einen abgeschiedenen Ort zurückziehen. Ich vermute stark, dass dieses Etablissements auch unter planetaren Würdenträgern einige Kunden hat.“

Diese Andeutung war fast schon zu viel, doch Joseline musste jetzt seine Sorge verstanden haben, dass jederzeit ein Offizier des Imperiums auftauchen konnte – und er wusste nicht, ob Joselines Gesicht oder das eines ihrer Begleiter bereits seinen Weg auf imperiale Steckbriefe gefunden hatte.

“Außerdem“, fügte er mit einem Lächeln hinzu, ehe ihm klar wurde, dass sie es nicht sehen konnte… “… bin ich Ihnen nach wie vor eine Erklärung schuldig, nicht wahr?“

[Coruscant, Honey House]- Joseline, Sen, John, Steven, Mara, Tom, Vorin, Nekki, Jor, Arkon, Cris
 
- Coruscant - untere Ebenen - Honey House - mit Tom, Joseline, John, Steven, Mara, Vorin, Jor, Arkon, Cris, Nekki -
Sich nicht ganz sicher ob sie nun lachen oder weinen sollte betrachtete Sen eine merkwürdige Szene die sich hier oben mitten zwischen den ?Dienstzimmern? abgespielt hatte gab sie rasch den Zugsngscode ein den ihr Sarah übermittelt hatte.

Steven bring bitte Joseline her. Bevor die junge Dame dahinten sie noch für irgend etwas anderes hält. Und sie Sir (Cris) kommen bitte auch mit. Ich bin neugierig wenn sie verstehen was ich meine!


Joseline eine Prostetuierte, Sen schüttelte über jene Nekki verärgert den Kopf. Entweder war sie dumm oder zu energisch oder sie selbst als ehemalige **** die ihre Kolleginnen jederzeit auf jedem Planeten hätte ?rausschnüffeln? könnten hatte hier ihren Sinn für die Realität verloren.


Als der Junge die blinde Meisterin zu ihr führte entschuldigte sich die Padawan.

Es gibt auch einen Hintereingang, doch für den hat Sarah mir keine Daten geschickt. Das Risiko ist defintiv zu groß das die Nachricht abgefangen wird. Wir sollten jetzt erstmal zu Sarah gehen.

Die dicke schwere Durastahl Tür öffnete sich einem Rauschen. Missmutig betrachtete Sen diese Aparatur wie schon so oft zu vor mit Argwohn. Wenn es im Bordell zu Schwierigkeiten wie Schießereien oder zu so etwas wie einem schnöden aber tödlichen Brand kommen würde, Sarah und die Günstlinge die ihren Code kannten währen in Sicherheit ? die anderen Mädchen und Jungs die die Drecksarbeit leisteten sie wären schlicht verloren.

Erst als sich die Tür hinter Steven, Joseline, Cris und ihr selbst schloss getraute sich Sen laut zu sprechen.

Ich hoffe Vorin wird nicht von der jungen Dame umgebracht. Ich hab ihn doch eben erst befreit!
Naja wie auch immer Sarahs Büro ist gleich um die Ecke.


Die anderen mussten sicherlich staunen, hinter der Stahltür verborg sich Sarahs ?heiliges Reich? das mit den vielen Räumen und dem Flur fast so groß wie das Bordell selbst wirkte (ist es aber nicht). Der teure Teppich verschluckte die Schritte der kleinen Gefolgschaft als Sen sie ruhigen Schrittes zum Büro führte. Äußerlich ruhig bangte die junge Frau doch ein bisschen. Was wäre wenn sie nein sagen würde? Hier Jedi zu beherbergen stellte dann doch ein nicht zu gering ein zu schätzendes Risiko dar. Dennoch Sarah hatte sich schon früher als der Republik zugetan erwiesen und durch ihre Verbindung zur Jedi Meisterin Master, vielleicht konnte sie das erweichen?

Die junge Coruscanter Padawan machte sich vor dem Büro mit einem klassichen Anklopfer bemerkbar worauf hin rasch ein leises aber einladendes ?Herein? erfolgte.................


- Coruscant - untere Ebenen - Honey House - mit Tom, Joseline, John, Steven, Mara, Vorin, Jor, Arkon, Cris, Nekki -
 
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