Lianna

Hyperraum - Fregatte Casckett - Besprechungszimmer - Sarid, Nei, Visas und Rilanja

Rilanja genoss den Rest der Feier so gut sie konnte. Sie lachte mit den anderen, aß und trank, und versuchte die Erinnerungen zu ignorieren die die ganze Veranstaltung wie eine Farce erscheinen ließen. Natürlich wusste die Falleen warum ihrer Meisterin so viel an dieser privaten Siegesfeier lag, und was sie mit Corellia als Planeten und Coronet als Stadt verband.
Es war nur wohl etwas völlig anderes als das, was Rilanja damit zu assoziieren gelernt hatte, und auch wenn sie nicht genau sagen konnte was sie daran störte, ein Teil dieser Unzufriedenheit verschwand trotz der guten Stimmung nicht.
Was die Tradition anging pflichtete sie Sarid bei und meinte, es wäre besser zu essen als zu wissen wie das Gericht zubereitet wurde. Dass sie dabei an Filme mit helfenhaften Jedi denken musste erschien ihr nicht ungewöhnlich, schließlich tat sie das oft.
Darauf, dass ihre Meisterin keine Zeit hätte zu backen lachte sie nur irgendwo zwischen amüsiert und verlegen. Sie stieß auf Visas anstehende Beförderung an und auf die Befreiung, wann immer es sich ergab, und wahrscheinlich auch auf alles andere was jemandem der Anwesenden einfiel.
Sie schenkte nach wenn es die anderen taten, wechselte vom teuren Stoff auf das preiswertere Gebräu als Sarid es tat und folgte in vielen Dingen dem Beispiel anderer ohne darüber nachzudenken.
Es war einfach sich mitreißen zu lassen. Sie kannte die Sprüche über das Trinken und Fröhlich sein, um auch morgen noch zu trinken und fröhlich zu sein. Sie kannte auch die Basis dieser nicht ganz ernst zu nehmenden Redensarten, deren durchaus ernste Grundlage, in der für Morgen etwas ganz anderes geplant war.
Und wahrscheinlich war es diese erste Bedeutung, die sie im Moment mehr an sprach, auch wenn sie bewusst keinen Gedanken daran verschwendete.
Vielleicht war sie morgen schon tot. Und dann? Was würde es ändern? Nicht mehr und nicht weniger als was sie auf Corellia für viele andere geändert hatte. Ein Handgriff, eine Bewegung, eine Reaktion. Mehr nicht.
Als Sarid ins Bett ging verabschiedete sich auf die Geschuppte lachend, hörte sich etwas darüber sagen das sie morgen wieder früh raus musste, und fand sich in Gängen wieder die ihr vorher durch Austauschbarkeit gefallen hatten.
Sie taten es immer noch, und genau das gleiche traf auf ihr Quartier zu. Eine temporäre Bleibe, dazu geschaffen jeden Besucher unveränderbar über sich ergehen zu lassen.
Hätte sie jemand gefragt hätte Rilanja nicht sagen können wie sie dort hin gelangt war. Ihre Bewegung war mechanisch erfolgt, wie so vieles in letzter Zeit, doch ihr Geist war nicht fliegen gegangen sondern hatte sich ausgeruht. Heldenhafte Epen hatten ihren Reiz verloren, und auch das erschien der Padawan völlig normal zu sein.
Sie zog sich aus, kümmerte sich nicht mal um ein Nachtgewand und schlüpfte ins Bett. Was für einen Sinn hatte es sich mit Nichtigkeiten aufzuhalten? Das, worauf es an kam, zwang sich einem ohnehin gradezu auf, und alles um das man herum kam war es ohnehin nicht wert.
Mechanisch wünschte sie Sarid eine gute Nacht und bedankte sich im selben Satz für die Bewirtung und die Feier.
Ohne auf eine Antwort zu warten oder damit zu rechnen rollte sie sich auf die Seite und zog ihre Beine an.
Um einzuschlafen tat sie das, was sie auch früher bereits oft getan hatte. Sie ging Preislisten durch, oder besser gesagt Schiffsteile die sie kannte, verkauft hatte und die sie zu erkennen in der Lage war.
Immer wieder jedoch drifteten ihre Gedanken ab, und aus einer einfachen Überlegung wie man ein solches Teil wahrscheinlich wechseln würde oder wo man es an Bord eines solchen Schiffes finden könnte wurde ein Szenario in dem alle Komponenten dieses Typs gleichzeitig ihren Dienst versagten.
Schließlich schlief die Falleen ein, und konnte dabei nicht mal sagen welche Vorstellungen ihr dabei mehr geholfen hatten.

Am nächsten Morgen fühlte sich Rilanja für einen Moment ein paar Tage zurückversetzt, und es dauerte einen Moment bis sie die Lichtanzeige als normalen Hinweis auf eine bevorstehende Landung identifiziert hatte.
Einen weiteren Moment bevor sie die Erfrischungszelle aufsuchte und sich anzog verbrachte sie damit ihre linke Hand zu entkrampfen, in der sie während der letzten Nächte ihre Waffe gehalten hatte wenn sie ins Bett gegangen war - auch wenn sie die meiste Zeit auf diesen Luxus hatte verzichten müssen.
Schließlich hatte sie gepackt und war so weit fertig um zum Hangar zu gehen, und wartete dafür auf ihre Meisterin, aus keinem anderen Grund als dem, dass sie glaubte das es anders keinen guten Eindruck machen würde.


Lianna-System - Fregatte Casckett - Quartiere - Sarid, Nei, Visas und Rilanja
 
[Lianna - Sackgasse - gehend durch Gassen und dann auf der Straße richtung Buchladen] Sarissia, Jaques
Er war froh dass sie die Karte lesen konnte.
So würden sie wenigstens zum Buchladen kommen. Er bedankte sich.
Sie gingen noch einige Zeit durch verschiedene Gassen und Gässchen. Bald wurden die Bürogebäude und Lagerhallen weniger und sie kamen zu einem parkähnlichen Wäldchen. Hohe Nadelbäume standen dort und beschatteten die bekiesten Wege. In der Mitte des Gebietes befand sich ein kleiner Platz, an dem einige Geschäfte standen. In einiger Entfernung hörte er das Rauschen eines Seitenarms des Lola Cranith Rivers.
Er bog in einen der Weg ein die sich sternförmig dem Platz näherten.

Der Kies knirschte unter ihren Füßen. Einige spitze Steine stachen ihn in die Füße. Jaques fluchte leise. Er begann auf dem Rand des Weges zu laufen, ort lagen nur die Nadeln der Bäume. Die Luft roch nach Harz und Holz.

Er dachte noch einmal über Sarissias Worte nach. Er musste unwillkürlich ein wenig lachen.
Warum hattest du noch nie etwas mit den Jedis zu tun. Du läufst doch gerade mit einem zu einem Buchladen. Na ja, noch kein vollständiger Jedi, aber trotzdem.
[Lianna – Parkanlage-Weg in richtung Buchladen] Sarissia, Jaques
 
.:: Lianna | Jedi-Basis | Meditationsraum | mit Shana ::.


Shana versuchte sich zu entspannen, wie Mark es ihr aufgetragen hatte. Sie wollte Jedi werden, das wusste er. Sie würde sich anstrengen und es auch schaffen, doch vorher würden sie ihre Höhen und Tiefen miteinander haben, dessen war er sich genauso bewusst. Die junge Frau atmete ruhig, wie Markus es ihr vormachte. Sie hatte die Augen geschlossen, das merkte er, obwohl er sie nicht ansah. Schließlich erzählte sie von Coruscant. Das Erste, was ihr dazu eingefallen war, war ein Erlebnis vor ihrer Bekanntschaft gewesen. Chesara war damals noch auf Coruscant gewesen und hatte sie geheilt. Daher kannten sie sich also und vermutlich war sie es, die Shanas Machtsensitivität festgestellt hatte. Wie alles in der Galaxis zusammenhing war immer wieder faszinierend, fand der Jedi-Meister.
Am Ende fiel der Schülerin ein weiteres Detail ein - Sie hatte jemanden umgebracht und das zum ersten Mal - und versuchte das auch gleich zu analysieren. Sie dachte darüber nach, warum ihr das erst später bewusst geworden war, suchte nach einer Antwort.... Die Machtdemonstration war ihr als erstes eingefallen, was sie zu rechtfertigen versuchte und Markus schüttelte den Kopf, während er seine Augenlider aufschlug.


"Der Anfang war gut. Du hast dich auf deine Gefühle eingelassen, deine Erinnerungen einfach hingenommen und rausgelassen."

Wie er angenommen hatte, hatte auch sie ihre Augen wieder geöffnet und rutschte auf dem Kissen herum. Sie versuchte eine bessere oder angenehmere Position einzunehmen.

"Am Ende versuchst du aber dennoch Antworten zu finden, dich zu rechtfertigen... Du denkst in dem Moment zu viel nach!"

Plötzlich begann Marks Kommunikator zu piepsen. Eine Nachricht war eingegangen. Wie lange sie wohl schon hier waren? Meditation war zeitlich immer schlecht einzuschätzen. Markus ließ die Worte im Raum stehen. Er erwartete keine Antwort von seiner Schülerin. Sie sollte einfach wissen, was sie falsch gemacht hatte und es beim nächsten Mal besser machen. Es würde ihr sicher nicht leicht fallen, ihren Verstand auszuschalten, doch irgendwann würde sie es schon schaffen. Sie musste Herrin über ihren Geist werden.
Die Nachricht war von Arkon. Er war soweit fertig und musste nur noch die Kristalle einsetzen. Markus wollte dabei sein, wenn er das tat. Es war uralte Tradition, dass der Meister in diesem Moment anwesend war. Es hatte etwas mit Meditation zu tun, also genau der richtige Zeitpunkt dafür. Markus entschied, dass Shana auch dabei sein sollte. Vielleicht würde sie besser verstehen, was es bedeutete zum Jedi-Orden zu gehören, wenn sie so einen Augenblick miterleben durfte.


~~ Nachricht an Arkon Revan ~~

Finde uns - Es sollte dir ja nicht schwer fallen - und bring alles mit!
Markus

~~ Nachricht an Arkon Revan ~ Ende ~

Die Zeit war gekommen. Arkon würde sein Schwert fertigstellen und Markus würde damit den nächsten Padawan an das Leben abgeben


.:: Lianna | Jedi-Basis | Meditationsraum | mit Shana ::.
 
[Lianna System – Lianna – Jedi-Basis - Werkstätten - Michael Aeren und Steven Crant, in der Nähe John Eldritch]

„…Du wirst wahrscheinlich einige Versuche brauchen, doch wenn du es geschafft hast, kannst du aus der Macht Energie und Kraft gewinnen“, erklärte Steven Michael.


Ja, dachte der ehemalige Widerständler. Es mochte Steven vielleicht nicht schwer fallen sich in einen meditativen Zustand zu versetzen, aber hatte dieser auch das gesehen was er gesehen hatte? Hatte er gesehen wie Sturmtruppen Menschen zu Verhören hinter sich herschleiften? Hatte er gesehen wie die Leute, die während dieser Verhöre tapfer geschwiegen hatten, als bluttriefendes Etwas in einem Müllcontainer lagen? Michael war sich da nicht so sicher. Er hatte nun gesehen wie abgeschieden die Jedi auf Lianna lebten und konnte sich durchaus vorstellen, dass Steven hier eine zwar anstrengende Ausbildung gehabt, aber sich solches Grauen nicht direkt vor seiner Nase abgespielt hatte.

Michael selbst fand es schwer nach den Geschehnissen auf Corellia abzuschalten und Ruhe zu finden. In letzter Zeit waren wenige Momente gewesen in denen er sich hätte Zeit nehmen können um abzuschalten und über das was dort passierte ernsthaft nachzudenken. Nachdem er diese jetzt hatte, wurde alles nur schwerer.

Allerdings, dachte Michael, was würde es ihm helfen weiter über solch betrübliche Dinge nachzudenken? Vermutlich weniger als sich auf die jetzt vor ihm liegende Aufgabe zu konzentrieren.

Er versuchte sich, so wie Steven es ihm beschrieben hatte. Seine Gedanken zu leeren und seinen Atem zu kontrollieren. Michael wurde ruhiger und versank, schneller als er selbst gedacht hätte in etwas, dass man vermutlich meditativen Zustand nennen konnte.

Wenige Minuten später wurde Michael von einem leisen Klirren aus seiner Trance gerissen. Er wurde sich wieder bewusst das er sich in Hangar befand und das Klirren vermutlich von dem Mechaniker, von dem Steven sich zuvor den Fusionsbrenner geborgt hatte, stammen würde. Um nicht zugeben zu müssen das er es nicht einmal schaffte das Testobjekt anzuheben, versuchte er seine Gestik und Mimik so aussehen zu lassen als würde er weitermeditieren und angestrengt versuchen den Auftrag, den ihm sein Quasi-Meister erteilt hatte, zu erfüllen.

Anscheinend befand sich Steven aber gar nicht mehr ihm gegenüber, da seine Stimme aus einem anderen Teil des Hangars zu kommen schien. Es hatte für Michael den Anschein als würde Steven hartnäckig versuchen etwas über den Mechaniker herauszufinden. Zwar konnte er nicht viel von dem Gespräch auffangen, aber der letzte Satz des Technikers ließ ihn schmunzeln.



Was ist dein verdammtes Problem Junge? Du kommst hier rein, störst meine Arbeit, drohst mir und fühlst dich ja scheinbar auch noch im Recht. Haben sie dich als Padawan zu oft mit dem Gesicht gegen die Wand laufen lassen oder was?


Da er, sollte Steven in seine Richtung gesehen haben, nun nicht mehr behaupten konnte, er würde meditieren, öffnete der ehemalige Widerständler die Augen. Dort sah er etwas das ihn verblüffte. Anscheinend war das Klirren zuvor nicht von irgendwelchen anwesenden Personen verursacht worden. Das vor ihm liegende provisorische Übungsgerät lag weiter entfernt als Michael sich erinnern konnte.

Vermutlich habe ich das unbewusst dorthin gekickt, dachte er. Er würde nicht glauben können dass das die Macht, an die er noch nicht einmal glaubte, vollbracht haben sollte. Nicht bevor ihm jemand ein Holo vorspielte, auf dem die Zeit die er in Trance verbracht hatte aufgezeichnet worden war.

Als er sich, immer noch verwundert über das geschehene, im Hangar umsah, sah er wie ein etwas verärgerter Steven Crant auf ihn zugestapft kam. Als er sah das Michael nicht mehr meditierte wurde er anscheinend noch etwas aufgebrachter.



Habe ich dir nicht gesagt du sollst endlich versuchen das Teil hochzuheben?“, motzte der Jediritter als er auf Michael zukam, ohne einen Blick auf den Boden vor ihm zu werfen. Erst als er über den Fusionsbrenner stolperte bemerkte er das Geschehene.

Warst du das Michael?


Keine Ahnung, Steven. Ich bin mir nicht sicher ob das euere angebliche Macht gewesen ist oder ein schlichter FußkickEr zuckte die Achseln.Und nur weil Ihr von einem Schwächling von Mechaniker fertiggemacht werdet, was ihr unter Umständen, aber nur ganz vielleicht, sogar verdient, müsst ihr mich nicht anmotzen, Meister“. Er legte eine spöttische Betonung auf das letzte Wort.


Musste er denn gerade den Jedi als Meister erwischen, der sich mit allen anlegen wollte?

[Lianna System – Lianna – Jedi-Basis - Werkstätten - Michael Aeren und Steven Crant, in der Nähe John Eldritch]
 
[Ich hoffe einfach mal ich hab alles richtig gemacht ;D]

[Lianna / Hauptquartier des Jediordens / Eingang] Arlen, sein Adoptivvater, zwei Wachen und eine Jedi

Arlen stieg mit finsterer Miene aus dem Landspeeder, dicht gefolgt von seinem Adoptivvater Dante Merillion. Beide wirkten sie seltsam verloren auf dem großen Vorplatz zum Hauptquartier des Jediordens.
"Komm!", sagte Dante bestimmt nd ging zielstrebig auf die große Eingangstür zu.
Arlen warf noch einen letzten sehnsüchtigen Blick zurück auf den Speeder, folgte jedoch dann dem viel kleineren Aleena.
Als sie das Eingangsportal erreicht hatten, hoben die Wachen, die zu beiden seiten der Tür postiert waren alarmiert ihre Blaster.

"Ein Sith!", sagte ein grobknochiger Trandoshaner und sog zischend die Luft ein.
"Was habt ihr hier zu suchen?", fragte ein menschlicher Wachtposten.
Ohne auch nur im geringsten eingeschüchtert zu wirken trat Dante vor und sagte bestimmt:
"Mein Sohn ist zwar ein Sith, aber er ist kein Teil des Imperiums. Wir sind hier, damit er dem Jediorden beitreten kann!"
"Ein Sith im Jediorden?", fragte der Trandoshaner zweifeld "Ich weis ja nicht, aber wie können wir sicher sein ob..." er zögerte "...Euer Sohn...kein Agent ist? Ich für meinen Teil bin zwar noch nie einem Sith begegnet, aber ich habe gehört, das seien allesamt imperiale Agenten"
"Ich nehme an ein Jedi kann so etwas spüren?", sagte Arlen, der sich nun das erste Mal zu Wort meldete "Was man so hört ist es unmöglich sich in den Jediorden einschleichen zu wollen"
"Wenn das doch nur wahr wäre..."
, ertönte eine weibliche Stimme und eine menschliche Frau mit langem, braunen Haar trat in den Eingang. Es war offensichtlich eine Jedi, wie die braune Robe und das Lichtschwert an ihrem Gürtel bewiesen.
"Ihr wollt also ein Jedi werden" Das war keine Frage.
"Nunja...also ich...", stammelte Arlen, doch er wurde von der Jedi unterbrochen.
"Wunderbar!", sagte sie mit einem strahlenden Lächeln "Dann bringen wir dich am besten sofort zur Überprüfung!"
Ohne seine Reaktion abzuwarten nahm sie ihn beim Arm und zog ihn mit sich.
"Tut mir leid, aber Sie können nicht mit", sagte der Trandoshaner, der die Jedi ein wenig verwirrt musterte, zu Dante, der Anstalten machte seinem Adoptivsohn zu folgen.
"Nun, ähm, wir sprechen uns dann später. Über Kom!", sagte Dante laut genug, damit Arlen ihn noch hören konnte, während er schon fast im Eingang verschwunden war.
"Ja, Vater!", rief Arlen und betrat die kühle Eingangshalle des Gebäudes.
"Ein Sith bei den Jedi...so etwas hatt es glaube ich noch nie gegeben...", sagte die Jedi nachdenklich, während sie Arlen durch eine Tür am anderen Ende es Raumes führte.
"Warum scheinen alle so ein großes Problem mit meiner Spezies zu haben?", fragte Arlen und zog verärgert die Brauen zusammen "Wenn es nach mir ginge wäre ich Aleena und der leibliche Sohn meines Vaters! Dann könnte ich bei ihm bleiben und ihm weiterhin helfen den Hof zu bestellen"
"Oh, niemand hat ein Problem mit deiner Spezies...ähm..."
"Arlen. Arlen Merillion. Von Aleen"
"Oh, natürlich. Wie dumm von mir"
, sie lachte "Doch verrate mir eins, Arlen Merillion von Aleen, wie kommt es, dass du, ein...Sith, der Sohn eines aleenischen Farmers bist?"
"Nun..."
Arlen räusperte sich verlegen "Vater sagt, dass er mich damals aus den Trümmern eines Raumschiffs gezogen hat. Als ich noch ganz jung war. Er sagt dass ich da sogar noch kleiner war als er" Arlen schmunzelte.
"Es fällt mir schwer sich einen Sith als Säugling vorzustellen", sagte die Jedi ebenfalls lächelnd.
"Sith sind humanoide, wie Menschen auch - oder Aleena. Natürlich waren meine Hautlappen am Kinn kleiner, aber das hier" er strich mit der Hand über seine rechte Wange, wo sich eine feine Narbe langzog wo eigentlich die Hautlappen hätten sein sollen "hatte ich auch damals schon"
Die Jedi musterte ihn einen Augenblick interessiert, bevor sie fragte: "Aber wie kommst du dazu grade jetzt dem Jediorden beitreten zu wollen?"
"Vater sagt hier könnte ich beschützt werden. Vor dem Imperium glaube ich. Er spricht unentwegt von ihrer Invasion und dass sie immer größere Teile der Galaxis besetzen"
"Das stimmt, aber das Imperium wird momentan von einem schweren Bürgerkrieg zerrüttet. Wir hoffen, dass sie bald wieder schwach und angreifbar werden"
"Das ist gut...nehme ich an"
, sagte Arlen, wirkte jedoch nicht sonderlich überzeugt "Aber wohin bringst du mich?" fügte er hinzu um möglichst schnell das Thema zu wechseln.
"Zu einer einer Meisterin. Um über deine Aufnahme zu sprechen. Und" fügte sie rasch hinzu "ihr Name wird dir noch nichts sagen. Sie kann ihn dir ja selbst verraten" sagte sie mit einem Augenzwinkern und führte ihn mit schnellen Schritten weiter durch das Jedihauptquartier.

[Lianna / Hauptquartier des Jediordens / Eingang] Arlen, sein Adoptivvater, zwei Wachen und eine Jedi
 
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Lianna – Jedibasis – Trainingsraum – Riley, Jon, Rick, Radan, Satrek, Siva, Allison und Diva Minava

Aufmerksam beobachtete die lilahaarige Jedi-Meisterin wie die vermutlich Menschenfrau etwas unsicher wirkte als sie sie nach ihren Stärken fragte. In der Tat glaubte sie ihr durchaus, dass diese Frage für Allison nicht so ganz einfach zu beantworten war. Schließlich wusste die junge Braunhaarige ja nicht, worauf bei den Jedi im Speziellen wert gelegt wurde. Daher musste die Halbtheelin auch bei deren Worten schmunzeln.

"Ich fürchte für Heilkräuterkunde haben wir hier nicht allzu viel Verwendung. Aber wer weiß, vielleicht findest du ja später etwas, wofür sich dein Wissen einsetzen lässt. Ansonsten kann ich dir noch sagen, dass Willenstärke durchaus ein Vorteil sein kann, aber wie du auch selbst gesagt hast nicht unbedingt in jeder Situation. Bedächtigkeit ist da schon viel eher ein Eigenschaft, welche bei einem Jedi uneingeschränkt willkommen ist. Aber warte ab, du bist noch jung und wirst noch viel Neues lernen und erleben. Daher macht es wenig Sinn jetzt schon zu überlegen wie geeignet du von einen Eigenschaften her als Jedi sein könntest."

Damit hoffte sie, dass Minava ihren vorherigen Ausführungen etwas die Schärfe nahm. Immerhin wollte sie der jungen Frau nicht den Eindruck vermitteln sie wäre ungeeignet. Daher nickte Minava auch kurz als Allison bat kurz in die Kantine gehen zu dürfen.

"Natürlich, geh nur, Allison,"

erwiderte sie ihr. Nachdem die junge Padawananwärterin verschwunden war wandte sich die mittelalterliche Jedi-Meisterin wieder an ihr Mündel und die beiden Padawane, welche sich bei ihm befanden.

"Na, bei euch alles in Ordnung?",

fragte sie in die Richtung von Radan, Rick und Riley. Dabei verschränkte sie ihr Hände entspannt hinter ihrem Rücken. Immerhin hatte sich der ehemalige Sith in der Zwischenzeit ganz gut benommen und keinen unbeherrschten Eindruck gemacht, was ein gutes Zeichen war.

Lianna – Jedibasis – Trainingsraum – Riley, Jon, Rick, Radan, Satrek, Siva und Diva Minava
 
Lianna-System - Fregatte Casckett - Quartiere - Sarid, Nei, Visas und Rilanja

Am nächsten Morgen nach der kleinen Privatfeier wachte Sarid entspannt und ruhig auf. All die Sorgen und Nöte waren für den Moment Vergangenheit. Corellia war frei! Es gehörte wieder zur Republik und sie hatten soviel wie ihnen möglich dazu beigetragen. Es fühlte sich fantastisch an. Daher vergingen die Tage im Hyperraum wie im Flug. Nur Rilanja verhielt sich sonderbar, während die nun wieder braunhaarige Nei - wirklich eine Verbesserung - und auch Visas viel gelöster und entspannter wirkten. Noch immer mühte sich die Falleen möglichst normal zu agieren, aber dennoch störte die Corellianerin etwas. Nur konnte sie nicht genau sagen was, denn die dienstälteste Padawan rückte leider nicht heraus mit der Sprache - bisher. Die Jedi-Rätin konnte sie nur im Geiste kopfschüttelnd beobachten. Vielleicht ergab sich ja noch eine passende Gelegenheit sie darauf anzusprechen.

Als sie dann endlich im Lianna-System angekommen waren ertönte eine Durchsage, dass ein Großteil der Passagiere hier ihren Zielort erreicht hatte. Dazu zählten auch Sarid, ihre Padawane und diverse andere Jedi, einige verletzt wie Gin, andere wiederum fast unversehrt wie sie selbst. Immerhin hatte sich der Zustand der Mirialan über die letzten Tage stabilisiert. Der Bacta sei dank brauchte sie auch keine Trage mehr und konnte selbst an Bord der Fähre gehen, auch wenn sie sichtbar hinkte, einen Verband trug und sich wohl auch noch einige Tage würde schonen müssen. Aber die Jedi-Ritterin war auf dem Weg der Besserung und das war das Wichtigste.


"Schön, dich wieder auf den Beinen zu sehen."

Dabei warf Sarid der Jedi-Ritterin Gin Nezz ein breites Lächeln zu. Der Kiffar Kiel Cany war ebenfalls in der Nähe. Nach und nach stiegen alle im Hangar der Medifregatte Casckett in die bereitgestellten Fähren, welche sie zügig zum Raumhafen von Lianna City brachten. Von dort reisten sie per Speeder zur Jedibasis. Der Flug verlief ereignislos, abgesehen vom Hochgefühl der Jedi-Rätin als sie so erfolgreich zurück in ihre Heimatbasis kamen. Auf einmal wirkte das alte Industriegebäude viel einladender als vorher. Das mochte zumindest teilweise auch an den Renovierungsarbeiten liegen. Sogar ein Garten war bereits im Entstehen, was dem Ganzen einen freundlichen, einladenderen Eindruck verlieh, fand die Corellianerin. Allerdings hielt sie sich nicht damit auf sich dort alles genau anzusehen. Erst wollte sie ihr Gepäck loswerden und sicherstellen, dass alle zur Krankenstation gingen, welche noch eine Behandlung nötig hatten. Jedoch war diese Sorge unnötig, da Gin und auch Visas sich von selbst dorthin begaben.

"Wir sehen uns dann später. Du kannst ja schon in Gedanken anfangen zu planen wie du dein Lichtschwert baust",

rief Sarid ihrer Miralukapadawan grinsend nach. Damit blieben noch Nei und vor allem auch Rilanja. Zusammen schritten sie nach oben in die Quartiere. Auf dem Weg dorthin warf die Jedi-Rätin einen prüfenden Blick zur Seite auf die grünschuppige, mit einem Overall bekleidete Padawan.

"Und wie fühlst du dich, jetzt nachdem wir nach einem harten, aber erfolgreichen Kampf zurück in der Heimatbasis sind? Wie empfandst du diese Schlacht im Vergleich zu Alzoc III? Du hast dich meiner Meinung nach gut geschlagen, nur hab ich irgendwie das Gefühl, etwas nagt an dir."

Dabei hoffte die Jedi-Rätin inständig, dass ihr die Falleen jetzt nicht einfach irgendetwas vorlog. Dafür hatten sie einfach schon zu viel miteinander erlebt. Auch glaubte sie die junge Frau gut genug zu kennen, um zu wissen, ob sie in dem Moment die Wahrheit sagte. Immerhin verband sie mittlerweile ein sehr festes, intensives Band wie es bei Meisterin und Padawan auch sein sollte, die so viel Zeit, Trainingsstunden und Missionen miteinander verbracht hatten. Für einen Moment warf Sarid auch Nei einen fragenden Blick zu. Der Ruusanerin musste doch bestimmt auch aufgefallen sein, dass sich Rilanja im Vergleich zu vor der Schlacht etwas seltsam benahm.

"Oder täusche ich mich?"

Lianna – Lola Curich - Jedibasis – Gänge – Nei, Rilanja und Sarid
 
[Lianna – Lola Curich – Lola Curich Starport] Savkin, NSCs

Mit Kopfschmerzen und etwas benommen verließ Savkin glücklich den Personentranporter, der ihn nach Lianna gebracht hatte. Er spürte den harten, unnatürlich Boden durch seine Sohlen hindurch. Die Luft unterschied sich kaum von der, die er auf Dathomir geantmet hatte.

Er betrachtete die eleganten Gebäude und auch den Raumhafen um sich herrum. Auf Architektur und Stil schien auf diesem Planeten anscheinend viel Wert gelegt werden. Er ging durch zwei künstlich angelegte Springbrunnen, alle Gebäude waren dekoriert. Die Farben waren so hell und kräftig, dass sie dem Dathomiri, der so etwas nicht gewohnt war in die Augen stachen. An einigen Stellen waren die eleganten Gebäude sogar mit Gold, Silber oder sogar Spiegeln verziert. Beeindruckt und etwas betäubt ging er weiter in Richtung Sicherheitscheck.

Die komplette Umwelt oder Tierwelt wurde durch künstliche Natürlichkeit, die in ihrer Übertriebenheit ziemlich deplaziert auf den Neuankömmling wirkte. Er reihte sich in die Schlange der Wartenden ein und betrachtete weiter den gigantischen Hangar, bis er an der Reihe war. Er gab dem brummingen Sicherheitsmann einige Informationen zu seiner Person und seinen Aufenthaltsgrund preis. Mit einer brummigen Stimme und einem gelangweilten Unterton wies er dem Neuankömmling auf einige Dinge, die er zu beachten hatte hin. Nach einem Sicherheitscheck wurde er weitergeschoben und Savkin bekam einen Flyer in die Hand gedrückt.


„Herzlich Willkommen auf Lianna!“

, prangte auf dem Informationsblatt. Er überflog einige der Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Einwohnerzahlen und der auf Lianna heimischen Raumschiff-Firmen, allen voran Santhe/Sienar Technologies.
Jedoch keine Spur von einer Information über den Orden der Jedi. Er beschloss einfach einen der Resisenden, der nicht mit mehrerer Koffern beladen den Starport entlang hetzte.

Nach einem kurzem Umsehen fiel ihn ein stämmiger Humanoide auf, der etwas von Savkin am Raumhafen herumstand. Kein Wunder, der Mann war geschätzt gut zwei Meter hoch. Er wich auf dem Weg Geschäftsmännern, die im Eiltempo und mit Aktenkoffern beladen so gut es ging aus und kam schließlich bei dem Menschen an. Der Mann hob sich von der Masse ab, nicht nur wegen seiner Größe sondern auch durch seine Haare, welche nicht wie die so vieler anderer wohl geordnet ihren Platz hatten, sondern eher wild durcheinander standen. Nun war er sich nicht mehr so sicher, ob er bei dieser Person an der richtigen Stelle war um nach dem Orden der Ritter des Lichts zu fragen, aber eine Frage kostete bekanntlich nichts.


„Verzeihen sie“, sprach er den Mann an (Dengar), „können sie mir sagen wo die Basis der Jedi liegt?“

[Lianna – Lola Curich – Lola Curich Starport] Savkin, Dengar, NSCs
 
Jedi-Basis ~ Trainingsraum ~ Siva, Jon, diverse Jedi und Satrek

Der jetzige Kampf mit Satrek war viel spannender! Vor allem auch deshalb, weil die Zabrak sich sehr, sehr, seeeeeeeeeehr sicher war, dass ihr Meister sie unterschätzte. Zugegeben, sie wirkt wohl hin und wieder ein bisschen unbelehrbar, oder so, als würde sie gar nichts lernen, aber zu Ihren Hobbys zählte der Kampfsport und so wusste die junge Zabrak automatisch, wie sie sich bewegen musste. Mit Tritten oder ähnlichem hielt sie sich aber zurück, schließlich wollte sie Satrek ja nicht ernsthaft verletzen. Am Ende traf sie ihn kritisch an der Hüfte und er ging zu Boden und sie war schuld. Nein, nein. Das wäre selbst für Siva nicht mehr lustig gewesen, deshalb behielt sie ihre Beine brav auf dem Boden.

Sein doofer Kommentar bezüglich der Beförderung war auch schon längst vergessen. Das brachte er wohl nur deshalb an, damit er sie aus dem Konzept oder der Konzentration bringen konnte. Tz. Dabei wusste Siva ziemlich gut, wie man die Ohren auf Durchzug stellen konnte und demnach war Satreks Taktik wirklich ganz und gar unüberlegt. Ne, nur weil er versuchte, sie mit einem sehr sinnlosen Gespräch zu schwächen, hieß das nicht, dass genau das auch geschehen würde.

Was dann ihren nächsten Angriff anbelangte, konnte Siva ihn sogar als Erfolg verbuchen! Er wich zurück und das ein wenig unbeholfen und so schien er einen Moment die Balance wieder finden zu müssen. Ein Moment, der natürlich nicht ungenutzt gelassen… ungenutzt lassen… Hach, eben ein Moment, den sie nicht so lassen konnte, wie er war. Der nächste Hieb der Zabrak folgte also und traf. Hah! Zwar den Oberschenkel und nicht die Hüfte, aber Treffer war Treffer. Beim Raumschiffe versenken ging es schließlich auch nicht nur allein darum, was man traf, sondern das man traf.
Jedenfalls deaktivierte der werte Rat sein Lichtschwert, was Siva ganz und gar nicht gefiel. Ein Treffer und alles war vorbei? Wie langweilig!
Dann aber sprach er einen Glückwunsch aus. Dabei hatte sie doch noch gar nicht Geburtstag. Verwirrt sah sie ihm entgegen, ehe er weitersprach. Diesen Teil der Prüfung hatte sie bestanden? Prüfung? Bestanden? In einem Satz? Ha ha ha.
Der meinte jetzt nicht wirklich, dass er das Thema Beförderung wieder aufgreifen musste.
Ihr eigenes Lichtschwert ebenfalls deaktivierend sah Siva ihrem Meister ein klein wenig vorwurfsvoll entgegen.


„Ich weiß nicht, wie der Kodex das mit Lügen sieht, aber ich glaube, du handelst gerade ganz und gar nicht nach Kodex.“
Oder kurz gesagt: Sie glaubte ihm kein Wort.
Eben noch wollte er sie aus dem Orden werfen und jetzt befördern? Hätte sie nicht besser gewusst, dass sein Hirn im Kopf sitzen musste, hätte sie sich fragen müssen, ob der Treffer am Schenkel etwas ausgelöst hatte.

„Es gibt keine Beförderung und ich bin nicht so blöd, dass ich das glauben würde. Wenn es kein Chaos, sondern nur Harmonie gibt, kann ich auch gar kein Ritter sein. Das wäre ja gruselig und ein ganz offener Widerspruch zum Kodex!“
Sie war doch ein wandelndes Chaos. Wobei… Vielleicht bedeutete das auch einfach nur, dass der Kodex ein klein wenig überaltert war?
„Trainieren wir neben ‚Wie erkenne ich eine Lüge‘ noch was?“ wollte sie dann wissen und war tatsächlich gespannt auf die Antwort.

Jedi-Basis ~ Trainingsraum ~ Siva, Jon, diverse Jedi und Satrek
 
- Liaana - Lianna City - Shopping Megaplex - Club "5212" - Miranda, Jibrielle, viele Tanzwütige (NPC) -​

Danke! Ich sehe wirklich nichts ohne das Ding!

Miranda nahm Jibirelles Kompliment ohne Umschweife an um sich direkt ihrer Frage zu witmen. Trotzdem man hier zu ihrer Verwunderung tatsächlich das eigene Wort verstand (was eine akustische Sonderlichkeit darstellte) sprach Miranda doch lauter als es nötig war um sicher zu gehen das sie sie verstand.

Ja richtig! Ich habe Feierabend! Und jetzt wollte ich noch einen schönen Abend verbringen und Lianna noch ein wenig kennen lernen!

Sie erklärte direkt um Jibrielle keiner Verwirrung aus zu setzen, falls sie das überhaupt interessierte. Oh bei allen Göttern sie dachte schon wieder viel zu viel nach!

Ich bin hier als Gast Djane eingestellt gewesen und hab mir nach meinem Set noch ein paar Credits verdient weist du ?

Ihre Gedanken zerstorben als ihr Blick zufällig auf eine der anderen Sitzecken viel in dem sich ein Schauspiel abspielte das zwischen ästethischer Erotik und pfui schwankte. Nicht das Miranda in irgendeiner Weise auch nur ansatzweise verklemmt war. Die drei Beteiligten, die sich mit ihrem Tet a Tet doch schon deutlich an der Grenze der Legalität (die hier keinen kümmerte) bewegten, waren sehr hübsch ABER das war schon eine Nummer zu viel. Unbewusst legte die die Schwarzhaarige den Kopf schief und sah dem Treiben ungeniert ein paar Herzschläge zu.
Immerhin war die blasse Dame in der Mitte gut von ihrer Mama erzogen worden, gab sie doch anständig die Geschenke, die sie in Form von innigen Küssen und Liebkosungen erhielt, voller Inbrunst und Wonne an den Mann und die Frau rechts und links von sich zurück.


Meine Güte, die haben scheinbar einen Drink zu viel von mir bekommen!

Kommentierte sie die Situation mit einem Grinsen, nahm ihre Brille ab, die in der wabernden stickigen Hitze des großraum Clubs so langsam aber sicher beschlug und putzte sie kurz. Ein Vorgang der auch ein wenig ihre aufkeimende Schüchternheit überspielte als sie sich wieder ihrem symphatischen Gegenüber zuwand. Jibrielle saß vielleicht einen Meter entfernt neben ihr, hatte die Beine übereinander geschlagen und sah sie aufmerksam an.

Ihre intensiven grünen Augen leuchteten geradezu im Halbdunklen, schienen sie zu studieren. Miranda hielt ihrem Blick trotz aufkeimender Unsicherheit stand, sie konnte jetzt gerade gar nichts mehr aus ihrer Miene lesen, sicher hatte sie sie mit ihrem niveaulosen Kommentar ab gestoßen, sie würde gleich aufstehen und wortlos gehen..sicher würde sie. Innerlich übte sie schon eine coole Miene für diesen Fall als sich eine Haarsträhne aus Jibrielles perfekt gestylter bruinetter Pracht löste. Leicht die Stirn runzelnd löste sich Jibrielles "Gesichtsstarre" und sie zog sich die Strähne hinter ihr Ohr. Ihre Reaktion verriert der Frau von Naboo das das heute Nacht schon tausend mal passiert sein musste.

Du hast dir dir Haare extra glätten lassen nicht wahr? Aus eigener Erfahrung sag ich dir das das bei dickem Haar nicht ohne weitere Superwaffen durchsetzbar ist!

Sogleich kramte sie in ihrem "Handtäschchen" (das eher Rucksackgröße hatte), und holte ihre Superwaffe hervor. Ein viel zu teures aber mehr als effizientes Haarspray. Als wäre es ein großer Schatz hielt sie es Jibrielle vor die Nase.

Mit diesem Zeug, wird dich diese teuflische Strähne zumindest heute nicht mehr nerven!

Sie schenkte der Schönheit ein breites aber doch unverbindliches Grinsen bevor sie Jibrielle zwar kurz fragte ob sie "dürfe" aber dann so selbstverständlich loslegte als säße ihr die allerbeste Freundin gegenüber. Um sie aber nicht vollends mit zu viel Nähe und Dreistigkeit zu verprellen legte sie nur sehr sachte Hand an und sprühte einen feinen Nebel über das seidige Haar der anderen Frau. Ihre Hand hatte sie schützend vor das Auge gehalten (das Zeug brannte wie Feuer wenn man es in die Augen bekam) trotzdem Jibrielle ihrer Aufforderung gefolgt war ihre Augen zu schließen.

Jetzt bist du diese Lästigkeit los! Zur Not habe ich noch ein Arsenal an Haarspangen in meiner Handtasche!

Das war tatsächlich kein Spaß, sie hatte ALLES in ihrer Handtasche das man eventuell in jeder noch so unwahrscheinlichen Situation benötigen konnte.

Aber nun mal endlich zu dir Jibrielle! Sag bist von hier? Wo kann man hier richtig feiern? Oder was essen zu dieser Stunde? Ich sterbe vor Hunger weist du? Und wo hast du dieses Mega Süße Outfit her?

Gerade so bemerkte sie den eigenen ungebremmsten Redeschwall und zuckte entschuldigend mit den Schultern.

Oder soll ich einfach die Klappe halten und wir gehen tanzen?

TANZEN WÄRE NE GUTE IDEE IHR BEIDEN SÜßEN!

Eine schrille Stimme riss die aufkeimende Konversation entzwei, als ein elend großer menschlicher Mann dümmlich grinsend zu den beiden Frauen in die Sitzecke wollte. Glücklicherweise bemerkte der offensichtlich schwer betrunkene Mann nicht das eine kleine aber doch merkliche Stufe die Sitznische von der Tanzfläche trennte. Wie ein nasser Sack krachte er auf den kleinen (mit dem Boden verschraubten) Tisch. Miranda sprang auf um sich zur Not sofort entfernen zu können als hinter dem sich aufrappelnden Mann ein Schatten erhob. Wie ein Kolloss aus den alten Sagen war Aldridge aus dem nichts aufgetaucht, packte mit den Pranken zu und riss den Betrunkenen am Kragen wieder in den aufrechten Stand.

Wenn es bis jetzt nur den Hauch einer Chance geben hatte das der Abend noch spannend und schön werden konnte, war es definitiv vorbei. Aldridge würde wieder über reagieren, den Mann (der es vermutlich nicht so bös meinte wie es im betrunkenen Zustand ankam) seiner intakten Gesichtsknochenstruktur entledigen um direkt von der hiesigen Polizei einkassiert zu werden. Sie überlegte schon wie viel Geld genau noch auf ihrem Konto war um ihren Bruder auslösen zu können als er durch sein Verhalten überraschte.


DU BIST ZIEMLICH BETRUNKEN MEIN FREUND!

Er setzte den Mann fast sanft auf den äuseren Rand der Sitzecke und redete so leise auf ihn ein das seine Schwester ihn nicht verstehen konnte. Wie aussagekräftig Körpersprache war! Der Betrunkene schüttelte diverse male den Kopf, während Aldridges rechter Zeigefinger immer wieder sacht in seine Schulter piekste. Sie hätte darauf gewettet das er ihn bedroht hatte, aber sonderlicher weise wirkten die Gesichter beider Männer nicht agressiv, lächelte Al da gerade? Das Ergebniss dieser geheimnisvollen Konversation war das sich der Betrunkene erhob, einen entschuldigenden Blick in Richtung der Frauen warf und sich ein wenig wackelig auf und davon machte.

ALLES KLAR BEI EUCH MÄDELS?

Er lächelte dieses süße Honiglächeln das er früher nur bei ihrer Oma angewendet hatte um noch etwas von ihrem Kuchen zu ergattern. Miranda wusste mit einem Schlag warum er sich so gut benahm - der Grund saß neben ihr und bekam die große Hand gereicht.

Hi ich bin Aldridge!

Dann wand er sich Miranda zu.

Ich hab dich gesucht Miri! Ich hab meine Kollegen wieder gefunden und die wollen gleich noch mit ihren Freundinnen in eine Karaoke Bar. Willst du..oder wollt ihr vielleicht mitkommen?

- Liaana - Lianna City - Shopping Megaplex - Club "5212" - Miranda, Jibrielle, viele Tanzwütige (NPC) -​
 
[Lianna | Lola Curich | Jedi-Basis | Kantine] Nen-Axa, Krazark Shaat

Nen-Axa erhaschte einen Blick auf Krazarks unverhüllte Haut, als dieser die Maske lupfte, um zu essen. Viele Details konnte er dank seiner schlechten Sehkraft nicht erkennen, nur dass die Haut dunkel war und im Mund spitze Zähne saßen, konnte er sehen. Doch im gleichen Moment war es ihm unangenehm, denn er hatte den Eindruck, in dessen Privatsphäre einzudringen. Wenn die Bräuche seines Volkes es Krazark Shaat vorschrieben, sich zu verhüllen, dann wollte der Jedi dies selbstverständlich respektieren. Er senkte den Blick und konzentrierte ihn auf sein Wasserglas, in dem er eine Tablette auflöste. Die Nahrungsergänzung verströmte einen Ammoniakgeruch, der für Nen-Axa sehr appetitlich wirkte, auf viele andere Wesen aber eine gegenteilige Wirkung hatte, wie er wusste. Doch wenn man mit einem Arconier aß, ließ sich das leider nicht vermeiden. Der menschlichen Nahrung mangelte es an für ihn lebenswichtigen Nährstoffen, vor allem Ammonium.

Krazarks Bericht über seine erste Begegnung mit der Macht kommentierte Nen-Axa vorerst nur mit einem Kopfnicken. Seine neutrale Miene täuschte jedoch über nicht unbeträchtliches Interesse hinweg. Die Art und Weise, wie sich die Kräfte des Tusken gezeigt hatten, war ungewöhnlich. Wilde, unbeherrschte Machtfähigkeiten entfalteten mitunter Wirkungen, die von den erlernten, einstudierten Techniken der Jedi nicht ohne weiteres zu imitieren waren. Eine Machtkraft, die dazu führte, dass Personen vom Boden verschluckt wurden, kannte der Arconier nicht. Ein weiterer Beweis dafür, wie ungeheuer vielschichtig die Auswirkungen der Macht sein konnten. Es war möglich, dass Krazark irgendwann erlernte, diese Wirkung gezielt herbeizuführen. Doch bis dahin würde voraussichtlich noch viel Zeit vergehen. Vor allem auch deshalb, weil Nen-Axa niemals dulden würde, dass sein Padawan sich an derart tödlichen Kräften übte.


»Was ist denn die Macht?« fragte der Tuske am Ende seiner kurzen Erzählung. »Was erzeugt sie, könnt ihr mir das erklären?«

Der Arconier schmunzelte, während er sich die Antwort zurecht legte. Er hatte zu Beginn seiner Ausbildung ähnliche Fragen gestellt. Es war das, was allen Schülern durch den Kopf ging. Sie wollten vor allem wissen, womit sie es zu tun hatten. Dass ausgerechnet diese Frage niemals vollständig beantwortet werden konnte, war Nen-Axa erst später klargeworden. Zuvor hatte er die kryptische und scheinbar ausweichende Antwort, die Eleonore ihm gegeben hatte, als unbefriedigend empfunden. Aber etwas Besseres konnte er Krazark auch nicht bieten.

»Leider können wir dir diese Frage nicht allgemeingültig beantworten«, sagte er. »Nicht einmal die mächtigsten Jedi können das, vielleicht niemals. Die Macht ist und bleibt ein großes Mysterium, ein Rätsel, das wir niemals ganz verstehen können.«

Allerdings gab es durchaus Möglichkeiten, die Macht vereinfacht darzustellen, um zumindest ein grundsätzliches Verständnis zu ermöglichen.

»Die Macht ist ein Energiefeld, das - wie du ganz richtig bemerkt hast - alle Dinge durchdringt, die lebenden und die leblosen. Vor allem aber das Lebendige ist eng mit ihr verknüpft - auch wenn die Philosophen sich darüber streiten, ob die Macht vom Leben ausgeht oder das Leben von der Macht. Fest steht, dass Leben wie wir es kennen ohne die Macht nicht existieren kann. Sie ist allgegenwärtig, auch wenn sie nicht überall und in allen Dingen gleich ausgeprägt ist. An Orten, die besonders intensiv von ihr durchströmt werden, findet man meist Lebewesen in außerordentlicher Vielfalt. Und Wesen, die besonders von ihr durchdrungen sind, können lernen, sie zu nutzen, wie die Jedi es tun.«

Da Krazark vermutlich grundlegende Biologiekenntnisse fehlten, sparte der Ritter dabei den Teil über die Midichlorianer aus. Womöglich verwirrte er ihn damit mehr, als er Klarheit schaffte. So ging es vielen, die zum ersten Mal mit dem Gedanken konfrontiert wurden, dass winzige Lebewesen in ihren Körperzellen die Verbindung zur Macht herstellten. Es warf eigentlich mehr Fragen auf, als es beantwortete.

»Es wird ein essentieller Teil deiner Ausbildung sein, dir selbst Gedanken über Herkunft und Sinn deiner Kräfte zu machen und für dich die Antworten zu finden, die wir dir jetzt nicht geben können. Nicht an deiner Fähigkeit, großartige Wirkungen heraufzubeschwören, sondern an diesen Erkenntnissen wird sich dein Fortschritt messen.

Hast du das verstanden?«


Nen-Axa war in erster Linie Philosoph und sah darin auch das, was die Jedi am stärksten ausmachte. Das, was sie von anderen Machtanwendern wie den Sith unterschied. Nicht Stärke, sondern Wissen und Einsicht führten zur Weisheit und waren daher das, was er Krazark vermitteln wollte.

[Lianna | Lola Curich | Jedi-Basis | Kantine] Nen-Axa, Krazark Shaat
 
-[Lianna | Lianna City | Lola Curich | Lola Curich Starport] Dengar, Savkin Lorms-

Dengar überlegte, ob er riskieren sollte, in der Stadt nach einem günstigen Bekleidungsgeschäft zu suchen. Allerdings hatte er keinen Schimmer, wo und wie weit entfernt sich ein entsprechendes Geschäft befinden sollte. Da war es einfacher, die wahrscheinlich stark erhöhten Preise der Starport-Shops in Kauf zu nehmen, dafür aber ohne großen Verzug angemessen gekleidet zu sein. Und wenn er gerade dabei war, würde sich bestimmt auch ein Friseur finden, der Dengars neue Gesamterscheinung abrunden könnte. Denn obwohl links und rechts alles eilig an ihm vorbeihastete, spürte er doch die Blicke, die ihn insgeheim schnell abschätzend musterten. Er spürte eine kollektive Mischung aus Angst und Verachtung in seiner Umgebung. Angst wohl hauptsächlich davor, mit der Armut anderer konfrontiert zu werden und darauf zu reagieren gezwungen werden. Auch wenn Dengar meinte, nicht unbedingt wie ein Bettler auszusehen. Nur etwas mitgenommen. Falls er in der Jedi Basis niemanden traf, den er kannte, so sollte man ihn dort trotzdem nicht für jemanden halten, der sich aus finanziellen Gründen zurück in die Jedi Basis begab.

Dengar zog die Stirn kraus und ärgerte sich über seine eigenen Gedanken.
"Seit wann kommt es bei den Jedi auf die äußere Erscheinung an? Die Macht ermöglicht es ihnen wortwörtlich auf die inneren Werte zu sehen. Und vorallem, seit wann kümmert es mich, ob sich jemand an meinem Erscheinungsbild stößt, solange er mich deshalb nicht gleich umbringen will?"

Zu lange hatte seine Welt aus Betrug, Geldgier und Niederträchtigkeit bestanden. So lange, dass er sich dieser Welt angepasst hatte. Zu Anfang, weil es keine andere Möglichkeit gegeben hatte, dann aus Pragmatismus, und schließlich war es zur Gewohnheit geworden. Während seiner Odysee durch die halbe Galaxie war fast in Vergessenheit geraten, was seit seiner Aufnahme in den Jedi Orden Teil seines Lebens geworden war. Nicht das Banale, die Fähigkeit die Macht zu Nutzen, sondern das, was einen Jedi eigentlich ausmacht; nämlich die Macht für die richtigen Zwecke einzusetzen.

In Gedanken versunken und für einen Jedi Ritter unentschuldbar unaufmerksam, bemerkte er den jungen Menschen (Savkin) erst als dieser ihn ansprach, hatte sich aber noch so weit unter Kontrolle, dass er nicht zusammenzuckte.
Dengar musste grinsen. Natürlich wollte dieser Mensch zu den Jedi und selbstverständlich sprach er den einzigen Jedi auf dem gigantischen Lola Curich Starport an. Er hatte es schon einige Male erlebt, dass sich machtsensitive Geschöpfe wie von selbst fanden. Und tatsächlich: Als Dengar mental nach seinem Gegenüber tastete, spürte er, dass dieser nicht taub gegenüber der Macht war.

"Das kann ich leider nicht. Aber wir haben das gleiche Ziel. Ich schätze, zu zweit finden wir die Basis schon."

Also müsste die Neueinkleidung und der Friseurbesuch auf später verschoben werden. Sollte ihm recht sein.

"Ich bin übrigens Dengar Martukk... Jedi Ritter. Aber auf diesem Planeten bin ich auch das erste Mal."
Nach kurzem Zögern fügt er hinzu: "Und keine Angst, in der Basis gibt es auch Jedi, die gepflegter aussehen.
Wobei Sie auch recht mitgenommen aussehen, vermutlich von der Reise?"


Das 'Sie' fühlte sich komisch an. Innerhalb des Ordens sprach man sich per Du an oder aus Respekt mit Ihr, aber siezen tat man sich nicht. Aber im Moment gab es noch einiges, was sich seltsam unvertraut anfühlte. Zuersteinmal sollten sie das Gelände des Raumhafens verlassen. Das war kein Ort, um sich zu unterhalten.


"Wenn Du magst, können wir uns in der Stadt eine ruhigere Ecke suchen, dann bin ich vermutlich auch in der Lage, den Weg zur Jedi Basis herrauszufinden."
Das Du klang auch nicht viel besser, schließlich kannte Dengar den Menschen gar nicht, und Machtempfänglichkeit hin oder her, Teil des Ordens war er auch noch nicht.

Er konnte nur hoffen, dass sein Verhalten nicht noch absonderlicher als sein Erscheinungsbild aufgefasst wurde.


-[Lianna | Lianna City | Lola Curich | Lola Curich Starport] Dengar, Savkin Lorms, ganz viele sehr geschäftige NSCs-
 
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[Lianna / Jedibasis / Garten] Arlen

Nervös richtete Arlen seine nagelneue Tunika, die er erhalten hatte. Er vermisste ein wenig den grob geschnittenen Kittel, den er normalerweise trug. Er hätte sich jedoch wahrscheinlich noch fehler am Platze gefühlt, als er es sowieso schon tat, hätte er nicht die cremefarbene Tunika angehabt.

Er saß nämlich am äußersten Rand eines halbfertigen Springbrunnens, mitten in einer halbfertigen Gartenanlage voller Jedi. Die allggenwärtigen Baugerüste schienen jedoch niemanden zu stören. Die Jedi standen und saßen entweder allein oder in kleinen Gruppen überall in der kleinen Gartenanlage.

Resigniert dachte Arlen über seine Lage nach. Er befand sich alleine inmitten eines Ordens voller machtsensitiver Lebewesen, von denen er wenig wusste, ausser den Gerüchten, dass sie mitunter Kinder entführten, um dem Orden den Nachschub an Mitgliedern zu sichern.

Die junge Jedi, der er zu Beginn begegnet war, schien jedoch recht nett gewesen zu sein. Sie hatte ihn zu einer ältlichen und streng aussehenden Jedimeisterin gebracht, deren Namen er schon vergessen hatte, kaum dass die Worte im Raum verhallt waren. Sie hatte Arlen zu einem Stuhl geführt, auf den er sich dann auch hatte setzen dürfen. Die alte Jedi hatte die Augen geschlossen und eine Weile nichts mehr gesagt.

Arlen war sich ziemlich blöd vorgekommen wie er dort gesessen hatte, einer alten Frau gegenüber, die den Anschein weckte, als sei sie eingeschlafen.
Dann, kurz bevor er sich räuspern wollte, hatte sie die Augen so plötzlich aufgeschlagen, dass Arlen vor Schreck zusammengezuckt war.


"Alles in Ordnung", hatte sie dann gesagt und sich lächeld an die junge Jedi gewendet, die immer noch am Eingang gestanden hatte.

Diese hatte Arlen dann wieder zurück zur Eingangshalle begleitet, wo ein weiblich pogrammierter Protokolldroide begonnen hatte, mehr Fragen über Arlens Person zu stellen, als er es je für möglich gehalten hätte, dass Informationen vorhanden waren.

Dann hatte der Droide ein Stückchen Filmsi ausgedruckt, auf dem die Zimmernummer aufgeschrieben, wo Arlen von jetzt an leben würde.

Arlen zog das Stück Filmsi aus der Tasche und las erneut:
"Zelle 154; Bett A"

Bett A? Es kam Arlen seltsam vor, dass Betten in Buchstaben eingeteilt waren. Zumindest verriet es ihm, dass er das Zimmer nicht allein bewohnen würde. Insgeheim fragte er sich was sein Zimmergenosse wohl für ein Kerl sein würde.

Mit einem Seufzer erhob er sich vom Rand des Springbrunnens. Wenn er nun schon ein Zimmer hatte, konnte er es sich auch genausogut ansehen - oder sich sein erstes Mal auf dem Weg dahin verlaufen.

Obwohl ihm klar war, dass die zweite Variante die wahrscheinlichere war, ging er zielstrebiger als er eigendlich vorgehabt hatte auf den Ausgang des Gartens zu.


[Lianna / Jedibasis / Garten] Arlen
 
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~ Lianna-System ~ Lianna ~ Jedibasis ~ Werkstätten ~ Michael, Steven und John ~


Gerade als der Mechaniker verschwinden wollte, drehte er sich noch einmal zu dem Jedi-Ritter um und raunte ihn wütend an.
Innerlich spürte der Ritter komischerweise eine Art Erleichterung und ein überhebliches Grinsen konnte er sich während Eldritchs Gefühlsausbruch auch nicht verkneifen.
Steven hatte wohl einen empfindlichen Nerv getroffen und das obwohl der Mechaniker zuerst einen genervten aber ausgeglichenen Eindruck machte.

Nunja manche Leute vertrugen ruhige Worte weniger als einen etwas lauteren Ton und Steven konnte sich vieles Gefallen lassen, aber wenn ihn ein x-beliebiger Mechaniker so anblaffte knallten auch bei dem besonnensten Jedi mal die Sicherungen raus. Und bei Steven war das nun der Fall.

"Du solltest wirklich aufpassen was du sagst!"

zischte der Ritter seinem genervten Gegenüber entgegen.
Es war ein gefährliches Spiel was der Jedi hier spielte, denn es bestand immer noch die Möglichkeit der unbekannte Mechaniker könnte ein Sith sein. Doch das war dem Jungen in diesem Moment egal, wenn es ein Sith war, sollte er nur herkommen Steven hatte viel trainiert und sein Makashi war dem vieler anderer Ritter weit überlegen.

"Für einen Mechaniker, der seine Arbeit nicht einmal ohne Hilfe erledigt.."

fuhr Steven knirschend, mit Blick zu dem kleinen Droiden der sich hinter John versteckte fort.

"Bist du ganz schön vorlaut! Wenn du willst das aus Scherzen eine echte Drohung wird, sag mir nur Bescheid, wir können uns gerne einmal messen. Und noch ein gut gemeinter Rat, weder Alter noch Körpergröße sind ausschlaggebend für irgendwelche Kraft."

Steven blickte John, der mittlerweile zwischen dem Ritter und seinem Schüler in spe stand tief in die Augen und ging, ohne einen Schulterrempeln auszulassen an dem Mechaniker vorbei.
Der Ritter versuchte seine Emotionen unter Kontrolle zu bringen, er spürte wie die Kraft in seinen Muskeln durch das Adrenalin, die Wut und durch die Aufregung wuchs.
Doch wollte er so seinem Schüler nicht gegenüber sitzen. Nicht bei der Aufgabe die er ihm gegen hatte.


"Dieser Typ."

Erklärte Steven mit deutlichem Kopfschwenken in Johns Richtung.

"Ist alles andere als ein schwächlicher Mechaniker, jedenfalls glaube ich das. Du konntest es nicht fühlen, aber als ich in Trance war um dir zu zeigen wie man meditiert, habe ich eine dunkle Aura gespürt und ich weiß nicht von wem sie ausgeht."

sagte der Ritter mit ruhiger werdender Stimme und setzte sich wieder vor seinen (bald) Padawan.

"Da ich auf Corellia keine dunkle Aura bei dir gespürt habe, blieb also nur noch er. Anscheinend reagiert er aber sehr empfindlich auf andere Menschen. Bevor ich dir nun deine nächste Aufgabe stellte möchte ich dich um etwas bitten und jetzt hör mir genau zu. Es besteht die Möglichkeit, das dieser Mechaniker nicht das ist was er vorgibt zu sein. Stellt sich das heraus, werde ich ihn aufhalten. In der Zeit musst du in den Garten laufen und die Räte holen."

Steven prüfte mit einem Blick, ob sich in der anderen Ecke der Garage etwas getan hat, doch John hatte immer noch nichts auffälliges getan, jedenfalls war es besser ihm zu misstrauen als blind ins Verderben zu laufen.

"Ich habe gespürt und gesehen, das du in Trance warst. Du hast es geschafft dich in der Macht fallen zu lassen, dabei hast du wahrscheinlich unbewusst den Plasmaschneider ein wenig bewegt."

der Ritter streckte seinen Arm aus und legte den Plasmaschneider wieder direkt vor Michael.

"Nun zu deiner Aufgabe, sie klingt vielleicht einfach, doch das ist sie nicht. Wie hat es sich für dich angefühlt als du meditiert hast?"

Der Ritter blickte mit skeptischen Blick zu Michael, auch er wurde einst gefragt wie es sich angefühlt hatte, sich in der Macht fallen zu lassen. Damals fand er die Frage vollkommen daneben, wie sollte es sich schon angefühlt haben? Gut natürlich. Doch es gehörte einiges mehr dazu.

"Ich frage dich, weil du dir der lebendigen macht bewusst sein sollst, nur so kannst du sie nutzen. Falls du es noch einmal spüren möchtest tu dir keinen Zwang an, versuch es erneut und lass dich fallen."

Michael schloss die Augen, wahrscheinlich um sich noch einmal genau auf das Gefühl der Trance einstellen zu können. Währenddessen betrachtete Steven mit einem wohligen Grinsen den Plasmaschneider. Michael hatte ein großes Potenzial und das sollte er nun auch nutzen können


~ Lianna-System ~ Lianna ~ Jedibasis ~ Werkstätten ~ Michael, Steven und John ~
 
- Lianna - Jedi-Basis - Hinterhof - Mit EmJay -

Chesara überlegte einen Moment und versuchte, sich an ihre eigenen Worte zu erinnern.

“Nein, da hast du mich falsch verstanden.“

Sagte sie schließlich zu EmJay

“Nur machtsensitive Wesen können die Macht so manipulieren, dass ihre eigene Aura verborgen wird. Ohne Zugriff zur Macht, ohne sie aktiv spüren zu können, kannst du deine eigene Präsenz nicht verbergen. Dies zu lernen erfordert einiges an Beherrschung.“

Sie lächelte entschuldigend, weil es schien, dass EmJay gerade etwas gefunden hatte, das ihn besonders zu interessieren schien. Damit aber würde er noch warten müssen. Bevor sie dazu kommen würden, dies zu trainieren, würde er eine ganze Reihe anderer interessanter Fähigkeiten lernen. Er würde lernen, andere Wesen in der Macht zu erspüren, er würde lernen, seine eigenen Kräfte mit Hilfe von Meditationen zu stärken, wenn er eigentlich körperlich bereits müde war und er würde lernen, die Macht zu gebrauchen um seine Instinkte zu schärfen und seine körperlichen Fähigkeiten auszureizen. Mit letzterem wollte Chesara heute mit ihm beginnen.

“Mach dir wegen Emerald keine weiteren Sorgen.“

Fügte sie noch ein, bevor sie sich dem Training zuwenden würden.

“Ich werde einen unserer Jedi bitten, sich um sie zu kümmern. Nun möchte ich zuerst einmal deine Ausbildung beginnen. Du bist hier, um den Gebrauch der Macht zu lernen und genau das werden wir üben.“

Chesara warf einen Blick auf ihr Chrono und auch auf ihr Komlink. Noch immer keine Reaktion von Zhaax. Sie würde ihn suchen gehen müssen.

“Triff mich in zehn Standardminuten in der Garange, ja? Ich werde kurz nach Zhaax sehen und ihn holen. Eigentlich hätte er längst hier auftauchen müssen. Oh, vielleicht schaust du kurz in der Kantine vorbei und nimmst uns etwas zu essen für unterwegs mit.“

Eine Sorgenfalte bildete sich auf Chesaras Stirn. Es sah Zhaax, der normalerweise so fleißig und lernwillig war, gar nicht ähnlich, zu spät zu kommen.

“Wir werden heute nämlich außerhalb der Basis trainieren.“

Fügte sie noch an.

“Bis gleich!“

- Lianna - Jedi-Basis - Hinterhof - Mit EmJay -
 
~~~ Lianna-System ~ Lianna-City ~ Shopping-Mega-Plex ~ Club 5212 ~ mit Miranda unter Leuten ~~~

Auf Jibrielles Bemerkung über Mirandas Brille mit dem dicken schwarzen Rand hin, öffnete sich der Mund der Barkeeperin zu einem großen, breiten und unfassbar viele weiße Zähne zeigendem Lächeln - tatsächlich nur ein Lächeln, nicht einmal ein Lachen.

"Danke! Ich sehe wirklich nichts ohne das Ding."

antwortete Miranda und verriet auch über ihre Körpersprache, das zurechtrücken auf dem Platz und das Wenden des Kopfes, dass ihr das Thema Brille wohl eher unangenehm war. Komisch eigentlich. Warum hatte sie zuvor keine getragen, wenn sie ohne nichts sah. Natürlich, Kontaktlinsen. Musste sie vielleicht Kontaktlinsen beim Ausschenken tragen, weil eine Brille nicht dem Schönheitsideal der Clubbesitzer entsprach? Schämte sie sich etwa dafür oder für die Brille im Allgemeinen. Aber wenn dem so war, wieso trug sie dann nicht jetzt auch Kontaktlinsen? Ach je, dachte Jibrielle, worüber du dir jetzt schon wieder den Kopf zerbrichst.

Miranda erzählte ihr, dass sie in der Tat jetzt Feierabend hatte und noch ein wenig die Stadt unsicher machen wollte. So so, wahrscheinlich war dieser Ort nicht das so Richtige, um sich wirklich zu amüsieren - naja, zumindest wenn man hier arbeitete wahrscheinlich. Und sie stammte also gar nicht von Lianna? Jibrielle hörte ihr interessiert zu - und weil sie eigentlich gerade wieder ein bisschen Durst bekam - leckte sich die trockenen Lippen. Oh, Miranda war - abgesehen dass sie offenbar eine recht offene und mitteilsame Person war - also auch Djane und hatte zuvor hier sogar aufgelegt.


"Oh, Wow! Und ein Set ist das ..."

fragte Jibrielle und musste ob ihrer eigenen Unwissenheit lachend die Handflächen heben und mit den Schultern zucken. Dabei merkte sie leider oder zum Glück selbst, dass ihr Lachen angesichts dieses Umstandes völlig übertrieben und auf jeden Fall dem Alkohol in ihrem Blut geschuldet war. Na und wenn schon, war ja nicht unangenehm.

"... eine Art Songliste oder so? Sorry, ich kenn mich leider nicht wirklich mit sowas aus."

fuhr Jibrielle fort, lachte noch einmal und kam sich dabei ein bisschen doof vor. Bei solchen Gelegenheiten war ein Drink ganz praktisch, an dem man ersatzhandlungstechnisch hätte saugen können. Und die Situation wurde auch gleich noch um hundert Prozent unangenehmer, als Jibrielle bemerkte, dass Mirandas Blick plötzlich auf etwas gerichtet war, dass Abseits ihrer Sitzecke vonstatten ging. Sobald die Jedi erkannte, dass die Djane den Beinahe-Flotten-Dreier von gegenüber im Visier hatte, verkrampften sich ihre Gliedmaßen, das eine Bein wurde nervös über das andere geschlagen und ihr Körper verfiel in Schamparalyse. Hatte Miranda vorher etwa gesehen, wie Jibrielle die drei beobachtet hatte? Bei der Macht. Oder hatte sie sogar gesehen, wie die attraktive, blasse Schwarzhaarige sie angetanzt hatte? Obwohl sich Jibrielle nicht gerade für prüde hielt und auch sonst nicht allzu viel auf die Meinung anderer zu geben glaubte, wollte sie gerade am liebsten im Boden versinken.

"Meine Güte, die haben scheinbar einen Drink zu viel von mir bekommen!"

sagte Miranda trocken und grinste vielsagend - und schien doch nichts über Jibrielle zu sagen oder auch nur etwas von deren Begegnung mit dieser Frau zu wissen. Die Paralyse ließ leicht nach und Jibrielle atmete durch, beobachtete Miranda aber trotzdem behutsam weiter. Was für eine *******. Warum machte sie sich nur so fertig. Wieso machte sie der Alkohol ausgerechnet heute bloß lustiger, nicht aber lockerer. War es früher leichter gewesen, mit sowas umzugehen, als sie sich noch nicht dem eigen verordneten Zöllibat verschrieben hatte? Hätte die blasse Schönheit ihr da weniger ausgemacht. Auf einmal merkte Jibrielle, dass Miranda sie mittlerweile wohl ihrerseits recht forschend anschaute und so wurde die Jedi-Ritterin ein bisschen nervös. Na toll, kaum lernte sie jemand Nettes kennen in diesem Club, verhielt sie sich wie eine paranoide Schreckschraube. Bestimmt hatte Miranda sie längst durchschaut. Für einen kurzen Moment wollte Jibrielle der Versuchung nachgeben und Mirandas Geist empathisch durchforsten, ob sie sich über Jibrielle innerlich amüsierte, oder angeekelt war, oder ... - doch erkannte Jibrielle zum Glück sofort, was für eine unangebrachte, anstößige und narzistische Sache das wäre. Und so entschied sie sich, dass sie immernoch mehr Würde behalten würde, wenn sie weiter in ihrer Peinlichkeit sieden würden. Ohne es überhaupt bewusst wahrzunehmen, löste sich diese verdammte Strähne erneut und fiel ihr mitten zwischen die Augen, nur um mit genervtem Gesichtsausdruck und zwei Finger wieder davongeschoben zu werden.

"Du hast dir dir Haare extra glätten lassen nicht wahr? Aus eigener Erfahrung sag ich dir das das bei dickem Haar nicht ohne weitere Superwaffen durchsetzbar ist!"

meinte Miranda auf einmal, kramte in ihrer Tasche und holte mit einem sonderlich schelmischen Grinsen eine Spraydose hervor, von der sie versprach, dass sie zumindest diese Strähne für den heutigen Abend bändigen konnte. Ob dieses plötzlichen Themenwechsels und der überraschenden Hilfsbereitschaft dieser Unbekannten, konnte Jibrielle nur die Augenbrauen hochziehen und sehr, sehr breit stumm grinsen. Miranda fragte noch kurz nach, ob sie denn dürfe, Jibrielle nickte heftig und säuselte ein "Ja, danke. Ich meine bitte!", und da legte Miranda auch schon die Hände auf Jibrielles ärmellosen Oberarme, schob sie sanft in Position, legte eine Hand schützend vor Jibrielles Augen - nachdem sie sie zum Augenschließen aufgefordert hatte - und da wurde die Welt auch schon dunkel, Jibrielle hörte ein lustiges Stakkato an Zischstößen, ein lustiges Kribbeln auf dem Kopf und da war es auch schon vorbei. Miranda verkündete feierlich den Erfolg der Operation und dass im Zweifelsfall auch eine ihrer Haarspangen aushelfen mochte. Jibrielle machte grinsend eine gespielt übertrieben Verbeugung mit dem Kopf, räusperte sich und sagte "Danke". Dann einen Moment nichts, Jibrielle sah nur, dass Miranda offenbar etwas fragen wollte. Und dann tat sie es: Nur fragte sie gleich alles auf einmal.

"Aber nun mal endlich zu dir Jibrielle! Sag bist von hier? Wo kann man hier richtig feiern? Oder was essen zu dieser Stunde? Ich sterbe vor Hunger weist du? Und wo hast du dieses Mega Süße Outfit her?"

Mit großen Augen blickte Jibrielle sie an. Wow, ähm nein, ich bin von Coruscant, eigentlich, ähm keine Ahnung, das ist der erste Club, den ich hier besuche, ich gehe aber auch nicht oft feiern, Essen wär schon gut, aber wo, ich, dass, äh dankeschön, dass hab ich hier im Laden in der dritten Etage gekauft, also ... dachte sie so, doch bevor sie etwas sagen könnte, hatte sie den Anfang der ersten Frage schon wieder vergessen und genauso, was sie eigentlich antworten sollte. Wie noch gleich, nein sie kam nicht von Lianna. Aber wie sollte sie bloß erklären, wie sie von Coruscant verdammt nochmal nach Lianna gekommen war ... Oder tanzen? Tanzen wäre schon okay, obwohl eigentlich hatte genug für h-

"TANZEN WÄRE NE GUTE IDEE IHR BEIDEN SÜßEN!"

brüllte ein zumindest von der Sperrigkeit seines Auftretens her wirkender Gorilla ihnen zu, als er nur wenige Meter entfernt immer näher kam ... und an der Kante zur Sitznische stolperte und gegen ihren Tisch fiel. Erschrocken sprang Miranda auf und von dem großen Kerl weg. Mit einer halben Sekunde Verspätung huschte auch Jibrielle hoch und zur Seite, kam doch nun Miranda direkt auf sie zu - ihren Jedi-Reflexen sei dank, war sie so rechtzeitig aufgerichtet. Instinktiv hob Jibrielle die Hände, stützte mit rechten Hand Mirandas Schulter und ergriff mit der Linken Mirandas Hand, auf dass beide nicht selber auch noch hinfielen. Bevor sie innerlich verarbeiten konnte, was dieser Trunkbold doch für ein Idiot war, kam da auf einmal ein anderer großer, aber dafür offensichtlich recht muskulöser Kerl an, packte den Suffkopp am Kragen, wies ihn brüllend darauf hin, dass er betrunken war, zerrte ihn zur Seite und hielt ihm eine Standpauke. Ob es nun am noch immer nachhaltig wirkenden Corellian Sunrise in ihrem Kreislauf oder der großen Überraschung dieser eigentlich ziemlich absurd-witzigen Konstellation lag - wie gebannt beobachtete Jibrielle die Szenerie - bis ihr nach gefühlt einer Minute auffiel, dass sie noch immer unnötigerweise Miranda stützte und ihre Hand ergriffen hielt. Sie stieß einen leisen laut der Überraschung aus, löste ihre entweder mittlerweile oder schon vorher etwas schwitzige Hand aus dem Griff der karamellfarbenen Hand und schenkte Miranda von der Seite ein schiefes Lächeln.

"Wow, was hier heute so rumläuft."

meinte sie kleinlaut und richtete demonstrativ ihre Aufmerksamkeit wieder auf die beiden Männer, die möglicherweise gleich eine massive Schlägerei beginnen würden. Was sollte sie dann tun? Einschreiten? War sowas auch die Pflicht von Jedi? Verdammt. Doch nichts dergleichen: Der Betrunkene machte sich auf einmal davon, das Gesicht ganz schön beläppert dreinschauend, und der muskelbepackte Kerl wandte sich den noch immer stehenden Frauen zu. Ob alles klar sei, bei ihnen. Miranda schien er ein wissendes, amüsiertes Lächeln zu schenken, während er Jibrielle freundlich mit einer Mischung aus Taxierung und Neugier ansah.

"Hi ich bin Aldridge!"

sagte er, streckte jedoch nur Jibrielle die Hand entgegen, die sie reflexmäßig aber doch perplex ergriff.

"H-Hey! Danke. Ich bin Jibrielle. Hmm ich meine Danke für die Hilfe."

antwortete sie Mann, der noch immer komischer Weise mit Höflichkeit und latentem Spott in der Stimme sprach, als er sich Miranda zuwandte.

"Ich hab dich gesucht Miri! Ich hab meine Kollegen wieder gefunden und die wollen gleich noch mit ihren Freundinnen in eine Karaoke Bar. Willst du..oder wollt ihr vielleicht mitkommen?"

Miranda machte einen kleinen Flunsch, der wohl bedeutete, dass sie über die Worte von Aldridge nachdachte. Schließlich nickte sie, oder besser gesagt wiegte in leichter Zustimmung den Kopf, um sich Jibrielle zuzudrehen um anscheinend ihre Meinung zu erfahren. In dem Kopf der Jedi wurden zweierlei Gedankenstränge auf einmal verarbeitet. Karaoke klang schon irgendwie lustig, und eigentlich hatte sie auch keine wirkliche Lust mehr auf diese laute Bar oder das getanze. Miri? Also kannten sie sich - das erklärte auch sein Auftreten beiden gegenüber. Wenn sie den Club verlassen würden, um in diese Karaokebar zu gehen, könnten sie auf dem Weg dahin bestimmt irgendwas zu essen holen, oder? Moment mal, Aldridge hatte ja auch eine fast ebenso karamellfarbene Haut wie Miranda ... hieß das etwa? Ja klar! Die beiden waren ein Paar!

"Ähm, von mir aus gerne."

sagte sie und strahlte erst Miranda, dann Aldridge und dann wieder Miranda an.

"Dann können wir auf dem Weg auch noch was gegen deinen Hunger besorgen. Mir knurrt glaub ich auch schon der Magen. Und Karaoke klingt nach ... Spaß."

schloss Jibrielle schulterzuckend. Wie lustig dieser Abend sich entwickelt hatte. Nun hatte sie sogar ein paar nette Leute kennen gelernt, die vielleicht auch deshalb weniger Grund hatten, sich wie einige der nervigen Gäste zu verhalten, weil sie schon vergeben waren. Und sie würde mit den beiden und ein paar anderen nun noch lustig in eine Karaoke-Bar gehen. Das wird lustig. So brauchte sie sich auch weniger paranoid Sorgen um ihr gefühlt den ganzen Abend unter Attacke stehendes Zöllibat machen.

"Um nochmal auf deine Fragen und dein Kompliment zu reagieren, soweit ich mich erinnere ähm ... Dankeschön erstmal. Das hab ich alles hier gekriegt, in dieser Boutique in der dritten Etage. Und leider bin ich auch nicht wirklich ... ähm von hier perse."

sagte Jibrielle, als sich Miranda und sie aus der Sitznische herausbewegten und Aldridge folgten und nun nebeneinander gingen.

"Deshalb weiß ich leider auch nicht, was hier so geht. Partytechnisch. Aber Karaoke soll lustig sein. Das ist doch irgendeine Form von Sabacc oder so, oder?"

~~~ Lianna-System ~ Lianna-City ~ Shopping-Mega-Plex ~ Club 5212 ~ mit Miranda und Aldridge unter Leuten ~~~
 
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[Lianna / Hauptquartier des Jediordens / Irgendwo in einem Gang] Arlen, Satrek

Frustriert ging Arlen den nur schwach vom Licht einiger Fenster erhellten Korridor entlang. Seine Vorraussage hatte sich bis ins Detail hinaus erfüllt und so wanderte er nun schon seit zwei Stunden auf der Suche nach seinem Quartier durch das verworrene Gebäude.

"Wahrscheinlich werde ich nach meiner Ausbildung als Seher eingestellt", sagte er ein wenig selbstironisch zu sich.

Für ihn sah immer noch alles gleich aus und zu allem Überfluss war er schon seit einiger Zeit niemandem mehr begegnet, den er nach dem Weg hätte fragen können. Zusätzlich - oder grade durch diesen Umstand hervorgerufen - hatte er das unangenehme Gefühl, dass er in diesem Teil des Gebäudes nichts verloren hatte.

Bei seinem Glück würde man ihn als angeblichen imperialen Spion aufgreifen, bevor er auch nur den Hauch einer Chance haben würde, ein Wort zu seiner Verteidigung, beziehungsweise Rechtfertigung vorzubrigen.

Arlen hatte gehört, dass Jedi immer versuchten ihre Gegner gefangen zu nehmen, um so mehr Informationen aus ihnen herausbrigen zu können. Irgendwie war er sich nicht sicher ob er diesen Gedanken als ermutigend empfinden sollte.

Wieder bog Arlen um eine Ecke und stand vor einer breiten Tür. Vorsichtig öffnete er sie - und stand inmitten eines großen Raumes, der voller kämpfender Jedi war. In ihrer Mitte stand ein großer Mensch (Satrek), der das Kampfgeschehen irgendwie zu koordinieren schien.

Der Jedi (Satrek) hatte eine imposante Gestalt und überragte so Arlen um mindestens eine Haupteslänge. Das, im Zusammenspiel mit seinen nichtvorhandenen Haaren und der dunklen Haut, trug nicht dazu bei Arlens Schreck darüber zu mildern, plötzlich in einen Raum geraten zu sein, wo Jedi mit allerhand Waffen auf einander losgingen.

Der andere jedoch schien seine Überraschung keineswegs zu teilen, sonder musterte ihn eher mit einem fragend Blick, wie er mitten in der halboffenen Tür des Raumes stand.


"Also...ähm...ich habe mich verlaufen...", stammelte Arlen abgehackt.

[Lianna / Hauptquartier des Jediordens / Irgendwo in einem Gang] Arlen, Satrek
 
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[Lianna – Jedibasis – Garten] Arkon, Andere

Mit der Gelassenheit, die eines Jedi würdig war, saß Arkon auf einer Bank im Garten und betrachtete dabei das emsige Treiben der dort Anwesenden. In einer seiner Hände hielt er seinen Kommunikator, mit dem er vor Kurzem seinem Meister Markus geschrieben hatte. Das Metall, dessen kühlende Wirkung Arkon sehr schätzte, erwärmte sich langsam in seinem festen Griff.
Er ließ die Hände zwischen seinen Knien baumeln und schaute dabei ruhig und entspannt sich im Garten um. Es waren viele verschiedene Wesen und Jedi unterschiedlichsten Ranges hier. Viele unterhielten sich miteinander, während andere Arbeiteten und Veränderung, Ordnung und Struktur in die sonst so wild erscheinende Natur brachten. Für ihn, als gebürtigen Alderaaner war es ein Affront gegenüber seiner Überzeugung und Erziehung. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kulturen, bis auf einige wenige Ausnahmen, hatten die Alderaaner sich ihrem Lebensraum angepasst, ihn nicht geändert und an die eigenen Bedürfnisse angeglichen. Die Alderaaner bauten und planten ihre Städte so, dass sie sich in die Natur einfügten, geradezu eine Symbiose eingingen. So wie die Midi-Chlorianer mit der Macht und die Jedi mit den Midi-Chlorianern. Die Alderaaner hatten früh erkannt, dass jede Entscheidung – und sei sie noch so klein - immer einen Einfluss auf die Umgebung hatte. Und dieser Einfluss bedingte andere Reaktionen und Aktionen, die einen Einfluss auf Andere hatte. Im Endeffekt kam jede negative und positive Aktion wie ein Bumerang auf den Verursacher zurück. Genau wie die Alderaaner wussten, dass jede Aktion auf einen zurückfallen konnte, wussten sie auch, das ALLES, egal wie es oder was es war, einen Platz in der Natur und der Welt hatte. Allein dadurch, dass es existierte hatte es eine Existenzberechtigung. Seine Ausbildung zum Jedi hatte diese Ansicht nur bestätigt und verstärkt.

Und für Arkon war diese Gartenarbeit ein Eingriff in den Willen der Macht, falls die Macht überhaupt einen Willen hatte oder nicht nur ein Echo der Wille alles Lebens war, aber wenn es weder das Eine oder das Andere war, sollte man nicht unüberlegt und ohne vorhergehende Meditation in die Natur eingreifen. Durch das Graben, Umpflüge, Säen und Stutzen griff man in das natürliche Gefüge des Universums ein, man zerstörte Leben, man schuf Leben und man veränderte dadurch langfristig die Zukunft ohne zu wissen, wohin diese führen würde. Im Gegensatz zu Dingen, wie Essen und Trinken (bei dem auch Leben zerstört wurde), war so etwas wie eine Arbeit im Garten überflüssig. Leicht verstimmt schüttelte Arkon den Kopf, es mochte zwar stimmen, dass dadurch die jungen Jedi etwas zu tun hatten, sie lernten anzupacken, aber viel mehr sollte ihr Verstand geschärft werden. Ihre Einstimmung auf die Macht und die Wahrnehmung der lebendigen Macht. Die Macht wurde durch alles Leben erschaffen. Sie beeinflusste das Leben und wurde von diesem beeinflusst und wer kein Respekt vor dem Leben, vor anderem intelligenten Wesen und vor sich selbst hatte, der hatte auch kein Respekt vor der Macht. Und so ein jemand hatte es nicht verdient Jedi genannt zu werden. Arkon stand auf straffte seine Robe und betrat wieder den „Jedi-Tempel“. Dieser kurze Aufenthalt im Garten hatte seine Sicht auf den Jedi-Orden stark verändert und das stimmte in nachdenklich. Konnte er einer Gruppierung angehören, die seiner Ansicht nach ihre eigenen Ideale nicht konsequent verfolgte und lehrte? Oder war es eine Notwendigkeit im Krieg? Er würde wohl lange darüber meditieren müssen und seine Entscheidung im Einklang mit der Macht treffen. Außerdem würde er wohl noch mit seinem Meister Markus Finn reden, wenn dieser für ihn Zeit hatte. Eine Diskussion würde Arkon hoffentlich mehr Verständnis und eine andere Sichtweise bringen, die er nicht bedacht hatte.

In den Gängen des Jedi-Tempels bekam Arkon eine Nachricht seines Meisters: Er solle ihn finden und alles mitbringen. Scheinbar sollte Arkon in der Anwesenheit seines Meisters den Lichtschwertbau vollenden. Eine Facette der Traditionen des Jedi-Ordens die Arkon nicht bedacht hatte. Arkon blieb abrupt stehen und steckte den Kommunikator an seinen Gürtel. Es war nicht verwunderlich, dass er so eine „schemenhafte“ Aufgabe bekam. Vermutlich war es eine von vielen Prüfungen, die auf ihn zukommen würden. Mitten auf dem Gang stehend, schloss er die Augen und konzentrierte sich auf das Rauschen, die Strömungen und Windungen der Macht, die ihn und alles um ihn herum durchdrang und verband. Er weitete seine Wahrnehmung aus und suchte nach der Präsenz seines Meisters. Das Band zwischen ihm und Markus war zwar nicht so stark, wie das eines normalen Schüler-Meister-Gespann, aber Arkon war sich ziemlich sicher, dass er in der Lage war entweder Shana oder Markus zu finden und sollte er nur Shana finden, würde er sie einfach fragen, wo sich Markus aufhielt.

Er verdrängte seine Gedanken und ließ seinen Geist in den Fluss der Macht eintauchen und erweiterte seine Wahrnehmung auf den ganzen Jedi-Tempel. Fast stockte ihm der Atem. Die Intensität und die Ansammlung all dieser mächtigen Präsenzen war atemberaubend. Doch Arkon war auch auf Coruscant gewesen. Dort war die lebendige Macht genauso allgegenwärtig wie hier. Er hatte gelernt, einzelne Präsenzen gezielt in einer Ansammlung Vieler zu entdecken. Er erinnerte sich und konzentrierte sich auf die Präsenz seines Meisters und fand sie auch relativ schnell. Er spürte einen gewissen Stolz und eine Freude von ihm ausgehen allerdings auch eine gewisse Besorgnis. In seiner Nähe spürte er Shana. Von ihr ging eine gewisse Ratlosigkeit aus und er spürte, dass sie emotional sehr mitgenommen war. Er berührte ihre Präsenz und schickte ihr einen Mut machenden Schub durch die Macht, dann zog er sich wieder zurück und öffnete die Augen. Er hatte durch die Macht keine genauen Bilder gesehen, wo sich seine Mitpadawan und Markus aufhielten, aber er wusste ungefähr wo sie sich aufhielten. Arkon setzte sich in Bewegung und lief, von der Macht geleitet, in die Richtung der wahrgenommenen Präsenzen. Vor einem Meditationsraum blieb Arkon stehen. Er öffnete die Tür und sah seinen Meister, sowie Shana. So wie es aus sah waren sie wohl grad etwas am üben, aber genau konnte Arkon das nicht sagen, vielleicht hatten sie sich auch bloß unterhalten. Er nickte seinem Meister höflich zu und schenkte Shana anschließend ein aufmunterndes Lächeln:
„Meister, Shana.“


[Lianna – Jeditempel – Meditationsraum] Shana, Markus, Arkon
 
- Lianna - Lianna City - Shopping Megaplex - Karaokebar - Miranda, Jibrielle, Aldridge und Freunde (NPC) -​

Nein nein meine Liebe! Karaoke ist ganz und gar nicht so etwas wie Sabbacc!

Miranda, die einen letzten Schluck des Rootbieres dass sie sich an einem Stand in der Shoppingebene gekauft hatte runter spülte, lachte laut auf als sie Jibrielle´s entsetztes Gesicht sah.

Karaoke bedeutet im Grunde nur eines, betrunken und völlig losgelöst drauf los singen.

Ihr Bruder war mit seinen Freunden voraus gegangen und hatte sich schon an einen der kreisrunden Tische direkt vor der kleinen Bühne nieder gelassen. Jibrielle und Miranda hatten einige Minuten Verspätung weil sie sich noch an einer der letzten offenen Snackläden eine Kleinigkeit zu Essen gegönnt hatten. Mit herrlich kühlen kleinen Bierfläschchen in der Hand waren sie anschließend in die von Aldridge beschriebene Richtung geschlendert, hatten hier und da in die Auslagen der Geschäfte geschaut wärend Miranda ihre neue Bekanntschaft mit langweiligen Details ihres Hauptberufes zu getextet hatte. Jibrielle wirkte seitdem sie diesen fürchterlichen Club hinter sich gelassen hatten sehr viel lockerer und offener. Überhaupt freute sich Miranda über die Sponanität Jibrielle´s einfach mit ihnen zu kommen.

Eine Spontanität die sie jetzt hoffentlich nicht bereute! Die Schwarzhaarige zog eine Augenbraue hoch als sie beschloss die grünen Edelsteinen gleichenden Seelenspiegel Jibrielles ein wenig von deren Nervösität zu befreien. Eine Mission die sie ganz einfach begann in dem sie einen Arm um Jibrielles Schulter legte und sie direkt neben Al auf einem der Stühle drapierte. Sie selbst schob sich ungeniert daneben und gab direkt eine Bestellung bei einer blauhäutigen Twi´lek auf.

Eine Runde Ale für den Tisch bitte!

Sie beschloss spontan den angenehmen Menschen in ihrer Gesellschaft eine Freude zu bereiten. Aldridges direkte Kollegen Tobin und Reitan, zwei gebürtige Männer von Lianna kannte sie schon länger. Die beiden waren ihrem Bruder treue Kollegen und Freunde und hatten unter anderem ohne gebeten zu werden beim Einrichten seines kleinen Apartments geholfen. Wie ihre Freundinnen waren wusste sie nicht, bisher wirkten die Damen aber nett und lustig.
Noch bevor die Bestellung ankam wurde plötzlich das Licht in der eher kleinen Bar gedämpft und grelle grüne Scheinwerferlichter erhellten die Bühne als ein schwankender Rhodianer auf die Bühne trat und begann ein wildes Lied zu schmettern.


Hach wie ich solche Abende liebe!

Sie wand sich, einen Arm auf den Tisch legend und den anderen auf dem Schoß ruhen lassend Jibrielle zu.

Ich hätte vorm Arbeitsantritt nicht gedacht das ich noch hier lande!

Sie deutete grinsend auf den wild und leidenschaftlich gestikulierenden Rhodianer um ihm bei einem vermeindlichen Liedhöhepunkt direkt zu applaudieren. Er sang fürchterlich, aber sie rechnete ihm den Mut hier vor dem doch nicht ganz soo kleinen Puplikum zu singen hoch an.

Weist du? Ich liebe es das Leben in vollen Zügen an mich zu reissen. Man muss mit verheirateten Männern tanzen, trinken bis man nicht mehr weis wo man ist. Oder sich einfach mal das hässlichste Mädchen der Party schnappen! LEBEN PUR!

Und schon wich ihr die ganze Farbe aus dem Gesicht (sofern das bei ihrem Teint möglich war)als ihr bewusst wurde was sie da gerade gesagt hatte.

NEIN NEIN NEIN ! Natürlich meine ich dich damit nicht! Das ist so ein philosophisches "Alles ist möglich" Ding weist du?

Sie schenkte der grünäugigen Schönheit, die sie jetzt garantiert hasste (auch wenn sie sich nichts anmerken lies) ein aufrichtiges Lächeln.

Du siehst wirklich ganz bezaubernd und wunderbar aus, sicher musst du nur schnippsen und alles und jeder liegt dir zu Füßen.

Oh wie der Alkohol wirkte! Sie fing schon jetzt an Blödsinn zu erzählen obwohl sie nicht wirklich viel getrunken hatte. Vermutlich lag ihr rascher Niedergang an der harten Schicht die sie hinter sich gebracht hatte....ach Scheißegal!
Der Rodianer hatte just in diesem Moment seinen Auftritt beendet weswegen jetzt die Gelegenheit kam die Flucht nach vorne an zu treten.


Entschuldigt mich bitte kurz! Und lasst euch das Ale schmecken!

Sie kloppfte kurz auf den Tisch und hüpfte mit langen Schritten zu einer Dame, die hinter einem Reglerpult saß und ganz offensichtlich die Auftritte der "Stars" koordinierte. Natürlich konnte Miranda direkt an die Reihe, typischerweise sahen die Leute in solchen Etablissements lieber zu und machten sich über andere lustig als selbst etwas zu wagen.

Während die Dame nach dem von ihr gewünschten Lied suchte warf Miranda einen Blick auf das Publikum um unwillkürlich bei dem von ihren Bekannten besetzten Tisch zu verharren. Aldridge redete mit Jibrielle - er lächelte. Sie schien seine Gegenwart zu genießen blickte aber scheinbar unbewusst zu ihr herauf. Vermutlich hatte sie ihren Blick bemerkt was die Frau von Naboo in keinster Weise störte, sie hatte sie offensichtlich nicht verprellt. Und diese wahnsinnig intensiven grünen Augen.....hach du bist betrunken Miranda!
Und schon begann das Lied, in dem man nichts tun musste außer zu besingen das man den "Beat" hatte....

- Lianna - Lianna City - Shopping Megaplex - Karaokebar - Miranda, Jibrielle, Aldridge und Freunde (NPC) -​
 
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